Newsblog


Aktuell

Fahrplanänderungen auf der Sachsen-Franken-Magistrale (Meldung vom: 12.07.2024)

Baumaßnahmen der DB InfraGO AG vom 20. Juli 2024 bis zum 27. September 2024

Umfangreiche Baumaßnahmen der DB InfraGO AG führen zu Fahrplanänderungen bei der DB Regio AG und der Mitteldeutschen Regiobahn zwischen Dresden, Tharandt und Freiberg. Betroffen sind die S-Bahn S 3 (Dresden – Tharandt – Freiberg) sowie die Regionalbahn RB 30 (Dresden – Zwickau) und der Regionalexpress RE 3 (Dresden – Hof). In den kommenden zwei Monaten kommt es zu geänderten Fahrzeiten, Zugausfällen und dem Einsatz von Ersatzbussen.

Vom 20. Juli 2024 bis 31. August 2024 können aufgrund von Arbeiten im Dresdner Hauptbahnhof nicht alle Gleise genutzt werden. Die DB baut vor und im Bahnhof Bauweichen ein, die für die Erneuerung des Kreuzungsbauwerks erforderlich sind. In diesem Zeitraum muss die S 3 zwischen 5 Uhr und 20 Uhr entfallen, stattdessen fährt der RE 3 zu geänderten Zeiten und hält als Ersatz für die S 3 ab dem Hauptbahnhof bis Tharandt an allen Unterwegstationen. Zudem wird im Früh- und Nachmittagsverkehr zur besseren Anbindung von Klingenberg-Colmnitz ab dort ein Ersatzbus bis Freital-Deuben eingesetzt.

Vom 2. September 2024 bis zum 27. September 2024 wechselt die DB InfraGO AG Schwellen zwischen Tharandt und Freiberg, so dass hier nur ein Gleis zur Verfügung steht. Hier fahren tagsüber nur die Züge des RE 3, in den Früh- und Abendstunden die RB 30. Zwischen Tharandt und Freiberg werden alle Fahrten der S 3 sowie tagsüber alle Fahrten der RB 30 durch Busse ersetzt.

Alle Daten werden derzeit in die Online-Fahrpläne eingearbeitet und können in Kürze unter www.vvo-online.de, www.bahn.de, www.mitteldeutsche-regiobahn.de und den Apps VVO mobil und DB Navigator abgerufen werden.

Informationen zum Fahrplan gibt es außerdem telefonisch an der VVO-InfoHotline unter 0351 8526555, bei der DB Regio unter 0351 32300011 sowie bei der MRB unter 0341 231898288.

Aktuell

Fahrplanänderungen zwischen Dresden und Kamenz (Meldung vom: 12.07.2024)

Ziel ist stabiler Fahrplan für S-Bahn S 8 trotz Baumaßnahmen in Dresden

Die Baumaßnahmen im Dresdner Hauptbahnhof und an dem Kreuzungsbauwerk im Vorfeld des Bahnhofs schränken die Zahl der verfügbaren Gleise stark ein. Dies führte in den vergangenen Wochen häufig zu Verspätungen – insbesondere auf der S-Bahn-Linie S 8 zwischen Dresden und Kamenz. Um wieder einen stabilen Fahrplan anzubieten, wird die Linie in den kommenden Monaten einen an die jeweiligen Bauphasen angepassten Fahrplan erhalten.

Ab dem 21. Juli 2024 bis zum 28. September 2024 endet die S 8 aus Kamenz in Dresden-Mitte. Damit haben die Fahrgäste neben den Anschlüssen am Bahnhof Neustadt an diesem wichtigen Knotenpunkt die Möglichkeit, in zahlreiche Straßenbahn- und Buslinien umzusteigen, unter anderem in die Linie 10 zum Hauptbahnhof.

Ab dem 28. September 2024 bis zum 2. November 2024 kann die S-Bahn S 8 dann wegen des geplanten Fortschritts der Baumaßnahmen planmäßig bis zum Hauptbahnhof verkehren.

Ab dem 3. November 2024 bis zum 7. Dezember 2024 enden, wegen einer neuen Bau-Phase, die Züge der S 8 am Bahnhof Dresden Neustadt. Hier bestehen ebenfalls zahlreiche Anschlüsse an den Dresdner Straßenbahn- und Busverkehr. Zudem können die Fahrgäste mit anderen Zügen und S-Bahnen den Hauptbahnhof erreichen.

Ab dem 8. Dezember 2024 ist dann, in Abhängigkeit von den Baumaßnahmen rund um den Hauptbahnhof, die Wiederaufnahme des Betriebs auf der gesamten Strecke geplant.

Die aktualisierten Fahrplandaten sind ab sofort unter www.bahn.de, in der App DB Navigator sowie unter www.vvo-online.de abrufbar.

Dresden

Kleine Baustellen rund um Koreanischen Platz zur Komplexmaßnahme koordiniert (Meldung vom: 10.07.2024)

Aufgrund mehrerer Gleisbaustellen am Koreanischen Platz sowie auf der Löbtauer Straße, Cottaer Straße, Schäferstraße und Coventrystraße werden die Straßenbahnlinien 1, 2 und 6 von Montag, dem 15. Juli 2024, 4:00 Uhr bis Montag, den 29. Juli 2024, 3:30 Uhr wie folgt umgeleitet:

Linie 1:
Verkehrt in der genannten Zeit zwischen Bahnhof Mitte und Hamburger Straße über Friedrichstraße und Waltherstraße

Linie 2:
Fährt von Kleinzschachwitz kommend planmäßig bis Postplatz und dann weiter über Freiberger Straße und Kesselsdorfer Straße nach Wölfnitz

Linie 6:
Kommt von Tolkewitz wie gewohnt über Schillerplatz, Albertbrücke und Bahnhof Neustadt zum Bahnhof Mitte. Von dort werden die Wagen über den Stadtring zum Hauptbahnhof geleitet und fahren über Fritz-Löffler-Straße zum Endpunkt Plauen in der Nöthnitzer Straße

EV 2:
Als Ersatz für die Linien 2 und 6 sind Busse „EV2“ im Einsatz. Sie fahren vom Postplatz über Bahnhof Mitte und Pennricher Straße bis Wölfnitz

Grund der Umleitung sind notwendige Gleiserneuerungen am Koreanischen Platz. Dort wird der Gleisbogen von der Weißeritzstraße in die Schäferstraße, also der Abzweig für die Linie 1, erneuert. Dieser stammt noch aus dem Jahr 2001 und ist nach 23 Jahren im Dauerbetrieb verschlissen. Zu dieser Baustelle gehören auch die beiden Weichen auf der Weißeritzstraße, an denen sich der Fahrtweg der Linie 1 von den Linien 2 und 6 trennt.

Komplexe Koordinierung - gleich vier weitere „Sperrschatten-Baustellen“
Aber nicht nur dort wird gebaut. Die 14-tägige Straßenbahnsperrung nutzen die Instandhalter der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB), um an gleich vier weiteren Stellen dringend notwendige Reparaturen am Gleis vorzunehmen.

Im so genannten Sperrschatten des Koreanischen Platzes wird im gleichen Zeitraum der Gleisbogen von der Löbtauer Straße in die Cottaer Straße repariert. Dazu kommt vom 22. bis 27. Juli 2024 eine Baustelle direkt auf der Cottaer Straße, kurz vor Einmündung in die Fröbelstraße. Dort befindet sich die Einfahrtsweiche in das Güterverkehrszentrum Friedrichstadt. Sie wird nach Aufgabe des Warentransportes per Tram zur Gläsernen Manufaktur nicht mehr benötigt und für einen flüssigeren Straßenbahnbetrieb auf der Linie 2 ausgebaut.

Eine weitere Baustelle läuft vom 15. bis 19. Juli 2024 auf der Schäferstraße Kreuzung zur Waltherstraße. An dieser Stelle müssen die beschädigten Zungen einer Weiche gewechselt werden.

Das vierte Baufeld befindet sich im Kreuzungsbereich Coventrystraße/Wilhelm-Franz-Straße/Julius-Vahlteich-Straße in Gorbitz. Hier werden vom 17. bis 26. Juli abgefahrene Schienen und die dazugehörigen Gleisbefestigungen auf dem bestehendem Betonunterbau erneuert.

Die Kosten für alle fünf Baustellen betragen zusammen etwa knapp 1,5 Millionen Euro. Sie werden aus dem DVB-Budget für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Umleitungen für Autofahrer ausgeschildert
Auch für den Autoverkehr ergeben sich aus den fünf Baustellen Umleitungen, die je nach Bauphase ausgeschildert werden. Beispielsweise wird am Koreanischen Platz nur der stadtauswärtige Verkehr über Schäferstraße, Behringstraße und Berliner Straße umgeleitet. Ebenfalls nur stadtauswärts geht es an der Löbtauer Straße/Cottaer Straße über Fröbelstraße. Anders ist es an der Schäferstraße/Waltherstraße. Dort wird nur stadteinwärts umgeleitet. Zwei Möglichkeiten bleiben den Autofahrern zur Umfahrung der Baustelle: über Waltherstraße und Magdeburger Straße oder über Waltherstraße und Fröbelstraße. An der Baustelle in Gorbitz wird der Verkehr an der Kreuzung Coventrystraße/Wilhelm-Franz-Straße/Julius-Vahlteich-Straße mittels Bau-Signalanlage an den Baufeldern vorbeigeführt.

Prinzip „klotzen statt kleckern“
Den DVB-Verantwortlichen ist bewusst, dass mit solchen Baustellen sowohl Fahrgästen als auch Autofahrern und Anwohnern einiges zugemutet wird. Doch in der Abwägung, die Gesamtstrecke in kurzer Zeit gleich mehrfach für Straßenbahnen und Individualverkehr sperren zu müssen oder eben alles auf einmal zu bauen, fiel die Entscheidung zugunsten einer koordinierten Komplexbaustelle. Gleichzeitig bedeutete das die größere logistische Herausforderung. Baufirmen mussten koordiniert, Beschilderungen vorbereitet, Ersatzverkehr beauftragt, Material bestellt und Probefahrten organisiert werden. Dazu kommt die Abstimmung mit den städtischen Partnern, die eine solche Sperrung nur in den Sommerferien gestatten. Die DVB bitten alle Betroffenen um Verständnis für die Entscheidung, alle Baustellen innerhalb von nur zwei Wochen zu beenden und dafür lieber zu „klotzen“ statt zu „kleckern“. So müssen sich auch die Fahrgäste nicht ständig mit neuen Umleitungen beschäftigen. Informationen zu den aktuellen Fahrplänen gibt es telefonisch unter der DVB-Hotline 0351 8571011, im Internet unter www.dvb.de oder in der App DVBmobil auf dem Handy.

Erfurt

Baustellenbedingte Änderungen bei den Linien 1, 3, 4 und 6 (Meldung vom: 08.07.2024)

Seit Beginn der Ferien finden in der Neuwerkstraße umfangreiche Bauarbeiten statt, die den Stadtbahnverkehr in diesem Bereich vollständig unterbrechen. Die ursprünglich für diese Woche geplante Beendigung der Bauarbeiten verzögert sich. Daher bleiben die Änderungen auf der Stadtbahn-Linie 4 weiterhin bestehen.

Zusätzlich plant die EVAG vom 10. Juli 2024 bis 20. August 2024 Bauarbeiten im Bereich der Gleisanlagen der Stadtbahn-Linie 3 zwischen den Haltestellen Katholisches Krankenhaus und der Brücke Schöntal. Hier werden stadtein- und stadtauswärts die Gleise erneuert und die Haltestellen Katholisches Krankenhaus (beidseitig) barrierefrei umgebaut.

Während dieser Arbeiten verkehrt die Stadtbahn-Linie 3 vom Montag, den 15. Juli (04:00 Uhr) bis Sonntag, den 28. Juli 2024 (Betriebsbeginn 04:00 Uhr) nur zwischen Europaplatz und Melchendorf. Ein Schienenersatzverkehr (SEV) wird zwischen den Haltestellen Blücherstraße und Urbicher Kreuz eingerichtet.

„Um den Schienenersatzverkehr anbieten und die veränderte Linienführung der Linie 4 umsetzen zu können, müssen wir das Liniennetz vom 15.07.2024 bis 28.07.2024 anpassen“, erklärt Michael Nitschke, Betriebsleiter der Erfurter Verkehrsbetriebe AG. Betroffen sind die Stadtbahn-Linien 1, 3, 4 und 6. Die neuen Linienführungen sehen wie folgt aus:

-Linie 1: Rieth – Lutherkirche/SWE – Kaffeetrichter – Thüringenhalle/Steigerstraße
-Linie 2: Keine Änderungen, verkehrt wie gewohnt: P+R-Platz Messe – Domplatz – Anger – Wiesenhügel
-Linie 3: Europaplatz – Klinikum – Hauptbahnhof – Melchendorf
-Linie 4: Bindersleben/Hauptfriedhof – Theater – Anger und Anger – Ringelberg
-Linie 5: Keine Änderungen, verkehrt wie gewohnt: Zoopark – Salinenstraße – Anger – Hauptbahnhof
-Linie 6: Rieth – Klinikum – Domplatz Süd
-SEV 3: Blücherstraße – Ersatzhaltestelle Schöntal – Urbicher Kreuz

„Wir sind uns bewusst, dass wir unseren Fahrgästen in diesen zwei Wochen viel abverlangen. Aufgrund von Personalengpässen können wir die zusätzliche Belastung nur durch Anpassungen im Liniennetz und bei der Taktung bewältigen“, so Nitschke weiter.

Zusätzliche Informationen zu den Änderungen:

-Die Linie 1 verkehrt ab Haltestelle Kaffeetrichter wechselweise zur Thüringenhalle bzw. zur Steigerstraße, womit auf diesen Abschnitten ein 20- bzw. 30-Minuten-Takt angeboten wird. Der Abschnitt Rieth – Europaplatz im Zuge der Linie 1 wird nicht mehr angeboten. Fahrgäste, die zum Europlatz wollen, fahren mit der Linie 6 zur Riethstraße und steigen dort in die Linie 3 zum Europaplatz um.

-Die Linie 4 verkehrt werktags zwischen 6 und 18 Uhr nur noch alle 15 statt alle 10 Minuten. Da jede zweite Bahn nach Bindersleben fährt, wird zwischen ca. 8:30 Uhr und 13:30 Uhr, im Bereich Hauptfriedhof und Bindersleben nur ein 30-Minuten-Takt angeboten. Die angrenzenden Bus-Linien (43, 141 am Marcel-Breuer-Ring und 91, 92 am Flughafen) werden in ihren Fahrplanlagen nicht verändert, wodurch es zu verlängerten Übergangszeiten zwischen Stadtbahn und Bus kommt. Fahrgäste sollten sich vorab online über ihre Fahrtverbindungen informieren.

-Der SEV auf der Stadtbahn-Linie 3 zwischen Blücherstraße und Urbicher Kreuz verkehrt planmäßig im Grundtakt der Stadtbahn. Fahrgäste nutzen als Übergang zwischen Stadtbahn und SEV die Haltestelle Blücherstraße.

Die neuen Abfahrtszeiten finden Sie ab dem 10.07.2024 aktualisiert in der Fahrplanauskunft unter www.evag-erfurt.de sowie in der EVAG-App „Erfurt mobil“.

Dresden

„Ferienbaustelle“ auf der Königsbrücker Straße: Straßenbahnlinien 7 und 8 werden ab Dienstag umgeleitet (Meldung vom: 04.07.2024)

Aufgrund einer Gleisreparatur der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) auf der Königsbrücker Straße werden die Straßenbahnlinien 7 und 8 von Dienstag, dem 9. Juli 2024, 4:00 Uhr bis Montag, den 15. Juli 2024, 3:00 Uhr wie folgt umgeleitet:

Linie 7: Verkehrt von Pennrich planmäßig über Hauptbahnhof bis zum Albertplatz und dann weiter als Linie 11 über Bahnhof Neustadt, Marienbrücke und Postplatz nach Zschertnitz.

Linie 8: Fährt von Südvorstadt planmäßig über Hauptbahnhof und Postplatz zum Albertplatz und von dort weiter über Bahnhof Neustadt in die Gleisschleife Eisenbahnstraße.

Linie 11: Verkehrt von Zschertnitz planmäßig über Hauptbahnhof und Postplatz bis Anton-/Leipziger Straße und fährt verlängert über Bahnhof Neustadt zum Albertplatz. Dort wird sie technologisch mit der Straßenbahnlinie 7 verknüpft und fährt weiter bis Pennrich. Der Umstieg von und zum Ersatzverkehr EV11 kann wie bisher an der Anton-/Leipziger Straße oder alternativ auch am Bahnhof Neustadt erfolgen.

Linie 47: Die Baulinie 47 fährt von Hellerau über Infineon Süd nach Weixdorf und zurück.

EV 7/8: Für die Linien 7 und 8 wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Der EV 7/8 verkehrt zwischen Albertplatz und Klotzsche, Infineon. Der Umstieg von den Straßenbahnlinien 7 und 8 erfolgt an der zentralen Haltestelle am Albertplatz, der in die Linie 47 jeweils an der Station „Infineon Nord“. Der Fahrplan des Ersatzverkehrs ist mit den Ankunftszeiten der Straßenbahnen abgestimmt.

Grund der Umleitungen ist eine dringend notwendige Gleisreparatur auf der Königsbrücker Straße kurz vor der Einmündung zur Fabricestraße. Dort wechselt die Straßenbahn stadtauswärts aus der Mittellage nach links in eine eigene Bahntrasse. Direkt auf dieser Überfahrt werden jetzt rund 50 Meter neues Doppelgleis eingebaut. Die Schienen stammen zum Teil noch aus dem Jahr 1989, 2009 wurden erste Reparaturen vorgenommen. Nach inzwischen beinahe 30 Jahren müssen die Straßenbahngleise komplett ausgetauscht und der Unterbau neu ausgerichtet werden. Die Kosten belaufen sich einschließlich der notwendigen Beschilderung auf rund 180.000 Euro. Sie werden aus dem Budget für die laufende Instandhaltung der DVB-Infrastruktur bestritten.

Die Baustelle hat Einfluss auf die wichtige Dresdner Verkehrsachse Königsbrücker Straße. Aus diesem Grund wurden die Reparaturen bewusst in die verkehrsärmere Sommerferienzeit gelegt. Damit die Firmen schneller als üblich vorankommen, wird täglich von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr gebaut. Auch am Sonntag. Lärmintensive Arbeiten sollen vorwiegend tagsüber stattfinden, wegen der nur geringen Lärmentwicklung wird nachts unter anderem geschweißt. Anwohner und Gewerbetreibende im Einzugsgebiet der Baustelle wurden in der 24. Kalenderwoche durch Postwurfsendungen informiert.


Umleitungen für den Autoverkehr

Die Bauarbeiten schränken nicht nur den Straßenbahn-, sondern vorübergehend auch den Autoverkehr ein. Im Zuge der Königsbrücker Straße kann nur wechselseitig an der Baustelle vorbeigefahren werden. Die Reglung der jeweiligen Fahrtrichtung übernimmt eine aufgestellte Baustellenampel. Zur Verringerung des möglichen Staus an der Baustellenampel werden die Signalzeiten mit denen an der Kreuzung Königsbrücker Straße / Stauffenbergallee koordiniert. Deshalb kann während der Arbeiten von der Stauffenbergallee Ost und West nicht stadtauswärts auf die Königsbrück

Erfurt

Bauarbeiten zwischen den Haltestellen Katholisches Krankenhaus und der Brücke Schöntal – SEV Stadtbahn-Linie 3 (Meldung vom: 04.07.2024)

Vom 8. Juli 2024 bis 20. August 2024 finden im Auftrag der EVAG Bauarbeiten im Bereich der Gleisanlagen der Stadtbahn-Linie 3 zwischen den Haltestellen Katholisches Krankenhaus und der Brücke Schöntal statt.

Die geplanten Baumaßnahmen umfassen die Erneuerung der Gleise stadtein- und stadtauswärts sowie nachgelagert den barrierefreien Umbau der Haltestellen Katholisches Krankenhaus (beidseitig).

Im Zuge dieser Arbeiten verkehrt die Stadtbahn-Linie 3 vom Montag, den 15. Juli (04:00 Uhr) bis Sonntag, den 28. Juli 2024 (Betriebsbeginn 04:00 Uhr) nur zwischen Europaplatz und Melchendorf. Zwischen den Haltestellen Blücherstraße und Urbicher Kreuz kommt Schienenersatzverkehr (SEV) zum Einsatz.

Die SEV-Busse verkehren wie folgt: Urbicher Kreuz – Windischholzhausen/X-FAB – Ersatzhalt Katholisches Krankenhaus – Ersatzhalt Schöntal – Ersatzhalt Drosselberg – Ersatzhalt Melchendorf – Dornheimstraße – Blücherstraße und umgekehrt. Der Umstieg zwischen Stadtbahn und SEV erfolgt an der Haltestelle Blücherstraße.

Die Arbeiten erfolgen zwischen 06:30 Uhr und 18:30 Uhr und teilweise auch am Wochenende. In einigen Nachtschichten werden Schienenschweißungen und andere Gleisbauarbeiten ausgeführt. Die erforderliche Nachtarbeit wird sich auf die unbedingt notwendigen Arbeiten beschränken. Trotz des Einsatzes modernster Technik ist eine Lärmentwicklung nicht auszuschließen. Wir sind bemüht, die Beeinträchtigungen auf ein Minimum zu reduzieren.

Fußgänger und Radfahrer werden gebeten, die ausgewiesenen Umleitungen und die Verkehrsführung vor Ort zu beachten. Die EVAG bittet etwaige Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Genauere Informationen zur Linienführung sowie der Fahrplan werden rechtzeitig im Internet unter www.evag-erfurt.de sowie in der EVAG-App veröffentlicht.

Berlin

Vorstellung der neuen Straßenbahn (Meldung vom: 03.07.2024)

Am 3. Juli 2024 wurde in Berlin auf dem BVG Betriebshof in Lichtenberg die neue Straßenbahn für Berlin vorgestellt. Sie hört auf den Namen Urbanliner und ist mit 50,89 Meter Länge, die bis jetzt längste Straßenbahn für Berlin. Wie auch die Flexity Berlin ist der Urbanliner 2,40 Meter breit. Das Gewicht der neuen Bahn beträgt 100 Tonnen.

Eingesetzt werden sollen die Bahnen auf der am meisten genutzten Linie M4 (Hackescher Markt – Hohenschönhausen). Rund 100.000 Fahrgäste am Tag sind auf der M4 unterwegs, 18 Bahnen fahren pro Stunde und Richtung. Rekord im größten Straßenbahnnetz Deutschlands.

Die neuen Fahrzeuge sollen ab dem 1. Quartal 2025 im Fahrgastbetrieb auf der M4 schrittweise die bisher dort eingesetzten sogenannten Doppeltraktionen aus zwei gekoppelten Bahnen der Baureihe GT6 ersetzen. Sie bieten Platz für bis zu 312 Fahrgäste, noch einmal rund 12 mehr als in den bisher eingesetzten gekoppelten GT6-Zügen. 92 Fahrgäste können in dem Fahrzeug sitzen.
Im Innenraum sorgt ein neues Beleuchtungskonzept für Wohlbehagen und wechselt abhängig von Tages- und Jahreszeit die Lichttemperaturen zwischen Kalt- und Warmweiß. Und an den Türen signalisieren nicht nur Warntöne, sondern auch grüne und rote LED-Streifen deutlich, wann Fahrgäste einsteigen können und wann sie besser zurückbleiben sollten.

Erstmals wird eine BVG-Straßenbahn komplett ohne Außenspiegel auskommen. Stattdessen gibt es ein System von Kameras, das den Blick nach hinten für die Fahrer in allen Situationen verbessert. Auch die letzte Tür ist damit immer im Blick. Einen toten Winkel gibt es praktisch nicht mehr. Außerdem wurde ein Assistenzsystem für die Fahrer installiert, das vor Hindernissen im Fahrbereich des Fahrzeuges warnt.

Ein kleinen Einblick in den neuen Zug bekommen Sie in unserer Sondergalerie.

Aktuell

Bahnhof Altenburg ab September barrierefrei (Meldung vom: 27.06.2024)

Die Deutsche Bahn (DB) kommt mit ihren Bauarbeiten auf der Sachsen-Franken-Magistrale (SFM) in den Abschnitten Regis-Breitingen–Treben-Lehma–Altenburg sowie Gößnitz–Ponitz–Crimmitschau zügig voran. Die Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur des Bahnhofs Altenburg ist auf der Zielgeraden und wird nach rund drei Jahren Bauzeit im September 2024 im Wesentlichen beendet. Um die neuen Gleise, Weichen und Signale an die elektronische Stellwerkstechnik sowie bestehende Infrastruktur und neuen Bahnsteige anzuschließen, müssen die Strecken Neukieritzsch–Altenburg/Schmölln–Gößnitz/Meerane–Crimmitschau vom 7. Juli bis 2. September 2024 abschnittsweise für den Zugverkehr gesperrt werden. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet.

„Auch wenn an zahlreichen Baustellen zwischen Leipzig und Crimmitschau zugleich gearbeitet wird und wir mit der Bahnhofs- und Streckenmodernisierung planmäßig vorankommen, Höhepunkt wird die planmäßige Inbetriebnahme des Bahnhofs Altenburg. Ab September verbessern sich nach dreijähriger Bauzeit die Bedingungen für mobilitätseingeschränkte Menschen, Reisende mit schwerem Gepäck und Fahrrädern oder Eltern mit Kinderwagen wieder deutlich“, stellt Jens Hettwer, Leiter Technik SFM bei der DB InfraGO, heraus. Die Bahnsteige 2 und 3/4 sind barrierefrei mit Aufzug erreichbar, Bahnsteig 1 beim Umsteigen vorerst über die Personenunterführung. Bis 2025 wird auch am Bahnsteig 1 ein Aufzug errichtet. Während der Streckensperrung werden die Bahnsteige wieder an das Netz angeschlossen und der Interimsbahnsteig zurückgebaut. Im Stadtgebiet von Altenburg werden die Hilfsbrücken über die Leipziger Straße und die Kauerndorfer Allee ausgebaut. Bis 2025 folgen Restarbeiten mit Bepflanzung der Böschungen und die Beräumung der Baustelleneinrichtungsflächen.

Sperrungen, Ausfälle und Informationen
Bestimmte Arbeiten im Gleisbereich und in den elektronischen Stellwerken sind nur zu bewerkstelligen, wenn keine Züge fahren. Deshalb werden zahlreiche Baumaßnahmen zwischen Regis-Breitingen, Altenburg, Gößnitz und Crimmitschau gebündelt. Auf den Linien der S 5/S 5x (Halle (Saale)–Leipzig–Altenburg–Zwickau) sowie RE 1 (Göttingen–Glauchau) und RE 3 (Erfurt–Altenburg/Greiz) kommt es vom 7. Juli bis 2. September 2024 zwischen Neukieritzsch, Altenburg/Schmölln, Gößnitz/Meerane und Zwickau zu Zugausfällen, Ersatzverkehr mit Bussen und Fahrzeitänderungen. Die geänderten Fahrpläne sind in allen Auskunftssystemen abrufbar (www.bahn.de, DB Navigator und unter www.s-bahn-mitteldeutschland.de).

Die Sachsen-Franken-Magistrale
Die Sachsen-Franken-Magistrale erstreckt sich über rund 288 Kilometer und verbindet mit den Streckenabschnitten Dresden–Hof und Leipzig–Werdau die Bundesländer Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit den Ländern Bayern und Baden-Württemberg. Die DB erneuert im Rahmen der Strategie „Starke Schiene“ die Strecken grundlegend, um sie an die geltenden technischen Rahmenbedingungen und an die künftigen Anforderungen des Regional- und Fernverkehrs sowie des Güterverkehrs anzupassen. Dabei werden ca. 850 Kilometer Gleise umgebaut, 900 Kilometer Oberleitungen erneuert, 52 Bahnhöfe und Haltepunkte modernisiert, 32 Elektronische Stellwerke errichtet sowie 233 Eisenbahnbrücken saniert oder erneuert. Nach dem Ausbau können die Züge dort mit 160 km/h statt wie bisher 120 km/h fahren. Weitere Informationen gibt es hier.

Magdeburg

Nächste Etappe am Hasselbachplatz: Zahlreiche Linienänderungen ab Juli (Meldung vom: 21.06.2024)

Beim Neubau des Gleiskreuzes Hasselbachplatz der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) wird am 1. Juli der nächste Abschnitt eingeläutet. Mit dem Umschwenken der Bauarbeiten wird es auch zahlreiche Linienänderungen geben. Auch für den Kfz-Verkehr gibt es Veränderungen.

Nach einem halben Jahr Bauzeit am Hasselbachplatz wird am 1. Juli die nächste Bauphase eingeläutet. Während bislang die Abschnitte des Breiten Wegs und der Sternstraße als zulaufende Straßen zum Hasselbachplatz von den Bauarbeiten betroffen waren, ist nun auch die Otto-von-Guericke-Straße mit der Gleiserneuerung an der Reihe.

Für Nutzer des Nahverkehrs hält die neue Etappe zahlreiche Änderungen in den Linienführungen bereit. Während der Straßenbahnbetrieb über den Breiten Weg und die Sternstraße wieder aufgenommen werden kann, können die Strecken Otto-von-Guericke-Straße und Hallische Straße nicht befahren werden.

Diese Linienänderungen gelten ab Montag, 1. Juli bis voraussichtlich Mitte Dezember 2024:

Die Straßenbahnlinie 2 fährt wieder auf direktem Weg zwischen Alte Neustadt und Westerhüsen über die Haltestellen Leiterstraße und AMO/Steubenallee. Die Umleitung über S-Bahnhof Buckau und Südring entfällt.

Die Straßenbahnlinie 3 bleibt weiterhin zwischen Klinikum Olvenstedt und Leipziger Chaussee im Einsatz, wird aber über den Europaring, Westring und Südring und der Haltestelle Jordanstraße umgeleitet. Den Hauptbahnhof und den Hasselbachplatz fährt diese Linie nicht an.

Die Straßenbahnlinie 5 ist zwischen Klinikum Olvenstedt und Messegelände im Einsatz und fährt dabei über Olvenstedter Platz, Hauptbahnhof / Kölner Platz, Alter Markt und Askanischer Platz.

Für die Straßenbahnlinie 6 gibt es eine Änderung bei der Überquerung der Elbe: Die Linie 6 fährt wieder über den Strombrückenzug - also über die Haltestellen Arenen und Heumarkt.

Die Straßenbahnlinie 8 ist während der Schulzeiten wieder zwischen Neustädter See und Westerhüsen im Einsatz. Sie fährt in der Innenstadt über die Haltestelle Leiterstraße und nicht über den Hauptbahnhof.

Die Straßenbahnlinie 9, die Reform mit Neustädter See verbindet, wird über die Haltestellen S-Bahhof Buckau, AMO/Steubenallee und Leiterstraße umgeleitet. Den Hauptbahnhof kann die Linie 9 nicht anfahren.


Die Straßenbahnlinie 10 kehrt zurück nach Sudenburg und ist ab 1. Juli wieder zwischen Barleber See und Sudenburg im Einsatz. Die Linie wird allerdings ab Hasselbachplatz über die Haltestellen AMO/Steubenallee, S-Bahnhof Buckau und Hertzstraße umgeleitet.

Im Nachtverkehr fährt die Linie N1 wieder als Bus und die Linie N2 fortan wieder als Straßenbahn.


Änderungen für den Kfz-Verkehr vom 1. Juli bis 2. August:

Mit dem Wechsel der Bauphase gibt es auch für den Kfz-Verkehr Änderungen. Während der Sommerferien wird neben den bisherigen bekannten Einschränkungen auch die Zufahrt zum Hasselbachplatz über die Otto-von-Guericke-Straße geschlossen. Einzig die Verbindung vom Breiten Weg zur Otto-von-Guericke-Straße wird möglich sein.

Die ursprünglich angedachte Umleitung über die Bahnhofstraße ist nicht möglich, da die Hallische Straße durch die Brückenbauarbeiten der Deutschen Bahn an der dortigen Eisenbahnbrücke ebenfalls gesperrt wird. Der Verkehr wird daher über das Schleinufer umgeleitet.


Verbesserte Erreichbarkeit des Hasselbachplatzes ab 3. August:


Ab dem 3. August sind die Bauarbeiten am Hasselbachplatz soweit fortgeschritten, dass auch die Sternstraße wieder geöffnet werden kann und damit die Verbindung von der Sternstraße zum Breiten Weg und zur Otto-von-Guericke-Straße wieder möglich ist. Gesperrt bleibt weiterhin die Zufahrt von der Otto-von-Guericke-Straße zum Hasselbachplatz.

Ursprünglich war vorgesehen, die Sternstraße bereits mit dem Bauphasenwechsel am 1. Juli wieder zu öffnen. Durch eine Erweiterung der Bauleistungen in den Haltestellenbereich des Breiten Wegs hinein, zusätzlichen Straßenbauarbeiten in der Sternstraße im Auftrag der Stadt und einem zwischenzeitlichen Lieferverzug bei den Weichen durch das Weichenwerk ist dies aber nun erst vier Wochen später möglich.

Über die Bauarbeiten

as Straßenbahngleiskreuz am Hasselbachplatz wird nach 28 Jahren Dauernutzung in zwei Bauphasen neugebaut.

Neben der Demontage der alten Weichen und Schienen, dem Einbau der neuen Teile, einer neuen Weichensteuerung sowie der Erneuerung des Oberflächenbelags, steht auch die Sanierung eines unterirdischen Kanals der SWM, der den Platz quert, auf der Agenda.

Im Zuge der Baumaßnahme werden außerdem die Oberleitungen der Straßenbahn ausgetauscht, erstmals Schienenschmieranlagen am Platz eingebaut, um die Geräusche der kreuzenden Straßenbahnen zu minimieren, sowie ein Fußgängerüberweg im Breiten Weg erneuert.

In das Gesamtvorhaben investiert die MVB 6,5 Millionen Euro.

Weiterführende Informationen und Übersichtspläne hat die MVB auf ihrer Internetseite unter www.mvbnet.de/hasselbachplatz zusammengestellt.

Erfurt

Baumaßnahme Friedrich-Engels-Straße - Umleitung Bus-Linie 9 (Meldung vom: 20.06.2024)

Aufgrund von Reparaturarbeiten an einem Abwasserkanal in der Friedrich-Engels-Straße wird die Bus-
Linie 9 ab Montag, den 24.06.2024, bis auf weiteres umgeleitet.

Die Haltestelle Fritz-Büchner-Straße wird beidseitig aufgehoben. Es werden Ersatzhaltestellen in der
Breitscheidstraße vor der Hausnummer 33 (stadteinwärts) und der Hausnummer 40 (stadtauswärts)
eingerichtet. Die Fahrtzeiten werden entsprechend angepasst.

Die EVAG informiert, sobald die Busse der Linie 9 wieder normal verkehren.

Weitere Informationen sowie den Baufahrplan gibt es unter www.evag-erfurt.de sowie über die EVAG-App
„Erfurt mobil“. Gern informieren die Kollegen bei Fragen über das Service-Telefon 0361/19449 oder
persönlich im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger.

Dresden

Bauarbeiten Anton-/Leipziger Straße, Altpieschen und Bürgerstraße: Straßenbahnlinien 4, 6, 9, 11 und später 13 werden umgeleitet (Meldung vom: 19.06.2024)

Von Freitag, dem 21. Juni 2024, 4:00 Uhr bis Dienstag, den 25. Juni 2024, 3:00 Uhr werden die Straßenbahnlinien 4, 9 und 11 umgeleitet.

Die Linien 4 und 9 fahren in dieser Zeit zwischen Mickten und Anton-/Leipziger Straße stadteinwärts über Leipziger Straße, Eisenbahnstraße, Bahnhof Neustadt und Antonstraße. Stadtauswärts fahren beide Linien ab Anton-/Leipziger Straße über Bahnhof Neustadt, Liststraße und Bürgerstraße.

Die Linie 11 verkehrt in dieser Zeit von Zschertnitz über Hauptbahnhof und Dr.-Külz-Ring verkürzt bis zur Gleisschleife an der Webergasse. Als Ersatz wird der „EV11“ von Bühlau über die Anton-/Leipziger Straße hinaus bis zur Webergasse verlängert.

Jeweils nachts von 20:00 Uhr bis 3:00 Uhr weiten sich die Bauarbeiten auf der Leipziger Straße bis Altpieschen aus und die Kreuzung Anton-/Leipziger Straße wird für den Bahnverkehr gesperrt. Dann kommen weitere Umleitungen hinzu, die sich auch auf die Linie 6 beziehen. Diese fährt nachts zwischen Albertplatz und Bahnhof Mitte über Carolaplatz, Augustusbrücke und Postplatz, die „4“ und „9“ verkehren ab Neustädter Markt über Carolaplatz, Albertplatz, Bahnhof Neustadt und Liststraße bis Altpieschen und dann weiter planmäßig. Zwischen Kaditz und Altpieschen ist die Linie E13 zusätzlich im Einsatz.

Grund für diese Umleitungen sind notwendige Reparaturen an den Weichen, die sich am Verkehrsknoten Anton-/Leipziger Straße unter der DB-Brücke befinden. Dort werden insgesamt drei Zungenvorrichtungen, die je nach ihrer Lage über den Fahrtweg der Straßenbahn entscheiden, ausgetauscht. Außerdem korrigieren Fachleute die Lage der Fahrleitung. In den letzten Jahren gab immer wieder LKW-Fahrer, die Schäden an der Straßenbahnfahrleitung verursachten. Das wird jetzt mit in Ordnung gebracht. Nachts wird eine weitere Zungenvorrichtung an einer Weiche in Altpieschen gewechselt. Die Kosten der Reparaturen belaufen sich auf rund 120.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) für die Instandhaltung der Infrastruktur bezahlt.

Nach dem Ende der DVB-Baustellen auf der Anton-/Leipziger Straße und in Altpieschen schließt sich auf der Bürgerstraße die Baustelle der SachsenEnergie AG zur Verlegung einer Trinkwasserleitung unmittelbar an. Darum muss die Straßenbahnlinie 13 von Dienstag, dem 25. Juni 2024, 4:00 Uhr bis Montag, den 5. August 2024, 3:00 Uhr umgeleitet werden. Die „13“ verkehrt von Prohlis kommend planmäßig bis zur Liststraße. Von dort geht es weiter zum Trachenberger Platz. Nachts und am Wochenende fährt sie bis zum Wilden Mann, ansonsten wird im Straßenbahnhof Trachenberge gewendet. Fahrgäste von und nach Kaditz können ab Trachenberger Platz die Buslinie 64 benutzen, die auf dieser Achse werktags zwischen 5:00 Uhr und 20:00 Uhr sowie sonnabends zwischen 9:00 Uhr und 20:00 Uhr durch die Buslinie E64 verstärkt wird. Im Nachtverkehr und außerhalb der Einsatzzeiten der Buslinie 64 fährt ein Ersatzverkehr als „EV13“ zwischen Trachenberger Platz und Kaditz.


Fahrgäste können sich auf der DVB-Homepage unter www.dvb.de, über die Telefonhotline 0351 - 857 1011 oder am schnellsten per Handy-App zu den Umleitungen informieren. In der Fahrplanauskunft werden die Fahrtwegänderungen berücksichtigt.

Magdeburg

Keine Straßenbahn nach Diesdorf (Meldung vom: 18.06.2024)

Die Straßenbahnlinie 6 fährt in den Sommerferien nur zwischen Herrenkrug und Hauptbahnhof. Der Linienabschnitt in Richtung Diesdorf wird durch Busse bedient. Grund dafür sind Bauarbeiten.

Während der Sommerferien vom 24. Juni bis 2. August 2024 finden auf der Großen Diesdorfer Straße Bauarbeiten am Kanalsystem der SWM statt. Folgende Änderungen werden daher notwendig:

Die Straßenbahnlinie 6 fährt nur auf dem Abschnitt zwischen Herrenkrug und Hauptbahnhof / Willy-Brandt-Platz.

Zwischen den Haltestellen Diesdorf, Westring und Spielhagenstraße fahren als Ersatz Busse der Linie 46. Weiter geht’s dann in Richtung Innenstadt mit der Straßenbahnlinie 1. Auch aus der Innenstadt heraus in Richtung Diesdorf sollten Fahrgäste die Linie 1 nutzen.

Wichtig: Umsteigepunkt in Fahrtrichtung Diesdorf ist die Haltestelle Spielhagenstraße. Hier bestehen optimierte Umsteigezeiten und kürzere Wege, als an der Haltestelle Westring. In Fahrtrichtung Innenstadt kann sowohl die Haltestelle Westring, als auch die Haltestelle Spielhagenstraße zum Umstieg genutzt werden.

Der Ersatzverkehr Linie 46 bedient alle Haltestellen. Die Haltestelle Westring wird jedoch nur in Fahrtrichtung Spielhagenstraße angefahren und die Haltestelle Eisnerstraße in Fahrtrichtung Diesdorf wird in die Spielhagenstraße, Höhe Einkaufscentrum verlegt.

Erfurt

Bauarbeiten in der Neuwerkstraße – Einschränkungen Stadtbahn-Linie 4 (Meldung vom: 17.06.2024)

Aufgrund von Bauarbeiten ist die Neuwerkstraße ab Mittwoch, den 19.06.2024, 09:00 Uhr bis voraussichtlich Freitag, den 05.07.2024 für den Stadtbahnverkehr gesperrt.

In diesem Zeitraum wird die Stadtbahn-Linie 4 in Richtung Ringelberg umgeleitet und geteilt. Sie verkehrt von Hauptfriedhof/ Bindersleben kommend über Sparkassenfinanzzentrum, Domplatz und Anger zum Hauptbahnhof.

Die Fahrten in Richtung Ringelberg verkehren ab Hauptbahnhof über Anger. Der Umstieg von Hauptfriedhof/ Bindersleben in Richtung Ringelberg erfolgt am Anger. Die Abfahrtszeiten werden entsprechend angepasst.

Die Haltestellen Gorkistraße und Brühler Garten in Richtung Anger sowie Karl-Marx-Platz und Hirschgarten können in diesem Zeitraum nicht bedient werden. Fahrgäste nutzen bitte alternativ die Haltestellen Angerbrunnen, Lange Brücke, Brühler Garten und Gorkistraße in Richtung Hauptfriedhof/Bindersleben mit Umsteigemöglichkeit am Sparkassenfinanzzentrum bzw. am Anger oder die Haltestellen Alte Oper und Löberstraße der Bus-Linie 51. In Richtung Hauptfriedhof/Bindersleben besteht auf der Stadtbahn-Linie 4 die gewohnte Linienführung.

Genauere Informationen zu Linienführung und Fahrplan gibt es im Internet unter: www.evag-erfurt.de. Auch in der EVAG-App werden alle Abfahrtszeiten angezeigt.

Aktuell

Seenlandbahn von Dresden nach Senftenberg wieder am Start (Meldung vom: 12.06.2024)

Am Wochenende 22./23. Juni, zum Start der sächsischen Sommerferien, nimmt die Seenlandbahn zwischen Dresden, Kamenz und Senftenberg ihren Betrieb wieder auf. Auf Initiative des Bürgermeisters der Stadt Bernsdorf, Harry Habel, engagieren sich der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und der Landkreis Bautzen mit finanzieller Unterstützung durch den Freistaat Sachsen für die saisonale Wiederinbetriebnahme der Strecke an den Wochenenden zwischen dem 22. Juni und dem 4. August 2024.

Auf der Strecke werden Triebwagen der DB Regio eingesetzt. Die Züge starten immer samstags und sonntags um 9:28 Uhr im Dresdner Hauptbahnhof und erreichen Kamenz um 10:28 Uhr. Von dort geht es zügig weiter: Nächste Stationen sind Bernsdorf um 10:37 Uhr, Wiednitz um 10:41 Uhr und Hosena um 10:50 Uhr. Das Ziel Senftenberg erreicht der Triebwagen um 11:01 Uhr. Die Rückfahrt startet in Senftenberg um 16:56 Uhr und trifft um 18:21 Uhr am Dresdner Hauptbahnhof ein. Unter www.vvo-online.de/seenlandbahn ist der vollständige Fahrplan abrufbar. Zudem hat der VVO einen kompakten Flyer herausgegeben.

Da die Kapazität für Fahrräder im Zug begrenzt ist, können vorab Fahrräder für Touren durch die Region reserviert werden. Diese stehen in Senftenberg nur wenige Meter vom Bahnhof entfernt oder am Hafen zur Verfügung. Der Senftenberger Stadthafen ist zu Fuß vom Bahnhof rund 20 Minuten entfernt. Hier kann man Motor- oder Tretboote ausleihen, bei schönem Wetter ist eine Reservierung ratsam. Zahlreiche Ideen und Tourenvorschläge für den Tagesausflug hat der Tourismusverband Lausitzer Seenland unter www.lausitzerseenland.de zusammengefasst.

Auf der Seenlandbahn gilt neben dem Deutschlandticket der VVO-Tarif: Fahrgäste ab Dresden bis Senftenberg benötigen ein Ticket für den VVO-Verbundraum. Fahrgäste ab Kamenz lösen eine Einzelfahrt für die Tarifzonen 30 (Kamenz) und 33 (Lauta). Das Sachsen-Ticket der Deutschen Bahn wird ebenfalls anerkannt. Die Tickets sind in allen Servicestellen, an Automaten sowie per Handy in den Apps VVO mobil und DB Navigator erhältlich. An Bahnhöfen ohne Ticketautomaten ist der Kauf auch beim Zugbegleiter möglich.

Dresden

Sperrung des Hauptbahnhofs in Dresden (Meldung vom: 05.06.2024)

Am Wochenende vom 7. Juni 2024 bis zum 9. Juni 2024 wird der Hauptbahnhof in Dresden, wegen der Baumaßnahmen zum Brückenneubau für den Zugverkehr komplett gesperrt.

Fernverkehr
Die ICE-Züge und IC-Züge entfallen zwischen Dresden-Neustadt und Dresden Hbf.

Die EC-Züge fallen zwischen Dresden-Neustadt und Decin hl.n. aus und werden zwischen Dresden Neustadt und Usti nad Labem hl.n. durch Busse ersetzt. Der Anschluss in Tschechien weiter nach Prag erfolgt mit einem tschechischen Zug.
Die IC-Züge nach Chemnitz werden ab Elsterwerda über Riesa und Döbeln umgeleitet.

Nahverkehr
Für S-Bahn- und Regionalbahnlinien finden keine Fahrten zwischen Dresden Neustadt und Dresden Hauptbahnhof, Dresden-Plauen, Dresden-Reick und Cossebaude statt.

Ersatzverkehr
Die Dresdener Verkehrsbetriebe (DVB) fahren vom Freitag, 7. Juni 2024, 4:00 Uhr bis Montag, 10. Juni 2024, 2:00 Uhr zusätzliche Straßenbahnen.

Linie E3
Die Linie E3 fährt vom Bahnhof Neustadt über Albertplatz, Carolabrücke, Pirnaischer Platz zum Hauptbahnhof und dann weiter zur Gleisschleife Plauen, Nöthnitzer Straße.

Linie 26
Die Linie 26 verbindet den Bahnhof Neustadt mit dem Hauptbahnhof über den westlichen Stadtring und bedient dabei auch die S-Bahnhöfe Mitte und Freiberger Straße. Die Linie 26 endet ebenfalls in Plauen an der Nöthnitzer Straße.

Fahrgastinformationen
Bitte infomieren sich sich vor Fahrtantritt über Ihre Verbindung.
Informationen sind unter anderem auf www.bahn.de, bei der Servicenummer der Deutsche Bahn 030 297 0, im MDR auf Texttafel 738 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com, mitteldeutsche-regiobahn.de und laenderbahn.com/trilex erhältlich.

Magdeburg

Zahlreiche Linienänderungen in den Sommerferien (Meldung vom: 04.06.2024)

n den diesjährigen Sommerferien wird in der Landeshauptstadt Magdeburg viel gebaut. Die Baustellen haben auch Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) bietet trotzdem einen verlässlichen Verkehr mit Straßenbahnen und Bussen an. Eine Übersicht der geplanten Änderungen.

Im Zeitraum der Sommerferien vom 24. Juni bis 3. August 2024 wird es insgesamt 9 baustellenbedingte Sperrungen und somit auch Änderungen im Linienangebot der MVB geben.

Mit folgenden Änderungen müssen Fahrgäste rechnen:

Sperrung der Großen Diesdorfer Straße vom 24. Juni bis zum 4. August 2024
Im Zeitraum der gesamten Sommerferien wird ein Abschnitt der Großen Diesdorfer Straße wegen Bauarbeiten der Stadtwerke gesperrt. Die Straßenbahnlinie 6 fährt daher nur verkürzt zwischen Herrenkrug und Hauptbahnhof. Zwischen Diesdorf und Westring fahren als Ersatz Busse.

Sperrung Brenneckestraße vom 24. Juni bis zum 2. August 2024
Durch Bauarbeiten auf der Brenneckestraße kommt es zu Änderungen im Nachtverkehr auf der Linie N4. Diese muss über den Fermersleber Weg umgeleitet werden, womit u. a. einige Haltestellen entlang der Leipziger Straße entfallen müssen. Für das Universitätsklinikum wird ein Ersatzhalt an der Semmelweisstraße eingerichtet.

Sperrung Mittagstraße 24. Juni bis zum 5. Juli 2024
Wegen Bauarbeiten im östlichen Abschnitt der Mittagstraße muss im Nachtverkehr die Linie N7 in Fahrtrichtung Kannenstieg ab der Agnetenstraße über den Bahnhof Neustadt umgeleitet werden. Die weiteren Haltestellen in der Alten Neustadt können dadurch zeitweise nicht bedient werden.

Sperrung Straßenbahnstrecke Reform am 30. Juni 2024
Wegen turnusmäßigen Kontrollen an den Fahrleitungsanlagen der Straßenbahn muss die Straßenbahnstrecke zwischen Leipziger Chaussee und Reform für einen Tag gesperrt werden. Die Linie 9 fährt verkürzt zur Leipziger Chaussee. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet.

Neue Bauphase am Hasselbachplatz ab 1. Juli 2024
Am 1. Juli beginnt der zweite Bauabschnitt der Gleisbaustelle am Hasselbachplatz. Damit einher geht ein neues Liniennetz mit Änderungen für die Linien 2, 3, 5, 9, 10, 59 sowie den Nachtlinien N1, N2, N3, N4 und N5. Die Streckenabschnitte Otto-von-Guericke-Straße und Hallische Straße werden ohne Straßenbahnverkehr sein. Dafür wird der Betrieb auf der Sternstraße und dem Breiten Weg Südabschnitt wieder aufgenommen.

Sperrung August-Bebel-Damm vom 27. Juli bis zum 4. August 2024
Beim Neubau der Straßenbahnstrecke in Rothensee muss für die notwendigen weiteren Baumaßnahmen der Straßenbahnverkehr der Linie 10 für insgesamt eine Woche unterbrochen werden. Die Linie 10 endet in dieser Zeit am Zoo. Ein Ersatzverkehr mit Bussen bis zum Barleber See wird eingerichtet.

Sperrung des Strombrückenzugs vsl. vom 27. Juli bis vsl. 4. August 2024
Wegen ausstehender Bauabreiten am neuen Strombrückenzug über die Elbe muss der Verkehr über die neue Brücke unterbrochen werden. Die Linien 4 und 6 werden über den Nordbrückenzug umgeleitet.

Bauarbeiten an der Kreuzung Kastanienstraße / Lübecker Straße vom 3. August 2024 bis 4. August 2024
Ein Wochenende lang führt die MVB Gleisbauarbeiten am Gleisdreieck an der Kastanienstraße durch. Dies hat Auswirkungen auf die Linie 10, die dann zum Neustädter See umgeleitet wird. Ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Kastanienstraße und Barleber See wird eingerichtet.

Bauarbeiten Westringbrücke vom 3. bis 4. August 204
Am ersten Augustwochenende muss die Straßenbahnstrecke zwischen Westring und Südring gesperrt werden, da die neu verlegten Gleisschwellen und neu eingebrachter Schotter auf der Strecke mittels Stopfmaschine verdichtet werden. Da die Straßenbahnlinien 1 und 3 nicht fahren können, fahren als Ersatz Busse zwischen Westring und Südring.

Alle Angaben sind mit Stand von Anfang Juni. Über die konkreten Änderungen wird die MVB im Detail gesondert informieren.

Aktuell

Umfangreiche Fahrplanänderungen wegen Bauarbeiten an Saalebrücken (Meldung vom: 04.06.2024)

Weil der Schienennetzbetreiber DB InfraGO AG mehrere Eisenbahnbrücken über die Saale erneuert, kommt es ab Sonntag, 9. Juni 2024, für voraussichtlich rund ein Jahr zu Einschränkungen und Fahrplanänderungen im Bahnverkehr zwischen Leipzig und Jena sowie Halle und Erfurt.

Linie RE 15
Diese Linie wird aufgeteilt:
Leipzig Hbf. <> Naumburg Hbf. und
Jena Saalbahnhof <> Saalfeld.

Fahrgäste können ab Naumburg entweder die Züge der Regionalbahnlinie RB 25 Halle – Saalfeld oder den Schienenersatzverkehr mit Bussen nutzen. Die Busse halten zwischen Naumburg und Jena nur in Camburg (Saale) am Schießplatz. Diese Regelung gilt bereits ab Samstag, 8. Juni 2024.

Linie RE 16
Diese Linie wird aufgeteilt:
Erfurt Hbf. <> Weimar <> Apolda und
Naumburg <> Halle (Saale) Hbf.
Fahrgäste zwischen Halle und Erfurt können ab bzw. bis Naumburg die Züge der Linie RB 20 Leipzig – Eisenach nutzen.

Zwischen Halle und Naumburg bedienen die Züge der Linie RE 16 in dieser Zeit alle Unterwegshalte, also auch Ammendorf, Schkopau, Leuna Werke Nord und Süd, Großkorbetha und Leißling. So besteht für Reisende von diesen Stationen in Naumburg Anschluss an die RB 20 nach Erfurt und Eisenach.

Linien RB 20 und RB 25
Die Züge der Regionalbahnlinien RB 20 Leipzig - Eisenach und RB 25 Halle - Saalfeld verkehren wie gewohnt durchgehend. Es gibt jedoch baubedingte Änderungen und Anpassungen im Fahrplan. Fahrgäste von Halle nach Erfurt/Eisenach und umgekehrt nutzen bitte den Umstieg zwischen RE 16 und RB 20, da die gewohnten Anschlüsse zwischen RB 25 und RB 20 während der Bauzeit nicht angeboten werden können. Der Fahrplan der RB 77 Naumburg (Ost) - Wangen, der sogenannten Unstrutbahn, wird ebenfalls angepasst.

zusätzliche Unterbrechnung
Im Zuge der Aufnahme der Bauarbeiten kommt es am Sonnabend, 8. Juni und Montag, 10. Juni zu zusätzlichen Einschränkungen.
An diesen Tagen fallen alle Züge zwischen Naumburg und Großheringen aus. Sie werden durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.

Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Sachsen-Anhalt

Änderungen und Einschränkungen im Bahnverkehr rund um Magdeburg (Meldung vom: 04.06.2024)

Aufgrund von Bauarbeiten des Schienennetzbetreibers DB InfraGO AG kommt es in den kommenden beiden Wochen (7. Juni - 16. Juni) auf verschiedenen Strecken von und nach Magdeburg zu Fahrplanänderungen und Ausfällen. Im Einzelnen müssen sich die Fahrgäste auf folgende Änderungen einstellen:

Freitag, 7. Juni 2024, ca 19:30 Uhr bis Sonntag, 9. Juni 2024
Sonnabend, 15. Juni 2024, ca. 17:30 Uhr bis Sonntag, 16. Juni 2024
Ausfall aller Züge zwischen Magdeburg Hbf und Dodendorf
Betroffen sind die Regionalexpress-Linien RE 11, RE 21 und RE 31, die Magdeburg mit Halberstadt und dem Harz verbinden, sowie die Regionalbahnlinie RB 43 Magdeburg - Oschersleben.
Als Ersatz für die Linie RB 43 zwischen Dodendorf und Oschersleben halten die Züge der oben genannten Regionalexpress-Linien in diesen Zeiträumen zwischen Magdeburg Hbf und Halberstadt zusätzlich in Hadmersleben und Langenweddingen.

Ausfall zwischen Magdeburg Hbf und Schönebeck (Elbe)
Betroffen sind hier die Züge der Regionalexpress-Linie RE 10 Magdeburg - Erfurt und der Regionalbahnlinie RB 41 Magdeburg - Aschersleben.

Umleitung des Harz-Berlin-Express
Der Harz-Berlin-Express HBX verkehrt in diesen Zeiträumen zwischen Halberstadt und Berlin nicht über Magdeburg und werden umgeleitet. Er hält zusätzlich in Potsdam Medienstadt Babelsberg, Dessau Hbf, Köthen, Bernburg Hbf, Aschersleben.

Ausfall Magdeburg - Barleben
Am Sonntag, 9. Juni 2024, fallen zusätzlich die Züge der Regionalbahnlinie RB 36 Magdeburg - Wolfsburg zwischen Magdeburg Hbf und Barleben aus.

nächtliche Sperrungen
In den Nächten von Montag, 10.6., auf Dienstag, 11.6., sowie von Dienstag, 11.6., auf Mittwoch, 12.6., fallen darüber hinaus nach 21:45 Uhr die Züge zwischen Magdeburg und Dodendorf sowie Schönebeck aus.

Die ausfallenden Züge werden auf allen genannten Streckenabschnitten und in allen genannten Zeiträumen durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.

Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Sachsen

Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) strafft das Ticketsortiment (Meldung vom: 04.06.2024)

In den Jahren vor dem Deutschlandticket hatte der VVO gemeinsam mit den benachbarten sächsischen Verkehrsverbünden sogenannte Übergangstarife eingeführt, um das Pendeln zwischen den Verbünden einfach zu machen. „Mit der Einführung des Deutschlandtickets sind die Verkaufszahlen dieser Tarife massiv gesunken“, erläutert Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „So sank die Zahl der Fahrgäste, die ein Ticket für den Tarif zwischen VVO und dem Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) kauften, auf sechs Nutzer monatlich.“ Auch der Übergangstarif in den Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) und der RiO-Tarif zwischen Riesa und Oschatz verzeichneten vergleichbare Entwicklungen. „Im gesamten letzten Quartal wurden noch zwölf Tickets im VVO-VMS-Tarif verkauft“, schildert Burkhard Ehlen.

Vor dem Hintergrund der Übersichtlichkeit für die Fahrgäste und der Kosten für den Vertrieb der Tickets entfallen diese Tarife zum 1. August 2024. Fahrgäste, die nur gelegentlich zwischen den Verbünden unterwegs sind können mit „SachsenMobil“ in den Apps Moovme und HandyTicket Deutschland durchgehende Tickets erwerben, da das System die einzelnen benötigten Tarife automatisch in einem Kauf zusammengefasst werden.

Ebenfalls beschlossen hat die Verbandsversammlung den Entfall des AzubiTickets Sachsen ab dem 1. August 2024. Mit dem Deutschlandticket, das nur einen Euro mehr kostet, aber im ganzen Land gilt, hatte sich die Zahl der Nutzer im VVO bereits deutlich reduziert: Sie sank von 9.700 im April 2023 auf noch rund 2.800 aktuell. Der Freistaat Sachsen hat vor diesem Hintergrund beschlossen, seine Mitfinanzierung des Angebots einzustellen. In Abstimmung mit dem Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) haben die Verbünde daher ein Konzept zur nahtlosen Überführung der betroffenen Azubis ins Deutschlandticket erarbeitet. Sollten sich die Ausbildungsbetriebe an den Kosten beteiligen, ist auch der Wechsel ins Deutschlandjobticket möglich. Für Azubis sinken die Kosten in diesem Fall auf monatlich 34,30 Euro.

Sachsen-Anhalt

Neues Regio70-Ticket für Sachsen-Anhalt (Meldung vom: 03.06.2024)

In Sachsen-Anhalt wird ab dem 9. Juni 2024 ein weiteres landesweites Ticket eingeführt: Das Regio70-Ticket.

Mit diesem Ticket es möglich Entfernungen von 50 bis 70 Tarifkilometer zurückzulegen. Zum Beispiel von Magdeburg nach Halberstadt oder von Magdeburg nach Dessau. Für Fahrten bis 50 Kilometer gibt es das Hopper-Ticket und für Fahrten über 70 Kilometer das Regio120-Ticket.

Das neue Ticket kostet 13,90 € für eine einfache Fahrt und gilt montags – freitags ab 9:00 Uhr, an Sonnabenden und Sonntagen gilt es ganztags. Mit dem Ticket können auch bis zu drei Kinder bis maximal 14 Jahren mitfahren.

Das Ticket wird versuchsweise bis zum 13. Dezember 2025 angeboten. Ob es länger angeboten wird, hängt dann von der Nachfrage ab.

Aktuell

Bundesweit Betrugsfälle beim Kauf von Deutschlandtickets (Meldung vom: 22.05.2024)

Die Dresdner Verkehrsbetriebe machen auf ein Problem in Zusammenhang mit dem Kauf des Deutschlandtickets aufmerksam.

Bei nahezu allen Verkehrsunternehmen in Deutschland hat es im Zusammenhang mit der Bestellung von Deutschlandtickets Fälle von IBAN-Betrug gegeben, auch bei den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB). So wurden bei der Bestellung von Deutschlandtickets massenweise falsche oder gestohlene Kontodaten angegeben. Die Abbuchung schlägt dann entweder fehl oder belastet ein Konto, dessen Inhaber die Bestellung gar nicht ausgelöst hat.

Die DVB sind von etwa 15.000 Rückbuchungen betroffen, was einen wirtschaftlichen Schaden von rund 1,4 Millionen Euro bedeutet. Das ganze Ausmaß der gestohlenen Kontodaten ist schwer abzuschätzen, weil die Opfer den Betrug zunächst bemerken und dann das falsch abgebuchte Geld zurückfordern müssen. Dabei handelt es sich keineswegs nur um Kunden der DVB, es könnte jeden getroffen haben.
Die DVB bittet deshalb alle, die Kontoauszüge auf fehlerhafte Abbuchung eines Deutschlandtickets zu prüfen und sich gegebenenfalls zu melden.

Um weitere Betrugsfälle zu verhindern, ist es ab sofort nicht mehr möglich, das Ticket als Handyticket zu ordern. Es wird nur noch als Chip-Karte ausgegeben. *)

Die Betrügereien mit dem Deutschlandticket betreffen Verkehrsunternehmen in ganz Deutschland. Für einen unbürokratischen Zugang zum vergünstigen ÖPNV-Ticket wurde bei dessen Einführung auf langwierige Bonitätsprüfungen und Schufa-Auskünfte verzichtet. Diesen Umstand haben sich die Täter zunutze gemacht und Tickets mit gestohlenen SEPA-Daten gekauft. Nachdem es sich zunächst nur um Einzelfälle handelte, häufte sich zuletzt diese Betrugsmasche.

Um dem Missbrauch entgegenzuwirken, haben auch die DVB in Zusammenarbeit mit ihren Dienstleistern Gegenmaßnahmen ergriffen und die Ermittlungsbehörden eingeschaltet. Das Hauptaugenmerk liegt darauf, die Sicherheit und Integrität des Deutschlandtickets für alle ehrlichen Kunden zu gewährleisten.

Weitere Details zu den eingeleiteten Schritten werden derzeit nicht veröffentlicht. Das würde die Effektivität der Sicherheitsvorkehrungen und die Arbeit der Ermittlungsbehörden beeinträchtigen.

Etwaige Fragen dazu können an die DVB-Hotline unter (0351) 857-1011 oder die Mail-Adresse service@dvbag.de gestellt werden.

*) Die DVB hat am 23. Mai 2023 ihre Pressemitteilung korrigiert.

Chemnitz

City-Bahn richtet über Pfingsten Busverkehr ein (Meldung vom: 17.05.2024)

Der Streik der GDL endete heute um 13:00 Uhr, trotzdem hat die City-Bahn Chemnitz beschlossen den Bahnverkehr über die Pfingstfeiertage einzustellen und durch Busse zu ersetzen. Die City-Bahn Chemnitz wird über Pfingsten bis einschließlich Dienstag, 21. Mai 2024, auf wichtigen Linien Busse fahren lassen.

Alle Busverbindungen, die die City-Bahn bisher organisieren konnte, stehen auf www.city-bahn.de.

Dazu City-Bahn-Geschäftsführer Friedbert Straube: „Bahnen werden über Pfingsten leider nicht fahren können. Ein Gesprächsangebot meinerseits lehnte Herr Weselsky ab. Stattdessen drohte er auf einer Gewerkschaftsdemo und in Medienveröffentlichungen indirekt, die City-Bahn mit ihren 200 Arbeitsplätzen zerstören zu wollen, sollte ich auf seine Forderung nicht eingehen. Wer so etwas sagt, ist für mich kein Verhandlungspartner mehr. Ich erwarte von der GDL mehr Professionalität und einen anderen Ansprechpartner.“

Sachsen

Sperrung der Strecke Chemnitz - Burgstädt (Meldung vom: 16.05.2024)

In der Zeit vom 20. Mai 2024 bis zum 10. Juli 2024 ist der Zugverkehr zwischen Chemnitz Hbf. und Burgstädt wegen Gleisbauarbeiten unterbrochen. Die DB InfraGo muss auf dem Abschnitt ca. 44.000 Schwellen auswechseln.

Betroffen sind die Linien RE6 (Mitteldeutsche Regiobahn) und C13 (City-Bahn Chemnitz).

Linie RE 6
Die Linie RE6 fährt von Leipzig Hbf. bis Burgstädt planmäßig.
In Burgstätt besteht an Anschluss an den Schienenersatzverkehr (SEV) nach Chemnitz der ohne Zwischenhalte verkehrt. Dieser Bus hält in Chemnitz auch an der Haltestelle Stadthalle.
Der SEV von Burgstädt nach Chemnitz verkehrt später, damit der Umstieg vom Zug zum Bus möglich wird. Die Abfahrtzeiten ab Chemnitz dagegen, erfolgen früher als die der Züge, damit der Zug erreicht wird.

In einem zweiten Bauabschnitt wird vom 5. August 2024 bis 13. Oktober 2024 der Abschnitt von Geithain bis Burgstädt gesperrt.
In der Zeit vom 11. Juli 2024 bis zum 4. August 2024 verkehrt die Linie RE6 fahrplanmäßig.

Linie C13
Der Verkehr ist zwischen Chemnitz und Burgstädt eingestellt.
Wie auch für den RE6 verkehren für die Züge Busse im Schienenersatzverkehr, mit Halt auf allen Zwischenstationen und hat keinen Anschluss an die Züge der Linie RE6!
Der SEV verkehrt auch, während eines möglichen GDL-Streiks!

Fahrgastinfos
Alle Fahrpläne sind auf den Webseiten der Unternehmen zu finden.
City-Bahn Chemnitz
Mitteldeutsche Regiobahn
Deutsche Bahn AG

Leipzig

Verstärktes Angebot der LVB zum Wave-Gotik-Treffen (Meldung vom: 15.05.2024)

Leipzig in kunterbunten Schwarztönen: Pünktlich zum diesjährigen Wave-Gotik-Treffen (WGT) verstärken die Leipziger Verkehrsbetriebe ihr Fahrtenangebot. So sorgt das Unternehmen dafür, dass Teilnehmer des Events aus der internationalen Gotik-Szene von Freitag, 17. Mai, bis Montag, 20. Mai 2024, zu Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet gelangen.

Straßenbahnlinien 3 und 14
Diese Linien fahren verlängert bis ca. 1:00 Uhr im 15-Minuten-Takt.

Straßenbahnlinie 16
Die Linie verkehrt auf dem Abschnitt Hauptbahnhof <> Lößnig verlängert bis ca. 1:00 Uhr im 15-Minuten-Takt.

Straßenbahnlinie 11

Diese Linie fährt auf dem Abschnitt Hauptbahnhof <> Dölitz die ganze Nacht hindurch: bis ca. 0:00 Uhr im 7-Minuten-Takt, danach bis ca. 4:30 Uhr mindestens alle 15 Minuten.

Buslinie 108
Am 19. und 20. Mai 2024 verkehrt die Buslinie 108 von ca. 5:30 bis 22:30 Uhr durchgehend zwischen Probstheida <> Wachau <> Dölitz <> Markkleeberg-Ost.

Eintrittskarte = Fahrschein
Alle Inhaber einer Eintrittskarte oder eines Eintrittsbändchens für das WGT können vom 17. Mai bis 21. Mai (12 Uhr) alle Straßenbahnen, Linienbusse sowie Regional- und S-Bahnen in der Tarifzone 110 (Leipzig) ohne zusätzlichen Fahrschein nutzen.

Anreise mit dem Auto
Wer von außerhalb mit dem Auto anreist, sollte sein Fahrzeug auf einem der zahlreichen ausgeschilderten Park+Ride Plätze (P+R) abstellen und für die Weiterfahrt in die Stadt das dichte Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen. Alle öffentlichen P+R-Plätze der Stadt Leipzig stehen kostenfrei zur Verfügung. Weitere Informationen unter: www.leipzig.de/p+r

Fahrpläne
Alle Verbindungen sind unter www.L.de/fahrplan sowie in der App LeipzigMOVE abrufbar.

Aktuell

GDL ruft bei der City-Bahn Chemnitz zum Streik auf (Meldung vom: 06.05.2024)

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) ruft bei der City-Bahn Chemnitz zum Streik auf!

Der Streik geht vom 8. Mai 2024 um 3:00 Uhr bis 10. Mai 2024 um 12:00 Uhr.

In einer Pressemitteilung erklärt die GDL unter anderem:
"Nachdem bereits mehr als 45 Eisenbahnunternehmen neue Tarifverträge mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) abgeschlossen und damit auch die schrittweise Einführung der 35-Stunden-Woche vereinbart haben, weigert sich die City-Bahn Chemnitz GmbH (CBC) als einziges Unternehmen, dieses neue Marktniveau zu akzeptieren."

weiter heißt es in der Pressemitteilung:
"Die GDL wird die Ankündigungsfristen in Zukunft verkürzen und Streiks nicht mehr 24 Stunden vor Beginn ankündigen. Die alleinige Schuld für diese Eskalation liegt bei der CBC."

Die Straßenbahnen und Busse der Verkehrsbetriebe Chemnitz und die Mitteldeutsche Regiobahn sind vom dem Streik nicht betroffen.

Nachtrag 7. Mai 2024
Die City-Bahn Chemnitz hat zum anstehenden Streik in einer Pressemitteilung folgendes erklärt:

Unabhängig vom Nachgeben anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen bleibt die City-Bahn Chemnitz bei ihrem Nein zur 35-Stunden-Woche. Denn die City-Bahn ist im Gegensatz zu anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen, die Abschlüsse mit der GDL vereinbart haben, ein kommunales Unternehmen, das nahezu komplett mit Steuergeld finanziert wird. Deshalb kann für die Finanzierung des City-Bahn-Betriebes nur das ausgeben werden, was zufließt. „Da helfen keine Träume der GDL, dass die Steuereinnahmen weiterhin sprudeln – mit Luftbuchungen kann ich keine Arbeitszeitabsenkung bei weiter steigenden Löhnen bezahlen.“, so City-Bahn-Geschäftsführer Friedbert Straube.

„Ich habe noch keinen gefunden, der uns die zwei Millionen Euro zusätzlich dafür bezahlt – pro Jahr. Wir können auch keine Fahrten streichen oder mit einem Triebfahrzeugführer zwei Züge fahren lassen. Ich will die Belastungen im Schichtdienst reduzieren. Schlechtere Dienstpläne und Entfall von Vergünstigungen zur Finanzierung der GDL-Träume würden aber das Gegenteil bewirken.“

Da sich die Verhandlungen mit der GDL weiter hinziehen, möchte der City-Bahn-Geschäftsführer nicht, dass diese Hängepartie auf dem Rücken der Belegschaft ausgetragen wird.

Friedbert Straube: „Dass die Löhne steigen müssen, ist völlig klar. Nach zwei Fast-Null-Runden in den letzten Jahren benötigten die City-Bahner dringend eine Lohnsteigerung, weil die Lebenshaltungskosten geklettert sind. Ich hatte deshalb entschieden, auch ohne Abschluss mit der GDL unsere Löhne wie im öffentlichen Dienst um 10 bis 14 Prozent anzuheben – rückwirkend ab März in voller Höhe ohne Stufenmodelle.“

Ungeachtet dieser bereits erfolgten Verbesserungen hat die GDL entschieden, die City-Bahn erneut zu bestreiken, weil sie auch noch die Absenkung der Arbeitszeit bis 2029 erzwingen will.

Fahrgastinformationen
Alle aktuellen Informationen zu eventuellen Bahnverbindungen und Busersatzverkehren, die trotz Streik gefahren werden können, stehen ab Dienstag, 7. Mai, mittags auf der Homepage: www.city-bahn.de.

Erfurt

Am 25. Mai ist Tag der offenen Tür bei der EVAG (Meldung vom: 03.05.2024)

Einmal einen Blick in die heiligen Hallen der Erfurter Verkehrsbetriebe werfen? Oder in der EVAG-Leitstelle Platz nehmen und den Bus- sowie Straßenbahnverkehr der Stadt im Blick haben? Vielleicht auch gern eine Mitfahrt durch die Buswaschanlage wagen? All das und noch viel mehr ist am Samstag, dem 25. Mai 2024, möglich – von 10 bis 16 Uhr öffnen die Erfurter Verkehrsbetriebe ihre Tore und laden zum Tag der offenen Tür am Urbicher Kreuz ein.

Auf dem Programm stehen unter anderem Führungen durch die Bus- und Straßenbahn-werkstätten, Besuche in der Leitstelle oder Einblicke in EVAG-Technik wie die Bordrechner oder Verkaufsautomaten. Auch die beliebten Fahrzeugschauen - mit historischen bis hin zu den aktuellen Bussen und Straßenbahnen - wird es wieder geben.

Wichtig: Interessierte können sich für ausgewählte Führungen schon jetzt einen Platz sichern. Das geht ganz einfach online unter: jubilaeum.evag-erfurt.de/tagderoffenentuer.

Auf die kleinen Gäste wartet eine ganz besondere Aktion. An der Kinderstation dürfen sie mit Ölkreiden, Stiften und bunten Farben malen, was das Zeug hält. Das Beste: Die schönsten Motive der Nachwuchs-Künstler zum Thema „Nahverkehr von gestern, heute und morgen“ werden später auf einen Bus zu sehen sein, der im Linienbetrieb durch Erfurt fährt.

Sachsen

ver.di ruft zu einem unbefristeten Streik auf (Meldung vom: 26.04.2024)

Trotz einer verlängerten Frist wurde durch den Arbeitgeberverband kein konkretes verbessertes Angebot vorgelegt. ver.di ruft zum unbefristeten Streik auf.

Nachdem der Arbeitgeberverband AVN grundsätzliche Gesprächsbereitschaft signalisiert hatte, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di den Arbeitgeber aufgefordert, bis zum heutigen Freitag um 12 Uhr ein konkretes neues Angebot zu unterbreiten. Nach mehreren Telefonaten und einer verlängerten Fristsetzung wurde jedoch kein neues Angebot vorgelegt.

Aus diesem Grund ruft ver.di die Beschäftigten der im AVN organisierten Unternehmen ab Samstag, den 27. April 2024 um 00:00 Uhr, zum unbefristeten Streik auf.

Zum Streik aufgerufen sind die Beschäftigten folgender Betriebe:

Regionalverkehr Westsachsen GmbH Zwickau;
Euro Traffic Partner Chemnitz;
REGIOBUS Mittelsachsen GmbH;
Regionalverkehr Erzgebirge GmbH;
Verkehrsgesellschaft Meißen mbH;
Dresdner Verkehrsservicegesellschaft mbH;
Regionalverkehr Sächs. Schweiz-Osterzgebirge GmbH;
Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda mbH;
Regionalbus Oberlausitz GmbH;
Görlitzer Verkehrsbetriebe GmbH

Zusätzlich werden die Beschäftigten folgender Betriebe, die den Tarifvertrag ebenfalls anwenden, ab dem 27. April 2024 bis einschließlich 30. April 2024 zum Warnstreik aufgerufen:
DB REGIO Bus Ost GmbH (Niederlassung Zittau)
Omnibusverkehr Oberlausitz Niesky
Straßenbahn-Bus GmbH Plauen

Hintergrund
In der 5. Verhandlungsrunde am 3. April 2024 wurde durch die Arbeitgeber ein „letztes“ Angebot vorgelegt. Begleitet wurde dies durch die Klarstellung, dass es weder weitere Angebote noch zusätzliche Verhandlungstermine geben werde. Nach zahlreichen Gesprächen und Schriftwechseln hatten die Arbeitgeber zwar grundsätzlich ein neues Angebot angekündigt, bis zuletzt aber keine Konkretisierung vorgenommen.

Insgesamt bietet der Arbeitgeber zwar eine Entgeltentwicklung von 13,7 Prozent an. Diese verteilt sich jedoch in mehreren Schritten auf zwei Jahre, wobei der letzte Schritt erst weit im Jahr 2025 umgesetzt werden soll. Auch die Gesamthöhe des Angebotes ist unzureichend. Im Ergebnis würden die Beschäftigten in den AVN-Betrieben auch Ende nächsten Jahres noch einige hundert Euro weniger erhalten als die Beschäftigten in anderen sächsischen Verkehrsunternehmen zum aktuellen Zeitpunkt.

In einer flächendeckend durchgeführten Urabstimmung haben sich 87,2 Prozent der ver.di-Mitglieder gegen die Annahme des Angebotes und für die Bereitschaft zu einem unbefristeten Streik gestimmt. Zu diesen hätte bereits zu Wochenbeginn aufgerufen werden können.

Im Sinne der Deeskalation und im Wissen um die hohe Bedeutung des Nahverkehrs für die öffentliche Daseinsfürsorge hatte ver.di darauf verzichtet, unmittelbar zum Streik aufzurufen. Stattdessen erhielten die Arbeitgeber die Gelegenheit, bis Freitag (26.04.2024) um 12 Uhr ein verbessertes Angebot vorzulegen.

Dresden

Mehrere Gleisbaustellen zwischen Klotzsche und Weixdorf - Linie 7 wird verkürzt (Meldung vom: 25.04.2024)

Von Montag, den 29. April 2024, 4:30 Uhr bis Donnerstag, den 9. Mai 2024, 1:00 Uhr wird die Straßenbahnlinie 7 verkürzt. Von Pennrich kommend verkehrt die Linie 7 planmäßig bis zur Haltestelle „Hellersiedlung“ und endet dann in der Gleisschleife Infineon Süd. Als Ersatz für die Straßenbahnen fahren Busse als „EV7“ zwischen Hellersiedlung und Weixdorf. Die Fahrten der Buslinie 77, die von und nach Marsdorf verlaufen, werden statt über die Straße Zur Wetterwarte über Grenzstraße geführt.

Grund der Umleitung sind mehrere Baustellen am Straßenbahngleis der Königsbrücker Landstraße. In Höhe der Einmündung Grenzstraße, an der Station „Industriepark Klotzsche“ sowie in Höhe Einmündung Zur Wetterwarte wird das Gleis repariert und der Unterbau neu verdichtet. Parallel dazu tauschen Fachleute die Stellvorrichtung an einer Weiche in der Gleisschleife Weixdorf. Um die Baustellen möglichst schnell zu beenden, wird zweischichtig gearbeitet. Ausnahmsweise dürfen die Baufirmen sogar am Feiertag, dem 1. Mai sowie am Sonntag, dem 5. Mai tagsüber von 8 bis 20 Uhr tätig werden. Die Kosten der Baustelle belaufen sich auf rund 110.000 Euro an der Königsbrücker Landstraße sowie weiteren 15.000 Euro für die Weichenreparatur in Weixdorf. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur beglichen.

Alle Arbeiten finden auf dem von der Königsbrücker Landstraße räumlich abgetrennten Gleiskörper für Straßenbahnen statt. Dieser verläuft von Dresden kommend rechts neben der Straße. Eine Einschränkung für den Autoverkehr gibt es dennoch: Am Baufeld in Höhe Zur Wetterwarte wird eine einspurige Verkehrsführung eingerichtet, die durch eine Ampel wechselseitig geregelt wird. Deswegen ist während der Bauzeit die Einmündung Zur Wetterwarte gesperrt. Das Gewerbegebiet bleibt aber über die Grenzstraße und Am Kraftwerk angebunden. Alle Betroffenen im Baufeld wurden vorher per Postwurfsendung informiert.

Aktuell

Sperrung RB 2 zwischen Zwickau Zentrum und Werdau (Meldung vom: 17.04.2024)

Aufgrund einer Baumaßnahme der Infrastrukturbetreiberin DB InfraGo vom 23. April 2024 bis einschließlich 8. Mai 2024 entfallen in diesem Zeitraum zwischen Zwickau Zentrum und Werdau alle Zugleistungen der Linie RB 2.

Es wird Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Für die SEV-Strecke ist eine längere Reisezeit sowie veränderte Ankunft- und Abreisezeiten einzuplanen. Einzelne SEV-Verbindungen in den Nachtstunden werden bis Neumark verlängert.

Hintergrund der Bauarbeiten sind das Auswechseln schadhafter Schwellen im Gleisbereich zwischen Zwickau und Werdau.

Am 25. April 2024 zwischen 14:00 Uhr – 20:00 Uhr bleibt auch die Strecke zwischen Zwickau – Voigtgrün (vogtlandbahn Linie RB 1) vollständig gesperrt, so dass an diesem Nachmittag alle Zugleistungen ebenfalls durch Busse ersetzt werden.

Fahrgäste finden die SEV-Fahrpläne auf der Homepage der vogtlandbahn und in allen gängigen Informationsmedien. Wir bitten darum, dass sich Reisende zur gewünschten Reisekette im Vorfeld informieren und gegebenenfalls frühere Reiseverbindungen nutzen, um gewünschte Anschlüsse zu erreichen.

Beachten Sie bitte auch bei allen Baumaßnahmen die Lage der SEV-Haltepunkte, da sich nicht alle Haltepunkte in Bahnhofsnähe befinden. Auch die SEV-Haltepunkte sind auf der Homepage der vogtlandbahn hinterlegt. Gern steht Ihnen für Informationen auch unser
Kundencenter täglich 24 Sunden zur Verfügung (+49 (0) 89 / 5488897 – 25). Von einer Fahrradmitnahme in SEV-Bussen wird grundsätzlich abgeraten, da eine Mitnahme aus Kapazitätsgründen nicht gewährleistet werden kann.

Für etwaige Unannehmlichkeiten bittet die Länderbahn ihre Fahrgäste um Verständnis und bedankt sich für Ihre Geduld!

Sachsen

Bauarbeiten bei der Vogtlandbahn (RB 2 und RB 4) (Meldung vom: 10.04.2024)

Ab der kommenden Woche beginnen Baumaßnahmen im Streckennetz der Vogtlandbahn und führen abschnittsweise zu längerfristigen Streckensperrungen in Bereichen der Linie RB 2 und der Linie RB 4.

Linie RB 2, Adorf - Bad Brambach
Aufgrund von Brückenbauarbeiten fallen ab Sonntag, den 14. April 2024 bis zum Ende der Sommerferien im Freistaat Sachsen, den 4. August 2024 alle Züge der Linie RB 2 zwischen Adorf und Bad Brambach aus.

Schienenersatzverkehr mit Bussen wird angeboten.

Die Abfahrtzeiten des Busverkehrs sind ausgerichtet an den Anschluss- bzw. Ankunftszeiten des Zugverkehrs von und nach Adorf bzw. Bad Brambach und weichen um einige Minuten vom Regelfahrplan ab. Den Fahrplan (gültig 14. April 2024 – 4. August 2024) finden Sie auf der Homepage der vogtlandbahn und in allen gängigen Informationsmedien.



Linie RB 4, Greiz – Berga (Elster)
Aufgrund von Arbeiten am Rüßdorftunnel entfallen ab Montag, 15. April 2024 bis 13. Juni 2024 alle Zugleistungen der vogtlandbahn Linie RB 4 zwischen Greiz und Berga (Elster).

Die letzte Zugverbindung des Tages (VBG 80281) ab 22:45 Uhr in Greiz bis Adorf (Vogtland) muss im Bauzeitraum ebenfalls entfallen.

Für alle entfallenden Zugleistungen der vogtlandbahn kommen Busse als Schienenersatzverkehr zum Einsatz, deren Ankunfts- und Abfahrtszeiten zum Teil deutlich vom Regelfahrplan abweichen.

Wir bitten alle Fahrgäste sich zur gewünschten Reisekette im Vorfeld zu informieren. Die veränderten Fahrzeiten und Anschlüsse sind in allen gängigen Informationsmedien und auf der Homepage der vogtlandbahn hinterlegt. Nutzen Sie gegebenenfalls frühere Verbindungen, um etwaige Anschlüsse zu gewährleisten.

Beachten Sie bitte bei allen Baumaßnahmen auch die Lage von SEV – Haltepunkte, da sich nicht alle Haltestellen in Bahnhofsnähe befinden. Auch die SEV-Haltepunkte sind auf der Homepage der vogtlandbahn hinterlegt. Gern steht Ihnen für Informationen auch das Kundencenter täglich 24 Stunden zur Verfügung (+49 (0) 89 / 548 88 97-25).

Von einer Fahrradmitnahme in SEV-Bussen wird grundsätzlich abgeraten, da eine Mitnahme aus Kapazitätsgründen nicht gewährleistet werden kann.

Für etwaige Unannehmlichkeiten bittet die vogtlandbahn ihre Fahrgäste um Verständnis!

Dresden

Straßenbahnlinie 1 fährt für eine Woche verkürzt (Meldung vom: 10.04.2024)

Wegen Gleisreparaturen in der Friedrichstadt fährt die Straßenbahnlinie 1 mit Betriebsbeginn ab Freitag, 12. April 2024 von Prohlis kommend nur bis zum Bahnhof Mitte und weiter zur Messe Dresden. Im weiteren Verlauf in Richtung Leutewitz ist im Zuge der Schäfer- und Hamburger Straße ersatzweise die Buslinie 68 unterwegs.

Hintergrund der Umleitung ist die Instandsetzung des Gleisdreiecks an der Waltherstraße. Gleise und Fahrleitungen waren durch die schwere Gasexplosion am 22. März 2023 so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass die Anlage nur provisorisch wieder instandgesetzt werden konnte. Die umfängliche Reparatur samt Wiederherstellung des Gleisdreiecks wird nun im Zeitraum bis zum 20. April 2024 nachgeholt.

Planmäßig sind auf der Waltherstraße zwar keine Straßenbahnlinien unterwegs, allerdings dient sie als eine von zwei Zufahrten zum dort gelegenen Betriebshof und bei Bedarf als Umleitungsstrecke bei Havarien oder Baumaßnahmen. Die Buslinie 68 wird bereits über die Schäferstraße umgeleitet, da zuerst die beschädigten Fahrleitungsmaste wieder aufgebaut werden müssen. Im Baustellenbereich bleibt die Waltherstraße weiter voll gesperrt, so dass unter anderem die Zufahrt zum Dialysezentrum nur aus Richtung Norden möglich ist. Umleitungen für den Autoverkehr sind ausgeschildert. An der halbseitig gesperrten Kreuzung wird der Verkehr mittels einer Ampel geregelt.

Für den Neuaufbau der Fahrleitungen müssen dann in den drei Nächten vom 16. bis einschließlich 19. April 2024 jeweils in der Zeit von 22:00 Uhr bis 5:00 Uhr die Walther-, Schäfer- und Hamburger Straße etwas großflächiger voll gesperrt werden.

Aktuell

Bis Ende Juni kein Zugverkehr zwischen Halle (Saale) und Aschersleben (Meldung vom: 28.03.2024)

Aufgrund von Bauarbeiten des Schienennetzbetreibers DB InfraGO AG fallen von Mittwoch, 3. April 2024, bis einschließlich Sonntag, 23. Juni 2024, alle Fahrten der Regionalexpress-Linien RE 4 Halle – Goslar und RE 24 Halle – Halberstadt auf dem Streckenabschnitt zwischen Halle Hbf und Aschersleben aus.

Die Züge werden in dieser Zeit durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Es verkehren sowohl Expressbusse ohne Zwischenhalt mit Anschluss in Aschersleben an die Züge von und nach Halberstadt und Goslar, als auch Busse, die alle Unterwegshalte bedienen. Die Fahrgäste werden daher gebeten, darauf zu achten, welchen Bus sie nehmen.

Die Züge der Regionalbahnlinie RB 47 Halle – Bernburg – Magdeburg verkehren planmäßig. Fahrgäste, die nur zwischen Halle und Könnern unterwegs sind, können daher auch auf die Züge der RB 47 ausweichen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Informationen zu den Fahrplanänderungen gibt es auch auf den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenlose Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste können sich auch über die INSA-Fahrplanauskunft und die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die aktuellen Fahrzeiten informieren.

Leipzig

Umleitungen für Straßenbahnlinien im Leipziger Osten und Westen (Meldung vom: 27.03.2024)

Bauarbeiten in Dresdner Straße und Restarbeiten in Waldstraße
In der Dresdner Straße und entlang des Linienwegs der Straßenbahnlinie 4 und 7 kommt es zu Einschränkungen für LVB-Kunden und den Autoverkehr. Auch in der Waldstraße kommt es kurzzeitig zu einer Vollsperrung wegen Restarbeiten an der Waldstraßenbrücke und im Umfeld.

Bauarbeiten am Rabensteinplatz und auf dem Augustusplatz
Bereits seit 11. März setzen die Leipziger Verkehrsbetriebe ihre Gleise in der Dresdner Straße instand. Fanden die Bauarbeiten bisher an der Überfahrt Gerichtsweg statt, werden die Arbeiten am Rabensteinplatz und auf dem Augustusplatz fortgesetzt.

Nach Ostern, ab 2. April 2024, fahren die Straßenbahnlinie 4 und 7 zwischen Hauptbahnhof und Reudnitz weiterhin mit Umleitung über den Friedrich-List-Platz. Die Straßenbahnlinien 12 und 15 bedienen am Augustusplatz in Richtung Naunhofer Straße die Haltestelle vor der Hauptpost und in Richtung Hauptbahnhof die Ersatzhaltestelle im Grimmaischen Steinweg.

Linie 12 fährt nur bis zum Hauptbahnhof, Westseite bzw. morgens und nachmittags verlängert bis Naunhofer Straße. Informationen finden Kunden unter [https://www.l.de/wir-fuer-leipzig/baustellen/dresdner-strasse]www.L.de[/url].

Schlussspurt auf der Waldstraße
Mit einer Vollsperrung in der Waldstraße beginnen am 8. April 2024 die Restarbeiten auf der Waldstraße. Während der zweiwöchigen Sperrung für den Straßenbahn- und Autoverkehr werden unter anderem die zwei Ersatzbrücken zurückgebaut. Hierzu muss aus Sicherheitsgründen auch die Fahrleitung abgeschaltet sein. Zudem finden letzte Arbeiten an den Gleisen, der Straßenbau auf der Brücke sowie die Anschlüsse an den Bestand statt. Während der Vollsperrung bis 20. April 2024 ist die Straßenbahnlinie 34 zwischen Hauptbahnhof und der Haltestelle Sportforum-Ost in der sogenannten "Feuerbachschleife" im Einsatz. Die Straßenbahnlinie 4 fährt in der Zeit wieder über die Pfaffendorfer, Gohliser und Menckestraße. Weitere Informationen finden Sie hier.

Aktuell

Modernisierung Knoten Halle, Sperrung Halle - Delitzsch ob. Bf. (Meldung vom: 22.03.2024)

Die Erneuerung rund um den modernisierten Bahnknoten Halle geht in die finale Phase: Moderne Technik steuert ab dem kommenden Jahr auch die Züge auf der Strecke von Halle nach Cottbus über Delitzsch. Dafür erweitert die Deutsche Bahn (DB) den Bereich des Elektronischen Stellwerks (ESTW) Halle Ost um einen weiteren Baustein für die Bahnhöfe Peißen und Reußen. Das neue ESTW Reußen steuert zukünftig die Signale und Weichen im Abschnitt zwischen Halle Personen- und Güterbahnhof bis nach Klitschmar. Zusammen mit dem ESTW Halle Ost sorgt es künftig für einen schnelleren und flexibleren Bahnverkehr. Ende des Jahres ist dann die umfassende Modernisierung des äußeren Bahnknoten Halle (Saale) abgeschlossen.

Thomas Lukowiak, Projektleiter für den Bahnknoten Halle: „Mit dem ESTW in Reußen setzen wir den finalen Baustein, um die Züge im Bahnknoten Halle elektronisch zu steuern. Wir schaffen damit auf dieser wichtigen Drehscheibe die Voraussetzungen für einen klimafreundlichen und schnellen Personenverkehr und den europäischen Güterverkehr. Für die moderne Eisenbahninfrastruktur bauen wir bis Dezember unter anderem ein neues ESTW-Gebäude, verlegen rund 100 Kilometer Kabel und bauen fünf Kilometer neue Gleise. Damit wird der Bahnverkehr auf der Strecke Halle – Cottbus schneller und flexibler.“

Zudem modernisiert die DB die Bahnsteige in den Bahnhöfen Peißen und Reußen, baut neue Bahnübergänge sowie Lärmschutzwände und installiert sechs neue Weichen für mehr Flexibilität. Am Abzweig Peißen entsteht ein Vorstaubahnhof mit einer Zugbildungsanlage. Die konsequente Modernisierung von Schienennetz und Bahnhöfen ist ein zentrales Element der DB-Strategie Starke Schiene. Ziel ist es, langfristig deutlich mehr Verkehr und Güter auf die Schiene zu lenken.

Während der Bauarbeiten lassen sich bis Ende des Jahres Einschränkungen im Bahnverkehr leider nicht vermeiden. So muss die Strecke zwischen Halle (Saale) Hbf und Delitzsch ob. Bf. ab dem 29. März bis Anfang Dezember gesperrt werden. Lediglich im Sommer, vom 27. Juni bis zum 26. August, können nachts dort Züge fahren. Für die Reisenden stehen Busse als Ersatz bereit. Die Bahnübergänge bleiben bis auf die folgenden Zeiten offen: Peißen, vom 2. bis zum 5. April und dann nochmal vom 10. bis zum 28. Juni sowie Zwebendorf vom 1. bis zum 5. Juli. Der Bahnübergang in Reußen wird ab September gesperrt. Für Fußgänger richtet die DB eine Querung während der Bauzeit ein.

Alle Änderungen sind in den Fahrplan eingepflegt. Die DB bittet alle Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt auf www.bahn.de und in der App DB Navigator zu informieren. Weitere Informationen gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im MDR auf Texttafel 738 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com.

Weitere Informationen zu den Bauarbeiten finden sich unter: https://www.vde8.de/de/projektabschnitte/knoten-halle

Aktuell

Bauarbeiten auf der Strecke Eisenach − Bad Salzungen (Meldung vom: 22.03.2024)

Die Deutsche Bahn (DB) bündelt drei Baumaßnahmen in einer: Die DB erneuert die Stützwand am Bahndamm in Eisenach, damit auch zukünftig die Züge verlässlich und pünktlich fahren können. Die Arbeiten erfolgen zwischen der Werneburgstraße und dem Parkplatz Karl-Marx-Straße 34 in Eisenach. Dabei wird eine neue Bohrpfahlwand aus ca. 200 Bohrpfählen errichtet. Anschließend wird der Untergrund stabilisiert. Zum Einsatz kommen dabei unter anderem verschiedene Bagger und ein Großbohrgerät.

Gleichzeitig setzt die DB auf dem Streckenabschnitt Eisenach−Förtha Gleise und Weichen instand und führt Arbeiten zur Ausrüstung des elektronischen Stellwerkes (ESTW) in Förtha durch.

Aufgrund dieser Arbeiten können vom 25. März 2024 bis 12. Oktober 2024 keine Züge zwischen Eisenach nach Förtha fahren. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet.

Weiter saniert die DB den Bahndamm im Abschnitt zwischen Oberrohn−Bad Salzungen. Diese Arbeiten enden bereits am 28. April 2024.

Auswirkungen für den Zugverkehr
Für ausfallende Nahverkehrszüge der Süd-Thüringen-Bahn werden auf den Streckenabschnitten Eisenach−Marksuhl und Eisenach−Bad Salzungen durch Busse ersetzt.

Die DB bittet alle Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt auf www.bahn.de und in der App DB Navigator zu informieren. Weitere Informationen gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen und im Internet unter www.sued-thueringen-bahn.de.

Sachsen-Anhalt

Verhandlungen gescheitert, Streik im ÖPNV (Meldung vom: 20.03.2024)

Nachdem auch in der 3. Verhandlungsrunde am 20. März 2024 zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) Sachsen-Anhalt keine Annäherung erzielt werden konnte, sind die Verhandlungen im kommunalen Nahverkehr in Sachsen-Anhalt gescheitert.

Zwar haben die Arbeitgeber wie angekündigt ein neues Angebot vorgelegt. Allerdings ist dieses weiterhin weit von den aufgestellten Forderungen entfernt. Bei einer Laufzeit von 24 Monaten bietet der KAV neben einer Inflationsausgleichszahlung von 2.000 Euro eine lineare Entgeltsteigerung von insgesamt 10 Prozent verteilt auf die Laufzeit an. Im Ergebnis würden die Beschäftigten in Sachsen-Anhalt auch im Jahr 2025 noch um mehrere hundert Euro schlechter bezahlt werden, als vergleichbare Kollegen in Sachsen und Thüringen zum aktuellen Zeitpunkt.

Dazu sagt Paul Schmidt, ver.di Fachbereichsleiter und Verhandlungsführer: „Auf viele unserer Forderungen sind die Arbeitgeber überhaupt nicht oder nur unzureichend eingegangen. Gleichzeitig erwarten sie, dass die Beschäftigten auch zukünftig eine eklatante Lohnlücke zu den benachbarten Bundesländern akzeptieren. Das kommt nicht in Frage.“

Weiterhin verlangt der KAV Einschnitte in die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. So soll in den Krankengeldzuschuss eingegriffen, der Kündigungsschutz gelockert und die Wechselschichtzulage im Fahrdienst gestrichen werden. Auch für die Auszubildenden konnte keine nennenswerte Annäherung erzielt werden.

„Auf dieser Grundlage sehen wir keine Perspektive für eine sinnvolle Einigung. Entsprechend rufen wir die Beschäftigten in den Nahverkehrsunternehmen erneut zum Streik auf. Zusätzlich leiten wir nun die Urabstimmung über einen unbefristeten Streik ein“, ergänzt Schmidt. „Es tut uns wirklich leid, dass die Fahrgäste erneut in Mitleidenschaft gezogen werden. Genau deswegen hatten wir den Arbeitgebern trotz verstrichener Frist ein Vertrauensvorschuss für die heutige Verhandlungsrunde gegeben. Dieser wurde bitter enttäuscht. Die Verantwortung für diese Eskalation tragen daher eindeutig die Arbeitgeber“.

ver.di ruft die Beschäftigten der Nahverkehrsunternehmen in Dessau-Roßlau, Halle (Saale), Magdeburg und dem Burgenlandkreis vom 21. März 2024 bis 24. März 2024 ganztägig zum Warnstreik auf.

Die Urabstimmung über unbefristete Arbeitskampfmaßnahmen beginnt in den kommenden Tagen.

Fahrgastinformationen
Weitere Informationen liegen uns nicht vor!
Dessauer Verkehrsbetriebe
Hallesche Verkehrsbetriebe
Magdeburger Verkehrsbetriebe
PVG Burgenlandkreis

Sachsen

Warnstreik im ÖPNV am 22. März 2024 (Meldung vom: 20.03.2024)

Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsunternehmen in Sachsen am 22. März 2024 zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

Nachdem die Arbeitgeber in der ersten Verhandlungsrunde am 24. Januar 2024 kein Angebot zu den Forderungen vorgelegt und die zweite Verhandlungsrunde einseitig abgesagt hatten, wurden die Gespräche am 19. März 2024 in Leipzig fortgesetzt.

Im Zuge dieser Verhandlungen legte der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) Sachsen ein Papier vor, das zahlreiche Gegenforderung enthält und jede Wertschätzung für die Arbeit der Beschäftigten vermissen lässt.

So wurden nach mehreren Gesprächsrunden zwar kleine Verbesserungen beim Thema Zuschläge und geteilte Dienste in Aussicht gestellt. Gleichzeitig fordern die Arbeitgeber jedoch eine massive Mehrbelastung der Kolleginnen und Kollegen – und das in einer Tarifrunde, die unter dem Schwerpunkt Entlastung steht.

Dazu sagt Paul Schmidt, ver.di Fachbereichsleiter und Verhandlungsführer: „Statt für Entlastung zu sorgen, fordern die Arbeitgeber, dass die Beschäftigten zukünftig bis zu 44 Stunden pro Woche arbeiten. Diese Mehrarbeit soll anders als bisher aber nicht mehr in Freizeit, sondern ausschließlich in Geld abgegolten werden. Im Ergebnis würden die eh schon stark belasteten Kollegen noch schneller verschlissen. Das ist kurzsichtig und verantwortungslos.“

Schon jetzt sind die Krankenstände im ÖPNV in der Regel mindestens doppelt so hoch wie in der gesamten Wirtschaft. Gleichzeitig ist der Anteil der Beschäftigten unter 35 Jahren im Schnitt nur halb so hoch wie in anderen Branchen. Es gelingt de facto also kaum noch, junge Beschäftigte von einem Jobeinstieg im Nahverkehr zu überzeugen.

Nachdem es erst im letzten Jahr gelungen war, im Tarifvertrag Nahverkehr das Entgeltniveau des öffentlichen Dienstes zu erreichen, wollen die Arbeitgeber nun eine Kehrtwende vollziehen. Sie fordern die Entkopplung der Arbeitsbedingungen vom öffentlichen Dienst. So sollen zukünftige Entgeltsteigerungen oder Veränderungen bei der Arbeitszeit in den ÖPNV-Unternehmen nicht mehr umgesetzt werden. „Bei der nächsten Tarifrunde im öffentlichen Dienst verhandeln wir über die Einkommen der Beschäftigten in Rathäusern, Kitas, den Stadtreinigungen und vielen Bereichen mehr. Von den Kollegen im Nahverkehr erwarten die Arbeitgeber nun aber, dass sie sich davon entkoppeln und auf die dort zu vereinbarenden Verbesserungen verzichten. Das ist schlicht und ergreifend ungerecht“, ergänzt Schmidt.

Daher ruft ver.di die Beschäftigten der kommunalen Verkehrsunternehmen in Chemnitz, Dresden, Leipzig, Plauen und Zwickau am 22. März 2024 zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

Hintergrund:
Jahrelang wurden im sächsischen Nahverkehr die geringsten Löhne bundesweit gezahlt. Mit dem im ersten Quartal stattfindenden Lohnsteigerungen schließen die Beschäftigten nun zum Lohnniveau des öffentlichen Dienstes auf. Sollte die Anbindung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) aufgehoben werden, fallen die Beschäftigten erneut hinter die Einkommen und Arbeitsbedingungen anderer kommunaler Beschäftigter zurück.

Fahrgastinformationen
Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten der Verkehrsunternehmen:
Chemnitzer Verkehrs AG
Dresdener Verkehrsbetriebe
Leipziger Verkehrsbetriebe
Plauener Straßenbahn
Zwickauer Verkehrsbetriebe

Bitte beachten Sie, dass die Eisenbahnunternehmen vom Streik nicht betroffen sind!

Stand: 20. März 2024 Quelle: Pressemitteilung ver.di

Sachsen (VVO)

Änderungen im VVO-Tarif zum 1. April 2024 (Meldung vom: 20.03.2024)

Im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) ändern sich die Ticketpreise zum 1. April 2024. Gründe für die bereits im November von der Verbandsversammlung beschlossene Anpassung sind neben der allgemeinen Inflation insbesondere die weiterhin hohen Kosten für Energie und Material. Die Preise im VVO steigen um durchschnittlich 7,7 Prozent.

Zusammen mit der Tarifanpassung vereinfachen die sächsischen Verbünde die Fahrradmitnahme: Ab dem 1. April 2024 wird die „Fahrradtageskarte für den Eisenbahnnahverkehr“ für 6,50 Euro im VVO auch auf den Fähren, sowie in den Bussen und Straßenbahnen anerkannt. „Fahrgäste, die dieses Ticket bereits erworben haben, um ihr Fahrrad per Zug aus einem anderen Verbund mit in den VVO zu nehmen, müssen hier kein weiteres Ticket kaufen“, erläutert Burkhard Ehlen, VVO-Geschäftsführer. „Diese Regel führen wir zusammen mit dem Verkehrsverbund Mittelsachsen, dem Verkehrsverbund Vogtland und dem Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien ein und machen die Fahrradmitnahme zwischen den Verbünden einheitlich und einfacher.“

Die Tarifanpassung im VVO betrifft zahlreiche Tickets: Der Preis für eine Einzelfahrt in Dresden erhöht sich um 20 Cent auf 3,20 Euro, in allen anderen Tarifzonen steigt der Preis auf drei Euro. Für längere Fahrten durch mehrere Tarifzonen erhöht sich der Preis der Einzelfahrt um 40 bis 80 Cent. Der Preis der 4er-Karte, steigt um 80 Cent auf 11,40 Euro. Tageskarten für eine Tarifzone in der Region erhöhen sich um 50 Cent, in Dresden steigt der Preis um 60 Cent auf 8,60 Euro. Für längere Strecken sowie für Familien und kleine Gruppen steigen die Preise zwischen 90 Cent und 2,70 Euro an. Wochen- und Monatskarten werden zwischen sieben und acht Prozent teurer. So kostet die Abo-Monatskarte für Dresden dann 66,90 Euro. Im Preis stabil bleiben die VVO-Tickets für Schülergruppen und Fahrräder. „Ebenfalls die von Freistaat und Bund geförderten Angebote Bildungs- und Deutschlandticket bleiben stabil bei 15 Euro beziehungsweise 49 Euro pro Monat und sind damit unschlagbar günstige Flatrates für Bus und Bahn“, so Burkhard Ehlen weiter.

Alte Tickets können noch bis 30. Juni 2024 genutzt werden
Damit sich alle Fahrgäste auf die Änderungen einstellen können, gelten Übergangsregeln. Einzelfahrausweise, 4er-Karten, Tages-, Wochen-, Monats- und 9-Uhr-Monatskarten zum alten Preis werden bis 30. Juni 2024 anerkannt. So können Fahrgäste die Tickets, die sie noch im Portmonee haben, ganz einfach abfahren. Nicht genutzte Fahrausweise zum alten Preis können zudem ab 1. April 2024 gegen Wertausgleich in allen Servicezentren der Verkehrsunternehmen sowie in der Mobilitätszentrale des VVO umgetauscht werden. Für diesen Umtausch haben die Fahrgäste drei Jahre Zeit.

Alle Informationen zu den neuen Preisen sind bei den Verkehrsunternehmen, im Internet unter www.vvo-online.de und an der InfoHotline 0351 8526555 erhältlich.

Dresden

Sanierung der Österreicher Straße beginnt in Laubegast (Meldung vom: 13.03.2024)

Am kommenden Montag, 18. März 2024 beginnt mit der Verlegung des Gleisbogens an der Haltestelle Leubener Straße die Generalsanierung der Österreicher und Wehlener Straße. Damit ergeben sich für Fahrgäste der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) im Osten der Stadt ab 18. März 2024 mit Betriebsbeginn 4:00 Uhr einige Änderungen im Linienverkehr:

Linien 4 und 6
Die Linien 4 und 6 enden vom Stadtzentrum kommend am Schulcampus in Tolkewitz.

An der Haltestelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite fahren von dort Ersatzbusse der Linien EV 4 und EV 6 nach Laubegast bzw. Niedersedlitz. In Richtung Stadtzentrum steigen die Fahrgäste an der zusätzlichen Haltestelle in der Schlömilchstraße vom Ersatzverkehr in die Straßenbahn um.

Weil die Wehlener Straße gesperrt ist, verkehren die Ersatzbusse über die Kipsdorfer Straße, am Toeplerpark vorbei und über die temporäre Umleitungsstrecke zur Steirischen Straße. In Richtung Tolkewitz fahren sie über die Troppauer und Salzburger Straße und bedienen die Ersatzhaltestellen Leubener, Troppauer und Burgenlandstraße.

Die Buslinie 86 biegt aus Richtung Dobritz kommend bereits in die Steirische Straße ab und fährt über die Laibacher Straße zur Schiffswerft. In Richtung Dobritz fährt auch sie über Troppauer und Salzburger Straße.

Linien6, 10 und 12
In Striesen verkehren die Straßenbahnlinien 6, 10 und 12 sowie die Nachtverkehrslinie 62/63 umgeleitet weiter wie bisher, solange die Blasewitzer Straße noch im Bau ist.

Für den Durchgangsverkehr wird der gesamte Straßenzug gesperrt. Für Anlieger gelten Sonderregelungen, die sich je nach Bauablauf ändern. Um die direkte Verbindung zwischen Tolkewitz und Laubegast zu sichern, wurde eine provisorische Straßenführung über den Niedersedlitzer Flutgraben angelegt, die auch von den Ersatzbussen der DVB genutzt werden.

Zum Hintergrund
Teile der Wehlener und Österreicher Straße befinden sich unter anderem durch das Hochwasser im Jahr 2013 in schlechtem Zustand und müssen erneuert werden. Zwischen Schlömilchstraße und Leubener/Österreicher Straße finden daher bis voraussichtlich Dezember 2025 umfassende Sanierungsmaßnahmen statt. Die Arbeiten werden von der Stadt Dresden, der DVB und den Versorgungsunternehmen in mehreren aufeinanderfolgenden Bauphasen durchgeführt: Zunächst werden die Schienen und Weichen in der Gleisschleife Laubegast ausgetauscht. Gleichzeitig wird ein provisorischer Gleisbogen an der Kreuzung Leubener/Österreicher Straße errichtet.

Danach folgen ab voraussichtlich Mai 2024 umfangreiche Tief- und Gleisbaumaßnahmen entlang der Wehlener Straße zwischen Schlömilchstraße und Leubener/Österreicher Straße. Ist der Gleisbogen eingebaut, kann die Schleife Laubegast von der Leubener Straße aus wieder angefahren werden. Dann gibt es zwei neue Linien: Eine kommt vom Stadtzentrum her über die Bodenbacher und Leubener Straße, eine pendelt zwischen Niedersedlitz und Laubegast. Die Lücke zwischen Tolkewitz und Laubegast schließt dann wiederum eine Ersatzbuslinie.​

Fahrgastinformationen
Informationen über die aktuellen Fahrpläne gibt es an den jeweiligen Haltestellen, in allen DVB-Servicepunkten, unter dem DVB-Servicetelefon 0351 / 857 1011 oder im Internet unter [https://www.dvbag.de]dvbag.de[/url]. Auch die Handy-App „DVB mobil“ zeigt alle aktuellen Fahrten und Verbindungen an.

Sachsen-Anhalt

Sperrung Magdeburg - Dodendorf (Meldung vom: 13.03.2024)

Wegen Bauarbeiten des Schienennetzbetreibers DB InfraGO AG wird der Streckenabschnitt zwischen Magdeburg Hbf und Dodendorf am Samstag, 16. März 2024 und Sonntag, 17. März 2024, für den Zugverkehr gesperrt.

Betroffen sind die Züge der Linien RE 11, RE 21 und RE 31, die Magdeburg mit Halberstadt und Thale, Goslar und Blankenburg verbinden, sowie die Regionalbahnlinie RB 43 Magdeburg – Oschersleben. Die Züge der RB 43 entfallen, die Regionalexpress-Linien verkehren von und nach Dodendorf und halten an den beiden Tagen zusätzlich in Langenweddingen und Hadmersleben.

Zwischen Magdeburg Hbf und Dodendorf wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Es verkehren sowohl Expressbusse ohne Zwischenhalte mit Anschluss in Dodendorf an die Züge von und nach Halberstadt, als auch Busse, die alle Unterwegshalte bedienen. Die Fahrgäste werden daher gebeten, darauf zu achten, welchen Bus sie nehmen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Dresden

Sperrung Gleisschleife Wilder Mann, wegen Bauarbeiten (Meldung vom: 12.03.2024)

Aufgrund von Reparaturarbeiten in der Gleisschleife am Wilden Mann verkehrt die Straßenbahnlinie 3 der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) am kommenden Wochenende verkürzt. Von Freitag, 15. März, 7:00 Uhr bis Sonntag, 17. März 2024, 22:00 Uhr endet sie von Coschütz kommend bereits am Trachenberger Platz und wendet im Betriebshof Trachenberge. Auf dem Reststück bis zum Wilden Mann fahren in dieser Zeit ersatzweise Busse.

An der Haltestelle in der Gleisschleife müssen die Einstiegsborde ausgetauscht werden. Sie wurden durch die Befahrung mit Bussen des Ersatzverkehrs während der Baumaßnahme auf der Großenhainer Straße in den vergangenen Jahren beschädigt. Auch die Asphalteindeckung und die Verbindungsfugen werden im Zuge dieser Arbeiten erneuert. Der Autoverkehr ist nicht betroffen.

Informationen über die aktuellen Fahrpläne gibt es an den jeweiligen Haltestellen, in allen DVB-Servicepunkten, unter dem DVB-Servicetelefon 0351 / 857 1011 oder im Internet unter www.dvbag.de. Auch die Handy-App „DVB mobil“ zeigt alle aktuellen Fahrten und Verbindungen an.

Aktuell

Änderungen im Bahnverkehr zwischen Jena und Saalfeld (Meldung vom: 12.03.2024)

Aufgrund von Bauarbeiten des Schienennetzbetreibers DB InfraGO AG kommt es von Sonntag, 17.3.2024, bis einschließlich Sonntag, 24.3.2024 zu Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Jena und Saalfeld.

Die Züge der Regionalbahnlinie RB 25 fallen in diesem Zeitraum jeweils zwischen 7:30 Uhr und 20:30 Uhr zwischen Jena-Göschwitz und Saalfeld aus. Als Ersatz für die ausfallenden Fahrten halten die Züge der Regionalexpress-Linie RE 15 Leipzig – Saalfeld während der Bauzeit zusätzlich an allen Unterwegshalten zwischen Jena und Saalfeld, also auch in Rothenstein, Orlamünde, Zeutsch und Uhlstädt. Außerdem verkehren zusätzliche Züge der Linie RE 15 zwischen Jena Saalbahnhof und Saalfeld mit Halt an allen Haltepunkten.

Am Sonntag, den 17.3.2024, sowie am Wochenende vom 22. bis 24.3.2024 werden einzelne Fahrten der RB 25 in den Abendstunden zwischen Jena-Göschwitz und Saalfeld durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. 

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Aktuell

Erneuter Streik bei der Deutschen Bahn (Meldung vom: 10.03.2024)

Die GDL ruft erneut zum Streik auf:

Dienstag, 12. März 2024, ab 2:00 Uhr bis Mittwoch, 13. März 2024 um 2:00 Uhr. (Personenverkehr)

Die GDL erklärt dazu in der Pressemitteilung:
Kein Angebot – DB setzt Provokation fort!
Da der Arbeitgeber Deutsche Bahn (DB) die von der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) gesetzten Frist, bis zum 10. März 2024, 18:00 Uhr, ein schriftliches Angebot zu unterbreiten, unverrichteter Dinge hat verstreichen lassen, setzt die DB die Provokation fort und zwingt die GDL unweigerlich und zum Leidwesen der DB-Kunden die Auseinandersetzung fortzuführen!

DB-Management brüskiert die eigene Belegschaft
„Was die Eisenbahner dem fürstlich bezahlten Management der DB wert sind, wird mit dem NICHT-Angebot wieder einmal mal überdeutlich – vorsichtig ausgedrückt: Nicht viel,“ so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky, „Die GDL-Einigungsvorschläge, liegen seit 23. Januar 2024 auf dem Tisch der DB und die Vorstandsetage hat nichts Besseres zu tun als Arbeitsverweigerung zu begehen. Das lassen sich die Eisenbahner nicht gefallen, denn im Gegensatz zu Arbeitnehmern haben Vorstände kein verfassungsgemäß geschütztes Streikrecht!“

Anstatt ein schriftliches Angebot vorzulegen und darüber mit der GDL tragfähige Lösungen im Rahmen von Tarifverhandlungen zu finden, wird weiter in der PR-Kampagne so getan, als ob die GDL nicht kompromissbereit wäre. Der neuerliche Ruf nach Schlichtung beweist – wieder einmal – die Unfähigkeit, als auch die Methodik.

Streik ist das letzte Mittel und grundgesetzlich geschützt
Für Weselsky steht fest: „Da der DB-Vorstand seit dem 19. Januar 2024 bis einschließlich heute kein neues Angebot unterbreitet hat, führt dies unweigerlich in den Arbeitskampf. Dies ist für die GDL das letzte Mittel, denn „Tarifautonomie ohne Streikrecht ist nichts Anderes als kollektives Betteln“ wie es das Bundesarbeitsgericht bereits im Jahr 1980 zutreffend gesagt hat.“

Erfurt

Bauarbeiten im Gleisbogen Roter Berg (Meldung vom: 06.03.2024)

Vom 4. bis 15. März 2024 finden im Auftrag der Erfurter Verkehrsbetriebe Bauarbeiten im Bereich der Gleisanlagen im Gleisbogen Roter Berg zwischen den Haltestellen August-Frölich-Straße und Roter Berg statt. Das alte stadteinwärtige Gleis ist in die Jahre gekommen und muss erneuert werden.Im Zuge dieser Arbeiten verkehrt die Stadtbahn-Linie 5 vom Freitag, den 8. März (20:45 Uhr) bis Montag, den 11. März 2024 (Betriebsbeginn 04:15 Uhr) nur zwischen Hauptbahnhof und Grubenstraße. Zwischen der Grubenstraße und der Wendeschleife Zoopark setzt die EVAG Schienenersatzverkehr ein.

Die Arbeiten erfolgen zwischen 7 Uhr und 18 Uhr. In einigen Nachtschichten werden Schienenstoß-
schweißungen und andere Gleisbauarbeiten ausgeführt. Die erforderliche Nachtarbeit wird sich auf die unbedingt notwendigen Arbeiten beschränken. Geplant ist, dass maximal in drei Nächten gearbeitet wird. Trotz des Einsatzes modernster Technik ist eine Lärmentwicklung nicht auszuschließen. Wir sind bemüht, die Beeinträchtigungen auf ein Minimum zu beschränken.Fußgänger und Radfahrer werden gebeten, die ausgewiesenen Umleitungen und die Verkehrsführung vor Ort zu beachten. Es ist vorgesehen, dass während der Bauarbeiten Autofahrer nicht beeinträchtigt werden.

Die EVAG bittet etwaige Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
Genauere Informationen zur Linienführung sowie der Fahrplan werden rechtzeitig im Internet unter www.evag-erfurt.de sowie in der EVAG-App veröffentlicht.

Sachsen

Stellwerksausfall - Streckensperrung Bischofswerda – Görlitz – Zgorzelec (Meldung vom: 06.03.2024)

Ab dem 6. März 2024 um 18:30 Uhr bis voraussichtlich Donnerstag, den 7. März 2024 um 6:30 Uhr und noch einmal am 7. März 2024 ab 20:30 Uhr bis zum 8. März 2024 um 6:30 Uhr ist die Bahnstrecke zwischen Bischofswerda und Görlitz jeweils vollständig gesperrt.
Grund dafür ist ein in den Spätschichten unbesetztes Stellwerk.

Die Information, dass das Stellwerk in den beiden nächsten Spätschichten nicht besetzt werden kann, wurde der Länderbahn, die auf der betroffenen Bahnverbindung mit den trilex-Linien RB 60 und RE 1 verkehrt, von der Infrastrukturbetreiberin DB InfraGo (vorher DB Netz AG) um 11:30 Uhr mitgeteilt.

Reisende aus Dresden können am 6. März 2024 spätestens mit der RB 60 (76529) um 16:54 Uhr noch bis Görlitz, Ankunft 18:33 Uhr, fahren.

Für Reisende aus Görlitz fährt der letzte Zug (RB 60 – 76526) heute um 17:26 Uhr über Bischofswerda, Ankunft 18:18 Uhr, nach Dresden Hauptbahnhof, Ankunft 19:02 Uhr.

Die Länderbahn arbeitet derzeit an der Organisation von Reisendenlenkern und Busnotverkehr.
Bitte informieren Sie sich zur aktuellen Situation, insbesondere am Donnerstag früh bzw. Freitag früh vor einem geplanten Fahrtantritt im DB Navigator.

Derzeit ist noch keine sichere Auskunft möglich, wann der Bahnverkehr wieder hochgefahren werden kann und die ersten Züge wieder verkehren.

Aktuell

Streik bei der Deutschen Bahn (Meldung vom: 04.03.2024)

Wie die Gewerkschaft der Lokomtivführer (GDL) bekannnt gibt, kommt es zu erneuten Streiks bei der Deutschen Bahn AG.

Dazu erklärte die GDL in einer Pressemitteilung:
Insgesamt vier Wochen wollten Deutsche Bahn und GDL hinter verschlossenen Türen verhandeln, um einen Abschluss in dieser Tarifrunde zu erzielen. Die Verhandlungen wurden vonseiten der DB allerdings zu keinem Zeitpunkt
lösungsorientiert geführt. Die vermeintlich „enormen Zugeständnisse“ des Arbeitgebers sind wieder einmal mehr Schein als Sein und bedeuten bei näherer Betrachtung oftmals sogar eine Verschlechterung des Status quo. Da es der DB am Willen fehlte, die Verhandlungen mit guten Kompromissen zum Erfolg zu führen, hat die GDL die Verhandlungen vorzeitig beendet, das abermalige Scheitern erklärt und wird nun zu weiteren Streiks aufrufen.


Die GDL ruft ihre Mitglieder bei der Deutschen Bahn von Donnerstag, 7. März 2024, 2:00 Uhr, bis Freitag, 8. März 2024, 13:00 Uhr, zu einem Streik auf. Der Streik im Güterverkehr wird bereits am Mittwoch, den 6. März 2024, um 18:00 Uhr beginnen und bereits am Freitag, den 8. März 2024, um 5:00 Uhr enden.

Zu weiteren Streiks wird die GDL zunächst keine Informationen abgeben. Die GDL weist aber schon jetzt darauf hin, dass sie bei künftigen Streiks eine rechtzeitige Information der Reisenden nicht mehr gewährleisten kann.




Update 4. März 2024, 13:00 Uhr
Die Deutsche Bahn hat eine Presseerklärung rausgebracht, hier die wesentlichen Infos für Fahrten in der Streikzeit. Wir zitieren die Pressemitteilung der DB:

"Für ihren Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr wird die DB wie beim letzten Streik ein Grundangebot anbieten. Um möglichst viele Menschen an ihr Ziel bringen zu können, setzt die DB im Fernverkehr längere Züge mit mehr Sitzplätzen ein. Aufgrund des eingeschränkten Angebots rät die DB, bei Reisen im Fernverkehr der DB in jedem Fall frühzeitig einen Sitzplatz zu reservieren. Im Regionalverkehr ist es ebenfalls das Ziel, ein Grundangebot zu fahren. In welchem Umfang dies möglich ist, unterscheidet sich regional stark. In jedem Fall wird es auch im Regionalverkehr massive Einschränkungen geben. Generell bittet die DB die Reisenden, sich 24 Stunden vor Fahrtantritt erneut über ihre Verbindung zu informieren.

Alle Fahrgäste, die bis einschließlich 4. März ein Ticket für eine Reise im Zeitraum vom 7. März bis 8. März gekauft haben und diese aufgrund des GDL-Streiks verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben. Das Ticket gilt dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort auch mit einer geänderten Streckenführung. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden. Zudem haben Fahrgäste im Fernverkehr im Rahmen einer Sonderkulanz auch die Möglichkeit, ihre Reise vorzuverlegen und ab sofort zu fahren.

Daneben gelten die weiteren tariflichen bzw. gesetzlichen Fahrgastrechte, sodass z. B. auch eine Ticketerstattung unter den entsprechenden Voraussetzungen möglich ist. 

Die DB wird so schnell wie möglich über die Auswirkungen des GDL-Streiks auf bahn.de und in der App DB Navigator informieren. Dort sollten sich Reisende auch vor Fahrtantritt informieren Darüber hinaus wird die DB heute im Laufe des Abends eine kostenlose Sonderhotline unter 08000 99 66 33 einrichten."

Chemnitz

Drahtseilbahn Augustusburg macht Wartungspause (Meldung vom: 29.02.2024)

Ab Montag, 4. März 2024, pausiert die Drahtseilbahn Augustusburg für drei Wochen: Bahnschwellen werden getauscht, außerdem steht die alljährliche große Wartung samt TÜV-Prüfung an.

Das Team der Drahtseilbahn tauscht einen Teil der 252 Rollen aus, über die das Drahtseil läuft und wartet die Seilbahnsteuerung. Die beiden Wagen werden frühlingsfit gemacht. Dazu kommen TÜV und Dienstunterricht inklusive Arbeitsschutzbelehrungen. Teamleiter Tino Groß: „Von unseren 1502 überwiegend hölzernen Bahnschwellen müssen wir etwa 40 austauschen und durch Kunststoffschwellen ersetzen.“

Wegen des Schwellentauschs dauert die Schließung diesmal drei Wochen – wie bereits 2023. Hinzu kommt: Die Talstation Erdmannsdorf bekommt eine neue Heizungsanlage.

Die Drahtseilbahn öffnet wieder am 23. März 2024.

Sachsen

ver.di erweitert Streik in Sachsen (Meldung vom: 28.02.2024)

Nachdem der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) den Gesprächstermin am 28. Februar 2024 nur wenige Stunden vorher absagte, ruft die Gewerkschaft ver.di nun auch die kommunalen Betriebe der Städte Chemnitz, Dresden, Leipzig, Plauen und Zwickau zum Streik auf.

Damit wird in Sachsen der Streik nicht nur die regionalen Busverkehrer betreffen, sondern auch die städtischen Verkehre von Bus und Straßenbahn. Wir fassen noch einmal die Streiklage in Sachsen zusammen, soweit uns die Informationen vorliegen!

29. Februar 2024
Betroffene Unternehmen:
DB REGIO Bus Ost GmbH (Niederlassung Zittau);
Dresdner Verkehrsservicegesellschaft mbH;
Euro Traffic Partner Chemnitz (Tochtergesellschaft der CVAG, diese rechnen mit Einschränkungen im Netz der CVAG);
Görlitzer Verkehrsbetriebe GmbH;
Omnibusverkehr Oberlausitz Niesky;
REGIOBUS Mittelsachsen GmbH;
Regionalbus Oberlausitz GmbH;
Regionalverkehr Erzgebirge GmbH;
Regionalverkehr Sächs. Schweiz-Osterzgebirge GmbH;
Regionalverkehr Westsachsen GmbH Zwickau;
Straßenbahn-Bus GmbH Plauen;
Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda mbH;
Verkehrsgesellschaft Meißen mbH;

nicht betroffene Unternehmen:
Chemnitzer Verkehrsbetriebe (CVAG);
Dresdener Verkehrsbetriebe (DVB);
Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB);
alle Eisenbahnverkehrsunternehmen

Dresden
Dies betrifft sämtliche Fährverbindungen, die Buslinien 66, 68, 72, 73, 76, 77, 79, 80, 81, 85 und 88 sowie die Ersatzverkehre für Straßenbahnen auf den Linien 4 und 11.
Einzelne Fahrten könnten auf diesen Linien stattfinden, jedoch ist eine Prognose zu Abfahrtszeiten und Pünktlichkeit nicht möglich. Am 29.02.2024 sind Straßen- und Bergbahnen noch unterwegs.

1. März 2024
Betroffene Unternehmen:
Chemnitzer Verkehrsbetriebe (CVAG);
DB REGIO Bus Ost GmbH (Niederlassung Zittau);
Dresdener Verkehrsbetriebe (DVB);
Dresdner Verkehrsservicegesellschaft mbH;
Euro Traffic Partner Chemnitz (Tochtergesellschaft der CVAG, diese rechnen mit Einschränkungen im Netz der CVAG);
Görlitzer Verkehrsbetriebe GmbH;
Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB);
Omnibusverkehr Oberlausitz Niesky;
REGIOBUS Mittelsachsen GmbH;
Regionalbus Oberlausitz GmbH;
Regionalverkehr Erzgebirge GmbH;
Regionalverkehr Sächs. Schweiz-Osterzgebirge GmbH;
Regionalverkehr Westsachsen GmbH Zwickau;
Straßenbahn-Bus GmbH Plauen;
Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda mbH;
Verkehrsgesellschaft Meißen mbH;

nicht betroffene Unternehmen:
alle Eisenbahnverkehrsunternehmen

Dresden
Bis 2. März 2024, ca. 3:00 Uhr werden so gut wie gar keine Fahrzeuge im DVB-Netz unterwegs sein. Es ist großflächig mit Ausfällen zu rechnen. Lediglich auf einigen Buslinien vornehmlich im Stadtrandgebiet, die von beauftragten Subunternehmen bedient werden, dürften einzelne Busfahrten unterwegs sein, so etwa auf den Linien 65, 74, 78, 84 und 90. Eine Prognose zu Abfahrtszeiten und Pünktlichkeit ist jedoch nicht möglich.

Leipzig
Folgende Buslinien, die von Mobilitätspartnern betrieben werden, sind weiterhin für die Leipzigerinnen und Leipziger unterwegs: 61, 62, 66, 67, 77, 83, 87, 88, 91, 143, 161, 162, 172, 173, 175, 176, Schulfahrten von Sommerfeld bis Taucha sowie Flexa Nord, Südwest, Leutzsch und Südost.

2. März 2024
Chemnitzer Verkehrsbetriebe (CVAG);
Dresdener Verkehrsbetriebe (DVB);
Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB);

nicht betroffene Unternehmen:
alle Eisenbahnverkehrsunternehmen

Dresden
Straßenbahnen, wichtige Buslinien und Bergbahnen sind bis Sonntag, 3 Uhr großflächig von Totalausfällen betroffen. Die Fähren sollten am Samstag jedoch wieder übersetzen. Auch auf den Buslinien 66, 68, 72, 73, 76, 77, 79, 80, 81, 85 und 88 sowie im Ersatzverkehr für Straßenbahnen auf den Linien 4 und 11 finden teilweise wieder Fahrten statt. Auch zu deren Abfahrten und Pünktlichkeit ist eine Prognose nicht möglich.

Leipzig
Folgende Buslinien, die von Mobilitätspartnern betrieben werden, sind weiterhin für die Leipzigerinnen und Leipziger unterwegs: 61, 62, 66, 67, 77, 83, 87, 88, 91, 143, 161, 162, 172, 173, 175, 176, Schulfahrten von Sommerfeld bis Taucha sowie Flexa Nord, Südwest, Leutzsch und Südost.

Hinweise
Leipzig
Über die App LeipzigMOVE bieten die Leipziger Verkehrsbetriebe alternative Mobilitätsdienste wie BikeSharing und E-Scooter an. Dabei erhalten vollständig registrierte Nutzerinnen und Nutzer an Streiktagen je 30 Freiminuten zur kostenlosen Ausleihe von Nextbike-Rädern. Die einzelne Fahrten werden minutengenau abgerechnet.

Allgemein
Bitte infomieren Sie sich über die App oder den Webseiten der jeweiligen Unternehmen.
Beachten Sie auch die Streikmeldung vom 26. Februar 2026 in unserem Newsblog.

Erfurt

Einschränkungen auf der Bus-Linie 9 (Meldung vom: 28.02.2024)

Aufgrund einer Baumaßnahme in der Thälmannstraße kommt es ab Montag, 4. März 2024, bis voraussichtlich Freitag, 15. April 2024, zu Einschränkungen in der Linienführung der Bus-Linie 9 in Richtung Daberstedt.Die Busse der Linie 9 verkehren in diesem Zeitraum zwischen Steinplatz und Hauptbahnhof über die Stadtbahnhaltestellen Leipziger Platz und Krämpfertor. Die Haltestellen Geschwister-Scholl-Straße und Ruhrstraße werden in Richtung Daberstedt aufgehoben. In Richtung Nordbahnhof verkehrt die Bus-Linie 9 wie gewohnt.

Für die Einschränkungen bittet die EVAG um Verständnis. Weitere Informationen gibt es unter www.evag-erfurt.de sowie über die EVAG-App „Erfurt mobil“. Gern informieren die Kollegen bei Fragen über das Service-Telefon 0361/19449 oder persönlich im EVAG- Mobilitätszentrum am Ange

Aktuell

bundesweiter Warnstreik im ÖPNV (Meldung vom: 26.02.2024)

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft bundesweit zu Warnstreiks auf. Darunter auch in den Ländern Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dies an unterschiedlichen Tagen!

Berlin
In Berlin werden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) von Donnerstag, den 29. Februar 2024, 0:00 Uhr, bis zum 1. März 2024 um 14:00 Uhr zum Streik aufgerufen. Das betrifft auch Fahrten der BVG nach Potsdam und nach Hennigsdorf!

Brandenburg
Alle Streiks sind ganztägig von 0:00 Uhr bis 24:00 Uhr
28. Februar 2024
Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mbH, mit den Standorten Templin, Prenzlau, Schwedt und Angermünde.

29. Februar 2024
Ostprignitz-Ruppiner Nahverkehrsgesellschaft mbH.

1. März 2024
Barnimer Busgesellschaft mbH;
Busverkehr Oder-Spree GmbH;
Cottbusverkehr GmbH;
DB Regiobus Ost GmbH;
Havelbus Verkehrsgesellschaft mbH;
regiobus Potsdam Mittelmark GmbH;
Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald mit beschränkter Haftung (RVS);
StadtverkehrsgesellschaftmbH Frankfurt(Oder);
Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mbH;
Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel;
Verkehrsgesellschaft Tältow-Fläming mbH (VTF);
ViP Verkehrsbetriebe Potsdam GmbH.

Sachsen
Hier ist der Regionalverkehr im Streikzeitraum vom 29. Februar 2024, 0:00 Uhr bis zum 1. März 2024 um 24:00 Uhr betroffen.

Update 28.2.2024: Kurzfristig hat die Gewerkschaft ver.di auch die kommunalen Betriebe zum Streik aufgerufen. Bitte beachten Sie dazu die Meldung in unserem Newsblog

Sachsen-Anhalt
Hier findet der Streik vom 29. Februar 2024, 0:00 Uhr bis 1. März 2024, 24:00 Uhr statt.

Betroffene Unternehmen:
Dessauer Verkehrs AG (DVG)
Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG)
Magdeburger Verehrsbetriebe (MVG)
PVG Burgenlandkreis mbH

Thüringen
Hier findet der Streik vom 28. Februar 2024, 0:00 Uhr bis zum 29. Februar 2024, 24 Uhr statt.

In Thüringen sind die kommunalen Betriebe der folgenden Städte bzw. Landkreise betroffen:
Erfurt (hier wird bis 1. März 2024 um 4:00 Uhr nicht gefahren);
Gera;
Jena;
Mühlhausen;
Nordhausen;
Sondershausen;
Weimar;
Landkreis Weimarer Land;
Saale-Holzland-Kreis;

Wir empfehlen allen sich beim jeweiligen Verkehrsunternehmen zu erkundigen was fährt und was nicht fährt.

Dresden

Bauarbeiten im Knoten Dresden Hauptbahnhof (Meldung vom: 20.02.2024)

Die Deutsche Bahn (DB) erweitert das Elektronische Stellwerk (ESTW) am Dresdener Hauptbahnhof. Dabei wird unter anderem die Stromversorgung des Stellwerks ausgebaut. Die DB hatte bereits im letzten Jahr an der Stromversorgung gearbeitet und schließt diese Arbeiten nun ab. Während dieser Bauzeit schaltet die DB das ESTW vom 24. Februar (4 Uhr) bis 25. Februar (4 Uhr) ab, weshalb auch keine Züge im Dresdner Hauptbahnhof verkehren können.

Gleichzeitig führt die DB Restarbeiten in Dresden-Plauen durch wie zum Beispiel Dacharbeiten am Haltepunkt Dresden-Plauen und an den Eisenbahnbrücken.

Reisende müssen sich auf Umleitungen, Ausfälle, Ersatzverkehr mit Bussen und veränderte Fahrzeiten im S-Bahn-, Regional- und Fernverkehr einrichten. Um den Reisenden behilflich zu sein, wird zusätzliches Servicepersonal eingesetzt. Die Handels- und Dienstleistungseinrichtungen im Dresdner Hauptbahnhof bleiben geöffnet.

Die Deutsche Bahn, Mitteldeutsche Regiobahn und Länderbahn haben ein umfassendes Ersatzverkehrskonzept vorbereitet. Bereits im Vorfeld sind alle Fahrplanänderungen im elektronischen Fahrplan eingearbeitet worden und sind bei Online-Reiseauskünften (Internet, DB Navigator), im Reisezentrum oder an den Fahrkartenautomaten abrufbar.

Fahrgastinformationen
Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn unter 030 297 0, im MDR auf Texttafel 738 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com, mitteldeutsche-regiobahn.de und laenderbahn.com/trilex.

Die DB AG bittet die Reisenden bei ihrer Reiseplanung die umfassenden Änderungen sowie die Abfahrtsorte der Ersatzbusse zu berücksichtigen und ggf. frühere Verbindungen zu nutzen, um Anschlusszüge zu erreichen.

Die Änderungen im Einzelnen

Fernverkehr:
ICE-Züge und IC-Züge entfallen zwischen Dresden-Neustadt und Dresden Hbf.
EC-Züge fallen zwischen Dresden-Neustadt und Decin hl.n. aus und werden zwischen Dresden Neustadt und Usti nad Labem hl.n. durch Busse ersetzt. Der Anschluss in Tschechien weiter nach Prag erfolgt mit einem tschechischen Zug.

Nahverkehr:
Die Züge des Nahverkehrs entfallen zwischen Dresden-Neustadt und Dresden Hauptbahnhof aus. Reisende nutzen in dem Abschnitt bitte die Ersatz-Straßenbahnlinien 25 bzw. 26.

Für einzelne S-Bahn- und Regionalbahnlinien kommen in einigen Abschnitten, u. a. zwischen Dresden-Neustadt und Bahnhof Reick ersatzweise Busse zum Einsatz. Die Details finden Sie hier.

Wie geht es weiter?
Im nächsten Schritt werden im Juni dieses Jahres bei einem Softwarewechsel neue Infrastruktur-Komponenten wie zum Beispiel Weichen und Signale in das Elektronische Stellwerk eingebunden. Diese Komponenten sind für den Eisenbahnbetrieb während der Bauarbeiten am Kreuzungsbauwerk notwendig. So kann die Eisenbahnbrücke weitgehend bei laufendem Verkehr erneuert werden. Nach dem Softwarewechsel kann die DB mit dem Abriss und der Erneuerung des östlichen Teils des Kreuzungsbauwerks beginnen.

Sachsen

Streik bei regionalen Verkehrsgesellschaften (Meldung vom: 20.02.2024)

Vor der dritten Verhandlungsrunde zum Vergütungstarifvertrag (AVN-Sachsen) am 23. Februar 2024 werden die Beschäftigten der Verkehrsunternehmen in den Landkreisen Vogtlandkreis, Zwickau, Erzgebirgskreis, Mittelsachsen, Meißen, Sächs. Schweiz/Osterzgebirge, Bautzen und Görlitz sowie in den Stadtverkehren von Chemnitz und Dresden von ver.di zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen.

Dieser beginnt am 21. Februar 2024 um 0:00 Uhr und endet am 22. Februar 2024 um 24:00 Uhr.

Damit soll ein deutliches Zeichen gesetzt werden, um den berechtigten Forderungen der Beschäftigten zur Vergütungserhöhung auf dem Level des öffentlichen Dienstes der Kommunen und vergleichbarer Tarifentwicklung in den städtischen Verkehrsunternehmen in Sachsen Nachdruck zu verleihen. Mit den bisher vorgelegten Angeboten der Arbeitgeber wurde diesen nicht annähernd Rechnung getragen.

Die Abstände zu vergleichbaren Tarifbereichen betragen mehrere hundert Euro/Monat und es gibt massive Abwanderung von Fachkräften. Deshalb sind die Forderungen der ver.di mehr als gerechtfertigt.

Folgende Unternehmen sind zum Streik aufgerufen:
Regionalverkehr Westsachsen GmbH Zwickau;
Euro Traffic Partner Chemnitz;
REGIOBUS Mittelsachsen GmbH;
Regionalverkehr Erzgebirge GmbH;
Verkehrsgesellschaft Meißen mbH;
Dresdner Verkehrsservicegesellschaft mbH;
Regionalverkehr Sächs. Schweiz-Osterzgebirge GmbH;
Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda mbH;
Regionalbus Oberlausitz GmbH;
Görlitzer Verkehrsbetriebe GmbH

Ebenfalls zum Streik aufgerufen wird bei:
DB REGIO Bus Ost GmbH (Niederlassung Zittau);
Omnibusverkehr Oberlausitz Niesky;
Straßenbahn-Bus GmbH Plauen.
Diese haben den Tarifvertrag ebenfalls in Anwendung.

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 23. Februar 2024 statt.

Bitte informieren Sie sich über die entsprechenden Infokanälen der betroffenen Unternehmen über Ihre Verbindung.

Aktuell

Streik in Sachsen-Anhalt am 19. Februar 2024 (Meldung vom: 17.02.2024)

Am 19. Januar 2024 ruft die Gewerkschaft ver.di zu einem eintägigen Warnstreik in den Städten Dessau, Halle (Saale) und Magdeburg und dem Burgenlandkreis auf. Der Streik beginnt um 0:00 Uhr und endet um 24:00 Uhr.

In einer Pressemitteilung erklärt ver.di:
"Statt auf die berechtigten Forderungen der Kolleginnen und Kollegen einzugehen, haben die Arbeitgeber im Rahmen der Verhandlungen eine Kampfansage in Richtung der Beschäftigten ausgesprochen. Sie sind weder bereit, die massiven Einkommensverluste in Folge der Inflation auszugleichen noch die Lohnlücke zu anderen Bundesländern zu schließen. Die Verhandlung über eine Entlastung der Beschäftigten wird kategorisch abgelehnt. Stattdessen sollen sogar der Kündigungsschutz gelockert und der Krankengeldzuschuss gekürzt werden."

Hinweise für Fahrgäste:
In der Streikzeit wird es in den genannten Städten und Gemeinden keinen öffentlichen Personennahverkehr geben.
Beachten Sie bitte die Hinweise der Verkehrsunternehmen auf deren Webseite!
Auch uns liegen keine weiteren Informationen vor.

Sachsen-Anhalt

Änderungen zum Fahrplanwechsel Dezember 2024 (Meldung vom: 15.02.2024)

Wenn am 15. Dezember dieses Jahres der Fahrplan wechselt, stehen in Sachsen-Anhalt einige Veränderungen an. Das Dieselnetz Sachsen-Anhalt wird dann von der Regionalverkehre start Deutschland GmbH (start) übernommen und zwischen Querfurt und Halle wird es eine neue S-Bahn-Linie geben. Voraussichtlich schon ab Juni 2024 wird es Kapazitätserweiterungen auf der Strecke Berlin – Stendal geben. Darüber informiert heute die Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, gemeinsam mit der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA GmbH) und der DB InfraGO Region Südost.

„Mobilität bedeutet Freiheit und zu dieser Freiheit gehört auch eine echte Auswahl des Verkehrsmittels. Damit die Menschen das eigene Auto auch mal stehen lassen und auf den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr umsteigen, schaffen wir ein attraktives und komfortables Angebot“, sagte Lydia Hüskens heute in Magdeburg.

Folgende Änderungen sind vorgesehen:

Linie S11: Querfurt – Mücheln – Braunsbedra – Merseburg – Halle
Die Linie S11 wird die Linie RB78 ersetzen und ausgeweitet.
Vorgesehen ist hier ein stündliches Angebot mit einer Verdichtung des Verkehrs zwischen Merseburg und Halle (Saale) Hbf.

Linie RE4/RB34 Stendal - Rathenow - Berlin - Jüterbog
Bereits ab Juni 2024 wird die aus Berlin kommende Linie RE4 nach Stendal verlängert und damit zwischen Rathenow und Stendal ein Stundentakt hergestellt. Damit wird den Fahrgastzahlen durch das Deutschlandticket Rechnung getragen.
Die Züge des RE4 halten nicht zwischen Stendal und Rathenow auf Unterwegsbahnhöfen.

Ab Juni 2025 verkehrt die Linie RB34 dann im Schienenersatzverkehr, wegen Bauarbeiten an der Strecke.

Linie RE7 Dessau – Berlin
Wegen Gleis- und Bahnsteigarbeiten im Zeitraum vom 30. Juni 2025 bis zum 5. September 2025 steht im Abschnitt Roßlau – Wiesenburg nur ein Gleis zur Verfügung. Wegen der geringeren Gleiskapazität kann nur zweistündlich ein Personenzug je Richtung verkehren und daher ist im Bauzeitraum täglich nur ein Zweistundentakt zwischen Dessau Hbf – Wiesenburg (– Berlin) möglich.

RE11 Magdeburg – Halberstadt – Thale
Im Zeitraum vom 16. Juni 2025 bis zum 8. August 2025 entfällt baubedingt der Zugverkehr zwischen Quedlinburg und Thale. Es fahren Busse im Ersatzverkehr

Linien RE15/RE16/RB20/RB25 Halle/Leipzig – Naumburg – Erfurt/Jena – Saalfeld
Aufgrund von Baumaßnamen an den Saalebrücken zwischen Naumburg und Großheringen ist nur eingleisiger Betrieb möglich.
Daher kommt es zur Fortführung des Baukonzeptes aus 2024 bis zum 27. Februar 2025:

Entfall des RE16 im Abschnitt Naumburg (Saale) Hbf – Apolda sowie desgegenseitigen Anschlusses zwischen RB20 und RB25 in
Naumburg (Saale) Hbf. Anschluss von Leipzig nach Jena/Saalfeld und umgekehrt weiterhin realisiert, von Halle nach Weimar und Erfurt und umgekehrt mit Anschluss zwischen angepasstem RE16 und RB20

Linie RE16 fährt Halle (Saale) Hbf – Naumburg (Saale) Hbf temporär mit Halt an allen Stationen

Linie RE15 entfällt im Abschnitt Naumburg (Saale) Hbf – Jena, zwischen Naumburg (Saale) Hbf und Leipzig Hbf andere
Zeitlagen. Wegen zusätzlicher Baumaßnahme Großlehna – Großkorbetha muss im Zeitraum 28. Februar 2025 bis zum 6. Juni 2025 der RE15 zusätzlich zwischen Naumburg (Saale) Hbf und Leipzig Hbf entfallen.

Ab 7. Juni 2025 sollen wieder alle Linien nach dem bis Juni 2024 gültigen Konzept fahren.

Linien RE19/RE20/S1 Schönebeck-Bad Salzelmen – Magdeburg – Stendal – Salzwedel – Uelzen/Wittenberge
Vom 2. August 2025 bis vsl. 1. Mai 2026 erhebliche Einschränkungen wegen Generalsanierung des Korridors Hamburg – Berlin und der
daraus resultierenden Umleitungsverkehre:
Entfall S1 zwischen Osterburg und Wittenberge und Ersatz durch Busverkehr.
Entfall RE19/RE20 zwischen Salzwedel und Uelzen und Ersatz durch Busverkehr
Vsl. nur eingeschränktes Zugangebot zwischen Stendal und Salzwedel

Linie RB40 Burg – Magdeburg – Braunschweig
Durchgehender Stundentakt auf der gesamten Strecke auch am Wochenende; das deutlich umfangreichere Angebot wird damit der stark gestiegenen Nachfrage auf dieser Linie seit Einführung des Deutschlandtickets gerecht

Linie RB47 Magdeburg – Bernburg – Halle
Zeitliche Anpassung der bisherigen Fahrt 7:25 ab Bernburg Hbf. Richtung Halle; diese Fahrt startet nun vsl. erst 7:48 in Bernburg
Hbf, die Standzeit in Könnern entfällt

Fortsetzung der umfangreichen Baumaßnahmen zwischen Magdeburg Hbf und Magdeburg-Buckau, daher müssen die meisten Züge der Linie RB47 ab Mitte 2024 und auch im gesamten Jahr 2025 zwischen Calbe Ost und Magdeburg Hbf entfallen; ersatzweise können auf diesem Abschnitt die Züge der Linie RE30 genutzt werden

Linie RB50 Aschersleben – Dessau
Vom 18. Juni 2025 bis 7. August 2025 baubedingt Entfall Köthen – Dessau Hbf und Ersatz durch Busverkehr
Ab 22. September 2025 Verlängerung der in Güsten beginnenden und endenden Fahrten bis Aschersleben aufgrund von Umbaumaßnahmen im Bahnhof Güsten

Linie RB76 Weißenfels – Zeitz
Neuer Betreiber Erfurter Bahn (derzeit DB Regio)
Keine Angebotsänderungen vorgesehen.

Linie HBX „Harz-Berlin-Express“ Goslar/Thale – Halberstadt – Magdeburg – Berlin
Ab 2. August 2025 vsl. baubedingte Umleitung über Halberstadt – Aschersleben – Dessau – Potsdam – Berlin

Aktuell

Deutsche Bahn gibt Startschuss für DB Campus in Erfurt: Neues Herzstück für die Starke Schiene (Meldung vom: 08.02.2024)

Die Deutsche Bahn (DB) gibt heute den Startschuss für ihren neuen DB Campus in Erfurt. Sie schafft damit einen Ort des Lernens und der Begegnung für Mitarbeitende. Im nächsten Schritt soll auch die Öffentlichkeit durch die Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft sowie Forschung und Wissenschaft profitieren können. Ziel der Einrichtung ist es, das komplexe System Eisenbahn verständlich erlebbar zu machen. Ein wesentlicher Bestandteil des Campus ist die Sicherung und Weitergabe von immensem Bahnwissen, das trotz demografischen Wandels erhalten bleiben soll. Zudem zahlt der Campus darauf ein, neue und erfahrene Eisenbahner:innen nachhaltig an die DB zu binden.

Bereits 2025 soll der erste Bereich mit dem „Haus 1“ eröffnet werden. Die Fertigstellung des gesamten DB Campus erfolgt 2028. Der DB Campus ist nach der Eröffnung des Instandhaltungswerks in Cottbus vor vier Wochen eine weitere wichtige Investition in Ostdeutschland.

Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaats Thüringen, und Andreas Bausewein, Oberbürgermeister des Stadt Erfurt, feiern heute gemeinsam den Auftakt für eine DB-Erlebniswelt.

Die DB investiert rund 110 Millionen Euro in den neuen DB Campus. Damit beginnt gleichzeitig die Entwicklung des innerstädtischen Geländes der ICE-City Ost östlich des Hauptbahnhofes. Diese Flächen des ehemaligen Güterbahnhofs können für eine neue Nutzung entwickelt werden. Der DB Campus und die ICE-City Ost werden nachhaltig gebaut und betrieben. Das „Haus 1“ wird im Holzmodulbau CO2-neutral errichtet und produziert durch Geothermie und Photovoltaik 80 Prozent seines Energiebedarfs selbst.

5 Fakten zum neuen DB Campus:

7.600 m² Fläche für innovative Veranstaltungen und Begegnungen
Veranstaltungsraum für bis zu 500 DB-Mitarbeitende
15.000m² Grün- und Freizeitanlage
CO2-neutrale Energieversorgung mit einem Mix aus Geothermie, Photovoltaik und Strom aus erneuerbaren Energien
Nutzung von ca. 40 Prozent Bestandsgebäuden und ca. 60 Prozent Neubau

Aktuell

S-Bahn Mitteldeutschland: S 1 und S 6 fahren wieder regulär (Meldung vom: 05.02.2024)

Die beiden Linien S 1 (Leipzig-Stötteritz – Leipzig Hbf (tief) – Miltitzer Allee) und S 6 (Leipzig Messe – Leipzig Hbf (tief) – Borna – Geithain) der S-Bahn Mitteldeutschland können aufgrund einer stabileren Personalsituation ab 5. Februar 2024 wieder regulär fahren. Damit enden dort die seit Mitte Oktober in Abstimmung mit den Aufgabenträgern geltenden Fahrplananpassungen. Die Änderungen sind in den Auskunftsmedien (bahn.de, DB Navigator) berücksichtigt.

Allein für die S-Bahn Mitteldeutschland hat DB Regio im vergangenen Jahr mehr als 80 neue Kolleginnen und Kollegen als Lokführer/-in oder Kundenbetreuer/-in in der Erstausbildung und im Quereinstieg ausgebildet. Die DB setzt ihre Ausbildungs- und Einstellungsoffensive weiter fort. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bemüht sich die DB intensiv um Bewerber für die Berufsausbildung, ein Studium und Quereinsteiger. In diesem Jahr sollen in diesen drei Ländern rund 775 Auszubildende und Studierende eingestellt werden (Azubis: 675, Akademiker/innen: 100). Über 25.000 Stellen konnten im vergangenen Jahr über alle Bereiche hinweg bundesweit besetzt werden.

Ein Erfolg war auch der eigens als „Bewerberzug“ gestalteten Elektrotriebwagen von DB Regio, der am 30. Januar im Leipziger Hauptbahnhof Station machte. 188 Besucher/-innen hatten sich angemeldet. Dazu kamen viele Spontanbesucher/-innen, die sich beraten ließen. Vorstellungsgespräche führten zu 15 Einstellungszusagen, 11 Lokführer und 4 Kundenbetreuer/-innen. Für den Instandhaltungsbereich für die DB Regio-Werkstatt in Halle (Saale) gab es 2 Interessenten.

Aktuell

Warnstreik von ver.di (Meldung vom: 29.01.2024)

Am Freitag, 2. Februar 2024 ruft die Gewerkschaft ver.di bundesweit zu Warnstreiks im ÖPNV auf. In der Regel beginnen diese mit der Frühschicht und enden um Mitternacht. Ausgenommen ist Berlin, wo die Maßnahme nur bis 10 Uhr andauern wird.

Betroffene Betriebe, soweit bekannt:

Berlin
Berliner Verkehrsbetriebe

Brandenburg
ViP Verkehrsbetriebe Potsdam GmbH
Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald (RVS)
Verkehrsgesellschaft Tältow-Fläming mbH (VTF)
Busverkehr Oder-Spree GmbH
Barnimer Busgesellschaft mbH
Cottbusverkehr GmbH
Havelbus Verkehrsgesellschaft mbH
regiobus Potsdam Mittelmark GmbH
StadtverkehrsgesellschaftmbH Frankfurt (Oder)
DB Regio Ost GmbH
Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel
Oberhavel Verkehrsgesellschaft mbH
mobus Märkisch-Oderland Bus GmbH
Verkehrs-Management Elbe-Elster GmbH und Elster Nahverkehrsgesellschaft mbH

Sachsen
Chemnitz (die City-Bahn fährt).
Dresden
Leipzig
Plauen
Zwickau

Sachsen-Anhalt
Dessau
Halle
Magdeburg
Burgenlandkreis

Thüringen
Erfurt
Gera
Jena
Mühlhausen
Nordhausen
Sondershausen
Suhl/Zella-Mehlis
Weimar
Landkreis Weimarer Land
Saale-Holzland-Kreis

Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Verkehrsunternehmen vor Ort ob und was fahren wird. Betroffen sind nur die kommunalen Unternehmen. Eine genaue Auflistung der Unternehmen für Mitteldeutschland liegt uns leider nicht vor.

Aktuell

GDL beendet Streik früher - Friedenspflicht vereinbart (Meldung vom: 27.01.2024)

Der GDL-Streik bei der Deutschen Bahn AG und bei der City-Bahn Chemntz enden vorzeitig, teilt die GDL in einer Presseerklärung mit.

Bei der DB Cargo AG wird der Streik bereits am Sonntag, 28. Januar 2024 um 18 Uhr beendet, im Personenverkehr der Deutschen Bahn AG und bei der City-Bahn Chemnitz am Montag, 29. Januar 2024 um 2:00 Uhr. Ursprünglich war das Streikende für Montag, 29. Januar 2024 um 18 Uhr vorgesehen.

In der Zeit vom 5. Februar 2024 bis 3. März 2024 gilt eine Friedenspflicht und werden Verhandlungen durchgeführt.
Nach Aussagen der GDL ist die DB AG bereit über die Kernforderungen mit der GDL zu sprechen.

Über Zwischenergebnisse und Verhandlungsstände wurde stillschweigen vereinbart. Es wird also erst am Ende der Verhandlungen das Ergebnis präsentiert.

Hinweise für Fahrgäste:
Es ist trotz des vorzeitigen Streikendes mit Einschränkungen und Ausfällen im Bahnverkehr zu rechnen. Bitte informieren Sie sich vor Fahrtantritt unter www.bahn.de oder dem DB Navigator über Ihre Verbindung.

Alle Fahrgäste, die ihre ursprünglich für Mittwoch, 24.01.2024 bis Montag, 29.01.2024 geplante Reise verschieben möchten, können weiterhin ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben. Das Ticket gilt dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort, auch mit einer geänderten Streckenführung. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden. Daneben gelten die weiteren tariflichen bzw. gesetzlichen Fahrgastrechte.

Aktuell

RB 77 weiterhin im Schienenersatzverkehr (Meldung vom: 25.01.2024)

Wie Abellio Mitteldeutschland bekannt gibt, wird der Schienenersatzverkehr auf der Regionalbahnlinie RB 77 Naumburg Ost - Wangen (Unstrut) bis zum 29. Februar 2024 verlängert. Zur Begründung erklärt das Unternehmen, dass die Personalsituation weiterhin angespannt ist und die Maßnahme zur einer Stabilisierung im übrigen Netz von Abellio führt.

Die Fahrzeit auf der Strecke verlängert sich für die Fahrgäste dadurch nicht.

Zur touristischen Saison ab März wird Abellio den Zugverkehr auf der Unstrutbahn schrittweise wieder aufnehmen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Magdeburg

Baubeginn am Hasselbachplatz: Gleiskreuz wird grundlegend erneuert (Meldung vom: 23.01.2024)

In der kommenden Woche beginnt die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) mit der Erneuerung des Gleiskreuzes am Hasselbachplatz. Zahlreiche Straßenbahnlinien fahren veränderte Wege.

Nach 28 Jahren Dauernutzung wird das Straßenbahngleiskreuz am Hasselbachplatz grundlegend erneuert. Am Montag, dem 29. Januar ist Baustart für den ersten von zwei geplanten Bauabschnitten. Bis Mitte des Jahres werden dann die Bereiche Breiter Weg und Sternstraße sowie die Hallische Straße halbseitig für den Verkehr gesperrt.

Veränderte Straßenbahnlinienführung ab 29.01.

Da der Hasselbachplatz ein wichtiger Knotenpunkt im Straßenbahnnetz ist, haben die Bauarbeiten auch umfangreiche Auswirkungen auf den Linienverkehr. Konkret müssen vier Linien anders fahren, als bislang gewohnt. Die Streckenäste zwischen den Haltestellen Goldschmiedebrücke und Hasselbachplatz sowie zwischen den Haltestellen Hasselbachplatz und Gesellschaftshaus sind ohne Straßenbahnbetrieb.

Die Straßenbahnlinie 2 fährt zwischen Budenbergstraße und Hasselbachplatz über den S-Bahnhof Buckau und den Südring. Im weiteren Verlauf fährt die Linie 2 zwischen Hasselbachplatz und Alter Markt über die Otto-von-Guericke-Straße, ohne den Schlenker über den Hauptbahnhof.

Der Abschnitt Gesellschaftshaus bis Planckstraße wird ersatzweise von Bussen der Linie 42 bedient.

Die Linie 42 fährt zwischen den Haltestellen S-Bahnhof Buckau/Puppentheater und Halberstädter Straße über Gesellschaftshaus, AMO/Steubenallee und Planckstraße. An den jeweiligen Endpunkten bestehen Umsteigemöglichkeiten zu den Straßenbahnlinien.

Die Straßenbahnlinie 5 fährt zwischen Klinikum Olvenstedt und Südring wie gewohnt und dann weiter nach Sudenburg. Der Abschnitt zum S-Bahnhof Buckau übernimmt die umgeleitete Linie 2 und auf dem Ast zwischen Messegelände und Innenstadt wird während der Bauzeit die Linie 6 fahren.

Die Straßenbahnlinie 6 fährt zwischen Herrenkrug und Diesdorf, allerdings über den Nordbrückenzug. Hintergrund für diese Änderung ist eine notwendige Umleitung der Linie 10, diese übernimmt den Abschnitt Messegelände bis Allee-Center.

Die Straßenbahnlinie 8 ist nicht im Einsatz.

Die Straßenbahnlinie 10 fährt zwischen Barleber See und Alter Markt in gewohnter Weise, wird dann aber über den Strombrückenzug zum Messegelände umgeleitet. Hintergrund dafür ist eine nicht ausreichende Kapazität der Kreuzung am City Carré, die einen Verkehrsfluss mit dann 6 Straßenbahnlinien im 10-Minuten-Takt nicht aufnehmen könnte.

Die Haltestellen Goldschmiedebrücke, Leiterstraße und Domplatz können im Bauzeitraum von den Straßenbahnlinien nicht angefahren werden. Fahrgäste werden gebeten die Haltestellen Haeckelstraße/Museum und Verkehrsbetriebe in der parallel zum Breiten Weg verlaufenden Otto-von-Guericke-Straße zu nutzen.


Änderungen im Bus- und Nachtverkehr

Die Buslinie 59 kann den Hasselbachplatz nicht bedienen. Als Ersatz dient die Haltestelle Humboldtstraße in der Carl-Miller-Straße.

Im Nachtverkehr kommt es zu Änderungen für die Linien N2, N3, N4 und N5. Diese Umfahren den Hasselbachplatz über die Hegelstraße und Carl-Miller-Straße (außer N2). Ersatzhaltestellen werden in der Danzstraße, Ecke Breiter Weg, in der Hegelstraße Höhe Einsteinstraße, in der Harnackstraße Höhe Planckstraße, sowie in der Carl-Miller-Straße Höhe Humboldtstraße eingerichtet.

Weiterhin fahren die Linien N1 und N8 als Straßenbahn, die Linie N2 als Bus.

Veränderte Verkehrsführung rund um den Hasselbachplatz

Für den Individualverkehr kommt es rund um den Hasselbachplatz zu Änderungen. So ist die Sternstraße ab Einmündung Bölschestraße gesperrt und der Breite Weg ist nur in Richtung Hasselbachplatz befahrbar. Die Hallische Straße wird zur Einbahnstraße und ist für den Kfz-Verkehr nur stadtauswärts nutzbar. Umleitungen werden über die Carl-Miller-Straße und das Schleinufer ausgeschildert.

Radfahrende auf der Hallischen Straße in Richtung Hasselbachplatz müssen eine Umleitung über die Carl-Miller-Straße und Sternstraße fahren.

Im Bereich des Hasselbachplatzes kommt es, bedingt durch die notwendige Baufreiheit, zu Einschränkungen in der Begehbarkeit und Querung der umliegenden Straßen.

Über die Bauarbeiten

Das Straßenbahngleiskreuz am Hasselbachplatz wird nach 28 Jahren Dauernutzung in zwei Bauphasen neugebaut.

In der ersten Bauphase vom 29. Januar bis zum 30. Juni 2024 werden die Bereiche Breiter Weg und Sternstraße gesperrt. In der zweiten Bauphase vom 1. Juli bis 16. Dezember 2024 sind dann die Bereiche Otto-von-Guericke-Straße und Hallische Straße an der Reihe.

Neben der Demontage der alten Weichen und Schienen, dem Einbau der neuen Teile, einer neuen Weichensteuerung sowie der Erneuerung des Oberflächenbelags, steht auch die Sanierung eines unterirdischen Kanals der SWM, der den Platz quert, auf der Agenda.

Im Zuge der Baumaßnahme werden außerdem die Oberleitungen der Straßenbahn ausgetauscht, erstmals Schienenschmieranlagen am Platz eingebaut, um die Geräusche der kreuzenden Straßenbahnen zu minimieren, sowie ein Fußgängerüberweg im Breiten Weg erneuert.

In das Gesamtvorhaben investiert die MVB 6,5 Millionen Euro.

Weiterführende Informationen und Übersichtspläne hat die MVB auf ihrer Internetseite unter www.mvbnet.de/hasselbachplatz zusammengestellt




Magdeburg

Sonderfahrten am 28. Januar: Tatra T6A2 verabschieden sich aus dem Liniendienst (Meldung vom: 17.01.2024)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) verabschiedet sich von einem alten Begleiter: Die eckige Tatrabahn mit der Bezeichnung T6A2 wird außer Dienst gestellt. Fans haben die Chance, an Sonderfahrten teilzunehmen.

Nach fast 34 Jahren im Liniendienst fährt die Tatrabahn T6A2 endgültig aufs Abstellgleis. Den ersten Einsatztag hatten die eckigen Wagen mit dem charakteristischen summenden Geräusch, ausschlaggebend von der verbauten Thyristor-Steuerung, am 2. Mai 1990 auf der damaligen Linie 7 zwischen Neustädter See und Salbker Platz. Nun werden die letzten zwei noch bei der MVB verbliebenen Züge bis Ende März außer Dienst gestellt.

Damit Straßenbahnbegeisterte gebührend von den „summenden“ Bahnen Abschied nehmen können, organisiert der Verein IGNah zusammen mit der MVB einen Tag mit Sonderfahrten. Am Sonntag, dem 28. Januar geht es ab etwa 13.30 Uhr auf dem Gelände des Museumsdepot Sudenburg in der Halberstädter Straße 133 los. Dort wird es eine kleine Fahrzeugparade zum Fotografieren geben.

Von 14 Uhr bis 16 Uhr werden dann Rundfahrten mit den Zügen für 5 Euro pro Fahrt angeboten.

Die Große Wagenhalle ist an dem Tag nicht zugänglich, da derzeitig Bauarbeiten am Dach vorbereitet werden. Daher wird es auch keine Verpflegung geben.

Hintergrund

Der Straßenbahnzug mit der Bezeichnung T6A2 ist ein vom tschechischen Hersteller ČKD produzierter Hochflurtriebwagen für die damalige DDR. Ende 1989 trafen die ersten 6 Triebwagen und drei Beiwagen (Bezeichnung B6A2) in Magdeburg ein. Insgesamt bekam die MVB 12 Triebwagen und 6 Beiwagen, woraus sich unterschiedliche Zugkombinationen kuppeln ließen.

Zuletzt waren noch zwei Triebwagen und ein Beiwagen im Bestand, sodass montags bis freitags meistens ein Zug im Liniendienst unterwegs war.

Dessen Einsatz endet nun im März 2024. Dann erreichen die Wagen die vom Gesetzgeber vorgesehene Frist zum Durchlaufen einer grundlegenden Inspektion. Aufgrund ihres Alters und der schlechten Ersatzteilversorgung ist eine solche Inspektion nicht mehr wirtschaftlich, weswegen die Züge stillgelegt werden.

Zudem hat das Unternehmen moderne und barrierefreie Straßenbahnen vom Typ Flexity beim Hersteller Alstom bestellt, die ab 2024 geliefert werden sollen.

MVB und die IGNah haben sich verständigt, dass ein Triebwagen und ein Beiwagen in den historischen Fahrzeugbestand übernommen werden. Wegen der Thyristor-Steuerung des Triebwagens ist jedoch noch nicht entschieden, ob der Zug fahrfähig oder lediglich als Ausstellungsobjekt erhalten werden kann.

Übrigens: So ganz verschwindet der T6A2 nicht aus dem Stadtbild. Diverse umgebaute Züge, wie etwa der Fahrschulwagen oder die Schienenschleifwagen, bleiben weiterhin erhalten und im Einsatz.

Aktuell

DB informiert zum Streckenaus- und Neubau zwischen Dresden und der Staatsgrenze (Meldung vom: 10.01.2024)

Die Deutsche Bahn (DB) plant mit dem Bau des rund 30 Kilometer langen Tunnels für die Neubaustrecke Dresden Prag auch den Ausbau der Strecke zwischen Dresden und Heidenau. Damit der Zugverkehr reibungslos durch den neuen Tunnel zwischen Heidenau und dem tschechischen Verkehrsknoten Ústí nad Labem fahren kann, müssen rund 46 Kilometer neue Gleise, etwa 90 neue Weichen, moderne Leit- und Sicherungstechnik sowie neue Abstellmöglichkeiten für Züge gebaut werden.

Über diese Planungen informiert die DB alle Bürgerinnen und Bürger bei fünf Informationsveranstaltungen. An verschiedenen Themenständen können die Besucher:innen Fragen an das Projekt-Team stellen. Die Veranstaltungen finden alle zwischen 16:00 und 19:00 Uhr statt.

Dresden, 22. Januar 2024: IHK-Bildungszentrum Dresden (Seminarraum), Mügelnerstr. 40, 01237 Dresden

Heidenau, 25. Januar 2024: Infozentrum Neubaustrecke Dresden–Prag, Hauptstraße 121, 01809 Heidenau

Pirna, 29. Januar 2024: Pirnaer Rathaus (Großer Ratssaal) Am Markt 1/2, 01796 Pirna

Liebstadt, 30. Januar 2024: Grundschule Liebstadt (Schulfestsaal), Schulstraße 13, 01825 Liebstadt
Dohma, 31. Januar 2024: Gemeindesaal, Zum Heideberg 18, 01796 Dohma

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Gerne können Fragen schon vorab als Kommentar auf der interaktiven Karte hinterlegen werden: www.dresden-praha.eu/de/vorzugsvariante. Weitere Informationen bietet die Webseite: dresdenprag.de

Um die geeignetste Trasse für den Bau von Deutschlands längstem Eisenbahntunnel zu finden, haben Fachexpert:innen in den vergangenen zweieinhalb Jahren eine Teil- und eine Volltunnelvariante geplant und verglichen. Das Ergebnis hat gezeigt, dass die Volltunnelvariante sowohl für die Umwelt als auch verkehrlich, technisch und wirtschaftlich die beste Lösung für die neue Strecke ist.

Im Jahr 2024 reicht die DB die Unterlagen zur parlamentarischen Befassung im Deutschen Bundestag ein. Die Parlamentarier entscheiden voraussichtlich noch bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode über Umsetzung und Finanzierung der Vorzugsvariante.

Baumeldung

Strecke Braunschweig und Magdeburg sowie Braunschweig und Helmstedt wegen Bauarbeiten gesperrt (Meldung vom: 09.01.2024)

Die Deutsche Bahn (DB) investiert weiter in eine leistungsfähige Infrastruktur. In der Zeit vom 15. bis 20. Januar 2024 und vom 31. Januar bis 15. Februar 2024 finden auf der Strecke zwischen Braunschweig und Magdeburg Oberleitungsarbeiten als Vorbereitung für den weiteren Ausbau des Knoten Magdeburgs sowie zwischen Braunschweig und Helmstedt umfangreiche Gleisarbeiten statt. Für diese Arbeiten sind Fahrplanänderungen erforderlich.

Die meisten IC-Züge von Dresden–Leipzig–Hannover–Köln–Stuttgart fahren nur abschnittsweise zwischen Dresden und Magdeburg mit neuer Zugnummer und Hannover und Stuttgart. Der Halt in Braunschweig entfällt. Die weiteren Züge dieser Linie werden zwischen Magdeburg und Braunschweig mit einer Fahrzeitverlängerung von 15 Minuten umgeleitet.

Die RB 40 Genthin–Burg (Magdeburg)–Magdeburg–Helmstedt–Braunschweig wird zwischen Braunschweig und Schandelah durch Busse ersetzt.

Die IC-Züge Richtung Nordsee mit Laufweg Leipzig–Hannover–Bremen–Norddeich Mole werden vom 9. bis 11. Februar 2024 zwischen Magdeburg und Hannover mit einer Fahrzeitverlängerung von bis zu 60 Minuten umgeleitet. Die Halte Helmstedt, Braunschweig und Peine entfallen in der Zeit vom 9. bis 11. Februar 2024.

In Braunschweig besteht während der Bauarbeiten nur eine zweistündliche Fernverkehrsanbindung mit der IC-Linie Norddeich Mole über Braunschweig nach Leipzig. Vom 9. bis 11. Februar 2024 entfallen bis auf Einzelzüge am Tagesrand sämtliche Fernverkehrshalte in Braunschweig.

Die Fahrplanänderungen sind bereits in den Fahrplan eingepflegt. Die DB bittet alle Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt auf www.bahn.de und in der App DB Navigator zu informieren. Weitere Informationen gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im MDR auf Texttafel 739 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com.

Aktuell

Streik der GDL beginnt am 10. Januar 2023 (Meldung vom: 07.01.2024)

Die GDL ruft ihre Mitglieder bei der Deutschen Bahn AG, Transdev und City Bahn Chemnitz auf, vom 10. Januar 2024 um 2:00 Uhr, bis zum 12. Januar 2024 um 18:00 Uhr ihre Arbeit niederzulegen. Die Arbeitsniederlegung bei DB Cargo beginnt bereits am 9. Januar 2024 um 18:00 Uhr.

Die GDL erklärt dazu in einer Pressemitteilung vom 7. Januar 2024:
Die Verhandlungen mit der DB AG sind am 24. November 2023 wegen der Verweigerungshaltung des Staatskonzerns gescheitert, Gespräche über legitime Kernforderungen mit der GDL zu führen.
Der DB-Konzern hat den Weihnachtsfrieden nicht genutzt, um mit einem verhandlungsfähigen Angebot Arbeitskampfmaßnahmen entgegenzuwirken. Überdies wirft die DB mit der gegen die GDL eingereichten Feststellungsklage vor den Landgericht Hessen eine weitere Nebelkerze. Die fälschliche Unterstellung, wonach die GDL bei der Fair Train e.G. Arbeitgeber und Gewerkschaft gleichermaßen sei, zeigt erneut die Verzweiflung eines sozialfremden Arbeitgebers, der kein noch so abwegiges Mittel scheut, um die starke GDL zu eliminieren.

Bewusste Irreführung durch den DB-Konzern
Konsequent hat der DB-Konzern am 5. Januar zunächst über die Medien und offensichtlich bewusst irreführend verkündet: „DB macht der GDL ein neues Angebot“. Dieses substanzlose und vergiftete „Angebot“ täuscht bewusst Medien und Öffentlichkeit und ignoriert die zuletzt erfolgreich geführten Tarifverhandlungen mit dem NETINERA-Konzern und der Go-Ahead-Gruppe. NETINERA und Go-Ahead, die zusammen acht Unternehmen vertreten, haben erkannt, welchen Belastungen ihre Beschäftigten ausgesetzt sind und dass seitens der Arbeitgeber dringend Anreize geschaffen werden müssen, um die jahrelang vernachlässigten Berufe wieder attraktiv und zukunftsfähig zu machen.

Abschlüsse mit Netinera und Go-Ahead als Marktreferenz
Mit einer schrittweisen Arbeitszeitabsenkung auf die 35-Stunden-Woche ohne Lohnkürzung für Schichtarbeiter ab 1. Januar 2025, einer Erhöhung der Tabellenentgelte um 420 Euro in zwei Schritten und einer deutlichen Zulagenerhöhung sowie einer Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 3.000 Euro, haben die an diesen Abschlüssen beteiligten Arbeitgeber gezeigt, dass Mitarbeitermotivation nicht nur eine hohle Phrasen ist und damit Arbeitskämpfe überflüssig gemacht! Diese erfolgreichen Abschlüsse dienen der GDL als Marktreferenz und werden von der DB AG offensichtlich bewusst ignoriert.

Missachtung der eigenen Mitarbeiter
Mit unerträglicher Arroganz werden damit seitens der DB AG, City-Bahn Chemnitz und der Transdev die eigenen Mitarbeiter ignoriert, die sich bei der Urabstimmung am 19. Dezember 2023 mit einer überwältigenden Zustimmung von 97 Prozent für eine Ausweitung der Arbeitskämpfe ausgesprochen und damit ihren Unmut über die gegenwärtigen Arbeitsbedingungen unmissverständlich zu Ausdruck gebracht haben. Für die GDL ist es unerträglich, wie weit sich die durch Steuergelder finanzierten Manager der DB AG von den Lebens- und Arbeitsbedingungen ihrer eigenen Mitarbeiter entfernt haben und jetzt bewusst irreführend vorgeben, mit einem „neuen Angebot“ generös auf die GDL zuzugehen.

Unseriöses „Angebot“ der DB
Die DB verzichtet jedoch darauf, Ihr „großzügiges“ Angebot auch mit konkreten Zahlen zu untermauern:
Mit den Wettbewerbskonzernen NETINERA und Go-Ahead wurde für die Beschäftigten eine Sockelbeitragserhöhung von 420 Euro vereinbart. Das „Angebot“ der DB beinhaltet keine konkrete Summe und bleibt nebulös.
Weiterhin bietet die DB eine nachhaltige Entgelterhöhung nur für die bisher von der GDL tarifierten Arbeitnehmer an, die angeblich die Inflationssituation anerkennt, andererseits eine ausreichende Wertschätzung vermitteln soll. Auch hier wird keine konkrete Summe genannt.
Zum Thema Arbeitszeit bietet die DB nur für die bisher von der GDL tarifierten Arbeitnehmer an, individuell gewünschte Arbeitszeitverringerung mit entsprechendem Lohnverzicht – kurzum selbstfinanzierte Teilzeit – umsetzen zu können.
Generös will die DB schließlich nach fast drei Jahren Inflation, nur für die bisher von der GDL tarifierten Arbeitnehmer über eine Inflationsausgleichsprämie verhandeln.

DB-AG in der Verantwortung für die Arbeitsniederlegung
Insbesondere das von Bahn-Personalvorstand Seiler am 5. Januar 2024 in der Süddeutsche Zeitung vorgeschlagene zusätzliche Wahlmodell „Die können dann statt 38 nur noch 35 Stunden arbeiten – oder auch 40 Stunden arbeiten. Jeder wählt aus, wie in einer Cafeteria“ wird von den betroffenen Mitarbeitern als Schlag ins Gesicht verstanden und ist genau das Gegenteil von dem, was seitens der GDL gefordert wird: Wie weltfremd und entfernt vom Arbeitgeber muss der Personalvorstand sein, ein Teilzeitmodell anzubieten, das vom Arbeitnehmer selbst finanziert wird?“ , so Claus Weselsky.

Kurzum: Herr Seiler hat den ihm eingeräumten Weihnachtsfrieden leider nicht dazu genutzt, seine Verweigerungshaltung gegenüber den Kernforderungen der GDL zu beenden. „Die Mogelpackung – die Nutzung heute schon bestehender gesetzlicher Regelungen als neuartige Verbesserung eines tarifvertraglichen Angebots zu verpacken – erkennen die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner sofort“, so Weselsky. Stattdessen verfolgt der Vorstand der DB auch in dieser Tarifrunde wie bereits in den vergangenen Jahren die Taktik „Tarnen, Tricksen, Taschen füllen“. Weselsky: „Dass Herr Seiler damit noch jedes Mal kläglich gescheitert ist, und es dennoch erneut probiert, zeigt auch an dieser Stelle, dass die Lernkurve beim DB-Vorstand nur äußert gering ausgeprägt beziehungsweise gar nicht vorhanden ist – zum Nachteil des Systems Eisenbahn, der Mitarbeiter und der Reisenden und Kunden im Güterverkehr.“


Fahrgäste bitten wir sich auf den Webseiten der Unternehmen die betroffen sind zu informieren:
Deutsche Bahn AG: www.bahn.de
Freiberger Eisenbahn: www.freiberger-eisenbahn.de
Mitteldeutsche Regiobahn: www.mitteldeutsche-regiobahn.de
City-Bahn Chemnitz GmbH: www.city-bahn.de

Stand: 7. Januar 2024, 18:55 Uhr

Chemnitz

City-Bahn Notfahrplan nach Unfall (Meldung vom: 02.01.2024)

Am 23. Dezember 2023 stieß auf der Linie C15 abends eine Regionalstadtbahn des Typs Citylink mit einem im Sturm umgefallenen Baum zusammen. Die Frontscheibe splitterte, der Fahrer erlitt Schnittverletzungen am Arm – Klinik. Die Fahrgäste blieben wohlauf.

In der Werkstatt stellte sich heraus: Der Fahrzeugrahmen ist beschädigt.

City-Bahn-Geschäftsführer Friedbert Straube: „Wir erfahren erst im Laufe dieser Woche, wie lange das Fahrzeug ausfallen wird.“
Anhand der Schäden ist davon auszugehen, dass es sich um einige Wochen handeln wird. Da ein weiterer Citylink zur Hauptuntersuchung ist und ein dritter infolge defekter Federung ausfällt, stehen von zwölf Citylinks nur neun zur Verfügung.

Dazu Friedbert Straube: „Ein Viertel der Citylink-Flotte ist damit nicht einsatzbereit. Deshalb müssen wir in einen Notfahrplan übergehen. Es ist besser, planmäßig etwas weniger zu fahren, dafür aber stabil. Den Betrieb ohne Reservefahrzeug umzusetzen würde bei jeder Fahrzeugstörung zu außerplanmäßigen Ausfällen führen."

Ab Mittwoch, 3. Januar 2024, verkehrt die Linie C 14 deshalb nur zwischen Mittweida und Einsiedel, fährt also nicht weiter bis Thalheim. Der Abschnitt Einsiedel <> Thalheim wird nur von der Linie C 13 bedient, die unverändert verkehrt. Dieser Notfahrplan gilt bis einschließlich Mittwoch, 16. Januar 2024. Ab Mittwoch, 17. Januar 2024, verkehrt die Linie C 14 wieder normal.

Dafür müssen aber die Citylinks von der Linie C 15 abgezogen werden. Dort kommen ab 17. Januar 2024 Regioshuttle zum Einsatz. Folge: Die Linie C 15 wird dann vorerst im Chemnitzer Hauptbahnhof enden, da die Regioshuttle als reine Eisenbahnfahrzeuge nicht durch die Chemnitzer Innenstadt fahren können.

Geschäftsführer Straube: „Wie lange wir C15 im Notfahrplan bedienen müssen, hängt davon ab, wann unsere ausgefallenen Fahrzeuge wieder einsatzbereit sein werden. Ich kann unseren Fahrgästen versichern, dass wir mit Hochdruckt daran arbeiten, so schnell wie möglich zum Normalfahrplan zurückzukehren. Unser verletzter Fahrer hat mittlerweile die Klinik verlassen und ist auf dem Weg der Besserung.“

Info

Frohe Weihnachten (Meldung vom: 22.12.2023)

Das Team von Nahverkehr-Mitteldeutschland wünscht Ihnen Frohe Weihnachten und ein Guten Rutsch ins neue Jahr 2024.

Hinweis ! Wir sind bis zum 2.1.2024 im Weihnachtsurlaub

Magdeburg

Historische Straßenbahnfahrten zur Strombrückeneröffnung (Meldung vom: 18.12.2023)

Am Freitag laden die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) und die Straßenbahnenthusiasten des IGNah e. V. zu kostenfreien Fahrten über den neuen Strombrückenzug ein. Historische Straßenbahnen werden die neuen Brücken einweihen, bevor am Samstag dann der Fahrplanbetrieb beginnt.

Am Freitag, dem 22. Dezember 2023 werden erstmals Straßenbahnen mit Fahrgästen über die neue Kaiser-Otto-Brücke und die Königin-Editha-Brücke rollen, denn die MVB und die IGNah bieten von etwa 15 Uhr bis 18 Uhr kostenfreie Fahrten mit historischen Straßenbahnen an.

Die Bahnen werden zwischen den Haltestellen Allee-Center und Heumarkt hin- und herpendeln, damit sich Magdeburger und Gäste ein erstes Bild von dem neuen Strombrückenzug machen können. Zum Einsatz kommen dabei der Triebwagen 138 und der Triebwagen 23, was aus historischer Sicht besonders bedeutsam ist.

Triebwagen 23, gebaut 1898 und modernisiert 1928, fuhr seit der Eröffnung der elektrischen Straßenbahn in Magdeburg im Jahr 1899, damals noch mit seiner ursprünglichen Wagennummer 1. Auf der ersten elektrisch betriebenen Linie »rote Scheibe/schwarzes Kreuz«, der späteren Linie 4, fuhr er von der Olvenstedter Straße über die alte Strombrücke und die Zollbrücke auf den Werder. Auch bei der Einweihung der neuen Strombrücke im Jahr 1965 war er im Einsatz und führte damals den Eröffnungszug an. Nun kommt er abermals zum Einsatz und eröffnet 58 Jahre später die Strombrückenverlängerung.

Betriebsaufnahme am 23. Dezember 2023
Einen Tag später, am 23. Dezember 2023 übernehmen dann die modernen Straßenbahnen den Verkehr auf dem neuen Brückenzug, denn dann fahren die Linien 4 (Klinikum Olvenstedt – Cracau) und 6 (Diesdorf – Herrenkrug) nach Fahrplan. Seit September 2021 mussten diese Linien wegen der Bauarbeiten am neuen Strombrückenzug über den Nordbrückenzug umgeleitet werden. Fahrgäste sparen dank der Eröffnung nun bis zu 10 Minuten Zeit.

Gewinnspiel
Die MVB und die IGNah suchen das tollste Foto von den Eröffnungsfahrten am 22. Dezember 2023. Hobbyfotografen können ihr bestes Bild an aktion@mvbnet.de senden und ein tolles MVB-Überraschungspaket gewinnen. Einsendeschluss ist der 7. Januar 2024.

Sachsen-Anhalt

Schienenersatzverkehr auf der Unstrutbahn (Meldung vom: 18.12.2023)

Aufgrund der angespannten Personalsituation durch einen jahreszeitlich bedingten hohen Krankenstand ersetzt Abellio die Zugleistungen auf der Regionalbahnlinie RB 77 Naumburg Ost - Wangen (Unstrut) von Mittwoch, 20.12.2023, bis einschließlich Mittwoch, 31.01.2024 durch Busse im Schienenersatzverkehr. Diese Maßnahme ist notwendig, um die betriebliche Situation im Gesamtnetz zu stabilisieren.

Die Fahrzeit auf der Strecke verlängert sich für die Fahrgäste dadurch nicht.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Leipzig

Stadtrat gibt für Liniennetz der Zukunft grünes Licht / Info-Ausstellung ab 17. Januar im Hauptbahnhof (Meldung vom: 14.12.2023)

Der Leipziger Stadtrat hat in seiner Sitzung am 13. Dezember 2023 unter anderem seine Zustimmung gemäß des Nahverkehrsplans, für das Liniennetz der Zukunft, erteilt. Für Kundinnen und Kunden bedeutet dies zahlreiche attraktive Angebotsveränderungen bei Bus und Bahn, welche mit dem Liniennetz der Zukunft umgesetzt werden sollen. Dazu zählt unter anderem auch, dass sich der Pilot-Zeitraum für die Flexa-Gebiete Südwest und Leutzsch bis Dezember 2026 verlängern wird und in der Stadt weitere Flexa-Gebiete etabliert werden.

In drei Stufen zu neuen leistungsstarken Angeboten für Kunden

Die Leipziger Verkehrsbetriebe planen in den Jahren 2024 bis 2026 in drei Stufen ein neues Liniennetz einzuführen. Die vorgesehenen Änderungen hin zum Liniennetz der Zukunft erstrecken sich sowohl auf den Straßenbahn- als auch auf den Busbereich.

"Mit einer umfangreichen Beteiligung von Bürgern und Politik wollen wir damit die Mobilitätsstrategie der Stadt Leipzig schrittweise umsetzenund für die Menschen verbesserte Mobilitätsangebote nachhaltig erlebbar machen", so Ulf Middelberg, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Verkehrsbetriebe.

Unter dem Strich handelt es sich dabei um die größte Fortschreibung und Anpassung des Liniennetzes seit der Einführung der durchgängigen neuen Netzstruktur im Jahr 2001. Was damals durch Verknüpfung frequenzstarker Linienabschnitte als Reaktion auf die Umbrüche der 1990er Jahre und als Weichenstellung im Wettbewerb der Verkehrsträger eingeführt wurde, soll nun kundenfreundlich die neuen Mobilitätsbedürfnisse der Bürger einer inzwischen beträchtlich gewachsenen Stadt abbilden und unter zunehmender Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsziele der Stadt Leipzig weiterentwickelt werden.

Kundenwünsche für neue und geänderte Linien

Ab sofort informieren die Leipziger Verkehrsbetriebe auch die Bürgerinnen und Bürgern über eine digitale Karte auf www.L.de zu den geplanten Veränderungen. Ab 17. Januar ist eine Ausstellung im Hauptbahnhof bis zum 20. Januar 2023 geplant, um mit Bürgerinnen und Bürger weiter in einen intensiven Dialog zu treten. Die Ausstellung bietet die Gelegenheit, sich umfassend über die bevorstehenden Änderungen im Liniennetz zu informieren. Zudem besteht die Möglichkeit, direkt mit erfahrenen Verkehrsplanern ins Gespräch zu kommen. Mithilfe einer digitalen Karte und Ausstellungstafeln soll es zu einem offenen Austausch kommen und Bürgern die Gelegenheit geben, Fragen direkt mit den Experten zu klären. Eine gesonderte Einladung erfolgt im neuen Jahr.

Magdeburg

Fahrplanwechsel am 23.12. und Inbetriebnahme Haltestelle Hbf/Kölner Platz (Meldung vom: 12.12.2023)

Ab Samstag, dem 23. Dezember 2023 gibt es ein Weihnachtsgeschenk für alle Fahrgäste der MVB: Die Fahrzeiten vieler Straßenbahnverbindungen verkürzen sich, denn wichtige Baustellen werden abgeschlossen. So wird die Sperrung in der Hallischen Straße aufgehoben, sodass die Linien 9 und 10 keine Umleitung mehr über den S-Bahnhof Buckau fahren müssen. Außerdem ist ein großer Meilenstein beim städtischen Bauprojekt für den neuen Strombrückenzug erreicht: Nach zwei Jahren können die Straßenbahnlinien 4 und 6 erstmals die neuen markanten Brücken über die Elbe befahren. Die Verbindungen zwischen den Stadtteilen Cracau und Brückfeld mit der Innenstadt verkürzen sich damit um bis zu 10 Minuten. Beispielsweise brauchen Fahrgäste vom Pechauer Platz künftig nicht mehr 20 Minuten bis zum Alten Markt, sondern nur noch 10.

Linienänderungen zwischen Ost und West im Detail
Betriebsaufnahme Strombrückenzug

Die Linie 4 fährt zwischen Klinikum Olvenstedt und Cracau über den neuen Strombrückenzug.
Auch die Linie 6 fährt zwischen Herrenkrug und Diesdorf über den neuen Strombrückenzug und über die Haltestelle Arenen.

Im Gegenzug wird der Ersatzverkehr SEV 46 eingestellt. Da die Bauarbeiten im Umfeld des neuen Strombrückenzugs noch nicht abgeschlossen sind, können die Linien 4 und 6 die Haltestelle Zollbrücke noch nicht bedienen. Fahrgäste aus dem Bereich Werder müssen daher die Haltestelle Heumarkt nutzen.

Die Linie 5 ist künftig zwischen Klinikum Olvenstedt und Messegelände im Einsatz und fährt neu ab Südring über Wiener Straße, S-Bahnhof Buckau, Hasselbachplatz, Alter Markt und dem Nordbrückenzug.

Im Nachtverkehr gibt es durch die Öffnung des Strombrückenzugs auch eine Änderung: Die Nachtlinie N1 fährt keine Umleitung mehr über den Nordbrückenzug.

Linienänderungen im Süden im Detail
Betriebsaufnahme Hallische Straße

Die Linie 3 kehrt zurück und ist wieder zwischen Klinikum Olvenstedt und Leipziger Chaussee im Einsatz. Sie fährt über Hauptbahnhof und Hasselbachplatz.

Die Linie 9 ist weiterhin zwischen Neustädter See und Reform im Einsatz, fährt jedoch keine Umleitung mehr über S-Bahnhof Buckau.

Gleiches gilt für die Linie 10: Sie ist wieder auf direktem Wege zwischen Sudenburg und Barleber See unterwegs.

Die Verbindung zum S-Bahnhof Buckau übernimmt die Linie 5.

Weitere Änderungen
Die Haltestellen rund um den Hauptbahnhof bekommen neue Bezeichnungen, um die Orientierung zu erleichtern
Alt: Hauptbahnhof Nord, neu: Hauptbahnhof / Kölner Platz
Alt: Hauptbahnhof Ost, neu: Hauptbahnhof / Willy-Brandt-Platz
Alt: Damaschkeplatz, neu: Zentraler Omnibusbahnhof / Adelheidring

Am 13. Dezember 2023 wird die Haltestelle Hauptbahnhof Nord (ab 23. Dezember 2023 Hauptbahnhof / Kölner Platz) auch in Fahrtrichtung Innenstadt in Betrieb genommen. Damit kann hier in beide Richtungen in die Straßenahn umgestiegen werden.

Die Fahrpläne vieler Linien ändern sich. Die Fahrpläne sind bereits jetzt im Internet unter www.mvbnet.de sowie in der elektronischen Fahrplanauskunft zu finden. Die Fahrpläne an den Haltestellen werden sukzessive ausgetauscht.

Gera

Stadler liefert sechs neue Straßenbahnen für Gera (Meldung vom: 11.12.2023)

Am Montag den 11. Dezember 2023 haben die GVB Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera mbH (GVB) und Stadler einen Vertrag über die Herstellung und Lieferung von sechs neuen Straßenbahnen vom Typ TINA unterzeichnet. Nach derzeitigen Planungen sollen im Jahr 2026 die ersten Bahnen geliefert werden. Optional können weitere drei Fahrzeuge bestellt werden.

Der Name «TINA» steht für «total integrierter Niederflur-Antrieb» und beschreibt die neueste Straßenbahn-Generation aus dem Hause Stadler. Bei der Entwicklung wurde besonderes Augenmerk auf den Fahrgastkomfort gelegt. Im gesamten Fahrzeug, das durchgängig barrierefrei ist, finden 270 Fahrgäste Platz – 101 davon auf Sitzplätzen. Jedes Fahrzeug verfügt über fünf großzügige Multifunktionsbereiche, die ausreichend Platz für zwei Reisende im Rollstuhl, Kinderwagen oder für den Transport von Fahrrädern bieten. Die Straßenbahnen sind vollständig mit modernen Klimaanlagen ausgerüstet. Ein Fahrerassistenzsystem mit Notbremseingriff und Totwinkelkameras erhöht zudem die Verkehrssicherheit. Die sechs fünfteiligen Niederflurfahrzeuge für die GVB ersetzen einen Teil der nicht barrierefreien Hochflur-Tatra-Fahrzeuge aus den 1980er Jahren. Die getätigte Bestellung hat einen Auftragswert von knapp 38 Millionen Euro, der Freistaat Thüringen unterstützt die Beschaffung der neuen Fahrzeuge mit 17,07 Millionen Euro. Diese werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in der Förderperiode 2021-2027 kofinanziert. Die Stadt Gera unterstützt das Vorhaben mit 7,2 Millionen Euro.

«Die Vertragsunterzeichnung für sechs neue Straßenbahnen ist ein Riesensprung für die Bürgerinnen und Bürger, für die Stadt Gera und für den ÖPNV. Es geht darum, weniger Emissionen mit einem komfortablen und zuverlässigen Nahverkehr zu verbinden. Die Landesregierung und die Stadt investieren dafür 38 Millionen Euro - ÖPNV ist umweltfreundliche Daseinsvorsorge», sagt Staatssekretärin Prof. Schönig anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

«Dass Mobilität ein zentrales Thema unserer Zeit ist, sieht man auch an den Anforderungen, die an dieses gestellt werden: Flexibel, modern, barrierefrei und nachhaltig sollen Mobilitätsangebote sein, um von Nutzerinnen und Nutzer auch als attraktive Optionen wahrgenommen zu werden. Mit den sechs neuen Straßenbahnen macht Gera hier wieder einen wichtigen Schritt nach vorn. Denn mit ihnen wird nicht nur die Flotte der GVB modernisiert, sondern auch eine wichtige Weiche für die Zukunft des ÖPNV in unserer Stadt gestellt», erklärte Oberbürgermeister Julian Vonarb.

«Ohne die intensive Unterstützung des Landes Thüringen und der Stadt Gera wäre es nicht möglich gewesen, moderne Bahnen für Gera zu beschaffen. Dafür möchte ich mich auch im Namen der künftigen Nutzer bedanken. Dennoch war es ein langes Ringen, bis wir nun heute endlich einen Vertrag mit Stadler über die Lieferung von sechs neuen jeweils 43-Meter langen Niederflurstraßenbahnen unterzeichnen konnten. Nur zum Vergleich: Die zwölf neueren Niederflurbahnen aus den Jahren 2006 bis 2008 haben eine Länge von 30 Meter. Mit der heutigen Neubestellung gehen wir einen großen Schritt in Richtung vollständige Barrierefreiheit, die der Gesetzgeber prinzipiell schon seit dem 1. Januar 2022 im ÖPNV vorschreibt», erklärt GVB-Geschäftsführer Thorsten Rühle und fügt hinzu: «Der heute unterzeichnete Vertrag enthält auch eine Option über die Beschaffung von drei weiteren Bahnen. Eine weitere Förderung vorausgesetzt, beabsichtigen wir die Option im Jahr 2025 zu ziehen, um dann auch die restlichen nicht barrierefreien und über vierzig Jahre alten Tatra-Fahrzeuge ersetzen zu können.»

Über «TINA»
Das Besondere an der neuen Straßenbahn Familie «TINA» ist ihre hohe Flexibilität bei gleichzeitig hoher Standardisierung. Ihr neu konzipiertes Drehgestell lässt sich für die unterschiedlichsten Fahrzeugtypen und Anforderungen anwenden. Ob Achsantrieb, Losräder, ausdrehende oder nicht ausdrehende Drehgestelle, verschiedene Spurweiten und Fahrzeugbreiten – die TINA-Plattform bietet für alle Straßenbahnkonzepte eine Lösung.

Die neue «TINA» -Plattform zeichnet sich besonders durch ihre Großräumigkeit, die großzügigen Durchgangsbreiten, viel Fuß- und Beinfreiheit, die Panoramafenster, die Multifunktionsfelder und das speziell auf die Bedürfnisse der Fahrgäste abgestimmte neue Design aus. Der optimierte Fahrgastraum ermöglicht eine barrierefreie Erreichbarkeit der Sitzplätze von jeder Fahrzeugtür aus. In Sachen Energieeffizienz punktet sie mit einem optimierten Antriebssystem und einem niedrigen Fahrzeuggewicht.


So sollen einmal die neuen Straßenbahnen aussehen. Bild: Stadler Deutschland

Aktuell

GDL ruft zum Streik auf (Donnerstag, 7.12., 22:00 Uhr bis Freitag, 8.12., 22:00 Uhr) (Meldung vom: 06.12.2023)

Die Gewerkschaft GDL ruft zum Streik auf.

Streikbeginn:
Donnerstag, 7. Dezember 2023 um 18:00 Uhr (Güterverkehr)
Donnerstag, 7. Dezember 2023 um 22:00 Uhr (Personenverkehr)

Streikende:
Freitag, 8. Dezember 2023 um 22:00 Uhr

Betroffen sind:
Deutsche Bahn AG (Fern- und Regionalverkehr)
Transdev (Freiberger Eisenbahn, Mitteldeutsche Regiobahn (MRB))
City-Bahn Chemnitz GmbH
Acht Unternehmen aus dem Personaldienstleistungsbereich

Ebenfalls betroffen ist die DB Netz AG (diese stellt die Fahrdienstleiter für die Stellwerke)! Dadurch kann es auch zu Streckensperrungen und Ausfällen bei Zügen kommen, die nicht bestreikt werden!

Bitte informieren Sie sich unbedingt vor Fahrtantritt über Ihre Fahrtmöglichkeiten.
Deutsche Bahn AG: www.bahn.de
Freiberger Eisenbahn: www.freiberger-eisenbahn.de
Mitteldeutsche Regiobahn: www.mitteldeutsche-regiobahn.de
City-Bahn Chemnitz GmbH: www.city-bahn.de

Stand: 6. Dezember 2023, 18:19

Dresden

Rollender Lichterkranz auf Schienen: Illuminierte „Weihnachtsstraßenbahn“ wünscht frohes Fest (Meldung vom: 28.11.2023)

Ab sofort ist eine besonders gestaltete und beleuchtete „Weihnachtsstraßenbahn“ im Schienennetz der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) unterwegs. Bis zum Jahresende wirbt sie für den Besuch der Dresdner Weihnachtsmärkte, die Benutzung des ÖPNV und wünscht per mehrsprachigem Aufdruck allen Passagieren und Innenstadtbesuchern frohe Weihnachten. Der Wagen Nummer 2621 vom Typ NGT D8 DD ist 30 Meter lang und wird auf wechselnden Strecken eingesetzt. Vorrangig fährt die Bahn auf den Linien 1, 6, 8, 9, 10, 12 und 13. Außerdem sind in der Adventszeit öffentliche Sonderfahrten mit Programm geplant.

„Weihnachtsstraßenbahnen“ gibt es schon in einigen Städten. „Gerade deshalb muss eine solche Bahn auch durch die Stadt mit dem ältesten deutschen Weihnachtsmarkt fahren“, erläutert DVB-Aufsichtsrat Holger Zastrow (FDP), der die Anregung dazu lieferte. „Als rollender Lichterkranz soll sie eine neue Attraktion in der deutschen Weihnachtshauptstadt sein und die Dresdnerinnen und Dresdnern sowie alle Gäste zu einem Besuch der Weihnachtsmärkte im Zentrum einladen. Vorzugsweise mit dem ÖPNV, denn im hektischen Adventsverkehr kann man das Auto auch mal stehenlassen und sich auf den Märkten lieber entspannt einen Eierpunsch oder Glühwein gönnen.“

In den zurückliegenden Tagen bekam die Straßenbahn eine weihnachtliche Beklebung mit dunkelblauer Grundfarbe und goldenen Motiven. „Unsere Mitarbeitenden in der Grafikabteilung haben sich gemeinsam mit der Dresden Marketing GmbH (DMG) Gedanken gemacht und eine Gestaltung gefunden, die nicht aufdringlich ist und sogar internationales Flair versprüht“, beschreibt DVB-Marketingleiter Martin Gawalek die Entstehung der „Weihnachtsstraßenbahn“. Die Besonderheit gegenüber allen anderen Wagen sind leuchtende LED-Streifen entlang der Dachkante. Das fällt in der dunklen Jahreszeit besonders auf. Insgesamt wurden 80 Meter LED-Streifen außen am Fahrzeug verbaut. „Eine zusätzliche Beleuchtung so einzubauen und anzuschließen, dass sie den Vorgaben von Betriebsleiter und Behörden entspricht, stellte sich als besonders knifflig heraus. Hier gebührt den Technikern der Straßenbahnwerkstatt ein besonderes Lob für ihre Kreativität“, beschreibt Gawalek die Umsetzung.

„Wir waren von der Idee einer „Weihnachtsstraßenbahn“ gleich begeistert. Die illuminierte Bahn wird auffallen und die vielen Touristen in unserer Stadt herzlich willkommen heißen. Auch dürfte sie die Motivation, den ÖPNV zu nutzen, erhöhen, was ganz im Sinne unserer touristischen Nachhaltigkeitsstrategie ist“, so DMG-Geschäftsführerin Corinne Miseer.

Die „Weihnachtsstraßenbahn“ fährt täglich im regulären Passagierbetrieb. Außer am 1. und 15. Dezember 2023. An diesen beiden Freitagen laden die DVB zu einer unterhaltsamen Sonderfahrt ein: Jeweils 16:00 Uhr und 18:30 Uhr startet die Bahn in der Gleisschleife an der Wallstraße zu einer 90-minütigen Rundfahrt über Augustusbrücke, Albertplatz, Sachsenallee bis nach Striesen und zurück zur Wallstraße. Unterwegs erzählen Leichtfuß & Liederliesel die musikalische Geschichte von der Schneekönigin, von den Tieren im Winter und vom vergesslichen Weihnachtsmann. Dazwischen darf man mit den beiden Hauptdarstellern Weihnachtslieder singen. Wer mitfahren möchte, kann sich unter www.dvb.de/termin im Internet Karten zum Preis von fünf Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder reservieren. Bezahlt wird in bar jeweils vor der Abfahrt am Wagen. Dort sind auch die verbliebenen Restkarten erhältlich. Bei jeder der vier Fahrten sind maximal 69 Plätze zu vergeben.

Nach ihrem Einsatz als „Weihnachtsstraßenbahn“ entfernen die Werbefachleute im kommenden Januar lediglich die goldenen Weihnachtsmotive. Die eigentliche Beklebung wird weiter genutzt. Mit ihrer dunkelblauen Grundfarbe wird sie dann für die „GuteNachtLinien“, also den DVB-Nachtverkehr, Reklame machen. Denn nach der coronabedingten Reduzierung steht Nachtschwärmern längst wieder das volle Leistungsangebot mit durchgängigem 30-Minuten-Takt am Wochenende zur Verfügung. Für die Nachtlinien-Werbung verbleiben auch die LED-Streifen am Wagen.

„Weihnachtsstraßenbahn“ wird Prototyp für Beleuchtungsmodernisierung

Die Zeit für die äußere Gestaltung der „Weihnachtsstraßenbahn“ haben die DVB-Werkstattmitarbeiter gleich zur Modernisierung der gesamten Beleuchtung genutzt. Die Außen- und Innenbeleuchtungen sind jetzt komplett mit energiesparenden LED bestückt. Bisher waren noch klassische Glühlampen oder Leuchtstofflampen verbaut. Die neuen LED-Frontscheinwerfer sorgen in den dunklen Stunden für bessere Fahrersicht und haben ein integriertes Tagfahrlicht. Auch die Fahrtrichtungsanzeiger, also die Blinker, die Begrenzungsleuchten, die Rückleuchten und die Stirnbeleuchtung erhielten LED-Leuchtmittel. Diese sind sowohl tagsüber als auch nachts besser sichtbar. Damit wird die Straßenbahn mit der Nummer 2621 zum Prototyp für die geplante Beleuchtungsmodernisierung an den 40 Bahnen des Typs NGT D8 DD und den 43 Wagen des Typs NGT D12 DD. Entspricht die LED-Technik den Erwartungen, werden nach und nach die anderen Wagen umgebaut. Dann jeweils im Rahmen der alle acht Jahre anstehenden Hauptuntersuchung. Die neuesten DVB-Stadtbahnen NGT DX DD haben bereits ab Werk eine moderne und energiesparende LED-Beleuchtung.

Erfurt

Bauarbeiten im Gleisbogen Roter Berg (Abgesagt) (Meldung vom: 21.11.2023)

Diese Baumaßnahme wurde abgesagt. Ein neuer Termin wird bekannt gegeben!

Vom 27. November bis 8. Dezember 2023 finden im Auftrag der Erfurter Verkehrsbetriebe (EVAG) Bauarbeiten im Bereich der Gleisanlagen im Gleisbogen Roter Berg zwischen den Haltestellen August-Frölich-Straße und Roter Berg statt. Das alte stadteinwärtige Gleis ist in die Jahre gekommen und muss erneuert werden.

Im Zuge dieser Arbeiten verkehrt die Stadtbahn-Linie 5 vom Freitag, den 1. Dezember (20:45 Uhr) bis Montag, den 4. Dezember 2023 (Betriebsbeginn 04:15 Uhr) nur zwischen Hauptbahnhof und Grubenstraße. Zwischen der Grubenstraße und der Wendeschleife Zoopark setzt die EVAG Schienenersatzverkehr ein.

Die Arbeiten erfolgen zwischen 7 Uhr und 18 Uhr. In einigen Nachtschichten werden Schienenstoß-schweißungen und andere Gleisbauarbeiten ausgeführt. Die erforderliche Nachtarbeit wird sich auf die unbedingt notwendigen Arbeiten beschränken. Geplant ist, dass maximal in drei Nächten gearbeitet wird. Trotz des Einsatzes modernster Technik ist eine Lärmentwicklung nicht auszuschließen. Die Erfurter Verkehrsbetriebe sind bemüht, die Beeinträchtigungen auf ein Minimum zu beschränken.

Fußgänger und Radfahrer werden gebeten, die ausgewiesenen Umleitungen und die Verkehrsführung vor Ort zu beachten. Die EVAG bittet etwaige Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Genauere Informationen zur Linienführung sowie der Fahrplan werden rechtzeitig im Internet unter www.evag-erfurt.de sowie in der EVAG-App veröffentlicht.

Leipzig

Neue Sonder-Straßenbahn macht Kinderwünsche sichtbar (Meldung vom: 21.11.2023)

Anlässlich des Welttags der Kinderrechte haben die Leipziger Verkehrsbetriebe in Kooperation mit dem Leipziger Kinder- und Jugendbüro des Deutschen Kinderschutzbundes eine Kinderstraßenbahn eingeweiht. Diese verkehrt in den nächsten Jahren im gesamten Stadtgebiet. Getreu dem Motto "Jedes Kind hat ein Recht auf Zukunft" sind auf dieser Straßenbahn Handabdrücke und Zukunftswünsche von Kindern aus Leipzig verewigt. "Mit der Gestaltung einer Aktionsstraßenbahn setzen wir ein buntes Zeichen für Kinderrechte und geben den Zukunftswünschen von Leipziger Kindern eine Bühne im öffentlichen Raum. Wir freuen uns ganz besonders, das Leipziger Kinder- und Jugendbüro als Partner für diese Initiative gewonnen zu haben. Uns verbindet nicht nur die enge Beziehung zu Leipzig, sondern auch der Wunsch, Kindern eine lebens- und liebenswerte Zukunft zu ermöglichen", sagt LVB-Marketingchefin Sandy Brachmann.

Mit der Gestaltung einer Kinderstraßenbahn knüpfen die Partner an die internationale Kampagne des Kinderhilfswerks UNICEF mit dem Motto #turntheworldblue an. Diese Initiative ruft jedes Jahr zum Welttag der Kinderrechte dazu auf, "Farbe für Kinderrechte zu bekennen". Die Aktionsbahn wurde folglich in Blau eingefärbt. Zusätzlich zeigt sie die Handabrücke und Zukunftswünsche von Kindern aus Leipzig. Die Abdrücke und Wünsche wurden im Rahmen des Bus- und Bahntrainings der LVB gesammelt. "Die auf der Bahn zitierten Aussagen zeigen das, was wir auch in unserer täglichen Arbeit erleben: Kinder wünschen sich keine Himmelsschlösser, sondern einfach gute Bedingungen für ihr Aufwachsen, wie Frieden, weniger Armut und ein gutes Miteinander der Generationen", sagt Christian Gundlach, Mitarbeiter des Kinder- und Jugendbüros.

Für die LVB sind Kinder eine wichtige Zielgruppe. Sie schon früh für den ÖPNV zu begeistern und ihnen wichtige Informationen rund um die Nutzung und das richtige Verhalten in Bus und Bahn zu vermitteln, trägt nicht nur zu ihrer Sicherheit im Straßenverkehr bei, sondern auch zur Entwicklung eines nachhaltigen Mobilitätsbewusstseins. Vicki Felthaus, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Jugend, Schule und Demokratie, sagt: "Ich freue mich über diese Aktion der LVB, welche die Umsetzung der UN-Kinderrechte konkret zum Thema macht. Die Straßenbahn zeigt eindrücklich, was Kindern in Leipzig wichtig ist und was sich in Zukunft bessern muss. Interessant finde ich, wie stark sich Kinder solidarisieren und die Rechte der Kinder weltweit im Blick haben. Die Aufnahme der Kinderrechte in unser Grundgesetz muss das Ziel sein."

Aktuell

Sperrungen im Raum Halle (Meldung vom: 21.11.2023)

Aufgrund von Bauarbeiten des Schienennetzbetreibers DB Netz AG kommt es von Freitagabend, 24. November 2023, 21:00 Uhr, bis einschließlich Montagmorgen, 27. November 2023, 5:00 Uhr, zu Einschränkungen im Zugverkehr rund um Halle (Saale).

Folgende Verbindungen sind betroffen:
Die Züge der Regionalbahnlinie RB 25 Halle (Saale) – Saalfeld fallen in diesem Zeitraum tagsüber zwischen Halle (Saale) Hbf und Merseburg Hbf aus. Reisende von und nach Halle-Ammendorf und Schkopau können die Züge der Regionalexpress-Linien RE 16 und RE 18 (DB Regio) nutzen, die diese Halte in dieser Zeit zusätzlich bedienen. Abends ab 20:00 Uhr wird der Streckenabschnitt zwischen Halle (Saale) Hbf und Merseburg Hbf für den gesamten Zugverkehr gesperrt. Busse fahren als Schienenersatzverkehr.

Von Samstag, 25. Novmber 2023, bis zum frühen Montagmorgen, 27. November 2023, 5:00 Uhr, fallen die Züge der Regionalexpress-Linien RE 4 Halle – Goslar und RE 24 Halle – Halberstadt zwischen Halle (Saale) Hbf und Könnern aus. Sie werden durch Busse des Schienenersatzverkehrs ersetzt. Die Züge der Regionalbahn RB 47 Halle – Bernburg – Magdeburg, die ebenfalls zwischen Halle und Könnern verkehren, sind nicht betroffen und fahren planmäßig. Aufgrund weiterer Bauarbeiten wird der Schienenersatzverkehr am Samstag, 25. November 2023, ab 17:30 Uhr auf den Abschnitt zwischen Halle (Saale) Hbf und Aschersleben ausgeweitet.

Am Sonntag, 26. Novmber 2023 verkehren ab 20:00 Uhr keine Züge mehr zwischen Halle (Saale) Hbf und Röblingen am See bzw. Lutherstadt Eisleben. Betroffen sind die S-Bahn-Linie S 7 Halle – Lutherstadt Eisleben und der Regionalexpress RE 9 Halle – Kassel. Die Züge werden durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Sachsen

ZVNL erhält Fördermittel für Akkuzüge (Meldung vom: 20.11.2023)

Am 20. November 2023 wurde dem Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) ein Förderbescheid über 120 Millionen Euro durch die Staatssekretärin Barbara Meyer übergeben. Die Mittel stammen aus dem Strultuwandelprojekt.
Das Strukturwandelprojekt ist eines von vier Projekten aus dem Bereich Verkehr im Mitteldeutschen Revier, die aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen gefördert werden.

Mit diesem Förderbescheid kann der ZVNL die gewünschten 16 Akku-Triebzüge für die neue Linie S 1 von Leipzig-Miltitzer Allee – Leipzig City-Tunnel – Leipzig-Stötteritz – Borsdorf – Grimma – Döbeln kaufen. Dazu hatte der ZVNL Ende 2021 eine eigene Fahrzeuggesellschaft gegründet. Dieselbetriebene Züge, wie sie derzeit auf der nichtelektrifizierten Strecke Leipzig – Grimma – Döbeln im Einsatz sind, dürfen den City-Tunnel nicht durchfahren.

Bestellt werden 16 Mireo B Züge der Firma Siemens, zum Einsatz sollen diese mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2026 kommen.
Betreiber der Strecke bleibt die DB Regio, die Fahrzeuge werden vom ZVNL an die DB Regio vermietet.


Ein Mireo B für Baden-Württemberg auf der Messe Innotrans. So ähnlich werden auch die durch den ZVNL bestellten Züge aussehen.

Baumeldung

Sperrung der Strecke zwischen Hagenwerder und Zittau (Meldung vom: 16.11.2023)

Die Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG) gibt bekannt, dass wegen eines erneuten Kabeldiebstahls der Streckenabschnitt Hagenwerder - Zittau vom 17. November 2023 bis zum 29. Februar 2024 gesperrt wird. Die DB Netz AG wird in dieser Zeit das Kabel ersetzen.

Die ODEG richtet in dieser Zeit Schienenersatzverkehr mit Bussen ein.

Die Fahrzeiten entnehmen Sie bitte dem PDF-Download. Die Fahrzeiten finden Sie auch unter www.bahn.de bzw. www.vbb.de und in den mobilen Apps. Züge, die nicht aufgeführt sind, verkehren planmäßig.

Bitte beachten Sie, da sich die Zeiten der Züge zum Fahrplanwechsel 9./10. Dezember 2023 ändern werden, wird es eventuell zu einer Veränderung der Fahrzeiten beim Ersatzverkehr kommen. Die Änderungen werden rechtzeitig kommuniziert.

Dresden

Weichenreparatur am Georgplatz (Meldung vom: 16.11.2023)

Von Freitag, dem 17. November 2023, 17:00 Uhr bis Montag, den 20. November 2023, 3:00 Uhr sind am Georgplatz Reparaturen an einer Straßenbahnweiche notwendig. Daraus ergeben sich folgende Umleitungen:

Linie 3: Erhält eine geteilte Linienführung
Teil 1: Verkehrt vom Wilden Mann bis Pirnaischer Platz und weiter als Linie 11 über Dr.-Külz-Ring und Postplatz zur Eisenbahnstraße
Teil 2: Von Coschütz planmäßige Fahrt bis Hauptbahnhof und weiter als Linie 11 über Lennéplatz nach Zschertnitz

Linie 7:
Umleitung zwischen Pirnaischer Platz und Freiberger Straße über Wilsdruffer Straße und Postplatz

Linie 8: Erhält eine geteilte Linienführung
Teil 1: Von Hellerau planmäßige Fahrt über Albertplatz und Augustusbrücke bis Dr.-Külz-Ring und weiter als Linie 9 über Pirnaischer Platz und Carolabrücke nach Kaditz.
Teil 2: Von Südvorstadt zum Hauptbahnhof und weiter als Linie 9 über Lennéplatz nach Prohlis

Linie 9: Erhält eine geteilte Linienführung
Teil 1: Von Kaditz über Neustädter Markt und Carolabrücke bis Dr.-Külz-Ring und weiter als Linie 8 über Postplatz und Albertplatz nach Hellerau
Teil 2: Von Prohlis über Lennéplatz zum Hauptbahnhof und weiter als Linie 8 nach Südvorstadt

Linie 11: Erhält eine geteilte Linienführung
Teil 1: Fährt von der Eisenbahnstraße über Postplatz zum Dr.-Külz-Ring und weiter als Linie 3 über Pirnaischen Platz zum Wilden Mann
Teil 2: Verkehrt von Zschertnitz über Lennéplatz bis Gret-Palucca-Straße und weiter als Linie 3 über Hauptbahnhof nach Coschütz

EV 3:
Ersatzverkehr mit Bussen für die Linien 3, 7, 8, 9 und 11 verkehrt zwischen Dr.-Külz-Ring und Hauptbahnhof beziehungsweise Gret-Palucca-Straße über Pirnaischer Platz.

Die Umleitungen ergeben sich aus der Lagekorrektur und notwendigen Verfestigung des Unterbaus einer Straßenbahnweiche am Georgplatz. Diese ermöglicht das Abbiegen der Linien 8, 9 und 11 im Zuge der St.-Petersburger-Straße vom Hauptbahnhof kommend zum Dr.-Külz-Ring.

Um möglichst wenig in den Individualverkehr einzugreifen, erfolgte im Frühjahr 2021 die Verlegung der neuen Fernwärmetrasse am Georgplatz mit kleinteiligen Baufeldern. Dabei wurde die Straßenbahnweiche zunächst ausgebaut und später durch eine neue ersetzt. Nach rund zwei Jahren im Betrieb ergeben sich wie erwartet kleine Lagekorrekturen und die Kontrolle des Schienenunterbaus rund um diese Weiche. Die Bauarbeiten am Wochenende werden durch die auf Gleisbau spezialisierte Fachfirma SERSA im Rahmen der seinerzeit bereits erfolgten Finanzierung umgesetzt. Für die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) fallen keine zusätzlichen Kosten an.

Für die Baustelle werden am Wochenende die Fahrstreifen des Autoverkehrs von der Waisenhausstraße kommend in Richtung Lennéplatz vor dem Georgplatz auf eine reduziert. Hier ist mit Behinderungen zu rechnen. Weitere verkehrliche Einschränkungen sind aber nicht notwendig.

Leipzig

LVB-Angebotsverbesserungen für Leipziger Liniennetz der Zukunft / Schrittweise Angebotsverbesserungen ab 2024 bis 2026 (Meldung vom: 15.11.2023)

Die Dienstberatung des Oberbürgermeisters bestätigte Mitte November zahlreiche Angebotsverbesserungen für den Leipziger öffentlichen Personennahverkehr. Der Stadtrat befasst sich im Dezember mit den Angebotsanpassungen entlang des Nahverkehrsplan. Mit dem Liniennetz der Zukunft wollen die Leipziger Verkehrsbetriebe ab 2024 zahlreiche Angebotsverbesserungen für die Leipziger umsetzen. Damit verändert sich schrittweise das Angebot und ergeben sich Fahrtmöglichkeiten. Mit mehr Direktverbindungen, kürzeren Reisezeiten und besserer Erschließung sollen nicht nur die Innenstadt, sondern auch Stadtteilzentren und Stadtrandgebiete gestärkt werden.

"Ich freue mich, dass die Leipziger Verkehrsbetriebe das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger in mehreren Schritten verbessern. Damit wird die Leistungsfähigkeit des ÖPNV insgesamt gesteigert und die Mobilitätsstrategie der Stadt spürbar", so Thomas Dienberg, Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Leipzig.

Von 2024 bis 2026 planen die LVB auf den verschiedensten Straßenbahn- und Buslinien Angebotsveränderungen, so zum Beispiel die Ausweitung des 10-Minuten-Taktes bis 20 Uhr oder auch Fahrtwegerweiterungen auf einzelnen Buslinien, um den Wirtschaftsverkehr zu stärken und Industriegebiete besser zu erreichen.

"Nach einer Phase in der sich Leipzigerinnen und Leipziger intensiv beteiligen konnten und wir gemeinsam mit den Menschen Lösungen erarbeitet haben, wollen die Verkehrsbetriebe mit dem Angebotskonzept den Wirtschaftsstandort weiter stärken und Nachbarschaften verbinden. Das bedeutet Lebensqualität und Klimaschutz", so Ulf Middelberg - Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Verkehrsbetriebe.

In den nächsten drei Jahren sollen 45 neue Haltstellen im gesamten Stadtgebiet zusätzlich bedient werden, für zehn Wirtschaftsstandorte Direktverbindungen entstehen und sechs neue Flexa-Gebiete rund zehn Ortsteile an Stadtrandlagen besser an das Nahverkehrsnetz anbinden. Mit der Verdichtung von Takten sollen mit der Ausweitung des 10-Minuten-Taktes und neuen Verbindungen bei Straßenbahn und Bus neue Fahrgäste gewonnen werden.

Einen ersten Überblick finden Sie in der Stadtratsvorlage im Allris und über das Projekt unter www.L.de.

Der Leipziger Stadtrat befasst sich im Dezember mit den Angebotsverbesserungen. Die LVB informieren die Leipzigerinnen und Leipziger nach der Stadtratssitzung.

Erfurt

EVAG Verkehrsangebot zur Martinsfeier +++ Einschränkungen beim Narrenwecken (Meldung vom: 09.11.2023)

Zur Martinsfeier auf dem Domplatz am Freitag, 10. November 2023 verstärkt die EVAG ihr Verkehrsangebot. Zum Ende der Veranstaltung fahren zusätzliche Bahnen. Auch auf der Bus-Linie 90 steht ein zusätzlicher Gelenkbus bereit.

Zum Start der närrischen Saison am Samstag, 11. November kommt es im Innenstadtbereich voraussichtlich von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr zu zeitweisen Behinderungen im Stadtbahnverkehr. Der Umleitungsverkehr erfolgt operativ.

Die aktuellen Fahrplan-Informationen sind über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich.

Dresden

Verschlissene Weichen am Pirnaischen Platz (Meldung vom: 02.11.2023)

Von Montag, dem 6. November 2023 4:00 Uhr bis Donnerstag, den 16. November 2023 3:00 Uhr werden die Straßenbahnlinien 1, 2, 4, 10 und 12 wie folgt umgeleitet:

Linie 1:
Verkehrt zwischen Commeniusplatz und Pirniascher Platz über Fetscherplatz, Sachsenallee, Bautzner-/Rothenburger Straße, Albertplatz, Carolaplatz und Carolabrücke.

Linien 2 und 4:
Werden zwischen Straßburger Platz und Postplatz umgeleitet über Lennéstraße, Lennéplatz, Hauptbahnhof Nord und Dr.-Külz-Ring

Linie 10:
Erhält eine verkürzte Linienführung. Von der Messe Dresden geht es planmäßig nur bis Straßburger Platz und von dort weiter als Linie 12 nach Striesen.

Linie 12:
Wird geteilt. Im Osten fährt die „12“ von Striesen bis Straßburger Platz und dann weiter als Linie 10 zur Messe Dresden. Im Westen verkehrt sie von Leutewitz zum Postplatz und endet in der Gleisschleife Webergasse.

Grund der Umleitungen sind notwendige Bauarbeiten an den Straßenbahngleisen auf dem Pirnaischen Platz und am Beginn der Grunaer Straße. Dort sind zwei hoch belastete Weichen im Laufe der Jahre so verschlissen, dass sie nun ausgetauscht werden müssen. An der Weiche in der Grunaer Straße erfolgt dabei eine kleine Lagekorrektur. Die neuen Weichen stammen aus der Gleisbauwerkstatt der Dre3sdner Verkehrsbetrieb (DVB) in Dresden-Reick. Neben dem Weichentausch werden auch die Weichenheizungen und Stellvorrichtungen erneuert. Den Abschluss der Bauarbeiten bildet ein neuer Asphaltbelag für den Teil der Bahntrasse auf dem Pirnaischen Platz und ein Stopfgang der Gleisschwellen in der Grunaer Straße. Die Kosten einschließlich der Verkehrssicherung belaufen sich auf reichlich 200.000 Euro. Sie werden aus dem DVB-Budget für die laufende Unterhaltung der Infrastruktur bestritten.

Autoverkehr am Pirnaischen Platz tagsüber eingeschränkt
Gebaut wird vom 6. bis 16. November 2023 am Pirnaischen Platz immer in der Zeit von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr. In dieser Zeit wird auf der St.-Petersburger-Straße Richtung Georgplatz eine der beiden Linksabbiegerspuren zum Straßburger Platz gesperrt. Das betrifft auch eine der beiden Fahrspuren auf der Grunaer Straße vom Pirnaischen Platz in Richtung Straßburger Platz. Diese Einschränkungen sind notwendig, um den Bauleuten zumindest ein minimales Baufeld für den Gleisbau zu gewähren. Außerhalb der täglichen Bauzeit werden die Sperrungen aufgehoben.

Um den Individualverkehr am Pirnaischen Platz nur während der Tageszeit und dann auch möglichst außerhalb der Spitzenzeiten einzuschränken, legte die Straßenverkehrsbehörde die tägliche Bauzeit auf 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr fest. So soll der Straßenverkehr weniger belastet werden. Es bedeutet gleichzeitig eine um drei Tage längere Bauzeit sowie die Umleitung von fünf wichtigen Straßenbahnlinien.

Dresden

Linie 8 verkehrt nur bis Infineon Süd (Meldung vom: 02.11.2023)

Von Montag, dem 6. November 2023, 4:00 Uhr bis Sonnabend, den 11. November 2023 fährt die Straßenbahnlinie 8 von Südvorstadt kommend nur bis zur Station „Infineon Süd“ und endet in der gleichnamigen Gleisschleife. Zwischen der Haltestelle „Hellersiedlung“ und dem Endpunkt Hellerau sind Ersatzbusse EV 8 im Einsatz. Ihr Fahrtweg führt über Königsbrücker Straße und Moritzburger Weg.

Der Umstieg von und zur Straßenbahn erfolgt bereits an der Haltestelle „Hellersiedlung“.

Grund der Umleitung sind umfangreiche Straßenbauarbeiten im Bereich Am Hellerrand, so dass die Straßenbahnlinie 8 dort nicht fahren kann.

Dresden

Herbstrevision bei den Bergbahnen (Meldung vom: 01.11.2023)

Aufgrund der routinemäßigen Herbstrevision ist die Schwebebahn von Montag, dem 6. November 2023 bis einschließlich Freitag, den 17. November 2023 außer Betrieb. Fahrgäste, die den herbstlichen Sonnenschein für einen Ausflug zur Schwebebahn nutzen möchten, können das noch am bevorstehenden Wochenende.

Im Rahmen der gesetzlich geforderten Überprüfung wird im Zuge der Revision an der Schwebebahn großes Augenmerk auf den Zustand der 33 Stahlstützen und des Fahrschienenträgers gelegt, an dem die beiden Wagen hängen. Dazu wird auch die Elektrik, die Fördermaschine in der Bergstation sowie die Seilbahnsteuerung geprüft. Außerdem werden alle Teile des Fahrwerks überprüft. Durch die „schwebende“ Aufhängung der Bahn befindet sich das Fahrwerk auf dem jeweiligen Wagendach. Möglichst genau schauen sich die Techniker auch die sensiblen Schließmechanismen der Türen auf dem Bahnsteig an. Eine Störung an diesen elektromechanischen Bauteilen würde aus Sicherheitsgründen die Abfahrt der Wagen blockieren. Aufgrund der Anlagenkenntnis werden die meisten Wartungsarbeiten von den Mitarbeitern der Bergbahnen selbst durchgeführt. Im Rahmen der Revision erfolgt auch ein Probelauf des Notstromdiesels. Bei Stromausfall sorgt dieses Aggregat dafür, dass die Passagiere noch bis in die nächste Station gelangen und dort die Wagen gefahrlos verlassen können.

Fahrgäste von und nach Oberloschwitz können während der Revision ersatzweise mit der Buslinie 84 fahren. Die erste Fahrt der Schwebebahn startet nach überstandener Prüfung am Sonnabend, dem 18. November 2023 um 10:00 Uhr. Die Bahn ist dann wieder täglich bis 18:00 Uhr im Einsatz.

Im Anschluss an die Revision der Schwebebahn wechseln die Techniker zur benachbarten Standseilbahn, deren Revision vom 20. November bis zum 1. Dezember 2023 stattfindet. Dort steht beispielsweise die Kontrolle des Zugseils mit auf dem Programm. Außerdem werden beide Bahnen auf den Winter vorbereitet, so dass auch in den kalten Monaten ein sicherer Betrieb gewährleistet ist.

Erfurt

Bauarbeiten Johannesstraße – Verkehrsbehinderungen und Schienenersatzverkehr Stadtbahn-Linien 1 und 5 | Update 1.11.2023 (Meldung vom: 29.10.2023)

Von Mittwoch, dem 1. November 2023 bis zum Samstag, dem 11. November 2023 repariert die EVAG in der Johannesstraße zwischen den Kreuzungen Juri-Gagarin-Ring und Stauffenbergallee die Gleisanlagen. Dafür wird in der Zeit von Freitag, dem 3. November 2023, 20:45 Uhr bis Montag, dem 6. November 2023, 04:00 Uhr, die Strecke für die Stadtbahn voll gesperrt. In dieser Zeit besteht Schienenersatzverkehr (SEV).


Da die Stadtbahnen der Linien 1 und 5 nicht durch die Johannesstraße fahren können, kommt es während der Bahnsperrung zu folgenden Anpassungen auf der Stadtbahnlinie 1,5 und 6:

SL 1 Thüringenhalle – Anger – Domplatz Süd frühs und abends zur Zeit der Angerkreuzungen
SL 1 Lutherkirche/SWE – Rieth im Tagesverkehr
SL 5 Lutherkirche/SWE – Zoopark
SL 6 Rieth – Anger – Steigerstraße und Thüringenhalle im Wechsel im Tagesverkehr - Während der Angerkreuzungen fährt regulär die Linie 1.


Den Thüringenpark erreichen Fahrgäste in dieser Zeit nur mit der Stadtbahn-Linie 3.

Die Bahnen der Linien 1 und 5 fahren bis zur Haltestelle Lutherkirche/SWE und wenden dann auf dem EVAG-Betriebshof. Dort wird auch der barrierefreie Ersatzhalt für den Einstieg in die Stadtbahn in Richtung Zoopark bzw. Rieth/Europaplatz eingerichtet.

Zwischen Lutherkirche/SWE und Anger besteht an dem Sperrwochenende Schienenersatzverkehr. Dieser verkehrt wie folgt: Lutherkirche/SWE – Boyneburgufer – Augustinerkloster – Stadtmuseum/Kaisersaal – Anger, Gleis 1 und zurück. Die Einstiegshaltestelle für den SEV in Richtung Anger befindet sich auf Höhe der stadteinwärtigen Stadtbahn-Haltestelle Lutherkirche/SWE.

Die Johannesstraße muss während des kompletten Zeitraumes der Bauarbeiten im unmittelbaren Baustellenbereich in stadteinwärtiger Richtung auf eine Fahrspur eingeengt werden. Beide Fahrtrichtungen (stadtauswärts und stadteinwärts) bleiben jedoch für den Individualverkehr grundsätzlich nutzbar. Autofahrer werden gebeten, die ausgewiesene Beschilderung und Verkehrsführung vor Ort zu beachten. Es empfiehlt sich, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Genauere Informationen zur Linienführung sowie die aktuellen Fahrzeiten sind zeitnah unter www.evag-erfurt.de und in der der EVAG-App zu finden. Die EVAG bittet die Fahrgäste und Anwohner um Verständnis.

Halle

Große Modellbahnausstellung im DB Museum Halle (Saale) (Meldung vom: 25.10.2023)

Im DB Museum Halle (Saale) findet von Freitag, 27. Oktober bis Sonntag, 29. Oktober 2023 eine große Modellbahnausstellung mit sechs Gastanlagen statt. Unter dem Motto „Klein trifft Groß“ stellen Modellbahnvereine aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Niedersachsen ihre liebevoll gestalteten Modul- und Schauanlagen vor. Zudem wird die museumseigene Gartenbahn-Anlage (Spur G) vorgeführt, in deren Bau bisher rund 2.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden geflossen sind.

Museumsdirektor Dr. Oliver Götze: „Wir freuen uns sehr, nach vielen Jahren wieder eine große Modellbahnausstellung im DB Museum Halle präsentieren zu können. Dank des Engagements zahlreicher Vereine aus nah und fern ermöglichen wir unseren Museumsgästen ein ganzes Wochenende lang, spannende Einblick in die Welt der Modelleisenbahn zu bekommen.“

Harzer Schmalspurbahn und unteres Preßnitztal in Miniatur

Aus Hannover wird die Modellbahngruppe „MEC Hannover“ zu Gast im DB Museum sein, eine Freizeitgruppe der „Stiftungsfamilie BSW & EWH“. Ihre Modul-Modellbahnanlage im Maßstab 1:87 (Spur H0m) bildet die Selketalbahn nach. Sie gilt als Ursprung der Harzer Schmalspurbahnen und wurde 1887 mit der Strecke Gernrode – Mägdesprung eröffnet. Die älteste Schmalspurbahn im Harz ist eng mit der Industrialisierung und touristischen Erschließung des Selketals verbunden. Auf insgesamt 13 Modulanlagen hat der „MEC Hannover“ diese geschichtsträchtige Strecke nachgebildet.

Die vorbildgerechte Nachbildung einer weiteren Schmalspurbahn zeigt die Anlage eines privaten Modellbauers aus Görlitz. In der Nenngröße H0e (Maßstab 1:87) wurde die historische Strecke durch das untere Preßnitztal nachgebaut, inklusive der Bahnhöfe Großrückerswalde und Streckewalde. Über die Anlage fahren größtenteils Lokomotiven der sächsischen Gattung IV K, um dem Vorbild möglichst präzise zu entsprechen.

Zwei Modellbahnanlagen aus Halle (Saale) in Spur TT

Zwei Größen der Hallenser Modellbahnszene sind mit dem „Modellbahnclub 6/67 Ludwig Wucherer“ und dem „Eisenbahnmodellbahn Club 78 e.V. (EMC 78)“ bei der Modellbahnausstellung vertreten. Der EMC 78 präsentiert seine Modulanlage „Südharztrasse“ (Maßstab 1:120), eine zweigleisige Hauptstrecke mit Durchgangsbahnhof, Haltepunkt und Abzweigstelle.

Der Modellbahnclub „Modellbahnclub 6/67 Ludwig Wucherer“ ist mit einer kompakten TT-Anlage ohne konkretes Vorbild im DB Museum vertreten. Auf der Anlage der Epoche III/IV lassen sich alle Traktionsarten einsetzen.

Mitteldeutsche TT-Modulbahner (MTTB) und Modellbahnclub Braunsbedra e.V.

Mit den Anlagen der „Mitteldeutschen TT-Modulbahner (MTTB)“ aus Bad Dürrenberg und dem „Modellbahnclub Braunsbedra e.V.“ werden zudem zwei Vereine aus dem erweiterten Hallenser Umland zu sehen sein. Auf einer Fläche von rund zehn Quadratmetern präsentieren die TT-Modellbahner ein Arrangement mit zweigleisiger Strecke, ohne realem Vorbild. Zu sehen sind ein Verladeplatz der Nationalen Volksarme der DDR, eine Eisenbahnbrücke sowie eine größere Fabrikanlage. Der Schwerpunkt im Zugverkehr liegt, bedingt durch die inhaltliche Konzeption der Anlage, auf dem Güterverkehr.

Mit dem „Modellbahnclub Braunsbedra e.V.“ ist ein weiterer Verein mit Anlage im Maßstab 1:120 vertreten. Die TT-Anlage „Neschwitz“ zeigt auf rund zwei Quadratmetern eine eingleisige Nebenbahn im Gebirge mit Dorf, Burg und Flusslauf. Die kleine, aber feine Anlage wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Service-Hinweise
Datum:
Freitag, 27. Oktober 2023
Sonnabend, 28. Oktober 2023
Sonntag, 29. Oktober 2023

Öffnungszeiten:
Freitag: 14:00 bis 17:00 Uhr
Sonnabend: 10:00 bis 17:00 Uhr
Sonntag: 10:00 bis 14:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 3,00 Euro
Kinder (6 bis 17 Jahre) 1,50 Euro
Familien (zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder) 6,00 Euro

DB Museum Halle (Saale)
Berliner Straße 241
06112 Halle
dbmuseumhalle@deutschebahnstiftung.de
www.dbmuseum.de/halle

NEU

NVMD bei WhatsApp (Meldung vom: 23.10.2023)

Nahverkehr-Mitteldeutschland ist jetzt auch bei WhatsApp vertretten.Aktuelle Infos wie bei Facebook jetzt auch bei WhatsApp möglich.

Nahverkehr-Mitteldeutschland
WhatsApp

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen (Meldung vom: 18.10.2023)

Aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG wird der Streckenabschnitt vom 20.10. bis 27.10. in den Abend- und
Nachtstunden für den Zugverkehr gesperrt, Schienenersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet.

Wegen kurzfristig angekündigter Bauarbeiten zur Beseitigung von Unwetterschäden durch den Schienennetzbetreiber DB Netz AG kommt es von Freitagabend, 20.10., bis einschließlich Samstagmorgen, 28.10., jeweils zwischen 20 Uhr abends und 5 Uhr morgens zu Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Halle (Saale) und Sangerhausen. In den genannten Zeiträumen wird der Streckenabschnitt zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen für den Zugverkehr gesperrt.

Betroffen sind die Züge der S-Bahn-Linie S 7 Halle (Saale) - Lutherstadt Eisleben – Sangerhausen und der Regionalexpresslinien RE 8 Halle (Saale) - Leinefelde sowie RE 9 Halle (Saale) - Kassel. Die Züge dieser Linien entfallen in den genannten Zeiträumen zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen und werden durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Da die Busse wegen einer Straßensperrung Wolferode nicht anfahren können, wird ein Ersatzverkehr mit Taxen zwischen Wolferode und Lutherstadt Eisleben eingerichtet. Dort besteht dann Anschluss an die Busse in Richtung Halle und Sangerhausen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.


Leipzig

Mehr LVB-Angebot ab 21. Oktober 2023 / Bauarbeiten an Ratzelstraße und Roßplatz beendet (Meldung vom: 17.10.2023)

Nachdem in der Ratzelstraße bereits am 15. Oktober die Bauarbeiten beendet werden konnten, enden die Arbeiten am Roßplatz am 20. Oktober. Ab 21. Oktober fahren die Straßenbahnlinien 8, 10, 11, 16 und 34 wieder auf ihren gewohnten Fahrtwegen. Um der steigenden Fahrgastnachfrage weiter zu entsprechen, fahren die Straßenbahnlinien 2 und 10, wie schon die Linien 8 und 34, morgens und nachmittags aller 10 Minuten. Gleichzeitig beginnen in Leipzig Nordost zahlreiche Bauarbeiten entlang der Straßenbahnlinie 9 mit erheblichen Änderungen im Linienangebot. Mit dem Ende der Bauarbeiten in der südlichen Delitzscher Straße verkehrt die Straßenbahnlinie 16 bereits seit 16. Oktober wieder über Chausseehaus und Wilhelminenstraße.

Gleisbauarbeiten in Nordost

Vom 21. Oktober bis voraussichtlich 22. Dezember kommt es durch verschiedene Gleisinstandhaltungsmaßnahmen in Schönefeld und Mockau zu Änderungen auf den Straßenbahnlinien 1 und 9, der Buslinie 70 und der Nachtbuslinie N6. Die Bauarbeiten verlaufen in drei verschiedenen Phasen. Die Kieler Straße ist aufgrund notwendiger Reparaturarbeiten in allen Phasen für den Linienverkehr gesperrt. Der Streckenabschnitt zwischen Mockau, Post und Thekla, Tauchaer Straße kann in dieser Zeit nicht durch die Straßenbahnlinie 9 bedient werden, die Buslinie 70 wird bereits ab 16. Oktober über die Mockauer Straße umgeleitet.

Gleichzeitig kommt es zu Bauarbeiten in der Mockauer Straße am Abzweig in die Volbedingstraße. Zudem werden im Sperrschatten der Gleisarbeiten Instandhaltungen entlang der Berliner Straße im Bereich Überfahrt Roscherstraße und den Gleisbögen in der Erich-Weinert-Straße durchgeführt. Die Straßenbahnlinie 9 verkehrt währenddessen über Eutritzscher Zentrum zur Ersatzendstelle Apelstraße. Straßenbahnlinie 1 fährt mit allen Fahrten bis Mockau, Post.

An Haltestellen und unter www.L.de/baustellen informieren die LVB über die weiteren Bauphasen und angepassten Umleitungen. Alle aktuellen Fahrplänesind unter www.L.de/fahrplan sowie in der App LeipzigMOVE abrufbar.

Sachsen

Oberes Elbtal: DB nimmt Elektronisches Stellwerk in Bad Schandau Ost in Betrieb (Meldung vom: 14.10.2023)

Einschränkungen für den Nah- und Fernverkehr im Oberen Elbtal - Streckensperrung vom 17. bis zum 27. Oktober - DB-Ersatzverkehr zwischen Dresden und dem tschechischen Ústí nad Labem - Neue Technik für reibungsloseren Zugverkehr

Die Deutsche Bahn (DB) nimmt zwischen dem 17. und dem 27. Oktober das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) in Bad Schandau Ost in Betrieb. Seit dem vergangenen Jahr haben die Expert:innen der DB die Signale, Oberleitung und Weichen so ausgerüstet, dass sie nun an das ESTW angeschlossen und von dort gesteuert werden können. Zudem werden auf der Strecke zwei Hauptgleise instandgesetzt: Dafür erneuert die DB die Schienen, Schwellen und den Unterbau inklusive des Gleisschotters. Während dieser Arbeiten können keine Züge auf der Strecke fahren.

Die neue Technik sorgt nach der Inbetriebnahme für einen besseren und reibungsloseren Zugverkehr zwischen Deutschland und Tschechien. Zudem wirken sich die Arbeiten auch positiv auf den Personenverkehr im Elbtal aus. Mit der weiteren Erneuerung des Bahnhofs Bad Schandau Ost reduzieren sich Verspätungen, weil beispielsweise S-Bahnen nicht mehr wegen eines durch einen Güterzug blockierten Gleises warten müssen.

Von der Sperrung sind die folgenden Verbindungen zwischen dem 17. Oktober, 20 Uhr bis in die Nacht des 27. Oktober, 4 Uhr betroffen:

Fernverkehr:

-Die EC-Züge fallen zwischen Dresden Hbf. und Děčín hl.n. aus. Als Ersatz fahren ab Strehlener Straße am Hauptbahnhof Busse zwischen Dresden und Ústí nad Labem hl.n. Reisende werden gebeten, sich über die abweichenden Fahrzeiten der Busse und Anschlusszüge in den Auskunftsmedien zu informieren und eine, um etwa 45 Minuten längere Fahrzeit einzuplanen.

Nahverkehr:Hier fallen Züge aus oder werden umgeleitet und Halte entfallen

-S 1 Meißen Triebischtal–Dresden–Pirna–Schöna

Während der Arbeiten fallen zwischen Bad Schandau und Schöna die Züge aus. Busse verkehren zwischen Bad Schandau – Schmilka (tschechische Grenze) entlang der rechten Elbseite.
Am 26. Oktober und in den Nächten ab 21.30 Uhr vom 19./20. bis zum 24./25. Oktober fallen zwischen Kurort Rathen und Bad Schandau die Züge aus. Stattdessen fahren Busse zwischen Pirna – Königstein – Bad Schandau.
In den Nächten 25./26. und 26./27. Oktober fahren ab 19 Uhr Busse zwischen Dresden Hauptbahnhof und Bad Schandau.

Darüber hinaus entfallen vom 17. Oktober (22 Uhr) bis 24. Oktober (4 Uhr) ganztägig die Verkehrshalte Heidenau Süd und Heidenau-Großsedlitz. Die Züge werden umgeleitet.

-S 2 Dresden Flughafen–Dresden Hbf–Pirna

Vom 18. bis 20. Oktober und am 23. Oktober fallen die Züge zwischen Heidenau und Pirna aus. Zwischen 6.30 Uhr und 8.30 Uhr besteht zusätzlich zur alternativen Nutzung der Linie S 1 ein Ersatz durch Busse. Ebenso fallen am 25. und 26. Oktober jeweils ab 19 Uhr die Züge zwischen Dresden Hbf und Pirna aus und werden durch Busse ersetzt.

-RB 71 Pirna–Dürrröhrsdorf–Neustadt (Sachs)–Sebnitz (Sachs)

Am 25. und 26. Oktober fallen ab 19:30 Uhr die Züge zwischen Dürrröhrsdorf und Pirna aus und es fahren Busse.

-RB 72 Heidenau–Glashütte (Sachs)–Kurort Altenberg (Erzgeb)

Am 25. und 26.10. fallen jeweils ab 20 Uhr zwischen Dohna und Heidenau die Züge aus und werden durch Busse ersetzt.

-U 28 Děčín–Schöna–Bad Schandau–Sebnitz (Sachs)–Dolní Poustevna–Rumburk

Ausfall der Züge wärend der Arbeiten zwischen Bad Schandau und Dolní Žleb. Es fahren Busse auf der rechten Elbseite zwischen Bad Schandau und Děčín hl.n. Am 25. und 26. Oktober fahren jeweils ab 20 Uhr zwischen Sebnitz – Bad Schandau – Děčín hl.n. Busse.

-RE 20 Dresden–Bad Schandau–Děčín–Ústí n.L.–Litoměříce město

Am 21. und 22. Oktober fallen die Züge aus.

Für die Reisenden wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Durch die längeren Fahrzeiten der Busse kommt es zu früheren Abfahrten bzw. späteren Ankünften sowie Reisezeitverlängerungen auf diesen Relationen. Einige Ersaz-Haltestellen liegen aufgrund der Straßenführung nicht an den jeweiligen Bahnhöfen. Die Mitnahme von Fahrrädern und Kinderwagen sowie die Beförderung von mobilitätseingeschränkten Personen in den Bussen sind nur bedingt möglich.

Für die erschwerten Reisebedingungen bittet die DB ihre Kund:innen um Entschuldigung. Alle Änderungen sind bereits in den Fahrplan eingepflegt. Die DB bittet alle Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt auf www.bahn.de und in der App DB Navigator zu informieren. Weitere Informationen gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im MDR auf Texttafel 739 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com.

Ab November gehen die Bauarbeiten zwischen Bad Schandau Ost und Schöna weiter. Bis April 2024 muss dann die Strecke stundenweise an Montagen gesperrt werden, um die Baustellen im engen Elbtal auf dem Schienenweg zu beliefern. Die DB baut dann das alte Stellwerk und die alten Gleisanlagen zurück, erneuert die Oberleitungen zwischen Schöna und dem Güterbahnhof Bad Schandau Ost.

Magdeburg

Neue Sitzpolster für die Straßenbahn: Einzigartiges Design nun auch in der Tram (Meldung vom: 13.10.2023)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) setzen die optische Umgestaltung der Fahrzeugflotte fort. Nachdem seit September 2021 alle neuen Busse das MVB-eigene Sitzpolster bekamen, verlässt nun auch die erste Straßenbahn mit grünen Sitzen die Werkstatt.

Es ist ein echtes Unikat und unverwechselbar mit der Stadt Magdeburg verknüpft: Das neue MVB-Sitzpolster.
Auf einem angenehm grünen Hintergrund ist eine dezent abgesetzte Skyline zu erkennen, die einen direkten Bezug zur Landeshauptstadt herstellt.Cornelia Muhl-Hünicke, Abteilungsleiterin Marketing, dazu: „Die neuen Sitzpolster sind ein echtes Design-Unikat. Diese sind durch MVB-Mitarbeitende gestaltet und durch den Hersteller umgesetzt worden. Darauf sind wir sehr stolz. Neben Bus und Straßenbahn finden sich in der Skyline auch überregional bekannte Sehenswürdigkeiten, unter anderem der Magdeburger Dom, die grüne Zitadelle, der Halbkugelversuch und der Jahrtausendturm. Damit verdeutlichen wir die Verbindung von Magdeburg und seinem ÖPNV. Übrigens: diese Skyline findet sich auch an den neuen mobilen Automaten der MVB und den neuen Fahrgastunterständen wider. Somit erfolgt die Umsetzung im Stadtbild konsequent auf ganzer Linie.“

Erstmals im September 2021
Bereits seit knapp zwei Jahren ist das neue Design schon im Magdeburger Nahverkehr unterwegs. Zunächst in den neu bestellten MAN-Hybridbussen verbaut, wird es nun sukzessive auch bei den Straßenbahnen der zweiten bis vierten Lieferserie Einzug halten. So strahlen die Bahnen nach ihrer Hauptuntersuchung nicht nur Außen im neuen grün-weißen Schema, sondern zeigen sich ebenfalls im Innenraum mit den neuen Sitzpolstern von der grünen Seite.




Entwicklung in Eigenregie
Das Design der Sitzpolster wurde hausintern von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der MVB entwickelt und gemeinsam mit dem Polsterhersteller umgesetzt. Darüber hinaus fand das Muster auch schon seinen Platz auf den, ebenfalls neuen, mobilen Fahrkartenautomaten. Auch in der nächsten Straßenbahngeneration vom Typ Flexity Magdeburg wird die Skyline aus Dom, Grüner Zitadelle und Co. natürlich ihren Platz finden.

Aktuell

Preiserhöhung bei DB AG (Meldung vom: 10.10.2023)

Die Deutsche Bahn erhöht zum 10. Dezember 2023 (Fahrplanwechsel) die Fahrpreise um durchschnittlich 4,9 %.

Flexpreis
Die Flexpreise erhöhen sich um durchschnittlich 4,9 Prozent. Neu ist, dass künftig auch bei den Flexpreisen durch frühzeitiges Buchen gespart werden kann. Dieses Prinzip kennen die Reisenden bereits von den Sparpreisen: Je früher gebucht wird, desto günstiger sind die Tickets. Das hilft der DB auch, die Auslastung künftig noch besser zu steuern.

Streckenzeitkarten
Auch die Preise der Streckenzeitkarten werden um durchschnittlich 4,9 % angehoben. Weitere Infos hierzu, sind ab dem 10. Dezember 2023 verfügbar.

Spar- und Supersparpreis Senioren
Diese gibt es künftig als dauerhaftes Angebot. Die günstigen Tickets sind ab 15,90 Euro (Super Sparpreis Senioren) bzw. 19,90 Euro (Sparpreis Senioren) erhältlich. Dieser Tarif gilt für alle ab einem Alter ab 65 Jahren.

Bahncard 25 und 50
Die Bahncard 25 wird um maximal 4,00 € teurer. In der 2. Klasse kostet diese dann 62,90 statt bisher 59,90 €.
Für die Bahncard 50 ändert sich nichts, sie bleibt Preisstabil.

City-Ticket
Durch das Deutschlandticket gibt es eine wichtige Änderung beim City-Ticket: Dieses ist ab dem 10. Dezember 2023 nicht mehr bei den Sparpreisen kostenlos enthalten. Bei den Flexpeisen ist es weiterhin kostenlos enthalten.
Es besteht die Möglichkeit beim Kauf von Sparpreisen, sich das City-Ticket für den jeweiligen dazu zukaufen.
Weitere Informationen dazu gibt es unter bahn.de/city-ticket.

Buchungsstart Fahrplan 2023/24
Buchungsstart für den neuen Fahrplan mit allen Angeboten einschließlich der Reisen rund um die Weihnachtsfeiertage ist der 11. Oktober. Wer bis einschließlich 9. Dezember 2023 seine Reise bucht, fährt noch zu den alten Preisen.

Alle Informationen zu den Neuerungen gibt es unter bahn.de/info/fahrplanwechsel.

Leipzig

Baubedingte Anpassungen im LVB-Angebot bis 20. Oktober / Bauarbeiten in Ratzelstraße im Plan/Verlängerung am Roßplatz (Meldung vom: 09.10.2023)

Noch bis zum 20. Oktober fahren die Leipziger Verkehrsbetriebe baubedingt ein verändertes Angebot. Auf Grund von zusätzlich notwendigen Arbeiten bei der Baumaßnahme am Roßplatz verlängert sich das angepasste Angebot der Leipziger Verkehrsbetriebe. Die Arbeiten in der Ratzelstraße werden pünktlich beendet und die Straßenbahnlinien 1 sowie 2 fahren wieder ihren gewohnten Linienweg. Die Straßenbahnlinien 8, 9, 10, 11, 16, 34, 38 und 39 fahren weiterhin mit veränderter Linienführung. Die Linien 11, 16 und N10 werden weiterhin über den westlichen Ring umgeleitet. Die Straßenbahnlinie 8 verkehrt von Paunsdorf verkürzt bis zum Hauptbahnhof und weiter als Linie 10 nach Wahren. Vom S-Bahnhof Connewitz verkehrt Linie 9 bis Wilhelm-Leuschner-Platz und weiter als Linie 34 zum S-Bahnhof Plagwitz. Zwischen Grünau-Nord und Lößnig fährt Linie 38 über den Westplatz. Die Straßenbahnlinie 39 verbindet Thekla mit der Haltestelle Sportforum-Ost über die Westseite am Hauptbahnhof. Zu Schulzeiten fahren bedarfsgemäß zusätzliche Fahrten.

Weiterhin laufen die Arbeiten in der Wiedebachstraße und in der Waldstraße. Die grundhafte Erneuerung der südlichen Delitzscher Straße wird planmäßig am 15. Oktober beendet werden. Die Straßenbahnlinie 16 verkehrt ab dann wieder regulär über Chausseehaus zum Eutritzscher Zentrum. Auch die Instandhaltungsmaßnahmen auf der Georg-Schwarz-Straße sind planmäßig am 6. Oktober beendet worden. Die Linie 7 verkehrt bereits seit 2. Oktober wieder nach Böhlitz-Ehrenberg.

Aktuell

Fahrplan 2024 (Meldung vom: 02.10.2023)

Häufigere und schnellere Berlin-München-Sprinter - Weitere ICE-Direktverbindung von/nach Regensburg und Wien - Über Jena mehr Intercity-Fahrten nach Nürnberg und Baden-Württemberg - Für Magdeburg häufiger umsteigefrei von/nach Hamburg, Schwerin, Rostock, Berlin - Für Stendal neu zweistündlich nach Frankfurt (Main) statt Amsterdam - Häufiger schnell Frankfurt (Main)–Erfurt–Halle (Saale)–Berlin am Tagesrand - Nachtzug von Halle (Saale) und Erfurt nach Brüssel und Paris - Fahrkarten ab 11. Oktober erhältlich

Mit dem Fahrplan 2024 schafft die Deutsche Bahn (DB) so viele neue Verbindungen im Fernverkehr wie seit 20 Jahren nicht mehr. Durch den stetigen Zulauf neuer Züge kann die DB mehr und schnellere Verbindungen sowie deutlich mehr Sitzplätze zwischen den Metropolen anbieten. Auch die Regionen profitieren von zusätzlichen Verbindungen und neuen Zügen.

Dr. Michael Peterson, DB-Vorstand Personenfernverkehr. „Wir ernten jetzt die Früchte unserer Flottenstrategie der letzten Jahre. Es war richtig, dass wir auch in der Pandemie am Ausbau unserer Fernverkehrsflotte festgehalten haben. So profitieren unsere Fahrgäste doppelt. Sie erleben den Komfort neuer Fahrzeuge und profitieren von neuen Verbindungen, die wir mit mehr Zügen zusätzlich anbieten können. Mit zwei Zügen pro Stunde zwischen Berlin und Hannover sowie Berlin und München gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Deutschland-Takt.“

Weitere Sprinter Berlin–München für Halle (Saale) und Erfurt

Für Halle (Saale) und Erfurt entstehen künftig täglich elf schnelle Sprinter-Fahrten in Richtung Berlin bzw. Nürnberg/München. Zwar halten drei bestehende Sprinter pro Tag und Richtung künftig nicht mehr in Halle (Saale) und Erfurt, um die Reisezeit Berlin–München weiter zu verkürzen. Dafür fahren stündlich versetzt zu den bestehenden Sprintern weitere sieben Sprinter pro Tag und Richtung zwischen Berlin, Halle (Saale), Erfurt, Nürnberg und München. An den besonders reisestarken Wochentagen Montag, Freitag und Sonntag gibt es eine zusätzliche achte Fahrt. Damit werden teilweise stündliche Sprinterfahrten angeboten, mit einer Fahrzeit z.B. von Halle (Saale) nach München von nur 2¾ Stunden.

Weitere ICE-Direktverbindung nach Regensburg und Wien

Halle (Saale) und Erfurt erhalten eine zweite umsteigefreie ICE-Verbindung nach/aus Wien via Nürnberg, Regensburg, Plattling und Passau. Abfahrt nach Wien ist um 15.18 Uhr in Halle (Saale) und 15.54 Uhr in Erfurt, Ankunft in Wien um 21.47 Uhr. In der Gegenrichtung fährt der ICE um 6.13 Uhr ab Wien und erreicht Erfurt um 12.02 Uhr und Halle (Saale) um 12.38 Uhr. Die Reisezeit z.B. zwischen Erfurt und Wien beträgt rund 5 Stunden 50.

Mehr Intercity ab Leipzig via Jena nach Nürnberg und Baden-Württemberg

Die Intercity-Linie Karlsruhe–Stuttgart–Nürnberg fährt künftig fünf Mal pro Tag und Richtung weiter umsteigefrei via Bamberg, Saalfeld und Jena von/nach Leipzig. Aktuell gibt es nur eine Fahrt pro Tag und Richtung. Neu wird dann auch Rudolstadt Intercity-Halt. Die Reisezeit zwischen Jena und Nürnberg von gut 2 Stunden 30 ist dabei etwa 30 Minuten kürzer als bisher mit dem Regional-Express. Zum Einsatz kommen moderne doppelstöckige Intercity-2-Züge mit Kleinkind-/Familienbereich, neun Fahrradstellplätzen sowie Snack- und Getränkeangebot am Platz. Die Linie hat gute Anschlüsse an die ICE, z.B. in Nürnberg nach München sowie in Leipzig nach Dresden und Berlin.


Für Magdeburg häufiger umsteigefrei von/nach Hamburg, Rostock, Berlin

Neu umsteigefrei nach Hamburg fährt künftig morgens ein Intercity von Magdeburg (ab 7.27 Uhr) über Stendal mit Ankunft um 9.47 Uhr in der Elbmetropole. Um 17.08 Uhr geht es wieder zurück nach Magdeburg (19.26 Uhr) – jeweils rund 30 Minuten schneller als bisher mit Umstieg und damit ideal für Tagesausflüge oder Geschäftstermine in Hamburg.

Zwischen Rostock, Schwerin, Stendal und Magdeburg bietet die DB eine zweite Intercity-Fahrt an: morgens von Rostock (7.56 Uhr) über Schwerin umsteigefrei z.B. nach Magdeburg (10.57 Uhr) und via Köthen nach Leipzig bzw. in der Gegenrichtung von Leipzig, Köthen und Magdeburg (16.56 Uhr) neu umsteigefrei nach Schwerin und Rostock (20.06 Uhr). Damit erreicht man ab Magdeburg die Ostsee-Stadt nicht nur morgens, sondern neu auch nachmittags umsteigefrei – in rund drei Stunden Fahrzeit und damit 1½ Stunden schneller als bisher mit knappem Umstieg in Berlin bzw. in Schwerin und Wittenberge.

Zwischen Berlin, Potsdam, Brandenburg und Magdeburg fährt künftig ein dritter Intercity pro Tag und Richtung. Abfahrt ist um 11.05 Uhr in Magdeburg, den Berliner Hauptbahnhof erreicht der Zug um 12.28 Uhr. In die Gegenrichtung geht es um 15.32 Uhr in Berlin Hbf. los, Ankunft in Magdeburg ist um 16.57 Uhr. Diese IC ergänzen die beiden bestehenden IC-Zugpaare in Tagesmitte und sind mit rund 90 Minuten Fahrzeit rund 20 Minuten schneller als der stündlich verkehrende Regional-Express.

Einzelne zusätzliche Fahrten am Wochenende ergänzen das stündliche IC-Angebot Hannover–Magdeburg–Leipzig, z.B. sonntags ein IC von Leipzig über Bitterfeld, Dessau und Hannover nach Bremen.

Das ICE-Zugpaar (Hin- und Rückfahrt) aus Berlin via Magdeburg über Nacht von/nach Köln fährt künftig mit deutlich mehr Sitzplätzen (rund 920) und umsteigefrei weiter über Frankfurt (Main) Flughafen von/bis Basel.


Für Stendal neu zweistündliche ICE nach Frankfurt (Main) statt IC nach Amsterdam

Stendal wird neu zweistündlicher Halt in der ICE-Linie Berlin–Wolfsburg–Göttingen–Frankfurt (Main) Flughafen. Das ist baubedingt erst ab März 2024 möglich. Bis dahin halten temporär zweistündlich die ICE Berlin–Hannover–NRW in Stendal. Es entfallen die bisherigen Halte der IC-Linie Berlin–Wolfsburg–Hannover–Amsterdam. Die bevorzugten Ziele der Stendaler, Berlin und Wolfsburg, sind weiterhin zweistündlich umsteigefrei erreichbar, wenn auch in anderen Zeitlagen. Hannover wird künftig mit einem Umstieg in Wolfsburg mit rund zehn Minuten längerer Fahrzeit erreicht. Neu für Stendal sind zweistündlich 30 bis 60 Minuten schnellere Verbindungen z.B. umsteigefrei nach Frankfurt (Main) Hbf. und-Flughafen sowie mit Umstieg nach Würzburg mit einer Fahrtzeit von rund 3 Stunden 15 Std, nach Mannheim in 4 Stunden 15 und Düsseldorf in 3 Stunden 55. Zudem halten in Stendal weiterhin auch einzelne ICE-Züge auf der Achse Köln/Düsseldorf–Berlin sowie alle neuen, zusätzlichen IC-Züge von/nach Magdeburg, Leipzig, Rostock und Hamburg.


Häufiger schnell Frankfurt (Main) – Erfurt – Halle (Saale) – Berlin am Tagesrand

Neu um 5.28 Uhr ab Erfurt fährt ein früher schneller ICE Montag bis Freitag z.B. nach Leipzig (6.10 Uhr), Berlin (7.29 Uhr) und Hamburg (9.24 Uhr). Der morgendliche Sprinter von Darmstadt und Frankfurt (Main) Hbf (7.02 Uhr) via Erfurt und Halle (Saale) (an 9.39 Uhr) nach Berlin (10.55 Uhr) fährt künftig auch am Samstag und Sonntag. Ein ICE um 6.14 Uhr ab Frankfurt (Main) via Leipzig (an 9.10 Uhr) und Lutherstadt Wittenberg (9.46 Uhr) nach Berlin (10.32 Uhr) wird neu auch sonntags früh angeboten.

In der Gegenrichtung werden bisherige Sprinter-Taktlücken morgens von Berlin via Halle (Saale) und Erfurt nach Frankfurt (Main) durch dann tägliche Fahrten geschlossen. Der ICE um 7.00 Uhr ab Berlin über Halle (Saale) (8.15 Uhr) und Erfurt nach Frankfurt (Main) (an 10.56 Uhr) fährt künftig auch am Wochenende, der ICE um 9.00 Uhr von Berlin via Halle (Saale) (10.15 Uhr) und Erfurt nach Frankfurt (Main) (an 12.56 Uhr) neu auch Montag bis Freitag.

Abends ab Berlin (19.26 Uhr) via Lutherstadt Wittenberg, Leipzig (20.48 Uhr) und Erfurt wird ein zusätzlicher täglicher ICE nach Frankfurt (Main) (23.44 Uhr) eingesetzt. Dadurch hält ein bestehender abendlicher ICE aus Hamburg (17.35 Uhr) und Berlin (19.34 Uhr) nach Nürnberg (23.09 Uhr) neu in Halle (Saale) (20.52 Uhr) statt Leipzig. Ein späterer ICE von Leipzig (ab 21.33 Uhr) nach Frankfurt (Main) (an 0.40 Uhr) mit Halt auch in Gotha, Bad Hersfeld und Hanau fährt künftig nur noch freitags.

Ein früher Verstärkerzug ab Erfurt (3:57 Uhr) via Gotha nach Frankfurt (Main) (6.39 Uhr) fährt nur noch montags (wenn er über Nacht aus Berlin kommt). Dienstags bis freitags wird dieser Zug östlich von Fulda wegen sehr schwacher Nachfrage entfallen. Ebenso entfällt in der Gegenrichtung der Verstärkerzug Mo-Do aus Frankfurt (Main) (16.15 Uhr) nach Erfurt (19.00 Uhr), rund 30 Minuten später fährt dort weiterhin ein schneller ICE. Auch einzelne Wochenend-Verstärkerzüge Frankfurt bzw. Köln – Kassel – Erfurt – Leipzig müssen entfallen. Ein früher ICE von Erfurt nach Frankfurt (Main) Flughafen (8.06 Uhr) fährt neu unter der Woche schon ab Leipzig (4.33 Uhr) und weiter bis Wiesbaden.


Ab März mit dem Sprinter am Wochenende umsteigefrei von/nach Rügen

Ein Sprinter morgens z.B. von Saarbrücken bzw. Frankfurt (Main) via Erfurt (11.09 Uhr) und Halle (Saale) (11.41 Uhr) nach Berlin kann im Frühsommer baubedingt am Wochenende umsteigefrei weiter über die Uckermark, Greifswald und Stralsund (15.52 Uhr) bis nach Rügen (Ostseebad Binz an 17.00 Uhr) fahren. Der Gegenzug fährt neu samstags und sonntags umsteigefrei von Ostseebad Binz (10.56 Uhr) und Stralsund (12.07 Uhr) via Halle (Saale) (an 16.13 Uhr) und Erfurt (16.45 Uhr) nach Frankfurt (Main).

Ein ICE morgens um 6.38 Uhr ab Eisenach via Gotha, Erfurt, Halle (Saale) und Bitterfeld nach Berlin (an 8.57 Uhr) fährt neu auch samstags, dabei am Freitag und Samstag umsteigefrei weiter bis nach Binz auf Rügen (an 13.00 Uhr) z.B. via Angermünde, Züssow, Greifswald und Stralsund.


Nachtzug von Berlin nach Brüssel und Paris sowie weitere Nachtverbindungen

Ein neuer Nachtzug mit Schlaf-, Liege- und Sitzwagen fährt um 22.18 Uhr ab Halle (Saale) und 23.36 Uhr ab Erfurt in Kooperation mit den Partnerbahnen SNCF, SNCB, ÖBB und DB über Nacht z.B. nach Köln (6.58 Uhr), Aachen und Brüssel (9.56 Uhr) sowie nach Strasbourg (5.44 Uhr) und Paris (10.25 Uhr). Der Gegenzug aus Brüssel (19.03 Uhr) und Paris (19.12 Uhr) erreicht um 5.47 Uhr Erfurt und gegen 7.00 Uhr Halle (Saale). Diese Verbindungen werden anfangs dreimal die Woche, ab Herbst 2024 dann täglich fahren.

Der Nachtzug Berlin–Wien–Graz fährt neu via Dresden und Prag statt via Frankfurt Oder und Polen. Die Abfahrt in Dresden nach Österreich ist um 22.10 Uhr, die Ankunft aus Österreich um 5.57 Uhr.

Ein nächtlicher IC kann wieder umsteigefrei z.B. von Rostock (20.21 Uhr), Berlin (22.28 Uhr), Lutherstadt Wittenberg und Bitterfeld nach Naumburg (an 1.41 Uhr), Jena, Nürnberg (5.02 Uhr), Regensburg, Passau (8.22 Uhr) und Wien (10.47 Uhr) fahren. Im Fahrplan 2023 musste diese Verbindung in Leipzig temporär unterbrochen werden.

Bauen bei der DB 2024

Die Sanierung des Schienennetzes geht auch 2024 unvermindert weiter, um für das weitere Verkehrswachstum besser gerüstet zu sein. So beginnt am 15. Juli mit der Generalsanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim das Pilotprojekt der DB auf dem Weg zum Hochleistungsnetz. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember erneuert die DB die komplette Infrastruktur auf dieser hochbelasteten Strecke, inklusive der Bahnhöfe – mit positiven Effekten für den Zugverkehr in ganz Deutschland. Aufgrund dieser und weiterer Baustellen wird die Bahn das Angebot auf einigen Verbindungen zeitweise anpassen. Umleitungen und Fahrplanänderungen sind bereits in den Fahrplan eingearbeitet oder werden anlassbezogen bekannt gegeben. Über alle großen Baumaßnahmen, die kommendes Jahr anstehen, wird die DB in den Regionen rechtzeitig informieren.


Infos und Fahrkarten ab 11. Oktober

Der neue Fahrplan gilt ab 10. Dezember 2023. Infos und Fahrkarten dazu gibt es ab dem 11. Oktober auf bahn.de, im DB Navigator, in DB Reisezentren und DB Agenturen sowie an DB Automaten.

Info

(Meldung vom: 27.09.2023)

Diese restliche Woche wird Nahverkehr-Mitteldeutschland ruhen. Bitte um Verständnis!

Gruß Chris von NVMD-Team

Aktuell

Nächtliche Betriebsruhe zwischen Halle (Saale) und Nordhausen (Meldung vom: 26.09.2023)

Um kurzfristige Zugausfälle wegen fehlenden Personals des Schienennetzbetreibers DB Netz auf Stellwerken entlang der Strecke zwischen Halle (Saale), Sangerhausen und Nordhausen zu vermeiden, gilt in den Nächten von Freitag, 29.09., bis Dienstag 03.10., erneut eine nächtliche Betriebsruhe auf der Strecke Halle (Saale) -Nordhausen. Durch diese Maßnahme möchte Abellio an diesem Wochenende und an dem von vielen genutzten Brückentag vor dem Tag der Deutschen Einheit Planungssicherheit für die Fahrgäste sicherstellen, trotz der durch den Personalmangel beim Netzbetreiber verursachten Einschränkungen.

In den Nächten von Freitag, 29.09., auf Samstag, 30.09., sowie Montag, 2.10., auf Dienstag, 3.10., werden zwischen 22 Uhr und 6 Uhr keine Züge auf der Strecke von Halle (Saale) über Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen nach Nordhausen verkehren. Von Samstag, 30.9., auf Sonntag, 1.10., sowie Sonntag, 1.10., auf Montag, 2.10., gilt die Nachtruhe zwischen 18 Uhr und 6 Uhr.

Betroffen von der nächtlichen Betriebsruhe sind die S-Bahn-Linie S 7 Halle (Saale) - Lutherstadt Eisleben und die Regionalexpresslinien RE 8 Halle (Saale) - Leinefelde sowie RE 9 Halle (Saale) - Kassel.

Die Züge werden durch Busse im Schienenersatzverkehr zwischen Halle (Saale) und Nordhausen ersetzt. Da die Busse wegen einer Straßensperrung Wolferode nicht anfahren können, wird ein Ersatzverkehr mit Taxen zwischen Wolferode und Lutherstadt Eisleben eingerichtet. Dort besteht dann Anschluss an die Busse in Richtung Halle und Nordhausen.

Die Betriebsruhe betrifft auch die Züge der Regionalexpresslinie RE 10 Erfurt – Sangerhausen – Magdeburg. Sie entfallen während der genannten Zeiten zwischen Sangerhausen und Klostermansfeld und werden ebenfalls durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Schkopau - Sachsen-Anhalt

Erfolgsgeschichte auf Schienen: 25 Jahre Mitteldeutsche Eisenbahn (Meldung vom: 25.09.2023)

Schienengüterverkehr mit starker Dynamik: Als Werksbahn gegründet, kommt die Mitteldeutsche Eisenbahn GmbH (MEG) heute bundesweit auf jedes Gleis - Rund 400 Millionen Tonnen Güter in 25 Jahren klimafreundlich bewegt

Was als regionale Werksbahn mit wenigen Gebraucht-Lokomotiven begann, ist heute ein leistungsstarkes, bundesweites Eisenbahn-Verkehrsunternehmen mit einer 25-jährigen Erfolgsgeschichte. Die Mitteldeutsche Eisenbahn (MEG) wurde am 1. Oktober 1998 als gemeinsame Tochtergesellschaft der DB Cargo AG und der heutigen VTG Rail Logistics GmbH, gegründet. Heute sorgen rund 350 Mitarbeitende dafür, dass es fast alle Dienstleistungen im Schienengüterverkehr aus einer Hand für Industriekunden gibt. Mit einem Pool von fast 60 modernen Lokomotiven kommt die MEG auf jedes Gleis – ob Höchstleistung auf europäischen Frachtkorridoren oder die verlässliche Bedienung von Gleisanschlüssen der Industriekunden in ganz Deutschland.

Sven Haller, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt und Dr. Sigrid Nikutta, Vorstand Güterverkehr der Deutschen Bahn und Vorstandsvorsitzende der DB Cargo, haben mit der MEG-Geschäftsführung, Vertretern von VTG sowie Kundinnen und Kunden das Jubiläum gefeiert.

Sigrid Nikutta, Konzernvorstand Güterverkehr DB AG und Chefin der DB Cargo AG: „Die MEG ist eine Erfolgsgeschichte. Und hinter jedem Erfolg stehen Menschen – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MEG arbeiten seit 25 Jahren mit hohem Engagement für unsere Industriekunden. Für sie schaffen wir klimafreundliche und verlässliche Lieferketten. Vom Wachstumskurs der MEG profitieren wir alle. Denn mehr Güter auf der Schiene verbessern die CO₂-Bilanz unserer Wirtschaft.“

„Die Mitteldeutsche Eisenbahn GmbH (MEG) hat sich in den vergangenen 25 Jahren trotz nicht immer einfacher wirtschaftlicher Rahmenbedingungen von einer Werksbahn zu einem deutschlandweit agierenden Eisenbahnverkehrsunternehmen für Güterverkehre entwickelt“, würdigte Sachsen-Anhalts Staatssekretär für Infrastruktur und Digitales, Sven Haller, das Firmenjubiläum. Nicht nur für den sicheren Transport von Chemieprodukten stelle die Schiene das Verkehrsmittel der Wahl dar, betonte der Staatssekretär. Auch die Beförderung von Rohstoffen und Endprodukten für den Industriestandort Mitteldeutschland sei die klimafreundliche Schiene unerlässlich.

Zu den Kunden der MEG gehören die Dow Olefinverbund GmbH in Schkopau und Böhlen sowie der CEMEX Zement GmbH in Rüdersdorf. „Das Transportvolumen der MEG lag 2022 bei ca. 17 Millionen Tonnen transportierte Güter. Seit der Gründung wurden insgesamt 384 Millionen Tonnen Güter befördert“, sagt Dr. Jürgen Sonntag, Vorsitzender der MEG-Geschäftsführung.


Inbetriebnahme eines Fahrsimulators für Triebfahrzeugführer

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk machte sich die MEG für ihre Mitarbeitenden selbst: Die Geschäftsführung der MEG hat einen Fahrsimulator für die Aus- und Weiterbildung der Triebfahrzeugführer in Betrieb genommen. „Mit dem Simulator bei der MEG werden wir die Qualität unserer Aus- und Weiterbildung weiter verbessern und im Hinblick auf die Funktionalitäten der DualMode-Lokomotiven und des ETCS- Zugsicherungssystems auf ein neues Niveau heben“, betont Björn Schulz, Finanz-Geschäftsführer der MEG.

aten und Fakten zur MEG

Der Fahrzeugpark umfasst 13 Rangierlokomotiven, davon elf mit Hybridantrieb, 26 Streckenlokomotiven, davon fünf moderne Zweikrafttriebfahrzeuge (DualMode-Loks) sowie 19 kombinierte Strecken-/Rangierlokomotiven. An den Standorten Schkopau, Böhlen und Rüdersdorf betreibt die MEG-Instandhaltungswerkstätten für Lokomotiven, Triebwagen und Güterwagen.

Leipzig

Mit den LVB in den Herbstferien unterwegs / Instandhaltungsarbeiten am Roßplatz/Änderung im LVB-Angebot (Meldung vom: 25.09.2023)

Mit Beginn der Herbstferien investieren die Leipziger Verkehrsbetriebe weiter in das Leipziger Gleisnetz. Deswegen kommt es zu Änderungen im LVB-Angebot. So setzen die LVB am Roßplatz vom 2. bis 15. Oktober die Gleise instand, wodurch der Streckenabschnitt vorm Ring-Café bis zum Augustusplatz für den Straßenbahnverkehr gesperrt ist. Die Straßenbahnlinien 8, 10, 11, 16 und 34 sowie die Nachtstraßenbahnlinie N10 können daher nicht auf ihrer gewohnten Route verkehren. Die Linien 11, 16 und N10 werden über den westlichen Ring umgeleitet. Die Straßenbahnlinie 8 verkehrt von Paunsdorf verkürzt bis zum Hauptbahnhof und weiter als Linie 10 nach Wahren. Vom S-Bahnhof Connewitz verkehrt Linie 9 bis Wilhelm-Leuschner-Platz und weiter als Linie 34 zum S-Bahnhof Plagwitz. Zwischen Grünau-Nord und Lößnig fährt Linie 38 über den Westplatz. Die Straßenbahnlinie 39 verbindet Thekla mit der Haltestelle Sportforum-Ost über die Westseite am Hauptbahnhof.

Zeitgleich finden ab der Haltestelle Diezmannstraße bis Lausen (an der Neubaustrecke Diezmann- und Ratzelstraße und darüber hinaus) weitere notwendige Stopfarbeiten am Gleisbett statt. Die Linien 1 und 2 verkehren ab Adler nach Klein- bzw. Großzschocher, zwischen Adler und Lausen ist ein Schienenersatzverkehr (SEV 1/2) im Einsatz. Die Nachtstraßenbahnlinie N17 verkehrt verkürzt zwischen Paunsdorf-Nord und Hauptbahnhof und wird im Westabschnitt durch einen Schienenersatzverkehr (SEV N17) ersetzt.

Aufgrund von Bauarbeiten in der Holzhäuser Straße verkehrt die Straßenbahnlinie 4 vom 4. bis zum 6. Oktober verkürzt bis Weißestraße. Ein Schienenersatzverkehr (SEV 4) ist im Einsatz.

Weiterhin laufen die Arbeiten in der Wiedebachstraße und in der Waldstraße. Die grundhafte Erneuerung der südlichen Delitzscher Straße kann voraussichtlich planmäßig am 15. Oktober beendet werden. Die Straßenbahnlinie 16 verkehrt ab dann wieder regulär über Chausseehaus zum Eutritzscher Zentrum. Auch werden die Instandhaltungsmaßnahmen auf der Georg-Schwarz-Straße planmäßig am 6. Oktober beendet sein. Die Linie 7 verkehrt bereits ab 2. Oktober wieder nach Böhlitz-Ehrenberg.

Alle Änderungen sind in den Auskunftssystemen hinterlegt und unter anderem auf L.de/fahrplan und der App LeipzigMove abrufbar.

Dresden

Dringend notwendige Gleisreparatur auf der Leipziger Straße / Ersatzverkehr für Linien 4, 9 und 13 in den Herbstferien (Meldung vom: 25.09.2023)

Ab Freitag, 29. September, 4 Uhr erfordern dringend notwendige Gleisbaumaßnahmen auf der Leipziger Straße in Pieschen bis zum Ende der Herbstferien Umleitungen für folgende Linien im Netz der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB):

-Die Straßenbahnlinie 4 fährt von Laubegast kommend nur bis zu Anton-/ Leipziger Straße und anschließend über die Großenhainer Straße zur Fritz-Reuter-Straße. Dort wird sie zur Linie 13 und fährt nach Prohlis. Der wegen des Gleisbaus in Radebeul bereits bestehende Ersatzverkehr EV4 wird aus Richtung Weinböhla kommend bis zur Anton- / Leipziger Straße verlängert.

-Die Straßenbahnlinie 9 verkehrt ebenfalls verkürzt bis zur Anton- / Leipziger Straße und weiter über die Großenhainer Straße zum Trachenberger Platz. Sie wendet am Betriebshof Trachenberge.

-Die Straßenbahnlinie 13 endet von Prohlis kommend an der Friedensstraße in der Neustadt und wird dort zur Linie 4. Die Linien 9 und 13 werden zwischen Friedensstraße und Kaditz über Bürgerstraße und Mickten durch Busse der Linie EV13 ersetzt. Beide Ersatzverkehrslinien verkehren stadtauswärts über Rehefelder und Wurzener Straße und bedienen daher die Haltestelle Mickten in der Wurzener Straße an der Haltestelle der Linie 64.

-Der Autoverkehr kann stadteinwärts an der Baustelle vorbeifahren. Stadtauswärts wird er über die Rehefelder und Wurzner Straße umgeleitet. Dafür müssen an mehreren Kreuzungen die Lichtsignalanlagen angepasst werden.

Auf der auch vom Individual- und Lkw-Verkehr vielbefahrenen Leipziger Straße werden auf einer Länge von 900 Metern Gleise und zwei Weichen am Abzweig in die Sternstraße ausgetauscht. Sie sind durch drei Straßenbahnlinien jeweils im Zehn-Minuten-Takt und die Mitbenutzung des Autoverkehrs stark verschlissen. Aufgrund des dann geringeren Verkehrsaufkommens wird die Baumaßnahme an der neuralgischen Stelle in die Herbstferien gelegt. Sie endet am 16. Oktober, 3 Uhr und kostet insgesamt knapp 1,3 Millionen Euro, die aus dem Investitionsbudget der DVB bestritten werden.

Erfurt

Bus-Linie 9 ab Dienstag schon im 10-Minuten-Takt (Meldung vom: 22.09.2023)

Ab Dienstag, den 26. September, verkehrt die Bus-Linie 9 nach Ferienfahrplan. Das bedeutet, dass die Busse statt im 7,5 Minuten-Takt im 10-Minuten-Takt fahren. Hintergrund ist der hohe Krankenstand unter den Fahrerinnen und Fahrern.
Die EVAG bittet ihre Fahrgäste für das reduzierte Angebot um Verständnis.

Chemnitz

Ausbau Franken-Sachsen-Magistrale: DB erneuert zweites Gleis des Chemnitzer Viadukts / Vom 25. September bis 19. Dezember wird der Abschnitt zwischen Chemnitz Hbf und Chemnitz-Siegmar gesperrt (Meldung vom: 21.09.2023)

Die Deutsche Bahn beginnt mit den finalen Arbeiten rund um das Chemnitzer Viadukt. Noch in diesem Jahr soll der eingleisige Betrieb über das sanierte Viadukt aufgenommen werden, Im Frühjahr 2024 geht dann auch das zweite neue Gleis in Betrieb. Für diese lärmintensiven Arbeiten entlang des Chemnitzer Bahnbogen ist vom 25. September bis 19. Dezember 2023 der Abschnitt Chemnitz Hauptbahnhof und Chemnitz-Siegmar gesperrt. Mit der Sanierung des Tragwerkes und der Erneuerung der Gleise des Viadukts ist ein weiterer, wichtiger Meilenstein bei der Modernisierung des Chemnitzer Bahnbogens erreicht. Die Arbeiten am Viadukt werden 2025 fertiggestellt.

Folgende Arbeiten werden am Chemnitzer Viadukt durchgeführt:

-Gleisrückbau / Gleisneubau
-Abdichtungs- und Entwässerungsarbeiten am Chemnitzer Viadukt
-Arbeiten an den Widerlagern, Baugrubenverfüllung
-Einbringen von Bohrpfählen, Errichten von Stützwänden und Lärmschutzwänden
-Arbeiten an der Oberleitung und Sicherungstechnik

Zum Einsatz kommen Großbohrgeräte, Kräne und Gleisbaumaschinen, Bagger und vieles mehr. Trotz lärmgedämpfter Arbeitsgeräte und Gleisbaufahrzeuge lässt sich Baulärm nicht vermeiden. Die Deutsche Bahn bittet Anwohnende und Reisende um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Informationen zu Einschränkungen im Zugverkehr:

Die Strecke Chemnitz Hbf−Chemnitz-Siegmar wird in der Zeit vom 25. September bis 19. Dezember 2023 für den Zugverkehr gesperrt. Für die Züge der Linien RE 3 Dresden−Chemnitz−Hof und RB 30 Dresden−Chemnitz−Zwickau der MRB fahren ersatzweise Busse.

Am Bahnhof Chemnitz-Siegmar werden täglich von 4 Uhr bis 22 Uhr Service-Mitarbeitende zur Verfügung stehen. Fahrgäste mit Mobilitätseinschränkungen werden gebeten, sich im Vorfeld der Reise unter der Servicenummer der MRB (0341 231 898 288) zu melden. Der nächste barrierefreie Haltepunkt ist Hohenstein-Ernstthal.

Die DB bittet Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt auf www.bahn.de und in der App DB Navigator zu informieren. Weitere Informationen gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen und im Internet unter mitteldeutsche-regiobahn.de.

Für Rei­sen­de be­deu­tet der Aus­bau der Sachsen-Franken-Magistrale eine spür­ba­re Verbesserung: Rei­se- und Trans­port­zei­ten kön­nen u.a. von Dres­den nach Hof von 3:27 Std. auf 2:30 Std. ver­kürzt wer­den.

Dresden

Neuer Service bei der Fahrgastinformation / DVB testet auf Buslinien 68 und 81 Countdown an Endpunkten (Meldung vom: 21.09.2023)

Sollte ich einen Schritt zulegen oder kann ich mir noch ein bisschen Zeit lassen, bis der Bus abfährt? Diese Frage brauchen sich die Fahrgäste an einigen Endhaltestellen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ohne elektronische Abfahrtsanzeige bald nicht mehr zu stellen. Ab dem kommenden Montag, 25. September, testet die DVB an den Endpunkten der Linien 68 und 81 einen sogenannten Abfahrtscountdown in den Anzeigen der modernen Busse: Dort wird dann heruntergezählt, wann das jeweilige Fahrzeug abfahren wird.

Die Visualisierung der Abfahrtszeit an den Front-, Seiten- und teilweise auch Heckanzeigen bietet den Fahrgästen die Möglichkeit, die verbleibende Zeit bis zur Abfahrt minutengenau nachzuvollziehen. Dies ist besonders hilfreich an Endpunkten, an denen keine dynamische Fahrgastinformation (DFI) vorhanden ist, wie beispielsweise in Wilschdorf, Goppeln, an der Leubnitzer Höhe und in Niederwartha. Auch an Endpunkten, an denen mehrere Fahrzeuge auf ihre Abfahrt warten, kann diese Anzeige zukünftig hilfreich für die Orientierung sein.

Der Abfahrtscountdown wird zunächst auf den Linien mit neuen Elektrobussen getestet, die bereits über Bordrechner der neuesten Generation verfügen und daher technisch dazu in der Lage sind. Die Software wurde vom Bordrechnerhersteller Trapeze entwickelt. Finanziert wird die Maßnahme im Rahmen des Förderprojekts Multimodales Verkehrsmanagement (MuVe). Dieses Projekt umfasst die Beschaffung von insgesamt zunächst 38 Bordrechnern und wird zu 50 Prozent durch den Bund und weiteren 25 Prozent vom Freistaat Sachsen gefördert. Die Gesamtkosten für die Hard- und Softwarebeschaffung belaufen sich auf knapp zwei Millionen Euro.

Magdeburg

Neuer Fahrplan für Linie 5 (Meldung vom: 21.09.2023)

Die Straßenbahnlinie 5 der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) erhält ab Montag einen neuen Fahrplan. Die Linie ist künftig im 20-Minuten-Takt im Einsatz.

Die Straßenbahnlinie 5, die zwischen Klinikum Olvenstedt und Leipziger Chaussee unterwegs ist, fährt ab Montag, dem 25. September nach einem neuen Fahrplan. Künftig ist die Linie ganztägig im 20-Minuten-Takt im Einsatz. Bisher fuhr sie tagsüber alle 10 Minuten.

Hintergrund

Derzeit stehen der MVB aufgrund eines Wartungsstaus weniger Straßenbahnen zur Verfügung als geplant. Diese Situation ist unter anderem auf Lieferengpässe bei verschiedenen Materialien zurückzuführen, die zu Verzögerungen bei den notwendigen Reparaturen und Wartungsarbeiten an den Fahrzeugen führen. Um ungeplante Fahrtausfälle bei den Straßenbahnlinien zu vermeiden und den Fahrgästen ein zuverlässiges Angebot bieten zu können, wird die Taktreduzierung auf der Linie 5 eingeführt. Die Linie 5 verläuft größtenteils parallel zu anderen Linien, sodass an den betroffenen Haltepunkten alternative Linienfahrten möglich sind. Zudem weist die Linie 5 eine niedrige Fahrgastauslastung auf, wodurch vergleichsweise weniger Fahrgäste von dieser Maßnahme betroffen sind.

Aktuell

„Mitteldeutschland macht sich stark für die Schiene“ (Meldung vom: 18.09.2023)

Zum bundesweiten Tag der Schiene 2023 machten sich drei Landesdelegationen in Form einer Sternfahrt mit Sonderzügen aus den Hauptstädten auf den Weg nach Leipzig zum ersten regionalen Bahngipfel Mitteldeutschlands!

Am 15. September 2023 hat sich die Schienenbranche der mitteldeutschen Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am Tag der Schiene 2023 in Leipzig zu einem ersten regionalen Bahngipfel getroffen. Der zentralen Veranstaltung im Leipziger Hauptbahnhofs ging eine Sternfahrt mit Sonderzügen aus den mitteldeutschen Landeshauptstädten Dresden, Erfurt und Magdeburg sowie aus der künftigen Kulturhauptstadt Europas 2025 - Chemnitz nach Leipzig voraus.

Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-​Anhalt, Prof. Dr. Barbara Schönig, Staatssekretärin des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft und Ines Fröhlich, Staatssekretärin im sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr diskutierten mit Vertretern der Aufgabenträger, Eisenbahnverkehrsunternehmen, Logistikbranche und Bildung wie sie den aktuellen Herausforderungen begegnen können. Aber vor allem richteten sie den Blick auf die Potentiale und Perspektiven der Schienenbranche in der Region. Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland Carsten Schneider war mit einer Videobotschaft vertreten.

Auf der jüngsten Verkehrsministerkonferenz haben die Länder vereinbart, ihre Zusammenarbeit bei übergeordneten Themen der Schienenbranche weiter zu intensivieren. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Länder hinsichtlich der aufgezeigten Themenschwerpunkte über den Tag der Schiene hinaus zu verstetigen und damit deren Umsetzung für die Region Mitteldeutschland gemeinsam voranzutreiben. Dabei ist das gemeinsame Ziel klar: die umweltfreundliche Schiene in unserer Region für die Zukunft stärken!

Carsten Schneider: „Um die Potenziale der Bahn besser zu nutzen, brauchen wir die enge Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern und eine bessere Kooperation insbesondere unter den Ländern. Leitbild der Bundesregierung ist der Deutschlandtakt: ein Fahrplan mit häufigeren, schnelleren und besser abgestimmten Verbindungen. Dafür investieren wir mehr denn je in die Schiene. Wir modernisieren die bestehenden Netze und ergänzen zentrale Verbindungen“

Dr. Lydia Hüskens: „Damit die Bahn eine echte Alternative ist, braucht es ein stimmiges, schlüssiges und kundenfreundliches Gesamtangebot - vom ICE bis zur Regionalbahn. Denn gerade auch im ländlichen Raum haben Bahn und Schiene großes Potenzial, wenn das Angebot stimmt. Wir brauchen dafür aber nachhaltig mehr Mittel für die Infrastruktur, den Fernverkehr und für die Länder, die mehr Bahn in die Fläche bestellen wollen.“

Prof. Dr. Barbara Schönig: „Der Tag der Schiene ist eine gute Gelegenheit, das Potenzial der Bahn aufzuzeigen. Das Deutschlandticket beweist: Deutlich mehr Menschen steigen auf den ÖPNV um, wenn Preis und Angebot stimmen. Im Schienenpersonennahverkehr verzeichnen wir auf besonders nachgefragten Strecken einen Zuwachs an Fahrgästen von 50 bis sogar 60 Prozent. Der Freistaat Thüringen arbeitet mit Nachdruck daran, die bestehenden Kapazitäten zu erweitern, um die Reisequalität für alle deutlich zu verbessern. Aber auch der Bund muss seinen Beitrag leisten, damit die Länder die Angebote im SPNV kurz- und mittelfristig weiter verbessern können. Dafür brauchen wir deutlich mehr Regionalisierungsmittel vom Bund als bisher. Und nicht zu vergessen: Der Bund ist am Zug, den Erhalt des Deutschlandtickets über 2023 hinaus abzusichern.“

Ines Fröhlich: „Der Ausbau und die Elektrifizierung des sächsischen Eisenbahnnetzes sind seit Langem ein wesentlicher Punkt der Mobilitätspolitik. Dank der Mittelausstattung durch den Sächsischen Landtag, Bund, EU sowie der finanziellen Beteiligung der sächsischen Nahverkehrsverbände konnten in der Vergangenheit wichtige Projekte initiiert und umgesetzt werden. Die Entwicklung der S-Bahnnetze in Leipzig und Dresden sowie das Chemnitzer Modell können als wahre Erfolgsgeschichten verbucht werden. Zahlreiche Herausforderungen liegen allerdings noch vor uns. Die wichtigste hierbei ist aktuell und drängend: Die auskömmliche Finanzierung der Leistungen, die jeden Tag die Aufgabenträger des ÖPNV und die Verkehrsunternehmen zuverlässig erbringen. Um Projekte ins Laufen zu bekommen, leisten wir bereits als Staatsregierung einen außerordentlichen Beitrag zur Projektplanung. 25 Millionen Euro – diese Summe hat Sachsen bislang in die Elektrifizierungsvorhaben Leipzig – Chemnitz und Dresden – Görlitz investiert. Damit nicht genug: Auch für künftige Planungsphasen hat Sachsen Vereinbarungen mit der Deutschen Bahn abgeschlossen bzw. steht mit der DB in Verhandlungen. Natürlich erwarte ich von Seiten des Bundes ein gleichwertiges Engagement."

Sven Schulze: „Chemnitz ist Europas Kulturhauptstadt 2025. Die gesamte Region lädt Besucherinnen und Besucher aus Europa und der Welt ein, um mit uns zu staunen, zu feiern und einander besser kennenzulernen. Wir erwarten rund zwei Millionen Gäste. Nicht nur für diese größte Kulturveranstaltung des Kontinents benötigen wir in Chemnitz einen leistungsfähigen Schienenpersonennahverkehr. Als Oberbürgermeister freue ich mich deshalb über den Tag der Schiene. Er bündelt die Aktivitäten vieler Beteiligter für die nachhaltige Entwicklung eines zeitgemäßen, bequemen und umweltfreundlichen öffentlichen Personennahverkehrs.“

In moderierten Podiumsdiskussionen ging es insbesondere um eine „Bessere Anbindung des ländlichen Raumes“, „Lösungen für den Fachkräftemangel in der Verkehrsbranche“ und die „Rolle der Schienenbranche bei der Dekarbonisierung“. Weitere Themen waren der Deutschlandtakt und eine bessere Fernverkehrsanbindungen sowie die Digitalisierung des Schienengüterverkehrs.

Rund 300 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Forschung aus der gesamten Region und darüber hinaus waren vertreten. Darunter auch Auszubildende, Studierende und Schülerinnen und Schüler.

Während der Veranstaltung im Hauptbahnhof standen die Sonderzüge mit Recruitingaktionen wie zum Beispiel Speeddating mit Bewerberinnen und Bewerbern an den Bahnsteigen. Der Sonderzug aus Chemnitz wirbt über diesen Tag hinaus für die Kulturhauptstadt 2025. Die Thüringer stellten dem Publikum den modernen und umweltfreundlichen Akku-Zug vor.

Dieser erstmalige branchen- und länderübergreifend Bahngipfel Mitteldeutschlands ist der Auftakt für einen starken Austausch und ein gemeinsames Vorantreiben der Verkehrsthemen.

Deutschland

Bund und Deutsche Bahn bringen größtes Infrastrukturprogramm für die Schiene auf den Weg (Meldung vom: 15.09.2023)

Umfassende Erneuerung und Modernisierung von Schienennetz und Bahnhöfen für mehr Qualität und Pünktlichkeit - Reihenfolge der 40 Streckenabschnitte für Generalsanierung bis 2030 steht fest - Auch in das Flächennetz und breite Digitalisierung wird investiert

Der Bund und die Deutsche Bahn (DB) haben heute auf dem Schienengipfel des Bundesministeriums für Digitalisierung und Verkehr (BMDV) in Frankfurt am Main das seit der Bahnreform 1994 größte und umfassendste Infrastrukturprogramm für das Schienennetz und die Bahnhöfe vorgelegt. Ziel ist es, den Zugverkehr nachhaltig pünktlicher zu machen und die Voraussetzungen zu schaffen, um die verkehrspolitischen Ziele im Personen- und Güterverkehr zu erreichen.

Schwerpunkte des Programms sind:

1.Die Sanierung des hochbelasteten Netzes und der damit verbundene Ausbau zu einem Hochleistungsnetz mit einer Länge von 9.000 Kilometern.

2.Die Auflösung des Investitionsstaus und die Ertüchtigung des Bahnnetzes in der Fläche.

3.Kapazitätssteigernde Maßnahmen wie zusätzliche Überleitstellen, Weichen und dichtere Signalisierung für mehr Stabilität und ein besseres Zugangebot.

4.Die Digitalisierung des Schienennetzes mit dem deutschlandweiten Rollout des European Train Control System (ETCS). Sie schafft bis zu 30 Prozent mehr Kapazität auf dem bestehenden Netz.

5.Der gezielte Aus- und Neubau von Strecken, um Engpässe aufzulösen und damit auch den Deutschlandtakt möglich zu machen.

6.Eine großflächige Modernisierung von Bahnhöfen in ganz Deutschland und der Ausbau zu Zukunftsbahnhöfen mit besserem Komfort und größerem Angebot für die Reisenden entlang der Hochleistungskorridore und im Flächennetz.

Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender DB AG: „Wir erneuern und modernisieren die Infrastruktur mit einem Programm, das beispiellos in der DB-Geschichte ist. Ein großer Dank gilt dem Bund für seine Zusage, die dafür notwendigen zusätzlichen Mittel in Höhe von bis zu 45 Milliarden Euro bereitzustellen. Es ist jetzt an uns, zusammen mit der Bauindustrie die Ärmel hochzukrempeln. Zur Wahrheit gehört jedoch auch: Das enorme Baupensum wird für Reisende und Güterverkehrsunternehmen ebenfalls herausfordernd. Aber es ist alternativlos, den Sanierungsstau anzugehen. Wenn alle Partner in der Bau- und Bahnindustrie mit uns gemeinsam an einem Strang ziehen, wird dieser Kraftakt gelingen.“


Zentraler Hebel für ein qualitativ besseres Bahnangebot ist die Generalsanierung von insgesamt 40 Streckenabschnitten im hochbelasteten Netz bis zum Jahr 2030. Auch die Bahnhöfe entlang der Strecken werden modernisiert und aufgewertet. Um das ambitionierte Arbeitspensum leisten zu können, werden die Streckenabschnitte für jeweils mehrere Monate gesperrt. Nach Abschluss der Arbeiten sind die Strecken weniger störanfällig und deutlich leistungsfähiger. Die Generalsanierung der hochbelasteten Streckenabschnitte beginnt im kommenden Jahr auf der Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim. Im Jahr 2025 folgen die Strecken Hamburg–Berlin und Emmerich–Oberhausen. Allein entlang der Riedbahn wird die DB im Zuge der Sanierung auch 20 Bahnhöfe deutlich aufwerten.

Für die Dauer der Generalsanierung erarbeitet die DB gemeinsam mit den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen und den im Nahverkehr zuständigen Aufgabenträgern ein leistungsstarkes Verkehrskonzept. Dazu gehört beispielsweise die Ertüchtigung von Umleitungstrecken. Ziel ist es, die Einschränkungen für Reisende und Güterverkehrskunden während der Bauzeit möglichst gering zu halten.

Vorbehaltlich noch ausstehender parlamentarischer Beschlüsse zur Finanzierung und vertiefender Erkenntnisse im Rahmen der Detailplanung haben Bund und DB unter Beteiligung der Branche folgende Reihenfolge für die Generalsanierung des Schienennetzes vorgesehen:

2025

- Hamburg–Berlin
- Emmerich–Oberhausen

2026:

-Hamburg–Hannover (vorbehaltlich weiterer Entscheidungen)
- Hagen–Wuppertal–Köln
- Troisdorf–Koblenz
- Koblenz–Wiesbaden
- Nürnberg–Regensburg
- Obertraubling–Passau

2027:

- Lübeck–Hamburg
- Bremerhaven–Bremen
- Lehrte–Berlin
- Hamm–Düsseldorf–Köln
- Frankfurt/Main–Heidelberg
- München–Rosenheim
- Rosenheim–Salzburg

2028:

- Bremen–Hamburg
- Nordstemmen–Göttingen
- Uelzen–Stendal
- Stendal–Magdeburg
- Hagen–Unna–Hamm
- Köln–Bonn–Koblenz
- Koblenz–Mainz
- Bebra–Fulda
- Würzburg–Nürnberg

2029:

- Hamburg–Hannover (vorbehaltlich weiterer Entscheidungen)
- Bremen/Rothenburg–Wunstorf
- Lehrte–Groß-Gleidingen
- Bebra–Erfurt
- Aachen–Köln
- Forbach–Ludwigshafen
- Stuttgart–Ulm (Altbaustrecke)

2030:

- Bremen–Osnabrück
- Osnabrück–Münster
- Münster–Recklinghausen
- Minden–Wunstorf
- Weddel–Magdeburg
- Kassel–Friedberg
- Würzburg–Ansbach–Treuchtlingen
- Mannheim–Karlsruhe
- Ulm–Augsburg

Die Generalsanierungen und die Zukunftsbahnhöfe werden Teil des umfassenden Programms für die Gemeinwohlorientierte Infrastruktur. Die DB arbeitet mit dem Bund intensiv daran, alle Voraussetzungen für den Start der neuen Gesellschaft zum 1.1.2024 zu schaffen.





Dresden

Baugrunduntersuchung und Baumaßnahmen in der kommenden Woche / Linien 3, 7 und 64 werden ab Montag umgeleitet (Meldung vom: 15.09.2023)

Ab dem kommenden Montag, 18. September, erfordern verschiedene Maßnahmen Umleitungen für folgende Linien im Netz der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB):

-Die Straßenbahnlinien 3 und 7 werden vom 18. bis 20. September jeweils in der Zeit von 8 bis 16 Uhr über Neustädter Markt, Augustusbrücke und Postplatz umgeleitet und bedienen die Haltestelle Synagoge in dieser Zeit nicht. Buslinie 62 hält am Pirnaischen Platz in Richtung Dölzschen in der St. Petersburger Straße am Fahrbandrand (Steig 5, Haltestelle der Linie 261 Richtung Hauptbahnhof).
Hintergrund der Sperrung an der Synagoge sind Baugrunduntersuchungen an dieser Stelle. Im kommenden Jahr soll hier eine barrierefreie Haltestelle entstehen. Außerdem werden ab Ende 2024 die Gleise auf der Carolabrücke und in Richtung Pirnaischer Platz erneuert. Im Vorfeld ist eine sogenannte Baugrunduntersuchung notwendig. Dafür werden insgesamt 25 Schürfungen und Bohrungen im Boden vorgenommen.

-Die Buslinie 64 wird ebenfalls ab Montag, dem 18. September bis auf weiteres in Richtung Kaditz zwischen Schneeberg- und Bergmannstraße über Schlüterstraße und Pohlandplatz umgeleitet und kann in dieser Richtung die Haltestelle Hepkeplatz nicht bedienen.
Grund hierfür sind Bauarbeiten auf der Fahrbahn der Heynath- und Bergmannstraße in nördlicher Richtung. Hier erneuert das städtische Straßen- und Tiefbauamt die Fahrbahn und die Straßenentwässerung. Vor einem Jahr war bereits die Fahrbahn in südlicher Richtung ausgebaut worden.

Aktuell

Deutschland feiert zum zweiten Mal den „Tag der Schiene“: Veranstaltungstipps für Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt (Meldung vom: 14.09.2023)

Vom 15. bis 17. September laden Bahnbetriebe zum Blick hinter die Kulissen ein • Programm reicht von Vorträgen bis zu Einblicken in Bahnhöfe, Anlagen und vielen verschiedenen Jobs

Bereits zum zweiten Mal feiert die Deutsche Bahn (DB) mit zahlreichen Aktionen bundesweit die Eisenbahn in Deutschland. Auch in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt bietet die DB zum „Tag der Schiene“ vom 15. bis 17. September wieder ein spannendes Programm mit knapp 30 Veranstaltungen an dem dritten Septemberwochenende. Mit insgesamt 180 Veranstaltungen feiert die DB den Tag der Schiene gemeinsam mit der ganzen Branche. Den Auftakt für die Region Südost bildet eine Sternfahrt mit Sonderzügen nach Leipzig sowie der mitteldeutsche Bahngipfel mit spannenden Podiumsdiskussionen. Neben Einblicken hinter die Kulissen wirbt die Deutsche Bahn am „Tag der Schiene“ auch um neues Personal.

In Thüringen öffnet die Thüringer Bergbahn im Schwarzatal ihr Erlebnismuseum Maschinarium. In Lichtenhain können Besucher:innen einen exklusiven Blick in das Herzstück der Bergbahn werfen.

In Sachsen dreht sich in Heidenau alles um die Geologie des Osterzgebirges. Im neuen DB-Infozentrum der Neubaustrecke Dresden–Prag bieten Vorträge Wissenswertes zur Planung des längsten Eisenbahntunnels Deutschlands. Zur Anschauung zeigen die Expert:innen Bohrkerne, die für die geologischen Untersuchungen entnommen wurden.
Einblicke in die vielfältige und spannende Berufswelt bei der DB erhalten Interessierte in Chemnitz, Delitzsch, Dresden und Leipzig. Gezeigt werden in Dresden beispielsweise Schweißarbeiten und große Gleisarbeitsfahrzeuge. Im DB-Schulungszentrum in Leipzig-Connewitz bieten die Lehranlagen praktische Einblicke in die Steuerung des Zugverkehrs und in die Instandhaltung der Signale, Anlagen und Gleise. Das ICE-Werk Leipzig öffnet seine Türen: Dort machen die Mitarbeitenden täglich 25 Züge nach ihrem Einsatz wieder fit für die Reisenden. Für Interessierte stellt das Werk die Berufe der Werkstatt und des Rangierdienstes vor.
Wie der Bahnstrom in die Züge kommt, wird anschaulich bei einer Führung durch das Umformerwerk Dresden Niedersedlitz erklärt.
Die Besichtigung der Baustelle der Elstertalbrücke ist für Besucher leider schon ausgebucht. Um dennoch möglichst vielen Menschen Einblicke in die Instandhaltung der denkmalgeschützten zweitgrößte Ziegelsteinbrücke der Welt zu bieten, erhalten Pressevertretende Freitag, den 15. September, 9 Uhr die Gelegenheit zur
Besichtigung.

In Sachsen-Anhalt lädt die DB in Sangerhausen zu einem spannenden Entdeckungstag ein. An verschiedenen Stationen erhalten die Besucher:innen Informationen über die verschiedenen Tätigkeiten und Verantwortungsbereiche bei der Bahn. Sie erfahren, dass manche Weichen eine Heizung haben oder wie eine Oberleitung gebaut und instandgehalten wird. In Magdeburg dreht sich alles um die Instandhaltung von Güterwagen und Lokomotiven: Es stehen Fahrzeuge verschiedener Baureihen und ein Arbeitszug zur Besichtigung bereit. Die Welt des Bahnbaus öffnet sich in Königsborn: Dort können die Besucher:innen die großen Maschinen aus der Nähe erleben. Der Güterbahnhof Halle öffnet mit Lok-Mitfahrten, Fahrzeugvorführungen des Technischen Hilfswerks und Kinderprogramm seine Pforten.

Einen Kalender mit allen Veranstaltungen finden Sie auf www.tag-der-schiene.de.

Auf den DB-Social Media Kanälen gibt es auch dieses Jahr wieder das große „Tag der Schiene“-Gewinnspiel mit Überraschungspreisen.

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Güsten und Bernburg (Meldung vom: 14.09.2023)

Weil der Schienennetzbetreiber DB Netz AG Schwellen auswechselt, wird der Streckenabschnitt zwischen Bernburg Hbf und Güsten von Montag, 18.09., bis einschließlich Samstag, 30.09., jeweils abends ab ca. 19:30 Uhr für den Zugverkehr gesperrt.

Betroffen sind die Züge der Regionalbahnlinie RB 50 Aschersleben – Dessau. Die Züge dieser Linie entfallen in den genannten Zeiträumen auf diesem Streckenabschnitt und werden zwischen Bernburg Hbf und Güsten durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Am Freitagabend, 29.09., und Samstagabend, 30.09., werden die Züge ab ca. 20 Uhr auf dem gesamten Streckenabschnitt zwischen Güsten und Dessau Hbf durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Auf den Streckenabschnitten zwischen Bernburg Hbf und Dessau sowie zwischen Güsten und Aschersleben kommt es im Rahmen der Baumaßnahme vereinzelt zu Fahrplananpassungen und Zugausfällen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.

Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Berlin

Verlängerung der Linie M10 zum U-Bahnhof Turmstraße (Meldung vom: 09.09.2023)

Am 9. September 2023 um 10:00 Uhr begannen an der Haltestelle Alt-Moabit/Rathenower Straße die Eröffnungfeierlichkeiten zur Inbetriebnahme der Strecke vom Lesser-Ury-Weg zum U-Bahnhof Turmstraße. Vor dem üblichen Banddurchschnitt erfolgten Reden des Vorstandes Betrieb, Dr. Rolf Erfurt, der auch die Urkunde der Senatsverwaltung für Mobilität zur Betriebsaufnahme entgegen nahm. Danach erfolgte eine Rede von Frau Manja Schreiner, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt und zum Schluss von Franzsika Giffey, Aufsichtsratsvorsitzende der BVG und Senatorin für Wirtschaft, Energier und Betriebe.

Frau Schreiner erklärte in Ihrer Rede, dass nun die Planung für die Verlängerung der M10 zum neuen Endpunkt S+U Bahnhof Jungfernheide beginnt.


Der obligatorische Banddurchschnitt unter anderem mit Dr. Rolf Erfurt, Manja Schreiner und Franzsika Giffey.


Die neue Strecke ist 2,2 Kilometer lang und hat die neuen Haltestellen Lesser-Ury-Weg (neu nur in Richtung Hauptbahnhof), Alt-Moabit/Rathenower Straße, Kriminalgericht Moabit, Lübecker Straße und U-Bahnhof Turmstraße. Alle Haltestellen sind barrierefrei und mit elektronischen Anzeigen ausgestattet. Für den Bau der ca. 4000 Meter Gleise, Haltestellen, Fahrbahn mit Radfahrstreifen, Fahrleitungsanlagen und einem Gleichrichterwerk wurden insgesamt 33 Millionen Euro ausgegeben.
Die reine Bauzeit betrug zwei Jahre.

Als Eröffnungszüge kamen zwei Flexity F8Z (wegen der Haltestellen und den Wendeanlagen an beiden Endstellen müssen hier Zweirichtungsfahrzeuge verkehren). Der erste Zug war der F8Z 9095 gefolgt vom F8Z 9106.


v.l.n.r.: Senatorin Franziska Giffey, Vorstand Betrieb der BVG Dr. Rolf Erfurt, Senatorin Manja Schreiner in der Wendeanlage U-Bahnhof Turmstraße zwischen den beiden Eröffnungszügen. Foto: Dario Deschan


Danach erfolgte die Rückfahrt zur Ausgangshaltestelle und der offzielle Termin war beendet.


Nach der Rückfahrt vom U-Bahnhof Turmstraße standen beide Züge an der Haltestelle Alt-Moabit/Rathenower Straße. Foto: Michael Dittrich


Der erste offizielle Fahrgastzug fuhr um 12:04 Uhr von der Haltestelle Alt-Moabit/Rathenower Straße in Richtung U-Bahnhof Turmstraße.

Chemnitz

Tag der Sachsen: So fährt City-Bahn von Freitag bis Sonntag (Meldung vom: 30.08.2023)

Um den Fuhrpark der City-Bahn am Tag der Sachsen-Wochenende optimal zu nutzen und gleichzeitig für die ÖPNV-Stammfahrgäste unterwegs zu sein, gibt es von Freitagnachmittag (1. September 2023) bis Sonntagabend (3. September 2023) umfangreiche Fahrplanänderungen.

Hier die wichtigsten Änderungen, sie betreffen die Zeit Freitag ab etwa 13 Uhr bis Sonntag etwa 19 Uhr:
Linie C 13 S (steht für Sachsentag)
Fährt in Doppeltraktion und Stundentakt zwischen Chemnitz Hauptbahnhof und Aue (Sachs). In Chemnitz helfen City-Bahn-Mitarbeiter auf den Bahnsteigen den Reisenden mit Auskünften bei der Orientierung.
Zum Einsatz kommen Regio-Shuttle und Citylinks.
Die Route der C 13 S führt dabei in Chemnitz nicht mehr über Technopark, sondern direkt über Chemnitz Süd Richtung Aue (Sachs).

Linie C13
Fährt zwischen Burgstädt – Hauptbahnhof – Technopark.

Linie C14
Fährt zwischen Mittweida – Hauptbahnhof – Zentralhaltestelle - Technopark und endet in Einsiedel - auch am Sonntag!

ACHTUNG!
Fahrgäste, die nach Thalheim, Zwönitz, Aue und/oder zurückreisen möchten, müssen im beschriebenen Zeitraum über Chemnitz Hauptbahnhof mit der Linie C 13 S fahren!
Die Haltepunkte Lößnitz oberer Bahnhof, Niederzwönitz und Thalheim-Mitte werden im genannten Zeitraum nicht bedient. Dies liegt daran, dass der Fahrplan zwischen Chemnitz und Aue gehalten werden muss.

City-Bahn-Marketingverantwortlicher Stephan Baier: „Das Verkehrskonzept zum Tag der Sachsen berücksichtigt die Interessen sowohl der Festbesucher als auch der Fahrgäste, die im Raum Chemnitz auf unsere Bahnen angewiesen sind. Sollte es dennoch zu Ungelegenheiten kommen, hoffe ich auf Verständnis.“

Wir bitten alle Fahrgäste, die zwischen Freitag 13 Uhr und Sonntag 19 Uhr mit der City-Bahn fahren möchten, sich vor Fahrtantritt zu informieren: www.city-bahn.de unter aktuelle Meldungen sind Fahrpläne zu finden. Unter www.vms.de werden alle aktuellen Verbindungen in der (elektronischen) Fahrplanauskunft in Echtzeit angezeigt.

Hinweis des VMS
Leider nicht nutzbar für Fahrplanauskünfte zum Tag der Sachsen sind www.bahn.de und die App DB Navigator der Deutschen Bahn. Grund ist ein fehlerhafter Datenexport, wegen dem die aktuellen VMS-Fahrplaninformationen nicht ins System der Deutschen Bahn eingespielt werden konnten. Die Ursache dafür ist unklar, liegt aber offenbar nicht bei der Deutschen Bahn. Die Fehleranalyse läuft.

Hinweis für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste
Die Bahnsteiglänge der Haltepunkte ist auch für Bahnen in Doppeltraktion ausreichend, die Zu- und Ausstiege sind gewährleistet. Für Rollstuhlfahrer: Auf allen Fahrzeugen befinden sich Rampen für Ein- und Ausstiege. Bitte einfach beim Kundenbetreuer oder gegebenenfalls Triebfahrzeugführer bemerkbar machen. Wer ganz sicher gehen möchte, meldet sich bis 20 Uhr am Vortag über die bundesweite Mobilitätsservice-Zentrale (MSZ) der Deutschen Bahn unter Mail: msz@deutschebahn.com oder telefonisch 030 65212888 an.

Radebeul/Weinböhla

Grundhafter Ausbau der Meißner Straße in Radebeul ab 4. September (Meldung vom: 28.08.2023)

Einer der längsten Langsamfahrstellen im Netz der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) wird bald zu Leibe gerückt: Am kommenden Montag, dem 4. September 2023, beginnt das Tiefbauamt der Stadt Radebeul gemeinsam mit der DVB mit dem dringend notwendigen grundhaften Ausbau der Meißner Straße zwischen der Gleisschleife Radebeul-Ost und der Einmündung der Eduard-Bilz-Straße.

Auf einer Länge von etwa 780 Metern wird die verschlissene Verkehrsanlage völlig neu gebaut. Dabei werden nicht nur Gleise, Fahrleitungen, Fahrbahnen und Gehwege erneuert. Der stark befahrene Streckenabschnitt auf der Hauptachse durch Radebeul erhält auch Fahrradstreifen, eine neue Straßenbeleuchtung und barrierefreie Haltestellen an der Haupt- und an der Zinzendorfstraße mit modernen Fahrgastinformationssystemen. Zugleich erneuern die SachsenNetze im Auftrag der Stadtwerke Elbtal GmbH und die Wasser Abwasser Betriebsgesellschaft Radebeul+Coswig mbH ihre unterirdischen Ver- und Entsorgungsleitungen.

„Auch wenn Baumaßnahmen nie angenehm sind, freuen wir uns desto mehr über die positiven Auswirkungen auf unsere städtische Infrastruktur und den Verkehr“, sagt Radebeuls Erster Bürgermeister Jörg Müller. „Die Modernisierung wird nicht nur die Verkehrsanbindung verbessern, sondern auch zu einer Aufwertung des städtischen Umfelds beitragen.“ Auch DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach ist erleichtert, dass der Streckenabschnitt nun modernisiert wird: „Auf Linie 4 gewinnen wir nach der Baumaßnahme viele Minuten, die unseren Fahrplan attraktiver und den Betrieb unserer Straßenbahn effizienter machen.“

Bauzeit von 14 Monaten in zwei Abschnitten
Die geplante Bauzeit erstreckt sich über zwei Bauabschnitte bis voraussichtlich November 2024. In dieser Zeit fahren für die Straßenbahnlinie 4 Ersatzbusse von Radebeul-Ost bis nach Weinböhla. Der erste Bauabschnitt soll bis zum Frühjahr 2024 fertiggestellt sein und umfasst den Bereich von der Schillerstraße bis zur August-Bebel-Straße. Der Knotenpunkt Meißner Straße/August-Bebel-Straße/Zinzendorfstraße ist während dieser Zeit gesperrt.

Landwärts wird dann eine Umleitung über Kiefernstraße, Sidonienstraße, Pestalozzistraße und Schildenstraße eingerichtet. In Fahrtrichtung Dresden fließt der Verkehr über Schildenstraße, Pestalozzistraße, Hauptstraße, Gartenstraße, Seestraße und Forststraße.

Im folgenden zweiten Abschnitt widmen sich die Bauleute dem westlichen Teil der Strecke. Dann wird in beide Fahrtrichtungen über Zinzendorfstraße, Sidonienstraße, Pestalozzistraße und Schildenstraße umgeleitet.

ÖPNV-Ausbau wird zu mehr als zwei Dritteln gefördert
Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf etwa 14 Millionen Euro. Davon werden von Bund, Land und Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) rund 8,2 Millionen Euro in den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) investiert, für den eine Förderung von 5,9 Millionen Euro erwartet wird. Die verbleibenden Kosten der DVB werden gemäß dem Investitionssicherungsvertrag vom Landkreis Meißen übernommen. Der nicht durch Förderung untersetzte Kostenanteil der Stadt Radebeul beträgt 4,2 Millionen Euro, der Rest verteilt sich auf die Medienunternehmen.

Erhebliche Fahrzeiteinsparung und Effizienzsteigerung
Die Beseitigung von insgesamt fünf Langsamfahrstellen auf dem betroffenen Streckenabschnitt bringt pro Tag Fahrzeitgewinne von 256 Minuten, also zusammengerechnet mehr als vier Stunden. „Damit kann jede Straßenbahn der Linie 4 auf Hin- und Rückfahrt um drei Minuten beschleunigt werden“, so DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach. „Das ist ein sehr hoher Wert, der perspektivisch auch zur Einsparung eines ganzen Zuges führen könnte, ohne den Zehnminutentakt auszudünnen, wenn der Streckenzustand im weiteren Verlauf noch verbessert wird.“

Im Jahr 2022 verzeichnete die Linie 4 trotz der Corona-Pandemie eine um 2,1 Prozent höhere Nachfrage im Vergleich zu 2018. So wurden an Werktagen rund 37.600 Fahrgäste gezählt, auf dem alle 30 Minuten bedienten Abschnitt nach Weinböhla waren es knapp 8.000 Fahrgäste.

Eingriffe in die Umgebung gering
Der Baumbestand wird im Zuge der Modernisierung nur geringfügig angepasst: Während drei Bäume gefällt werden müssen, können dafür neun neue Bäume an der Kreuzung August-Bebel-Straße/Meißner Straße gepflanzt werden.

Zusätzlich zu den Verkehrsanpassungen wird an diesem wichtigen Knotenpunkt der Platz gestalterisch aufgewertet und das unter Denkmalschutz stehende Trafohäuschen saniert. Hier wollen die Baufachleute die neue LSA-Steuerung und einen Kabelverteilerschrank für die DVB unterbringen.

Halle (Saale)

Großes Eisenbahn-Familienfest im DB Museum Halle (Saale) (Meldung vom: 24.08.2023)

Zum ersten Mal nach der Corona-Pandemie feiert das DB Museum Halle (Saale) am Samstag, 26. August 2023 wieder sein traditionelles Sommerfest. In diesem Jahr stehen Kinder und Familien im Mittelpunkt des Festprogramms: Kleine Eisenbahnfans dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit Zaubershows, Figurentheater, Mitmach-Aktionen und vielen Lokomotiven zum Bestaunen und Anfassen freuen. Von 10 bis 17 Uhr verwandelt sich der historische Lokschuppen IV, in dem das DB Museum Halle (Saale) beheimatet ist, in eine Eisenbahn-Erlebniswelt für Jung und Alt.

Museumsdirektor Dr. Oliver Götze: „Unser Sommerfest gehört zu den Höhepunkten im Veranstaltungskalender des DB Museums in Halle (Saale). Dank der Unterstützung vieler Ehrenamtlicher können wir 2023 nicht nur ein spannendes Programm für Kinder und Familien bieten, sondern werden auch viele unserer Fahrzeuge auf der Drehscheibe präsentieren. Ein Highlight für alle Eisenbahnfans.“

Fahrzeugpräsentationen vor dem Ringlokschuppen und auf der Drehscheibe
Über den gesamten Tag verteilt werden zu festen Uhrzeiten Fahrzeuge auf der Drehscheibe gezeigt. Die historischen Lokomotiven werden so zum perfekten Fotomotiv und können von allen Seiten bestaunt werden. Zusätzlich werden Fahrzeuge aus dem Bestand des DB Museums Halle (Saale) vor dem Ringlokschuppen ausgestellt. Fachkundige Erläuterungen durch ehrenamtliche Mitarbeitende des DB Museums runden die Vorstellung ab und ermöglichen einen spannenden Einblick in die Geschichte der Deutschen Reichsbahn der DDR.

Ein buntes Programm für die ganze Familie
Für Kinder und Familien hat das Sommerfest in diesem Jahr besonders viele Attraktionen zu bieten. Mit gleich drei Vorstellungen des Stückes „Die verflüxte Zipfelmitze“ verzaubert Puppenspieler Sebastian Günther Kinder ab vier Jahren. Sebastian Günther trat bereits bei mehreren Puppenspielfestivals auf und ist anlässlich des Sommerfests 2023 zum ersten Mal zu Gast im DB Museum Halle (Saale). Im Außenbereich des Museums bringt Zauberer Handoni mit seinen magischen Tricks

Kinderaugen zum Leuchten. Der Magier hat ein buntes Repertoire, mit dem er nicht nur Kinder begeistern wird. Clown-Dame Filotta und ihr Team modellieren im Lokschuppen kreative Luftballonfiguren, lassen Riesenseifenblasen über das Freigelände schweben und schminken Kinder zu lustigen Tiergestalten. Zudem wird eine Mitfahr-Eisenbahn unter freiem Himmel ihre Runden drehen und die ehrenamtlichen Mitarbeitenden des Museums bieten Führungen durch den Lokschuppen an. Die LGB-Modellbahn wird in Betrieb sein und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt – mit Bratwurstbrötchen, Gulaschkanone, Kuchen und einem Eisstand der „Eisburg“.

Service-Hinweise
Wann?
Samstag, 26. August 2023 von 10:00 bis 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene: 5,00 Euro
Kinder (6 bis 17 Jahre): 2,50 Euro
Familien (zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder): 10,00 Euro

Anschrift
DB Museum Halle (Saale)
Berliner Straße 241
06112 Halle (Saale)
www.dbmuseum.de/halle

Über die Deutsche Bahn Stiftung
Anschluss sichern. Verbindungen schaffen. Weichen stellen: Die Deutsche Bahn Stiftung gGmbH bündelt unter diesem Leitsatz das gemeinnützige Engagement des DB-Konzerns und knüpft damit an die Tradition der Hilfe und Verantwortung an, wie Eisenbahner:innen sie seit jeher leben. Sie verbindet dabei Eisenbahngeschichte mit Weichenstellungen für die Zukunft. Sie betreibt das DB Museum, setzt sich für die Integration von Menschen am Rande der Gesellschaft ein, schafft nachhaltige Bildungsangebote und fördert ehrenamtliches Engagement. 2013 gegründet, feiert die Deutsche Bahn Stiftung in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. Mehr unter: www.deutschebahnstiftung.de

DB Museum
Das im Jahr 1882 gegründete DB Museum ist das älteste Eisenbahnmuseum der Welt. Rund 200.000 Gäste aus der ganzen Welt besuchen jedes Jahr das Stammhaus des DB Museums in Nürnberg und die beiden Außenstellen in Koblenz und in Halle (Saale). Unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung hält es die deutsche Eisenbahngeschichte aller Epochen lebendig und macht sie von den Anfängen um 1800 bis in die Gegenwart für Besucher:innen zugänglich.
Mehr unter: www.dbmuseum.de

Aktuell

Ausfälle und Einschränkungen bei der S-Bahn Mitteldeutschland (Meldung vom: 24.08.2023)

Wegen einer erhöhten Anzahl defekter Züge und eines leicht erhöhten Krankenstandes in der Werkstatt kommt es zu vorübergehenden Ausfällen und verkürzten Zügen bei der S-Bahn Mitteldeutschland.

Linien S1 und S10
Die Linie S1 kann voraussichtlich wieder ab 28. August 2023 verkehren, die Linie S10 erst ab 4. September 2023 und auch nur mit einzelnen Fahrten.

Linie S3, S4, S5 und S5X
Die Linie S3 verkehrt nur noch mit einteiligen Zügen und es kann auch hier zu einzelnen Ausfällen kommen.
Bei der Linie S4 kommt es ebenfalls zu einzelnen Zugausfällen.
Die Linien S5 und S5X verkehren nur mit einteiligen Zügen.

Die Schäden an den Zügen betreffen beispielsweise den Antrieb oder die Klimaanlagen, sowie gerissenen Frontscheiben, die durch starke Temperaturschwankungen entstanden sind. Die Mitarbeitenden in den Werkstätten arbeiten mit Hochdruck an der Beseitigung der Schäden. Die personelle Lage in den Werkstätten stabilisiert sich und die Arbeiten können in Kürze wieder in voller Besetzung erfolgen.

Die DB bittet alle Fahrgäste, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und bitten die Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt auf bahn.de oder im DB Navigator zu informieren.

Chemnitz

VMS stellt Akkutriebzüge vor (Meldung vom: 22.08.2023)

Am 21. August 2023 stellte der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) und die Firma Alstom den ersten von elf Akkutriebzügen vor. Bei den Zügen handelt es sich um Coradia Continental wie sie bereits bei der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) auf den Linien RE3, RB30 und RB45 eingesetzt werden.
Der einzige Unterschied besteht in den Akkus auf dem Dach.

Mit diesen Akkus können oberleitungslose Abschnitte bis zu 120 Kilometer überbrückt werden, danach müssen die Akkus wieder aufgeladen werden. Die Aufladung der Züge erfolgt bei der Linie RE6 in Chemnitz Hbf. und Leipzig Hbf.
Alle Züge bestehen aus drei Wagenteilen und werden auf der Linie RE6 in Doppeltraktion gefahren.

Die Innenausstattung ist die Gleiche wie die der bisherigen Züge bei der MRB.


Der Akkutriebzug unterscheidet sich äußerlich nur durch die Aufbauten auf dem Dach: Das sind die Akkus und die dazugehörige Kühlung


Eingesetzt werden die Züge vorrausichtlich ab Dezember 2024, zu sehen werden die ersten ab dem Sommer 2024 sein. Nach der Anlieferung der ersten Züge erfolgt die Ausbildung der Personale und Zugpersonale.

Die Kosten für die elf Züge betragen ca. 70 Millionen Euro und werden ausschließlich durch den Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachen (ZVMS) finanziert. Damit kostet ein Zug durchschnittlich 6,36 Millionen Euro. Eigentümer ist der ZVMS, der die Fahrzeuge an den Betreiber der Strecke, die MRB, vermietet.


Ansprachen vor dem Zug wurden auch gehalten:
v.l.n.r.: Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz und Vorsitzender des ZVMS, Sven Schulze, Präsident der Regin DACH bei Alstom, Müslüm Yakisan und der Beauftragte der Bundesregierung für den Schioenenverkehr und Paralamentarischer Staatssekretär der Minisiteriums für Digitales und Verkehr, Michael Theurer.

Dresden

Bauarbeiten in Prohlis planmäßig fertig (Meldung vom: 18.08.2023)

Am Montag, dem 21. August 2023, 3:30 Uhr werden die Gleisbauarbeiten am Albert-Wolf-Platz und an der Prohliser Allee pünktlich fertig sein, so dass die Straßenbahnlinien 1, 9 und 13 wieder planmäßig bis zum Endpunkt nach Prohlis fahren können.

Seit dem 4. August 2023 wurde im Auftrag der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) an der Straßenbahnstrecke zwischen Straßenbahnhof Reick und Endpunkt Prohlis gebaut. Die „1“ wurde derweil ab Moränenende über Pirnaer Landstraße nach Leuben umgeleitet, die „9“ und „13“ endeten im Straßenbahnhof Reick.

Im Bereich des Albert-Wolf-Platzes und der Niedersedlitzer Straße liegen nun zwei ganz neue Gleisabzweige, an denen regulär die Linien 9 und 13 abbiegen. Dazu gehören auch insgesamt vier Weichen einschließlich aller Stellvorrichtungen. Während der 14-tägigen Bauzeit erfolgte weiter nördlich am Gleisbogen aus der Prohliser Allee in die Mügelner Straße der Austausch von rund 140 Metern verschlissener Schienen. Ebenfalls in die Sperrzeit fiel die Reparatur von Straßenbahnschienen im Bereich der Gleisschleife Prohlis. Dort waren weitere 200 Meter neue Schienen einzubauen. Alle Gleisanlagen, allen voran die Abzweige am Albert-Wolf-Platz, wurden zuletzt 2003 erneuert. Nach 20 Betriebsjahren waren sie verschlissen und standen zum Austausch an. Auch an den Haltestellen von „Georg-Palitzsch-Straße“ bis „Albert-Wolf-Platz“ wurde gearbeitet. An den Bahnsteigen hatten die Wurzeln der größer werdenden Bäume für Verschiebungen gesorgt, so dass die Platten jetzt neu ausgerichtet wurden.

Alle Arbeiten kosteten insgesamt etwa 1,5 Millionen Euro. Der Betrag wird aus dem DVB-Budget für die laufende Unterhaltung der Infrastruktur beglichen. Die neuen Weichen und Schienen stammen aus der DVB-eigenen Gleisbauwerkstatt in Reick und hatten damit nur einen ganz kurzen Weg zur Baustelle. Der Straßenbahnhof Reick, in dem bis zu 40 Straßenbahnzüge stationiert sind, blieb stets über die Zufahrt Niedersedlitzer Straße und Altreick am Straßenbahnnetz. Allerdings fanden die Ein- und Ausrückefahrten während der Bauzeit grundsätzlich über die Reicker Straße statt.

Sachsen

Gleissperrungen im Bahnknoten Dresden und Elbtal vom 19. bis 27. August mit Umleitungen, Ausfällen, Ersatzverkehren und Fahrzeitänderungen (Meldung vom: 17.08.2023)

Gebündelte Baumaßnahmen im Knoten Dresden Hbf und im Elbtal

Aufgrund von leit- uns sicherungstechnischen Arbeiten im Elektronischen Stellwerk (ESTW) Dresden kommt es vom 19. August bis 27. August zu Fahrplanänderungen im Fern- und Nahverkehr im Raum Dresden.

Für den Neubau des Kreuzungsbauwerks Dresden Hauptbahnhof muss das ESTW erweitert werden. Damit erhöht sich auch dessen Strombedarf. Als eine vorlaufende Maßnahme für die Hauptbaumaßnahmen am Kreuzungsbauwerk muss deswegen eine neue Stromversorgung im ESTW eingerichtet werden. In dieser Zeit ist das Stellwerk nicht funktionstüchtig, weshalb auch keine Züge im Dresdner Hauptbahnhof verkehren können. Gleichzeitig findet eine Vollsperrung im Elbtal zur Sicherstellung der Inbetriebnahme des ESTW Bad Schandau Ost statt.

Reisenden müssen sich auf Umleitungen, Ausfälle, Ersatzverkehr mit Bussen und veränderte Fahrzeiten im S-Bahn-, Regional- und Fernverkehr einrichten. Um den Reisenden behilflich zu sein, wird zusätzliches Servicepersonal eingesetzt. Die Handels- und Dienstleistungseinrichtungen im Dresdner Hauptbahnhof bleiben geöffnet.

Die Deutsche Bahn, Mitteldeutsche Regiobahn und Länderbahn haben ein umfassendes Ersatzverkehrskonzept vorbereitet. Bereits im Vorfeld sind alle Fahrplanänderungen im elektronischen Fahrplan eingearbeitet worden und sind bei Online-Reiseauskünften (Internet, DB Navigator), im Reisezentrum oder an den Fahrkartenautomaten abrufbar.

Folgende Hinweise sollten bei der Reiseplanung berücksichtigt werden:

Vor Fahrtantritt informieren

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Servicenummer der Deutsche Bahner 030 297 0, im MDR auf Texttafel 738 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com,mitteldeutsche-regiobahn.de und laenderbahn.com/trilex.

Längere Reisezeiten

Die Verkehrsunternehmen bitten die Reisenden bei ihrer Reiseplanung die umfassenden Änderungen sowie die Abfahrtsorte der Ersatzbusse zu berücksichtigen und ggf. frühere Verbindungen zu nutzen, um Anschlusszüge zu erreichen.

Einschränkungen bei der Mitnahme von Fahrrädern, Kinderwagen und mobilitätseingeschränkten Reisenden

Die Mitnahme von Fahrrädern und Kinderwagen sowie die Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen sind im Ersatzverkehr nur eingeschränkt möglich.

Die Änderungen im Einzelnen:

Fernverkehr

Fernverkehrszüge in Richtung Berlin/Warnemünde; Frankfurt/Wiesbaden (am 25. August) und Köln/Stuttgart verkehren vom 25. bis 27. August von und bis Dresden Neustadt. Der Halt in Dresden Hbf entfällt. EC-Züge in Richtung Prag entfallen zwischen Dresden Neustadt bzw. Dresden Hbf und Děčín. Dafür wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, welcher Anschluss an die EC-Züge hat.


Nahverkehr

Einschränkungen ab 19. August 2023

-Die Züge der Linien RE 1, RE 2, RB 60 und RB 61 fallen zwischen Dresden-Neustadt und Dresden Hbf aus. Reisende nutzen als Ersatz die S-Bahnen.

Ersatzverkehr am 25. August 2023 (Phase 1)

-Die Züge der Linien RE 1, RE 2, RE 50, RB 60, RB 61 und S 8 werden zwischen Dresden-Neustadt und Dresden Hbf durch Busse ersetzt.

-Die S-Bahnen der Linien S 1 und S 2 werden zwischen Dresden-Neustadt und Dresden-Reick durch Busse ersetzt.

-Die Züge der Linien RE 3, RB 30 und S 3 werden zwischen Dresden-Plauen und Dresden Hbf durch Busse ersetzt.

-Die Züge der Linie RB 31 fallen zwischen Dresden-Friedrichstadt und Dresden-Neustadt aus. Ersatz mit Bus zwischen Dresden-Friedrichstadt und Dresden Hbf.

-Die Züge der Linien RE 15 und RE 18 fallen zwischen Coswig (b Dresden) und Dresden Hbf aus. Reisende nutzen die Züge der Linien RE 50 und S 1 bis Dresden-Neustadt.

Ersatzverkehr am 26. und 27. August 2023 (Phase 2)

-Die Züge der Linien RE 1, RE 2, RB 60 und RB 61 fallen zwischen Dresden-Neustadt und Dresden Hbf aus. Reisende nutzen als Ersatz die S-Bahnen.

-Die Züge der Linien RE 3, RB 30 und S 3 werden zwischen Dresden-Plauen und Dresden Hbf durch Busse ersetzt.

-Die Züge der Linie RE 50 fallen in den Nächten 26./27. und 27./28. August zwischen Dresden Mitte und Dresden Hbf aus. Reisende nutzen als Ersatz die S-Bahnen.

Ersatzverkehr im Elbtal vom 25. bis 27. August 2023

-Die Züge der Linie RE 50 fallen zwischen Dresden Hbf und Schöna aus.

-Die S-Bahnen der Linie S 1 fallen zwischen Bad Schandau und Schöna aus. Als Ersatz fahren Busse zwischen Bad Schandau und Schmilka Grenzübergang.

-Die Züge der Linie U 28 fallen zwischen Bad Schandau und Schöna aus. Als Ersatz fahren Busse zwischen Děčín hl.n. und Bad Schandau.

-Die Züge der Linie RE 20 fallen am 26. und 27. August zwischen Dresden Hbf und Děčín hl.n. aus.

Erfurt

Geänderte Umleitung Bus-Linie 9 ab 21.08.2023 (Meldung vom: 17.08.2023)

Im Rahmen der Bauarbeiten in der Wilhelm-Busch-Straße verkehrt die Bus-Linie 9 bereits seit Juni im Umleitungsverkehr. Zum Schulstart am 21. August 2023 ändert sich noch einmal die Umleitungsstrecke in beiden Richtungen.

Ab Daberstedt verkehrt die Bus-Linie 9 wie folgt: Haltestelle Daberstedt – Haltestelle Wilhelm-Busch-Straße – Haltestelle Geraer Straße – Ersatzhalt Jenaer Straße – Ersatzhalt Spielbergtor und weiter gemäß planmäßiger Linienführung. Ab Hauptbahnhof ist die Bus-Linie 9 wie folgt unterwegs: Ersatzhalt Spielbergtor – Ersatzhalt Jenaer Straße – Haltestelle Geraer Straße – Haltestelle Wilhelm-Busch-Straße – Ersatzhalt Thielenstraße – Haltestelle Daberstedt.

Die stadteinwärtigen Haltestellen Wilhelm-Busch-Straße und Geraer Straße werden zu stadtauswärtigen Haltestellen und umgekehrt. Aufgrund der kurzfristig verlängerten Vollsperrung der Hans-Loch-Straße kann die Ersatzhaltestelle Häßlerstraße vorerst nicht mehr bedient werden. Fahrgäste nutzen stattdessen bitte die Haltestelle Daberstedt. Je nach Fortschreiten der Bauarbeiten in diesem Bereich wird der Umleitungsverkehr vsl. ab 28. August 2023 noch einmal angepasst.

Weitere Informationen gibt es unter www.evag-erfurt.de sowie über die EVAG-App „Erfurt mobil“. Gern informieren die Kollegen bei Fragen über das Service-Telefon 0361/19449 oder persönlich im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger.

Dresden

Ab Montag bessere Erschließung des Wohngebietes Mickten-Kaditz / Straßenbahnlinie 13 wird nach Kaditz verlängert (Meldung vom: 16.08.2023)

Ab Montag, dem 21. August 2023, wird die Straßenbahnlinie 13 der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ganztägig nach Kaditz verlängert. Bisher endeten die Züge tagsüber in Mickten am Dreyßigplatz und fuhren nur außerhalb der Einsatzzeit der Linie 9 sowie an Sonnabenden weiter nach Kaditz. Gleichzeitig verkehren die Busse der Linie 64 immer bis zu Ihrem Endpunkt in Kaditz am Vorwerksfeld. Die Gleisschleife Kaditz entfällt als Bushaltestelle.

Die ÖPNV-Angebotsverbesserung basiert auf einem Begleitbeschluss zum städtischen Haushalt 2023/24, der die Mitfinanzierung der entstehenden Kosten vorsieht.

Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn begrüßt die Verlängerung der Linie 13, auch vor dem Hintergrund der Emissionsreduzierung: „Die Prognosen erwarten durch das neue Angebot eine Reduzierung von täglich 500 Autofahrten bei einer Nachfragesteigerung von 1.300 Fahrgästen. Das sind rund 20 Prozent mehr. Bisher nutzten täglich 4.300 Fahrgäste die Straßenbahn zwischen Mickten und dem Riegelplatz. Trotz der aktuell diskutierten Finanzierungslücke im ÖPNV, die aufgrund der gestiegenen Energie-, Material- und Personalkosten sowie der Einführung des Deutschlandtickets auch bei der DVB entstanden ist, sind die benötigten 220.000 Euro für die Verlängerung der Linie 13 somit eine sinnvolle Investition der Stadt Dresden in einen umweltfreundlicheren Verkehr.“

Durch die Verlängerung bedient neben der Linie 9 auch die „13“ dauerhaft alle sieben Stationen von Mickten über den ElbePark bis zum Riegelplatz. Sie hält in Mickten mit in der Sternstraße, wo die Linie 9 abfährt. „Damit wird das ÖPNV-Angebot dem wachsenden Bedarf der bereits gebauten und noch geplanten Quartiere zwischen Mickten und Kaditz mit insgesamt 1.090 Wohneinheiten sowie weiteren Wohnbebauungen mit 275 und 460 Wohneinheiten im Bereich An der Elbaue und Sternstraße gerecht. Die nahe der größten Wohnquartiere liegende Haltestelle „Brockwitzer Straße“ haben wir bereits im Februar 2022 eröffnet. Durch die Streckenverlängerung der „13“ wird ihre nun Bedeutung steigen“, erklärt DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach die Angebotsverbesserung. „Während die 9 weiterhin die Direktverbindung von Kaditz ins Stadtzentrum herstellt, können Fahrgäste mit der „13“ nun unkompliziert die Leipziger Vorstadt und äußere Neustadt erreichen.“

Beide Straßenbahnlinien verkehren wie bisher von Montag bis Freitag tagsüber alle zehn Minuten. Abends fährt die „9“ weiterhin bis etwa 22:00 Uhr, danach übernimmt die „13“ den durchgängigen Nachtverkehr von und nach Kaditz und ist dabei in das System der DVB-Nachtanschlüsse integriert. Die Buslinie 64 fährt ab Montag dauerhaft bis zum Endpunkt Kaditz am Vorwerksfeld. Bisher endeten einige Fahrten bereits am Riegelplatz in der Gleisschleife. Durch die zwei Straßenbahnlinien ist dort kein Platz zum Wenden, so dass alle Busse bis zum Vorwerksfeld verkehren. Fahrgäste, die noch ein Stück weiter möchten, bekommen damit eine zusätzliche Option. Der Takt auf der „64“ ändert sich nicht.

Dresden

S-Bahn S 3 fährt wieder nach Freiberg / DB Regio nimmt am 21. August Betrieb auf der Gesamtstrecke wieder auf (Meldung vom: 16.08.2023)

Aufgrund des aktuellen Mangels an verfügbaren Triebfahrzeugführern bei DB Regio hatten das Unternehmen und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) die Reduktion des Fahrplanangebotes vereinbart, um einen stabilen Betrieb zu ermöglichen. Seit 19.09. waren rund zehn Prozent der Zugfahrten der DB Regio im VVO entfallen. Inzwischen greifen weitere der getroffenen Maßnahmen und auf der S-Bahn-Linie S 3 Dresden – Tharandt – Freiberg werden ab 21. August in den Hauptverkehrszeiten früh und nachmittags wieder Fahrten bis Freiberg angeboten.

Seit 19.09.2022 fuhren die Züge der S 3 nur noch zwischen Dresden Hauptbahnhof und Tharandt. Im Abschnitt bis Freiberg mussten die Fahrgäste auf die Züge der Linien RE 3 und RB 30 sowie teilweise Ersatzbusse ausweichen. „Die Rückkehr der Fahrten auf der S 3 ist für Pendler aus der Region besonders wichtig“, betont Michael Geisler, Landrat des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Zweckverbandsvorsitzender des VVO. „Wir erwarten, dass die DB Regio weiterhin alle Anstrengungen unternimmt, um baldmöglichst auf allen Strecken wieder das vertraglich vereinbarte Angebot zu fahren.“ Unabhängig von der Wiederaufnahme des Betriebs nach Freiberg entfallen weiterhin einige Fahrten der S-Bahn S 3 zwischen Dresden und Tharandt.

Die aktualisierten Fahrplandaten sind unter www.bahn.de, in der App DB Navigator sowie unter www.vvo-online.de abrufbar.

Aktuell

Thüringen: Deutsche Bahn reicht erste Unterlagen für Planfeststellung für Mitte-Deutschland-Verbindung ein (Meldung vom: 10.08.2023)

Elektrifizierung und zweigleisiger Ausbau der Strecke Weimar–Gera–Gößnitz - Übergabe der Unterlagen für den Streckenabschnitt Jena an das Eisenbahn-Bundesamt - Züge können schneller, leiser und umweltfreundlicher fahren - Abschluss der Arbeiten der Gesamtstrecke bis 2030

Die Deutschen Bahn (DB) hat für den Ausbau der Strecke Weimar–Gera–Gößnitz die Planfeststellung gestartet. Dafür hat sie die Unterlagen für den Planungsabschnitt Jena an des Eisenbahn-Bundesamt (EBA) übergeben. Die Behörde prüft nun die Antragsunterlagen, die elf Ordner umfassen. Im Planfeststellungsprozess betrachtet das EBA alle rechtlichen und technischen Fragen für den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung des 115 Kilometer langen Abschnitts der sogenannten Mitte-Deutschland-Verbindung.

Ronald Schlegel, Projektleiter für die Mitte-Deutschland-Verbindung: „Mit dem Ausbau der Strecke Weimar–Gera–Gößnitz machen wir die Mitte-Deutschland-Verbindung fit für die Zukunft. Mit dem Beginn des Planfeststellungsverfahren haben wir einen wichtigen Punkt im Projekt erreicht. Wir hoffen, dass wir Anfang des Jahres 2027 mit dem Bau starten können, sodass Ende 2030 die Züge umweltfreundlich mit Strom auf der fertig ausgebauten und modernisierten Strecke fahren.“

Ralph Lenkert, Organisator des Lenkungskreises Mitte-Deutschland-Verbindung und Mitglied des Deutschen Bundestages: „Es ist für Thüringen eine gute Botschaft, dass der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung Stück für Stück vorankommen. Ich danke den Bahnbündnissen in Jena und Gera, der Landesregierung, den Kolleginnen und Kollegen der Parlamentsgruppe MDV, allen Beteiligten für die Unterstützung und der DB für die geleistete Arbeit. Ich hoffe, dass die Strecke 2030 zweigleisig, elektrisch befahren wird.“

Die Unterlagen für die weiteren sieben Abschnitte sowie für den der Bahnstromleitung reicht die DB sukzessive bis März 2024 ein. Teil des Planfeststellungsverfahrens ist auch ein Anhörungsverfahren, bei dem sich alle Betroffenen einbringen können. Auf Grundlage der umfassenden Prüfung erlässt das EBA den Planfeststellungsbeschluss – sozusagen die Baugenehmigung für die Strecke.

Mit dem Ausbau kann die bestehende Fernverkehrslinie vom Ruhrgebiet nach Gera künftig durchgehend elektrisch betrieben und bis nach Chemnitz verlängert werden. Die bislang erforderlichen Lokwechsel in Gotha entfallen. Zudem profitieren auch viele Nahverkehrsverbindungen von dem Ausbau, die dann durchgehende elektrisch betrieben werden. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag dazu, mehr Verkehr von der Straße auf die klimafreundliche Schiene zu verlagern. Züge können künftig schneller, leiser und umweltfreundlicher fahren. Gleichzeitig profitiert die Wirtschaft von einer besseren Anbindung des westsächsischen Wirtschaftsraums an die Regionen Mittelthüringen, Rhein/Main und das Ruhrgebiet.

Weitere Informationen zum Projekt finden sich unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/weimar-goessnitz

Magdeburg

Westringbrücke und Sudenburg wieder am Netz – Hallische Straße erneut gesperrt (Meldung vom: 10.08.2023)

Mit Ende der Sommerferien in Sachsen-Anhalt am 16. August 2023 enden auch die Baumaßnahmen der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) in Sudenburg und auf der Westringbrücke. Dafür wird die Hallische Straße erneut gesperrt. Es gibt Linienänderungen bei vielen Straßenbahnlinien. Somit können die Straßenbahnlinien 1, 5 und 10 wieder über diese Strecke fahren und der Ersatzverkehr mit der Buslinie 40 wird eingestellt.

Dafür werden die Bauarbeiten der SWM in der Hallischen Straße zu Schulbeginn fortgesetzt und diese wieder für den Straßenbahnverkehr gesperrt. Die Sperrung ist bis Ende des Jahres vorgesehen.

Ab Donnerstag, den 17. August 2023 gilt daher wieder das bekannte Liniennetz, welches bereits vor den Sommerferien galt:
Die Straßenbahnlinie 1 (Kannenstieg – Sudenburg) ist wieder auf gesamter Linie im Einsatz und fährt über Westring und Südring.

Die Straßenbahnlinie 9 (Reform – Neustädter See) fährt zwischen den Haltestellen Raiffeisenstraße und Hasselbachplatz über den S-Bahnhof Buckau. Die Fahrzeit verlängert sich um wenige Minuten.

Die Straßenbahnlinie 10 (Sudenburg – Barleber See) ist wieder auf gesamter Linie im Einsatz und fährt zwischen den Haltestellen Südring und Hasselbachplatz über die Wiener Straße und ebenfalls über den S-Bahnhof Buckau. Die Fahrzeit verlängert sich ebenfalls um wenige Minuten.

Neue Linienführung für die Linie 5
Da mit diesen veränderten Linienführungen die Haltestellen Jordanstraße, Halberstädter Straße / Leipziger Straße und Am Fuchsberg nicht mehr wie gewohnt bedient werden können, erhält die Straßenbahnlinie 5 wieder eine neue Linienführung. Sie fährt zwischen Klinikum Olvenstedt und Leipziger Chaussee. Zwischen Olvenstedt und der Haltestelle Südring behält sie ihren bisherigen Linienweg, fährt dann aber über die Haltestellen Jordanstraße, Halberstädter Straße / Leipziger Straße und Am Fuchsberg weiter zur Leipziger Chaussee. Fahrgäste können dann an der Haltestelle Raiffeisenstraße in die Linien 9 und 10 in Richtung Innenstadt umsteigen.

Linie 3 und 13 weiter nicht im Einsatz
Weitere Änderungen gibt es bei den Straßenbahnlinien 3 und 13. Diese sind während der Sperrung der Hallischen Straße weiterhin nicht im Einsatz. Die Linie 13 wird zu großen Teilen durch die veränderten Linienführungen der Linien 9 und 10 ersetzt und die Linie 3 wird auf ihrem südlichen Abschnitt durch die neue Linie 5 ersetzt.

Beim Bus- und Nachtverkehr gibt es keine großen Änderungen. Die Linien 59, N3, N4 und N5 umfahren die Sperrung der Hallischen Straße über die Carl-Miller-Straße.

Dresden

Umfangreiche Gleisreparaturen in Prohlis (Meldung vom: 04.08.2023)

Von Montag, dem 7. August 2023, 4:00 Uhr bis Montag, den 21. August 2023, 3:30 Uhr finden an mehreren Abschnitten der Gleistrasse zwischen dem Straßenbahnhof Reick und dem Endpunkt Prohlis Reparaturen an Schienen, Weichen und Haltestellen statt. Deshalb verkehren die Straßenbahnlinien 1, 9 und 13 wie folgt:

Linie 1
Verkehrt planmäßig von Leutewitz durch das Stadtzentrum bis zum Abzweig nach Reick und dann weiter über Altleuben in die Gleisschleife Klettestraße.

Linien 9 und 13
Fahren von Kaditz beziehungsweise Mickten kommend nur bis zur Haltestelle „Trattendorfer Straße“ und wenden anschließend im Straßenbahnhof Reick.

EV 1
Für die Linie 1 wird ein Busersatzverkehr ab Haltestelle „Lassallestraße“ angeboten. Dieser verkehrt über S-Bahnhof-Dobritz und Langer Weg zur Endstation in Prohlis. In entgegengesetzter Richtung fahren die Busse über Prohliser Allee zur „Lassallestraße“.

EV 9/13
Auch für die Linien 9 und 13 sind Ersatzbusse im Einsatz. Sie fahren ab „Trattendorfer Straße“ über Niedersedlitzer Straße und Langer Weg bis zur Endstation in der Gleisschleife Prohlis. Stadteinwärts fahren die Busse ebenfalls über die Prohliser Allee.

Am Wochenende 18. bis 21. August 2023 erfolgt der Umstieg in den EV 9/13 bereits an der Haltestelle „Altreick“.

Die Haltestellen „Georg-Palitzsch-Straße“ und „Jacob-Winter-Platz“ werden durch die Ersatzbusse nur in Richtung Stadt bedient. Richtung Prohlis befinden sich Ersatzhaltestellen entlang des Langen Weges.

Grund der Umleitungen sind Bauarbeiten im Auftrag der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Im Bereich des Albert-Wolf-Platzes und der Niedersedlitzer Straße werden die beiden Gleisabzweige, an denen regulär die Linien 9 und 13 abbiegen, vollständig erneuert. Dazu gehören auch insgesamt vier Weichen einschließlich aller Stellvorrichtungen. Im gleichen Zeitraum erfolgt weiter nördlich am Gleisbogen aus der Prohliser Allee in die Mügelner Straße der Austausch von rund 140 Metern verschlissener Schienen. Ebenfalls in die Sperrzeit fällt die Reparatur von Straßenbahnschienen im Bereich der Gleisschleife Prohlis. Dort sind weitere 200 Meter neue Gleise einzubauen. Alle Schienen, allen voran die Abzweige am Albert-Wolf-Platz, wurden zuletzt 2003 erneuert. Nach 20 Betriebsjahren steht jetzt die nächste Reparatur an.

Auch an den Haltestellen von „Georg-Palitzsch-Straße“ bis „Albert-Wolf-Platz“ wird gearbeitet. An den Bahnsteigen haben die Wurzeln der größer werdenden Bäume für Verschiebungen gesorgt, so dass die Platten jetzt neu ausgerichtet werden. Am letzten Wochenende steht abschließend noch die Reparatur von Asphaltschäden auf der Niedersedlitzer Straße in Höher der Bahnhofseinfahrt auf dem Programm. Alle Arbeiten sollen bis zum 21. August 2023 3:30 Uhr abgeschlossen sein. Die Kosten von insgesamt etwa 1,5 Millionen Euro stammen aus dem DVB-Budget für die laufende Unterhaltung der Infrastruktur. Die neuen Weichen und Schienen wurden in der DVB-Gleisbauwerkstatt in Reick hergestellt und haben damit nur einen kurzen Weg zur Baustelle. Der Straßenbahnhof Reick, in dem bis zu 40 Straßenbahnzüge stationiert sind, bleibt über die Zufahrt Niedersedlitzer Straße und Altreick am Netz. Ein- und Ausrückefahrten finden während der Bauzeit grundsätzlich über die Reicker Straße statt.

Kurze Umleitung für den Autoverkehr
Während der gesamten Bauzeit können Autofahrer an den jeweiligen Baufeldern vorbeifahren. Auf der Prohliser Allee, vor allem im Bereich des Albert-Wolf-Platzes, gibt es Fahrbahneinengungen, aber keine Vollsperrung. Lediglich vom 18. August 2023 4:00 Uhr bis 21. August 2023 3:30 Uhr wird die Niedersedlitzer Straße in Höhe des Straßenbahnhofes Reick für den Individualverkehr voll gesperrt. Entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert.

Weitere Infos mit Baustellenkarte
Hier finden Sie eine PDF-Datei mit einer Baustellenkarte.

Sachsen (VMS)

Sperrungen bei den Citybahn-Linien C13 und C14 (Meldung vom: 03.08.2023)

Gleisbauarbeiten an der Bahnstrecke Burgstädt <> Chemnitz <> Thalheim führen in den nächsten Tagen zu Behinderungen im Zugverkehr. Betroffen sind die Linien C13 und C14 der City-Bahn Chemnitz. Schienenersatzverkehr ist eingerichtet.

City-Bahn-Geschäftsführer Friedbert Straube: „Wir bedauern, dass diese Arbeiten des Infrastrukturbetreibers zu Unannehmlichkeiten für unsere Fahrgäste führen.“ Da die City-Bahn rechtzeitig in die Planung eingebunden wurde, konnte sie Schienenersatzverkehre einrichten. Diese weichen betriebsbedingt allerdings von den gewohnten An- und Abfahrtszeiten der Züge ab.

Die Behinderungen im Detail
Vom 7. bis 12. August 2023 erfolgt wegen Arbeiten auf dem Streckenabschnitt Chemnitz-Technopark <> Thalheim komplett Schienenersatzverkehr für C13 und C14. Alle Informationen dazu und Schienenersatzfahrpläne finden sie hier:
PDF-Fahrplan Linie C13
PDF-Fahrplan Linie C14

Darüber hinaus müssen sich Fahrgäste im Anschluss auf Behinderungen auf dem Streckenabschnitt Thalheim <> Aue einstellen. Vom 14. bis 18. August 2023 ist der Abschnitt für den Zugverkehr teilweise gesperrt. Alle Informationen dazu sowie der Schienenersatzfahrplan: PDF Meldung mit Fahrplan.

Sachsen (ZVNL)

Vergabe komplett: Zuschlag für MDSB2025BEMU erteilt (Meldung vom: 27.07.2023)

DB Regio fährt künftig mit batterieelektrischen S-Bahn-Zügen bis Döbeln

Leipzig – Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) hat nach europaweiter Ausschreibung beschlossen, die Verkehrsleistungen aus dem Verfahren MDSB2025BEMU an die DB Regio AG zu vergeben. Nach Einhaltung aller finanz- und vergaberechtlichen Fristen konnte der Zuschlag nunmehr verbindlich erteilt werden. Die Vergabe des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes MDSB I ist damit erfolgreich abgeschlossen.

MDSB2025BEMU umfasst die Verkehre der S-Bahn-Linie S 1 Leipzig-Miltitzer Allee – Leipzig City-Tunnel – Leipzig-Stötteritz – Borsdorf – Grimma – Döbeln. Die 1.555.155 Zugkilometer jährlich teilen sich der federführende ZVNL mit dem größeren Anteil von 1.346.932 Zugkilometern und der Zweckverband Mittelsachsen (ZVMS). Zum Einsatz kommen Fahrzeuge vom Typ Mireo Plus B von Siemens mit jeweils 100 Sitz- und 169 Stehplätzen.


Symbolbild: Ein batterieelektrischer Mireo B für Baden-Württemberg auf der Messe Innotrans.
Im Fahrgastverkehr sind nach unserer Kenntnis noch keine Fahrzeuge anzutreffen. Foto: Michael Dittrich


Durch die neue Streckenführung der S 1 wird eine Direktverbindung zwischen der östlichen und westlichen Grenze des Verbandsgebietes mit Ausstiegsmöglichkeiten in der Leipziger Innenstadt geschaffen. Das bedeutet eine deutliche Verbesserung der Nahverkehrsanbindung für die Bewohner der Großen Kreisstädte Grimma und Döbeln, insbesondere für Berufspendler. Bisher wird dieser Streckenabschnitt durch die Linie RB 110 bedient, die dann in der S1 aufgeht.

Voraussetzung für die Einbindung des Muldentals in das S-Bahn-Netz ist die Beschaffung von umweltschonenden, batterieelektrischen Schienenfahrzeugen (BEMU). Zu diesem Zweck hatte der ZVNL Ende 2021 die Gründung der ZVNL Schienenfahrzeug GmbH beschlossen, welche mit Strukturwandel-Fördermitteln 16 batterieelektrische Züge erwerben und an die DB Regio verpachten wird. Dieselbetriebene Züge, wie sie derzeit auf der nichtelektrifizierten Strecke Leipzig – Grimma – Döbeln im Einsatz sind, dürfen den City-Tunnel nicht durchfahren.

Die Verkehrsverträge mit DB Regio und Die Länderbahn für das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz MDSB2025plus sowie mit DB Regio für die batterieelektrisch betriebene S-Bahn-Verbindung MDSB2025BEMU laufen vom 13. Dezember 2026 bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2038.

Der Vertrag für das sogenannte MDSB II-Netz – unter anderem mit den S-Bahn-Linien S 2, S 8 und S 9 – gilt noch bis 2030.

Dresden

Baustelle Straßburger Platz pünktlich fertig, eine neue beginnt auf der Könneritzstraße / Ab Freitag freie Fahrt für alle Straßenbahnen am Straßburger Platz (Meldung vom: 26.07.2023)

Am Freitag, dem 28. Juli 2023, 3:00 Uhr wird der Straßburger Platz für die Passage der Straßenbahnlinien 10 und 13 in Nord-Süd-Richtung freigegeben. Gleichzeitig entfällt die Umleitung der Straßenbahnlinie 12 zwischen Postplatz und Pirnaischer Platz über Wilsdruffer Straße. Die Linien 1, 2 und 4 im Zuge der Ost-West-Verkehrsrichtung fahren bereits seit vergangenem Freitag wieder auf ihrer planmäßigen Strecke.

Mit der angekündigten Freigabe am 28. Juli sind die Gleisbauarbeiten am Straßburger Platz und an der Lennéstraße pünktlich beendet. Auch Autofahrer unterliegen keinen Einschränkungen mehr.

Ebenfalls am Freitag, dem 28. Juli 2023, 3:00 Uhr beginnen Gleisinstandsetzungsarbeiten auf der Könneritzstraße, der Marienbrücke und an der Anton-/Leipziger Straße. Bis Sonnabend, den 12. August 2023, 3:00 Uhr verkehren die Linien 6 und 11 deshalb wie folgt:

Linie 6:Umleitung zwischen Bahnhof Mitte und Bahnhof Neustadt über Weißeritzstraße, Maxstraße, Ostra-Allee, Postplatz (Sophienstraße), Augustusbrücke und Anton-/Leipziger Straße

Linie 11:Fährt zwischen Postplatz und Anton-/Leipziger Straße über Augustusbrücke und Neustädter Markt

Straßburger Platz wurde trotz Hitze pünktlich fertig

Seit dem 7. Juli 2023 18:00 Uhr erneuerten Baufirmen im Auftrag der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) rund um den Straßburger Platz etwa 350 Meter Schienen. Das größte Bauteil war eine vierfache Gleiskreuzung. Die neue Konstruktion stammt aus der DVB-eigenen Gleisbauwerkstatt in Reick und ersetzte die verschlissene Vorgängerin.

Parallel zum Gleisbau führten die Techniker auch Reparaturen an Kabelschutzrohren und Drainageschächten durch. An den Weichen auf der Stübelallee und Lennèstraße wurden zwei mechanische und eine elektrische Stellvorrichtung erneuert und drei neue Heizungen eingebaut. Zum Abschluss der Arbeiten wurde auf einer Fläche von rund 1060 Quadratmetern neuer Deckenschluss für die Fahrbahn aufgebracht und auf etwa 90 Quadratmetern Rollrasen verlegt. Trotz der zwischenzeitlich heißen Temperaturen blieben die Bauarbeiter exakt im Zeitplan. Gebaut wurde in zwei Schichten, teilweise auch am Sonnabend. Die Kosten der Gleisreparatur betrugen rund 1,5 Millionen Euro. Sie wurden aus dem DVB-Budget zur laufenden Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.


„Feste Fahrbahn“ auf Könneritzstraße spart Reparaturkosten und Bauzeit

Bei der am 28. Juli 2023 3:00 Uhr beginnenden Baustelle werden auf der Könneritzstraße zwischen Maxstraße und Devrientstraße insgesamt 610 Meter verschlissene Straßenbahnschienen ausgetauscht. Dazu gehören auch die Weichen und der doppelgleisige Abzweig von der Haltestelle „Kongresszentrum“ in die Ostra-Allee. Insgesamt 27 neue Schwellen werden unter den Gleisbögen verlegt. Der Schienentausch auf der Bestandsstrecke im Zuge der Könneritzstraße erfolgt auf „Fester Fahrbahn“. Diese Bauform hat sich in den letzten Jahren bewährt, weil der betonierte Unterbau eine lange Lebensdauer garantiert und im Fall eines Schienenwechsels nur oberflächlich gearbeitet werden muss. Das ist nun der Fall. Es spart Kosten und vor allem Bauzeit. Bis zum 12. August 2023 3:00 Uhr soll alles fertig sein. Die neuen Straßenbahnschienen werden mit 121 Schweißnähten verbunden. Zum Abschluss der Arbeiten bringen die Bauleute insgesamt 2.245 Quadratmeter neuen mehrlagigen Asphalt als Deckenschluss auf.


Im gleichen Zeitraum werden auf der Antonstraße West zwischen kleiner Marienbrücke und Anton-/Leipziger Straße etwa 280 Meter verschlissene Gleise getauscht und durch 40 neue Schweißnähte verbunden.

Am Wochenende von Sonnabend, dem 5. August 2023, 4:00 Uhr bis Montag, den 7. August 2023, 3:00 Uhr reparieren die Fachleute zusätzlich auf der Kreuzung Anton-/Leipziger Straße eine so genannte Pumpstelle. „Pumpstellen“ sind Schäden im Gleisbereich, an denen sich die Schienen beim Befahren durch eine Straßenbahn durchbiegen. Das ist für den Betrieb nicht gefährlich, kann aber im Laufe der Zeit zu größeren Folgeschäden vor allem am Unterbau führen. Deshalb müssen solche „Pumpstellen“ regelmäßig repariert werden. An diesem Wochenende verkehren auch die Straßenbahnlinien 4 und 9 nur stadteinwärts auf einer anderen Strecke. Die Bauarbeiten auf der Antonstraße und im Kreuzungsbereich zur Leipziger Straße werden mit der Asphaltierung von 755 Quadratmetern als neue Fahrbahndecke abgeschlossen.

Die Kosten für die Reparaturen auf allen Baufeldern einschließlich der Gleise, Elektromontage, Straßenbauarbeiten und Baustelleneinrichtungen belaufen sich auf 1,35 Millionen Euro. Sie kommen aus dem Budget zur laufenden Instandhaltung der DVB-Infrastruktur.


Eingeschränkter Autoverkehr auf der Marienbrücke
Am Baufeld auf der Könneritzstraße können Autofahrer immer einspurig vorbeifahren. Lediglich am Wochenende 4. August 2023 7:00 Uhr bis 7. August 2023 5:00 Uhr wird in Richtung Marienbrücke eine Umleitung über Maxstraße, Kleine Packhofstraße und Devrientstraße eingerichtet. Diese Zeit wird für den Tausch der Abzweige zur Ostra-Allee benötigt.

Auf der Antonstraße West kann ebenfalls einspurig an der Baustelle vorbeigefahren werden. In Richtung Altstadt erfolgt die Reduzierung auf eine Fahrspur bereits vor der Kreuzung Anton-/Leipziger Straße.

Zusätzliche Einschränkungen im Autoverkehr sind an den Wochenenden 28. Juli 2023 7:00 Uhr bis 31. Juli 2023 5:00 Uhr sowie 4. August 2023 7:00 Uhr bis 7. August 2023 5:00 Uhr erforderlich. Am ersten Wochenende ist von der Marienbrücke kommend eine Umleitung über kleine Marienbrücke ausgeschildert. Die Zufahrt zum anliegenden Hotel bleibt aber gewährleistet. Am zweiten Wochenende ist die Fahrt von der Leipziger Straße in Richtung Zentrum nur über die Umleitung Eisenbahnstraße und Bahnhof Neustadt möglich.

Sachsen

Modernisierung Eisenbahnknoten Gößnitz, Baustelle Chemnitz – Chemnitz-Siegmar (Update) (Meldung vom: 19.07.2023)

Am 4. Juli 2023 kündigten wir bereits die Verschiebung der Inbetriebnahme des Eisenbahnknotens Gönitz an. siehe Meldung vom 4. Juli 2023.

Knoten Gößnitz
Nun hat die Deutsche Bahn AG bekannt gegeben, dass der bestehende Ersatzkonzept für die Linien S 5/S 5X (Halle―Leipzig/Halle Flughafen―Leipzig―Altenburg—Zwickau), RE 1 (Göttingen–Gotha–Erfurt–Weimar–Jena–Gera–Glauchau) und RB 37(Glauchau–Meerane–Gößnitz) fortgesetzt. Alle Änderungen sind bereits in den Fahrplan eingepflegt und unter bahn.de sowie in den Apps DB Navigator und DB Streckenagent abrufbar. Weitere Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0 sowie im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com.

Baustelle Chemnitz – Chemnitz-Siegmar
Auch hier gibt es neue Informationen zur Sperrung des Chemnitzer Bahnbogens. Die Sperrung erfolgt nun vom 25. September bis 19. Dezember. Anschließend wird der Chemnitzer Bahnbogen eingleisig und ab Ende März 2024 wieder zweigleisig befahrbar sein. So wird gewährleistet, dass auf der Sachsen-Franken-Magistrale (Leipzig/Dresden–Hof) die Züge rollen können.

Ursprünglich war geplant den Knoten Gößnitz am 25. August 2023 vorgesehen.
Die DB modernisiert bis Ende des Jahres 2026 für rund 330 Millionen Euro die Eisenbahninfrastruktur im Eisenbahnknoten Gößnitz im Rahmen des Ausbaus der Sachsen-Franken-Magistrale. Es werden neue Gleise und Bahnsteige, Ingenieurbauwerke, Oberleitungsanlagen sowie Anlagen der Signal- und Sicherungstechnik, der Elektrotechnik und der Telekommunikation errichtet und auf den neuesten technischen Stand gebracht. Damit schafft die DB die Voraussetzungen für höhere Geschwindigkeiten und kürzere Reisezeiten.

Dresden

Bauarbeiten am Straßburger Platz, letzte Etappe ab 21. Juli 2023 (Meldung vom: 18.07.2023)

Im Zuge der Bauarbeiten am Straßburger Platz beginnt am kommenden Freitag die nächste und gleichzeitig letzte Bauphase. Ab dem 21. Juli 2023 3:00 Uhr fahren die Straßenbahnlinien 1, 2 und 4 wieder planmäßig über den Straßburger Platz, für die Linien 10, 12 und 13 gibt es bis zum 28. Juli 2023 3:00 Uhr noch folgende Umleitungen:

Linie 10:
Verkehrt zwischen Hauptbahnhof und Straßburger Platz über Hauptbahnhof Nord und Pirnaischer Platz.

Linie 12:
Fährt zwischen Postplatz und Pirnaischer Platz über Wilsdruffer Straße. Diese Umleitung hängt nur mittelbar mit dem Bau am Straßburger Platz zusammen. Sie ist der hohen Streckenbelegung am Pirnaischen Platz im Zuge der so genannten Nord-Süd-Verbindung geschuldet. Durch die zusätzlich dort verkehrenden Linien 10 und 13 wird die „12“ alternativ über den Altmarkt geführt.

Linie 13:
Fährt Umleitung zwischen Lennéplatz und Sachsenallee über Hauptbahnhof Nord, Pirnaischer Platz, Straßburger Platz, Fetscherplatz und Blasewitzer/Fetscherstraße.

Seit dem 7. Juli 2023 18:00 Uhr erneuern Baufirmen im Auftrag der DVB rund um den Straßburger Platz etwa 350 Meter Schienen. Das größte Bauteil ist eine vierfache Gleiskreuzung. Wegen ihrer 16 Herzstücke bezeichnen Fachleute sie als „K16“. Sie ist bereits ausgetauscht. Die neue Konstruktion stammt aus der DVB-eigenen Gleisbauwerkstatt in Reick und ersetzt nun die verschlissene Vorgängerin.

Parallel zum Gleisbau führen die Techniker auch Reparaturen an Kabelschutzrohren und Drainageschächten durch. An den Weichen auf der Stübelallee und Lennèstraße werden zwei mechanische und eine elektrische Stellvorrichtung erneuert und drei neue Heizungen eingebaut. Zum Abschluss der Arbeiten wird auf einer Fläche von rund 1060 Quadratmetern neuer Deckenschluss für die Fahrbahn aufgebracht und auf etwa 90 Quadratmetern Rollrasen verlegt. Bis zum 28. Juli 2023 3:30 Uhr soll alles fertig sein. Die Kosten betragen rund 1,5 Millionen Euro. Sie kommen aus dem DVB-Budget zur laufenden Instandhaltung der Infrastruktur.

Sachsen (ZVNL)

Zuschlag für Mitteldeutsches S-Bahnnetz 2025plus erteilt (Meldung vom: 18.07.2023)

Der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) hat in Abstimmung mit den jeweils am Verfahren beteiligten Aufgabenträgern die Zuschläge für die Verkehrsleistungen im Mitteldeutschen S-Bahn-Netz ab 13. Dezember 2026 (MDSB2025plus) an die Unternehmen DB Regio und Die Länderbahn erteilt. Die Verträge laufen bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2038.

Bei dem Vergabeverfahren, das auch den größeren Teil der Verkehre durch den City-Tunnel Leipzig (CTL) betrifft, handelt es sich hinsichtlich der Komplexität und des organisatorischen Aufwands um einen der deutschlandweit größten Verkehrsverträge. Das zunächst offen EU-weit durchgeführte Ausschreibungsverfahren MDSB2025plus musste in getrennte Verhandlungsverfahren übergeleitet werden, da die angebotenen Preise den Erwartungswert in erheblichem Maße überschritten hatten. Diese Vorgehensweise ist durch die Vorgaben des europäischen Vergaberechts normiert. In den getrennten Verhandlungsverfahren konnten wirtschaftliche Ergebnisse erzielt werden.

Im Verfahren MDSB2025plus war über die Vergabe der Verkehrsleistungen zu entscheiden, die mit elektrisch betriebenen Schienenfahrzeugen (EMU) erbracht werden - mit Ausnahme der künftigen S-Bahn-Linie in Richtung Döbeln, auf der batterieelektrische Fahrzeuge (BEMU) zum Einsatz kommen sollen. Hierzu gibt es das gesonderte Vergabeverfahren MDSB2025BEMU, das bis Ende Juli 2023 abgeschlossen sein wird.

Verfahrensbeteiligte Aufgabenträger bei MDSB2025plus sind neben dem federführenden ZVNL und den sächsischen Zweckverbänden Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) und Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland (ZVV) auch die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Die beteiligten Aufgabenträger haben die in zwei Losen ausgeschriebenen Verkehrsleistungen wie folgt vergeben:
Los 1
Linie S 4
Torgau – Leipzig CTL – Wurzen – Riesa

Linie S 6
Leipzig-Stötteritz – Leipzig CTL – Markranstädt – Naumburg

Linie S 10
Leipzig Hbf. (oben) – Schkeuditz

mit insgesamt rund drei Millionen Zugkilometern an DB Regio AG. Mit beauftragt wurde vom Land Sachsen-Anhalt außerdem die Beschaffung und Vorhaltung von zwei zusätzlichen Fahrzeugen. Mit diesen Fahrzeugen kann in Zukunft die Linie S 6 um eine alternierende Führung nach Merseburg und Naumburg erweitert werden.

Los 2
Linie S 3
Halle-Nietleben – Schkeuditz – Leipzig CTL – Borna – Geithain

Linie S 5
Halle-Trotha – Flughafen Leipzig/Halle – Leipzig CTL – Markkleeberg – Altenburg – Gößnitz/Glauchau – Werdau - Zwickau

Linie S 5x
Halle-Trotha – Flughafen Leipzig/Halle – Leipzig CTL – Markkleeberg – Altenburg – Werdau – Zwickau/Plauen

mit rund sechs Millionen Zugkilometern an Die Länderbahn GmbH DLB.

Für die Erbringung aller ab Dezember 2026 geplanten Leistungen ist es nach Auffassung der Aufgabenträger zwingend erforderlich, dass Bund und Land die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen, um die deutlich gestiegenen Kosten zum Beispiel für Energie und Personal ausgleichen zu können. Die finanziellen Voraussetzungen für einen bedarfsgerechten Schienenpersonennahverkehr sind dauerhaft zu sichern, um die erfreulicherweise stark wachsende Nachfrage und den damit verbundenen Kapazitätsbedarf im Interesse der angestrebten Verkehrswende befriedigen zu können.

Erfurt

Bauarbeiten in der Grubenstraße (Meldung vom: 13.07.2023)

In den Sommerferien vom 13. Juli bis 20. August 2023 erneuert die EVAG die Gleisanlagen in der Wendeschleife Grubenstraße zwischen Salinenstraße und Zoopark. Im Zuge dessen wird auch die stadteinwärtige Haltestelle Grubenstraße barrierefrei ausgebaut und verlängert.

Vom 17. Juli bis 4. August 2023 ist der Bereich für den Stadtbahnverkehr voll gesperrt. Die Bus-Linien verkehren wie gewohnt ab Grubenstraße.Die Stadtbahn-Linie 5 wird eingestellt. Dafür kommen auf der Stadtbahn-Linie 1 tagsüber Großzüge zum Einsatz. Am Abend wird auf dieser Linie der Verkehr verdichtet.

Zwischen der Salinenstraße und Zoopark wird ein Schienenersatzverkehr (SEV) eingerichtet. Die Busse fahren im Tagesverkehr im 10-Minuten-Takt (an Werktagen) bzw. 15-Minuten-Takt (an Wochenenden). Der SEV verkehrt wie folgt: Salinenstraße - Grubenstraße - An der Lache - Ersatzhalt Bunsenstraße - August-Frölich-Straße – Bonhoefferstraße - Karl-Reimann-Ring - Julius-Leber-Ring – Zoopark und umgekehrt.

Für die ersten drei Wochen der Bauzeit wird die Überfahrt Grubenstraße für den Individualverkehr gesperrt werden. Autofahrer werden gebeten, die ausgewiesene Beschilderung und Verkehrsführung vor Ort zu beachten.

Die Arbeiten erfolgen im verlängerten Schichtsystem zwischen 7 Uhr und 20 Uhr. In einigen Nachtschichten werden Schienenstoßschweißungen und andere Gleisbauarbeiten ausgeführt. Die erforderliche Nachtarbeit wird sich auf die unbedingt notwendigen Arbeiten beschränken. Geplant ist, dass maximal an fünf Nächten Arbeiten durchgeführt werden. Trotz des Einsatzes modernster Technik ist eine Lärmentwicklung nicht auszuschließen. Wir sind bemüht, die Beeinträchtigungen auf ein Minimum zu beschränken.

Genauere Informationen zur Linienführung gibt es im Internet unter: www.evag-erfurt.de, hier sind in Kürze auch die Fahrtzeiten im Routenplaner hinterlegt. Auch in der EVAG-App werden alle Fahrzeiten zu sehen sein.

Sachsen-Anhalt

DB-Tochter start soll Zuschlag für DISA-II erhalten (Meldung vom: 07.07.2023)

Das Bahnunternehmen Regionalverkehre Start Deutschland GmbH (start) soll den Zuschlag für das Dieselnetz Sachsen-Anhalt II (DISA II) erhalten. Diese Entscheidung ist das Ergebnis des europaweiten Vergabeverfahrens der Auftraggeber Sachsen-Anhalt, Freistaat Thüringen und Regionalverband Großraum Braunschweig. Die unterlegenen Bieter wurden heute über die Entscheidung informiert und haben die Möglichkeit, binnen einer Frist von zehn Tagen die Entscheidung zu beanstanden.

Für start, eine hundertprozentige Tochter der DB Regio AG, wird es das erste Netz in Sachsen-Anhalt, das sie betreibt. Dafür baut das Unternehmen eine regionale Niederlassung im Land auf. Vorgesehen ist ein nahtloser Übergang zwischen dem jetzigen Betreiber Abellio und start zum Fahrplanwechsel 2024; der neue Vertrag läuft bis 2032. Für die Fahrgäste bleibt der Fahrplan nahezu unverändert, auch die Fahrzeuge müssen von start übernommen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Abellio haben die Möglichkeit, zum neuen Betreiber zu wechseln und auch die Fahrzeuginstandhaltung bleibt durch den bestehenden Instandhaltungsvertrag in Halberstadt verankert.

Das Netz umfasst die meisten dieselbetriebenen Strecken in Sachsen-Anhalt mit einem Leistungsvolumen von circa 9,3 Millionen Zugkilometern pro Jahr, davon werden circa 8,4 Millionen Zugkilometer innerhalb der Landesgrenze zurückgelegt. Dazu gehören die Verbindungen von Magdeburg nach Wolfsburg, in den Harz (Halberstadt, Blankenburg, Goslar), nach Erfurt, von Halle nach Goslar, von Dessau nach Aschersleben, von Stendal nach Wolfsburg sowie die Strecke zwischen Naumburg und Wangen.

Der Vertrag mit dem aktuellen DISA-Betreiber Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH wird im Jahr 2024 vorfristig beendet, nachdem das Unternehmen im Jahr 2021 in wirtschaftliche Schieflage geraten war und in ein Schutzschirmverfahren eintrat. Angesichts des Insolvenzverfahrens einigten sich alle Beteiligten auf eine Vergleichsvereinbarung, die zur vorzeitigen Neuausschreibung des Diesel-Netzes führte.

Erfurt

Einschränkungen auf den Bus-Linien 9 und 65 (Meldung vom: 06.07.2023)

Im Rahmen der bereits laufenden Bauarbeiten in der Wilhelm-Busch-Straße werden ab Montag, 10. Juli 2023 die Hans-Loch-Straße und die Jenaer Straße teilweise gesperrt. Es kommt zu weiteren Einschränkungen auf der Bus-Linie 9 sowie auf der Bus-Line 65.

Die Linie 9 wird in beiden Richtungen umgeleitet. Die Haltestelle Jenaer Straße wird stadtein- und stadtauswärts ersatzlos aufgehoben. Die Haltestellen Häßlerstraße und Thielenstraße werden verlegt. Ab Daberstedt wird die Bus-Linie 9 wie folgt umgeleitet: Ersatzhalt Thielenstraße – Ersatzhalt Häßlerstraße – Ersatzhalt Geraer Straße – Ersatzhalt Spielbergtor und weiter wie Linienführung. Ab Hauptbahnhof verkehrt die Bus-Linie 9 wie folgt: Ersatzhalt Spielbergtor - Ersatzhalt Geraer Straße – Haltestelle Einkaufszentrum - Ersatzhalt Häßlerstraße - Daberstedt.

Auch die Bus-Linie 65 wird ab Haltestelle Kammweg umgeleitet. Die Haltestellen Häßlerstraße und Jenaer Straße entfallen ersatzlos. Es gilt ein Baufahrplan.

Weitere Informationen gibt es unter www.evag-erfurt.de sowie über die EVAG-App „Erfurt mobil“. Gern informieren die Kollegen bei Fragen über das Service-Telefon 0361/19449 oder persönlich im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger.

Dresden

Ferienbaustelle an zentralem Knotenpunkt - Umleitung für Straßenbahnen / Gleiskreuzung Straßburger Platz wird erneuert (Meldung vom: 06.07.2023)

Im Anschluss an den seit 19. Juni 2023 laufenden Schienentausch auf der Lennéstraße wird von Freitag, dem 7. Juli 2023, 18:00 Uhr bis Freitag, den 28. Juli 2023, 3:00 Uhr die Gleiskreuzung auf dem Straßburger Platz erneuert. Die Bauarbeiten finden in mehreren Etappen statt. Dafür müssen auch die Straßenbahnen umgeleitet werden. Ab dem 7. Juli 2023 18:00 Uhr sind folgende Änderungen im Linienverkehr nötig:

Linie1:Bekommt eine geteilte Linienführung,im Osten verkehrt die „1“ von Prohlis kommend planmäßig bis Comeniusplatz und fährt dann weiter zum Fetscherplatz. Von dort geht es als „13“ weiter nach Mickten. In der Gegenrichtung wird die „13“ am Fetscherplatz zur „1“ und fährt über Canalettostraße und Stübelallee nach Prohlis.

Im Westen verkehrt die Linie 1 von Leutewitz planmäßig bis Postplatz und endet in der Gleisschleife an der Webergasse.

Linie 2:Wird ebenfalls geteilt,im Osten fährt die „2“ von Kleinzschachwitz planmäßig bis Comeniusplatz und endet am Fetscherplatz. Von dort geht es über Canalettostraße und Stübelallee zurück nach Kleinzschachwitz.

Im Westen fährt die „2“ von Gorbitz planmäßig bis zum Postplatz. Von dort geht es als Linie 4 weiter über Pirnaischer Platz, Carolabrücke und Neustädter Markt nach Weinböhla. In der Gegenrichtung wird die Linie 4 am Pirnaischen Platz zur „2“ und fährt über Postplatz nach Gorbitz.

Linie 4:Verkehrt mit geteilter Linienführung,im Osten fährt die Linie 4 von Laubegast planmäßig bis Fetscherplatz und über Comeniusplatz und Canalettostraße zurück nach Laubegast.

Im Westen geht es ab Weinböhla planmäßig bis Neustädter Markt und weiter über Carolabrücke zum Pirnaischen Platz. Dort erfolgt der Linienwechsel zur „2“.

Linie 10:verkehrt ab Messe Dresden über Hauptbahnhof verkürzt bis Lennéplatz. Von dort geht es als Linie E9 weiter über Wasaplatz nach Prohlis.

Linie 12:Fährt von Leutewitz planmäßig bis Postplatz. Von dort geht es weiter über Altmarkt, Pirnaischer Platz, Carolabrücke, Albertplatz, Sachsenallee, Blasewitzer/Fetscherstraße, Fetscherplatz, Comeniusplatz, Canalettostraße, Fetscherplatz und über Schandauer Straße nach Tolkewitz. In der Gegenrichtung fährt die „12“ ab Tolkewitz über Schillerplatz, Blasewitzer/Fetscherstraße, Sachsenallee, Albertplatz, Carolabrücke, Pirnaischer Platz, Altmarkt zum Postplatz und von dort planmäßig weiter nach Leutewitz.

Linie 13:Bekommt auch eine geteilte Linienführung, Im Osten fährt die „13“ als Linie E9 von Prohlis bis Lennéplatz und weiter als „10“ über Hauptbahnhof zur Messe Dresden.

Im Westen verkehren die Wagen ab Mickten planmäßig bis Sachsenallee und dann über Blasewitzer/Fetscherstraße zum Fetscherplatz. Dort erfolgt der Wechsel in Linie 1 und es geht über Canalettostraße und Stübelallee planmäßig nach Prohlis. In der Gegenrichtung wird aus der „1“ am Fetscherplatz die Linie 13, die über Blasewitzer/Fetscherstraße und Sachsenallee nach Mickten fährt.

EV 4:Als Ersatz für die Linien 1, 2, 4, 10 und 12 fahren Busse mit der Bezeichnung „EV 4“ zwischen Postplatz und Spenerstraße. Die Fahrt verläuft über Altmarkt, Pirnaischer Platz und Straßburger Platz.

EV 13:Für die Linien 10 und 13 gibt es einen weiteren Ersatzverkehr mit Bussen. Der fährt als „EV 13“ zwischen Lennéplatz und Sachsenallee über Straßburger Plat

Diese Umleitungen sind vom 7. Juli 2023 18:00 Uhr bis 21. Juli 2023 3:00 Uhr notwendig.Danach können die Linien 1, 2 und 4 wieder planmäßig über den Straßburger Platz fahren. Die Linien 10, 12 und 13 werden aufgrund des Baufeldes am Straßburger Platz Richtung Lennéstraße noch bis zum 28. Juli 2023 3:00 Uhr umgeleitet. „Uns ist durchaus bewusst, dass wir den Fahrgästen für mindestens zwei Wochen einiges zumuten“, bedauert der Leiter des Verkehrsmanagements und Marketings der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) Martin Gawalek die weitreichenden Umleitungen. „Aber die hoch belastete Gleiskreuzung am Straßburger Platz ist so verschlissen, dass wir dort seit Monaten nur noch Schrittgeschwindigkeit fahren. Das hat Auswirkungen auf alle Verkehrsteilnehmer. Wegen des geringeren Verkehrs haben wir die Reparatur bewusst in die Sommerferienzeit gelegt.“

Beginnend ab 7. Juli 2023 18:00 Uhr werden rund um den Straßburger Platz etwa 350 Meter Schienen erneuert. Auch die vierfache Gleiskreuzung, die wegen ihrer 16 Herzstücke von Fachleuten als „K16“ bezeichnet wird, wird ausgetauscht. Die neue Kreuzung liegt schon seit einigen Wochen in der DVB-eigenen Gleisbauwerkstatt Reick zum Abtransport auf die Baustelle bereit. Parallel zum Gleisbau führen die Techniker Reparaturen an Kabelschutzrohren, Weicheneinrichtungen und Drainageschächten durch. An den Weichen auf der Stübelallee und Lennèstraße werden zwei mechanische und eine elektrische Stellvorrichtung erneuert und drei neue Heizungen eingebaut. Zum Abschluss der Arbeiten wird auf einer Fläche von rund 1060 Quadratmetern neuer Deckenschluss für die Fahrbahn aufgebracht und auf etwa 90 Quadratmetern Rollrasen verlegt. Bis zum 21. Juli 2023 3:00 Uhr ist der Straßburger Platz in Ost-West-Richtung fertig, im südlichen Teil zur Lennéstraße wird noch bis zum 28. Juli 2023 3:30 Uhr gebaut. Die Kosten betragen rund 1,5 Millionen Euro und kommen aus dem DVB-Budget zur laufenden Instandhaltung der Infrastruktur.

Autofahrer sollten Straßburger Platz umfahren
Vom 7. Juli 18:00 Uhr bis 21. Juli 2023 3:30 Uhr können Autofahrer in Ost-West-Richtung mit Einschränkungen an der Baustelle vorbeifahren. In Nord-Süd-Richtung, also im Zuge der Lennèstraße und Güntzstraße werden Umleitungen ausgeschildert. Aus der Güntzstraße kann nach rechts zum Pirnaischen Platz abgebogen werden, ebenso aus der Stübelallee nach rechts in die Güntzstraße. Gesperrt ist lediglich die Passage geradeaus über den Straßburger Platz.

Vom 21. Juli 2023 3:30 Uhr bis 28. Juli 2023 3:30 Uhr ist der nördliche Teil des Straßburger Platzes wieder vollständig befahrbar. Dafür ist im Süden die West-Ost-Verbindung von der Grunaer Straße zur Stübelallee gesperrt. Das Abbiegen Richtung Lennéstraße ist aber möglich.

Autofahrer, die nicht zwingend zum Straßburger Platz müssen und trotz paralleler Baustellen im Stadtgebiet Alternativen haben, sollten das Areal weiträumig umfahren.

Aktuell

Weißeritztalbahn lädt zum Schmalspurbahn-Festival für die ganze Familie (Meldung vom: 06.07.2023)

In den Sommerferien wird das sommerliche Weißeritztal wieder zum Fest-Areal: Eisenbahnfans und Familien sind vom 15. bis 16. Juli zum traditionellen Schmalspurbahn-Festival eingeladen. Und in diesem Jahr gibt’s gleichzeitig noch ein Jubiläum zu feiern. „Runde 140 Jahre ist es jetzt her, dass die Gesamtstrecke der Weißeritztalbahn in Betrieb genommen wurde“, erläutert Mirko Froß, Eisenbahnbetriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG). „Los geht das Festwochenende bereits am 14. Juli mit dem Foto-Freitag. Dafür sind zwei Sonderzüge im Einsatz: 10.45 Uhr ab Freital-Hainsberg bis zum Kurort Kipsdorf sowie 15.25 Uhr bis Obercarsdorf.“ Für diese Fahrten bittet die SDG um eine kurze Anmeldung. Für Samstag und Sonntag ist ein umfangreicher Sonderfahrplan mit drei verschiedenen Zuggarnituren geplant: Unterwegs sein werden ein Zug der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen (um 1910), ein Zug der Deutschen Reichsbahn (um 1970) sowie ein Zug im Design der SDG. Einer der absoluten Höhepunkte ist die Lokparade, die im vergangenen Jahr ihre Generalprobe erlebte. Start ist am Sonnabend und Sonntag jeweils circa 18.15 Uhr in Freital-Hainsberg.

„Daneben gibt es viele weitere Programmpunkte für Eisenbahnliebhaber und die ganze Familie“, sagt Gabriele Clauss, Marketingleiterin beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „Dank vieler Partner erwartet die Besucher entlang der Strecke ein vielfältiges Programm: Fahrzeug-Präsentationen, Vorführungen, Ausstellungen sowie allerhand Wissenswertes zur Region sorgen an den Bahnhöfen entlang der Strecke für Kurzweil.“ Da geführte Wanderungen immer beliebter werden, stehen zwei Touren auf dem Programm des Festivals: Vom Bahnhof Rabenau aus wird am 15. Juli eine kurze, geführte Wanderung durch den Rabenauer Grund angeboten, und von Kipsdorf aus geht es am 16. Juli mit der Gästeführerin nach Schmiedeberg. Für die jüngsten Besucher sind Spiele, Schminken, Basteln und vieles mehr, unter anderem am Samstagnachmittag eine Maskottchenparade in Freital-Hainsberg, geplant. Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl an den Stationen gesorgt.

Übrigens: Kinder in Begleitung eines Erwachsenen fahren kostenfrei mit. Wer bereits ein Deutschlandticket hat, kann an Bord der Züge den SDG-Historik-Zuschlag für acht Euro erwerben und damit einen ganzen Tag auf der Bahn unterwegs sein.

Das komplette Programm sowie die Anreisetipps gibt es unter www.vvo-online.de und www.weisseritztalbahn.com sowie im Flyer, der unter anderem bei der SDG und dem VVO erhältlich ist.

Leipzig

Modernisierung Waldstraße: Straßenbahn fährt ab 10. Juli / Bauarbeiten im Plan und werden bis Gohlis fortgesetzt (Meldung vom: 06.07.2023)

Mit Beginn der Sommerferien kann die Straßenbahn wieder in die Waldstraße fahren und bedient ab 10. Juli die Haltestelle Sportforum Ost in derFeuerbachschleife. Damit wurden die Gleisanlagen in den ersten beiden Bauabschnitten pünktlich fertiggestellt. Die Straßenbahnlinie 34 fährt von S-Bahnhof Plagwitz bis Sportforum Ost und ersetzt die Linie 14. Linie 4 fährt weiterhin die Umleitung über die Pfaffendorfer Straße.

"Ich freue mich, dass die Baumaßnahmen so zügig vorangehen und wir mitden vielen Maßnahmen im Bereich der Waldstraße voll im Plan sind. Mit der Modernisierung gestalten wir den gesamten Verkehrsraum attraktiver. Mit dem Umbau der Haltestelle Sportforum Ost verbessern wir die Anbindung und dank der fertiggestellten Feuerbachschleife ist der ÖPNV insbesondere bei der Abreise von Fußballspielen und Veranstaltungen nun wieder optimalaufgestellt", so Thomas Dienberg, Bürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Leipzig.

In den letzten Wochen wurden die Gleisanlagen in der Waldstraße vom Waldplatz bis zur Gleisschleife modernisiert, außerdem die Gleise in der Feuerbachschleife. Zusätzlich wurde die Haltestelle Sportforum Ost barrierearm ausgebaut. Auch die Fahrleitungen und die Stromversorgung wurden in diesem Bereich erneuert. In den nächsten Wochen werden die Bauarbeiten bis zur Waldstraßenbrücke sowie bis nach Gohlis fortgesetzt. Siehe dazu auch die Pressemitteilung der Stadt Leipzig vom 21. Juni 2023.

"Durch die Modernisierung dieser wichtigen Magistrale können wir in Zukunft mit breiteren Straßenbahnen in der Waldstraße fahren und erhöhen die Leistungsfähigkeit, besonders während der zahlreichen Großveranstaltungen. Damit erreichen wir einen wichtigen Meilenstein in der Umsetzung der Mobilitätsstrategie der Stadt Leipzig mit ihren gesetzten Zielen, um die Klimaschutzziele der Stadt Leipzig zu erreichen und insgesamt die Lebensqualität zu steigern", so Ronald Juhrs, Geschäftsführer Technik und Betrieb der Leipziger Verkehrsbetriebe.

Seit Oktober 2022 laufen auch die Arbeiten an Gehwegübergängen entlang der Waldstraße sowie für den Neubau der Waldstraßenbrücke. Nach dem Abbruch der Plattenbalkenbrücke konnten 22 Bohrpfäle im Untergrund gesetzt werden. In den nächsten Monaten wird nun die Waldstraßenbrücke mit einer lichten Weite von 17 Metern als Stahlverbundbauwerk errichtet. Bereits ab Dezember 2023 sollen dann erste Straßenbahnen über die Brücke und damit wieder bis Gohlis fahren können.

Die Leipziger Wasserwerke haben seit Baubeginn etwa 920 Meter Trinkwasserleitungen neu verlegt und über 50 Hausanschlüsse umgebunden. Händisch saniert wurden etwa 475 Meter Entwässerungsleitungen und 15 Hausentwässerungen erneuert. Mit diesen umfassenden Maßnahmen tragen die Leipziger Wasserwerke dazu bei, dass das Wohnviertel auch weiterhin auf eine zukunftsfähige und verlässliche Trink- und Abwasserinfrastruktur vertrauen kann.

"In den nächsten Wochen baut das von den Leipziger Wasserwerken beauftragte Unternehmen HTR-Bau außerdem drei Schwerkraftbrunnen, um das anstehende Grundwasser abzusenken und damit das Setzen des Sonderverbaus im Bereich der Brücke zu gewährleisten. Anschließend wird das 20 Tonnen schwere Sonderbauwerk eingesetzt. Im zweiten Bauabschnitt werden mehrere Mischwasserleitungen zwischen Leutzscher Allee und Primavesistraße saniert und erneuert, um die Entsorgung des Abwassers auch in Zukunft zu sichern", sagt Torsten Michael, Geschäftsführer BSL GmbH.

Die Waldstraße ab Waldplatz sowie die Kreuzung Leuzscher Allee bis Primavesistraße bleibt, ab 17. Juli 2023 bis zum Ende der Sommerferien 2023, für den Autoverkehr, voll gesperrt. Die entsprechenden Umleitungen bleiben bestehen. Weitere Informationen und Umleitungspläne finden Sie unter www.L.de/waldstraße.

Das Bauprojekt Waldstraße ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Leipzig, der Leipziger Verkehrsbetriebe und Wasserwerke. Bis März 2024 investieren die Bauherren rund 30 Millionen Euro.


Sachsen

Bauarbeiten zwischen Chemnitz und Olbernhau-Grünthal (Meldung vom: 05.07.2023)

Vom 10. bis zum 22. Juli fahren Busse zwischen Grünhainichen-Borstendorf und Olbernhau-Grünthal - Züge zwischen Chemnitz und Grünhainichen-Borstendorf verkehren planmäßig

Die Deutsche Bahn (DB) baut Mitte Juli auf der Strecke zwischen Chemnitz und Olbernhau-Grünthal. Damit auch in Zukunft dort die Züge zuverlässig und pünktlich fahren, erneuern Expert:innen der DB auf den Streckenabschnitt zwischen Grünhainichen-Borstendorf und Olbernhau-Grünthal Gleise, modernisieren einen Bahnübergang in Pockau-Lengefeld und streichen eine Brücke mit neuem Korrosionsschutz. Auch der Bahnhof Pockau-Lengefeld erhält neue Gleise, eine zusätzliche Weiche und zwei neue Gleisquerungen. Zudem arbeitet die DB an vier Durchlässen.

Informationen zum Zugverkehr:

Wegen der Bauarbeiten ist der Streckenabschnitt zwischen Grünhainichen-Borstendorf und Olbernhau-Grünthal vom 10. Juli (7.15 Uhr) bis zum 22. Juli (16.00 Uhr) durchgehend gesperrt. Züge der Linie RB 81 Chemnitz - Olbernhau-Grünthal fallen auf dem Streckenabschnitt zwischen Grünhainichen-Borstendorf und Olbernhau-Grünthal aus. Busse fahren als Ersatz. Die Züge zwischen Chemnitz und Grünhainichen-Borstendorf verkehren planmäßig.

Alle Änderungen sind bereits in den Fahrplan eingepflegt. Die DB bittet alle Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt auf www.bahn.de und in der App DB Navigator zu informieren. Weitere Informationen gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im MDR auf Texttafel 738 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com.

Leipzig

Sommerferien mit der LVB (Meldung vom: 05.07.2023)

Mit Beginn der Sommerferien kommt es auf verschiedenen Bus- und Straßenbahnlinien zu Änderungen. Wie gewohnt, gilt der Ferienfahrplan, die Schülerfahrten finden nicht statt.

Baustelle Delitzscher Straße
Ab dem 10. Juli 2023 und bis Mitte Oktober 2023 werden die Gleisanlagen in der Delitzscher Straße zwischen Theresienstraße und Wittenberger Straße grundhaft erneuert. Die Bauzeit von circa 14 Wochen wird in drei Bauphasen eingeteilt. Das Vorhaben der Verkehrsbetriebe umfasst die Grunderneuerung von Gleisen, Fahrleitung, Bahnstrom und Weichensteuerungen im Bereich der Delitzscher Straße südlich der Überfahrt Theresienstraße. Grund ist Verschleiß an den Gleisanlagen. Die Blindenleitsysteme an den Haltestellen werden erneuert sowie fehlende Geländer ergänzt.

Die Straßenbahnlinie 16 fährt deswegen bis 15. Oktober 2023 zwischen Wilhelm-Liebknecht-Platz und Eutritzscher Zentrum über Apelstraße, Historischer Straßenbahnhof. Die Haltestelle Wilhelminenstraße kann nicht bedient werden. Online sind alle Informationen unter www.L.de/delitzscher-straße verfügbar.

Baustelle Wurzner Straße
In der Wurzner Straße finden vom 10. Juli 2023 bis 18. August 2023 Gleisinstandsetzungen statt. Die Straßenbahnlinie 7 fährt zwischen Hauptbahnhof und Annenstraße über die Eisenbahnstraße. Linie 8 von Grünau-Nord fährt nur bis zum Hauptbahnhof. Die Linie 12 fährt ab Johannisplatz weiter als 4E bis zur Endstelle Naunhofer Straße über Reudnitz, Koehlerstraße.

Baustelle Sommerfeld
Ebenfalls ab 10. Juli 2023 wird die Schleife Sommerfeld und ab Ende Juli die Gleise in der Landsberger Straße zwischen Haltestelle Beyerleinstraße und der Gleisschleife instandgesetzt. Die Straßenbahnlinien 3E und 7 verkehren nur verkürzt bis zur Ersatzendstelle Paunsdorf-Nord. Ein Schienenersatzverkehr ist zwischen Paunsdorf, Straßenbahnhof und Paunsdorf-Nord über Sommerfeld im Einsatz.

Baustelle Gohlis
In Gohlis fährt die Straßenbahnlinie 4 vom 24. Juli 2023 bis 6. August 2023 verkürzt zum Gleisdreieck Viertelsweg, ein Schienenersatzverkehr (SEV 4) wird eingesetzt.

Baustelle Waldstraße
Die Bauarbeiten in der Waldstraße liegen gut im Plan! Ab dem 10. Juli 2023 kann die Straßenbahnlinie 34 daher über die Gleisschleife Feuerbachstraße wieder ein erstes Teilstück der Waldstraße bedienen.

Mit Bus und Straßenbahn zum Badestrand
Mit zahlreichen Bus- und Straßenbahnlinien der LVB sind auch die Badeseen in Leipzig zu erreichen, die Leipziger Freibäder freuen sich ebenfalls auf einen Besuch. Informationen zur Anreise finden Sie unter www.L.de.

Immer gut informiert
Das LVB-Angebot ist, wie üblich, über alle Auskunftssysteme abrufbar und aktuell hinterlegt. So sind u.a. Anwohnerinformationen, Plakate oder Flyer einsehbar. Online sind alle Informationen unter www.L.de/baustellen[url] oder [url=http://www.L.de/fahrplan]www.L.de/fahrplan verfügbar.

Sachsen

Baustellen zwischen Wilthen und Ebersbach (Meldung vom: 05.07.2023)

Baustellen zwischen Wilthen und Ebersbach führen ab dem Wochenende zum angepassten Sommerfahrplan
Fahrplanänderungen zwischen 8. Juli 2023 bis einschließlich 10. September 2023.

Bauarbeiten an gleich zwei Brückenkonstruktionen in Wilthen und Taubenheim führen ab dem ersten Sommerferienwochenende zu einer vollständigen Bahnstreckensperrung zwischen Wilthen und Ebersbach.
Ersetzt werden die Brückenbauwerke von 1877 und 1906, weil sie nach weit über 100 Jahren das Ende ihrer technischen Nutzbarkeit erreicht haben. Die Streckensperrung zieht auf allen Linien des trilex RE 1 / RB 60 und RE 2 / RB 61 umfangreiche Fahrplanänderungen nach sich.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
RE 2 Dresden – Zittau – Liberec
Der Regionalexpress von Dresden nach Zittau verkehrt wochentags im 2-Stundentakt ab 5:25 Uhr morgens ab Dresden Hauptbahnhof und wird umsteigefrei ab Bischofswerda umgeleitet auf die Strecke des RE 1 über Bautzen nach Löbau. Ab Löbau nutzt der Regionalexpress RE 2 die für diese Umleitung ertüchtigte Strecke nach Ebersbach, um von dort direkt nach Zittau durchzufahren. Die Fahrt mit dem RE 2 ist für den Fahrgast umsteigefrei. Die gesamte Fahrzeit erhöht sich aufgrund der Baustellenumleitung auf ca. 2 Stunden. Im Rahmen des Baustellenfahrplans in diesem Sommer werden die Kapazitäten des RE 2 erhöht. Alle Züge des RE 2 fahren in diesem Zeitraum mindestens in Doppeltraktion. Wenn möglich, nutzen Fahrgäste bitte diese Linie, um nach Zittau zu reisen. Fahrgäste, die weiter nach Liberec möchten, nutzen ab Zittau die Linie L7. Ergänzend dazu wird auch Schienenersatzverkehr mit Expressbussen angeboten.

RB 61 Dresden– Zittau
Die Regionalbahn von Dresden nach Zittau verkehrt Montag bis Freitag im Stundentakt ab 3:53 Uhr morgens von Dresden Hauptbahnhof zunächst als RB 60 bis Bischofswerda, dort steigen die Fahrgäste in die RB 61 bis Wilthen um. Fahrgäste, die weiter als Wilthen fahren möchten, nutzen bereits ab Neukirch/Ost den unmittelbar in Bahnhofsnähe beginnenden Schienenersatzverkehr, der an den Fahrplan des trilex angepasst zwischen Neukirch Ost und Ebersbach pendelt. Der SEV fährt alle auf dem gesperrten Streckenabschnitt liegenden Haltestellen der RB 61 an. Ab Ebersbach ist ein dritter Umstieg in die Regionalbahn der Linie RB 61 möglich, die auf der ursprünglichen Bahnstrecke mit allen Haltepunkten bis nach Zittau fährt. Durch den Schienenersatzverkehr erhöht sich die Fahrzeit zwischen Dresden Hauptbahnhof und Zittau mit der Regionalbahn RB 61 auf etwa 2,5 Stunden.

Am Wochenende fährt die RB 61 alle 2 Stunden von Wilthen bis Dresden durch. Der Umstieg in Bischofswerda entfällt samstags und sonntags. Darüber hinaus wird zusätzlicher Schienenersatzverkehr angeboten, der bereits in Bischofswerda beginnt und die Haltepunkte bis Ebersbach bedient.

RE 1 Dresden – Görlitz – Zgorzelec
Der Regionalexpress RE 1 verkehrt im 2-Stundentakt. Die Abfahrtzeiten des RE 1 ab Dresden Hauptbahnhof bzw. Görlitz können vereinzelt vom Regelfahrplan abweichen. Außerdem werden von Montag bis Samstag zusätzliche Verbindungen angeboten, bei denen dann aber ein Umstieg aus oder in die Linie RE 2 in Löbau erforderlich ist.
Für Fahrgäste mit dem Ziel Zgorzelec wird gegebenenfalls ein Umstieg oder Aufenthalt in Görlitz erforderlich sein.

RB 60 Dresden Hauptbahnhof – Görlitz – Zgorzelec
Die Regionalbahn RB 60 verkehrt durchgehend und stündlich. Es kommt bei einigen Verbindungen zu Abweichung bei den Abfahrtszeiten um wenige Minuten. Fahrgäste müssen seltener in Bischofswerda umsteigen.
Auch bei der Regionalbahn RB 60 kann gegebenenfalls für Fahrgäste mit dem Ziel Zgorzelec ein Umstieg oder Aufenthalt in Görlitz erforderlich sein.

Weitere Infos
Über die genauen Reisemöglichkeiten und Verbindungen können sich unsere Fahrgäste ab sofort auf unserer Homepage unter www.trilex.de/baustellen informieren. Gern gibt Ihnen auch unser Kundencenter (Hotline: +49 89 54 888 97 25) über die gewünschte Reiseverbindung Auskunft. Die Hotline ist täglich 24 Stunden, an sieben Tagen die Woche besetzt.

Wir bitten außerdem zu beachten, dass sich die Haltestellen des Schienenersatzverkehrs nicht immer direkt an den jeweiligen Bahnhöfen befinden. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten werden in Wilthen das Handelszentrum und in Schirgiswalde die Schule mit den Bussen angefahren. Über die genaue Lage der SEV-Haltepunkte informieren sich unsere Fahrgäste bitte ebenfalls auf der Homepage oder folgen den Hinweisschildern an den entsprechenden Haltepunkten. Insbesondere beim Schienenersatzverkehr ist die Mitnahme von Fahrrädern nur eingeschränkt möglich, der Personenverkehr hat jederzeit Vorrang.

Aktuell

Die Seenlandbahn ist wieder am Start (Meldung vom: 04.07.2023)

In den Sommerferien von Dresden über Kamenz nach Senftenberg

Am kommenden Wochenende, zum Start der sächsischen Sommerferien, nimmt die Seenlandbahn zwischen Dresden, Kamenz und Senftenberg ihren Betrieb wieder auf. Auf Initiative des Bürgermeisters der Stadt Bernsdorf, Harry Habel, engagieren sich der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und der Landkreis Bautzen mit finanzieller Unterstützung durch den Freistaat Sachsen für die saisonale Wiederinbetriebnahme der Strecke an den Wochenenden zwischen dem 8. Juli und 20. August.

Auf der Strecke werden Triebwagen der DB Regio eingesetzt. Die Züge starten immer samstags und sonntags um 9.35 Uhr im Dresdner Hauptbahnhof und erreichen Kamenz um 10.23 Uhr. Von dort geht es zügig weiter: Nächste Stationen sind Bernsdorf um 10.33 Uhr, Wiednitz um 10.37 Uhr und Hosena um 10.44 Uhr. Das Ziel Senftenberg erreicht der Triebwagen um 10.56 Uhr. Die Rückfahrt startet in Senftenberg um 16.56 Uhr und trifft um 18.21 Uhr am Dresdner Hauptbahnhof ein. Unter www.vvo-online.de/seenlandbahn ist der vollständige Fahrplan abrufbar. Zudem hat der VVO einen kompakten Flyer herausgegeben.

Da die Kapazität für Fahrräder im Zug begrenzt ist, können vorab Fahrräder für Touren durch die Region reserviert werden. Diese stehen in Senftenberg nur wenige Meter vom Bahnhof entfernt oder am Hafen zur Verfügung. Der Senftenberger Stadthafen ist zu Fuß vom Bahnhof rund 20 Minuten entfernt. Hier kann man Motor- oder Tretboote ausleihen, bei schönem Wetter ist eine Reservierung ratsam. Zahlreiche Ideen und Tourenvorschläge für den Tagesausflug hat der Tourismusverband Lausitzer Seenland unter www.lausitzerseenland.de zusammengefasst.

Auf der Seenlandbahn gilt neben dem Deutschlandticket der VVO-Tarif: Fahrgäste ab Dresden bis Senftenberg benötigen ein Ticket für den VVO-Verbundraum. Fahrgäste ab Kamenz lösen eine Einzelfahrt für die Tarifzonen 30 (Kamenz) und 33 (Lauta). Das Sachsen-Ticket der Deutschen Bahn wird ebenfalls anerkannt. Die Tickets sind in allen Servicestellen, an Automaten sowie per Handy in den Apps VVO mobil und DB Navigator erhältlich. An Bahnhöfen ohne Ticketautomaten ist der Kauf auch beim Zugbegleiter möglich.

Sachsen

Modernisierung Eisenbahnknoten Gößnitz, Baustelle Chemnitz – Chemnitz-Siegmar (Meldung vom: 04.07.2023)

Wir berichteten am 23. Mai 2023 von der Inbetriebnahme des Eisenbahnknotens Glößnitz am 25. August 2023 (siehe Meldung).

Die Deutsche Bahn AG teilt nun mit, dass dieser Termin nicht zu halten ist. Als Grund werden Probleme mit den Lieferketten und anderes genannt. Als neuen Termin wird nun der 22. September 2023 genannt. Über die verkehrlichen Auswirkungen berichten wir, wenn uns diese vorliegen.

Bedingt der Verschiebung dieser Baumaßnahme verschiebt sich auch die Baumaßnahme Chemnitz – Chemnitz-Siegmar. Eigentlich war hier der Baustart am 4. September 2023 vorgesehen, dabei geht es um den Bau des Chemnigtzer Bahnbogens. Wegen der Verlängerung der Baustelle in Gößnitz, verschiebt sich die geplante Vollsperrung der Strecke auf einen noch nicht bestimmten Zeitraum. Ursprünglich war die Vollsperrung der Strecke vom 4. September 2023 bis zum 27. November 2023 vorgesehen.

Sobald uns aktuelle Informationen vorliegen, werden wir hier berichten.

Magdeburg

Hallische Straße wieder auf, Westringbrücke und Sudenburg gesperrt: Verändertes Straßenbahnliniennetz in den Sommerferien (Meldung vom: 29.06.2023)

Während der Sommerferien fahren viele Straßenbahnlinien der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) anders, als gewohnt. Grund dafür sind mehrere Baustellen zum Erhalt einer sicheren Infrastruktur.


In aller Kürze:
-Die Sperrung der Hallischen Straße wird während der Sommerferien für die Straßenbahnlinien aufgehoben

-Die Straßenbahnstrecken zwischen Westring und Südring sowie zwischen Südring und Sudenburg sind dafür gesperrt

-Die Linie 3 ist wieder im Einsatz, die Linien 9 und 10 fahren wieder über die Hallische Straße, die Linie 1 endet am Westring, die Linien 5 und 10 enden am Südring

-Zwischen Westring und Sudenburg fahren als Ersatz Busse der Linie 40


Neue Baustellen während der Sommerferien

Während der Sommerferien in Sachsen-Anhalt vom 6. Juli bis zum 16. August wird die Baustelle der Stadtwerke in der Hallischen Straße für den Straßenbahnverkehr geöffnet. Dies ist notwendig, da die MVB an zwei Stellen im Streckennetz wichtige Instandhaltungsarbeiten durchführen wird. So wird zum einen die Westringbrücke für Instandhaltungsarbeiten gesperrt und zum anderen die Straßenbahnwendeschleife in Sudenburg saniert.

Bei der Instandhaltung der seit 1992 in Betrieb befindlichen Westringbrücke werden Schienen und Holzschwellen ausgetauscht, eine Rohrleitung zur Brückenentwässerung repariert und der Korrosionsschutz des Brückentrogs ausgebessert.

In der Sudenburger Wendeschleife der Straßenbahn werden die alten Schienen, die teilweise noch aus DDR-Zeiten stammen, ausgetauscht. Die damals verwendete Bauform der Großverbundplatte wird gegen eine moderne Bauform mit einer Deckschicht aus Asphalt ersetzt. Außerdem werden die Straßenbahnweichen ausgewechselt.

Während dieser Arbeiten ist kein Straßenbahnverkehr zwischen West- und Südring sowie zwischen Südring und Sudenburg möglich. Die Linien 1, 5 und 10 fahren daher verkürzt. Die MVB richtet einen Ersatzverkehr mit Bussen ein, die in dichtem Takt die Verbindung übernehmen.

Für den Kfz-Verkehr kommt es an der Westringbrücke zur Fahrbahneinengungen und in Sudenburg muss, je nach Baufortschritt, der Kroatenweg gesperrt werden. Örtliche Umleitungen werden ausgeschildert. Für die Buslinien 52 und 61 wird in der Bergstraße eine Ersatzhaltestelle für die Haltestelle Braunlager Straße eingerichtet.


Die Linienführungen im Detail

-Gültig während der Sommerferien vom 06.07. bis 16.08.2023

Die Straßenbahnlinie 1 fährt nur zwischen Kannenstieg und Westring. Ab Westring fährt sie weiter als Linie 5 zum Klinikum Olvenstedt. Fahrgäste mit Ziel Sudenburg müssen am Westring in den Ersatzverkehr Linie 40 umsteigen.

Die Straßenbahnlinie 3 ist wieder zwischen Klinikum Olvenstedt und Leipziger Chaussee im Einsatz.

Die Straßenbahnlinie 5 fährt zweigeteilt zwischen City Carré und Südring über S-Bahnhof Buckau. Ab Südring fährt sie weiter als Linie 10. Fahrgäste müssen am Südring in den Ersatzverkehr Linie 40 umsteigen, um Richtung Westring und Olvenstedt zu gelangen.

Außerdem ist die Linie 5 zwischen Klinikum Olvenstedt und Westring im Einsatz. Ab Westring fährt sie weiter als Linie 1 zum Kannenstieg.

Die Straßenbahnlinie 9 fährt zwischen Neustädter See und Reform wieder auf direktem Wege über Hallische Straße.

Die Straßenbahnlinie 10 fährt verkürzt zwischen Barleber See und Südring. Die bisherige Umleitung über S-Bahnhof Buckau entfällt. Ab Südring fahren die Züge weiter als Linie 5 Richtung City Carré. Fahrgäste müssen am Südring in den Ersatzverkehr Linie 40 umsteigen, um nach Sudenburg zu gelangen.

Der Ersatzverkehr Linie 40 fährt zwischen Olvenstedter Platz, Westring, Südring und Sudenburg (Braunlager Straße). Die Busse halten an allen Haltestellen am Fahrbahnrand. Tagsüber sind die Busse im dichten 7/7/8-Minuten-Takt im Einsatz.

Dresden

Radsportveranstaltung am Sonntag – Theaterplatz für Bahnen gesperrt (Meldung vom: 29.06.2023)

Wegen einer Radsportveranstaltung werden der Theaterplatz und die Augustusbrücke am Sonntag, dem 2. Juli 2023, von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr für den Straßenbahnverkehr gesperrt. Die Linien 4, 8 und 9 werden in dieser Zeit umgeleitet.

Die Linie 4 verkehrt zwischen Leipziger Straße und Postplatz über Marienbrücke und Ostra-Allee.

Die Linie 8 verkehrt zwischen Carolaplatz und Hauptbahnhof den direkten Weg über die Carolabrücke und den Pirnaischen Platz.

Die Linie 9 wird zwischen Neustädter Markt und Hauptbahnhof ebenfalls über Carolabrücke und Pirnaischer Platz umgeleitet.

Auskünfte zur DVB-Linienführung erhalten Fahrgäste unter www.dvb.de, auf der Handy-App und telefonisch über die Hotline 0351-8571011.

Magdeburg

Wasserrohrbruch im Stadtteil Fermersleben: Linie 2 fährt verkürzt (Meldung vom: 28.06.2023)

Aktuell muss die Straßenbahnlinie 2 der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) eingekürzt werden. Grund ist ein Wasserrohrbruch.

Wegen eines Wasserrohrbruchs im Bereich Mariannenstraße fährt die Linie 2 nur zwischen Alte Neustadt und Buckau (Wasserwerk). Die MVB hat einen Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Buckau (Wasserwerk) und Westerhüsen eingerichtet.

Da die Störung ad hoc aufgetreten ist, fahren die Busse außerhalb des regulären Fahrplans. Auch auf der Linie 2 kommt es zu Abweichungen vom Fahrplan. Die MVB bittet um Verständnis.

Die MVB geht davon aus, dass die Störung bis mindestens Donnerstag, den 29. Juni 2023 andauern wird. Da an diesem Streckenabschnitt das Straßenbahndepot Westerhüsen liegt, müssen am Abend alle Straßenbahnen zum Straßenbahnbetriebshof Nord in Rothensee fahren. Es kommt daher bei den planmäßigen Ein- und Ausrückefahrten der Linien zu und von den Betriebshöfen zu Ende und Beginn des Tagesverkehrs ebenfalls zu Abweichungen vom Fahrplan.

Magdeburg

Mit der historischen Straßenbahn zum Fest »1200 Jahre Westerhüsen« (Meldung vom: 26.06.2023)

Am 1. Juli 2023 lädt der Bürgerverein Salbke, Westerhüsen, Fermersleben e.V. zu einem Fest anlässlich des 1200-jährigen Bestehens des Ortsteils Westerhüsen auf dem Gelände an der Gierfähre ein.

Zusätzlich zum regulären Straßenbahnverkehr der Linie 2, die am Samstagnachmittag im 15-Minuten-Takt fährt, setzen die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) und der Verein IGNah eine historische Straßenbahn ein. Als Linie 77 verbindet sie Westerhüsen mit dem Stadtzentrum.

Abfahrtzeiten ab Haltestelle Domplatz, Richtung Westerhüsen:
13:32 Uhr; 15:02 Uhr und 16:32 Uhr

Abfahrtzeiten ab Haltestelle Sohlener Str., Richtung Innenstadt:
14:17 Uhr; 15:47 Uhr und 17:17 Uhr

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie dem Sonderfahrplan. Es werden der Triebwagen 124 und der Beiwagen 243 eingesetzt.

Der Triebwagen 124 wurde 1928 von der Firma Christoph & Unmack AG Niesky, dem »Haus- und Hof-Lieferanten« der Magdeburger Straßenbahn, hergestellt. Als Fahrzeug einer der größten vor 1945 gelieferten Fahrzeugserien von insgesamt 60 Triebwagen für die Magdeburger Straßenbahn prägte diese Bauart bis 1976 das Stadtbild von Magdeburg entscheidend mit und entwickelte sich so zu dem Magdeburger Standardwagen. Mit diesem Fahrzeugtyp endete im Jahre 1976 der Einsatz von Altbaufahrzeugen in Magdeburg. Seit 1985 kommt der Triebwagen 124 als historisches Fahrzeug zum Einsatz.

Der Beiwagen 243 ist ein sogenannter Kriegsstraßenbahnwagen (KSW), von dem die Magdeburger Straßenbahn 1944 4 Exemplare erhielt. Die Wagen wurden jedoch erst ab 1946 eingesetzt und bis auf eine Ausnahme in den Jahren 1968/69 zur Woltersdorfer Straßenbahn abgegeben. Bei unserem Fahrzeug handelt es sich um einen vom Straßenbahnmuseum Sehnde erworbenen ehemaligen Hannoveraner KSW-Beiwagen (Baujahr 1947), der den in Magdeburg eingesetzten Fahrzeugen weitestgehend entspricht. Seit 2004 setzen wir den KSW als historischen Wagen ein.

Baumeldung

Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Leipzig und Naumburg (Meldung vom: 23.06.2023)

Da der Schienennetzbetreiber DB Netz AG Schwellen austauscht, wird der Streckenabschnitt zwischen Markranstädt und Großkorbetha von Dienstag, 27. Juni 2023, bis einschließlich der Nacht von Sonntag, 2. Juli, auf Montag, 3. Juli 2023, jeweils zwischen 21:00 Uhr und Betriebsschluss für den Zugverkehr gesperrt.

Betroffen sind die Züge der Regionalbahn RB 20 Leipzig Hbf – Eisenach.
Die Züge werden auf dem genannten Streckenabschnitt in den betreffenden Zeiträumen durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Aufgrund der längeren Fahrtzeiten der Busse verkehren die Züge zwischen Leipzig Hbf und Markranstädt mit vom regulären Fahrplan abweichenden Fahrtzeiten. Die jeweils letzten Fahrten des Tages werden auf der gesamten Strecke zwischen Großkorbetha und Leipzig Hbf bzw. Leipzig Hbf und Naumburg Hbf durch Busse ersetzt.

Bei einzelnen Fahrten kommt es auch tagsüber zu abweichenden Fahrtzeiten zwischen Leipzig Hbf und Naumburg Hbf.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Sachsen (VMS)

Drahtseilbahnfest Augustusburg am 25. Juni 2023 (Meldung vom: 22.06.2023)

112 Jahre, aber noch rüstig! Für Sonntag, 25. Juni 2023 lädt die Drahtseilbahn zum jährlichen Familienfest nach Augustusburg. Ab 11:00 Uhr können sich die Besucher von Berg- und Talstation auf ein abwechslungsreiches Programm freuen.

Für Familien mit Kindern gibt es eine aufregende Schatzsuche. Von der Talstation führt eine Wanderroute zur Bergstation, dabei können Rätsel gelöst werden. Kleine Überraschungen auf dem Weg und an der Bergstation warten auf die Teilnehmer. Die Ausgabe der Schatzkarten erfolgt zwischen 10:00 und 13:00 Uhr in der Talstation.

Die Wandervereine der Umgebung haben sich etwas Besonderes einfallen lassen: Eine Sternwanderung zur Drahtseilbahn Augustusburg, bei der man gemeinsam die Umgebung erkunden kann. Zu den Startpunkten und -zeiten geht es hier entlang: https://www.drahtseilbahn-augustusburg.de/aktuelles/.
Ab 13.30 Uhr erfolgt die Wimpelübergabe an der Bergstation.

Wer sich für die Technik der Drahtseilbahn interessiert, sollte sich die Führungen durch den Maschinenraum nicht entgehen lassen.

Für Essen und Trinken sowie musikalische Unterhaltung ist gesorgt. Die Webseite der Drahtseilbahn wird regelmäßig zu den einzelnen Programmpunkten aktualisiert.

Die Drahtseilbahn Augustusburg verbindet seit 1911 auf einer Länge von 1239,8 Metern die Orte Erdmannsdorf und Augustusburg. Sie überwindet dabei einen Höhenunterschied von 168 Metern. Seit 2016 führt der VMS den Betrieb durch.

Sachsen (VMS)

Zugverkehr zum Freiberger Bergstadtfest (Meldung vom: 22.06.2023)

Anlässlich des Freiberger Bergstadtfestes von Freitag, 23. Juni 2023 bis Sonntag, 26, uni 2023, bestellt der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) wieder Zugverkehr.

Als Bergstadtexpress kommen an den drei Tagen historische Eisenbahnen (sogenannte Ferkeltaxis) zum Einsatz. Sie fahren im Stundentakt zwischen Freiberg und Brand-Erbisdorf als Besuchershuttle.

Die Eisenbahnstrecke ist 8,2 Kilometer lang und wird nicht mehr regulär von getakteten Personenzügen befahren.

Gültig sind Zeitfahrkarten des VMS, auch das Deutschlandticket wird anerkannt. Wer darüber nicht verfügt: Fahrkarten (3 Euro / ermäßigt 2 Euro) können im Zug gekauft werden.

Hier der Fahrplan der Sonderzüge:

Dresden

Neue Stadtbahnwagen erweitern ihr Revier // Der NGT DX DD kommt auf die Linie 3 (Meldung vom: 21.06.2023)

Ab diesem Donnerstag, dem 22.06.2023, werden auf der Straßenbahnlinie 3 auch die neuen Stadtbahnwagen des Typs NGT DX DD im Einsatz sein. Probeweise war einer von ihnen zumindest im südlichen Abschnitt der Linie schon einmal im März unterwegs gewesen.

Nach umfangreichen Tests und Streckenprüfungen ist der Einsatz der breiteren Bahnen auf dieser Linie nun möglich, nachdem die Bauarbeiten auf der Großenhainer Straße vor kurzem beendet wurden. Nun weisen fast alle Abschnitte der Strecke zwischen den Endpunkten Coschütz und Wilder Mann den nötigen Abstand der beiden Gleise auf, damit sich die Stadtbahnen profilfrei begegnen können.

Nur der letzte noch nicht ausgebaute Abschnitt zwischen Trachenberger Platz und Liststraße ist noch eine Engstelle. Um einen sicheren Fahrbetrieb gewährleisten zu können, ist hier wie bei eingleisigen Strecken üblich eine Signalanlage im Einsatz, die den Stadtbahnen zwischen den beiden Haltestellen nur in jeweils einer Richtung das Einfahren erlaubt. Deswegen kann es in Einzelfällen sein, dass bei Verspätungen eines Gegenzuges eine Bahn kurz dessen Ausfahrt aus dem Streckenabschnitt abwarten muss. Der Fahrplan wurde jedoch so angepasst, dass dies möglichst selten passiert.

Bis zu vier der neuen Stadtbahnen werden hier wochentags unterwegs sein und bieten auf dieser nachfragestarken Linie mehr Platz und Komfort, gerade für die Studierenden der Technischen Universität. In den Sommerferien wird die Linie 3 sogar komplett mit den neuen Stadtbahnwagen bedient. Beim Fahrgastaufkommen rangiert die „3“ im Normalbetrieb an dritter Stelle hinter den Linien 7 und 11. Derzeit werden hier täglich 33.000 Fahrgäste gezählt, Tendenz steigend.

Auskünfte zur DVB-Linienführung erhalten Fahrgäste unter www.dvb.de, auf der Handy-App und telefonisch über die Hotline 0351-8571011.

Dresden

Straßenbahnlinien 6 und 12 kehren einseitig auf die Blasewitzer Straße zurück // Verkehrsumstellung wegen Straßenbau im Dresdner Osten (Meldung vom: 20.06.2023)

Ab diesem Donnerstag, dem 22.06.2023, 04:00 Uhr wird der Straßenbahnverkehr im Dresdner Osten baubedingt neu geordnet. An diesem Tag beginnen die Arbeiten für den 2. Bauabschnitt auf der Blasewitzer und Loschwitzer Straße. Das städtische Straßen- und Tiefbauamt saniert auf diesem Straßenzug wechselseitig die Fahrbahn und markiert erstmalig Radwege. Zuerst ist die südliche Fahrbahn an der Reihe. Voraussichtlich im Oktober wechseln die Bauleute auf die nördliche Seite.

Daher verkehren die Linien 6 und 12 stadteinwärts, also in Richtung Wölfnitz und Leutewitz, ab Donnerstag wieder planmäßig. Stadtauswärts fährt die Linie 6 nur in Richtung Niedersedlitz jedoch Umleitung zwischen den Haltestellen Blasewitzer / Fetscherstraße und Ludwig-Hartmann-Straße über Comeniusplatz, Krankenhaus St.-Josef-Stift und weiter im Zuge der Borsberg- und Schandauer Straße.Linie 12 nimmt nur in Richtung Striesen den gleichen Umweg ab Fetscherplatz über den Pohlandplatz und kehrt ab Ludwig-Hartmann-Straße auf ihrer Stammroute über den Schillerplatz in Richtung Zentrum zurück. Linie 10 endet von der Messe kommend am Fetscherplatz und fährt von dort zurück.

Weil der gesamte Straßenzug vom Stadtzentrum aus in Richtung Blasewitz nicht befahrbar ist, kann auch kein Schienenersatzverkehr in diese Richtung eingerichtet werden. Alle Haltestellen im Zuge der Tolkewitzer und Loschwitzer Straße sind somit nur in Richtung Zentrum erreichbar. Fahrgäste, die aus dem Stadtzentrum in Richtung Schillerplatz fahren möchten, nehmen entweder den Umweg der Linie 12 über Ludwig-Hartmann-Straße oder nutzen die querenden Buslinien 61 und 63.

Weitere Auskünfte zur DVB-Linienführung erhalten Fahrgäste unter www.dvb.de, auf der Handy-App und telefonisch über die Hotline 0351-8571011.



Magdeburg

MVB schickt Zukunftsbahn aufs Gleis: Vereinsleben und Nachhaltigkeit im Fokus (Meldung vom: 20.06.2023)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) hat ihre eigens gestaltete Straßenbahn vorgestellt, die das vielfältige Vereinsleben in der Stadt Magdeburg unterstützten soll. Die als „Zukunftsbahn“ betitelte Niederflurstraßenbahn verdeutlicht das gemeinsame Bestreben der Vereine und der MVB, Magdeburg ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig zu gestalten.

„Die Zukunftsbahn ist ein starkes Symbol für die enge Verbindung zwischen den Vereinen und der MVB. Sie verdeutlicht unsere gemeinsame Vision, Magdeburg zu einer nachhaltigen und lebenswerten Stadt zu machen", sagt Birgit Münster-Rendel, Geschäftsführerin der MVB bei der Präsentation der besonderen Straßenbahn. „Wir freuen uns, dass so viele Vereine an unserer Initiative teilgenommen haben und sind stolz darauf, ihre Arbeit und ihr Engagement auf diese einzigartige Weise zu würdigen", ergänzt sie.

Andrea Scheerenberg, Vertreterin der Landeshauptstadt Magdeburg und Fachbereichsleiterin Bau- und Umweltrecht, betonte die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements der Vereine: „Die Vereine spielen eine entscheidende Rolle in unserer Stadtgesellschaft. Sie schaffen eine starke Gemeinschaft und setzen sich für verschiedene soziale und kulturelle Belange ein. Die Zukunftsbahn ist eine wunderbare Möglichkeit, ihre wertvolle Arbeit sichtbar zu machen und die Magdeburger Bevölkerung für ihre Projekte zu begeistern. Ich danke der MVB, dass sie dieses Projekt ins Leben gerufen hat."

Cornelia Muhl-Hünicke, Leiterin Marketing bei der MVB, äußerte sich zur Aktion: „Die Präsentation der Zukunftsbahn ist ein wichtiger Schritt, um das Vereinsleben in Magdeburg zu fördern und das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu stärken. Wir sind überwältigt von der Resonanz der Vereine und freuen uns darauf, ihre Geschichten und Ziele in den kommenden Monaten auf unseren Straßen zu präsentieren."

Die „Zukunftsbahn" wird die Magdeburger Bevölkerung auf die vielfältigen Aktivitäten und Projekte der Vereine aufmerksam machen. Durch die Straßenbahn sollen die Bemühungen der Vereine und der MVB, Magdeburg nachhaltig und umweltfreundlich zu gestalten, hervorgehoben werden.

Zwölf Vereine haben einen zentralen Platz auf der Bahn erhalten. Insgesamt 20 Vereine sind außerdem im Inneren der Bahn auf Flächen neben den Sitzplätzen präsentiert, sodass die Fahrgäste während der Fahrt mit den Vereinen und deren Arbeit in Kontakt kommen. Darüber hinaus werden alle 68 Vereine, die sich beworben haben, auf den Fahrgastdisplays in der Straßenbahn vorgestellt.

Im Rahmen eines Aufrufs hatten sich bis Ende 2022 insgesamt 67 Vereine beworben, um einen Platz auf der Zukunftsbahn zu erhalten. Die zwölf Vereine außen auf der Straßenbahn wurden durch eine Jury aus Vertreter:innen des Fahrgastbeirats und der MVB ausgewählt.

Die Straßenbahn ist ab sofort im Stadtgebiet auf allen Linien unterwegs. Die besondere Gestaltung soll sie mindestens drei Jahre tragen.

Alle Vereine finden Sie auf www.mvbnet.de/zukunftsbahn

Sachsen-Anhalt

Sperrung Sangerhausen - Lutherstadt Eilsleben (Meldung vom: 19.06.2023)

Da der Schienennetzbetreiber DB Netz AG Schwellen austauscht, wird der Streckenabschnitt zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen von Mittwoch, 21. Juni 2023 bis einschließlich Montag, 26. Juni 2023, für den Zugverkehr gesperrt. Betroffen sind die Züge der Regionalexpresslinien RE 8 Halle (Saale) - Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel, sowie Fahrten der S-Bahn-Linie S7, die über Lutherstadt Eisleben hinausgehen.

Die Züge dieser Linien entfallen an den genannten Tagen zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen und werden auf diesem Streckenabschnitt durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Da die Busse wegen einer Straßensperrung Wolferode nicht anfahren können, wird ein Ersatzverkehr mit Taxen zwischen Wolferode und Lutherstadt Eisleben eingerichtet. Dort besteht dann Anschluss an die Busse.

Ebenfalls betroffen sind die Züge der Regionalexpresslinie RE 10 Erfurt – Magdeburg, die zwischen Sangerhausen und Klostermansfeld den betroffenen Streckenabschnitt befahren. Daher entfallen die Züge der RE 10 im genannten Zeitraum zwischen Sangerhausen und Klostermansfeld und werden ebenfalls durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Gera

Gleisbauarbeiten an der Laune – Schienenersatzverkehr vom 23. bis 25. Juni nach Lusan (Meldung vom: 15.06.2023)

Vom Freitag, den 23.06. ab ca. 21 Uhr bis Montag, den 26.06.2023 Betriebsbeginn kommt es aufgrund von Gleisbauarbeiten im Bereich Lusan/Laune zu Änderungen auf der Linie 3. Diese verkehrt ab diesem Zeitpunkt zum Bahnhof Zwötzen. Von dort besteht Schienenersatzverkehr nach Lusan/Zeulsdorf. Dieser bedient dabei die Haltestellen Lusan/Laune, Brüte und Bruno-Brause-Straße. Die Haltestelle Zeulenrodaer Straße entfällt. Fahrgäste werden gebeten als Ersatz die Haltestelle Lusan/Laune zu nutzen. Weiterhin wird gebeten als Ersatz für die Haltestelle Fußgängerbrücke die Haltestelle Gleisdreieck zu nutzen. Der Schienenersatzverkehr ab Lusan/Zeulsdorf verkehrt bis zu 7 Minuten früher. In der Nacht von Freitag zu
Samstag verkehren die Straßenbahnlinie 3 und der Schienenersatzverkehr nach 1:00 Uhr bis zu 9 Minuten später.Die Fahrpläne können unter www.gvbgera.de unter Baustellenfahrpläne abgerufen
werden.

Dresden

Straßenbahnlinien 10, 12 und 13 müssen zeitweise Umleitung fahren / Gleisaustausch auf Lennéstraße (Meldung vom: 15.06.2023)

Wegen dringend notwendiger Bauarbeiten auf der Lennéstraße werden die Straßenbahnlinien 10, 12 und 13 temporär umgeleitet. Die Einschränkung dauert insgesamt zweieinhalb Wochen von Montag, 19. Juni, 3:30 Uhr bis Freitag, 7. Juli, 18:00 Uhr.

Dann verkehrt die Linie 10 vom Hauptbahnhof kommend über den Pirnaischen Platz weiter zum Straßburger Platz. Für die Linie 12 wird eine Umleitung zwischen den Haltestellen Pirnaischer Platz und Postplatz über den Altmarkt notwendig.Linie 13 umfährt die Baustelle ab Lennéplatz über Hauptbahnhof Nord, Pirnaischen Platz zum Straßburger Platz im Zuge der Grunaer Straße, danach über den Fetscherplatz und die Gerokstraße zur Sachsenallee.

Die Haltestellen Georg-Arnhold-Bad und Dürerstraße können in dieser Zeit nicht bedient werden. Um eine alternative Direktverbindung per Fahrrad zu ermöglichen, werden während der Bauphase virtuelle MOBIbike-Ausleihstationen am Lennéplatz, Georg-Arnhold-Bad und Straßburger Platz eingerichtet.

Der Autoverkehr wird nur in Richtung Straßburger Platz weiträumig umgeleitet. Während des freitäglichen Wochenmarktes auf der Lingnerallee pausieren die Bauleute, dann ist eine Vorbeifahrt in beiden Richtungen möglich.

Gleise müssen dringend saniert werden

Nach etwa einem Vierteljahrhundert kontinuierlicher Befahrung sind die Gleise auf dem betroffenen Abschnitt am Ende ihrer Nutzungsdauer angekommen. Daher werden auf einer Länge von insgesamt etwa 1.300 Metern nicht nur die Schienen ausgetauscht, sondern auch die darunter befindlichen sogenannten Kleineisen und Zwischenlagen, die die Gleise mit dem festen Untergrund verbinden. Zum Schluss wird die Trasse neu asphaltiert und verfugt. Die Kosten für die Gleiserneuerung belaufen sich auf rund 2,25 Millionen Euro.

Im Anschluss an diese Baumaßnahme sind weitere Investitionen in die Gleisinfrastruktur am Straßburger Platz geplant. Über die damit verbundenen Linienänderungen informieren wir in Kürze.

Auskünfte zur DVB-Linienführung erhalten Fahrgäste unter www.dvb.de, auf der Handy-App und telefonisch über die Hotline 0351-8571011.

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Leinefelde und Heilbad Heiligenstadt (Meldung vom: 13.06.2023)

Wegen Bauarbeiten durch den Schienennetzbetreiber DB Netz AG entfallen die Züge der Regionalbahnlinie RB 57 Nordhausen – Heilbad Heiligenstadt von Samstag, 17.06., bis einschließlich Samstag, 08.07., auf dem Streckenabschnitt zwischen Leinefelde und Heilbad Heiligenstadt.

Die Züge werden auf dem genannten Streckenabschnitt durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. In Leinefelde besteht Anschluss an die Züge von und nach Nordhausen.

Die Ausfälle betreffen Reisende von und nach Beuren, Wingerode und Bodenrode. Die Züge der Regionalexpresslinie RE 9 Halle (Saale) – Kassel fahren planmäßig, halten aber an den genannten Orten nicht.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.

Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Aktuell

Thüringer Bergbahn wird 100 Jahre alt // Vom 16. bis 18. Juni buntes Programm für Eisenbahnfreunde und Familien (Meldung vom: 13.06.2023)

Die Deutsche Bahn feiert vom 16. bis 18. Juni das 100-jährige Bestehen der Thüringer Bergbahn. Diana Saager, Leiterin der Thüringer Bergbahn: „Wir haben uns für unsere Fans und Besucher am Jubiläumswochenende viel einfallen lassen. Denn wir sind stolz auf unsere Geschichte und werden kein bisschen müde, uns für unsere Zukunft zu engagieren. Das gilt es am kommenden Wochenende mit Jung und Alt aus nah und fern zünftig zu feiern.“

Am Festwochenende erwartet die Gäste ein dreitägiges Programm rund um die Jubilarin. Freitag um 17 Uhr geht es mit einem Abend der Vereine der Region los. Es setzt sich am Samstag von 10.00 bis 18.00 Uhr mit dem Fest des Heimatlandkreises Saalfeld-Rudolstadt fort. Am Sonntag um 11 Uhr würdigen Susanna Karawanskij, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Berthold Huber, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG, und Diana Saager, das 100-jährige Bestehen der Bergbahn bei einer Feierstunde im Festzelt. Moderieren wird die Bergbahnkönigin Sylvia, die seit fast 16 Jahren dieses Amt bekleidet. Außerdem gibt es Sonntag von 10 bis 17 Uhr entlang des Walderlebnispfades an der Bergstation ein Fröbelwaldfest für Familien. Am Samstag und Sonntag findet zudem ein Regionalmarkt an der Bergstation Lichtenhain statt.

Vor dem Fest trifft am Freitagmorgen mit der „Luci“, eine historische Dampflokomotive aus dem Jahr 1916, ein besonderer Gast in Lichtenhain ein. Nach ihrer Ankunft ist eine Fahrt auf der Güterbühne der Standseilbahn zur Talstation Obstfelderschmiede und zurück geplant. Am Festwochenende wird sie die Wagen auf der Flachstrecke der Thüringer Bergbahn zwischen Lichtenhain über Oberweißbach nach Cursdorf anführen. Eine Modellbahnausstellung in der Festscheune in Oberweißbach rundet die Feierlichkeit ab. Für das leibliche Wohl wird mit regionalen Spezialitäten bestens gesorgt. Das Brauhaus Saalfeld hat aus diesem Anlass Jubiläumsbier gebraut, welches überregional und auch im Bergbahnshop in Oberweißbach erhältlich ist.

Heute betreibt das Team der OBS mit seinen 31 Mitarbeitenden im Auftrag des Freistaats Thüringen rund 29 Streckenkilometer, die sich neben den Bergbahnstrecken auf 24,95 Kilometer der Schwarzatalbahn verteilen. Je drei Triebwagen verkehren auf der Schwarzatalbahn (BR 641) und der Flachstrecke, wobei letztere für die Bergbahn umgebaute historische und elektrisch betriebene Triebwagen (ET 479) sind. Hinzu kommen die breitspurigen Wagen der Standseilbahn, mit dem markanten schrägen Personenwagen und der Güterbühne, die mit dem normalspurigen Cabrio-Wagen, einem geschlossenen Personenwagen – oder am 16. Juni mit der „Luci“ – besetzt werden kann. Täglich werden von 6.30 Uhr bis 20.00 Uhr durchschnittlich rund 1.200 Fahrgäste befördert.

Weitere Informationen zu Geschichte, Technik, Fahrzeugen, touristischen Zielen und Veranstaltungen: www.thueringerbergbahn.com

Chemnitz/Stollberg

Linie C11: City-Bahn hält vielerorts nur noch nach Bedarf (Meldung vom: 08.06.2023)

-Acht Haltestellen werden ab 11. Juni 2023 nach Bedarf bedient, Bahnen verbrauchen weniger Energie, Bessere Anschlüsse durch mehr Fahrzeitreserven

Bessere Anschlüsse, stabilerer Fahrplan, weniger Verbrauch, gut für die Umwelt: Die City-Bahn Chemnitz setzt auf der Linie C11 (Chemnitz –Stollberg) außerhalb von Chemnitz zunehmend auf Bedarfshaltestellen. Heißt: Die Bahnen halten nur noch, wenn der Fahrgast in der Bahn die Haltewunschtaste drückt. Für Einsteiger reicht es, sichtbar amHaltepunkt zu stehen. Dann hält der Triebwagenführer an.

Die künftigen Bedarfshaltestellen liegen ausnahmslos im Streckenabschnitt Altchemnitz – Stollberg. Außer Altchemnitz selbst, Neukirchen-Klaffenbach, Pfaffenhain und Stollberg werden mit dem kleinen Fahrplanwechsel ab 11. Juni 2023 alle Haltepunkte auf Bedarfshalte umgestellt. Dies sind im Einzelnen:

· Chemnitz Riemenschneiderstraße,
· Chemnitz Harthau,
· Chemnitz Friedrichstraße,
· Haltepunkt Klaffenbach,
· Adorf,
· Jahnsdorf,
· Niederdorf,
· Stollberg Schlachthofstraße.


Bedarfshalte sind nicht neu im Öffentlichen Verkehr auf Straße und Schiene: In Berlin, Dresden, Leipzig gehören Bedarfshalte zum Stadtbild. Auch auf anderen C-Linien und Regionalbahnstrecken haben sie sich bewährt.City-Bahn-Geschäftsführer: /„Dank Bedarfshalten müssen unsere Fahrer weniger abbremsen und beschleunigen. Das senkt den Energieverbrauch und ist damit umweltfreundlich. Zudem erreicht die C11 durch Schaffung von Fahrzeitreserven bequemer den Anschlusszug der RB92 Richtung Glauchau.“

Aktuell

Kein Zugverkehr zwischen Haldensleben und Wolfsburg am Wochenende (Meldung vom: 07.06.2023)

- Wegen Bauarbeiten der DB Netz AG wird der Streckenabschnitt am
10.06. und 11.06. gesperrt - Schienenersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet - Fahrplananpassungen bis 23.06.

Wegen Bauarbeiten durch den Schienennetzbetreiber DB Netz AG wird der Streckenabschnitt zwischen Haldensleben und Wolfsburg am Samstag, 10.06., und Sonntag,11.06., für den Zugverkehr gesperrt. Betroffen sind die Züge der Regionalexpresslinie RE 6und der Regionalbahnlinie RB 36, die beide zwischen Magdeburg Hbf und Wolfsburg Hbf verkehren.Die Züge entfallen an den beiden Tagen und werden auf dem genannten Streckenabschnitt durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. In Haldensleben besteht Anschluss an die Züge von und nach Magdeburg. Darüber hinaus kommt es bis einschließlich Freitag, 23.06., aufgrund der Bauarbeiten zu Fahrplanänderungen und Ausfällen bei einzelnen Verbindungen auf dieser Strecke. Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an denAushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunftsowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zuinformieren.

Erfurt

Neue Busse für Erfurt – EVAG erweitert Busflotte (Meldung vom: 07.06.2023)

Die Erfurter Verkehrsbetriebe kaufen 15 neue Omnibusse, darunter erstmals Fahrzeuge mit Elektroantrieb

360 PS, Platz für bis zu 154 Personen, Klimaanlage, WLAN – das und mehr bieten die neuen Busse, die in den kommenden Monaten den Fuhrpark der Erfurter Verkehrsbetriebe weiter modernisieren sollen. „Die Verträge mit MAN sind unterzeichnet. Noch in diesem Jahr wollen wir die ersten Fahrzeuge in den Dienst stellen“, verrät EVAG-Vorstand Myriam Berg.
Dass die Erfurter Verkehrsbetriebe neue Busse bestellen, ist keine Seltenheit. In regelmäßigen Abständen müssen in die Jahre gekommene Fahrzeuge ersetzt werden. Neu ist allerdings, dass die EVAG dabei auf E-Gelenkbusse setzt. Myriam Berg: „Wir sind ein nachhaltig und ökologisch handelndes Unternehmen, möchten sukzessive die Busflotte mit emissionsfreien bzw. emissionsarmen Antrieben ausstatten. Ich freue mich, dass wir ab 2025 die ersten drei batteriebetriebenen Busse im Linieneinsatz sehen.“
Grundlage zur Beschaffung der ersten E-Gelenkbusse war eine Machbarkeitsstudie, die die Erfurter Verkehrsbetriebe zusammen mit dem TÜV Rheinland durchführten. Die Ergebnisse zeigten unter anderem, dass sich für den Anfang die Anschaffung sogenannter Volllader-Busse empfiehlt. Das sind E-Busse, die mit einer Ladung den gesamten Tag als Linienbus verkehren können und erst über Nacht wieder an die Steckdose müssen. Der Ausbau der benötigten Infrastruktur erfolgt in den nächsten Jahren. „In einem ersten Schritt werden wir an unserem Standort am Urbicher Kreuz drei neue Elektroladestationen für Busse errichten. Dort werden unsere E-Busse dann über Nacht geladen“, erklärt Myriam Berg.
SWE-Chef Peter Zaiß freut sich, dass die Elektrifizierung der Busflotte Fahrt aufnimmt: „Die EVAG als Tochter der Stadtwerke ist in der Landeshauptstadt Erfurt ein zentraler Treiber der Verkehrswende. Unsere Bahnen sind bereits zu 100 Prozent mit Ökostrom unterwegs. Dass bald auch die ersten Busse elektrisch unterwegs sind, ist der nächste wichtige Schritt.“ Die Elektrobusse haben im Linieneinsatz eine Reichweite von rund 190 Kilometern. Sie sollen zuerst im innerstädtischen Verkehr eingesetzt werden.

Viel Platz für viele Fahrgäste

Bevor die ersten E-Busse durch Erfurt rollen, werden dieses und nächstes Jahr insgesamt zehn Diesel-Hybrid-Gelenkbusse den Fuhrpark der EVAG erweitern. Die Busse haben sich bewährt, schon 2020 wurden acht Gelenkbusse der gleichen Marke beschafft. Mit 18 Metern verfügen sie über drei große Flügeltüren, die ein fließendes Ein- und Aussteigen gewährleisten. Im Innenraum stehen zwei große Multifunktionsflächen zur Verfügung, die viel Platz für Fahrgäste mit Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen oder größeren Gepäckstücken bieten. Zusammen mit der integrierten Absenkautomatik für mobil eingeschränkte Personen entsprechen alle Busse den aktuellen Anforderungen der Barrierefreiheit in Erfurt.
„Die Busse sind mit einem EfficientHybrid-Antriebssystem ausgestattet. Sie fahren mit Diesel, können aber die Bremsenergie elektrisch speichern. Das ist ideal für Stadtbusse, die täglich auf Linien mit vielen Haltestellen und Ampeln sowie Steigungen und Gefällen fahren. Hier kann die gespeicherte Bremsenergie sofort wieder eingesetzt werden“, erklärt Uwe Schmid, Key Account Management von MAN Truck & Bus Deutschland GmbH. Zur Energierückgewinnung haben die Busse ein sogenanntes Ultra-Cap-Speichermodul auf dem Dach. Sowohl die Energie für die Anfahrhilfe als auch für die neue Start-Stopp-Automatik kommt aus dem Dachspeicher. Uwe Schmid: „Die neue Technik führt zu Kraftstoffeinsparungen und Verringerungen des Schadstoffausstoßes um bis zu 16 Prozent.“

EVAG verjüngt Fuhrpark

Teil der Bestellung sind neben den zehn Gelenk- und drei E-Gelenkbussen noch zwei Solobusse. Sie haben eine Länge von 12 Metern, bieten Platz für bis zu 102 Personen und haben ebenfalls ein EfficientHybrid-Antriebssystem. Insgesamt werden 7,1 Mio. Euro investiert.
Im Zuge der Neuanschaffung werden über die nächsten drei Jahre zwölf alte Busse abgelöst. Sie haben eine Laufleistung zwischen 800.000 und 1.000.000 Kilometern erreicht und werden verkauft. Mit der Neuanschaffung wächst die Linienbusflotte der EVAG bis 2026 auf 74 Fahrzeuge. Aktuell umfasst der Fuhrpark 71 Fahrzeuge.

Zahlen und Fakten zu Solo- und Gelenkbussen (Diesel-Hybrid)

-360 PS
-Solobusse: 12 m lang, 31 Sitz- und 71 Stehplätze, Leergewicht von 12 t
-Gelenkbusse: 18 m lang, 41 Sitz- und 113 Stehplätze, Leergewicht von 16 t
-Euro 6d-Norm
-Licht innen und außen, heller Fahrgastraum mit großen Fenstern, Dachluken aus Glas sowie einer indirekten Beleuchtung.

Zahlen und Fakten zu Elektrobussen

-Leistung von 267 kW
-Gelenkbus: 18 m lang, 40 Sitz- und 113 Stehplätze
-Reichweite im Umlauf unter Heizung u. Beleuchtung von 190 km
-Vollklimatisierter Fahrgastraum
-Vollader-Batterie- u. Ladekonzept


Aktuell

Kein Zugverkehr zwischen Sangerhausen und Berga-Kelbra (Meldung vom: 05.06.2023)

- Wegen Bauarbeiten der DB Netz AG wird der Streckenabschnitt vom 08.06. bis 11.06. für den Zugverkehr gesperrt
- Schienenersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet
- Vereinzelte Anpassungen auch im weiteren Streckenverlauf in
Richtung Halle (Saale) und Nordhausen

Wegen der kurzfristig anberaumten Auswechslung von Schwellen durch die DB Netz AG wird der Streckenabschnitt zwischen Sangerhausen und Berga-Kelbra von Donnerstag, 08.06., bis einschließlich Sonntag, 11.06., für den Zugverkehr gesperrt. Betroffen sind die Züge der Regionalexpresslinien RE 8 Halle (Saale) - Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel.Die Züge dieser Linien entfallen an den genannten Tagen und werden auf dem Streckenabschnitt zwischen Berga-Kelbra und Sangerhausen durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.
Darüber hinaus kommt es im weiteren Verlauf der Strecke auf den Streckenabschnitten zwischen Halle (Saale) und Sangerhausen sowie Berga-Kelbra und Leinefelde in diesem Zeitraum zu vereinzelten Ausfällen mit Schienenersatzverkehr sowie Anpassungen der Fahrzeit. Davon betroffen sind auch einzelne Verbindungen der S-Bahn-Linie S7 Halle (Saale) – Lutherstadt Eisleben sowie der Regionalbahnlinie RB 57 Nordhausen – Heilbad Heiligenstadt. Aufgrund der Kurzfristigkeit der Maßnahme werden die korrekten Verbindungen erst abMittwoch, den 07.06., in den Auskunftsmedien erscheinen. Fahrgäste werden dahergebeten, sich vor Fahrtantritt noch einmal über ihre Verbindung zu informieren.

Jena

Der Tramlink (Meldung vom: 03.06.2023)

Zum Tag der offenen Tür heute in Jena konnte man den Tramlink besichtigen. Wir waren heute vor Ort gewesen, dabei konnten wir einen kleinen Eindruck gewinnen.

Der Fahrgastraum


Blick in Fahrgastraum: Im ersten Wagenteil und die Sitze des Tramlinks


Fahrgastinfo und der Platz für Rollstühle


Fahrkartenautomat

Der Arbeitsplatz für den Fahrer


Einblick im Fahrerstand des Tramlinks

Fahrzeugdaten

Es wurden 16 Fahrzeuge mit 42m Länge und 8 Fahrzeuge von 32m Länge bestellt. 19 weitere Fahrzeuge könnten noch bestellt werden.

Anzahl der Fahrzeuge: 24 (+19 in der Option)
Inbetriebnahme: 2023
Spurweite: 1.000 mm
Fahrdrahtspannung: 600/750 V DC
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Fahrzeugbreite: 2.450 mm
Fahrzeughöhe: 3.560 mm
Einstiegshöhe: 300 mm
Raddurchmesser: 610 mm
Minimaler Kurvenradius: 20 m

Fahrzeug mit 32.550 mm Länge:
Anzahl der Module: 5
Sitzplatze: 58
Gesamtkapazität (4 Pers/m²): 180
Türen: 5 pro Seite
Fahrmotor-Leistung: 4x 105 kW

Fahrzeug mit 41.880 mm Länge
Anzahl der Module: 7
Sitzplatze: 80
Gesamtkapazität (4 Pers/m²): 241
Türen: 6 pro Seite
Fahrmotor-Leistung: 6 x 105 kW




Chemnitz/Stollberg/Burgstädt

Baustellen: Hier gibt es Abweichungen bei der City-Bahn (Meldung vom: 02.06.2023)

Gilt für Zeitraum 5. Juni bis 16. Juni 2023
·C11: Routenänderung in Chemnitz wegen Weichenbau
·C13: Schienenersatzverkehr wegen Schwellenwechsel

Baustellenbedingt kommt es in den kommenden Wochen zu Abweichungen im Betriebsprogramm der City-Bahn Chemnitz.*
C11: Weil in Höhe Bretgasse in der Chemnitzer Innenstadt eine Weiche gewechselt wird, bedient die Linie C11 (Chemnitz – Stollberg) die Haltestelle Moritzhof nicht. Die Route führt innerstädtisch stattdessen über Roter Turm <> Zentralhaltestelle <> Annenplatz <> Gustav-Freytag-Straße. Die Umleitung gilt während der gesamten Bauzeit, die von 5. Juni bis 30. Juni 2023 angekündigt ist.
C13: Auf der Strecke wechselt der Betreiber Bahnschwellen aus. Das hat zur Folge, dass zwischen 12. Juni und 16. Juni 2023 auf der Linie C13 (Burgstädt <> Chemnitz <> Aue) die Züge 4.44 Uhr ab Technopark sowie 5:32 Uhr ab Burgstädt zwischen Burgstädt und Chemnitz Hauptbahnhof als Schienenersatzverkehr fahren.

Dresden

Straßenbahnlinie 3 fährt ab Montag wieder zum Wilden Mann / Baustelle Großenhainer Straße und Hansastraße beendet (Meldung vom: 02.06.2023)

Ab Montag, dem 5. Juni 2023, 3:30 Uhr können die Straßenbahnen der Linie 3 von Coschütz kommend wieder durchgehend zum Endpunkt Wilder Mann verkehren. Ab Ende Juni 2023 werden auf der „3“ auch Fahrzeuge des neuesten Dresdner Stadtbahntyps eingesetzt. Mit Fertigstellung der Baustelle erhalten auch Radfahrer und Autos wieder freie Fahrt.

Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn begrüßt die Maßnahme: „Mit dem Ausbau der Straßenbahngleise auf der Großenhainer Straße nimmt die Verkehrsqualität dieser wichtigen Strecke quer durch die Stadt für alle Verkehrsteilnehmer zu. Die Fahrgäste kommen wieder durchgängig und zügiger als zuvor von Coschütz bis zum Wilden Mann. Entlang der Bahnstrecke wurden außerdem neue Radfahrstreifen markiert und der Fußweg erneuert. So wird der Verkehr für alle sicherer und schneller. Dass zwischen den Schienen auf der Hansastraße erstmals Rasengleis verlegt wurde, denkt auch das Stadtklima mit und trägt zu notwendigen Anpassungen im Stadtraum bei.“

„Durch die moderne Gleisanlage bieten wir unseren Fahrgästen auf der Linie 3 jetzt nicht nur weitere barrierefrei zugängliche Haltestellen an, wir können durch den möglichen Einsatz der neuesten Stadtbahnwagen auf dieser Strecke auch mehr Komfort und Platz zur Verfügung stellen. Jetzt wünschen wir uns, dass unsere Kunden diese Verbesserungen mit der weiter steigenden Benutzung des umweltfreundlichen ÖPNV honorieren.“ hofft DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach auf weitere Fahrgäste.

Seit Juni 2022 bauten die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) gemeinsam mit dem Straßen- und Tiefbauamt Dresden (STA), der SachsenEnergie und der Stadtentwässerung Dresden den Verkehrszug Großenhainer Straße zwischen Großenhainer Platz und Conradstraße auf einer Länge von 220 Metern sowie die Hansastraße zwischen Großenhainer Straße und Schlesischem Platz (unter den DB-Brücken) auf einer Länge von 500 Metern aus.

Stephan Berger, Leiter der Abteilung Mobilität des SMWA dazu: „Es ist wichtig, die Kommunen im Freistaat Sachsen bei solchen Komplexmaßnahmen mit entsprechenden Förderungen von Bund und Land zu unterstützen. Gemeinsam gelingt es uns damit, mit einem attraktiven ÖPNV die Ziele der Verkehrswende zu erreichen.“

Neben einer teilweise grundhaften Sanierung der Fahrbahn wurden die Straßenbahngleise rekonstruiert und in ihrer Lage an den neuen Stadtbahnwagen angepasst. Ebenfalls neu sind die Radfahrstreifen. Die Haltestelle „Bahnhof Neustadt/Hansastraße“ ist nun vollständig barrierefrei zugänglich und wird mit modernen Fahrgastunterständen, Sitzgelegenheiten sowie elektronischen Abfahrtstafeln ausgestattet. Die Straßenbeleuchtung und die Verkehrsregelung durch die Lichtsignalanlagen erfolgen jetzt über stromsparende LED-Leuchten. Die Gleisanlage auf der Hansastraße bekam erstmals eine klimafreundliche Raseneindeckung. Die Kosten der Bauarbeiten belaufen sich auf insgesamt 9,8 Millionen Euro für die DVB und 3,4 Millionen Euro für die Stadt Dresden. Dazu kommen noch Investitionen der Versorgungsunternehmen.

Das ursprünglich geplante Bauende im April 2023 musste aufgrund der enormen Temperaturen im Sommer 2022, sowie der Auswirkungen von Corona und Ukraine-Krieg zunächst auf Ende Juli 2023 korrigiert werden. Im Verlauf der letzten Monate haben die Baufirmen einiges an Zeit wieder aufgeholt, so dass der Verkehrszug jetzt sogar etwas früher als zuletzt geplant fertig wurde.

Gleichzeitig mit der Freigabe des kompletten Linienwegs für die „3“ bis zum Wilden Mann entfällt die bisherige Verknüpfung mit der Linie 11 am Bahnhof Neustadt. Die Linie 11 fährt ab Montag von Zschertnitz planmäßig über Postplatz bis zur Antonstraße/Leipziger Straße und endet in der Eisenbahnstraße. Dort erfolgt auch der Umstieg für Fahrgäste Richtung Bühlau in den Ersatzverkehr „EV11“.

Durch den jetzt fertig gestellten Bauabschnitt im Zuge der Hansa- und Großenhainer Straße können die neuen Stadtbahnwagen neben der Linie 2 auch auf der Linie 3 eingesetzt werden. Ende Juni 2023 sollen deshalb die ersten Linienwagen des Typs NGT DX im DVB-Straßenbahnhof Trachenberge stationiert werden. Bis zum Ausbau des letzten fehlenden Abschnitts der Großenhainer Straße zwischen Riesaer Straße und Trachenberger Platz, der noch für die Begegnung mit den neuen Wagen angepasst werden muss, regelt eine Signalanlage den Straßenbahnverkehr.

Leipzig

Leipzigs neue Straßenbahn im Modell auf Stadtfest / LVB bitten Bürgerinnen und Bürger um erstes Feedback (Meldung vom: 02.06.2023)

Noch bis Sonntag, 4. Juni, 18 Uhr können Besucherinnen und Besucher des Leipziger Stadtfestes die neue Leipziger Straßenbahn in einem Modell erleben und ein erstes Feedback abgeben. Zum ersten Mal bieten die LVB die Möglichkeit die Bahn bis zur ersten Tür in Originalgröße zu erleben und das Design zu sehen. Das Modell beinhaltet außerdem den modernen Fahrerarbeitsplatz, der bereits nach dem Feedback von Kolleginnen und Kollegen der LVB weiterentwickelt wurde. Beim Stadtfest informieren die LVB auch über die unzähligen Jobmöglichkeiten und Angebote für Neueinsteiger.

"Mit den modernen und breiteren Straßenbahnen wollen wir in Leipzig einen nächsten wichtigen Schritt in der Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs für die Bürgerinnen und Bürger gehen. Nur durch ein attraktives Angebot mit Bus und Bahn können wir eine echte Alternative in der Gestaltung der Verkehrswende in Leipzig bieten", so Thomas Dienberg, Bürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Leipzig.

Die Beschaffung der neuen Fahrzeuge ist Teil des gemeinsamen Vorhabens "Sächsische Plattform - Straßenbahn der Zukunft", welches die LVB gemeinsam mit den Städtischen Verkehrsbetrieben Zwickau (SVZ) und den Görlitzer Verkehrsbetrieben (GVB) umsetzen. Diese Kooperation hat in Sachsens ÖPNV-Branche Pilotcharakter. Durch die gemeinsame Bestellung konnten für die beteiligten Unternehmen erhebliche Kostenvorteile insbesondere im Bereich der sogenannten Einmalkosten und der Entwicklungskosten für die gemeinsame Fahrzeugplattform generiert werden.

"Unsere Kunden bekommen mit den neuen Fahrzeugen aus Leipzig für Leipzig mehr Platz und Komfort, unsere Kollegen im Fahrdienst einen hochmodernen Arbeitsplatz. Die gemeinsame Bestellung von Görlitz, Zwickau und Leipzig ist ein wichtiges Zeichen der sächsischen Verkehrsunternehmen, gemeinsam Synergien zu erschließen und zugleich wichtige Innovationen für Klimaschutz und Verkehrswende umzusetzen", so Ronald Juhrs, Geschäftsführer Technik und Betrieb der Leipziger Verkehrsbetriebe.

Ab Ende 2024 beginnend sollen die neuen Straßenbahnen durch Leipzig ausführlich getestet und ab 2025 für Fahrgäste unterwegs sein. Mit der "Straßenbahn der Zukunft" werden erstmals 2,40 Meter breite Fahrzeuge Einzug in Leipzig halten. Dafür wurde konsequent seit den 1990er Jahren, mit finanzieller Unterstützung des Bundes und des Freistaats Sachsen, auch die Gleisinfrastruktur schrittweise modernisiert. Vorgesehen sind zudem eine innovative Fahrzeugsteuerung zur Senkung des Energieverbrauchs und ein Fahrerassistenzsystem. Auch die Bedürfnisse vieler bislang benachteiligter Nutzergruppen sollen besser berücksichtigt werden, z. B. durch Erfassung und Anzeige der Belegungsgrade für Rollstuhl- und Kinderwagen-Vorbehaltsflächen. Die Fahrzeugbeschaffung reiht sich zudem in die 2018 vom Stadtrat beschlossene Mobilitätsstrategie zum Ausbau des ÖPNV in Leipzig ein.

Mitte Dezember 2021 wurde der Liefervertrag zwischen den drei Verkehrsunternehmen und dem Herstellerkonsortium LEIWAG, bestehend aus dem Leipziger Stadt- und Straßenbahnhersteller HeiterBlick GmbH und Kiepe Electric GmbH, unterzeichnet. Die Besonderheit der Beschaffung dieser Straßenbahnen ist die fortlaufende Weiterentwicklung der Fahrzeuge während des Beschaffungsprozesses unter Einbeziehung der jeweils verfügbaren technischen Innovationen.

"Neben den maßgeblichen Verbesserungen für den ÖPNV in Leipzig profitiert auch die heimische Wirtschaft vom Auftrag der Verkehrsunternehmen. Als Herstellerkonsortium LEIWAG haben wir Standorte unter anderem in Leipzig und Grimma. Wesentliche Anteile der Wertschöpfung werden somit hier in Leipzig, in der Region und im Freistaat erfolgen und sichern damit auch Arbeitsplätze am Wirtschaftsstandort", so Bernd Flaskamp - Geschäftsführer HeiterBlick GmbH

Der Freistaat Sachsen fördert das Vorhaben mit 68 Millionen Euro für die ersten 25 neuen Fahrzeuge. Der sächsische Wirtschaftsminister, Martin Dulig, überreichte am 2. Dezember 2022 den entsprechenden Förderbescheid. Grundlage für die Förderung des Vorhabens ist die Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr über die Gewährung von Fördermitteln im öffentlichen Personennahverkehr (RL-ÖPNV).


Dresden

Bau am Dresdner Hauptbahnhof führt zu Fahrplanänderungen (Meldung vom: 01.06.2023)

Ab dem 3. Juni 2023 enden die Fahrten der Züge aus Cottbus, Hoyerswerda und Elsterwerda in Dresden-Neustadt.
Grund für diese Einschränkungen ist die komplexe und aufwändige Sanierung der Brücke, die im Vorfeld des Hauptbahnhofs die einzelnen Bahnstrecken auf verschiedenen Ebenen trennt beziehungsweise vereinigt. Die Sperrung und Rekonstruktion dieses Bauwerkes haben zur Folge, dass viele Gleise und Verbindungen nur noch stark eingeschränkt zur Verfügung stehen. Damit ist es nicht mehr möglich, dass alle Züge, die sonst zum Dresdner Hauptbahnhof fahren, weiterhin wie gewohnt verkehren können.

Somit können u.a. die Züge aus Cottbus (RE 18) und Hoyerswerda (RE 15) nach Dresden nur bis Dresden-Neustadt fahren. Die RB 31 kann aus Elsterwerda kommend nur bis Dresden-Friedrichstadt und dann weiter zum Bahnhof Dresden-Neustadt fahren. In die Gegenrichtung beginnen die Fahrten dieser Linie in Dresden-Neustadt. Die Umleitung der RB 31 zum Bahnhof Neustadt schafft für die Fahrgäste mehr Möglichkeiten zur Weiterreise als ein Ersatzverkehr ab Dresden-Friedrichtstadt. Die Züge haben dort Anschluss an die S-Bahnen S 1 und S 2, die aufgrund eigener Gleise ohne Einschränkungen verkehren können. Zudem fahren in unmittelbarer Nähe die Straßenbahnlinien 3, 6 und 11 sowie mehrere Buslinien im dichten Takt.

Zusätzliche Fahrten auf RB 31
„Da durch die Verkürzung der Linien bis Dresden-Neustadt insgesamt durch die DB Regio weniger Kilometer gefahren werden, als mit dem VVO vertraglich vereinbart, nutzen wir diese Ausfallkilometer dafür, Verbesserungen auf der Linie RB 31 zu schaffen“, erläutert Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „So werden Montag bis Freitag drei Zugpaare, die bisher nur zwischen Dresden Hbf und Coswig verkehrten bis Großenhain Cottbuser Bahnhof verlängert, und verbessern unter anderem für Beschäftigte in den Betrieben in Radebeul-Naundorf.“ Dies betrifft die Fahrten ab Coswig um 12:31 Uhr, 18:31 Uhr und 20:31 Uhr. In die Gegenrichtung fahren die Züge ab Großenhain um 13:01 Uhr, 19:01 Uhr sowie 21:01 Uhr. Zudem kommt eine abendliche Fahrt auf der RB 31 hinzu: Sie startet um 22:07 ab Dresden Neustadt und erreicht Elsterwerda um 23:09 Uhr.

Die aktualisierten Fahrplandaten sind unter www.bahn.de, in der App DB Navigator, sowie unter www.vvo-online.de abrufbar.

Dresden

Laufveranstaltung erfordert Umleitung für Bus und Bahn (Meldung vom: 01.06.2023)

Am Dienstag, dem 6. Juni 2023 kommt es in der Dresdner Innenstadt zu Einschränkungen im Straßenbahn- und Busverkehr. Während der angekündigten Sportveranstaltung werden die Wilsdruffer Straße, Pillnitzer Straße, Grunaer Straße, Ostra-Allee und Sophienstraße ab 17:30 Uhr für den Linienverkehr der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) gesperrt. Die Ostra-Allee und die Sophienstraße werden voraussichtlich ab 21:30 Uhr wieder freigegeben, die anderen Straßen ab 22:00 Uhr. Daraus ergeben sich folgende Umleitungen:

Linien 1 und 2:
Verkehren zwischen Postplatz und Straßburger Platz über Dr. Külz-Ring, Walpurgisstraße, Hauptbahnhof Nord und Lennéplatz.
Zeitraum: 17:30 Uhr bis 22:00 Uhr.

Linie 4:
Umleitung zwischen Leipziger Straße und Straßburger Platz über Marienbrücke, Bahnhof Mitte, Schweriner Straße, Postplatz, Dr.-Külz-Ring, Hauptbahnhof Nord und Lennéplatz.
Zeitraum: 17:30 Uhr bis 22:00 Uhr.

Nach 21:30 Uhr fährt die Linie 4 aber wieder über Augustusbrücke und Sophienstraße, die Umleitung über Dr.-Külz-Ring bleibt bis 22:00 Uhr bestehen.

Linie 8:
Fährt zwischen Carolaplatz und Hauptbahnhof Nord über Carolabrücke und Pirnaischer Platz.
Zeitraum: 17:30 Uhr bis 21:30 Uhr.

Linie 9:
Wird zwischen Neustädter Markt und Hauptbahnhof Nord über Carolabrücke und Pirnaischer Platz umgeleitet.
Zeitraum: 17:30 Uhr bis 21:30 Uhr.

Linie 11:
Verkehrt zwischen Marienbrücke und Postplatz über Bahnhof Mitte und Schweriner Straße.
Zeitraum: 17:30 Uhr bis 21:30 Uhr.

Linie 12:
Umleitung zwischen Postplatz und Straßburger Platz über Hauptbahnhof Nord und Lennéplatz.
Zeitraum: 17:30 Uhr bis 22:00 Uhr.

Linie 62:
Fährt zwischen dem Pirnaischen Platz und der Gerokstraße über Carolabrücke, Wigardstraße, Albertbrücke, Sachsenallee und Güntzstraße. In Richtung Dölzschen fahren die Busse an der Regionalverkehrshaltestelle ab.
Zeitraum: 17:45 Uhr bis 22:00 Uhr.


nicht bediente Haltestellen
Die Haltestelle „Georg-Arnhold-Bad“ kann von 17:30 Uhr bis 22:00 Uhr in Richtung Lennéplatz nicht bedient werden. Dort fahren die Bahnen langsam durch.

Dresden

Die letzten drei gehen ins Dresdner Straßenbahnmuseum / Keine Tatra-Bahnen mehr im Fahrgastbetrieb (Meldung vom: 31.05.2023)

Nach 56 Jahren sind die Tage der Tatra-Straßenbahnen im öffentlichen Fahrgastbetrieb der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) gezählt. Die letzten drei Wagen wurden heute von den DVB-Vorständen Andreas Hemmersbach und Lars Seiffert als historische Fahrzeuge dem Dresdner Straßenbahnmuseum übergeben. Ab sofort befördern sie Fahrgäste nur noch bei Sonderfahrten des Museumsvereins. Extra dafür haben die Museumsmitglieder am Sonnabend einen Sonderfahrtag mit Tatras aller Generationen organsiert.

Bereits 2010 wurden die Tatras aus dem regulären Liniendienst der DVB entlassen. Sie fuhren lediglich noch als Verdichtung der Linie 3 im Studentenverkehr oder bei speziellen Fahrten im Schülerverkehr. Zuletzt waren die verbliebenen zehn Einzelwagen, aus denen bis zu vier Züge mit zwei oder drei Wagen gebildet werden konnten, als Verstärkerfahrten für Fußballspiele und andere Großveranstaltungen im Einsatz. Auch während der schwierigen Ersatzteilversorgung in der Corona-Zeit durften die Tatras vorrübergehend noch einmal auf Linienfahrt gehen. Mit laufender Inbetriebnahme der neuesten Dresdner Stadtbahngeneration ist der Fahrzeugbestand ausreichend. Damit endet der Tatra-Einsatz im Fahrgastbetrieb endgültig. Zwar erfreuen sich die Wagen wegen ihrer Seltenheit bei Fans großer Beliebtheit, im täglichen Fahrgastbetrieb werden sie wegen der fehlenden Barrierefreiheit vor allem von mobilitätseingeschränkten Personen längst nicht mehr akzeptiert. Im DVB-Bestand bleiben nur die Kinderstraßenbahn Lottchen, der Fahrleitungsmesswagen, der Schienenschleifwagen sowie einzelne Sonderwagen, beispielsweise für den Einsatz des Schneepfluges. Alle anderen Tatra-Wagen werden zum Verkauf angeboten.

Prager ČKD-Werk lieferte mehr als 800 Tatra-Wagen nach Dresden

Nach den MAN-Wagen, dem legendären Hecht und den zweiachsigen Wagen aus DDR-Produktion endet nun eine weitere, fast sechs Jahrzehnte lange Ära der Dresden Straßenbahn: Mit ihrer Omnipräsenz prägten die Tatra-Wagen seit den späten sechziger Jahren das Stadtbild der sächsischen Landeshauptstadt. Erst rot, später gelb lackiert, fuhren sie in Zugkombinationen, die aus zwei oder drei Einzelwagen bestanden.

Der marode Vorkriegswagenpark und die nahe Einstellung der Straßenbahnproduktion in der DDR hatten die Dresdner veranlasst, im November 1964 einen sechsmonatigen Probebetrieb des in Prag hergestellten T3-Triebwagens zu vereinbaren. Auf Basis dieser Erfahrungen entstand eine schmalere Version: der T4D. Den Prototyp mit der Nummer 2000 kann man noch heute im Straßenbahnmuseum bewundern. Durch gutes Verhandlungsgeschick war es in Dresden möglich, ab 1967 als erste ostdeutsche Stadt diesen Wagentyp einzuführen und sogar die Generalvertretung für die DDR zu übernehmen. Allerdings verzögerte sich die erste größere Lieferung. In Anspielung auf die Ereignisse während des Prager Frühlings erhielten die Tatras deshalb den Spitznamen „Dubčeks letzte Rache“. Aber bis 1984 lieferten die Prager ČKD-Werke insgesamt 572 Triebwagen und 249 Beiwagen nach Dresden. Im Vergleich zu den abgelösten Vorkriegsfahrzeugen waren sie schneller, boten mehr Platz und besseren Komfort für Fahrgäste wie Fahrpersonal.

Ersatzteilmangel führte zur Kannibalisierung

Allerdings stellte sich mit der Tatra-Lieferung nach Dresden auch schnell Ernüchterung ein. Die nicht ausreichend erprobten Wagen wiesen Mängel auf. Der hohe Einstieg war ein fast unüberwindbares Hindernis für Kinderwagen und Rollstühle. Das größte Problem ergab sich jedoch aus den unregelmäßigen Ersatzteillieferungen aus Prag, die teilweise aufwändig durch die DVB-eigenen Werkstätten oder anderen DDR-Betrieben kompensiert werden mussten. Später kam es gar zur Kannibalisierung von bereits wegen technischer Schäden abgestellter Fahrzeuge. Teilweise waren nur rund 50 Prozent des Fuhrparks einsatzbereit. Dennoch erhöhte sich der Anteil der eingesetzten Tatra-Bahnen auf den Linien. Im Oktober 1988 wurde mit der „4“ die letzte Linie auf reinen Tatra-Betrieb umgestellt. Ein 1986 erstmals nach Dresden geliefertes Nachfolgemodell vom Typ T6A2 wurde von den Wendeereignissen überrascht. Eine Serienlieferung kam nicht mehr zustande.


Bequem und barrierefrei: Die Neuen aus Bautzen

Die neuen Möglichkeiten nach dem Mauerfall nutzend, orientierten sich die Dresdner Verkehrsbetriebe auf den Neukauf von Bahnen aus heimischer Produktion. Bereits 1995 fuhr der erste Niederflurwagen von Typ NGT 6DD auf Dresdens Schienen. Bis zur Erneuerung des kompletten Wagenparks bedurfte es aber noch des Einsatzes der vorhandenen Tatra-Bahnen. Deshalb modernisierten die DVB Anfang der 90er Jahre zahlreiche Tatras, die bei dieser Gelegenheit gleich ihre gelb-schwarze Lackierung erhielten. Ausgemusterte, aber noch fahrfähige Tatras wurden verkauft. Bis 2010 wartete in Osteuropa oder Asien meist eine zweite Karriere auf die eigentlich robusten Bahnen. Bereits durch Kannibalisierung ausgeschlachtete Fahrzeuge wanderten auf den Schrottplatz.

Ab 2003 lieferten die Bautzner Straßenbahnproduzenten einen moderneren Typ Niederflurwagen nach Dresden. Mit 45 Metern galt der NGT D12 DD seinerzeit als längste Straßenbahn der Welt. Bis heute stieg die Zahl der Dresdner Niederflurwagen auf 166. Das reicht aus, um das bisherige Dresdner Linienangebot barrierefrei zu bedienen. Weitere 20 Jahre später kommt nun mit dem NGT DX DD, ebenfalls aus sächsischer Produktion, die neueste Fahrzeuggeneration nach Dresden. Sie löst neben den Tatras auch die ersten Stadtbahnen aus den 1990er Jahren ab.

Tatras bleiben für Sonderfahrten im Museum

Die letzten drei gelben Tatras aus dem aktiven DVB-Bestand finden nun im Straßenbahnmuseum ihre neue Heimat. Zusammen mit dem roten Dreierzug aus den Anfangsjahren der Dresdner Tatra-Geschichte und dem kurz vor dem Mauerfall gelieferten Dreierzug vom Typ T6A2 bilden Sie in Zukunft den Bestand der historischen Tatra-Bahnen. Um den langen Einsatz dieser Straßenbahngeneration noch einmal zu würdigen, lädt der Museumsverein am Sonnabend, dem 3. Juni 2023, von 16 bis 22 Uhr zu stündlichen Sternfahrten ein. Abfahrt ist immer zur vollen Stunde am Postplatz in alle Himmelsrichtungen. Neben den noch für Passierbetrieb zugelassenen historischen Tatras, in dem natürlich auch Fans mitfahren dürfen, sind für Foto-Fans auch Arbeitswagen und die Kinderbahn Lottchen unterwegs. Wer in den historischen Tatras mitfahren möchte, bezahlt drei Euro pro Rundfahrt. Der ermäßigte Preis beträgt zwei Euro, für sieben Euro kann die ganze Familie mitfahren. Für alle drei Kategorien werden auch Tageskarten zum Preis von acht, fünf und zwanzig Euro angeboten. Die gelten dann für mehrere Fahrten.

Schon am Vormittag von 10 bis 12 Uhr können Besucher an Führungen durch das Straßenbahnmuseum teilnehmen und die Exponate bewundern. Gegen 14 Uhr reihen sich dann alle betriebsfähigen Tatras für einen Fototermin auf, bevor es zur Sternfahrt zum Postplatz geht. Alle Informationen zum „Tatra-Sonderfahrtag“ findet man auch auf der Museums-Homepage www.strassenbahnmuseum-dresden.de



Sachsen-Anhalt

Kein Zugverkehr zwischen Halle (Saale) und Könnern am Wochenende (Meldung vom: 31.05.2023)

Wegen Bauarbeiten durch den Schienennetzbetreiber DB Netz AG wird der Streckenabschnitt zwischen Halle (Saale) Hbf und Könnern von Freitag, 2. Juni 2023, 21:00 Uhr, bis einschließlich Sonntag, 4. Juni 2023, für den Zugverkehr gesperrt.


Betroffende Züge
RE 4
Halle (Saale) - Goslar

RE 24
Halle (Saale) – Halberstadt

RB 47
Halle (Saale) – Bernburg.

Die Züge entfallen und werden durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Die Busse als Ersatz für die Linien RE 4 und RE 24 verkehren ohne Unterwegshalt zwischen Halle (Saale) Hbf und Könnern, die Busse als Ersatz für die RB 47 bedienen alle Zwischenhalte. In Könnern besteht Anschluss an die Züge von und nach Halberstadt, Goslar und Bernburg.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.

Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Sachsen-Anhalt

Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Naumburg Hbf und Naumburg Ost (Meldung vom: 30.05.2023)

Da die DB Netz AG das Stellwerk in Naumburg Ost aufgrund Personalmangels in den Monaten Juni und Juli nicht durchgängig besetzen kann, kommt es vom 1. Juni bis zum 31. Juli 2023 zu Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Naumburg Hbf und Naumburg Ost.

Das Stellwerk bleibt in den beiden Monaten jeweils montags bis freitags ab 16:30 Uhr bis Betriebsschluss sowie an den Wochenenden ganztags unbesetzt. Da der Streckenabschnitt ohne Fahrdienstleiter nicht befahren werden kann, entfallen zu diesen Zeiten die Züge der Regionalbahnlinie RB 77 zwischen Naumburg Hbf und Naumburg Ost. Die Züge dieser Linie verkehren daher in den genannten Zeiträumen nur zwischen Naumburg Hbf und Karsdorf.

Zwischen Naumburg Hbf und Naumburg Ost werden die Züge in den genannten Zeiträumen durch einen Schienenersatzverkehr mit Großraumtaxis ersetzt.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.

Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Thüringen

Sperrung Greiz - Gera (Meldung vom: 23.05.2023)

Wegen Bauarbeiten der DB Netz AG kommt es ab Freitag, den 26.05.2023, um 20:00 Uhr bis Dienstag früh, 30.05.2023, um 7:00 Uhr auf der Elstertalbahn Linie RB 4 zur Sperrung der Bahnstrecke zwischen Gera und Greiz. Im genannten Streckenabschnitt werden vom Infrastrukturbetreiber Schwellen ausgetauscht. Schienenersatzverkehr mit Bussen wird bereitgestellt.

Um von Gera aus kommend in Greiz die Anschlüsse auf die Zugverbindungen sicherzustellen, bitten wir zu beachten, dass die Abfahrtszeiten des SEV deutlich vorverlegt werden mussten.

Zusätzlich steht von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Stundentakt eine Expressverbindung zwischen Gera und Greiz ohne Zwischenhalte zur Verfügung. Für Pendler ist die Expressverbindung auch am Dienstag, den 30.05.2023 um 5:00 Uhr noch einmal unterwegs, kurz bevor die Baumaßnahmen abgeschlossen werden und der reguläre Zugverkehr um 7:00 Uhr wieder aufgenommen wird.

In Folge der Baumaßnahmen kommt es zwischen dem 27.05.2023 und dem 29.05.2023 jeweils zwischen 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr auch auf der Linie RB 2 zwischen Bad Brambach und Adorf zum Ausfall der Züge 80279 und 80234. Für die beiden Verbindungen steht ebenfalls SEV zur Verfügung.

Über den SEV-Fahrplan sowie die SEV-Bushaltestellen in Bahnhofsnähe informieren sich Fahrgäste bitte auf der Homepage www.vogtlandbahn.de oder an den entsprechenden Aushängen in den Bahnhöfen. Darüber hinaus erhalten Sie Auskunft zur gewünschten Reiseverbindung gern auch in unserem Kundencenter (Hotline: +49 89 54 888 97 25). Das Kundencenter ist täglich 24 Stunden telefonisch erreichbar.

Wir danken allen für Ihr Verständnis und wünschen unseren Fahrgästen eine angenehme Reise!

Sachsen

Modernisierung Eisenbahnknoten Gößnitz (Meldung vom: 23.05.2023)

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert bis in die zweite Hälfte des Jahres 2026 für rund 330 Millionen Euro die Eisenbahninfrastruktur im Eisenbahnknoten Gößnitz im Rahmen des Ausbaus der Sachsen-Franken-Magistrale. Es werden neue Gleise und Bahnsteige, Ingenieurbauwerke, Oberleitungsanlagen sowie Anlagen der Signal- und Sicherungstechnik, der Elektrotechnik und der Telekommunikation errichtet und auf den neuesten technischen Stand gebracht. Damit schafft die DB die Voraussetzungen für höhere Geschwindigkeiten und kürzere Reisezeiten.

Die DB führt im Bahnknoten Gößnitz und in den angrenzenden Streckenabschnitten der Sachsen-Franken-Magistrale umfangreiche Bauarbeiten durch, die vom 26. Mai bis 25. August zwischen Regis-Breitingen und Werdau sowie zwischen Schmölln und Glauchau eine Vollsperrung für den Zugverkehr erforderlich machen. Dazu gehören der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Gößnitz, die Fertigstellung der Eisenbahnüberführung über den Moorbach sowie von Teilen des Personentunnels zu den Bahnsteigen, die Inbetriebnahme des neuen Bahnsteigs 4 sowie der Interimsbahnsteige 2b und 5 und die Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks (ESTW) Gößnitz mit umfangreichen Prüf- und Abnahmearbeiten.

Auswirkungen auf den Zugverkehr
In der Zeit vom 26. Mai bis 25. August 2023 kommt es zwischen Regis-Breitingen–Gößnitz–Werdau/Zwickau und Schmölln–Gößnitz–Glauchau zu umfangreichen Fahrplanänderungen, Zugausfällen und Ersatzverkehren mit Bussen.

Betroffende Linien
S 5/S 5X (Halle―Leipzig/Halle Flughafen―Leipzig―Altenburg—Zwickau),
RE 1 (Göttingen–Gotha–Erfurt–Weimar–Jena–Gera–Glauchau),
RE 3 (Erfurt–Weimar–Jena–Gera–Altenburg) und
RB 37 (Glauchau–Meerane–Gößnitz).

Alle Änderungen sind in den Fahrplan eingepflegt und unter bahn.de sowie in den Apps DB Navigator und DB Streckenagent abrufbar. Weitere Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0 sowie im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com.

Gößnitz liegt an der Strecke Leipzig–Werdau, einem Streckenast der Sachsen-Franken-Magistrale. Diese wird für Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h für den Personenverkehr und bis zu 120 km/h für den Güterverkehr grundlegend erneuert. Zusätzlich zum Streckenausbau sind diverse Ingenieurbauwerke (Eisenbahnüberführungen, Stützwände, Durchlässe) und mehrere Verkehrsstationen neu- bzw. umzubauen. In die Modernisierung der Strecke Leipzig–Werdau werden 750 Millionen Euro investiert

Weitere Informationen zu den Bauvorhaben gibt es unter www.sachsen-franken-magistrale.de. Für Interessierte hat an Dienstagen der geraden Kalenderwochen von 14 bis 18 Uhr der DB Infopunkt in der Wehrstraße 18 in Gößnitz geöffnet.

Thüringen

Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Erfurt und Sangerhausen (Meldung vom: 17.05.2023)

Aufgrund von Bauarbeiten durch den Schienennetzbetreiber DB Netz AG wird die Strecke zwischen Sangerhausen und Artern von Sonntag, 21. Mai 2023, bis einschließlich Samstag, 3.6.2023, zeitweise für den Zugverkehr gesperrt.

Von Mittwoch, den 24. Mai 2023, bis einschließlich Montag, 29. Mai 2023, wird der Abschnitt ganztägig gesperrt. In den Tagen davor und danach kann der Streckenabschnitt jeweils nur abends und nachts zwischen 20 Uhr und 4 Uhr nicht befahren werden.

Betroffen sind die Züge der Regionalexpresslinie RE 10 Erfurt – Sangerhausen – Magdeburg sowie der Regionalbahnlinie RB 59 Erfurt – Sangerhausen. Die Züge dieser Linien entfallen in den genannten Zeiträumen zwischen Sangerhausen und Artern und werden durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Erfurt

Neue Straßenbahnen für Erfurt / Die Erfurter Verkehrsbetriebe planen den Kauf zehn weiterer Tramlinks / aktuelle Flotte erreicht die 1-Million-Kilometermarke (Meldung vom: 16.05.2023)

Platz für bis zu 248 Fahrgäste, großzügige Flächen für Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen und Klimaanlage – das und mehr bieten die Tramlink-Straßenbahnen der Erfurter Verkehrsbetriebe. Seit 2021 rollen 14 der 42 Meter langen Wagen durch die Thüringer Landeshauptstadt. Im April 2023 knackten sie zusammen die Eine-Million-Kilometermarke. Jetzt sollen zehn weitere Bahnen des Typs hinzukommen.

„Als Stadtwerke-Chef freue ich mich, dass wir die geplante Option von zehn weiteren Tramlink-Straßenbahnen ziehen können und damit einen weiteren Schritt in Richtung Energie- und Verkehrswende unternehmen. Als EVAG-Fahrgast freue ich mich natürlich, weil die Bahnen nicht nur gut aussehen, sondern wirklich modern und bequem sind“, sagt SWE-Chef Peter Zaiß. Er ist stolz auf die vielen Stadtwerke-Mitarbeiter, die sich um das Großprojekt – von A wie Ausschreibung bis Z wie Zulassung – kümmern.

Auch EVAG-Vorstand Myriam Berg zeigt sich hochzufrieden, dass der Fuhrpark der Erfurter Verkehrsbeitriebe weiter modernisiert werden soll: „Wir freuen uns sehr über die weiteren geplanten Neuzugänge. Die Anschaffung ist auch notwendig, da einige unserer Straßenbahnen bald ihr Dienstende erreichen und nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben sind. Die bisher eingesetzten 14 Tramlink-Straßenbahnen haben sich in jedem Fall bewährt. Nicht nur unsere Fahrerinnen und Fahrer sind gerne damit unterwegs, auch die Fahrgäste sind sehr zufrieden.“ Bei einer Umfrage bewerten rund 72 % der Fahrgäste den Tramlink mit der Note „1“ + „2“, wobei rund 41 % die Bestnote 1 vergaben. Dazu erweisen sich die Trams im Linieneinsatz als zuverlässig.

Rückblick

Anfang 2018 schrieben die Erfurter Verkehrsbetriebe die Neuanschaffung von 14 Straßenbahnen europaweit aus. Den Zuschlag erhielt das Schweizer Unternehmen Stadler. Im Oktober 2018 wurde der Liefervertrag unterzeichnet. Unmittelbar danach gab es das erste Treffen des Projektteams, Ideen wurden ausgetauscht, das Projekt offiziell gestartet. Die Produktion des ersten Tramlinks für Erfurt begann genau ein Jahr später in Valencia/ Spanien. Für ihre Reise von Valencia in die Thüringer Landeshauptstadt wurden die Straßenbahnen in zwei Teile zerlegt und auf Tiefladern quer durch Europa nach Erfurt gebracht. Seit dem 1. Juli 2021 fährt der erste Tramlink offiziell im Linienbetrieb.

Das Projekt wurde mit 46,79 % Fördermitteln vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Freistaat Thüringen unterstützt.

Zahlen und Fakten zum Tramlink

-Länge: 42,49 Meter
-Breite: 2,3 Meter
-Höhe: 3,61 Meter
-Gewicht: 52,53 Tonnen
-Sitzplätze: 102
-Insgesamt Platz für 248 Fahrgäste
-Anzahl Fahrgasttüren:7
-Weitere Highlights: Klimatisierung, WLAN, breite Rangierflächen für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen

Erfurt

Komfortabler und mit WLAN: DB Regio modernisiert 36 Züge (Meldung vom: 15.05.2023)

Erster modernisierter Zug vorgestellt - Fahrgäste auf den Linien RE 1, RE 3 und RE 7 sind künftig komfortabler unterwegs - Frischekur für modernisiertes Innenraumdesign



Reisende im Regionalverkehr zwischen Erfurt, Göttingen und Würzburg können sich auf mehr Komfort und WLAN freuen: Die Züge im Neigetechnik-Netz Thüringen erhalten eine Frischekur. Im DB-Regio-Werk Erfurt stellten heute Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Susanna Karawanskij und die Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Südost, Christine Singer einen umgebauten Zug vor. Die Modernisierung der bis zu 20 Jahren alten Züge, erfolgt nach und nach bei laufendem Betrieb bis 2025. Drei Züge sind bereits umgebaut und im Einsatz. Die Züge werden in den Werken in Erfurt und Kassel modernisiert.

Die Züge im Neigetechnik-Netz Thüringen erhalten eine Frischekur


Neue Sitze


Fahrgäste profitieren zukünftig von einem modernisierten Innenraumdesign und zusätzlichem Komfort. Die Fahrzeuge erhalten neue Bodenbeläge und LED-Beleuchtung. Diese ist heller, stromsparender und wartungsärmer. Alle Sitze der 1. und 2. Klasse werden ausgetauscht. Die Züge werden mit WLAN ausgestattet und jeder Zweierplatz erhält eine Steckdose sowie zusätzlich zwei USB-Ladebuchsen. Die WCs werden grundsaniert und bekommen ebenfalls ein neues Design. Auch die Fahrzeug-Führerstände werden mit neuen Sitzen ausgestattet. Die Lackierung der Züge wird überwiegend erneuert und teilweise aufgefrischt. Die modernisierten Fahrzeuge werden noch bis mindestens 2028 im Einsatz sein.


WLAN im Zug


Susanna Karawanskij, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft: "Das Re-Design ist eine Frischzellenkur für jene Fahrzeuge, die auf einigen der wichtigsten RegionalExpress-Linien in Thüringen verkehren. Eine zeitgemäße, attraktive Fahrzeugflotte spielt eine große Rolle bei der Entscheidung, ob Menschen auf den SPNV umsteigen."


Erster modernisierter Zug VT 612 - v.l. Christine Singer, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Südost, Susanna Karawanskij, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft und Lokführer, Christoph Jentsch von DB Regio Südost


Christine Singer, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Südost: „Unsere Fahrgäste können wir durch eine moderne und komfortable Ausstattung sowie WLAN in unseren Zügen noch besser von einer umweltfreundlichen Mobilität in der Region überzeugen.“

DB Regio bedient im Auftrag des Freistaats Thüringen sowie der Aufgabenträger Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), Nordhessischer Verkehrsverbund (NVV) und Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) im Neigetechniknetz Thüringen drei Regional-Express-Linien. Auf den Strecken Göttingen–Erfurt–Gera–Glauchau (RE 1), Erfurt–Jena–Gera–Altenburg/Greiz (RE 3) und Erfurt–Grimmenthal–Würzburg (RE 7) kommen die modernisierten Neigetechnik-Fahrzeuge der Baureihe VT 612 zum Einsatz.


Dresden

Neuer Stadtbahnwagen erhielt Typzulassung (Meldung vom: 10.05.2023)

Am vergangenen Freitag, dem 5. Mai 2023, erhielt der neue Dresdner Stadtbahnwagen vom Typ NGT DX DD seine behördliche Inbetriebnahmegenehmigung vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr Sachsen (LASuV). Damit können die Fahrzeuge vom bisherigen Testbetrieb in den regulären Liniendienst wechseln. Für Fahrgäste ändert sich dabei aber nichts.

Die erfolgreich erteilte Inbetriebnahmegenehmigung ist im weitesten Sinn vergleichbar mit der allgemeinen Betriebserlaubnis für einen neuen PKW-Typ, die vom Kraftfahrzeugbundesamt erteilt wird. Im Fall der Dresdner Stadtbahnen erteilt aber das LASuV als fachlich zuständige technische Aufsichtsbehörde diese Genehmigung. Nun besitzen die neuen Stadtbahnwagen ihre offizielle Typzulassung.

Die Genehmigung wurde am Wagen 232 903, der die aktuellste Softwareversion besitzt und bei dem die im Zuge der Inbetriebnahme notwendigen Fahrzeugeinstellungen vorgenommen wurden, erteilt. Das Fahrzeug dient jetzt als Referenz für die Feinjustierung aller anderen Wagen dieses Typs. Neben einer umfangreichen Dokumentation und geforderten Konformitätserklärungen des Herstellers gehört zur Abnahme auch die Anbringung eines Fabrikschildes, auf dem die wichtigsten Herstellerdaten zu lesen sind. Auf Basis dieser Serienzulassung wird jedes Fahrzeug aber noch einmal einzeln abgenommen.

Die behördliche Genehmigung betrifft zunächst die bestellten 24 Einrichtungsfahrzeuge (ERW). Zu den ursprünglich bestellten 21 Wagen kamen noch drei weitere aus einer bestehenden Option hinzu. Die ebenfalls georderten neun Zweirichtungswagen (ZRW), die an jeder Seite eine Fahrerkanzel haben, benötigen eine eigene Zulassung. Der erste Zweirichtungswagen wird in den kommenden Wochen in Dresden erwartet und beginnt wie die Einrichtungsfahrzeuge mit einem eigenen Testbetrieb.

Bisher sind 14 neue Stadtbahnwagen bei den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) eingetroffen. Davon können zwölf im Liniendienst eingesetzt werden, die anderen beiden werden auf ihren Betrieb vorbereitet. Bis zu zehn Wagen fahren aktuell auf der Linie 2. Ab dem Sommer sollen sie auch auf der „3“ verkehren. Täglich ein bis zwei Fahrzeuge werden für die Einweisung der Fahrer benötigt.

Die Beschaffung neuer Stadtbahnwagen für Dresden erfolgt auf Basis einer 75-prozentigen Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), die drei später bestellte Optionsfahrzeuge werden durch den Freistaat Sachsen gefördert.

Sachsen-Anhalt

Sperrung Halberstadt - Blankenburg (Harz) (Meldung vom: 05.05.2023)

Aufgrund schadhafter Schwellen ist auf dem Streckenabschnitt zwischen Halberstadt und Blankenburg seit dem 4. Mai 2023, nachmittags, und auf bislang noch unbestimmte Zeit kein Zugverkehr möglich. Der Schienennetzbetreiber DB Netz AG kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Prognose abgeben, ab wann der Streckenabschnitt wieder befahrbar ist . Betroffen sind die Züge der Regionalexpresslinie RE 31 Magdeburg – Halberstadt - Blankenburg. Die Züge dieser Linie verkehren bis auf Weiteres nur bis und ab Halberstadt.

Ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Sachsen-Anhalt

Bauarbeiten zwischen Blumenberg und Halberstadt (Meldung vom: 03.05.2023)

Aufgrund von Bauarbeiten durch den Schienennetzbetreiber DB Netz AG wird die Strecke zwischen Blumenberg und Halberstadt von Montag, 8. Mai 2023, bis einschließlich Donnerstag, 13. Juli 2023, für den Zugverkehr gesperrt. Betroffen sind die Züge der Regionalexpresslinien RE 11 Magdeburg – Thale, RE 21 Magdeburg – Goslar, RE 31 Magdeburg – Blankenburg sowie der Regionalbahnlinie RB 43 Magdeburg-Oschersleben und des Harz-Berlin-Express HBX.

Für die Reisenden ergeben sich folgende Einschränkungen und Änderungen:
Die Züge der RE 11, RE 21 und RE 31 verkehren nicht zwischen Magdeburg und Halberstadt.
Die Züge der RB 43 verkehren nur zwischen Magdeburg Hbf und Langenweddingen.
Die Züge des Harz-Berlin-Express HBX werden zwischen Magdeburg und Halberstadt ohne Zwischenhalte umgeleitet und verkehren durchgehend von und nach Goslar.

Die Züge werden durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Es verkehren während des Zeitraums der Sperrung drei SEV-Linien. Eine Buslinie fährt ohne Zwischenhalte von Magdeburg nach Halberstadt, eine verbindet Langenweddingen und Halberstadt mit allen Unterwegshalten. Montags bis freitags zu den Hauptverkehrszeiten verkehrt eine weitere Linie zwischen Magdeburg und Oschersleben ohne Unterwegshalte.

In Halberstadt besteht jeweils Anschluss an die Züge von und nach Goslar, Blankenburg und Thale.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Aktuell

Bauarbeiten der DB Netz AG zwischen Wegeleben und Halberstadt (Meldung vom: 02.05.2023)

Aufgrund von Weichenarbeiten zwischen Wegeleben und Halberstadt durch den Schienennetzbetreiber DB Netz AG kommt es von Freitag, 5. Mai, ca. 15:30 Uhr, bis in die Nacht von Sonntag, 7. Mai, auf Montag, 8. Mai., zu Teilausfällen und Fahrplanänderungen zwischen Aschersleben und Halberstadt sowie Halberstadt und Thale.

Im Zuge der Bauarbeiten kommt es zu folgenden Änderungen im Zugverkehr:
Die Züge der Regionalexpresslinien RE 4 Halle (Saale) – Goslar und RE 24 Halle (Saale) – Halberstadt entfallen zwischen 6:30 Uhr und 23:30 Uhr zwischen Wegeleben und Halberstadt und werden auf diesem Streckenabschnitt durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. In den Tagesrandlagen werden die Züge dieser Linien umgeleitet, daher kommen sie später in Halberstadt an und fahren früher dort los.

Die Züge der Regionalbahnlinie RB 44 zwischen Halberstadt und Aschersleben entfallen und werden durch zusätzliche Halte der Züge der Linien RE 4 und RE 24 ersetzt.

Die Züge der Regionalexpresslinie RE 11 Magdeburg – Halberstadt – Thale sowie des Harz-Berlin-Express HBX werden umgeleitet. Sie fahren früher in Thale ab und kommen später dort an.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Aktuell

Unbesetztes Stellwerk in Barleben (mit Update) (Meldung vom: 26.04.2023)

Der Schienennetzbetreiber DB Netz AG hat Abellio kurzfristig darüber informiert, dass das Stellwerk in Barleben von Donnerstag, 27. April, 6:00 Uhr, bis einschließlich Montag, 1. Mai, 6:00 Uhr, wegen Personalausfalls nachts von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr morgens nicht besetzt wird.

Weitere nächtliche Sperrungen wird es in den Nächten vom Dienstag, 2.5. auf Mittwoch, 3.5., sowie Mittwoch, 3.5., auf Donnerstag, 4.5., jeweils zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr geben.

Das bedeutet, dass in diesem Zeitraum kein Zugverkehr zwischen Magdeburg und Haldensleben möglich ist. Betroffen von dieser Sperrung sind die Züge der Regionalexpresslinie RE 6 sowie der Regionalbahnlinie RB 36, die beide zwischen Magdeburg und Wolfsburg verkehren.

Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist in Planung. Ob und in welchem Umfang er eingerichtet werden kann, ist aufgrund der kurzfristigen Ankündigung noch offen. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren und wenn möglich auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen, z.B. den PlusBus 100 von Magdeburg nach Haldensleben.

Abellio weist darauf hin: Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter dürfen in diesen Zeiträumen die Züge von Abellio auf diesem Streckenabschnitt nicht verkehren.


Hinweis: Ursprünglich war eine durchgehende Sperrung vom 27. April bis zum 29. April 2023, vorgesehen. Dies wurde nun durch die DB Netz AG geändert.

Aktuell

Sperrung Karsdorf - Wangen (Meldung vom: 24.04.2023)

Aufgrund schadhafter Schwellen, die ausgewechselt werden müssen, wird der Streckenabschnitt zwischen Karsdorf und Wangen (Unstrut) auf der Unstrutbahn für unbestimmte Zeit gesperrt. Der Schienennetzbetreiber DB Netz AG kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Prognose abgeben, bis wann die Sperrung andauert. Betroffen sind die Züge der Regionalbahnlinie RB 77 Naumburg (Ost) - Wangen (Unstrut). Die Züge dieser Linie verkehren bis auf Weiteres nur bis und ab Karsdorf.

Auf dem Streckenabschnitt zwischen Karsdorf und Wangen (Unstrut) werden die Züge durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Die Busse halten an folgenden Haltestellen:
- Karsdorf - SEV-Haltestelle Karsdorf Bahnsteig
- Reinsdorf (bei Nebra) - Bus- Haltestelle Reinsdorf
- Nebra - Bus- Haltestelle Nebra, Bahnhof
- Wangen (Unstrut) - Großwangen, Parkplatz Himmelsscheibe

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Aktuell

Regionalverkehr läuft wieder an, Fernverkehr ab 13 Uhr  (Meldung vom: 21.04.2023)

Im Regional- und S-Bahnverkehr läuft der Verkehr derzeit wieder an. Der Fernverkehr wird ab 13 Uhr schrittweise hochgefahren. Dort werden rund 90 Prozent der regulär für einen Freitagnachmittag und -abend vorgesehenen Züge verkehren. Diese sind in den Auskunftssystemen eingepflegt. Dennoch sind noch einzelne streikbedingte Ausfälle möglich. Deshalb bittet die Deutsche Bahn die Reisenden, sich vor Fahrtantritt auf bahn.de oder im DB Navigator zu informieren. Die Deutsche Bahn rechnet mit vielen Reisenden.

Aktuell

Bahnstreik am 21. April 2023 (Meldung vom: 19.04.2023)

Die Gewerkschaft EVG (Eisenbahn- & Verkehrsgewerkschaft) hat ihre Mitglieder bei rund 50 Unternehmen zu einem Streik am 21. April 2023 von 3:00 Uhr bis 11:00 Uhr aufgerufen.

Die EVG Tarifvorstände Cosima Ingenschay und Kristian Loroch erklären dazu:
"Wir müssen den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, die glauben, die Forderungen ihrer Beschäftigten ignorieren zu können und stattdessen Tarifverhandlungen nach Gutsherrenart führen wollen. Das ist nicht akzeptabel."

Die Deutsche Bahn AG reagiert verärgert und erklärte in einer Pressemitteilung unter anderem:
"Die Deutsche Bahn (DB) verurteilt den neuerlichen EVG-Streik als reine Mitgliederwerbeaktion. „Was soll das? Dieser Streik ist völlig unnütz und unnötig. Am Freitag, dem reisestärksten Tag der Woche, trifft er viele Pendler:innen besonders hart. Die EVG hat Maß und Mitte komplett verloren und setzt nur auf Krawall“, so Personalvorstand Martin Seiler. „Hier wird auf dem Rücken unserer Fahrgäste der Konkurrenzkampf mit der GDL ausgetragen, das ist nicht seriös.“ Kommenden Dienstag ist bereits die nächste Verhandlung, das ist aus DB-Sicht die Nagelprobe, ob die EVG wirklich Lösungen will."

Hintergrund:
Die DB AG hat vorgeschlagen sich am Schlichtungsangebot des öffentlichen Dienstes zu orientieren. Dies lehnt die EVG ab.

Während des Streiks muss vom Ausfall aller Fahrten im Bahnverkehr ausgegangen werden, da auch Stellwerke betroffen sein werden. Ohne Stellwerke dürfen keine Züge fahren. Das gilt auch für Unternehmen die nicht direkt bestreikt werden.

Nach dem Ende des Streiks wird es beim Bahnverkehr zu Verspätungen und Ausfällen kommen.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über mögliche Ersatzverbindungen über die entsprechenden Apps und Webseiten der Unternehmen.

Aktuell

Kein Zugverkehr zwischen Dessau und Köthen / Wegen Bauarbeiten der DB Netz AG wird der Streckenabschnitt vom 21.04 bis 07.05. gesperrt (Meldung vom: 18.04.2023)

Wegen Bauarbeiten durch den Schienennetzbetreiber DB Netz AG wird der Streckenabschnitt zwischen Dessau Hbf und Köthen von Freitag, 21.04., bis einschließlich Sonntag, 07.05., für den Zugverkehr gesperrt. Betroffen sind die Züge der Regionalbahnlinie RB 50 Aschersleben – Bernburg – Dessau.

Die Züge entfallen und werden durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Aufgrund der längeren Fahrtzeit der Busse kommt es zu Anpassungen im Fahrplan. In Köthen besteht Anschluss an die Züge von und nach Bernburg und Aschersleben.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Aktuell

Unbesetztes Stellwerk: Strecke Magdeburg - Haldensleben gesperrt (Meldung vom: 17.04.2023)

Da der Schienennetzbetreiber DB Netz AG das Stellwerk in Groß Ammensleben in dieser Woche wiederholt nicht besetzen kann, kommt es in den kommenden Tagen zu Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Magdeburg und Haldensleben bzw. Wolfsburg. Darüber wurde Abellio heute (17. April 2023) vom Schienennetzbetreiber DB Netz kurzfristig informiert.

Zu folgenden Zeiten kann das Stellwerk nicht besetzt werden:
Am Dienstag, 18. April 2023 von 4:00 Uhr bis 22:00 Uhr (den ganzen Tag);
Von Donnerstag, 20. April 2023, 22:00 Uhr bis Freitag, 21. April 2023, 6:00 Uhr;
Von Freitag, 21. April 2023, 22:00 Uhr bis Samstag, 22. April 2023, 6:00 Uhr;
Von Samstag, 22. April 2023, 18:00 Uhr bis Sonntag, 23. April 2023, 6:00 Uhr.

In den genannten Zeiträumen ist kein Zugverkehr zwischen Magdeburg und Haldensleben möglich.

Betroffen von der Sperrung sind die Züge der Regionalexpresslinie RE 6 und der Regionalbahnlinie RB 36, die beide zwischen Magdeburg und Wolfsburg verkehren.

Die Züge verkehren zu diesen Zeiten nur zwischen Wolfsburg Hbf und Haldensleben. Ein Ersatzverkehr mit Bussen für die betroffenen Zugverbindungen wird voraussichtlich eingerichtet.

Aktuell

Mehr Fernverkehr für den Burgenlandkreis, Jena und Oberfranken: fünf tägliche Intercity nach Leipzig und Baden-Württemberg (Meldung vom: 14.04.2023)

Ab Dezember 2023 im Saaletal zweistündliche Intercity geplant - Aus zahlreichen Mittelstädten und Regionen umsteigefrei in den Südwesten - schneller ICE-Anschluss in Leipzig nach Berlin

Mit dann insgesamt fünf Fernverkehrszügen pro Tag und Richtung wird der Fernverkehr der Bahn ab Dezember 2023 zu Kernzeiten tagsüber einen zweistündlichen Taktverkehr zwischen Leipzig, Jena und Nürnberg auf der sogenannten Saaletalstrecke anbieten. So verkehren auf dieser Strecke zusätzlich zu einer bereits bestehenden Intercity-Verbindung vier weitere IC-Züge je Richtung. Ab Nürnberg fahren diese Fernverkehrszüge wie bisher umsteigefrei weiter bis Stuttgart und Karlsruhe. In Leipzig haben die Reisenden einen optimalen Anschluss zum ICE nach Berlin.

Martin Walden, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: „Wir freuen uns, dass insbesondere das Saaletal von der Angebotsausweitung ab Dezember profitiert. Aus vielen Städten geht es dann umsteigefrei in den Südwesten. Mit attraktiven zusätzlichen Verbindungen in modernen Zügen können wir noch mehr Reisende für die umweltfreundliche Schienen gewinnen.“

Die IC-Züge halten in Leipzig, Weißenfels, Naumburg (Saale), Jena (mit Halt in Jena Paradies und Göschwitz), Rudolstadt, Saalfeld, Ludwigsstadt, Kronach, Lichtenfels, Bamberg, Erlangen und Nürnberg. Rudolstadt und Ludwigsstadt werden dabei neue IC-Halte. Zum Einsatz kommen moderne Intercity 2-Doppelstockzüge mit 462 Sitzplätzen, neun Fahrrad- und zwei Rollstuhlplätzen sowie gastronomischem Service am Platz.

In Leipzig sollen die neuen Züge im Regelfahrplan passgenau Anschluss an die ICE-Verbindung nach bzw. aus Berlin haben. Sie ermöglichen den Reisenden entlang der Saaletalstrecke somit künftig nahezu zweistündlich komfortable Fahrtmöglichkeiten in die Bundeshauptstadt mit nur einem Umstieg. Bestehen bleibt der tägliche ICE zwischen Jena, Leipzig und Berlin sowie das nächtliche IC-Zugpaar im Saaletal zwischen Wien/Passau/Nürnberg und Leipzig/Berlin/Rostock.

Finale Fahrplandaten zu den neuen Zügen werden im Herbst 2023 vorliegen.

Dresden

Straßenbahnlinie 10 fährt nur bis Bahnhof Mitte // Reparaturen an der Haltestelle „Krankenhaus Friedrichstadt“ (Meldung vom: 13.04.2023)

Von Montag, dem 17. April 2023, 4:00 Uhr bis Montag, den 24. April 2023, 3:00 Uhr wird die Haltestelle „Krankenhaus Friedrichstadt“ auf der Friedrichstraße repariert. In dieser Zeit fährt die Straßenbahnlinie 10 von Striesen kommend nur bis zum Bahnhof Mitte. Der weitere Abschnitt bis zur Messe Dresden wird durch den „EV10“ als Ersatzverkehr bedient. Die Busse verkehren ab Bahnhof Mitte über Magdeburger Straße und Schlachthofstraße. Die Buslinie 68 verbleibt wegen der nach einer Leitungshavarie gesperrten Waltherstraße auf ihrer bisherigen Umleitung zwischen Bahnhof Mitte und Flügelweg über Weißeritzstraße und Schäferstraße. Die Stationen „Weißeritzstraße“, „Krankenhaus Friedrichstadt“ und „Vorwerkstraße“ können während der Bauzeit nicht bedient werden. Das Krankenhaus Friedrichstadt erreichen Fahrgäste am besten mit den Linien 1 und 68 an der Haltestelle „Manitiusstraße“.

Nach langjähriger Bedienung der Station durch Straßenbahnen und vor allem Busse haben sich einige der so genannten Kombiborde in ihrer Lage verschoben, andere erlitten Schäden im Rahmen des üblichen Verschleißes. Die beschädigten Borde werden nun ausgetauscht, andere in ihrer Lage korrigiert. Dabei kommt ein spezielles Klebeverfahren zum Einsatz, welches die Bordsteine der Bahnsteige wieder für die kommenden Jahre sicher fixiert. Nach Reparatur der Haltestelle ist die Strecke zwischen Bahnhof Mitte und der Messe Dresden im Bedarfsfall auch für die neuen Stadtbahnwagen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) befahrbar. Parallel zu den Reparaturen finden auf der ohnehin für die Straßenbahn gesperrten Strecke Wartungsarbeiten an der Fahrleitungsanlage im Bereich der Messe statt. Die Kosten für die Arbeiten belaufen sich auf knapp 150.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der DVB für die laufende Unterhaltung der Infrastruktur bezahlt.

Für die Bauarbeiten wird die Friedrichstraße auch für den Autoverkehr in Höhe der Haltestelle „Krankenhaus Friedrichstadt“ voll gesperrt und ist von beiden Seiten nur als Sackgasse befahrbar. Jeweils tagsüber von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr kann auch die Zufahrt Am Bramschkontor nicht genutzt werden. Die besondere Verkehrssituation bei der Krankenhauszufahrt wurde mit den Einsatzkräften des Rettungsamtes sowie mit den Entsorgungsunternehmen abgestimmt und auch die Anwohner des Wohngebietes Am Bramschkontor sind über die Einschränkungen informiert. Die Wartungsarbeiten an der Fahrleitung im Bereich der Messe haben keine Auswirkungen auf den Autoverkehr.

Chemnitz

Krankheitswelle bei der City-Bahn: Verbindungen fallen weg (Meldung vom: 12.04.2023)

Eine Krankheitswelle bremst die City-Bahn Chemnitz in dieser Woche aus. Verbindungen müssen gestrichen werden.

Bei der City-Bahn ist jeder fünfte Lokführer nicht im Dienst. Pressesprecher Falk Ester: „Um die Lenkzeiten nicht zu überschreiten müssen wir leider das Angebot reduzieren. Wir haben darauf geachtet, dass dies so fahrgastfreundlich wie möglich geschieht und wir auf den nachfragestarken Hauptlinien weiterhin stabil verkehren.“

Reduziert wird die Anzahl der Züge zwischen Chemnitz und Stollberg auf der Linie C11. Dort fahren die roten Variobahnen bis Ende der Woche im Stundentakt – nur die halbstündlichen Verstärker entfallen.

Die Zugfahrten auf der RB 37 zwischen Glauchau und Gößnitz werden durch Busse ersetzt.

Ab Montag, 17. April 2023 wird die City-Bahn wieder alle Verbindungen bedienen.

Sachsen-Anhalt

Kein Zugverkehr auf der Unstrutbahn (Meldung vom: 12.04.2023)

Da der Schienennetzbetreiber DB Netz AG Schienen auswechselt, wird die gesamte Strecke der als Unstrutbahn bekannten Regionalbahnlinie RB 77 zwischen Naumburg (Ost) und Wangen (Unstrut) am Samstag, 15. April, und Sonntag, 16. April, für den Zugverkehr gesperrt.

Die Züge entfallen und werden durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Die Busse fahren jeweils wenige Minuten vor der regulären Abfahrtszeit der Züge ab.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.

Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Leipzig

Mit den LVB ins Osterfest / Angebotsanpassungen während der Ferien und ab 17. April (Meldung vom: 05.04.2023)

Mit Beginn der Schulferien verändern die Leipziger Verkehrsbetriebe, wie in jedem Jahr zu diesem Zeitpunkt, ihr Angebot. So fahren die Straßenbahnen und Busse an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag nach Feiertagsfahrplan, Samstag nach gewohntem Samstagsfahrplan. Auf Grund der Schulferien bis zum 15. April entfallen zudem alle Schülerfahrten. Alle Fahrangebote sind über die Fahrplanauskunft unter www.L.de oder über die App LeipzigMove abrufbar.

Anpassungen ab 17. April

Mit dem Ende der Gleisbauarbeiten in der Delitzscher Straße kann die Straßenbahnlinie 16 ab 17. April wieder ihren gewohnten Fahrtweg zum Messegelände nutzen. Gleichzeitig beginnen dann die geplanten Gleisinstandhaltungsmaßnahmen in der Semmelweisstraße am Gleisdreieck Semmelweis-/Ph.-Rosenthal-Straße und in der Zwickauer Straße. Es kommt deswegen zur Umleitung der Straßenbahnlinie 16 im Südabschnitt sowie zum Einsatz eines Schienenersatzverkehrs. Die Straßenbahnlinien 2 und 10 sind nicht im Einsatz und werden durch die Baulinie 32 zwischen Wahren und Grünau-Süd ersetzt. Weiterhin läuft die Komplexmaßnahme in der Wiedebachstraße, auch die Baumaßnahme Waldstraße dauert weiter an. Die Straßenbahnlinie 4 verkehrt bis auf Weiteres mit Umleitung über Zoo und Menckestraße. Der Schienenersatzverkehr im Waldstraßenviertel bleibt weiterhin im Einsatz. Weitere Änderungen gibt es auf den Linien 8, 60, 74 und 90. Ab 17. April fahren diese an Schultagen früh und nachmittags wieder im 10-Minuten-Takt. Hiermit sind aber auch Fahrplananpassungen auf den Linien 60, 64, 70, 80, 89 und 90 in den nachfrageschwachen Zeiten am Wochenende verbunden. Ausführliche Informationen finden sich unter www.L.de/v

Thüringen

Sperrung Artern - Sangerhausen, wegen unbesetzter Stellwerke (Meldung vom: 05.04.2023)

Da der Schienennetzbetreiber DB Netz AG das Stellwerk in Oberröblingen in den kommenden Nächten nicht besetzen kann, kommt es auch in der Osterzeit zu Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Erfurt und Sangerhausen.

Im Zeitraum von Mittwoch, 5. April 2023, 21:00 Uhr, bis Ostersamstag, 8. April 2023, 6:00 Uhr, ist das Stellwerk abends und nachts nicht besetzt, weshalb der Streckenabschnitt zwischen Sangerhausen und Artern in diesen Zeiträumen für den Zugverkehr gesperrt ist.

In den Nächten von Mittwoch auf Donnerstag sowie von Donnerstag auf Karfreitag können die Züge zwischen 21:00 Uhr und 5:00 Uhr nicht verkehren, in der Nacht von Freitag auf Samstag bleibt das Stellwerk zwischen 23:00 Uhr und 6:00 Uhr unbesetzt. Betroffen von der Sperrung sind die Züge der Regionalexpresslinie RE 10 Erfurt – Sangerhausen – Magdeburg sowie der Regionalbahnlinie RB 59 Erfurt –Sangerhausen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen für die betroffenen Zugverbindungen wird eingerichtet.

Abellio weist darauf hin: Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter können in diesen Zeiträumen die Züge von Abellio auf diesen Streckenabschnitten nicht verkehren.

Aktuell

ZVMS und ZVNL vergeben Leistungen für RE6 Chemnitz - Leipzig (Meldung vom: 04.04.2023)

Der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) und der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) haben den Zuschlag für die Verkehrsleistung RE 6 Chemnitz - Leipzig am Montag (3. April 2023) erteilt. Ab Juni 2024 fährt die Transdev Regio Ost GmbH (TDRO), die als Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) bereits mehrere Linien im Freistaat Sachsen betreibt, im Auftrag beider Zweckverbände. Der Vertrag läuft bis Dezember 2031 mit Option auf Verlängerungen längstens bis Dezember 2033.

Im Vergabeverfahren hat sich Transdev - Mitteldeutsche Regiobahn gegen mehrere Mitbewerber durchgesetzt. Das Unternehmen bekommt vom ZVMS elf batterieelektrische Alstom Coradia Continental beigestellt, mit denen die Verkehrsleistung erbracht wird.

Mathias Korda, Geschäftsführer der VMS GmbH als Managementgesellschaft des ZVMS: „Durchgesetzt hat sich ein in der Region überaus bekanntes Eisenbahnverkehrsunternehmen, mit dem wir schon seit Jahren partnerschaftlich kooperieren. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

Bernd Irrgang, Geschäftsführer des Zweckverbands für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL): „Mit den neuen Fahrzeugen wird ab Sommer 2024 ein wesentlicher Qualitätssprung auf dieser wichtigen Nahverkehrsverbindung zwischen Leipzig und Chemnitz realisiert. Davon werden auch die Städte Bad Lausick und Geithain in unserem Verbandsgebiet sehr profitieren.“

„Dass wir das Bestandsgeschäft mit der Mitteldeutschen Regiobahn verteidigen konnten und damit auch über 2024 hinaus die RegionalExpress-Linie 6 zwischen den sächsischen Großstädten Leipzig und Chemnitz betreiben werden, freut uns sehr und ist zudem ein wichtiges Signal an unsere Belegschaft für eine langfristige Perspektive.“, sagt Henning Weize, Geschäftsführer (Vorsitzender) der Transdev Regio Ost GmbH.

Jan Kleinwechter, Kaufmännischer Geschäftsführer und verantwortlich für Technik bei der Transdev Regio Ost GmbH: „Wir werden damit zum ersten Betreiber von batterieelektrischen Nahverkehrszügen in Sachsen. Dies ist ein zentraler Meilenstein auf dem weiteren Weg zu einem klimafreundlicheren Öffentlichen Verkehr.“


Werden zukünftig von batterielektrischen Alstom Coradia Continental ersetzt, die bisherigen Züge der MRB auf dem RE6.

Dresden

Rückkehr zum Standardfahrplan // Straßenbahnen fahren auch nachts wieder häufiger (Meldung vom: 30.03.2023)

Ab Freitag, dem 31. März 2023 fahren die Straßenbahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) freitags und sonnabends nachts durchgängig im Halbstundentakt. Nach der Corona bedingten Reduzierung im Sommer 2022 bietet das Unternehmen seinen Fahrgästen nun wieder fast das vollständige Standardangebot von Bus- und Straßenbahnabfahrten. Lediglich einzelne Verstärkungsfahrten, vorwiegend für Studenten, auf der Buslinie 61 fehlen. Das macht weniger als ein Prozent der Gesamtleistung aus.

Reduzierung stabilisierte Fahrplan

Nach dem Sommer-Ferienfahrplan konnten die DVB Anfang September 2022 nicht wieder zu ihrem Standardangebot zurückkehren. Personalbedingt und in Abstimmung mit der Stadt Dresden wurden nur etwa 95 Prozent der geplanten Verkehrsleistung für Busse und Straßenbahnen gefahren. Durch die vorrübergehende Reduzierung um fünf Prozent ließen sich größere Ausfälle vermeiden, der Fahrplan wurde stabilisiert und das Angebot für Kunden gestaltete sich verlässlicher.

Beginnend ab dem 1. November 2022 kehrten die DVB in drei Stufen zu ihrem Standardfahrplan zurück. Zunächst fuhren die Straßenbahnlinie 9 und die Buslinien 61, 62, 87 und 90 wieder häufiger. Die zweite Stufe folgte vor dem Advent 2022, als die Straßenbahnlinien 1 und 8 in der Woche und die Linien 3, 4, 7, 9 und 11 auch am Wochenende wieder zum Standardtakt wechselten. Einzig die Verdichtung des Nachtverkehrs am Wochenende musste warten.

Personalsituation leicht entspannt

In den vergangenen Wochen hat sich die Personalsituation bei den DVB weiter entspannt. Der Krankenstand ist gesunken und auch die Ausbildung neuer Fahrerinnen und Fahrer läuft kontinuierlich und zeigt Wirkung. Dafür steigt die Anzahl der Baustellen mit zusätzlichem Ersatzverkehr und personellem Mehrbedarf im Frühjahr. Die Personaldecke lässt aber jetzt die im vergangenen Jahr versprochene Rückkehr zum Standardangebot zu.

Nachfrage in Wochenendnächten gestiegen

Nach dem Abflauen der Pandemie und der Aufhebung aller Verbote hat sich die Zahl der abend- und nächtlichen Veranstaltungen und damit der Nachfrage in DVB-Verkehrsmitteln wieder deutlich erhöht. Gerade am Wochenende fahren nachts bis zu drei Mal mehr Fahrgäste mit als in der Woche. Deshalb hatten die DVB 2018 freitags und sonnabends eine Verdichtung des Nachtverkehrs auf mindestens einen Halbstundentakt eingeführt. Insgesamt fahren wieder mehr als 90 Prozent der Fahrgäste mit, die auch schon vor der Pandemie in Bus und Bahn eingestiegen sind.

Dresden

Nach erfolgreicher TÜV-Prüfung // Dresdner Standseilbahn geht am Sonnabend wieder in Betrieb (Meldung vom: 29.03.2023)

Nach erfolgreich überstandener Frühjahrsrevision und TÜV-Prüfung geht die Dresdner Standseilbahn am Sonnabend, dem 1. April 2023, wieder in Betrieb. Weil am Sonnabend gleichzeitig der Sommerfahrplan der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in Kraft tritt, können Passagiere die Verbindung zwischen Körnerplatz und dem Stadtteil Weißer Hirsch täglich bis 21:30 Uhr und damit eine Stunde länger als im Winter benutzen. Werktags startet die Bahn ihren Betrieb immer 6:30 Uhr, am Wochenende 9:00 Uhr. Mit dem Sommerfahrplan erweitert sich gleichzeitig die abendliche Einsatzzeit der benachbarten Schwebebahn um zwei Stunden von täglich 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr.

Vom 20. bis 31. März 2023 wurde die Standseilbahn ihrer routinemäßigen Frühjahrsrevision unterzogen. Anders als bei der aufwendigen Hauptuntersuchung (HU), die nur alle zehn Jahre fällig wird, wurden bei der Revision lediglich die für Sicherheit und Fahrbetrieb notwendigen Teile überprüft sowie die jährliche TÜV-Abnahme durchgeführt. Die Prüfung bescheinigte der Bahn auch diesmal einen guten Zustand. Bis Freitag nehmen die Fachleute noch kleine Korrekturen an der Steuerung vor und reinigen die Bahn abschließend für den Betrieb. Damit sind ab Sonnabend wieder beide historischen Dresdner Bergbahnen planmäßig im Einsatz.

Bergbahnen unterliegen strengsten gesetzlichen Sicherheitsauflagen. Besonders dann, wenn damit Personen befördert werden. Darunter fallen auch die Dresdner Seilbahnen als einzigartige historische Denkmäler. Sie werden jährlich zwei Mal einer zwölftägigen Revision unterzogen. Einmal pro Jahr kommt der TÜV zur Abnahme. Alle zehn Jahre ist eine Hauptuntersuchung durchzuführen. Die Standseilbahn hatte ihre letzte im Jahr 2014 und ist damit 2024 wieder an der Reihe.

Aktuell

Einschränkungen wegen unbesetzter Stellwerke (Meldung vom: 29.03.2023)

Da der Schienennetzbetreiber DB Netz AG auch in den kommenden beiden Tagen Stellwerke nicht durchgängig besetzen kann, kommt es erneut zu Einschränkungen im Zugverkehr rund um Sangerhausen.

Am Donnerstag, 30.3.2023, und Freitag, 31.3.2023, können jeweils zwischen 6 und ca. 18 Uhr keine Züge zwischen Sangerhausen und Artern verkehren. Betroffen sind die Züge der Linien RE 10 Erfurt – Sangerhausen – Magdeburg und RB 59 Erfurt – Sangerhausen.

Die Züge dieser Linien entfallen in den genannten Zeiträumen auf dem Streckenabschnitt zwischen Sangerhausen und Artern und werden durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

Darüber hinaus entfallen in der Nacht von Donnerstag (30.3.2023) auf Freitag (31.3.2023) die Züge zwischen Halle (Saale) und Sangerhausen zwischen 22 Uhr und 6 Uhr. Betroffen sind die Züge der S-Bahn-Linie S 7 zwischen Halle (Saale) und Lutherstadt Eisleben bzw. Sangerhausen sowie der Regionalexpresslinien RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel. Auch auf dieser Strecke verkehren in diesem Zeitraum Busse im Schienenersatzverkehr.

Abellio weist darauf hin: Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter können in diesen Zeiträumen die Züge von Abellio auf diesen Streckenabschnitten nicht verkehren.

Dresden

Am Wochenende von 10 bis 17 Uhr historische Straßenbahnen und Busse zum Anfassen // Straßenbahnmuseum und Busverein öffnen ihre Pforten (Meldung vom: 28.03.2023)

Am kommenden Wochenende, dem 1. und 2. April 2023, öffnen das Straßenbahnmuseum Dresden und der Verein historischer Kraftfahrzeuge an der Trachenberger Straße 38 von 10 bis 17 Uhr ihre Pforten wieder für alle Freunde der Nahverkehrs-Oldtimer. Auf Wunsch vieler Fans haben die Vereinsmitglieder die vier Öffnungstage im Jahr, die immer nur sonnabends stattfanden, auf zwei komplette Wochenenden verlegt. Jeweils im Frühjahr und im Herbst wird nun für zwei Tage hintereinander geöffnet.

Sonnabend und Sonntag ab 10 Uhr können alle historischen Straßenbahnen, die dank der ehrenamtlichen Arbeit der Mitglieder des Museums fast alle noch einsatzbereit sind, besichtigt werden. Auch Einblicke in die Werkstätten sind möglich. Gleichzeitig stellt der benachbarte Verein historische Kraftfahrzeuge seine Bus-Oldies aus dem Dresdner Nahverkehr aus. Bei den Führungen ist Anfassen mal ausdrücklich erlaubt.

Parallel finden bis 17 Uhr etwa im Viertelstundentakt Sonderfahrten mit historischen Fahrzeugen statt. Für die Straßenbahn sind die beiden geschichtsträchtigen HECHT-Wagen, der rote Tatra T6A2 und die Kinderbahn „Lottchen“ im Einsatz. Alle halbe Stunde gehen auch die Bus-Oldies mit Fahrgästen auf Tour. Am Sonnabend wird mit dem IFA H6B und dem Ikarus 66 gefahren, am Sonntag gibt es ein besonderes Highlight: Aus Chemnitz kommt der weltweit möglicherweise einzige erhaltene Ikarus 180 nach Dresden. Komplett rekonstruiert und mit einer Farbgebung, wie sie auch früher in Dresden zu sehen war, sind Fans zu mehreren Rundfahrten ins Umland eingeladen. Für einen symbolischen Euro können Kinder als Beifahrer im IFA H6Z LKW oder im Traktor ZT 303 eine Runde über den Hof in Trachenberge drehen.

In den Museumshallen selbst gibt es ein abwechslungsreiches Kinderprogramm. Wer sich für die neue Stadtbahn interessiert, kann sich im Modell in Originalgröße umschauen oder sich die Neue per Bastelbogen nachbauen. Für Fans oder Besucher, die später vielleicht selbst mal eine Straßenbahn fahren möchten, steht der Fahrsimulator aus der Fahrschule der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) bereit. Für die kleine Pause zwischendurch bieten die Vereinsmitglieder Kaffee und selbstgebackenen Kuchen im Museumscafé an.

Wer sich für die Geschichte des Dresdner Nahverkehrs interessiert, kann beim Vortrag zum neuen Wandkalender des Straßenbahnmuseums lauschen. Experten erzählen zu jedem abgebildeten Wagen Geschichten über den Bau und den Einsatz im Fahrgastbetrieb.

Ab 9 Uhr verkehrt die Sonderlinie 16 als Direktverbindung von und zum Straßenbahnmuseum in Trachenberge. Der Fahrtweg verläuft über Liststraße, Albertbrücke, Sachsenallee, Straßburger Platz, Lennéplatz, Hauptbahnhof, Dr.-Külz-Ring, Prager Straße, Postplatz, Augustusbrücke, Leipziger Straße und Mickten. Die Abfahrten vom Postplatz finden ab 9:30 Uhr alle 30 Minuten statt. Für die Mitfahrt genügt hier ein normales ÖPNV-Ticket.

Der Eintritt ins Museum kostet für Erwachsene vier Euro und für Kinder drei Euro. Außerdem wird ein Ticket für die ganze Familie angeboten, das für zehn Euro zu haben ist. Für die Mitfahrt in den historischen Fahrzeugen ist ein zusätzlicher Obolus fällig. Der ist abhängig von Fahrzeugtyp und Rundfahrtdauer. Weitere Informationen zum Öffnungstag und dem genauen Fahrplan der Sonderlinie 16 findet man im Internet unter www.strassenbahnmuseum-dresden.de.

Dresden

Hamburger Straße wird für ÖPNV freigegeben // Straßenbahnlinie 1 fährt ab morgen 14 Uhr wieder planmäßig (Meldung vom: 28.03.2023)

Die Schäden der Gasexplosion vom 22. März 2023 auf der Kreuzung Hamburger Straße / Waltherstraße wurden inzwischen soweit beseitigt, dass die Straßenbahnlinie 1 ab Mittwoch, dem 29. März 2023, 14:00 Uhr wieder planmäßig vom Bahnhof Mitte über Schäferstraße und Hamburger Straße nach Leutewitz fahren kann. Die Buslinie 68 wird zum gleichen Zeitpunkt im Fahrtweg angepasst. Sie verkehrt zwischen Bahnhof Mitte und Flügelweg ebenfalls über Weißeritzstraße, Schäferstraße und Hamburger Straße. Die Stationen der Linie 1 werden mit bedient. Dafür entfallen die Haltestellen „Weißeritzstraße“, „Krankenhaus Friedrichstadt“, „Vorwerkstraße“ und „Betriebshof Waltherstraße“.

Während die ÖPNV-Anlagen im Zuge von Schäferstraße und Hamburger Straße kurzfristig repariert werden konnten, sind die Straßenbahngleise und Fahrleitungseinrichtungen in der Waltherstraße nachhaltig geschädigt und müssen ersetzt werden. Die Fahrleitungsanlage im Abschnitt der Havarie wurden vorläufig zurückgebaut. Zunächst stellen die Fachleute in der Gleisbauwerkstatt der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) neue Weichen und Bogengleise für das Abbiegen in Schäferstraße und Hamburger Straße her. Das wird einige Wochen in Anspruch nehmen. Erst danach kann eine Technologie zum Wiederaufbau der Straßenbahnverbindung zum ehemaligen Betriebshof entwickelt werden. Bis dahin ist die Zufahrt zum Betriebshof, in dem heute vor allem die Fahrzeuge der DVB-Infrastrukturinstandhaltung stationiert sind, per Schiene nur über die Friedrichstraße möglich. Die zunächst geschätzten Reparaturkosten liegen, auch aufgrund der ebenfalls beschädigten unterirdischen Speiseleitung zur Bahnstromversorgung, weiterhin mindestens in sechsstelliger Höhe.

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Magdeburg und Wolfsburg (Meldung vom: 28.03.2023)

Streckenabschnitt zwischen Magdeburg Hbf und Haldensleben vom 01.04.bis 07.04. wegen Bauarbeiten der DB Netz AG gesperrt - Schienenersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet

Aufgrund von Bauarbeiten durch den Schienennetzbetreiber DB Netz AG wird der Streckenabschnitt zwischen Magdeburg Hbf und Haldensleben von Samstag, 01.04., 18 Uhr, bis einschließlich Freitag, 07.04, Betriebsschluss, für den Zugverkehr gesperrt. Betroffen von dieser Sperrung sind die Züge der Regionalexpresslinie RE 6 und der Regionalbahnlinie RB 36, die beide zwischen Magdeburg Hbf und Wolfsburg Hbf verkehren.

Die Züge der Linien RE 6 und RB 36 werden zwischen Magdeburg Hbf und Haldensleben durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. In Haldensleben besteht Anschluss an die Züge in und aus Richtung Wolfsburg.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell.Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Aktuell

Bahnbetrieb planmäßig angelaufen (Meldung vom: 28.03.2023)

Der Bahnbetrieb ist am Tag nach dem EVG-Streik planmäßig angelaufen. Im Fernverkehr fallen in den Morgenstunden lediglich noch einzelne, wenige Fahrten aus. Diese sind in den Auskunftsmedien bereits ersichtlich. Der Regional- und S-Bahn-Verkehr läuft heute Morgen ohne streikbedingte Ausfälle.
Im Schienengüterverkehr ist es DB Cargo gelungen, durch umsichtige Steuerung von Transportleistungen vor dem EVG-Streik für eine stabile betriebliche Ausgangslage zu sorgen. Schon seit Montagabend wurden die ersten Güterzüge aus dem Rückstau in den Rangierbahnhöfen wieder angefahren.

Aktuell

Regional- und S-Bahnverkehr läuft in vielen Regionen wieder sukzessive an (Meldung vom: 27.03.2023)

In vielen Regionen Deutschlands läuft der Regional- und S-Bahnverkehr sukzessive wieder an. Obwohl noch Stellwerke bestreikt werden, können auf einigen Linien wieder Züge fahren. Es muss aber auch am Abend noch mit weitreichenden Einschränkungen gerechnet werden. Zum Betriebsstart am Dienstagmorgen verkehrt der Fernverkehr sowie der Regional- und S-Bahnverkehr wieder weitgehend planmäßig.

Leipzig

Gewerkschaft weitet Streik aus: LVB werden weiterhin bestreikt /Erhebliche Einschränkungen auch am 27.3., 3 Uhr, bis 28.3., 5 Uhr (Meldung vom: 24.03.2023)

Die Gewerkschaft weitet den Streik bei den LVB weiter aus. Die Leipziger Verkehrsbetriebe werden durch die Gewerkschaft am 27. März, 3 Uhr, bis 28. März, 5 Uhr, bestreikt. Hintergrund sind Verhandlungen im öffentlichen Dienst. Es kann deswegen zu erheblichen Einschränkungen und Ausfällen im Linienverkehr kommen. Es ist damit zu rechnen, dass keine Straßenbahnen und Busse unterwegs sein können. Auch Regionalzüge und S-Bahnen sind, soweit bekannt, vom Streik betroffen.

Am Wochenende 25. und 26. März 2023 fahren die Leipziger Verkehrsbetriebe aller Voraussicht nach ohne Einschränkungen.

nformationen finden Kunden aktuell auf www.L.de/v oder in der App LeipzigMOVE. In der App erhalten Kunden auch Informationen zu alternativen Mobilitätsangeboten wie BikeSharing und E-Scooter. Am 27. März werden die LVB allen Kunden zusätzlich 30 Freiminuten für die Nextbike-Nutzung in LeipzigMOVE zur Verfügung stellen. Das bestehende Freikontingent von monatlich je 10 Freifahrten bleibt weiterhin bestehen.

Erfurt

Bauarbeiten in der Regierungsstraße – Einschränkungen Stadtbahn-Linie 4 (Meldung vom: 24.03.2023)

In den Osterferien wird die Regierungsstraße für den Stadtbahnverkehr voll gesperrt. Grund dafür ist eine Baumaßnahme im Zuge des Breitbandausbaus.

In der Zeit von Freitag, dem 31.03.2023, 21:00 Uhr bis vsl. Montag, dem 17.04.2023, 04:00 Uhr wird die Stadtbahn-Linie 4 in Richtung Hauptfriedhof/Bindersleben geteilt und umgeleitet. Sie verkehrt vom Ringelberg kommend über den Anger zum Hauptbahnhof. Die Fahrten in Richtung Hauptfriedhof/Bindersleben verkehren ab Hauptbahnhof über Anger und Domplatz Süd zum Hauptfriedhof bzw. Bindersleben. Der Umstieg vom Ringelberg in Richtung Hauptfriedhof/Bindersleben erfolgt am Anger. Die Fahrzeiten werden entsprechend angepasst.

Die Haltestellen Angerbrunnen, Lange Brücke, Brühler Garten stadtauswärts und Gorkistraße stadtauswärts können in diesem Zeitraum nicht bedient werden. Es kommt kein Schienenersatzverkehr zum Einsatz. Aus Richtung Hauptfriedhof/Bindersleben kommend, besteht auf der Stadtbahn-Linie 4 die gewohnte Linienführung.

Genauere Informationen zur Linienführung gibt es im Internet unter: www.evag-erfurt.de.Hier sind seit 16. März die aktuellen Fahrtzeiten im Routenplaner hinterlegt. Auch in der EVAG-App werden alle Fahrzeiten angezeigt.

Aktuell

Warnstreik der EVG: massive Beeinträchtigungen für gesamten Bahnbetrieb erwartet (Meldung vom: 23.03.2023)

Umfangreiche Kulanz der Bahn gegenüber Kunden - DB bittet Fahrgäste, nach Möglichkeit ihre Reise zu verschieben - Informationen zu Streikauswirkungen auf bahn.de und in der App DB Navigator

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat für Montag, 27. März einen ganztägigen und flächendeckenden Warnstreik angekündigt. Dieser wird sich auf den gesamten deutschen Bahnbetrieb auswirken, da Mitarbeitende aus allen Bereichen der DB und anderer Bahnunternehmen zum Ausstand aufgerufen sind. Der Fernverkehr der DB wird deshalb komplett eingestellt. Auch bei DB Regio wird während des Streiks größtenteils kein Zug fahren. Bereits am Sonntagabend sind laut Aussagen der Gewerkschaft erste Auswirkungen durch streikende Mitarbeitende möglich. Auch am Dienstag werden noch zahlreiche Züge durch Nachwirkungen des Streiks bedingt ausfallen. Die DB bittet die Fahrgäste, wenn möglich ihre für den 27. März geplanten Fahrten im Fern- und Nahverkehr vorzuziehen oder die Reise später anzutreten.

Die DB bietet für die betroffenen Reisenden umfangreiche Kulanzregelungen: Alle Fahrgäste, die ihre für den Zeitraum vom 27. bis zum 28. März 2023 geplante Reise aufgrund des Streiks der EVG verschieben möchten, können ihr bis einschließlich heute (23. März) gebuchtes Ticket für den Fernverkehr ab sofort bis einschließlich Dienstag, 4. April flexibel nutzen. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden. Weitere Informationen dazu unter www.bahn.de/sonderkulanz

Zudem gelten bei Verspätung oder Zugausfall die allgemeinen Fahrgastrechte. Weitere Informationen: www.bahn.de/fahrgastrechte

Die DB wird so schnell wie möglich über die Auswirkungen des EVG-Streiks informieren. Informationen sind im Laufe des Freitags auf bahn.de und in der App DB Navigator zu finden. Außerdem wird die DB ab Freitagmittag eine kostenlose Streikhotline unter 08000 99 66 33 einrichten.

Auch DB Cargo wird alles tun, um durch eine ständige Kommunikation und eine enge Zusammenarbeit mit den Kund:innen die Auswirkungen des Streiks so gering wie möglich zu halten. Vor allem ist wichtig, dass die Versorgung von Kraftwerken, Seehäfen, Raffinerien und anderen zentralen Industrien sichergestellt wird.

Dresden

UPDATE zur Havarie auf der Hamburger Straße / Umleitungen bleiben vorerst bestehen (Meldung vom: 23.03.2023)

Nach der Gasexplosion gestern Nachmittag auf der Hamburger Straße müssen die Linien 1 und 68 weiterhin einige Tage umgeleitet werden. Die Straßenbahnline 1 fährt in beiden Richtungen ab Bahnhof Mitte über die Haltestelle Tharandter Straße zum Endpunkt Wölfnitz. Die Buslinie 68 muss über die Bremer Straße umgeleitet werden und bedient daher nicht die Haltestellen Bremer Straße, Hamburger Straße, Waltherstraße und Betriebshof Waltherstraße. Wann die Umleitung wieder aufgehoben werden kann, ist derzeit noch unklar.

Nachdem gestern bei Bauarbeiten eine Gasleitung beschädigt worden war, wurden auch die Verkehrsanlagen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in Mitleidenschaft gezogen. Erst nach Freigabe durch die Brandermittler konnten sich die DVB-Fachleute heute eine ersten Eindruck von der Schadenslage verschaffen. Weil die Fahrleitung an der Unglücksstelle wegen der Hitzeeinwirkung gerissen war, hing sie auf mehreren hundert Metern durch. Nun prüfen die Fahrleitungsspezialisten im Dreischichtbetrieb genau, was an der Strecke zu tun ist, und beginnen dann mit der Reparatur. Voraussichtlich wird die Strecke im Zuge der Schäfer- und Hauptstraße als erste wieder befahrbar sein, so dass auch die Straßenbahnlinie 1 als erste wieder auf ihrem normalen Linienweg fahren kann.

Komplizierter ist die Situation in der Waltherstraße. Hier wurden Gleise und Fahrleitungen schwer beschädigt. Zunächst wird daher in den Bögen zur Hamburger und Schäferstraße hin die Fahrleitung zurückgebaut. Wann die Gleisanlage wieder in Betrieb gehen kann, ist den DVB-Experten zufolge noch nicht zu prognostizieren. Hier ist jedoch der Straßenbahnlinienverkehr nicht betroffen. Die Waltherstraße wird nur als Betriebsstrecke zum gleichnamigen Betriebshof genutzt.

Weil im Bereich der Unglücksstelle auch eine Speiseleitung für den Bahnstrom liegt, gehen die Fahrleitungsexperten der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) weiterhin von einem Schaden in sechsstelliger Höhe aus.

Aktuell

Unbesetzte Stellwerke führen zu Zugausfällen zwischen Sangerhausen und Nordhausen (Meldung vom: 21.03.2023)

In einer Pressemitteilung kündigt Abellio an, dass die DB Netz AG einige Stellwerke auf der Strecke Halle - Kassel zeitweise nicht besetzen kann. Das führt in der Zeit vom 23. März 2023 bis zum 26. März 2023, jeweils in der Zeit von 20 Uhr bis 5 Uhr, am 26. März 2023 bis 6 Uhr, zur Sperrung der Strecke Sangerhausen Berga-Kelbra.

Betroffen sind die Züge der Linien RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel.

Abellio arbeitet an einem Betriebskonzept mit Schienenersatzverkehr, damit die Fahrgäste auch in den genannten Zeiträumen auf der Strecke unterwegs sein können.

Abellio weißt noch einmal darauf hin: Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter können in diesen Zeiträumen die Züge von Abellio auf diesen Streckenabschnitten nicht verkehren.

Bitte Informieren sich sich auf der Webseite von www.abellio.de über die Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr.

Magdeburg

Linienänderungen ab 3. April 2023 wegen Bauarbeiten (Meldung vom: 21.03.2023)

Die Hallische Straße wird ab dem 3. April 2023 für mehrere Monate gesperrt. Dies hat umfangreiche Auswirkungen auf mehrere Straßenbahnlinien der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB). Die gute Nachricht: Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist nicht notwendig. Grund sind Leitungsarbeiten der Abwassergesellschaft Magdeburg (AGM).

So sehen die Änderungen konkret aus:

Linie 3 und 13
Diese Linien werden eingestellt.
Die Linie 13 wird zu großen Teilen durch die veränderten Linienführungen der Linien 9 und 10 ersetzt und die Linie 3 wird auf ihrem südlichen Abschnitt durch die neue Linie 5 ersetzt.

Linie 5
Neue Linienführung: Klinikum Olvenstedt <> Leipziger Chaussee.
Zwischen Olvenstedt und der Haltestelle Südring behält sie ihren bisherigen Linienweg, fährt dann aber über die Haltestellen Jordanstraße, Halberstädter Straße / Leipziger Straße und Am Fuchsberg weiter zur Leipziger Chaussee. Fahrgäste können dann an der Haltestelle Raiffeisenstraße in die Linien 9 und 10 in Richtung Innenstadt umsteigen. Die Linie 5 fährt künftig häufiger als bisher, nämlich im 10-Minuten-Takt.

Linie 9
Die Straßenbahnlinie 9 (Reform – Neustädter See) fährt zwischen den Haltestellen Raiffeisenstraße und Hasselbachplatz über den S-Bahnhof Buckau. Die Fahrzeit verlängert sich um wenige Minuten.

Linie 10
Die Straßenbahnlinie 10 (Sudenburg – Barleber See) fährt zwischen den Haltestellen Südring und Hasselbachplatz über die Wiener Straße und ebenfalls über den S-Bahnhof Buckau. Die Fahrzeit verlängert sich ebenfalls um wenige Minuten.

Bus- und Nachtverkehr
Beim Bus- und Nachtverkehr gibt es keine großen Änderungen. Die Linien 59, N3, N4 und N5 umfahren die Sperrung der Hallischen Straße über die Carl-Miller-Straße.

Neue Fahrpläne
Die Abfahrtszeiten aller Straßenbahnlinien, auch derer, die nicht von der Sperrung betroffen sind, ändern sich ab dem 3. April. Auch bei den Buslinien kommt es zu Änderungen. So sollen Umsteigebeziehungen optimiert werden.


Ein Zug der Linie 3. Diese Linie wird während der Bauzeit eingestellt.

Dresden

Gleisinstandsetzung in Hellerau / Straßenbahnlinie 8 verkehrt verkürzt (Meldung vom: 19.03.2023)

Von Montag, dem 20. März 2023, 4:00 Uhr bis Freitag, den 7. April 2023, 3:30 Uhr endet die Straßenbahnlinie 8 von Südvorstadt kommend an der Station „Infineon Süd“. Fahrgästen nach Hellerau wird bereits ab der Station „Hellersiedlung“ ein Ersatzverkehr EV8 mit Bussen angeboten. Dieser verkehrt über Moritzburger Weg. Die Stationen „Am Hellerrand“ und „Heinrich-Tessenow-Weg“ können während der Bauzeit nicht bedient werden. Dafür gibt es Ersatzhaltestellen auf dem Moritzburger Weg.

Die verkürzte Strecke für die Linie 8 ist notwendig, weil im Bereich Klotzscher Weg und Am Hellerrand rund 140 Meter Straßenbahngleis und eine Weiche instandgesetzt werden müssen. Die Schienen stammen noch aus den 1980er-Jahren und sind inzwischen verschlissen. Außerdem modernisieren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ihre Signalanlage, die zwischen „Infineon Süd“ und „Am Hellerrand“ den wechselseitigen Verkehr der Straßenbahnen absichert. Hier wird ein dem heutigen Stand der Technik entsprechendes System eingebaut. Die Kosten der Gleisreparaturen belaufen sich auf rund 200.000 Euro, dazu kommen noch etwa 100.000 Euro für die neue Signalanlage.

Der Autoverkehr im Zuge des gesperrten Klotzscher Wegs wird über den Moritzburger Weg umgeleitet. In Richtung Dresden kann alternativ auch über die Klotzscher Hauptstraße gefahren werden.

Leipzig

200. modernisiertes Fahrzeug für ÖPNV-Branche (Meldung vom: 16.03.2023)

LVB-Tochter IFTEC liefert Jubiläumsfahrzeug nach Nürnberg / Wertschöpfung für Region Leipzig

Das bereits 200. modernisierte Fahrzeug für den öffentlichen Personennahverkehr in Deutschland verließ am 15. März 2023 die IFTEC-Spezialwerkstatt in Leipzig. Bereits seit 2005 modernisiert das Leipziger Unternehmen IFTEC, ein Gemeinschaftsunternehmen der Leipziger Verkehrsbetriebe und der Siemens Mobility GmbH, Straßenbahnen und U-Bahnen aus ganz Deutschland, so unter anderem für Nürnberg, München oder die Berliner Verkehrsbetriebe. Der Nürnberger Auftrag umfasst 40 Fahrzeuge der Baureihen GT6N und GT8N.

"Mit unserer Erfahrung in der Modernisierung und Instandhaltung von Fahrzeugen für die Leipziger Verkehrsbetriebe bieten wir den Kunden in ganz Deutschland unsere Leistungen an und bauen damit unsere Kompetenz weiter aus. Das 200. Fahrzeug ist ein toller Meilenstein, der nur als Teamleistung möglich wurde", so Gert Maßors, Leiter Arbeitsvorbereitung Modernisierung Schienenfahrzeuge der IFTEC GmbH und Co. KG.

Im Juni 2016 hatte IFTEC gemeinsam mit dem Konsortialführer Kiepe Electric (ehemals Vossloh Kiepe) aus Düsseldorf den Auftrag für die Sanierung der Straßenbahnen aus Nürnberg erhalten. Die erste Serie für 14 Fahrzeuge des Typs GT6N wurde Mitte 2020 abgeschlossen, parallel startete bereits 2018 die Modernisierungsserie von 26 Fahrzeugen des Typs GT8N. Für diesen längeren Fahrzeugtyp mussten umfangreiche Umbaumaßnahmen am Standort Bautzner Straße erfolgen.

IFTEC beschäftigt rund 530 Mitarbeiter und machte im Geschäftsjahr 2022 einen Jahresumsatz von circa 78 Millionen Euro. Dabei nutzt das Unternehmen vor allem das lokale Know-how für die Modernisierung von Straßenbahnen und U-Bahnen. So kommen für die verschiedensten Projekte z.B. Faltenbälge aus Schkeuditz , Innenbeleuchtungs- und Deckensysteme aus Leipzig und Getriebe werden in Penig überarbeitet

Neben der Modernisierung von Fahrzeugen baut IFTEC auch Weichen und Gleisanlagen für Straßenbahnsysteme der deutschen Verkehrsbetriebe. Seit Unternehmensgründung 2005 erstellte das Unternehmen 690 Gleiskonstruktionen für die ÖPNV-Branche.

"Mit dem Know-how unserer Kollegen unterstützen wir den Infrastrukturausbau und damit die Gestaltung der Verkehrswende in Deutschland. Mit modernen Anlagen, wie einer neuen Portalfräsmaschine, bauen wir unser Angebot weiter aus, um unsere Kunden im öffentlichen Personennahverkehr mit technischen Lösungen zu unterstützen", so Peter Tesch, Geschäftsführer der IFTEC GmbH und Co. KG.

Bereits seit 1896 setzen die Leipziger Verkehrsbetriebe in einer eigenen Werkstatt ihre Fahrzeuge instand. 1999 bis 2001 wurde der Werkstatbereich für Fahrtweginstandhaltung ausgegründet und 2001 stieg die Siemens AG mit ein. Seit 2005 ist das Unternehmen unter dem Namen IFTEC auf dem Instandhaltungsmarkt bekannt.

Dresden

Wochenendbaustelle auf Kesselsdorfer Straße / Straßenbahnlinien 6 und 7 fahren Umleitung (Meldung vom: 16.03.2023)

Wegen Gleisbauarbeiten auf der Kesselsdorfer Straße in Höhe Haltestelle „Koblenzer Straße“ (Ausfahrt Gleisschleife Wölfnitz) werden die Straßenbahnlinien 6 und 7 von Freitag, dem 17. März 2023, 7:00 Uhr bis Montag, den 20. März 2023, 3:00 Uhr ab Haltestelle „Bünaustraße“ über Conertplatz, Hebbelplatz und Dahlienweg umgeleitet. Die „6“ endet dann wie gewohnt in der Gleisschleife Wölfnitz, die „7“ verkehrt weiter über Gorbitz nach Pennrich. Die Umleitung gilt auch in der Gegenrichtung.

Grund für die abweichende Linienführung sind notwendige Reparaturen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) am Straßenbahngleis auf der Kesselsdorfer Straße. An der Weiche der Schleifenausfahrt Wölfnitz müssen elektrische Komponenten und vor allem die verschlissene Zungenvorrichtung ausgetauscht werden. Alle neuen Weichenteile entstanden in der DVB-Gleisbauwerkstatt Reick. Die Kosten der Reparatur belaufen sich auf rund 25.000 Euro.

Autofahrende im Zuge der Kesselsdorfer Straße können stadtauswärts an der Baustelle vorbeifahren, stadteinwärts sind Umleitungen über Julius-Vahlteich-Straße oder alternativ über Koblenzer Straße ausgeschildert.

Erfurt

EVAG warnt vor falschem Prüfpersonal (Meldung vom: 16.03.2023)

Aktuell sind Personen in Bus und Bahn unterwegs, die sich fälschlicherweise als Prüfpersonal der EVAG ausgeben. Alle Fahrgäste werden um erhöhte Aufmerksamkeit bei Prüfung der Fahrkarten gebeten.

„Unsere Prüfer weisen sich bei der Fahrausweiskontrolle mit einer Berechtigungskarte der EVAG aus. Auf dieser Chipkarte ist ein Lichtbild aufgedruckt, damit der Prüfer zu erkennen ist, denn manchmal sind die Kollegen nicht in Dienstkleidung, sondern zivil unterwegs“, sagt Guido Nehrkorn, Gruppenleiter Vertrieb der EVAG.

„Unsere Fahrausweisprüfer tragen die Tarifverletzung in Datenerfassungsgeräte ein. Damit können Quittungen für sofort geleistete Zahlungen ausgedruckt werden, aber auch Zahlungsaufforderungen, die innerhalb einer Woche zu begleichen sind. Tarifverletzungen können, müssen aber nicht vor Ort bar bezahlt werden.“, so Nehrkorn weiter. Übrigens: das erhöhte Beförderungsentgelt beträgt immer 60 Euro.

Die EVAG bittet darum, sich bei Verdachtsfällen umgehend an das Fahrpersonal oder telefonisch an die Servicenummer 0361 19449 zu wenden.

Dresden

Sachverständige bescheinigten hervorragenden technischen Zustand / Dresdner Schwebebahn geht am Sonnabend wieder in Betrieb (Meldung vom: 16.03.2023)

Nach erfolgreich überstandener Hauptuntersuchung geht die Dresdner Schwebebahn am Sonnabend, dem 18. März 2023, wieder in Betrieb. Passagiere können die Strecke zwischen Körnerplatz und Oberloschwitz täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr zurücklegen. Ab dem 1. April 2023 beginnt der Sommerfahrplan. Dann erweitert sich die Einsatzzeit der historischen Bahn auf täglich 9:30 Uhr bis 20:00 Uhr. An der Bergstation haben Besucher auch die Möglichkeit, den einzigartigen Rundumblick vom Turm der Schwebebahn zu genießen.

Mit Inbetriebnahme der Schwebebahn wechseln die Techniker zur benachbarten Standseilbahn. Anders als bei der aufwendigen Hauptuntersuchung steht dort nur die übliche Frühjahrsrevision einschließlich der TÜV-Abnahme an. Daher pausiert die Standseilbahn für knapp zwei Wochen von Montag, dem 20. März bis Freitag, dem 31. März 2023.

Seit dem 23. Januar 2023 unterzogen die Techniker und das Betriebspersonal die Dresdner Schwebebahn einer Hauptuntersuchung (HU). In dieser Zeit wurde die Bahn einer kompletten Kontrolle unterzogen und erhielt abschließend durch den TÜV eine Betriebserlaubnis für weitere zehn Jahre Passagierbetrieb.

Für die Untersuchung wurden an den Wagenkästen alle Fahrwerkteile wie Achsen, Laufräder, Bremsen, Seilaufhängungen vorübergehend ausgebaut. So konnte die beauftragte Fachfirma eine Werkstoffprüfung der sicherheitsrelevanten Bauteile durchführen und die Schweißnähte der tragenden Aufhängung am Wagendach kontrollieren. Parallel dazu überprüften, warteten und schmierten die Bergbahnmitarbeiter alle Treibscheiben, Zahnräder und Wellen im Maschinenhaus an der oberen Station. Auch die insgesamt 33 stählernen Stützen sowie die Fahrbahnträger der 274 Meter langen Schwebebahn wurden genauer unter die Lupe genommen.

Im Rahmen der HU erhielten beide Wagen der Schwebebahn neue Sitzpolster. Diese sind wie bisher mit Kunstleder bezogen und besitzen einen ähnlichen Farbton wie ihre Vorgänger. Allerdings erfüllen sie die inzwischen gestiegenen Anforderungen an den Brandschutz. Die Kosten der Wartung, Reparatur und Prüfung beliefen sich auf rund 20.000 Euro. In die Hauptuntersuchung wurde die sonst übliche Frühjahrsrevision gleich integriert. Wegen ihres hervorragenden technischen Zustandes mussten diesmal nur kleinere Arbeiten durchgeführt werden. Das bescheinigten auch die Sachverständigen bei der finalen Abnahme.

Bergbahnen unterliegen strengsten gesetzlichen Sicherheitsauflagen. Besonders dann, wenn damit Personen befördert werden. Darunter fallen auch die Dresdner Seilbahnen als einzigartige historische Denkmäler. Sie werden jährlich zwei Mal einer zwölftägigen Revision unterzogen. Einmal pro Jahr kommt der TÜV zur Abnahme. Alle zehn Jahre ist eine Hauptuntersuchung durchzuführen. Die erste Bergschwebebahn der Welt hatte ihre letzte HU von Januar bis März 2013.

Thüringen

Noch kein bisschen müde: Die Thüringer Bergbahn feiert ihr 100. Jubiläum (Meldung vom: 15.03.2023)

Die Deutsche Bahn feiert das 100-jährige Bestehen der Thüringer Bergbahn gebührend und lädt alle herzlich dazu ein.

Die Deutsche Bahn feiert das 100-jährige Bestehen der Thüringer Bergbahn gebührend und lädt alle herzlich dazu ein. Diana Sager, Leiterin der Thüringer Bergbahn stellte heute in der Fachwerk-Bergstation das besondere Programm vor: „Für unsere Fans und für die, die es werden wollen, haben wir im Festjahr ein ganz besonderes Programm gestrickt. Wir sind stolz auf unsere Geschichte und werden kein bisschen müde, in unsere Zukunft zu investieren. 2022 war ein erfolgreiches Jahr. Im August zählten wir mit 36760 Fahrgästen so viele wie nie zuvor und 138.816 insgesamt. Diesen Trend werden wir in diesem Jahr fortsetzen.“

Das Jubiläumsfest „100 Jahre Bergbahn im Schwarzatal“ findet am 17. und 18. Juni 2023 an der Bergstation in Lichtenhain statt. Der Festsamstag wird dabei ganz im Zeichen des Heimatlandkreises Saalfeld-Rudolstadt stehen und am Sonntag wird der Schwerpunkt mit dem Fröbelwaldfest auf Familien gesetzt. Parallel würdigt am 18. Juni eine Feierstunde das 100-jährige Bestehen der Bergbahn. Die Moderation führt die Bergbahnkönigin Sylvia, die seit fast 16 Jahren dieses Amt begleitet. An beiden Tagen findet zudem ein Regionalmarkt an der Bergstation Lichtenhain statt. Das Brauhaus Saalfeld hat ein Jubiläumsbier zu diesem Anlass gebraut, welches überregional und auch im Bergbahnshop erhältlich ist.

In Vorbereitung auf das Jubiläumsjahr hat sich die Thüringer Bergbahn herausgeputzt. So wurden die drei Wagen der Standseilbahn von Dezember 2021 bis Juni 2022 vom Dampflokwerk Meiningen für rund 150.000 Euro generalüberholt und erstrahlen nun in neuem Glanz.

Die Thüringer Bergbahn lockt mit weiteren Veranstaltungen ins Schwarzatal. Über das Jahr verteilt sorgen Events wie der Nostalgietag mit historischer Schauvorführung am 1. Mai, das Sommerfest mit Bergbahnlauf am 3. Juni, der Tag der Sommerfrische, Sonderfahrten oder die besonderen Weihnachtserlebnisse mit Lichterglanz und Advent an der Bergbahn, welche traditionell am 3. Advent stattfinden, im Schwarzatal für besondere Aufmerksamkeit.

Heute betreibt das Team der OBS mit seinen 31 Mitarbeiter: innen rund 29 Streckenkilometer, die sich neben den Bergbahnstrecken auf 24,95 Kilometer der Schwarzatalbahn verteilen. Je drei Triebwagen verkehren auf der Schwarzatalbahn und der Flachstrecke, wobei letztere für die Bergbahn umgebaute historische und elektrisch betriebene Triebwagen sind. Hinzu kommen die breitspurigen Wagen der Standseilbahn, mit dem markanten schrägen Personenwagen und der Güterbühne, die mit den normalspurigen Cabrio-Wagen, einem geschlossenen Personenwagen oder einem historischen Güterwagen besetzt werden kann. Täglich werden von 6.30 Uhr bis 20.00 Uhr durchschnittlich rund 1.200 Fahrgäste befördert.

Sachsen-Anhalt

Sperrung zwischen Magdeburg und Dodendorf (Meldung vom: 09.03.2023)

Aufgrund von Gleiserneuerungsarbeiten durch den Schienennetzbetreiber DB Netz AG wird der Streckenabschnitt zwischen Magdeburg Hbf und Dodendorf von Montag, 13.03.2023, bis einschließlich Montagmorgen, 24.04.2023, 8 Uhr, für den Zugverkehr gesperrt.

Betroffen von dieser Sperrung sind folgende Zugverbindungen:
Regionalexpress RE 11 Magdeburg – Halberstadt – Thale
Regionalexpress RE 21 Magdeburg – Halberstadt – Goslar
Regionalexpress RE 31 Magdeburg – Halberstadt – Blankenburg
Regionalbahn RB 43 Magdeburg – Oschersleben
Harz-Berlin-Express HBX

Die Züge der Linie RB 43 entfallen in diesem Zeitraum komplett.

Die Regionalexpresslinien verkehren ab und bis Dodendorf und halten zusätzlich in Langenweddingen und Hadmersleben.

Die Züge des HBX werden zwischen Magdeburg und Halberstadt über Güsten umgeleitet. Die dadurch entfallenden Halte werden durch zusätzlich eingesetzte Busse und Züge bedient.

Die Züge werden zwischen Magdeburg Hbf und Dodendorf durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Es fahren sowohl Expressbusse ohne Halt zwischen Magdeburg Hbf und Dodendorf, als auch Busse, die alle Zwischenhalte bedienen. Fahrgäste nach Buckau, SKET Industriepark und Beyendorf werden gebeten, darauf zu achten, dass sie den entsprechenden Bus nutzen. Alle Busse haben Anschluss an die Züge in Dodendorf.

Am Wochenende von Samstag, 22.04.2023, 16 Uhr, bis einschließlich Sonntag, 23.04.2023, Betriebsschluss, wird die Sperrung auf die gesamte Strecke zwischen Magdeburg Hbf und Oschersleben ausgeweitet. Abellio wird den Schienenersatzverkehr dementsprechend anpassen.

Weitere Infos finden sich auf der Webseite www.abellio.de.



Sachsen (VVO)

Fahrpreisanpassungen zum 1. April 2023 (Meldung vom: 09.03.2023)

Im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) ändern sich die Ticketpreise zum 1. April 2023. Gründe für die bereits im Dezember von der Verbandsversammlung beschlossene Anpassung sind neue Tarifabschlüsse für die Mitarbeiter der zwölf Unternehmen sowie insbesondere die stark gestiegenen Kosten für Energie und Material. So haben sich die Kosten für Strom seit Jahresbeginn 2022 um rund 70 Prozent und für Dieselkraftstoff um rund 40 Prozent erhöht. Unterdessen wird das Deutschlandticket für viele Fahrgäste ab 1. Mai eine Entlastung bringen.

Die Preise im VVO werden um durchschnittlich elf Prozent angehoben. Eine Einzelfahrt in Dresden wird 30 Cent teurer und kostet dann drei Euro, in allen anderen Tarifzonen steigt der Preis auf 2,80 Euro. Für längere Fahrten durch mehrere Tarifzonen kostet die Einzelfahrt künftig 0,60 bis 1,20 Euro mehr. Trotz einer Anhebung um 1,20 auf 10,60 Euro ist die 4er-Karte nach wie vor eine Alternative für Gelegenheitsfahrer. Tageskarten für eine Tarifzone in der Region bleiben im Preis stabil, in Dresden verteuern sie sich von 6,90 auf acht Euro. Für längere Strecken sowie für Familien und kleine Gruppen steigen die Preise zwischen 1,10 und 4,60 Euro. Wochen- und Monatskarten werden zwischen 13 und 14 Prozent teurer. So kostet die Abo-Monatskarte für Dresden dann 62,40 Euro. Ziel dieser Tarifanpassung ist es, das bestehende gute Angebot zu erhalten.

Damit sich alle Fahrgäste auf die Änderungen einstellen können, gelten Übergangsregeln. Einzelfahrausweise, 4er-Karten, Tages-, Wochen-, Monats- und 9-Uhr-Monatskarten zum alten Preis werden bis 30. Juni 2023 anerkannt. So können Fahrgäste die Tickets, die sie noch im Portmonee haben, ganz einfach abfahren. Nicht genutzte Fahrausweise zum alten Preis können zudem ab 1. April 2023 gegen Wertausgleich in allen Servicezentren der Verkehrsunternehmen sowie in der Mobilitätszentrale des VVO umgetauscht werden.

Trotz der Preisanhebung wird Bus- und Bahnfahren bald für viele Menschen günstiger. Grund dafür ist das Deutschlandticket, das ab Mai bundesweit im Nahverkehr gelten wird. Die Vorbereitungen zur Umsetzung des Tickets sind im Verbund fast abgeschlossen. Wer bereits ein Abonnement im VVO hat, braucht aktuell nichts zu tun – alle Fahrgäste werden in den nächsten Tagen von ihrem Verkehrsunternehmen angeschrieben und über alles Weitere informiert.

Alle Informationen zu den neuen Preisen und dem Deutschlandticket sind unter www.vvo-online.de und an der InfoHotline 0351 8526555 erhältlich.

Aktuell

Sperrung Halberstadt - Aschersleben (Meldung vom: 07.03.2023)

Aufgrund von Schwellenauswechslungen durch den Schienennetzbetreiber DB Netz AG in Wegeleben werden die Streckenabschnitte zwischen Halberstadt und Aschersleben sowie Halberstadt und Thale vom späten Freitagabend, 10.03.2023, 22 Uhr, bis einschließlich Sonntag, 12.03.2023 für den Zugverkehr gesperrt.

Betroffen von der Sperrung sind auf dem Streckenabschnitt Halberstadt-Aschersleben:
RE 4 Halle (Saale) – Goslar
RE 24 Halle (Saale) – Halberstadt
RB 44 Aschersleben – Halberstadt.

Die Züge der RB 44 entfallen komplett.

Auf der Strecke Halberstadt – Thale
RE 11 Magdeburg – Halberstadt – Thale.

Die Züge werden durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf 8url=https://www.abellio.de/verkehr-aktuell]www.abellio.de[/url]. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.

Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Dresden

Gleisinstandsetzung auf der Gerokstraße - Linie 6 wird geteilt (Meldung vom: 02.03.2023)

Wegen Gleisbauarbeiten auf der Gerokstraße wird die Strecke der Straßenbahnlinie 6 von Montag, dem 6. März 2023, 4:15 Uhr bis Montag, den 20. März 2023, 3:00 Uhr auf zwei Abschnitte aufgeteilt.

Im Osten verkehrt die Linie 6 von Niedersedlitz planmäßig über Schillerplatz nur bis zur Blasewitzer Straße/Fetscherstraße. Anschließend wird über Fetscherplatz und Comeniusplatz gewendet.

Im Westen verläuft die Strecke von Wölfnitz wie gewohnt über Bahnhof Mitte, Marienbrücke, Albertplatz und Bautzner Straße Rothenburger Straße. Die Fahrt endet am Rosa-Luxemburg-Platz. Die Wagen wenden über den dort vorhandenen Gleiswechsel und fahren zurück nach Wölfnitz.

Als Ersatz verkehren Busse „EV6“ ab Albertplatz über Rosa-Luxemburg-Platz, Albertbrücke, Sachsenallee und Blasewitzer Straße/Fetscherstraße bis zur Haltestelle „Augsburger Straße“. Der Umstieg von und zur Straßenbahn erfolgt am Rosa-Luxemburg-Platz beziehungsweise an der Blasewitzer Straße/Fetscherstraße.

Grund für die abweichende Linienführung sind notwendige Reparaturen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) am Straßenbahngleis auf der Gerokstraße. Das Gleis wurde Ende der 1980er-Jahre verlegt und nähert sich nun dem Ende der geplanten Nutzungsdauer. Seitens der Stadt Dresden gibt es Pläne, in den kommenden Jahren den Verkehrszug grundhaft auszubauen.

Zwischen den Einmündungen Elisenstraße und Permoserstraße sowie am Trinitatisplatz vor und nach der Thommaestraße werden auf mehreren Abschnitten insgesamt 350 Meter Gleis instandgesetzt. Außerdem ersetzen die DVB-Gleisfachleute die im Baufeld liegenden beschädigten Gleisplatten und das alte Pflaster durch so genannten Splittmatixasphalt. Das ist eine spezielle Mischung aus Bitumen und Splitt. Es bietet ein verformungsbeständiges, langlebiges Oberflächenmaterial, das für stark befahrene Straßen geeignet ist. Insgesamt werden so rund 1.100 Quadratmeter Deckenschluss erneuert. Die Kosten für die Reparaturen von rund 320.000 werden aus dem DVB-Budget für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Autofahrer können in Richtung Sachsenallee an den Bauabschnitten vorbeifahren. Lediglich im Bereich Trinitatisplatz ist eine kurze Umleitung über Lortzing- und Fiedlerstraße nötig. In Richtung Schillerplatz wird die Gerokstraße ab Einmündung Elisenstraße gesperrt. Die Umleitung verläuft über Hans-Grundig- und Dürerstraße.

Augustusburg

TÜV & neue Schwellen: Die Drahtseilbahn macht Pause (Meldung vom: 02.03.2023)

Ab Montag, 6. März 2023, pausiert die Drahtseilbahn Augustusburg für drei Wochen. Gründe sind der Austausch von Bahnschwellen
sowie die alljährliche große Wartung samt TÜV-Prüfung.

Teamleiter Tino Groß: „Wir tauschen einen Teil der 252 Rollen aus, über die das Drahtseil läuft und warten die komplette Seilbahnsteuerung. Die beiden Wagen werden frühlingsfit gemacht. Dazu kommen TÜV und Dienstunterricht.
Von unseren 1502 Bahnschwellen müssen wir in diesem Jahr etwa 20 austauschen, weil sie verschlissen sind.“ Wegen des Schwellentauschs dauert die Schließung auch nicht wie in anderen Jahren zwei, sondern diesmal drei Wochen.

Die Drahtseilbahn öffnet wieder am 25. März 2023.

Dresden

Weichenreparatur auf der Kesselsdorfer Straße (Meldung vom: 28.02.2023)

Weichenreparatur auf der Kesselsdorfer Straße
Umleitung für Straßenbahnlinien 6, 7 und 12

Am kommenden Wochenende wird auf der Kesselsdorfer Straße eine Weiche im Gleisnetz der Straßenbahn repariert. Dafür müssen die Linien 6, 7 und 12 von Donnerstag, dem 2. März 2023, 8:00 Uhr bis Montag, den 6. März 2023, 3:00 Uhr wie folgt umgeleitet werden.

Linie 6:
Verkehrt planmäßig von Niedersedlitz bis zur Löbtauer Straße und weiter wie die Linie 2 über Cotta bis zum Dahlienweg. Von dort geht es weiter als Linie 42 über Julius-Vahlteichstraße, Kesselsdorfer Straße und Rudolf-Renner-Straße nach Leutewitz. Die „42“ übernimmt gleichzeitig die Funktion der Linie 12 zwischen Kesselsdorfer Straße und Leutewitz.

Linie 7:
Wird ab S-Bahnhof Freiberger Straße über Ammonstraße, Bahnhof Mitte und Löbtauer Straße umgeleitet. Von dort geht es im Zuge der Linie 2 über Cotta zum Amalie-Dietrich-Platz und weiter nach Pennrich.

Linie 12:
Verkehrt verkürzt ab Striesen über Pirnaischer Platz und Dr.-Külz-Ring zur Gleisschleife Webergasse.

Linie 42:
Fährt als Ersatz für die Linie 12 und ist technologisch mit der Linie 6 verknüpft.

EV 7/12:
Zwischen Webergasse und Wölfnitz fahren Busse „EV 7/12“ als Ersatzverkehr. Die Strecke verläuft über Postplatz, Freiberger Straße und Kesselsdorfer Straße. In Richtung Stadt fahren die Busse über Cotta, die Pennricher Straße und die Wernerstraße.

Grund der Umleitung sind Gleisbauarbeiten der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) auf der Kesselsdorfer Straße. Stadtauswärts kurz vor Einmündung Rudolf-Renner-Straße muss die Weiche repariert werden, auf der üblicherweise die Linie 12 nach Leutewitz abbiegt. Die Konstruktion wurde 1991 verlegt und ist nun verschlissen. Auf einer Länge von rund 40 Metern entfernen die Gleisbauer zuerst die Fahrbahndecke, um besser an die Weiche zu gelangen. Anschließend tauschen sie die beiden Zungen gegen neue. Die neuen Weichenzungen entstanden in der DVB-eigenen Gleisbauwerkstatt in Reick. Auch die elektrische Anlage einschließlich der Stellvorrichtung und Transponderschleifen wird erneuert. Zum Abschluss der Arbeiten erhält die Fahrbahn eine neue Decke aus Gussasphalt. Die Kosten von knapp 90.000 Euro kommen aus dem Budget der DVB für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur.

Autofahrer können stadtauswärts an der Baustelle vorbeifahren. Dafür wird die Fahrspur am Baufeld nach links verschwenkt. In Richtung Stadtzentrum gibt es ab Einmündung Rudolf-Renner-Straße eine Vollsperrung der Kesselsdorfer Straße. Die Umleitung führt über Rudolf-Renner-Straße, Pennricher Straße und Lübecker Straße.

Leipzig

LVB werden erneut bestreikt (Meldung vom: 21.02.2023)

Warnstreik am 22. Februar ab 3 Uhr bis Donnerstag, 5 Uhr

Die Leipziger Verkehrsbetriebe werden erneut durch die Gewerkschaft vom 22. Februar 2023, 3:00 Uhr, bis Donnerstag, 5:00 Uhr, bestreikt. Hintergrund sind Verhandlungen im öffentlichen Dienst. Es kann deswegen zu erheblichen Einschränkungen im Linienverkehr geben. Erst mit Beginn des Streiks ist klar, in welchem Umfang die Bus- und Straßenbahnlinien betroffen sind. Regionalbusse sowie Regionalzüge und S-Bahnen sind, soweit bekannt, nicht vom Streik betroffen.

Informationen finden Kunden aktuell auf www.L.de/v oder in der App LeipzigMOVE. In der App erhalten Kunden auch Informationen zu alternativen Mobilitätsangeboten wie BikeSharing und E-Scooter. Dabei sind nach vollständiger Registrierung monatlich je 10 Zeiteinheiten zur Ausleihe von Nextbike gratis.

Leipzig

LVB wird bestreikt (Meldung vom: 15.02.2023)

Warnstreik am 17. Februar ab 3 Uhr bis 18. Februar, 5 Uhr

Die Leipziger Verkehrsbetriebe werden durch die Gewerkschaft vom 17. Februar, 3:00 Uhr, bis 18. Februar 2023, 5:00 Uhr, bestreikt. Hintergrund sind Verhandlungen im öffentlichen Dienst. Es kann deswegen zu erheblichen Einschränkungen im Linienverkehr geben. Erst mit Beginn des Streiks ist klar, in welchem Umfang die Bus- und Straßenbahnlinien betroffen sind. Regionalbusse sowie Regionalzüge und S-Bahnen sind, soweit bekannt, nicht vom Streik betroffen.

Informationen finden Kunden aktuell auf url=https://www.L.de/v]www.L.de/v[/url] oder in der App LeipzigMOVE. In der App erhalten Kunden auch Informationen zu alternativen Mobilitätsangeboten wie BikeSharing und E-Scooter. Dabei sind nach vollständiger Registrierung monatlich je 10 Zeiteinheiten zur Ausleihe von Nextbike gratis.

Dresden

Premierenfahrt: Neuer Stadtbahnwagen auf Linie 3 im Einsatz (Meldung vom: 14.02.2023)

Am 14. februar 2023 ist der neue Stadtbahnwagen vom Typ NGT DX DD der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) das erste Mal auf der Linie 3 im Einsatz. Seit 5:21 Uhr dreht das Fahrzeug 2902 zwischen Coschütz und dem Bahnhof Neustadt seine Runden. Tagsüber finden die Abfahrten immer zur Minute 11 von Coschütz und zur Minute 36 vom Bahnhof Neustadt statt. Den Pirnaischen Platz passiert der Wagen zur Minute 27 in Richtung Carolabrücke und Minute 44 in Richtung Hauptbahnhof. Läuft alles planmäßig, fährt der neue Stadtbahnwagen bis nach Mitternacht auf der „3“.

Nachdem die neuen Fahrzeuge der DVB seit Jahresende 2022 auf der Linie 2 Passagiere befördern, wurde nun auch der Linienweg der Linie 3 für den Einsatz freigegeben. Die „3“ verkehrt wegen der Baustelle auf der Hansastraße aktuell von Coschütz planmäßig bis Carolaplatz und weiter über Neustädter Markt zum Bahnhof Neustadt. Von dort geht die Fahrt über Albertplatz zurück nach Coschütz. Dieser Abschnitt kann heute schon vom neuen Fahrzeugtyp befahren werden. Nach dem Ende der Bauarbeiten an der Hansastraße wird der NGT DX dann auf der Linie 3 durchgängig bis zum Wilden Mann verkehren. Die Passage auf der Großenhainer Straße zwischen Pestalozziplatz und Zeithainer Straße, auf dem sich die neuen Wagen noch nicht begegnen dürfen, wird per Ampel geregelt. Damit kann der Betrieb der Linie 3 bis zum Ausbau dieses letzten Abschnitts gesichert werden. Der Baubeginn ist dort für das Jahr 2024 geplant.

Die Ferienbaustelle am Bahnhof Mitte nahmen die DVB-Einsatzplaner zum Anlass, den Betrieb des NGT DX als Premiere nun auch auf der Linie 3 aufzunehmen. Wegen der Umleitungen der Linie 2 vom 12. bis 27. Februar 2023 fährt die neue Stadtbahn gerade nicht auf der „2“. Durch den alternativen Einsatz auf Linie 3 können die Wagen trotzdem eingesetzt werden. Nach dem 27. Februar kehren die Stadtbahnen aber zunächst auf die Linie 2 zurück.

Der erhöhte Fahrzeugbedarf durch Baustellen macht auch den Einsatz von ein bis drei Tatra-Zügen auf der Linie 4 notwendig. Die Tatras verkehren dabei nie hintereinander. Nach jedem Tatra-Zug kommt zehn Minuten später immer ein Stadtbahnwagen mit barrierefreiem Einstieg.

Sind sonst etwa 145 Straßenbahnzüge im DVB-Netz unterwegs, werden im Moment mehr als 150 gebraucht. Dafür greifen die DVB-Verantwortlichen noch einmal auf die tschechische Reserve zurück. Diese letzten verbliebene Tatras werden voraussichtlich Ende Juni, wenn weitere neue Stadtbahnwagen in Dresden eingetroffen und zugelassen sind, ausgemustert. Zwei Tatra-Bahnen soll das Straßenbahnmuseum Dresden erhalten, die anderen werden verkauft und verschrottet.

Leipzig

Bauarbeiten in Wiedebachstraße und Delitzscher Straße beginnen (Meldung vom: 13.02.2023)

In zwei Bauabschnitten setzen die Leipziger Verkehrsbetriebe ab 20. Februar 2023 die Gleisanlagen in der Delitzscher Straße instand. Zwischen Wittenberger und Buchenwaldstraße kommt es deshalb zu Einschränkungen im LVB-Linienverkehr sowie zum Teil für den Autoverkehr.

Vom20. Februar bis 16. April 2023 verkehrt die Straßenbahnlinie 16 verkürzt bis Eutritzsch Zentrum bzw. nach Lößnig fahrend mit Umleitung über die Dessauer Straße und Apelstraße zum Wilhelm-Liebknecht-Platz. Zwischen Eutritzsch Zentrum und Leipziger Messegelände ist ein Schienenersatzverkehr im Einsatz. Das Klinikum St. Georg ist weiterhin zu jeder Zeit erreichbar. Der Umstieg von der Straßenbahn auf den Bus erfolgt bereits an der barrierefreien Haltestelle Wilhelminenstraße.
Umleitungen für den Autoverkehr

Für den Kfz.-Verkehr ist die Delitzscher Straße ab 20. Februar 2023 stadteinwärts gesperrt, eine Umleitung ist über die Essener Straße und Maximillianallee (B2) zur Theresienstraße ausgeschildert. Der Verkehr stadtauswärts wird an der Baustelle vorbeigeführt, die Kreuzung Essener/Max-Lieberman- sowie die nördliche Delitzscher Straße bleiben frei. Über Änderungen ab 20. März 2023 informieren wir gesondert.

Grundhafter Ausbau der Wiedebachstraße beginnt
Am 1. März 2023 beginnt zudem, wie angekündigt, der grundhafte Ausbau der Wiedebachstraße zwischen Arno-Nitzsche-Straße und Bornaische Straße inklusive des barrierefreien Ausbaus der Haltestelle Wiedebachplatz. Die Leipziger Verkehrsbetriebe erneuern unter anderem die Haltestellen-, Gleis- und Fahrleitungsanlagen, die Wasserwerke Trink- und Abwasserleitungen im Untergrund. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit werden im Auftrag der Stadt Gehwegnasen und barrierefreie Überwege mit Blindenleitsystem in den Kreuzungsbereichen errichtet. An der Kreuzung Arno-Nitzsche-/Arthur-Hoffmann-/Zwenkauer Straße wird die Ampelanlage erneuert und aus Richtung Zwenkauer Straße eine Radverkehrsführung in Richtung Arthur-Hoffmann-Straße in den Straßenraum eingeordnet. Die Wiedebachstraße wird dafür vom 6. März bis zum 20. November 2023 für den Straßenbahnverkehr voll gesperrt. Die Straßenbahnlinien 10 und N10 werden zwischen den Haltestellen Richard-Lehmann-Straße/HTWK und Triftweg über die Richard-Lehmann-Straße umgeleitet.

Verschiebung der Baumaßnahme in Landsberger Straße
Die für 2023 geplante Baumaßnahme in der Landsberger Straße muss dagegen abgesagt und verschoben werden. Im EU-weiten Vergabeverfahren konnte für die Hauptbauleistungen kein wirtschaftliches Ergebnis erzielt werden. Durch die deutliche Überschreitung des sorgfältig ermittelten Auftragswertes im Angebot für die Ausführung ist die Finanzierung des Vorhabens nicht gewährleistet. Die Baumaßnahme wird neu ausgeschrieben, über den neuen Bautermin informieren die Bauherren zu gegebener Zeit.

Dresden

Umfangreiche Gleisinstandsetzung am Bahnhof Mitte (Meldung vom: 10.02.2023)

Wegen Gleisbauarbeiten am Bahnhof Mitte werden die Straßenbahnlinien 1, 2, 6 und 10 sowie die Buslinie 68 von Sonntag, dem 12. Februar 2023, 18:00 Uhr bis Montag, dem 27. Februar 2023, 3:00 Uhr wie folgt umgeleitet:


Linien 1 und 2:
Verkehren zwischen Schäferstraße beziehungsweise Löbtauer Straße und Postplatz über Weißeritzstraße, Maxstraße und Ostra-Allee.

Linie 6:
Fährt Umleitung ab Löbtauer Straße über Weißeritzstraße, Maxstraße, Ostra-Allee, Theaterplatz, Augustusbrücke, Antonstraße und Bahnhof Neustadt. Von dort geht es planmäßig weiter nach Niedersedlitz.

Linie 10:
Verkehrt zwischen Friedrichstraße und Wiener Straße über Maxstraße, Ostra-Allee, Postplatz, Dr.-Külz-Ring und Hauptbahnhof Nord.

Linie 68:
Fährt ab Friedrichstraße über Weißeritzstraße und Schweriner Straße. Die Busse halten nicht an der Zentralhaltestelle „Bahnhof Mitte“, sondern am Fahrbahnrand der Weißeritzstraße.

Grund der Umleitung sind Gleisbauarbeiten der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) am Bahnhof Mitte und auf der Kreuzung Jahnstraße / Könneritzstraße. Die beiden Abzweige von der Zentralhaltestelle auf den Stadtring wurden zuletzt 2002 erneuert und sind nach mehr als 20 Jahren intensiven Betriebes am Ende ihrer Lebensdauer angekommen. Auch einige Schwellen sowie die Gleise auf der Straßenkreuzung werden ausgetauscht. Die so genannte Vierfachgleiskreuzung wird von Fachleuten als „K16“ bezeichnet, weil sie insgesamt 16 Herzstücke besitzt und damit zu den größeren Schienenkonstruktionen im Dresdner Netz gehört. Alle neuen Gleise entstanden in der DVB-Gleisbauwerkstatt in Reick. Sie werden kurz vor ihrem Einbau zur Baustelle transportiert. Zum Abschluss der Arbeiten erhält die Fahrbahn rund um den Bahnhof Mitte einen neuen Asphaltbelag als Deckenschluss. Im Zuge der Könneritzstraße können Autofahrer in Richtung Hauptbahnhof an der Baustelle vorbeifahren. In Richtung Marienbrücke gibt es eine kurze Umleitung über Schweriner Straße, Wettiner Platz und Jahnstraße. Während der Bauzeit wird die Jahnstraße zur Einbahnstraße. Die Kosten für die Gleisreparatur betragen etwas mehr als eine Million Euro.

Weitere Bauarbeiten
Zwischen dem 24. und 27. Februar 2023 finden zusätzlich kleinere Gleisreparaturen auf der Löbtauer Straße statt. Beispielsweise wird nachts in Höhe Einmündung Fröbelstraße geschweißt und kurz vor dem Haltestellenbereich „Koreanischer Platz“ reparieren Fachleute die Überfahrt zur Berliner Straße. Dann müssen die Straßenbahnlinien 2 und 6 eine zusätzliche Umleitung fahren.

Linie 2
Die Linie 2 wird ab Postplatz wie die Linie 12 zur Pennricher Straße verkehren.

Linien6
Die Linie 6 verkehrt ab Marienbrücke über Ostra-Allee zum Postplatz und endet an der Gleisschleife Wallstraße.

Schienenersatzverkehr
Auf dem nicht bedienten Streckenteil fahren dann Busse als Ersatz.

Für Autofahrer gibt es an der Löbtauer Straße keine nennenswerten Einschränkungen. Lediglich das Linksabbiegen von der Löbtauer Straße in die Berliner Straße ist dann nicht möglich.

Aktuell

Update zur Schwellensanierung Halle (Saale) und Kassel (Meldung vom: 10.02.2023)

Der Schienennetzbetreiber DB Netz AG hat kurzfristig weitere Einschränkungen im Zugverkehr auf der Strecke zwischen Halle (Saale) und Kassel angekündigt. Grund dafür ist erneut der Fund schadhafter Schwellen auf weiteren Streckenabschnitten. Laut Angaben des Netzbetreibers werden die Einschränkungen bis voraussichtlich Donnerstag, 16. Februar 2023, anhalten.

Um den Fahrgästen auf dieser Strecke in diesem Zeitraum einen verlässlichen Zugverkehr zu bieten, hat Abellio für den Zeitraum zwischen 6 und 21 Uhr ein Betriebskonzept aufgestellt, um die Störungen durch die schadhafte Infrastruktur so gut wie möglich auszugleichen. Das Konzept sieht folgendes vor:

Die Züge der S-Bahn-Linie S 7 verkehren planmäßig zwischen Halle (Saale) und Lutherstadt Eisleben.

Die Regionalexpresslinie RE 8 verkehrt planmäßig von Halle (Saale) über Lutherstadt Eisleben, Sangerhausen und Nordhausen bis Leinefelde. Aufgrund der Sperrung von Gleisen und der wegen der Bauarbeiten notwendigen Langsamfahrstellen kann es zu Verspätungen von voraussichtlich bis zu 30 Minuten kommen.

Zusätzlich zu den Zügen des RE 8 wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen mit Halt in Blankenheim verkehren. Dieser hat Anschluss an die Züge der S 7. Reisende zwischen Halle und Sangerhausen nutzen am besten die S 7 und die Busse des Schienenersatzverkehrs.

Zwischen Lutherstadt Eisleben und Wolferode wird ein Pendelverkehr mit Taxis eingerichtet, ebenfalls mit Anschluss an die S 7.

Die Regionalexpresslinie RE 9 verkehrt nur zwischen Sangerhausen und Kassel-Wilhelmshöhe.

Im Zeitraum zwischen 21 Uhr und 6 Uhr verkehren die Züge auf dieser Strecke planmäßig.

Die Fahrpläne für die Züge und Busse zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen sowie den Taxi-Pendelverkehr finden Fahrgäste unter www.abellio.de.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft und der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Thüringen

Sperrung zwischen Jena und Saalfeld (Meldung vom: 09.02.2023)

Auf der Bahnstrecke zwischen Jena und Saalfeld werden durch die DB Netz AG Schwellen ausgewechselt und deshalb wird der Streckenabschnitt zwischen Jena-Göschwitz und Orlamünde ab Sonntag, 12. Februar 2023, 21.45 Uhr, bis einschließlich Mittwoch, 1. März 2023, für den Zugverkehr gesperrt.

Betroffen von der Sperrung sind die Züge der Regionalexpresslinie RE 15 Jena-Saalfeld sowie der Regionalbahnlinie RB 25 Halle – Naumburg – Jena - Saalfeld.

Die Züge dieser Linien entfallen in diesem Zeitraum auf der gesamten Strecke zwischen Jena und Saalfeld.

Die Züge der Linie RE 15 entfallen komplett, die RB 25 verkehrt in diesem Zeitraum nur von und nach Jena-Göschwitz.

Die Züge werden auf dem betreffenden Streckenabschnitt in diesem Zeitraum durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Die Busse verkehren zwischen Jena Paradies und Orlamünde, in Einzelfällen auch bis Saalfeld.

In Orlamünde besteht Anschluss an den Regionalexpress RE 42 von und nach Saalfeld und Nürnberg sowie an zusätzlich eingesetzte Züge der DB Regio Nordostbayern und der Erfurter Bahn aus und in Richtung Saalfeld.

Im Anschluss an die Sperrung kommt es im Zeitraum von Donnerstag, 2. März 2023, bis Montag, 6. Mäz 2023, zu Änderungen im Fahrplan. Wegen einer aufgrund der vorangegangenen Schienenauswechslung eingerichteten Langsamfahrstelle fahren die Züge ab Saalfeld wenige Minuten früher ab.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.

Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der Fahrplanauskunft des Verkehrsverbunds Mittelthüringen VMT und der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Aktuell

Einschränkungen wegen Schwellentausch der DB Netz AG (Meldung vom: 08.02.2023)

Trotz Beteuerungen des Netzbetreibers aus dem vergangenen Jahr, dass die Schwellenschäden im mitteldeutschen Schienennetz behoben seien, hat die DB Netz AG am gestrigen Dienstag, 7. Februar, erneut schadhafte Schwellen auf der Strecke zwischen Halle (Saale) und Sangerhausen entdeckt. Die Schwellen im Streckenabschnitt zwischen Blankenheim und Riestedt werden nun ausgewechselt. Der Streckenabschnitt kann daher nur eingleisig und mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit befahren werden. Weitere Schwellenschäden im Bahnhof Sangerhausen werden nach derzeitigem Kenntnisstand ebenfalls untersucht.

Betroffen sind die Züge der Regionalexpresslinien RE 8 Halle (Saale) – Sangerhausen – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Sangerhausen – Kassel sowie der Regionalexpresslinie RE 10 Erfurt – Sangerhausen – Magdeburg. Auf diesen Linien kommt es gegenwärtig zu umfangreichen Verspätungen und gegebenenfalls auch zu Zugausfällen. Am morgigen Donnerstag, den 9. Februar, wird der Streckenabschnitt voraussichtlich zwischen 09.45 Uhr und 11.45 Uhr komplett gesperrt.

Laut Angaben der DB Netz AG sollen die Schäden am derzeit gesperrten Gleis in Riestedt im Laufe des morgigen Donnerstag, 9. Februar., behoben sein. Zu den Reparaturen am derzeit nur mit stark verringerter Geschwindigkeit befahrbaren Gleis in Riestedt und zu den zu erwartenden Reparaturen von Gleisen im Bahnhof Sangerhausen konnte DB Netz bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Prognose abgeben.

„Qualität und Verfügbarkeit des Schienennetzes in Mitteldeutschland, und vor allem in Sachsen-Anhalt sind bereits seit längerem alles andere als zufriedenstellend“, so Rolf Schafferath, Geschäftsführer der Abellio Rail Mitteldeutschland, anlässlich der neusten Probleme mit schadhaften Schwellen. „ Die Fahrgäste sind daher zu Recht verärgert, was dem Gesamtsystem Schiene schweren Schaden zufügt. Die DB Netz AG als Netzbetreiber muss dringend gegensteuern, sonst kann die Schiene dauerhaft keine größere Rolle spielen. Das können wir uns angesichts des Klimawandels und all seiner negativen Folgen aber nicht leisten.“

Thüringen

Gleissperrung Erfurt - Sangerhausen (Meldung vom: 02.02.2023)

Wegen Bauarbeiten der DB Netz AG wird der Streckenabschnitt zwischen Sömmerda und Artern bzw. Heldrungen ab Sonntag, 5. Februar 2023, bis einschließlich Sonntag, 5. März 2023, zeitweise für den Zugverkehr gesperrt.

Betroffen von der Sperrung sind die Züge der Regionalexpresslinie RE 10 Erfurt – Sangerhausen – Magdeburg sowie der Regionalbahnlinie RB 59 Erfurt – Sangerhausen.

Im Zeitraum vom 5. Februar 2023 bis einschließlich Donnerstag, 9. Februar 2023, sowie am Freitag, 17. Februar 2023, fahren abends ab 19:30 Uhr auf dem gesamten Streckenabschnitt zwischen Erfurt und Etzleben keine Züge mehr.

Die Züge werden durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt, die zwischen Heldrungen und Erfurt verkehren. Der Anschluss an die Busse ist nur in Heldrungen gegeben, nicht in Etzleben.

Ab Samstag, den 18. Februar 2023, bis einschließlich Sonntag, 5. März 2023, bleibt der Streckenabschnitt zwischen Artern und Sömmerda ganztägig gesperrt.

In diesem Zeitraum verkehren Busse im Schienenersatzverkehr zwischen Artern und Sömmerda. Fahrgäste der Linie RE 10 müssen in Sangerhausen noch einmal in einen anderen Zug umsteigen. Der Anschluss ist in diesen Fällen gegeben.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.

Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Thüringen

Bauarbeiten auf der Strecke Erfurt - Eisenach (Meldung vom: 01.02.2023)

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert auf der Strecke Erfurt – Eisenach drei Weichen im Bahnhof Eisenach und vier Weichen im Bahnhof Erfurt-Bischleben. Die Arbeiten sind notwendig, damit auch in Zukunft die Züge verlässlich und pünktlich fahren können.

Die Bauarbeiten finden sowohl tagsüber als auch nachts statt. Dafür kommen Stopfmaschinen, Zweiwegebagger und ein Eisenbahndrehkran zum Einsatz. Trotz des Einsatzes moderner Geräte und Technologien kann es zu Baulärm kommen. Die Deutsche Bahn bittet Anwohner und Reisende für entstehende Beeinträchtigungen um Entschuldigung.

Aufgrund der Arbeiten wird der Streckenabschnitt Eisenach−Wutha vom 4. bis 6. Februar 2023 gesperrt. Am 6. Februar und 7. Februar 2023 erfolgt der Zugverkehr im eingleisigen Betrieb. Durch die Weichen- und Gleiserneuerung im Bahnhof Erfurt-Bischleben kann vom 2. Februar bis 7. Februar auf dem Streckenabschnitt Neudietendorf−Erfurt-Bischleben−Erfurt Hbf nur ein Gleis befahren werden.

Auswirkungen auf den Zugverkehr:

Fernverkehr
Die Züge der ICE-Linie 11 (Berlin–Leipzig–Erfurt–Fulda–Frankfurt–Stuttgart–München) werden am 4. und 5. Februar 2023 (jeweils ganztägig) zwischen Berlin und Fulda umgeleitet. Die planmäßigen Zwischenhalte entfallen.
Als Ersatz nutzen Reisende die Ersatzzüge zwischen Berlin-Gesundbrunnen und Erfurt Hbf sowie die Ersatzbusse zwischen Erfurt Hbf und Fulda.

Die Züge der ICE-Linie 15 (Berlin­–Halle–Erfurt–Frankfurt) werden vom 3. bis 6. Februar (jeweils ganztägig) zwischen Berlin und Fulda umgeleitet, die Halte in Berlin Südkreuz, Halle (Saale) und Erfurt entfallen. Ersatzweise halten die Züge in Berlin-Spandau, Kassel-Wilhelmshöhe und Fulda. Die Züge fahren in Berlin Richtung Frankfurt bis zu 60 Minuten früher ab, in der Gegenrichtung erreichen sie Berlin bis zu 60 Minuten später.

Die Züge der ICE-Linie 50 (Dresden–Leipzig–Erfurt–Frankfurt–Wiesbaden) werden am 4. und 5. Februar (jeweils ganztägig) zwischen Erfurt und Hanau umgeleitet, wodurch sich die Fahrzeit um bis zu 90 Minuten verlängert. Die Halte in Gotha, Eisenach, Bad Hersfeld und Fulda entfallen. Zudem verkehren die Züge während der Bauarbeiten nur zwischen Dresden und Frankfurt, wodurch zudem die Halte am Frankfurter Flughafen, in Mainz und Wiesbaden entfallen.

Die Züge der IC-Linie 51 (Gera–Erfurt–Kassel–Hamm–Düsseldorf–Köln) verkehren vom 3. bis 6. Februar (jeweils ganztägig) nur auf dem Abschnitt Kassel–Köln. Zwischen Gera und Gotha werden Ersatzzüge eingesetzt. Der Halt in Eisenach entfällt. Das zwischen Gera und Kassel verkehrende Zugpaar IC 2150 / IC 2151 verkehrt nur zwischen Gera und Gotha, die Halte in Eisenach, Bebra und Kassel-Wilhelmshöhe entfallen. IC 2150 fährt in Gera rund 25 Minuten früher ab, IC 2151 erreicht Gera rund 25 Minuten später.

Nahverkehr
Die DB-Züge der Linie RE 1 (Göttingen−Erfurt−Gera−Glauchau) werden am 3. und 6. Februar zwischen Bad Langensalza und Erfurt Hbf über Döllstädt umgeleitet. Die planmäßigen Zwischenhalte entfallen. Als Ersatz von/zu den ausfallenden Halten nutzen Reisende andere zeitnahe Verbindungen. Die Züge fahren zudem separat in den Abschnitten Göttingen–Erfurt Hbf sowie Erfurt Hbf–Glauchau (Sachs). Für Durchgangsreisende ist in Erfurt Hbf ein Umstieg erforderlich. Am 4. und 5. Februar werden die Züge umgeleitet (Gotha Kurve) und halten nicht in Gotha. Der Ersatzhalt ist dann Gotha Ost.

Die DB-Züge der Linie RE 7 (Erfurt−Ebenhausen−Schweinfurt−Würzburg) fahren am 3. und 6. Februar von Erfurt Hbf bis Arnstadt Hbf bis zu 17 Min. früheren Abfahrtzeiten.

Die Abellio-Züge der Linien RB 20 (Eisenach−Erfurt−Halle) werden vom 3. bis 5. Februar auf dem Streckenabschnitt Eisenach−Wutha durch Busse ersetzt. Vom 2. (abends) bis 7. Februar fahren die Züge zwischen Eisenach und Erfurt mit geänderten Fahrzeiten.

Die Züge der Erfurter Bahn Linie RB 23 (Erfurt−Arnstadt−Saalfeld) fahren vom 2. (abends) bis 6. Februar mit veränderten Fahrzeiten.

Alle Änderungen sind bereits in den Fahrplan eingepflegt. Die DB bittet alle Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt auf www.bahn.de und in der App DB Navigator zu informieren. Weitere Informationen gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im MDR auf Texttafel 737 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com.

Leipzig

LVB werden bestreikt: Einschränkungen im Linienverkehr zum Teil möglich / Warnstreik am 1. Februar ab 3 Uhr bis 2. Februar, 5 Uhr (Meldung vom: 31.01.2023)

Die Leipziger Verkehrsbetriebe werden durch die Gewerkschaft vom 1. Februar, 3 Uhr, bis 2. Februar, 5 Uhr, bestreikt. Es kann deswegen teilweise zum Ausfall einzelner Fahrten kommen. Erst mit Beginn des Streiks ist klar, ob und in welchem Umfang Fahrzeuge auf den einzelnen Bus- und Straßenbahnlinien betroffen sind. Regionalbusse sowie Regionalzüge und S-Bahnen sind, soweit bekannt, nicht vom Streik betroffen. Auch bei der Anreise zum DFB-Pokal-Spiel kann es zum Ausfall einzelner Fahrten kommen. Besucher werden gebeten sich frühzeitig auf den Weg zum Stadion zu machen.

Informationen finden Kunden aktuell auf www.L.de/v oder in der App LeipzigMOVE. In der App erhalten Kunden auch Informationen zu alternativen Mobilitätsangeboten wie BikeSharing und E-Scooter. Dabei sind nach vollständiger Registrierung monatlich je 10 Zeiteinheiten zur Ausleihe von Nextbike gratis.

Sachsen

RB 65 fährt wieder bis Zittau (Meldung vom: 31.01.2023)

Die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH informiert, dass der Zugverkehr auf der Linie RB65 (Zittau <> Görlitz <> Cottbus) am Montag, den 13. Februar 2023, ab Zittau, um 04:57 Uhr (Fahrtnummer 68806) wieder vollumfänglich aufgenommen wird.

Der Streckenabschnitt zwischen Hagenwerder und Zittau wurde seit Ende Juni 2022 mit einem Ersatzverkehr mit Bussen bedient. Der Eisenbahnverkehr war unterbrochen, da die Bahnanlagen der Eisenbahnbrücke über die Neiße in Hirschfelde mehrfach durch Fremdeinwirkung beschädigt wurden. Die DB Netz AG als Betreiberin der Bahnanlage für die betroffenen Anlagenteile (bis auf das polnische Staatsgebiet, Trasse Richtung Trzciniec) hat mit der Bundespolizei ein neues Sicherheitskonzept erarbeitet und installiert, welches nun einen noch höheren Schutz der Leit- und Sicherungstechnik gewährleisten soll.

Den Fahrplan zur RB65 finden Sie hier (PDF-Datei!).

Thüringen

Einschränkungen wegen nicht besetzter Stellwerke (Meldung vom: 27.01.2023)

Die Deutsche Bahn AG kann an den Wochenenden im Februar und März 2023 weiterhin einige Stellwerke nicht besetzen. Betroffen ist der Streckenabschnitt zwischen Erfurt und Nordhausen und Gera – Saalfeld.

Die Regionalexpresslinien 55 und 56 verkehren an Wochenenden in den Früh- und Abendstunden zwischen Erfurt und Nordhausen im Schienenersatzverkehr mit Bussen.

In der Zeit vom 2. März bis 12. März 2023 finden zudem Instandsetzungsarbeiten an den Gleisen zwischen Nordhausen und Wolkramshausen statt. In dieser Zeit fahren in diesem Abschnitt keine Züge und ersatzweise Busse.

Auf der Strecke Gera – Saalfeld können die Stellwerke in Niederpöllnitz, Triptis, Neustadt (Orla) und Pößneck ebenfalls an den Wochenenden und Feiertagen nicht durchgängig besetzt werden. In den Tagesrandlagen besteht Ersatzverkehr zwischen Saalfeld und Weida mit Bussen.

Die DB entschuldigt sich bei allen Fahrgästen für die entstehenden Unannehmlichkeiten. Reisende sollten sich weiterhin rechtzeitig vor Fahrtantritt auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator über die Abfahrtszeiten der Ersatzbusse informieren und für die Reise mehr Zeit einplanen.

Mittelfristig erhöht die DB die Anzahl der Ausbildungsplätze und die Rekrutierung von Quereinsteigern. Dazu gehört der Aufbau von zusätzlichen Schulungszentren. Seit 2018 hat DB mehr als 8 Millionen Euro in die Schulungszentren in Mitteldeutschland investiert. Allein im Jahr 2023 wird die DB in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen rund 460 Auszubildende und Quereinsteigende als angehende Fahrdienstleiter einstellen. 2022 haben rund 340 neue Kollegen die Ausbildung begonnen.

Sachsen-Anhalt

Deutsch Bahn saniert weitere Bahnhöfe (Meldung vom: 27.01.2023)

Das Land Sachsen-Anhalt und die Deutsche Bahn AG (DB) haben am 25. Januar 2023 in Magdeburg ihr gemeinsames Bahnhofsmodernisierungsprogramm neu aufgesetzt. Damit führen die Partner ihre langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit fort. 131 Millionen Euro aus Bundes-, Landes- und Eigenmitteln der DB fließen bis 2029 in mehr als 70 Bahnhöfe. Reisende und Bahnhofsbesucher:innen profitieren sukzessive von modernen und längeren Bahnsteigen, besserer Beleuchtung, neuen barrierefreien Zugängen, zeitgemäßen Monitoren und Vitrinen für die Reisendeninformation.

Bernd Koch, Vorstandsvorsitzender DB Station & Service AG: „Heute ist ein guter Tag für die Bahnhöfe in Sachsen-Anhalt. Denn wir schreiben unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Land fort: Täglich rund 62.000 Reisende nutzen die Stationen, die durch die neue Vereinbarung gewinnen werden. Das heißt: mehr Barrierefreiheit, Komfort und Kapazität auf den Bahnsteigen. Neben mittelgroßen Bahnhöfen erneuern wir rund 50 kleine Stationen und machen es damit den Menschen im ländlichen Raum leichter, auf die klimafreundliche Bahn umzusteigen.“

Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt: „Mobilität bedeutet Freiheit. Zur Freiheit gehört auch eine echte Auswahl des Verkehrsmittels. Wir wollen, dass die Menschen in unserem Sachsen-Anhalt alle Formen der Mobilität frei wählen können. Dafür braucht es gut ausgebaute Infrastruktur: Radwege, Straßen und natürlich attraktive Angebote des öffentlichen Nahverkehrs. Daran arbeiten wir. Jeden Tag. Die gemeinsamen Investitionen in attraktive Bahnstationen sind ein gelebtes Beispiel dafür. Komfortabel nutzbare Bahnhöfe machen den ÖPNV insgesamt besser.“

Ziel des Modernisierungsprogramms ist es, den Fahrgästen schon am Bahnhof mehr Komfort zu bieten. Neben den kleinen Stationen sind auch mittelgroße Stationen Teil der Offensive. Zuletzt wurde zum Beispiel der Hauptbahnhof von Stendal vollständig umgebaut. Modernisiert werden auch Bahnhöfe im Metropolenumfeld, beispielsweise an der S7 in Halle (Saale), wo die DB an sieben Stationen die Bahnsteige verlängert, und damit für mehr Kapazität sorgt. Die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) als Aufgabenträger des Landes und die DB führen einzelne Bauprojekte aus dem zuletzt 2019 unterzeichneten Bahnhofsmodernisierungsprogramm fort und haben die geplanten weiteren Stationen gemeinsam ausgewählt.

Es ist mittlerweile die vierte Vereinbarung dieser Art. Die Rahmenvereinbarung hat den Vorteil, dass sie langfristig Mittel beider Partner sichert und trotzdem Flexibilität in der Umsetzung ermöglicht. Dank der guten Zusammenarbeit hat die Höhe der Investitionen stetig zugenommen. Beide Partner streben schon jetzt eine Fortsetzung über das Jahr 2029 hinaus an.

Folgende Bahnhöfe sind in das Programm aufgenommen worden:
Arensdorf (b Köthen): Erneuerung Bahnsteige & Beleuchtung
Bad Kösen: Sanierung Bahnsteigdach & Treppe
Berga-Kelbra: Erneuerung Bahnsteige
Calbe (Saale) Stadt: Erneuerung Außenbahnsteig
Dessau-Mosigkau: Erneuerung Bahnsteig
Ditfurt: Erneuerung und Verlegung Bahnsteig
Oebisfelde / Glindenberg: Umbau der Verkehrsstation
Eichenweiler: Erneuerung Bahnsteigoberfläche
Erdeborn: Erneuerung Bahnsteige
Gardelegen: Erneuerung Bahnsteig
Greppin: Erneuerung Wetterschutz & Beleuchtung
Güterglück: Verlegung des Haltepunktes
Halberstadt-Spiegelsberge: Erneuerung Bahnsteig
Hohenwulsch: Erneuerung Bahnsteig
Jeßnitz: Erneuerung Bahnsteige
Köthen: Erneuerung Mittelbahnsteige & Personenunterführung
Kötzschau: Erneuerung Bahnsteige
Landsberg (b Halle/Saale) Süd: Erneuerung Bahnsteige
Langenstein: Erneuerung Bahnsteige
Leuna Werke Süd: Erneuerung Bahnsteig
Lutherstadt Eisleben: Erneuerung Bahnsteige, Personenunterführung
Magdeburg Hbf: Erneuerung Bahnsteige, Personenunterführung und Herstellung der Stufenfreiheit (Maßnahme teilweise bereits abschlossen)
Magdeburg Neustadt: Erneuerung Bahnsteige
Magdeburg Südost: Erneuerung Treppe
Magdeburg-Buckau: Erneuerung Bahnsteige und Zugänge
Magdeburg-Eichenweiler: Erneuerung Zuwegung und Bahnsteige
Magdeburg-Hasselbachplatz: Herstellung Stufenfreiheit
Magdeburg-Salbke: Erneuerung Treppe
Marke: Erneuerung Bahnsteige
Meitzendorf: Erneuerung Bahnsteig
Merseburg: Neubau WC, Neugestaltung, Personenunterführung
Möringen (Altm): Erneuerung Bahnsteig
Mühlanger: Erneuerung Bahnsteige
Naumburg (Saale) Hbf: Erneuerung Bahnsteigausstattung und Aufwertung der Toilettenanlage
Quedlinburg: Erneuerung Hausbahnsteig, Neubau Personenunterführung, Einbau von Aufzügen (seit 2020 im Bau)
Röblingen am See: Erneuerung Bahnsteige & Personenunterführung
Rosengarten: Bahnsteigverlängerung
Sandersleben (Anh): Erneuerung Verkehrsstation, Rückbau Bahnhofsgebäude
Schönebeck (Elbe): Erneuerung Bahnsteig & Personenunterführung
Schönebeck-Frohse: Erneuerung Bahnsteig & Personenüberführung (teilweise abgeschlossen)
Seehausen (Altm): Umbau der Verkehrsstation
Sennewitz: Neubau der Verkehrsstation
Stationen an der S7 Verlängerung Bahnsteige
Stendal: Erneuerung Bahnsteige, Aufzüge (teilweise abgeschlossen)
Stendal-Stadtsee: Erneuerung Bahnsteige
Teutschenthal Ost: Erneuerung Bahnsteige & Zuwegung
Vahldorf: Erneuerung Bahnsteig
Wolmirstedt: Neubau Personenunterführung & Aufzüge, Erneuerung Bahnsteigdach
Zielitz: Erneuerung Bahnsteige & Beleuchtung

Auf dem Titelbild zu sehen:
Vertragsunterzeichnung Bahnhofsmodernisierungsprogramm Sachsen-Anhalt: v.l. Peter Panitz, Geschäftsführer Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA), Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales, und Bernd Koch, Vorstandsvorsitzender DB Station&Service AG Foto: DB AG/Ralf Kranert

Aktuell

Sperrung zwischen Röblingen am See und Lutherstadt Eisleben (Meldung vom: 26.01.2023)

Der Netzbetreiber DB Netz AG hat heute, 26. Januar 2023, Nachmittag gegen 15:00 Uhr kurzfristig ein Gleis auf dem Streckenabschnitt zwischen Röblingen am See und Lutherstadt Eisleben gesperrt, da bei einer Inspektion Schäden an den Schwellen entdeckt wurden. Die Schwellen auf diesem Streckenabschnitt müssen ausgetauscht werden.

Daher ist der Streckenabschnitt bis auf Weiteres nur eingleisig befahrbar. Die DB Netz AG als Infrastrukturbetreiber hat Abellio darüber informiert, dass die Störung bis voraussichtlich Dienstag, 31. Januar 2023, andauert. Bis dahin sollen die Schwellen ausgetauscht sein.

Betroffen von der Sperrung sind die Züge der S-Bahn-Linie S7 (Halle (Saale) – Lutherstadt Eisleben), sowie die Regionalexpresslinien RE (Halle (Saale) – Leinefelde), sowie RE 9 (Halle (Saale) – Kassel).

Auf der S7 kommt es in den kommenden Tagen zu Teilausfällen zwischen Röblingen am See und Lutherstadt Eisleben. Darüber hinaus ist auf allen diesen Linien mit Verspätungen zu rechnen.

Fahrgäste werden gebeten, sich rechtzeitig vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell.
Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.

Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Dresden

Dresdner Schwebebahn muss zur Hauptuntersuchung (Meldung vom: 18.01.2023)

Für die jetzt anstehende Hauptuntersuchung (HU) stellt die Dresdner Schwebebahn vom 23. Januar bis einschließlich 17. März 2023 ihren Betrieb vorübergehend ein. In dieser Zeit wird die Bahn einer kompletten Kontrolle unterzogen und soll abschließend durch den TÜV eine Freigabe für weitere zehn Jahre Passagierbetrieb erhalten. Läuft alles wie geplant, startet die Schwebebahn wieder am Sonnabend, dem 18. März 2023 mit der ersten Fahrt um 10 Uhr. Fahrgäste von und nach Oberloschwitz können in dieser Zeit die Buslinie 84/521 nutzen.

Für die Untersuchung werden an den beiden Wagenkästen alle Fahrwerkteile wie Achsen, Laufräder, Bremsen, Seilaufhängungen ausgebaut und bei Bedarf ersetzt. Im Innenraum der beiden Wagen wird ein Teil der Dachlackierung entfernt. So kann die beauftragte Fachfirma eine Werkstoffprüfung der sicherheitsrelevanten Bauteile durchführen und die Schweißnähte der tragenden Aufhängung am Wagendach kontrollieren. Parallel dazu überprüfen, warten und schmieren die Bergbahnmitarbeiter alle Treibscheiben, Zahnräder und Wellen im Maschinenhaus an der oberen Station. Auch die insgesamt 33 stählernen Stützen sowie die Fahrbahnträger der 274 Meter langen Schwebebahn werden genauer unter die Lupe genommen.

Im Rahmen der HU tauschen Fachleute einige Fenster der Wagen aus. Hier sind durch Witterungseinflüsse über die Jahre unschöne Verfärbungen oder Eintrübungen entstanden. Beide Wagen der Schwebebahn erhalten neue Sitzpolster. Diese sind wie bisher mit Kunstleder bezogen und besitzen einen ähnlichen Farbton wie ihre Vorgänger. Allerdings erfüllen sie die inzwischen gestiegenen Anforderungen an den Brandschutz. Alle Polster werden in der Sattlerei der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) im Straßenbahnhof Gorbitz angefertigt. Die Kosten der Wartung, Reparatur und Prüfung belaufen sich auf rund 20.000 Euro. In die Hauptuntersuchung wird die sonst übliche Frühjahrsrevision gleich mit integriert. Die große Endprüfung der Bahn durch den TÜV, Voraussetzung für die Erteilung der weiteren Betriebszulassung, ist für den 15. März 2023 vorgesehen. Wegen ihres hervorragenden technischen Zustandes müssen diesmal nur kleinere Arbeiten durchgeführt werden, so dass die Sachverständigen von einer problemlosen und pünktlichen Wiederinbetriebnahme ausgehen.

Bergbahnen unterliegen strengsten gesetzlichen Sicherheitsauflagen. Besonders dann, wenn damit Personen befördert werden. Darunter fallen auch die Dresdner Seilbahnen als einzigartige historische Denkmäler. Sie werden jährlich zwei Mal einer zwölftägigen Revision unterzogen. Einmal pro Jahr kommt der TÜV zur Abnahme. Alle zehn Jahre ist eine Hauptuntersuchung durchzuführen. Die erste Bergschwebebahn der Welt hatte ihre letzte HU von Januar bis März 2013.

Sachsen

Eine Karte für alle Bahnstrecken in ganz Sachsen (Meldung vom: 05.01.2023)

Die fünf sächsischen Verkehrsverbünde haben ihren gemeinsamen Schienennetzplan auf den neuesten Stand gebracht. „Eisenbahnen in Sachsen“ bietet einen Überblick über alle Bahnstrecken im Freistaat sowie Informationen zu Tarifen und Kontaktmöglichkeiten. Die kompakte Karte ist ab sofort bei allen Verkehrsverbünden und den Servicestellen kostenfrei erhältlich und hängt an Bahnhöfen und in den Zügen aus.

Auf der Rückseite der Karte finden sich Informationen zu den Verkehrsverbünden und Hinweise zu günstigen Tickets. Auf der Karte zeigen die Verbünde wofür sie stehen und was ihre Aufgabe ist: Busse und Bahnen in ihren Gebieten besser zu verknüpfen und mit einem Ticket alles fahren zu können. Für Fahrten durch den ganzen Freistaat gibt es eine Auswahl an Fahrkarten, die kurz erläutert wird. Für umfassende Informationen sind alle Kontaktdaten der Unternehmen und Verbünde angegeben. So wird das Umsteigen auf Bus und Bahn in ganz Sachsen einfacher und übersichtlicher, denn auf den Gleisen ist es bunt geworden: Heute sind in Sachsen 14 Bahngesellschaften unterwegs. Von A wie abellio über D wie DB Regio bis V wie Vogtlandbahn.

Die Eisenbahn-Karte ist ein Baustein der engen Zusammenarbeit der Verbünde: Neben der Netzkarte kooperieren die Verbünde beim landesweiten AzubiTicket, dem BildungsTicket und dem FerienTicket Sachsen, bei der Vermarktung der PlusBus- und TaktBus-Linien und dem verbundübergreifenden Ticketverkauf mittels Sachsen mobil in den Apps HandyTicket Deutschland und MOOVME. Zudem entwickelt das, beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) angesiedelte, Kompetenzcenter Sachsen-Tarif in enger Zusammenarbeit aller Verbünde und dem Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) einen einheitlichen Dach-Tarif für ganz Sachsen.

Alle Informationen zu Fahrplänen und Tarifen gibt es bei den sächsischen Verkehrsverbünden und Bahnen und im Internet unter www.mdv.de, www.vms.de, www.vvo-online.de, www.vogtlandauskunft.de und www.zvon.de.

Sachsen (VMS)

Neues ÖPNV-Angebot für Touristen im Erzgebirge (Meldung vom: 04.01.2023)

Gemeinsam mit Partnern aus Hotellerie, Politik und der Verkehrsbranche hat der VMS ein für das Verbundgebiet einzigartiges
touristisches ÖPNV-Angebot erarbeitet.

Es geht um die Region Dorfchemnitz/Mulda/Neuhausen/Rechenberg-Bienenmühle/Sayda/Seiffen. Touristen, die hier übernachten, können ab sofort per Gästekarte gratis Busse und Eisenbahn nutzen.

VMS-Geschäftsführer Mathias Korda: „Hoteliers aus der Region waren auf den VMS mit der Bitte zugekommen, ein solches ÖPNV-Angebot zu prüfen. Gemeinsam mit unseren Partnern erarbeiteten wir die nun vorliegende Lösung.“

Das Ganze funktioniert so: Touristen bekommen in der Region beim Einchecken ins Hotel bislang bereits eine touristische Gästekarte. Diese wird nun um das ÖPNV-Angebot erweitert – die vom Touristen zu zahlende Gästetaxe erhöht sich pro Tag um 50 Cent.

Geschäftsführer Korda: „Damit können die komplette Freiberger Eisenbahn und die in der Region verkehrenden Buslinien von REGIOBUS Mittelsachsen sowie Regionalverkehr Erzgebirge während des Aufenthaltes genutzt werden.“

Im Einzelnen sind das die Linien RB 83 (Freiberger Eisenbahn), 452, 453, 455, 458, 465 (Regionalverkehr Erzgebirge), 733, 735, 736, 737 und 738 (REGIOBUS Mittelsachsen).

Verstärkt wird das Angebot durch einen „Wanderbus“, der an Wochenenden und Feiertagen zwischen Deutscheinsiedel, Kurort Seiffen, Neuhausen, Cämmerswalde, Rechenberg-Bienenmühle und Oberholzhau verkehren wird. Dabei handelt es sich um ein erweitertes Angebot der Linien 736 und 737 für alle ÖPNV-Nutzer, das durch die zusätzlichen Einnahmen über die Gästekarte
finanziert wird. Mathias Korda: Dieses Angebot richtet sich auch an Wanderer, die einen Teil der Strecke, Hin- oder Rückfahrt lieber mit dem Bus absolvieren möchten.“

Durch eine entsprechende Fahrplangestaltung besteht in Bienenmühle Anschluss zu den Zügen der Freiberger Eisenbahn in und aus Richtung Freiberg.

Der Bus fährt sonnabends, sonntags und feiertags dreimal täglich. Der Fahrplan ist in der Fahrplaninformaion des VMS bereits verfügbar.

Aktuell

Wilkommen 2023 (Meldung vom: 02.01.2023)

Wir wünschen allen Besuchern ein gesundes Neues Jahr 2023.
Das NVMD-Team

Info

Frohe Weihnachten (Meldung vom: 23.12.2022)

Wir wünschen allen Besuchern eine Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins Jahr 2023.

Wir sind im Weihnachtsurlaub bis zum 1.1.2023.
Das Team von Nahverkehr-Mitteldeutschland

Dresden

Weitere Bahnen für Passagierbetrieb zugelassen / Neue Stadtbahnwagen fahren wieder im Linieneinsatz (Meldung vom: 22.12.2022)

Seit letztem Montag fährt der neue Dresdner Stadtbahnwagen mit der Nummer 2901 wieder im Liniendienst auf der „2“. Heute gesellt sich das zweite Fahrzeug mit der Nummer 2902 hinzu. Ab Donnerstag, dem 22. Dezember 2022 sind es dann täglich drei neue Stadtbahnwagen vom Typ NGT DX, die Fahrgäste der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) auf der wichtigen Ost-West-Achse befördern. Der vierte bei den DVB vorhandene Wagen wird für die Fahrereinweisung abgestellt und steht ab Weihnachten als Reserve bereit. Am 20. Dezember erhielten auch die Wagen 2903 und 2906 ihre Zulassung für den Passagierbetrieb, so dass jetzt alle vier Bahnen eingesetzt werden könnten. Die Anlieferung des fünften Fahrzeugs 2905 aus dem Bautzner Herstellerwerk ist für die Nacht zum 22. Dezember 2022 angekündigt. Dieser Wagen wird dann Anfang Januar 2023 in Betrieb genommen.

Probebetrieb läuft weiter

Neben umfangreichen Tests vor der Abnahme hatten die DVB mit dem Hersteller der neuen Dresdner Stadtbahnen, der Firma Alstom, einen mehrwöchigen Probebetrieb unter realen Einsatzbedingungen vereinbart. Nach ersten Fahrten Ende November mussten die Bahnen noch einmal in der Werkstatt. Die Techniker fanden heraus, dass bei verschiedenen Ansteuerungen das multifunktionale Fahrerdisplay einfror. Auf dem Display sieht der Fahrer unterschiedliche Funktionsanzeigen des Wagens und beim Stopp an der Haltestelle auch wechselnde Videobilder der Türbereiche. Eine Softwareänderung hat hier Abhilfe geschaffen. Außerdem gab es vereinzelt Schwierigkeiten mit der Ampelansteuerung und der Weiterschaltung der Haltestellenansage im Fahrzeug. Hier lag die Ursache in der Kommunikation zwischen Bordrechner und einem Impulsgeber, der die zurückgelegte Strecke übermittelt. Auch dieses Problem ist inzwischen behoben. Solche Fehler traten so oder ähnlich auch bei der Inbetriebnahme vorheriger Stadtbahngenerationen auf. Heute ist die Technik aber komplizierter als noch vor 20 Jahren, so dass es immer mal wieder kurze Werkstattbesuche einzelner Wagen geben kann. Alle gefundenen Probleme sind nicht sicherheitsrelevant für den Passagierbetrieb. Der Probebetrieb läuft seit Montag weiter.

Alle neuen Stadtbahnen sollen bis Oktober 2023 einsatzbereit sein

Insgesamt 30 neue und breitere Stadtbahnwagen mit größerer Kapazität haben die DVB beim Fahrzeughersteller Alstom bestellt. Ab Januar 2023 werden die weiteren Wagen etwa im Wochenrhythmus ausgeliefert und anschließend in Betrieb genommen. Im Oktober 2023 sollen dann alle neuen Stadtbahnen einsatzbereit sein - zunächst fahren sie auf der Linie 2, später auch auf der „3“ und weiteren Linien.

Erfurt/Nordhausen

Im Januar können die Züge durchgängig fahren (Meldung vom: 21.12.2022)

Ersatzangebot mit Bussen während der Weihnachtszeit und Neujahr - durchgehende Züge im Januar

Nach aktuellem Stand stehen im Januar ausreichend Fahrdienstleiter:innen zur Verfügung, sodass die Stellwerke besetzt werden können. Es sind daher keine Einschränkungen geplant. Die Züge der Regional-Express-Linie 55/56 können durchgängig zwischen Erfurt und Nordhausen fahren.

Ein außergewöhnlich hoher Krankenstand macht aber weitere Einschränkungen während der Weihnachtszeit und zu Neujahr erforderlich. Die Stellwerke zwischen Ringleben-Gebesee und Sondershausen auf der Strecke Erfurt–Nordhausen können in den nächsten Tagen nicht durchgängig besetzt werden.

-> Für den Zeitraum vom 22.12. bis 24.12.22 gibt es ganztägig Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Sondershausen und Erfurt für die Züge der Linie RE 55/56.

-> Im Zeitraum vom 25.12.22 bis 1.1.23 verkehren ersatzweise Busse im Streckenabschnitt Ringleben-Gebesee – Erfurt.

Nach aktuellem Stand stehen im Januar ausreichend Fahrdienstleiter:innen zur Verfügung, sodass die Stellwerke besetzt werden können. Es sind daher keine Einschränkungen geplant. Die Züge der Regional-Express-Linie 55/56 können durchgängig zwischen Erfurt und Nordhausen fahren.

Die DB entschuldigt sich bei allen Fahrgästen für die entstehenden Unannehmlichkeiten. Reisende sollten sich weiterhin rechtzeitig vor Fahrtantritt auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator über die Abfahrtszeiten der Ersatzbusse informieren und für die Reise mehr Zeit einplanen.

Es kommt zu Einschränkungen im Zugverkehr, weil der Infrastrukturbetreiber DB Netz einen sehr hohen Krankenstand bei den Fahrdienstleiter:innen verzeichnet. Ziel ist es, kurzfristige Ausfälle zu vermeiden und die Personalsituation zu stabilisieren.

Mittelfristig erhöht die DB die Anzahl der Ausbildungsplätze und die Rekrutierung von Quereinsteigern. Dazu gehört der Aufbau von zusätzlichen Schulungszentren. Seit 2018 hat DB mehr als 8 Millionen Euro in die Schulungszentren in Mitteldeutschland investiert. Allein im Jahr 2023 wird die DB in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen rund 460 Auszubildende und Quereinsteigende als angehende Fahrdienstleiter:innen einstellen. 2022 haben rund 340 neue Kolleg:innen die Ausbildung begonnen.

Sachsen

Ab April 2023: VMS passt Tarife an (Meldung vom: 20.12.2022)

-Kostenexplosion zwingt zum Reagieren
-Tarife steigen am 1. April 2023 um durchschnittlich 6,6 Prozent
-Änderung in Abstimmung mit anderen sächsischen Verkehrsverbünden

Die Verkehrsunternehmen im VMS müssen die Fahrpreise für öffentliche Verkehrsmittel erhöhen. Das hat die Verbandsversammlung heutebeschlossen.

Demnach steigen die Fahrpreise um durchschnittlich 6,6 Prozent. VMS-Pressesprecher Falk Ester: „Wir haben leider keine andere Wahl, als einen Teil der gestiegenen Kosten an die Fahrgäste weiterzugeben. Alternative wäre eine Kürzung des Fahrplans. Das kann niemand wollen.“

Hintergrund: Seit dem im März 2022 gefassten Beschluss der jüngsten Tarifanpassung hat die Dynamik der Kostensteigerungen bei den Verkehrsunternehmen dramatisch zugenommen. Die betrifft Dieselkraftstoff (+40% seit Jahresbeginn), Strom (+70%) Ersatzteile sowie Lohnkosten.

Die Kostensteigerung trifft die gesamte ÖPNV-Branche. Um weiterhin zuverlässige und attraktive Verbindungen im gesamten Freistaat anbieten zu können sowie aktiv die klimafreundliche Verkehrswende umzusetzen, erfolgen die Anpassungen in enger Abstimmung mit den anderen sächsischen Verbünden.

Sprecher Ester: „Mit den ab April geltenden Tarifen lassen sich zumindest teilweise die heftig gestiegenen Kosten der Verkehrsunternehmen kompensieren.“

Gleichzeitig soll im Jahr 2023 das kostengünstige Deutschlandticket eingeführt werden. Unabhängig von dessen Preis und Einführungstermin muss der VMS die Nutzung seiner Tarifangebote beobachten. Denn es ist zurzeit offen, wie viele Fahrgäste das Deutschlandticket kaufen und welche Veränderungen am Ticketsortiment für Fahrgäste und Verkehrsunternehmen sinnvoll werden.

Einige Eckdaten der Änderungen:

-> Die Einzelfahrt für eine Tarifzone kostet mit 2,70 Euro künftig 20 Cent mehr (+8%)

-> Die Monatskarte für eine Tarifzone kostet mit 72 Euro künftig 7,30 Euro mehr (+11,3%)

-> Unverändert bleiben die Preise für „JungeLeuteTicket“, „AzubiTicket“ und „BildungsTicket“

Alle Tarifprodukte betrachtet, steigen die Preise damit um durchschnittlich 6,6 Prozent.

Die gesamten Änderungen finden Sie hier (S. 5,6,7): https://www.vms.de/wp-content/uploads/2022/12/2.-ao-VV-Vorlagen-oeffentlich.pdf

Aktuell

Nicht besetzte Stellwerke der DB Netz AG führen auch vor und an Weihnachten zu Zugausfällen / Personalmangel beim Netzbetreiber schränkt Zugverkehr zwischen Halle (Saale) und Sangerhausen bzw. Nordhausen auch in dieser Woche ein (Meldung vom: 19.12.2022)

Der anhaltende Personalmangel bei der DB Netz AG, die als Netzbetreiber für die Schieneninfrastruktur zuständig ist, führt nun auch in den Tagen unmittelbar vor Weihnachten sowie an den Weihnachtstagen selbst zu Zugausfällen auf der Strecke zwischen Halle (Saale) und Sangerhausen bzw. Nordhausen. Darüber wurde Abellio von der DB Netz AG kurzfristig informiert.

Bereits ab dem heutigen Montagabend, 19.12., 21 Uhr, bis einschließlich Sonntag, 25.12., 6 Uhr, kann aufgrund nicht besetzter Stellwerke der Streckenabschnitt zwischen Röblingen am See und Sangerhausen abends und nachts nicht befahren werden. Durch diese Streckensperrungen ist Abellio gezwungen, den Zugverkehr jeweils zwischen 21 Uhr und 6 Uhr einzustellen, am Weihnachtswochenende (ab dem 23.12.) sogar bereits ab 20 Uhr.

Ab Mittwochabend wird sich die Situation noch einmal verschlechtern, dann wird nach jetzigem Kenntnisstand jeweils ab 18 Uhr bis 6 Uhr auch der Zugverkehr zwischen Sangerhausen und Nordhausen betroffen sein, da weitere Stellwerke nicht besetzt werden können.

Betroffen sind die S-Bahn-Linie S 7 Halle (Saale) – Lutherstadt Eisleben und die Regionalexpresslinien RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel.

Aufgrund der Kurzfristigkeit der Ankündigungen seitens der DB Netz AG und der sich kontinuierlich verändernden Lage kann Abellio zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht sagen, in welchem Umfang ein Schienenersatzverkehr angeboten werden kann.

Fahrgäste werden gebeten, sich rechtzeitig vor Fahrtantritt zu informieren und den gesperrten Streckenabschnitt gegebenenfalls weiträumig zu umfahren.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Aktuell

Personalmangel bei DB Netz AG führt erneut zu umfangreichen Zugausfällen zwischen Halle (Saale) und Nordhausen (Meldung vom: 14.12.2022)

Der anhaltende Personalmangel bei der DB Netz AG, die als Netzbetreiber für die Schieneninfrastruktur zuständig ist, führt auch am dritten Adventswochenende zu umfangreichen Einschränkungen auf der Strecke zwischen Halle (Saale) über Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen nach Nordhausen.

Da mehrere Stellwerke entlang der Strecke über mehrere Abende und Nächte nicht besetzt werden, kann der gesamte Streckenabschnitt zwischen Halle und Nordhausen in diesen Zeiten nicht befahren werden. Durch diese Streckensperrungen ist Abellio gezwungen, den Zugverkehr von Donnerstagabend, 15.12., bis Montagmorgen, 19.12., abends und nachts einzustellen. Jeweils ab 20 Uhr abends, und am Sonntag bereits ab 18 Uhr, bis zum kommenden Morgen um 6 Uhr ist die Strecke nicht oder nur teilweise befahrbar.

Betroffen sind die S-Bahn-Linie S 7 Halle (Saale) – Lutherstadt Eisleben, die Regionalexpresslinien RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel sowie der RE 10 Erfurt – Magdeburg, der in diesen Zeiträumen nicht zwischen Magdeburg und Sangerhausen verkehren kann.

Aufgrund der Kurzfristigkeit der Ankündigungen seitens der DB Netz AG und der sich kontinuierlich verändernden Lage kann Abellio zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht sagen, in welchem Umfang ein Schienenersatzverkehr angeboten werden kann.

Fahrgäste werden gebeten, sich rechtzeitig vor Fahrtantritt zu informieren und den gesperrten Streckenabschnitt gegebenenfalls weiträumig zu umfahren

Nächtliche Betriebsruhe nach Weihnachten und über den Jahreswechsel

Um kurzfristige Zugausfälle zu vermeiden und für die Fahrgäste eine gewisse Planungssicherheit trotz der durch den Personalmangel beim Netzbetreiber verursachten Einschränkungen sicherzustellen, wird auf der Strecke nach Weihnachten erneut eine nächtliche Betriebsruhe eingeführt.

Im gesamten Zeitraum vom Abend des 26.12.2022 bis zum Morgen des 08.01.2023 werden auf der Strecke von Angersdorf über Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen bis Nordhausen jeweils von 18 Uhr abends bis 6 Uhr morgens keine Züge verkehren. Davon ausgenommen ist lediglich die Silvesternacht vom 31.12. auf den 01.01., in der die Züge planmäßig unterwegs sein werden.

Betroffen von der nächtlichen Betriebsruhe sind die S-Bahn-Linie S 7 Halle (Saale) – Lutherstadt Eisleben, die Regionalexpresslinien RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel sowie die Regionalexpresslinie RE 10 Magdeburg – Sangerhausen - Erfurt.

Die S 7 verkehrt in diesem Zeitraum nur zwischen Halle (Saale) und Angersdorf. Als Ersatz fahren Busse im Schienenersatzverkehr zwischen Halle (Saale) und Lutherstadt Eisleben. In Angersdorf besteht kein Anschluss an die Busse des Schienenersatzverkehrs. Fahrgäste, die über Angersdorf hinaus fahren möchten, werden gebeten, ab Halle (Saale) die Busse zu nutzen.

Die Züge der Linien RE 8 und RE 9 werden durch Busse im Schienenersatzverkehr zwischen Halle (Saale) und Nordhausen ersetzt. Diese Busse halten nicht in Röblingen am See und in Wolferode. Fahrgäste nach Röblingen am See nutzen bitte die Ersatzbusse für die Linie S 7. Für Fahrgäste nach Wolferode wird ab Lutherstadt Eisleben ein Pendelverkehr mit Taxis eingerichtet.

Die Züge der Linie RE10 entfallen zwischen Klostermansfeld und Sangerhausen und werden ebenfalls durch Busse ersetzt.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.

Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Erfurt

Einschränkung auf der Stadtbahnlinie 1 (Meldung vom: 14.12.2022)

Aufgrund des immer noch hohen Krankenstandes beim EVAG-Fahrpersonal kommt es ab Freitag, dem 16.12.2022 bis vsl. Dienstag, dem 03.01.2023 erneut zu Einschränkungen im Fahrplanangebot der Stadtbahn-Linie 1.

Die Stadtbahn-Linie 1 verkehrt zwischen Thüringenhalle und Rieth. Montags bis freitags in der Zeit von 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr verkehrt jede zweite Fahrt ab Rieth weiter bis Europaplatz. Alle verbleibenden Fahrten verkehren weiter als Stadtbahn-Linie 6 in Richtung Steigerstraße, womit den Fahrgästen für die Haltestellen Vilniuser Straße und Berliner Straße weiterhin eine umsteigefreie Fahrtverbindung angeboten werden kann. Fahrgäste in Richtung Europaplatz nutzen bitte die im 20-Minuten-Takt verkehrenden Fahrten der Stadtbahn-Linie 1 oder die Stadtbahn-Linien 3 und 6 im 10-Minuten-Takt mit Umstieg an der Haltestelle Riethstraße. Nach 18 Uhr und am Wochenende enden alle Fahrten der Stadtbahn-Linie 1 an der Haltestelle Rieth.

„Die aktuelle Situation, in der es vermehrt zu kurzfristigen Fahrtausfällen bei der EVAG kam, ist für uns alle äußerst unbefriedigend. Nach wie vor leiden wir unter massiven Personalausfällen wegen eines anhaltend hohen Krankenstandes.“, sagt Myriam Berg, EVAG-Vorstand. „Die Einkürzung der Stadtbahn-Linie 1 ist jetzt notwendig, weil sie uns mehr Spielraum bei der Personalplanung verschafft. Damit können wir unseren Fahrgästen einen – wenn auch reduzierten - stabilen und verlässlichen Fahrplan anbieten“, sagt Berg weiter und dankt den Fahrgästen für ihre Geduld und bittet weiterhin um ihr Verständnis.

Der Fahrplan ist über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und das EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich.

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Sangerhausen und Erfurt (Meldung vom: 13.12.2022)

Da die DB Netz AG Schwellen austauscht, wird der Streckenabschnitt zwischen Sangerhausen und Artern von Donnerstag, 15.12.2022, ab 17:30 Uhr, bis einschließlich Donnerstag, 22.12.2022, für den Zugverkehr gesperrt.

Betroffen sind die Züge der Regionalexpresslinie RE 10 Erfurt - Sangerhausen - Magdeburg sowie die Regionalbahnlinie RB 59 Erfurt - Sangerhausen. Die Züge dieser Linien werden in den genannten Zeiträumen durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. In Artern besteht Anschluss an die Züge in Richtung Sangerhausen und Magdeburg bzw. Erfurt Aufgrund der längeren Fahrtzeiten der Busse kommt es zu Anpassungen im Fahrplan. Die Fahrgäste werden gebeten, sich auf längere Reisezeiten einzustellen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.

Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Sachsen

Fahrplanwechsel im Verkehrsverbund Oberelbe / Neue Zeiten – neue Nummern – Ein kompaktes Fahrplanbuch (Meldung vom: 08.12.2022)

Der Fahrplanwechsel im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) führt in diesem Jahr zu kleineren Änderungen. Die Fahrpläne von elf Unternehmen in den Landkreisen Bautzen, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie im Eisenbahnverkehr ändern sich am 11. Dezember. Im Dresdner Stadtverkehr kommt es zu Beginn des neuen Jahres zu kleineren Anpassungen. Das Fahrplanbuch für die Regionalverkehre sowie die Eisenbahnlinien im Verbund ist ab sofort bei vielen Unternehmen und beim VVO für fünf Euro erhältlich.

Zum Fahrplanwechsel startet ein neues Netz in der Lausitz. Teil davon ist der neue Regionalexpress RE 11, der die S-Bahn S 4 zwischen Hoyerswerda und Leipzig ersetzt. Von Leipzig bis Falkenberg/Elster sind in Zukunft bei den meisten Fahrten die Triebwagen des RE 10 und RE 11 gekoppelt, dann fahren sie getrennt weiter nach Cottbus bzw. Hoyerswerda. In einigen Fällen ist ein Umstieg in Falkenberg nötig. Im Zuge dieser Änderung verschieben sich zudem die Fahrzeiten auf den Linien RE 15 (Dresden – Hoyerswerda) und RE 18 (Dresden – Cottbus).

In der Stadt Freital führt der Regionalverkehr Sächsische Schweiz – Osterzgebirge (RVSOE) als Teil eines verbundweiten Gesamtkonzeptes, eine neue Nummerierung der Buslinien ein. Nachdem schon seit April die neue Linie 169 (Weißig – Deuben – Pesterwitz) verkehrt, erhalten nun auch die anderen Stadtlinien Bezeichnungen im 160er Nummernblock. Die Linie E wird zum PlusBus 163 aufgewertet. Es werden künftig mehr Fahrten an Wochenenden angeboten.

Aufgrund der stark gestiegenen Kosten für Kohle und der gesunkenen Fahrgastzahlen entfällt auf der Lößnitzgrundbahn ab dem Fahrplanwechsel der frühmorgendliche Zug von Radebeul nach Radeburg und zurück. Statt der Schmalspurbahn können die Schüler die Buslinie 270 der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) nutzen. Darüber hinaus kommt es zu Fahrzeitanpassungen und Änderungen bei Linienwegen im verbundweiten regionalen Eisenbahn- und Busverkehr.

Alle Änderungen sind unter anderem in der Auskunft unter www.vvo-online.de/fahrplan zusammengefasst. Im rund 1.900 Seiten starken Fahrplanbuch sind zudem wie gewohnt alle Fahrplantabellen der Eisenbahnen, Regionalbusse, Fähren und Sonderverkehrsmittel abgedruckt. Für die Straßenbahnen und Busse der DVB gibt das Unternehmen streckenspezifische Flyer heraus, da der Fahrplan in Dresden aufgrund von Baumaßnahmen, Veranstaltungen und Kundenwünsche nie lange aktuell war. Alle Informationen zu den neuen Zeiten und Takten sind zudem direkt auf den Internetseiten und im Service der Verkehrsunternehmen im Verbund und an der VVO-InfoHotline 0351 8526555 erhältlich.

Sachsen (VMS)

Fahrplanwechsel beim VMS am 11. Dezember 2022 (Meldung vom: 05.12.2022)

Am 11. Dezember 2022 tritt der neue Jahresfahrplan 2022/2023 in Kraft.

Im Folgenden ein Überblick über die wichtigsten Änderungen auf den Linien des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS):

Baubedingte Sperrungen im SPNV
Durch Bauarbeiten der Deutschen Bahn kommt es 2023 zu umfangreichen Streckensperrungen im Verbundgebiet.

Der Streckenabschnitt zwischen Chemnitz, Hauptbahnhof und Siegmar wird im Zuge des Ausbaus des Chemnitzer Bahnbogens vom 4. September bis 27. November 2023 voll gesperrt. Es erfolgt der Einsatz von Schienenersatzverkehr (SEV).

Weiterhin werden zwischen 27. Mai und 24. August 2023 die beiden Streckenabschnitte Schmölln – Glauchau sowie Altenburg – Werdau voll gesperrt. Auch hier wird SEV eingesetzt.

Umsteigen in Aue
Die Züge der Linie RB 95 von Zwickau, Hauptbahnhof bis nach Aue fahren fünf Minuten früher in Zwickau ab, um in Aue den Anschluss an die Chemnitz Bahn C13 in Richtung Chemnitz zu sichern.

Saisonverkehr Cranzahl – Vejprty – Chomutov
Während des Sommerhalbjahres vom 29. April bis 1. Oktober 2023 verkehren an Samstagen und Sonntagen wieder die Saisonzüge der tschechischen Linie T7 von Chomutov über Vejprty nach Cranzahl. Dort besteht Anschluss an die Erzgebirgsbahnen der Linie RB 80.

Neuigkeiten im Stadtverkehr
Bis zur Aufhebung durch das jeweilige Stadtverkehrsunternehmen gelten im Stadtverkehr Chemnitz und Zwickau weiterhin Fahrpläne mit reduziertem Angebot.

Die neue Linie 25 der Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau (SVZ) verbindet ab dem Fahrplanwechsel die Zwickauer Stadthalle über Planitz, Markt mit der Gemeindeverwaltung in Cainsdorf.

Die Linie 24 wird auf den Linienabschnitt „Zwickau, Neumarkt – Pöhlau – Dresdner Str./Kaufmarkt“ eingekürzt. Der Abschnitt „Zwickau, Neumarkt nach Auerbach“ wird künftig durch die neue Linie 14 bedient.

Weniger Fahrten bei der Fichtelbergbahn
Das Fahrplanangebot der Fichtelbergbahn verringert sich auf einen ganzjährigen Grundfahrplan mit jeweils vier Fahrten pro Richtung. An Sonderverkehrstagen wie u.a. Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten gilt ein erweiterter Fahrplan.

Verkauf Fahrplanbücher
Die Fahrplanbücher für die vier Gebiete „Stadt Chemnitz und Umland“, „Erzgebirgskreis“, „Landkreis Mittelsachsen“ und „Landkreis Zwickau“ sind ab dem 7. Dezember 2022 in den Servicestellen des VMS und der Verkehrsunternehmen erhältlich. Sie kosten jeweils 2,00 Euro. Das Gesamtpaket aller Bücher kann als Fahrplanschuber für 7,00 Euro erworben werden.
Die Fahrpläne sind bereits jetzt in der Elektronischen Fahrplanauskunft unter www.vms.de abrufbar.

Dresden

Weihnachtlicher Öffnungstag des Straßenbahnmuseums (Meldung vom: 29.11.2022)

Am Sonnabend, dem 3. Dezember 2022, öffnet das Straßenbahnmuseum Dresden an der Trachenberger Straße 38 von 11:00 bis 17:00 Uhr seine Pforten wieder für alle Fans der historischen Fahrzeuge. Der weihnachtliche Öffnungstag beschließt offiziell das Jubiläumsjahr „150 Jahre Straßenbahn in Dresden“ und ist gleichzeitig die letzte Veranstaltung im Straßenbahnmuseum für dieses Jahr.

Ab 11:00 Uhr können alle historischen Straßenbahnen, die dank der ehrenamtlichen Arbeit der Mitglieder des Museums fast alle noch einsatzbereit sind, besichtigt werden. Auch Einblicke in die Werkstätten sind möglich. Gleichzeitig stellt der benachbarte Verein historische Kraftfahrzeuge seine Bus-Oldies aus dem Dresdner Nahverkehr aus. Bei den Führungen ist Anfassen mal ausdrücklich erlaubt.

Parallel finden bis 17:00 Uhr im Halbstundenrhythmus Sonderfahrten mit historischen Fahrzeugen ab Trachenberge statt. Für die Straßenbahnen sind der alte LOWA-Zug und der rote Tatra-Wagen im Einsatz. In welchem Bus-Oldie am Sonnabend mitgefahren werden kann, daraus machen die Vereinsmitglieder noch ein kleines Geheimnis. Hier dürfen sich die Besucher überraschen lassen.

Im Museum selbst gibt es ein abwechslungsreiches Kinderprogramm. Angeblich hat sogar der Weihnachtsmann sein Kommen zugesagt. Wer sich für die neue Stadtbahn interessiert, kann sich im Modell in Originalgröße umschauen oder sich die Neue per Bastelbogen nachbauen. Für Fans oder Besucher, die später vielleicht selbst mal eine Straßenbahn fahren möchten, steht der Fahrsimulator aus der Fahrschule der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) bereit. Für die kleine Pause zwischendurch bieten die Vereinsmitglieder Kaffee und selbstgebackenen Kuchen im Museumscafé an.

Jeweils 13:00 und 15:00 Uhr werden Geschichten aus dem nagelneuen Buch der DVB „Menschen. Motoren. Mobilität“ vorgelesen. Das übernehmen die Autoren gleich selbst. Wer möchte, kann das Buch anschließend im Museumsladen kaufen. Es kostet 24 Euro und bietet sich perfekt als kurzweiliges Weihnachtsgeschenk an.

Vom Stadtzentrum verkehrt ab 10:00 Uhr die Sonderlinie 16 als Direktverbindung von und zum Straßenbahnmuseum in Trachenberge. Der Fahrtweg verläuft über Liststraße, Albertbrücke, Sachsenallee, Straßburger Platz, Lennéplatz, Hauptbahnhof, Dr.-Külz-Ring, Prager Straße, Augustusbrücke, Leipziger Straße und Mickten. Gefahren wird alle 30 Minuten, für die Mitfahrt genügt hier ein normales ÖPNV-Ticket.

Der Eintritt ins Museum kostet für Erwachsene drei Euro und für Kinder zwei. Außerdem wird ein Ticket für die ganze Familie angeboten, das für sieben Euro zu haben ist.

Weitere Informationen zum Öffnungstag und den genauen Fahrplan der Sonderlinie 16 findet man im Internet unter www.strassenbahnmuseum-dresden.de.

Magdeburg

Straßenbahnlinie 4 wird in Cracau eine Woche lang durch Busse ersetzt (Meldung vom: 28.11.2022)

Die Straßenbahnlinie 4 der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) kann in der kommenden Woche nicht nach Cracau fahren, weil in der Pechauer Straße am Kanalsystem der städtischen Werke gearbeitet wird.

Von Montag, den 5. Dezember 2022 bis Freitag, den 9. Dezember 2022 fährt die Linie 4 nicht nach Cracau. Sie ist stattdessen zwischen Klinikum Olvenstedt und Messegelände unterwegs.

Zwischen Cracau (Pechauer Platz) und Messegelände fahren als Ersatz Busse der Linie 44.

Die Buslinie 56 aus Randau-Calenberge wird bis zum Messegelände verlängert und kann ebenfalls als Ersatz genutzt werden.

So fahren die Busse
Die Busse der Linie 44 fahren im Tagesverkehr im dichten 7,5-Minuten-Takt. Folgende Haltestellen werden durch die Busse bedient: Pechauer Platz, Pfeiffersche Stiftungen, Simonstraße, Mehringstraße, Sportgymnasium, Friedrich-Ebert-Straße, Arenen, Jerichower Platz, Messegelände.

Die Haltestelle Pfeiffersche Stiftungen wird in den Schwarzkopfweg verlegt und die Haltestelle Mehringstraße in die Friedrich-Ebert-Straße. Die Haltestellen Am Cracauer Tor und Heumarkt können nicht bedient werden.

Der Umstieg zwischen Ersatzverkehr und Straßenbahn erfolgt an der Haltestelle Jerichower Platz.

Die Linie 44 bedient dabei die Ersatzhaltestelle am Fahrbahnrand.

Dresden

Herbstrevisionen abgeschlossen // Beide Bergbahnen ab Sonnabend wieder in Betrieb (Meldung vom: 24.11.2022)

Ab Sonnabend, dem 26. November 2022, sind die beiden Dresdner Bergbahnen wieder planmäßig in Betrieb. Die Schwebebahn fährt nach überstandener Herbstrevision bereits seit dem 12. November wieder am Elbhang nach Oberloschwitz, am kommenden Sonnabend nimmt auch die Standseilbahn wieder Fahrt zum Stadtteil Weißen Hirsch auf. Damit können Einheimische und Touristen planmäßig beide Bahnen benutzen. Die technischen Denkmale sind während der Adventszeit und über die Feiertage immer gut besucht.

Aufgrund der routinemäßigen Herbstrevision war die Schwebebahn vom 1. bis 11. November 2022 außer Betrieb. In Vorbereitung der im Januar 2023 anstehenden Hauptuntersuchung wurden bereits Teile des Fahrwerks instandgesetzt. Durch die „schwebende“ Aufhängung der Bahn befindet sich das Fahrwerk auf dem jeweiligen Wagendach.

Im Anschluss an die Revision der Schwebebahn wechselten die Techniker zur benachbarten Standseilbahn, deren Revision vom 14. bis 25. November 2022 stattgefunden hat. Dort stand beispielsweise die Prüfung des Zugseils auf dem Programm. Außerdem wurden beide Bahnen winterfest gemacht, so dass auch in den kalten Monaten ein sicherer Betrieb gewährleistet ist.

Aufgrund der Anlagenkenntnis wurden die meisten Wartungsarbeiten von den Mitarbeitern der Bergbahnen selbst durchgeführt. Im Rahmen der Revision der Schwebebahn erfolgte auch ein Probelauf des Notstromdiesels. Bei Stromausfall sorgt dieses Aggregat dafür, dass die Passagiere noch bis in die nächste Station gelangen und dort die Wagen gefahrlos verlassen können. Bei der Standseilbahn wurde die große Batterie getestet, die im Fall einer Bergung von Passagieren eine ausreichende Beleuchtung der Strecke sichert.

Am Sonnabend sind dann beide Verkehrsmittel planmäßig nach dem Winterfahrplan unterwegs. Die Standseilbahn macht ihre erste Fahrt um 9:00 Uhr, die Schwebebahn startet ab 10:00 Uhr.

Chemnitz

Mehr City-Bahnen zwischen Stollberg und Chemnitz (Meldung vom: 24.11.2022)

Der weihnachtsrote Adventsexpress ist wieder auf Achse: Die City-Bahn Chemnitz (CBC) fährt an den Adventswochenenden verstärkt zwischen Chemnitz und Stollberg (Linie C11).

An den Adventssonnabenden verlängert die City-Bahn den Halbstundentakt der Linie C11 bis 18:30 Uhr. An den Adventssonntagen fahren die roten Variobahnen zwischen 12:30 Uhr und 18:30 Uhr zusätzlich im Halbstundentakt.

CBC-Geschäftsführer Friedbert Straube: „Lassen sie Ihr Auto stehen, bequemer geht es nicht.“

Damit gelangen einerseits die Stollberger bequemer in die Chemnitzer Innenstadt mit dem beliebten Weihnachtsmarkt. Andererseits lädt Stollberg die Chemnitzer zu einem Besuch zum Shoppen und Verweilen ins weihnachtlich gestimmte Erzgebirgsstädtchen ein.
Denn das Weihnachtsangebot ist keinesfalls als Einspur-Shoppingexpess ins Oberzentrum mit seinem beliebten Weihnachtsmarkt zu verstehen. In der anderen Richtung ist es mindestens genauso interessant. Stollbergs Oberbürgermeister Marcel Schmidt: „Die Stadt Stollberg bietet vor den Toren der Stadt Chemnitz eine typische historische Altstadt im kleineren und gemütlichen Format - wir sind über die City-Bahn sehr gut erreichbar und freuen uns über Besuche aus dem Oberzentrum. Kleine Geschäfte und Gastronomie in der Altstadt sind zu Fuß gut über den Seminarpark, vorbei am imposanten Gymnasialbau erreichbar. Gut sortierte erzgebirgische Volkskunst, Mode, Bastelbedarf und Kosmetik sowie verschiedene Geschenkideen bieten eine gute Auswahlmöglichkeit für den Gabentisch zu Weihnachten.“

Der Adventsfahrplan wird voraussichtlich ab Sonnabend, 26. November 2022, auf www.vms.de/fahrplan/ abrufbar sein.

Aktuell

Neues Lausitz-Netz bringt Veränderungen im VVO (Meldung vom: 23.11.2022)

Neue Zeiten für Züge zwischen Hoyerswerda, Cottbus und Dresden

Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember startet das neue Netz Lausitz. Das bedeutet auch im Gebiet des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) neue Fahrpläne für einige Linien. Teil des neuen Angebotes für die Lausitz ist der Regionalexpress (RE) 11, der zukünftig statt der S-
Bahn S 4 Hoyerswerda und Leipzig verbindet. Bei einigen Fahrten ist zukünftig ein Umstieg in Falkenberg nötig. Jedoch: montags bis freitags kann man bei den meisten Fahrten entspannt sitzen bleiben – der Triebwagen wird in Falkenberg an den Zug der Linie Leipzig – Cottbus gekoppelt.

Der RE 11 ist wie bisher die S 4 im Bahnhof Ruhland in einen sogenannten Knoten eingebunden: „Hier treffen sich vier Strecken und man kommt jede Stunde weiter – mal mit, mal ohne Umsteigen, da auf jeder Strecke zwei Linien im Zwei-Stunden-Takt fahren; erläutert Maik Kiehn, Fahrplaner im VVO. „Da der RE 11 aber zur „anderen“ Stunde als bisher die S 4 unterwegs ist, müssen auch alle anderen Linien ihre Fahrzeit um eine Stunde schieben, um alle Anschlüsse zu sichern.“ Waren es die Fahrgäste bisher gewohnt, dass die Züge einer bestimmten Linie zu ungeraden Stunden fuhren, also beispielsweise um 9 Uhr, fahren diese zukünftig zu den geraden Stunden, also um 8 Uhr und um 10
Uhr. Dies betrifft die Linien RE 15 (Dresden – Hoyerswerda), RE 18 (Dresden – Cottbus) und RB 49 (Falkenberg – Cottbus). Da sich alle Linien überlagern, damit es einen Stundentakt gibt, bleibt das Angebot gleich. Zu beachten ist lediglich: Wer bisher zu einer bestimmten Zeit fuhr, damit er im Knoten Ruhland nicht umsteigen musste, muss nun zu einer anderen Zeit fahren – oder einmal
umsteigen.

„In Zukunft gilt ab Hoyerswerda nach Dresden: ohne Umsteigen klappt das zu den ungeraden Stunden also beispielsweise um 7.33 Uhr und 9.33 Uhr, bei den Fahrten zur geraden Stunde stiegt man in Ruhland um“, fasst Maik Kiehn die Änderung zusammen. „Bis zum 10. Dezember ist es
genau anders herum.“

Für Fahrgäste, die beispielsweise zwischen Dresden und Großenhain pendeln, ändert sich durch den Tausch nur der Ort in der Zielanzeige. Wer bisher nach dem Feierabend um 17.51 Uhr den Zug
Richtung Hoyerswerda nahm, um damit zurück nach Großenhain zu fahren, steigt zukünftig zu dieser Zeit in den Zug mit dem Ziel Cottbus. Das Angebot selber bleibt unverändert. Alle Informationen und die neuen Fahrplandaten gibt es ab Anfang Dezember unter www.vvo- online.de. Informationen zum neuen Netz für die Lausitz unter www.bahn.de/lausitz

Dresden

Zulassung für Passagierbetrieb erteilt (Meldung vom: 22.11.2022)

Neue Stadtbahnwagen starten Sonnabend in den Linieneinsatz

Am 21. November 2022 haben die ersten beiden neuen Stadtbahnwagen vom Typ NGT DX DD vom Betriebsleiter der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ihre Zulassung für den Passagierbetrieb erhalten. Ab sofort dürfen die Wagen mit den Nummern 2901 und 2902 nun auch mit Fahrgästen ihre Runden drehen. Nun beginnt ein mehrwöchiger Probebetrieb im Linieneinsatz, der Bestandteil des Vertrages mit dem Hersteller Alstom ist.

Die erste öffentliche Fahrt als „2“ findet am Sonnabend, dem 26. November 2022, 16:02 Uhr von Kleinzschachwitz statt. Zuvor bieten die DVB ab 10:00 Uhr kostenlose „Schnupperfahrten“ zum Straßenbahnhof Reick an.

Neue Bahn auf neuer Trasse
Gleichzeitig mit der ersten Linienfahrt der neuen Bahn wird auch die neue Trasse auf der Berthold-Haupt-Straße in Betrieb genommen. Seit dem 10. Januar 2022 haben Straßen- und Tiefbauamt Dresden (STA) und DVB auf rund 960 Metern große Teile des beim Hochwasser 2013 beschädigten Verkehrszuges rekonstruiert. Schwerpunkt dabei war die neue Brücke über den Lockwitzbach. Die Straßenbahnhaltestellen „Heckenweg“ und „Meußlitzer Straße“ sind jetzt barrierefrei zugänglich. Auch die Gleisschleife am Straßenbahnendpunkt wurde erneuert, für die Bahnfahrer entstand ein kleines Aufenthaltsgebäude mit Toiletten.

Alt und neu im Wechsel - Sonnabend kostenlose „Schnupperfahrten“
Am Sonnabend laden die DVB ab 10:00 Uhr alle interessierten Fahrgäste zum Endpunkt der Straßenbahn in Kleinzschachwitz ein. Dort stehen die beiden neuen Stadtbahnwagen und ein historischer Tatra-Straßenbahnzug im Wechsel für „Schnupperfahrten“ in der Gleisschleife bereit. Die Zeit bis zur Abfahrt kann für eine persönliche Inaugenscheinnahme der neuen oder alten Wagen genutzt werden. Vor Ort beantworten Schienenfahrzeugexperten Fragen zur Technik. Bastelfreudige Kinder können sich derweil am Nachbau des NGT DX DD aus Pappe versuchen oder gemeinsam mit ihren Eltern am Glücksrad drehen. Ein zur Jahreszeit passendes kleines Catering wird auch angeboten.

Die „Schnupperfahrten“ starten 10:15 Uhr alle 15 Minuten. Sie führen von Kleinzschachwitz zum Straßenbahnhof Reick und wieder zurück. Gewendet wird im Straßenbahnhof, wobei man einen nicht alltäglichen Blick auf die Anlage werfen kann. Die Bahnen fahren als „E2“ und halten unterwegs an jeder Station. Ab 10:00 Uhr übernehmen sie die Aufgabe des bisherigen Ersatzverkehrs „EV2“ zwischen Leuben und Kleinzschachwitz. Die Mitfahrt in den neuen Bahnen ist kostenlos, auf allen anderen DVB-Linien gelten die üblichen VVO-Tarife. Die letzte „Schnupperfahrt“ findet 15:45 Uhr ab Kleinzschachwitz statt. Danach fährt der erste neue Stadtbahnwagen 16:02 Uhr als „echte“ Linie 2 bis Gorbitz. 16:17 Uhr folgt der zweite Neuwagen. Damit ist dann auch die Umleitung der Linie 2 offiziell aufgehoben und die Straßenbahnen verkehrt wieder wie gewohnt zwischen Gorbitz und Kleinzschachwitz. Ab Sonntag ist dann vorübergehend aber nur ein neuer Stadtbahnwagen auf der „2“ geplant, die anderen werden für die weitere Fahrerausbildung benötigt.

Alle neuen Stadtbahnen sollen bis Oktober 2023 einsatzbereit sein
Insgesamt 30 neue und breitere Stadtbahnwagen mit größerer Kapazität haben die DVB beim Fahrzeughersteller Alstom bestellt. Drei sind bereits in Dresden, ein vierter wird noch dieses Jahr erwartet. Ab Januar 2023 werden die Wagen dann in regelmäßigem Rhythmus von zwei bis drei Wochen ausgeliefert und anschließend in Betrieb genommen. Im Oktober 2023 sollen alle neuen Stadtbahnen in Dresden und einsatzbereit sein - zunächst auf der Linie 2, später auch auf der „3“ und weiteren Linien.

Erfurt/Nordhausen

Im Advent durchgängiger Verkehr an den Wochenenden (Meldung vom: 21.11.2022)

Ersatzangebot mit Bussen im Advent dienstags und mittwochs sowie zwischen Weihnachten und Neujahr vormittags

Auch im Dezember können die Stellwerke zwischen Ringleben-Gebesee und Sondershausen auf der Strecke Erfurt–Nordhausen nicht durchgängig besetzt werde.

- Im Zeitraum vom 29.11.22 bis 21.12.22 werden jeweils dienstags und mittwochs die Züge der Linie RE 55/56 zwischen Nordhausen und Erfurt ganztägig durch Ersatzbusse verkehren.

-Im Zeitraum vom 25.12.22 bis 1.1.23 verkehren die Züge der Linie RE 55/56 vormittags auf dem Streckenabschnitt Ringleben-Gebesee – Sondershausen im Ersatzverkehr mit Bussen.

Es kommt zu Einschränkungen im Zugverkehr, weil der Infrastrukturbetreiber DB Netz einen sehr hohen Krankenstand bei den Fahrdienstleiter:innen verzeichnet. Ziel ist es, kurzfristige Ausfälle zu vermeiden und die Personalsituation zu stabilisieren.

Mittelfristig werden die Anzahl der Ausbildungsplätze und die Rekrutierung von Quereinsteigern erhöht. Dazu gehört der Aufbau von zusätzlichen Schulungszentren. Seit 2018 hat DB mehr als 8 Millionen Euro in die Schulungszentren in Mitteldeutschland investiert. Allein im Jahr 2023 wird die DB in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen rund 460 Auszubildende und Quereinsteigende als angehende Fahrdienstleiter:innen einstellen. In diesem Jahr haben rund 340 neue Kolleg:innen die Ausbildung begonnen.

Die DB entschuldigt sich bei allen Fahrgästen für die entstehenden Unannehmlichkeiten. Reisende sollten sich weiterhin rechtzeitig vor Fahrtantritt auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator über die Abfahrtszeiten der Ersatzbusse informieren und für die Reise mehr Zeit einplanen.

Aktuell

Die Deutsche Bahn rüstet die Strecke Berlin – Leipzig mit moderner Sicherungstechnik aus (Meldung vom: 21.11.2022)

Vom 29. November bis 4. Dezember 2022 Baurabeiten zur Ausrüstung mit Europäischem Zugkontrollsystem auf der Strecke Berlin–Leipzig - Einschränkungen mit Umleitungen im Fern- und Nahverkehr

Die Deutsche Bahn (DB) treibt die Digitalisierung des Eisenbahnbetriebs zwischen Berlin und Leipzig weiter voran. In der Zeit vom 29. November bis 4. Dezember 2022 finden Baumaßnahmen zur Ausrüstung der Strecke mit dem europäischen Zugbeeinflussungssystem ETCS (European Train Control System) statt. Das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS wird zukünftig die Sicherung und Überwachung der Züge übernehmen. Hierfür werden die Stellwerke in einem ersten Schritt für ETCS technisch ertüchtigt und angepasst.

Die Ausrüstung der Strecke erfolgt in mehreren Bauabschnitten, um die Einschränkungen zu minimieren. Zunächst finden vorlaufende in den Bereichen Jüterbog und Trebbin statt. Die DB führt folgende Baumaßnahmen durch:

- Arbeiten an Gleisfreimeldeeinrichtungen der Stellwerke
- Kabeltief- und Kabelzugbauarbeiten
- Gründung und Vorbereitung von neuen Signalen
- Austausch von Komponenten der Linienförmigen Zugbeeinflussung (LZB)
- Erneuerung von Schwellen und Schotter in Jüterbog

Zusätzlich erneuert die DB zwischen Bitterfeld und Muldenstein die Gleise, damit auch zukünftig die Züge verlässlich und pünktlich fahren. Es kommt ein Gleisumbauzug zum Einsatz.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Für die Arbeiten an den Gleisen ist eine vorübergehende Sperrung der Strecken Jüterbog–Trebbin sowie Bitterfeld–Burgkemitz notwendig. Die Streckensperrungen wirken sich auf den Nah- und Fernverkehr mit Umleitungen und längeren Fahrzeiten aus. Alle Änderungen sind bereits in den Fahrplan eingepflegt.

- Die Fernverkehrszüge werden mit einer Fahrzeitverlängerung von ca. 60 Minuten umgeleitet. Der Halt in Lutherstadt Wittenberg Hbf entfällt.

- Das InterCity-Zugpaar 94/95 (Warnemünde–Wien) wird umgeleitet und erhält dadurch eine Fahrzeitverlängerung von rund 45 Minuten. Der Halt in Lutherstadt Wittenberg Hbf entfällt.

- Im Nahverkehr werden auf den Linien RE 3 Lutherstadt Wittenberg/Falkenberg–Berlin−Stralsund/Schwedt, S 2 Dessau/Lutherstadt Wittenberg−Leipzig-Stötteritz und S 8 Dessau/Lutherstadt Wittenberg−Halle (Saale) zwischen Bitterfeld–Burgkemitz die Züge durch Busse ersetzt.

Wir bitten unsere Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt auf bahn.de und im DB Navigator zu informieren. Weitere Informationen gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im mdr auf Texttafel 739 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com

Sachsen

Bus statt Ausfall zwischen Klingenberg-Colmnitz und Freital (Meldung vom: 18.11.2022)

Aufgrund des aktuellen Mangels an verfügbaren Triebfahrzeugführern bei DB Regio hatten das Unternehmen und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) die Reduktion des Fahrplanangebotes vereinbart, um einen stabilen Betrieb zu ermöglichen. Seit 19.09. entfallen rund zehn Prozent der Zugfahrten der DB Regio im VVO. Betroffen ist auch die S-Bahn S 3, deren Fahrten im Abschnitt Tharandt – Freiberg bisher komplett entfallen und umsteigende Fahrgäste längere Wartezeiten auf die Regionalbahn in Kauf nehmen müssen.

Um die Situation für die Fahrgäste zu verbessern, richten der VVO und die DB Regio ab Montag, 21.11.2022 einen Ersatzverkehr zwischen Klingenberg-Colmnitz und Freital-Deuben ein. Dieser bietet in Klingenberg-Colmnitz Anschlüsse an die Fahrten der Linie 379 aus beziehungsweise nach Hartmannsdorf und verkürzt insbesondere für Schüler und Pendler früh und nachmittags die Wartezeiten deutlich. In Freital-Deuben bestehen zahlreiche Umsteigemöglichkeiten zum städtischen und regionalen Busverkehr sowie zum Zug nach Dresden.

Zusätzlich fährt für Berufspendler die erste Busfahrt am Morgen bereits 5.33 Uhr ab Klingenberg-Colmnitz bis Tharandt, so dass dort der Zug der S 3 um 6.03 Uhr in Richtung Dresden erreicht wird.

Die Ersatzbusse sind vorerst montags bis freitags bis zum Fahrplanwechsel im Dezember im Einsatz. Die aktualisierten Fahrplandaten sind unter www.bahn.de, in der App DB Navigator sowie unter www.vvo-online.de abrufbar.

Apolda

Abellio nimmt Video-Reisezentrum in Apolda in Betrieb (Meldung vom: 17.11.2022)

Mit einer kleinen Feierlichkeit nahm das Eisenbahnverkehrsunternehmen Abellio am Donnerstag, den 17. November, das neue Video-Reisezentrum für Bahnreisende in der Glockenstadt Apolda in Betrieb. Gemeinsam mit Rolf Schafferath, dem Vorsitzenden der Abellio-Geschäftsführung, durchschnitten Apoldas Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand und Vertreter des Freistaats Thüringen sowie des Projektpartners DB Vertrieb das zeremonielle Band und gaben das neue Video-Reisezentrum für die Fahrgäste frei.

In dem Reisezentrum am Hugo-Ruppe-Platz, dem städtischen ÖPNV-Verknüpfungspunkt, haben Fahrgäste die Möglichkeit, sich individuell und persönlich beraten zu lassen und Fahrkarten zu kaufen, ohne dass das Servicepersonal vor Ort ist. Von der einfachen Fahrplanauskunft über den Kauf von Fahrkarten für den Nah- und Fernverkehr bis zum Einreichen von Erstattungsanträgen und ähnlichem ist in dem kleinen Zentrum am Bahnhof Apolda alles möglich – und das alles unterstützt von einem persönlichen Ansprechpartner am Bildschirm. Den größten Teil der entstehenden Aufbaukosten des Video-Reisezentrums - das vierte seiner Art in Thüringen - in Höhe von ca. 30.000 Euro übernahm der Freistaat Thüringen.

Susanna Karawanskij, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, sagt: „Ich freue mich, dass es uns am Bahnhof Apolda gelungen ist, Fahrscheinvertrieb und Verkaufsberatung langfristig, zuverlässig und mit sehr hoher Qualität zu sichern. Für ein örtliches Beratungs- und Verkaufsangebot habe ich mich gemeinsam mit Abellio und der Stadt Apolda in vielen Gesprächen mit der DB Vertrieb GmbH eingesetzt. Bislang haben wir in Thüringen mit Video-Reisezentren sehr gute Erfahrungen gemacht. Die rund 30.000 Euro, die der Freistaat in den Aufbau des Video-Reisezentrums investiert, sind gut angelegt. Denn das Zentrum wird einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge leisten.“

„Mit der Errichtung des Video-Reisezentrums in Apolda wird der Bahnhof als Willkommens- und Ankunftsort für Reisende deutlich attraktiver“, so Apoldas Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand anlässlich der Eröffnung. „Ebenso erhalten unsere Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste ein gutes persönliches Serviceangebot neben den zahlreichen Online-Angeboten. Ich freue mich außerordentlich, dass in Apolda dieses Video-Reisezentrum errichtet wurde.“

Rolf Schafferath, Geschäftsführer von Abellio, sagt „Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir einen Weg gefunden, die Vorzüge der Digitalisierung und der persönlichen Beratung zu verbinden. Der Öffentliche Personennahverkehr ist für alle da, und muss von allen genutzt werden können. Barrierefreiheit beginnt nicht erst an der Zugtür oder auf dem Weg zum Bahnsteig, sondern bereits beim Heraussuchen der Verbindung und dem Kauf der Fahrkarte.“

Der Dank aller Beteiligten gilt der langjährigen Betreiberin der bisherigen Vertriebsstelle im Bahnhofsgebäude, Frau Beer, für die außergewöhnlich engagierte Betreuung der Fahrgäste.

Das Video-Reisezentrum am Hugo-Ruppe-Platz ist montags bis freitags von 7.15 Uhr bis 18.30 Uhr sowie samstags von 8.15 Uhr bis 13.30 Uhr geöffnet.

Erfurt

Erweitertes Verkehrsangebot auf der Stadtbahn-Linie 4 (Meldung vom: 16.11.2022)

Anlässlich des Totensonntags erweitert die EVAG das Verkehrsangebot auf der Stadtbahn-Linie 4.

Am Samstag, den 19. November 2022, verkehren alle Fahrten von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr im 15-Minuten-Takt ab und bis Bindersleben.

Am Sonntag, den 20. November 2022, verkehren alle Fahrten von 8:30 Uhr bis 11:00 Uhr im 20-Minuten-Takt und von 11:00 Uhr bis 16:30 Uhr im 15-Minuten-Takt ab und bis Bindersleben.

Der Sonderfahrplan ist über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449 und die EVAG-App „Erfurt mobil“ abrufbar.

Sachsen

Verkehrsverbund Oberelbe unterstützt Kampagne des VDV (Meldung vom: 15.11.2022)

Der Verband der deutschen Verkehrsunternehmen (VDV) wirbt mit einer bundesweiten Kampagne für den Umstieg auf Bus und Bahn. Denn ein leistungsstarker öffentlicher Nahverkehr ist für den Klimaschutz unabdingbar. Busse und Bahnen verursachen im Vergleich zum Auto deutlich weniger CO2. Nach Berechnungen des Verbandes spart jeder mit dem ÖPNV zurückgelegte Kilometer im Vergleich zur Autofahrt im Durchschnitt 95 Gramm Treibhausgase. Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und seine Partner präsentieren die Kampagne nun mit einem regionalen Motiv in Dresden und der Region.

„Im Mittelpunkt der Kampagne steht Felix Neureuther, ehemaliger Skirennläufer, TV-Experte, – und das Gesicht der deutschlandweiten Klimakampagne“, erläutert VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff. „Was ihn in allen Rollen bewegt, ist sein Engagement für Umwelt und Nachhaltigkeit.“ In der regionalen Version der Plakate ist er umgeben von Motiven wie der Dresdner Frauenkirche und der Bastei, einer Straßenbahn der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB), einem Zug der S-Bahn Dresden und, stellvertretend für den Regionalverkehr, einem Bus der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM).

„Das Motiv wird in den kommenden Wochen an über 200 Plakatflächen im Verbund zu sehen sein“, beschreibt Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO, die Maßnahmen. „Zusätzlich tragen die Unternehmen im VVO die Botschaft an und in ihren Fahrzeugen durch die Stadt und in die Region.“ Informationen zur Nachhaltigkeit und zur Stärkung des Nahverkehrs findet man unter www.besserweiter.de

Das Gebiet des VVO umfasst neben der Landeshauptstadt Dresden und dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge den Landkreis Meißen und den westlichen Teil des Landkreises Bautzen. Mit Bussen, Straßenbahnen, Nahverkehrszügen und Fähren befördern zwölf Unternehmen jährlich über 200 Millionen Fahrgäste. Informationen zu Fahrplan und Tarif gibt es unter www.vvo-online.de, in allen Servicestellen der Unternehmen und an der InfoHotline unter 0351 8526555.

Erfurt

Mit der EVAG in den Advent – weihnachtliche Touren im Katerexpress (Meldung vom: 14.11.2022)

Der Katerexpress rollt auch in der Vorweihnachtszeit durch die Thüringer Landeshauptstadt: Die historische Straßenbahn der EVAG bietet im Advent ein weihnachtliches Unterhaltungsprogramm für kleine und große Fahrgäste. Die Tickets sind ab sofort erhältlich.

Vom 23. November bis zum 22. Dezember ist der Katerexpress jeweils mittwochs bis samstags mit seinen Weihnachtstouren unterwegs. Drei verschiedene Themenfahrten sind geplant. Alle Touren dauern rund 45 Minuten und werden durch Erfurter Stadtführer wie Hildegard Kretzschmar begleitet. Los geht es immer an der Sonderhaltestelle Stadtrundfahrt am Domplatz (Süd).

Die verschiedenen Touren im Überblick

-Märchenhaftes Erfurt im Advent (26.11., 03.12., 10.12., 17.12.2022 jeweils 16 Uhr)

Bei dieser Tour wird es für Große und Kleine besonders gemütlich. Fahrgäste können sich auf viele tolle Geschichten freuen. Die Tour empfehlen die Erfurter Verkehrsbetriebe für Familien mit Kindern ab 5 Jahren und für junggebliebene Märchenfreunde.

-Erfurt, die Stadt der Weihnachtsbäckerei (26.11., 03.12., 10.12., 17.12.2022 jeweils 17 und 18 Uhr)

Eine Fahrt für alle, die von Stollen und Weihnachtsplätzchen nicht genug bekommen können. Bei dieser „süßen“ Runde durch Erfurt gibt eine Stadtführerin unter anderem Geheimtipps rund um die besten Backstuben der Stadt. Zum Abschluss gibt es eine kleine Überraschung zum Naschen für Zuhause.

-Mit Miss Marple in Erfurt unterwegs (26.11., 03.12., 10.12., 17.12.2022 jeweils 19 Uhr)

Wer sich für diese Tour entscheidet, muss mit jeder Menge schaurigen Geschichten rechnen. Dabei wird mit viel Liebe Erfurter Historie in schaurig-schöne Anekdoten gepackt – ein echtes Highlight für Krimi-Liebhaber.

-KlassischeRundfahrt mit weihnachtlichen Anekdoten (23.-25.11., 30.11.-01.12., 07. & 09.12., 14.-16.12., 21.-22.12.2022 jeweils 16 / 17 / 18 / 19 Uhr)

In rund 45 Minuten geht es einmal durch die gesamte Landeshauptstadt: von der historischen Altstadt, über die Straßen der Gründerzeit bis hin zur modernen Architektur Erfurts. Mit an Bord eine Stadtführerin, die weihnachtliche Anekdoten zum Besten gibt.

Tickets gibt es im EVAG Mobilitätszentrum am Anger, in den Verkaufsstellen des Ticketshops Thüringen oder online im Ticketshop Thüringen unter: www.ticketshop-thueringen.de Der Preis pro Katerexpress-Tour für Erwachsene beträgt 15 Euro im Vorverkauf oder 16 Euro direkt im Fahrzeug (je nach Verfügbarkeit). Kinder bis 14 Jahre zahlen 6 Euro im Vorverkauf, 7 Euro am Fahrzeug . Je Kauf beträgt die Vorverkaufsgebühr 2 Euro, unabhängig von der Anzahl der gekauften Tickets.

Wichtig: Die Erfurter Verkehrsbetriebe bitten darum, sich 24 Stunden vor dem Start der jeweiligen Tour unter www.evag-erfurt.de/katerexpress zu informieren, ob die Fahrt wie geplant stattfindet. Im Katerexpress ist das Tragen einer qualifizierten Mund- und Nasenbedeckung Pflicht. Ausgenommen davon sind Kinder unter 6 Jahren. Es gelten zudem die aktuellen Hygienevorschriften und Regeln zur Kontaktnachverfolgung.

Aktuell

Nächtliche Betriebsruhe auf den Strecken zwischen Halle (Saale) und Nordhausen sowie Sangerhausen und Klostermansfeld an den kommenden Wochenenden (Meldung vom: 09.11.2022)

Da der Netzbetreiber DB Netz AG in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder Stellwerke entlang der Strecke zwischen Halle (Saale) über Sangerhausen nach Nordhausen zeitweise nicht besetzen konnte, kam es vermehrt zu kurzfristig angekündigten Streckensperrungen und damit zu Zugausfällen auf dieser Strecke. Da diese kurzfristig angekündigten Ausfälle für die Fahrgäste äußerst unerfreulich sind, haben sich Abellio und die DB Netz AG darauf geeinigt, ab dem kommenden Wochenende bis zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember eine nächtliche Betriebsruhe auf den Streckenabschnitten zwischen Halle (Saale) und Nordhausen sowie Sangerhausen und Klostermansfeld einzuführen. Diese gilt an den kommenden vier Wochenenden jeweils von Samstag auf Sonntag von 18 bis 6 Uhr. Es handelt sich um die Nächte 12./13.11., 19./20.11., 03./04.12., sowie 10./11.12.2022.

Betroffen sind die S-Bahn-Linie S 7 Halle (Saale) – Lutherstadt Eisleben, die Regionalexpresslinien RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel sowie der RE 10 Erfurt - Magdeburg.

Die Züge dieser Linien werden in den betreffenden Zeiträumen auf den genannten Streckenabschnitten durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Die Busse als Ersatz für die Züge der Linien RE 8 und RE 9 halten nicht in Röblingen am See und in Wolferode. Fahrgäste nach Röblingen am See nutzen bitte die Ersatzbusse für die Linie S 7. Für Fahrgäste nach Wolferode wird ab Lutherstadt Eisleben ein Pendelverkehr mit Taxis eingerichtet.

„Eine Betriebsruhe ist sicherlich keine dauerhafte Lösung für die Fahrgäste, und wir sind nicht zufrieden damit“, so Rolf Schafferath, Geschäftsführer von Abellio. „Da die Personalprobleme des Netzbetreibers aber nicht kurzfristig gelöst werden können, erreichen wir so wenigstens eine gewisse Planungssicherheit und können einen Schienenersatzverkehr einrichten. Das Glücksspiel, wann wir fahren können und wann nicht, ist hoffentlich damit erstmal vorbei.“ Allerdings macht Schafferath klar: „Der Netzbetreiber muss eine dauerhafte Lösung für diese untragbaren Zustände finden. Die Züge müssen auf dieser Strecke verlässlich fahren.“

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.

Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Leipzig

Einschränkungen im LVB-Linienverkehr am Mittwoch (Meldung vom: 07.11.2022)

LVB-Betriebsrat lädt zu Betriebsversammlungen

Auf Grund von Betriebsversammlungen, auf Einladung des LVB-Betriebrates, kommt es am Mittwoch, 9. November 2022, zu Einschränkungen im LVB-Linienangebot.

Nach einer hohen Anmeldequote und Interesse an der wirtschaftlichen Situation des öffentlichen Personennahverkehrs in Deutschland, kommt es an diesem Tag zum Ausfall einzelner Linien. Um die Fahrplanstabilität insgesamt zu gewährleisten, fahren am Mittwoch, 9. November, nur die Straßenbahnlinien 1, 3, 4, 7, 9, 11, 14, 15 und 16, sowie die zahlreichen Buslinien, außer die Buslinien 60 und 89.

Straßenbahnlinien, die sich größtenteils den Fahrtweg mit anderen Linien teilen, wie die 2, 8, 10 und 12, fahren an diesem Tag nicht.

Geplante Veranstaltunsgangebote, wie Sonderlinien zum RB-Stadion, fahren wie geplant. Kunden werden gebeten, sich vor Fahrtantritt am Mittwoch über www.L.de/fahrplan zu Fahrtalternativen oder in der App LeipzigMove vorab über das LVB-Angebot zu informieren.

Hintergrund Betriebsversammlungen:
Betriebsversammlungen sind laut Betriebsverfassungsgesetz das Forum des Betriebsrates eines Unternehmens. Mitarbeitende haben ein Recht zur Teilnahme. Die Leipziger Verkehrsbetriebe sind nach Mitbestimmungsgesetz ein mitbestimmtes Unternehmen.

Aktuell

Nicht besetzte Stellwerke auf der Strecke Halle <> Kassel. (Meldung vom: 03.11.2022)

Am Wochenende führen Streckensperrungen aufgrund Personalmangels beim Netzbetreiber DB Netz AG erneut zu umfangreichen Störungen im Zugverkehr auf der Strecke zwischen Halle (Saale) und Kassel.

Die DB Netz AG kann auch in den kommenden Tagen mehrere Stellwerke entlang der Strecke abends und nachts nicht besetzen.

Betroffen ist der Streckenabschnitt zwischen Nordhausen und Sangerhausen, der am Wochenende jeweils von 18 Uhr bis 6 Uhr nicht befahren werden kann. Darüber wurde Abellio vom Netzbetreiber kurzfristig informiert. Daher kommt es an den kommenden Abenden und in den Nächten erneut zu Zugausfällen auf den Regionalexpresslinien RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel.

Die Situation in den kommenden Nächten stellt sich wie folgt dar:
Von Freitag, 4.11.2022, 18:00 Uhr, bis Samstag, 5.11.2022, 6:00 Uhr, können keine Züge zwischen Berga-Kelbra und Nordhausen verkehren. Einzelne Züge enden aus Richtung Halle (Saale) bereits in Sangerhausen.

Von Samstag, 5.11.2022, 18:00 Uhr, bis Sonntag, 6.11.2022, 6:00 Uhr, sowie von Sonntag, 6.11.2022, 18:00 Uhr, bis Montag 7.11.2022, 6:00 Uhr kann der gesamte Streckenabschnitt zwischen Nordhausen und Sangerhausen nicht befahren werden.

Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist in Vorbereitung.

Abellio weißt noch einmal darauf hin: Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter können in diesen Zeiträumen die Züge von Abellio auf diesen Streckenabschnitten nicht verkehren.

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Halberstadt und Thale (Meldung vom: 02.11.2022)

Aufgrund von Schwellenauswechslungen durch die DB Netz AG wird der Streckenabschnitt zwischen Halberstadt und Thale am Samstag, 5. November 2022, und Sonntag, 6. November, für den Zugverkehr gesperrt. Betroffen sind die Züge der Regionalexpresslinie RE 11 Magdeburg – Halberstadt – Thale sowie der Harz-Berlin-Express HBX. Die Züge werden an den beiden Tagen durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

Aufgrund der längeren Fahrtzeiten der Busse kommt es zu Anpassungen im Fahrplan. Die Fahrgäste werden gebeten, sich auf längere Reisezeiten einzustellen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.

Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Erfurt

Mit der EVAG zu den Veranstaltungen am langen Wochenende (Meldung vom: 27.10.2022)

Egal ob zur Messe, in den egapark oder den Zoo - zu den Veranstaltungen am kommenden Wochenende garantieren die Erfurter Verkehrsbetriebe eine entspannte An- und Abreise.

Zur „Reisen und Caravan“ in der Erfurter Messe setzt die EVAG Großzüge ein. Von Samstag, den 29.10.2022 bis Montag, den 31.10.2022, jeweils von 9:00 bis 19:00 Uhr, gibt es entsprechend mehr Kapazitäten auf der Stadtbahn-Linie 2.

Davon profitieren auch die Besucherinnen und Besucher des „KürbisErnteFest“ im egapark. Bei der Veranstaltung am Montag, den 31. Oktober, wird nach dem geplanten Feuerwerk auch eine Zusatzbahn in Richtung Anger im Einsatz sein.

Entspannt an- und abreisen können Gäste des Halloween-Fests im Thüringer Zoopark. Am Montag, den 31. Oktober von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr, werden auf der Linie 5 Großzüge und auf der Bus-Linie 30 Gelenkbusse eingesetzt.

Die aktuellen Fahrplan-Informationen sind über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich.

Dresden

Erweitertes Angebot auf den Linien S 2 und S 8 ab 1. November (Meldung vom: 27.10.2022)

Aufgrund des aktuellen Mangels an verfügbaren Triebfahrzeugführern bei DB Regio hatten das Unternehmen und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) die Reduktion des Fahrplanangebotes vereinbart, um einen stabilen Betrieb zu ermöglichen. Seit 19.09. entfallen rund zehn Prozent der Zugfahrten der DB Regio im VVO. Betroffen sind unter anderem S-Bahnen sowie die Regionalbahn-Linie nach Königsbrück. Ab 1. November kann das Angebot auf der S 2 (Dresden Flughafen – Pirna) und auf der S 8 (Dresden – Kamenz) wieder verbessert werden.

Auf der S-Bahn-Linie S 2 (Dresden Flughafen – Pirna) werden ab dem 1. November und bis zur Wiederaufnahme des vollständigen Fahrplans auf der S 1 die Züge statt mit zwei Wagen mit drei Wagen unterwegs sein. So stehen dann pro Fahrt statt 240 Sitzplätze etwa 360 Plätze zur Verfügung. Diese Kapazitätsausweitung wird insbesondere im Abschnitt Pirna – Dresden Hauptbahnhof benötigt, da durch die Kürzungen bei der S 1 nur vier statt sechs Züge pro Stunde und Richtung fahren und in den Hauptverkehrszeiten die S-Bahnen sehr voll sind. Der VVO finanziert den Einsatz der zusätzlichen Wagen mit 50.000 Euro pro Monat.

Auf der Linie S 8 (Dresden – Kamenz) fahren ab dem kommenden Dienstag, nach dem Ende der Herbstferien, die nachmittäglichen Verstärkerfahrten wieder. Die Züge sind somit in den Hauptverkehrszeiten wochentags wieder alle 30 Minuten unterwegs.

Die aktualisierten Fahrplandaten ab dem 1. November sind unter www.bahn.de, in der App DB Navigator sowie unter www.vvo-online.de abrufbar.

Dresden

Knapp zwei Wochen Pause - Herbstrevision bei der Schwebebahn (Meldung vom: 27.10.2022)

Aufgrund der routinemäßigen Herbstrevision ist die Schwebebahn von Dienstag, dem 1. November 2022 bis einschließlich Freitag, den 11. November 2022 außer Betrieb. Fahrgäste, die das schöne Ferienwetter noch einmal für einen Ausflug zur Schwebebahn nutzen möchten, sollten das bevorstehende lange Wochenende dafür nutzen.

Im Zuge der gesetzlich geforderten Überprüfung wird im Zuge der Revision an der Schwebebahn großes Augenmerk auf den Zustand der 33 Stahlstützen und des Fahrschienenträgers gelegt, an dem die beiden Wagen hängen. Dazu wird auch die Elektrik, die Fördermaschine in der Bergstation sowie die Seilbahnsteuerung geprüft. In Vorbereitung der im kommenden Jahr anstehenden Hauptuntersuchung werden bei der Herbstrevision bereits Teile des Fahrwerks instandgesetzt. Durch die „schwebende“ Aufhängung der Bahn befindet sich das Fahrwerk auf dem jeweiligen Wagendach. Möglichst genau schauen sich die Techniker auch die sensiblen Schließmechanismen der Türen auf dem Bahnsteig an. Eine Störung an diesen elektromechanischen Bauteilen würde aus Sicherheitsgründen die Abfahrt der Wagen blockieren. Aufgrund der Anlagenkenntnis werden die meisten Wartungsarbeiten von den Mitarbeitern der Bergbahnen selbst durchgeführt. Im Rahmen der Revision erfolgt auch ein Probelauf des Notstromdiesels. Bei Stromausfall sorgt dieses Aggregat dafür, dass die Passagiere noch bis in die nächste Station gelangen und dort die Wagen gefahrlos verlassen können.

Fahrgäste von und nach Oberloschwitz können während der Revision ersatzweise mit der Buslinie 84 fahren. Die erste Fahrt der Schwebebahn nach überstandener TÜV-Prüfung findet am Sonnabend, dem 12. November 2022 um 10:00 Uhr statt. Sie ist dann wieder täglich bis 18:00 Uhr im Einsatz.

Im Anschluss an die Revision der Schwebebahn wechseln die Techniker zur benachbarten Standseilbahn, deren Revision vom 14. bis 25. November 2022 stattfindet. Dort steht beispielsweise die Prüfung des Zugseils auf dem Programm. Außerdem werden beide Bahnen winterfest gemacht, so dass auch in den kalten Monaten ein sicherer Betrieb gewährleistet ist.

Dresden

Stufenweise Rückkehr zum Standardfahrplan / Straßenbahnlinie 9 fährt ab Dienstag wieder alle zehn Minuten (Meldung vom: 27.10.2022)

Ab Dienstag kehren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in drei Stufen wieder zu ihrem Standardfahrplan zurück.

Ab 1. November 2022 verkehrt die Straßenbahnlinie 9 montags bis freitags im Tagesverkehr wieder alle zehn Minuten. Abends verdichtet sich der Takt von 30 Minuten auf einen 15-Minuten-Rhythmus. Die Buslinie 61 verkehrt auch auf dem Abschnitt zwischen Bühlau und Weißig wieder wie im Fahrplan vorgesehen. Die Buslinien 62, 87 und 90 fahren von Montag bis Freitag ebenfalls wieder nach ihrem Standardfahrplan.

Im Advent soll die nächste Stufe folgen. Voraussichtlich ab 21. November 2022 wird die Straßenbahnlinie 1 statt alle 20 wieder alle zehn Minuten verkehren und ab 26. November 2022 fahren die Linien 3, 4, 7, 9 und 11 auch sonnabends im Zehn-Minuten-Einkaufstakt. Zusätzlich sollen für den Adventsverkehr an Sonntagen einige Innenstadtlinien verstärkt werden.

Alle weiteren Angebotsreduzierungen, darunter auch der durchgehende Betrieb der Linie 8 nach Hellerau, sollen spätestens am 3. Januar 2023 zurückgenommen werden. Einzig die Verdichtung des Nachtverkehrs am Wochenende muss noch bis April 2023 warten.

Reduzierung stabilisierte Fahrplan

Nach den Sommerferien mit dem üblichen Ferienfahrplan konnten die DVB Anfang September nicht vollständig zu ihrem Standardangebot zurückkehren. Personalbedingt wurden nur etwa 95 Prozent der geplanten Verkehrsleistung für Busse und Straßenbahnen gefahren. Durch die vorrübergehende Reduzierung um fünf Prozent ließen sich größere Ausfälle vermeiden, der Fahrplan wurde stabilisiert und das Angebot für Kunden verlässlich gestaltet.

Personalsituation leicht entspannt

In den vergangenen Wochen hat sich die Personalsituation bei den DVB leicht entspannt. Die Anzahl der Baustellen mit zusätzlichem Ersatzverkehr sinkt traditionell vor Beginn der kalten Jahreszeit. Auch die Ausbildung neuer Fahrerinnen und Fahrer läuft kontinuierlich weiter und zeigt Wirkung. Allerdings bleibt das Risiko eines hohen Krankenstandes, vor allem wegen der Corona-Pandemie, bestehen.

Informationen zum ÖPNV

Auskünfte zum Fahrplan erhalten Fahrgäste in den Servicepunkten, telefonisch bei der DVB-Hotline (0351) 857 1011 sowie unter www.dvb.de auf der Homepage. Darüber hinaus werden die Fahrpläne in der DVB-Handy-App aktualisiert.

Erfurt

Einschränkung im Fahrplanangebot verlängert bis 12. November 2022 (Meldung vom: 26.10.2022)

Aufgrund des immer noch hohen Krankenstandes verkehrt die Stadtbahn-Linie 1 bis voraussichtlich Samstag, den 12. November 2022, weiter in verkürzter Linienführung. Die EVAG bittet ihre Fahrgäste um Verständnis.

Die Bahnen verkehren weiterhin von der Thüringenhalle zum Rieth und weiter als Stadtbahn-Linie 6 zur Steigerstraße. Der Abschnitt der Stadtbahn-Linie 1 zwischen Rieth und Europaplatz kann leider nicht bedient werden. Fahrgäste zwischen Rieth und Europaplatz nutzen die Stadtbahn-Linie 6 bis zur Riethstraße und steigen dort in die Stadtbahn-Linie 3 in Richtung Europaplatz um. Umgekehrt verkehrt die Linie 6 ab Rieth weiter als Linie 1 zur Thüringenhalle.

Der Fahrplan ist über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und das EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich.

Aktuell

Nicht besetzte Stellwerke der DB Netz AG führen auch an diesem Wochenende zu Zugausfällen (Meldung vom: 21.10.2022)

Abellio wurde, wieder einmal, kurzfristig über Personalmangel beim Netzbetreiber DB Netz AG informiert. Das führt erneut zu umfangreichen Störungen im Zugverkehr auf der Strecke zwischen Halle (Saale) und Kassel. Die DB Netz AG kann mehrere Stellwerke entlang der Strecke abends und nachts nicht besetzen, weshalb der gesamte Streckenabschnitt zwischen Halle (Saale) und Sangerhausen zeitweise nicht befahren werden kann.

Daher kommt es an den kommenden Abenden und Nächten erneut zu Zugausfällen. Betroffen sind die Züge der Linien RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel sowie der S 7 Halle (Saale) – Lutherstadt Eisleben.

Von Freitag, 21.10.2022, 17:30 Uhr, bis Samstag, 22.10.2022, 6:00 Uhr, sowie vom Sonnabend, 22.10.2022, 17:30 Uhr, bis Sonntag, 23.10.2022, 6:00 Uhr, kann die Strecke zwischen Halle (Saale) und Sangerhausen nicht befahren werden. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Aufgrund der Kurzfristigkeit der Ankündigung seitens der DB Netz AG und der Personalknappheit bei den Busunternehmen stehen nach gegenwärtigem Stand der Dinge nur wenige Busse zur Verfügung, weshalb der Ersatzverkehr nicht im vom Zugverkehr gewohnten Takt verkehren kann. Die Busse fahren als Expressbusse mit Halt in Röblingen am See und Lutherstadt Eisleben. Darüber hinaus verkehren Großraumtaxis, die alle Unterwegshalte bedienen.

Hinweis
Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter können in diesen Zeiträumen die Züge von Abellio auf diesen Streckenabschnitten nicht verkehren.

Dresden

Haltestelle Zwinglistraße wird am Wochenende repariert (Meldung vom: 19.10.2022)

Von Freitag, dem 21. Oktober 2022, 6:00 Uhr bis Sonntag, den 23. Oktober 2022, 21:00 Uhr werden die Straßenbahnlinien 1 und 2 in ihrer Streckenführung verkürzt. Sie verkehren in dieser Zeit von Leutewitz (Linie 1) beziehungsweise Gorbitz (Linie 2) kommend planmäßig bis zum Straßburger Platz und dann weiter über die Stationen „Krankenhaus St. Joseph-Stift“ und „Fetscherplatz“ zum Comeniusplatz.

Für beide Linien gibt es ab „Krankenhaus St. Joseph-Stift“ einen Ersatzverkehr mit Bussen. Der „EV1“ fährt bis Reick zum Albert-Wolf-Platz, der „EV2“ verkehrt nach Kleinzschachwitz. Stadtauswärts erfolgt der Umstieg von der Bahn in den Bus am Krankenhaus St. Joseph-Stift, wer in die Stadt möchte, steigt am Comeniusplatz vom Bus in die Straßenbahn um.

Grund der Streckenverkürzung sind Reparaturen an der Haltestelle „Zwinglistraße“. Dort sind an der Fahrbahnoberfläche Schäden entstanden. Einerseits, wegen der intensiven Befahrung durch drei dicht getaktete Buslinien. Andererseits hat die enorme Hitze im Sommer zu Verformungen der Oberfläche geführt. Am Wochenende wird der alte Fahrbahnbelag zwischen Schiene und Haltestellenbord entfernt und durch einen langlebigen Gussasphalt ersetzt. Die Kosten dafür betragen rund 5.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten. Die Bauarbeiten finden nur innerhalb des Haltestellenbereiches statt, so dass der Autoverkehr nicht betroffen ist. Die Busse der Linien 61, 64, 85 sowie der Ersatzverkehr halten am Fahrbahnrand.

Die Sperrung für die Straßenbahn nutzen die DVB-Gleisbauer gleich, um an der Station „Lassallestraße“ und am Fußgängerüberweg Pirnaer Landstraße Ecke Paracelsusstraße kleinere Reparaturen vorzunehmen. Auch dort gibt es keine Umleitung für den Autoverkehr. An beiden Baustellen kann mit Einschränkung der Fahrbahnbreite vorbeigefahren werden.

Erfurt

Bauarbeiten Johannesstraße – SEV Stadtbahn-Linien 1 und 5 (Meldung vom: 08.10.2022)

In den Herbstferien baut die EVAG in der Johannesstraße. Die Weichen und Gleisanlagen zwischen dem Abzweig Ringelberg (Kreuzung Meienbergstraße/Krämpfertor) und Futterstraße werden erneuert.

Am Freitag, 14. Oktober, 21:00 Uhr beginnen vorbereitende Maßnahmen, die Strecke wird ab dem Zeitpunkt bis Samstag, 29. Oktober 2022, Betriebsbeginn, für die Stadtbahn voll gesperrt sein. Zudem muss die Johannesstraße im Baustellenbereich in beiden Richtungen für den Individualverkehr voll gesperrt werden. Autofahrer werden gebeten, die ausgewiesene Beschilderung und Verkehrsführung vor Ort zu beachten. Es empfiehlt sich, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Die Arbeiten erfolgen im verlängerten Schicht-System zwischen 7:00 Uhr und 20:00 Uhr und teilweise auch am Wochenende. In einigen Nachtstunden werden Schienenstoßschweißungen ausgeführt. Die erforderliche Nachtarbeit wird sich auf die unbedingt notwendigen Arbeiten beschränken. Trotz des Einsatzes modernster Technik ist eine Lärmentwicklung nicht auszuschließen. Die EVAG und der Baubetrieb sind bemüht, die Beeinträchtigungen auf ein Minimum zu reduzieren.

Da die Stadtbahnen der Linien 1 und 5 nicht durch die Johannesstraße fahren können, kommt es zu folgenden Anpassungen:

1 Rieth – Lutherkirche/SWE
5 Zoopark – Lutherkirche/SWE
6 Rieth – Kaffeetrichter – Steigerstraße bzw. Thüringenhalle


Die Bahnen der Linien 1 und 5 fahren bis zur Haltestelle Lutherkirche/SWE und wenden dort. Die Stadtbahn-Linie 1 fährt weiterhin nur bis zur Haltestelle Rieth und nicht weiter zum Europaplatz. Schienenersatzverkehr besteht zwischen Lutherkirche/SWE und Busbahnhof (im Tagesverkehr) bzw. Anger (während der Zeit der Angerkreuzungen). Die stadtein- und stadtauswärtigen Haltestellen Augustinerkloster und Stadtmuseum/Kaisersaal können nicht angefahren werden. Für diese Haltestellen werden auf den Juri-Gagarin-Ring Ersatzhaltestellen bedient.

Zwischen Anger und Thüringenhalle verkehrt im Abendverkehr sowie am Samstag- und Sonntagmorgen die Stadtbahn-Linie 1. Im Tagesverkehr wird die Thüringenhalle durch die Stadtbahn-Linie 6 bedient, welche im 20- bzw. 30-Minutentakt ab Kaffeetrichter wechselweise Richtung Thüringenhalle und Steigerstraße verkehrt.

Genauere Informationen zur Linienführung gibt es im Internet unter: www.evag-erfurt.de. Hier sind vsl. ab 12.10.2022 die Fahrtzeiten im Routenplaner hinterlegt. Auch in der EVAG-App werden alle Fahrzeiten zu sehen sein. Fahrgäste und Anwohner werden um Verständnis gebeten.

Dresden

Straßenbahnen fahren ab Montag Umleitung // Haltestelle Albertplatz wird barrierefrei erneuert (Meldung vom: 07.10.2022)

Ab Montag, dem 10. Oktober 2022, 4:00 Uhr werden die Straßenbahnlinien 3, 7 und 8 wie folgt umgeleitet:


Linie 3:Verkehrt von Coschütz planmäßig bis Carolaplatz und fährt dann weiter über Neustädter Markt, Bahnhof Neustadt, Antonstraße, Albertplatz und Königsbrücker Straße nach Hellerau. Auf dem Abschnitt vom Albertplatz bis Hellerau ersetzt sie die Linie 8. Die Wagen halten am Albertplatz in beiden Richtungen an den Interimshaltestellen in der Antonstraße.

Linie 7: Wird zwischen Carolaplatz und Albertplatz über Neustädter Markt, Bahnhof Neustadt und Antonstraße umgeleitet. Die „7“ hält am Albertplatz ebenfalls auf der Antonstraße.

Linie 8:Erhält eine verkürzte Streckenführung von Südvorstadt über Hauptbahnhof und Dr.-Külz-Ring zur Gleisschleife Webergasse. Im Norden übernimmt die Linie 3 den Abschnitt nach Hellerau.

Gemeinsam mit dem Straßen- und Tiefbauamt Dresden (STA) und der SachsenEnergie bauen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) bis zum Jahresende 2022 den Haltestellenbereich am Albertplatz im Zuge der so genannten Nord-Süd-Verbindung um. Die vorbereitenden Arbeiten laufen bereits seit dem 29. August 2022. Für die Kosten von rund zwei Millionen Euro hoffen die DVB auf eine Förderung durch das Land Sachsen in Höhe von 1,3 Millionen Euro.

Verschlissene Gleise werden ausgetauscht

Die Gleise der im Rondell am Albertplatz liegenden Haltestelle stammen aus dem Jahr 2000 und sind nach 22 Jahren intensiven Betriebes am Ende ihrer Lebensdauer. Betroffen sind rund 160 Meter Doppelgleis. Nach dem Ausbau der alten Schienen verlegen zunächst die Fachleute der SachsenEnergie ein unterirdisches Schutzrohr, das eine neue Trinkwasser-Hauptleitung mit 70 Zentimetern Durchmesser aufnehmen wird. Danach werden die neuen Schienen mit vibrationsdämpfenden Halterungen auf eine „Feste Fahrbahn“ montiert. Die „Feste Fahrbahn“ ist ein betonierter Unterbau, der sich durch eine geringere Erschütterung und Geräuschentwicklung als die bisherige Bauweise auszeichnet und eine Nutzungsdauer von bis zu 60 Jahren verspricht. Verschlissene Schienen können später schneller und mit weniger Aufwand getauscht werden, weil nicht der komplette Unterbau erneuert werden muss. Mit dieser Bauweise haben die DVB in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht.

Modernisierung als barrierefreie Haltestelle

Im Zuge der Haltestellenmodernisierung werden an der Station die bisher fehlenden Blindenleitstreifen ergänzt. Parallel zu den Bahnsteigkanten entstehen aus Kleinpflaster etwa 1,8 Meter breite Korridore für Rollstuhlfahrer. Die bisherige teilweise unebene Oberfläche war von Rollstuhlfahrern nur schwer passierbar und entsprach nicht den Vorgaben für die Barrierefreiheit. Der Umbau der Station erfolgt gleich so, dass dort später die neuen Stadtbahnwagen halten können. Mit Fertigstellung der Baustelle auf der Großenhainer Straße sollen sie auch auf der Linie 3 eingesetzt werden. Die Fahrgastunterstände und elektronischen Abfahrtstafeln sind nicht Bestandteil des Umbaus. Sie bleiben im Status Quo.

Materialengpass erfordert innovative Lösung

Wegen der aktuell schwierigen Materialverfügbarkeit auf dem Weltmarkt haben sich die Bauleute eine innovative Lösung einfallen lassen: Die 40.000 Pflastersteine im Gleisbereich werden gereinigt, aufgearbeitet und als so genannte Pflastermonolithe wieder verklebt. Das ist vom Ablauf zwar etwas aufwändiger, dafür können die vorhandenen Steine im Sinne der Nachhaltigkeit weiterverwendet werden. Lediglich für die Korridore für Rollstuhlfahrer wird neues Pflaster zugekauft. Die Verklebung der Steine erfordert Temperaturen von mindestens zehn Grad Celsius. Bei tieferen Außentemperaturen wird ein Zelt aufgebaut, das den jeweiligen Arbeitsbereich passend erwärmt.

Vorrübergehende Einschränkung auch für Autofahrer

Das Baufeld erstreckt sich etwa vom alten DVB-Servicepunkt im Rondell bis hinter die Überfahrt am ehemaligen Schwarzen Tor auf der Albertstraße. Um den Einfluss der Baustelle auf den Autoverkehr zu minimieren, kommt es erst mit Beginn der Herbstferien ab 17. Oktober 2022 zu Einschränkungen der beiden südwestlich gelegenen Fahrspuren. Bis zum 26. November 2022 wird der Verkehr in Richtung Carolaplatz auf eine Fahrspur reduziert. Eine Vollsperrung ist aber nicht vorgesehen.




Erfurt

Einschränkungen Fahrplanangebot (Meldung vom: 06.10.2022)

Aufgrund des anhaltend hohen Krankenstandes kommt es ab Montag, dem 10.10.2022 bis vsl. Montag, 31.10.2022 zu Einschränkungen im Fahrplanangebot. Nur so ist es möglich, den Fahrgästen wieder ein verlässliches Angebot anzubieten.

Die Fahrzeuge der Stadtbahn-Linie 1 verkehren in diesem Zeitraum von der Thüringenhalle zum Rieth und weiter als Stadtbahn-Linie 6 zur Steigerstraße. Der Abschnitt der Stadtbahn-Linie 1 zwischen Rieth und Europaplatz kann leider nicht bedient werden. Fahrgäste zwischen Rieth und Europaplatz nutzen die Stadtbahn-Linie 6 bis zur Riethstraße und steigen dort in die Stadtbahn-Linie 3 in Richtung Europaplatz um.

Der Fahrplan ist über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und das EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich.

Die EVAG bittet ihre Fahrgäste um Verständnis für diese Angebotseinschränkung.

Aktuell

Zugausfälle wegen nicht besetzter Stellwerke der DB Netz AG in dieser Woche (Meldung vom: 04.10.2022)

Kein Zugverkehr von Mittwoch, 22 Uhr, bis Donnerstag, 5 Uhr,zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen sowie Sangerhausen und Hettstedt

Auch in dieser Woche kann der Netzbetreiber DB Netz AG wieder Stellwerke entlang der Strecke zwischen Halle (Saale) und Kassel nicht durchgängig besetzen. Darüber hat der Netzbetreiber DB Netz AG Abellio kurzfristig informiert. Daher kommt es an den kommenden Abenden und Nächten erneut zu Zugausfällen:

·Von Dienstag, 04.10., 18 Uhr, bis Mittwoch, 05.10., 6 Uhr, kann der Streckenabschnitt zwischen Sangerhausen und Nordhausen nicht befahren werden. Betroffen sind die Züge der Linien RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel. Da diese Nachricht Abellio erst am heutigen Vormittag erreichte, kann nur ein Ersatzverkehr mit Großraumtaxis eingerichtet werden. Diese verkehren ohne festen Fahrplan im Pendelverkehr zwischen Sangerhausen und Nordhausen. Eine Fahrradmitnahme ist in diesem Zeitraum nicht möglich.

·Von Mittwoch, 05.10., 22 Uhr, bis Donnerstag, 06.10., 5 Uhr, sind die Streckenabschnitte zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen sowie zwischen Sangerhausen und Hettstedt für den Zugverkehr gesperrt. Das betrifft neben den Zügen der Linien RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde, RE 9 Halle (Saale) – Kassel sowie einzelnen Fahrten der S 7 Halle (Saale) – Lutherstadt Eisleben – Sangerhausen auch die Züge der Linie RE 10 Magdeburg-Erfurt, die im genannten Zeitraum nicht zwischen Sangerhausen und Hettstedt verkehren können. Abellio wird sofern möglich einen Schienenersatzverkehr mit Bussen oder Taxis auf beiden Strecken einrichten.

Wir weisen noch einmal darauf hin: Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter können in diesen Zeiträumen die Züge von Abellio auf diesen Streckenabschnitten nicht verkehren.

Aktuell

Zugausfälle wegen nicht besetzter Stellwerke der DB Netz AG auch an diesem Wochenende (Meldung vom: 30.09.2022)

Kein Zugverkehr von Samstag, 18 Uhr, bis Sonntag, 6 Uhr, zwischen Sangerhausen und Nordhausen

Der Netzbetreiber DB Netz AG hat Abellio kurzfristig darüber informiert, dass das Unternehmen das Stellwerk Roßla in der Nacht von Samstag, 01.10., auf Sonntag, 02.10., nicht besetzen kann. Daher wird die Strecke von Halle nach Kassel zwischen Sangerhausen und Nordhausen von Samstagabend, 18 Uhr, bis Sonntagmorgen, 6 Uhr, für den Zugverkehr gesperrt. Einzelne Züge verkehren von und bis Berga-Kelbra. Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter können in diesen Zeiträumen die Züge von Abellio auf diesem Streckenabschnitt nicht verkehren. Betroffen sind die Züge der Linien, RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel. Abellio wird einen Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Sangerhausen und Nordhausen einrichten. Dieser Ersatzverkehr ist aufgrund der Kurzfristigkeit der Ankündigung aber nur eingeschränkt möglich. Reisende müssen sich darauf einstellen, dass längere Wartezeiten möglich sind.

Dresden

Straßenbahnen müssen umgeleitet werden // Gleisbauarbeiten auf der Löbtauer und Cottaer Straße (Meldung vom: 29.09.2022)

Wegen dringend notwendiger Gleisreparaturen in der Friedrichstadt müssen von Freitag, 30. September bis zum Dienstag, 4. Oktober, jeweils ab Betriebsbeginn die Löbtauer und die Cottaer Straße für den Straßenbahnverkehr komplett gesperrt werden. Deswegen sind in diesem Zeitraum folgende Umleitungen notwendig:

- Linie 1 fährt zwischen Bahnhof Mitte und Hamburger Straße über Weißeritzstraße und Waltherstraße

- Linie 2 bedient nicht den Bahnhof Mitte, sondern fährt zwischen Postplatz und Gorbitz über S-Bf. Freiberger Straße und Tharandter Straße, im Nachtverkehr ab dort weiter als Linie 12 nach Leutewitz

- Linie 6 verkehrt vom Bahnhof Mitte verkürzt bis zum Postplatz, im Nachtverkehr über Hauptbahnhof weiter nach Plauen

- als EV 2 bedient ein Ersatzverkehr mit Bussen den Streckenabschnitt zwischen Postplatz und Julius-Vahlteich-Straße über Bahnhof Mitte, Koreanischen Platz, Pennricher Straße und Hebbelplatz.

Grund der Reparaturen sind unter anderem verschlissene Weichenteile in dem stark befahrenen Streckenabschnitt. Hier werden mehrere Zungenvorrichtungen ersetzt. Zudem müssen an einigen Stellen Schwellen getauscht und sogenannte Pumpstellen beseitigt werden. Dabei handelt es sich um Gleisstücke, unter denen sich Hohlräume gebildet haben, so dass sich die Schienen beim Befahren durchbiegen. Damit sie nicht irgendwann brechen, müssen die Abschnitte repariert werden.

Wegen der Arbeiten in sensiblen Kreuzungsbereichen ist auch eine Einschränkung des Autoverkehrs unvermeidlich. So müssen die Gleisüberfahrten Schweriner / Schäferstraße und Löbtauer / Berliner Straße teilweise voll gesperrt werden. Für alle gesperrten Fahrbeziehungen werden örtliche Umleitungen ausgewiesen oder Fahrspuren eingeengt. Alle Grundstücke bleiben erreichbar.

Damit die Bau- und Sperrzeiten an den neuralgischen Punkten im Verkehrsnetz des Dresdner Westens möglichst kurz sind, müssen nachts und am Sonntag lärmintensive Arbeiten ausgeführt werden. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt rund 100.000 Euro.

Aktuell

Nicht besetzte Stellwerke der DB Netz AG führen erneut zu Zugausfällen im Mansfelder Land (Meldung vom: 28.09.2022)

Kein Zugverkehr in den kommenden Nächten zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen sowie Sangerhausen und Klostermansfeld

Der Netzbetreiber DB Netz AG hat Abellio kurzfristig darüber informiert, dass das Unternehmen auch in dieser Woche Stellwerke auf der Strecke zwischen Halle (Saale) und Kassel nicht durchgehend besetzen kann. Daher wird die Strecke von Halle nach Kassel zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen heute Abend von 18 bis 20 Uhr und in den Nächten von Donnerstag, 29.09., auf Freitag, 30.09., sowie von Freitag, 30.09., auf Samstag, 01.10., jeweils von 22 Uhr bis 5 Uhr für den Zugverkehr gesperrt. Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter können in diesen Zeiträumen die Züge von Abellio auf diesem Streckenabschnitt nicht verkehren. Betroffen sind die Züge der Linien, RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel sowie einzelne Fahrten der S 7 Halle (Saale) – Lutherstadt Eisleben - Sangerhausen. Abellio wird sofern möglich einen Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen einrichten.

Ebenfalls betroffen sind die Züge der Linie RE 10 Magdeburg-Erfurt, die in den genannten Zeiträumen nicht zwischen Sangerhausen und Klostermansfeld verkehren können. Auch auf dieser Strecke wird sofern möglich ein Ersatzverkehr eingerichtet.

Erfurt

Mit der EVAG zu den Feierlichkeiten zum „Tag der deutschen Einheit“ (Meldung vom: 27.09.2022)

Die EVAG erweitert zu den Feierlichkeiten rund um den „Tag der deutschen Einheit“ ihr Fahrplanangebot, stellt sich so auf den erwarteten Ansturm ein.

Alle Stadtbahn-Linien und die Bus-Linie 9 verkehren am Samstag, den 1. Oktober von 09:00 bis 20:00 Uhr sowie am Sonntag, den 2. Oktober und Montag, den 3. Oktober, jeweils von 11:00 bis 20:00 Uhr im 15-Minuten-Takt. Samstag und Sonntag werden in der Zeit von 11 bis 20 Uhr zusätzliche Bahnen eingesetzt. Diese fahren zwischen Thüringenhalle, Anger, Domplatz und P+R-Platz Messe. Da der Bereich rund um den Domplatz gesperrt ist, verkehrt die Bus-Linie 90 am Wochenende in der Zeit zwischen 12 und 18 Uhr nur bis zur Ersatzhaltestelle Blumenstraße. Fahrgäste nutzen als Übergang zur Stadtbahn bitte die Haltestelle Baumerstraße.

Am Montag, den 3. Oktober, wird die Stadtbahn-Linie 2 aufgrund einer Sperrung des Theaterplatzes bis 17 Uhr umgeleitet. Sie verkehrt in dieser Zeit zwischen Wiesenhügel, Anger und Domplatz Süd sowie zwischen Lutherkirche/SWE, Anger, Brühler Garten und P+R-Platz Messe. Im Abschnitt Lutherkirche/SWE – P+R-Platz Messe kommen auch an diesem Tag Zusatzbahnen zum Einsatz. Die Haltestelle Theater wird nicht angefahren. Die Bus-Linie 90 wird ebenfalls wieder in der Zeit von 12 bis 16 Uhr nur bis zur Ersatzhaltestelle Blumenstraße fahren.

Die Erfurter Verkehrsbetriebe empfehlen für anreisende Besucher den P+R-Platz Messe. Aufgrund der vielen Parkplätze und der zusätzlichen Stadtbahnen können sie ab hier entspannt weiterfahren.

Die aktuellen Fahrplan-Informationen sind über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich. Die EVAG empfiehlt die Nutzung der Ticket-App FAIRTIQ. Damit sind Fahrgäste immer zum besten Preis mobil.

Extra-Spartipp: Ab 1. Oktober gibt es bei der FAIRTIQ-App das Angebot Kunden werben Kunden. Dabei können bereits registrierte FAIRTIQ-App-Kunden Neukunden werben. Der registrierte „FAIRTIQ-App“-Kunde erhält in der App unter „FAIRTIQ weiterempfehlen“ einen Promocode zur Weitergabe an seine Freunde und Bekannte.

Der Neukunde erhält max. 3 Euro Rabatt auf seine erste FAIRTIQ-Fahrt. Sobald der neuregistrierte „FAIRTIQ-App“-Kunde seine erste Fahrt getätigt hat, erhält der Werber ebenso eine Gutschrift von 3 Euro.

Einschränkungen beim Parkhaus Domplatz
Aufgrund von weiträumigen Straßensperrungen rund um den Domplatz kann das Parkhaus Domplatz vom 1. bis 3. Oktober 2022 nicht genutzt werden. Auch Dauerparker können in dieser Zeit nicht in oder auch aus dem Parkhaus herausfahren. Eine Ausfahrt ist bis zum 30. September bis 22 Uhr möglich.

Ab 4. Oktober 2022 steht das Parkhaus wieder zur Verfügung.

Alternativ können Autofahrer auch das Parkhaus Thomaseck nutzen. Die Öffnungszeiten wurden angepasst, so dass das Parkhaus am Samstag bis 20 Uhr geöffnet ist und am Sonntag und Montag jeweils von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr.


Erfurt/Nordhausen

Züge fahren am 3. Oktober und danach auch wieder tagsüber an den Wochenenden (Meldung vom: 27.09.2022)

Zugverkehr am 3. Oktober zu den Feierlichkeiten in Erfurt-Ab 8. Oktober Stellwerke auch an den Wochenenden wieder tagsüber besetzt -Ersatzangebot mit Bussen an den Tagesrandlagen der Wochenenden

Die Lage in den Stellwerken hat sich leicht stabilisiert. So können die Stellewerke zwischen Ringleben-Gebesee und Sondershausen am 3. Oktober wieder besetzt werden. Damit kann DB Regio auf den Linien RE 55 und RE 56 am Tag der Deutschen Einheit zu den Feierlichkeiten in Erfurt ihr volles Angebot fahren.

Auch für die Wochenenden ab dem 8. Oktober gibt es weitere Verbesserungen für die Reisenden: Dann können die Züge wieder tagsüber durchgängig fahren. Für die Tagesrandlagen stehen weiterhin Ersatzbusse zwischen Ringleben-Gebesee und Sondershausen zur Verfügung.

Auf der Strecke Erfurt–Nordhausen kommt es derzeit zu Einschränkungen im Zugverkehr, weil DB Netz aktuell Mitarbeitende in den Stellwerken aus- und weiterbildet. Ziel ist es, kurzfristige Ausfälle zu vermeiden und die Personalsituation zu stabilisieren. Damit verbessert die DB schrittweise wieder ihr Angebot.

Weitere Einschränkungen in Thüringen:
Die Einschränkungen auf der Strecke Grimmenthal–Eisfeld bleiben weiterhin bestehen, da die Stellwerke in Hildburghausen und Veilsdorf nur in der Zeit von 4 bis 16.30 Uhr besetzt werden können. Es gibt einen Busersatzverkehr zwischen Eisfeld und Themar. Details stehen unter www.sued-thueringen-bahn.de

Auf der Strecke Gera–Saalfeld können die Stellwerke Unterwellenborn, Pößneck, Oppurg, Neustadt (Orla) und Triptis im Oktober von jeweils Samstag, Sonntag sowie an Feiertagen nur in der Zeit von 5 bis 16 Uhr besetzt werden. Außerhalb dieser Zeit fahren ersatzweise Busse zwischen Saalfeld und Niederpöllnitz. Details stehen unter www.erfurter-bahn.de

Die DB entschuldigt sich bei allen Fahrgästen für die entstehenden Unannehmlichkeiten. Reisende sollten sich weiterhin rechtzeitig vor Fahrtantritt auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator über die Abfahrtszeiten der Ersatzbusse informieren und für die Reise mehr Zeit einplanen.

Sachsen

Made in Saxony // Künftig elektrisch mit der Bahn ins Erzgebirge (Meldung vom: 27.09.2022)

Sieben Partner aus der sächsischen Wirtschaft und Wissenschaft unterzeichneten am 21. September 2022 im Beisein des Staatssekretärs im sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Thomas Kralinski, einen Kooperationsvertrag zur Errichtung und Inbetriebnahme einer Ladestation für batterieelektrische Züge im Erzgebirge. Den passenden Rahmen bot die „InnoTrans“ – die Weltleitmesse der Bahntechnik mit mehr als 2.700 Ausstellern aus rund 50 Ländern, die vom 20. bis 23. September 2022 in Berlin stattfand.

Ladestation für Batteriezüge ermöglicht elektrischen Betrieb bis ins Erzgebirge

Kooperationsgegenstand ist die Errichtung und die Erprobung einer innovativen Ladestation für Batteriezüge. Das Herausragende hierbei ist, dass die Ladung mit der Landesnetzfrequenz von 50 Hz erfolgt und nicht wie sonst üblich mit 16,7 Hz Bahnfrequenz. Dies hat den Vorteil, „dass die Investitionen für Ladestationen deutlich geringer sind als bei Lösungen mit Frequenzumformung.Hinzu kommt, dass der Aufbau sehr kompakt ist und für die Aufstellung kein Planfeststellungsverfahren erforderlich ist“, erklärt Dr. Steffen Röhlig, Prokurist der Rail Power Systems GmbH und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Bahntechnikclusters Rail.S.

Das Projektvorhaben beinhaltet die Errichtung der Ladeinfrastruktur im Bahnhof Annaberg-Buchholz Süd im Umfeld des Forschungs- und Testzentrums Smart Rail Connectivity Campus (SRCC). In einer Versuchsphase sollen zunächst die Wechselwirkungen zwischen Schienenfahrzeugen und Ladeinfrastruktur, zwischen Ladeinfrastruktur und speisendem Energieversorgungsnetz und die Auswirkungen der Ladeinfrastruktur auf die vorhandene Bahninfrastruktur untersucht werden. Nach erfolgreicher Testphase ist beabsichtigt, die Anlage im Regelbetrieb für Zugfahrten aus Chemnitz zu nutzen. „Mit der Beschaffung batterieelektrischer Züge für die Strecke Leipzig – Chemnitz setzen wir unsere Strategie fort, den SPNV in der Region zeitgemäß und umweltfreundlich zu gestalten.Ausgewählte Zugverbindungen können künftig mit elektrischer Traktion bis ins Erzgebirge verkehren“, betont Mathias Korda, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS).

Innovation zu 100 Prozent „Made in Saxony“

Zu den Kooperationspartnern zählen die Unternehmen DB Energie, DB RegioNetz Infrastruktur/Erzgebirgsbahn, F&S Prozessautomation, Rail Power Systems, der Smart Rail Connectivity Campus, die Technische Universität Dresden mit der Professur Elektrische Bahnen sowie der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) – allesamt Institutionen aus Sachsen oder mit einem Sitz in Sachsen. Damit ist es ein zu 100 Prozent „Made in Saxony“-Innovationsprojekt. Prof. Dr. Arnd Stephan, Inhaber des Lehrstuhls Elektrische Bahnen und Vorstandsvorsitzender von Rail.S, betonte, „dass es wichtig ist, dass sich Partner aus der Region zusammenfinden und solch ein Projekt aus Eigenmitteln stemmen. Das unterstreicht die Innovationskraft der Bahnindustrie in der Region und nutzt die Möglichkeiten aus Wissenschaft und Forschung.“
Die Ladestation wird demnächst unter Testbedingungen in Betrieb genommen, zuvor im Frühjahr 2023 im Bahnhof Annaberg-Buchholz Süd installiert. Anschließend soll ein Testprogramm unter Betriebsbedingungen absolviert werden, unter anderem mit batterieelektrischen Triebzügen Coradia Continental des VMS.

Dresden

Am 150. Geburtstag der Dresdner Straßenbahn / Fahrschulausbildung auf der neuen Stadtbahn gestartet (Meldung vom: 26.09.2022)

Direkt auf den 150. Geburtstag der Dresdner Straßenbahn am 26. September 2022 fällt der nächste Meilenstein bei der Inbetriebsetzung der neuen Stadtbahn. Die Dresdner Verkehrsbetriebe beginnen an diesem Tag mit der Einweisung der Fahrerinnen und Fahrer in die Bedienung des neuen Fahrzeugs. Die Fahrschulausbildung wird auf dem Wagen Nummer 2903 absolviert – dem dritten nach Dresden gelieferten Neufahrzeug. Am Montag und Dienstag finden die Fahrschulfahrten von 7:30 bis 15:30 Uhr statt, ab Mittwoch sind die Fahrlehrer mit jeweils fünf Fahrschülerinnen und -schülern im Zweischichtbetrieb von 4:00 bis 22:00 Uhr auf Strecke. Die Einweisung dauert jeweils zwei Tage. „Jetzt muss sich unsere neue Stadtbahn im täglichen Fahrschuleinsatz beweisen“, sagt Centerleiter Schienenfahrzeuge Holger Seifert. „Diese Phase ist eine wichtige Bewährungsprobe für den künftigen Linieneinsatz.“ Die Teilnehmenden werden bei den Mitfahrten auch die Fahrgastperspektive einnehmen, um eventuelle Schwachstellen möglichst zeitnah zu entdecken und beheben zu können. Damit ist die neue Stadtbahn jetzt deutlich häufiger im Stadtbild zu sehen.

Erster Linieneinsatz noch in diesem Jahr

Vor der Freigabe für den Fahrschulbetrieb haben Fachleute der Technischen Aufsichtsbehörde, der Landeseisenbahnaufsicht, des Herstellers Alstom und der DVB den Wagen ausführlich begutachtet. Bei der Testfahrt wurden viele Fahrzeugfunktionen getestet, allen voran sicherheitsrelevante Systeme wie Fahrgasttüren, Gefahrenbremsung, Kollisions--und Müdigkeitswarnsystem. Die erste neue Stadtbahn soll noch vor Jahresende in den Linienbetrieb starten, einen genauen Termin gibt es noch nicht.

Komplexe Fahrzeugtechnik

Ebenso wie bei den vorherigen Fahrzeugtypen nimmt die Inbetriebsetzung des ersten neuen Stadtbahnwagens etwa ein Jahr in Anspruch. Die DVB hatten gehofft, diesmal schneller zu sein. Doch der Prozess braucht seine Zeit, weil das neue Fahrzeug sehr viele Einzelkomponenten und neue Funktionen besitzt, die allesamt zu justieren, zu testen und zu prüfen sind. Insgesamt ist die Technik wesentlich komplexer geworden, das betrifft zum Beispiel die Fahrerassistenzsysteme, die Klimatechnik, die Fahrgasttüren sowie die Antriebs- und Bremstechnik. Das Projektteam musste aber auch mit Rückschlägen durch die Corona-Pandemie, Lieferkettenengpässe und Fachkräftemangel zurechtkommen.

Die Neufahrzeuge sind für eine Lebensdauer von mindestens 30 Jahren ausgelegt. Eine Straßenbahn gibt es nicht von der Stange, sondern ist ein maßgeschneidertes Produkt und genau auf die Anforderungen im Dresdner Streckennetz zugeschnitten. Deshalb kann der Wagen auch nur unter Dresdner Bedingungen und nicht beim Hersteller getestet werden. Das fängt bei der Spurweite und den Brückentraglasten an und geht beim Ansteuern der Weichen weiter.

Dresden

Seit 150 Jahren fährt die Straßenbahn durch die Landeshauptstadt // Gute Wünsche zum Geburtstagsfest für die Dresdner „Glocke“ (Meldung vom: 24.09.2022)

Gemeinsam mit den Dresdnerinnen und Dresdnern feiern die Verkehrsbetriebe heute den 150. Geburtstag der Straßenbahn mit einem großen Fest auf dem Theaterplatz. Nach der feierlichen Eröffnung schneiden Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig und Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert gemeinsam mit den beiden DVB-Vorständen Lars Seiffert und Andreas Hemmersbach eine extra große Geburtstagstorte der Bäckerei Richter an und verteilten sie unter den Festgästen. Im Anschluss laden kleine und große Shows den ganzen Tag über zum Staunen und Verweilen ein. Ein historischer Gotha-Wagen lädt alle 15 Minuten an der Haltestelle Neustädter Markt zu einer kleinen Rundfahrt ein. Den Höhepunkt bildet ein Korso aus 14 alten und neuen Straßenbahnfahrzeugen, die dank der Mitglieder des Straßenbahnmuseum Dresden e.V. von der Augustusbrücke aus mit etwa 1.500 Fahrgästen eine große Runde durch die Innenstadt drehen und damit die hiesige Straßenbahngeschichte zum nahbaren Erlebnis machen.

Minister Dulig: Innovation seit 150 Jahren
Sachsen Staatsminister Martin Dulig lobt die lange Tradition des Dresdner Schienenverkehrs: „Vor 150 Jahren rollte die erste Pferde-Straßenbahn durch Dresden. Das galt damals bereits als sehr innovativ“, so Martin Dulig. „Ich freue mich, dass wir in Dresden mit der DVB AG einen verlässlichen Partner haben, der auch heute durch Innovationen und Ausstattung immer wieder neue Maßstäbe bei den Fahrzeugen setzt und seinen Fahrgästen den größtmöglichen Komfort bietet. Als Verkehrsministerium tragen wir deswegen gern mit der Förderung von ÖPNV-Vorhaben unseren Anteil dazu bei.“

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Seit 1872 ist die Straßenbahn in Dresden ein Motor nachhaltiger Mobilität und Stadtentwicklung. Das wünsche ich mir auch für die kommenden Jahre. Nur mit einem leistungsfähigen Nahverkehr werden wir es schaffen, unsere Klimaziele zu erreichen und die Mobilitätswende zu stemmen. Herzlichen Glückwunsch an die DVB zu diesem schönen Jubiläum!“

150 Jahre Treiber der Stadtentwicklung

Am 26. September 2022 ist es genau 150 Jahre her, dass die erste Pferdebahn von Dresden ins Fischerdörfchen Blasewitz rumpelte. Die Strecke bildete die Keimzelle für ein umfangreiches Netz von heute über 130 Kilometern Länge. „Die Straßenbahn erfreut sich allerorten großer Beliebtheit – und ganz besonders in Dresden“, sagt DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach. „Aus einer Linie sind bis heute zwölf geworden, die Straßenbahn spielt eine entscheidende Rolle für die Mobilität der Menschen in unserer Stadt. Von der Industrialisierung bis in die Zukunft prägt sie das Gesicht unserer Stadt. Neue Straßenbahnstrecken befördern die Entwicklung neuer Wohn- und Industrieviertel.“

Sein Vorstandskollege Lars Seiffert betont den Beitrag des beliebten öffentlichen Verkehrsmittels zu sozialer Teilhabe: „In der Gründerzeit ermöglichte die Straßenbahn für weite Teile der Bevölkerung den Zugang zu einer Mobilität, die sich bis dato nur Gutverdienende hatten leisten können. Dieser Tradition fühlen wir uns verpflichtet.“ Zugleich seien die Dresdner Verkehrsbetriebe wie ihre Vorgängergesellschaften bis heute ein bedeutender Arbeitgeber.

Leipzig

LVB eröffnen Fahrsimulator zur Aus- und Weiterbildung (Meldung vom: 23.09.2022)

Effiziente Ausbildung und energieschonendes Fahren im Fokus

Mit Fahrsimulatoren werden die Leipziger Verkehrsbetriebe in Zukunft die Ausbildung der Straßenbahnfahrerinnen und -fahrer neu und effizienter gestalten. Auch die Weiterbildung im energieschonenden Fahren steht im Fokus des neuen Fahrtrainingszentrums im Betriebshof Angerbrücke. An drei Simulatoren trainieren die Kollegen im Fahrdienst in Zukunft nicht nur das sichere Fahren, sondern auch das stromsparende Fahren im fließenden Verkehr. Damit erreichen die LVB einen wichtigen Meilenstein in der ganzeheitlichen Aus- und Weiterbildung des Fahrpersonals.

"Als Mobilitästdienstleister bringen die LVB die Leipzigerinnen und Leipziger sicher zu ihren Zielen. Mit der innovativen Simulationsausbildung gestalten die LVB nun ihr Ausbildungskonzept neu und stellen sich damit den Herausforderungen in der Mitarbeitergewinnung auf einem veränderten Arbeitsmarkt", so Torsten Bonew, Aufsichtsratsvorsitzender der LVB und Finanzbürgermeister der Stadt Leipzig.

An drei Simulatoren trainieren Fahrer in Zukunft in zwei verschiedenen Straßenbahntypen sicherheitsrelevante Gefahrensituationen, die in der praktischen Ausbildung im Netz nicht immer möglich sind. In Weiterbildungen werden die bestehenden Kollegen im energiesparenden Fahren ausgebildet.

"Mit dem Fahrtrainingszentrum Straßenbahn bieten wir neuen Kolleginen und Kollegen effiziente, moderne Ausbildungsbedingungen in einem innovaten Mobilitätsdienstleister und bilden unsere heutigen Beschäftigten stets auf modernsten Stand der Technik weiter, um Ressourcen zu schonen und die Sicherheit unserer Kunden zu gewährleisten", so Katrin Lukas, Geschäftsführerin Personal und Fahrservice der Leipziger Verkehrsbetriebe.

Die Beschaffung der Simulatoren wurde durch den Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig gefördert. In den nächsten Wochen starten etwa 20 Fahrer in ihre Ausbildung bei den LVB. Weitere Informationen zu den Jobangeboten bei den Leipziger Verkehrsbetrieben finden Sie unter www.L.de/karriere

Magdeburg

Richtig lang: Erster neuer Gelenkbus im Einsatz (Meldung vom: 22.09.2022)

Die Erneuerung des Fuhrparks der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) geht mit großen Schritten weiter. In diesen Tagen konnte der erste neue Gelenkbus in Dienst gestellt werden.

Der erste von 17 neuen Gelenkbussen ist in Magdeburg angekommen und auch schon im Linieneinsatz anzutreffen. Mit dem 18 Meter langen Gelenkbus vom Typ „Lion‘s City“ des Herstellers MAN setzt die MVB die im vergangenen Jahr begonnene Erneuerung der Busflotte fort.

„Unsere Fahrgäste können sich über mehr Komfort und mehr Platz freuen. Mit den 17 neuen Bussen haben wir eine hochmoderne und junge Busflotte im Einsatz“, sagt MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel.

Die neuen Niederflur-Gelenkbusse zeichnen wie ihre kleineren Brüder, die 31 Standardlinienbusse der MVB, ein modernes Design mit Wohlfühlambiente im Innenraum, Fahrgastraumklimatisierung und viel Platz aus. So ist an der Tür 2 eine große Multifunktionsfläche vorhanden, die Platz für bis zu zwei Rollstühle bietet. Kinderwagen und Fahrräder kommen in den neuen Bussen auch unter.

Insgesamt können bis zu 152 Personen befördert werden, 41 dabei auf Sitzplätzen. An diesen sind übrigens wieder USB-Ladestationen verbaut, sodass Smartphones während der Fahrt aufgeladen werden können.

Die Gelenkbusse sind 18 Meter lang und verfügen über vier Türen. Dank des verbauten Hybridmotors sind die Busse deutlich effizienter und somit klimafreundlicher als die bisherigen Dieselgelenkbusse.

Zehn Busse sollen bis Ende 2022 in Magdeburg sein und zum Einsatz kommen. Sieben weitere Gelenkbusse erwartet die MVB im Laufe des Jahres 2023. Insgesamt investiert das Unternehmen 7,2 Millionen Euro.

Im vergangenen Jahr hat die MVB bereits 26 Standardlinienbusse, ebenfalls vom Hersteller MAN, gekauft. Zusätzlich verfügen die MVB über 5 weitere Standardlinienbusse vom gleichen Typ, jedoch als Leasingfahrzeuge.

Aktuell

Vorübergehende Einschränkungen auf zwei weiteren Linien / Linien nach Kamenz und Königsbrück ab 26.09. mit reduziertem Angebot (Meldung vom: 22.09.2022)

Aufgrund des aktuellen Mangels an verfügbaren Triebfahrzeugführern bei DB Regio hatten das Unternehmen und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) die Reduktion des Fahrplanangebotes vereinbart, um einen stabilen Betrieb zu ermöglichen. Nach den Einschränkungen, die seit 19.09. gelten, wird in einem zweiten Schritt ab 26.09. das Angebot auf den Linien Dresden – Kamenz und Dresden – Königsbrück reduziert. Insgesamt entfallen somit vorübergehend knapp zehn Prozent des gesamten Angebotes der DB Regio im VVO. „Wir sind mit der aktuellen Situation nicht zufrieden, da sie völlig kontraproduktiv für eine Verkehrswende ist“, betont Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Wir erwarten von der DB Regio, dass sie die Ausbildung von neuem Personal intensiviert, um die Lücken rasch zu schließen.“ Die DB Regio hat dies zugesichert, kann jedoch aufgrund der nötigen Dauer noch keinen verbindlichen Zeitpunkt für ein Ende der aktuellen Einschränkungen nennen. Dr. Wolfgang Weinhold, Vorsitzender der DB Regio Südost: „Wir entschuldigen uns bei allen Fahrgästen für die Ausfälle. Unser Ziel ist, im ersten Schritt wieder ein verlässliches Angebot zu fahren, um dann im zweiten Schritt möglichst rasch schrittweise das Angebot wieder zu verbessern.“

Vorerst fahren ab 26.09. die Züge der RB 33 nur noch zwischen Dresden-Neustadt und Ottendorf-Okrilla Süd. Im Abschnitt Ottendorf-Okrilla Süd – Königsbrück fahren Busse. Ausnahmen sind ab Königsbrück montags bis freitags die Fahrt um 4.44 Uhr, am Wochenende die Fahrt um 6.54 Uhr sowie der tägliche letzte Zug 22.54 Uhr, die regulär als Züge auf der gesamten Strecke verkehren. In die Gegenrichtung finden die beiden Fahrten um 21.48 Uhr und 23.48 Uhr ab Bahnhof Neustadt planmäßig ohne Ersatzverkehr statt.

Auf der Linie S 8 Dresden – Kamenz entfallen nachmittags die Verstärkerfahrten. Die Züge fahren im Stundentakt, in der vormittäglichen Hauptverkehrszeit alle 30 Minuten. DB Regio prüft zudem, ob nachmittags einige der weiterhin verkehrenden Züge verstärkt werden können, um zusätzliche Sitzplatzkapazität zu schaffen.

Die durch die Kürzungen freiwerdenden Mitarbeiter können so einen stabilen Verkehr auf den anderen Linien sicherstellen. Die Fahrplandaten ab dem 26.09. werdend derzeit aktualisiert und sind in Kürze unter www.bahn.de, in der App DB Navigator sowie unter www.vvo-online.de abrufbar sein.

Aktuell

Zugverkehr ist auf dem Streckenabschnitt zwischen Sangerhausen bzw.Roßla und Nordhausen von 20 Uhr bis 6 Uhr nicht möglich // Ersatzverkehr mit Taxis wird eingerichtet (Meldung vom: 22.09.2022)

Auch in der kommenden Nacht kann der Netzbetreiber DB Netz AG ein Stellwerk auf der Strecke zwischen Halle (Saale) und Kassel nicht besetzen. Daher wird der Streckenabschnitt zwischen Sangerhausen bzw. Roßla und Nordhausen durch DB Netz in der Nacht von Donnerstag, 22.09., auf Freitag, 23.09., gesperrt. Betroffen sind die Züge der Linien, RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel. Da ein Schienenersatzverkehr mit Bussen aufgrund der kurzfristigen Ankündigung der Sperrung nicht möglich ist, wird Abellio einen Notverkehr mit Taxis einrichten. Ob das Stellwerk in den kommenden Nächten besetzt werden kann, ist noch nicht klar

Dresden

Dresden feiert 150 Jahre Straßenbahn // Großes Geburtstagsfest am 24. September auf dem Theaterplatz (Meldung vom: 22.09.2022)

Am 26. September 2022 ist es genau 150 Jahre her, dass die erste Pferdestraßenbahn von Dresden ins Fischerdörfchen Blasewitz rumpelte. Aus einer Linie sind bis heute zwölf geworden und die Straßenbahn spielt eine entscheidende Rolle für die Mobilität der Menschen in unserer Stadt.

Das Jubiläum ist Grund genug für die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB), ihre spannende Geschichte und bewegende Gegenwart ordentlich zu feiern. Zur großen Geburtstagsparty am Sonnabend, 24. September von 10:00 bis 18:00 Uhr sind alle Dresdnerinnen und Dresdner ganz herzlich auf den Theaterplatz eingeladen. Hier wird eine große Bühne aufgebaut. Erstmals feiert die DVB ein rundes Jubiläum im Herzen der Stadt.

Bühnenprogramm auf dem Theaterplatz

Nach der feierlichen Eröffnung um 11:00 Uhr schneiden Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig und Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert gemeinsam mit dem DVB-Vorstand eine extra große Geburtstagstorte der Bäckerei Richter an und verteilen sie unter den Festgästen. Im Anschluss laden kleine und große Shows zum Staunen und Verweilen ein – von einem bunten Kinderprogramm über zwei Konzerte mit „The Firebirds“ bis hin zur Party ab 15:30 Uhr mit „Disco Dice“. Rund um die Bühne gibt es zahlreiche Mitmach-Angebote, Informationen zu Bahn und Bus und natürlich einen großen Souvenirstand. Um 15:00 Uhr werden die Gewinner des Fotowettbewerbs „Tram-Erlebnisse“ prämiiert.

Erlebbare Straßenbahngeschichte auf der Augustusbrücke

Auf der Augustusbrücke stellen sich 14 Straßenbahnwagen auf - angefangen von dem Berolina-Wagen „309“ aus dem Jahr 1902 über den Kleinen und Großen Hecht aus den 1930er Jahren bis hin zum neuen Stadtbahnwagen. Das älteste Fahrzeug steht am Theaterplatz und das jüngste am anderen Ende der Brücke am Neustädter Markt. Sie machen die Dresdner Straßenbahngeschichte zum Erlebnis. Mitglieder des Straßenbahnmuseum Dresden e.V. zeigen gern ihre Schätze und geben Auskunft über jedes Detail.

Straßenbahnkorso ab 17:30 Uhr

Als Höhepunkt des Geburtstagsfestes starten die auf der Augustusrücke aufgereihten Straßenbahnen 17:30 Uhr einen Korso durch die Innenstadt. Sie alle fahren direkt hintereinander über den Postplatz, die Wilsdruffer Straße, den Pirnaischen Platz, die Carolabrücke und den Neustädter Markt wieder bis auf die Augustusbrücke. Tickets zur Mitfahrt in den historischen Triebwagen gibt es ab 17:00 Uhr direkt an den Fahrzeugen.

Neues Straßenbahnbuch erscheint im November

Wer sich für Straßenbahngeschichte interessiert, kann am Infostand der DVB das am 15. November erscheinende Buch „Menschen, Motoren, Mobilität – 150 Jahre Straßenbahn in Dresden“ vorbestellen. Es erzählt die Geschichte der „Glocke“ aus der Perspektive der Menschen, die sich für sie seit Jahr und Tag mit viel Herzblut einsetzen.

Wegen der Geburtstagsparty wird die Straßenbahnstrecke zwischen Postplatz und Neustädter Markt für den Linienverkehr von 8:50 bis 20:30 Uhr gesperrt. Die Linien 4, 8 und 9 wer-den in dieser Zeit über die Marien- bzw. Carolabrücke umgeleitet.

Leipzig

Straßenbahnlinien 11 und 16 fahren wieder über Chausseehaus (Meldung vom: 15.09.2022)

Die Straßenbahnlinie 11 und 16 fahren ab 19. September 2022, wie angekündigt, wieder über die Haltestelle Chausseehaus und weiter stadtauswärts ihren gewohnten Linienweg. Damit beginnt die letzte Bauphase am Wilhelm-Liebknecht-Platz. Die Arbeiten liegen weiterhin im Plan.

Mit Freigabe der Eutritzscher Straße und Michaelisstraße für den Straßenbahnverkehr wird die Umleitung der betroffenen Linien entsprechend angepasst. Die Straßenbahnlinien 11 und 16 verkehren dann wieder wie in der ersten Bauphase mit Umleitung über Zoo und Michaelisstraße zur Haltestelle Chausseehaus, so dass der Einsatz des Schienenersatzverkehrs (SEV) nicht mehr notwendig ist. Die derzeitige Umleitung der Straßenbahnlinie 10 über Waldplatz und Thomaskirche bleibt weiterhin bestehen. Dieser letzte Bauabschnitt endet voraussichtlich am 15. Oktober 2022 mit der Verkehrsfreigabe der Haltestellenanlage zwischen Erich-Weinert-Straße und Eutritzscher Straße.

Sachsen (VMS)

Linie C11 (Chemnitz – Stollberg): Bahnen fahren ab 16.9.2022 wieder durchgehend (Meldung vom: 15.09.2022)

Die Bahnarbeiter der Regio Infra Service Sachsen (RISS) GmbH haben sich mächtig ins Zeug gelegt: Der vom Schlamm verwüstete Streckenabschnitt der Linie C11 ist ab Freitag, 16. September 2022, früh mit Betriebsbeginn gegen 4 Uhr wieder befahrbar.

Damit müssen sich Fahrgäste nicht mehr auf längere Fahrt- und Wartezeiten einstellen. Gert Schleicher, Betriebsleiter der City-Bahn Chemnitz: „Ein großer Dank an die Kollegen der RISS und die beauftragte Gleisbaufirma!“

RISS ist die Regio Infra Service Sachsen GmbH, die sich um Instandhaltung der Bahnstrecke Chemnitz-Stollberg (C11) kümmert.

Schlammfluten hatten die Bahnstrecke vergangene Woche unterspült. Das Schotterbett der Gleise musste auf mehreren 100 Metern Länge ausgetauscht oder ersetzt werden. Die Kosten liegen im fünfstelligen Bereich.

Entwarnung auch für die Strecke C14 (Mittweida – Chemnitz – Thalheim): Krankheitsbedingt ist der Verkehr bis Sonntag (18. September 2022) zwischen Chemnitz Hbf und Thalheim eingestellt. Ab Montag (19. September 2022) verkehren die Bahnen auf der gesamten C14 wieder nach Regelfahrplan.

Sachsen

Streckengeburtstag auf der Lößnitzgrundbahn – Zusätzliche Züge zwischen Radebeul und Radeburg (Meldung vom: 13.09.2022)

Am 17. und 18. September lädt die Lößnitzgrundbahn mit zusätzlichen Fahrten zum Streckengeburtstag ein. Vor 138 Jahren, am 15. September 1884, nahm die Schmalspurbahn zwischen Radebeul Ost, Moritzburg und Radeburg ihren Betrieb auf. Zum Jubiläumswochenende sind historische Züge der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) und der Traditionsbahn Radebeul auf der Strecke im Einsatz.

Insgesamt rollen während des Wochenendes 36 Züge über die Gleise, so auch der Zug der Königlich-Sächsischen Staatseisenbahnen und der Zug aus der Zeit der Deutschen Reichsbahn. Die zusätzlichen Abfahrten werden vom Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) finanziert. „Der Geburtstag beginnt bereits am Freitag mit einem Sonderzug“, erläutert Mirko Froß, Eisenbahnbetriebsleiter der SDG. „Der extra eingesetzte Fotozug startet am frühen Nachmittag in Radebeul und stoppt unterwegs auf freier Strecke für Fotohalte und Scheinanfahrten. Zudem fährt schon am Freitagvormittag ein zusätzlicher Zug bis Radeburg.“

An einzelnen Stationen entlang der Strecke wartet ein abwechslungsreiches Programm auf die Besucher. Am Sonntag öffnet der Minibahnclub Dresden die Pforten der Gartenbahn in der Nähe des Haltepunktes „Weißes Ross“ und der Bilz-Bund für Naturheilkunde lädt ab dem Haltepunkt „Lößnitzgrund“ zu einer geführten Wanderung ein. In Moritzburg stehen der große Spielebahnhof des VVO und zahleiche Infostände, unter anderem von Eisenbahnvereinen und den Landesbühnen Sachsen, für die Besucher bereit.

Alle Informationen zu Fahrplan und Tarif sowie dem Sonderzug gibt es unter www.loessnitzgrundbahn.de

Dresden

150 Jahre Straßenbahn - Sonderbriefmarke (Meldung vom: 12.09.2022)

Am 26. September 1872 rollte erstmals eine, damals als sehr innovativ geltende, Pferdestraßenbahn durch Dresden. Was vor 150 Jahren mit einer Linie zwischen Blasewitz und dem Pirnaischen Platz begann, hat sich bis heute zu einem 213 Kilometer langen Netz mit zwölf Straßenbahnlinien entwickelt. PostModern feiert dieses Jubiläum gemeinsam mit der Dresdner Verkehrsbetriebe AG und veröffentlicht aus diesem Anlass einen Sonderbriefmarkenbogen.

Wenn man an Straßenbahnen in Dresden denkt, hat wohl jeder ein ganz eigenes Bild im Kopf. Die Geschichte des innerstädtischen Schienenverkehrs in den vergangenen 150 Jahren ist vor allem auch in der Entwicklung der Fahrzeuge sichtbar. Egal ob „Großer Hecht“, Tatra-Bahn oder Niederflurgelenktriebwagen - das Stadtbild ist geprägt von Straßenbahnen. Als regionaler Postdienstleister hat sich PostModern intensiv mit der Geschichte dieser Fahrzeuge beschäftigt und sie auf einem Sonderbrief-markenbogen verewigt.

„Ich weiß noch genau, wie ich damals ab der 2. Klasse mit der Straßenbahn in die Schule fahren durfte. Es war eine der klassischen Tatra-Bahnen und nicht erst seit diesem Moment üben Straßenbahnen eine besondere Faszination auf mich aus. Da es vielen Dresdnerinnen und Dresdnern ähnlich geht, haben wir bei PostModern lange über eine passende Präsentation dieser Straßenbahntradition nachgedacht. Gemeinsam mit der DVB und unserer Agentur Oberüber Karger ist dabei ein toller Sonderbriefmarkenbogen entstanden, der fünf Straßenbahnen aus 150 Jahren Geschichte verbindet“, sagt Alexander Hesse, Unternehmenssprecher der MEDIA Logistik.

„Wir fühlen uns geehrt. Die Marken zeigen unsere wichtigsten Fahrzeugtypen vom Berolina-Wagen aus dem Jahr 1902 bis zu unserer neuen Stadtbahn. So macht Briefe schreiben Spaß“, freut sich Martin Gawalek, Centerleiter Verkehrsmanagement/Marketing bei der DVB. „Wer die wunderschönen historischen Fahrzeuge des Straßenbahnmuseums in Aktion erleben möchte, ist herzlich zu unserer großen Geburtstagsparty am 24. September auf der Augustusbrücke und dem Theaterplatz eingeladen.“

Der Briefmarkenbogen „150 Jahre Straßenbahn in Dresden“ für Standardbriefe (bis 20 g) ist ab sofort im Webshop von PostModern, im Kundenzentrum der DVB und in allen weiteren teilnehmenden Servicepunkten erhältlich.

Sachsen (VMS)

Einschränkungen auf den Linien C11 und C14 (Meldung vom: 12.09.2022)

In der nächsten Woche müssen sich Fahrgäste weiterhin auf Behinderungen im Netz der City-Bahn Chemnitz einstellen. Betroffen sind C11 (Chemnitz-Stollberg) und C14 (Mittweida-Thalheim).

Linie C11
Ab Montag hat die City-Bahn Chemnitz (CBC) regulären Schienenersatzverkehr zwischen Altchemnitz Schule und Neukirchen Klaffenbach bestellt. In diesem Abschnitt hatte eine Schlammflut die Gleise unterspült.

Voraussichtlich am Sonnabend, 17. September 2022, werden die Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen sein.
Dazu der CBC-Geschäftsführer Friedbert Straube: „Wir arbeiten unter Hochdruck, um zum Normalfahrplan zurückzukehren. Wir sind froh darüber, trotz der Sperrung Stundentakt anbieten zu können.“

Zwischen Stollberg und Neukirchen sowie Chemnitz Hbf und Altchemnitz fährt die Linie C11 im 1-Stunden-Takt. Alle Fahrten zur Minute 00 ab Chemnitz Hbf sowie zur Minute 02 ab Stollberg (auch 8:52 Uhr) entfallen. Fahrgäste sollen alternativ bitte die Linie 262 nutzen.

Linie C14
Krankheitsbedingt entfallen bis einschließlich 18. September 2022 alle Fahrten zwischen Chemnitz Hbf - Technopark – Thalheim. Ausnahme: Die jeweils erste Fahrt 3.59 Uhr ab Aue / 4.28 Uhr ab Thalheim verkehrt planmäßig. Alternativ bitte C13 oder Linie 211 nutzen. Zwischen Mittweida und Chemnitz Hbf fährt die CBC nach Normalfahrplan.

Aktuell

Nicht besetzte Stellwerke der DB Netz AG führen erneut zu Zugausfällen auf der Strecke Halle (Saale) – Sangerhausen (Meldung vom: 09.09.2022)

Auch am kommenden Wochenende (10.9. und 11.9.) werden mehrere Stellwerke der DB Netz AG über längere Zeiträume nicht besetzt sein.

Das wird am Samstag- und Sonntagabend und in den Nächten von Samstag auf Sonntag sowie Sonntag zu Montag zu erheblichen Störungen auf der Verbindung zwischen Halle (Saale) und Kassel führen.

Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter können an diesen Abenden und Nächten von jeweils 18 Uhr bis früh um 6 Uhr keine Züge zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen verkehren. Betroffen sind die Züge der Linien:
RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde
RE 9 Halle (Saale) – Kassel
S 7 Halle (Saale) – Lutherstadt Eisleben - Sangerhausen (einzelne Fahrten).

Abellio wird einen Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen einrichten.

Erfurt

Einschränkungen auf der Stadtbahn-Linie 3 (Meldung vom: 08.09.2022)

Aufgrund von Bauarbeiten erfolgt eine Vollsperrung für den Stadtbahnverkehr zwischen Urbicher Kreuz und Melchendorfer Markt. Deswegen verkehrt die Stadtbahn-Linie 3 am Dienstag, den 13.09.2022 und Mittwoch, den 14.09.2022, jeweils im Zeitraum von 08:30 Uhr bis 14:00 Uhr, aus Richtung Europaplatz nur bis zur Wendeschleife Melchendorf. Die Erfurter Verkehrsbetriebe setzen in dieser Zeit zwischen Urbicher Kreuz und Blücherstraße Schienenersatzverkehr ein.

Die EVAG bittet ihre Fahrgäste, die Haltestelle Blücherstraße als Umsteigepunkt zwischen Stadtbahn und Schienenersatzverkehr zu nutzen. Durch die Baumaßnahme ergibt sich im genannten Zeitraum folgende Streckenführung des Schienenersatzverkehrs zwischen Urbicher Kreuz und Blücherstraße: Bushaltestelle Urbicher Kreuz – Bushaltestelle Windischholzhausen/X-FAB – Ersatzhaltestelle Katholisches Krankenhaus – Ersatzhaltestelle Schöntal – Ersatzhaltestelle Drosselberg – Ersatzhaltestelle Melchendorf – Bushaltestelle Dornheimstraße (stadteinwärts) bzw. Bushaltestelle Abzweig Wiesenhügel (stadtauswärts) – Ersatzhaltestelle Blücherstraße (stadtauswärts).

Der SEV-Fahrplan ist über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und das EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich.

Dresden

Endspurt an Baustelle Bautzner- / Wilhelminenstraße - Linie 11 verkehrt ab Montag verkürzt (Meldung vom: 08.09.2022)

Ab Montag, dem 12. September 2022, 4:00 Uhr bis Sonnabend, den 17. September 2022, 19:15 Uhr verkehrt die Straßenbahnlinie 11 verkürzt zwischen Zschertnitz und Waldschlößchen. Der weitere Streckenteil bis Bühlau wird durch Ersatzbusse als „EV11“ bedient.
Grund der knapp einwöchigen Sperrung ist die Fertigstellung der Baustelle auf der Bautzner Straße in Höhe Wilhelminenstraße. Weil die letzten Arbeiten direkt am Gleisbereich der Straßenbahn stattfinden, muss die Straßenbahn noch einmal für einige Tage weichen.

Seit 3. August 2020 bauten Stadt Dresden, Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB), DREWAG (heute SachsenEnergie), Stadtentwässerung Dresden sowie weitere Versorgungsunternehmen gemeinsam einen 315 Meter langen Abschnitt der Bautzner Straße neu. Die Baustelle begann stadtauswärts nach der Einmündung Fischhausstraße und endete in Höhe Brockhausstraße. War zunächst geplant, die Baustelle bis Oktober 2021 zu beenden, erwies sich der Zustand eines unterirdischen Durchlasses für den Eisenbornbach als zu baufällig für ein planmäßiges Ende. Das konnte allerdings erst nach Freilegung des städtischen Bauwerkes festgestellt werden. Die damit einhergehende Technologieänderung führte zu einer mehrstufigen Verlängerung der Bauzeit. Jetzt wird die Baustelle abgeschlossen, weitere Einschränkungen im ÖPNV oder Autoverkehr sind nicht mehr vorgesehen. Es finden lediglich noch Arbeiten wie Baumpflanzungen im Gehwegbereich statt.

Dresden

Baustelle Antonstraße fertig // Straßenbahnen kehren am Montag auf den Stadtring zurück (Meldung vom: 08.09.2022)

Ab Montag, dem 12. September 2022, 3:30 Uhr fahren die Straßenbahnlinien 6 und 11 zwischen Albertplatz und Kongresszentrum wieder über Bahnhof Neustadt und Marienbrücke. Die Linie 3 verkehrt von Coschütz kommend bis Carolaplatz. Von dort geht es weiter über Neustädter Markt, Bahnhof Neustadt, Albertplatz und zurück nach Coschütz. Der Ersatzverkehr EV3 mit Bussen ist wie bisher zwischen Bahnhof Neustadt und dem Wilden Mann unterwegs.

Mit Fertigstellung der Baustelle Antonstraße ist der Stadtring auch für Autos wieder ohne Einschränkung befahrbar. Die Freigabe erfolgt in Abhängigkeit des Baufortschritts bereits während des Wochenendes. Weiterhin gebaut wird im Zuge der Bundesstraße 170 unter den Eisenbahnbrücken am Bahnhof Neustadt und auf der Großenhainer Straße. Dort kann der Verkehr in wechselnden Baufeldern einspurig an der Baustelle vorbeirollen.

Seit dem 15. Juli 2022 bauten Straßen- und Tiefbauamt Dresden (STA), Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) und Versorgungsunternehmen die Antonstraße zwischen Albertplatz und Leipziger Straße. Dabei wurden Straßenbahngleise, die nach 20 Jahren intensiven Betriebes verschlissen waren, repariert. Versorgungsunternehmen nutzten die Gelegenheit zur Sanierung von Leitungen und das STA erneuerte die Fahrbahndecke im Zuge des Stadtringes. Die Arbeiten waren zwischen allen Beteiligten abgestimmt und mit den schon bestehenden größeren Baustellen auf der Hansa- und Großenhainer Straße koordiniert. Im Gegensatz zu vielen kleinteiligen Bauabschnitten, die sich auch über einen langen Zeitraum erstreckt hätten und deutlich teurer geworden wären, stand bei der Abstimmung die einmalige Sperrung des Areals für die Verkehrsteilnehmer im Vordergrund.

Wegen der langen Hitzeperiode mit teilweise extrem hohen Temperaturen im Sommer dauerte die Straßen- und Gleisbaustelle zwei Wochen länger als geplant. Das hing vor allem mit dem Einbau des neuen Materials zusammen. Insbesondere Stahlbauteile wie die Straßenbahnschienen einschließlich deren Befestigungen dehnen sich bei Hitze aus. Bei den extremen Temperaturen lag das außerhalb der abnahmefähigen Toleranzen. Ähnliches galt für bitumenhaltige Fahrbahnbeläge. Die Materiallieferungen trafen angesichts der aktuellen Probleme auf dem Weltmarkt und in Deutschland auch häufig nicht zur richtigen Zeit ein. Neben den Problemen der Materiallieferung und Verarbeitung hatte die Hitze natürlich auch Auswirkungen auf die Bauleute, die ständig in der prallen Sonne arbeiten mussten. Hier gebot der Arbeitsschutz eine zeitliche Verlagerung und Verkürzung von Schichten. Dazu kamen die wieder angestiegenen Corona-Zahlen, die bei Baufirmen und Ingenieurbüros zu einer zusätzlichen Herausforderung wurden.

Sachsen (VMS)

C11 zwischen Chemnitz-Friedrichsstraße und Klaffenbach Hp unterbrochen (Meldung vom: 07.09.2022)

C11 Chemnitz - Stollberg: Streckenabschnitt nach Unwetter gesperrt
Während des Unwetters am Dienstag unterspülten Schlammmassen die Bahngleise zwischen Chemnitz-Friedrichstraße und Klaffenbach Hp. Dieser Abschnitt der Bahnstrecke Chemnitz – Stollberg (C11) ist vorerst gesperrt. Schienenersatzverkehr (SEV) ist eingerichtet.
Regelbetrieb fährt die C11 derzeit nur zwischen Chemnitz Hbf und Altchemnitz. Achtung: Veränderte Abfahrtszeiten sind möglich. Zwischen Stollberg und Neukirchen-Klaffenbach fahren die roten Variobahnen im Stundentakt.

Nach Ankunft der Züge in Neukirchen-Klaffenbach (aus Richtung Stollberg zur Minute 47) fährt die City-Bahn mit einem CVAG-Bus jeweils ab Minute 50 bis Schule Altchemnitz.

Abfahrt von Schule Altchemnitz nach Neukirchen-Klaffenbach ist zur Minute 25, nachdem die CBC-Variobahnen (aus Richtung Hauptbahnhof zur Minute 20) dort angekommen sind.

Der SEV gilt bis auf Weiteres und rollt zu den üblichen Betriebszeiten der Linie C11.

Sobald die Strecke wieder befahrbar ist, informiert die City-Bahn darüber. Der Abschnitt zwischen Schule Altchemnitz und Neukirchen-Klaffenbach ist wegen unterspülter Gleise nicht passierbar. Schadenshöhe noch unklar.

Sachsen

Planmäßige Restarbeiten zwischen Gößnitz und Lehndorf sorgen für kurzfristige Sperrung (Meldung vom: 06.09.2022)

Die Deutsche Bahn (DB) führt zwischen Gößnitz und Lehndorf Gleisbauarbeiten durch, bei der vom 7. September (22 Uhr) bis 10. September (4 Uhr) dieser Streckenabschnitt gesperrt werden muss. Während der Sperrung werden die sogenannte Belastungsstopfgänge durchgeführt. Der bislang aufgebrachte Schotter wird dabei noch einmal verdichtet. Damit ist der Abschnitt Gößnitz–Lehndorf komplett fertig modernisiert und fit für die nächsten Jahrzehnte.

Arbeiten auf dem vier Kilometer langem Abschnitt finden rund um die Uhr statt, um die Einschränkungen auf ein Minimum zu reduzieren. Es kommen Stopfmaschinen sowie Arbeits- und Schotterzüge zum Einsatz. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die DB um Verständnis.

Auswirkungen auf den Zugverkehr
Die S-Bahnen der Linien S 5/S 5X Halle (S) Hbf−Leipzig/Halle Flughafen−Leipzig Hbf−Altenburg−Zwickau werden zwischen Altenburg und Gößnitz durch Busse ersetzt.

Der RE 3667 (Gera Hbf planmäßig ab 20.58 Uhr) der Linie RE 1 Göttingen―Erfurt―Gera―Glauchau wird von Schmölln (Thür) bis Glauchau durch einen Bus ersetzt.

Die Züge der Linie RE 3 Erfurt―Gera―Altenburg werden zwischen Schmölln (Thür) und Altenburg durch Busse ersetzt.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, in der App DB Navigator, bei der Servicenummer der S-Bahn Mitteldeutschland: 0341 26696622, im mdr auf Texttafeln 738/737 und im Internet unter s-bahn-mitteldeutschland.de und bauinfos.deutschebahn.com.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://www.sachsen-franken-magistrale.de/das-projekt/leipzig-hof/lehndorf-goessnitz.html

Thüringen

Nachtrag zum Ersatzverkehr auf der Strecke Erfurt - Nordhausen (Meldung vom: 02.09.2022)

Wie die DB Regio mitteilt, bietet sie nun doch kurzfristig auf den Linien RE 55 und RE 56 am Wochenende 3./4. September einen Ersatzverkehr mit Bussen morgens und abends an. Nach intensiver Suche hat nun ein Busunternehmen die Fahrten auf der Strecke Ringleben-Gebesee und Sondershausen zugesagt. Der Ersatzverkehr an den Wochenenden 10./11. September, 17./18. September, 20. September, 24./25. September sowie 1./2. Oktober ist in vollem Umfang gesichert.

Auf der Strecke Erfurt–Nordhausen kommt es derzeit zu Einschränkungen im Zugverkehr, weil DB Netz aktuell Mitarbeitende in den Stellwerken weiterbildet. Ziel ist es, dass sie bei hohen Krankenständen künftig flexibler eingesetzt werden können. Damit will die DB den Fahrplan zügig wieder stabilisieren. Die erste Stufe des Weiterbildungsprogramms ist bereits abgeschlossen. So kann die DB Regio seit 29. August von montags bis freitags wieder einen verlässlichen Fahrplan auf den Linien RE 55/56 anbieten. An den Wochenenden und Feiertagen ist weiterhin ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Ringleben-Gebesee und Sondershausen geplant. Die Suche nach einem neuen Busunternehmen war sehr schwierig, da auch die Busbranche unter hohen Krankenständen bei den Busfahrern leidet.

Reisende sollten sich rechtzeitig vor Fahrtantritt auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator über die Abfahrtszeiten der Ersatzbusse informieren und für die Reise mehr Zeit einplanen.

Dresden

Theaterplatz und Augustusbrücke wegen Veranstaltung gesperrt (Meldung vom: 02.09.2022)

Aufgrund einer Veranstaltung auf dem Theaterplatz können die Straßenbahnlinien 4, 8, 9 und 11 am Montag, dem 5. September 2022, von 8:00 Uhr bis 22:30 Uhr nicht über die Augustusbrücke fahren. Deshalb gibt es im genannten Zeitraum folgende Umleitungen:

Linie 4:
Verkehrt in beiden Richtungen zwischen Postplatz und Leipziger Straße über Ostra-Allee und Marienbrücke.

Linie 8:
Wird zwischen Georgplatz und Carolaplatz über den Pirnaischen Platz und die Carolabrücke umgeleitet.

Linie 9:
Fährt zwischen Georgplatz und Neustädter Markt ebenfalls über Pirnaischen Platz und Carolabrücke.

Linie 11:
Wird wie die Linie 8 zwischen Georgplatz und Carolaplatz über den Pirnaischen Platz und die Carolabrücke verkehren.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe bitten ihre Kunden für die Umleitung um Verständnis. Auskünfte zur Linienführung erhalten Fahrgäste unter www.dvb.de auf der DVB-Homepage, über die Handy-App sowie telefonisch auf der Hotline 0351-8571011.

Thüringen

Kein SEV auf der Strecke Erfurt - Nordhausen (Meldung vom: 01.09.2022)

Bahnreisende auf den Linien RE 55 und RE 56 müssen am Wochenende 3./4. September leider mit weiteren Einschränkungen rechnen. Das von DB Regio beauftragte Busunternehmen ist nicht in der Lage, den bestellten Schienenersatzverkehr auf der Strecke Ringleben-Gebesee und Sondershausen anbieten zu können. Die Suche nach einem anderen Busunternehmen blieb bislang erfolglos. Auch die Busbranche leidet derzeit unter hohen Krankenständen.

Die DB empfiehlt, den Abschnitt zwischen Ringleben-Gebesee und Sondershausen weiträumig zu umfahren oder auf andere Verkehrsträger auszuweichen. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die DB alle Reisenden um Entschuldigung.

Auf der Strecke Erfurt – Nordhausen kommt es derzeit zu Einschränkungen im Zugverkehr, weil DB Netz aktuell Mitarbeitende in den Stellwerken weiterbildet. Ziel ist es, dass sie bei hohen Krankenständen künftig flexibler eingesetzt werden können. Damit will die DB den Fahrplan zügig wieder stabilisieren. Die erste Stufe des Weiterbildungsprogramms ist bereits abgeschlossen. So kann die DB Regio seit 29. August von montags bis freitags wieder einen verlässlichen Fahrplan auf den Linien RE 55/56 anbieten. An den Wochenenden 10./11. September, 17./18. September, 20. September, 24./25. September sowie 1./2. Oktober sind jedoch weiterhin Einschränkungen zwischen Ringleben-Gebesee und Sondershausen erforderlich, da die Stellwerke in diesem Abschnitt dann planmäßig nicht besetzt sind.

DB Regio bemüht sich darum, für die weiteren Wochenenden bis Anfang Oktober Ersatzverkehre zu organisieren und prüft derzeit alle zur Verfügung stehenden Optionen. Reisende sollten sich rechtzeitig vor Fahrtantritt auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator über ihre gewünschte Verbindung informieren. Dort werden auch automatisch mögliche alternative Reisewege angezeigt. So können zum Beispiel Reisende von Erfurt mit direktem Ziel Nordhausen über Sangerhausen fahren.

Dresden

Gleisreparatur am Hauptbahnhof Nord (Meldung vom: 31.08.2022)

Wegen der Reparatur von zwei Weichen im Gleis der Straßenbahn am Hauptbahnhof Nord werden die Straßenbahnlinien 3, 7, 8, 9 und 11 von Freitag, dem 2. September 2022, 4:00 Uhr bis Montag, den 5. September 2022, 3:30 Uhr wie folgt umgeleitet:

Linie 3
Erhält in Kombination mit der Linie 11 eine geteilte Linienführung.
Die Wagen fahren im Norden vom Albertplatz planmäßig zum Pirnaischen Platz und weiter als Linie 11 über Dr.-Külz-Ring, Postplatz, Augustusbrücke und Carolaplatz nach Bühlau.

Im Süden verkehrt die Linie 3 von Coschütz planmäßig bis Hauptbahnhof. Von dort geht es weiter als Linie 11 über Wiener Straße und Lennéplatz nach Zschertnitz.

Linie 7
Verkehrt zwischen Ammonstraße und Piraischem Platz Umleitung über Freiberger Straße, Postplatz und Dr.-Külz-Ring.

Linie 8
Fährt von Hellerau planmäßig bis zum Postplatz und endet in der Gleisschleife an der Webergasse. Am Sonntag verkehrt sie nur zwischen Hellerau und Infineon Süd.

Linie 9
Wird zwischen Hauptbahnhof und Leipziger Straße über Ammonstraße, Bahnhof Mitte und Marienbrücke umgeleitet.

Linie 11
Erhält in Kombination mit der Linie 3 eine geteilte Linienführung.
Die Wagen fahren im Norden von Bühlau kommend über Albertplatz, Carolaplatz, Augustusbrücke, Postplatz und Dr.-Külz-Ring bis zum Pirnaischen Platz. Von dort geht es weiter als Linie 3 über Carolabrücke zum Albertplatz.

Im Süden verkehrt die Linie 11 von Zschertnitz planmäßig zum Hauptbahnhof und weiter als Linie 3 nach Coschütz.

EV 3/8
Als Ersatzverkehr fahren Busse für alle Linien von der Webergasse über Dr.-Külz-Ring, St.-Petersburger-Straße und Hauptbahnhof nach Südvorstadt.

Grund der Sperrung ist die Erneuerung der Stellvorrichtungen an zwei Weichen des Straßenbahngleises. Die Weichen befinden sich in Höhe der Haltestelle Hauptbahnhof Nord auf der nur durch Straßenbahnen befahrenen Trasse. Gleichzeitig wird die Entwässerung der Bahnsteige überprüft und instandgesetzt. Die Sperrung für Straßenbahnen wird gleich genutzt, um am Georgplatz die Steuerung für eine so genannte vernetzte Weiche einzubauen. Abhängig von ihrer Fahrtrichtung dürfen die Bahnen dort künftig zügiger fahren und können so auch die Kreuzung schneller räumen. Die Dresdner Verkehrsbetriebe investieren in die Gleisreparatur insgesamt rund 100.000 Euro. Der Autoverkehr wird von den Bauarbeiten nicht eingeschränkt.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe bitten ihre Kunden für die nötige Umleitung um Verständnis. Auskünfte zur Linienführung erhalten Fahrgäste unter www.dvb.de auf der DVB-Homepage, über die Handy-App sowie telefonisch auf der Hotline 0351-8571011.

Magdeburg

Neubau Straßenbahnstrecke Rothensee: Nächste Bauphase beginnt (Meldung vom: 30.08.2022)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe bauen die Straßenbahnstrecke auf dem August-Bebel-Damm im Stadtteil Rothensee grundlegend aus. In der kommenden Woche beginnt dabei eine neue Bauphase mit neuen Verkehrsführungen. Bereits am Wochenende muss vorübergehend der Straßenbahnverkehr unterbrochen werden.

Auf 1,4 Kilometern Länge wird der August-Bebel-Damm seit vergangenem Jahr durch die MVB umgestaltet und modernisiert. Am 5. September 2022 startet die nächste Bauetappe bei dem Großprojekt. Dann wird unter anderem eine Bahnstromtrasse unterhalb der Straßenbahngleise verlegt, die Verlegung einer 110 kV-Starkstromleitung vorbereitet und das stadteinwärtige Straßenbahngleis zwischen Scheidebuschstraße und Schule Rothensee, inklusive der gleichnamigen Haltestelle, neu gebaut.

Änderungen Linienverkehr und Verkehrsführung
Der Straßenbahnverkehr der Linie 10 wird weiterhin eingleisig an der Baustelle vorbeigeführt. Für den Umbau der notwendigen Bauweichen muss jedoch am Wochenende vom 3. und 4. September der Straßenbahnverkehr unterbrochen werden. Die MVB richtet einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Details dazu weiter unten.

Der Autoverkehr wird, ebenfalls ab 3. September, am August-Bebel-Damm über den Korbwerder und die Saalestraße in Richtung Innenstadt umgeleitet. Autofahrer in Richtung Autobahn A2 müssen ebenfalls über die Saalestraße fahren.

Die Zufahrt vom August-Bebel-Damm zur Scheidebuchstraße und dem dortigen Nahversorger ist nur aus Richtung A2 möglich.

Von der Badeteichstraße und der Buschfeldstraße kann auf den August-Bebel-Damm in Richtung Innenstadt abgebogen werden. Am Knotenpunkt August-Bebel-Damm / Korbwerder ist für den Ausbau des stadteinwärtigen Gleises keine Querung zur Buschfeldstraße möglich. Für den Fußgänger- und Radverkehr wird zwischen Korbwerder und Kraftwerk Privatweg die neue Seitenbahn an der Ostseite des August-Bebel-Damms freigegeben.

Bisherige Bauarbeiten
Bisher fertiggestellt ist das Straßenbahngleis in stadtauswärtiger Fahrtrichtung im Bereich Schule Rothensee bis Scheidebuschstraße und die Autofahrspur bis zur Gasereistraße. Auch die aufwendigen Umverlegungsarbeiten der einzelnen Versorgungsleitungen auf der östlichen Seitenbahn konnte abgeschlossen werden.

Änderung der Linienführung in der Zeit vom 2.9.2022 (22 Uhr) bis 4.9.2022

Straßenbahnlinie 10
Die Straßenbahnen fahren verkürzt nur von/bis Haltestelle Pettenkoferstraße/ Neue Neustadt.

Schienenersatzverkehr mit Bussen:
Als Ersatz fahren Busse zwischen den Haltestellen Ersatzhalt Pettenkoferstraße und Barleber See mit Anschluss an die Straßenbahn.
Es werden alle Haltestellen am Straßenrand bedient.

Haltestellenbedienung Wendeschleife Pettenkoferstraße/ Robert-Mayer-Straße
Die Ausstiegshaltestelle in Fahrtrichtung Barleber See befindet sich für die Straßenbahnlinie 10 in der Curiestraße an der Ersatzhaltestelle Pettenkoferstraße.

Für den Umstieg in die Busse des SEV in Richtung Barleber See nutzen die Fahrgäste diese Haltestelle.

Die Ausstiegshaltestelle in Fahrtrichtung Innenstadt befindet sich für den SEV an der Haltestelle Pettenkofer Straße in gewohnter Lage. Zur Weiterfahrt in Richtung Innenstadt mit der Straßenbahnlinie 10 müssen Fahrgäste die Abfahrtshaltestelle in der Wendeschleife Robert-Mayer-Straße auf der gegenüberliegenden Straßenseite nutzen.

Die Nachtlinie N8 verkehrt als Bus:
Die Bedienung der Haltestellen (Tram oder am Straßenrand) ist im Aushangfahrplan vermerkt.

Die Nachtlinie N2 fährt als Straßenbahn:
Die Abfahrt am Alten Markt erfolgt von der barrierefreien Ersatzhaltestelle vor dem Blauen Bock

Aktuell

Einschränkungen auf der Müglitztalbahn (Meldung vom: 27.08.2022)

Geänderte Fahrzeiten und teilweise Ersatzverkehr zwischen Geising und Altenberg aufgrund des Schwelleninspektionsprogramms

Seit 15. August 2022 wenden einige Züge der Müglitztalbahn (RB 72) von Montag bis Freitag bereits in Geising und werden bis Altenberg durch Busse ersetzt. Ab Montag den 29. August 2022 tritt zudem ein neuer Fahrplan mit teilweise geänderten Zeiten in Kraft.

Hintergrund der Maßnahme ist ein umfangreiches Inspektions- und Austauschprogramm bei Betonschwellen. Die Arbeiten erfolgen vorsorglich, da im Zusammenhang mit dem Unfall bei Garmisch-Partenkirchen am 3. Juni auch Schwellen eines bestimmten Bautyps von den ermittelnden Behörden geprüft werden. Auch wenn die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind und die Unfallursache noch nicht feststeht, hat die DB rein vorsorglich entschieden, baugleiche Schwellen im Netz zu untersuchen. Deshalb wurde durch die DB auf der Müglitztalbahn seit 26. Juli in zwei Abschnitten die Geschwindigkeit herabgesetzt. Die Fahrzeit verlängert sich deshalb im oberen Abschnitt je Fahrtrichtung um mindestens vier Minuten. Durch die kurze Wendezeit in Altenberg sowie die Eingleisigkeit der Strecke mit einzig möglicher Zugkreuzung in Glashütte summierten sich Verspätungen über den Tag auf bis zu 30 Minuten.

Um die Betriebsstabilität auf der gesamten Strecke wiederherzustellen, haben sich der VVO und DB Regio darauf verständigt, einige Zugfahrten in Geising beginnen bzw. enden zu lassen. Der neue Zugfahrplan berücksichtigt nun ebenfalls die reduzierte Streckengeschwindigkeit. Der für den Verkehr zum Gymnasium Altenberg besonders wichtige Zug, der Heidenau um 6.18 Uhr verlässt, fährt weiterhin durchgehend.

Fahrplanänderungen/-auskünfte und Tarifinfos sind täglich an der VVO-InfoHotline unter 0351 8526555 und im Internet unter www.vvo-online.de sowie bei der Deutschen Bahn unter 0351 32300011 sowie www.bahn.de oder im DB Navigator erhältlich.

Erfurt

Stadtbahn-Linien fahren wieder durch die Schillerstraße (Meldung vom: 26.08.2022)

Gute Nachrichten von den Erfurter Verkehrsbetrieben: Die Baumaßnahme rund um die Schillerstraße kann pünktlich abgeschlossen werden. Wie geplant fahren ab Montag, den 29. August, die Linien 1 und 6 wieder durch die Schillerstraße, der Schienenersatzverkehr entfällt. Die Stadtbahn-Linie 5 verkehrt dann wieder planmäßig bis zum Hauptbahnhof.

Für Sonntag, den 28. August, ist die Abnahme der Gleise, Weichen und Haltestellen geplant. „Wir sind froh, dass es bis jetzt zu keiner Verzögerung kam und alle Materialien pünktlich geliefert wurden. Danke an alle Beteiligten für ihren Einsatz“ sagt Michael Nitschke, Betriebsleiter der EVAG. Bis zum 9. September sind noch planmäßige Restarbeiten zu erledigen. Danach kann auch der Individualverkehr wieder durch die Schillerstraße fahren.

Fahrgäste der Bus-Linien 9, 51, 60 und 61 beachten bitte, dass auf Grund der Baumaßnahme im Bereich Schmidtstedter Knoten der bestehende Umleitungsverkehr bis voraussichtlich 12. September 2022 verlängert wird.

Hintergrund

In den Sommerferien hat die EVAG in der Schillerstraße zwischen Kaffeetrichter und Stadtparkkopf (Abzweig Löberwallgraben) die Gleise und Weichen erneuert. Dabei wurden auch die Haltestellen Kaffeetrichter in beiden Richtungen barrierefrei ausgebaut und verlängert.




Dresden

Straßenbahnen fahren ab Montag wieder nach Prohlis // Gleisbauarbeiten auf Prohliser Allee pünktlich beendet (Meldung vom: 25.08.2022)

Ab Montag fahren die Straßenbahnlinien 1, 9 und 13 wieder planmäßig nach Prohlis. Der Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Reick und dem Endpunkt in Prohlis entfällt.

Die Bauarbeiten am Straßenbahngleis der Prohliser Allee werden am Wochenende pünktlich beendet und damit ist die Trasse ab 29. August 2022 3:30 Uhr wieder für den Bahnbetrieb frei. Im Anschluss finden lediglich noch Restarbeiten am neuen Rasengleis statt. Die haben aber keine Auswirkungen auf den Linienverkehr.

Grund der Umleitungen für die Straßenbahnlinien waren seit dem 1. August 2022 Bauarbeiten auf der Gleistrasse Prohliser Allee. Zwischen den Stationen „Albert-Wolf-Platz“ und „Jacob-Winter-Platz“ wurden auf einer Länge von insgesamt 960 Metern neue Schienen verlegt. Die alten lagen seit 1981 auf der Bahntrasse. Sie waren nach Jahren hoher Beanspruchung verschlissen und mussten getauscht werden. Durch die besondere Bauform mit Schwellen auf eigener Trassierung und zahlreichen Dehnungsfugen konnten diese, anders als bei den ebenfalls gerade im Bau befindlichen Gleisen der Antonstraße, auch bei hohen Außentemperaturen verlegt werden. Gleichzeitig mit dem Schienentausch prüften die Gleisbauer alle Befestigungen an den Schwellen. Zum Abschluss wurde eine neue Raseneindeckung für den Lärmschutz im dicht besiedelten Wohngebiet aufgelegt. Der Autoverkehr konnte mit Einschränkungen der Fahrbahnbreite an der Baustelle vorbeifahren.

Die Kosten für die Reparatur belaufen sich auf rund 500.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Dresden

Mit Schuljahresbeginn fahren Busse und Bahnen wieder häufiger - Personalmangel macht Einschränkungen im Fahrplan erforderlich (Meldung vom: 25.08.2022)

Mit dem Beginn des neuen Schuljahrs kehren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) vom Ferienfahrplan zum Standardfahrplan zurück. Das heißt, die gelben Busse und Bahnen fahren ab Montag wieder häufiger. Wegen Personalmangels sind aber Einschränkungen notwendig. Diese betreffen vor allem parallel verkehrende Linien oder Fahrten mit nicht so großer Nachfrage. Der Schülerverkehr ist davon nicht betroffen.


Rückkehr zum Standardfahrplan

Während die Menschen in der Stadt noch den Sommer genießen, bereitet sich das Verkehrsunternehmen intensiv auf die Zeit nach den Ferien vor. Ab dem 29. August 2022 kehren die meisten Straßenbahn- und Buslinien zum Standardfahrplan zurück. Das heißt, vor allem die 60er Buslinien und viele Straßenbahnen kommen dann wieder alle zehn Minuten oder häufiger. Auch die Verstärkungsfahrten für den Schülerverkehr finden statt.

Kritische Personalsituation

In den vergangenen Monaten hat sich die Personalsituation bei den DVB immer weiter verschärft. Altersbedingte Abgänge, eine gestiegene Fluktuation, ein durch Baustellen und zusätzliche Linienangebote bedingter Mehrbedarf an Fahrerinnen und Fahrern sowie die ebenso schwierige Personallage bei beauftragten Tochter- und Subunternehmen lassen sich nicht mehr kompensieren. Auch die Ausbildung neuer Fahrerinnen und Fahrer konnte wegen der Corona-Auswirkungen nicht kontinuierlich erfolgen. Inzwischen laufen die Lehrgänge wieder auf Hochtouren und werden noch einmal intensiviert. Die personellen Lücken lassen sich aber nicht kurzfristig schließen.

Konnten im Sommer während des reduzierten Ferienfahrplans die Dienste mit Hilfe von Überstunden, fahrenden Studenten und Verwaltungsmitarbeitern weitestgehend besetzt werden, lässt sich das beim Standardfahrplan nicht mehr bewältigen. Um häufige Fahrtenausfälle zu vermeiden, haben sich DVB und Stadt Dresden auf einen eingeschränkten Standardfahrplan verständigt. Wenn es die Personaldecke zulässt, werden die Einschränkungen zurückgenommen.

Reduzierung stabilisiert Fahrplan

Nicht alle Linien fahren deshalb ab Montag nach Standardfahrplan. Werktags sind die Straßenbahnlinien 1, 8 und 9 tagsüber alle 20 Minuten unterwegs. Bei der Buslinie 61 entfallen die Verstärkungsfahrten zwischen Bühlau und Weißig sowie zwischen S-Bahnhof-Strehlen und Löbtau. Einschränkungen gibt es auch auf den Linien 62, 74, 77, 87 und 90. Sonnabends fahren die Linien 3, 4, 7, 9 und 11 anstatt alle zehn Minuten nur im 15-Minuten-Takt. Beim Nachtverkehr am Wochenende bleibt es zwischen 0:45 Uhr und 3:45 Uhr beim bisherigen Stundentakt. Sonntags fährt die Linie 8 nur zwischen Hellerau und Infineon Süd. Dort besteht Übergang zur Linie 7.

Fest steht: Alle Linien und Haltestellen im DVB-Netz werden weiter zuverlässig bedient. Anpassungen gibt es auf Linien mit weniger betroffenen Fahrgästen, auf Strecken mit dichten Takten oder dort, wo es parallel verkehrende Linien gibt. Bei der Planung hatten Berufs- und Schülerverkehr die höchste Priorität. Insgesamt wird der Standardfahrplan um knapp fünf Prozent reduziert. Das heißt im Umkehrschluss, etwa 95 des sonst üblichen Angebotes wird gefahren. Durch die Reduzierung lässt sich der Fahrplan stabilisieren, damit die Kunden ein verlässliches ÖPNV-Angebot haben.

Informationen zum ÖPNV

Auskünfte zum Fahrplan erhalten Fahrgäste in den Servicepunkten, telefonisch bei der DVB-Hotline (0351) 857 1011 sowie unter www.dvb.de auf der Homepage. Darüber hinaus werden die Fahrpläne in der DVB-Handy-App aktualisiert.

Gute Chance auf neuen Job

Gerade in der Verkehrs- und Logistikbranche sinkt die Anzahl an Bewerbungen seit Jahren kontinuierlich. Wie aktuell viele andere Verkehrsunternehmen in Deutschland müssen sich auch die DVB dem immer härteren Wettbewerb am Arbeitsmarkt stellen. Deshalb hat das Unternehmen seine Anstrengungen im Recruiting intensiviert. Für Bewerber heißt das: Die Chance auf einen sicheren Job mit vielfältigen Benefits stehen beim Dresdner Nahverkehrsunternehmen aktuell sehr gut. Alle Details für Interessenten stehen im Internet unter www.dvb.de/Karriere






Chemnitz

Kranke, Urlaub, Baustellen: Zugausfälle auf der Linie C14 (Meldung vom: 25.08.2022)

Das Zusammentreffen mehrerer Ereignisse erschwert zurzeit den Betrieb auf C 14.Gegenwärtig beträgt der Krankenstand bei der City-Bahn Chemnitz (CBC) fast 15 Prozent. Geschäftsführer Friedbert Straube: „Dazu kommen die Urlaubszeit und eine hohe Belastung durch eine
Unmenge an Baustellen.“

Baustellenbedingt fährt die C 14 heute und morgen Schienenersatzverkehr zwischen Chemnitz und Mittweida. Ab Sonnabend sind die Citylinks auf diesem Abschnitt wieder unterwegs.

Am Freitag und Sonnabend (26. und 27. August 2022) wird der Streckenabschnitt Chemnitz - Thalheim nicht von der Linie C14 bedient. CBC-Geschäftsführer Friedbert Straube: „Fahrgäste zwischen Chemnitz
und Thalheim nutzen bitte unsere Linie C13. Wir haben uns zu diesem Einschnitt auf der C 14 entschieden, um die anderen Leistungen planmäßig anbieten zu können.“

Weitere Informationen dazu auf city-bahn.de

Sachsen (VMS und ZVNL)

Vergabeverfahren für Zugleistungen RE6 startet (Meldung vom: 24.08.2022)

Verbünde suchen Bahnunternehmen für Strecke Chemnitz – Leipzig ab Dez.2023
Neue batterieelektrische Züge kommen zum Einsatz

Der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) und der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) starten das Vergabeverfahren für Zugleistungen auf der Bahnstrecke Chemnitz – Leipzig.
Ende 2023 läuft der aktuelle Vertrag mit der Mitteldeutschen Regiobahn aus.

Das Vergabeverfahren ist nun europaweit im EU-Amtsblatt ausgeschrieben. Der Vertrag läuft über zehn Jahre - von Dezember 2023 bis Dezember 2033 und hat einen Leistungsumfang von 1,1 Mio. Zugkilometer pro Jahr. Davon entfallen
680.000 Kilometer auf das Gebiet des ZVNL und 424.000 Kilometer auf das Gebiet des ZVMS.

Interessenten können bis 11. November 2022 ihre Angebote einreichen. Im 1. Quartal 2023 erfolgt der Zuschlag.

Dieses Vergabeverfahren weist zwei Besonderheiten auf:
Fahrzeuge
Das Verkehrsunternehmen, das den Zuschlag erhält, bekommt vom ZVMS elf Batteriezüge (Coradia Continental Dreiteiler) gestellt. Diese hochmodernen Bahnen lösen ab Ende 2023 die betagten Dieselzüge auf der Strecke ab.

Streckenertüchtigung
Die DB Netz AG plant für die Vertragslaufzeit Ausbau und Elektrifizierung der Strecke. Deshalb müssen für das auszuschreibende Betriebskonzept drei Phasen berücksichtigt werden:
Phase 1:
Betriebsaufnahme bis Baubeginn (voraussichtlich bis 2028)
Phase 2:
Bauphase mit Streckensperrungen/SEV/Umleitung (voraussichtlich bis Ende 2031)
Phase 3:
Nach Abschluss von Ausbau und Elektrifizierung (frühestens ab Ende 2031).

Managementgesellschaft des ZVMS ist die VMS GmbH. Deren Geschäftsführer Mathias Korda: „Die ersten der elf Batteriezüge sind zurzeit in der Erprobung. Durch ihren Einsatz werden wir eine deutliche Verbesserung der Beförderungsqualität auf der Strecke Chemnitz – Leipzig erreichen.“

Die Züge werden in der Regel in Doppeltraktion als Sechsteiler (300 Sitzplätze) fahren. Geladen werden sie in Chemnitz und Leipzig. Nach Streckenausbau können sie weiterhin eingesetzt werden, da sie über
Stromabnehmer verfügen. Zudem sind sie schneller als die jetzigen Züge unterwegs und erreichen damit in Leipzig und Chemnitz mehr Anschlüsse.

Erfurt

Fahrplanänderungen bei der EVAG zum 29. August 2022 (Meldung vom: 24.08.2022)

Gute Nachrichten für Fahrgäste der Erfurter Verkehrsbetriebe: am 29. August werden die Fahrpläne einiger Bus-Linien angepasst, was zum Beispiel mehr Fahrten mit sich bringt, die Anschlusssituation verbessert oder Fahrtzeiten verkürzt. Die Gründe für die Anpassung liegen unter anderem am Schulstart in Thüringen, der Fertigstellung neuer Schulen oder vermehrter Kundenwünsche.

„Wir erhalten immer wieder Feedback von unseren Fahrgästen oder führen Gespräche mit Unternehmen, Schulen & Co. zum aktuellen ÖPNV-Angebot. Die Wünsche und Anregungen wollen wir natürlich so gut es geht in unsere Fahrpläne übertragen, wie jetzt am 29. August“, sagt Myriam Berg, Vorstand der Erfurter Verkehrsbetriebe AG.

Diese Änderungen gibt es

Auf der Bus-Linie 35 wird es zum Beispiel zusätzliche Fahrten geben. Hintergrund ist der neue Standort der Berufsschule Bildungswerk für Gesundheitsberufe e.V an der Eugen-Richter-Straße. An Schultagen wird das Fahrplanangebot hier um zusätzliche Fahrtenpaare in den Stunden 7, 13 und 15 ergänzt. Die entsprechenden Fahrzeiten wurden mit der Schulleitung abgestimmt.

Die Bus-Linie 51 wird die Haltestelle Dorstbornstraße in Richtung Möbisburg/ Schloss Molsdorf nur noch mit der wendenden Fahrt um 08:20 Uhr bedienen, ansonsten entfällt wegen geringer Nutzung dort künftig der Halt.

Um die Mitarbeiter von Zalando pünktlich und bequem zum Schichtbeginn zu bringen bzw. nach der Schicht abzuholen, werden auf der Bus-Linie 52 auf Wunsch des Unternehmens die Abfahrten an der Haltestelle GVZ/ Zalando Süd in den Stunden 15 Uhr und um Mitternacht gestaffelt bis zu sechs Minuten vorverlegt.

Zwischen der Bus-Linie 58 und der Stadtbahn-Linie 3 wird die Anschlusssituation an der Haltestelle „Windsichholzhausen/X-FAB“ verbessert. Künftig erfolgen die derzeitigen Abfahrten 07:09 Uhr ab Märchensiedlung und 07:15 Uhr ab Urbicher Kreuz auf der Bus-Linie 58 jeweils eine Minute früher.

Nach Abstimmung mit den Schulleitungen und Elternvertretungen der Schulen am Roten Berg entfällt ab 29.08.2022 die zweite Rückfahrt der Bus-Linie 95 ab Zoopark nach Marbach. Diese Fahrt wurde kaum von den Schülerinnen und Schülern genutzt. Die erste Rückfahrt erfolgt künftig zehn Minuten später, damit alle mitgenommen werden können.

Auf der Bus-Linie 155 erweitern die Erfurter Verkehrsbetriebe das Fahrplanangebot um ein Fahrtenpaar 07:29 Uhr ab Urbicher Kreuz nach Kranichfeld sowie 08:00 Uhr von dort zurück zum Erfurter Busbahnhof.

Nicht neu, aber wichtig: Die Linie 9 verkehrt auch nach den Ferien nach Ferienfahrplan, d. h.  im 10-Minuten-Takt. Aufgrund der Personalprobleme können wir nicht  zu einem 7,5 Minuten-Takt zurückkehren.

Die genauen Abfahrtszeiten können im Internet unter www.evag-erfurt.de oder über die EVAG-App „Erfurt Mobil“ abgerufen werden.

Halle

56 neue Straßenbahnen kommen von Stadler – Ab 2025 Einsatz im Linienverkehr geplant (Meldung vom: 23.08.2022)

Die Entscheidung in der Ausschreibung über die neue Straßenbahngeneration für Halle (Saale) ist gefallen: Die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG), ein Unternehmen der Stadtwerke Halle-Gruppe, hat am Dienstag, 23. August 2022, einen Vertrag über die Lieferung von 56 Straßenbahntriebwagen des Typs TINA mit dem Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler AG abgeschlossen. TINA steht für „Total Integrierter Niederflur-Antrieb“. Laut Vertrag sollen die ersten Fahrzeuge im vierten Quartal 2024 geliefert werden, ein Linieneinsatz ist ab Ende 2025 vorgesehen. Die neuen Bahnen dieser Serie werden die ÖPNV-Qualität für die Fahrgäste weiter ausbauen sowie die Klimaneutralität und die Mobilitätswende in Halle (Saale) weiter vorantreiben. Das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle (Saale) finanzieren die Gesamtinvestition mit einem Zuwendungsanteil von 60 Prozent, der Eigenanteil der HAVAG bzw. Stadtwerke Halle beträgt 40 Prozent.


Vinzenz Schwarz (Vorstand der Halleschen Verkehrs-AG), Uwe Winkler (Prokurist HAVAG), Ansgar Brockmeyer (Executive Vice President Marketing & Sales der Stadler Group) und Philipp Brunner (Executive Vice President Division Central Europe der Stadler Group) unterzeichneten den Vertrag über die 56 neuen Straßenbahnen.


Die Neufahrzeuge ersetzen nach und nach einen Großteil der im Betrieb befindlichen Bahnen des Typs MGT6D, die aus den Jahren 1996 bis 2001 stammen und nach fast 30 Jahren Dauereinsatz in Rente gehen. Im Vorfeld wurde die Beschaffung von neuen Straßenbahnen im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung vorbereitet und entsprechend den gesetzlichen Regelungen abgeschlossen.

Das Auftragsvolumen gegenüber dem Fahrzeughersteller liegt bei 168 Millionen Euro. Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt die Anschaffung der neuen Straßenbahnen mit einer Zuwendung von ca. 45 Prozent und die Stadt Halle (Saale) mit ca. 15 Prozent. Der Eigenanteil der HAVAG/Stadtwerke Halle liegt bei 40 Prozent.

„Wir wollen, dass die Bürgerinnen und Bürger, die Hallenser und ihre Gäste, die Art ihrer Mobilität frei wählen können. Die Entscheidung für den ÖPNV fällt dabei immer öfter, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und das Angebot attraktiv und komfortabel ist. Und genau das werden die neuen Straßenbahnzüge hier in Halle garantieren. Darum hat das Land Sachsen-Anhalt diesen wichtigen Schritt zur Mobilitätswende in der Saalestadt auch großzügig gefördert“, erklärte Sachsen-Anhalts Verkehrsstaatssekretär Sven Haller zur Vertragsunterzeichnung.

„Heute ist ein großartiger Tag für die Fahrgäste der Halleschen Verkehrs-AG - nach einem mehrjährigen Ausschreibungs-, Entscheidungs- und Vergabeprozess haben wir einen Vertrag über die Produktion und Lieferung von 56 hochmodernen Straßenbahnen unterschrieben und freuen uns, unseren Fahrgästen ab 2025 noch mehr Service, Komfort, Platz und Sicherheit bieten zu können. Ein klimatisierter Fahrgastraum, welcher sich in der heißen Jahreszeit nicht aufheizt, einen leiseren Fahrkomfort, größere Türbreiten, keine Stufen im gesamten Fahrzeug, breitere Gänge, verbesserte Haltemöglichkeiten, moderne Informationssysteme und innovative Fahrerassistenzsysteme, u.a. zur Kollisionsvermeidung, werden unsere neuen Bahnen auszeichnen“, sagt HAVAG-Vorstand Vinzenz Schwarz höchst erfreut. Die neuen Fahrzeuge sind damit zu 100 Prozent niederflurgerecht, statt wie bisher zu 70 Prozent und bieten einen hohen Grad an Barrierefreiheit.

„Die heutige Vertragsunterzeichnung ist ein starkes Signal für die klimafreundliche Mobilität in Halle (Saale) und eine Investition in die Zukunft. Die Stadt Halle (Saale) und die HAVAG sind einmal mehr Vorreiter: Wir denken Mobilität, Nachhaltigkeit und Klimaschutz gemeinsam. Diese Investition zeigt den Hallenserinnen und Hallensern ganz direkt, welche modernen und gleichzeitig umweltschonenden Fortbewegungsmöglichkeiten der ÖPNV in unserer Saalestadt bietet", sagt Halles Bürgermeister Egbert Geier.

„Wir freuen uns, dass mit TINA die neueste Straßenbahngeneration aus dem Hause Stadler in Halle (Saale) zum Einsatz kommen wird“, sagt Ansgar Brockmeyer, Executive Vice President Marketing & Sales der Stadler Group. „Dieser Abschluss ist mittlerweile die vierte Bestellung und untermauert den Erfolg des innovativen TINA-Fahrzeugkonzepts. Die neuen Fahrzeuge werden eine neue Dimension hinsichtlich Fahrgastkomfort und Nutzerfreundlichkeit erreichen. Auch in puncto Sicherheit wird durch ein neuartiges Kollisionsschutzsystem die Sicherheit des Straßenbahnbetriebs weiter erhöht.“


So kann es aussehen, wenn ab Ende 2025 die neuen Straßenbahnen des Typs TINA im Stadtgebiet unterwegs sind..

Bequemer, leiser und somit umweltschonender mit den neuen Bahnen unterwegs

Bei der Entwicklung der neuen Fahrzeuggeneration wurde besonderes Augenmerk auf den Fahrgastkomfort gelegt. Es werden Zweirichtungsfahrzeuge mit zwei unterschiedlichen Längen bestellt, die je nach Erfordernis eingesetzt werden können. 39 Fahrzeuge des künftigen Typs MGT-M werden auf rund 30 Metern Fahrzeuglänge Platz für 166 Fahrgäste, 64 davon auf Sitzplätzen, haben. Der mit 45 Metern längere Fahrzeugtyp MGT-XL wird 17 Mal gebaut und bietet 267 Fahrgästen Platz, davon 128 auf Sitzplätzen. Die vollständig stufenlos begehbaren barrierefreien Fahrzeuge verfügen über einen großzügigen Innenraum, der in geräumigen Mehrzweckbereichen die komfortable Mitnahme von Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühlen ermöglicht. Maximale Durchgangshöhen und Panoramafenster sorgen für ein offenes Raumgefühl und freien Ausblick. Moderne Monitore dienen einer gut lesbaren Fahrgastinformation. Alle neuen Fahrzeuge erhalten moderne, bargeldlose Fahrscheinautomaten, ein System zur Videoüberwachung und das BIOS-System (eine neue, in Halle entwickelte Technik zur verbesserten Information und Orientierung für Blinde und Seheingeschränkte im Nahverkehr).

Speziell konstruierte Drehgestelle sorgen für eine hohe Laufruhe und schonen Rad und Schiene. Eine wesentliche Innovation stellen verschiedene Fahrerassistenzsysteme dar: Beispielsweise ein für die HAVAG neuartiges Kollisionsschutzsystem, das die Verkehrssicherheit - im Besonderen im Straßenbahnbetrieb - weiter erhöhen wird.

Auch der Fahrerarbeitsplatz wurde weiterentwickelt. So wird dieser nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen gebaut, die Fahrerkabine wird größer sein als die bisherige, hat Platz für einen Lehrfahrer und verfügt über eine separate Einstiegstür. Die klassischen Außenspiegel werden durch ein Kamera-/Monitorsystem ersetzt, was über die Spiegelfunktion hinaus Fahrbedienstete bei der Beobachtung des Fahrgastwechsels viel mehr als bislang unterstützt.

Bei der Entwicklung der Anforderungen an die neuen Fahrzeuge war auch der Fahrgastbeirat der HAVAG von Anfang an mit eingebunden und hat die HAVAG dankenswerter Weise hervorragend bei der Herleitung entscheidender Fahrzeugmerkmale beraten.

Die neuen Straßenbahnen sollen im gesamten Streckennetz der HAVAG zum Einsatz kommen. Die HAVAG hat zurzeit insgesamt 102 Straßenbahnen auf 14 Linien in der Saalestadt Halle im Einsatz.

Über unseren Vertragspartner Stadler AG

Stadler baut seit 80 Jahren Züge. Der Anbieter von Mobilitätslösungen im Schienenfahrzeugbau, Service und Signaltechnik hat seinen Hauptsitz im ostschweizerischen Bussnang. An mehreren Produktions- und Engineering-Standorten sowie über 70 Servicestandorten arbeiten über 13.000 Mitarbeitende. Das Unternehmen ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung für zukunftsfähige Mobilität bewusst und steht daher für innovative, nachhaltige und langlebige Qualitätsprodukte. Die Produktpalette im Bereich der Vollbahnen und des Stadtverkehrs umfasst Highspeed-Züge, Intercity-Züge, Regio- und S-Bahnen, U-Bahnen, Tram-Trains und Trams. Überdies stellt Stadler Streckenlokomotiven, Rangierlokomotiven und Reisezugwagen her. Stadler ist der weltweit führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.

Gera

Kleine Änderungen ab 29. August (Meldung vom: 20.08.2022)

Ab Montag, dem 29.08.2022, nimmt die GVB Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera mbH auf den Linien 11, 15, 16, 18, 23 und 26 kleinere Anpassungen vor.

Linie 11: Montag - Freitag
- Fahrt 06:45 Uhr ab Heinrichstraße verkehrt neu über Martins Höhe
- Fahrt 07:05 Uhr ab Weißig verkehrt nicht mehr über Martins Höhe
und ab der Haltestelle Klinikum 4 Minuten früher
Sonn- und Feiertag
- Alle Fahrten verkehren auch in Richtung Weißig über Martins Höhe.

Linie 15: Montag - Freitag
- Fahrt 04:48 Uhr ab Lusan/Laune verkehrt 3 Minuten später und wird bis Gewerbepark Keplerstraße verlängert
- Fahrt 05:21 Uhr ab Lusan/Laune beginnt neu ab Gewerbepark Keplerstraße
- Fahrt 05:07 Uhr und verkehrt ab Lusan/Laune unverändert
- Neue Fahrt 22:38 Uhr ab Lusan/Laune bis Gewerbepark Keplerstraße und 22:45 Uhr zurück nach Lusan/Laune

Linie 16: Montag - Freitag
- Die Schulfahrt 07:10 Uhr ab Zwickauer Straße verkehrt neu 07:12
Uhr ab Liebschwitz, die Haltestelle Zwickauer Straße wird nicht
bedient, weiterhin entfällt der Anschluss zur Linie 1 in Zwötzen

Linie 18: Montag - Freitag
- Fahrt 06:17 Uhr ab Kauern verkehrt nicht mehr über Otticha
- Fahrt 07:46 Uhr ab Kleinfalke verkehrt neu über Otticha

Linie 23: Montag - Freitag
- Alle Fahrten ab IG Cretzschwitz/Amazon mit Ausnahme der Fahrten
22:35 Uhr, 23:43 Uhr (nur montags) und 23:44 Uhr (nur montags)
verkehren 3 Minuten früher, ab Otto-Hahn-Straße weiter unverändert
Samstag
- Alle Fahrten in Richtung Duale Hochschule verkehren ab Otto-Hahn-Straße 3 Minuten später

Linie 26:
Samstag
- Alle Fahrten ab Heinrichstraße verkehren 5 Minuten später
Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass sonntags auf der Linie 16 die zusätzlichen Kleinbusfahrten zwischen 11:00 Uhr und 18:00 Uhr nach Liebschwitz entfallen und auf der Linie 18 zwischen Zwötzen und Kauern am Wochenende wieder der normale Fahrplan gilt.

Aktuell

Einschränkungen durch kurzfristige Instandsetzungsarbeiten im Harz ( Stand 17.08.2022, 14 Uhr) (Meldung vom: 19.08.2022)

Einschränkungen im Zugverkehr auf den Streckenabschnitten Köthen/Könnern–Baalberge, Quedlinburg–Thale und im Bahnhof Blankenburg

Im Streckenabschnitt Nachterstedt-Hoym–Wegeleben wurden die Schwellen bereits ausgetauscht und der Zugverkehr konnte am 2. August wieder aufgenommen werden. Zwischen Staßfurt und Güsten sowie Halberstadt und Heudeber-Danstedt rollen die Züge seit 8. August beziehungsweise 17. August wieder. Die weiteren Abschnitte folgen zum 21. bzw. 25. August (Köthen/Könnern–Baalberge), 26. August (Bahnhof Blankenburg) und 28. August (Quedlinburg–Thale). In den genannten Bereichen wurden über 2.000 Betonschwellen identifiziert, die ausgetauscht werden.

Die Mitarbeitenden der Deutschen Bahn tun alles dafür, die Arbeiten so schnell wie möglich umzusetzen. Wir bitten die Reisenden, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Betroffen sind folgende Abellio-Nahverkehrslinien:

Abschnitt Köthen/Könnern–Baalberge: RB 47 Halle (Saale)–Bernburg (kein Zugverkehr zwischen Halle (Saale) und Bernburg)

-> Die Wiederinbetriebnahme zwischen Köthen und Baalberge ist für den 21. August vorgesehen; der Schwellenaustausch zwischen Könnern und Baalberge erfolgt während der derzeit laufenden Bauarbeiten mit Vollsperrung der Strecke bis zum 25. August

Bahnhof Blankenburg: RE 31 Magdeburg–Blankenburg (kein Zugverkehr zwischen Blankenburg und Langenstein)

-> Die Wiederinbetriebnahme ist für den 26. August vorgesehen

Abschnitt Quedlinburg–Thale: RE 11 Magdeburg–Thale (Züge enden in Quedlinburg)

-> Die Wiederinbetriebnahme ist für den 28. August vorgesehen

Baumeldung

Deutsche Bahn rüstet Strecke Halle–Bitterfeld mit moderner Technik für die Zugsicherung aus (Meldung vom: 18.08.2022)

Die Deutsche Bahn (DB) treibt die Digitalisierung des Eisenbahnbetriebs zwischen Halle (Saale) und Bitterfeld weiter voran. In der Zeit vom 24. August bis 28. August 2022 finden vorbereitende Arbeiten zur Ausrüstung der Strecke mit dem europäischen Zugbeeinflussungssystem ETCS (European Train Control System) statt. Das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS wird zukünftig die Steuerung und Überwachung der Züge übernehmen. Hierfür müssen die Stellwerke in einem ersten Schritt für ETCS technisch ertüchtigt und angepasst werden.

Um die Einschränkungen für Reisende zu reduzieren, erfolgt die technische Ausrüstung der Strecke in mehreren Abschnitten. Gleichzeitig nutzt die DB die Sperrung, um den Oberbau auf einer Eisenbahnüberführung sowie im Bereich Landsberg zu sanieren. Außerdem finden Messungen am Kettenwerk der Oberleitung in den Hauptgleisen am Kreuzungsbauwerk Bitterfeld Süd statt.

Leider lassen sich Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr während der Arbeiten nicht vermeiden. Fernzüge zwischen Halle (Saale) und Bitterfeld werden in der Zeit vom 24. August, 20 Uhr bis 28. August, 8 Uhr umgeleitet. Im Regionalverkehr müssen Reisende mit Einschränkungen bei den Zügen der Linien RE 13, S 2 und S 8 rechnen:

In der Nacht vom 27.8., 19 Uhr bis 28.8., 10 Uhr kommt es zu Zugausfällen zwischen Leipzig-Stötteritz–Leipzig Hbf und Delitzsch. Die ausfallenden Züge der Linien RE 13 und S 2 werden durch Busse ersetzt.

Vom 24.8., 20 Uhr bis 28.8., 10 Uhr werden die Züge der Linie S8 Halle–Dessau und Halle–Lutherstadt Wittenberg zwischen Halle und Bitterfeld ohne Halt über Delitzsch umgeleitet.
Die entfallenden Zwischenhalte werden mit Bussen bedient.

Am 25. und 26.08.2022 fallen die Züge der Linie S 8 zwischen Halle und Bitterfeld aus. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet.

Alle Änderungen sind bereits in den Fahrplan eingepflegt. Die DB bittet alle Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt auf www.bahn.de und in der App DB Navigator zu informieren. Weitere Informationen gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im MDR auf Texttafel 738 und im Internet unter 8url=https://bauinfos.deutschebahn.com]bauinfos.deutschebahn.com[/url].

Dresden

Stadtfest: DVB schafft Wohlfühloase auf dem Postplatz (Meldung vom: 18.08.2022)

Die DVB-Wohlfühloase auf dem Postplatz hat zum Stadtfest Tradition - ebenso wie das verstärkte Nahverkehrsangebot zur An- und Abreise der Gäste. Am Stadtfestwochenende fahren die Straßenbahnlinien 2, 4, 9, und 11 sowie die Buslinien 62 und 68 abends häufiger als sonst. Zusätzlich verkehren Freitag und Sonnabend von 22:30 bis 1:30 Uhr Sonderlinien. Die E4 und E12 fahren alle halbe Stunden zwischen Postplatz und Tolkewitz beziehungsweise zwischen Postplatz und Wölfnitz. Die Linien E7 und E9 sind in der gleichen Zeit zwischen Pirnaischer Platz und Gorbitz beziehungsweise zwischen Pirnaischer Platz und Mickten zusätzlich unterwegs. Auch die aktuelle Ersatzverkehrslinie EV3 zum Wilden Mann wird im Takt verdichtet.

Baustellen laufen weiter
Die Umleitungen durch Baustellen bleiben auch am Stadtfestwochenende bestehen. Gebaut wird aktuell auf der Berthold-Haupt-Straße (Li.2), auf der Großenhainer Straße (Li.3), der Hansa- und Antonstraße (Li. 3, 6, 11) sowie auf der Prohliser Allee (Li. 1, 9, 13).

Für das Stadtfest wird von Freitag, dem 19. August 2022, 15:00 Uhr bis Montag, den 22. August 2022, 3:00 Uhr zusätzlich der Verkehrszug Postplatz - Theaterplatz - Augustusbrücke gesperrt. Daher fährt die Linie 4 ab Postplatz über Ostra-Allee und Marienbrücke, die Linien 8, 9 und 11 verkehren ab Hauptbahnhof über Pirnaischen Platz und Carolabrücke.

Einladung zur Verschnaufpause
Nach Jahren der pandemiedingten Zwangspause bietet die DVB-Wohlfühloase wieder allen Stadtfestbesuchern auf dem Postplatz ein ruhigeres Kontrastprogramm zum üblichen Trubel - mit coolen Drinks und gelben Liegestühlen. Das abwechslungsreiche Bühnenprogramm hilft gegen Langeweile. Tagsüber stehen die Angebote für Kinder im Mittelpunkt, später zeigen Nachwuchskünstler ihr Talent. Am Abend überlassen sie den Profis das Feld.

Musikalische Highlights sind „Right Now - Die Berliner Partyband“ am Sonnabend ab 20 Uhr und Rockabilly mit den „elbonautics“ am Sonntag ab 19:30 Uhr.

Zahlreiche Jobangebote
Erstmals bieten die DVB beim Stadtfest zahlreiche Jobs an. Ebenso wie Firmen in der Wirtschaft spürt auch das städtische Tochterunternehmen längst die Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt. Das so genannte Recruiting-Team der DVB ist mit einem separaten Stand auf der Wohlfühloase vertreten. Wer an einer beruflichen Neuorientierung interessiert ist, kann dort locker ins Gespräch kommen. Gesucht werden nicht nur neue Bus- und Straßenbahnfahrer, sondern auch Mitarbeitende auf den Elbfähren, bei den Bergbahnen oder in Verwaltung und Technik.

Eine Stunde Freifahrt für das MOBIbike
Extra für das Stadtfest gibt es für alle Nutzer der gelben MOBIbikes zwei Mal 30 Minuten Freifahrt. Mit dem Gutscheincode „CANALETTO“, den alle Angemeldeten am Freitag auch als Push-Nachricht auf das Handy bekommen, braucht man bei den ersten zwei Ausleihen unter 30 Minuten nichts zu bezahlen. DVB-Abo-Kunden können die Räder übrigens immer 30 Minuten kostenlos benutzen. Wie man sich neu anmeldet, erfährt man unter www.dvb.de/mobibike im Internet.

Museumsfahrzeuge auf Tour
Am Sonnabend und Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr startet immer zur vollen Stunde vor dem Zwinger eine rund 30-minütige Stadtrundfahrt mit dem historischen Lowa-Straßenbahnzug. Jeweils alle halbe Stunde beginnen gegenüber am Postplatz die Sonderfahrten der Bus-Oldtimer. Seit vielen Jahren ist der Büssing aus dem Jahr 1938 erstmals wieder beim Stadtfest im Einsatz. Er fährt im Wechsel mit dem H6B aus DDR-Zeiten. Erste Abfahrt ist 11:30 Uhr. Am Sonnabend geht es bis 20:30 Uhr, am Sonntag findet die letzte Abfahrt 19:30 Uhr statt.

Dresden

Gleisbauarbeiten auf Warthaer Straße und Lübecker Straße (Meldung vom: 18.08.2022)

Wegen der Reparatur von Gleisanlagen auf der Warthaer Straße und auf der Lübecker Straße werden die Straßenbahnlinien 1 und 12 von Montag, dem 22. August 2022, 4:00 Uhr bis Montag, den 29. August 2022, 3:30 Uhr wie folgt umgeleitet:

Linie 1:
Fährt von Reick (noch bis 29.8. laufende Baustelle Prohliser Allee) über Stadtzentrum und Bahnhof Mitte bis zur Waltherstraße. Dort enden die Wagen am ehemaligen Straßenbahnhof.

Linie 12:
Verkehrt von Striesen planmäßig über Stadtzentrum und Kesselsdorfer Straße bis zur Rudolf-Renner-Straße („Schanze“). Von dort geht es weiter über Hebbelplatz zur Gleisschleife Wölfnitz.

EV 12:
Ersatzverkehr für die Linie 12 wird Pennricher Straße und Leutewitz eingerichtet. Die Busse fahren über Hebbelplatz, Cossebauder Straße, Meißner Landstraße und die alte Meißner Landstraße.

Linie 68:
Fährt von der Hamburger Straße direkt weiter über Meißner Landstraße nach Cossebaude beziehungsweise Niederwartha. Der Stopp an der Zentralhaltestelle „Gottfried-Keller-Straße“ entfällt.

Linie 92:
Wird von Ockerwitz bis zur Waltherstraße verlängert. Die Fahrt geht über Schunckstraße, Cossebauder Straße und Flügelweg. Damit stellt sie den Ersatzverkehr für die eingekürzte Linie 1 dar. Alternativ können Fahrgäste ab Waltherstraße zur Weiterfahrt bis Cossebauder auch die Buslinie 68 benutzen.

Grund der Umleitung sind Reparaturen an den Gleisanlagen. Auf der Warthaer Straße kurz vor der Einmündung zur Cossebauder Straße müssen die Stellvorrichtungen an zwei Straßenbahnweichen erneuert werden. Die neuen Weichenzungen stammen aus der Gleisbauwerkstatt der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in Reick und werden vor Ort montiert. Parallel dazu müssen auf der Warthaer Straße in Höhe Roquettestraße und auf der Lübecker Straße auf einer Strecke von jeweils rund 50 Metern so genannte Pumpstellen beseitigt werden.

„Pumpstellen“ sind Schäden im Gleisbereich, an denen sich die Schienen beim Befahren durch eine Straßenbahn durchbiegen. Das ist für den Betrieb nicht gefährlich, kann aber zu größeren Folgeschäden vor allem am Unterbau führen. Deshalb müssen solche „Pumpstellen“ regelmäßig beseitigt werden. Die Kosten von knapp 350.000 Euro werden aus dem DVB-Budget für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Einschränkungen für Autoverkehr
Auch der Autoverkehr ist von den Bauarbeiten betroffen. Die Lübecker Straße wird ab Montag, den 22. August 2022, 9:00 Uhr bis zum Bauende zwischen Klopstockstraße und Emerich-Ambros-Ufer voll gesperrt. Auch die Warthaer Straße kann im unteren Bereich von und zur Cossebauder Straße nicht von Autos befahren werden. In der Zeit vom 22. bis 26. August 2022 ist auch der Knotenpunkt mit der Hamburger Straße und Meißner Landstraße betroffen. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe bitten ihre Kunden und die betroffenen Autofahrer für die teilweise wechselnden Umleitungen um Verständnis. Für diese Baustelle wurde bewusst der Zeitraum am Ende der verkehrsärmeren Sommerferien ausgewählt.

Auskünfte zur DVB-Linienführung erhalten Fahrgäste unter www.dvb.de auf der DVB-Homepage, über die Handy-App sowie telefonisch auf der Hotline 0351-8571011.

Erfurt

Verkehrseinschränkungen Stadtbahn-Linie 4 (Meldung vom: 17.08.2022)

Wegen Asphaltierungsarbeiten kann die Haltestelle Gamstädter Weg in Richtung Hauptfriedhof/ Bindersleben von Montag, 22. August 2022 bis Freitag, 26. August 2022 nicht bedient werden. Fahrgäste nutzen bitte alternativ die Haltestellen Nibelungenweg oder Bundesarbeitsgericht. Die Haltestelle in Richtung Ringelberg bleibt in Betrieb.

Aufgrund der Sperrung der Anliegerfahrbahn im Haltestellenbereich kommt es zu geringen Einschränkungen für Autofahrer und Anlieger. Die Zufahrt über das Gleis in den Gamstädter Weg wird gewährleistet.

Die Erfurter Verkehrsbetriebe bitten darum, die ausgewiesene Beschilderung zu beachten.

Die aktuellen Fahrplan-Informationen sind über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich.

Aktuell

Sperrung zwischen Sangerhausen und Güsten (Meldung vom: 16.08.2022)

Aufgrund von Weichenerneuerungsarbeiten durch die DB Netz AG wird der Streckenabschnitt zwischen Sangerhausen und Güsten von Freitag, 19.08.2022, bis Montag, 22.08.2022, für den Zugverkehr gesperrt.

Betroffen ist die Regionalexpresslinie RE 10 Magdeburg – Erfurt. Die Züge der Linie RE 10 verkehren in diesem Zeitraum nicht auf diesem Streckenabschnitt, es wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Erfurt

Änderungen Baustelle Schillerstraße (Meldung vom: 11.08.2022)

Seit Beginn der Sommerferien baut die EVAG in der Schillerstraße zwischen Kaffeetrichter und Stadtparkkopf (Abzweig Löberwallgraben).

Ab Montag, den 15. August 2022 werden die Weichen im Bereich Kaffeetrichter ausgetauscht. Dazu wird der Kreuzungsbereich in stadteinwärtiger Richtung gesperrt. Der Schienenersatzverkehr der Linie 6 verläuft daher in Richtung Hauptbahnhof über die Lessingstraße sowie Herderstraße. Aufgrund dieser Umleitung fährt der SEV ab Steigerstraße 3 Minuten früher ab. Dies gilt auch für die Haltestelle Milchinselstraße und Puschkinstraße (stadteinwärts). Die nachfolgenden Haltestellen werden nach bekannten SEV-Fahrplan angefahren.

Genauere Informationen zur neuen Linienführung bis zum Ende der Baumaßnahme gibt es im Internet unter: www.evag-erfurt.de. Die neuen Fahrtzeiten sind ebenso im Routenplaner hinterlegt sowie in der EVAG-App „Erfurt mobil“.

Autofahrer beachten bitte ebenso die neue Umleitung.

Dresden

Jährlich 875 Tonnen weniger Kohlendioxid-Emissionen // Dresdner Verkehrsbetriebe stellen Buslinie 68 auf Elektrobetrieb um (Meldung vom: 08.08.2022)

Ab Dienstag, dem 9. August 2022, betreiben die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) Ihre Buslinie 68 zwischen Goppeln und Niederwartha mit Elektrobussen. Auf der Buslinie 81, die zwischen Wilschdorf und Bahnhof Neustadt gemeinsam mit der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) betrieben wird, kommen zwei weitere Elektrobusse zum Einsatz. Die elektrisch angetriebenen Fahrzeuge reduzieren die Emissionen jährlich um rund 875 Tonnen Kohlendioxid. Das kommt besonders der Dresdner Innenstadt zugute.

„Angesichts der spürbaren Klimaveränderungen brauchen wir mehr umweltfreundliche Mobilität. Ich freue mich, dass die DVB als städtisches Tochterunternehmen dieses Ziel konsequent verfolgen. Die neuen Elektrobusse fahren vor allem auf der „68“ und helfen, die Luftqualität im Dresdner Zentrum zu verbessern. Bei einem Blick aus dem Rathausfenster kann ich jetzt täglich innovative Elektromobilität erleben - und zwar bei Bus und Bahn gleichermaßen“, sagt Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert.

Staatssekretärin Ines Fröhlich: „Die Gewährleistung von Mobilität ist essentiell für das Funktionieren von Wirtschaft und Gesellschaft. Ein leistungsfähiger und kundenfreundlicher ÖPNV gehört zweifellos zur Daseinsvorsorge. Ohne ihn ist die Klima- und Verkehrswende nicht denkbar. Darum unterstützen wir als SMWA die Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen dabei, auf klimafreundliche Antriebe umzustellen. Für die Stadt Dresden ist es ein lokaler Beitrag aber ein wichtiger zur Erreichung der Energie- und Verkehrswende insgesamt, die ohne den ÖPNV nicht möglich sind. Deshalb ein großer Dank an solche Partner wie die DVB beim gemeinsamen Erreichen unserer Klimaziele.“

Auch DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach sieht das Verkehrsunternehmen auf dem richtigen Weg. „Langfristig wollen wir unsere gesamte Busflotte auf Elektroantrieb umstellen und das Stadtbahnnetz weiter ausbauen. Dafür müssen wir gemeinsam mit der Stadt Dresden und mit Hilfe unserer Fördermittelgeber kontinuierlich in die Infrastruktur und den Fuhrpark investieren.“

Mitten durch das Zentrum und repräsentativ am Stadtrand

Mit der 22,3 Kilometer langen Buslinie 68 wurde für die Umstellung auf den rein elektrischen Betrieb eine Strecke ausgewählt, die mitten durch das Dresdner Stadtzentrum führt. Dort sind die Effekte für den Klimaschutz am größten. Dazu bietet die Linie mit nennenswerten Steigungen eine interessante Topographie für den E-Bus-Einsatz. Im Ferienfahrplan und wegen einer Baustelle kurz vor Goppeln fahren aktuell 11 Gelenkbusse auf der Linie. Später werden es werktags bis zu 16 Wagen sein.

Repräsentativ am Stadtrand verkehrt die 9,4 Kilometer lange Buslinie 81, auf der zwei 12 Meter lange DVB-Elektrobusse fahren sollen. Die Linie verbindet wichtige Gewerbestandorte im Norden mit dem Bahnhof Neustadt. Sie wird gemeinsam mit der VGM bedient, deren Busse mit konventionellem Antrieb unterwegs sind und ab Wilschdorf weiter in die Region fahren.

Seit Mitte Juni 2022 wurden die ersten E-Busse im DVB-Linienverkehr getestet und haben dabei schon 20.000 Kilometer störungsfrei zurückgelegt. Einige wurden zur Fahrereinweisung herangezogen.

Erstmals Gelenk-E-Busse in Dresden

Für den Linieneinsatz wurden 20 Elektrobusse bestellt, 18 Gelenkfahrzeuge mit einer Länge von 18 Metern und zwei Standardbusse, die 12 Meter lang sind. Damit kommen in Dresden zum ersten Mal batterieelektrisch angetriebene Gelenkbusse zum Einsatz. Insgesamt zwölf Busse sind bereits bei den DVB eingetroffen und einsatzbereit, sieben wurden vom Werk zur kurzfristigen Auslieferung angekündigt. Der letzte kommt bis Ende August nach Dresden. Im Gelenkbus können 37 Fahrgäste sitzen und 104 stehen, im Standardbus sind es 29 und 46. Die Wagen wiegen 20,6 beziehungsweise 13,8 Tonnen und haben eine Motorantriebsleistung von dauerhaft 285 kW und bis zu 500 kW als Spitzenwert. Der Antrieb ist deutlich leiser als der eines modernen und gut gedämmten Dieselbusses. Zur Heizung und Kühlung im Fahrgastraum dient eine elektrische Wärmepumpe. Bei extrem niedrigen Temperaturen mit zweistelligen Minusgraden sinkt der Wirkungsgrad von Wärmepumpen. Dann springt eine kleine Zusatzheizung an, die mit Heizöl oder synthetischen Kraftstoffen betrieben wird.

Die Speicher des Gelenk-E-Busses bestehen aus insgesamt zehn Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt-Batterien (NMC), beim Standardbus sind es acht. Sie befinden sich im Fahrzeugheck und auf dem Dach. Der nutzbare Energiegehalt beträgt rund 255 kWh beim Gelenkfahrzeug und 204 kWh beim Standardbus. Die Batterien werden permanent durch ein Diagnosesystem überwacht und schalten sich bei lokalisierter Wärmentwicklung automatisch ab. Dieser Batterietyp gilt als brandsicher. Der Fahrer kann die wichtigsten Bordfunktionen auf einem elektronischen Display einsehen. Für mehr Verkehrssicherheit besitzen die Fahrzeuge einen Notbrems- und einen Abbiegeassistenten.

Batterieladung im Betriebshof und am Endpunkt

Die Elektrobusse erhalten nachts im Betriebshof über Ladehauben unter der Hallendecke ihre Grundladung, so dass sie morgens mit voller Batterie auf Linie gehen können. Laut Hersteller habe sie schon damit eine Reichweite von mindestens 120 Kilometern. Weil die Wagen täglich aber zwischen 200 und 500 Kilometern fahren, wird an ausgewählten Endpunkten nachgeladen. Der Stromabnehmer, ein so genannter Pantograph, wird elektrisch ausgeklappt und verbindet sich mit einer vor Ort installierten Ladehaube. Der Busfahrer muss den Wagen nur exakt unter der Haube positionieren.

Während die nächtliche Ladung der Busse im Betriebshof mit maximal 150 kW langsam und bei geringer Stromstärke erfolgt, wird an den Endpunkten per Hochstrom bis 300 kW nachgeladen. Dafür genügen dann fünf bis zehn Minuten Wendezeit. Je Minute Nachladung schafft der Bus weitere zwei bis drei Kilometer Fahrstrecke. Zusammen mit der nächtlichen Grundladung kommen die Fahrzeuge dann problemlos über den Tag.

Auf der Linie 68 sind zwei Ladestationen auf der Leubnitzer Höhe und am Bahnhof Cossebaude, auf der „81“ eine in Wilschdorf geplant. Die Station Leubnitzer Höhe ist bereits in Betrieb, in Cossebaude beginnt der Aufbau am 9. August 2022 und eine Woche später starten die Bauleute in Wilschdorf. Ende August sollen alle drei Ladestation einsatzbereit sein.

Hybrid-Erfahrungen genutzt

In die Beschaffung sind die seit 2007 mit der Bus-Elektromobilität gemachten Erfahrungen eingeflossen. Seit dieser Zeit fuhren erste Serienhybridbusse in Dresden, ab 2015 hatten die DVB auch einen reinen Elektrobus im Linieneinsatz. Beide Fahrzeugarten wurden im Betrieb durch Absolventen der Technische Universität Dresden und anderer Hochschulen wissenschaftlich begleitet. Die Expertisen konzentrierten sich vor allem auf eine nachhaltige und effiziente Nutzung der Hochleistungsfahrzeugbatterie. Deren technische Weiterentwicklung hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht.

Investition in die Zukunft

In die 20 E-Busse investieren die DVB 17,4 Millionen Euro. Weitere 5,7 Millionen Euro sind Aufwendungen für die Ladeinfrastruktur im Betriebshof und an den Endpunkten. Für die Busse erhalten die DVB 4,8 Millionen Euro Fördermittel aus dem europäischen Fond zur regionalen Entwicklung (EFRE), vom sächsischen Wirtschaftsministerium (SMWA) kommen weitere 2,8 Millionen Euro für die Infrastruktur und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert die Mehrkosten des Elektroantriebs gegenüber herkömmlichen Dieselmotoren mit weiteren 9,6 Millionen Euro. Die DVB bringen 5,9 Millionen Euro Eigenmittel ein. Vor allem die Ladeinfrastruktur ist eine Investition in die Zukunft. Dort können künftig noch mehr Elektrobusse geladen werden. Die Ladeleistung wurde schon passend dimensioniert.


Dresdner ÖPNV langfristig elektrisch

Entsprechend des Gesetzes über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge, in dem die Vorgaben der europäischen „Clean Vehicles Directive“ in deutsches Recht überführt wurden, wollen die DVB in Zukunft weiter Elektrobusse kaufen. Wegen der immer noch sehr hohen Kosten ist man dabei auf ausreichend Fördermittel angewiesen. Das Zeitalter der oberleitungsfreien Elektromobilität in Dresden hat auch im Busbereich längst begonnen. Mit der Umstellung sind nun schon 15 Prozent der DVB-Busflotte rein elektrisch unterwegs.

Mit elektrischen Straßenbahnen haben die DVB schon sehr viel mehr Erfahrung: Sie fahren seit 1893 praktisch emissionsfrei durch Dresden. Heute nutzen alle Straßenbahnen ausschließlich „grünen Strom“ aus ökologischer Erzeugung. Das trifft auch auf die neuen Elektrobusse zu. Damit sind immer mehr DVB-Fahrgäste nahezu klimaneutral unterwegs.

Aktuell

Einschränkungen durch kurzfristige Instandsetzungsarbeiten im Harz (Stand 05.08.2022, 15 Uhr) (Meldung vom: 06.08.2022)

Wegen kurzfristiger Instandsetzungsarbeiten in den Streckenabschnitten Thale–Quedlinburg, Halberstadt–Heudeber-Danstedt, Köthen/Könnern–Baalberge und Staßfurt–Güsten sowie im Bahnhof Blankenburg kommt es seit 25. Juli zu Sperrungen und Einschränkungen im Zugverkehr.

In den genannten Bereichen wurden über 2.000 Betonschwellen identifiziert, die ausgetauscht werden müssen. Im Streckenabschnitt Nachterstedt-Hoym–Wegeleben wurden die Schwellen bereits ausgetauscht und der Zugverkehr konnte in den Mittagsstunden des 2. Augusts wieder aufgenommen werden. Die Wiederaufnahme des Zugverkehrs zwischen Staßfurt und Güsten soll am 8. August erfolgen, zwischen Halberstadt und Heudeber-Danstedt sollen die Züge ab 17. August wieder rollen. Die weiteren Abschnitte folgen zum 21. bzw. 25. August (Köthen/Könnern–Baalberge), 26. August (Bahnhof Blankenburg) und 28. August (Quedlinburg–Thale).

Die Mitarbeitenden der Deutschen Bahn tun alles dafür, die Arbeiten so schnell wie möglich umzusetzen. Wir bitten die Reisenden, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Betroffen sind folgende Abellio-Nahverkehrslinien:

->Abschnitt Staßfurt–Güsten:RE 10 Magdeburg–Erfurt und RB 41 Magdeburg–Aschersleben (kein Zugverkehr zwischen Staßfurt und Güsten)

Die Wiederaufnahme ist für den 8. August vorgesehen.

->Abschnitt Halberstadt–Heudeber-Danstedt:RE 4 Halle (Saale)–Goslar und RE 21 Magdeburg–Goslar (kein Zugverkehr zwischen Halberstadt und Wernigerode)

Die Wiederaufnahme ist für den 17. August vorgesehen.

->Abschnitt Köthen/Könnern–Baalberge: RB 47 Halle (Saale)–Bernburg (kein Zugverkehr zwischen Halle (Saale) und Bernburg)

Die Wiederinbetriebnahme zwischen Köthen und Baalberge ist für den 21. August vorgesehen; der Schwellenaustausch zwischen Könnern und Baalberge erfolgt während der derzeit laufenden Bauarbeiten mit Vollsperrung der Strecke bis zum 25. August

->Bahnhof Blankenburg: RE 31 Magdeburg–Blankenburg (kein Zugverkehr zwischen Blankenburg und Langenstein)

Die Wiederinbetriebnahme ist für den 26. August vorgesehen

->Abschnitt Quedlinburg–Thale: RE 11 Magdeburg–Thale (Züge enden in Quedlinburg)

Die Wiederinbetriebnahme ist für den 28. August vorgesehen

->Auf der Strecke Halle–Kassel kommt es durch eine eingleisige Verkehrsführung im Bereich Riestedt zu Verspätungen, insbesondere in Richtung Kassel. Die Arbeiten beginnen am 6.8. um 7 Uhr und werden voraussichtlich am 10.8. in den Abendstunden beendet.



Dresden

Straßenbahnen müssen Umleitung fahren // Reparatur eines Anschlusskanals Ludwig-Hartmann-Straße und Baumpflegearbeiten entlang der Wehlener Straße (Meldung vom: 06.08.2022)

Wegen der Reparatur eines schadhaften Anschlusskanals durch die Versorgungsunternehmen auf der Ludwig-Hartmann-Straße werden die Straßenbahnlinien 6, 10 und 12 von Montag, dem 8. August 2022, 4:15 Uhr bis Sonnabend, den 13. August 2022, 3:30 Uhr wie folgt umgeleitet:

Linie 6:Fährt ab Albertplatz über Sachsenallee zur Blasewitzer/Fetscherstraße und von dort weiter als Linie 12 über Straßburger Platz nach Leutewitz.

Linie 10:Wird ab Ludwig-Hartmann-Straße verlängert über Tolkewitz, Laubegast und Leuben nach Niedersedlitz. Sie ersetzt im Dresdner Osten die Linie 6.

Linie 12:Verkehrt von Leutewitz planmäßig über das Stadtzentrum und Straßburger Platz zur Blasewitzer/Fetscherstraße und von dort weiter als Linie 6 über Sachsenallee zum Albertplatz.

EV 6/12:Ersatzverkehr wird zwischen Blasewitzer/Fetscherstraße und Tolkewitz eingerichtet. Die Busse fahren jeweils über den Schillerplatz. Abends und nachts, wenn die Linie 10 nicht mehr fährt, sind sie bis Niedersedlitz unterwegs.

Aufgrund von parallel stattfindenden Baumpflegearbeiten durch die Stadt Dresden entlang der Wehlener Straße kommt von Montag, dem 8. August 2022, bis Mittwoch, den 10. August 2022, jeweils in der Zeit von 7:00 bis 19:00 Uhr folgende Umleitung hinzu:

Linie 4:Wird verkürzt von Weinböhla bis zur Gleisschleife Tolkewitz.

Linie 10:Wird verkürzt von der Messe Dresden bis zur Gleisschleife Tolkewitz.

EV 6/ EV 12:Der zwischen Blasewitzer/Fetscherstraße und Tolkewitz bestehende Ersatzverkehr wird in EV 6 und EV 12 aufgeteilt. Der EV 6 verlängert sich von Tolkewitz bis Niedersedlitz. Der EV 12 verlängert sich von Tolkewitz bis Laubegast.


Die Dresdner Verkehrsbetriebe bitten ihre Kunden aufgrund der wechselnden Umleitung um Verständnis. Auskünfte zur Linienführung erhalten Fahrgäste unter www.dvb.de auf der DVB-Homepage, über die Handy-App sowie telefonisch auf der Hotline 0351-8571011.

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr in Thüringen durch kurzfristige Krankmeldungen (Meldung vom: 05.08.2022)

Einschränkungen im Zugverkehr auf den Strecken Erfurt Hbf–Nordhausen, Erfurt Hbf–Kassel-Wilhelmshöhe und Saalfeld–Gera

Der Infrastrukturbetreiber der Deutschen Bahn (DB), die DB Netz AG, kämpft derzeit wie viele Unternehmen mit außergewöhnlich hohen Krankenständen. Bei kurzfristigen Krankmeldungen lassen sich diese leider auch durch flexible und vorausschauende Personalplanung nicht vollständig kompensieren. Bei den betroffenen Mitarbeitenden handelt es sich insbesondere um hochspezialisierte Fachkräfte in den Stellwerken, die kurzfristig nur schwer ersetzbar sind. Die krankheitsbedingten Einschränkungen führen auf verschiedenen Linien in Thüringen derzeit zu längeren Fahrzeiten und Zugausfällen.

Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die DB alle Reisenden um Entschuldigung. Fahrgäste sollten sich rechtzeitig vor Fahrtantritt über die elektronischen Auskunftsmedien www.bahn.de oder in der App DB Navigator über ihre jeweilige Verbindung informieren.

Folgende Strecken sind aktuell betroffen:

Erfurt Hbf–Nordhausen (RB 52, RE 55/56)

-Samstag, 6.8.2022
Auf den betroffenen Linien verkehren nur vormittags und abends einzelne Züge. Hintergrund ist die eingeschränkte Besetzung der Stellwerke in Erfurt Nord und Ringleben.

-​​​​​​​Sonntag, 7.8.2022

Züge der RB 52 verkehren zwischen Erfurt und Leinefelde. Die Linien RE 55/56 entfallen zwischen Sondershausen und Erfurt. Ob Ersatzverkehre möglich sind, wird geprüft. Hintergrund ist die eingeschränkte Besetzung der Stellwerke in Erfurt Nord, Ringleben und Hohenebra.

Erfurt Hbf–Kassel-Wilhelmshöhe (RE 2)

-Samstag, 6.8. bis Sonntag, 7.8.2022
Züge werden zwischen Erfurt und Bad Langensalza ohne Zwischenhalt umgeleitet. Hintergrund ist die eingeschränkte Besetzung der Stellwerke in Erfurt Nord und Ringleben.

Saalfeld–Gera (RE 12, RB 22)

-Samstag, 6.8. bis Sonntag, 7.8.2022
Zugfahrten finden bis 8 Uhr und ab 20 Uhr mit Verspätungen von bis zu 20 Minuten statt. Hintergrund ist die eingeschränkte Besetzung des Stellwerks Oppurg.

Sachsen-Anhalt

Einschränkungen im Zugverkehr (Update) (Meldung vom: 03.08.2022)

Am 2. August 2022 wurde in den Mittagsstunden der Abschnitt Nachterstedt-Hoym–Wegeleben für den Zugverkehr freigegbeben.

Als nächster Termin wird von der DB der 8. August 2022 für die Inbetriebnahme des Abschnitts Staßfurt - Güsten (RE10 und RB41) genannt.

Zwischen Halberstadt und Heudeber-Danstedt sollen die Züge ab 17. August 2022 wieder rollen.

Übersicht der betroffenen Abschnitte
Abschnitt Halberstadt–Heudeber-Danstedt: RE 4 Halle (Saale)–Goslar und RE 21 Magdeburg–Goslar (kein Zugverkehr zwischen Halberstadt und Wernigerode)
Die Wiederaufnahme ist für den 17. August 2022 vorgesehen.

Bahnhof Blankenburg: RE 31 Magdeburg–Blankenburg (kein Zugverkehr zwischen Blankenburg und Langenstein)

Abschnitt Quedlinburg–Thale: RE 11 Magdeburg–Thale (Züge enden in
Quedlinburg)

Abschnitt Köthen/Könnern–Baalberge: RB 47 Halle (Saale)–Bernburg (kein Zugverkehr zwischen Halle (Saale) und Bernburg)

Weitere Fahrplaninformationen unter www.abellio.de.

Dresden

Reicker Straße wieder frei – Straßenbahnen fahren bis Straßenbahnhof Reick // Gleisbauarbeiten auf der Prohliser Allee (Meldung vom: 29.07.2022)

Nach Freigabe der Reicker Straße für den Straßenbahnverkehr wird von Montag, dem 1. August 2022, 4:00 Uhr bis Montag, den 29. August 2022, 3:30 Uhr auf der Straßenbahntrasse nach Prohlis gebaut. Dann finden im Zuge der Prohliser Allee Reparaturen an den Gleisen statt. Für die Linien 1, 9 und 13 ergeben sich im genannten Zeitraum folgende Änderungen:

Linie 1:Erhält eine verkürzte Linienführung. Sie verkehrt von Leutewitz über Abzweig nach Reick bis zum Albert-Wolf-Platz.

Linie 9:Fährt von Kaditz planmäßig durch die Innenstadt und über Wasaplatz bis zur Haltestelle „Trattendorfer Straße“. Die Wagen wenden anschließend im Straßenbahnhof Reick.

Linie 13:Wird ebenfalls verkürzt. Von Kaditz verläuft die Fahrtstrecke planmäßig über Sachsenallee und Wasaplatz bis zur Station „Trattendorfer Straße“.


EV 9/13:Ersatzverkehr mit Bussen. Verkehrt zwischen der Station „Trattendorfer Straße“ über Albert-Wolf-Platz zum Endpunkt Prohlis.


Grund der Umleitungen sind Bauarbeiten auf der Gleistrasse Prohliser Allee. Zwischen den Stationen „Albert-Wolf-Platz“ und „Jacob-Winter-Platz“ werden auf einer Länge von insgesamt 960 Metern neue Schienen verlegt. Die alten liegen seit 1981 auf der Bahntrasse. Sie sind nach Jahren hoher Beanspruchung nun verschlissen und müssen getauscht werden. Dabei prüfen die Gleisbauer auch die Befestigungen an den Schwellen. Zum Abschluss wird eine neue Raseneindeckung für den Lärmschutz im dicht besiedelten Wohngebiet aufgelegt. Der Autoverkehr kann mit Einschränkungen der Fahrbahnbreite an der Baustelle vorbeifahren. Die Kosten für die Reparatur belaufen sich auf rund 500.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr auf der Strecke zwischen Halle (Saale) und Kassel (Meldung vom: 29.07.2022)

Aufgrund fehlender Fahrdienstleiter und Weichenwärter kommt es in den kommenden Tagen zu Verspätungen.In den kommenden Tagen werden entlang der Bahnstrecke zwischen Halle (Saale) und Kassel mehrere für den Zugverkehr wichtige Stellwerke durch die DB Netz AG zeitweise nicht besetzt. Daher kann es ab heute Abend, 29.07., bis einschließlich Sonntag, 07.08., zu umfangreichen Verspätungen und gegebenenfalls auch Zugausfällen auf dieser Verbindung kommen.

Betroffen davon sind vor allem die Regionalexpresslinien RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde sowie RE 9 Halle (Saale) – Kassel. Auch die Züge der S7 zwischen Halle (Saale) und Lutherstadt Eisleben können betroffen sein.

Reisende werden gebeten, sich in den Auskunftsmedien vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren

Sachsen-Anhalt und Thüringen

Streckensperrung in Thüringen und Änderungen in Sachsen-Anhalt (Meldung vom: 28.07.2022)

Für Zugreisende in Sachsen-Anhalt gibt es Licht am Horizont: Bis kommenden Dienstag, den 2. August 2022, soll der Austausch der Schwellen zumindest auf dem ersten betroffenen Abschnitt erfolgt sein. Im Laufe dieses Tages wird Abellio dann den Zugverkehr zwischen Aschersleben und Halberstadt wieder aufnehmen können.

Sperrung Etzleben und Sömmerda
Sperrung auf der Strecke zwischen Sömmerda und Sangerhausen am 29. und 30. Juli 2022.

Vom 29. Juli 2022 früh, 5 Uhr, bis Samstag, den 30.07., 12 Uhr, wird nun der Streckenabschnitt zwischen Sömmerda und Etzleben gesperrt, um Schwellen auszutauschen. Betroffen davon sind die Züge der Regionalexpresslinie RE 10 Erfurt - Magdeburg und die Regionalbahnlinie RB 59 Erfurt – Sangerhausen.

In diesem Zeitraum wird die RB 59 zwischen Erfurt und Sömmerda verkehren.
Der RE 10 wird zwischen Etzleben und Sandersleben verkehren, ab dort ist die Verbindung bis Staßfurt wegen der dortigen Streckensperrung wieder unterbrochen.

Abellio bemüht sich um die Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs zwischen Sömmerda und Etzleben. Aufgrund der sehr kurzfristigen Ankündigung der Sperrung wird das aber vermutlich nicht möglich sein. Reisende werden gebeten, alternative Verkehrsmittel zu nutzen.

Aktuell

Großräumige Streckensperrungen: Änderungen auf der Strecke Halle (Saale) - Könnern (Meldung vom: 27.07.2022)

- Linie RB 47 verkehrt bis auf Weiteres nicht
- Züge der Linien RE 4 und RE 24 bedienen Unterwegshalte zwischen Halle und Könnern

Im Rahmen der großräumigen Streckensperrungen durch die DB Netz AG in Sachsen-Anhalt ist auch der Streckenabschnitt zwischen Könnern und Baalberge gesperrt. Das hat Auswirkungen auf den Zugverkehr zwischen Halle (Saale) und Könnern. Bis auf Weiteren entfallen die Fahrten der Regionalbahnlinie RB 47 Halle – Bernburg auf der gesamten Strecke.

Die Züge der Regionalexpresslinien RE 4 und RE 24, die gegenwärtig zwischen Halle und Aschersleben verkehren, halten daher an allen Unterwegshalten zwischen Halle-Trotha und Könnern. Das betrifft neben Trotha die Haltestellen Teicha, Wallwitz, Nauendorf und Domnitz. Fahrgäste können damit im Stundentakt diese Orte erreichen oder von dort in Richtung Halle oder Aschersleben fahren. Die Haltestellen Wohnstadt Nord, Zoo und Steintorbrücke in der Stadt Halle können nicht bedient werden.

Reisende von Halle (Saale) nach Bernburg nutzen bitte die Züge der Linie RE 30 bis Köthen und ab dort den regulären Schienenersatzverkehr für die RB 50 bis Bernburg.

Fahrgstinformationen
Die NASA GmbH teilt mit, dass ab sofort auf www.insa.de die aktuellen Sperrungen und der anlaufende Ersatzverkehr abgerufen werden kann. Die Daten werden täglich in Absprache mit der DB Netz AG und Abellio aktualisiert.

Sachsen (ZVON)

Fahrpreisänderungen zum 1. August 2022 (Meldung vom: 26.07.2022)

Ab 1. August 2022 gelten im Bereich des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) neue Tarife. Das hatte die Verbandsversammlung des Zweckverbandes bereits im März 2022 beschlossen. Die Verkehrsunternehmen begründeten die Erhöhung der Preise mit Kostensteigerungen bei Energie- und Rohstoffkosten, gestiegenen Personalkosten aufgrund hoher Tarifabschlüsse sowie gestiegenen Kosten bei den Ersatzteilen.

Die letzte Preisanpassung fand im August 2019 statt.

Die Preise werden über alle Fahrscheinarten moderat angepasst. Abo-Monatskarten werden im Vergleich weniger stark erhöht, als beispielsweise Einzelfahrten.

Die Preise der EURO-NEISSE-Tickets ändern sich nicht.
Ebenso bleiben die Preise der BildungsTickets und AzubiTickets sowie der ermäßigten Einzelfahrscheine und 4-Fahrtenkarte unverändert.
Fahrgäste können auf der Website des ZVON im ZVON-Tarifrechner die neuen Preise finden.

Die Tarifanpassung umfasst u.a. folgendes:
- Der Einstiegspreis im Regionalverkehr sowie die Einzelfahrt im Stadtverkehr (normal) steigt von 1,60 Euro auf 1,70 Euro.
- Die Preise der Tageskarte steigen um 0,50 Euro bis 1,50 Euro – je nach Personenzahl.
- Der Rabatt für HandyTickets wird abgeschafft.
- Anpassung des Übergangstarifs VVO-ZVON
- Die Jahreskarte wird abgeschafft. Jahreskarten, die bereits ausgegeben wurden behalten Ihre Gültigkeit. Letztmalig wurden Jahreskarten zum 1.7.2022 ausgegeben.
- Das FerienTicket ZVON-VVO wird es nicht mehr geben. Künftig wird nur noch das FerienTicket Sachsen angeboten.
- Abo-Monatskarten Senioren und Monatskarten Senioren werden um 2,00 Euro, die Abo-Partnerkarte Senioren wird um 1,50 Euro erhöht.

Was passiert mit Fahrscheinen zum alten Preis?
Alle Fahrausweise, deren Preis sich nicht erhöht, können auch weiterhin verwendet werden. Vor dem 1. August 2022 erworbene Jahreskarten gelten bis zum Ende ihrer zeitlichen Gültigkeit. Monats- und Wochenkarten zum alten Preis können letztmalig am Tag vor der Tarifänderung entwertet werden und gelten dann bis zum Ende ihrer zeitlichen Gültigkeit.

Einzelfahrscheine und Tageskarten zum alten Preis können letztmalig am Tag vor der Tarifänderung entwertet werden.
4er-Karten zum alten Preis können innerhalb von drei Monaten genutzt werden, wenn die Entwertung mindestens eines Abschnittes dieser Karte spätestens am Tag vor der Tarifänderung erfolgt.

Nicht genutzte Fahrausweise zum alten Preis – bei 4er-Karten darf keine Entwertung vorgenommen worden sein – können innerhalb von drei Monaten nach Tarifänderung gegen Wertausgleich bei dem Unternehmen umgetauscht werden, bei dem sie erworben wurden.

Aktuell

Änderungen bei Streckensperrungen in Sachsen-Anhalt (Meldung vom: 26.07.2022)

Abellio arbeitet derzeit intensiv daran, die Folgen der gestern sehr kurzfristig anberaumten Instandsetzungsarbeiten der DB Netz AG am Schienennetz in Sachsen-Anhalt für die Fahrgäste abzumildern. Es ist dem Unternehmen bereits gelungen, auf zwei betroffenen Streckenabschnitten Ersatzverkehre einzurichten.

Zwischen Goslar und Wernigerode verkehren nun in einem Zwei-Stunden-Takt die von Abellio für die Zeit des 9-Euro-Tickets zusätzlich eingesetzten Züge. In den Abendstunden kommt es allerdings zu Lücken in diesem Zwei-Stunden-Takt.

Auf dem Streckenabschnitt zwischen Quedlinburg und Thale ist bis auf Weiteres ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Auf den anderen betroffenen Abschnitten fahren bislang vereinzelt Busse. Abellio arbeitet weiter daran, auch auf diesen Strecken Ersatzverkehre einzurichten.

Trotz der Ersatzverkehre werden Reisende, deren Ziel außerhalb der betroffenen Gebiete liegt, dringend gebeten, die Region weiträumig zu umfahren.

Wann die Instandsetzungsarbeiten beendet sein werden, ist noch nicht bekannt.

Kein Zugverkehr zwischen Könnern und Bernburg
Seit heute, 26. Juli 2022, Nachmittag ist auch der Streckenabschnitt zwischen Könnern und Baalberge gesperrt. Davon betroffen ist die Regionalbahnlinie RB 47 Halle (Saale) – Bernburg. Der Zugverkehr auf dem Streckenabschnitt zwischen Könnern und Bernburg ist eingestellt. Die Züge der Linie RB 47 können nur noch unregelmäßig zwischen Halle (Saale) und Könnern verkehren.

Reisende werden dringend gebeten, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren.

Sachsen (VMS)

Neue Fahrpreise ab 1. August 2022 (Meldung vom: 26.07.2022)

Ab 1. August gelten im Bereich des Verkehrsverbundes Mittelsachsen neue Tarife. Die Ticketpreise steigen um 6,6 Prozent. Das hatte die Verbandsversammlung des Zweckverbandes bereits im März 2022 beschlossen.

Jens Meiwald, Vorsitzender des VMS-Tarifbeirates, sagte im März: „Die Tarifanpassung ist dem VMS in Zusammenarbeit mit den kooperierenden Verkehrsunternehmen nicht leichtgefallen. Sie ist aber für einen funktionierenden Nahverkehr notwendig und deckt allenfalls einen Teil der gestiegenen Kosten ab.“

Der Preis für einen Einzelfahrschein (Preisstufe 1) steigt um 20 Cent auf 2,50 Euro. Die Abo-Monatskarte (Preisstufe 1) wird um vier Euro teurer, steigt auf 55 Euro. Entsprechend verteuern sich Fahrscheine und
Monatskarten der anderen Preisstufen. Die kompletten Änderungen entnehmen Sie bitte dem Anhang.

Positiv: Unberührt von den Veränderungen sind die Preise für „JungeLeuteTicket“, „SeniorenTicket“, „SeniorenTicket Partner“, „AzubiTicket Sachsen“, „BildungsTicket“ „FerienTicket Sachsen“ sowie „FerienTicket VMS+VVV“.

Neu im Sortiment ist eine 10er-Tageskarte, deren einzelne Tagesabschnitte ohne zeitliche Beschränkung abgefahren werden können. Dies ist für Fahrgäste interessant, die wegen Homeoffice oder flexibler Arbeitszeiten und -orte kein Monatsabo mehr benötigen. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich digital - über die Apps Handy-Ticket Deutschland, DB Navigator und MRB.

Neu ist ebenfalls, dass das „JungeLeuteTicket“ nun bereits ab einem Alter von 15 Jahren gilt (vorher 16 Jahre).

Gestrichen wird die Wochenkarte (sinkende Verkaufszahlen, Einführung 10er-Tageskarte), die Abo-Monatskarte Schüler/Azubi entfällt ebenfalls: Den wenigen Kunden, die diese Produkte derzeit noch nutzen, wird alternativ die
Nutzung anderer attraktiver Pauschalpreis-Abos („BildungsTicket“, „AzubiTicket“) bzw. ermäßigter Monatskarten angeboten.

Die Vorbereitung für die Tarifanpassung lief bereits seit Herbst 2021. Die in den vergangenen Monaten stark gestiegenen Energiepreise sind in der jetzigen Tarifanpassung nicht eingepreist.

Die Änderungen erfolgen unabhängig von der Diskussion um eine Anschlussregelung für 9-Euro-Ticket

Aktuell

Großräumige Streckensperrungen im Zugverkehr in Sachsen-Anhalt (Meldung vom: 25.07.2022)

Aufgrund von sehr kurzfristig anberaumten Instandsetzungsarbeiten der DB Netz AG am Schienennetz in Sachsen-Anhalt wird es ab morgen, 26.7.2022, zu umfangreichen Einschränkungen im Zugverkehr in Sachsen-Anhalt kommen. Betroffen ist vor allem der Zugverkehr im und durch den Harz.

Als erste Maßnahme wurde bereits heute, 25.7.2022, um 16.30 Uhr der Abschnitt zwischen Quedlinburg und Thale gesperrt. Die Züge der Regionalexpresslinie RE 11 enden in Quedlinburg.

Bereits heute, 25.7.2022, zum Betriebsschluss wird der Bahnhof Blankenburg vom Netz abgekoppelt. Der letzte Zug bis nach Blankenburg (Harz) fährt 20:05 Uhr ab Halberstadt. Danach fahren die Züge der Regionalexpress-Linie RE 31 nur noch bis und ab Langenstein.

Kein Zugverkehr zwischen Halberstadt und Goslar, Aschersleben und Halberstadt sowie zwischen Staßfurt und Güsten
Ab morgen, Dienstag, den 26.7.2022, 11 Uhr, wird der Zugverkehr kurzfristig zwischen Halberstadt und Goslar eingestellt. Betroffen davon sind die Regionalexpresslinien RE 4 Halle (Saale) – Goslar und RE 21 Magdeburg – Goslar sowie der am Wochenende verkehrende Harz-Berlin-Express HBX.

Ab Mittwoch, 27.07., können auch zwischen Aschersleben und Halberstadt keine Züge mehr fahren. Die Züge der Regionalexpresslinien RE 4 Halle (Saale) – Goslar sowie RE 24 Halle (Saale) – Halberstadt verkehren dann nur zwischen Halle und Aschersleben. Die Fahrten der RB 44 Aschersleben – Halberstadt entfallen.

Ebenfalls ab Mittwoch wird der Streckenabschnitt zwischen Staßfurt und Güsten für den Zugverkehr gesperrt. Daher verkehren die Züge der Linie RE 10 Magdeburg – Erfurt nur zwischen Magdeburg und Staßfurt bzw. Erfurt und Güsten. Auch die Regionalbahnlinie RB 41 Magdeburg – Aschersleben verkehrt nur zwischen Magdeburg und Staßfurt.

Aufgrund der Kurzfristigkeit der großflächigen Sperrungen und der umfangreichen und nicht vorgeplanten betrieblichen Änderungen ist auch auf anderen Verbindungen im Dieselnetz Sachsen-Anhalt (DISA) mit Verspätungen und Ausfällen zu rechnen.

Da die Maßnahmen äußerst kurzfristig angekündigt wurden, war leider keine Vorbereitung und Planung möglich. Dementsprechend kann vorerst nur vereinzelt Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden, da kurz- bis mittelfristig keine Buskapazitäten zur Verfügung stehen. Reisende werden gebeten, auf andere Linien oder Verkehrsmittel auszuweichen.

Wir bedauern die entstehenden Unannehmlichkeiten für unsere Fahrgäste. Als Verkehrsunternehmen sind wir aber auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen.

Leipzig

Baustelle Wilhelm-Liebknecht-Platz ab 1. August 2022 (Meldung vom: 25.07.2022)

Mit der Fertigstellung der Gleisanlagen in der Kurt-Schumacher- und Erich-Weinert-Straße kommt es ab 1. August 2022 zu Fahrplanänderungen bei der Straßenbahn und beim Bus. Im Bereich des Wilhelm-Liebknecht-Platz beginnt somit eine neue Bauetappe und die Arbeiten verlagern sich in Richtung Norden.

Straßenbahn
Die Linie 9 verkehrt wieder über die Berliner Straße und kann die Haltestelle Wilhelm-Liebknecht-Platz wieder bedienen.

Die Linie 14 fährt ebenfalls wieder planmäßig, dafür entfällt die Baulinie 34.

Zwischen den Haltestellen Münzgasse, LVZ und Georg-Schumann-/Lindenthaler Straße fährt die Straßenbahnlinie 10 weiterhin mit Umleitung über Thomaskirche, Leibnizstraße und Waldplatz.

Die Straßenbahnlinie 11 wird zwischen Hauptbahnhof und Georg-Schumann-/Lindenthaler Straße mit Umleitung über Goerdelerring, Zoo und Menckestraße fahren. Die Straßenbahnlinie 16 wird zwischen Wilhelm-Liebknecht-Platz und Eutritzscher Zentrum über Apelstraße und Theresienstraße umgeleitet.

Ebenfalls planmäßig verkehrt wieder die Nachtlinie N10.

Bus
Die Umleitung der Buslinien 72/73, 90 wurden aufgehoben und verkehren wieder planmäßig.

Weitere Informationen
Weitere Informationen und Umleitungskarten finden Sie unter www.L.de/baustellen

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Markranstädt und Großkorbetha auf der Linie RB 20 (Meldung vom: 25.07.2022)

Aufgrund von Bauarbeiten durch die DB Netz AG wird der Streckenabschnitt zwischen Markranstädt und Großkorbetha von Donnerstag, 28. Juli 2022, bis einschließlich Mittwoch, 3. August 2022, für den Zugverkehr gesperrt. Betroffen von dieser Maßnahme sind die Züge der Regionalbahnlinie RB 20 Leipzig – Eisenach.

Die Züge werden in diesem Zeitraum zwischen Markranstädt und Großkorbetha durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

Änderungen der Abfahrtzeiten
In Leipzig fahren die Züge der Linie RB 20 daher 40 Minuten früher ab als im regulären Fahrplan vorgesehen. In Großkorbetha fahren die Züge in Richtung Erfurt und Eisenach dann fahrplangemäß. Ab Markranstädt fahren die Züge nach Leipzig 40 Minuten später ab. Abellio bittet die Fahrgäste, in diesem Zeitraum eine längere Reisezeit einzuplanen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der Fahrplanauskunft des Mitteldeutschen Verkehrsverbunds MDV oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Köthen und Bernburg auf der Linie RB 50 (Meldung vom: 25.07.2022)

Aufgrund von Gleiserneuerungsarbeiten durch die DB Netz AG wird der Streckenabschnitt zwischen Köthen und Baalberge von Donnerstag, 28. Juli 2022, bis einschließlich Samstag, 20. August 2022, für den Zugverkehr gesperrt. Betroffen von dieser Maßnahme sind die Züge der Regionalbahnlinie RB 50 Aschersleben – Dessau Hbf.

Die Züge werden in diesem Zeitraum zwischen Köthen und Bernburg Hbf. durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. In Bernburg und Köthen besteht jeweils Anschluss an die Züge von und nach Aschersleben bzw. Dessau. Am frühen Morgen und in den Abendstunden kann es zu Anpassungen im Fahrplan der Züge kommen. Aufgrund der längeren Fahrtzeit der Busse bittet Abellio die Fahrgäste, eine längere Reisezeit einzuplanen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Aktuell

Erneut Zugausfälle und Verspätungen am Wochenende möglich (Meldung vom: 22.07.2022)

Aufgrund der wieder deutlich gestiegenen Zahl von Corona-Fällen bleibt der Krankenstand beim Fahrpersonal von Abellio unvermindert hoch. Trotz aller Bemühungen, möglichst viele Züge fahren zu lassen, wird es daher auch an diesem Wochenende wieder vermehrt zu Zugausfällen kommen. Erschwert wird die Lage durch zusätzlich notwendige Schichten aufgrund von Baumaßnahmen am Schienennetz. Der Schwerpunkt der Krankheitswelle und der Ausfälle liegt im Saale-Thüringen-Südharz-Netz, und dort vor allem im nördlichen Thüringen. Der kurzfristige Personalmangel aufgrund der Krankheitswelle kann sich aber auf die gesamten von Abellio betriebenen Strecken auswirken.

Darüber hinaus wirken sich die zahlreichen Baumaßnahmen im Netz auf den Zugverkehr aus. So kann es am Wochenende vermehrt zu Verspätungen kommen. Dazu trägt neben Streckensperrungen und Schienenersatzverkehr auch die zusätzliche Belastung der Trasse Kassel –Halle durch Güterverkehr bei, der wegen der Gleisbauarbeiten zwischen Erfurt und Weimar umgeleitet werden muss.

Fahrgäste werden dringend gebeten, sich vor Reiseantritt in den Auskunftsmedien darüber zu informieren, ob die von ihnen gewünschten Verbindungen betroffen sind.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de/verkehr-aktuell-md Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem über die kostenfreie *Abellio-Hotline 0800 223 55 46*. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Thüringen

Cabrio-Wagen der Thüringer Bergbahn fährt nach Sanierung wieder (Meldung vom: 20.07.2022)

Der besondere Aufsatz für die Güterbühne auf der Steilstrecke ist bei schönem Wetter bis zum Herbst wieder im Einsatz. Der Cabrio-Wagen wurde Anfang Dezember 2021 ins Dampflokwerk Meiningen transportiert und dort komplett überholt. Die Spezialisten für historische Eisenbahnfahrzeuge haben dabei den Fußboden, die Entwässerung, die Beschallungs- und Bedientechnik erneuert sowie diverse kosmetische Reparaturen ausgeführt.

Anfang Juni kehrte der Wagen nach Lichtenhain/Bergbahn zurück und die letzten Arbeiten wurden erledigt. Mit Unterstützung durch Monteure des Dampflokwerks Meiningen erfolgte der Einbau der neuen Sitze und wurde weitere Technik installiert. Durch den Einbau von mehreren Klappsitzen anstelle der bisherigen Theke konnte Platz für Kinderwagen oder Fahrräder geschaffen werden. Die Thüringer Bergbahn hat für die umfangreichen Modernisierungsarbeiten 87.000 Euro investiert.

Der Cabrio-Wagen wurde aus einem Bahndienstwagen eines ehemaligen Bauzuges als offener Aufsatzwagen für die Thüringer Bergbahn gebaut und ist seit 2008 im Einsatz. Betrieblich als Wagen 3 bezeichnet, kann er im Wechsel mit dem geschlossenen Aufsetzwagen auf der Güterbühne befördert werden. Die einzigartige Besonderheit dieser Standseilbahn, dass sie für den Transport von Eisenbahnwagen gebaut wurde, ermöglich nun diesen Wechsel der aufgesetzten Wagen zum Personentransport. Da das Cabrio deutlich länger als der geschlossenen Aufsetzwagen ist, ragt es weit über die Güterbühne hinaus und man hat dadurch noch viel schönere Ausblicke, da man noch höher über dem Gleis steht.

Nun sind alle drei Personenwagen der Standseilbahn wieder im besten Zustand und einsatzbereit für das Jubiläumsjahr 2023, in dem die Thüringer Bergbahn ihren 100. Geburtstag begehen wird.


Begegnung im Cabrio, Foto: Philipp Beyer/OBS

Dresden

Verkehrsbetriebe lassen Endpunkt Weixdorf zuwachsen (Meldung vom: 19.07.2022)

Manche Fahrgäste der Linie 7 werden es ganz sicher schon bemerkt haben: In der Gleisschleife am Endpunkt Weixdorf der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) steht das Gras mannshoch! Doch das ist keineswegs Nachlässigkeit der DVB-Verantwortlichen für die Gleispflege, sondern ein ganz gezielter Versuch zur Verbesserung der Biodiversität.

In der Gleisschleife wurde eine so genannte Langschnittfläche mit rund 70 Metern Durchmesser angelegt. Die mehr als 3.500 Quadratmeter große Fläche wird nur noch zwei Mal im Jahr gemäht. Das hochgewachsene Gras hat mehr Widerstandskraft gegen die aktuellen Temperaturen und gegen die anhaltende Trockenheit. Mittlerweile blühen dort Wildblumen und Kräuter, eine gezielte Einsaat durch die DVB-Gleisfachleute erfolgte aber nicht. Zahlreiche Insekten haben den Lebensraum schon angenommen, besonders interessieren sich Honigbienen für die neuen Möglichkeiten zur Nektarsammlung. Die DVB sehen die Grünfläche als weiteren Baustein zum Klimaschutz, der zu den Grundprinzipien des Unternehmens gehört.

Neben dem positiven Effekt für Natur und Umwelt hat das Projekt den Vorteil, dass gleichzeitig Kosten durch die reduzierte Pflege eingespart werden. Lediglich entlang des Straßenbahngleises wird ein etwa drei Meter breiter Streifen regelmäßig gekürzt, damit die Fahrersicht jederzeit gewährleistet ist. Das ist eine Frage der Sicherheit im Bahnbetrieb.

Bewährt sich das Projekt, könnten weitere Flächen folgen. Vor allem solche, die an den Endpunkten der Straßenbahn innerhalb einer Gleisschleife liegen.


Biotop Weixdorf, Fotos: DVB AG

Erfurt

EVAG-Tramlink fährt zu Testzwecken durch Mainz (Meldung vom: 19.07.2022)

Die Mainzer Verkehrsgesellschaft erhält zu Testzwecken einen Tramlink aus der Fahrzeugflotte der EVAG. Hintergrund ist der geplante Straßenbahnausbau und die steigende Fahrgastnachfrage, die künftig längere und breitere Straßenbahnen in der Gutenbergstadt nötig machen könnten.

Seit 34 Jahren besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Mainz und Erfurt. Diese wird u.a. von den beiden Verkehrsunternehmen durch regelmäßigen Austausch und Treffen gepflegt. Der Tramlink 802 wurde deshalb mit der Aufschrift „Partnerstadtbahn“ versehen. Die „Partnerstadt-Straßenbahn“ wird in dieser Woche per Schwertransport nach Mainz gebracht und dort für sechs Wochen im Straßenbahnnetz getestet.


Der vordere Teil des Tramlink 802 auf dem Tieflader.
Foto: EVAG/Olivia Peisker

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr auf der Strecke zwischen Halle (Saale) und Kassel (Meldung vom: 19.07.2022)

Aufgrund von Schäden an den Gleisen auf verschiedenen Streckenabschnitten rund um Nordhausen kommt es gegenwärtig zu Zugausfällen und umfangreichen Verspätungen im Zugverkehr auf der gesamten Strecke zwischen Halle (Saale) und Kassel. Mehrere Abschnitte auf der Strecke können nur eingleisig befahren werden. Betroffen sind folgende Linien:
Regionalexpress RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde
Regionalexpress RE 9 Halle (Saale) – Kassel-Wilhelmshöhe
Regionalbahn RB 57 Nordhausen – Heilbad Heiligenstadt

Wann die Einschränkungen beendet sein werden, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de/verkehr-aktuell-md. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Aktuell

Zugausfälle am Wochenende bei Abellio möglich (Meldung vom: 15.07.2022)

Außerordentlich hoher Krankenstand in der Region Südharz und Eichsfeld - Fahrgäste sollten sich vor Reiseantritt informieren

Aufgrund eines außerordentlich hohen Krankenstandes beim Fahrpersonal in den Regionen Südharz, Mansfelder Land und Eichsfeld wird es an diesem Wochenende zu vermehrten Ausfällen von Zügen kommen. Der Schwerpunkt liegt auf den genannten Regionen, der kurzfristige Personalmangel aufgrund der Krankheitswelle kann sich aber auf die gesamten von Abellio betriebenen Netze auswirken.Abellio arbeitet gegenwärtig intensiv daran, so viele Züge wie möglich fahren zu lassen. Daher ist noch nicht abzusehen, welche Züge genau ausfallen werden. Fahrgäste werden dringend gebeten, sich vor Reiseantritt in den Auskunftsmedien darüber zu informieren, ob der Zug betroffen ist, mit dem sie fahren möchten.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de/verkehr-aktuell-md
Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit,
sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Dresden

Baumaßnahmen in der Neustadt und in Reick (Meldung vom: 14.07.2022)

Mehrere DVB-Linien werden in den Ferien umgeleitet

Mit Beginn der Sommerferien stehen neue Umleitungen im Netz der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) an. Insbesondere die Neustadt und der Stadtteil Reick sind betroffen.

Baumaßnahmen auf der Antonstraße
Die Bauarbeiten auf der Hansastraße zwischen dem Schlesischen Platz und der Großenhainer Straße laufen bereits seit 8. Juli. Hier wird der gesamte Straßenzug unter der Eisenbahnbrücke einschließlich der Haltestelle Hansastraße sowie der Weichenanlagen auf dem Schlesischen Platz und der Eisenbahnstraße grundhaft saniert. Die Haltestelle Hansastraße wird barrierefrei. Zudem entstehen durchgehende Radwege, bessere Fußwege, neue Lichtsignalanlagen und eine moderne Straßenbeleuchtung mit LED-Technik. Parallel werden alle unterirdischen Ver- und Entsorgungsleitungen neu geordnet und modernisiert.

Weil der Schlesische Platz ohnehin für den Straßenbahnverkehr gesperrt werden muss, wird in den Sommerferien auch die Trasse auf der Antonstraße zwischen Albertplatz und Leipziger Straße saniert. Die Gleise sind am Ende ihrer Nutzungsdauer angekommen und werden auf den vorhandenen Schwellen erneuert. Gleichzeitig bringen die Bauleute die Oberleitungsanlage auf Vordermann.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahmen betragen rund 11 Millionen Euro. Davon werden knapp 6 Millionen Euro von Bund und Land gefördert. Der Rest wird über Eigenmittel der Landeshauptstadt und der DVB finanziert.
Weil der Bereich zwischen Albertplatz und Leipziger Straße nicht befahren werden kann, treten ab Freitag, 15. Juli 2022 folgende Linienänderungen in Kraft:

Linien 3, 6 und 11
Die Linie 3 verkehrt verkürzt von Coschütz kommend zum Albertplatz und von dort als Linie 6 nach Niedersedlitz.

Die Linie 6 wird geteilt und fährt auf dem westlichen Ast von Wölfnitz kommend bis zur Anton-/Leipziger Straße und von dort über die Leipziger Straße nach Mickten.
Auf dem östlichen Ast verkehrt sie von Niedersedlitz kommend bis zum Albertplatz und von dort weiter als Linie 3 nach Coschütz.

Die Linie 11 wird zwischen Albertplatz und Postplatz über den Carolaplatz und die Augustusbrücke umgeleitet.

Ersatzverkehre
Der Ersatzverkehr für die Linie 3 verkehrt zwischen dem Wilden Mann und dem Albertplatz und fährt dabei in Richtung Zentrum nicht über den Bahnhof Neustadt.
Für die Linien 6 und 11 wird zwischen Albertplatz, Kongresszentrum und Postplatz ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Linie 4 und 9
Für eine Kleinreparatur in der Robert-Blum-Straße fahren zusätzlich die Linien 4 und 9 am Wochenende 16./17. Juli 2022 eine Umleitung über das Kongresszentrum und die Marienbrücke.

Baumaßnahme in Reick
Auch auf der Reicker Straße stehen Baumaßnahmen an, allerdings etwas kleiner dimensioniert. Hintergrund ist auch hier der Verschleiß der Schienen, die auf einer Länge von 150 Metern ausgetauscht werden müssen. Zugleich werden bei dieser Gelegenheit auf insgesamt etwa 900 Metern Länge Reparaturen an der Straßenbettung ausgeführt, unter anderem auch auf der Niedersedlitzer Straße. Die Baumaßnahmen kosten etwa 760.000 Euro und werden aus dem Budget für den laufenden Unterhalt der DVB bestritten.

Wegen der Bauarbeiten auf der Reicker Straße treten ab Montag, 18. Juli 2022 folgende Linienänderungen in Kraft:
Die Linien 9 und 13 fahren verkürzt bis zur Haltestelle Hugo-Bürkner-Straße, weiter bis Prohlis dann mit dem Schienenersatzverkehr.

Einschränkungen für den Autoverkehr
Während der Sommerferien ist die Antonstraße zwischen Albertplatz und Leipziger Straße halbseitig gesperrt. Der Autoverkehr fließt in dieser Zeit aus Richtung Albertplatz an der Baustelle vorbei. In der anderen Richtung gibt es eine Umleitung über die Kleine Marien-brücke und den Carolaplatz zum Albertplatz.

In Reick wird der Autoverkehr kaum von den Baumaßnahmen beeinträchtigt. An einigen Stellen wird lediglich die Fahrbahn eingeengt und eine Bauampel aufgestellt. In den Rudolf-Bergander-Ring kann zeitweilig nur aus einer Richtung abgebogen werden.

Informationen zum ÖPNV
Auskünfte zum Fahrplan oder den Tarifen erhalten Fahrgäste in den Servicepunkten, telefonisch bei der DVB-Hotline (0351) 857 1011 sowie unter www.dvb.de auf der Homepage. Darüber hinaus werden die Fahrpläne in der DVB-Handy-App aktualisiert.

Magdeburg

Historischer Straßenbahnverkehr zu 300 Jahre Werder (Meldung vom: 13.07.2022)

16. Juli 2022, Blick auf »300 Jahre Werder« aus der Straßenbahn
Die Linie 77 fährt beim Stadtteilfest anlässlich 300 Jahre Erstbesiedelung des Werders

Am 16. Juli 2022 wird die Erstbesiedelung der Stadtinsel Werder vor genau 300 Jahren mit einem Fest gefeiert. Die Akten des Stadtarchivs belegen, dass sich Konrad Schlüter am 16. Juli 1722 als erster auf dem Werder in Magdeburg niederließ. Mit der Straßenbahn gelangte er allerdings nicht auf den Werder, das war erst 162 Jahre später am 12. November 1884 möglich.

Zum Stadtteilfest anlässlich 300 Jahre Erstbesiedelung des Werders richten die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH &Co. KG (MVB) und der Verein IGNah am Samstag, 16. Juli 2022, einen Verkehr mit historischen Straßenbahnen auf der Linie 77 ein. Die Bahnen verkehren zwischen Bahnhof Neustadt und Herrenkrug.

Der Zustieg ist stündlich auf dem Werder an der Haltestelle Gartenstraße möglich:



Für die Fahrten gilt ein Sondertarif, die einfache Fahrt kostet 4 Euro, eine komplette Rundfahrt 7 Euro pro Person.

Eingesetzt werden der legendäre Hechtwagen 70 und der prächtige Beiwagen 300.


Der Hechtwagen beim Verlassen des Herrenkrugs

Dresden

ÖPNV-Angebot mit Ferienbeginn reduziert (Meldung vom: 13.07.2022)

Fahrplanänderungen ab dem 18. Juli 2022
Mit Beginn der Sommerferien verkehren fast alle Linien der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) im 15-Minuten-Grundtakt.
Ab dem 18. Juli 2022 sind also weniger Fahrzeuge im Einsatz, die Fahrten sollen aber verlässlich sein. In den letzten Wochen kam es hin und wieder zu unangekündigten Fahrtausfällen. Daher ist die Angebotsanpassung im Interesse der Fahrgäste unumgänglich.

Ausnahmen
Die am stärksten genutzten Straßenbahnlinien 4, 7 und 11, der Ersatzverkehr für die Linie 3 sowie die Buslinien 61 und 62 sind wochentags weiterhin alle zehn Minuten unterwegs.

Kürzung der Linie 8
Die Straßenbahnlinie 8 fährt nur zwischen Hellerau und Infineon Süd, wo Anschluss zur Linie 7 besteht. Sie kommt im Tagesverkehr alle 20 Minuten und in den Tagesrandlagen alle 30 Minuten.

Verschiedene Gründe
Wie bei anderen Unternehmen auch wird die Leistungsfähigkeit der DVB durch Personal-mangel, verstärkt durch die Ferienzeit, sowie nicht lieferbare Ersatzteile beeinträchtigt. Zahlreiche Sommerbaustellen und die damit einhergehenden Umleitungen und Ersatzverkehre sorgen für zusätzliche Fahrleistungen. Auch die von der DVB beauftragten Subunter-nehmen haben mit Personalengpässen zu kämpfen.

Informationen zum ÖPNV
Auskünfte zum Fahrplan oder den Tarifen erhalten Fahrgäste in den Servicepunkten, telefonisch bei der DVB-Hotline (0351) 857 1011 sowie unter www.dvb.de auf der Homepage. Darüber hinaus werden die Fahrpläne in der DVB-Handy-App aktualisiert.

Sachsen

Die Seenlandbahn ist wieder am Start (Meldung vom: 13.07.2022)

In den Sommerferien von Dresden über Kamenz nach Senftenberg

Am kommenden Wochenende (16. Juli 2022), zum Start der sächsischen Sommerferien, nimmt die Seenlandbahn zwischen Dresden, Kamenz und Senftenberg ihren Betrieb wieder auf. Auf Initiative des Bürgermeisters der Stadt Bernsdorf, Harry Habel, engagieren sich der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und der Landkreis Bautzen mit finanzieller Unterstützung durch den Freistaat Sachsen für die saisonale Wiederinbetriebnahme der Strecke an den Wochenenden zwischen dem 16. Juli und 28. August 2022.

Auf der Strecke werden Triebwagen der DB Regio eingesetzt. Die Züge starten immer samstags und sonntags um 9.35 Uhr im Dresdner Hauptbahnhof und erreichen Kamenz um 10.23 Uhr. Von dort geht es zügig weiter: Nächste Stationen sind Bernsdorf um 10.34 Uhr, Wiednitz um 10.38 Uhr und Hosena um 10.44 Uhr. Das Ziel Senftenberg erreicht der Triebwagen um 10.57 Uhr. Die Rückfahrt startet in Senftenberg um 16.55 Uhr und trifft um 18.18 Uhr am Dresdner Hauptbahnhof ein. Unter www.vvo-online.de/seenlandbahn ist der vollständige Fahrplan abrufbar. Zudem hat der VVO einen kompakten Flyer herausgegeben.

Da die Kapazität für Fahrräder im Zug begrenzt ist, können vorab Fahrräder für Touren durch die Region reserviert werden. Diese stehen in Senftenberg nur wenige Meter vom Bahnhof entfernt oder am Hafen zur Verfügung. Der Senftenberger Stadthafen ist zu Fuß vom Bahnhof rund 20 Minuten entfernt. Hier kann man Motor- oder Tretboote ausleihen, bei schönem Wetter ist eine Reservierung ratsam. Zahlreiche Ideen und Tourenvorschläge für den Tagesausflug hat der Tourismusverband Lausitzer Seenland unter www.lausitzerseenland.de zusammengefasst.

Auf der Seenlandbahn gilt neben dem 9-Euro-Ticket der VVO-Tarif: Fahrgäste ab Dresden bis Senftenberg benötigen ein Ticket für den VVO-Verbundraum. Fahrgäste ab Kamenz lösen eine Einzelfahrt für die Tarifzonen 30 (Kamenz) und 33 (Lauta). Das Sachsen-Ticket der Deutschen Bahn wird ebenfalls anerkannt. Die Tickets sind in allen Servicestellen, an Automaten sowie per Handy in den Apps VVO mobil und DB Navigator erhältlich. An Bahnhöfen ohne Ticketautomaten ist der Kauf auch beim Zugbegleiter möglich.

Chemnitz

AC/DC! Karlsruher Modell „rockt“ Chemnitz (Meldung vom: 12.07.2022)

Vollelektrische Zweisystembahn aus Baden-Württemberg in Mittelsachsen im Einsatz
Zweck: Tests der neuen Trennstelle Wechselstrom/Gleichstrom (AC/DC)

VMS-Geschäftsführer: „Weg frei für Elektrifizierung des Chemnitzer Modells“

Es ist nur ein unscheinbarer Einbau in der Oberleitung an den Bahnsteigen 3 und 4 des Chemnitzer Hauptbahnhofs. Die Vorrichtung – Systemtrennstelle genannt – ist Grundlage für die umweltfreundliche Elektrifizierung des Chemnitzer Modells in den nächsten Jahren. Mit der Trennstelle wird es den City-Bahnen möglich werden, während der Fahrt nahtlos vom Straßenbahnnetz (Gleichstrom, DC, 750 V) ins Eisenbahnnetz (Wechselstrom, AC, 15000 V) zu wechseln – und umgekehrt.

Das Vorbild für das System liefert das Karlsruher Modell. Es stand auch Pate für die Entwicklung des Chemnitzer Modells in den 1990er Jahren.
Deshalb wird in den nächsten Tagen ein gelbes Fahrzeug der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG, Karlsruhe) Testfahrten absolvieren, damit die Trennstelle von den Bahn-Prüfern abgenommen werden kann.

Montagabend steuerte Mathias Raak, Triebfahrzeugführer der AVG, die Bahn vom Typ GT8-100D/2S-M auf ein Nebengleis am Hauptbahnhof Chemnitz. Für die rund 600 Bahn-Kilometer von Karlsruhe hatten er und sein Kollege Torsten Krüger mit Maximaltempo 100 knapp 13 Stunden benötigt.

Die elektrischen Bahnen aus Karlsruhe dienen den neuen VMS-Citylinks als Vorbilder. Sie kommen ab 2026 auf den elektrifizierten Strecken C11, C13, C14, C15 zum Einsatz und fahren komplett elektrisch, sowohl unter
Straßenbahn- als auch unter Eisenbahndraht.

In den vergangenen Monaten hatte der VMS an den Bahnsteigen 3 und 4 des Hauptbahnhofs die Trennstelle installiert. Wichtiger Teil der Abnahme durch Bahn-Prüfer ist nun der Test mit einem geeigneten Fahrzeug. Da die Citylinks noch nicht verfügbar sind, hilft die AVG mit ihrem Fahrzeug aus.

VMS-Geschäftsführer Mathias Korda: „Wir sind dankbar für die Unterstützung. Die Kollegen testen alle Facetten des kombinierten Einsatzes beider Stromsysteme bis Ende nächster Woche. Werden alle Tests bestanden, heißt
das: Grünes Licht für die Elektrifizierung des Chemnitzer Modells.“

Dies betrifft zuerst die Bahnstrecke nach Hainichen (C15) bis 2026.
Chemnitz – Mittweida (C14) ist bereits elektrifiziert. Chemnitz – Burgstädt (C13) wird im Zuge des Streckenausbaus nach Leipzig elektrifiziert (von DB Netz). Die kommenden Strecken Chemnitz - Limbach-O. sowie die Verlängerung von C11 (Stollberg-Oelsnitz/E. – St. Egidien) werden bereits elektrisch projektiert.

Vergleich:
Das Chemnitzer Modell zurzeit: rund 137 Kilometer, 5 Linien, 18 Bahnen.
Das Karlsruher Modell zurzeit: rund 663 Kilometer, 19 Linien, 209 Bahnen.


Das Fahrzeug des Karlsruher Modells abends am Chemnitzer Hauptbahnhof (auf dem Alstom-Betriebshof).
Foto: Gert Schleicher/City-Bahn Chemnitz

Sachsen

Weißeritztalbahn lädt zum Schmalspurbahn-Festival für die ganze Familie (Meldung vom: 11.07.2022)

Das sommerliche Weißeritztal lädt am ersten Ferienwochenende zum Schmalspurbahn-Festival entlang der Dampfeisenbahn ein. Nach zwei Jahren Pause wird am Sonnabend, 16. Juli und Sonntag, 17. Juli 2022 an der Strecke zwischen Freital-Hainsberg und Kurort Kipsdorf wieder ein großes Eisenbahn- und Familienfest gefeiert.

„Der Zugverkehr wird an diesem Wochenende mit dampfenden Zeitzeugen der Eisenbahngeschichte verstärkt“, erläutert Mirko Froß, Eisenbahnbetriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG). „Los geht es bereits am Freitag, 15. Juli, mit dem Foto-Zug. Dafür sind zwei Sonderzüge im Einsatz: 10.45 Uhr ab Freital-Hainsberg bis zum Kurort Kipsdorf sowie 15.25 Uhr bis Dippoldiswalde.“
Für diese Fahrten bittet die SDG um eine kurze Anmeldung.
Für Samstag und Sonntag ist ein umfangreicher Sonderfahrplan mit drei verschiedenen Zuggarnituren geplant: Unterwegs sein werden der Zug der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen, der Zug der Deutschen Reichsbahn sowie der Zug der SDG. Ganz neu ist die Lokparade, die am 16. und 17. Juli ab 18 Uhr am Bahnhof Freital-Hainsberg veranstaltet wird.

„Daneben gibt es viele weitere Programmpunkte für Eisenbahnliebhaber und die ganze Familie“, sagt Gabriele Clauss, Marketingleiterin beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „So finden Führungen durch die Lok- und Wagenwerkstatt statt, und im Zug der Deutschen Reichsbahn unterhält die fliegende Händlerin „Paula Pfiffig“ die Mitfahrenden mit Geschichten zu ihrer Weißeritztalbahn.“ In Freital-Hainsberg erwartet insbesondere die jungen Besucher ein buntes Programm mit Kinderschminken und dem VVO-Spielepark.

Übrigens: Für Kinder in Begleitung eines Erwachsenen sind die Fahrten kostenfrei. Zudem wird das 9-Euro-Ticket in den Zügen der SDG akzeptiert. Der Zustieg muss jedoch bereits mit diesem Ticket erfolgen, da ein Verkauf an Bord nicht möglich ist.

Im Rahmen der Dankeschön-Aktion für Treuekunden gelten alle Abo-Tickets auch auf der Weißeritztalbahn – lediglich die kostenfreie Mitnahme ist hier ausgeschlossen.

Das komplette Programm sowie die Anreisetipps gibt es im Flyer zum Schmalspurbahn-Festival, der kostenfrei bei der SDG, beim VVO und im Internet unter www.weisseritztalbahn.com und www.vvo-online.de bestellt oder heruntergeladen werden kann.


Weißeritztalbahn in Obercarsdorf, Foto: Lars Neumann

Magdeburg

Linie 9: Busse statt Bahnen zum Neustädter See (Meldung vom: 11.07.2022)

In den Sommerferien muss die Straßenbahnlinie 9 der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) für drei Wochen umgeleitet werden. Grund sind Arbeiten an der Oberleitung.

Folgende Änderungen gelten von Montag, 18. Juli bis Freitag, 5. August:
Die Straßenbahnlinie 9 (Reform – Neustädter See) wird ab der Haltestelle Klosterwuhne zum Kannenstieg umgeleitet.

Ersatzverkehr mit Buslinie 49
Die Buslinie 49 (Kastanienstraße – Krähenstieg) fährt als Ersatz für die Straßenbahnlinie 9 und bedient fast alle Haltestellen am Straßenrand, mit Ausnahme der Haltestelle Neustädter See. Diese kann als einzige nicht bedient werden.

Umstieg von und zum Ersatzverkehr
Der Umstieg von und zur Straßenbahn erfolgt an der Haltestelle Kastanienstraße.

Aktuell

Deutsche Bahn erneuert die Gleise zwischen Weimar und Vieselbach (Meldung vom: 09.07.2022)

Arbeiten vom 15. Juli bis 2. September 2022 - Schotter, Schienen und Schwellen werden auf einer Strecke von acht Kilometern erneuert - Auswirkungen auf den Bahnbetrieb

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert vom 15. Juli bis 2. September die Schienen zwischen Weimar und Vieselbach. Auf einer Länge von rund acht Kilometern tauscht die DB Schienen, Schwellen und Schotter aus und auf weiteren 1,5 Kilometern erneuert sie den Schotter. Dabei baut sie abschnittsweise eine besondere Schutzschicht für eine bessere Entwässerung und mehr Stabilität des Oberbaus ein. Für die Arbeiten kommen Großbaumaschinen wie Umbauzug, Bettungsreinigungs- und Stopfmaschine zum Einsatz. Für diese Bauarbeiten wird jeweils ein Gleis gesperrt, an einigen Tagen auch beide. Die DB erneuert die Schienen, damit auch in Zukunft die Züge verlässlich und pünktlich fahren können.

Auswirkungen auf den Zugverkehr:

RE1/RE 3
-15. Juli-1. August sowie 15. August-2. September Fahrzeitänderungen zwischen Erfurt und Weimar/Jena-Göschwitz, keine durchgehenden Fahrten nach Göttingen, Taktverdichter des RE 3 entfallen

-1. August-15. August sowie nachts von 15./16. Juli-1./2.Sep Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Erfurt und Weimar

RE16/RE17
-15. Juli-1. August sowie 15. August-2. September Fahrzeitänderungen zwischen Erfurt und Weimar mit Zusatzhalten in Vieselbach und Hopfgarten

-1. August-15. August Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Erfurt und Weimar

RB 20
-15. Juli-2. September, Ausfall zwischen Erfurt und Weimar

EB 21
-16. Juli-1.September, Ausfall zwischen Erfurt und Weimar sowie Fahrplanänderungen zwischen Weimar und Gera

Fernverkehr
Umleitungen und Ausfälle zwischen Erfurt und Leipzig/Weimar/Gera: Die IC-Züge der Linie Köln – Hamm – Kassel – Erfurt – Gera entfallen, die Verstärkerzüge der Linie Köln – Leipzig entfallen an Freitagen und Sonntagen ebenfalls, die Verstärkerzüge der Linie Karlsruhe/Frankfurt – Leipzig werden an Freitagen und Sonntagen auf dem Abschnitt Erfurt – Leipzig über Sangerhausen (ohne Halt) umgeleitet

Informationen zu den Fahrplanänderungen erhalten Reisende an den Aushängen auf den Bahnhöfen, unter www.bahn.de sowie unter www.deutschebahn.com/bauinfos

Dresden

Ab Montag früh:Straßenbahnen fahren wieder über Wiener Straße - Tagesbaustelle Friedrichstraße beginnt (Meldung vom: 08.07.2022)

Die Gleisbauarbeiten auf der Wiener Straße, die seit dem 20. Juni 2022 eine Umleitung der Straßenbahnlinien 9, 10 und 11 sowie der Buslinie 66 notwendig gemacht haben, werden pünktlich am kommenden Montag beendet. Ab dem 11. Juli 2022 3:30 Uhr fahren die genannten Linien wieder planmäßig über die Wiener Straße. Dann endet auch der Schienenersatzverkehr zwischen Zschertnitz und Hauptbahnhof.

Nach vielen Jahren intensiver Nutzung wurden auf der Wiener Straße zwischen Hauptbahnhof und Lennéplatz umfangreiche Gleis- und Weichenreparaturen durchgeführt. Dieser Streckenabschnitt wird von einer Bus- und drei Straßenbahnlinien im Zehn-Minuten-Takt befahren. Die hohe Taktfrequenz der Fahrzeuge führt über die Jahre des Betriebes zu einem entsprechenden Verschleiß der Infrastruktur. Nun mussten auf 500 Metern die Gleise getauscht, Weichenzungen erneuert und ihr elektrischer Antrieb ersetzt werden. Außerdem bauten die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) eine neue Fahrleitungsanlage und modernisierten die Schienenentwässerung. Die Arbeiten sind waren aufwändig und wurden deshalb durchgängig im Zweischichtbetrieb zwischen 7 und 22 Uhr ausgeführt. Die Kosten von etwa 680.000 Euro bestreiten die DVB aus dem Budget für den laufenden Unterhalt der Straßenbahninfrastruktur.

Tagesbaustelle Friedrichstraße verkürzt Linie 10

Wegen Kanalbauarbeiten auf der Friedrichstraße kann die Straßenbahnlinie 10 von Montag, dem 11. Juli 2022, bis Freitag, den 15. Juli 2022, jeweils in der Zeit von 8:30 Uhr bis 14:30 Uhr von Striesen kommend über Bahnhof Mitte, Koreanischer Platz und Schäferstraße nur bis zum ehemaligen Straßenbahnhof Waltherstraße fahren. Ab Waltherstraße verkehren Busse „EV10“ als Ersatz von und zur Messe Dresden.

Erfurt

Bauarbeiten in der Schillerstraße (Meldung vom: 08.07.2022)

In den Sommerferien baut die EVAG in der Schillerstraße zwischen Kaffeetrichter und Stadtparkkopf (Abzweig Löberwallgraben). Die Gleise und Weichen müssen dringend erneuert werden. Im Zuge dessen wird die Haltestelle Kaffeetrichter in beiden Richtungen barrierefrei ausgebaut und um ein paar Meter verlängert.

Vom 15. Juli (abends) bis 29. August 2022 muss die Schillerstraße sowohl für den Stadtbahnverkehr als auch in stadtauswärtiger Richtung für den Individualverkehr gesperrt werden. Autofahrer werden gebeten, die ausgewiesene Beschilderung und Verkehrsführung vor Ort zu beachten. Es empfiehlt sich, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Die Arbeiten erfolgen durch die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Gleisbau 2022 (bestehend aus den Firmen Erfurter Gleisbau GmbH und Rohde Tief-, Straßen- und Gleisbau GmbH). Es wird im verlängerten Schicht-System zwischen 7:00 Uhr und 20:00 Uhr gearbeitet. In einigen Nachtstunden werden Schienenstoßschweißungen ausgeführt. Die erforderliche Nachtarbeit wird sich auf die unbedingt notwendigen Arbeiten beschränken und 7 Nächte nicht überschreiten. Trotz des Einsatzes modernster Technik ist eine Lärmentwicklung nicht auszuschließen. Die EVAG und der Baubetrieb sind bemüht, die Beeinträchtigungen auf ein Minimum zu beschränken.
Anwohner und Fahrgäste werden um Verständnis gebeten.

Da die Stadtbahnen der Linien 1, 5 und 6 nicht durch die Schillerstraße fahren können, kommt es vom 15. Juli, 21 Uhr bis 29. August 2022, 4 Uhr zur Anpassung einiger Stadtbahn-Linien:

-SL 1 Europaplatz – Lutherkirche/SWE – Hauptbahnhof (weiter bis Stadion Ost)

-SL5 Zoopark – Lutherkirche/SWE - Anger - Brühler Garten/Lutherstraße

-SL6 Rieth – Klinikum – Hauptbahnhof (weiter bis Stadion Ost)


Die Bahnen der Linien 1 und 6 fahren bis Stadion Ost und wenden dort. Die Haltestellen Stadion Ost, Tschaikowskistraße und Robert-Koch-Straße werden von beiden Linien mit bedient. Die Fahrzeiten zwischen den jeweiligen Endpunkten Europaplatz und Hauptbahnhof (Linie 1) bzw. Rieth und Hauptbahnhof (Linie 6) entsprechen dem aktuellen Fahrplan. Hier gibt es keine Fahrplananpassungen. Für die Stadtbahn-Linie 5 werden die Fahrtzeiten geringfügig angepasst und damit auch die Anschlüsse zu den Bus-Linien 10, 31, 35 und 36.

Schienenersatzverkehr (SEV) wird zwischen Thüringenhalle und Hauptbahnhof bzw. Steigerstraße und Hauptbahnhof eingerichtet. Die Busse fahren im Tagesverkehr im 15-Minuten-Takt. Fahrgäste beachten bitte, dass der SEV im Ringverkehr unterwegs ist. Die Busse halten am Hauptbahnhof an der Haltestelle der Linien 9, 51 und 60 Richtung Nordbahnhof bzw. Möbisburg. Im Bereich des Kaffeetrichters werden Ersatzhaltestellen eingerichtet. Diese werden barrierefrei mit einer Rampe ausgestattet. Die Haltestelle Humboldtstraße in Richtung Hauptbahnhof kann durch den SEV nicht bedient werden. Fahrgäste werden gebeten, die Haltestelle Thüringenhalle zu nutzen.

Im Bereich Schmidtstedter Knoten kommt es durch die Stadt Erfurt ebenso zu Bauarbeiten. Aus diesem Grund wird die Bus-Linie 61 während der gesamten Sommerferien umgeleitet. Sie verkehrt zwischen den Haltestellen Busbahnhof und Landtag/Stadion Nord in beiden Fahrtrichtungen über Thomaseck und Rosengasse. Fahrten über Tannenwäldchen müssen zwischen Samuel-Beck-Weg und Busbahnhof ebenfalls über diese Strecke umgeleitet werden. Auch die Bus-Linien 51 und 60 müssen in diesem Bereich und diesem Zeitraum umgeleitet werden. Dies betrifft allerdings nur Fahrten am Wochenende. Dann verkehren die Busse mit allen Fahrten nach Möbisburg bzw. Schloss Molsdorf nicht über Hauptbahnhof, sondern über Busbahnhof, Steig 4. Die Fahrten von Möbisburg/Schloss Molsdorf zum Urbicher Kreuz verkehren weiterhin über Hauptbahnhof.

Genauere Informationen zur Linienführung gibt es im Internet unter: www.evag-erfurt.de, hier sind ab 12. Juli die Fahrtzeiten im Routenplaner hinterlegt. Auch in der EVAG-App werden alle Fahrzeiten zu sehen sein.

Fahrplanhefte für den Schienenersatzverkehr liegen ab 12. Juli 2022 im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger aus.

Dresden

Verkehrseinschränkungen wegen Gleisbauarbeiten Kesselsdorfer Straße (Meldung vom: 07.07.2022)

Aufgrund von Reparaturen am Straßenbahngleis, an der Fahrbahndecke sowie am Fußweg auf der Kesselsdorfer und Julius-Vahlteich-Straße werden die Straßenbahnlinien 6 und 7 sowie die Buslinie 70 ab Montag, dem 11. Juli 2022, 4:30 Uhr wie folgt umgeleitet:

Linie 6:
Verkehrt verlängert von Niedersedlitz kommend planmäßig bis zur Kesselsdorfer Straße und dann weiter über Rudolf-Renner-Straße, Hebbelplatz, Amalie-Dietrich-Platz nach Gorbitz.

An der Station Neuer Annenfriedhof wird zusätzlich gehalten.

Die Umleitung gilt nur in dieser Richtung. Stadteinwärts fährt die Linie 6 planmäßig über Julius-Vahlteich-Straße und durch die Gleisschleife Wölfnitz.

Linie 7:
Wird ebenfalls in Richtung Pennrich zwischen Kesselsdorfer Straße und Amalie-Dietrich-Platz über Rudolf-Renner-Straße und Hebbelplatz umgeleitet. Auch hier gilt die Umleitung nur in stadtauswärtiger Richtung.

Linie 70:
Fährt über eine kleinräumige Umleitung am Baufeld vorbei. Stadtauswärts geht es über Amalie-Dietrich-Platz und Wölfnitzer Ring, stadteinwärts über Kesselsdorfer Straße und Wendel-Hippler-Straße

EV 6/7:
Für die Linien 6 und 7 verkehren ab Haltestelle Bünaustraße Busse als Ersatz. Diese fahren in der benachbarten Wernerstraße ab und enden in Wölfnitz an der Julius-Vahlteich-Straße.

Notwendige Reparaturen in der Ferienzeit
Gemeinsam mit dem Straßen- und Tiefbauamt Dresden (STA) reparieren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) Gleisanlagen und Fahrbahnen im Bereich der oberen Kesselsdorfer und Julius-Vahlteich-Straße. Unter anderem werden im Gleisbogen zur Julius-Vahlteich-Straße rund 160 Meter verschlissene Straßenbahnschienen und die Fahrbahndecke getauscht. Im Einmündungsbereich Kesselsdorfer Straße/Wendel-Hippler-Straße wird eine Straßenbahnweiche einschließlich aller elektrischer Baugruppen erneuert. An zwei Weichen in der Gleisschleife Wölfnitz finden Reparaturen statt. Parallel dazu wird auf der Kesselsdorfer Straße Einmündung Rudolf-Renner-Straße die Stellvorrichtung einer weiteren Straßenbahnweiche ausgetauscht. Die Kosten für die DVB belaufen sich auf rund 550.000 Euro. Sie werden aus dem Budget zur laufenden Instandhaltung der Infrastruktur bestritten. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden führen die DVB diese Arbeiten bewusst in den Sommerferien aus. Dann ist erfahrungsgemäß weniger Verkehr auf den Straßen.

Bauarbeiten in zwei Abschnitten
Die Bauarbeiten werden wegen ihres Umfangs in zwei Abschnitten durchgeführt:
Der erste Abschnitt geht vom 11. bis 25. Juli 2022.

Der zweite Abschnitt vom 25. Juli 4:00 Uhr bis zum 3. August 2022. Während des zweiten Bauabschnitts werden die Straßenbahnlinien 6 und 7 auch stadteinwärts über Hebbelplatz und Rudolf-Renner-Straße umgeleitet. Dafür entfällt die Umleitung für die Buslinie 70.

Ab dem 3. August 2022 3:30 Uhr fahren alle Linien wieder planmäßig.

Einschränkungen für den Autoverkehr
Während der Bauarbeiten sind auch Sperrungen und Umleitungen für den Autoverkehr erforderlich. Ab dem 11. Juli 2022 7:00 Uhr wird die Kesselsdorfer Straße stadtauswärts ab Julius-Vahlteich-Straße für jeglichen Verkehr gesperrt. Man kann aber nach rechts in die Julius-Vahlteich-Straße abbiegen. Eine Umleitung führt stadtauswärts ab Annenfriedhof über Rudolf-Renner-Straße zur Coventrystraße, eine zweite über Julius-Vahlteich-Straße zum Amalie-Dietrich-Platz. Stadteinwärts kann auf der Kesselsdorfer Straße an den Baustellen vorbeigefahren werden. Dafür ist die Julius-Vahlteich-Straße in Richtung Kesselsdorfer Straße ab Höhe Gleisschleife Wölfnitz gesperrt.

Während der zweiten Bauphase wird die Kesselsdorfer Straße ab Julius-Vahlteich-Straße auch stadteinwärts gesperrt, dafür ist dann das Abbiegen nach links in die Julius-Vahlteich-Straße möglich.

Wer kann, sollte für die angegebene Bauzeit die Kesselsdorfer Straße meiden und stattdessen gleich über die gut ausgebaute Coventrystraße fahren.

Informationen zum ÖPNV
Auskünfte zum Fahrplan oder den Tarifen erhalten Fahrgäste in den Servicepunkten, telefonisch bei der DVB-Hotline (0351) 857 1011 sowie unter www.dvb.de auf der Homepage. Darüber hinaus werden die Fahrpläne in der DVB-Handy-App aktualisiert.

Baumeldung

Sperrung zwischen Vienenburg und Goslar (Meldung vom: 05.07.2022)

Aufgrund von Gleiserneuerungsarbeiten durch die DB Netz AG wird der Streckenabschnitt zwischen Goslar und Vienenburg von Freitag, 8. Juli 2022, bis einschließlich Sonntag, 17. Juli 2022, 09:30 Uhr, für den Zugverkehr gesperrt.

Betroffen davon sind die Regionalexpresslinien RE 4 Goslar – Halberstadt – Halle (Saale) und RE 21 Goslar – Halberstadt – Magdeburg sowie der am Wochenende verkehrende Harz-Berlin-Express HBX zwischen Goslar und Berlin.

Die Züge werden in diesem Zeitraum durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. In Vienenburg besteht jeweils Anschluss an die Züge von und nach Halberstadt und Magdeburg, Halle oder Berlin. Aufgrund der längeren Fahrtzeit fahren die Busse in Goslar etwa eine Viertelstunde früher ab als im regulären Fahrplan vorgesehen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Sachsen

Land spannt dritten ÖPNV Rettungsschirm (Meldung vom: 05.07.2022)

Die Landesregierung hat sich heute darauf verständigt, die sächsischen ÖPNV-Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen auch in 2022 mit einem dritten Rettungsschirm zu unterstützen und einen Ausgleich für pandemiebedingte Einnahmeausfälle in Höhe von bis zu 92 Millionen Euro zum Ausgleich der ÖPNV-Schäden des Jahres 2022 zu gewähren. Wie bisher auch, stellt der Freistaat Sachsen dabei die Hälfte der Mittel, also 46 Millionen Euro, zur Verfügung.
Voraussetzung ist der Beschluss des Haushalts- und Finanzausschusses des Sächsischen Landtages.

Dazu erklärt Martin Dulig, Verkehrsminister des Freistaates Sachsen: "Neben den Einnahmeverlusten durch die Corona-Pandemie und das ‚9-Euro-Ticket‘ sind die laufenden Kosten auch durch den Ausbruch des Russland-Ukraine-Krieges und dessen Folgen extrem gestiegen. Viele, vor allem mittelständische Verkehrsunternehmen, sind von der Corona-Pandemie in ihrer Kapitaldecke ohnehin geschwächt, können diese Zusatzkosten im ÖPNV-Markt nicht weitergeben und wären ohne kurzfristige Stützungsmaßnahmen in ihrer Existenz gefährdet"

Für 2022 prognostiziert der Verband der Verkehrsunternehmen (VDV) deutschlandweit Mindereinnahmen in Höhe von insgesamt 3,2 Milliarden Euro. 92 Millionen Euro davon entfallen auf den Freistaat Sachsen.

Mit dem Entlastungspaket vom 24. März 2022 hat die Bundesregierung auf die massiv gestiegenen Energiepreise seit Ausbruch des Russland-Ukraine-Kriegs reagiert. Neben Ausgleichszahlungen und Preissenkungen für fossile Energieträger, wurde auch das »9-Euro-Ticket« im deutschlandweiten Nahverkehr für die Monate Juni bis August 2022 eingeführt. Zum Ausgleich der daraus resultierenden, erhöhten wirtschaftlichen Kosten der Verkehrsunternehmen wurde im Mai 2022 von Bundestag und Bundesrat eine Änderung des Regionalisierungsgesetzes beschlossen.
Damit werden den Ländern neben den Bundesmitteln zur hälftigen Mitfinanzierung des ÖPNV-Rettungsschirms weitere Bundesmittel bereitgestellt, die zum vollständigen Ausgleich für das »9-Euro-Ticket« ausreichen sollen. Die finanziellen Verluste der Verkehrsunternehmen aus der Einführung des »9-Euro-Tickets« trägt der Bund allein.

Die Grundlage des Verfahrens zum ÖPNV-Rettungsschirm ist die Richtlinie »Corona-Billigkeitsleistungen 2021«. Ergänzt wurden Regelungen zum Ausgleich der Einnahmeverluste durch die Einführung des »9-Euro-Tickets«.

Für das Jahr 2021 haben die sächsischen Verkehrsunternehmen, Verbünde und ÖPNV-Aufgabenträger pandemiebedingte Einnahmeverluste in Höhe von rund 111 Millionen Euro gemeldet. Dafür ist bereits ein finanzieller Ausgleich erfolgt. Insgesamt wurden ca. 105 Millionen Euro ausgezahlt. Dies entspricht 95 Prozent. Ziel ist und bleibt dennoch ein Ausgleich zu 100 Prozent. Genauere Zahlen werden aber erst nach der Spitzabrechnung 2023 vorliegen.

Erfurt

Einschränkungen auf der Bus-Linie 90 (Meldung vom: 01.07.2022)

Wegen Bauarbeiten im Bereich Oberer Stadtweg in Marbach gibt es Einschränkungen auf der Bus-Linie 90. Im Zeitraum vom 04.07.2022 bis voraussichtlich 22.07.2022 wird die Haltestelle Oberer Stadtweg ersatzlos aufgehoben. Die EVAG empfiehlt Fahrgästen, die Haltestelle Marbach zu nutzen. Die Haltestelle Rochlitzer Straße stadtauswärts wird in die Schwarzburger Straße verlegt.

Die aktuellen Fahrplan-Informationen sind über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich.

Dresden

Einsatz von Tatrazügen im Regelverkehr (Meldung vom: 30.06.2022)

Ab Freitag, dem 1. Juli 2022, setzen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) vorübergehend noch einmal Tatra-Straßenbahnen im Liniendienst ein. Die tschechischen Fahrzeuge wurden im Mai 2010 letztmalig regulär auf den DVB-Linien eingesetzt und dienten seitdem nur noch als Verstärkungswagen für Studenten oder bei Großveranstaltungen. Nun kehren sie vorübergehend zurück. Insgesamt vier Züge sind tagsüber auf den Linien 3 und 9 unterwegs. Einer bleibt in Reserve und dient als Ersatzfahrzeug. Je nach Verfügbarkeit von Stadtbahnen endet der Einsatz mit dem Beginn des Ferienfahrplans, spätestens jedoch im Herbst.

Die DVB besitzen noch 11 zugelassene Tatra-Wagen, aus denen jetzt fünf Züge gebildet werden. Ein Zug mit drei Wagen und einer mit zwei fahren ab Freitag auf der Linie 3, zwei Züge mit jeweils zwei Wagen sind auf der Linie 9 unterwegs. Der Ersatzzug besteht ebenfalls aus zwei Wagen. Fans der alten Tatras werden sich über den Einsatz freuen. Für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sind die Wagen dagegen wenig komfortabel, denn sie sind nicht barrierefrei. Aus diesem Grund werden die Tatrazüge nicht hintereinander eingesetzt, sondern im Wechsel mit niederflurigen Stadtbahnfahrzeugen.

Grund für die Renaissance der Tatras ist der etwas höhere Fahrzeugbedarf für die DVB-Linien, weil es gerade viele Baustellen gibt. Dazu kommt die aktuell problematische Ersatzteillage. Manche Komponenten wie beispielsweise die benötigten Stromrichter können die Hersteller nicht liefern, weil der Weltmarkt für elektronische Bauteile leer ist. Der Vorrat, der als Ersatz vorsorglich im DVB-Lager angelegt wurde, ist nun aufgebraucht. Ähnlich sieht es mit so genannten Schlingerdämpfern aus. Diese Bauteile sorgen auf dem Wagendach der Stadtbahn für eine Reduzierung der Fahrzeugbewegung im Gleis und müssen regelmäßig in einer Spezialwerkstatt überholt werden. Auch hier gibt es Lieferrückstand.

Von 166 Stadtbahnen stehen aufgrund regulärer Wartung, der Beseitigung üblicher Unfallschäden und nun auch wegen Ersatzteilproblemen täglich zwischen 15 und 20 Fahrzeuge in der Werkstatt. Deshalb sind die DVB-Schienenfahrzeugverantwortlichen froh, zur Sicherung der Linienleistung jetzt vorübergehend noch einmal auf die alten Tatra-Wagen zurückgreifen zu können. Mit Inbetriebnahme der neuen Stadtbahnen voraussichtlich im Herbst 2022 werden die Tatras nach und nach ausgemustert. Sie stammen aus dem Lieferzeitraum zwischen 1967 und 1984, wurden zwischen 1992 und 1995 modernisiert und haben mehrere Millionen Kilometer Laufleistung hinter sich.

Magdeburg

Sonderverkehr mit historischen Straßenbahnen zum Sudenburger Straßenfest (Meldung vom: 29.06.2022)

Wenn in Sudenburg gefeiert wird, gehören das Museumsdepot am Ambrosiusplatz und die historischen Straßenbahnen unbedingt dazu. Das Stadtbild rund um die Halberstädter Straße mit seinen in das Denkmalverzeichnis der Stadt Magdeburg aufgenommenen Gebäuden ist in seiner Ursprünglichkeit bemerkenswert. Etwas abseits vom Touristenmagnet Hasselbachplatz gelegen ist es vielen Initiativen und bürgerschaftlichem Engagement zu verdanken, dass das historische Erbe an der »Halber« lebendig erhalten wird. Das ist ein Grund zum Feiern, finden die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) und die Mitglieder des Vereins IGNah e.V.

Das 27. Sudenburg-Fest wird am 2. Juli 2022 von der Interessengemeinschaft Sudenburg e.V. veranstaltet. Nach zweijähriger Pause bereichern auch wieder die Fahrten mit historischen Straßenbahnen auf der Linie 77 das Fest. Die alten Bahnen fahren im 30-Minuten-Takt ab 11:20 Uhr bis 15:50 Uhr vom Museumsdepot Sudenburg im Wechsel zum Gesellschaftshaus in Buckau und über Stadtfeld zum Hauptbahnhof. So gibt es also für interessierte Gäste mehrmals die Gelegenheit, das Gefühl der »guten, alten Straßenbahnzeit in Machdeborch« hautnah in der einen oder der anderen Richtung zu erleben.

Eingesetzt werden der Triebwagen 124 aus dem Jahr 1928, der typisch für die alte Linie 10 war, und der Triebwagen 23 mit seinen Holzsitzbänken in Längsrichtung.

Die »77« startet vom Hof des Depots Sudenburg. Eine komplette Rundfahrt dauert ca. 40 Minuten.

Für die Fahrten gilt ein Sondertarif: Eine Rundfahrt ist für 7 € pro Person möglich. Die Sonderfahrscheine sind bei den Schaffnern auf den Wagen erhältlich.

Abfahrten in Richtung Buckau, Gesellschaftshaus:
11:20 Uhr, 12:20 Uhr, 13:20 Uhr, 14:20 Uhr, 15:20 Uhr

Abfahrten zum Hauptbahnhof über Stadtfeld:
11:50 Uhr, 12:50 Uhr, 13:50 Uhr, 14:50 Uhr, 15:50 Uhr

Der gesamte Fahrplan:


Aktuell

Entlastungszug auf der Strecke Leipzig-Nürnberg (Meldung vom: 23.06.2022)

Ab Freitag, 24. Juni 2022, wird auf der Strecke Leipzig Hbf. - Nürnberg Hbf. Freitag, Sonnabend und Sonntag ein zusätzliches Zugpaar eingesetzt.

Damit reagieren die Länder auf den starken Andrang wegen des 9 €-Tickets.

"Ich freue mich, dass wir den Reisenden im Franken-Thüringen-Express eine kleine Entlastung anbieten können. Das Land Thüringen finanziert anteilig einen weiteren Zug, der morgens von Leipzig über Jena nach Nürnberg fährt und am Nachmittag zurück. Ich hatte mir eine noch deutlichere Kapazitätserhöhung auf dieser stark nachgefragten Strecke gewünscht, aber mehr war bei der angespannten Personal- und Fahrzeugsituation der Eisenbahnverkehrsunternehmen leider nicht machbar", sagt Verkehrsministerin Susanna Karawanskij zum neuen Angebot.

Die folgenden Abfahrtszeiten der zusätzlichen Züge werden ab 24. Juni 2022 auch online im Auskunftsportal der Deutschen Bahn abrufbar sein.

Fahrten Leipzig - Nürnberg


Fahrten Nürnberg - Leipzig



Sachsen (ZVON)

Mehr Verkehr zum Kirchentag Lausitz (Meldung vom: 20.06.2022)

Vom 24. bis 26. Juni 2022 findet in Görlitz der Lausitz Kirchentag statt. Der Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) hat bei den Verkehrsunternehmen Die Länderbahn GmbH (DLB) und der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (ODEG) deutlich mehr Fahrten und zusätzliche Triebwagen für das Kirchentagswochenende bestellt. Insbesondere zu den Zeiten vor und nach den Konzerten und Gottesdiensten werden Verstärkungen an allen Veranstaltungstagen angeboten. Die Fahrpläne sind in der Fahrplanauskunft des ZVON auf der Website www.zvon.de sowie im DB Navigator enthalten.

Dresden – Bautzen – Görlitz
Die Linie RB60 fährt Samstag zwischen 8:00 und 18:00 Uhr sowie Sonntag zwischen 8:00 und 16:00 Uhr im Stundentakt. Diese Züge haben in Bischofswerda Anschluss zu den Zügen von und nach Dresden. Zusätzlich wird am Sonntag die Linie RE1 zwischen Bischofswerda und Görlitz in der Zeit von 8:00 bis 12:00 Uhr verdichtet.

Hoyerswerda – Görlitz
Auf der Linie RB64 fährt an beiden Tagen um 7:30 Uhr ein zusätzlicher Zug je Richtung. Zwischen 13:00 und 18:00 Uhr ist das Angebot deutlich verdichtet. Am Freitagabend wird nach Veranstaltungsende um 23:40 Uhr ein zusätzlicher Zug von Görlitz in Richtung Hoyerswerda angeboten.

Zittau – Görlitz – Weißwasser – Cottbus
Die Linie RB65 wird im An- und Abreiseverkehr verstärkt. Zwischen Görlitz und Zittau bzw. Görlitz und Weißwasser werden zusätzlich Busse nach Veranstaltungsende eingesetzt.

Highlight Dampfzug
Ein besonderes Highlight bieten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde an. Ein Dampfzug wird am 25. und 26.6. die Besucher zum Kirchentag bringen und auch wieder zurück. Der Fahrplan und Informationen zu den Zügen der Eisenbahnfreunde sind unter www.osef.de zu finden.

Preise
Für alle Anreisenden mit dem Zug oder Bus empfehlen wir das 9-Euro-Ticket. Das gilt in allen Nahverkehrsmitteln deutschlandweit – also auch im gesamten ZVON-Verbundgebiet. Auch in den Dampfzügen der Ostsächsischen Eisenbahnfreunde wird das Ticket anerkannt. Hier zahlen Fahrgäste lediglich einen Historik-Beitrag in Höhe von 5 Euro pro Tag zusätzlich für den Dampfbetrieb. Sollte wegen Waldbrandgefahr kein Dampfzug, sondern ein Dieselzug zum Einsatz kommen, entfällt auch der Historik-Beitrag.

Finanzierung
Die zusätzlichen Fahrten bei DLB und ODEG werden durch den ZVON finanziert. Die Züge der Ostsächsischen Eisenbahnfreunde werden gemeinsam durch den Freistaat Sachsen, den Landkreis Görlitz und den ZVON finanziert.

Alle Fahrpläne und Details auf einen Blick finden Sie hier:
www.zvon.de

Leipzig

Verändertes LVB-Angebot ab 25. Juni // LVB Baustellen im Plan (Meldung vom: 17.06.2022)

Die Leipziger Verkehrsbetriebe liegen bei ihren Baustellen am Wilhelm-Liebknecht-Platz, in der Ratzelstraße sowie am Adler im Plan. Auf Grund der Arbeiten gilt ab 25. Juni ein verändertes LVB-Angebot. Die Straßenbahnlinien 1, 2, 3 und 8 fahren ab 25. Juni bis Ende Oktober mit veränderten Fahrtwegen, es werden Schienenersatzverkehre angeboten.

LVB-Angebot ab 25. Juni

Bereits seit April bauen die Stadt Leipzig, die Leipziger Wasserwerke und Verkehrsbetriebe in der Ratzelstraße zwischen Schönauer Straße und Diezmannstrasse. Straßenbahnlinie 1 verkehrt weiterhin ab Adler mit Umleitung über Großzschocher zur Ersatzendstelle Knautkleeberg und zurück. Die Linie 2 verkehrt ab Adler mit Umleitung zur Ersatzendstelle Großzschocher. Straßenbahnlinie 3 verkehrt ab Angerbrücke, Straßenbahnhof mit Umleitung über Lindenauer Markt und Schönauer Ring bis zur Ersatzendstelle Grünau-Nord. Linie 8 verkehrt ab Schönauer Ring verlängert zur Ersatzendstelle Miltitz. Der Schienenersatzverkehr 1 verkehrt im Ringlinienverkehr ab Schönauer Ring über S-Bf. Karlsruher Straße und Grünau-Süd, nach Lausen und zurück über Straße am See. Der Schienenersatzverkehr 2 verkehrt im Ringlinienverkehr ab Schönauer Ring über S-Bf. Allee-Center und Schönauer/Ratzelstraße, nach Grünau-Süd und zurück über S-Bf. Karlsruher Straße. Der Schienenersatzverkehr 3 verkehrt zwischen Sportforum Süd und Ersatzhaltestelle Herrmann-Meyer-Straße (in der Brünner Straße) über Felsenkeller. Auf den Buslinien 61/161, 65 und 66 kommt es zu Fahrplanänderungen und örtlichen Umleitungen. Der Nightliner N17 wird zudem zwischen Hauptbahnhof und Lausen als Bus verkehren. Mit den Sommerferien gilt wie gewohnt ab 17. Juli der Ferienfahrplan auf allen LVB-Linien.

Weitere Informationen und Umleitungskarten finden Sie unter www.L.de/baustellen

LVB-Baustellen im Plan

Bereits seit Mitte Mai bauen die LVB am Wilhelm-Liebknecht-Platz und in der Kurt-Schumacher Straße. Hier wurden bereits die alten Gleise und die Asphaltdecken entfernt. Noch bis Ende Juli werden neue Gleise verlegt und der Asphalt erneuert. Ab 1. August kann hier wieder die Straßenbahnlinie 9 verkehren. Hierzu informieren wir gesondert. Auch die Baustelle am Adler liegt derzeit im Zeitplan. Noch bis Mitte November bauen die Leipziger Verkehrsbetriebe und Wasserwerke die Gleis- und Fahrleitungsanlagen, die Haltestellen sowie die Trink- und Abwasserleitungen in der westlichen Antonienstraße zwischen Zschocherscher Straße und Gerhardstraße sowie in der Zschocherschen Straße zwischen Siemensstraße und Antonienstraße grundhaft neu.

Leipzig

Höhere Zuverlässigkeit: LVB nehmen neue Halle in Betrieb // Abstellhalle in Heiterblick fertiggestellt (Meldung vom: 16.06.2022)

Nachdem im September 2021 der erste Teil der neuen Abstellhalle für Straßenbahnen im Technischen Zentrum in Heiterblick in Betrieb genommen wurde, ist die 12.000 m² große Halle mit den insgesamt 15 Hallengleisen nun komplett fertiggestellt. Gemeinsam mit den beteiligten Bauunternehmen und den Fördermittelgebern konnte die Halle symbolisch übergeben werden. Der Neubau wurde pünktlich und im Budget fertiggestellt. Der Freistaat Sachsen und der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig förderte das Vorhaben mit insgesamt 18 Millionen Euro.

"Ich freue mich, dass heute die Abstellhalle in Heiterblick offiziell in Betrieb geht. Die hier investierten Mittel sind gut angelegtes Kapital in die Zukunft, für die LVB und ihre Beschäftigten, insbesondere aber für die Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV. Denn ein attraktives Mobilitätsangebot gibt es nur, wenn auch hinter den Kulissen alles reibungslos funktioniert, die Fahrzeuge einsatzbereit und zuverlässig zur Verfügung stehen. Hierzu gehören genauso hervorragende Arbeitsbedingungen, die sich für die Beschäftigten der LVB - vor allem für das Fahrpersonal und in der Fahrzeugbereitstellung - nun deutlich verbessern. Auch das ist ,Gute Arbeit', die wir als sächsisches Verkehrs- und Arbeitsministerium stets mit im Blick haben", so Ines Fröhlich, Staatssekretärin für Digitalisierung und Mobilität.

In den vergangenen Monaten wurde die Gebäudehülle mit Holzfassade und Gründach komplettiert, Fahrleitungen und Innenausrüstung installiert und die Fahrstraßensteuerung zur automatischen Weichensteuerung aller Weichen des zukünftigen Betriebshofs Heiterblick aktiviert.

"Schrittweise entwickeln wir den Standort in Heiterblick zum Technischen Zentrum weiter und setzen damit unser strategisches Liegenschaftskonzept konsequent um. Die Inbetriebnahme der Abstellhalle ist dazu ein wichtiger Meilenstein. Ein Dank geht an die beteiligten Planer, Projektsteuerer und Baupartner, die das Projekt pünktlich und im Budget umsetzen konnten", so Ronald Juhrs, Geschäftsführer Technik und Betrieb der Leipziger Verkehrsbetriebe.

Die neue Halle ist für die Abstellung von 180 Fahrzeugeinheiten konzipiert, verfügt über ein modernes Betriebssteuerungssystem, präsenzgesteuerte LED-Beleuchtung und schafft verbesserte Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um die Fahrzeuge sowie andere Anwendungen in Echtzeit mit Daten zu versorgen, ist der Standort mit einer 5-G-Netzabdeckung ausgestattet. Damit verbessert sich insgesamt die Zuverlässigkeit in der Fahrzeugbereitstellung für Kunden.

"Der Neubau passt sich gut in den bereits bestehenden Campus im Technischen Zentrum ein und bietet für Mitarbeitende moderne Arbeitsplätze. Die Abstellhalle erfüllt mit Gründach, umfangreichen Holztragwerk und Holzfassade die heutigen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Ökologie. In den nächsten Jahren werden wir den Standort weiter entwickeln, um das beschlossene Liegenschaftskonzept schrittweise umzusetzen", so Martin Engelmann, LVB-Projektleiter.

Ab sofort rücken täglich circa 60 Linienfahrten in Heiterblick für die Leipziger aus. In Zukunft soll der Standort weiterentwickelt werden, so u.a. mit dem Neubau einer Betriebswerkstatt in den nächsten Jahren.

Dresden

Umfangreiche Gleissanierung auf dem südlichen Stadtring Straßenbahn pausiert zwischen Hauptbahnhof und Lennéplatz (Meldung vom: 16.06.2022)

Wegen Gleisbauarbeiten wird die viel befahrene Wiener Straße auf dem südlichen Stadtring von Montag, 20. Juni, 4 Uhr bis Montag, 11. Juli, 3:30 Uhr gesperrt. Damit müssen die Straßenbahnlinien 9, 10 und 11 in diesem Zeitraum zwischen Hauptbahnhof und Lennéplatz pausieren und werden umgeleitet. Auch die Buslinie 66 ist betroffen. Fahrplanänderungen betreffen auch die Straßenbahnlinien 3, 8 und 13. Bis Ende Juni beeinflusst auch der noch bis dahin fortgesetzte Umbau der Haltestelle Stauffenbergallee den Linienverkehr.

Ab Montag, 20. Juni, 4 Uhr ergeben sich daher folgende Linienänderungen:

-Linie 9: wird geteilt und verkehrt im östlichen Abschnitt von Prohlis kommend bis Straßburger Platz, im westlichen Abschnitt zwischen Kaditz und Hauptbahnhof

-Linie 10: wird in beiden Richtungen über den Pirnaischen Platz umgeleitet

-Linie 11: verkehrt von Bühlau kommend nur bis zum Hauptbahnhof und weiter zur Gleisschleife Plauen (Nöthnitzer Straße). Dabei werden auch Änderungen der Anschlussbeziehungen im Spät-, Nacht- und Wochenendfrühverkehr wirksam (mit Linie 3 am Hauptbahnhof und mit Linie 13 am Lennéplatz).

-Linie 49: fährt zusätzlich zwischen Hauptbahnhof, S-Bahnhof Freiberger Straße und Bahnhof Neustadt zum Albertplatz und weiter als

-Linie 8 nach Südvorstadt

-Linie EV11: bedient als Bus ersatzweise für die Straßenbahnlinien 9, 10 und 11 den Streckenast zwischen Hauptbahnhof, Lennéplatz und Zschertnitz. Hier wendet der Ersatzbus in der Gleisschleife.

-Linie 66: kann in Richtung Mockritz und Freital die Haltestelle Uhlandstraße nicht be-dienen. In Richtung Lockwitz und Nickern hält sie am Hauptbahnhof auf der Strehlener Straße und lässt die Haltestelle Gret-Palucca-Straße aus.


Voraussichtlich ab Freitag, 1. Juli können die Straßenbahnlinien 7 und 8 wieder die Königsbrücker Straße bedienen. Damit entfällt die Zusatzlinie 49. Alle anderen Umleitungen und geänderten Linienführungen gelten bis zum Betriebsbeginn am Montag, 11. Juli fort.

Für Autofahrer muss die Gleisüberfahrt am Wiener Platz zur Petersburger Straße in Richtung Zentrum zwischen Samstag, 25. Juni, 7 Uhr und Montag, 27. Juni, 5 Uhr voll gesperrt werden. Sie werden über die Strehlener und Uhlandstraße zur Wiener Straße umgeleitet. Der Parkplatz am Wiener Platz wird gesperrt und kann bereits ab Freitag, 24. Juni, 15 Uhr nicht mehr benutzt werden.

Über den gesamten Zeitraum ist darüber hinaus die Gleisüberfahrt an der Kreuzung Wiener Straße / Uhlandstraße in Richtung Zentrum gesperrt. Autofahrer werden hier über die Strehlener Straße umgeleitet. Mit weiteren Einschränkungen ohne Sperrung ist zu rechnen.


Zum Hintergrund der Baumaßnahme

Nach vielen Jahren intensiver Nutzung sind auf der Wiener Straße zwischen Hauptbahnhof und Lennéplatz umfangreiche Gleis- und Weichenreparaturen erforderlich. Immerhin wird der Streckenabschnitt von einer Bus- und drei Straßenbahnlinien im Zehn-Minuten-Takt befahren. Daher müssen auf 500 Metern die Gleise getauscht, Weichenzungen erneuert und ihr elektrischer Antrieb ersetzt werden. Außerdem bauen die DVB eine neue Fahrleitungsanlage und modernisiert die Schienenentwässerung. Die Arbeiten sind recht aufwändig und werden daher durchgängig im Zwieschichtbetrieb zwischen 7 und 22 Uhr ausgeführt. Die Kosten von etwa 680.000 Euro bestreiten die DVB aus dem Budget für den laufenden Unterhalt der Straßenbahninfrastruktur.

Dresden

Start des dreijährigen Testbetriebe // MOBIshuttle ergänzt ab sofort Dresdner Nahverkehrsangebot (Meldung vom: 08.06.2022)

Ergänzend zum bestehenden Nahverkehrsangebot starten die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mit dem MOBIshuttle ein Pilotprojekt in den Stadtteilen Klotzsche, Pieschen und Neustadt sowie ab 2023 auch in Weixdorf. Die MOBIshuttle sind entsprechend der Nachfrage koordinierte Kleinbusse, die von Fahrgästen als Zubringer zur Haltestelle von Bussen und Straßenbahnen oder für Direktfahrten bestellt werden können. Die Fahrzeuge sind elektrisch und damit nahezu klimaneutral unterwegs. Der Test soll zeigen, wie sich die Erschließung einzelner Stadtteile mit flexiblen ÖPNV-Angeboten weiter verbessern lässt. Der Dresdner Stadtrat hat das Pilotprojekt der DVB mit einer Laufzeit von drei Jahren im Dezember 2021 beschlossen. Anfang 2024 erfolgt eine Auswertung, auf deren Basis der Stadtrat über eine Fortsetzung entscheiden wird.

„Dieses Pilotprojekt soll den ÖPNV in unserer Stadt noch attraktiver machen und die Menschen näher an die Hauptverkehrsadern bringen“, erklärt Oberbürgermeister Dirk Hilbert. „Sollte Dresden damit Erfolg haben, wäre dies auch ein gutes Signal für die Region und den gesamten Verkehrsverbund ähnliche Modelle einzuführen. Die Zahl der Einpendler nach Dresden nimmt immer weiter zu. Wenn es uns gelingt mehr Menschen mit diesem Service für Bus und Bahn zu begeistern, ist dies vor allem ein wichtiger Beitrag zur Verkehrswende und für den aktiven Klimaschutz.“

„Das On-Demand-Angebot ermöglicht einen Qualitätssprung beim ÖPNV“, ergänzt der DVB-Aufsichtsratsvorsitzende Stephan Kühn. „Damit wollen wir den Dresdnerinnen und Dresdnern eine Mobilität anbieten, die so flexibel ist, dass ein eigenes Auto für viele Wege verzichtbar ist. So stärken wir auch die DVB als Mobilitätsdienstleister der Zukunft.“

„Mit dem MOBIshuttle wollen wir an den Erfolg unserer gelben Leihräder anknüpfen und der MOBI-Welt einen weiteren kräftigen Schub verpassen. Die gute Verknüpfung des neuen, flexiblen Angebotes mit dem klassischen ÖPNV ist deutschlandweit einzigartig“, erklärt DVB-Finanz und Technikvorstand Andreas Hemmersbach. „Holen Sie sich die MOBIshuttle App und probieren Sie es aus. Mit dem 9-Euro-Ticket ist der Einstieg jetzt besonders günstig.“

Sein für Betrieb und Personal verantwortlicher Vorstandskollege Lars Seiffert ergänzt: “ÖPNV ohne feste Linienwege, Fahrpläne und Ticketpreise – mit dem MOBIshuttle betreten wir eine ganz neue Welt, die sich konsequent am Mobilitätsbedarf der Menschen orientiert. Natürlich haben unsere Stammkunden besondere Preisvorteile.“
Auf Abruf bestellbar

Das MOBIshuttle fügt sich optisch in die MOBI-Angebotswelt ein, zu der schon die MOBI-punkte und MOBIbikes gehören. Dresdnerinnen und Dresdner sowie die Gäste der Stadt sollen so dazu animiert werden, verschiedene öffentliche Verkehrsmittel flexibel zu nutzen. Das MOBIshuttle verkehrt täglich von 4:00 Uhr morgens bis 1:00 Uhr nachts sowie an den Wochenenden durchgehend in den Testgebieten ohne festen Linienweg oder Fahrplan. Maximal vier Fahrgäste können mitfahren. Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, werden ebenfalls mitgenommen.

Auf Abruf bestellbar

Das MOBIshuttle fügt sich optisch in die MOBI-Angebotswelt ein, zu der schon die MOBI-punkte und MOBIbikes gehören. Dresdnerinnen und Dresdner sowie die Gäste der Stadt sollen so dazu animiert werden, verschiedene öffentliche Verkehrsmittel flexibel zu nutzen. Das MOBIshuttle verkehrt täglich von 4:00 Uhr morgens bis 1:00 Uhr nachts sowie an den Wochenenden durchgehend in den Testgebieten ohne festen Linienweg oder Fahrplan. Maximal vier Fahrgäste können mitfahren. Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, werden ebenfalls mitgenommen.

Gerufen wird das MOBIshuttle per App, die man für alle gängigen Handys herunterladen kann. Nach einer einmaligen Registrierung in der App können sofort Fahrten gebucht werden. Bald kann man es auch telefonisch bestellen. Dabei optimiert die Software im Hintergrund alle Bestellungen und fasst Fahrtwünsche ähnlicher Strecken zu einer zusammen. „Pooling“ nennen das die Entwickler. Die Fahrgäste werden nach und nach abgeholt und zum gewünschten Ziel gebracht. Die MOBIshuttle halten nur an den in der App ausgewiesenen virtuellen Haltepunkten sowie an vielen Haltestellen. Bis dahin erfordert es in der Regel einen kurzen Fußweg. Die Bestellung erfolgt direkt vor Fahrtantritt und das MOBIshuttle ist je nach Verfügbarkeit in 10 bis 15 Minuten an dem gewünschten Haltepunkt. In der App kann die Ankunft des MOBIshuttles sogar live verfolgt werden. Kurz vor Ankunft meldet sich das Handy noch einmal beim Besteller mit dem Hinweis auf das sich nähernde Fahrzeug. Dann sollte man schon pünktlich an der virtuellen Station sein, denn mit Rück-sicht auf die anderen Passagiere wird nicht lange gewartet.


Dynamischer Fahrpreis

Der Preis berechnet sich dynamisch anhand verschiedener Kriterien. Gibt es beispielsweise auf der gewählten Fahrtstrecke keine Straßenbahn- oder Busverbindung, bleibt es günstig. Dabei genießen Abo-Kunden deutliche Preisvorteile. Im besten Fall fallen keine zusätzlichen Kosten an. Wird dagegen der Fahrtweg parallel zu einer Straßenbahn- oder Buslinie gewählt, steigt der Preis deutlich an. Damit wird ein Anreiz geschaffen, das MOBIshuttle tatsächlich nur als Zubringer oder Ergänzung zu Straßenbahn und Bus zu benutzen. Der Fahrpreis wird in der App vor der Buchung verbindlich angezeigt, so dass man zwischen den angebotenen Alternativen wählen kann. Wer bestellt hat, bezahlt gleich bargeldlos in der App. Beim Einsteigen zeigt man dem Fahrer des MOBIshuttles nur noch die gültige Buchung auf dem Handy.

Anforderungsprofil für Testgebiete

Für einen praxistauglichen Test wurden Stadtteile gesucht, die ganz unterschiedliche Merkmale bei Besiedelungsstruktur, Bevölkerungsdichte, Durchschnittsalter und Verkehrsmittelwahl aufweisen. Aufgrund der Bedienung mit zunächst bis zu sieben Fahrzeuge sollten sie unmittelbar nebeneinander liegen. Mit den Gebieten in Klotzsche, der Dresdner Neustadt und Pieschen sowie später in Weixdorf fand man die dazu passenden Stadtteile. Aber alle verbindet eine Gemeinsamkeit: Sie weisen noch kleinräumige Erschließungsdefizite durch den ÖPNV auf. Damit sind sie für den Test am besten geeignet.

Partnerschaftliches Pilotprojekt

Für das Pilotprojekt haben die DVB externe Partner gewonnen. Mit der Bereitstellung der Fahrzeuge und Realisierung des Fahrdienstes wurde die Firma CleverShuttle beauftragt, die Software kommt von Via. Das Sächsische Landesamt für Straßen und Verkehr hat bundes-weit eine der ersten Genehmigungen nach dem neuen Paragraphen 44 des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) zum Linienbedarfsverkehr erteilt.

Der dreijährige Testbetrieb kostet einschließlich Fahrzeugbeschaffung und Softwareprogrammierung insgesamt 6,5 Millionen Euro. Davon werden knapp 3,3 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert, weitere rund 780 Tausend Euro kommen vom Freistaat Sachsen. Bei den verbleibenden Eigenmitteln werden die DVB innerhalb der Technischen Werke Dresden (TWD) sowie aus dem Stadthaushalt unterstützt.

Magdeburg

Ab nächstem Wochenende wieder mit der Bahn nach Cracau (Meldung vom: 08.06.2022)

Aufgrund von Sanierungsarbeiten an einem Abwasserkanal der SWM verzögerte sich die Wiederinbetriebnahme der Straßenbahnstrecke nach Cracau bis 10. Juni. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) werden den Betrieb der Linie 4 zum Pechauer Platz ab dem 11. Juni wieder aufnehmen können.

Ursprünglich war die Sperrung der neu errichteten Kreuzung am Heumarkt nur vom 2. – 25. Mai 2022 geplant. Dies diente der Erledigung von Restarbeiten zur Fertigstellung der Verkehrsanlage durch die Landeshauptstadt Magdeburg. Im hinter dieser Sperrung gelegenen Streckenabschnitt, am Pechauer Platz in Cracau, begannen parallel dazu Arbeiten an einem Abwasserkanal durch die SWM. Die hierfür erforderlichen Arbeiten in Gleisnähe machten einen Betrieb mit Straßenbahnen zunächst nicht möglich. Dadurch verzögerte sich die Freigabe der Strecke zum Pechauer Platz um 16 Tage. Voraussichtlich ab Samstag, dem 11. Juni werden nun wieder planmäßig Straßenbahnen nach Cracau verkehren können, der Schienenersatzverkehr mit Bussen entfällt.

Zeitgleich mit der Wiedereröffnung soll die Ersatzhaltestelle Heumarkt in Betrieb gehen. Zwischen den Haltestellen „Arenen“ und „Mehringstraße“ wird es zunächst in der Brückstraße einen zusätzlichen Haltepunkt geben. Die Haltestelle „Am Cracauer Tor“ wird aufgrund von Lieferengpässen erst später fertig.

Im Herrenkrug rückt schweres Gerät an

Auf dem Streckenabschnitt in den Herrenkrug geht es unterdessen gut voran. Nachdem der Bereich im vergangenen Jahr durch eine Abwasser-Havarie beschädigt wurde, konnte im Mai dieses Jahrs die Instandsetzung beginnen. Nach umfassenden Sanierungsarbeiten ist die letzte Etappe erreicht: Die Gleis-Stopfmaschiene rückt an, um die neu verlegten Schienen in die richtige Position zu bringen. Im Anschluss werden noch Restarbeiten, wie zum Beispiel an der Fahrstromversorgung, erfolgen. Voraussichtlich am 17. Juni können dann auch die Straßenbahnen der Linie 6 wieder planmäßig in den Herrenkrug fahren.

Sachsen (VMS)

ZVMS-„SchülerVerbundKarte“: Gratis 9-Euro-Ticket für Monat Juli 2022 (Meldung vom: 01.06.2022)

Schüler, die zurzeit noch mit einer „SchülerVerbundKarte“ (SVK) des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) unterwegs sind, bekommen für den Monat Juli kostenlos das 9-Euro-Ticket.

Aktuell fahren rund 38.000 Kinder und Jugendliche mit der SVK des ZVMS. Die Wertmarke für den Monat Juni 2022 gilt bis einschließlich 15. Juli 2022 des Schuljahres 2021/2022 und ist für den Monat Juni 2022 als 9-Euro-Ticket nutzbar.

Damit die SVK-Kinder auch im Monat Juli 2022 die Vorteile des bundesweit gültigen 9-Euro-Tickets nutzen können, erhalten deren Eltern bis Ende Juni 2022 gratis ein Ticket vom Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) per Post zugeschickt.

Sachsen (VMS)

VMS schickt Züge zu Erlebnistag Bergbauschau in Marienberg am 5. Juni 2022 (Meldung vom: 01.06.2022)

Das Erzgebirge feiert sein Bergbau-Erbe und der VMS bringt sie hin!

Erlebnistag Erzgebirge: Am 5. Juni findet er in Zusammenarbeit von Sächsischem Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine, des Welterbevereins, des Tourismusverbandes Erzgebirge und der Stadt in Marienberg statt.

In Abstimmung mit Marienberg beauftragt der VMS die Erzgebirgsbahn (EGB) mit Sonderfahrten. Darunter ist auch Bahnverkehr auf der sonst nur von der Bundeswehr genutzten Strecke Marienberg – Pockau-Lengefeld.

Die zusätzlichen Züge der EGB fahren in der Zeit von 4. Juni 2022 abends bis 5. Juni 2022 nachmittags.

Fahrten am 4. Juni 2022
Von Pockau-Lengefeld ab 16:03 bis 22:03 nach Marienberg alle 60 Minuten,
von Marienberg nach Pockau-Lengefeld ab 16:33 Uhr bis 22:33 Uhr alle 60 Minuten. Die Fahrt 16:03 Uhr ab Pockau-Lengefeld beginnt bereits um 15:08 Uhr in Chemnitz Hbf., die Fahrt 22:33 Uhr ab Marienberg fährt bis Chemnitz Hbf. durch und erreicht Chemnitz um 23:47 Uhr.

Fahrten am 5. Juni 2022
Von Pockau-Lengefeld ab 10:03 bis 18:03 nach Marienberg alle 60 Minuten,
von Marienberg nach Pockau-Lengefeld ab 10:33 Uhr bis 18:33 Uhr alle 60 Minuten. Die Fahrt 10:03 Uhr ab Pockau-Lengefeld beginnt bereits um 9:08 Uhr in Chemnitz Hbf., die Fahrt 18:33 Uhr ab Marienberg fährt bis Chemnitz Hbf. durch und erreicht Chemnitz um 19:47 Uhr.

Sachsen

Öfter in die Sächsische Schweiz und direkt ins Osterzgebirge (Meldung vom: 31.05.2022)

Über das Pfingstwochenende sind, trotz Baumaßnahmen, in Richtung Sächsische Schweiz und ins Osterzgebirge zusätzliche Züge mit mehr Platz unterwegs. „Zusätzlich zu den extra Zügen fahren viele S-Bahnen mit einem fünften Wagen“, sagt Lutz Auerbach, Abteilungsleiter für Verkehr im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „Am Samstag fährt zudem der Saxonia-Express von Leipzig über Dresden direkt bis Kurort Rathen.“ Für Ausflüge ins Osterzgebirge ist der WanderExpress im Einsatz und erhöht die Kapazität auf der Müglitztalbahn.

Am Samstag verlässt der Saxonia-Express Leipzig um 8.00 Uhr, erreicht den Dresdner Hauptbahnhof 9.44 Uhr und fährt dann mit Stops in Pirna und Stadt Wehlen bis Kurort Rathen. Die Rückfahrt startet dort 16.20 Uhr.

An Pfingstsonntag und -Montag fahren zusätzliche S-Bahnen: Ein Zug fährt 9.40 Uhr vom Dresdner Hauptbahnhof elbaufwärts, eine weitere S-Bahn nach Rathen setzt sich 10.09 Uhr in Bewegung. „Wegen der baubedingten Eingleisigkeit zwischen Königstein und Bad Schandau und des dichten Güterverkehrs können auch diese Züge leider nur bis Kurort Rathen verkehren“, bedauert Stephan Naue, Leiter Produktmanagement Sachsen bei DB Regio Südost. Zurück nach Dresden verkehren für die Ausflügler zusätzlichen S-Bahnen ab Kurort Rathen um 16.45 und um 17.13 Uhr in Richtung Landeshauptstadt. „Damit ergänzen wir früh und nachmittags den 30-Minuten-Takt der S-Bahn zwischen Dresden und Bad Schandau“, erläutert Stephan Naue.

Für einen Ausflug ins Osterzgebirge ist über das lange Wochenende der WanderExpress ab dem Dresdner Hauptbahnhof unterwegs. In 65 Minuten gelangen die Fahrgäste vom Zentrum der Landeshauptstadt nach Geising und Altenberg. Die Hinfahrt startet um 10.05 Uhr am Hauptbahnhof, die Rückfahrt um 17.18 Uhr in Altenberg. Informationen zu Fahrplan und Tarif gibt es bei allen Verkehrsunternehmen im VVO, unter www.vvo-online.de und an der InfoHotline unter 0351 8526555.

Aktuell

Freifahrt für ukrainische Flüchtlinge endet am 31. Mai 2022 (Meldung vom: 31.05.2022)

Am 31. Mai 2022 endet die Regelung Pass = Ticket zur deutschlandweiten freien Fahrt im Öffentlichen Nahverkehr ÖPNV. Ab dem 1. Juni 2022 erhalten registrierte Geflüchtete aus der Ukraine auf Beschluss der Bundesregierung umfassende Hilfen zur Sicherung Ihres Lebensunterhalts, zur Gesundheitsversorgung und zur Integration. Darin eingeschlossen sind weitreichende Angebote für die Nutzung von Öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ungeachtet des generellen Endes der Pass = Ticket-Regelung wird es auf ausgewählten grenznahen Strecken im Nahverkehr im Rahmen der Kulanz weiterhin eine schnelle Hilfe für Ukraine-Geflüchtete geben. Geflüchtete können sich vorab bei dem für Ihre Strecke zuständigen Eisenbahnverkehrsunternehmen über die Bedingungen für Ihre Fahrt informieren.

Eine Weiterfahrt im Nahverkehr über die ausgewählten Strecken hinaus ist ab dem 1. Juni 2022 nur noch mit dem Kauf eines Tickets an den dafür vorgesehenen Verkaufsstellen möglich.

Für Flüchtende besteht nach wie vor nach ihrer Ankunft an einem der Haupt-Ankunftsbahnhöfe Berlin, Cottbus, Hannover die Möglichkeit, mit dem „helpukraine“-Ticket überall innerhalb Deutschlands mit dem Zug weiterzureisen. Diese werden für Verbindungen im Fernverkehr mit einem sogenannten "eToken" ausgegeben. Für eine individuelle Reiseverbindung sprechen Sie bitte die freiwilligen Helferinnen und Helfer vor Ort an.

Die Anlaufstellen für weitere Informationen und Unterstützung aus den deutschen Grundsicherungssystemen sind die "Jobcenter". Hier erhalten die Geflüchteten die notwendigen Informationen und Hilfe bei der Integration und Organisation des täglichen Lebens.

Sachsen (VMS)

Kinder unter 15 Jahren fahren kostenlos (Meldung vom: 30.05.2022)

Der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) gibt zwar den Kindern nicht das Kommando, aber die Lizenz zur Freifahrt: Am Kindertag dürfen Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15. Geburtstag im gesamten Verbundraum gratis die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.

Dies gilt auch uneingeschränkt für die Drahtseilbahn Augustusburg.

Einschränkungen gibt es lediglich bei der Fichtelbergbahn (Cranzahl –
Oberwiesenthal)
. Dort können bis maximal vier Kinder bis einschließlich 15.
Geburtstag in Begleitung eines Erwachsenen mit gültigem Fahrausweis
kostenfrei fahren.

Der Verbundraum umfasst: Chemnitz, Erzgebirgskreis, Landkreis Mittelsachen,
Landkreis Zwickau, Stadt Zwickau.

Aktuell

Hinweise zur Gültigkeit des 9€-Tickets (Meldung vom: 25.05.2022)

Aus aktuellem Anlass hier einige Hinweise zur Gültigkeit des 9€-Tickets.

Kauf der Tickets
Das Ticket kann über die Vertriebskanäle der Unternehmen in unbegrenzter Menge gekauft werden. Eine Limitierung des Tickets gibt es nicht.

Die Tickets sind personengebunden, dass bedeutet Sie müssen Ihren Namen auf dem Ticket eintragen. Sie können also in den Apps nur für sich selbst das Ticket kaufen. Das Ticket kann nicht von anderen als Ihnen selbst genutzt werden.

Gültigkeit des Tickets
Das 9€-Ticket gilt in allen Bussen, Straßenbahnen, U+S Bahnen, Fähren (sofern innerhalb eines Verbundtarifs) und in den Regionalzügen bei der Eisenbahn (IRE, RE und RB).
Das Ticket gilt nicht in den Zügen des Fernverkehrs (ICE, ECE, EC, IC der DB und bei Flixtrain).

Hunde, Fahrräder oder, sofern die Abokarte es zulassen würde, die Mitnahme von weiteren Personen ist ausgeschlossen. Ebenfalls ist der Übergang in die 1. Klasse bei den Regionalzügen nicht möglich.
Die Mitnahmeregelungen innerhalb der regulären Gültigkeit ist davon nicht betroffen.

Besonderheit bei Fernzügen mit Nahverkehrsanerkennung
Das Ticket gilt nicht nicht in den Zügen des Fernverkehrs in denen normalerweise Nahverkehrstickets anerkannt werden. Ausgenommen von dieser Regelung sind alle Nahverkehrstickets, welche auf der zu befahrenden Strecke ohnehin gültig wären!

Das gilt zum Beispiel für die folgenden Strecken:
Erfurt Hbf. <> Gera Hbf (IC)
Dresden Hbf. <> Riesa (ICE, IC)
Elsterwerda <> Berlin Hbf. (IC, RJ)
Berlin <> Prenzlau (ICE, IC)
Potsdam <> Cottbus (IC)

Ebenfalls gibt es Einschränkungen bei den Schmalspurbahnen und anderen touristischen Bahnen, bitte informieren Sie sich vor Fahrtantritt bei den entsprechenden Unternehmen.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an den Kundendienste der Verkehrsunternehmen. Wir sind nicht in der Lage Fragen diesbezüglich zu beantworten.

Sachsen

Zusätzliche Kapazität nach Altenberg und in die Sächsische Schweiz (Meldung vom: 24.05.2022)

Am Himmelfahrts-Feiertag sind in Richtung Sächsische Schweiz sowie auf der Müglitztalbahn zusätzliche Züge unterwegs. „Wir möchten Ausflügler mit ausreichend Platz in den Zügen an ihre Ziele bringen“, erläutert Lutz Auerbach, Abteilungsleiter für Verkehr im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „Zusätzlich zu den extra Zügen fahren daher die regulären S-Bahnen mit einem fünften Wagen“. Der Verbund und die DB Regio reagieren damit auf die erwartete höhere Nachfrage.

Trotz umfangreicher Baumaßnahmen im Elbtal sind am Himmelfahrtstag Zusatzzüge in die Sächsische Schweiz unterwegs: Ein Zug fährt 9.40 Uhr vom Dresdner Hauptbahnhof elbaufwärts, eine weitere S-Bahn nach Rathen setzt sich 10.09 Uhr in Bewegung. „Wegen der baubedingten Eingleisigkeit zwischen Königstein und Bad Schandau und des dichten Güterverkehrs können die Züge leider nur bis Kurort Rathen verkehren“, bedauert Stephan Naue, Leiter Produktmanagement Sachsen bei DB Regio Südost. Zurück nach Dresden verkehren für die Ausflügler zusätzlichen S-Bahnen ab Kurort Rathen um 16.45 und um 17.13 Uhr in Richtung Landeshauptstadt. „Damit ergänzen wir früh und nachmittags den 30-Minuten-Takt der S-Bahn zwischen Dresden und Bad Schandau“, erläutert Stephan Naue.

Für einen Ausflug ins Osterzgebirge ist der WanderExpress ab dem Dresdner Hauptbahnhof unterwegs. In 65 Minuten gelangen die Fahrgäste vom Zentrum der Landeshauptstadt nach Geising und Altenberg. Die Hinfahrt startet um 10.05 Uhr am Hauptbahnhof, die Rückfahrt um 17.18 Uhr in Altenberg.

Informationen zu Fahrplan und Tarif gibt es bei allen Verkehrsunternehmen im VVO, unter www.vvo-online.de www.vvo-online.de und an der InfoHotline unter 0351 8526555.

Sachsen (VMS)

Softwareanpassung legt Bahnverkehr im Verkehrsverbund Mittelsachsen lahm (Meldung vom: 23.05.2022)

Am 28. und 29. Mai 2022 kommt es wegen Anpassungsarbeiten an der Sicherungstechnik der DB Netz AG zu massiven Einschränkungen im Bahnverkehr im Raum des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS). Teilweise fallen Linien ganztags aus, andere nur zu begrenzten Zeiten.

Die betroffenen Linien und Ausfallzeiten entnehmen Sie bitte dem Bild:



Legende
EVU = Eisenbahnverkehrsunternehmen, KBS = Kursbuchstrecke, CBC = City-Bahn Chemnitz, DB Regio = Deutsche Bahn, EB = Erfurter Bahn, EGB = DB Erzgebirgsbahn, FEG = Freiberger Eisenbahn, MRB = Mitteldeutsche Regiobahn, VBG = Vogtlandbahn

Hier noch eine grafische Darstellung der Sperrungen.


Der Schienenersatzverkehr der einzelnen Eisenbahn-Verkehrsunternehmen ist in Bahnhöfen und Haltepunkten ausgewiesen. An- und Abfahrtzeiten weichen vom Regelfahrplan ab. Bitte vor Fahrtbeginn informieren auf www.vms.de, App DB Navigator sowie den Internetseiten/Apps der beteiligten Verkehrsunternehmen.

Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste werden gebeten, ihre Fahrten rechtzeitig (24 Stunden vorher) beim zuständigen Verkehrsunternehmen anzumelden.


Aktuell

9 €-Ticket vom Bundesrat beschlossen (Meldung vom: 20.05.2022)

Am 20. Mai 2022 hat der Bundesrat das Gesetz zur Anpassung der Regionalisierungsmittel beschlossen und damit auch den Weg für das 9 €-Ticket frei gemacht.

Das Ticket kostet, wie der Name es sagt, 9 € pro Monat und gilt in der gesamten Bundesrepublik Deutschland in den Zügen des Nahverkehrs (Interregioexpress (IRE), Regionalexpress (RE), Regionalbahnen (RB), S-Bahnen (S)) und in den öffentlichen Verkehrsmitteln der Kommunen. Es gilt nicht in den Zügen des Fernverkehrs (ICE, EC und IC), nicht in den Zügen von Flixtrain und in den Fernbussen. Das Ticket gilt in den Monaten Juni, Juli und August 2022.

Sie können das Ticket online, an Automaten und teilweise auch an Fahrkartenschaltern erwerben, bitte fragen Sie ihr örtliches Verkehrsunternehmen. Abokunden brauchen gar nichts zu machen, denn die Abokarten gelten automatisch bundesweit als 9 €-Ticket. Weitere Informationen zur Kostenerstattung erhalten Sie von Ihrem Vertragspartner.

Erfurt/Nordhausen

Deutsche Bahn passt Planungen für weiteren Ausbau an (Meldung vom: 19.05.2022)

Rechtliche Rahmenbedingungen seit Planungsbeginn erheblich verändert - Neue Erkenntnisse aus Baugrunduntersuchung - Inbetriebnahme verschiebt sich um mehrere Jahre

Die Deutsche Bahn (DB) überarbeitet die Termin- und Kostenplanung für die verbleibenden vier Bauabschnitte der Ausbaustrecke Erfurt–Nordhausen. Sie reagiert damit auf Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen, die seit Beginn des Projekts zum Teil erheblich verschärft wurden. Darüber hinaus haben sich im Verlauf der Planungsphase weitere Erkenntnisse über den Baugrund ergeben, die Umplanungen erforderlich machen. Die DB hat den Freistaat Thüringen über die Auswirkungen auf das Projekt informiert.

Die DB baut seit 2014 die eingleisige und nicht elektrifizierte Strecke Erfurt–Nordhausen für eine höhere Geschwindigkeit von bis zu 140 km/h aus. Damit soll die Fahrzeit zwischen den beiden thüringischen Städten um rund 15 Minuten auf etwa eine Stunde verkürzt werden. Reisende aus Nordhausen erhalten so künftig attraktivere Anschlüsse an den Bahnknoten Erfurt und damit an den Fernverkehr und die ICE-Strecke Berlin–München.

Auf Basis der 2017 abgeschlossenen Vorplanung hatte die DB eine Inbetriebnahme der gesamten Ausbaustrecke im Jahr 2025 avisiert. In der detaillierteren Entwurfsplanung für den Abschnitt Sondershausen–Greußen muss die DB das Projekt jedoch nun an neue rechtliche Rahmenbedingungen anpassen. So ist es erforderlich, den Bahndamm deutlich aufwändiger zu bauen und mit einer zusätzlichen Schutzschicht zu versehen. Darüber hinaus werden weitere Wege und Zugänge sowie breitere Dämme entlang der Bahnstrecke vorgeschrieben. Hierfür müssen zunächst die entsprechenden Flächen erworben werden. Zudem zeigen Erkenntnisse aus der detaillierten Baugrunduntersuchung, dass mehr Boden ausgetauscht werden muss, um die Stabilität der Gleise sicherzustellen. Die Inbetriebnahme der gesamten Ausbaustrecke wird sich um mehrere Jahre verschieben.

Derzeit überprüfen Expert:innen der DB die konkreten Auswirkungen der verschiedenen Faktoren auf den Zeit- und Kostenplan. Bis zum Herbst wird die Entwurfsplanung für die Bauabschnitte Greußen–Kühnhausen–Erfurt Nord abgeschlossen sein. Erst dann kann die DB konkrete Angaben zum neuen Zeit- und Kostenplan vorlegen. Ungeachtet dessen beantragt die DB noch im Frühjahr das Planrecht für den Projektabschnitt 2 (Sondershausen–Greußen) beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA). Die darüber hinaus vorgesehenen Planungs- und Projektaktivitäten werden fortgesetzt.

Die 67 Kilometer lange Bahnstrecke Erfurt–Nordhausen wird in insgesamt sechs Bauabschnitten umfassend modernisiert. Bereits 2016 konnte die DB die Arbeiten zwischen Nordhausen und Sondershausen abschließen. Im Februar dieses Jahres ging der ausgebaute Abschnitt Wolkramshausen–Sondershausen in Betrieb. Darüber hinaus hat die DB unter anderem die Stellwerkstechnik erneuert, Bahnhöfe und Haltepunkte saniert und die Bahnsteige in Sondershausen mit neuen Aufzügen für einen barrierefreien Zugang ausgestattet.

Magdeburg

Verlängerung des Schienenersatzverkehrs nach Cracau (Meldung vom: 18.05.2022)

Aufgrund von Bauarbeiten der SWM am Pechauer Platz wird der Schienenersatzverkehr von und nach Cracau bis zum 10.06.22 verlängert.

Anders als geplant, ändert sich in Cracau ab dem 26.5. vorerst nichts. Aufgrund einer Baumaßnahme der Städtischen Werke Magdeburg GmbH &
Co. KG wird der bestehende Schienenersatzverkehr SEV 44 um etwas mehr als zwei Wochen, bis voraussichtlich 10.6.22, verlängert. Auch die Buslinie 56 bleibt zwischen Randau und dem Messegelände vorerst im Einsatz. Die Straßenbahnlinie 4 endet am Messegelände.Nähere Informationen zur Baumaßnahme werden durch die SWM bekannt gegeben.

Leipzig

150 Jahre Straßenbahngeschichte live erleben // LVB laden auf den Augustusplatz und ins Straßenbahnmuseum (Meldung vom: 16.05.2022)

Die Leipziger Verkehrsbetriebe laden alle Leipziger herzlich ein, das 150-jährige Straßenbahnjubiläum zu feiern. Am 21. Mai findet von 10 bis 18 Uhr auf dem Augustusplatz die TRAM-Europameisterschaft 2022 statt. 25 Teams messen sich hier in sechs verschiedenen Disziplinen. Mit der Tram Europameisterschaft feiert Leipzig nicht nur 150 Jahre Straßenbahn in der Messestadt, sondern auch ein Fest der Vielfalt rund um zukunftsfähige und klimafreundliche Mobilität sowie für ein friedliches Miteinander. Teams aus ganz Europa und sogar ein Team aus Australien werden sich in sechs spannenden Disziplinen am 21. Mai, von 10 bis 18 Uhr, messen. Ab 18:30 Uhr präsentiert das LVB-Schwester-Unternehmen Leipziger Stadtwerke die Leipziger Band Karussel mit einem Konzert von ihrem neusten Album. Damit klingt die TRAM-EM mitten in der Leipziger Innenstadt aus.

"Mit der TRAM-EM sind wir als Stadt Gastgeber für Menschen aus ganz Europa und der Welt. Gemeinsam wollen wir ein Fest mit den Bürgerinnen und Bürger feiern und somit die lange Geschichte der Leipziger Straßenbahn würdigen. Ein Dank geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich hier engagieren", so Ronald Juhrs, Geschäftsführer Technik und Betrieb der Leipziger Verkehrsbetriebe.

Anlässlich des Jubiläums tauften die LVB am 15. Mai, gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Historische Nahverkehrsmittel Leipzig e.V. eine Straßenbahn auf das Museum. Am 22. Mai können alle Fans dann ein weiteres Highlight erleben. Denn von 14:30 bis 18 Uhr werden alle Straßenbahnen, die bisher in Leipzig fuhren und auch heute noch fahren eine Runde um den historischen Straßenbahnhof drehen und in voller Pracht präsentiert.

"Mit der einzigartigen Sammlung konnte unser Museumsverein fast jeden Wagen, der in Leipzig für die Bürger unterwegs war, restaurieren und bewahren. Dieser Schatz ist einmalig in Deutschland und wir sind stolz diesen zu präsentieren und auf die lange Bedeutung der Leipziger Straßenbahn hinzuweisen", so der Vereinsvorsitzende Jürgen Süß.

Am 18. Mai erscheint außerdem eine Festschrift zum Jubiläum, anschaulich erklärt und reich bebildert. Sie beschreibt die enge Verflechtung zwischen dem Aufstieg der Großstadt Leipzig und dem Fortschritt des öffentlichen Nahverkehrs. Die Festschrift bietet interessante Einblicke in herausragende Weichenstellungen bei der Veränderung des Stadtbildes und der Entwicklung der Verkehrsbetriebe. Zugleich können sich technisch Interessierte über den historischen Wandel des überaus vielgestaltigen Fahrzeugparks der Leipziger Straßenbahn mit zahlreichen Bildern eingehend informieren. Die Publikation ist ein Gemeinschaftswerk von Helge-Heinz Heinker, freier Journalist in Leipzig, und Rolf-Roland Scholze, Autor des Technikteils, auf Anregung und im Auftrag der Verkehrsbetriebe. Erhältlich ist das Buch u.a. im Service-Center der LVB, im Straßenbahnmuseum sowie in ausgewählten Buchhandlungen.

Alle Informationen zum Jubiläum und zum Programm finden Sie unter www.L.de/150Jahre

Leipzig

Baumaßnahmen rund um den Wilhelm-Liebknecht-Platz (Meldung vom: 13.05.2022)

Rund um den Wilhelm-Liebknecht-Platz bauen die Leipziger Gruppe und die Stadt Leipzig vom 16. Mai bis Ende Oktober in der Kurt-Schumacher-Straße, Erich-Weinert-Straße und Eutritzscher Straße koordiniert in mehreren Bauabschnitten. Dabei kommt es zu Einschränkungen für den Straßenbahn- und Kfz-Verkehr. Erste Vorarbeiten starten bereits ab dem 9. Mai. Für den Autoverkehr ist ab 16. Mai der Wilhelm-Liebknecht-Platz und die Überfahrt Berliner Straße im Zuge der Kurt-Schumacher-Straße gesperrt. Eine Umleitung führt über Eutritzscher Straße und Roscherstraße. Die Erich-Weinert-Straße ist zudem vom 16. Mai bis 4. Juni gesperrt.

Änderungen im Linienverkehr der LVB gelten ab 16. Mai für die Straßenbahnlinien 1, 9, 10, 11, 14 und 16. So verkehrt in dieser Zeit die Bau-Straßenbahnlinie 34 zwischen S-Bf. Plagwitz und S-Bf. Connewitz über Westplatz, Hauptbahnhof und Bayerischer Bahnhof. Darüber hinaus sind auch die Buslinien 72, 73 und 90 von örtlichen Umleitungen betroffen. Weiterführende Informationen zur Baumaßnahme Wilhelm-Liebknecht-Platz finden Sie unter www.L.de/wilhelm-liebknecht-platz

Leipzig

Buslinien fahren wieder im gewohnten 10-Minuten-Takt // Baumaßnahme in der Käthe-Kollwitz-Straße abgeschlossen (Meldung vom: 12.05.2022)

Nachdem die Straßenbahnlinie 2, 8 und 10 seit Mitte April wieder im gewohnten Takt fahren, sind ab 16. Mai auch die Buslinien 60, 65, 70, 74/76 und 89 tagsüber im Kernabschnitt wieder im gewohnten 10-Minuten-Takt unterwegs.

Ab 16. Mai wird die Baumaßnahme in der Käthe-Kollwitz-Straße, wie geplant, beendet und die Straßenbahnen fahren wieder durch Schleußig nach Knautkleeberg bzw. Grünau-Süd. Gleichzeitig beginnen die Arbeiten am Wilhelm-Liebknecht-Platz.

Ebenfalls ab 16. Mai wird der Knoten Adler für den Busverkehr voll gesperrt. Es kommt zu einer angepassten Umleitung der Linien 60, N1 und N60.

Wegen Baumaßnahmen der Leipziger Wasserwerke im Bereich der Gleisschleife in Taucha, verkehrt die Linie 3 vom 16. Mai bis voraussichtlich 3. Juni ersatzweise nach Sommerfeld mit Schienenersatzverkehr zwischen Portitzer Allee und Taucha. Die Linien 81, 173, 175, 176 und N6 verkehren weiterhin mit Umleitung.

Weiterhin erfolgt ab 16. Mai die Bedienung der neuen Haltestelle "Alte Straße" in der Karl-Heine-Straße zwischen den Haltestellen Nonnenstraße und Felsenkeller.

Ab 16. Mai steht zudem ein neuer Bau-Liniennetzplan online unter www.L.de/netzplan zur Verfügung.

Erfurt

Fahrplanänderungen bei der EVAG zum 16. Mai 2022 (Meldung vom: 12.05.2022)

Gute Nachrichten für Fahrgäste der Erfurter Verkehrsbetriebe: zum 16. Mai werden die Fahrpläne einiger Bus-Linien angepasst, was zum Beispiel mehr Fahrten mit sich bringt oder die Anschlusssituation verbessert. Die Gründe für die Anpassung liegen unter anderem im Beginn der Freibadsaison, der Fertigstellung neuer Wohngebiete oder vermehrte Kundenwünsche.

„Wir erhalten immer wieder Feedback von unseren Fahrgästen oder führen Gespräche mit Unternehmen, Schulen & Co. zum aktuellen ÖPNV-Angebot. Die Wünsche und Anregungen wollen wir natürlich so gut es geht in unsere Fahrpläne übertragen, wie jetzt am 16. Mai“, sagt Myriam Berg, Vorstand der Erfurter Verkehrsbetriebe AG.

Diese Änderungen gibt es

Auf der Bus-Linie 35 wird das Fahrplanangebot erweitert. Ab dem 16. Mai fahren die Busse auf dieser Linie von 6:00 bis 8:00 Uhr im Halbstundentakt. Von 8:00 bis 18:00 Uhr sind sie stündlich unterwegs. Zur Erschließung des neuen Wohngebietes „Posthof“ wird die neue Haltestelle „Dessauer Straße“ in Betrieb genommen (vorerst als Ersatzhaltestelle in unmittelbarer Nähe). Ebenfalls neu auf der Bus-Linie 35: Die Haltestelle „Dieselstraße“ wird zukünftig auch in Richtung Kalkreiße bedient und bringt Besucher des Nordstrands näher an ihr Ziel.

Auch Schülerinnen und Schüler in Erfurt und Umgebung profitieren von der Fahrplanänderung. Auf der Bus-Linie 43 wird die Fahrt 6:23 Uhr ab Marcel-Breuer-Ring nach Vieselbach um 2 Minuten vorverlegt. Dadurch wird die Anschlusssituation für Schüler von Wallichen nach Niederzimmern verbessert. Die Schulbusse der Bus-Linie 90 werden aus verkehrsorganisatorischen Gründen und zur Vermeidung derzeit auftretender Verspätungen künftig anders geführt. Sie fahren dann über die Mühlhäuser Straße und Albrechtstraße. Auf der Schulbus-Linie 503 wird in Richtung Dittelstedt die Haltestelle „Einkaufszentrum“ zusätzlich mit in den Fahrplan aufgenommen. Für die Schüler aus Rohda/Haarberg und Urbich bedeutet das, dass sie schneller und sicherer von der Schule nach Hause kommen.

Um die Mitarbeiter von IKEA pünktlich und bequem zum Schichtbeginn zu bringen bzw. nach der Schicht abzuholen, gibt es auf der Bus-Linie 80 folgende Anpassungen:

Die Abfahrten Mo-Fr 07:52, 08:52 und 09:52 Uhr ab P+R-Platz Messe verkehren 10 Minuten früher

Die Abfahrten Mo-Fr 08:09 sowie 09:09 Uhr ab Frienstedt verkehren 10 Minuten früher

Die Abfahrt 20:59 Uhr ab Frienstedt verkehrt freitags erst 10 Minuten später und durch den sich daraus ergebenden Anschlussverlust am P+R-
Platz Messe verlängert bis Thomaseck.

Die Abfahrt 21:59 Uhr verkehrt ab Frienstedt 4 Minuten später und nicht über IKEA

Die Abfahrt Sa 20:15 Uhr ab P+R-Platz Messe verkehrt 20 Minuten später sowie 20:39 Uhr ab Frienstedt 14 Minuten später und nicht über IKEA
Samstags verkehrt ein zusätzliches Fahrtenpaar 20:15 Uhr P+R-Platz Messe – IKEA – P+R-Platz Messe (IKEA ab 20:26 Uhr)

Auf der Bus-Linie 36 wird Montag bis Freitag zwischen 6:00 und 7:00 Uhr eine zusätzliche Fahrt eingerichtet.

Informationen zu den Fahrtmöglichkeiten erhalten Fahrgäste über das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App, die Homepage www.evag-erfurt.und im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger.

 

Dresden

Sichere Wege für Schulkinder // Straßenbahnumleitung für Haltestellenbau Stauffenbergallee (Meldung vom: 11.05.2022)

Im Zuge der städtischen Bauarbeiten für mehr Sicherheit auf dem Schulweg zur neuen 151. Oberschule an der Stauffenbergallee ist jetzt die im März bereits angekündigte zweite Straßenbahnsperrung notwendig.

Von Donnerstag, dem 12. Mai 2022, 4:00 Uhr bis voraussichtlich Ende Juni ergeben sich deshalb folgende Linienänderungen:

Linie7:Wird verkürzt und verkehrt von Pennrich kommend planmäßig bis Albertplatz und weiter über Bahnhof Neustadt, Neustädter Markt, Carolaplatz und zurück nach Pennrich.

Linie8:Fährt von Südvorstadt planmäßig bis Albertplatz und weiter als Linie „E11“ über Bahnhof Neustadt, Marienbrücke zum Postplatz und zurück.

Fahrgäste, die ab Albertplatz stadteinwärts fahren möchten, nutzen am besten die Linie 3 oder steigen an der stadtauswärtigen Haltestelle in die „7“ beziehungsweise „E11“.

Linie 47: Baubedingt eingeführte Linie. Sie verkehrt von Hellerau über Infineon Nord und Klotzsche nach Weixdorf und zurück.

EV 7&8 Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Albertplatz und Infineon Nord. Die Wagen des „EV7“ verkehren weiter bis zum Flughafen. Dafür entfallen die Fahrten der Buslinie 77 zwischen Infineon Nord und Flughafen beziehungsweise dem Industriegebiet Nord. Der Umstieg vom Ersatzverkehr zur Linie 47 erfolgt an den Haltestellen „Infineon Süd“ oder „Infineon Nord“.

Gemeinsam mit dem Straßen- und Tiefbauamt Dresden (STA) bauen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) die in Fahrbahnmitte der Königsbrücker Straße liegende Straßenbahnhaltestelle „Stauffenbergallee“ barrierefrei aus und verbreitern die Haltestelleninseln. Die Fahrbahn erhält neuen Asphalt und die Gehwege werden mit Betonpflaster befestigt. Fußgängerquerungen entstehen ebenfalls barrierefrei. Auch die Lichtsignal- und Fahrleitungsanlagen, die Bauwerke der Straßenentwässerung, die öffentliche Beleuchtung und die Medien der SachsenEnergie GmbH sowie der Stadtentwässerung Dresden GmbH werden beim Umbau teilweise erneuert.

Bei den jetzt durchgeführten Arbeiten handelt es sich noch nicht um den finalen Ausbau der Straßenbahnhaltestelle. Im Zuge der späteren grundhaften Rekonstruktion der Königsbrücker Straße rund um die Stauffenbergallee ist eine komplett neue Verkehrsanlage geplant, die auch den Anforderungen zum Einsatz des neuen Stadtbahnwagens genügt. Alle Leitungen werden aber schon so verlegt, dass dieser Umbau später möglich ist.

Aktuell

Premiere: Deutsche Bahn und Siemens Mobility präsentieren neuen Wasserstoffzug und Wasserstoff-Speichertrailer (Meldung vom: 05.05.2022)

Gemeinschaftsprojekt H2goesRail entwickelt ein völlig neues Wasserstoff-Gesamtsystem für die Schiene - Erster Rollout des Mireo Plus H Wasserstoffzuges von Siemens Mobility und des Wasserstoff-Speichertrailers für mobile Wasserstoffbetankung der Deutschen Bahn - Wichtiger Schritt für den Dieselausstieg und die klimafreundliche Verkehrswende

Die Deutsche Bahn (DB) und Siemens Mobility treiben die klimafreundliche Verkehrswende auf der Schiene weiter voran. Erstmalig präsentierten beide Partner am Siemens-Fertigungsstandort in Krefeld Elemente des innovativen Wasserstoff-Gesamtsystems: den neu entwickelten Mireo Plus H, die neueste Generation eines Wasserstoffzugs, und einen neu konzipierten, mobilen Wasserstoff-Speichertrailer. Das Fahrzeug und die passende Infrastruktur sollen Dieseltriebzüge im Regionalverkehr ersetzen und die CO₂-Emissionen auf der Schiene auf null reduzieren.

Das Projekt H2goesRail wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit insgesamt 13,74 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich umgesetzt.



„Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag vereinbart, bis 2030 75 Prozent des Schienennetzes zu elektrifizieren“, so Michael Theurer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr und Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr. „Alternative Antriebe können helfen, die Emissionen des Dieselverkehrs auf der Schiene zu reduzieren. So können wir auch auf den Strecken nahezu klimaneutral fahren, wo eine Vollelektrifizierung nicht möglich ist. Mit H2goesRail wird ein Projekt realisiert, das den Einsatz von Wasserstoff für die Schiene nicht nur erproben, sondern substanziell voranbringen wird.“

„Nur mit einer starken Schiene und alternativen Antriebsarten wird es uns gelingen, einen wesentlichen Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten. Der Mireo Plus H ermöglicht einen klimafreundlichen und emissionsfreien Personenverkehr“, sagt Michael Peter, CEO von Siemens Mobility. „Wir haben mit dem Mireo Plus H die nächste Generation von Wasserstoffzügen entwickelt, die eine besonders hohe Reichweite und höhere Beschleunigung bietet. Jeder ausgelieferte Zug kann über die Lebensdauer von 30 Jahren bis zu 45.000 Tonnen CO₂ gegenüber entsprechenden Autofahrten einsparen.“

„Wasserstoffzüge sind für die Deutsche Bahn ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität“, so Dr. Daniela Gerd tom Markotten, Vorständin Digitalisierung & Technik bei der Deutschen Bahn. „Mit unserer Entwicklung der mobilen Wasserstofftankstelle und der dazugehörigen Instandhaltungsinfrastruktur zeigen wir, dass wir bei der DB nicht nur Mobilität, sondern auch Technik können. Und genau die braucht es für den klimafreundlichen Verkehr von morgen. Gemeinsam mit Siemens und dem neu entwickelten Wasserstoffzug schaffen wir so ein Gesamtsystem, das uns einen weiteren Schritt Richtung Dieselausstieg bringt und eine Vergrünung der Flotte ermöglicht.“


Der Mireo Plus H für das H2goesRail-Projekt hat als Zweiteiler eine Reichweite von bis zu 800 Kilometern, ist so leistungsfähig wie elektrische Triebzüge und zeichnet sich durch eine hohe Antriebsleistung von 1,7 MW für bis zu 1,1 m/s² Beschleunigung und eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 160 km/h aus. Eine dreiteilige Variante hat eine Reichweite von 1.000 Kilometern.

Ein Schlüsselelement, um Wasserstofftechnologie im Betriebsalltag konkurrenzfähig zum bisher verwendeten Dieselkraftstoff zu machen, ist ein schneller Betankungsvorgang. Die DB hat daher ein neuartiges Verfahren entwickelt, mit dem die Betankung eines Wasserstoffzuges erstmalig genauso schnell verläuft, wie die Betankung eines Dieseltriebzugs. Ein wichtiger Aspekt angesichts der eng getakteten Zugfolgen im Regionalverkehr der DB. Der Wasserstoff wird in Tübingen von DB Energie mit Ökostrom produziert, der direkt aus der Oberleitung kommt. Um den Zug warten zu können, wird das DB-Werk in Ulm entsprechend ausgerüstet.

Wasserstoffzüge sind eine besonders klimafreundliche Antriebstechnologie, denn mit grünem Wasserstoff fahren sie emissionsfrei – ausgestoßen wird nur Wasserdampf, kein CO₂. Am Beispiel des H2goesRail-Projekts ergeben sich auf der Strecke zwischen Tübingen und Pforzheim durch den Abschied vom Diesel CO₂-Einsparungen von ca. 330 Tonnen pro Jahr. Generell kann der Mireo Plus H, abhängig vom Streckenprofil, 520 Tonnen pro Jahr einsparen (gerechnet auf 200.000 km Laufleistung).

Der Mireo Plus H wird 2023 Testfahrten in Baden-Württemberg aufnehmen. Ab 2024 ist er für das Projekt H2goesRail im regulären Fahrgasteinsatz zwischen Tübingen, Horb und Pforzheim unterwegs und ersetzt einen dort fahrenden Dieseltriebwagen.

Siemens Mobility und die Deutsche Bahn präsentieren das Projekt H2goesRail und den Mireo Plus H auch auf der InnoTrans 2022, der weltweit größten Messe für Bahntechnik, in Berlin.



Premiere: Deutsche Bahn und Siemens Mobility präsentieren neuen Wasserstoffzug und Wasserstoff-Speichertrailer. V.l.n.r.: Michael Peter, CEO Siemens Mobility, Michael Theurer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr und Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr und Dr. Daniela Gerd tom Markotten, Vorständin Digitalisierung und Technik bei der Deutschen Bahn.

Erfurt

Fahrgastzählung bei der EVAG (Meldung vom: 05.05.2022)

Ab 9. Mai werden die Fahrgäste in einigen Stadtbahnen und Bussen sowie allen neuen Tramlink-Bahnen der Erfurter Verkehrsbetriebe AG gezählt. Ermittelt wird die Zahl der Ein- und Aussteiger. Hintergrund der Erhebung: Die Fahrzeuge sind mit Fahrgastzählgeräte ausgestattet. Diese müssen nun zertifiziert werden, um die geforderte Zählgenauigkeit nachzuweisen. Aus diesem Grund stehen die Zähler im Türbereich und zählen die Fahrgäste. Am Ende wird dies mit den Zählgeräten abgeglichen, ob auch beide das gleiche Ergebnis anzeigen. Die Zählung wird voraussichtlich bis Ende Mai dauern.

Aktuell

Die Deutsche Bahn rüstet die Strecke Berlin – Leipzig mit moderner Technik für die Zugsteuerung aus (Meldung vom: 04.05.2022)

Vom 9. Mai bis 6. Juni Ausrüstung mit Europäischem Zugkontrollsystem auf der Strecke Berlin-Leipzig - Einschränkungen mit Umleitungen sowie Ausfällen im Fern- und Nahverkehr

Die Deutsche Bahn (DB) treibt die Digitalisierung des Eisenbahnbetriebs zwischen Berlin und Leipzig weiter voran. In der Zeit vom 9. Mai bis 6. Juni 2022 finden Baumaßnahmen zur Ausrüstung der Strecke mit dem europäischen Zugbeeinflussungssystem ETCS (European Train Control System) statt. Das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS wird zukünftig die Steuerung und Überwachung der Züge übernehmen. Hierfür werden die Stellwerke in einem ersten Schritt für ETCS technisch ertüchtigt und angepasst.

Zur Reduzierung der Einschränkungen für den Kunden erfolgt die technische Ausrüstung der Strecke in mehreren Bauabschnitten. Zunächst laufen die Arbeiten im Bereich Jüterbog. Die DB verlegt dafür Kabel und baut neue Gleisquerungen. Dafür sind teils Sperrungen eines Gleises sowie nächtliche Sperrungen im jeweiligen Baubereich erforderlich. Zudem erneuert die DB die Stromversorgung des elektronischen Stellwerks Jüterbog. Dafür nimmt die DB das Stellwerk in der Zeit vom 3. bis 6. Juni 2022 außer Betrieb und sperrt den Streckenabschnitt.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Die zeitweisen Teilsperrungen und Sperrungen wirken sich auf den Nah- und Fernverkehr mit Fahrzeitverlängerungen, Umleitungen und Ausfällen aus. Alle Änderungen sind bereits in den Fahrplan eingepflegt. Wir bitten unsere Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt auf bahn.de und im DB Navigator zu informieren. Weitere Informationen gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im mdr auf Texttafel 738 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com


9. bis 19. Mai

-Einzelne Fernverkehrszüge werden mit einer Fahrzeitverlängerung von ca. 45 Minuten umgeleitet. Bei einigen Fahrten entfällt der Halt in Lutherstadt Wittenberg Hbf.

-Im Nahverkehr kommt es an bestimmten Tagen zum Ausfall einzelner spätabendlicher Fahrten des RE 3 Lutherstadt Wittenberg–Stralsund/Schwedt in Teilabschnitten zwischen Ludwigsfelde, Niedergörsdorf und Lutherstadt Wittenberg Hbf. Die Züge werden mit Bussen ersetzt.


23. Mai bis 6. Juni

-Das InterCity-Zugpaar 94/95 (Warnemünde–Wien) erhält vom 3. bis 6. Juni eine Fahrzeitverlängerung von rund 15 Minuten. Die Halte in Lutherstadt Wittenberg Hbf und Leipzig Hbf entfallen. Ersatzhalt ist Bitterfeld.

-Der bei einzelnen Zügen der ICE-Linie Hamburg–Berlin–Halle–München in den Morgen- und Abendstunden vorgesehene Halt in Lutherstadt Wittenberg Hbf entfällt.

-Einzelne Züge der ICE-Linie Hamburg–Berlin–Leipzig–München werden umgeleitet und der Halt Lutherstadt Wittenberg Hbf entfällt. Ersatzhalt ist Bitterfeld.
Einzelne Züge der ICE-Linie Berlin–Erfurt–Frankfurt–München werden ebenfalls umgeleitet, der Halt Lutherstadt Wittenberg Hbf entfällt. Ersatzhalt ist Bitterfeld.

-Im Nahverkehr entfällt am Wochenende des 4./5. Juni der RE 3 Lutherstadt Wittenberg–Stralsund/Schwedt zwischen Niedergörsdorf und Ludwigsfelde. Im Zeitraum vom 23. Mai bis 5. Juni entfallen einzelne spätabendliche Fahrten des RE 3 in Teilabschnitten zwischen Ludwigsfelde, Niedergörsdorf und Lutherstadt Wittenberg Hbf. Es folgt Ersatzverkehr mit Bussen.


Leipzig

Bauarbeiten am Adler gehen weiter // Bauvorbereitende Maßnahmen am Wilhelm-Liebknecht-Platz (Meldung vom: 30.04.2022)

Am Adler setzen die Leipziger Verkehrsbetriebe und Wasserwerke ab Montag, 2. Mai, bis Mitte November ihre Arbeiten fort. Modernisiert werden die Gleis- und Fahrleitungsanlagen, die Haltestellen sowie die Trink- und Abwasserleitungen in der Antonienstraße zwischen Zschocherscher Straße und Gerhardstraße sowie in der Zschocherschen Straße zwischen Siemensstraße und Antonienstraße. Damit startet, wie geplant, der zweite Teil der Baumaßnahme an dem westlichen Verkehrsknoten. Im Jahr 2021 wurden bereits die östliche Antonienstraße sowie der Kreuzungsbereich in Höhe Dieskaustraße umgebaut. Für LVB-Kunden bleiben die bisherigen Umleitungen in Kraft. Straßenbahnlinie 1 verkehrt ab Adler über die Dieskaustraße bis zur Ersatzendstelle Knautkleeberg. Dabei ist noch bis zum 15. Mai Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen Westplatz und Knautkleeberg auf Grund der Baumaßnahme Käthe-Kollwitz-Straße im Einsatz. Straßenbahnlinie 3 verkehrt ab Adler über die Ratzelstraße bis zur Ersatzendstelle Lausen. Die am Adler verkehrenden Buslinien 60, N1 und N60 werden örtlich umgeleitet.

Für den Autoverkehr ist ab 2. Mai der Kreuzungsbereich Zschochersche Straße und die westliche Antonienstraße voll gesperrt. Die Umleitung aus Norden, Westen und Osten geht über Limburgerstraße, Gießerstraße und Erich-Zeigner-Allee. Die Umleitung aus Süden führt über Windorfer Straße und Altranstädter Straße. Weitere Informationen zur Baumaßnahme Adler finden Interessierte unter www.L.de/adler

Baumaßnahmen rund um den Wilhelm-Liebknecht-Platz

Rund um den Wilhelm-Liebknecht-Platz bauen die Leipziger Gruppe und die Stadt Leipzig vom 16. Mai bis Ende Oktober in der Kurt-Schumacher-Straße, Erich-Weinert-Straße und Eutritzscher Straße koordiniert in mehreren Bauabschnitten. Dabei kommt es zu Einschränkungen für den Straßenbahn- und Kfz-Verkehr. Erste Vorarbeiten starten bereits ab dem 9. Mai. Für den Autoverkehr ist ab 16. Mai der Wilhelm-Liebknecht-Platz und die Überfahrt Berliner Straße im Zuge der Kurt-Schumacher-Straße gesperrt. Eine Umleitung führt über Eutritzscher Straße und Roscherstraße. Die Erich-Weinert-Straße ist zudem vom 16. Mai bis 4. Juni gesperrt.

Änderungen im Linienverkehr der LVB gelten ab 16. Mai für die Straßenbahnlinien 1, 9, 10, 11, 14 und 16. So verkehrt in dieser Zeit die Bau-Straßenbahnlinie 34 zwischen S-Bf. Plagwitz und S-Bf. Connewitz über Westplatz, Hauptbahnhof und Bayerischer Bahnhof. Darüber hinaus sind auch die Buslinien 72, 73 und 90 von örtlichen Umleitungen betroffen. Weiterführende Informationen zur Baumaßnahme Wilhelm-Liebknecht-Platz finden Sie unter www.L.de/wilhelm-liebknecht-platz.

Umfassend über alle aktuellen Baumaßnahmen der Leipziger Gruppe informieren wir unter www.L.de/baustellen

Magdeburg

Schienenersatzverkehr nach Cracau, dichtere Anbindung im Herrenkrug (Meldung vom: 28.04.2022)

Aufgrund der Sperrung der Verkehrsanlage am Heumarkt durch die Landeshauptstadt Magdeburg können in der Zeit vom 2. Mai 2022 bis voraussichtlich 25. Mai 2022 keine Straßenbahnen zum Pechauer Platz verkehren. Die Linie 6 verkehrt aufgrund von Reparaturarbeiten nach einer Havarie ebenfalls verkürzt. Die MVB bieten einen Schienenersatzverkehr (SEV) an.

Mit Beginn der kommenden Woche ändert sich was in Ostelbien: Für die Fertigstellung der neuen Verkehrsanlage am Heumarkt wird diese von der Landeshauptstadt Magdeburg für voraussichtlich 24 Tage gesperrt, wodurch die Straßenbahnlinie 4 zusätzlich zur bestehenden Umleitung über den Breiten Weg und Nordbrückenzug nur bis zum Messegelände verkehrt. Im gleichen Zeitraum werden im Bereich Bahnhof Herrenkrug Folgeschäden einer Abwasserleitungs-Havarie beseitigt. Die Linie 6 verkehrt deshalb ebenfalls nur bis zum Messegelände. In dieser Zeit bieten die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) einen Ersatzverkehr mit Bussen an. Dazu wird die Buslinie 56 verlängert. Zusätzlich ist die SEV-Linie 44 wieder im Einsatz, als SEV der Linie 6 bis zum Herrenkrug. Dadurch kann dort zeitweise ein 10-Minuten-Takt angeboten werden. Diese Maßnahme wurde auf die Maßnahme im Bereich Cracau abgestimmt und bleibt bis voraussichtlich 17. Juni 2022 bestehen.

Änderung ab Montag, den 2. Mai bis voraussichtlich 25. Mai 2022
Die Straßenbahnlinie 4 verkehrt verkürzt:
Die Straßenbahnen fahren planmäßig nur von/bis Haltestelle Messegelände (über Breiter Weg, Listemannstraße, Nordbrückenzug).

Nicht bediente Haltestellen: Arenen, Am Cracauer Tor, Mehringstraße, Simonstraße, Pfeiffersche Stiftungen, Cracau (Pechauer Platz)

Zusätzlich bediente Haltestellen: Jerichower Platz, Messegelände

Die Straßenbahnlinie 6 verkehrt verkürzt:
Die Straßenbahnen fahren planmäßig nur von/bis Haltestelle Messegelände (über Breiter Weg, Listemannstraße, Nordbrückenzug).

Nicht bediente Haltestellen: Fachhochschule, Bahnhof Herrenkrug, Herrenkrug

Die Buslinie 56 wird verlängert:
Die Busse verkehren bis zum Messegelände.
Zusätzlich bediente Haltestellen: Pfeiffersche Stiftungen, Simonstraße, Ersatzhaltestelle Mehringstraße, Sportgymnasium, Friedrich-Ebert-Straße, Arenen, Jerichower Platz, Messegelände/Elbauenpark

In Richtung Randau: Die Ersatzhaltestelle Pechauer Platz befindet sich im Kreuzungsbereich Alt Prester/ Pechauer Platz.

Schienenersatzverkehr Linie 44 mit Bussen:
Als Ersatz fahren Busse zwischen den Haltestellen Messegelände und Cracau (Pechauer Platz) mit Anschluss an die Straßenbahn.

Zusätzlich verkehren die Busse bis zum Herrenkrug. Bitte beachten Sie die Hinweise an den Aushangfahrplänen. Die Anbindung des Herrenkrugs bleibt bis voraussichtlich 17.06.2022 bestehen.

Bediente Haltestellen: Cracau (Pechauer Platz), Pfeiffersche Stiftungen, Simonstraße, Ersatzhaltestelle Mehringstraße, Sportgymnasium, Friedrich-Ebert-Straße, Arenen, Jerichower Platz, Messegelände/ Elbauenpark, Fachhochschule, Bahnhof Herrenkrug, Herrenkrug

Die Bedienung der Haltestellen erfolgt wie bei den Bussen der Nachtlinie N1.

Haltestellenbedienung Pechauer Platz:
Die Haltestelle der Linie 56 in Fahrtrichtung Messegelände befindet sich in gewohnter Lage am Pechauer Platz. In Fahrtrichtung Randau wurde eine Ersatzhaltestelle im Kreuzungsbereich Alt Prester/ Pechauer Platz auf Höhe der Abfahrtshaltestelle eingerichtet.

Die Busse des SEV in Fahrtrichtung Messegelände nutzen die Abfahrtshaltestelle der Straßenbahn in der Wendeschleife Pechauer Platz.

Jena

Auf den Straßenbahnlinien 1,4 und 5 gilt vorübergehend der Ferienfahrplan (Meldung vom: 28.04.2022)

Das Fahrplanangebot des JNV muss auf den Straßenbahnlinien 1,4 und 5 wegen krankheitsbedingten Personalmangels reduziert werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:Auf den Straßenbahn-Linien 1, 4 und 5 gilt vorübergehend der Ferienfahrplan

Dresden

Straßenbahnschienen werden repariert // Linien 6, 10 und 12 fahren Umleitung (Meldung vom: 26.04.2022)

Aufgrund der Reparatur von Straßenbahnschienen auf der Loschwitzer Straße und Tolkewitzer Straße werden die Linien 6, 10 und 12 von Donnerstag, dem 28. April 2022, 4:15 Uhr bis Montag, den 2. Mai 2022, 4:00 Uhr wie folgt umgeleitet:

-Linie 6:Verkehrt von Wölfnitz planmäßig über Bahnhof Neustadt, Albertplatz und Sachsenallee bis zur Blasewitzer-/Fetscherstraße. Von geht es als Linie 12 weiter über Fetscherplatz nach Leutewitz.

-Linie 10:Wird als Ersatz für die Linie 6 von Striesen über Tolkewitz und Leuben nach Niedersedlitz verlängert.

-Linie 12:Fährt von Leutewitz planmäßig über das Stadtzentrum, Straßburger Platz und Fetscherplatz bis zur Blasewitzer-/Fetscherstraße. Von dort geht es weiter als Linie 6 nach Wölfnitz.

-EV 6/12:Ab Blasewitzer-/Fetscherstraße wird Ersatzverkehr angeboten. Die Busse fahren über Schillerplatz nach Tolkewitz. Nachts, wenn die Linie 10 nicht mehr verkehrt, werden sie bis Niedersedlitz verlängert.

Grund der Umleitungen sind Bauarbeiten am Straßenbahngleis. Auf der Loschwitzer Straße in Höhe der Stationen „Lene-Glatzer-Straße“ und „Prellerstraße“ werden auf rund 160 Metern die verschlissenen Schienen ausgetauscht. Wegen des Gleiszustandes müssen die Bahnen dort aktuell beinahe im Schritttempo fahren. Nach der Reparatur kommen sie wieder zügiger voran. Die Instandsetzung stellt ein Provisorium dar, dass bis zum geplanten grundhaften Ausbau des Verkehrszuges halten soll.

Eine weitere Reparatur findet ab Freitagfrüh 9:00 Uhr auf der Tolkewitzer Straße statt. In Höhe der Brucknerstraße und damit fast am Schillerplatz sowie zwischen Kretschmerstraße und Fuchsstraße erfolgt ebenfalls der Austausch abgefahrener Schienen. Gleichzeitig wird die korrekte Gleisbefestigung überprüft und instandgesetzt.

Insgesamt investieren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) rund 200.000 Euro in die Schienenreparatur. Die Kosten werden dem Budget für die laufenden Instandhaltung der DVB-Infrastruktur bestritten.


Einschränkungen für Autofahrer unvermeidbar

Zur Herstellung der nötigen Baufreiheit unterliegt auch der Individualverkehr an diesem Wochenende vorübergehenden Einschränkungen. An den beiden Baufeldern auf der Loschwitzer Straße können Autofahrer jeweils wechselseitig vorbeifahren. Das wird durch eine Ampel geregelt.

Schwieriger wird es östlich des Schillerplatzes. Ab Freitag 9:00 Uhr wird die Tolkewitzer Straße stadtauswärts ab Einmündung Kretschmerstraße gesperrt. Die Umleitung führt über Kretschmerstraße, Berggartenstraße und Oemestraße. Ab Freitag 18:00 Uhr wird die Tolkewitzer Straße zusätzlich stadteinwärts ab Oemestraße gesperrt.

Die Fahrtbeziehung zwischen dem Blauen Wunder, der Naumannstraße und der Hüblerstraße wird nicht beeinträchtigt. Wer den Schillerplatz von und nach Osten nur zur Durchfahrt passieren möchte, sollte sich aufgrund des zu erwartenden Verkehrsaufkommens besser für eine andere Route entscheiden.

Gera

Linie 5 zum Hofwiesenparkfest (Meldung vom: 26.04.2022)

Am 30.April und 1.Mai setzt die GVB die Linie 5 zum Hofwiesenparkfest ein. Und am 1.Mai zum 130-jährigen Straßenbahnjubiläums setzt die GVB zusätzlich historische Straßenbahnen auf der Sonderlinie ein.

Weitere Informationen finde Sie hier: Mit der Sonderstraßenbahnlinie 5 zum Hofwiesenparkfest

Sachsen

Neue Gleise zwischen Tharandt und Freiberg (Meldung vom: 22.04.2022)

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert vom 25. April bis 17. Mai 2022 zwischen Tharandt und Freiberg (Sachs) die Gleise. Dabei werden Schienen, Schwellen und Schotter gewechselt. Diese Arbeiten sind notwendig, damit die Züge auch zukünftig pünktlich und zuverlässig fahren.

Die DB setzt unter anderem eine Gleisumbaumaschine, Bettungsreinigungsmaschine, einen Arbeitszug sowie Zweiwegebagger ein.

Die Arbeiten finden sowohl tagsüber als auch nachts statt. Trotz des Einsatzes moderner Geräte und Technologien kann es zu Baulärm kommen. Die DB bittet Anrainer um Entschuldigung für entstehende Beeinträchtigungen.

Informationen zum Zugverkehr
Aufgrund dieser Gleisbauarbeiten muss der Streckenabschnitt Tharandt <> Freiberg vom 2. bis 11. Mai 2022 für den Zugverkehr gesperrt werden, was zu folgenden Fahrplanänderungen und Ersatzverkehren führt:

Die S-Bahnen der Linie S 3 Dresden ― Tharandt ― Freiberg werden auf dem Streckenabschnitt Tharandt ― Freiberg (Sachs) durch Busse ersetzt. Zusätzlich fährt ein Pendelverkehr zwischen Klingenberg-Colmnitz und Niederbobritzsch.

Die Züge der Mitteldeutschen Regiobahn Linie RE 3 Dresden ― Chemnitz ― Hof und RB 30 Dresden ― Chemnitz ― Zwickau fallen auf dem Streckenabschnitt Tharandt ― Freiberg aus und werden durch Busse ersetzt.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, in der App DB Navigator, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im mdr auf Texttafel 739 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com und www.mitteldeutsche-regiobahn.de.

Dieses Instandhaltungsvorhaben ist Bestandteil des Programms „#Neues Netz für Deutschland“ für Mobilität und Klimawende. Rund 690 Millionen Euro stehen 2022 für Netz und Bahnhöfe in Sachsen zur Verfügung. Damit modernisiert und erneuert die DB rund 110 Kilometer Gleise, 105 Weichen sowie 16 Brücken. Außerdem packt die DB 40 Haltepunkte und Bahnhöfe an – darunter den Hauptbahnhof Dresden sowie die Bahnhöfe Dresden-Plauen, Borna und Flöha. Mit diesem Programm will die DB die vorhandene Infrastruktur leistungsfähiger machen, mehr Kapazität im Schienennetz schaffen und ihre Stationen modern und barrierefrei gestalten. Weitere Informationen unter: www.deutschebahn.com.

Leipzig

Straßenbahnlinien 2, 8 und 10 fahren ab 25. April 2022 wieder aller 10 Minuten (Meldung vom: 21.04.2022)

Schrittweise Normalisierung im LVB Angebot

Nachdem die Leipziger Verkehrsbetriebe pandemiebedingt ihr Angebot anpassen mussten, fahren die Straßenbahnlinien 2, 8 und 10 ab Montag, 25. April 2022, wieder aller 10 Minuten.

Die Linie 2 verkehrt wieder mit verlängerten Fahrten bis/ab Meusdorf im Schülerverkehr morgens und nachmittags. Weiterhin gelten die Änderungen durch die Baumaßnahme in der Käthe-Kollwitz-Straße.

Die aktuellen Fahrplananpassungen im Busbereich bleiben weiterhin gültig. Weitere pandemiebedingte Einschränkungen können weiterhin nicht ausgeschlossen werden.

Die Kunden werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über LeipzigMove oder www.L.de/verkehrsbetriebe zur aktuellen Verkehrssituation zu informieren.

Magdeburg

Entscheidung zu Haltestellennamen gefallen (Meldung vom: 19.04.2022)

Für gleich zwei Haltestellen in Cracau und Olvenstedt standen neue Namen zur Auswahl. Bis zum 18. April 2022 konnte online bei der MVB darüber abgestimmt werden. Nun stehen die Ergebnisse fest.

Mit knappem Vorsprung wurde von den Teilnehmenden für eine Umbenennung der Haltestelle in Olvenstedt votiert. Sie soll fortan „Sankt-Laurentius-Kirche“ heißen, dafür stimmten 3500 Personen.

In Cracau war das Ergebnis eindeutig: die Mehrheit der Abstimmenden möchte den bisherigen Namen „Am Cracauer Tor“ behalten.
Als Dankeschön wurden unter allen Teilnehmenden insgesamt fünf Paar der stark nachgefragten MVB-Socken im Design der neuen Sitzbezüge verlost.

Die Ergebnisse im Detail:
Haltestellenbezeichnung „Am Cracauer Tor“
Die Haltestelle behält ihren bisherigen Namen, für „Am Cracauer Tor“ stimmten 834 und für „Zuckerbusch“ 391.

Haltestellenbezeichnung „Schule Alt Olvenstedt“
Diese Haltestelle soll künftig einen neuen Namen tragen. Für den neuen Namen „St.-Laurentius-Kirche“ gab es 3500 Stimmen, für den Namen „Schule Alt Olvenstedt“ 3430 Stimmen und für „St.-Laurentius-Weg“ lediglich 45 Stimmen.

Aktuell

Ostergruß (Meldung vom: 14.04.2022)

Das Team von Nahverkehr-Mitteldeutschland wünscht allen ein frohes Osterfest.

Aktuell

Für 10,60 Euro mit der ganzen Familie unterwegs - Zum VVO-Entdeckertag am 22. April mit Bus und Bahn durch die Region (Meldung vom: 13.04.2022)

„Ein Tag in Familie mit Bus und Bahn zum kleinen Preis durch den ganzen Verbund“, fasst Gabriele Clauss, Marketingleiterin beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) den Entdeckertag zusammen. Am 22. April laden die Verkehrsunternehmen in Dresden und der Region, der VVO und viele Partner zum günstigen Ausflug ein. „An diesem Tag gilt die Familientageskarte für 10,60 Euro nicht nur für eine Tarifzone, sondern für den gesamten Verbund: von Altenberg bis Hoyerswerda sowie von Schöna elbabwärts bis nach Riesa“, erklärt Gabriele Clauss. Mit dem Ticket können zwei Erwachsene und vier Schüler bis zum 15. Geburtstag unterwegs sein. „Zusätzlich fahren die Fahrgäste, wenn Sie das Ticket vorzeigen, auf den Schmalspurbahnen, bei der Stadtrundfahrt Meißen und auf der Kirnitzschtalbahn zum ermäßigten Preis. Auf den Dresdner Bergbahnen ist die Fahrt sogar kostenfrei“.

Zudem haben sich die Unternehmen Besonderes einfallen lassen: Die Dresdner Verkehrsbetriebe AG erwartet die Besucher an der Bergstation der Schwebebahn zu einem Kinderprogramm und Führungen. Ab Meißen stehen Fahrten mit den Oldtimer-Bussen der Verkehrsgesellschaft Meißen auf dem Programm. Der Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge fährt mit seinem H6-Bus ab Dresden nach Glashütte ins Uhrenmuseum und mit dem Ikarus-Bus durch die Sächsische Schweiz. Ab Heidenau fährt Elbtal-Bus mit einem Mercedes-Klassiker von 1999 auf Schlössertour in den Barockgarten Großsedlitz, auf den Pirnaer Sonnenstein und zum Schloss Weesenstein. Auf der Weißeritztalbahn bietet die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft eine Werkstattführung an. Alle Informationen zu diesen Angeboten sowie viele weitere Ausflugs-Ideen hat der VVO unter www.vvo-online.de/entdeckertag zusammengefasst.

Da im benachbarten Verkehrsverbund Oberlausitz Niederschlesien (ZVON) am 22. April der Komm-Rum-Tag stattfindet, sind zusätzlich Touren durch ganz Ostachsen besonders günstig. Fahrgäste mit der VVO-Familientageskarte können in den Zügen des trilex ein Komm-Rum-Ticket für 3,50 Euro pro Person erwerben und sind damit bis Bautzen, Görlitz oder Zittau mobil.

Alle Informationen zum Entdeckertag gibt es zudem im Flyer, der in allen Servicestellen der Unternehmen, in der VVO-Mobilitätszentrale, am VVO-Infomobil und an der InfoHotline unter 0351 8526555 erhältlich ist.

Sachsen (VMS)

Erse Versuchsfahrten Akkutriebzüge (Meldung vom: 08.04.2022)

Der Bau der neuen Batteriezüge für die Bahnstrecke Chemnitz – Leipzig kommt voran. Pünktlich zum heutigen 150-jährigen Streckenjubiläum steht der erste Coradia Continental mit Akkus auf dem Dach bei Alstom (Salzgitter) kurz vor seiner ersten Testfahrt.

Die Lieferung der ersten Fahrzeuge der neuen Generation ist für Herbst 2023 geplant. Der Einsatz der elf Bahnen soll ab Dezember 2023 erfolgen. Die Dreiteiler werden in der Regel in Doppeltraktion (300 Sitzplätze) fahren, verfügen unter anderem über behindertengerechte Türen sowie Klimaanlage. Sie erreichen Tempo 160 und werden jeweils in Chemnitz und Leipzig über ihre Stromabnehmer aufgeladen. Damit fährt der VMS weit vor der Elektrifizierung der Strecke bereits mit Strom.

8i]VMS-Geschäftsführer Mathias Korda: „Die neuen Fahrzeuge bringen die Beförderungsqualität auf der Strecke weit nach vorn. Das Reisen wird entspannter.“

Die Elektrifizierung und der Ausbau der Bahnstrecke Chemnitz – Leipzig durch die Deutsche Bahn soll voraussichtlich bis 2030 erfolgen.


links: Blick von oben auf das Dach der batterieelektrischen Bahn: Deutlich sind die Akkupacks zu sehen.
rechts: Die neuen Batteriezüge Coradia Continental: ein altbekanntes Gesicht von RE3, RB30, RB45.

Aktuell

Änderungen im Zugverkehr auf den Strecken zwischen Halle bzw. Leipzig und Erfurt bzw. Jena und Saalfeld aufgrund von Bauarbeiten (Meldung vom: 07.04.2022)

Die Gleiserneuerungsarbeiten durch die DB Netz AG zwischen Weißenfels und Naumburg gehen ihrem Ende entgegen. Von Samstag, dem 09.04.22 bis einschließlich Donnerstag, 14.04., kommt es aber noch einmal zu Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Halle (Saale) bzw. Leipzig und Erfurt bzw. Jena. Parallel durchgeführte Bauarbeiten in Bad Kösen führen zusätzlich zu Anpassungen in den Fahrplänen.

Es ergeben sich unterschiedliche Auswirkungen für die betroffenen Linien:

Die Züge der Regionalbahnlinie RB 25 Halle – Jena – Saalfeld verkehren in diesem Zeitraum nicht auf dem Streckenabschnitt zwischen Weißenfels und Camburg (Saale). Sie werden auf diesem Abschnitt durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

Die Züge der Regionalbahnlinie RB 20 Leipzig – Erfurt – Eisenach fahren nicht auf dem Streckenabschnitt zwischen Weißenfels und Großheringen. Aufgrund eines gesperrten Bahnübergangs fahren die Busse im Schienenersatzverkehr für die Linie RB 20 zwischen Weißenfels und Apolda mit Zwischenhalt in Naumburg und Bad Kösen. Reisende aus Richtung Leipzig mit dem Reiseziel Großheringen, Bad Sulza oder Niedertrebra fahren im Bus bis Apolda und nehmen den Zug in die Gegenrichtung. Reisende aus Richtung Erfurt steigen in Apolda in den Bus um, da die Züge nur bis Großheringen fahren und dort keine Möglichkeit zur Weiterreise besteht.

Die Züge der Regionalexpresslinien RE 16 Halle – Erfurt und RE 17 Erfurt – Naumburg entfallen zwischen Naumburg und Großheringen. Die Züge der Linie RE 16 halten in dieser Zeit außerplanmäßig auch in Leißling.

Zum Abschluss der Bauarbeiten kommt es in der Nacht vom Donnerstag, 14.04., auf Karfreitag, 15.04., zwischen 20 Uhr und 8 Uhr noch einmal zu umfangreichen Einschränkungen. Die Züge der Linie RB 20 werden dann zwischen Großkorbetha und Weimar, bzw. ab 23 Uhr zwischen Markranstädt und Weimar, durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Die Züge der RB 25 fahren in diesem Zeitraum auf dem gesamten Streckenabschnitt zwischen Halle und Camburg (Saale) nicht. Auch auf dieser Strecke werden die Züge durch Busse ersetzt.

Die gute Nachricht: Ab Ostern fahren die Züge wieder wie im Fahrplan vorgesehen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de/verkehr-aktuell-md www.abellio.de/verkehr-aktuell-md Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem auf den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der Fahrplanauskunft des Mitteldeutschen Verkehrsverbunds (MDV), des Verkehrsverbunds Mittelthüringen (VMT) oder der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.




Erfurt

Einschränkungen auf der Bus-Linie 9 (Meldung vom: 06.04.2022)

Aufgrund einer Vollsperrung der Thälmannstraße kommt es auf der Bus-Linie 9 ab Montag, 11.04.2022, bis voraussichtlich Samstag, 23.04.2022, zu Einschränkungen.

Die Busse der Linie 9 verkehren in diesem Zeitraum zwischen Steinplatz und Hauptbahnhof über die Stadtbahnhaltestellen Leipziger Platz und Krämpfertor.

Die Haltestelle Ruhrstraße wird während der Vollsperrung ersatzlos in beiden Richtungen aufgehoben. Für die Haltestelle Geschwister-Scholl-Straße dient die Stadtbahnhaltestelle Leipziger Platz als Ersatzhaltestelle in beide Richtungen.

Für die Einschränkungen bittet die EVAG um Verständnis.

Weitere Informationen gibt es unter www.evag-erfurt.de sowie über die EVAG-App „Erfurt mobil“. Gern informieren die Kollegen bei Fragen über das Service-Telefon 0361/19449 oder persönlich im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger.

Dresden

Fahrleitungsbauarbeiten am Straßburger Platz (Meldung vom: 06.04.2022)

Wegen Bauarbeiten an der Fahrleitungsanlage für die Straßenbahn am Straßburger Platz kommt es von Freitag, dem 8. April 2022, 18:00 Uhr bis zum Montag, den 11. April 2022, 3:30 Uhr zu Einschränkungen im Straßenbahn- und Autoverkehr. Im genannten Zeitraum ergeben sich folgende Umleitungen für die Straßenbahnlinien:

Linie 1:
Geteilte Linienführung: Im Osten verkehrt sie von Prohlis kommend planmäßig bis Comeniusplatz und anschließend über Fetscherplatz, Blasewitzer Straße, Güntzplatz zum Straßburger Platz. Von dort geht es weiter als Linie 10 zur Messe Dresden.
Im Westen verkehrt die Linie 1 von Leutewitz bis Postplatz und wendet in der Gleisschleife Webergasse.

Linie 2:
Verkehrt zwischen Comeniusplatz und Pirnaischer Platz Umleitung über Fetscherplatz, Blasewitzer Straße, Sachsenallee, Albertplatz und Carolaplatz.

Linie 4:
Wird zwischen Tolkewitz und Pirnaischer Platz über Schillerplatz, Sachsenallee, Albertplatz und Carolaplatz umgeleitet.

Linie 10:
Fährt von der Messe Dresden planmäßig bis Straßburger Platz und weiter als Linie 1 über Güntzplatz, Fetscherplatz und Comeniusplatz nach Prohlis.

Linie 12:
Verkehrt verkürzt von Leutewitz kommend bis zum Postplatz und wendet in der Gleisschleife Webergasse.

Ersatzverkehr EV4:
Ersatzweise fahren Busse zwischen Postplatz und Tolkewitz über Pirnaischer Platz, Straßburger Platz, Fetscherplatz und Pohlandplatz.

Grund der Umleitungen am Wochenende sind Bauarbeiten an der Fahrleitungsanlage im Einmündungsbereich der Stübelallee zur Canalettostraße. Insgesamt werden dort etwa 950 Meter Fahrdraht gewechselt, ein neuer Mast aufgestellt sowie alte Masten entfernt. Die alte Anlage ist nach vielen Betriebsjahren verschlissen und wird nun auf den aktuellen Stand gebracht. Der neue Fahrdraht ist aus hochwertigem Kupfer, hat einen Durchmesser von 12 Millimetern und wird erst zum Einbau auf die Baustelle gebracht. Die Kosten für die Erneuerung betragen rund 400.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Für Autofahrer im Zuge der Stübelallee gibt es stadteinwärts ab Einmündung Wintergartenstraße eine Vollsperrung. Die ausgeschilderte Umleitung führt über Wintergartenstraße, Canalettostraße, Stephanienstraße, Striesener Straße und Günzstraße. Stadtauswärts steht entlang der Baustelle eine von zwei Fahrspuren zur Verfügung. Die innere wird für die Bauarbeiten gesperrt.

Chemnitz

Sperrung Hauptbahnhof am 6. April 2022 ab 12 Uhr bis Betriebsschluss (Meldung vom: 04.04.2022)

Am Mittwoch, 6. April 2022 ab 12:00 Uhr bis Dienstschluss wird der Chemnitzer Hauptbahnhof vom Eisenbahnverkehr abgekoppelt.
Schienenersatzverkehr ist eingerichtet. An- und Abfahrtszeiten werden vom Regelfahrplan abweichen.

Die Gründe sind erstens ein Softwarewechsel des elektronischen Stellwerks von DB Netz im Zuge der Modernisierung des Chemnitzer Bahnbogens. Zweitens macht der VMS den Hauptbahnhof fit für den Einsatz sowohl batterieelektrischer Züge (Ladeinfrastruktur Bahnsteig 5) als auch vollelektrischer Citylinks der 2. Generation (Bau einer elektrischen Systemtrennstelle).

Konkret wird der Schienenersatzverkehr (SEV) ab Chemnitz Hbf am 6. April 2022 zwischen etwa 11:00 Uhr und Dienstschluss folgendermaßen geregelt:
Für die Linien RE3, RE6, RB30 und RB45 startet/endet der SEV am Chemnitzer Omnibusbahnhof.
Hinweis: Fahrgäste Richtung Leipzig Hbf bitte unbedingt RE6-SEV ab Omnibusbahnhof nutzen!

Richtung Zwickau und Hof (RB30/RE3) besteht bereits SEV! Dieser fährt am 6. April bis 09.51 Uhr ab/an Bahnhofsvorplatz/Bahnhofstraße, danach fährt er ab/an Chemnitzer Omnibusbahnhof.

Für die Citybahn-Linien: C13, C14 und C15 besteht SEV ab/an Bahnhofsvorplatz/Bahnhofstraße.

Richtung Annaberg-Buchholz (RB80): SEV bis Erdmannsdorf, beginnt/endet Bahnhofsvorplatz/ Bahnhofstraße,

Richtung Olbernhau (RB81): SEV bis Hetzdorf, beginnt/endet Bahnhofsvorplatz/Bahnhofstraße.

Zudem fährt SEV zwischen Freiberg und Berthelsdorf (RB83)

ACHTUNG An- und Abfahrtzeiten weichen vom Regelfahrplan ab. Bitte vor Fahrtbeginn informieren auf www.vms.de, der App DB Navigator sowie den Internetseiten/Apps der beteiligten Verkehrsunternehmen (MRB, CBC, FEG, EGB).

Ohne Einschränkungen fährt am Mittwoch die Linie C11 (Chemnitz – Stollberg). Auch der Straßenbahnverkehr der CVAG rollt ganztags.
Eingeschränkt fährt C 13 (nur zwischen Chemnitz und Aue) sowie C 14 (nur zwischen Chemnitz und Thalheim)

Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste werden gebeten, ihre Fahrten rechtzeitig (24 Stunden vorher) beim zuständigen Verkehrsunternehmen anzumelden.

Zum Vormerken: Die nächste Großsperrung des Chemnitzer Hauptbahnhofs ist vom 28. zum 29. Mai 2022 (Wochenende nach dem Himmelfahrts-Feiertag) geplant.

Chemnitz

VMS beschafft und finanziert 19 vollelektrische Tram-Trains für Chemnitz-Bahn (Meldung vom: 31.03.2022)

Grünes Licht zur Finanzierung, Beschaffung und Instandhaltung neuer vollelektrischer Zweisystem-Regionalstadtbahnen (Tram-Trains) für die Linien der Chemnitz-Bahn. Nachdem die Verbandsversammlung zu Monatsbeginn dem Vorhaben bereits zustimmte, sind nun auch die Verträge unterschrieben.

Notwendig für den künftigen Tram-Train-Einsatz ist der neue Bahnbetriebshof an der Sachsen-Allee in Chemnitz.

Die Verbandsversammlung hat über ein Gesamtpaket für die Chemnitz-Bahn (Chemnitzer Modell) in Höhe von 234,56 Mio. Euro entschieden. Darin sind Bahnen, der neue Betriebshof an der Sachsen-Allee und Instandhaltung enthalten.

Das Projekt der VMS GmbH wird finanziert durch die Aufnahme von Investitionskrediten, Fördermittel des Freistaates Sachsen sowie Eigenmittel des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS).

Die Bahnen
Den Zuschlag für Lieferung und Instandhaltung von 19 Zweisystembahnen (mit Option auf weitere) hat die Bewerber-/Bietergemeinschaft Stadler erhalten, vertreten durch die Stadler Deutschland GmbH.

Stadler liefert die Bahnen ab Sommer 2025, ab Juni 2026 soll der planmäßige Einsatz im Fahrgastverkehr erfolgen.

Die Bahnen ähneln den bisher eingesetzten Citylinks, mit denen die City-Bahn Chemnitz (CBC) im Auftrag des ZVMS die Linien der Chemnitz-Bahn bedient.

Die Länge der neuen Fahrzeuge beträgt 37,5 m, rund 200 Personen können befördert werden, es gibt etwa 80 Sitzplätze. Die Citylinks der zweiten Generation verfügen über vier Doppeltüren pro Seite, womit ein ebenerdiger Einstieg an Bahnsteigen mit 38 cm und 55 cm möglich ist.

Die Mitnahme von Kinderwagen, Rollstühlen und Fahrrädern ist eingeplant. Die Fahrzeuge verfügen über ein dynamisches Fahrgastinformationssystem (FIS) und ein funkferngesteuertes Blindeninformationssystem (BLIS).

Die neuen Bahnen haben eine Antriebsleistung von 900 kW und erreichen Tempo 100.

Wesentlicher Unterschied zu den Citylinks der ersten Generation: Die neuen Stadler sind vollelektrisch, können mit Straßenbahnstrom (600/750 V Gleichspannung) im Stadtgebiet oder Eisenbahnstrom (15.000 V Wechselspannung) im Umland fahren.

Eingesetzt werden die Citylinks der zweiten Generation auf der Chemnitz-Bahn-Linie Richtung Mittweida sowie den noch durchgehend zu elektrifizierenden Strecken nach Glauchau über Stollberg und Oelsnitz, nach Burgstädt und Hainichen. Auch nach Limbach-Oberfrohna (Ausbaustufe CM 4) werden sie zum Einsatz kommen. Die Citylinks der ersten Generation fahren später auf den nicht elektrifizierten Strecken.

VMS-Geschäftsführer Mathias Korda: „Mit dem neuen Fahrzeugpaket sind wir kostengünstiger und umweltfreundlicher unterwegs. Wir setzen hier das bereits im Elektronetz Mittelsachen erfolgreich praktizierte Prinzip ,Lieferung plus Instandhaltung durch den Hersteller‘ um.“

Jure Mikolčić, CEO der Stadler Deutschland GmbH: „Mit der Lieferung der nächsten Generation des CITYLINK zeigt Stadler, dass sich mit innovativen und flexiblen Lösungen Stadt und Land komfortabel und umsteigefrei verbinden lassen. Wir freuen uns, mit der Lieferung der 19 mehrsystemfähigen Fahrzeuge die Zusammenarbeit mit der Region fortzusetzen.“

Der Betriebshof
Damit die Fahrzeuge instandgehalten werden können, ist der Bau des neuen Betriebshofes an der Sachsen-Allee notwendig. Denn nur wenn die neuen Citylinks in hoher Qualität instandgehalten werden können, kann der Nahverkehr reibungslos, sicher und komfortabel funktionieren.

Die Planungen für den Betriebshof beginnen in diesem Jahr, mit der Genehmigung zum Bau (Planfeststellungsbeschluss) kann für 2024 gerechnet werden. Bis 2026 soll der Betriebshof stehen.


So soll die zweite Generation einmal aussehen

Magdeburg

Fahrgastbeteiligung: Umfrage zu Haltestellennamen gestartet (Meldung vom: 31.03.2022)

In den Stadtteilen Olvenstedt und Cracau wird für je ein Haltestellenpaar ein neuer Name gesucht. Dazu können Fahrgäste noch bis zum 18. April 2022 auf der Webseite der MVB über Namensvorschläge abstimmen.

Konkret geht es um die Haltestellen „Schule Alt Olvenstedt“ im gleichnamigen Stadtteil und die aktuell im Umbau befindlichen Haltestellen „Am Cracauer Tor“ in Cracau. Letztere wird durch den Umbau der Verkehrsanlage am Heumarkt und die damit verbundene Neugestaltung der Straßenbahntrasse in den Kreuzungsbereich „Alwin-Brandes-Straße/ Zuckerbusch“ verlegt.

Bevor die Haltestellenanlagen aufgebaut werden, kann nun über den Namen der Haltestellen entschieden werden.

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe laden zur Abstimmung auf der Unternehmenswebseite unter www.mvbnet.de/umfrage ein.

Als Dankeschön werden unter allen Teilnehmenden insgesamt fünf Paar der stark nachgefragten MVB-Socken im Design der neuen Sitzbezüge verlost.

Die Abstimmung
Haltestellenbezeichnung „Am Cracauer Tor“
Hier besteht die Auswahlmöglichkeit zwischen folgenden Namen:
„Zuckerbusch“ oder „Am Cracauer Tor“

Haltestellenbezeichnung „Schule Alt Olvenstedt“
Folgende Vorschläge stehen hier zur Wahl:
“Schule Alt Olvenstedt“ oder
“St.-Laurentius-Weg“ oder
“St.-Laurentius-Kirche“

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Halle und Sangerhausen (Meldung vom: 29.03.2022)

Aufgrund der kurzfristig notwendig gewordenen Beseitigung von Schäden an den Gleisen durch die DB Netz AG kommt es am Donnerstagabend, 31.03.22, ab 21 Uhr, und am Freitag, 01.04.2022, zu Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Halle (Saale) und Sangerhausen. Betroffen sind folgende Linien:

Regionalexpress RE 8 Halle –Sangerhausen - Leinefelde

Regionalexpress RE 9 Halle – Sangerhausen - Kassel

S-Bahn S7 Halle – Lutherstadt Eisleben


Aufgrund der Bauarbeiten wird der Streckenabschnitt zwischen Röblingen am See und Sangerhausen in diesem Zeitraum für den Zugverkehr gesperrt. An diesen Tagen verkehren die Züge auf diesem Streckenabschnitt nicht und werden durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

Die SEV-Haltestelle Wolferode, Ort kann wegen eine Straßensperrung am Freitag, 01.04., nicht von den regulären Bussen des Schienenersatzverkehrs angefahren werden. Daher setzt Abellio an diesem Tag einen Kleinbus ein, der stündlich zwischen Wolferode und Lutherstadt Eisleben verkehrt. Dort besteht Anschluss von und zum Schienenersatzverkehr in Richtung Sangerhausen bzw. Röblingen.

Aufgrund der kurzfristigen Ankündigung der Schädenbeseitigung durch die DB Netz AG konnten die geänderten Fahrtzeiten des Schienenersatzverkehrs nicht in den elektronischen Reiseauskunftsmedien hinterlegt werden.

Sachsen

Rollender Boschafter für das Müglitztal (Meldung vom: 28.03.2022)

DB Regio startet mit weiteren modernisierten Triebwagen in Ausflugssaison

Ab morgen, 29. März 2022, ist ein besonders farbenfroher Triebwagen auf dem VVO-Dieselnetz im Einsatz. „Mit Motiven entlang der Bahnstrecke dur