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Magdeburg

MVB weiht modernisierte Schönebecker Straße und neue Haltestelle Gesellschaftshaus ein (Meldung vom: 29.11.2021)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) hat in Buckau die Schönebecker Straße freigegeben. Auf 500 Metern Länge wurde die Straßenzug samt Straßenbahnstrecke ausgebaut und modernisiert. Das Gesellschaftshaus hat zudem eine eigene Haltestelle bekommen.

Die Geschäftsführerin der MVB, Birgit Münster-Rendel hat gemeinsam mit Carsten Gerth, Leiter des Gesellschaftshauses Magdeburg symbolisch die modernisierte Schönebecker Straße und die neue Haltestelle Benediktinerstraße / Gesellschaftshaus eingeweiht. „Nachdem wir bereits vor einem Jahr die Straßenbahnneubaustrecke durch die benachbarte Warschauer Straße in Betrieb nehmen konnten, freue ich mich, dass ab heute auch wieder Straßenbahnen durch die gesamte Schönebecker Straße rollen“, so Münster-Rendel.


Birgit Münster-Rendel und Carsten Gerth


Die Straßenbahnstrecke wurde auf 500 Metern grundlegend modernisiert und ausgebaut. Neu entstanden ist nicht nur die Haltestelle Budenbergstraße, sondern auch das Haltestellenpaar Benediktinerstraße / Gesellschaftshaus.

„Unsere Gäste und Konzertbesucher können das Auto stehen lassen und ab sofort bequem mit der Straßenbahn anreisen, künftig sogar kostenlos“, kündigt Carsten Gerth an. Denn ab September 2022 gelten Eintrittskarten für Eigenveranstaltungen des Gesellschaftshauses auch als Fahrscheine innerhalb der marego-Tarifzone Magdeburg. Zusammen mit der neuen eigenen Haltestelle vor der Tür wird die An- und Abreise besonders einfach. „Dass die Haltestelle auch den Namen des Gesellschaftshauses trägt war unser großer Wunsch. Umso mehr freue ich mich, dass er heute in Erfüllung gegangen ist“, sagt Carsten Gerth.

Birgit Münster-Rendel betonte außerdem die Wichtigkeit des Bauprojekts für Buckau: „Buckau als aufstrebendes Szeneviertel von Magdeburg hat nun eine Spitzenanbindung an den öffentlichen Verkehr. Vier Straßenbahnlinien binden ab heute aus allen Richtungen den Stadtteil an. Mit der Neubaustrecke durch die Warschauer Straße ist zudem ein Umsteigepunkt zwischen Straßenbahn und Eisenbahn am Buckauer Bahnhof entstanden“, so die Geschäftsführerin.

Vier Linien für Buckau
Die Straßenbahnlinien 2 und 8 fahren ab heute wieder auf direktem Wege zwischen Wetserhüsen, Buckau und Alte Neustadt bzw. Neustädter See. Der Umweg über Südring kann mit Abschluss der Arbeiten entfallen.

Neu im Stadtteil unterwegs sind die Straßenbahnlinien 5 und 13. Die Linie 5 fährt zwischen City Carré und Klinikum Olvenstedt über die Warschauer und Wiener Straße. Die neue Straßenbahnlinie 13 ist zwischen Buckau und Sudenburg ebenfalls über Warschauer und Wiener Straße unterwegs und stellt somit eine Direktverbindung zwischen den beiden Stadtteilen her.


Eine Linie 2 an der neuen Haltestelle Gesellschaftshaus


Über den Straßenbahnnetzausbau
In Buckau wurde seit 2017 an der Verwirklichung des Straßenbahnnetzausbaus im Rahmen des Projekts „2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn“ gearbeitet. Entlang der Warschauer Straße und Raiffeisenstraße ist eine 1,1 km lange Straßenbahnstrecke entstanden, die Verbindungen in benachbarte Stadtteile ermöglicht. Zudem wurde die alte Straßenbahnstrecke in der Schönebecker Straße zwischen Budenbergstraße und Benediktinerstraße umfassend modernisiert.

Insgesamt sind fünf neue barrierefreie Haltestellenpaare entstanden. In der Warschauer Straße und Raiffeisenstraße fährt die Straßenbahn separiert vom Autoverkehr, teilweise auf besonders attraktivem Grüngleis. Mit der Umgestaltung der Schönebecker Straße haben vor allem Fußgänger und Radfahrer mehr Platz bekommen: Die Autofahrspuren wurden um jeweils eine je Fahrtrichtung reduziert. Entstanden ist außerdem ein neues Gleisdreieck an der Kreuzung Schönebecker / Warschauer Straße, dass die Neubaustrecke mit der bestehenden Strecke verbindet.

Während die Bauarbeiten auf der Schönebecker Straße beendet sind und diese seit Freitag, dem 25. November wieder vollständig für den Verkehr freigegeben ist, ist die Warschauer Straße nochmals für etwa 14 Tage für den Durchgangsverkehr gesperrt. Hier werden noch Restarbeiten ausgeführt, die bislang unter laufendem Autoverkehr nicht erledigt werden konnten.

Die 2. Nord-Süd-Verbindung wird vom Land Sachsen-Anhalt und vom Bund gefördert. In diesen Bauabschnitt investiert die MVB 38,7 Millionen Euro, wovon 27,6 Millionen Euro als Fördermittel bereitgestellt werden.

Magdeburg

Eröffnung der Strecke zum Kannenstieg (Meldung vom: 29.11.2021)

Nach über zwei Jahren Bauzeit nimmt die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) die neue Straßenbahnstrecke in das Wohngebiet Kannenstieg in Betrieb. Bei der Jungfernfahrt konnten Anwohnerinnen und Anwohner die neue Strecke zuerst testen.

„Es ist geschafft. Ab sofort können die Bewohnerinnen und Bewohner des Kannenstiegs bequem mit der Straßenbahn in die Innenstadt fahren“, freut sich MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel bei der Jungfernfahrt. Die neue Straßenbahnstrecke führt auf einem Kilometer mitten durch das große Wohngebiet Kannenstieg im Norden Magdeburgs. Ab Montag, den 29.11.2021 wird die Straßenbahnlinie 1 im 10-Minuten-Takt den Stadtteil mit der Innenstadt verbinden.

„Die Klimakrise und die Verkehrswende ist in aller Munde. Wir als MVB schaffen vor Ort die Voraussetzungen dafür, dass sie gelingt, denn mit der neuen Straßenbahnstrecke haben wir in nachhaltige Mobilität für die Bürgerinnen und Bürger investiert“, sagt Birgit Münster-Rendel und ergänzt: „Ich bin mir sicher, dass die neue Strecke dazu beitragen wird, noch mehr Menschen zum Umsteigen auf Bus und Bahn zu bewegen“.


v.l.n.r.: Andrea Scheerenberg (Landeshauptstadt Magdeburg, Planfeststellungsbehörde), Birgit Münster-Rendel (MVB, Geschäftsführerin),
Lutz Fiedler (GWA Kannenstieg, Sprecher), Marcel Härtel (Stadtteilmanager Kannenstieg)
Foto: Stefan Deutsch


Vier neue Haltestellen sind entstanden, die allesamt barrierefrei ausgebaut sind und einen einfachen Zugang zum öffentlichen Nahverkehr sicherstellen. Die neue Straßenbahntrasse ist, mit Ausnahme im Kreuzungsbereich Ebendorfer Chaussee, vollständig vom Autoverkehr getrennt, sodass die Straßenbahnen störungsfrei fahren können.

Besonderes Augenmerk legte die MVB bei der Gestaltung der Gleise. Diese sind fast vollständig als grünes Rasengleis ausgeführt, dass das Mikroklima vor Ort verbessern und Geräusche zusätzlich dämmen soll.

Die Straßenbahnlinie 1 wird ab Montag die bislang im Stadtteil verkehrende Buslinie 69 ersetzen. Diese fährt künftig zur neuen Endstelle IKEA West. Mit Freigabe der Strecke ist auch die Johannes-R.-Becher-Straße wieder für den Autoverkehr freigegeben. Restarbeiten im Rahmen des Straßenbahnstreckenbaus werden u.a. noch am Parkplatz Hanns-Eisler-Platz ausgeführt.

Im zweiten Halbjahr 2022 soll an der Kreuzung Johannes-R.-Becher-Straße der Einbau eines neuen Gleiskreuzes beginnen, um die Straßenbahnstrecke in Richtung Süden, in den Stadtteil Neustädter Feld, zu verlängern.

Über den Straßenbahnnetzausbau
Die neue Straßenbahnstrecke in den Kannenstieg ist Teil des Bauprojekts „2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn“. Die gut einen Kilometer lange Trasse schließt an der Ebendorfer Chaussee an und folgt der Johannes-R.-Becher-Straße.

Die 2. Nord-Süd-Verbindung wird vom Land Sachsen-Anhalt und vom Bund gefördert. In diesen Bauabschnitt investiert die MVB 34,7 Millionen Euro, wovon 28 Millionen Euro als Fördermittel bereitgestellt werden.


Jungfernfahrt der Linie 1 im Kannenstieg – hier Haltestelle Pablo-Picasso-Straße
Foto: Stefan Deutsch

Sachsen-Anhalt

Pläne für neues Eisenbahnkonzept Altmärker Y stehen im Netz (Meldung vom: 29.11.2021)

Eisenbahnkonzept „Altmärker Y“ bietet Stundentakt in der Region und Halbstundentakt nach Magdeburg

Für die Altmark und ihre Verbindung zur Landeshauptstadt entwickelt die Nahverkehrsservicegesellschaft NASA ein neues Bahnkonzept. Das „Altmärker Y“ soll im Dezember 2023 starten. Vorgesehen sind ein Halbstundentakt zwischen Stendal und Magdeburg sowie Stundentakt nach Salzwedel, Uelzen und Wittenberge. Die Pläne werden ab sofort im Netz vorgestellt. Anregungen, Wünsche und Kritik der Fahrgäste sind gefragt unter www.mein-takt.de.

Das derzeitige Angebot ist seit rund 15 Jahren weitgehend unverändert und entspricht nicht mehr den Ansprüchen an einen flexibel und spontan nutzbaren Nahverkehr. Im neuen Konzept fahren sowohl S 1 (Wittenberge – Stendal – Schönebeck) wie auch RE 20 (Uelzen – Stendal – Schönebeck) stündlich. Beide Bahnlinien werden Y-förmig Richtung Schönebeck zusammengeführt. Im gemeinsamen Abschnitt zwischen Stendal Hbf und Magdeburg Hbf überlagern sie sich zu einem 30-Minuten-Takt; montags bis freitags sogar bis Schönebeck-Bad Salzelmen. Der RE 20 fährt zwischen Magdeburg-Rothensee und Stendal Hbf beschleunigt mit nur drei Zwischenhalten in Tangerhütte, Wolmirstedt und Zielitz Ort.

Wochentags werden die Verbindungen nach Halle und Leipzig künftig stündlich hergestellt durch Anschlüsse in Magdeburg zu den RE-Linien 13 und 30. Am Wochenende fährt der RE 20 Uelzen – Magdeburg Hbf alle 2 Stunden im Wechsel mit dem ebenfalls zweistündlichen neuen RE 19. Der RE 19 verkehrt stark beschleunigt und bietet mit kürzeren Reisezeiten weiterhin Anschlüsse zu den IC-Zügen Richtung Halle und Leipzig.

Auch die kleinen Stationen in der Altmark bekommen mit dem RE 20 einen Stundentakt: Pretzier, Fleetmark, Brunau-Packebusch und Kläden. Derzeit halten die Züge der Linie RB 32 dort nur etwa alle zwei Stunden. Künftig ersetzt der RE 20 die RB 32. So werden montags bis freitags doppelt so viele Fahrten angeboten und neue Ziele ohne Umstieg erreicht, zum Beispiel Uelzen, Tangerhütte, Wolmirstedt, Magdeburg und Schönebeck.

Anregungen, Wünsche und Kritik zum neuen Konzept können bis zum 12. Dezember eingereicht werden unter www.mein-takt.de


Das Eisenbahnkonzept Altmärker Y, Grafik: NASA GmbH

Dresden

Linie 3 fährt vorübergehend über Mickten nach Radebeul Ost (Meldung vom: 26.11.2021)

Im Zuge des Baufortschritts an der Großenhainer Straße und Liststraße verkehrt die Linie 3 am Dienstag, dem 30. November 2021 und Mittwoch, dem 1. Dezember 2021 jeweils in der Zeit von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr von Coschütz kommend planmäßig bis zum Bahnhof Neustadt und dann weiter über Leipziger Straße und Mickten bis zur Gleisschleife Radebeul Ost. Fahrgäste Richtung Trachenberge und Wilder Mann können in Mickten in die Buslinie 64 umsteigen. Außerdem wird der Ersatzverkehr „EV3/13“ vom Alaunplatz über Fritz-Reuter-Straße, Großenhainer Straße und Trachenberger Platz bis zum Wilden Mann verlängert.

Grund der zusätzlichen Tagesbaustelle sind Fahrleitungsarbeiten im Kreuzungsbereich Großenhainer Straße Einmündung Harkortstraße sowie im Bereich der Fritz-Reuter-Straße. Nachdem bereits große Teile der neuen Straßenbahngleise fertig gestellt sind, beginnt nun schrittweise der Aufbau der neuen Fahrleitungsanlage. Außerhalb der Tagesbaustellen verkehrt die „3“ weiter wie bisher über Leipziger Straße nach Mickten und anschließend über Bürgerstraße und Großenhainer Straße zum Wilden Mann.

Sachsen-Anhalt

Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 (Meldung vom: 25.11.2021)

Das Netz der S-Bahn Mitteldeutschland wächst: Die Lutherstadt Eisleben wird mit der S-Bahn an Halle angeschlossen und Halle-Neustadt mit Leipzig auf direktem Wege verbunden. Weitere Neuerungen zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember in der Übersicht.

Neue S-Bahn Halle – Lutherstadt Eisleben
Die Regionalbahn (RB) 75 zwischen Halle (Saale) Hbf und Lutherstadt Eisleben fährt in Zukunft als S 7. Das bedeutet mehr Verbindungen und am Wochenende eine Verdopplung des Angebots: Auch samstags und sonntags fährt die S 7 stündlich. Eine weitere Fahrt um 15.27 Uhr ab Halle Hbf über Lutherstadt Eisleben wird verlängert bis nach Sangerhausen und startet in Gegenrichtung um 17.29 Uhr. Aus Richtung Lutherstadt Eisleben werden im Stadtgebiet Halle nach Abschluss umfangreicher Baumaßnahmen auch die Stationen Südstadt und Silberhöhe bedient. Das war bislang nur stadtauswärts möglich.

S-Bahn Halle: Direktverbindungen nach Leipzig
Nach 11 Monaten baubedingter Pause ist auch Halle-Neustadt wieder mit der S-Bahn erreichbar. Künftig fährt die S 3 täglich alle 30 Minuten ab Halle Hbf weiter nach Halle-Nietleben. So entstehen neue Direktverbindungen aus Neustadt und Südstadt nach Leipzig über Schkeuditz.

Die Anbindung von Halle-Trotha wird vorerst über eine neue S-Bahn-Linie 47 gewährleistet, die diesen Streckenabschnitt gemeinsam mit der RB 47 Halle – Bernburg bedient. Die S 47 pendelt täglich im Stundentakt zwischen Hauptbahnhof und Halle-Trotha mit Anschluss zur S 5X/S 5 über den Flughafen nach Leipzig. Von Montag bis Freitag wird ein Fahrtenpaar bis nach Halle-Südstadt verlängert – als zusätzliche umsteigefreie Verbindung im Schülerverkehr (7.16 Uhr an Halle-Südstadt, Rückfahrt ab Halle-Südstadt 8.16 Uhr nach Halle-Trotha).

Halle – Sangerhausen – Nordhausen
Ein Regionalexpress (RE) ab Halle Hbf fährt künftig statt 21.05 Uhr erst um 21.09 Uhr. So bekommen Reisende, die mit dem IC um 21.01 Uhr aus Dresden eintreffen, eine Anschlussmöglichkeit.

Magdeburg – Dessau-Roßlau – Bitterfeld – Leipzig
Für Pendler als zusätzliche Fahrtmöglichkeit zur S-Bahn Richtung Leipzig hält um 6.14 Uhr ein RE 13 in Dessau Süd. Generell verkürzt sich die Fahrtzeit des RE 13. Deshalb kommt er künftig in Leipzig Hbf jeweils drei Minuten früher an und fährt dort drei Minuten später ab. Die S 2 verlängert eine Fahrt aus Leipzig ab Bitterfeld um 15.48 Uhr bis nach Wolfen und fährt um 16.05 Uhr zurück. So erhalten Berufstätige in/aus Richtung Halle/Leipzig von/nach Greppin – Wolfen eine zusätzliche Fahrtmöglichkeit.

Dessau-Roßlau – Lutherstadt Wittenberg
Von Montag bis Donnerstag bietet der RE 14 in Dessau Hbf künftig Anschluss an die S 2 Richtung Leipzig (ab 16.19 Uhr). Er startet 15.45 Uhr in Lutherstadt Wittenberg Hbf und erreicht Dessau Hbf um 16.14 Uhr. Durch eine frühere Abfahrt der RB 51 von Dessau Hbf (5.09 Uhr) entsteht Samstag und Sonntag eine neue Reiseverbindung von Dessau-Roßlau und Coswig in Richtung Berlin – Warnemünde. Die RB 51 erreicht Lutherstadt Wittenberg Hbf um 5.41 Uhr und bietet dort Anschluss an den IC (5.46 Uhr) mit Ankunft in Berlin Hbf 6.31 Uhr und Warnemünde um 8.59 Uhr.

Außerdem wichtig: Der Haltepunkt Meinsdorf wird voraussichtlich ab 15. August 2022 wieder bedient.

Halberstadt – Aschersleben – Könnern <> Leipzig
Der Anschluss in Halle Hbf zwischen RE 4/24 und S 5X wird künftig in beiden Fahrtrichtungen am gleichen Bahnsteig täglich stündlich angeboten. Möglich macht dies eine nach Abschluss von Baumaßnahmen in Leipzig beschleunigte S 5X in Fahrtrichtung Halle.

Thale – Halberstadt – Magdeburg
Eine Fahrt des RE 11 von Thale (Abfahrt 22.30 Uhr) nach Halberstadt wird ab dem 3. Januar 2022 montags bis freitags nach Magdeburg verlängert. Damit besteht spätabends eine zusätzliche Reisemöglichkeit von Halberstadt (Abfahrt 23.10 Uhr) nach Magdeburg Hbf (Ankunft 0.05 Uhr). Auch Reisende aus Richtung Goslar – Wernigerode können die neue Verbindung nutzen und in Halberstadt zusteigen.

Querfurt – Mücheln – Merseburg (– Halle)
Montag bis Freitag werden zwei Fahrten der RB 78 von/nach Halle verlängert; Ankunft in Halle Hbf ist 7.29 Uhr, Abfahrt 15.27 Uhr. Die Direktverbindung ersetzt in der Hauptverkehrszeit eine Umsteigeverbindung mit baubedingt langer Umsteigezeit (15 Minuten in Merseburg Hbf in Fahrtrichtung von Querfurt nach Halle).

Erfurt – Naumburg – Halle
Täglich fährt im neuen Fahrplan zusätzlich ein RE 16 von Erfurt Hbf um 20.36 Uhr über Naumburg (21.22 Uhr) nach Halle Hbf, Ankunft 21.55 Uhr. Besonders Naumburg, Weißenfels und Merseburg profitieren von dieser zusätzlichen Abendverbindung.

Halle – Köthen – Magdeburg
Am späten Abend ändern sich die Fahrzeiten des RE 30 von Halle Richtung Magdeburg. Die letzten Züge ab Halle Hbf fahren nun täglich 22.59 Uhr (mit Anschluss vom ICE-Sprinter aus München) und 0.08 Uhr (mit Anschluss von der S 5X aus Richtung Leipzig). Dafür entfällt die schwach nachgefragte Fahrt gegen 1 Uhr ab Halle am Sonntagmorgen.

Stendal – Wittenberge
Der neue Haltepunkt Stendal Hochschule soll Mitte des Jahres 2022 in Betrieb genommen werden.

Bauarbeiten an mehreren Strecken – Busse im Ersatzverkehr

Stendal – Wittenberge
Die Elbbrücke Wittenberge wird vom 29. Januar 2022 bis 1. April 2022 gesperrt. Zwischen Osterburg und Wittenberge fährt Schienenersatzverkehr. Zusätzlich fahren zweistündlich Expressbusse zwischen Stendal Hbf und Wittenberge in Stendal Hbf mit Anschluss von/zum RE 20 von/nach Magdeburg.

Halle – Merseburg – Weißenfels – Naumburg – Jena / – Erfurt
Baumaßnahmen in den Bahnhöfen Großkorbetha und Bad Kösen sowie im Abschnitt Weißenfels – Naumburg erfordern Fahrplananpassungen; auch Ausfälle sind zu erwarten. Unter anderem fallen bis Mitte Februar zwischen 8 und 16 Uhr vermehrt RE zwischen Naumburg und Großheringen/Jena aus. Nicht fahren werden vom 20. Februar bis 15. April 2022 die RB 20/RB 25 zwischen Naumburg (Saale) Hbf und Weißenfels, dafür halten dann die RE an weiteren Stationen.

Magdeburg – Braunschweig
Wegen Bauarbeiten wird die Strecke Braunschweig Hbf – Schandelah vom 15. Oktober bis 10. Dezember 2022 gesperrt. Es fährt Schienenersatzverkehr. Zwischen Schandelah und Magdeburg Hbf verkehrt die RB 40 mit veränderten Fahrzeiten.

Halle – Leipzig
Die Züge der S 3 fahren im Jahr 2022 ohne große Unterbrechungen. Die für April bis Juli angekündigte Sperrung Schkeuditz – Leipzig-Slevogtstraße mit Schienenersatzverkehr wird verschoben.

Änderungen im Busfahrplan

Neue Landesbuslinie 330 Halle (Saale) – Wettin – Nauendorf – Löbejün
Die Stadt Wettin-Löbejün wird besser mit dem Oberzentrum Halle verknüpft. Montag bis Freitag verkehren die Busse stündlich, am Wochenende zweistündlich. Zwischen Halle (Saale) und Wettin wird die bisherige PlusBus-Linie 302 ersetzt. Neu ist die Verbindung zwischen Wettin und Löbejün über Nauendorf. Sie verbindet nicht nur die Ortsteile miteinander, sie bindet außerdem Löbejün direkt an die Regionalbahn 47 an – mit mindestens zweistündlichen Anschlüssen von/nach Halle.

Anregungen zum Fahrplan 2023
Bei der Nahverkehrsservicegesellschaft NASA haben bereits die Planungen für den Fahrplan 2023 begonnen. Sie veröffentlicht die Fahrplanentwürfe für das Folgejahr alljährlich im Februar, diesmal geplant ist der Zeitraum 8. Februar bis 1. März 2022. Anregungen dazu nimmt die NASA gern entgegen unter www.mein-takt.de.

Aktuelle Fahrplaninformationen gibt es bei INSA unter www.insa.de und Telefon 0391/53631-80.

Chemnitz

VMS macht Drahtseilbahn winterfest (Meldung vom: 18.11.2021)

Das Drahtseilbahnteam des VMS macht vom 22. bis 26. November 2021 die Fahrzeuge und Anlage winterfest. Das heißt, der Fahrbetrieb ruht.

Teamleiter Tino Groß: „Wir fetten die Lager des Maschinenantriebs und die 252 Rollen, die das Seil entlang der Strecke führen.“ Zuvor müssen Rollen und Rollenkästen von Laub und anderem befreit werden.

Auf dem Arbeitsplan steht weiterhin: Türen einstellen, Heizungen warten, Steuerung prüfen, Bremsen testen. Außerdem muss das fünfköpfige Team Betriebsvorschriften büffeln und eine Arbeitsschutzschulung absolvieren.

In den Sommerferien 2021 zählte das Team 16.018 Besucher. Das sind 571 mehr als im Jahr zuvor.

Erfurt

Erweitertes Verkehrsangebot auf der Stadtbahn-Linie 4 (Meldung vom: 17.11.2021)

Anlässlich des Totensonntags erweitert die EVAG das Verkehrsangebot auf der Stadtbahn-Linie 4.

Samstag, den 20. November, verkehren alle Fahrten von 08:30 Uhr bis 16:30 Uhr ab und bis Bindersleben im 15-Minuten-Takt.

Sonntag, den 21. November, verkehren alle Fahrten von 8:30 Uhr bis 11:00 Uhr im 20-Minuten-Takt und von 11:00 Uhr bis 16:30 Uhr im 15-Minuten-Takt ab und bis Bindersleben.

Magdeburg

Stadt und MVB //Gemeinsame Übung in Vorbereitung auf den Winter // Schneepflüge im Einsatz (Meldung vom: 15.11.2021)

Der Winterdienst der Landeshauptstadt Magdeburg und der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) ist für die kommende Winterperiode gerüstet. Mehrere Schneepflüge und Spezialfahrzeuge sollen für freie Straßen und Schienen sorgen. Bei einer Übung wurde die gemeinsame Räumung erprobt.

Für die Beräumung von Schnee und Eis sehen sich Landeshauptstadt und Verkehrsbetriebe gut gerüstet. Aus den Erfahrungen der außergewöhnlichen Wintersituation im Februar 2021 hat man aber gelernt: „Im Nachgang haben wir gesehen, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen, um die Beräumung der Straßen effizienter zu gestalten“, sagt Andreas Stegemann, Leiter des städtischen Winterdienstes. Das Hauptstraßennetz soll künftig gemeinsam im Verband durch Landeshauptstadt und MVB geräumt werden. Die schienengebundenen Schneepflüge der MVB und die Schneepflüge der Stadt fahren dann gemeinsam nebeneinander, um den Schnee von Schiene und Straße zu räumen. „So wollen wir vermeiden, dass wir uns gegenseitig die Arbeit erschweren und der Schnee nur hin- und hergeschoben wird“, erklärt Michael Fürste, Betriebsleiter der MVB.

Das neue Räumkonzept wurde am Freitag bei einem gemeinsamen Termin in Rothensee erprobt. Mit der praktischen Übung sollen vor allem Erfahrungen gesammelt werden.

Hintergründe zum Winterdienst

Die Landeshauptstadt Magdeburg und die beauftragten Fremdfirmen sorgen bei Schnee und Eis mit insgesamt 20 großen Räum- und Streufahrzeugen für die Befahrbarkeit des Hauptstraßennetzes und die Erreichbarkeit wichtiger öffentlicher Einrichtungen, wie Schulen und Kindertagesstätten. „Bei starken und anhaltenden Schneefällen müssen wir uns zunächst auf den gesetzlich geforderten Winterdienst auf verkehrswichtigen Straßen, wie Haupt-, Europa- und Bundesstraßen sowie den öffentlichen Personennahverkehr konzentrieren. Der Winterdienst auf nachrangigen Straßen kann erst geleistet werden, wenn es die Kapazitäten zulassen“, so der Leiter des städtischen Winterdienstes Andreas Stegemann.

Das Hauptaugenmerk der MVB liegt auf der Betriebsfähigkeit des Straßenbahnnetzes. Insgesamt 138 km Gleise müssen schneefrei gehalten werden. Dazu stehen zwei schienengebundene Schneepflüge bereit, die über hydraulische Räumschilder verfügen. Dazu wurden in den eigenen Werkstätten ehemalige Tatra-Bahnen umgebaut.

„Speziell geschulte Kolleginnen und Kollegen steuern in Zweier-Teams diese Wagen“, erklärt MVB-Betriebsleiter Michael Fürste. Insgesamt 40 Mitarbeitende sind dafür eingewiesen. Sie steuern aber auch weitere Fahrzeuge.

Um ein Einfrieren der Oberleitungen zu verhindern, ist eine Spezialstraßenbahn vorgesehen. Sie verfügt über einen speziellen Stromabnehmer, der die Oberleitung mit einem Glycerin-Gemisch einschmieren kann und so ein Einfrieren verhindern soll. Dies funktioniert jedoch nur bei Trockenheit, bei starkem Niederschlag wird das Gemisch abgewaschen. Zusätzlich sind zwei sogenannte „Freifahrttraktionen“ einsatzfähig. Das sind zwei Zuggarnituren, ebenfalls der Bauart Tatra zugehörig, die durch das Befahren des Streckennetzes einen sicheren Betrieb gewährleisten sollen. Sollte die Oberleitung trotz der Vorkehrungen mit einem Eispanzer ummantelt sein, so können diese Wagen mit einer Kratzleiste ausgerüstet werden.

Vollautomatisch läuft hingegen die Bereinigung der Straßenbahnweichen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schalten sich vorsorglich die 279 verbauten Weichenheizungen ein, um die Funktionsfähigkeit der Weichen auch bei Schnee und Glätte gewährleisten zu können.

Nicht minder wichtig ist auch die Beräumung und Zugänglichkeit der Haltestellen, damit Fahrgäste sicher in Bus und Bahn ein- und aussteigen können. „Wir müssen die Sicherheit an über 300 Haltestellen gewährleisten. Dazu sind wir mit unseren eigenen Mitarbeitern und mit der Unterstützung von Fremdfirmen im Einsatz“, so Michael Fürste. Über 50 Mitarbeitende der MVB beräumen die Haltestellen, dazu kommen weitere Arbeitskräfte von insgesamt drei Fremdfirmen. 40 Tonnen Streugut hat die MVB für diese Winterperiode eingelagert.

Die städtischen Streusalzreserven sind bereits entsprechend der Verkehrssicherungspflicht aufgefüllt worden und ungleich höher. Zur Verfügung stehen insgesamt 2.300 Tonnen Salz für die Straßen und 400 Tonnen Splitt zum Abstumpfen jener Gehwege, für die die Stadt verantwortlich ist. Je nach Witterungsverhältnissen können bei Bedarf die Reserven auch noch aufgestockt werden. Bei besonderen Ereignissen oder extremen Wetterbedingungen wird die Koordinierungsgruppe Winterdienst einberufen, die besondere Maßnahmen, zum Beispiel die Schneeabfuhr aus dem Stadtzentrum oder den zusätzlichen Einsatz von kleiner Winterdiensttechnik in Nebenstraßen, festlegt.

Der letzte Winter zeigte, dass trotz aller Vorkehrungen und Vorhaltung entsprechender Technik nicht immer ein Straßenbahnbetrieb gewährleistet werden konnte. „Wir versichern, dass wir alles in unserer Machtstehende tun, um den Verkehr aufrechterhalten zu können. Jede Frau und jeder Mann sind dafür im Einsatz. Bei außergewöhnlichen Winterereignissen wie im Februar 2021, können wir aber auch an Grenzen stoßen“, erklärt Michael Fürste.



Magdeburg

Busse statt Bahnen nach Olvenstedt (Meldung vom: 11.11.2021)

Die Oberleitungsanlagen der Straßenbahnstrecke nach Olvenstedt werden turnusmäßig inspiziert. Die Straßenbahnlinien 4 und 5 der MVB fahren daher am Sonntag verkürzt. Ein Ersatzverkehr wird eingerichtet.

Linienänderung am Sonntag, den 14. November von 8 Uhr bis 16 Uhr:

Linie 4: Messegelände – Olvenstedter Platz
Die Straßenbahnlinie 4 verkehrt verkürzt nur zwischen Messegelände und Olvenstedter Platz.
Ab Olvenstedter Platz fährt die Linie 4 weiter als Linie 5 Richtung City Carré.
Zur Weiterfahrt in Richtung Olvenstedt nutzen Fahrgäste bitte den Ersatzverkehr.

Linie 5: City Carré – Olvenstedter Platz
Die Linie 5 fährt verkürzt zwischen City Carré und Olvenstedter Platz.
Ab Olvenstedter Platz fährt die Linie 5 weiter als Linie 4 Richtung Messegelände / Cracau.
Zur Weiterfahrt in Richtung Olvenstedt nutzen Fahrgäste bitte den Ersatzverkehr.

Schienenersatzverkehr: Olvenstedter Platz – Klinikum Olvenstedt
Als Ersatz fahren zwischen Olvenstedter Platz und Klinikum Olvenstedt Busse nach Baustellenfahrplan. Es werden alle Haltestellen am Straßenrand (wie Nachtbuslinie N6) bedient.

Die Abfahrt am Olvenstedter Platz erfolgt von Haltestelle in der Harsdorfer Straße neben dem Blumenpavillon.

Dresden

Straßenbahnlinie 11 fährt am Sonnabend verkürzt (Meldung vom: 11.11.2021)

Am Sonnabend, dem 13. November 2021, verkehrt die Straßenbahnlinie in der Zeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr auf verkürztem Fahrtweg. Vom Waldschlößchen kommend fahren die Wagen planmäßig bis zum Hauptbahnhof Nord und dann weiter über Nürnberger Platz nach Plauen.

Grund der Umleitung sind Baumpflegearbeiten und Verschnitt auf der Paradiesstraße, die im Auftrag der Stadt Dresden stattfinden. Aufgrund der Einschränkungen auf der Paradiesstraße und der gleichzeitig baubedingt gesperrten Caspar-David-Friedrich-Straße ist kein sinnvoller Ersatzverkehr mit Bussen möglich.

Fahrgäste nach Zschertnitz sollten bitte ab Hauptbahnhof die Buslinien 63 und 66 bis zur Südhöhe benutzen. In Richtung Räcknitzhöhe kann in Plauen, Nöthnitzer Straße in die Buslinie 85 umgestiegen werden. Dafür verkehrt die Linie 85 am Sonnabend alle 15 Minuten und damit häufiger als sonst. In Richtung Zellescher Weg und Ackermannstraße bietet sich die Fahrt mit der Buslinie 61 an, die Fahrgäste am Nürnberger Platz erreichen.

Erfurt

Bauarbeiten auf den Linien 2 und 3 vom 16. bis 18. November 2021 (Meldung vom: 11.11.2021)

Die Stadtbahnen der Linien 2 und 3 werden ab Dienstag, den 16. November 2021, bis Donnerstag, den 18. November 201, eingeschränkt unterwegs sein. Grund sind Bauarbeiten im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße, wo der Asphalteinbau vorgenommen wird.

An den drei Tagen verkehren die Stadtbahn-Linien 1, 2 und 3, jeweils in der Zeit von 08:30 Uhr bis 14:15 Uhr, wie folgt:
Stadtbahn-Linie 1
verkehrt zwischen Europaplatz und Hauptbahnhof (Weiterfahrt mit der umgeleiteten Linie 2)

Stadtbahn-Linie 2
P+R-Messe – Thüringenhalle und Wiesenhügel – Stadion Ost

Stadtbahn-Linie 3
Europaplatz – Thüringenhalle und Urbicher Kreuz – Stadion Ost

Schienenersatzverkehr
Für die Stadtbahn-Linien 2 und 3 wird Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Busse fahren zwischen Thüringenhalle – Johann-Sebastian-Bach-Straße – Clara-Zetkin-Straße – Am Schwemmbach – Werner-Seelenbinder-Straße und Thüringenhalle.

Die genauen Fahrzeiten für die Stadtbahnen und den Schienenersatzverkehr können im Internet unter www.evag-erfurt.de, über die EVAG-App „Erfurt mobil“ sowie an den Haltestellen eingesehen werden. Gern informieren die Kolleginnen und Kollegen bei Fragen über das Service-Telefon 0361/19449 oder persönlich im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger.

Erfurt

Einschränkungen auf der Stadtbahn-Linie 4 wegen Bauarbeiten (Meldung vom: 10.11.2021)

Aufgrund von Gleisbaumaßnahmen im Bereich Gorkistraße und Neuwerkstraße verkehrt die Stadtbahn-Linie 4 in der Zeit von Freitag, 12. November, 20:00 Uhr, bis Montag, 15. November, 03:00 Uhr in veränderter Linienführung.

Die Stadtbahn-Linie 4 verkehrt zwischen Ringelberg und Anger (und weiter zum Hauptbahnhof) sowie (Hauptbahnhof -) Anger - Hauptfriedhof/Bindersleben über Domplatz und Theater. Die Haltestellen Angerbrunnen, Hirschgarten, Lange Brücke, Karl-Marx-Platz, Brühler Garten und Gorkistraße können nicht bedient werden.

Fahrgäste können alternativ die Stadtbahn-Linien 2 und 4 von den Haltestellen S-Finanzzentrum und Theater bzw. die Bus-Linie 51 zwischen Hauptbahnhof und Alte Oper nutzen.

Zur Gewährung der Anschlüsse am Anger können die Fahrten der Stadtbahn-Linie 4 ab Anger Richtung Ringelberg sowie ab Anger Richtung Hauptfriedhof/Bindersleben bis zu 2 Minuten später erfolgen.
 
Weitere Informationen zu den Fahrtmöglichkeiten gibt es im Vorfeld im Internet unter www.evag-erfurt.de sowie über die EVAG-App „Erfurt mobil“ Gern informieren die Kollegen bei Fragen über das Service-Telefon 0361/19449 oder persönlich im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger.

Dresden

Late Night Shopping am 5. November in der City und 30 Stunden „Bahn frei“ im gesamten Verkehrsverbund (Meldung vom: 03.11.2021)

Der City Management Dresden e. V. initiiert im Auftrag der Innenstadt-Gewerbetreibenden ein zweites Late Night Shopping in diesem Jahr. Ohne Zeitdruck durch den Buchhandel stöbern, endlich die neue Jeans shoppen oder doch schon die ersten Weihnachtseinkäufe machen.

Dazu ist am Freitag, 5. November 2021, bis 22:00 Uhr in der Dresdner Innenstadt Zeit.

Das NOVUM
In Kooperation mit den Dresdner Verkehrsbetrieben und dem Verkehrsverbund Oberelbe freuen wir uns, dass im gesamten Verkehrsverbund Oberelbe die Nutzung von Bus und Bahn für jedermann am 5. November ab 18:00 Uhr bis einschließlich 6. November, 24:00 Uhr kostenfrei ist.

Für 30 Stunden können Fahrgäste die Bahnen, Busse und Fähren im gesamten Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) kostenfrei nutzen. Die zwölf Unternehmen im Verbund möchten damit zu Ausflügen in die Städte im Verbund einladen.
„Passend zum Late-Night-Shopping in der Dresdner Innenstadt beginnt unsere Aktion am Freitagabend“, erläutert Lars Seiffert, Vorstand der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) und Vorstandsvorsitzender des City Management Dresden e. V. „Gemeinsam mit allen Partnern im VVO möchten wir so zur Stärkung des Handels in der Stadt beitragen und gleichzeitig dazu einladen, das Auto einfach mal stehenzulassen und mit Straßenbahn und Bus zum Shopping zu fahren.“ Die Läden sind bis 22 Uhr geöffnet.
„Zudem können auch am Samstag, den 6. November alle Verkehrsmittel im VVO genutzt werden“, ergänzt Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Wie wäre mal ein Ausflug in die Innenstädte von Freital, Riesa, Pirna, Hoyerswerda oder Sebnitz? Wir möchten einen Beitrag zu lebendigen Städten mit Shopping vor Ort leisten und zeigen, dass man auch offline und mit Abstand einkaufen kann.“ Auch ganztägige Touren sind problemlos machbar - die Aktion endet um Mitternacht.

Fahrgäste, die während des Angebotes Fahrrad oder Hund mitnehmen möchten, lösen dafür die reguläre Fahrradtageskarte.

Die Unternehmen und der VVO bitten die Fahrgäste, bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel den Mund-Nasen-Bereich mit einer Maske zu bedecken, nach Möglichkeit Abstand zu halten sowie die notwendigen Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.vvo-online.de/kostenfrei

Berlin

Eröffnung Strecke Adlershof 2 (Meldung vom: 31.10.2021)

Am 30. Oktober 2021 wurde die Neubaustrecke Adlershof 2 zwischen Karl-Ziegler-Straße und dem S-Bahnhof Schöneweide eröffnet.

Diese Strecke verbindet das Neubaugebiet Adlershof und den Wissenschaftsstandort Adlershof mit dem Bahnhof Schöneweide und wird zukünftig von den Linien M17 und 63 (täglich), sowie montags - freitags zusätzlich von der Linie 61 befahren.

Für den Bau der 2,7 Kilometer langen Strecke vergingen fünf Jahre, davon entfielen 18 Monate auf den Bau der Strecke selbst. Es wurden fünf neue barrierefreien Haltestellen errichtet, in einem durchschnittlichen Abstand von 450 Metern. Für die Stromversorgung wurde ein neues Gleichrichterwerk aufgebaut, um auch eine weitere Verdichtung vornehmen zu können.
Verbaut wurden 15.200 Meter Bahnstromkabel für die Versorgung der 7.400 Meter Oberleitung die an 86 neuen Masten aufgehängt wurde.
Zusammen mit den 5.700 Meter Gleisen, kostete das Bauprojekt 40 Millionen Euro, wovon auch ein Teil Fördergelder der EU sind.

Eine Besonderheit führte im Vorfeld der Eröffnung zu Aufregung:



An der Haltestelle Karl-Ziegler-Straße hängt ein Schild, dass 30 km/h anordnet. Während der Probefahrten galt diese entlang der auf dem Bild links zu sehenden Zäune. Man hatte angenommen, dass diese wegen der Öffnungen erforderlich sei. Bei der Eröffnung stellte sich dann heraus, dass kurz hinter der Kurve die Geschwindigkeit auf 50 km/h angehoben wurde.
Die Öffnungen dienen als Notausgang. Sollte ein Zug schadhaft stehen bleiben, können die Fahrgäste durch die Öffnungen das Gleis verlassen.
Auf der anderen Seite wird auf das Verbot des Betretens der Bahnanlage hingewiesen.

Eine kleine Auswahl an Bildern der Eröffnung und der ersten Züge auf der Strecke sehen Sie in unserer Sondergalerie.

Dresden

Linie 7 fährt ab 29. Oktober 2021 verkürzt bis Hellersiedlung (Meldung vom: 27.10.2021)

Gleisbauarbeiten Königsbrücker Landstraße

Von Freitag, dem 29. Oktober 2021, 18:00 Uhr bis Montag, den 22. November 2021, 3:00 Uhr fährt die Straßenbahnlinie 7 von Pennrich kommend nur bis zur Hellersiedlung und wendet dann in der Gleisschleife Infineon Süd. Ab Haltestelle Hellersiedlung fahren Busse als Ersatzverkehr EV 7 bis Weixdorf. Während der Bauzeit werden die Buslinien 72 und 77 von Infineon Nord bis zur Hellersiedlung verlängert. Dort stellen auch sie den Anschluss zur Straßenbahnlinie 7 her.

Grund der Streckenverkürzung sind Bauarbeiten auf der Königsbrücker Landstraße zwischen den Haltestellen Infineon Nord und Zur Neuen Brücke. Auf rund 1100 Metern werden die Straßenbahnschienen samt Zwischenlagerungen erneuert. Dazu kommt die Reinigung und Reparatur von Schwellen, die Erneuerung von 36 Entwässerungskästen sowie der Austausch von Haltestellenborden. Außerdem werden an der so genannten Federweiche im Bereich der Haltestelle Zur Neuen Brücke die verschlissenen Weichenzungen ersetzt.

Die Bauarbeiten finden in mehreren Abschnitten statt, so dass sich auch die Verkehrsführung für den Individualverkehr mehrfach ändert. Beispielsweise können Autos zeitweise nicht über die Königsbrücker Landstraße fahren und werden über Boltenhagener Straße umgeleitet. Alle Sperrungen und Umleitungsstrecken sind jeweils ausgeschildert.

Parallel dazu laufen auf dem gesperrten Streckenteil bis Weixdorf weitere Gleisreparaturen. In Höhe Grenzstraße werden auf der nur von Straßenbahnen befahrbaren Trasse zahlreiche Holzschwellen getauscht. In Weixdorf auf der Brühler Straße sind ebenfalls Reparaturen am Gleis zu erledigen.

Für die Bauarbeiten sind insgesamt rund 1,2 Millionen Euro veranschlagt. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) zur laufenden Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Erfurt

Baumaßnahme Friedrich-Ebert-Straße - 29. Oktober bis zum 8. November 2021 (Meldung vom: 26.10.2021)

Die Gleisanlagen zwischen Richard-Wagner-Straße und der Haltestelle Stadion Ost werden erneuert. Dabei wird in Fahrtrichtung Stadt die Gleiseindeckung durch Rasengleis ersetzt. In der Zeit der Bauarbeiten kommt es in diesem Bereich zu einer Vollsperrung im Stadtbahnbetrieb.

Die Stadtbahnlinien 1,2 und 3 verkehren von 29. Oktober, 6Uhr , bis 8.November, 4 Uhr, in folgender Linienführung:

Stadtbahnline 1

Europaplatz – Hauptbahnhof (- Löberwallgraben)

Stadtbahnlinie 2

P+R-Messe – Thüringenhalle
Wiesenhügel – Stadion Ost

Stadtbahnlinie 3

Europaplatz – Thüringenhalle
Urbicher Kreuz – Stadion Ost

Für die Stadtbahnlinien 2 und 3wird ein Schienenersatzverkehr wie folgt eingerichtet:
Thüringenhalle → Ersatzhaltestelle Landtag/Stadion Nord → Ersatzhaltestelle Tschaikowskistraße → Am Schwemmbach → Ersatzhaltestelle Stadion Ost → Thüringenhalle.

Hinweis
Fahrgäste, die von der Haltestelle Tschaikowskistraße stadteinwärts fahren wollen, nutzen bitte den SEV zur Thüringenhalle mit Umstieg in die Stadtbahn oder alternativ die Haltestelle Landtag/Stadion Nord. Die Haltestelle Robert-Koch-Straße wird während
der Baumaßnahme nicht bedient.

Weitere Informationen zum Fahrplan des Schienenersatzverkehr finden Sie hier: Baumaßnahme Friedrich-Ebert-Straße



Leipzig

Freie Fahrt für LVB-Kunden // Viel geschafft auf Leipzigs Baustellen (Meldung vom: 26.10.2021)

Für Kundinnen und Kunden der Leipziger Verkehrsbetriebe heißt es ab 1. November wieder freie Fahrt. Diverse Baustellen wie der Bayrische Platz, die Arthur-Hoffmann-Straße und der Adler werden Ende Oktober fertiggestellt. Damit enden für LVB-Kunden zahlreiche Einschränkungen.

Die Straßenbahnlinien 2, 9, 10, 14 und 16 sowie die Buslinie 60 können wieder ihren regulären Fahrtweg nutzen. Damit sind die Baulinien 32 und 34 sowie der SEV 16 nicht mehr im Einsatz. Die Straßenbahnlinie 8 fährt ab 1. November zwischen Paunsdorf-Nord und der Ersatz-Endstelle Sportforum Süd. In Richtung Grünau und Miltitz ist weiterhin der Schienenersatzverkehr für Linie 15 im Einsatz. Dieser wird ab November montags bis freitags mit weiteren Fahrzeugen verstärkt, sodass die Busse in der Hauptverkehrszeit (6:30 bis 8:00 Uhr sowie 13 bis 16:30 Uhr) aller drei Minuten abfahren. Die Buslinie 89 behält die aktuelle Umleitung (in beiden Richtungen über Westplatz und Goerdelerring) noch bis voraussichtlich 22. November.

Fortgesetzt werden die Baumaßnahmen rund um Lindenau (bis Anfang 2022), am Martin-Luther-Ring (bis Ende November 2021) sowie am Adler (ab Mai 2022). Dadurch bestehen teilweise weiterhin Einschränkungen für den Autoverkehr. Informationen dazu finden Sie unter www.L.de/baustellen

Aktuell

Orkantief: Fernverkehr in NRW wieder aufgenommen (Meldung vom: 21.10.2021)

Verkehre in NRW laufen wieder an - weiter bundesweite Beeinträchtigungen im Fern- und Regionalverkehr - umfangreiche Kulanzregelungen und Sonderhotline für Reisende

Orkantief Ignatz sorgt auch im Zugverkehr der Deutschen Bahn weiter für erhebliche Auswirkungen. Der Fernverkehr in Nordrhein-Westfalen war kurzzeitig eingestellt. Seit Mittag fahren die Züge nach und nach wieder. Es kommt jedoch weiter zu Ausfällen und Verspätungen in weiten Teilen Deutschlands.

Die DB bittet Reisende, sich vor Reiseantritt über ihre Verbindung auf www.bahn.de
, im DB Navigator oder bei der telefonischen Reiseauskunft 030/2970 zu informieren.Alle Fahrgäste, die ihre für den 21.10.2021 geplante Reise aufgrund des Orkantiefs verschieben möchten, können ihr bereits gebuchtes Ticket für den Fernverkehr ab sofort bis einschließlich sieben Tage nach Störungsende flexibel nutzen. Die Deutsche Bahn hat eine Sonderhotline für Reisende eingerichtet: 08000 99 66 33.

Sitzplatzreservierungen können kostenfrei umgetauscht werden. Auch Tickets im Regionalverkehr können bis zum 28.10.2021 genutzt werden. Zudem gelten bei Verspätung oder Zugausfall die allgemeinen Fahrgastrechte. Alle weiteren Informationen unter bahn.de/fahrgastrechte

Die DB arbeitet mit Hochdruck an der Beseitigung der Störungen. Hunderte Mitarbeitende sind unter anderem zum Räumen von Gleisen sowie zur Reparatur von Oberleitungen bundesweit im Einsatz. Aufgrund des noch andauernden Sturms ist dennoch mit weiteren Störungen zu rechnen. An Bahnhöfen und an Auskunftsstellen der DB stehen Mitarbeitende für Fragen der Reisenden zur Verfügung.

Aktuell

Erhebliche Einschränkungen im Zugverkehr (Meldung vom: 21.10.2021)

Bundesweite Beeinträchtigungen im Fern- und Regionalverkehr - Umfangreiche Kulanzregelungen für Reisende gelten ab heute

Orkantief Ignatz sorgt auch im Zugverkehr der Deutschen Bahn für erhebliche Auswirkungen. Der Bahnverkehr ist derzeit in weiten Teilen Deutschlands stark eingeschränkt, in Nordrhein-Westfalen ist der Fernverkehr komplett eingestellt. Besonders betroffen sind auch das Saarland, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern und Teile Sachsens. Es kommt zu Zugausfällen und Verspätungen.

Die DB bittet Reisende, sich vor Reiseantritt über ihre Verbindung auf www.bahn.de, im DB Navigator oder bei der telefonischen Reiseauskunft 030/2970 zu informieren.
Alle Fahrgäste, die ihre für den 21.10.2021 geplante Reise aufgrund des Sturmtiefs verschieben möchten, können ihr bereits gebuchtes Ticket für den Fernverkehr ab sofort bis einschließlich sieben Tage nach Störungsende flexibel nutzen.

Sitzplatzreservierungen können kostenfrei umgetauscht werden. Auch Tickets im Regionalverkehr können bis zum 28.10.2021 genutzt werden. Zudem gelten bei Verspätung oder Zugausfall die allgemeinen Fahrgastrechte. Alle weiteren Informationen unter bahn.de/fahrgastrechte

Die DB arbeitet mit Hochdruck an der Beseitigung der Störungen. Hunderte Mitarbeitende sind zum Räumen von Gleisen sowie zur Reparatur von Oberleitungen bundesweit im Einsatz. Aufgrund des noch andauernden Sturms ist dennoch mit weiteren Störungen zu rechnen. An Bahnhöfen und an Auskunftsstellen der DB stehen Mitarbeitende für Fragen der Reisenden zur Verfügung.
Verfassen

Dresden

Einschränkungen durch Tagesbaustellen // Straßenbahnlinien 3, 6, 7 und 8 fahren kurzzeitig Umleitung (Meldung vom: 21.10.2021)

Aufgrund von Tagesbaustellen am Albertplatz und auf der Stephensonstraße sind am 25., 26. und 28. Oktober 2021 kurzzeitige Einschränkungen des Straßenbahnverkehrs nötig.

Albertplatz (25. und 26. Oktober 2021)

Am Montag, dem 25. Oktober 2021, verkehren die Linien 3 und 7 in der Zeit von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr ab Carolaplatz über Neustädter Markt, Palaisplatz und Anton-/Leipziger Straße. Die „3“ fährt dann weiter wie bisher über Leipziger Straße und Mickten zum Wilden Mann, die „7“ verkehrt ab Anton-/Leipziger Straße über Bahnhof Neustadt zum Albertplatz und biegt dort zur Weiterfahrt nach Weixdorf in die Königsbrücker Straße ab. Die Umleitung gilt nur in der beschriebenen Richtung.

Am Dienstag, dem 26. Oktober 2021, werden die Linien 3, 7 und 8 in der Zeit von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr umgeleitet. Die „3“ fährt von der Leipziger Straße kommend über Palaisplatz und Neustädter Markt zum Carolaplatz und weiter planmäßig über Carolabrücke nach Coschütz. Die „7“ verkehrt ab Königsbrücker Straße über Bahnhof Neustadt, Antonstraße, Palaisplatz, Neustädter Markt zum Carolaplatz und weiter planmäßig nach Pennrich. Die Linie 8, die aktuell ab Carolaplatz über Neustädter Markt und Bahnhof Neustadt zum Albertplatz und zurück nach Südvorstadt verkehrt, wird in der genannten Zeit die Schleife in entgegengesetzter Richtung befahren.

Grund für diese jeweils vierstündigen Umleitungen sind Baugrunduntersuchungen an der Haltestelle der Linien 3,7 und 8 am Albertplatz. Sie dienen zur Vorbereitung des geplanten Umbaus der Station, der im kommenden Jahr beginnen soll.

Stephensonstraße (28. Oktober 2021)

Am Donnerstag, dem 28. Oktober 2021, verkehrt die Straßenbahnlinie 6 in der Zeit von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr von Wölfnitz kommend nur bis Leuben und wendet in der Gleisschleife Klettestraße. Von Altleuben bis Niedersedlitz fahren Busse als Ersatzverkehr EV6. Der Fahrplan ist auf den Umstieg von und zur Straßenbahn an der Station „Altleuben“ abgestimmt.

Grund dieser Linienverkürzung sind Leitungsbauarbeiten im Straßenbereich, so dass auch die Straßenbahn in dieser Zeit nicht fahren kann .

Gera

Schienenersatzverkehr auf der Linie 3 / Haltestellen teilweise verlegt (Meldung vom: 19.10.2021)

Von Freitag, den 22.Oktober bis Mittwoch, den 27.Oktober 2021 werden die Straßenbahngleise zwischen Karl-Marx-Allee und Heinrichsbrücken erneuert. Aufgrund der Bauarbeiten kann die Straßenbahnlinie 3 zwischen Heinrichstraße und Lusan nicht fahren. Für diesen Zeitraum richtet die GVB Verkehrs und Betriebsgesellschaft Gera Gmbh einen Schienenersatzverkehr ein. Die geänderten Fahrpläne für die Straßenbahnlinien 1 und 3 sowie den Fahrplan für den Schienenersatzverkehr veröffentlicht die GVB unter www.gvbgera.de

Hier die wichtigsten Hinweise:
Freitag, 22.10.2021 ab 18 Uhr bis Montag, 25.10.2021 ca.3 Uhr

- Für die Straßenbahnlinie 3 fährt Schienenersatzverkehr zwischen Lusan/Zeulsdorf und Heinrichstraße (Abfahrt Bussteig D/grüner Steig)

- Alle Haltestellen der Linie 3 in der Wiesenstraße werden bedient mit kleinen Verschiebungen der Haltstelle "An der Spielwiese" an die Bushaltestelle in der Straße des Friedens und die Haltestelle "Oststraße" zur Kreuzung Prof.-Simmel-Straße/Alexanderstraße.

Der Schienenersatzverkehr in Lusan erfordert größer Abweichungen von den Haltestellen:

- Die Haltestelle Fußgängerbrücke wird an die Kreuzung Wiesestraße/Uhlstraße verlegt. Die Haltestelle Lusan/Laune wird nicht angefahren. Stattdessen verkehren die Busse durch die Zeulsdorfer Straße und bedienen die Haltestelle "Ahornstraße" und "Lärchenstraße zusätzlich. Als Ersatz für die Haltestelle "Lusan/Laune" und "Zeulenrodaer Straße" dient die Haltestelle "Zeulsdorfer Straße" . Die Haltestellen "Brüte", "Bruno-Brause-Straße" und "Lusan/Zeulsdorf" werden an die Nürnberger Straße verlegt.

-Der Schienenersatzverkehr führt aufgrund der Fahrstrecke in Lusan zu geänderten
Abfahrts- und Ankunftszeiten
. Bitte informieren Sie sich vorab über den neuen Fahrplan.



Montag, 25.10.2021 ab 3:30 Uhr bis Donnerstag, 28.10.2021 ca. 3 Uhr

-Zwischen Lusan/Zeulsdorf und Bahnhof Zwötzen fährt die Straßenbahn als Linie 2 entsprechend der Taktung des Ferienfahrplans der Linie 3. Im Anschluss fährt der Schienenersatzverkehr vom Bahnhof Zwötzen in Richtung Zentrum über die Wiesestraße/Debschwitz bis zur Heinrichstraße.

-Alle Haltestellen der Linie 3 in der Wiesestraße werden bedient mit kleinen Verschiebungen der Haltestellen „An der Spielwiese“ an die Bushaltestellen in der Straße des Friedens und die Haltestelle „Oststraße“ zur Kreuzung Prof.SimmelStraße/Alexanderstraße.

-Zwischen 5:30 Uhr und ca. 18:00 Uhr gibt es eine zusätzliche Fahrstrecke des Schienenersatzverkehrs. Zusätzlich zu den Ersatzbussen über die Wiesestraße/Debschwitz fährt jeder zweite Ersatzbus auf direktem Weg ohne Halt zwischen Bahnhof Zwötzen und Heinrichstraße. Somit besteht viermal je Stunde jeweils eine Fahrtmöglichkeit über die Wiesestraße/Debschwitz und eine
Direktverbindung ohne Halt über die B 92.
-
Bis 05:30 und ab ca. 18:00 Uhr fahren immer alle Ersatzbusse über Wiesestraße/Debschwitz.

Bitte beachten Sie, dass die Busse des Ersatzverkehrs nicht mit Fahrausweisautomaten und
-entwertern ausgestattet sind. Nutzen Sie den Vorverkauf.

Aktuell

Bauarbeiten auf der Strecke Elsterwerda – Zeithain (Meldung vom: 18.10.2021)

Aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG kommt vom 21. bis zum 27. Oktober 2021 zu Fahrplanabweichungen auf der Linie RB 45 der Mitteldeutschen Regiobahn.

21. Oktober 2021 und 25. bis 27. Oktober 2021
Die Fahrten 8:09 Uhr bis 16:09 Uhr ab Chemnitz Hbf. verkehren zwischen Waldheim und Riesa mit veränderten Fahrzeiten. Dabei verkehren die Züge in diesem Abschnitt früher, als im regulären Fahrplan angegeben. Das betrifft nur die Fahrten von Chemnitz in Richtung Riesa.

22. Oktober 2021
Bei der Fahrt 21:37 Uhr ab Chemnitz Hbf. besteht ab Zeithain Schienenersatzverkehr bis Elsterwerda.
Für die Fahrt 22:14 Uhr ab Elsterwerda besteht auf der gesamten Strecke Schienenersatzverkehr, der Bus fährt bereits 22:04 Uhr ab Elsterwerda.

23. und 24. Oktober 2021
An diesen Tagen besteht zwischen Zweithain und Elsterwerda Schienenersatzverkehr. Dabei verkehren die Busse ab Elsterwerda 10 Minuten vor dem regulären Fahrplan.
Auch hier verkehren die letzten Fahrten von Elsterwerda bis Chemnitz durchgehend als Bus.

Informationen können Fahrgäste den Aushangtafeln an den Bahnhöfen, unter www.bahn.de/bauarbeiten, der 24h-Service Nummer: 0341 / 231 898 288 (Ortstarif) oder auf unserer Website: www.mitteldeutsche-regiobahn.de erhalten.

Thüringen

Neuer Corona-Rettungsschirm für den Thüringer ÖPNV (Meldung vom: 15.10.2021)

Die Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Thüringen können sich auch Schäden, die in 2021 durch die Corona-Pandemie entstanden sind, durch den Freistaat Thüringen erstatten lassen. Mit dem Rettungsschirm 2021 für den ÖPNV ersetzt das Land erneut Verluste aus dem Ticket-Verkauf und Ausgaben für Ausgleichszahlungen der Landkreise und Städte an Verkehrsunternehmen. „Nach der Corona-Pandemie ist ein leistungsfähiger Nahverkehr in Thüringen notwendig, um allen Menschen im Land eine gute Mobilität sichern zu können. Für unsere weiteren Ziele zum Ausbau eines klimafreundlichen Nahverkehrs brauchen wir handlungsfähige ÖPNV-Partner an unserer Seite. Deshalb spannen wir einen neuen Rettungsschirm, um unsere Verkehrspartner in der Krise zu unterstützen“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.

Bis 31.10.2021 können die Anträge eingereicht werden. Die Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen wurden bereits über die Konditionen der Antragstellung informiert.„Um die ÖPNV-Partner zügig finanziell zu unterstützen, wird noch in diesem Jahr die Hälfte der beantragten Schadenssumme pauschal ausgezahlt“, so die Ministerin. Nachdem die Anträge geprüft worden sind, werden unter Berücksichtigung der bereits erfolgten Abschlagszahlung in 2022 zunächst 80 Prozent des gemeldeten Schadens finanziert. Der Rest der Schadenssumme wird dann nach Vorlage des Verwendungsnachweises erstattet. Antragsberechtigt sind erneut Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger des ÖPNV.

Die Thüringer Richtlinie zum „ÖPNV-Rettungsschirm 2021“ basiert auf den bundesweit einheitlichen Vorgaben. Das Verfahren orientiert sich an dem des ÖPNV-Rettungsschirms 2020.

Die Finanzierung des Rettungsschirms 2021 mit Bundes- und Landesmitteln ist gesichert. Der Bund beteiligt sich zur Hälfte am nachgewiesenen Schaden, die andere Hälfte finanziert das Land aus eigenen Mitteln. Die Richtlinie wird von der Thüringer Aufbaubank (TAB) umgesetzt.

Der gemeldete Gesamtschaden im ÖPNV-Rettungsschirm 2020 beträgt nach derzeitigem Stand etwa 47 Mio. Euro. Die Verwendungsnachweise aus dem ersten Rettungsschirm liegen seit Ende September vor und werden derzeit geprüft. Alle Antragsteller können noch in diesem Jahr mit der restlichen Auszahlung der Erstattungsbeträge für 2020 rechnen. einen neuen Rettungsschirm, um unsere Verkehrspartner in der Krise zu unterstützen“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij


Dresden

Linie 9 fährt wieder über Neustädter Markt und weitere Umleitung (Meldung vom: 15.10.2021)

Linie 9 fährt wieder über Neustädter Markt
Mit Fertigstellung der Gleisbaustelle auf der Köpckestraße und der Großen Meißner Straße können am Goldenen Reiter wieder Straßenbahnen fahren. Ab Montag, dem 18. Oktober 2021, 3:30 Uhr verkehrt die Linie 9 zwischen Hauptbahnhof und Leipziger Straße über Carolabrücke und Neustädter Markt.

Zusätzlich fährt die Linie 8, die wegen der Baustelle Großenhainer Straße aktuell von Südvorstand kommend nur bis zur Gleisschleife Webergasse verkehrt, bis zum Albertplatz. Der Fahrtweg verläuft ab Hauptbahnhof über Carolabrücke, Neustädter Markt, Palaisplatz und Bahnhof Neustadt. Zurück nach Südvorstand geht es ab Albertplatz auf direktem Weg über Albertstraße, Carolabrücke und Hauptbahnhof.

Noch in diesem Jahr soll auch die Augustusbrücke wieder für den Straßenbahnverkehr freigegeben werden. Dann kehren die Linien 4, 8 und 9 in der Innenstadt auf ihren originalen Fahrtweg über Theaterplatz und Augustusbrücke zurück.

Neue Haltestelle wird vorbereitet
Umleitung durch Bauarbeiten auf der Sternstraße
Von Montag, dem 18. Oktober 2021, 3:30 Uhr bis Sonntag, den 31. Oktober 2021, 3:30 Uhr wird die Straßenbahnlinie 9 ab Mickten nach Radebeul Ost umgeleitet. Der verbleibende Streckenteil über Elbepark bis Kaditz wird durch einen Ersatzverkehr mit Bussen bedient. Die Busse fahren in Mickten an der Haltestelle der Linie 4 vor dem ehemaligen Straßenbahnhof ab. Alternativ kann auch die Buslinie 64 benutzt werden.

Grund der Umleitung sind Bauarbeiten an der bereits vorgerüsteten neuen Haltestelle „Brockwitzer Straße“. Diese befindet sich auf der Sternstraße zwischen den Stationen „Trachauer Straße“ und „An der Flutrinne“. Die neue Haltestelle wurde bereits beim Bau der Straßenbahntrasse nach Kaditz angelegt, blieb aber mangels Nachfrage zunächst außer Betrieb. Durch die umfangreiche Wohnbebauung der letzten Jahre rund um den Standort steigt die Nachfrage nach einem ÖPNV-Angebot. Deshalb wird die Station durch Anpassung der Bahnsteige und Komplettierung der Ausstattung auf die Inbetriebnahme im nächsten Jahr vorbereitet.

Dresden

Gleisreparatur am Bahnhof Mitte beginnt (Meldung vom: 14.10.2021)

Wegen Gleisbauarbeiten am Bahnhof Mitte werden die Straßenbahnlinien 1, 2, 6 und 10 von Montag, dem 18. Oktober 2021, 4:00 Uhr bis Montag, den 25. Oktober 2021, 3:30 Uhr umgeleitet.

Linien 1 & 2
Fahren zwischen Postplatz und Koreanischem Platz Umleitung über Ostra-Allee, Maxstraße und Weißeritzstraße. Gehalten wird am Bahnhof Mitte an der Station „Weißeritzstraße (Seminarstraße)“.

Linie 6
Verkehrt von Niedersedlitz kommend planmäßig bis Bahnhof Mitte und weiter über Schweriner Straße und Postplatz zur Gleisschleife Webergase. Dort wird gewendet und weiter geht es über Postplatz, Ostra-Allee, Maxstraße und Weißeritzstraße nach Wölfnitz. In der Gegenrichtung wird zuerst über Weißeritzstraße und Ostra-Allee zur Webergasse gefahren.

Linie 10
Verkehrt zwischen Friedrichstraße und Bahnhof Mitte über Maxstraße und Könneritzstraße. Gehalten wird am Bahnhof Mitte an der Station auf dem Stadtring.

Linie 68
Verkehrt zwischen Weißeritzstraße und Schweriner Straße in beiden Richtungen über den Koreanischen Platz.

Grund der Umleitung ist die Reparatur von zwei Weichen am Bahnhof Mitte, die sich auf der nur von Straßenbahnen befahrenen Trasse unmittelbar vor der Weißeritzstraße befinden. Diese sind nach Jahren des Betriebes verschlissen und müssen ausgetauscht werden.

Die Ersatzteile entstanden im Vorfeld in der Gleisbauwerkstatt der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in Reick. Dort liegen sie schon zur Abholung bereit. Zum Abschluss der Baustelle wird auch die Fahrbahndecke rund um die Weiche wiederhergestellt. Während der Reparatur wird die Weißeritzstraße in Richtung Friedrichstraße auf eine Fahrspur verengt.

Parallel dazu beseitigen die Bauleute ab 23. Oktober 2021 7:00 Uhr auf der Könneritzstraße in Höhe der Gleiskreuzung am Bahnhof Mitte eine so genannte Pumpstelle. Dann muss auch die Linie 10 noch einmal gesondert umgeleitet werden. An „Pumpstellen“ biegen sich die Schienen bei Überfahrt einer Straßenbahn durch. Das ist für den Betrieb nicht gefährlich. „Pumpstellen“ müssen aber zur Vermeidung von Folgeschäden am Unterbau regelmäßig beseitigt werden.

Insgesamt kosten die Bauarbeiten rund 200.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe für die laufende Unterhaltung der Infrastruktur bezahlt.

Dresden

Neue Fahrscheinautomaten für Stadtbahnen und Busse (Meldung vom: 13.10.2021)

Ende Oktober 2021 beginnen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mit dem Austausch ihrer mobilen Fahrscheinautomaten in den Stadtbahnen. Die neuen ersetzen die rund 30 Jahre alten bisherigen Modelle. Sie sind kleiner und leichter, bezahlt wird mit Karte statt Bargeld. Ab Dezember werden auch die neu gelieferten Busse damit ausgerüstet, die Bestandsfahrzeuge folgen ab Frühjahr. Am Jahresende 2021 sollen alle Stadtbahnen einen neuen Fahrscheinautomaten besitzen, die Busse spätestens im Sommer 2022. Die Umrüstung kostet rund 2,7 Millionen Euro und wird ohne Fördermittel finanziert.

Blechtrottel haben ausgedient

„Waren die bisherigen Automaten Anfang der 1990er Jahre das Maß der Dinge, sind sie heute überhaupt nicht mehr konkurrenzfähig“, sagt DVB-Marketingchef Martin Gawalek. „Vor allem wurde von den DVB-Kunden immer häufiger die fehlende Möglichkeit zur bargeldlosen Bezahlung kritisiert.“ Dazu kamen die stark zunehmende Störanfälligkeit sowie ein akuter Mangel an Ersatzteilen. Wegen ihrer überholten Technik wurden die Geräte vom Servicepersonal zuletzt als „Blechtrottel“ bezeichnet. Der Begriff hatte sich schon bei den früheren stationären Automaten etabliert.

Kompakt und einfach zu bedienen

„Wir haben in die Auswahl von Technik und Design des neuen Automaten richtig viel Zeit investiert und dabei vor allem auf unsere Kunden gehört“, erklärt Gawalek. „In der Abwägung, welche Tickets im Wagen verkauft werden sollen, welche Formen der Bezahlung möglich sein müssen und wie groß oder schwer das neue Gerät sein darf, haben wir uns letztlich für ein kompaktes und leicht zu bedienendes Modell entschieden.“ Hersteller ist die Dortmunder Firma ICA, die auch schon die stationären Automaten an den Haltestellen geliefert hat. Der mobile Ticketautomat ist ebenfalls mehrsprachig und zeigt neben Deutsch auch Englisch, Spanisch, Tschechisch, Polnisch oder Russisch an.

Ticket kommt sofort

Mit 59 Zentimetern Höhe und 22 Zentimetern Breite ist der neue Automat deutlich kleiner als sein Vorgänger. Er wiegt nur 11,5 Kilogramm, ist damit leicht austauschbar und kann sogar in Busse eingebaut werden. Auf dem Startbildschirm des 10,1 Zoll großen Farbdisplays sind mit der Einzelfahrt, Einzelfahrt ermäßigt, Tageskarte und Familientageskarte die vier am häufigsten in DVB-Fahrzeugen gekauften Tickets abgebildet. Durch antippen lassen sie sich direkt auswählen, bezahlt wird kontaktlos durch das Auflegen der Girokarte (EC), Kreditkarte oder des Handys. Damit das im fahrenden Wagen möglichst schnell geht, wird auf eine lange Menüführung verzichtet. Es kann immer nur ein Fahrschein gekauft werden, der wie bisher schon entwertet ist. Auch aus hygienischen Gründen fällt das Ticket nicht in einen Ausgabeschacht, sondern kann direkt am Ausgabeschlitz abgezogen werden. Gesetzlich vorgeschrieben ist das Angebot eines Kaufbeleges.

Automat denkt mit

Bei Linien, die über die Tarifzonengrenze fahren, werden je nach Standort und Fahrtrichtung auch Tickets für zwei Zonen angeboten. Das erkennt der Automat und passt seinen Startbildschirm dynamisch an. Er meldet sich auch von selbst über ein Hintergrundsystem beim Service, wenn die Rolle mit den Vordrucken zu Ende geht oder sich ein schleichender Fehler anbahnt. Dann kann der Wartungsdienst schon an den Bus oder die Bahn kommen, noch bevor der Automat überhaupt außer Betrieb geht.

Notlösung für Kurzentschlossene

Während die stationären Automaten das komplette Fahrscheinsortiment und auch einen Vorverkauf anbieten, ist die mobile Variante mit einem reduzierten Angebot weiterhin nur als Notlösung für Kurzentschlossene gedacht. „Für diejenigen, die schnell noch mitfahren wollen oder wenn es keinen stationären Automaten an der Haltestelle gibt“, erläutert Gawalek. „Mehr als 80 Prozent aller DVB-Fahrgäste sind heute ohnehin mit einer Dauerkarte - beispielsweise einer Monatskarte, einem Jobticket oder einem Semesterticket - unterwegs. Nach der Einführung des Bildungstickets ist die Tendenz noch steigend.“ Deshalb wurde das verkürzte Sortiment des mobilen Verkäufers speziell auf Gelegenheitsfahrer und Touristen abgestimmt.


Einbau zuerst in Stadtbahnen

Die neuen mobilen Automaten werden ab dem 25. Oktober 2021 nach und nach in die 166 vorhandenen Stadtbahnwagen der DVB eingebaut. Damit keine Bahn unnötig ausfällt, erfolgt der Austausch nur nachts, wenn die Wagen im Betriebshof Gorbitz abgestellt sind. Natürlich bekommen auch die 30 neuen Stadtbahnen solch einen Automaten. Dagegen ist ein Einbau in die alten Tatra-Wagen nicht mehr vorgesehen. Bis zum Jahresende soll die Umrüstung der Bahnen abgeschlossen sein.

Ab Dezember 2021 erhalten parallel auch schon die neu gekauften Busse einen mobilen Automaten. Die Umrüstung der Bestandsfahrzeuge, einschließlich die der Tochterunternehmen, beginnt dann im Frühjahr 2022 und soll bis zum Sommer fertig sein. Die mobilen Automaten ermöglichen Kunden wieder einen Fahrscheinkauf im Bus. Der Verkauf durch die Busfahrer wurde im März 2020 pandemiebedingt eingestellt. Dieser Wegfall hatte allerdings auch positive Effekte auf die Pünktlichkeit einiger Linien wie beispielsweise der 63. Früher gingen durch den Verkauf von Tickets durch den Fahrer an manchen Haltestellen gleich mehrere Minuten verloren, wodurch der Bus dann mit Verspätung unterwegs war.

Mehr Automaten an Haltestellen

„Wir haben uns die Stationen, an denen früher besonders viele Fahrscheine beim Busfahrer gekauft wurden oder vielfache Kundenwünsche bestehen, genauer angeschaut“, meint Martin Gawalek. Und er setzt fort: „Dort wo es möglich und sinnvoll ist, stellen wir bis Ende Oktober auch noch weitere stationäre Automaten auf.“ So kommen 13 neue Standorte, darunter am Endpunkt Weixdorf, zum Netz der vorhandenen 145 stationären Ticketautomaten an Haltestellen hinzu.

Technische Daten der neuen mobilen Fahrscheinautomaten:

Abmessungen: 59 Zentimeter hoch, 22 Zentimeter breit, 23 Zentimeter tief

Gewicht: knapp 11,5 Kilogramm

Display: 10,1 Zoll-Touchdisplay mit Vandalismus resistenter

Oberfläche, 18 Grad geneigt

Material: Edelstahlskelett mit besonders schlagfestem Kunststoffmantel

Design: abgerundete Form, prämiert mit Industriepreis „Red Dot Design Award“

Hersteller: ICA Dortmund

Anzahl: 512 (einschließlich Werkstattreserve und

Erweiterungsmöglichkeit)

Preis: knapp 5.000 Euro/Stück inklusive Einbaukosten

Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Tschechisch, Polnisch, Russisch

Zahlungsmöglichkeiten: Girocard (EC-Karte), Kreditkarte (VISA/MasterCard - später American Express), Apple Pay, Google Pay

Ticketangebot: Einzelfahrt, Einzelfahrt ermäßigt, Tageskarte, Familientageskarte (auf Linien mit Tarifzonengrenze auch für zwei Tarifzonen) - Angebot kann bei Bedarf geändert werden.

Erfurt

Einschränkungen auf der Stadtbahn-Linie 3 wegen Bauarbeiten (Meldung vom: 12.10.2021)

Alte, verschlissene Gleisanlagen werden im Oktober im Bereich der Haarbergstraße ausgetauscht. Im Zuge der Arbeiten werden auch die Übergänge und die Gleis-/Straßenquerungen erneuert. Um die Beeinträchtigungen auf der Stadtbahn-Linie 3 so gering wie möglich zu halten, erfolgt der Großteil der Arbeiten an zwei Wochenenden. Vom

15. Oktober, 21 Uhr, bis 18. Oktober, 4 Uhr, sowie vom
22. Oktober, 21 Uhr, bis 25. Oktober, 4 Uhr,

gibt es auf der Stadtbahn-Linie 3 zwischen Blücherstraße und Urbicher Kreuz Schienenersatzverkehr (SEV). Die Linie 3 verkehrt in diesem Zeitraum nur zwischen Europaplatz und Melchendorf.

Die Überfahrt am Drosselberg wird am 16. und 17. Oktober erneuert und ist in dieser Zeit für den Individualverkehr gesperrt.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.evag-erfurt.de, direkt an den Haltestellen und über die EVAG-App „Erfurt mobil“.

Erfurt

BUGA endet - EVAG zieht Resümee (Meldung vom: 08.10.2021)

In wenigen Tagen endet die Bundesgartenschau in Erfurt. Viele Besucher kamen in die Thüringer Landeshauptstadt, um die beiden BUGA-Standorte zu besuchen und durch die einzigartige Altstadt zu schlendern. Eine Vielzahl der Gäste erkundete Erfurt mit dem ÖPNV.

Im dritten Quartal dieses Jahres lagen die Fahrgastzahlen mit 98 Prozent fast so hoch wie in den Sommermonaten von 2019, also vor der Pandemie. „Das ist eine sehr erfolgreiche Bilanz, die wir auch den BUGA-Besuchern zu verdanken haben“, sagt Myriam Berg, Vorstand der EVAG, betont jedoch, dass sich unabhängig davon auch der Busverkehr erholt hat. „Hier erreichten wir 92 Prozent des Ergebnisses von 2019. Das zeigt, dass wieder eine gewisse Normalität eintritt, unabhängig von der Bundesgartenschau“, sagt sie und freut sich, dass einige Linien, z. B. die Bus-Linie 52, die zum Güterverkehrszentrum führt, einen größeren Zuwachs an Fahrgästen erzielen konnte.

Insgesamt sind die Fahrgastverluste durch den Lockdown im ersten Halbjahr 2021 allerdings nicht wieder aufzuholen. Im Jahr 2021 waren bisher rund 29,7 Mio. Fahrgäste mit der EVAG unterwegs, das sind 74 Prozent der Fahrgastzahlen von 2019 im gleichen Zeitraum.

Ob die Erfurter dem Nahverkehr treu bleiben, ist auch eine Frage des Komforts. Die Weichen dafür sind gestellt: mit modernen Bussen und den neuen Tramlinks. Sieben der geplanten 14 neuen Straßenbahnen sind inzwischen im Linienverkehr eingesetzt. Die 807 wurde diese Woche in Betrieb genommen, die Anlieferung der 808 ist vor wenigen Tagen erfolgt. Aktuell erfolgt die Montage.

Insgesamt haben die sieben 42 Meter langen Bahnen seit Mai 2021 55.000 Kilometer zurückgelegt. Die beiden ersten Fahrzeuge knackten jeweils die 10.000er-Marke und hatten schon ihre erste erfolgreiche Inspektion.

Anpassungen im Fahrplan zum BUGA-Ende

Mit dem Ende der BUGA werden die Abfahrtszeiten der Stadtbahn-Linie 2 am Wochenende nun wieder von einem 7,5-Minuten-Takt auf einen 15-Minuten-Takt angepasst. Dies gilt auch für die Stadtbahn-Linie 1 zwischen Thüringenhalle und Hauptbahnhof. Im Zuge des neuen Taktes werden auch die Anschlüsse zur Bus-Linie 80 aktualisiert. Ab 11. Oktober wird die automatische Türöffnung eingestellt. Sie erfolgt ab diesem Zeitraum aufgrund des höheren Fahrgastaufkommens lediglich noch zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof und Domplatz. An allen anderen Haltestellen ist der Türöffner zu betätigen. An den Endhaltestellen erfolgt weiterhin eine intensive Durchlüftung der Fahrzeuge.


Magdeburg

Straßenbahnen und Busse fahren weiter in Magdeburg (Meldung vom: 07.10.2021)

Fahrgäste in Magdeburg können sich weiterhin auf die MVB verlassen. Die Straßenbahnen und Busse werden wie gewohnt weiterfahren. Zu Verwirrung kam es, weil durch Medienberichte suggeriert wurde, dass ab 16. Oktober ein Stillstand drohen würde, da der Betriebsrat der MVB neue Dienstpläne nicht genehmigt hat. Grundsätzlich ist dies richtig, jedoch ist die Genehmigung oder Ablehnung von Dienstplänen ein normaler, fast alltäglicher Prozess, bei dem Geschäftsführung und Betriebsrat in gemeinsame Gespräche eintreten und nach Lösungen im Sinne der Belegschaft suchen. So ist es auch dieses Mal geschehen, sodass nun ein genehmigter neuer Dienstplan vorliegt.

Gespräch am runden Tisch des Baubeigeordneten
Grund für die Ablehnung waren verkehrliche Probleme im Stadtgebiet, resultierend vor allem aus einer Vielzahl an Baustellen und unzureichenden Bevorrechtigungen für Bahnen und Busse an Ampelkreuzungen, die zu Verspätungen und damit zu Stress bei den Fahrerinnen und Fahrern führen. „Bei einem runden Tisch beim Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr Jörg Rehbaum wurden die Probleme erörtert und gemeinsam mit der Stadtverwaltung nach kurz- und mittelfristigen Lösungen gesucht. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Verbesserung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch für unsere Fahrgäste erreichen werden“, berichtet MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel. So sollen u. a. die Ampelschaltungen und die Baustellenkoordination verbessert werden.

Fahrplanänderung für Linie 6
Noch nicht abschließend gelöst ist das Verspätungsproblem auf der Straßenbahnlinie 6. Hier wirken eine Vielzahl von Faktoren auf die Pünktlichkeit ein. An vielen Kreuzungen geht wertvolle Zeit verloren, hinzu kommt eine notwendige Langsamfahrstelle im Bereich Bahnhof Herrenkrug nach einem Wasserrohrbruch. Diese führt ebenfalls zu Zeitverlust. „Die Langsamfahrstelle kann erst beseitigt werden, wenn dieser Bereich neu gebaut wird. Aktuell bereiten wir die Ausschreibung für die Bauleistung vor. Um die Pünktlichkeit zu erhöhen, wird ab 23. Oktober 2021 tagsüber nur noch jede zweite Bahn der Linie 6 in den Herrenkrug fahren. Dies kann und wird jedoch keine Dauerlösung sein“, sagt Birgit Münster-Rendel. Somit endet jede zweite Fahrt der Linie 6 bereits am Messegelände und zwischen Messegelände und Herrenkrug wird ein durchgehender 20-Minuten-Takt angeboten.

Fahrpersonale
Bei der MVB sind aktuell 292 Straßenbahnfahrerinnen und –fahrer sowie 86 Busfahrerinnen und -fahrer angestellt. Dabei stellt die MVB kontinuierlich neues Personal ein und erhöht so die Fahrpersonaldecke. So waren 2017 nur 256 Straßenbahnfahrerinnen und –fahrer und 80 Busfahrerinnen und –fahrer tätig.

Dresden

Gleisreparatur auf der Kesselsdorfer Straße (Meldung vom: 07.10.2021)

Wegen Gleisbauarbeiten auf der Kesselsdorfer Straße in Höhe Annenfriedhof werden die Straßenbahnlinien 6, 7 und 12 von Freitag, dem 8. Oktober 2021, 8:00 Uhr bis Montag, den 11. Oktober 2021, 3:00 Uhr wie folgt umgeleitet.

Linie 6
Verkehrt aus Niedersedlitz kommend planmäßig bis zur Löbtauer Straße und dann weiter über Cottaer Straße, Pennricher Straße und Hebbelplatz nach Wölfnitz.

Linie 7
Fährt von Weixdorf planmäßig bis zum Hauptbahnhof und weiter über Bahnhof Mitte, Löbtauer Straße, Cottaer Straße, Pennricher Straße und Hebbelplatz nach Pennrich.

Linie 12
Erhält eine verkürzte Linienführung. Sie verkehrt von Striesen planmäßig bis Dr.-Külz-Ring und endet in der Gleisschleife an der Webergasse.

Linie 42
Ist zusätzlich im Einsatz. Sie fährt von Gorbitz über Kesselsdorfer Straße und Rudolf-Renner-Straße nach Leutewitz.

EV 7/12
Zwischen Postplatz und Julius-Vahlteich-Straße fahren Busse als Ersatz. Die Strecke führt stadtauswärts über Freiberger Straße und Kesselsdorfer Straße, in Richtung Stadt über Kesselsdorfer Straße, Rudolf-Renner-Straße und Pennricher Straße.

Grund der Umleitung am Wochenende ist die Reparatur der Stellvorrichtung an einer Weiche, die sich auf der Kesselsdorfer Straße in Höhe Annenfriedhof befindet und stadteinwärts die Linien 6 und 7 mit der 12 vereinigt. Außerdem werden die verschlissenen Weichenzungen ausgetauscht. Die Ersatzteile entstanden im Vorfeld in der Gleisbauwerkstatt der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in Reick. Dort liegen sie schon zur Abholung bereit. Zum Abschluss der Baustelle wird auch die Fahrbahndecke rund um die Weiche wiederhergestellt.

Stadtauswärts kann der Autoverkehr an der Baustelle vorbeifahren, Richtung Innenstadt ist eine Umleitung ausgeschildert.

Dresden

Erster neuer Stadtbahnwagen für Dresden vorgestellt (Meldung vom: 02.10.2021)

Am 1. Oktober 2021 wurde auf dem Betriebshof Gorbitz der Dresdener Verkehrsbetriebe (DVB AG) der neue Stadtbahnwagen der Öffentlichkeit präsentiert. Bevor der Zug vorgestellt wurde, wurden Ansprachen vom Vorstand der DVB AG Andreas Hemmersbach (Vorstand Finanzen und Technik) und Lars Seiffert (Vorstand Betrieb und Personal) gehalten. Ihnen folgten der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, der Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig, der Erste Dresdener Bürgermeister Detlef Sittel und Dirk Wunderlich Vice President Urban Transport bei Alstom (dem Hersteller der neuen Bahnen).
Anschließend erfolgte eine kleine Präsentation der bisherigen gebauten Straßenbahnen und dann schließlich hob sich die Leinwand und da war er: Der NGT DX DD 2901.
Wir haben in einer Sondergalerie zahlreiche Bilder der Veranstaltung zusammengestellt. Hier kommen Sie zu den Bildern

Auf der Webseite der Dresdener Verkehrsbetriebe finden Sie weitere Informationen zu dem Fahrzeug.

Dresden

DVB verstärkt Angebot am Stadtfestwochenende (Meldung vom: 28.09.2021)

Verstärkungen auf sechs Linien – Wohlfühloase am Postplatz

Am kommenden Wochenende werden viele Dresdnerinnen und Dresdner in der Stadt unterwegs sein: Das 2020 ausgefallene und in diesem Jahr verschobene Stadtfest sorgt für zusätzliche Mobilität. Darauf haben sich die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) eingestellt. Zusätzlich zum ohnehin wieder eingeführten Zehn-Minuten-Takt auf den wichtigsten Linien an Samstagen bieten die DVB auf sechs Linien Verstärkerfahrten an allen drei Stadtfesttagen an:

Straßenbahnlinie 3:
zusätzliche Fahrten zwischen Plauen und Bahnhof Neustadt

Straßenbahnlinie 4:
zusätzliche Fahrten zwischen Tolkewitz und Stadtzentrum

Straßenbahnlinie 7:
zusätzliche Fahrten zwischen Wölfnitz und Stadtzentrum

Buslinie 62:
Taktverdichtung zwischen Johannstadt und Löbtau-Süd

Wohlfühlen am Postplatz
Die traditionelle „DVB-Wohlfühloase“ am Postplatz bietet wieder ein ruhigeres Kontrastprogramm zum Stadtfesttrubel – mit coolen Drinks auf gelben Liegestühlen samt einem musikalischen Programm. Interessierte können gleich daneben das neue MOBIbike-System ausprobieren, dafür steht ein Freifahrtenkontingent zur Verfügung. Auch die Kinder kommen mit Spiel und Spaß voll auf ihre Kosten.

Oldies auf Tour
Am Sonnabend und Sonntag startet immer zur vollen Stunde zwischen 10 bis 18 Uhr vor dem Zwinger eine 30-minütige Stadtrundfahrt mit dem historischen LOWA-Zug des Straßenbahnmuseums. Er fährt etwa 25 Minuten zum Bahnhof Neustadt über die Marien- und über die Carolabrücke wieder zurück zum Postplatz. Auch die historischen Busse sind zwischen 10 und 17 Uhr unterwegs: am Samstag mit dem O 405 und am Sonntag mit dem H6B und dem beliebten Büssing. Für alle touristischen Fahrten ist der 3G-Nachweis erforderlich, der für planmäßige Fahrten im ÖPNV nicht notwendig ist. 

Zubringerverkehr für die Enthüllung des neuen Stadtbahnwagens
Auch parallel zum Stadtfest wird im Dresdner Westen fröhlich gefeiert: Am Samstag und Sonntag stellt sich jeweils zwischen 10 und 18 Uhr im Betriebshof Gorbitz der neue Stadtbahnwagen NGT DX DD vor. Für die zahlreichen neugierigen Gäste ist die Anreise mit der Straßenbahn die bestmögliche Wahl.

Auch hierfür werden folgende Linien verstärkt:
Straßenbahnlinie 2:
zusätzliche Fahrten mit Tatra-Zügen zwischen der Gleisschleife Gorbitz und dem Straßburger Platz

Straßenbahnlinie 6:
wird von Wölfnitz nach Gorbitz verlängert

Die Fahrt zum Betriebshof Gorbitz lohnt sich allerdings nur für diejenigen, die sich vorher bei der DVB angemeldet und eine Terminbestätigung bekommen haben.

Unter www.dvb.de/termin können noch Termine gebucht werden. Anmeldeschluss ist am 1. Oktober 12 Uhr – sofern die Plätze reichen. Für die Veranstaltung gilt die 3G-Regel.

Weinfest in Radebeul-Kötzschenbroda
Ebenfalls am Wochenende wird in Radebeul-Kötzschenbroda wieder das Weinfest gefeiert. Auch hier wird der Fahrplan der Straßenbahnlinie 4 verdichtet. Sie verkehrt in den Nächten vom Freitag zum Samstag und vom Samstag zum Sonntag bis 2 Uhr im Viertelstundentakt von Radebeul-West in Richtung Dresdner Stadtzentrum; nach Weinböhla fahren die Wagen in dieser Zeit im Halbstundentakt.

Magdeburg

Zur Kulturnacht: Historische Straßenbahnfahrten und offenes Depot (Meldung vom: 24.09.2021)

Zur Magdeburger Kulturnacht am Sonnabend, den 25. September ist auch das historische Straßenbahndepot der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) in Sudenburg geöffnet. Der Interessenverein historischer Nahverkehr (IGNah) bietet außerdem historische Straßenbahnfahrten an.

Das Museumsdepot der MVB in der Halberstädter Straße 133 öffnet im Rahmen der Kulturnacht von 19:00 Uhr bis Mitternacht seine Pforten. Neben der Ausstellung zu 140 Jahre Straßenbahngeschichte ist auch die Akustik-Cover-Band »Stars `N´ Strings« zu erleben.

Die beiden Gitarristen Holger Szukalski und Dietmar Hörold werden verschiedene Superhits aus ihrer Jugend in den 1980er Jahren spielen. Auf dem Programm stehen zum Beispiel Songs von Madonna, Michael Jackson oder AC/DC, die die beiden Musiker auf zwei Konzertgitarren mit Cajón (Anke Szukalski) und eigenem Gesang interpretieren.

Sie spielen jeweils um 19:30; 20:30; 21:30 und 22:30 Uhr.

Historischer Verkehr

Zwischen 18 Uhr und Mitternacht fährt stündlich der historische Gotha-Straßenbahnzug. Dieser verbindet das Museumsdepot mit den weiteren Kulturnacht-Veranstaltungsorten in Stadtfeld West und Diesdorf.

Für die Mitfahrt und den Besuch des Museumsdepots ist ein Kulturnacht-Ticket erforderlich. Dieses ist an den bekannten Vorverkaufsstellen und am Sonnabend im Museumsdepot erhältlich. Mit dem Ticket können insgesamt 44 Kulturorte erlebt werden. Das Ticket kostet 10,00 Euro.

Weitere Informationen: www.kulturnacht-magdeburg.de

Leipzig

City-Tunnel erstmals von Batteriezug durchquert (Meldung vom: 19.09.2021)

Präsentationsfahrt zeigt neue Perspektiven für Mitteldeutsches S-Bahn-Netz

Im Auftrag des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) hat am Sonnabend (18.09.21) erstmals ein batteriebetriebener Zug den Leipziger City-Tunnel durchquert. Mit Unterstützung des Schienenfahrzeugherstellers Stadler wurde damit die Möglichkeit des Einsatzes von Akkutriebwagen zur Erweiterung des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes (MDSB) nachgewiesen. Auf der Fahrt mit geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft von Delitzsch über Leipzig, Grimma nach Döbeln und zurück wechselte der „Flirt Akku“ auf dem nichtelektrifizierten Teil der Strecke vom Oberleitungsbetrieb in den Batteriemodus.

„Dieselbetriebene Züge sind im City-Tunnel nicht zugelassen und damit für das MDSB-Netz ungeeignet. Somit stoßen wir überall dort an Grenzen, wo Strecken nicht elektrifiziert sind. Das soll sich ab 2025 ändern. Mit einem Batteriezug ist die Fahrt dann nicht mehr in Borsdorf beendet, sondern geht bis Grimma und Döbeln weiter – und das auch noch umweltfreundlich ohne CO2-Emissionen“, sagt Kai Emanuel, ZVNL-Vorsitzender und Landrat des Landkreises Nordsachsen. „Wir werden die derzeitige Diesel-Flotte auf der Strecke Leipzig-Grimma-Döbeln durch Batteriezüge ersetzen und mit diesen den City-Tunnel durchfahren. Dass wir dafür einen Fahrzeugpool ausschreiben und mit Strukturwandel-Mitteln anschaffen können, hat der Bund erst vor wenigen Tagen bestätigt.“

Der für die Leipziger Premierenfahrt eingesetzte dreiteilige „Flirt Akku“ wurde 2018 durch das Eisenbahnbundesamt zugelassen und hat seitdem rund 15.000 Kilometer im reinen Batteriebetrieb zurückgelegt. Dabei musste das Testfahrzeug auch verschiedene Szenarien wie das Aufholen ungeplanter Verspätungen auf der Strecke und den Einsatz unter extremen Witterungsbedingungen bestehen, um beispielsweise die Reaktion der Batterien prüfen und Rückschlüsse auf deren Lebensdauer ziehen zu können.

Der ZVNL hatte bereits 2019 einen mit Wasserstoff angetriebenen Zug auf der Fahrt nach Grimma getestet. Laut ZVNL-Geschäftsführer Bernd Irrgang ist die Technologie derzeit aber deutlich kostenintensiver und auch besser für lange Strecken als für das MDSB-Netz mit seinem punktgenau zu durchfahrenden City-Tunnel geeignet.

Die Präsentationsfahrt des Batteriezuges ist ein Beitrag des ZVNL zur Europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September 2021, bei der auf Initiative der Europäischen Kommission für innovative und nachhaltige Verkehrslösungen geworben wird.

Magdeburg

Eröffnung der neuen Kannenstieg-Strecke verschiebt sich (Meldung vom: 15.09.2021)

Bei der Fertigstellung der Straßenbahnneubaustrecke in das Wohngebiet Kannenstieg zeichnet sich eine weitere Verzögerung ab. Grund sind Lieferschwierigkeiten bei diversen Materialien für die neuen Fahrleitungsanlagen.

Bereits bei der notwendigen Bereitstellung von Fahrleitungsmasten aus Portugal, die in den Sommerferien geliefert werden sollten, gab es Verzögerungen. Die Engpässe sind der aktuellen wirtschaftlichen Situation in der Corona-Pandemie geschuldet, durch die diverse Rohstoffe und Materialien nicht wie üblich produziert und geliefert werden können.

Die geplante Betriebsaufnahme der Strecke mit der Linie 1 Mitte Oktober verschiebt sich somit. Ein neuer Termin wird die MVB erst mitteilen, wenn dieser belastbar ist.
Nicht verschieben wird sich jedoch das geplante Stadtteilfest im Kannenstieg entlang der Neubaustrecke, das die MVB gemeinsam mit dem Kannenstieg-Stadtteilmanagement, der GWA Kannenstieg und weiteren engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereinen organisiert. Dies ist fest eingeplant für Freitag, den 15. Oktober 2021.

Über den Bauabschnitt 6: Straßenbahn zum Kannenstieg
Seit 2019 arbeitet die MVB an der einen Kilometer langen Straßenbahnneubaustrecke in das Wohngebiet Kannenstieg. Mit ihr erhalten die über 5.000 Einwohner erstmals einen direkten Anschluss an das Straßenbahnnetz. Die Bauarbeiten sind Teil des Gesamtprojektes „2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn“. Die Neubaustrecke schließt an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee / Milchweg an die vorhandene Straßenbahntrasse IKEA-Klosterwuhne an und führt entlang der Johannes-R.-Becher-Straße.

Ausführliche Informationen gibt es unter: www.mvbnetzausbau.de

Aktuell

Trielx nimmt wieder regulären Verkehr auf (Meldung vom: 10.09.2021)

Am 20. August 2021 musste Trilex den Verkehr ausdünnen, NVMD berichtete.
Nun teilt das Unternehmen mit, dass dies ab 11. September 2021 aufgehoben wird und damit zwei Tage früher als ursprünglich vorgesehen.

Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf Sperrungen durch Bauarbeiten der DB Netz AG an den nächsten drei Wochenenden hin.

Die Deutsche Bahn baut zwischen Ebersbach(Sachs) und Zittau, weshalb Züge in diesem Streckenabschnitt ausfallen und durch Busse ersetzt werden. Der Baufahrplan ist auf der trilex-Homepage zu finden und in den gängigen Auskunftsmedien hinterlegt.

Für die Unannehmlichkeiten entschuldigt sich das trilex-Team bei den betroffenen Fahrgästen.



Aktuell

Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen einigen sich mit Abellio (Meldung vom: 10.09.2021)

Die Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich mit Abellio Mitteldeutschland und dem vorläufigen Sachwalter auf ein langfristiges Konzept verständigt, das die Stabilität des Verkehrs auf beiden Abellio-Strecken gewährleistet. Das bedeutet Sicherheit für Fahrgäste und Personal gleichermaßen.

Verkehrsvertrag Saale-Thüringen-Südharz (STS)
Dieser Verkehrsvertrag wird bis zum regulären Ende am 7. Dezember 2030 fortgeführt. Der Gesellschafter von Abellio gibt dazu eine zusätzliche Patronatserklärung ab.
In diesem Netz sind die Strecke Halle – Erfurt, Halle – Kassel-Wilhelmshöhe und Leipzig – Eisenach enthalten.

Verkehrsvertrag Dieselnetz Sachsen-Anhalt (DISA)
Hier erfolgt eine kurzfristige Neuausschreibung zum 10. Dezember 2023 und der bisherige Vertrag wird im beiderseitigen Einvernehmen vorzeitig beendet.
Bei der Ausschreibung wird eine Forderung sein, dass der neue Betreiber zwingend auf bestehende Teile der Unternehmensstrukturen mit den vorhandenen Ressourcen wie Personal, Fahrzeuge, Werkstatt usw. zugreifen soll.
Damit kann die erforderliche Vergabezeit verkürzt und ein regulärer Übergang gewährleistet werden. Die Aufgabenträgerorganisationen werden dazu kurzfristig Gespräche mit den Marktteilnehmern führen. Abellio wird an dem Vergabeverfahren zum Verkehrsvertrag DISA nicht teilnehmen.
In diesem Netz sind die Dieselstrecken Sachsen-Anhalts enthalten:
Magdeburg – Erfurt, Magdeburg – Wolfsburg, Magdeburg – Halberstadt usw.

Informationen zur Einigung
Eine Anpassung der Verkehrsverträge Saale-Thüringen-Südharz (STS) und Dieselnetz Sachsen-Anhalt (DISA) erfolgt nur insoweit, wie dies durch Baumaßnahmen und weitere spezielle Qualitätsthemen begründet und rechtlich zulässig ist. Dies betrifft die Anpassung von Minderungsregeln und von im Zusammenhang mit Baumaßnahmen stehenden zusätzlichen Aufwendungen.
Die Aufgabenträgerorganisationen werden dies – gleiche Sachverhalte und Vertragsstrukturen vorausgesetzt – auch auf andere vertraglich gebundene Eisenbahnverkehrsunternehmen anwenden.
Im nächsten Schritt wird das Konzept in den Insolvenzplan überführt und muss vom vorläufigen Gläubigerausschuss beschlossen werden. Auch wenn das Konzept bislang noch unverbindlich ist, wird das Management mit Unterstützung des Sachwalters auf dieser Basis den laufenden Betrieb sicherstellen. Sichergestellt ist damit auch bei der verfahrenstechnisch automatisch folgenden Einleitung des sog. regulären Hauptverfahrens in Eigenverwaltung zum 1. Oktober 2021 die Aufrechterhaltung des Verkehrs und die Zahlung von Löhnen und Gehältern. Alle Beteiligten verfolgen das Ziel, dass das Unternehmen dieses Eigenverwaltungsverfahren zum Frühjahr 2022 wieder verlassen kann.

Aktuell

SEV zwischen Salzwedel und Uelzen (Sperrung Wittenberge - Hamburg) (Meldung vom: 09.09.2021)

In der Zeit vom 11. September 2021 bis zum 11. Dezember 2021 finden zwischen Wittenberge und Hamburg umfangreiche Modernisierungsarbeiten an der Bahnstrecke statt. Unter anderem werden hier eine Brücke ausgewechselt und mehrere Kilometer Gleise ausgewechselt.

Die ICE-Züge Berlin - Hamburg werden in dieser Zeit von Berlin-Spandau über Stendal - Sazwedel - Uelzen nach Hamburg umgeleitet. Aus diesem Grund entfällt in dem Zeitraum die Linie RB 32 (Stendal - Salzwedel). Als Ersatz fährt die Linie RE 20 mit Halt auf allen Unterwegsbahnhöfen bis Salzwedel.

Fahrgäste von/nach Schnega, Soltendieck, Wieren und Stederdorf benutzen bitte den Schienenersatzverkehr für die Linie RE 20 (Uelzen - Sazwedel). Die Züge der Linie RE 20 fahren Salzwedel - Stendal - Magdeburg Hbf.

Fahrgäste die von Salzwedel direkt nach Uelzen oder weiter bis Hamburg Hauptbahnhof möchten, können die ICE Züge ab Salzwedel mit Tickets des Nahverkehrs nutzen, sofern diese den Streckenteil Salzwedel - Uelzen enthalten. Diese gelten von Salzwedel bis Hamburg Hbf..

Hinweis zur Fahrradmitnahme
Die Fahrradmitnahme in den Bssen ist nur eingeschränkt möglich. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Rollstühle und Kinderwagen Vorrang haben. In den Fernverkehrszügen ist die Fahrradmitnahme reservierungspflichtig und gegen Aufpreis möglich.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, in der App DB Navigator und im Internet unter www.bahn.de.

Aktuell

Zugbetrieb über Elbbrücke Magdeburg wird wieder eingleisig aufgenommen (Meldung vom: 08.09.2021)

Ab 11. September kann die Herrenkrugbrücke in Magdeburg wieder befahren werden – zunächst eingleisig. Im März 2021 begannen mit der Sperrung des Gleises Biederitz – Magdeburg-Neustadt die Sanierungsarbeiten des 680 Meter langen Brückenzugs über die Stromelbe und über das Elbflutgelände. Umfangreichen Sanierungsarbeiten - unter anderem dem Einschub von fünf neuen, tonnenschweren Pfeilern unter die Elbeflut-Brücke – waren erforderlich. Die Restarbeiten dauern noch bis zum 9. Oktober 2021 an, dann stehen wieder beide Gleise für den Zugverkehr zur Verfügung.

Züge des Fernverkehrs und der Harz-Berlin-Express (HBX) fahren ab 11. September 2021 wieder auf direktem Weg zwischen Magdeburg und Berlin. Von den Bauarbeiten in der letzten Bauetappe noch betroffen sind die Linien RE 1 Magdeburg – Berlin – Frankfurt (Oder) - Cottbus, RE 13 Magdeburg – Dessau – Leipzig Hbf., RE 14 Magdeburg – Dessau – Lutherstadt Wittenberg – Falkenberg (Elster) und die RB 40 Burg – Magdeburg – Braunschweig. Die Fahrpläne stehen in den Online-Auskunftsmedien zur Verfügung. Reisende können sich im DB Navigator und unter www.bahn.de/reiseauskunft über die veränderten Abfahrts- und Reisezeiten sowie noch erforderliche Fahrtausfälle auf RE 14 und RB 40 informieren. Details zur letzten Bauetappe:

Auswirkungen auf den Zugverkehr vom 11.09. bis 08.10.2021
(Eingleisigkeit Biederitz–Magdeburg-Neustadt)

Linie RE 1
Diese Linie fährt in zeitlich angepasster Lage mit zusätzlichen Halten in Biederitz, Gerwisch und Möser

Linie RE 13
Diese Linie fährt in zeitlich angepasster Lage und mit Halt in Magdeburg-Herrenkrug (in früheren Bauinformationen noch Bedienung durch Pendelbus Biederitz – M.-Herrenkrug kommuniziert)

Linie RE 14
Einzelfahrten entfallen zwischen Magdeburg Hbf und Dessau Hbf

Linie RB 40
Diese Linie entfällt zwischen Magdeburg Hbf und Burg (bis auf einzelne Züge);
Reisende nutzen die Linie RE 1 mit zusätzlichen Halten in Biederitz, Gerwisch und Möser

Weitere Informationen zu den Bauarbeiten unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/magdeburg-elbeflutbruecken

Erfurt

Nächtlicher Schienenersatzverkehr auf Stadtbahn-Linien 1, 5 und 6 (Meldung vom: 07.09.2021)

Aufgrund von Gleisbauarbeiten am Stadtpark kommt es auf den Stadtbahn-Linien 1, 5 und 6
ab Mittwoch, 8. September, 22:00 Uhr, bis Donnerstag, 9. September, 01:00 Uhr sowie von Donnerstag, 9. September 2021, 22:00 Uhr, bis Freitag,10. September, 01:00 Uhr, zu veränderten Linienführungen mit Schienenersatzverkehr (SEV):

1 Rieth – Anger – Hauptbahnhof – Stadion Ost
5 Zoopark – Anger – Hauptbahnhof – Stadion Ost
6 Rieth – Anger – Hauptbahnhof – Stadion Ost

SEV 1 Hauptbahnhof – Thüringenhalle
SEV 6 Hauptbahnhof – Steigerstraße

Fahrgäste werden gebeten, die früheren Abfahrtszeiten des Schienenersatzverkehrs ab Thüringenhalle und ab Steigerstraße zur Gewährleistung der Anschlüsse zur Stadtbahn am Hauptbahnhof zu beachten.

Die Haltestelle Humboldtstraße Richtung Hauptbahnhof kann durch den Schienenersatzverkehr nicht bedient werden.

Informationen zu den Fahrplänen des Schienenersatzverkehrs gibt es an den Haltestellen sowie im Internet unter www.evag-erfurt.de bzw. in der EVAG-App „Erfurt mobil“. Für entstehende Reisezeitverlängerungen bittet die EVAG um Verständnis.

Magdeburg

Spatenstich für Großprojekt der MVB: Neubau des Straßenbahnbetriebshofs Nord beginnt (Meldung vom: 06.09.2021)

Mit dem offiziellen Spatenstich für den Neubau des Straßenbahnbetriebshofs Nord hat die MVB den Bau gestartet. Eine Abstellhalle, eine neue moderne Werkstatt für die Straßenbahnfahrzeugflotte inklusive Verwaltungs- und Fahrdienstgebäude, ein zentraler Recyclinghof sowie umfangreiche Verkehrsanlagen werden am August-Bebel-Damm bis 2026 entstehen.

„Der neue Betriebshof Nord wird den bisherigen Betriebshof inklusive Werkstätten an gleicher Stelle ersetzen. Es ist eines der größten Projekte der MVB und enorm wichtig für die Zukunft des städtischen Nahverkehrs in Magdeburg“, sagt MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel. Der alte Baukörper aus den 1970er-Jahren ist nicht nur zusehends veraltet, sondern wurde zudem auch noch beim Elbehochwasser 2013 stark beschädigt. Eine Modernisierung kam daher nicht mehr in Frage.

„Mit dem Neubau wird der städtische ÖPNV in Magdeburg gestärkt. Zu einem attraktiven Nahverkehr, der für alle Bürgerinnen und Bürger da ist, gehören nicht nur moderne Fahrzeuge, sondern auch moderne Anlagen, in denen diese gewartet, repariert und instandgehalten werden können. Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt daher mit Fördermitteln diesen wichtigen Neubau“, sagt Verkehrsminister Thomas Webel.

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper erinnerte an die Hochwasserkatastrophe von 2013, die das Projekt maßgeblich beeinflusste: „Die Pläne für den Neubau wurden durch das Elbehochwasser bestimmt, da die zunächst beabsichtigte Modernisierung nicht mehr umgesetzt werden konnte. Mit dem nun begonnenen Neubau entsteht einer der modernsten Straßenbahnbetriebshöfe in Europa im Magdeburger Industrie- und Gewerbegebiet Rothensee. Der neue Betriebshof wird hochwassersicher gebaut und damit künftigen Naturereignissen gewachsen sein.“

Der Aufsichtsratsvorsitzende der MVB, Klaus Zimmermann, hob beim Spatenstich vor allem die verbesserten Arbeitsbedingungen hervor: „Dank des Neubaus werden viele Neuerungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Einzug halten, die das Arbeiten erleichtern werden. Die neue Hauptwerkstatt wird die Instandhaltung der Fahrzeugflotte auch in der Zukunft absichern und ist sowohl auf die Bestandsfahrzeuge als auch auf die neue Straßenbahngeneration abgestimmt“.

Das Bauprojekt
Der neue Betriebshof wird auf dem Gelände der MVB im Stadtteil Rothensee entstehen. Um den Bau vor künftigen Hochwassern zu schützen, muss das gesamte Gelände um durchschnittlich zwei Meter angehoben werden. Neben diesem Aufwand wartet das Projekt mit einer weiteren Herausforderung auf: Der Bau muss und wird unter Aufrechterhaltung des Straßenbahn- und Werkstattbetriebs stattfinden. Während also der Neubau phasenweise entsteht, muss der alte Betriebshof weiterhin genutzt werden können, da hier zwei Drittel aller Magdeburger Straßenbahnen beheimatet sind.

Nicht nur eine neue Abstellhalle, die die Straßenbahnflotte vor jeder Witterung schützt und in der der nachts Servicearbeiten wie z. B. die Fahrzeuginnenreinigung stattfinden, entsteht, auch die neue zentrale Hauptwerkstatt wird ein elementarer Bestandteil des neuen Betriebshofs sein und die bisher in Magdeburg-Sudenburg und Magdeburg-Brückfeld beheimaten Arbeitsfelder an einem einzigen Standort integrieren. Weiterhin gehört ein neues Zentrallager inklusive Logistikzentrum der MVB zum neuen Betriebshof.

Im Rahmen des Neubaus entstehen weiterhin ein zentrales Gebäude für die Betriebshofsteuerung und den Fahrdienst sowie ein neuer Abfallhof mit Trennsammelstelle.

Der neue Betriebshof Nord wird Heimat für 59 Niederflurstraßenbahnen sein. Die Hauptwerkstatt ist für die Gesamtkapazität von 117 Fahrzeugen ausgelegt.

Die Gesamtinvestitionssumme liegt bei 110 Millionen Euro. Der Bund fördert den Neubau mit 24 Millionen Euro aus dem Hochwasserfonds Aufbauhilfe. Das Land Sachsen-Anhalt steuert 16,5 Millionen Euro Fördermittel bei und die Landeshauptstadt Magdeburg als Aufgabenträger für den ÖPNV gibt ebenfalls 10 Millionen Euro Fördermittel dazu.

Die einzelnen Leistungen zum Bau des Betriebshofs müssen europaweit ausgeschrieben werden. „Zwar ist der Neubau ein millionenschweres Projekt, jedoch werden wir die verschiedenen Leistungen kleinteilig in ca. 80 Vergabelosen ausschreiben, damit sich auch mittelständische Unternehmen daran beteiligen können“, erläutert Frank Rathsack und fährt fort: „Es ist uns ein besonderes Anliegen, die regionale Wertschöpfung zu fördern und somit viele Arbeitsplätze in der Region langfristig zu sichern.“ Der Betriebshofneubau biete damit eine besondere Chance, so der Projektleiter.

Der weitere Zeitplan
Mit der Baufeldfreimachung wurde bereits im Frühjahr begonnen. Nun beginnt der Bau der neuen Abstellhalle. Dafür muss das Gelände um zwei Meter aufgeschüttet werden. Insgesamt wird sich der Bau über mehreren Phasen bis weit in das Jahr 2026 erstrecken. Restarbeiten sollen 2027 abgeschlossen werden. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe realisieren somit zeitgleich die Beschaffung neuer Fahrzeuggenerationen inklusive umfangreicher Streckenneubauten und die Errichtung einer neuen hochmodernen Betriebswerkstatt.


Den Startschuss für den Bau gaben Thomas Webel, Verkehrsminister des Landes Sachsen-Anhalt, der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Lutz Trümper, sowie der Aufsichtsratsvorsitzende der MVB, Klaus Zimmermann, gemeinsam mit MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel am heutigen Montag, den 6. September.

Aktuell

Das Deutschland Abo-Upgrade: Registrierung im Internet ab sofort möglich (Meldung vom: 06.09.2021)

Mit einem ÖPNV-Abo ab 13.9. zwei Wochen lang den Nah- und Regionalverkehr bundesweit ohne zusätzliche Kosten nutzen

Die Verkehrsunternehmen und -verbünde sagen Danke für die Treue der Stammkunden und -kundinnen in Zeiten der Pandemie: Mit dem Deutschland Abo-Upgrade können Abonnentinnen und Abonnenten des ÖPNV vom 13. bis 26. September 2021 den Nah- und Regionalverkehr mit Bus und Bahn bundesweit nutzen – und das ganz ohne weitere Kosten. Für das einmalige Upgrade ist lediglich eine Online-Registrierung erforderlich, die ab sofort unter www.besserweiter.de/abo-upgrade möglich ist.

Die bundesweite Gemeinschaftskampagne #BesserWeiter, die Bund, Länder, kommunale Spitzenverbände und Verkehrsunternehmen unter Federführung des Verbands Deutscher V Verkehrsunternehmen (VDV) seit Pandemiebeginn umsetzen, will das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in den ÖPNV weiter stärken und Fahrgäste zurückgewinnen.

Die in dieser Form einzigartige Abo-Aktion stellt dazu einen wichtigen Baustein dar, erläutert VDV-Präsident Ingo Wortmann: „Für uns als Branche liegt das Augenmerk in den kommenden Monaten auf der Rückgewinnung der Fahrgäste. Natürlich haben wir die Pandemieentwicklung weiter fest im Blick. Allerdings wissen wir aus inzwischen zahlreichen nationalen und internationalen wissenschaftlichen Studien, dass im ÖPNV kein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Wir halten uns dabei strikt an die Empfehlung des RKI und an die jeweiligen Vorgaben von Bund und Ländern. Auf Basis der geltenden Corona-Schutzverordnungen und RKI-Empfehlungen kann die Aktion wie geplant stattfinden.“

Die Aktion im Einzelnen: Start zur europäischen Mobilitätswoche
Das Deutschland Abo-Upgrade gilt zwei Wochen. Der Aktionszeitraum beginnt pünktlich zum Start der europäischen Mobilitätswoche am Montag, den 13. September und läuft bis einschließlich Sonntag, 26. September 2021. Berechtigt sind Kundinnen und Kunden des öffentlichen Nahverkehrs mit gültigen AboTickets. Das Upgrade gilt in allen teilnehmenden Verkehrsverbünden und - unternehmen.

Um mitzumachen, müssen sich Kunden und Kundinnen einmalig auf der Website von #BesserWeiter registrieren. Das ist ab sofort möglich. Anschließend erhalten sie das Abo-Upgrade als Ticket per E-Mail zugeschickt. In Kombination mit ihrem gültigen ÖPNV-Abo kann damit im Aktionszeitraum in rund 95 Prozent aller Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen gefahren werden, ganz ohne zusätzliche Kosten. Um auch mit ICE, IC oder EC kostengünstig zu reisen, können Abonnenten und Abonnentinnen des öffentlichen Nahverkehrs darüber hinaus im Aktionszeitraum eine Probe-BahnCard für drei Monate zum vergünstigten Preis von 9,90 Euro erwerben. Auch hierfür ist die Anmeldung ab sofort möglich.

Alle Infos zum Deutschland Abo-Upgrade und den teilnehmenden Verkehrsverbünden und -unternehmen gibt es unter www.besserweiter.de/abo-upgrade.

Hinweis:
Die Umsetzung der Aktion ist abhängig von den aktuellen Pandemieentwicklungen. Fahrgäste sollten sich grundsätzlich vor Fahrtantritt vor Ort über die geltenden Corona-Regelungen in Bezug auf die Bus- und Bahnnutzung informieren.

Die Teilnehmer in Mitteldeutschland:
in allen Ländern (bundesweit)
DB Tarif (DB Regio und deren Töchter)

Sachsen
Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien GmbH;
Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH (VMS, davon ausgenommen ist die Fichtelbergbahn der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft mbH (SDG));
Mitteldeutscher Verkehrsverbund GmbH (MDV);
Verkehrsverbund Vogtland GmbH;
Verkehrsverbund Oberelbe (Davon ausgenommen sind die Weißeritztal- und Lößnitzgrundbahn (SDG), die Dresdner Bergbahnen (DVB), die Stadtrundfahrt Meißen (VGM), die Kirnitzschtalbahn (RVSOE) und der Aufzug Bad Schandau.);
Länderbahn Sachsen;

Sachsen-Anhalt
Verkehrsgesellschaft Südharz mbH (VGS);
Mitteldeutscher Verkehrsverbund GmbH (MDV);
Magdeburger Regionalverkehrsverbund GmbH (marego);

Thüringen
Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT);
Erfurter Bahn GmbH;
Mitteldeutscher Verkehrsverbund GmbH (MDV);
Süd Thüringen Bahn GmbH;
Verkehrsgesellschaft Südharz mbH (VGS);

Alle anderen Bundesländer sind auf der Webseite https://www.besserweiter.de/abo-upgrade.html#faq unter "Gültigkeit" aufgelistet.


Können auch genutzt werden: Die Verkehrsmittel in Dresden

Dresden

Busse und Straßenbahnen fahren wieder nach Normalfahrplan (Meldung vom: 03.09.2021)

Mit dem Ende der Schulferien in Sachsen und dem Ende des Ferienfahrplans verkehren die Bus- und Straßenbahnlinien der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ab Montag, dem 6. September 2021, wieder nach Normalfahrplan. Damit fahren die Straßenbahn- und 60er-Buslinien tagsüber alle zehn Minuten. Auch die Verstärkungsfahrten für den Schülerverkehr finden wieder statt. Sonnabends verkehren die Linien im Stadtzentrum ebenfalls im Zehn-Minuten-Takt. Beim Nachtverkehr nach Mitternacht bleibt es in den Freitag- und Sonnabendnächten wegen der aktuell geringen Nachfrage zunächst noch beim 60-Minuten-Takt.

Linie 3 verkehrt zum Wilden Mann
Im Zuge des Baufortschritts auf der Großenhainer Straße kann ab Montag, dem 6. September 2021, 3:30 Uhr der schon fertige Gleisbogen Harkortstraße auch im Linienverkehr befahren werden. Damit verkehrt die Linie 3 wieder zum Endpunkt Wilder Mann, die Linie 13 ersetzt vorübergehend die Linie 8 nach Hellerau. Diese Linienführung bleibt bis Dezember 2021 bestehen.

Linie 3
Aus der Stadt kommend verkehren die Wagen über Albertplatz, Bahnhof Neustadt, Leipziger Straße zur Gleisschleife Mickten, wenden dort und fahren über Bürgerstraße, Harkortstraße, Trachenberger Platz zum Wilden Mann. Zwar verlängert sich aufgrund der Umleitung über Mickten die Fahrzeit um einige Minuten, dafür können Fahrgäste umsteigefrei von und zum Wilden Mann fahren.

Am Pestalozziplatz wird vorübergehend eine zusätzliche Haltestelle eingerichtet, die während der Baustellenzeit vor allem der Erschließung der Schule dient.

Linie 8
Von Südvorstadt kommend verkehrt die Linie 8 über Hauptbahnhof zur Prager Straße und endet in der Gleisschleife Marienstraße. Richtung Alberplatz und Umstieg zur Linie 13 bis Hellerau können ab Hauptbahnhof die Linien 3 und 7 benutzt werden.

Linie 13
Die Linie 13 fährt von Prohlis kommend planmäßig bis zur Bautzner Straße/Rothenburger Straße und weiter über Albertplatz, Königsbrücker Straße nach Hellerau. Auf diesem Streckenteil ersetzt sie die Linie 8.

Allerdings wird vom 9. bis 27. September 2021 wegen einer Baustelle in Hellerau nur bis Infineon-Süd gefahren. Von dort gibt es Ersatzverkehr mit Bussen.

Aus Linie 75 wird Linie 68
Aus der bisherigen Buslinie 75 die neue Buslinie 68. Der Fahrtweg bleibt dabei unverändert. Neu ist, dass die gesamte Strecke zwischen Leubnitz über das Stadtzentrum nach Cossebaude tagsüber auf einen Zehn-Minuten-Takt verdichtet wird. Damit setzen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) einen Beschluss des Dresdner Stadtrates um, der die Angebotsverbesserung des ÖPNV auf der Achse nach Cossebaude vorsieht.

Servicepunkt Prager Straße öffnet wieder
Ebenfalls mit Beginn des neuen Schuljahres öffnet am 6. September 2021 auch der DVB-Servicepunkt an der Prager Straße wieder. Unter Beachtung der Corona-Auflagen kann man sich dort montags bis sonnabends jeweils von 9:00Uhr bis 18:00Uhr persönlich beraten lassen. Das geht auch montags bis freitags im Kundenzentrum am Postplatz sowie montags bis sonntags im Servicepunkt Hauptbahnhof. Im Ausbildungsobjekt Hauptbahnhof können allerdings keine Abos bearbeitet werden. Der Servicepunkt am Albertplatz bleibt vorerst geschlossen.

Weiterer Fahrgastanstieg erwartet
Mit der Rückkehr zum fast kompletten Verkehrsangebot tragen die DVB dem Anstieg der Fahrgastzahlen Rechnung. Waren vor der Pandemie täglich rund 600.000 Passagiere in den Bussen und Bahnen der DVB unterwegs, sank diese Zahl während des Lockdowns auf teilweise nur noch etwa 150.000. Inzwischen liegt die Nachfrage wieder bei rund 80 Prozent, nach den Ferien rechnet man bei den DVB mit einem weiteren Anstieg auf 85 bis 90 Prozent.

Magdeburg

Linie 6: Herrenkrug-Strecke bleibt längere Zeit gesperrt (Meldung vom: 02.09.2021)

Die Straßenbahnstrecke der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) in den Herrenkrug bleibt für einen längeren Zeitraum gesperrt. Grund sind die entstandenen Schäden nach einem Wasserrohrbruch im Bereich Bahnhof Herrenkrug.

Die Schäden, die der Wasserrohrbruch am Dienstagabend im Stadtteil Herrenkrug verursacht hat, sind größer, als gedacht. Die freigesetzten Wassermassen haben die Straßenbahnstrecke im Bereich Bahnhof Herrenkrug unterspült und mit Schlamm bedeckt. Die Fachleute der MVB gehen davon aus, dass eine aufwendige Reparatur von Nöten ist, die mehrere Wochen Zeit in Anspruch nehmen wird. Zudem wird der Schaden noch gutachterlich bewertet.

Die Straßenbahnlinie 6 (Diesdorf – Herrenkrug) endet daher bereits am Messegelände. Zwischen Messegelände und Herrenkrug setzt die MVB Busse als Ersatz ein, teilweise wird die Buslinie 51 (Biederitz – Messegelände) bis zum Herrenkrug verlängert.

Ab Samstag, den 4. September wird diese Aufgabe die neue Schienenersatzverkehrslinie 44 (Cracau – Messegelände) übernehmen. Sie wird bis zum Herrenkrug verlängert. Ein dichter Takt, der mindestens der Straßenbahnlinie 6 entspricht, wird angeboten – teilweise fahren die Busse auch häufiger. Die Fahrpläne befinden sich derzeit in der Erstellung und werden ab voraussichtlich Freitag online unter www.mvbnet.de zur Verfügung stehen.



Leipzig

fahrplanänderungen ab 6. September 2021 (Meldung vom: 01.09.2021)

Änderungen ab 6. September 2021 im Überblick

Montags bei freitags verkehren fast alle Straßenbahnlinien im gewohnten 10-Minuten-Takt, auch die Schienenersatzverkehre. Bei der Baumaßnahme am Martin-Luther-Ring wird der Haltestellenbereich Wilhelm-Leuschner-Platz und der Abzweig in den Peterssteinweg freigegeben. Die Karl-Liebknecht-Straße ist somit wieder durch Straßenbahnen angebunden.

Die Maßnahme der Wasserwerke in Lindenau, die über die Sommerferien pausierte, wird nun im Bereich Odermannstraße fortgesetzt. Daher kommt es zu einer Sperrung für die Linien 8 und 15 und Einsatz eines Schienenersatzverkehrs zwischen Sportforum Süd und Miltitz.

Da wichtige Streckenabschnitte gesperrt werden müssen, kommt es zu weiträumigen Umleitungen. Außerdem sind die Baustraßenbahnlinien 31, 32, 34 und 38 im Einsatz, welche die Linien 2, 8, 9, 10, 12 und 14 ersetzen.

Unabhängig vom Baugeschehen verbessern die LVB auch das Fahrplanangebot. So fährt ab dem 6. September 2021 die Linie 89 nun tagesdurchgängig im 10-Minuten-Takt von Montag bis Samstag.

Übersicht der Änderungen
Linie 1
Sie verkehrt im Westabschnitt bis/ab Adler und weiter mit Umleitung über Dieskaustraße bis/ab Ersatzendstelle Knautkleeberg;

Linien 2, 8, 9, 10, 12 und 14
Diese Linien sind nicht im Einsatz und werden durch die Baulinien 31, 32, 34 und 38 ersetzt;

Linie 3
Linie fährt im Westabschnitt bis/ab Adler und weiter mit Umleitung über Ratzelstraße bis/ab Ersatzendstelle Lausen mit Bedienung der Ersatzhaltestelle Limburgerstraße (Umstieg zu SEV und Linie 60);

Linien 4, 7, N17
Umleitung zwischen Hauptbahnhof (Steige C/D) und Reudnitz, Koehlerstraße: über Haltestellen Hofmeisterstraße, Friedrich-List-Platz und Elsastraße;

SEV Linie 8:
Einsatz eines Schienenersatzverkehrs (SEV 8) zwischen Schönauer Ring und Grünau-Nord;

Linien 11 und 16
Hier gibt es keine Änderungen;

Linie 15 und SEV 15
Ostabschnitt (Hauptbahnhof <> Meusdorf)
Umleitung zwischen Hauptbahnhof (Steige C/D) und Altes Messegelände über Haltestellen Augustusplatz, Roßplatz, Härtelstraße, Bayerischer Bahnhof, Johannisallee und Deutsche Nationalbibliothek;
Einsatz eines Schienenersatzverkehrs (SEV 15) zwischen Hauptbahnhof, Goethestraße (Steig J) und Naunhofer Straße über Prager Straße, bedient alle Haltestellen entlang der Linie 15 am Fahrbahnrand (Ersatzhaltestelle Augustusplatz in Richtung Naunhofer Straße in Georgiring Höhe Oper;
Ersatzhaltestelle Johannisplatz Richtung Hauptbahnhof in Dresdner Straße)

Westabschnitt (Hauptbahnhof <> Miltitz):
Umleitung zwischen Goerdelerring (Steige C/D) und Waldplatz über Haltestellen Gottschedstraße und Westplatz (Ersatz für Linie 8) und verkürzt bis/ab Ersatzendstelle Sportforum Süd bzw. Angerbrücke;
Einsatz eines Schienenersatzverkehrs (SEV 15) zwischen Sportforum Süd und Miltitz über Lützner Straße und Plovdiver Straße, bedient alle Haltestellen entlang der Linie 15 am Fahrbahnrand (Ersatzhaltestelle Odermannstraße als Ersatz für Haltestelle Lindenauer Markt)

Linie 31
Fahrtweg zwischen Gohlis-Nord und S-Bf. Connewitz u.a. über Goerdelerring (Steige A/B), Hauptbahnhof (Steige A/B), Augustusplatz und Roßplatz (im Nordabschnitt wie Linie 12 und im Südabschnitt wie Linie 9)

Linie 32
Fahrtweg zwischen Grünau-Süd und Wahren u.a. über Goerdelerring (Steige C/D) und Hauptbahnhof Westseite (im Westabschnitt wie Linie 2 und im Nordabschnitt wie Linie 10)

Linie 34
Fahrtweg zwischen Thekla und S-Bf. Plagwitz u.a. über Hauptbahnhof Westseite und Goerdelerring (Steige C/D) (im Nordabschnitt wie Linie 9 und im Westabschnitt wie Linie 14)

Linie 38
Fahrtweg zwischen Paunsdorf-Nord und Lößnig u.a. über Hauptbahnhof Wintergartenstraße, Augustusplatz und Wilhelm-Leuschner-Platz (im Ostabschnitt wie Linie 8 und im Südabschnitt wie Linie 10)

Linie 60
Umleitung zwischen Naumburger Straße und Rödelstraße: über Ersatzhaltestellen Siemensstraße, Limburgerstraße und Sportbad an der Elster

Linien 72, 73, N7
Umleitung zwischen Hauptbahnhof (Steige K/D) und Reudnitz, Koehlerstraße:
in Fahrtrichtung Mölkau: ab Hauptbahnhof (Steig D) über Ersatzhaltestellen Augustusplatz (Mittelfahrbahn), Johannisplatz (in Prager Straße) und Gerichtsweg jeweils am Fahrbahnrand
in Fahrtrichtung Hauptbahnhof: über Ersatzhaltestellen Reclamstraße, Gerichtsweg, Johannisplatz (jeweils in Dresdner Straße), Augustusplatz (in Georgiring) und Ankunft Hauptbahnhof (Steig K / Taxistand) jeweils am Fahrbahnrand

Linie 89
Umleitung in Fahrtrichtung Hauptbahnhof: ab Ersatzhaltestelle Neues Rathaus (in Friedrich-Ebert-Straße) über Haltestellen Westplatz, Gottschedstraße und Markt (Haltestelle Thomaskirche kann nicht bedient werden) jeweils am Fahrbahnrand
bis voraussichtlich 16.9.2021
In Fahrtrichtung Connewitzer Kreuz keine Umleitung, an der Haltestelle Neues Rathaus werden die Ersatzhaltestellen am Fahrbahnrand bedient
ab voraussichtlich 17.9.2021
Umleitung in Fahrtrichtung Connewitzer Kreuz ab Haltestelle Thomaskirche über Haltestellen Gottschedstraße, Westplatz und Neues Rathaus (in Friedrich-Ebert-Straße), damit ab 17.9. zwischen Markt und Wächterstraße in beiden Richtungen mit Umleitung über Westplatz

Weitere baustellenbedingte Änderungen im Liniennetz ab 6. September:
Linien 61, 65 und 161
Verkehren mit kurzzeitigen örtlichen Umleitungen infolge der Baumaßnahme Lützner Straße;
Linie 62
Die Linie kann, infolge der Belegung der Endstelle Miltitz durch Fahrzeuge des SEV 15, die Haltestelle Miltitz nicht bedienen;
Nightliner N2 und N3
Linien verkehren mit örtlichen Umleitungen infolge der Baumaßnahmen Odermannstraße und Martin-Luther-Ring;
Linie 60 und N60
Linien fahren Umleitung zwischen Naumburger Straße und Rödelstraße: über Ersatzhaltestellen Siemensstraße, Limburgerstraße und Sportbad an der Elster
Auf einigen Linien werden umleitungsbedingt weiterhin Zusatzkurse eingesetzt

Tagaktuelle Hinweise finden Sie immer unter www.L.de/v

Magdeburg

Historischer Straßenbahnverkehr am Freitag zum „letzten Brückentag“ (Meldung vom: 01.09.2021)

Am Freitag, den 3. September 2021, fahren nach 137 Jahren letztmalig Straßenbahnen über die Zollbrücke und Anna-Ebert-Brücke. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) und die Straßenbahnenthusiasten der Interessengemeinschaft historischer Nahverkehr (IGNah) bieten daher an diesem Tag historische Straßenbahnfahrten über den Brückenzug an.

Im Rahmen des städtischen Projekts „Ersatzneubau Strombrückenzug“ wird die Strecke baubedingt stillgelegt. Ab voraussichtlich August 2023 werden die Straßenbahnen dann über den fertiggestellten neuen Strombrückenzug fahren.

Aus diesem Anlass setzt die MVB gemeinsam mit dem Verein IGNah am Freitag zusätzlich zur Linie 4 die historische Linie 77 ein. Auf dieser fährt ein historischer Gotha-Zug.


Gotha-Zug in der Wilhelm-Pieck-Allee. Heute befindet sich hier die Haltestelle City Carré in der Ernst-Reuter-Allee. Manche werden sich noch an den Industrieladen der Burger Schuhfabrik (VEB Schuhfabrik Roter Stern) erinnern, der im Hintergrund zu sehen ist.
Foto: Wolfgang Schreiner/Sammlung IGNah


Fahrzeuge dieses Typs prägten fast zwei Jahrzehnte lang in den 1960er und 1970er Jahren das Bild der Linie 4. Viele Magdeburgerinnen und Magdeburger erinnern sich an das Quietschen der Wagen in den Kurven, das helle Klingeln des Abfahrtsignals und das geräuschvolle Öffnen und Schließen der Türen.

Der Gotha-Zug, bestehend aus drei Wagen, verkehrt am Freitag zwischen 15 und 21 Uhr etwa im Stundentakt zwischen Olvenstedter Platz und Cracau. Alle, die noch einmal die Brückenfahrt genießen möchten, sind herzlich zu den Fahrten eingeladen. Der historische Straßenbahnzug kann mit den regulären Fahrkarten des marego-Tarifs, Tarifzone Magdeburg, genutzt werden.

Fahrplan der Linie 77 als PDF-Datei

Thüringen

Bauarbeiten zwischen Wolkramshausen und Sondershausen (Meldung vom: 01.09.2021)

Die Deutsche Bahn AG gibt bekannt, dass die Bauarbeiten zwischen Wolkramshausen und Sondershausen länger dauern werden.
Der zweite Teilabschnitt wird nun im Februar 2022 fertiggestellt. Damit bleibt die Strecke über den 24. Oktober 2021 hinaus gesperrt.

Zur Begründungheißt es bei der DB, dass eine notwendige Überarbeitung
der Planungen der Leit- und Sicherungstechnik erforderlich wurde.
Durch diese sind zusätzliche bauliche Anpassungen an der vorhandenen Leit- und Sicherungstechnik in Wolkramshausen und Sondershausen erforderlich, insbesondere an den Schnittstellen zwischen Alt- und Neuanlagen.

Auswirkungen auf den Zugverkehr
Aufgrund dieser Streckensperrung, die den Bahnhof Sondershausen seit 29. August 2021 ebenfalls einschließt, erfolgt ein Ersatzverkehr mit Bussen im Streckenabschnitt Nordhausen—Sondershausen/Greußen:

Die Züge der Linie RE 55 (Erfurt—Nordhausen) werden zwischen Nordhausen und Sondershausen/Greußen durch Busse ersetzt.
Die Züge der Linie RE 56 (Erfurt—Nordhausen) werden zwischen Nordhausen und Hohenebra Ort durch Busse ersetzt. Einzelne Züge werden zwischen Nordhausen und Sondershausen durch Busse ersetzt.
Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es in der App DB Navigator, an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Service-Nummer der Nordthüringenbahn 0 36 01 – 7 99 44 62 sowie im mdr auf Texttafel 739 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com.

Ziel der Modernisierung der Strecke Erfurt–Nordhausen ist eine schnellere Anbindung an den Fernverkehrsknoten Erfurt und damit ein besserer Anschluss an die ICE-Strecke Berlin–München in Richtung Süden. Durch eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auf 140 km/h können zudem die Reisezeiten verringert werden. Somit wird auch eine Erhöhung der Streckenkapazität ermöglicht. Im Rahmen der Arbeiten werden unter anderem Brücken und Durchlässe sowie Gleise, Signale und Oberleitungen erneuert. Zudem werden 18 Bahnübergänge neu gebaut und 15 weitere angepasst. Darüber hinaus wird die Stellwerkstechnik erneuert und an das Elektronische Stellwerk (ESTW) Sondershausen angebunden.

Erfurt

Stadtbahnlinie 2 und 4 behalten ihre Linienführung (Meldung vom: 31.08.2021)

Die Änderungen der Stadtbahn-Linien 2 und 4 bleiben auch nach Ende der Bundesgartenschau erhalten, da sie sich gut bewährt haben. Allerdings werden die Abfahrtszeiten der Stadtbahn-Linie 2 nach dem Ende der BUGA (nach dem 10. Oktober 2021) angepasst. Die Bahnen verkehren dann am Wochenende wieder im gewohnten 15-Minuten-Takt. Aktuell fahren sie im 7,5-Minuten-Takt.

Ab dem 01.09.2021 können die neuen Abfahrtszeiten im Internet unter www.evag-erfurt.de oder
die EVAG-App „Erfurt Mobil“ abgerufen werden.

Dresden

Sportveranstaltung erfordert Bus- und Straßenbahnumleitung (Meldung vom: 30.08.2021)

Am Mittwoch, dem 1. September 2021, und am Donnerstag, dem 2. September 2021, kommt es in der Dresdner Innenstadt zu einigen Einschränkungen im Bus- und Straßenbahnverkehr. Für eine öffentliche Laufveranstaltung wird unter anderem die Wilsdruffer Straße gesperrt.

Jeweils in der Zeit von 18:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr fahren die Linien 1, 2, 4 und 12 zwischen den Stationen Straßburger Platz und Postplatz Umleitung über Lennéplatz, Hauptbahnhof und Dr.-Külz-Ring.

Die Buslinie 62 verkehrt zwischen Gerokstraße und Pirnaischer Platz über Sachsenallee, Albertbrücke, Wigardstraße und Carolabrücke. Am Pirnaischen Platz Richtung Dölzschen halten die Busse an der Station des Regionalverkehrs auf der St.-Petersburger-Straße.

Die Haltestellen Altmarkt, Deutsches Hygienemuseum und Gerichtsstraße können während der jeweiligen Sperrzeiten nicht bedient werden.

An der Station Georg-Arnhold-Bad Richtung Lennéplatz wird durchgefahren.

Magdeburg

Fahrplanänderungen ab 2. September 2021 (Meldung vom: 26.08.2021)

Zum Schuljahresbeginn am Donnerstag, den 2. September 2021, gibt es zahlreiche Fahrplan- und Linienänderungen. Die Fahrgäste profitieren vor allem von kürzeren Reisezeiten durch die direkten Linienführungen, da baustellenbedingte Umleitungen entfallen.

Mit Freigabe des Damaschkeplatzes wird auch der Hauptbahnhof über die Haltestelle Hauptbahnhof Ost wieder direkt von den Linien 1, 3, 4 und 6 angefahren.
Unterhalb der Brücke des Magdeburger Rings ist am Damaschkeplatz eine neue teil-barrierefreie Ersatzhaltestelle Hauptbahnhof Nord eingerichtet worden. Dank dieser werden die Wege zum Zentralen Omnibusbahnhof verkürzt.

Zum 2. September ändern sich außerdem die Abfahrtszeiten zahlreicher Linien im Minutenbereich. Die neuen Fahrpläne finden Sie hier sowie in den Apps easyGO und INSA zu finden.

Straßenbahnlinie 1: Sudenburg - IKEA (Neustädter See)
Die Linie 1 fährt zwischen Westring und City Carré über Große Diesdorfer Straße, Adelheidring, Damaschkeplatz und Hauptbahnhof.
Link zu den Haltestellenplänen der Straßenbahnlinie 1.

Straßenbahnlinie 3: Leipziger Chaussee – Klinikum Olvenstedt
Die Linie 3 ist wieder auf voller Linienlänge unterwegs.
Link zu den Haltestellenplänen der Straßenbahnlinie 3.

Straßenbahnlinie 4: Cracau – Klinikum Olvenstedt
Die Linie 4 fährt zwischen City Carré und Albert-Vater-Straße wieder über Olvenstedter Platz, Damaschkeplatz und Hauptbahnhof.
Ab Sonnabend, den 4. September 2021 wird die Linie 4 im Zuge der Sperrung des Strombrückenzuges für den Straßenbahnverkehr über Nordbrückenzug zum Messegelände fahren.
Link zu den Haltestellenplänen der Straßenbahnlinie 4.

Straßenbahnlinie 6: Diesdorf - Herrenkrug
Die Linie 6 fährt zwischen Westring und City Carré über Große Diesdorfer Straße, Adelheidring, Damaschkeplatz und Hauptbahnhof.
Link zu den Haltestellenplänen der Straßenbahnlinie 6.

Buslinie 52: Kastanienstraße - Sudenburg
Die Linie 52 fährt ab Haltestelle Arndtstraße wieder über Annastraße und Friesenstraße zum Holzweg.
Link zu den Haltestellenplänen der Buslinie 52.

Buslinie 72: Diesdorf - Am Stern
Die Linie 72 fährt wieder regulär über Friesenstraße und Stormstraße.
Link zu den Haltestellenplänen der Buslinie 72.

Buslinie 73: Wissenschaftshafen - Olvenstedter Platz
Die Linie 73 fährt wieder auf direktem Weg zwischen Olvenstedter Platz und Wissenschaftshafen über Friesenstraße bzw. Stormstraße und die B1.
Link zu den Haltestellenplänen der Buslinie 73.

Nachtaktive Buslinie N6: Olvenstedt - Alter Markt
Die Linie N6 fährt in beiden Richtungen wieder über Olvenstedter Platz.
Link zu den Haltestellenplänen der N6.

Nachtaktive Buslinie N9: Olvenstedter Platz - Am Stern
Die Linie N9 fährt in beiden Richtungen wieder über Friesenstraße bzw. Stormstraße.
Link zu den Haltestellenplänen der N9.

Magdeburg

Ersatzneubau Strombrückenzug: Ersatzverkehr für den Werder und Cracau (Meldung vom: 23.08.2021)

Ab Samstag, den 4. September fährt nach über 137 Jahren zum letzten Mal eine Straßenbahn über den alten Brückenzug an der Zollelbe. Im Rahmen der Bauarbeiten der Stadt für den Ersatzneubau Strombrückenzug wird die Straßenbahnverbindung für mehrere Monate gekappt.

Die Straßenbahnlinie 4, seit diesem Sommer noch die einzig verbliebene Linie über die Strombrücke, wird bis Mitte Dezember über den Breiten Weg Nordabschnitt und den Nordbrückenzug zum Messegelände umgeleitet. Zur Weiterfahrt nach Cracau bietet die MVB zwischen Messegelände und dem Pechauer Platz in Cracau einen Busersatzverkehr mit der Linie 44 an. Diese fährt teilweise im 5-Minuten-Takt.

Aufgrund der Baustellensituation am Heumarkt fährt die Linie 44 über Herrenkrugstraße, Berliner Chaussee, Friedrich-Ebert-Straße und Genthiner Straße zum Pechauer Platz. Somit können die Haltestellen Am Cracauer Tor und Mehringstraße nicht bedient werden.

Um zusätzliche Umstiege zu vermeiden, wird die Buslinie 56 aus Randau bis zum Messegelände verlängert.

Im Nachtverkehr verkehrt die Nachtbuslinie N1 ebenfalls über den Nordbrückenzug zum Herrenkrug und nach Cracau.

Für die Anwohner des Werders und des Heumarkts gibt es ebenfalls einen Ersatzverkehr. Hier kann die MVB nach intensiven Abstimmungen mit der Stadtverwaltung einen Pendelbus als Linie 46 zwischen Allee-Center, Zollhaus und Heumarkt einsetzen. Die Bushaltestelle Allee-Center befindet sich vor dem gleichnamigen Einkaufszentrum am Fahrbahnrand und die Haltestelle am Heumarkt befindet sich in der Einmündung Turmschanzenstraße.

Die Linienänderungen ab 4. September 2021 im Detail

Linie 4: Klinikum Olvenstedt - Messegelände
Die Linie 4 fährt ab City Carré über Alter Markt, Opernhaus und Nordbrückenzug zum Messegelände.
Ab Messegelände können Fahrgäste die Buslinien 44 und 56 in Richtung Cracau nutzen.

Linie 44: Cracau (Pechauer Platz) – Messegelände
Den Ersatzverkehr von und nach Cracau übernimmt die Buslinie 44. Sie fährt zwischen den Haltestellen Pechauer Platz und Simonstraße wie die Linie 4 und dann weiter über Friedrich-Ebert-Straße und Arenen zum Messegelände. Dort kann in die Straßenbahnlinien 4 und 6 Richtung Innenstadt umgestiegen werden.

Linie 46: Allee-Center – Heumarkt
Als Ersatz für den Werder und den Heumarkt fährt die Pendelbuslinie 46 zwischen Allee-Center und Heumarkt. Die Haltestelle Allee-Center befindet sich am Fahrbahnrand.

Linie 56: Randau – Messegelände
Die Linie 56 wird von der Haltestelle Pechauer Platz aus verlängert und fährt wie die Linie 44 bis zum Messegelände über Friedrich-Ebert-Straße und Arenen. Am Messegelände kann in die Straßenbahnlinien 4 und 6 Richtung Innenstadt umgestiegen werden.

Linie N1: Alter Markt – Herrenkrug / Cracau
Die Linie N1 fährt über den Nordbrückenzug zum Herrenkrug und dann nach Cracau (Pechauer Platz) über Arenen und Friedrich-Ebert-Straße. Die Haltestellen Zollhaus, Heumarkt, Am Cracauer Tor und Mehringstraße können nicht bedient werden.

Sachsen

Trilex: Stabiles Betriebsersatzkonzept ab Montag in Ostsachsen (Meldung vom: 20.08.2021)

Am Sonnabend, 21. August 2021, in Teilen Zugausfälle und Schienenersatzverkehr (SEV)
Auf größere Einschränkungen müssen sich die Reisenden noch am kommenden Samstag einstellen. An diesem Tag entfallen leider alle Express-Verbindungen (RE 1) zwischen Dresden und Görlitz. Geplant ist, diese durch Busse im Schienenersatzverkehr (SEV) zu ersetzen. Weitere Informationen und die entsprechenden Ersatzfahrpläne finden die Reisenden unter „Fahrplan & Änderungen“ auf www.trilex.de.

Fahrplanänderungen ab 23. August 2021
Ab Montag, dem 23. August 2021, wird die Länderbahn in Ostsachsen zur Stabilisierung ein leicht reduziertes Betriebsersatzkonzept fahren.

Der Ersatzfahrplan sieht vor auf wenige Verbindungen ganz zu verzichten, dafür wird die Beförderungskapazität der weiterhin verkehrenden Züge erhöht. So werden den Fahrgästen ausreichend Sitzplätze angeboten um eine möglichst entspannte Reise zu gewährleisten.

Die genannten Einschränkungen sind das Ergebnis einer temporär angespannten Personalsituation aufgrund eines bereits seit mehreren Monaten pandemiebedingt überdurchschnittlich hohen Krankenstandes in Verbindung mit ferienbedingten festen Urlaubstagen.

Die Länderbahn bittet die Reisenden um Entschuldigung und hofft mit dem Ersatzkonzept ein möglichst angenehmes Reisen zwischen Dresden und Görlitz ermöglichen zu können. Die verbliebenen Länderbahn-Mitarbeiter realisieren die Umsetzung des Betriebsersatzkonzepts durch hohe persönliche Einsatzbereitschaft.

Der Ersatzfahrplan soll bis voraussichtlich 12. September 2021 gelten. Die Länderbahn arbeitet jedoch mit Hochdruck auf eine möglichst frühe Rückkehr zum Regelfahrplan.

Dresden

Fröbelstraße an zwei Wochenenden für Straßenbahnen gesperrt (Meldung vom: 19.08.2021)

Einfahrt ins Güterverkehrszentrum wird angepasst

Von Sonnabend, dem 21. August 2021, 4:00 Uhr bis Montag, den 23. August 2021 3:30 Uhr wird die Straßenbahnlinie 2 zwischen Löbtauer Straße und Pennricher Straße über Kesselsdorfer Straße, Conertplatz und Rudolf-Renner-Straße umgeleitet. Die Stationen Semmelweisstraße und Burgkstraße werden in dieser Zeit nicht bedient.

Die gleiche Sperrung ist dann noch einmal von Freitag, dem 27. August 2021, 14:00 Uhr bis Montag, den 30. August 2021, 3:30 Uhr notwendig.

Grund der Sperrungen am Wochenende sind Bauarbeiten an der Einfahrt zum Güterverkehrszentrum in Friedrichstadt. Dort müssen mehrere Verkehrsinseln angepasst und Teile der Fahrbahndecke erneuert werden. Das betrifft auch den Gleisbereich, so dass die Straßenbahnen nicht fahren können.

Dresden

Letztes Nadelöhr auf Linie 2 für neuen Stadtbahnwagen beseitigt (Meldung vom: 11.08.2021)

Am Donnerstag, dem 12. August 2021 3:30 Uhr, wird die Steinbacher Straße wieder für den Straßenbahnverkehr freigegeben. Allerdings stoppen die Wagen bis zur Vollendung der Deckenschlussarbeiten nicht an der Haltestelle „Chamissostraße“. Erst ab 20. August 2021 ist dort wieder sicheres Ein- und Aussteigen möglich. Auch Autofahrer müssen bis dahin noch die kleine Umleitung über Hölderlinstraße in Kauf nehmen.

„Mit dem Ausbau der Steinbacher Straße haben wir auf der Linie 2 das letzte Nadelöhr für den Einsatz unseres neuen Stadtbahnwagens beseitigt. Damit können wir die ersten zwölf Neufahrzeuge nach ihrer schrittweisen Anlieferung und Zulassung sofort zwischen Kleinzschachwitz und Gorbitz im Fahrgastbetrieb einsetzen“, freut sich der Vorstand der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) Lars Seiffert. Und er fügt hinzu: “Wie bereits schon Mitte der 1990er Jahre wird die „2“ jetzt wieder zur Pilotlinie“.

„Uns freut sehr, dass durch die gemeinsame Baumaßnahme der komplette Straßenbereich barrierefrei gestaltet werden konnte und dass wir den Sperrschatten zusätzlich für eine Deckenerneuerung am Knotenpunkt Hebbelstraße/Steinbacher Straße nutzen konnten“ erläutert Simone Prüfer, Leiterin des Straßen- und Tiefbauamtes Dresden.

Mit Freigabe der Steinbacher Straße kehrt die Linie 2 wieder auf ihre Originalstrecke zurück. Allerdings enden die Wagen in Richtung Osten wegen der bis 16. August 2021 laufenden Baustellen auf der Bodenbacher Straße zunächst noch am Fetscherplatz.

Die Linie 6 verkehrt ab Donnerstag ebenfalls wieder nach Wölfnitz, die Linie 11 fährt von Zschertnitz bis zum Waldschlößchen. Von und nach Bühlau geht es wie bisher weiter mit Bussen. Die wegen der Baustelle Steinbacher Straße eingeführten Interimslinien 41 und 46 sowie die Ersatzbusse des EV2 entfallen.

Straßenbahngleise mit passendem Abstand
Insgesamt 615 Meter Doppelgleis haben die Bauleute seit dem 25. Januar 2021 zwischen Hebbelplatz und Einmündung Chamissostraße neu verlegt. Dabei wurde der für den Einsatz des neuen Stadtbahnwagens passende Gleismittenabstand von drei Metern berücksichtigt. Als Bauform kam die bewährte „Feste Fahrbahn“ zur Anwendung. Dafür werden zunächst Befestigungen in eine Betonschicht eingegossen und anschließend darauf die Schienen mit vibrations- und emissionsdämmenden Zwischenlagen verschraubt. Der Unterbau hält bis zu 60 Jahre und abgefahrene Schienen können später mit wenig Aufwand ausgetauscht werden. Zur besseren Stromversorgung der Straßenbahn erhielt der Abschnitt im Bereich des Hebbelplatzes neue Bahnstromkabel und eine Anpassung des Fahrdrahtes an die veränderte Gleislage.

Die Stationen „Chamissostraße“ und „Hebbelplatz“ wurden im Zuge der Bauarbeiten ebenfalls an die Maße des neuen Stadtbahnwagens angepasst. Am Hebbelplatz werden in den kommenden Tagen noch sieben praktische Fahrradständer montiert. Beide Haltestellen im Baufeld sind barrierefrei zugänglich und haben neben modernen Sitzgelegenheiten und Unterständen auch elektronische Abfahrtstafeln zur Information der Fahrgäste.

Herausforderung Weidigtbach
Unter der stadteinwärts gelegenen Fahrbahn baute die Stadtentwässerung Dresden einen leistungsfähigeren Abwasserkanal ein, die SachsenEnergie zog neue Leitungen. Für die Bauleute des Straßen- und Tiefbauamtes (STA) und der DVB war die Kanalerneuerung des unterirdisch verlaufenden Weidigtbaches eine besondere technische Herausforderung. Auch deshalb, weil der Bach nicht nur die Straße kreuzt, sondern auch alle Medien unterhalb der Straße.

Die öffentliche Beleuchtung wurde an den vorhandenen Masten modernisiert. Der Straßenbau fand von Bordstein zu Bordstein statt. Daher konnten die Bäume entlang der Steinbacher Straße unangetastet bleiben, ihre Stämme bekamen vor Baubeginn einen Schutz. Einige PKW-Stellplätze auf der Nordseite der Steinbacher Straße mussten der neuen Gleisgeometrie weichen. Die Kosten für die Baustelle belaufen sich einschließlich der Planung für die DVB auf insgesamt 3,6 Millionen Euro, der Freistaat Sachsen beteiligt sich daran mit rund zwei Millionen Euro Fördermitteln.

Linie 2 wird wieder zur Pilotlinie
Als Mitte der 1990er Jahre die Linie 2 zur Pilotlinie avancierte, ging es um eine beispielhafte Stadtbahnlinie mit hohem Anteil eigener Gleistrassen. Zum Projekt gehörte neben der Anpassung der Bodenbacher Straße unter anderem auch der Umbau des Postplatzes, der Löbtauer Straße sowie der Fröbelstraße. Gefördert und etappenweise ausgebaut, fuhr die „2“ nach Vollendung des Projektes zumeist unabhängig vom Autoverkehr und kam mittels koordinierter Ampelschaltungen schnell von Endpunkt zu Endpunkt. Das gab es so in Dresden zum ersten Mal. Aus diesem Grund wurde das Projekt „Pilotlinie 2“ genannt. Durch den jetzt geplanten ersten Einsatz der neuen breiteren Stadtbahnwagen wird die Linie 2 erneut zur Pilotlinie.

Dresden

Weichen auf der Pirnaer Landstraße werden repariert (Meldung vom: 10.08.2021)

Straßenbahnlinie 6 fährt ab Donnerstag nach Prohlis

Von Donnerstag, dem 12. August 2021, 8:00 Uhr bis Montag, dem 16. August 2021, 3:30 Uhr fährt die Straßenbahnlinie 6 von Wölfnitz kommend planmäßig bis zur Leubener Straße und dann Umleitung über Reick zum Endpunkt Prohlis. Als Ersatz verkehren Busse „EV6“ von Abzweig nach Reick über Leuben nach Niedersedlitz. Der Umstieg von und zur Straßenbahn findet an der Haltestelle „Rottwerndorfer Straße“ statt.

Grund der Umleitung ist die Reparatur von zwei Straßenbahnweichen auf der Pirnaer Landstraße. An der Einmündung zur Zamenhofstraße müssen die Weichenzungen ausgetauscht werden. Nach Jahren des Betriebes sind sie am Ende ihrer Lebensdauer angekommen und werden durch neue ersetzt, die gleich um die Ecke in der Gleisbauwerkstatt der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in Reick hergestellt wurden. Anschließend wird die Fahrbahndecke im Weichenbereich erneuert. Ebenso legen die Bauleute Hand an die Weiche an der Einmündung zur Stephensonstraße. Dort werden Unebenheiten auf der Schiene verschliffen und die Deckplatten gerichtet. Damit reduzieren sich die Emissionen bei der Befahrung durch Autos und Straßenbahnen - ein mehrfach geäußerter Kritikpunkt der umliegenden Anwohner. Die Kosten von rund 25.000 Euro werden aus dem Budget der DVB für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Der Autoverkehr wird stadtauswärts über die Hertzstraße umgeleitet, stadteinwärts kann an den Baustellen vorbeigefahren werden. Auch die Ersatzbusse für die „6“ sowie die schon wegen der Baustelle Bodenbacher Straße verkehrenden Busse für die „2“ fahren stadtauswärts über Hertzstraße.

Magdeburg

Ausflug in die Sommerfrische – 135 Jahre Herrenkrugbahn (Meldung vom: 09.08.2021)

Als Nadja Gröschner und die Mitglieder des Vereins IGNah im August des vergangenen Jahres zu einem »Ausflug in den Herrenkrug« einluden, wussten sie noch nicht, dass sie sich ein Jahr lang gedulden müssen, bevor sie wieder auf Magdeburgs schönster Straßenbahnstrecke unterwegs sein werden.

Zum 135-jährigen Bestehen der Herrenkrugbahn sind nun endlich wieder die beliebten Fahrten möglich, zu denen Sie herzlich eingeladen sind.

Der »Ausflug in den Herrenkrug« ist gleichzeitig eine Zeitreise zurück in das Jahr 1886, als die Magdeburger sich von einer damals hochmodernen Dampftram mit unfassbaren 15 km/h in den Landschaftspark befördern lassen konnten. Man musste als Ausflügler durchaus abenteuerlustig und risikobereit sein, denn Fachleute warnten, dass man wegen der hohen Fahrgeschwindigkeit den Verstand verlieren könne!

Wer seine Unerschrockenheit mutig unter Beweis stellen möchte, wenn die alte Bahn heutzutage sagenhafte 30 km/h auf freier Strecke erreichen wird, sollte sich Samstag, den 14. August 2021, vormerken! Dann nämlich startet die historische Tram von der Hartstraße neben dem Rathaus jeweils um 16 Uhr und um 19 Uhr zu einer Fahrt in die Sommerfrische. Nicht allein Nadja Gröschners Plaudereien zur Geschichte der Straßenbahn und des Herrenkrugparkes werden das fahrlustige Publikum erheitern. Die Ausflugsgäste erwarten außerdem süße und prickelnde Überraschungen an der Fachwerkwartehalle am Endpunkt der Herrenkrugbahn.

Ein Zeitreise-Ticket kostet 15,00 Euro und ist ab sofort im Vorverkauf bei der Feuerwache am Ambrosiusplatz (Tel. 0391 - 60 28 09) erhältlich. Restkarten sind eventuell direkt kurz vor Fahrtbeginn an der Haltestelle Hartstraße erhältlich. Vorsorglich weisen wir auf die geltenden Corona-Hygieneregeln hin: Während der Fahrt ist von jedem Fahrgast eine Atemschutzmaske zu tragen.


An der Endstelle der Straßenbahn im Herrenkrug gibt es nicht nur Wissenswertes von Nadja Gröschner zu erfahren, sondern auch süße und prickelnde Überraschungen für die Fahrgäste.

Magdeburg

Linie 4 hält nun auch am Heumarkt (Meldung vom: 29.07.2021)

Die Straßenbahnlinie 4 hält ab Samstag, den 31. Juli 2021 an der Ersatzhaltestelle Heumarkt.

Im Zuge des Ersatzneubaus für den Strombrückenzug ist die Straßenbahnhaltestelle Heumarkt seit Anfang Juli nicht mehr in Betrieb. Die bislang dort verkehrende Straßenbahnlinie 6 wird wegen der Bauarbeiten über den Nordbrückenzug umgeleitet.

Die Straßenbahnlinie 4 hingegen kann noch bis zum 3. September 2021 über den Strombrückenzug fahren.

Nach erneuten Abstimmungen mit der Landeshauptstadt Magdeburg, mehreren Ortsterminen, an denen unter anderem das Stadtplanungsamt und die Straßenverkehrsbehörde beteiligt waren, und einer erfolgten Neubewertung der Situation, bei der auch statische Fragen berücksichtigt werden mussten, kann nun doch eine Ersatzhaltestelle Heumarkt für die Linie 4 eingerichtet werden. Diese befindet sich in Fahrtrichtung Cracau in der Turmschanzenstraße. In Fahrtrichtung Olvenstedt bzw. Innenstadt befindet sich die Ersatzhaltestelle auf der Anna-Ebert-Brücke unmittelbar nach deren Beginn.

Zudem wird im Bereich der Anna-Ebert-Brücke/Turmschanzenstraße eine ampelgeregelte, barrierefreie

Fußgängerquerung eingerichtet, damit Fahrgäste die Fahrbahn sicher passieren zu können.

Verkehr ab 4. September 2021

Ab dem 4. September 2021 ist wegen der fortschreitenden Bauarbeiten am Brückenzug kein Straßenbahnverkehr mehr über den Strombrückenzug möglich. Die Linie 4 wird dann ebenfalls, wie die Linie 6, über den Nordbrückenzug fahren und bis Mitte Dezember am Messegelände enden. Zwischen Messegelände und Cracau wird die MVB einen Ersatzverkehr mit Bussen einrichten. Dieser fährt in dichtem Takt, teilweise alle 5 Minuten.

Aufgrund der Sperrungen im Baufeld wird der Ersatzverkehr in Cracau über die Friedrich-Ebert-Straße fahren, sodass die beiden Haltestellen Mehringstraße und Am Cracauer Tor für etwa drei Monate nicht bedient werden können.

Aktuell führt die MVB Gespräche mit der Stadtverwaltung, ob ein zusätzlicher Ersatzverkehr für den Werder eingerichtet werden kann.

Ab Mitte Dezember 2021 wird die Linie 4 wieder nach Cracau fahren und dabei die neue Trasse am Heumarkt nutzen. Sie fährt jedoch dann weiterhin über den Nordbrückenzug.

Berlin

BVG stellt Mockup der neue Straßenbahn vor (Meldung vom: 29.07.2021)

Am 29. Juli 2021 lud die BVG die Presse zur Vorstellung des Mockups der Straßenbahn ein. Sie wird der Nachfolger der auslaufenden Lieferung Flexity Berlin sein.

Beauftragt hatte die BVG die Firma Bombardier, welche im Januar 2021 in den Alstom Konzern aufging.

Mit dem Mockup werden die ersten beiden Teile des langen Zuges vorgestellt. In den Endwagen sind Sitzplätze und der Führerstand untergebracht. Der zweite Teil zeigt den Stellbereich für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen.

Anders als bei den bisherigen Flexity befinden sich bei den Sitzplätzen keine Steigungen mehr. Der Boden ist nun durchgehend eben. Dargestellt wird das Endteil jeweils mit Einzelsitzen, die aber auch durch Doppelsitze ersetzt werden können. Bei den Endwagen ist dies Flexibel möglich, so die BVG auf Anfrage.

Gefertigt werden von Alstom insgesamt 35 Wagen mit 50 Meter Länge und 82 Wagen mit 30 Meter Länge. Der erste Wagen soll 2022 ausgliefert werden.

Über technische Destails machte die BVG nur wenige Angaben, man sei noch in der Projektentwicklung und können noch Änderungen vorgenommen werden. Der Fahrgastverband IGEB brachte am selben Tag eine Pressemitteilung heraus, die Fahrzeuge seien zu kurz. Darauf erwiderte die BVG, dass die 50 Meter Wagen mehr Platz für Fahrgäste hätten. Die bisher in Doppeltraktion eingesetzten GT6, verbrauchen viel Platz für die Kupplungen und dem Führerstand. Dies entfällt bei den 50 Meter Fahrzeugen.
Ob die 30 Meter Fahrzeuge traktionsfähig werden, wie es von der IGEB gefordert wird, wird derzeit geprüft. Dabei geht es um technische, vertragliche und wirtschaftliche Fragen.

Bilder des Mockups können Sie in unserer Sondergalerie ansehen:
Bitte hier klicken.

Sachsen

Neue Chipkarten für Fahrgäste im Regionalverkehr bei VVO und ZVON (Meldung vom: 27.07.2021)

In den kommenden Monaten erhalten 11.000 Stammkunden der regionalen Verkehrsunternehmen in Ostsachsen statt der gewohnten Papiertickets eine Chipkarte für ihre Fahrt mit Bus und Bahn. Die neue FAHRKARTE für alle Abo-Kunden im Nahverkehr ist ein gemeinsames Projekt des Verkehrsverbundes Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) und des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) und wurde vom Freistaat Sachsen umfassend gefördert. „Dieses Projekt unterstreicht unser Bestreben, einen modernen und zeitgemäßen Nahverkehr in ganz Sachsen, insbesondere auch in den ländlichen Regionen, zu schaffen“, betont Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. „Daher fördert das Staatsministerium den Aufbau eines E-Ticket-Systems und die Einführung der Chipkarten mit über 1,5 Millionen Euro.“ Die beiden Verkehrsverbünde investierten gemeinsam weitere 700.000 Euro. „Die gemeinsame Hintergrundtechnik und einheitliche Standards ermöglicht dieses verbundübergreifende Projekt, an dem wir gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen und den Landratsämtern in den letzten Jahren intensiv gearbeitet haben“, erläutert Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Deutlich sichtbar wird das am gemeinsamen Layout des Tickets.“ Mit der neuen Technik haben die Unternehmen zudem ein Online-Portal zum Abschluss eines Abonnements eingerichtet. In den kommenden Monaten erhalten nun 11.000 Fahrgäste von Regionalbus Oberlausitz, dem Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda, dem Omnibusbetrieb S. Wilhelm und den Görlitzer Verkehrsbetrieben die neue Chipkarte.

„Auf den Tickets werden die gleichen Daten gespeichert, die man bisher auf den Papiertickets lesen konnte“, betont Hans-Jürgen Pfeiffer Geschäftsführer vom ZVON. Mit den Chipkarten sind für die Fahrgäste darüber hinaus wesentliche Vorteile verbunden: „Wenn man seine digitale FAHRKARTE verliert, kann sie gesperrt werden und für eine Bearbeitungsgebühr eine Ersatzkarte ausgestellt werden. Bisher musste man in dem Fall eine neue Fahrkarte kaufen.“ Alle wichtigen Informationen erhalten die Fahrgäste zusammen mit der Zusendung der neuen Chipkarte. In einem ersten Schritt hatten bereits im vergangenen Sommer über 35.000 Schülerinnen und Schüler in den beiden Verbünden eine Chipkarte erhalten.

Alle Informationen zur FAHRKARTE gibt es im Internet unter www.vvo-online.de/eTicket sowie www.zvon.de/eTicket. Individuelle Beratung gibt es in den Servicestellen der Verkehrsunternehmen, der VVO-InfoHotline unter 0351 8526555 und am ZVON-Infotelefon unter 0800 98664636.

Thüringen

Deutsche Bahn modernisiert den Bahnübergang in Blankenstein (Saale) (Meldung vom: 27.07.2021)

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert vom 30. Juli 2021 bis 3. August 2021 den Bahnübergang in Blankenstein (Saale). Dafür wechselt die DB die Gleistrageplatten und saniert den Bahnübergang grundhaft mit dem Einbau einer Tiefenentwässerung sowie von Schutzrohren für die Kabelverlegung und der Weichenheizung.

Aufgrund dieser Bauarbeiten muss der Bahnübergang vom 30. Juli (15 Uhr) bis 3. August (18 Uhr) für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt werden. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Die Arbeiten finden tagsüber als auch nachts statt. Trotz des Einsatzes moderner Geräte und Technologien kann es zu Baulärm kommen. Die Deutsche Bahn bittet Anwohner, Verkehrsteilnehmer und Reisende um Entschuldigung.

Informationen zum Zugverkehr
Wegen der Bauarbeiten am Bahnübergang wird der Streckenabschnitt Lobenstein (Thür)—Blankenstein (Saale) gesperrt. Die Regionalbahnen der Erfurter Bahn EB 32 Saalfeld — Lobenstein — Blankenstein werden zwischen Lobenstein und Blankenstein durch Busse ersetzt.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen und im Internet unter [http://www.erfurter-bahn.de]www.erfurter-bahn.de[/url].

Dieses Instandhaltungs- und Investitionsvorhaben ist Bestandteil des Programms „#Neues Netz für Deutschland“ für Mobilität und Klimawende. Rund 260 Millionen Euro stehen 2021 für die Infrastruktur in Thüringen zur Verfügung. 80 Kilometer Gleise, 70 Weichen und vier Eisenbahnbrücken packt die DB in diesem Jahr mit der Rekordsumme an.

Aktuell

DB erneuert die Weichen im Bereich Bahnhof Arnstadt (Meldung vom: 21.07.2021)

Einschränkungen im Zugverkehr vom 31. Juli bis 16. August 2021 - Baubedingter Lärm

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert im Bereich des Bahnhofs Arnstadt die Weichen, damit auch in Zukunft die Züge verlässlich und pünktlich fahren. Die Bauarbeiten dauern bis zum Betriebsstart am 16. August dieses Jahres. Die DB setzt unter anderem Zweiwegebagger, Stopf- und Schleifmaschinen sowie Rüttelplatten und Trennschleifer ein.

Die Arbeiten finden tagsüber als auch nachts statt. Trotz des Einsatzes moderner Geräte und Technologien kann es zu Baulärm kommen. Die Deutsche Bahn bittet Anwohner und Reisende um Entschuldigung.

Informationen zum Zugverkehr

Aufgrund dieser Weichenerneuerungen kommt es vom 31. Juli bis 16. August auf der Strecke Erfurt―Arnstadt―Plaue (Thür)―Gräfenroda zu Einschränkungen im Zugverkehr.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, in der App DB Navigator, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im mdr auf Texttafel 737 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com , www.erfurter-bahn.de und www.sued-thueringen-bahn.de

Dieses Instandhaltungs- und Investitionsvorhaben ist Bestandteil des Programms „#Neues Netz für Deutschland“ für Mobilität und Klimawende. Rund 260 Millionen Euro stehen 2021 für die Infrastruktur in Thüringen zur Verfügung. 80 Kilometer Gleise, 70 Weichen und vier Eisenbahnbrücken packt die DB in diesem Jahr mit der Rekordsumme an.

Dresden

Zwei große Gleisprojekte beginnen noch am Freitag // Ferienzeit ist Bauzeit: Viele Fahrpläne ändern sich demnächst (Meldung vom: 21.07.2021)

Mit Beginn der Sommerferien wechseln am Montag, dem 26. Juli 2021 fast alle Linien der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in den Ferienfahrplan und verkehren im 15-Minuten-Grundtakt. Die am stärksten genutzten Straßenbahnlinien 4, 7, 9 und 41 sowie die Buslinien 61 und 62 sind wochentags aber noch im 10-Minuten-Takt unterwegs. Noch vor Beginn der Ferien starten die DVB zudem in zwei Bauprojekte, die umfangreiche Fahrplanänderungen erfordern. Hinzu kommen mehrere Baustellen anderer städtischer Unternehmen, die vielfältige Umleitungen bedingen.

Gleisreparatur auf der Bodenbacher Straße

Schon am Freitag, dem 23. Juli 2021, beginnen Instandhaltungsmaßnahmen im Zuge der Bodenbacher Straße. Daher verkehren die Linien 1 und 2 ab 6 Uhr nur bis zum Krankenhaus St.-Joseph-Stift. Dort muss bis zum 16. August in Ersatzbusse zum Albert-Wolf-Platz bzw. nach Kleinzschachwitz umgestiegen werden. In Richtung Stadtzentrum erfolgt der Umstieg am Comeniusplatz. Bereits an diesem letzten Schultag wechseln die Linien 1 und 2 und die entsprechenden Ersatzverkehre in den 15-Minuten-Takt. An der Haltestelle Zwinglistraße halten alle Buslinien während der Bauzeit an den Außenfahrbahnen. Zwischen der Marien-berger Straße und dem Moränenende gibt es für Busse wie Autoverkehr eine Einbahnstraßenregelung. In landwärtiger Richtung führt die Umleitung über die Breitscheidstraße.

Neue Bauphase auf der Großenhainer Straße

In der Nacht zu Samstag, dem 24. Juli 2021, wird es auf der Großenhainer Straße ernst: Wegen Fahrleitungsarbeiten an der Haltestelle Liststraße werden ab 1 Uhr die Linien 3 und 13 erstmals kombiniert. Von Coschütz kommend, wird die „3“ am Großenhainer Platz zur „13“ und fährt nach Prohlis. In der Gegenrichtung funktioniert das entsprechend umgekehrt. Zwischen dem Großenhainer Platz und dem Endpunkt Wilder Mann sowie zwischen der Friedensstraße und Mickten bzw. Kaditz wird Busersatzverkehr eingerichtet.

Ab Samstag, dem 24. Juli 2021 21 Uhr muss die Linie 3 erneut verkürzt werden, biegt dann bereits am Neustädter Bahnhof in Richtung Leipziger Straße ab und fährt nach Mickten, im Nachtverkehr nach Kaditz. Die Linie 13 fährt dafür ab der Bautzner-/Rothenburger Straße über den Albertplatz und Bischofsweg zur Gleisschleife Infineon Süd und bedient damit nicht die Äußere Neustadt. Die kombinierte Buslinie 81/478 wird in dieser Zeit direkt über die Hansastraße geführt, wo Ersatzstandorte für die Haltestellen Lößnitzstraße und Großenhainer Platz eingerichtet werden. Die Haltestellen Bahnhof Neustadt (Hansastraße) und Liststraße können dann nicht bedient werden.

Die dritte Bauphase auf der Großenhainer Straße beginnt am Montag, dem 26. Juli, 3 Uhr und dauert voraussichtlich bis zum Ende der Ferien an. Dann werden die Linien 3 und 13 wieder wie in der ersten Phase kombiniert, so dass sie an der Ecke Großenhainer / Fritz-Reuter-Straße die Fahrtrichtung und Linienbezeichnung wechseln. Im Sperrschatten der Baumaßnahmen an der Liststraße finden weitere Instandsetzungsmaßnahmen im weiteren Verlauf der Großenhainer Straße statt.

Buslinien auf Trachenberger Straße werden umgeleitet

Weil ab Ferienbeginn der Betriebshof Trachenberge für Straßenbahnen nicht mehr erreichbar ist, wird die Sperrzeit auch für Gleisarbeiten in der Trachenberger Straße genutzt. Deswegen müssen die Buslinien 64, 70, 73 und 76 von Montag, dem 26. Juli bis Montag, dem 2. August über die Rückert- und Maxim-Gorki-Straße umgeleitet werden.
Halbseitige Sperrung der Lohrmannstraße

Ebenfalls ab nächsten Montag erfordern Arbeiten an der Trinkwasserleitung vierwöchige Umleitungen im Bereich der Haltestelle Lohrmannstraße. In Richtung Norden werden da-her die Buslinien 64, 65 und 87 über den Seidnitzer Weg zur Enno-Heidebroek-Straße geführt und können die Haltestelle Lohrmannstraße nicht bedienen.

Dohnaer Straße wird erneuert

Wegen einer umfangreichen Fahrbahnsanierung auf der Dohnaer Straße am Kaufpark Nickern werden ebenfalls ab 26. Juli die Zufahrten aus der Erich-Kästner- und der Michaelis-straße gesperrt. Während der sechswöchigen Ferien wird daher die Buslinie 66 in Richtung Nickern und Lockwitz über die Michaelisstraße umgeleitet. Die „88“ fährt in Richtung Kleinzwschachwitz über die Heinrich-Mann-Straße.

Einrichtungsbetrieb in Hellerau

Wegen Leitungsarbeiten in Hellerau wird die Saßnitzer Straße ab kommenden Montag zur Einbahnstraße. Daher müssen die Buslinien 70 und 72 in Richtung Gompitz bzw. ElbePark ab Festspielhaus über die Hermann-Reichelt- und Wilschdorfer Landstraße umgeleitet werden. Bis zur Radeburger Straße werden die Haltestellen in westlicher Richtung nicht bedient.

Vollsperrung der Buchenstraße

Leitungsarbeiten ab 26. Juli sind der Grund für eine Vollsperrung der Buchenstraße, die bis zum Ende der Ferien anhält. In Richtung Kaditz erhält die Buslinie 64 Ersatzhaltestellen im Zuge von Rudolf-Leonhard- und Schanzenstraße, in Richtung Reick wird die Linie ab

St.-Pauli-Friedhof über die Stauffenbergallee umgeleitet und erhält dort ebenfalls Ersatzhaltestellen.


Weitere Baumaßnahmen folgen in der zweiten Hälfte der Sommerferien.

Aktuell

Freistaat Sachsen spannt zweiten Rettungsschirm für ÖPNV auf (Meldung vom: 20.07.2021)

Verkehrsminister Martin Dulig: »Ausgleich der pandemiebedingten
Einnahmeausfälle zu 100 Prozent«


Im vergangenen Jahr haben der Bund und der Freistaat Sachsen gemeinsam die Verkehrsunternehmen, Verkehrsverbünde und Aufgabenträger über den sogenannten ÖPNV-Rettungsschirm unterstützt und einen Ausgleich für pandemiebedingte Einnahmeausfälle gewährt. Heute hat sich das Kabinett darauf verständigt, auch 2021 einen ÖPNV-Rettungsschirm aufzuspannen und Einnahmeausfälle im Zuge von COVID-19 auszugleichen.

»Wir halten als Staatsregierung unser Versprechen ein, den ÖPNV weiter zu unterstützen und nicht im finanziellen Regen stehen zu lassen. Wir sichern damit die Liquidität der Verkehrsunternehmen und erhalten einen qualitativ und quantitativ leistungsstarken ÖPNV auch nach der Pandemie«, so Verkehrsminister Martin Dulig. »Jetzt geht es vor allem darum, das Vertrauen der Fahrgäste in den ÖPNV zurückzugewinnen. Ich gehe davon aus, dass mit der Normalisierung der Verhältnisse auch das vorherige Mobilitätsverhalten zurückkehrt.«

Der Bund stellt für die Fortführung des ÖPNV-Rettungsschirmes bundesweit zusätzlich eine Milliarde Euro bereit. Voraussetzung für den Erhalt der Bundesmittel ist die Bereitstellung und Verwendung von Landesmitteln in gleichem Umfang. Der bisher im Freistaat Sachsen gemeldete und geschätzte Gesamtbedarf für den ÖPNV-Rettungsschirm 2020 und 2021 beläuft sich auf 174,5 Millionen Euro. Das heißt, dass insgesamt ein Landesmittelbedarf von 87,25 Mio. Euro besteht.

Die Grundlage des Verfahrens zum ÖPNV-Rettungsschirm ist die Richtlinie »Corona-Billigkeitsleistungen 2021«. Auf Antrag mit Frist 16. August 2021 sollen Abschlagszahlungen in Höhe von 60 bis 80 Prozent der prognostizierten Erlösausfälle möglich sein. Auszahlungen des Abschlages sind für September vorgesehen. Die Restzahlung – einschließlich der eventuellen Nachzahlungen für den ÖPNV-Rettungsschirm 2020 – soll ab November 2021 erfolgen.

Magdeburg

Mit Beginn der Sommerferien in Sachsen-Anhalt am 22. Juli gilt auf allen Linien der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) der Ferienfahrplan. (Meldung vom: 20.07.2021)

Die Busse und Bahnen der MVB fahren dem geringeren Fahrgastaufkommen entsprechend in den Sommerferien vom 22. Juli bis 1. September alle 15 Minuten bzw. alle 30 Minuten.

Für die Fahrpläne gibt es in allen MVB-Verkaufseinrichtungen für jede Linie kostenlose Fahrplanflyer. Die Fahrpläne sind außerdem im Internet unter mvbnet.de/verkehr und in der Smartphone-App easy.GO zu finden. Fahrgäste achten bitte in den aushängenden Fahrplänen an den Haltestellen auf die Spalte „Montag - Freitag Sommerferien“.

Dresden

VVO-KombiTicket zur MUSEUMSNACHT Dresden (Meldung vom: 20.07.2021)

Am 24. Juli 2021 öffnen die Häuser zur Dresdner Museumsnacht ihre Türen bis nach Mitternacht. Straßenbahnen und Busse der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) sowie aller anderen Partner im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) bringen die Besucher direkt von Tür zu Tür. Darüber hinaus gelten die Eintrittskarten auch als Fahrausweis in den regulären Bussen und Bahnen aller Verkehrsunternehmen im gesamten VVO.

Da die Zahl der Parkplätze in unmittelbarer Nähe der meisten Museen begrenzt ist, kommen die Besucher am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Veranstaltungsorten. Das VVO-Kombiticket gilt ab 14:00 Uhr im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes, von Altenberg bis Riesa und von Hoyerswerda bis Nossen. Mit dem Ticket können alle Züge, Busse, Straßenbahnen und alle Elbfähren im Verbundgebiet, außer in Kurort Rathen, genutzt werden. Damit alle Besucher auch wieder sicher nach Hause gelangen, ist es bis 4:00 Uhr am Sonntagmorgen gültig.

Das Ticket kann online oder bei den bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. Alle Informationen finden die Besucher unter www.museumsnacht.dresden.de

Neben den Bahnhöfen mit über 2.500 Parkplätzen in der Region gibt es auch am Dresdner Stadtrand viele kostenfreie Park+Ride-Plätze mit Bahnanschluss. Direkt an der Autobahn liegen die P+R-Plätze in Kaditz, Gompitz und Prohlis, aus dem Norden sind die Parkplätze an den Bahnhöfen Langebrück und Klotzsche gute Alternativen. Autofahrer können ihr Auto so am Dresdner Stadtrand abstellen und kostenfrei mit Zug, Bus und Bahn zu den Museen fahren.

Informationen zu den Fahrplänen gibt es unter www.vvo-online.de und www.dvb.de sowie an der VVO-InfoHotline 0351 8526555 und bei der DVB AG unter 0351 8571011.

Sachsen (VMS)

VMS-Dankeschön-Aktion für Abo-Kunden während der Sommerferien (Meldung vom: 16.07.2021)

Dankeschön-Aktion“ des VMS
Von der „Dankeschön-Aktion“ des VMS profitieren alle Abonnenten, die eine Abo-Monatskarte zum Normaltarif, eine 9-Uhr-Abo-Monatskarte oder ein Jobticket nutzen.

In der Zeit vom 26. Juli 2021 bis zum 3. September 2021, während der gesamten sächsischen Sommerferien, können diese, unabhängig von der in ihrem Abonnement genutzten Anzahl Tarifzonen, ganztägig den kompletten Verbundraum nutzen. Zu ihm gehören die Landkreise Mittelsachsen und Zwickau, der Erzgebirgskreis und die kreisfreie Stadt Chemnitz. Auch die bekannte Möglichkeit zur Mitnahme von vier weiteren Personen an Wochenenden wird auf den gesamten VMS ausgeweitet.

Zusatz für Abonnenten mit Preisstufe Verbundraum (gesamter VMS)
Die Abonnenten, die bereits die Preisstufe „Verbundraum“ besitzen, können im Aktionszeitraum montags bis freitags eine weitere Person kostenfrei mitnehmen.

„Wir möchten uns damit bei unseren Abo-Kunden bedanken, dass sie uns über die schwierige Zeit die Treue gehalten haben.“ sagt VMS-Verkehrschef Mathias Korda.

Leipzig

125 Jahre Straßenbahngeschichte live erleben // Straßenbahnmuseum eröffnet am Sonntag (Meldung vom: 15.07.2021)

Am Sonntag, dem 18. Juli, öffnet das Straßenbahnmuseum in der Apelstraße von 10 bis 17 Uhr erstmalig in diesem Jahr seine Tore. Interessierte erleben dort 125 Jahre elektrische Straßenbahn live und hautnah. Im Jahr 1896 wurde der Straßenbahnverkehr in Leipzig elektrifiziert. Bei einem Ausflug in das Straßenbahnmuseum können die Besucher dort über 30 historische Straßenbahnen und viele technische Exponate entdecken. In diesem Jahr ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und das Abstandhalten unabdingbar. Zudem ist das Rauchen im ganzen Objekt verboten. Mitglieder der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft "Historische Nahverkehrsmittel Leipzig" e. V. stehen allen Interessierten für sachkundige Erklärungen und Fragen zur Verfügung.

Ein Zubringerverkehr, die Sonderlinie "21E", mit historischer Straßenbahn wird zum Straßenbahnmuseum fahren. Die Abfahrt erfolgt ab Hauptbahnhof Steig A von 9:40 bis 15:40 Uhr alle 60 Minuten. Zusätzlich zum Zubringerverkehr werden Fahrten mit historischen Bahnen und einem Bus angeboten. Die Teilnahme dort erfordert den Nachweis "vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet (nicht älter als 48 Stunden)".

Straßenbahnmuseum:
Apelstraße 1,
04129 Leipzig

Weitere Informationen auch im Internet unter www.strassenbahnmuseum.de

Magdeburg

Neue Kannenstieg-Strecke wird im Oktober eröffnet (Meldung vom: 15.07.2021)

Der Neubau der Straßenbahntrasse in den Kannenstieg steht kurz vor dem Abschluss. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) plant nun die Eröffnung für den 16. Oktober 2021.

Seit 2019 arbeitet die MVB an der einen Kilometer langen Straßenbahnneubaustrecke in das Wohngebiet Kannenstieg. Mit ihr erhalten die über 5.000 Einwohner erstmals einen direkten Anschluss an das Straßenbahnnetz.

Die Eröffnung der neuen Strecke ist nun für den 16. Oktober 2021 terminiert. Ursprünglich war vorgesehen, die Trasse bereits zu Schuljahresbeginn im September zu eröffnen. Lieferschwierigkeiten beim Baumaterial machen dies jedoch unmöglich. Derzeit wird am Anschluss der Neubaustrecke an die bestehende Straßenbahntrasse an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee / Johannes-R.-Becher-Straße gearbeitet. Notwendige Oberleitungsmaste für den Kreuzungsbereich können jedoch nicht wie geplant geliefert werden. Die riesigen Stahlteile werden in Portugal hergestellt. Der Hersteller gibt als Grund für die Verzögerung die Corona-Pandemie an. Die Fertigstellung der Fahrleitungsanlagen für den Straßenbahnbetrieb verzögert sich damit.

Bis zur Eröffnung der neuen Strecke wird das bisherige Verkehrsangebot beibehalten: Den Ersatzverkehr für die Linie zur Endstelle IKEA übernimmt die SEV-Buslinie 41. In den Kannenstieg fährt wie bisher die Buslinie 69.

Ab Samstag, den 16. Oktober soll dann die Straßenbahnlinie 1 den Betrieb zum Kannenstieg aufnehmen. Die Buslinie 69 wird ab dann den Linienast zu IKEA übernehmen.

Über den Bauabschnitt 6: Straßenbahn zum Kannenstieg

Die Bauarbeiten sind Teil des Gesamtprojektes „2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn“. Der Bauabschnitt 6 umfasst den Neubau einer 1 km langen Straßenbahnverbindung zwischen Ebendorfer Chaussee und Kannenstieg entlang der Johannes-R.-Becher-Straße. Die Neubaustrecke schließt an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee / Milchweg an die vorhandene Straßenbahntrasse IKEA-Klosterwuhne an.

Ausführliche Informationen gibt es unter:www.mvbnetzausbau.de

Sachsen-Anhalt

Wipperliese als Tourismusverkehr bis 2028 gesichert (Meldung vom: 14.07.2021)

Verkehrsminister Webel: Bahnverkehr der „Wipperliese“ langfristig gesichert

Der Zugverkehr der „Wipperliese“ auf der Strecke Klostermansfeld – Wippra ist bis Ende 2028 gesichert. Im Bahnhof Klostermansfeld unterzeichneten heute Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel und NASA-Geschäftsführer Peter Panitz gemeinsam mit Landrätin Dr. Angelika Klein den Folgevertrag für die Jahre 2023–2028.

„Das Land Sachsen-Anhalt wird diesen attraktiven touristischen Bahnverkehr im Mansfelder Land weiter finanzieren. Damit schaffen wir Planungssicherheit für den langfristigen Erhalt der Strecke“, sagte Verkehrsminister Thomas Webel bei der Vertragsunterzeichnung. „Der zu-verlässige Zugverkehr und die stabilen Fahrgastzahlen zeigen, dass sich das Engagement der Akteure vor Ort, des Landkreises und der Nahverkehrsgesellschaft Sachsen-Anhalt gelohnt haben und weiter lohnen werden“, so der Minister.

Der Vertrag regelt auch, dass der Landkreis Mansfeld-Südharz weiterhin Besteller des Zugverkehrs bleibt.

Landrätin Dr. Angelika Klein freut sich über die gesicherte Zukunft der touristischen Bahn: „Die Wipperliese gehört einfach zur Region. Sie bringt Touristen ins schöne Wippertal, wird aber auch von Einheimischen gern für Einkaufsfahrten und von Schulklassen für Ausflüge genutzt.“

Im Jahr 2015 wurde das Angebot vom täglichen auf einen touristischen Verkehr umgestellt. Die Wipperliese fährt von Ostern bis Ende Oktober an Wochenenden und Feiertagen im Zweistundentakt und bietet – meist mittwochs – weitere Fahrten. Pro Fahrtag sind etwa 160 Fahrgäste unterwegs. Auch unter Coronabedingungen fuhren die Züge regelmäßig, allerdings mit geringeren Fahrgastzahlen. Dabei legt der traditionelle Eßlinger Triebwagen, betrieben von der Kreisbahn Mansfelder Land, auf der Strecke jährlich rund 15.000 Kilometer zurück.

Informationen zum Fahrplan usw. unter www.wipperliese.de.

Sachsen

Bauarbeiten Linie RE 6, Leipzig – Geithain – Chemnitz (Meldung vom: 14.07.2021)

Aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG kommt es vom 17. Juli 2021 bis zum 30. Juli 2021 zu Fahrplanabweichungen im Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) zwischen Leipzig Hbf. und Chemnitz Hbf.

Es wird Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Geithain und Chemnitz Hbf. eingerichtet. Die Bushalte befinden sich an den bekannten Zughaltepunkten. Eine Mitnahm von Fahrrädern ist in den Bussen eingeschränkt möglich. Alle Zwischenhalte werden mit Bus bedient.

Aufgrund der Bauarbeiten und dem SEV müssen Abfahrts- und Ankunftszeiten früher und später gelegt werden.
Die Züge von Leipzig nach Geithain verkehren zur Minute 55, mit Ausnahme der Züge um 4:52 Uhr und 23:37 Uhr.
Die Busse fahren von Chemnitz Hbf. zur Minute 47, mit Ausnahme der Fahrt um 3:38 Uhr. Die Züge aus Geithain kommen entsprechend später in Leipzig Hbf. (Minute 46) an. Bitte die Anschlüsse überprüfen!

Informationen können Fahrgäste den Aushangtafeln an den Bahnhöfen, unter www.bahn.de/bauarbeiten, der 24h-Service Nummer: 0341 / 231 898 288 (Ortstarif) oder auf unserer Website: [url=http://www.mitteldeutsche-regiobahn.de]www.mitteldeutsche-regiobahn.de 8/url] erhalten.

Leipzig

LVB-Linienangebot während der Sommerferien // Busse fahren aller 15 Minuten zum Cospudener See (Meldung vom: 13.07.2021)

Mit Beginn der Sommerferien am 24. Juli startet die komplexe Baumaßnahme auf dem Martin-Luther-Ring zwischen Karl-Tauchnitz-Straße und Roßplatz. In unterschiedlichen Bauphasen laufen die Arbeiten bis Ende November. Schwerpunktmäßig wird in den Sommerferien das Gleisdreieck am Wilhelm-Leuschner-Platz (Ecke Peterssteinweg) erneuert und die Gleisanlage im Haltestellenbereich instand gehalten. Im Leipziger Westen werden die Arbeiten am Adler intensiviert und es kommt zur ersten Vollsperrung: Im Kreuzungsbereich sind die Dieskaustraße und die östliche Antonienstraße im Zeitraum der Sommerferien nicht befahrbar. Ab Herbst ist die Haltestelle Adler in der Antonienstraße auch in Fahrtrichtung Grünau/Lausen barrierefrei ausgebaut.

"Um die Leistungsfähigkeit auf dem Ring auch weiter gewährleisten zu können, müssen die LVB ihren Gleisbereich erneuern. Tagtäglich überfahren hier hunderte Straßenbahnen und der Autoverkehr den Bereich und beanspruchen unsere Infrastruktur. Damit unsere Kunden weiter unterwegs sind, bieten die LVB ein umfangreiches Umleitungsangebot", so Stefan Röll, Bereichsleiter Infrastruktur der Verkehrsbetriebe.

Insgesamt investieren die Verkehrsbetriebe ind diesem Jahr circa 138 Millionen Euro in neue Fahrzeuge, Liegenschaften und davon allein 39 Millionen Euro in das bestehende Gleisnetz.


Umfangreiches Angebot während Sommerferien

Neben weitreichenden Umleitungen auf zahlreichen Straßenbahnlinien kommt es zum Einsatz von Schienenersatzverkehren entlang der Karl-Liebknecht-, Könneritz- und Dieskaustraße. Die Baumaßnahmen rund um Lindenau pausieren im Zeitraum der Sommerferien, jedoch sind die Buslinien 74, 130 und 131 noch bis 6. August von Umleitungen betroffen.

Zusätzlich findet unter Vollsperrung für die Straßenbahn ab Sommerferienbeginn bis 13. August eine Anlagenprüfung der Klingerbrücke durch die Stadt Leipzig statt. Für die letzten beiden Ferienwochen sind außerdem Gleisinstandhaltungen in der Georg-Schumann-Straße geplant. Infolge dessen kommt es zu weiteren Umleitungen bzw. Schienenersatzverkehren. Im Zusammenhang mit den bereits laufenden Baumaßnahmen (u. a. Schlachthofbrücke, Saalfelder Straße und Permoserstraße) sind weitere Änderungen im Linienverkehr nötig.

"Mit den Straßenbahnlinien 34 und 39 sowie den Schienenersatzverkehren 1, 3 und 11 erreichen unsere Kunden alle gewohnten Haltestellen: Diese ersetzen und ergänzen die gewohnten Straßenbahnlinien 2, 9 und 14 sowie die von Umleitung betroffenen Straßenbahnlinien 1, 3, 10 und 11 in den betroffenen Teilabschnitten", so Uwe Pohlers, LVB-Bereichsleiter Betriebssteuerung.

Ab 24. Juli fahren außerdem die Zusatz-Nightliner an den Wochenenden wieder regulär um 1:45 und 3 Uhr sowie die N 10 und N60.

Aller 15 Minuten zum Cospudener See]

Mit dem Beginn der schulfreien Zeit fahren die LVB auch verstärkt zum Cospudener See. Zu erreichen ist das beliebte Ausflugsgebiet mit den Buslinien 65 und 79. Eine Übersicht über die wesentlichen Änderungen im Linienverkehr während der Sommerferien 2021 finden Kunden auf www.L.de/fahrplan

Und auch in der App LeipzigMOVE werden die geänderten Abfahrtszeiten rechtzeitig abrufbar sein.

Sommeraktion für alle Abonnenten

LVB-Abo-Kunden profitieren ab 17. Juli von zahlreichen Zusatzleistungen. Somit wollen sich die Verkehrsunternehmen im Mitteldeutschen Verkehrsverbund für die Treue und Solidarität während der letzten Monate bedanken. Informationen dazu erhalten Sie beim Pressetermin des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes am 16. Juli.




Aktuell

Vogtlandbahn - Streckensperrung wegen Erdrutsch in Tschechien (Meldung vom: 12.07.2021)

In der letzten Nacht gab es auf der vogtlandbahn-Strecke RB 1 (Zwickau-Kraslice) auf tschechischer Seite einen Erdrutsch, der die Gleise unpassierbar machte. Der Zug kam noch rechtzeitig zum Stehen und kehrte zum Ausgangsbahnhof zurück. Der Zugverkehr zwischen Zwotental und Kraslice ist bis auf Weiteres in beiden Richtungen eingestellt. Nach Auskunft des tschechischen Infrastrukturbetreibers wird die Sperrung voraussichtlich noch bis Ende der Woche andauern, um den Gleiskörper zu beräumen und instand zu setzen. Aktuell pendelt ein SEV – Bus zwischen Zwotental und Kraslice. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Situation zu informieren.

Arnstadt–Saalfeld (Saale)

DB erneuert die Gleise zwischen Stadtilm und Rottenbach (Meldung vom: 12.07.2021)

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert auf der Strecke Arnstadt–Saalfeld (Saale) zwischen Stadtilm und Rottenbach die Gleise

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert auf der Strecke Arnstadt–Saalfeld (Saale) zwischen Stadtilm und Rottenbach die Gleise. Die Bauarbeiten dauern vom 26. Juli bis 27. August dieses Jahres. Dabei kommen unter anderem Zweiwegebagger, Stopf- und Schleifmaschinen sowie Rüttelplatten und Trennschleifer zum Einsatz.

Dieses Instandhaltungs- und Investitionsvorhaben ist Bestandteil des Programms „#Neues Netz für Deutschland“ für Mobilität und Klimawende. Rund 260 Millionen Euro stehen 2021 für die Infrastruktur in Thüringen zur Verfügung. 80 Kilometer Gleise, 70 Weichen und vier Eisenbahnbrücken packt die DB in diesem Jahr mit der Rekordsumme an.

Auf der Bahnstrecke Arnstadt–Saalfeld (Saale) kommt es zu Einschränkungen im Zugverkehr. Informationen erhalten Sie online unter ww.bahn.de und www.sued-thueringen-bahn.de

Berlin

Eröffnung des U-Bahnhofs Museumsinsel (Meldung vom: 09.07.2021)

Am 9. Juli 2021 wurde im Rahmen eines Pressetermines der Bahnhof Museumsinsel eröffnet. Um 10:10 Uhr fuhr ein Sonderzug ein, vor dem Politiker und Vertreter der BVG fotografiert wurden. Danach erfolgten die Ansprachen und der Bahnhof wurde um 11:00 Uhr für den Fahrgastverkehr eröffnet.


links: Staatssekretär für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Ingmar Streese, Staatssekretär für Verwaltungs- und Infrastrukturmodernisierung Dr. Frank Nägele und Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe
rechts: Eva Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG, Ramona Pop und Dr. Rolf Erfurt, Vorstand Betrieb der BVG




oben links: Eva Kreienkamp, oben rechts: Ramona Pop, unten links: Dr. Frank Nägele und unten rechts: Ingmar Streese


Der Himmel unter Berlin
Der neue Bahnhof liegt an der namensgebenden Museumsinsel, unterhalb des Spreekanals. Aufgrund der besonderen Lage konnten nur die beiden Bahnhofsenden in offener Bauweise hergestellt werden. Der gesamte Bahnsteigbereich musste im Schutz eines riesigen Eiskörpers im bergmännischen Verfahren hergestellt werden. Der 28.000 Kubikmeter große Frostkörper entstand mittels aufwändiger Vereisungsbohrungen und -37° Celsius kalter Kalziumchlorid-Sole. Die Wände und Säulen sind in blauem Granit aus dem Fichtelgebirge gehüllt. Bilder der Museumsinsel zieren die Flächen hinter dem Gleis. Der Bahnhof verfügt über vier Ein- und Ausgänge. Zwei vor dem Humboldt-Forum im Neuen Schloss und je einer vor dem Kronprinzenpalais und dem Deutschen Historischen Museum. An diesen und den Zwischenebenen wurde zum Lückenschluss im vergangenen Dezember noch gearbeitet, fuhren die Züge der U5 bis heute ohne Halt durch den Bahnhof.


Symbolische Übergabe des Bahnhofs durch den technischen Geschäftsführer, Jörg Seeger, an den Vorstand Betrieb, Dr. Rolf Erfurt


Eine ausführlichere Berichterstattung folgt in den nächsten Tagen, wenn wir ausreichend Bilder des Bahnhofs haben machen können. Wir bitten bis dahin um Geduld.


Blick auf den Sonderzug.

Dresden

Haltewunsch bitte wieder ankündigen // Ab Montag halten Busse und Straßenbahnen nur auf Knopfdruck (Meldung vom: 09.07.2021)

Ab Montag, dem 12. Juli 2021, halten die Busse und Straßenbahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) wieder nur nach vorherigem Drücken eines der so genannten Haltewunsch-Taster an den Stationen an. Der Stopp an jeder Station und das automatische Öffnen aller Türen, das mit Beginn der Pandemie im März letztes Jahr eingeführt wurde, entfällt damit.

Die niedrigen Inzidenzwerte in Dresden und die ohnehin geringe Infektionsgefahr in den Bussen und Bahnen erlauben nun eine Rückkehr zur Normalität. Das heißt, ab Montag werden die DVB-Fahrgäste gebeten, rechtzeitig vor dem Aussteigen wieder auf einen der „Haltewunsch-Taster“ im Wagen zu drücken. Das signalisiert den Fahrern, dass jemand an der nächsten Haltestelle aussteigen möchte. Hat niemand gedrückt und steht auch niemand an der Station zum Einsteigen bereit, darf ab Montag wieder durchgefahren werden.

Die Rückkehr zum Betätigen der „Haltewunsch-Taster“ sichert schnelleres Vorankommen für alle Fahrgäste im Wagen und stabilisiert den Fahrplan. Das ist insbesondere in den Abend- und Nachtstunden wichtig, damit die Anschlüsse zuverlässig eingehalten werden.

Die anderen mit Beginn der Pandemie eingeführten Änderungen wie die Maskenpflicht im ÖPNV oder die abgesperrte erste Sitzreihe im Bus bleiben vorerst bestehen. Anders als im Regionalverkehr verkaufen die Busfahrer der DVB auch keine Fahrscheine mehr. Rund 80 Prozent aller DVB-Fahrgäste sind Stammkunden und haben eine Zeitfahrkarte. Für Touristen und Gelegenheitsfahrer bietet ein Netz von Ticketautomaten an den Haltestellen die Option für den vorherigen Kauf einer Fahrkarte. Kurzentschlossene können an mobilen Automaten in allen Straßenbahnen Tickets kaufen. Noch einfacher und bargeldlos geht es mit der Kaufmöglichkeit per Smartphone über die Apps DVBmobil oder FAIRTIQ.

Halle

Weichen für dritte Stufe des STADTBAHN-Programms wurden gestellt (Meldung vom: 08.07.2021)

Die Weichen für den weiteren Ausbau im STADTBAHN-Programm wurden jetzt gestellt: In der Juni-Sitzung des halleschen Stadtrates wurde der Beschluss zur Stufe 3 des Programms gefasst und einstimmig angenommen. Gut für Halle (Saale): 250 Millionen Euro sollen in insgesamt dreizehn vorgestellte Vorhaben im gesamten Stadtbahnnetz der Halleschen Verkehrs-AG, einem Unternehmen der Stadtwerke Halle-Gruppe, fließen. Die beschlossene Stufe 3 beinhaltet den Ausbau der Streckenführung zwischen Trotha und Beesen bzw. der Endhaltestelle Elsa-Brändström-Straße in den Jahren 2023 bis 2035. Der Ausbau findet auf den Linien 3 und 8 statt, die zu wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Strecken ausgebaut werden sollen. Weiterhin entstehen die Neubaustrecken nach Heide Nord und entlang der Industriestraße zwischen Silberhöhe und Ammendorf.

An den Investitionen von über 250 Millionen Euro beteiligen sich Bund und Land in hohem Maße. Im Zuge des Gesamtvorhabens will die Hallesche Verkehrs-AG als Maßnahmeträgerin etwa 17 Kilometer Strecken ausbauen und fünf Kilometer neu bauen. Dazu zählt die neue, rund 3,3 Kilometer lange Verbindung zwischen der Haltestelle Kröllwitz und Heide Nord. Ein weiteres Neubauprojekt befindet sich in den Unterlagen: der Lückenschluss zwischen dem Anhalter Platz auf der Silberhöhe über die Industriestraße bis zur Merseburger Straße mit einer Länge von 1,7 Kilometern.

Weitere Vorhaben betreffen die Richard-Wagner-Straße und Große Brunnen-Straße, die Geschwister-Scholl-Straße, den Knoten Burgstraße/Fährstraße, Burgstraße und Mühlweg, den Knoten Reileck mit Adolfstraße, die Bernburger Straße, die Freiimfelder Straße, die Südstadt (Elsa-Brändström-Straße, Damaschkestraße, Vogelweide, Paul-Suhr-Straße), den Ausbau des Streckenastes Silberhöhe zwischen Südstadtring und Beesen und den Neubau eines P+R-Platzes mit 100 Plätzen im Bereich der Neustädter Schwimmhalle.

Was ist das Programm STADTBAHN Halle?

Die Stadt Halle (Saale) und die HAVAG planen seit 2013 den zukunftsfähigen Ausbau des städtischen Nahverkehrs mit den Zielen, die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, Barrierefreiheit herzustellen, Reisezeiten zu verkürzen, Pünktlichkeit zu verbessern und Impulse für die Stadtentwicklung zu geben. Sowohl der Ausbau bestehender Strecken als auch die Erweiterung des Netzes mit Neubaustrecken sind Bestandteile des Programms STADTBAHN Halle, das aus drei in sich verkehrswirksamen Stufen besteht und ein geplantes Gesamtvolumen von ca. 300 Millionen Euro hat. Die Vorhaben der Stufen 1 und 2 sind größtenteils abgeschlossen oder werden zurzeit umgesetzt. Die Vorhaben der dritten Stufe werden vorbereitet.

Sachsen

Bildungsticket in Sachsen startet ab 1. August 2021 (Meldung vom: 08.07.2021)

Ab dem 1. August 2021 wird in allen sächsischen Verkehrsverbünden das BildungsTicket eingeführt. Zum monatlichen Abo-Preis von 15 Euro gibt es dann ein attraktives Angebot für die 430.000 Schülerinnen und Schüler sowie für 50.000 Jugendliche in schulischer Ausbildung. Damit wird Bus und Bahn fahren im Freistaat Sachsen für diese Zielgruppe einheitlich und kostengünstiger. Kinder und Jugendliche kommen damit nicht nur preisgünstig in die Schule oder wieder nach Hause, sondern sind auch in der Freizeit und den Ferien in ihrem Verkehrsverbund mobil.

Verkehrsminister Martin Dulig übergab heute gemeinsam mit Kultusminister Christian Piwarz, Landrat Kai Emanuel und MDV-Geschäftsführer Steffen Lehmann das BildungsTicket symbolisch an Joanna Kesicka, Vorsitzende des LandesSchülerRat Sachsen und Schülerinnen und Schüler der Artur-Becker-Oberschule in Delitzsch.


Von links nach rechts: MDV-Geschäftsführer Steffen Lehmann, Landtagsabgeordnete Christiane Schenderlein, Landrat Kai Emanuel (LK Nordsachsen), Verkehrsminister Martin Dulig, Bildungsminister Christian Piwarz, VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen, Schülerinnen und Schüler der Artur-Becker-Oberschule Delitzsch, Joanna Kesicka, Vorsitzende des LandesSchülerRat Sachsen, Bürgermeister Herr Schöne (Stadt Delitzsch), Adrian Schneider vom Delitzscher Jugendparlament.


„Endlich! Viele Jahre haben wir dafür gekämpft, manch harte Diskussion miteinander geführt, aber letztlich einen gemeinsamen Weg gefunden – im Sinne unserer Schülerinnen und Schüler: Ich freue mich sehr, dass nun alle Verkehrsverbünde den Weg freigemacht haben und wir nun gemeinsam den Startschuss für unser BildungsTicket geben können. Ein Ticket, mit dem Kinder und Jugendliche nicht nur preisgünstig in die Schule oder wieder nach Hause kommen, sondern das sie auch in ihrer Freizeit und am Wochenende oder in den Ferien überall im Verbund nutzen können“, so Verkehrsminister Martin Dulig. „Azubis in der dualen Berufsausbildung haben bereits seit zwei Jahren die Möglichkeit unser AzubiTicket zu nutzen. Beide Angebote kosten den Freistaat viel Geld – aber jeder einzelne Cent ist es mir wert. Wir unterstützen damit die Schülerinnen und Schüler, deren Familien und leisten nicht zuletzt damit einen Beitrag zur Verkehrswende. Wir halten Wort: Der Nahverkehr wird wieder attraktiver und durch preisgünstige Tickets für neue Nutzer erschlossen. Zudem haben wir mit der Einführung einer Vielzahl Takt- und PlusBus-Linien den ländlichen Raum gestärkt. Mit der geplanten Sächsischen Mobilitätsgesellschaft werden wir weitere Bereiche des ÖPNV stärken – ob beim Sachsentakt, einem Sachsentarif oder einer elektronischen Bezahlplattform – für den Nutzer werden Kreis- und Verbundgrenzen nicht mehr spürbar!“

Kultusminister Christian Piwarz: „Das BildungsTicket beseitigt Bürokratie und hilft auch den Schülern, die bislang keinen Anspruch auf eine Kostenerstattung hatten, weil ihr Schulweg die Mindestentfernung unterschritt. Auch über die Schule hinaus kann das Ticket in der Freizeit bei der Fahrt zu Freunden, zum Fußballverein oder ins Schwimmbad genutzt werden. Das schafft viel Erleichterung. Mit dem BildungsTicket haben wir ein gemeinsames Ziel im Koalitionsvertrag umgesetzt. Wir sind aber noch nicht am Ziel. Gemeinsam mit dem Kommunen müssen wir uns weiter dafür stark machen, auch für die ländlichen Regionen attraktive Verkehrsanbindungen zu schaffen, damit das Ticket auch da seine Vorteile voll entfalten kann.“

Nordsachsens Landrat Kai Emanuel: „Die Ausgangslage in den sächsischen Großstädten und Landkreisen ist verschieden. In Nordsachsen beispielsweise gibt es schon seit einigen Jahren auf Antrag die SchülerRegionalKarte, die während der Unterrichtsmonate rund um die Uhr innerhalb des Landkreises gilt. Das frei verkäufliche Bildungsticket für den sächsischen Teil des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes wird vor allem für ältere Schülerinnen und Schüler in unserem Landkreis von Interesse sein, da sie damit in ihrer Freizeit bis nach Leipzig gelangen können. Handlungsbedarf sehe ich an den Nahtstellen zwischen den Verkehrsverbünden, da auch verbundübergreifende Verflechtungen bestehen, wie beispielsweise zwischen Oschatz und Riesa.“

"Die sächsischen Verkehrsverbünde bestehen seit etwa 20 Jahren. Gerade die letzten Jahre waren von einer verstärkten Zusammenarbeit geprägt, sei es bei den Tickets für die Zielgruppe jüngere Leute wie AzubiTicket Sachsen und nun das BildungsTicket oder auch die gemeinsame Einführung der PlusBus- und TaktBus-Produkte zur Vernetzung der ländlichen Räume mit den Oberzentren. Daher freue ich mich, den offiziellen Startschuss für alle Schüler und Schülerinnen in Sachsen heute mit den Ministern Dulig und Piwarz und dem Landrat Emanuel zu geben", legt Steffen Lehmann, Geschäftsführer des MDV, dar.

Joanna Kesicka, Vorsitzende LandesSchülerRat Sachsen: „Die Schülerinnen und Schüler in Sachsen sind auf zuverlässigen ÖPNV angewiesen: den täglichen Weg zur Schule und zu Freizeitangeboten kann nur bestreiten, wer unabhängig von Eltern und Wohnort mobil ist. Die letzten Jahre haben die sächsischen Schülerinnen und Schüler auf das kostengünstige, ganzjährig gültige BildungsTicket warten müssen, der LandesSchülerRat hat hier immer wieder Druck gemacht. Nun geht endlich ein BildungsTicket an den Start, dass den Namen verdient. Die Einführung ist ein großer Schritt auf dem Weg zu einem starken, flächendeckenden und günstigen ÖPNV für alle Schülerinnen und Schüler überall in Sachsen.“

Das BildungsTicket kostet einheitlich 15 Euro pro Monat und gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln des jeweiligen Verkehrsverbundes. Schüler können das Ticket 24 Stunden am Tag und an sieben Tagen in der Woche nutzen. Hierfür stellt der Freistaat jährlich 50 Mio. Euro zur Verfügung.

Das BildungsTicket wird als Abo für 12 Monate ausgegeben und kann ab sofort online oder direkt mit einem Verkehrsunternehmen im jeweiligen Verbund abgeschlossen werden. Der Antrag auf das BildungsTicket-Abo muss bis zum 10. des Monats vor dem gewünschten Vertragsbeginn gestellt werden. Für Schülerinnen und Schüler, die zum neuen Schuljahr das BildungsTicket nutzen möchte, ist der Antrag bis 10.08.2021 möglich. Dazu wird lediglich eine Bestätigung der Schule benötigt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten das BildungsTicket direkt nach Hause geschickt. Bei der Fahrausweiskontrolle ist das BildungsTicket und die Kundenkarte oder der Schülerausweis vorzuzeigen.

Weitere Infos:
www.dein-bildungsticket.de

Aktuell

Bundesweite Aktion für Abokunden (Meldung vom: 08.07.2021)

Die Rückkehr der Fahrgäste: ÖPNV-Branche will Kundinnen und Kunden so schnell wie möglich zurückgewinnen

Dankeschön-Aktion Mitte September: Abonnentinnen und Abonnenten können bundesweit zwei Wochen ohne weitere Kosten den ÖPNV nutzen

Ingo Wortmann, Präsident des Branchenverbands VDV: „Die Rückgewinnung der Fahrgäste steht ab sofort ganz klar im Fokus der Branche. Nachdem wir, dank der Unterstützung durch Bund und Länder, durch zwei Corona-Rettungsschirme in den Jahren 2020 und 2021 die allergrößten Einnahmeverluste ausgleichen konnten, müssen und wollen wir nun so schnell wie möglich Fahrgäste zurückgewinnen. Denn mit Blick auf die Klimaschutzziele im Verkehrssektor, bei deren Erreichung bis 2030 der ÖPNV eine Schlüsselrolle spielt, ist es nötig, möglichst zeitnah nicht nur genauso viele Menschen wie vor der Covid-Krise in Bussen und Bahnen zu befördern, sondern deutlich mehr. Selbstverständlich haben wir die Pandemieentwicklung dabei weiterhin fest im Blick und setzen nur das um, was im Rahmen der geltenden Bestimmungen möglich ist.“

Aus der Krise zurück in die Mobilitätswende warten viele Herausforderungen

Aktuell liegen die Fahrgastzahlen zumindest in den Großstädten und Ballungsräumen wieder bei etwa 60 % des Vorkrisenniveaus, im zweiten Lockdown Ende 2020 waren nur ca. 40 % der sonst üblichen Fahrgäste mit dem ÖPNV unterwegs. Doch trotzdem ist die Branche noch weit entfernt von den letzten Fahrgastrekordwerten aus dem Jahr 2019 (10,4 Milliarden Fahrgäste). Dies liegt zum einen daran, dass durch weniger Tourismus, durch anhaltende Kurzarbeit, eingeschränkte Schulöffnungen und noch nicht wieder stattfindende Großveranstaltungen vielen Menschen nach wie vor die Fahrtanlässe fehlen. Aber es zeigen sich durch die lange Dauer der Lockdowns auch Trends eines veränderten Mobilitätsverhaltens.

Die Details zur Dankeschön-Aktion für ÖPNV-Stammkunden Mitte September
Neben der mittelfristig notwendigen Angebotsausweitung im ÖPNV steht in den kommenden Monaten, wenn der Pandemieverlauf dies weiterhin zulässt, vor allem die Rückgewinnung der Fahrgäste im Vordergrund. Im Rahmen der bundesweiten Gemeinschaftskampagne #besserweiter, die von Bund, Ländern, kommunalen Spitzenverbänden und den Verkehrsunternehmen unter Federführung des VDV umgesetzt wird, gibt es verschiedene Maßnahmen, um das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in Bus und Bahn wieder nachhaltig zu stärken. Für die Abonnentinnen und Abonnenten wird die Branche gemeinsam mit den Bundesländern eine besondere und einzigartige Aktion umsetzen: Vom 13. bis zum 26. September 2021 können alle Fahrgäste, die ein gültiges ÖPNV-Abo besitzen, in den teilnehmenden Verkehrsverbünden in ganz Deutschland das dortige Bus- und Bahn-Angebot des Nahverkehrs ohne zusätzliche Kosten nutzen. Dafür gelten folgende Rahmenbedingungen:

- Zeitraum: zwei Wochen vom 13. bis 26. September 2021
- Berechtigung: ÖPNV-Abo-Tickets aller Kundengruppen
- Gültigkeit: bundesweit bei teilnehmenden Verkehrsunternehmen und Verbünden (90 % bereits zugesagt, einige noch in der finalen Prüfung), gültig im ÖPNV und SPNV
- Fernverkehr: Abo berechtigt für Kauf einer vergünstigten BahnCard 25
- Anmeldung zentral via Internetportal (wird gerade aufgebaut)
- Kundeninformation: erfolgt rechtzeitig zentral über die Gemeinschaftskampagne #besserweiter und über die Verkehrsunternehmen und Verbünde
- Umsetzung der Aktion in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen

Sobald uns weitere Information vorliegen, werden wir hier berichten.

Quelle: Pressemitteilung des Verbandes der Verkehrsunternehmen (VDV)

Aktuell

Gebündelte Kraft an vier Baustellen (Meldung vom: 02.07.2021)

Bau moderner Infrastruktur zwischen Böhlen, Altenburg und Gößnitz sowie in Borna - Einschränkungen im S-Bahnverkehr vom 12. Juli bis 26. September 2021

Die Deutsche Bahn (DB) investiert im Rahmen des Programms „Neues Netz für Deutschland für die Verkehrs- und Klimawende“ in diesem Jahr in Sachsen und Thüringen knapp eine Milliarde Euro in die Strecken- und Bahnhofsmodernisierung. „Wir bauen ein neues Netz für Deutschland und legen den Grundstein für den Deutschlandtakt“, sagt Martin Walden, Konzernbevollmächtigter der DB für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. „Die Schiene ist ein Herzstück der Klimawende. Deshalb investieren wir so viel wie noch nie und erhöhen das Tempo für die Sanierung und mehr Kapazität im Schienennetz“, so Walden weiter.

Vom 12. Juli bis 26. September wird intensiv an der Sachsen-Franken-Magistrale und in Borna gebaut. Da bestimmte Arbeiten nur durchgeführt werden können, wenn keine Züge fahren, werden diese Baumaßnahmen abschnittsweise in diesem Zeitraum gebündelt. So beschränken sich die Auswirkungen auf den S-Bahnverkehr auf den befristeten Zeitraum in den Sommermonaten. „Können die Züge bei Bauarbeiten nicht in gewohnter Weise fahren, ist das für die Reisenden eine Belastung. Daher ist es wichtig, dass die Kundeninfo für jedes Bauvorhaben reibungslos funktioniert. Die Reisenden benötigen verlässliche Informationen zum Fahrplan, um sich frühzeitig darauf einzustellen“, betont Walden.

Auf den Linien der S5/S5x (Halle (Saale)–Leipzig–Altenburg–Zwickau) und S6 Leipzig–Borna–Geithain) kommt es vom 12. Juli und 26. September in vier verschiedenen Phasen zwischen Böhlen, Altenburg und Zwickau sowie zwischen Böhlen, Borna und Geithain zu Zugausfällen, Ersatzverkehr mit Bussen und Fahrzeitänderungen. Darüber hinaus werden vom 24. Juli bis 15. August und an einigen Tagen im September die Züge der Linie RE3 (Erfurt–Gera–Altenburg) zwischen Altenburg und Schmölln durch Busse ersetzt. Die geänderten Fahrpläne sind in allen Auskunftssystemen abrufbar www.bahn.de und DB Navigator, Streckenagenten-App und unter www.s-bahn-mitteldeutschland.de

Während dieser Zeit werden unter anderem in Böhlen-Werke neue Weichenverbindungen errichtet, neue Bahnsteige und eine neue Fußgängerüberführung in Betrieb genommen. In Neukieritzsch wird ein neuer Personentunnel errichtet und der Bahnübergang an der K7931 modernisiert. Zwischen Treben-Lehma und Altenburg erfolgen die Gründung von Fundamenten für neue Oberleitungs- und Signalmasten sowie Gleis-, Kabel- und Tiefbauarbeiten. Zwischen Lehndorf und Gößnitz wird eine Hilfsbrücke ausgebaut und eine bereits vorgefertigte Brücke über die Pleiße in die Gleichachse verschoben. In Borna erfolgt der Tiefbau für die neue Personenunterführung. Die alten Brücken über die Deutzener Straße und die Luckaer Straße werden abgebrochen und die bereits vorgefertigten Brücken eingeschoben.

Sachsen-Franken-Magistrale:

Dis Strecke von Leipzig bis Werdau (Streckenast der Sachsen-Franken-Magistrale) wird für Geschwindigkeiten bis 160 km/h grundlegend erneuert und mit einer leistungsfähigen Ausrüstung ausgestattet. Im Rahmen der jetzigen Ausbaustufe sind vier weitere Elektronische Stellwerke (ESTW) in Neukieritzsch, Regis-Breitingen, Altenburg und Gößnitz vorgesehen. Zusätzlich zum Streckenausbau sind diverse Ingenieurbauwerke (Eisenbahnüberführungen, Stützwände, Durchlässe) und mehrere Verkehrsstationen neu- bzw. umzubauen.

Borna:

Die DB modernisiert seit Mai bis Herbst kommenden Jahres den Bahnhof Borna. Im Mittelpunkt steht vor allem, den Bahnhof barrierefrei zu gestalten. Über eine neue Personenunterführung mit bis zu 90 Meter langen Rampen sind die Bahnsteige künftig stufenfrei zu erreichen. Bahnsteig 1 wird erhöht. Dadurch wird ein bequemer, stufenfreier Ein- und Ausstieg möglich. Der Bahnsteig 2/3 ist bereits entsprechend gestaltet. Ein spezielles Leitsystem ermöglicht blinden und sehbehinderten Menschen die Orientierung im Bahnhof. Durch den Neubau der kompletten Beleuchtungsanlage mit moderner LED-Technik werden die Bahnsteige künftig besser ausgeleuchtet. Neue Treppenzugänge mit verlängerten Dächern und neue Sitzgelegenheiten schaffen eine angenehme Atmosphäre.

Bereits seit Januar werden die Bahnbrücken über die Luckaer Straße und die Deutzener Straße erneuert. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Dezember dauern. Mit den neuen Bauwerken vergrößern sich sowohl Durchfahrtshöhen als auch -breiten, es entsteht eine verbesserte Durchfahrt für den Straßenverkehr sowie für Radfahrer und Fußgänger.





Magdeburg

Heumarkt wird gesperrt – Veränderte Fahrtwege für Linien 5 und 6 (Meldung vom: 29.06.2021)

Ersatzneubau Strombrückenzug

Der Brückenbau über die Elbe in Magdeburg hat erste Auswirkungen auf den Straßenbahnverkehr der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB). Im Zuge der Bauarbeiten wird der Heumarkt gesperrt. Die Straßenbahnlinien 5 und 6 fahren deshalb verändert.

Ab Sonntag, den 4. Juli 2021 kann der Heumarkt nicht mehr von der Straßenbahnlinie 6 angefahren werden. Grund sind Bauarbeiten im Rahmen des städtischen Projekts „Ersatzneubau Strombrückenzug“.

Es kommt zu folgenden Linienänderungen:

Linie 5: Klinikum Olvenstedt – City Carré
Die Linie 5 wird eingekürzt und fährt nicht mehr zum Messegelände, sondern endet in der Innenstadt an der Haltestelle City Carré. In Richtung Klinikum Olvenstedt fährt die Linie 5 über die Otto-von-Guericke-Straße.

Den Linienweg über Breiter Weg Nordabschnitt und Nordbrückenzug übernimmt die Linie 6.

Linie 6: Diesdorf – Herrenkrug
Die Linie 6 fährt ab City Carré über den Breiten Weg Nordabschnitt und den Nordbrückenzug zum Messegelände und weiter zum Herrenkrug. Sie übernimmt damit den Linienweg der Linie 5.

Linie 51: Messegelände – Biederitz (Weidenring)
Die Buslinie 51 fährt als Ersatz für die Linie 6 mit allen Fahrten über die Haltestelle Arenen, um das dortige Gebiet zu erschließen.

Die Haltestelle Georg-Heidler-Straße / Jerichower Platz wird nicht mehr bedient.

Nicht mehr bedient werden kann die Haltestelle Heumarkt. Fahrgäste werden gebeten, die Haltestellen Zollhaus oder Am Cracauer Tor zu nutzen. Diese werden durch die Straßenbahnlinie 4 bedient.

Im weiteren Bauverlauf wird ab 4. September 2021 der Strombrückenzug für den Straßenbahnverkehr gesperrt. Dann muss auch die Straßenbahnlinie 4 umgeleitet werden. Die MVB wird über die genauen Details zum Ersatzverkehr gesondert informieren.

Dresden

Technisches Denkmal geht am 28. Juni in Betrieb// Runderneuerte Standseilbahn startet Montag wieder durch (Meldung vom: 25.06.2021)

Nach einem Jahr baubedingter Pause startet die historische Dresdner Standseilbahn am Montag, dem 28. Juni 2021, neu durch. Die 126 Jahre alte Bergbahn lädt dann wieder werktäglich von 6:30 bis 21:30 Uhr und am Wochenende ab 9:00 Uhr zur Fahrt zwischen dem Körnerplatz und dem Weißen Hirsch ein. Während der umfangreichen Rekonstruktion haben die Bergbahn-Mitarbeiter der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mit Hilfe von Fremdfirmen die Steuerung auf den neuesten Stand gebracht, verschlissene Teile wie das Zugseil ausgetauscht und die Anlagen den aktuellen gesetzlichen Vorschriften angepasst.
 
„Unsere Standseilbahn ist jetzt wieder topfit und freut sich auf viele Fahrgäste aus nah und fern“, lädt DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach ein. „Ich danke allen am Bau Beteiligten, insbesondere unseren eigenen Mitarbeitern, die vieles in Eigenleistung gestemmt haben.“ Die Erneuerung der Standseilbahn kostet inklusive der Planungsleistungen rund drei Millionen Euro. Die DVB erhalten dafür insgesamt 1,7 Millionen Euro Fördermittel vom Sächsischen Landesamt für Straßenbau und Verkehr.


Vorbereitung zum Schleifen


Mehr persönlicher Service in der Talstation
Das Steuern der Standseilbahn ist nun nicht mehr nur in der Bergstation, sondern auch aus dem neuen Funktionsgebäude in der Talstation heraus möglich. So kann fast immer eine Fahrdienstleiterin oder ein Fahrdienstleiter im Einstiegsbereich am Körnerplatz für die Kundschaft da sein. „Die meisten Fahrgäste kommen von unten zu unserer Bahn und vor allem die Touristen haben viele Fragen“, so der Bergbahn-Betriebsleiter Markus Dorschner. „Früher konnten wir die Talstation abends nicht besetzen, künftig ist fast immer jemand da.“ Wenn die Bahn von unten gesteuert wird, kann das Personal in der Bergstation anderen Aufgaben wie der Wartung der Maschine nachgehen. Die längst in die Jahre gekommene Steuerungstechnik wurde vollumfänglich ausgetauscht. Dazu gehören alle Leitungen entlang der Strecke und in den Stationen, die Brandmelde-, Notruf- und Videoanlagen, die elektronische Fahrgastinformation sowie die Bedienpulte. Neue automatische Schiebetore an den Ein- und Ausgängen sorgen für mehr Sicherheit.


Zugseil soll bis zu 40 Jahre lang halten
Wer genau hinschaut, sieht das neue, glänzende Seil. Überwiegend per Muskelkraft haben es die Bergbahner im März von oben nach unten über die Anlage gezogen. Beim letzten Seiltausch 1997 konnte das neue Seil an das alte geknüpft und mit Hilfe der Antriebsmaschine installiert werden. Diesmal war das nicht möglich, weil das verschlissene Drahtseil schon lange entfernt war, um Baufreiheit auf dem Viadukt zu schaffen. „Der Seilzug war sehr aufregend, da so eine Aktion nur sehr selten vorkommt und das neue teure Seil nicht zu Schaden kommen darf. Das ist unserem Team durch gute Zusammenarbeit gelungen“, berichtet Markus Dorschner.
Das Seil ist 38 Millimeter stark, wiegt 5,6 Kilogramm pro Meter und besteht aus sechs Litzen mit je 25 Drähten, wobei die Außendrähte abgeflacht sind, um die Geräuschentwicklung für die Anwohner der Standseilbahn zu dämpfen.


Das neue Zugseil
 
Neue Balken auf dem Viadukt
Im Zuge der Rekonstruktion wurden 136 Holzbalken auf dem 102 Meter langen Viadukt ausgetauscht. Sie waren durch die Witterung und den Fahrbetrieb der letzten 26 Jahre stark beansprucht. Auf den Balken sind die Schienen der Standseilbahn verschraubt, die nicht erneuert, sondern nur geschliffen werden mussten. Außerdem sind die Laufwege über das Viadukt nun nicht mehr mit Holz, sondern mit witterungsbeständigem und rutschsicherem Gitterrost aus glasfaserverstärktem Kunststoff eingedeckt. Sie sind sehr wichtig für die regelmäßigen Kontrollgänge durch die Bergbahn-Mitarbeiter oder eine mögliche Evakuierung von Fahrgästen.
 
Neuerungen auf der Strecke und in der Bergstation
Vom Gesetzgeber inzwischen vorgeschrieben sind außerdem so genannte Baumfallsicherungen, die nun montiert sind. Es handelt sich dabei um dünne Drähte entlang der gesamten Strecke, die einen Magnetschalter auslösen, sobald größere Hindernisse auf die Strecke gefallen sind. Dann wird die Standseilbahn automatisch gestoppt. In das Gebäude der Bergstation wurde eine Montageöffnung zum Maschinenhaus eingebaut. Durch diese Luke können nun schwere Komponenten ins Maschinenhaus im Keller hinabgelassen werden, deren Transport über die enge Treppe unmöglich war. Ein ehemaliger Lagerbereich hat sich zum elektrischen Betriebsraum verwandelt.


Schienen der Standseilbahn werden geschliffen

Sachsen/Brandenburg

In einem Monat rollt die Seenlandbahn wieder In den (Meldung vom: 24.06.2021)

In den Sommerferien von Dresden über Kamenz nach Senftenberg
In einem Monat, zum Start der sächsischen Sommerferien, nimmt die Seenlandbahn zwischen
Dresden, Kamenz und Senftenberg ihren Betrieb wieder auf. Auf Initiative des Bürgermeisters der
Stadt Bernsdorf, Harry Habel, engagieren sich der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und der
Landkreis Bautzen mit finanzieller Unterstützung durch den Freistaat Sachsen für die saisonale
Wiederinbetriebnahme der Strecke an den Wochenenden zwischen dem 24. Juli und 5. September.
Auf der Strecke werden Triebwagen der Mitteldeutschen Regiobahn eingesetzt. Die Züge starten
immer samstags und sonntags um 9.35 Uhr im Dresdner Hauptbahnhof und erreichen Kamenz um
10.23 Uhr. Von dort geht es 10.25 Uhr weiter: Nächste Stationen sind Bernsdorf um 10.33 Uhr,
Wiednitz um 10.37 Uhr und Hosena um 10.43 Uhr. Das Ziel Senftenberg erreicht der Triebwagen
um 10.56 Uhr. Die Rückfahrt startet in Senftenberg um 16.55 Uhr und trifft um 18.18 Uhr am
Dresdner Hauptbahnhof ein.Unter www.vvo-online.de/seenlandbahn ist der vollständige
Fahrplan abrufbar. Zudem hat der VVO einen kompakten Flyer herausgegeben.

Da die Kapazität für Fahrräder im Zug begrenzt ist, können vorab Fahrräder für Touren durch die
Region reserviert werden. Diese stehen in Senftenberg nur wenige Meter vom Bahnhof entfernt oder
am Hafen zur Verfügung. Der Senftenberger Stadthafen ist zu Fuß vom Bahnhof rund 20 Minuten
entfernt. Hier kann man Motor- oder Tretboote ausleihen, bei schönem Wetter ist eine Reservierung
ratsam. Zahlreiche Ideen und Tourenvorschläge für den Tagesausflug hat der Tourismusverband
Lausitzer Seenland unter www.lausitzerseenland.de zusammengefasst.

Auf der Seenlandbahn gilt der VVO-Tarif: Fahrgäste ab Dresden bis Senftenberg benötigen ein
Ticket für den VVO-Verbundraum. Für einen Ausflug in Familie lohnt sich die Familientageskarte, zu
fünft empfiehlt sich die Kleingruppenkarte. Fahrgäste ab Kamenz lösen eine Einzelfahrt für die
Tarifzonen 30 (Kamenz) und 33 (Lauta). Das Sachsen-Ticket der Deutschen Bahn wird ebenfalls
anerkannt. Die Tickets sind in allen Servicestellen, an Automaten, per Handy in den Apps VVO
mobil und DB Navigator sowie bei den Zugbegleitern erhältlich.

Thüringen

Preisgünstig zur Bundesgartenschau nach Erfurt (Meldung vom: 21.06.2021)

Mit dem „BUGA-Ticket Erfurt“ 50 Prozent günstiger bei Hin- und Rückreise am gleichen Tag in Nahverkehrszügen

Bis zum Ende der Bundesgartenschau (BUGA) in Erfurt sind Ausflüge dorthin preisgünstig mit der Bahn möglich. Für die Hin- und Rückreise mit Nahverkehrszügen gibt es 50 Prozent Preisnachlass auf den Flexpreis.
Praktisch heißt das: Der Fahrschein für die Hinfahrt gilt in Verbindung mit einer BUGA-Tageskarte auch für die Rückreise am gleichen Tag. Die Eintrittskarten können über den Onlineshop der BUGA erworben werden. Bus und Straßenbahnnutzung in Erfurt sind im Preis der im Vorverkauf erworbenen BUGA-Tickets enthalten.

Das „BUGA-Ticket Erfurt“ gilt ab allen Bahnhöfen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie auf den Strecken Würzburg–Erfurt und Gemünden–Schweinfurt Stadt–Rentwertshausen–Meiningen. In Schweinfurt Stadt besteht Anschluss nach und von Erfurt. Kinder zwischen 6 und unter 15 Jahren fahren in Begleitung der Eltern oder Großeltern kostenfrei mit.

Bereits im Erfurter Hauptbahnhof werden die Besucherinnen und Besucher am Haupteingang, im Bahnhof und zwischen den Gleisen auf die Blütenpracht eingestimmt. Bis zum Ende der BUGA am 10. Oktober ist die Einkaufsmeile mit bunten Beeten herausgeputzt und „Das Gartenhaus“ bietet regionale Biopflanzen, mediterrane Kräuter sowie Garten- und Balkonpflanzen zum Kauf an.

Für die Anreise mit Nahverkehrszügen zu den Außenstandorten der BUGA sind die Ländertickets für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu empfehlen. Dies gelten vom 1. Juli bis 30. September montags bis freitags bereits ab 0 bis 3 Uhr des Folgetages in allen drei Bundesländern. Außerhalb des Aktionszeitraums gelten sie montags bis freitags ab 9 Uhr.

Mehr Informationen unter bahn.de/buga2021

Hinweis:
Das BUGA-Ticket gilt auch bei Abellio in deren Zügen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

In Bahnhöfen und Zügen gelten die gesetzlichen Regelungen zur Maskenpflicht. Die DB empfiehlt, während der gesamten Reise eine FFP2-Maske zu tragen, Abstand zu halten und Hygieneregeln zu beachten. Auf dem BUGA-Gelände und in den Ausstellungshallen der Bundesgartenschau gelten die Corona-Vorschriften des Veranstalters.

Dresden

Linie 9 fährt Umleitung / Vorbereitung für Fertigstellung der Augustusbrücke (Meldung vom: 18.06.2021)

Gleisdreieck Neustädter Markt wird zur Baustelle
An der Einmündung der Augustusbrücke auf der Neustädter Seite gehen die Bauarbeiten in die letzte heiße Phase. Dafür werden ab Montag, 21. Juni 2021, 4 Uhr, die Gleisanlagen rund um den Neustädter Markt zur Baustelle. Deshalb muss auch die Straßenbahnlinie 9 bis voraussichtlich Mitte September zwischen Hauptbahnhof und Leipziger Straße über Prager Straße, Postplatz und Kongresszentrum umgeleitet werden. Die Haltestellen Neustädter Markt und Palaisplatz werden vorübergehend nicht mehr bedient. Ein Schienenersatzverkehr ist nicht vorgesehen.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) bauen hier gemeinsam mit dem städtischen Straßen- und Tiefbauamt das Gleisdreieck um und realisieren damit sowohl eine barrierefreie Haltestelle auf der Rampe der Augustusbrücke als auch die Anschlüsse zur Großen Meißner Straße und Köpckestraße. Die Gleisgeometrie wird an die breiteren Stadtbahnwagen angepasst. Außerdem werden neue Fahrleitungs-, Beleuchtungs- und Lichtsignalanlagen errichtet. Die SachsenEnergie verlegt neue Versorgungsleitungen, und die Stadtentwässerung saniert ebenfalls ihre Anlagen.

Die DVB nutzt die Trassensperrung, um die Gleisschäden an der Überfahrt von der Kleinen Marienbrücke über die Große Meißner Straße zu reparieren und die verschlissenen Weichen an der Kreuzung von Anton- und Leipziger Straße auszutauschen. Während der Baumaßnahme steht auf der Köpcke- bzw. Großen Meißner Straße teilweise nur ein Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung. In einigen wenigen Nächten muss der Straßenzug wegen Fahrleitungsarbeiten komplett gesperrt werden.
Mitte September folgt die letzte Etappe auf der Augustusbrücke: Dann wird der Anschluss an die vom Theaterplatz kommenden Gleise wiederhergestellt. Die Bauleute sind optimistisch, dass die gesamte Anlage einschließlich der seit 2017 gesperrten Brücke im Dezember wieder von Straßenbahnen der Linien 4, 8 und 9 auf ihren traditionellen Routen befahren werden kann.

Leipzig

Absage: Straßenbahnmuseum kann nicht öffnen // Museum bleibt nach Havarie geschlossen (Meldung vom: 18.06.2021)

Die ursprünglich für Sonntag, den 20. Juni, geplante Öffnung des Straßenbahnmuseums in der Apelstraße muss leider kurzfristig abgesagt werden. Auf Grund einer Havarie auf dem Gelände kann das Museum seine Tore nicht öffnen. Damit verkehrt auch kein Zubringerverkehr, die Sonderlinie "21E". Wir bitten die Gäste um Verständnis.

Dresden

Umsteigen in Wölfnitz kann entfallen / Haltestellenumbau läuft weiter Gorbitzer Straßenbahntrasse wieder im Normalbetrieb (Meldung vom: 18.06.2021)

Ab Freitag, 18. Juni 2021, können die Straßenbahnlinien 2 und 7 ab 19 Uhr wieder bis nach Gorbitz und Pennrich hinauffahren. Der Einsatz der Sonderlinie 42, die bislang auf der Gorbitzer Stadtbahntrasse unterwegs war, entfällt damit. Das dürfte für all jene Fahrgäste eine Erleichterung sein, die seit Anfang März in Wölfnitz umsteigen mussten, wenn sie zwischen Innenstadt und den westlichen Stadtteilen unterwegs waren. Grund der Linienänderungen war der Umbau der Haltestellen Kirschenstraße, Merianplatz und Schlehenstraße auf der Stadtbahntrasse zwischen Wölfnitz und Gorbitz. Weil hier auch verschlissene Gleise getauscht wurden, war nur ein wechselseitiger eingleisiger Betrieb mit Zweirichtungsfahrzeugen möglich, die auf beiden Seiten Türen haben.

Komplett erneuert ist die Trasse damit noch nicht. In den kommenden Wochen werden die Haltestellen Amalie-Dietrich-Platz und Betriebshof Gorbitz auf Vordermann gebracht. Da hier aber keine Gleiserneuerung ansteht, kann der Betrieb parallel zu den Bauarbeiten weitergehen. Allerdings fahren die Linien 2 und 7 während der Bauzeit an den betreffenden Haltestellten durch. Den Anfang macht ab dem kommenden Montag, 21. Juni 2021, 7 Uhr, die stadtwärtige Haltestelle am Amalie-Dietrich-Platz. Wer hier aus- oder einsteigen will, sollte entweder die benachbarten Haltestellen Merianplatz und Julius-Vahlteich-Straße nutzen oder mit den Straßenbahnen der Gegenrichtung an der Haltestelle vorbeifahren und dann umsteigen.

Hintergrund der Bauarbeiten ist die Anpassung der Gorbitzer Trasse an die breiteren neuen Stadtbahnen, die zuerst auf der Linie 2 zum Einsatz kommen sollen. Die Ankunft des ersten Fahrzeugs wird für Probefahrten Ende August in Dresden erwartet. Dafür müssen nicht nur abgenutzte Bahnsteige und Gleise erneuert werden, sondern auch die Bahnsteigplatten ein Stück verschoben werden, um den neuen Wagen die erforderliche Profilfreiheit zu garantieren.
In die Umbauten und Reparaturen investieren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) insgesamt etwas mehr als 750.000 Euro. Der Autoverkehr ist von den Bauarbeiten nicht betroffen.

Dresden

Straßenbahnen im Zentrum fahren am Sonntag anders: Bauarbeiten am Georgplatz erfordern zeitweilig großräumige Umleitungen (Meldung vom: 18.06.2021)

Am Sonntag, dem 20. Juni 2021, wird der Georgplatz wegen Arbeiten an der Fahrleitung in der Zeit von 4:00 bis 24:00 Uhr für den Straßenbahnverkehr gesperrt. Daraus ergeben sich teils großräumige Umleitungen. Im Einzelnen sind folgende Linien betroffen:

Linie 3:
Umleitung zwischen Albertplatz und Hauptbahnhof über Sach-senallee, Straßburger Platz und Lennéplatz (östlicher Stadtring).
Die Anschlüsse zur Linie 46 am Hauptbahnhof entfallen.

Linie 7:
Umleitung zwischen Pirnaischer Platz und Freiberger Straße über Wilsdruffer Straße und Postplatz.

Linie 8 und 9:
erhalten eine kombinierte Linienführung und verkehren
im Nordwesten als „8“ von Hellerau über Albertplatz bis Carolaplatz und weiter als „9“ über Neustädter Markt nach Kaditz;
im Südosten verkehrt die „8“ von Südvorstadt zum Hauptbahnhof und weiter als „9“ über Lennéplatz nach Prohlis.

Linie 12:
Umleitung zwischen Pirnaischer Platz und Postplatz über Altmarkt, im Frühverkehr ergeben sich für Ausrücker aus Gorbitz einige Fahrten über die Gleisschleife Webergasse.

Linie 46:
Umleitung zwischen Marienbrücke und Hauptbahnhof über S-Bahn-hof Mitte und S-Bahnhof Freiberger Straße (westlicher Stadtring).
Die Anschlüsse zur Linie 3 am Hauptbahnhof entfallen. Für die Anbin-dung an die Postplatztreffen im Früh- und Nachtverkehr besteht am Kongresszentrum Anschluss an die Linie 4.

EV 3/8:
Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Pirnaischer Platz und Südvorstadt.

Linie 62:
Umleitung in Richtung Dölzschen zwischen Gerichtsstraße und Buda-pester Straße über die St. Petersburger Straße (Haltestelle der Linie 261 am Pirnaischen Platz) und Dr.-Külz-Ring (Nachtverkehrshalte-stelle vor der Einmündung der Seestraße);
in Richtung Johannstadt wird die Haltestelle der Linie 261 am Pirnai-schen Platz auf der St. Petersburger Straße am Lidl-Markt bedient.

Linie 75
hält in Richtung Niederwartha an der Haltestelle Prager Straße am Fahrbahnrand des Dr.-Külz-Rings. Fahrten mit dem Ziel Prager Straße werden bis zum Postplatz verlängert.







Magdeburg

Vermietung von historischen Straßenbahnen startet wieder (Meldung vom: 18.06.2021)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) und der Verein IGNah lösen die Bremse und schalten die historischen Straßenbahnen wieder auf die ersten Fahrschalterkontakte. Fahrten mit den historischen Straßenbahnen sind ab sofort wieder möglich.

Wer mit Freunden, Verwandten, Bekannten oder dem Firmenteam zum Geburtstag oder Jubiläum ein herausragendes Erlebnis sucht, mietet sich einfach eine alte Straßenbahn. Mit der historischen Bahn geht’s durch Magdeburg, vorbei an interessante Orte des Lebens oder den Stationen der eigenen Firmengeschichte.

Man kann es auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten: Schenken Sie Ihrem Lieblingsmenschen, der oder die schon alles hat, zum Geburtstag einfach eine solche Fahrt. Die Rechnung ist ganz einfach: 20 bis 24 Fahrgäste passen je nach gewähltem Fahrzeug in einen historischen Wagen. Und wenn jeder 25 bis 30 Euro zum Geschenk beisteuert, kann das „Geburtstagskind“ mit einer exklusiven Straßenbahnfahrt überrascht werden.

In jedem Falle ist eine solche Fahrt nicht nur eine unvergessliche und persönliche Erinnerung, sondern hilft außerdem, die Wagen der Oldtimer-Flotte als technische Denkmale zu erhalten

Die historischen Bahnen können online gemietet werden unter www.mvbnet.de/service/fahrzeugvermietung

Anfragen werden außerdem unter der kostenfreien Service-Hotline entgegengenommen: 0800 – 548 12 45.

Erfurt

Tramlink geht in den Linienbetrieb (Meldung vom: 15.06.2021)

Zum 1. Juli 2021 geht der Tramlinkwagen 801 in den Linienbetrieb.

Er wird im Zusatzverkehr auf der Stadtbahn-Linie 2 unterwegs sein und die beiden BUGA-Standorte egapark und Petersberg miteinander verbinden.

„Wir freuen uns, dass die Sicherheitsmängel an der letzten Tür des Wagens zeitnah behoben werden konnten“, sagt Steffen Triebel, Bereichsleiter Fahrzeuginstandhaltung der EVAG. Auch die noch fehlenden Dokumentationsunterlagen liegen zu diesem Zeitpunkt komplett vor.

Dennoch stand der Wagen 801 in den letzten Wochen nicht im Depot. Zwischen Wiesenhügel und Urbicher Kreuz wurde er regelmäßig für Fahrschulfahrten eingesetzt, damit sich auch die Fahrer auf das neue Modell einstellen können, um die Fahrgäste auch weiterhin sicher durch Erfurt zu bringen.

Anfang Juli geht auch der Wagen 802 in den Betrieb. Diese Nacht wird außerdem der Wagen 803 per Schwerlasttransport in Erfurt eintreffen. In den nächsten Wochen wird die 803, die wie alle anderen in zwei Teilen geliefert wird, von den Kollegen in der Werkstatt montiert und anschließend im Probebetrieb getestet.

Monatlich werden jeweils zwei weitere Wagen folgen, sodass im November wie geplant alle 14 Tramlinks in Erfurt sind.

Für alle, die schon einmal schauen möchten, gibt es einen 3 D-Rundgang durch das Fahrzeug. Einfach unter www.evag-erfurt.de/tramlink3d anklicken.

Magdeburg

Sperrung Nordbrückenzug (Meldung vom: 11.06.2021)

Auf dem Nordbrückenzug wird in Fahrtrichtung Herrenkrugstraße eine Schienenauszugsvorrichtung getauscht.

Deshalb muss der Streckenabschnitt ab Montag, dem 14. Juni 2021 zwischen der Gustav-Adolf-Straße und der Herrenkrugstraße stadtauswärts für den Straßenbahnverkehr gesperrt werden.

Die Straßenbahnlinie 5 und einzelne Fahrten der Straßenbahnlinie 6 werden von Montag, dem 14. Juni 2021 bis zum Freitag, dem 25. Juni 2021 über die Strombrücke umgeleitet.

Folgende Haltestellen in Fahrtrichtung Herrenkrugstraße können deshalb nicht bedient werden:

- Askanischer Platz
- Gartenstraße
- Turmschanzenstraße/Friedensbrücke

Die Gegenrichtung ist nicht betroffen

Glauchau/Stollberg/Chemnitz

City-Bahn sichert Bahn-Anbindung von Glauchau/Meerane nach Leipzig (Meldung vom: 08.06.2021)

-Übernahme der RB 37 und Zusatzleistung zwischen Glauchau und Gößnitz von 13. bis 27. Juni 2021

-Schienenersatzverkehr auf der Strecke St. Egidien – Glauchau am 12. Juni 2021

-7. – 12. Juni 2021: Veränderte Linienführung im Stadtzentrum Chemnitz


Ab 13. Juni 2021 übernimmt die CBC im Auftrag des VMS die Regionalbahnlinie RB 37 zwischen Gößnitz und Glauchau. Die guten Anschlüsse in Gößnitz und Glauchau bleiben erhalten. Für Glauchauer und Meeraner besteht in Gößnitz Anschluss an die S-Bahn nach Leipzig und umgekehrt. Für Meeraner besteht in Glauchau Anschluss in Richtung Chemnitz, Stollberg und Zwickau. Im Zeitraum vom 13. bis 27. Juni 2021 springt die City-Bahn Chemnitz GmbH darüber hinaus zwischen Glauchau – Gößnitz mit Zusatzfahrten für den Regional-Express 1 der Deutschen Bahn ein.

Der Streckenabschnitt ist Teil der Kursbuchstrecke 540 (Altenburg/Zwickau/Glauchau – Gößnitz – Gera), auf welcher wegen Bauarbeiten der Einsatz von SEV erforderlich ist. Auf dem Abschnitt Glauchau – Meerane – Gößnitz kann dieser durch die zusätzlichen Züge vermieden werden. Sie verkehren täglich zwischen 6:00 und 21:00 Uhr im Zwei-Stundentakt ergänzend zu den regulären Fahrten der RB37. Die Fahrgäste werden gebeten, beim Ticketkauf darauf zu achten, dass es sich um eine verbundraumübergreifende Fahrt handelt.
Baumaßnahmen finden außerdem am 12. Juni 2021 zwischen Stollberg und Glauchau statt. Hier verkehrt an diesem Tag das letzte Zugpaar der RB92 als Schienenersatzverkehr.

Im Chemnitzer Stadtzentrum kommt es vom 7. bis 12. Juni 2021 für die Linien C11, C13, C14 und C15 zu einer veränderten Linienführung. Ebenfalls aufgrund von Baumaßnahmen entfällt die Haltestelle „Roter Turm“, die Bahnen verkehren in und aus Richtung Hauptbahnhof über „Stefan-Heym-Platz“ und „Brückenstraße“. Alle veränderten Fahrpläne sind im Internet unter
www.city-bahn.de
zu finden.

Dresden

Weichen auf der Ostra-Allee werden repariert (Meldung vom: 03.06.2021)

Straßenbahnlinien 4 und 46 fahren über Schweriner Straße

Von Montag, dem 7. Juni 2021, 3:45 Uhr bis Montag, den 14. Juni 2021, 3:30 Uhr fahren die Straßenbahnlinien 4 und 46 in beiden Richtungen zwischen Postplatz und Marienbrücke über Schweriner Straße und Könneritzstraße.

Die Haltestelle „Am Zwingerteich“ wird in dieser Zeit nicht bedient.

Grund der eine Woche dauernden Umleitung ist die Reparatur von zwei Straßenbahnweichen, die auf der Ostra-Allee vor dem „Großen Haus“ am Postplatz liegen. Dort werden die Stellvorrichtungen und Weichenzungen ausgetauscht, die nach Jahren intensiven Betriebes nun verschlissen sind. Nach der Reparatur wird auch die Fahrbahndecke der Ostra-Allee, die aus monolithisch verklebten Pflasterblöcken besteht, wiederhergestellt. Die Kosten für die Reparatur betragen rund 100.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) für die laufende Unterhaltung der Infrastruktur bestritten.

Zwickau

Zwickauer Busse und Straßenbahnen: Jetzt gibt‘s Echtzeit-Daten in der Fahrplanauskunft! (Meldung vom: 27.05.2021)

Wann kommt mein Bus? Die Antwort darauf wird jetzt präziser. Denn der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) rüstet seine Partnerunternehmen mit Echtzeit-Auskunft aus.

Nach Chemnitzer Verkehrs-AG und City-Bahn Chemnitz sind nun Busse und Straßenbahnen in Zwickau an der Reihe: "Für zwei Straßenbahn- und zwölf Buslinien sind wir nun in der Lage, den Fahrplan in Echtzeit anzubieten“, sagt Rebecca Schürer, im VMS zuständig für Verkehrssysteme/Datenmanagement.
Wo sind die Daten abrufbar? Ab jetzt auf Anzeigen im Stadtgebiet, auf Computer oder Handy unter www.vms.de/fahrplan. Die Echtzeit wird ebenfalls in der Verbindungsauskunft berücksichtigt.

Rebecca Schürer: „Es ist enorm wichtig für einen attraktiven Nahverkehr, auf die Minute genau zu wissen, wann Bus oder Straßenbahn kommen. So kann sich der Fahrgast frühzeitig auf Fahrplanabweichungen einrichten. In Chemnitz haben wir damit bereits hervorragende Erfahrungen gemacht.“
Nächstes Unternehmen für Umrüstung auf Echtzeitauskunft ist der Regionalverkehr Westsachsen (RVW). Weitere Regionalverkehre folgen.

Technische Grundlage für die Echtzeitauskunft ist das neue computergestützte Betriebsleitsystem (ITCS Mittelsachsen) des VMS. Damit wird auch bargeldloses Zahlen ermöglicht.


Echtzeitauskunft per Handy: VMS-Teamleiterin Rebecca Schürer.
Foto: VMS/Ester

Erfurt

Fahrkartenautomaten werden aus den Stadtbahnen entfernt (Meldung vom: 26.05.2021)

Die EVAG kündigt in einer Medienmitteilung den Beginn des Ausbaus ihrer Automaten in den Stadtbahnen an.

Die Arbeiten erfolgen im Zeitraum vom 1. bis 30. Juni 2021. In der Übergangsphase erhalten alle Bahnen, deren Automaten bereits entfernt sind, einen roten Aufkleber auf den Türen der Bahnen.
Fahrgäste werden gebeten zu beachten, dass in diesen Bahnen ein Einstieg nur mit gültigem Ticket möglich ist.
Wer nun mit der Stadtbahn mitfahren möchte, muss sich entweder im Vorverkauf Fahrscheine besorgen oder nutzt die Automaten an den Haltestellen. Davon gibt es aktuell 55 im Stadtgebiet. Je nach Frequentierung ist geplant, das Automatennetz zu erweitern.

EVAG-Tipp
Ganz einfach funktioniert der Fahrkartenkauf mit der FAIRTIQ-App. Die Vorteile für die Fahrgäste liegen auf der Hand. Nicht nur die lästige Kleingeldsuche entfällt. Die App ermittelt automatisch den günstigsten Fahrpreis und bietet ein Check-in/Check-out-System. Das heißt, per Smartphone können Fahrgäste anzeigen, wann sie in die Bahn ein- und wieder aussteigen.

Abgerechnet wird per Kreditkarte oder Paypal.

Kenntnisse über komplexe Tarifzonen und Ticket-Produkte sind damit nicht mehr nötig – ideal, wenn man nicht nur in Erfurt, sondern auch im Verbund unterwegs ist.

Wer sich bis zum 30. Juni 2021 in der FAIRTIQ-App anmeldet, erhält 3 Euro Starguthaben. Das Codewort lautet: IBDMW2021

Erfurt

Erfurts neue Straßenbahn geht in den Fahrgastverkehr (Meldung vom: 20.05.2021)

Seit vier Wochen dreht sie ihre Runden durch die Stadt. Erkundung der Strecken, Ausbildung der Fahrer und Techniker. Ein straffes Programm was in den letzten vier Wochen abgewickelt wurde. Am Nachmittag des 20. Mai 2021 war es dann soweit: Es erfolgte die erste Fahrt mitgeladenen Gästen des neuen Tramlinks mit der Nummer 801. Mit dabei S. E. der Botschafter der Schweiz, Herr D. Paul Seger, der zur feierlichen Inbetriebnahme des Tramlink nach Erfurt kam.

Die Straßenbahn mit der Nr. 801 ist die erste von insgesamt 14 Bahnen, die künftig in der Landeshauptstadt Erfurt fahren. Ab Anfang Juni ist sie auf der BUGA-Linie unterwegs und verbindet die beiden BUGA-Standorte egapark und Petersberg miteinander.

Ohne die Unterstützung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen hätte die EVAG als Tochterunternehmen der SWE Stadtwerke Erfurt GmbH dieses große Vorhaben nicht stemmen können. Die Förderung beträgt knapp 47 Prozent.


Zur feierlichen Inbetriebnahme des Wagens 801 auf dem EVAG-Betriebshof Magdeburger Allee: Guy Montavon, Honorarkonsul der Schweiz, Íñigo Parra, Geschäftsführer Stadler Rail Valencia S.A.U., Peter Zaiß, Geschäftsführer der SWE Stadtwerke Erfurt GmbH, Jure Mikolčić, CEO Stadler Deutschland, Staatssekretärin Susanne Karawanskij vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein und S.E. der Botschafter der Schweiz, Herr D. Paul Seger (v. l.).


„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Stadler und Kiepe Electric aus Düsseldorf so erfahrene und kompetente Partner für dieses große Projekt gewinnen konnten. Die Integration der längeren Fahrzeuge in unser bestehendes Schienennetz war eine Herausforderung. Umfangreiche Tests waren notwendig, die wir aber gern auf uns genommen haben, denn die Bahnen sind nicht nur aufgrund ihrer größeren Kapazität ein großer Gewinn für Erfurt“, betont Myriam Berg, Vorstand der EVAG. Der Tramlink wird die Erfurter noch komfortabler von A nach B bringen und mit 42 Metern Länge auch deutlich mehr Platz bieten. Bis zu 248 Fahrgäste finden im großzügig gestalteten Innenraum der Fahrzeuge Platz, 102 davon auf Sitzplätzen.

Die technische, wirtschaftliche und betriebliche Unterstützung des europaweiten Vergabeverfahrens für die neuen Bahnen übernahm der TÜV Rheinland. Dessen Experten begleiten auch die Fertigung der Fahrzeuge in Valencia sowie den Prozess zur Zulassung der Fahrzeuge für den Einsatz in Erfurt intensiv.

Ab Juni werden jeden Monat zwei Bahnen geliefert, sodass im November mit der Bahn 814 der letzte der bestellten 14 Tramlinks in Erfurt eintrifft.


Der Tramlink 801 bei Probefahrten auf dem Anger.
Beide Fotos: Jacob Schröter

Sachsen

Zusätzliche Züge mit mehr Platz zu Pfingsten im Einsatz (Meldung vom: 18.05.2021)

Über das Pfingstwochenende sind in Richtung Sächsische Schweiz und ins Osterzgebirge zusätzliche Züge mit mehr Platz unterwegs. „Zusätzlich zu den extra Zügen fahren viele S-Bahnen mit einem fünften Wagen“, sagt Lutz Auerbach, Abteilungsleiter für Verkehr im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „Am Samstag fährt zudem der Saxonia-Express von Leipzig über Dresden direkt bis Schöna.“ Für Ausflüge ins Osterzgebirge ist der WanderExpress im Einsatz und erhöht die Kapazität auf der Müglitztalbahn.

Am Samstag verlässt der Saxonia-Express Leipzig um 8.00 Uhr, erreicht den Dresdner Hauptbahnhof 9.33 Uhr und fährt dann mit Stopps in Pirna, Stadt Wehlen, Kurort Rathen, Königstein, Bad Schandau und Schmilka nach Schöna. Die Rückfahrt startet dort 16.22 Uhr.

Am Pfingstsonntag und Pfingstmontag setzt die S-Bahn Dresden zusätzliche Züge zwischen dem Dresdner Hauptbahnhof und Schöna ein. Ein Zug fährt 9.50 Uhr elbaufwärts, der zweite startet 10.20 Uhr. Zurück nach Dresden kommen die Ausflügler ebenfalls mit den zusätzlichen Bahnen. Ein Zug verlässt Schöna um 16.22, der zweite startet um 16.42 Uhr in Richtung Landeshauptstadt. „Die Zusatzzüge sind besonders für Fahrgäste mit Fahrrädern geeignet, da diese nicht ganz so voll wie die regulären S-Bahn sind“, so Lutz Auerbach.

Für direkte Fahrten ins Osterzgebirge rollt der WanderExpress RE 19 der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB). Der Zug fährt während des gesamten Pfingstwochenendes um 10.05 ab dem Dresdner Hauptbahnhof und erreicht Altenberg um 11.11 Uhr. Die Rückfahrt startet um 17.18 Uhr in Altenberg und ist 18.23 Uhr wieder in der Landeshauptstadt. Mit dem Express stehen so zusätzliche Plätze im Müglitztal zur Verfügung.

Informationen zu Fahrplan und Tarif sowie den aktuellen Regelungen aufgrund der Corona-Pandemie gibt es bei allen Verkehrsunternehmen im VVO, unter www.vvo-online.de und an der VVO-InfoHotline unter 0351 8526555.

Dresden

Historische Dresdner Schwebebahn wird 120 Jahre alt (Meldung vom: 06.05.2021)

Die historische Dresdner Schwebebahn, die seit Generationen am Loschwitzer Elbhang Dresdner und Touristen befördert, wird in diesem Jahr 120 Jahre alt. Die erste Fahrt des technischen Denkmals fand am 6. Mai 1901 statt.

Aufgrund der Pandemie kann das Jubiläum leider nicht standesgemäß gefeiert werden.

Dennoch sind ein individueller Besuch und die Fahrt mit der Bahn auch unter Corona-Einschränkungen möglich. Sie verkehrt täglich von 9:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Bei schönem Wetter gibt es an der Bergstation einen Kaffee zum Mitnehmen. Sobald wieder Gastronomie zugelassen ist, werden auf der Plattform auch die Sitzgelegenheiten aufgebaut. Dann können die Gäste den Ausblick von der hochgelegenen Terrasse noch besser genießen. Außerdem bietet sich der beschauliche Stadtteil Oberloschwitz perfekt für den Sonntagsausflug oder einen Spaziergang an.

„Ich hab‘ das Ding Schwebebahn genannt“
Ende des 19. Jahrhunderts befasste sich der Kölner Ingenieur und Zuckerfabrikant Eugen Langen mit der Entwicklung einer zur Personenbeförderung geeigneten Variante, der in seiner Fabrik verwendeten industriellen Hängebahnen. In einem Brief von 1892 an Wilhelm von Siemens, der sich für die Idee interessierte, schrieb Langen, „Ich hab‘ das Ding Schwebebahn genannt“. Nach dem Prinzip der hängenden Wagen entstanden um die Jahrhundertwende die Schwebebahnen in Wuppertal und Dresden, wobei die Bahn in Wuppertal eine längere Strecke bedient, in der Ebene verkehrt und gut zwei Monate früher in Betrieb genommen wurde. Die Bahn in Dresden fährt dagegen am Berghang und wird durch ein Seil bewegt. Sie gilt heute als die älteste Bergschwebebahn der Welt.

Bau als Geldanlage
Ihre Entstehung verdankt die Dresdner Schwebebahn letztlich dem technischen Ehrgeiz des Dresdner Ingenieurs Bellingrath, der mit Eugen Langen bekannt war. Eher monetäres Interesse hatte dagegen der Hofbuchhändler Warnatz, der maßgeblich zur Finanzierung beitrug. Die bereits 1895 eröffnete Standseilbahn ließ die Grundstückspreise am Weißen Hirsch nämlich in die Höhe schießen. Warnatz wollte deshalb mit Grundstücksspekulationen in Oberloschwitz Geld verdienen. So entstand die 274 Meter lange Bahn am Elbhang, die einen Höhenunterschied von 84 Metern überwindet und so den beschwerlichen Aufstieg nach Oberloschwitz überflüssig macht. Die beiden Wagen hängen noch heute an zwei Fahrschienen, die von insgesamt 33 Stahlstützen gehalten werden. Angetrieben wurde die Bahn zunächst durch eine Dampfmaschine, seit 1909 sorgt ein Elektromotor für die nötige Kraft. Das 390 Meter lange und 38 Millimeter dicke Stahlseil bewegt die Wagen.

Knick rettete Schwebebahn vor Abtransport
Beim Bau der Schwebebahn gab es zahlreiche Hindernisse. Unter anderem konnte das für die Talstation vorgesehene Grundstück Pillnitzer Landstraße Nummer 3 nicht erworben werden, so dass die ursprünglich gerade Trassenführung talwärts gesehen einen Knick nach links bekam. Der Legende nach bewahrte diese abgewinkelte Trasse die Schwebebahn nach 1945 vor dem Abtransport als Reparationsleistung in die Sowjetunion. Dort wollte man angeblich lieber eine gerade Bahn.

Nächste Hauptuntersuchung erst 2023
Als historisches Denkmal braucht die Schwebebahn aufwändige und regelmäßige Pflege. Neben den beiden gesetzlich vorgeschriebenen Revisionen im Frühjahr und Herbst sind in größeren Abständen Wartungsarbeiten notwendig. Eine große Instandsetzung, bei der unter anderem auch die Wagen und Stützen überholt wurden, fand von 1984 bis 1991 statt. Die letzte größere Wartung gab es 2017, als unter anderem das Seil getauscht und eine neue Steuerung eingebaut wurde. Die nächste Hauptuntersuchung ist erst 2023 nötig. Bis dahin soll die Bahn ohne größere Pause fahren.


Die Seilbahn an der Bergstation

Magdeburg

Linie 6 übernimmt den Schienenersatzverkehr (Meldung vom: 05.05.2021)

Die Straßenbahnlinie 6 ist ab 11. Mai 2021 mit stündlichen Zusatzfahrten unterwegs.

Wegen Bauarbeiten wird die Eisenbahnbrücke über die Elbe gesperrt. Die Züge der Linie RE 1 (Magdeburg – Berlin – Cottbus) der Deutschen Bahn können deshalb den Magdeburger Hauptbahnhof teilweise nicht anfahren und enden bzw. starten am Bahnhof Herrenkrug.

Die Straßenbahnlinie 6 (Herrenkrug – Hauptbahnhof – Diesdorf) übernimmt einen Teil des Ersatzverkehrs und stellt Verbindungen zwischen Bahnhof Herrenkrug und den Hauptbahnhof her. Der Umstieg erfolgt direkt an der barrierefreien Straßenbahnhaltestelle Bahnhof Herrenkrug mit Zugang zum Bahnhof.

Vom 11. Mai 2021 bis 3. September 2021 gibt es täglich jede Stunde zusätzliche Fahrten der Linie 6, abgestimmt auf den Fahrplan des RE 1.

Die Zusatzfahrten sind in den Aushangfahrplänen mit Symbolen gekennzeichnet.

Wichtig: Einige Fahrten der Linie 6 finden zwischen den Haltestellen Jerichower Platz und City Carré in abweichender Linienführung über den Nordbrückenzug statt. Damit können Reisende an der Haltestelle „Opernhaus“ in die Straßenbahnlinien 1 (Richtung IKEA), 8, 9 (beide Richtung Neustädter See) und 10 (Richtung Rothensee bzw. Barleber See) umsteigen, um zum Bahnhof Neustadt zu gelangen. Die abweichende Linienführung wird im Aushangfahrplan gekennzeichnet.

Fahrkarten:
Vom 27.3.2021 bis 8.10.2021 werden alle Bahnfahrkarten in der Straßenbahnen der Linie 6 zwischen den Haltestellen „Hauptbahnhof Ost“ und „Bahnhof Herrenkrug“ anerkannt. Zur Anbindung an den Bahnhof Magdeburg-Neustadt gelten DB-Fahrscheine darüber hinaus zusätzlich in den Straßenbahnen zwischen den Haltestellen "Bahnhof Neustadt" und "Opernhaus" bzw. "Alter Markt".

Sachsen-Anhalt

Land kündigt vorzeitig Vertrag für das Nord-Dieselnetz (Meldung vom: 05.05.2021)

Wie der Volksstimme zu entnehmen ist, hat das Land Sachsen-Anhalt das Nord-Dieselnetz (Magdeburg, Harz und Altmark) vorzeitig zum Jahresende 2024 gekündigt.

Hintergrund ist eine Nachforderung von 100 Millionen Euro vom Betreiber, weil dieser mit den vereinbarten Zahlungen nicht hinkommt.
Das Land lehnt dieses ab, da Wettbewerber dagegen Klagen könnten.

Bis 2024 schreibt das Land die Leistungen neu aus. Ob dabei Abellio ausgeschlossen wird, ist derzeit noch offen.

Das Diesel-Südnetz betreibt Abellio bis 2030 weiter. Hier hat das Land angeboten die Pönale (Vertragsstrafen) zu reduzieren, wenn es wegen der umfangreichen Baustellen zu Verspätungen kommt.

Abellio ehält pro Jahr 135 Millionen Euro vom Land. Das Nordnetz hatte Abellio gewonnen, weil es den mit Abstand günstigsten Preis bot.
Durch steigende Personalkosten, scheint die Rechnung von Abellio nicht aufzugehen. Bedingt eines akuten Personalmangels musste auch Abellio auf den teureren GDL-Tarif einschwenken. Das Einstiegsgehalt eines Lokführers etwa kletterte um 14 Prozent auf fast 2900 Euro.

Erfurt

Schienenersatzverkehr auf den Stadtbahn-Linien 2 und 3 (Meldung vom: 27.04.2021)

Aufgrund von kurzfristig notwendigen Gleisbauarbeiten im Bereich Abzweig Wiesenhügel kommt es von Mittwoch, 28. April, 22:35 Uhr, bis Donnerstag, 29. April, 04:35 Uhr, zu Einschränkungen auf den Stadtbahn-Linien 2 und 3/N3. Sie verkehren vom P+R-Platz Messe bzw. Europaplatz kommend bis zur Haltestelle Sozialversicherungszentrum.

Zwischen Sozialversicherungszentrum und Wiesenhügel wird Schienenersatzverkehr eingesetzt. Zwischen Wiesenhügel und Urbicher Kreuz verkehrt die Stadtbahn-Linie 3 mit Anschluss vom bzw. zum Schienenersatzverkehr. Der Umstieg erfolgt an der Haltestelle Färberwaidweg.
Die Fahrten der Stadtbahn-Linie N3 um 02:32 Uhr und 04:02 Uhr ab Urbicher Kreuz zum Europaplatz verkehren planmäßig.

Die Abfahrtszeiten des Schienenersatzverkehr sind im Internet unter www.evag-erfurt.de zu finden. Der Routenplaner sowie die EVAG-App „Erfurt mobil“ zeigen die Fahrzeiten aufgrund der Kurzfristigkeit der Maßnahme nicht an. Für entstehende Unannehmlichkeiten bittet die EVAG ihre Fahrgäste um Verständnis.

Stollberg/Chemnitz

Schienenersatzvekehr auf der Linie C11 (Meldung vom: 16.04.2021)

Aufgrund von Bauarbeiten an der City-Bahn-Strecke verkehrt die
Linie C11 vom 20. April 2021 bis zum 22. April 2021 zwischen Altchemnitz und Stollberg im Ersatzverkehr.

Dabei werden die Haltepunkte zwischen HP Klaffenbach und Altchemnitz vom Ersatzverkehr-Bus nicht bedient. Stattdessen verkehrt auf diesem Abschnitt ein zusätzlicher Kleinbus. Der Haltepunkt „Friedrichstraße“ muss aufgrund von Brückenarbeiten entfallen.

Die Wendestelle in Altchemnitz wird während der drei Tage zum Umsteigepunkt in Richtung Stollberg, Harthau und dem Chemnitzer Hauptbahnhof: „Fahrgäste, die zum Beispiel aus Stollberg kommen und nach Harthau möchten, fahren zunächst mit dem Ersatzverkehr bis nach Altchemnitz und steigen dort in einen Kleinbus um.“ erklärt City-Bahn-Geschäftsführer Friedbert Straube.
„Dieser fährt dann die Haltepunkte „Riemenschneiderstraße“ und „Alte Harth“ an.

Dresden

Leitungsverlegungen am Georgplatz gehen in nächste Phase (Meldung vom: 15.04.2021)

Für die Bauarbeiten der SachsenEnergie AG an der Fernwärmeleitung Georgplatz beginnt am Sonntagabend die nächste Phase. Damit verbunden sind am kommenden Wochenende Arbeiten an Oberleitung und Gleistrasse der Straßenbahn, damit die Wagen aus allen Richtungen zum Dr.-Külz-Ring abbiegen können.

Wochenendsperrung
Von Sonnabend, 17. April 2021, 07:00 Uhr, bis Sonntag, 18. April 2021, 21:00 Uhr
Linie 3 fährt zwischen Bahnhof Neustadt und Hauptbahnhof über den östlichen Stadtring.

Linie 7 fährt zwischen S-Bahnhof Freiberger Straße und Pirnaischer Platz den direkten Weg über Postplatz und Altmarkt.

Die Linien 8 und 9 werden verknüpft.
Von Hellerau verkehren sie als „8“ bis Carolaplatz und weiter als „9“ über Neustädter Markt und Leipziger Straße nach Kaditz.
Im Süden fährt die „8“ von Südvorstadt bis Hauptbahnhof und weiter als „9“ über Lennéplatz nach Prohlis.

Linie 12
Diese Linie wird ebenso wie die „7“ zwischen Postplatz und Pirnaischer Platz über Altmarkt geleitet.

Zwischen Pirnaischer Platz und Hauptbahnhof fahren Busse als Ersatzverkehr, die Haltestelle Prager Straße kann am Wochenende nur mit den Buslinien 62 und 75 erreicht werden.

Die Baustelle
Ab Sonntag, 18. April 2021, 21:00 Uhr werden die Straßenbahnen dann bis voraussichtlich Mitte Mai wie folgt umgeleitet:

Linien 3 & 7
Nehmen zwischen Pirnaischer Platz und Hauptbahnhof einen kleinen Umweg über die Gleisschleife in der Webergasse, so dass sie an der Prager Straße in beiden Richtungen zwei Mal halten.

Linien 8 & 9
Bleiben verknüpft.
Im Norden fährt die „8“ von Hellerau bis Carolaplatz und weiter als „9“ über Neustädter Markt und Leipziger Straße nach Kaditz.
Im Süden fährt die „8“ von Südvorstadt zum Hauptbahnhof und weiter als „9“ über Lennéplatz nach Prohlis.

Die Linie 46 kehrt auf ihren ursprünglichen Fahrtweg über Dr.-Külz-Ring zurück.

Nachdem seit 21. März 2021 zunächst der südlich gelegene Gleisbogen vom Dr.-Külz-Ring zum Hauptbahnhof für die Querung der neuen Fernwärmetrasse gesperrt und teilweise demontiert wurde, wechseln die Bauleute am kommenden Wochenende zur so genannten Nord-Süd-Verbindung. Das heißt, der bisher gesperrt südliche Gleisbogen wird wieder freigegeben. Dafür können ab dem Wochenende keine Bahnen der Linien 3 und 7 direkt vom Pirnaischen Platz zum Hauptbahnhof fahren, sondern müssen zum Dr.-Külz-Ring abbiegen. In der Gleisschleife an der Wallstraße besteht eine Möglichkeit zum Wenden, so dass die Wagen ein zweites Mal an der Haltestelle „Prager Straße“ halten und anschließend am Georgplatz nach rechts Richtung Hauptbahnhof fahren können. An der Station „Prager Straße“ sollten Fahrgäste deshalb unbedingt auf die richtige Zielanzeige am Wagen achten.

Köthen

Sperrung Köthen - Sachsendorf (b Calbe) (Meldung vom: 13.04.2021)

Im Bahnhof Köthen lässt die Landesstraßenbehörde Dessau einen 800-tonnenschwere Ersatzneubau der Straßenüberführung Prosigker Brücke mit zwei Kranen einheben. Aufgrund dieser Brückenbauarbeiten muss auch die Eisenbahnstrecke Köthen — Sachsendorf (b. Calbe) vom 17. April (2 Uhr) bis 19. April (2 Uhr) gesperrt werden.

Auswirkungen auf den Fern- und Nahverkehr
Die Züge der IC-Linie 55 Köln – Hannover – Magdeburg – Leipzig – Dresden werden zwischen Magdeburg und Leipzig über Dessau und Bitterfeld (mit Halten) umgeleitet.
Dadurch entfallen die Halte in Köthen, Halle (Saale) und Flughafen Leipzig/Halle.
In Magdeburg fahren die Züge in Richtung Leipzig wenige Minuten früher ab.

Die Züge der IC-Linie 56 Norddeich Mole – Bremen – Hannover – Magdeburg – Leipzig werden zwischen Magdeburg und Leipzig über Dessau, Bitterfeld und Flughafen Leipzig/Halle (mit Halten) umgeleitet.
Dadurch entfällt der Halt in Köthen.
Die Züge erreichen Leipzig bis zu 25 Minuten später bzw. fahren in Leipzig 25 Minuten früher ab.

Die Regionalzüge der Linie RE 30 Magdeburg — Calbe (Saale) Ost — Köthen — Halle werden zwischen Sachsendorf (b. Calbe) und Halle (S.) Hbf durch Busse ersetzt.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, in der App DB Navigator, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im mdr auf Texttafel 737 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com.

Chemnitz

Drahtseilbahn Augustusburg muss zum TÜV (Meldung vom: 09.04.2021)

Auch in der Corona-Pandemie lässt der Tüv die VMS-Drahtseilbahn nicht hängen. Ab Montag, 12. April 2021, geht das VMS-Team um Tino Groß in den Prüfungsmodus und schließt zwei Wochen.

Das Tüv-Programm für die „Alte Lady“:
Team und Fachleute tauschen einen Teil der 252 Rollen, über die das Drahtseil läuft,
Wartung der kompletten Seilbahnsteuerung,
Frühlingscheck der Bahn und der Stationen,
Bremsprüfung,
Prüfung aller Sicherheitseinrichtungen,
Dienstunterricht.

Planmäßig starten Tino Groß & Team am 24. April 2021, 9 Uhr, in die neue
Saison.

Exakt 110 Jahre alt wird die Drahtseilbahn in diesem Jahr. Für den Beginn der Sommerferien plant der VMS deshalb ein Fest.

Tino Groß: „Wie groß das ausfällt, hängt von der Corona-Lage ab. Wir hoffen auf eine Wanderung, Rostergrill und Getränkestand und vielleicht noch etwas mehr.“

Quelle: Pressemitteilung VMS, 9. April 2021


Drahtseilbahn Augustusburg

Dresden

Gleisreparatur am Carolaplatz (Meldung vom: 07.04.2021)

Wegen einer Gleisreparatur am Carolaplatz, fahren die Straßenbahnen am Wochenende eine Umleitung

Von Freitag, dem 9. April 2021 17:00 Uhr bis Montag, den 12. April 2021 3:15 Uhr werden die Straßenbahnlinien 3, 7 und 8 umgeleitet.
Die Linie 3 fährt in dieser Zeit zwischen Carolaplatz und Bahnhof Neustadt über Neustädter Markt und Antonstraße.
Die Linien 7 und 8 verkehren zwischen Carolaplatz und Albertplatz über Neustädter Markt und Bahnhof Neustadt. Sie stoppen am Albertplatz an den Interimshaltestellen in der Antonstraße.

Grund der Umleitungen am Wochenende sind Reparaturen an den Straßenbahngleisen auf der Albertstraße in Höhe Carolaplatz. Unter der Richtungsfahrbahn vom Carolaplatz zur Köpckestraße werden Schienenbefestigungen, Dämmungsschichten und so genannte Kleineisenteile ausgetauscht. Die Befestigungen sorgen dafür, dass die Bahngleise sicher mit dem Unterbau verbunden sind und dabei Vibrationen bei der Überfahrt von Straßenbahnen dämpfen. Die bisherigen stammen aus dem Jahr 1996 und sind nach Jahren intensiver Befahrung am Ende ihrer Lebensdauer angekommen. Nach der Reparatur wird im Bauabschnitt eine neue Fahrbahndecke für den Autoverkehr aufgebracht, die einige Zeit der Trocknung benötigt.

Autofahrer mit Fahrtrichtung vom Carolaplatz zum Neustädter Markt müssen an der Baustelle mit Einschränkungen rechnen. Spätestens am frühen Montagmorgen sind die Arbeiten beendet. Die Kosten für die Reparatur belaufen sich auf rund 30.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Leipzig

Verkehrsbetriebe erneuern Gleiskurve am Hauptbahnhof (Meldung vom: 18.03.2021)

Gleiserneuerung auf Bahnsteig C und D

In der Goethestraße erneuern die Leipziger Verkehrsbetriebe vom 22. März bis zum 2. Mai 2021 die Gleise von der Richard-Wagner-Straße bis zum Willy-Brandt-Platz sowie an der Haltestelle Hauptbahnhof die Gleise an den Steigen C und D. Für den Straßenbahnverkehr kommt es vom 22. März bis 25. April 2021 zu Änderungen für die Linien 3, 4, 7, 10, 11, 12, 14, 15, 16 und N17 sowie für die Buslinien 89 und 131 und die Nachtbusse.

Straßenbahn
Die Linie 3/3E verkehrt zwischen den Haltestellen Waldplatz und Hofmeisterstraße über Westplatz, Wilhelm-Leuschner-Platz, Augustusplatz und Hauptbahnhof, Wintergartenstraße.

Die Linien 4/4E, 7, 12, 15 und die Nachtstraßenbahnlinie N17 verkehren zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof (Steig A bzw. B) und Augustusplatz mit Umleitung über Georgiring. In Richtung Hauptbahnhof wird die Ersatzhaltestelle im Grimmaischen Steinweg bedient.

Die Linien 10, 11 und 16 verkehren zwischen den Haltestellen Wilhelm-Liebknecht-Platz und Münzgasse, LVZ mit Umleitung über den westlichen Innenstadtring.

Die Linie 14 verkehrt an der Haltestelle Hauptbahnhof über Steig B.

Bus
Die Buslinie 89 verkehrt bis 2. Mai 2021 verkürzt zwischen den Haltestellen Connewitzer Kreuz und Neues Rathaus sowie weiter bis/ab Ersatzendstelle Wilhelm-Leuschner-Platz.

Weitere Infos unter Leipiger Verkehrsbetriebe oder unter 0341 19449.

Erfurt

Schienenersatzverkehr auf der Stadtbahn-Linie 4 (Meldung vom: 08.03.2021)

Die Haltestelle Nibelungenweg (Richtung stadtauswärts) wird vom 12. bis 17. März barrierefrei ausgebaut und in diesem Zeitraum ersatzlos aufgehoben.

In der Zeit von Freitag, 12. März, 21:00 Uhr, bis 15. März, 03:00 Uhr, finden außerdem Gleisbauarbeiten im Bereich der Haltestelle statt. In dieser Zeit ist die Strecke gesperrt, die Stadtbahn-Linie 4 verkehrt nur zwischen Wiesenhügel und Justizzentrum. Zwischen Gothaer Platz und Hauptfriedhof bzw. Flughafen/Airport wird Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Haltestelle Bindersleben kann in dieser Zeit nicht bedient werden.

Zur Gewährleistung der Anschlüsse zwischen Schienenersatzverkehr und Bus-Linie 80, welche derzeit aufgrund von Bauarbeiten zum Flughafen verkehrt, kommt es im Baufahrplan der Bus-Linie 80 zu geringfügigen Verschiebungen der Abfahrtszeiten.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.evag-erfurt.de und in der EVAG-App „Erfurt Mobil“ zu finden. Auch an den Haltestellen wird über Aushänge und Laufschriften informiert.

Dresden

Verkürzung der Linie 3 (Meldung vom: 04.03.2021)

An den Wochenenden 6. und 7. März sowie 13. und 14. März 2021 verkehrt die Straßenbahnlinie 3 jeweils tagsüber in der Zeit zwischen 6:30 Uhr und 17:30 Uhr von Coschütz kommend nur bis zum Bahnhof Neustadt. Von dort geht es weiter per Ersatzbus „EV3“ zum Wilden Mann. Die Fahrpläne der Linie 3 und der Ersatzbusse werden entsprechend angepasst. Richtung Bahnhof Neustadt fahren die Busse vom Wilden Mann kommend ab Liststraße über Fritz-Reuter-Straße und Hansastraße.

Grund der Streckenverkürzung für die „3“ sind Kanaluntersuchungen der Stadtentwässerung Dresden im Bereich der DB-Brücken am Bahnhof Neustadt sowie auf der Hansastraße. Am zweiten Wochenende kommen noch Bodenschürfungen zur genaueren Untersuchung des Untergrundes hinzu. Diese Arbeiten dienen der Vorbereitung des für 2022 geplanten Ausbaus von Straßen und Schienen unter der DB-Brücke sowie der angrenzenden Bereiche der Hansastraße.

Weitere Infos dazu unter www.dvb.de.

Sachsen

Bauarbeiten auf der Sachsen-Franken-Magistrale (Meldung vom: 04.03.2021)

Beginn der nächsten Bauetappe für die Modernisierung des Haltepunkts Dresden-Plauen und die Erneuerung der Eisenbahnbrücken

Die Deutsche Bahn (DB) baut den Haltepunkt Dresden-Plauen barrierefrei um und erneuert die Eisenbahnbrücken Würzburger Straße, Bienertstraße und Altplauen. Am 8. März beginnt dabei die nächste Bauetappe. Damit der Zugbetrieb auch in künftigen Bauphasen weiterrollen kann, baut die DB ein Umfahrungsgleis auf der Ostseite der Gleise ein. Dieses soll am 2. Mai 2021 in Betrieb genommen werden.

Auswirkungen auf den Zugverkehr
Die Baumaßnahmen führen zu Veränderungen im S-Bahn- und Regionalverkehr. So fallen zwischen dem 8. März 2021 und dem 12. April 2021 sowie zwischen dem 23. und 30. April 2021 montags bis freitags zwischen 8.30 und 14.30 Uhr alle Züge zwischen Dresden Hauptbahnhof und Freital Potschappel aus. Für die S-Bahn S 3 fahren Ersatzbusse zwischen dem Hauptbahnhof und Tharandt, für den Regionalexpress RE 3 und die Regionalbahn RB 30 fahren Busse zwischen dem Hauptbahnhof und Freital-Potschappel. Die RE-Züge halten als Ersatz zusätzlich in Freital-Deuben. Während der weiteren Baumaßnahmen müssen bis Juni 2022 die in den Hauptverkehrszeiten fahrenden zusätzlichen Züge der S 3 entfallen, zudem kommt es zu einigen Änderungen im Fahrplan.

Alle Informationen zu den geänderten Fahrplänen und früheren Abfahrtszeiten der Ersatzbusse erhalten die Fahrgäste unter www.bahn.de und www.mitteldeutsche-regiobahn.de sowie unter www.vvo-online.de.

DB informiert während Bürgersprechstunden zu den Bauarbeiten im Abschnitt Böhlen-Werke–Neukieritzsch im April, Juni und August

Die Deutsche Bahn modernisiert die Eisenbahnstrecke zwischen dem Haltepunkt Böhlen- Werke und Bahnhof Neukieritzsch im Rahmen des Ausbaus der Sachsen-Franken-Magistrale. Es werden neue Gleise und Bahnsteige, Oberleitungsanlagen sowie Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik, der Elektrotechnik und der Telekommunikation gebaut und auf den neuesten technischen Stand gebracht. Damit werden auf dem Streckenabschnitt die Voraussetzungen für Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h geschaffen.

Bürgersprechstunden im April, Juni und August
Die Deutsche Bahn steht für Fragen zum Projekt weiterhin im Rahmen von Bürgersprechstunden zur Verfügung. Eine Anmeldung unter 0178-3175224 ist zwingend erforderlich. Diese finden im Gemeindehaus Neukieritzsch (Schulplatz 3, 04575 Neukieritzsch) an folgenden Donnerstagen zwischen 10 Uhr und 13 Uhr statt: 1. April 2021, 10. Juni 2021, 12. August 2021.

Shuttleservice wird wieder aufgenommen
Im Zuge der Erneuerung des Personentunnels in Neukieritzsch hat die DB eine Behelfsbrücke zur Querung der Gleisanlagen eingerichtet. Für Personen mit Mobilitätseinschränkung wurde ein Shuttlebus eingerichtet. Aufgrund der sehr geringen Nachfrage wurde das Serviceangebot vorübergehend eingestellt und wird ab 8. März 2021 werktags zwischen 7 Uhr und 17 Uhr zwischen Alte Poststraße und Markt wieder aufgenommen. Der Bus verkehrt stündlich.

Nacht- und Wochenendarbeiten im März in den Nächten
In den Nächten vom 8. bis 11. März werden jeweils zwischen 22 und 4 Uhr Gleise und Schwellen im Bereich der Ladestraße entladen. Es werden zudem vermehrt Rangierfahren durchgeführt. Hierbei ist mit Lärmbeeinträchtigungen zu rechnen. Zudem sind Arbeiten an diesen Wochenenden erforderlich: 6./7. März, 13./14. März sowie am 20./21. März.

Wochentags ist in der Zeit von 8 Uhr bis 16 Uhr ein Bürgertelefon für Fragen zum Bauvorhaben unter der Rufnummer 0178-3175224 eingerichtet.

Fragen zum Projekt auch unter ostkorridormitte@deutschebahn.com stellen. Weitere Informationen unter www.ostkorridor.de/mitte.

Dresden

Linie 42 bedient ab Montag Stadtbahntrasse nach Pennrich (Meldung vom: 25.02.2021)

Ab Montag, dem 1. März 2021, 7:00 Uhr fahren die Straßenbahnlinien 2 und 7 von Kleinzschachwitz beziehungsweise Weixdorf kommend nur bis zur Gleisschleife Wölfnitz. Weiter in Richtung Pennrich geht es mit der Sonderlinie 42, die zwischen Wölfnitz, Gompitz und Pennrich verkehrt. Stadtauswärts kann an der Haltestelle „Julius-Vahlteich-Straße“ umgestiegen werden, stadteinwärts in der Gleisschleife Wölfnitz. Die Fahrpläne der Linien 2, 7 und 42 werden auf einander abgestimmt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 17. Juli 2021. Unterbrochen werden sie nur zu Ostern, Pfingsten und Himmelfahrt.

Grund der Linienänderung sind Bauarbeiten auf der Stadtbahntrasse zwischen Wölfnitz und Gorbitz. An den Stationen „Kirschenstraße“, „Merianplatz“ und „Schlehenstraße“ werden die abgenutzten Bahnsteige auf Vordermann gebracht. Begonnen wird damit an der Kirschenstraße. Nach dem Umbau sind die Haltestellen auch tauglich für den Einsatz des neuen Stadtbahnwagens. Das erste Neufahrzeug wird zu Probefahrten Ende August in Dresden erwartet. Im Rahmen der Bauarbeiten tauschen die Gleisbauer noch eine verschlissene Weiche auf der Trasse, passen die Gleisgeometrie an und reparieren Schadstellen.

Während der Arbeiten kann immer nur auf einer Seite an der Baustelle vorbeigefahren werden. Eine spezielle Ampel für Straßenbahnen regelt den wechselseitigen Verkehr. Auf der Linie 42 verkehren so genannte Zweirichtungswagen, die auf beiden Seiten Türen zum Ein- und Aussteigen der Fahrgäste haben. So kann im Baustellenbereich unabhängig von der Fahrtrichtung immer auf der jeweils richtigen Seite ausgestiegen werden. Natürlich finden sich an den Bahnsteigen Hinweise, wo die „42“ abfährt. Die vom Straßenbahnhof Gorbitz ausrückenden und in den Bahnhof einrückenden Bahnen können die Baustelle wechselseitig passieren.

In die Umbauten und Reparaturen investieren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) insgesamt etwas mehr als 750.000 Euro. Der Autoverkehr ist von den Bauarbeiten nicht betroffen. Dort gibt es keine Einschränkungen.


Solche Fahrzeuge werden auf der Linie 42 zum Einsatz kommen.

Dresden

Ab Montag: Rückkehr zum durchgängigen 10- Minuten-Takt (Meldung vom: 17.02.2021)

Wegen steigender Fahrgastzahlen kehren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ab Montag, 22. Februar 2021 jeweils Montag bis Freitag tagsüber wieder zum 10-Minuten-Takt auf allen Straßenbahnlinien und den wichtigsten Buslinien zurück. Auch der Schülerverkehr rollt in Abstimmung mit den betroffenen Schulen.

In der letzten Woche hatten die Marktforscherinnen und Marktforscher rund 300.000 Fahrgäste pro Werktag gezählt. Das sind etwa 30.000 mehr als in den Wochen zuvor. Mit der Öffnung der Kindertagesstätten und Grundschulen sowie der teilweisen Öffnung der weiterführenden Schulen in dieser Woche ist mit einem weiteren Anstieg der Nachfrage zu rechnen. Im Februar letzten Jahres hatten die DVB allerdings über 600.000 Fahrgäste pro Werktag gezählt. Wie bei der letzten Angebotserweiterung am 1. Februar 2021 angekündigt, haben die DVB den Fahrgastzuwachs weiter beobachtet und bieten nun mit der Rückkehr zum durchgängigen 10-Minuten-Takt ihren Fahrgästen mehr Platz in den Fahrzeugen. So soll Passagieren ein ausreichend sicheren Abstand zu den Mitfahrenden ermöglicht werden.

Abends und nachts fahren die Bahnen und Busse aufgrund geringer Nachfrage noch nicht das übliche Angebot und auch die Verstärkerfahrten auf einzelnen Linien wie der "62" oder die so genannten Studentenshuttles auf der Linie 3 werden bisher nicht benötigt. Gleiches gilt für den typischen Einkaufsverkehr am Sonnabend. Deshalb bleibt es sonnabends noch beim 15-Minuten-Takt.

Die besonderen Hygienemaßnahmen mit intensiver nächtlicher Desinfektion und zusätzlicher mobiler Desinfektion der Fahrzeuge an den Endpunkten werden durch die DVB fortgesetzt. Ebenso der Stopp aller Busse und Straßenbahnen tagsüber an jeder Station und das Öffnen der Türen für einen intensiven Luftaustausch im Wagen.

Genaue Information zu den einzelnen Fahrten finden Fahrgäste auf der DVB-Homepage www.dvb.de. Auskünfte erhält man telefonisch bei der Hotline 0351 – 8571011 oder mobil per Handy-App.

Die DVB-Servicepunkte und das Kundenzentrum bleiben aus Gründen des Infektionsschutzes weiterhin geschlossen.

Sachsen-Anhalt

Fahrplan 2022 im Entwurf: Anregungen der Fahrgäste gefragt (Meldung vom: 15.02.2021)

Die Entwürfe für den Fahrplan 2022 stehen ab sofort im Internet unter www.mein-takt.de. Geplant sind neue S-Bahn-Verbindungen von Halle zur Lutherstadt Eisleben und von Halle-Nietleben nach Leipzig. Die Fahrgäste haben bis 28. Februar 2021 Gelegenheit, sich zu den Zug- und Buslinien des Landesnetzes für die am 12. Dezember 2021 in Kraft tretenden Fahrpläne zu äußern. Die Nahverkehrsservicegesellschaft Sachsen-Anhalt (NASA) übt diese Praxis seit über 10 Jahren und konnte so vielfach Fahrgastwünsche berücksichtigen. So wurde zum Beispiel zum Dezember 2020 eine abendliche Angebotslücke zwischen Halle und Halberstadt geschlossen.

Geplante Änderungen im Bahn-Landesnetz sowie Baumaßnahmen 2022 im Überblick:

S-Bahn Halle

Neue Direktverbindungen aus den Stadtteilen Neustadt und Südstadt nach Leipzig: Die S 3 fährt ab Hauptbahnhof künftig weiter nach Halle-Nietleben täglich alle 30 Minuten.

Zwischen Hauptbahnhof und Halle-Trotha pendelt täglich stündlich die S 47 mit Anschluss zur S 5X/S 5 über den Flughafen nach Leipzig.

Neu im S-Bahn-Netz: Halle – Lutherstadt Eisleben
- S-Bahn-Angebot und mehr Verbindungen: Die bisherigen RB-Angebote (RB 75) zwischen Halle (Saale) Hbf und Lutherstadt Eisleben fahren künftig als S 7 (Einzelfahrten bis Sangerhausen)
- Verdopplung des Angebotes am Wochenende: S 7 fährt täglich stündlich
- Aus Richtung Lutherstadt Eisleben werden im Stadtgebiet Halle künftig auch die Stationen Südstadt und Silberhöhe bedient (bislang nur stadtauswärts möglich)

S 3: Sperrung Schkeuditz – Leipzig-Slevogtstraße mit Schienenersatzverkehr 15. April – 10. Juli 2022

Halberstadt – Aschersleben – Könnern <> Leipzig
Anschluss in Halle (Saale) Hbf zwischen RE 4/24 und S 5X wird nach Beendigung baubedingter Fahrzeitverlängerungen künftig wieder in beiden Fahrtrichtungen bahnsteiggleich angeboten

Halle – Merseburg – Weißenfels – Naumburg – Jena / – Erfurt
Baumaßnahmen in den Bahnhöfen Großkorbetha und Bad Kösen sowie im Abschnitt Weißenfels – Naumburg erfordern zu unterschiedlichen Zeiten Fahrplananpassungen und verursachen Ausfälle.
Unter anderem Ausfall der RB 20/RB 25 zwischen Naumburg (Saale) Hbf und Weißenfels im Zeitraum 20. Februar – 15. April 2022

Stendal – Wittenberge
Neuer Haltepunkt Stendal Hochschule: Inbetriebnahme Mitte des Jahres 2022 geplant
Sperrung der Elbbrücke Wittenberge mit Schienenersatzverkehr Osterburg – Wittenberge 29. Januar – 01. April 2022

Magdeburg – Braunschweig
Sperrung Braunschweig Hbf – Schandelah mit Schienenersatzverkehr sowie veränderte Fahrzeiten Schandelah – Magdeburg Hbf vom 15. Oktober bis 10. Dezember 2022

Geplante wichtige Änderungen im Bus-Landesnetz 2022 im Überblick:

Aufgrund der kürzeren Planungsvorläufe im Busverkehr liegen noch keine fertigen Fahrplanentwürfe vor. Derzeit werden folgende Änderungen geprüft:
Neue Linie X 2 Lutherstadt Wittenberg <> Bad Belzig: Start eines vierjährigen Probebetriebs voraussichtlich ab 10. Mai 2021
131 Merseburg <> Leipzig: Die Linie verkehrt ab dem 1. März 2021 montags bis samstags in der Regel wieder stündlich statt halbstündlich. Grund sind Finanzierungsprobleme bei Projektpartnern, da auch coronabedingt die Nachfrageentwicklung nicht den Erwartungen entsprach.
450 Stolberg <> Berga-Kelbra: soll künftig bereits ab Sangerhausen über Tilleda, Berga-Kelbra und den Stolberger Marktplatz bis nach Breitenstein verkehren
Neue Linie Aken <> Dessau: Derzeit laufen Abstimmungen zur Einführung einer neuen Landeslinie.
844 und 850 Zeitz <> Meuselwitz und Zeitz <> Hohenmölsen: Vorgesehen sind veränderte Linienführungen unter Einbeziehung des Industrieparks Zeitz mit einer zusätzlichen Linie. Geprüft wird eine Durchbindung nach Altenburg in Thüringen.

Naturgemäß können nicht alle Wünsche erfüllt werden. Das Geld ist begrenzt, und an vielen Stellen schränkt auch die Infrastruktur die Möglichkeiten der Fahrplangestaltung ein. Umso wichtiger ist es, die Bedürfnisse der Menschen zu kennen, damit die richtigen Entscheidungen getroffen werden können. So tragen jedes Jahr Hinweise und Kritiken zu Verbesserungen im Fahrplan bei.

Erfurt

Seit Samstag fahren alle Bahnen wieder nach Fahrplan. (Meldung vom: 15.02.2021)

Die Linien 1, 3, 4 und 6 fahren auf ihrem regulären Linienweg.

Die Linie 5 fährt seit Samstag Zoopark - Lutherkirche/SWE - Anger - Langer Brücke/Karl-Marx-Platz.

Die Linie 2 fährt P+R Messe - Brühler Garten - Anger (gegenüber Hugendubel) - Domplatz Süd. Es besteht zwischen Busbahnhof und Marcel-Breuer-Ring weiterhin Schienenersatzverkehr (SEV). Die Fahrpläne für den SEV gibt es im Internet unter www.evag-erfurt.de

Auf der Linie 2 haben sich die Platten zwischen den Gleisen aufgrund des Frostes gehoben. Diese werden derzeit entfernt. Nach aktueller Lage benötigen wir für das Entfernen der Platten bis Ende dieser Woche. Wir informieren bei Neuigkeiten.

Unsere Bus-Linien fahren schon seit vergangener Woche wieder nach Plan. Nur bei wenigen Bus-Linien können einzelne Haltestellen nicht angefahren werden. Auf unserer Internetseite www.evag-erfurt.de sind alle Linien vermerkt, bei denen es noch Änderungen gibt.

Bitte beachten: Die Linien 9, 51 und 60 fahren im Abendverkehr derzeit noch nicht wieder über den Anger.

Erfurt

Änderungen bei der Linie 2 und Linie 5 ab 13. Februar 2021 (Meldung vom: 12.02.2021)

Wie die Erfurter Verkehrsbetriebe bekannt geben, wird ab 13. Feburar 2021, Betriebsbeginn, der Linienverkehr der Linien 2 und 5 getrennt.

Linie 2: P+R Messe über Brühler Garten - Anger (Haltestelle gegenüber von Hugendubel) - Fischmarkt zum Domplatz.

Zischen Busbahnhof und Marcel-Breuer-Ring besteht weiterhin Schienenersatzverkehr. Eine Prognose wie lange dieser noch andauert, wurde nicht gegeben.

Linie 5: Zoopark – Lutherkirche/SWE – AngerLange Brücke/Karl-Marx Platz.

Mit dieser Trennung können die Abfahrtszeiten an den Dynamischen Fahrgastinformationen und der EVAG-App angezeigt werden.

Immer informiert
Die Internetseite der EVAG ist aktuell – hier können Fahrgäste sich zum Stand von Bus- und Stadtbus-Linien informieren (www.evag-erfurt.de).
Wie in den letzten Tagen informieren die Verkehrsbetriebe dazu auf allen Kanälen – Facebook, Twitter EVAG_direkt, EVAG-App Erfurt mobil.

Erfurt

Stadtverkehr aktuell (Stand: 9.2.2021, 16:445 Uhr) (Meldung vom: 09.02.2021)

Die Kollegen der EVAG sind weiterhin aktiv, um den Nahverkehr wieder zu normalisieren. Die Bus-Linien werden wieder bedient.

Die Buslinie 65 ist vorerst eingestellt, dabei handelt es sich um einen kleinen Quartierbus, der durchs Wohngebiet Am Herrenberg fährt.

Beim Stadtbahnverkehr haben wir den Verkehr erweitern können. In der EVAG-App werden wieder alle Abfahrtszeiten für die Busse angezeigt. Für die Stadtbahnen ist das noch nicht möglich.

Die Linie 1 verkehrt nicht. Durch die Anbindung der Bus-Linie 9 ist das Rieth aber angeschlossen. Die Busse verkehren ab Salinenstraße bis zur Haltestelle Rieth und zurück zum Nordbahnhof und danach weiter wie Linienführung.

Auf der Linie 2 besteht eine Verbindung zwischen P+R-Platz Messe und Anger. Die Bahn fährt weiter über Domplatz bis Europaplatz. Wir haben 15-Minuten-Takt. Zwischen Marcel-Breuer-Ring und Busbahnhof besteht Schienenersatzverkehr. Die Wiederaufnahme des Stadtbahnverkehrs auf diesem Ast wird allerdings noch bis Mitte oder Ende nächster Woche dauern.

Die Linie 3 verkehrt zwischen Urbicher Kreuz und Stadion Ost und Wiesenhügel. Darüber hinaus besteht eine Verbindung zwischen Europaplatz – Domplatz – Anger – P+R-Platz Messe. Die Bahnen verkehren ungefähr im 15-Minuten-Takt.

Die Linie 4 verkehrt nur zwischen Stadion Ost und Wiesenhügel. Zwischen Gothaer Platz und Büropark Airfurt wird Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Die Linien 5 und 6 verkehren aktuell nicht. Zwischen Haltestelle Anger und Haltestelle Riethstraße kann der Pendelverkehr zwischen Europaplatz – Domplatz – Anger – P+R-Platz Messe genutzt werden. Vom Roten Berg kommend empfehlen wir die Bus-Linie 30 bis Rieth und dann die Bus-Linie 9 in Richtung Nordbahnhof und weiter bis Busbahnhof, um in die Stadt zu kommen.

Quelle: Pressemitteilung der EVAG Erfurt

Aktuell

Kollision eines trilex mit LKW in Neusalza-Spremberg (Meldung vom: 09.02.2021)

Am 9. Februar 2021 gegen 13 Uhr kollidierte ein trilex-Zug an einem beschrankten Bahnübergang in Neusalza-Spremberg mit einem LKW.
Personen kamen dabei zum Glück nicht zu Schaden. Beide Fahrzeuge wurden durch den Aufprall stark beschädigt. Polizei, Feuerwehr und die Notfallmanager von trilex und DB sind vor Ort und haben die Untersuchungen zur Unfallursache aufgenommen.

Die Strecke Zittau-Dresden ist derzeit zwischen Ebersbach und Wilthen gesperrt. Es ist damit zu rechnen, dass die Streckensperrung noch bis in die Abendstunden andauert.

Es wurde Busnotverkehr für die Reisenden eingerichtet. Der Triebwagen ist voraussichtlich nicht mehr selbst fahrfähig und muss in die Werkstatt überführt werden. Dort wird in den nächsten Tagen auch die Schadenshöhe ermittelt.

Magdeburg

Ersatzverkehr für Linie 9 zwischen Leipziger Chaussee und Reform (Meldung vom: 04.02.2021)

Wegen Reparaturarbeiten an der Oberleitung der Straßenbahn wird der Streckenabschnitt zwischen Leipziger Chaussee und Reform für die Straßenbahnen der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) gesperrt. Die Linie 9 fährt verkürzt.

Die MVB spannt die Fahrleitung der Straßenbahn im Bereich Planetenweg / Leipziger Chaussee neu und behebt damit einen Unfallschaden aus dem letzten Jahr.

Die Arbeiten finden am Samstag, den 6. Februar 2021 und Sonntag, den 7. Februar 2021 statt.

Die MVB richtet in diesem Zeitraum einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Folgende Linienänderungen werden erforderlich:

Linie 9: Neustädter See – Leipziger Chaussee
Die Linie 9 verkehrt verkürzt und endet bereits an der Haltestelle Leipziger Chaussee.

SEV: Leipziger Ch. – Reform ü. Pallasweg – Leipziger Ch. &
Leipziger Ch. – Reform ü. Kirschweg – Leipziger Ch.


Als Ersatz fahren zwei Buslinien im Ringverkehr zwischen Freibad Süd, Leipziger Chaussee und Reform (Werner-Seelenbinder-Straße).

Fahrgäste mit Zielen entlang der Leipziger Chaussee und Flugplatz können an der Haltestelle (H) Leipziger Chaussee in den SEV umsteigen.

Fahrgäste, die direkt in das Wohngebiet Reform möchten, können bereits an der Haltestelle (H) Freibad Süd in den SEV umsteigen. Die Bushaltestelle befindet sich in Höhe des Eingangs des Freibads.

Fahrweg Schienenersatzverkehr:
Route 1: Freibad Süd – Reform (W.-Seelenbinder-Str.) – Salbker Chaussee – Flugplatz - Leipziger Chaussee – Freibad Süd

Route 2: Freibad Süd – Leipziger Chaussee - Flugplatz – Salbker Chaussee – Reform (W.-Seelenbinder-Str.) – Freibad Süd

Die Busse bedienen alle Ersatzhaltestellen auf der Leipziger Chaussee am Straßenrand. Es werden alle Unterwegshaltestellen bedient. Zusätzlich werden Ersatzhaltestellen im Neptunweg eingerichtet.

Die Straßenbahnhaltestellen Merkurweg, Bördepark-Ost und Endstelle Reform können nicht bedient werden.

Erfurt

EVAG erweitert Fahrplanangebot zum 8. Februar 2021 (Meldung vom: 03.02.2021)

Das Schulverwaltungsamt hat mitgeteilt, dass ab der kommenden Woche wieder mit höheren Schülerzahlen in Notbetreuung und Präsenzunterricht zu rechnen ist.
Um die Beförderung sicher stellen zu können, wird ab dem 8. Februar 2021 montags bis freitags bei der Stadtbahn der 10-Minuten-Takt wieder aufgenommen. Da noch nicht alle Schulen und Kitas wieder geöffnet haben, kommen vorerst auf den Stadtbahn-Linien 2, 4 und 5 in den sogenannten Morgenspitzen keine zusätzlichen Fahrten zur Verdichtung zum Einsatz. Sollten hier Änderungen notwendig werden – die EVAG analysiert die Fahrgastzahlen täglich – wird der Fahrplan umgehend angepasst, spätestens, wenn alle Schüler wieder zur Schule dürfen.

Auch im Busverkehr wird der Standardschulfahrplan wieder aufgenommen. Dennoch ist der Erfurter ÖPNV noch ein kleines Stück von der Normalität entfernt: So bleibt es an Freitagen im Abend- und Nachtverkehr ab 22:00 Uhr vorerst bei den derzeitigen Reduzierungen im Fahrplanangebot bei Bus und Bahn. Samstags gilt ebenfalls der reguläre Fahrplan. Ab 22:00 Uhr gibt es aber auch hier ein eingeschränktes Angebot.

Fahrgäste finden ab Ende der Woche im Internet unter www.evag-erfurt.de die Fahrpläne, auch die EVAG-App „Erfurt mobil“ bietet alle Informationen auf einen Blick. Wer die Fahrpläne nicht online abrufen kann, wendet sich bitte an das Service-Telefon 0361 19449. Die Mitarbeiter geben gern Auskunft.


Dresden

Größeres Platzangebot für mehr Abstand und bessere Verteilung (Meldung vom: 28.01.2021)

Ab Montag, dem 1. Februar 2021, verdichten die DVB wochentags in der Hauptverkehrszeit von 6:45 Uhr bis 8:30 Uhr sowie 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr ihre Linien 2, 3, 7, 41, EV11, 61, 62 und 65 auf einen Zehn-Minuten-Takt. Ebenso werden in dieser Zeit zusätzliche Fahrten auf der Linie 4 auf dem Abschnitt zwischen Tolkewitz und Radebeul Ost sowie der Linie 64 zwischen Kaditz und Striesen angeboten. Alle anderen Linien verkehren weiter wie bisher.

„Über die in den Fahrzeugen vorhandenen Fahrgastzählsysteme haben wir einen präzisen Überblick über die Auslastung unserer Fahrzeuge. Mit den Zusatzfahrten vergrößern wir die Platzkapazität genau dort, wo wir in den Spitzenzeiten zuletzt noch höhere Fahrgastzahlen registriert haben.“, so DVB-Vorstand für Betrieb und Personal Lars Seiffert.

Aktuell sind werktäglich rund 260 Tausend Fahrgäste im DVB-Liniennetz unterwegs. Vor der Covid-Pandemie waren es mehr als 600 Tausend Passagiere pro Tag. Dennoch offenbarten die Zählungen bei einigen Fahrten im Berufsverkehr eine Auslastung, die den Empfehlungen der Politik nach Wahrung größtmöglicher Abstände auch im ÖPNV noch nicht vollends entsprachen. Durch die jetzt zusätzlich angebotenen Fahrten haben die Fahrgäste vor allem auf den notwendigen Wegen von und zur Arbeit mehr Platz in den Wagen und können sich besser separieren.

„Wir sehen die unverändert großen Unsicherheiten bei der Entwicklung der Pandemie. Die klare Aufforderung von Bund und Freistaat Sachsen geht dahin, derzeit alles für eine Reduzierung von Kontakten zu unternehmen. Wir folgen mit unserer Angebotserweiterung den Erwartungen der Politik, zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung beizutragen und noch mehr Platz in unseren Fahrzeugen anzubieten“, erläutert DVB-Vorstand für Finanzen und Technik Andreas Hemmersbach die Entscheidung. „Damit verbunden ist aber auch die Hoffnung auf eine finanzielle Kompensation der dadurch notwendigen Aufwendungen.“

Die besonderen Hygienemaßnahmen wie die intensive nächtliche Desinfektion und die zusätzliche mobile Desinfektion der Fahrzeuge an den Endpunkten wird durch die DVB fortgeführt. Ebenso bleibt der Stopp aller Busse und Straßenbahnen tagsüber an jeder Station und das Öffnen der Türen für einen intensiven Luftaustausch im Wagen. Zudem besteht seit dem 28. Januar die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Schutzmaske auch im ÖPNV.

Genaue Information zu den einzelnen Fahrten finden Fahrgäste auf der DVB-Homepage www.dvb.de sowie der Handy-App m.dvb.de. Telefonische Auskünfte erhält man bei der Hotline 0351 – 8571011. Die DVB-Servicepunkte und das Kundenzentrum müssen aus Gründen des Infektionsschutzes weiterhin geschlossen bleiben.

Dresden

Letztes Nadelöhr auf Linie 2 wird beseitigt / Ab Montag Gleisbauarbeiten auf der Steinbacher Straße (Meldung vom: 21.01.2021)

Am Montag, dem 25. Januar 2021, 4:00 Uhr beginnen auf der Steinbacher Straße zwischen den Haltestellen „Chamissostraße“ und „Hebbelplatz“ Gleisbauarbeiten der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Gemeinsam mit der Stadt Dresden und Versorgungsunternehmen werden dort bis voraussichtlich 31. Juli 2021 Schienen und Fahrbahndecken sowie der unterirdische Kanal des Weidigtbaches erneuert. Gleichzeitig wird damit das letzte Nadelöhr für den Einsatz der neuen Stadtbahnwagen auf der Linie 2 beseitigt.

Umleitung für Linien 2, 6 und 11

Um die Durchlassfähigkeit der Kesselsdorfer Straße während der Bauzeit trotz der dann zusätzlich verkehrenden Linie 2 zu gewährleisten, haben die DVB-Planer die Baulinien 41 und 46 eingeführt. Dafür entfallen die Linien 6 und 11. Die „41“ kommt vom Waldschlößchen und endet an der „Cottaer Straße“. Anschließend wenden die Züge im Logistikzentrum an der Semmelweisstraße. Dafür werden Zweirichtungsfahrzeuge, also Bahnen mit einer Fahrerkabine auf jeder Seite, benötigt. Diese verkehren wegen der Bauarbeiten an der Wilhelminenstraße auf der Linie 11 und werden jetzt mit dem Streckenteil der Linie 6 zur Cottaer Straße verknüpft. Die „46“ übernimmt die anderen Abschnitte der „6“ und „11“.


Ab Montag ergeben sich daher folgende Umleitungen im DVB-Liniennetz:

Linie 2:Umleitung zwischen den Haltestellen „Cottaer Straße“ und „Amalie-Dietrich-Platz“ über Tharandter Straße, Kesselsdorfer Straße und Julius-Vahlteich-Straße.

Linien 6 und 11:Entfallen. Sie werden durch die Linien 41 und 46 ersetzt.

Linie 41:Verkehrt vom Waldschlößchen (Anschluss an EV Linie 11) über Bahnhof Neustadt, Marienbrücke, Bahnhof Mitte zur Haltestelle „Cottaer Straße“.

Linie 46:Fährt von Niedersedlitz wie die Linie 6 über Schillerplatz, Albertplatz, Bahnhof Neustadt, Marienbrücke und weiter wie die Linie 11 über Postplatz, Hauptbahnhof Nord, Lennéplatz nach Zschertnitz.

EV2: Als Ersatzverkehr für die Linie 2 verkehren Busse von der Haltestelle „Cottaer Straße“ über Pennricher Straße und Cotta zum „Amalie-Dietrich-Platz“


Linie 2 wird wieder zur Pilotlinie

Als Mitte der 1990er Jahre die Linie 2 zur Pilotlinie avancierte, ging es um eine beispielhafte Stadtbahnlinie mit hohem Anteil eigener Gleistrassen. Durch den geplanten Einsatz der neuen breiteren Stadtbahnwagen könnte die Linie 2 erneut zur Pilotlinie werden. Allerdings müssen dafür noch die fehlenden 615 Meter Gleis auf der Steinbacher Straße, die zuletzt 1998 und damit vor über 20 Jahren erneuert wurden, etwas auseinanderrücken. Unter der stadteinwärts gelegenen Fahrbahn baut die Stadtentwässerung Dresden außerdem einen leistungsfähigeren Abwasserkanal ein, die DREWAG zieht dort neue Leitungen. Besondere technische Herausforderung ist die Kanalerneuerung des unterirdisch kreuzenden Weidigtbaches. Zur besseren Stromversorgung der Straßenbahn erhält der Abschnitt im Bereich des Hebbelplatzes neue Bahnstromkabel und neuen Fahrdraht. Die öffentliche Beleuchtung wird an den vorhandenen Masten modernisiert. Außerdem werden die Stationen „Chamissostraße“ und „Hebbelplatz“ an die Maße des neuen Stadtbahnwagens angepasst. Der Straßenbau findet von Bordstein zu Bordstein statt. Die Bäume entlang der Steinbacher Straße bleiben erhalten, ihre Stämme bekommen vor Baubeginn einen Schutz. Die Kosten für die Baustelle belaufen sich für die DVB auf insgesamt 3,6 Millionen Euro, der Freistaat Sachsen beteiligt sich daran mit rund zwei Millionen Euro.

Kein Durchgangsverkehr auf Steinbacher Straße

Während der Bauarbeiten ist die Steinbacher Straße zwischen Hölderlinstraße und Hebbelplatz für den Durchgangsverkehr gesperrt. Einseitige Zufahrten für Rettungsfahrzeuge und Anwohner bleiben immer offen. Allerdings können Autos nicht mehr auf der Steinbacher Straße, sondern nur in der Umgebung geparkt werden.

Der Autoverkehr wird stadtauswärts über Hölderlinstraße und Weidenthalstraße umgeleitet, stadteinwärts geht es über Grillparzer Straße, Leutewitzer Straße, Lübecker Straße und Rudolf-Renner-Straße. Zu diesem Zweck wurden die notwendigen Abschnitte der Umleitungsstrecken bereits 2020 ertüchtigt.






Erfurt

Schienenersatzverkehr auf den Stadtbahnlinien 3 und 4 (Meldung vom: 15.01.2021)

Aufgrund von Gleisarbeiten in der Kranichfelder Straße kommt es im Januar in den Nachtstunden zu Einschränkungen auf den Stadtbahnlinien 3 und 4. Die Schweiß- und Schleifarbeiten erfolgen in den Nächten vom 20. bis zum 23. Januar sowie vom 25. bis 30. Januar jeweils zwischen 20:20 Uhr und 4:20 Uhr. Fahrgäste und Anwohner werden um Verständnis gebeten.

In diesen Zeiträumen verkehren die Stadtbahnlinien 3 und 4 nur bis Haltestelle Stadion Ost, die als Umsteigepunkt zwischen Stadtbahn und Schienenersatzverkehr fungiert. Die Busse fahren zwischen
Stadion Ost und Urbicher Kreuz über Wiesenhügel in beide Fahrtrichtungen. Für die Stadtbahnhaltestellen Melchendorf, Melchendorfer Markt, Drosselberg und Katholisches Krankenhaus werden Ersatzhaltestellen angefahren.

Die Baufahrpläne sind ab 18. Januar im Internet unter www.evag-erfurt.de und in der EVAG-App „Erfurt Mobil“ zu finden. Auch an den Haltestellen wird informiert, über Aushänge und Laufschriften.

Sachsen

Eine Karte für die Eisenbahn in ganz Sachsen (Meldung vom: 12.01.2021)

Verkehrsverbünde bieten Überblick für den gesamten Freistaat

Die fünf sächsischen Verkehrsverbünde haben ihren gemeinsamen Schienennetzplan auf den neuesten Stand gebracht. „Eisenbahnen in Sachsen“ bietet einen Überblick über alle Bahn-Strecken im Freistaat sowie Informationen zu Tarifen und Kontaktmöglichkeiten. Die kompakte Karte ist ab sofort bei allen Verkehrsverbünden und den Servicestellen kostenfrei erhältlich und hängt an Bahnhöfen und in den Zügen aus.

Auf der Rückseite der Karte finden sich Informationen zu den Verkehrsverbünden und Hinweise zu günstigen Tickets. Auf der Karte zeigen die Verbünde wofür sie stehen und was ihre Aufgabe ist: Busse und Bahnen in ihren Gebieten besser zu verknüpfen und mit einem Ticket alles fahren zu können. Für Fahrten durch den ganzen Freistaat gibt es eine Auswahl an Fahrkarten, die kurz erläutert wird. Für umfassende Informationen sind alle Kontaktdaten der Unternehmen und Verbünde angegeben. So wird das Umsteigen auf Bus und Bahn in ganz Sachsen einfacher und übersichtlicher, denn auf den Gleisen ist es bunt geworden: Heute sind in Sachsen 14 Bahngesellschaften unterwegs. Von A wie Abellio über D wie DB Regio bis V wie Vogtlandbahn.

Die Eisenbahn-Karte unterstreicht die enge Zusammenarbeit der Verbünde: Neben der Netzkarte kooperieren die Verbünde beim landesweiten AzubiTicket, den SchülerFreizeitTickets und FerienTickets sowie bei der Vermarktung der PlusBus-Linien. Zudem entwickelt das, beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) angesiedelte, Kompetenzcenter Sachsentarif in enger Zusammenarbeit aller Verbünde und dem Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) einen einheitlichen Dach-Tarif für ganz Sachsen.

Alle Informationen zu Fahrplänen und Tarifen gibt es bei den sächsischen Verkehrsverbünden und Bahnen und im Internet unter www.mdv.de, www.vms.de, www.vvo-online.de, www.vogtlandauskunft.de und www.zvon.de.

Magdeburg

Eröffnung Waschauer Straße (Meldung vom: 15.12.2020)

Nur 5 Minuten von Warschau nach Wien: MVB nimmt neue Straßenbahnstrecke in Betrieb

Ab morgen rollt’s: Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) nimmt die Neubaustrecke Warschauer Straße – Raiffeisenstraße in Betrieb. Damit ist die Straßenbahnquerspange von Europa-, West- und Südring, Wiener Straße und Warschauer Straße geschlossen.

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, dem MVB-Aufsichtsratsvorsitzenden und Bürgermeister und Beigeordneten für Finanzen und Vermögen Klaus Zimmermann, sowie dem Intendanten Michael Kempchenvom Puppentheater Magdeburg, hat MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel die Bedeutung des Lückenschlusses im Straßenbahnnetz an der neuen Straßenbahnhaltestelle S-Bahnhof Buckau / Puppentheater anlässlich der Inbetriebnahme der Straßenbahnneubaustrecke gewürdigt.

Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg, dazu: „Die Straßenbahnneubaustrecke durch die Warschauer Straße und Raiffeisenstraße ist ein herausragendes Verkehrsprojekt. Mit ihr ist die langgehegte Idee, eine starke Ost-West-Verbindung mit der Straßenbahn zu schaffen, Wirklichkeit geworden. Die Stadtteile rücken näher zueinander und ein weiterer Schritt in Richtung Mobilitätswende in Magdeburg ist geschafft. Gleichzeitig können sich auch die Anwohner über die sanierten Straßenzüge mit modernen Verkehrsanlagen freuen. Ich bin mir sicher, dass viele Bürgerinnen und Bürger von der neuen Trasse begeistert sein werden.“

Die neue Straßenbahntrasse schließt eine Lücke im Magdeburger Straßenbahnnetz und verbindet die bestehenden Strecken in der Leipziger Straße und in der Schönebecker Straße miteinander. Zudem ist die Trasse die direkte Verlängerung vom Europa-, West-, Südring sowie Wiener Straße und damit wichtiger Teil der Ost-West-Querverbindung der Straßenbahn.

Birgit Münster-Rendel, Geschäftsführerin der MVB, sagt: „Ab sofort ist unser Straßenbahnnetz noch dichter. Ich danke allen Projektbeteiligten, vom Bauarbeiter über Planer bis zum Ingenieur, für die herausragenden Leistungen. Ich bedanke mich auch beim Bund und beim Land Sachsen-Anhalt, die den Netzausbau finanziell fördern – ohne diese Förderung wäre es nicht möglich, die Verkehrswende voranzubringen. Ich lade alle Magdeburgerinnen und Magdeburger ein, die neue Strecke zu testen und sich selbst ein Bild zu machen, wie wenig Zeit die Straßenbahnen von der Warschauer Straße zur Wiener Straße bis zum Südring benötigen“.

Klaus Zimmermann, Aufsichtsratsvorsitzender der MVB und Bürgermeister und Beigeordneter für Finanzen und Vermögen der Landeshauptstadt Magdeburg erinnert an die Strapazen, die mit Bauarbeiten einhergehen: „Mit dem heutigen Tag ist ein großer Kraftakt geschafft. Mit dem wichtigen Streckenausbau für die Straßenbahn können gleichzeitig bedeutende Verbindungen für alle Verkehrsteilnehmer wieder freigegeben werden. Auch wenn noch nicht alle Bauarbeiten abgeschlossen sind, tritt eine spürbare Erleichterung ein“.

Michael Kempchen, Intendant des Puppentheaters Magdeburg, stimmt zu: „Trotz erheblicher Probleme in den vergangenen Monaten, freue ich mich, dass die Baumaßnahmen im Zeitrahmen geblieben sind und wir nun eine moderne Verkehrsanbindung und eine eigene Straßenbahnhaltestelle vor unserer Haustür haben. Gerne hätten wir schon jetzt die ersten Besucherinnen und Besucher, die mit der Straßenbahn zu uns gekommen wären, begrüßt. Da wir aber aufgrund der aktuellen Situation nicht öffnen können, grüßt heute nur der kleine Häwelmann und Puppenspielerin Luisa Grüning, die ansonsten jetzt eigentlich jetzt auf der Bühne stehen sollten.“

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel, der aufgrund der Corona-Situation der Streckeneröffnung nicht beiwohnen konnte, schickt Grußworte und lobt das Projekt: „Die MVB investiert nachhaltig in die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger. Ich bin mir sicher, dass die neue Strecke dazu beitragen wird, noch mehr Menschen zum Umsteigen auf Bus und Bahn zu bewegen.“


Waren bei der Inbetriebnahme dabei: v. l. n. r.: Klaus Zimmermann, Birgit Münster-Rendel, Michael Kempchen, Puppenspielerin Luisa Grüning, Dr. Lutz Trümper


Die neue Strecke im Überblick
Die Neubaustrecke ist der 7. Bauabschnitt des Gesamtprojekts „2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn“. Mit der 1,1 km langen Straßenbahntrasse durch die Warschauer Straße und Raiffeisenstraße ist die Querspange im Straßenbahnnetz geschlossen. Gleichzeitig wurde und wird auf 500 Metern Länge die bestehende Straßenbahnstrecke in der Schönebecker Straße grundhaft ausgebaut und modernisiert. Ein Teilstück, zwischen den Kreuzungen Warschauer Straße und Benediktiner Straße, befindet sich derzeit noch im Bau.

Den Zugang zur Straßenbahn ermöglichen drei neue, barrierefreie Haltestellen: Budenbergstraße, S-Bahnhof Buckau / Puppentheater und Dodendorfer Straße. Die vierte Haltestelle, Benediktinerstraße, wird noch im Zuge des ausstehenden Baus des letzten Abschnitts auf der Schönebecker Straße realisiert. Alle Haltestellen wurden mit modernen Fahrgastinformationssystemen ausgestattet, sodass die nächsten Abfahrten in Echtzeit dargestellt werden. Außerdem haben alle Haltestellen ein Wartehäuschen mit Sitzgelegenheit erhalten.

Die Straßenbahngleise wurden größtenteils vom Autoverkehr separiert, damit die Bahnen störungsfrei und unabhängig fahren können. Auch die Umwelt wurde beim Bau der neuen Trasse nicht vernachlässigt: Das verlegte Rasengleis sieht nicht nur optisch ansprechend aus, sondern verbessert auch das Mikroklima vor Ort und soll die Geräuschemissionen verringern.



Auf Abschnitten, bei denen aus Platzgründen der Autoverkehr die Straßenbahnspur mit nutzt, soll die Straßenbahn durch eine besondere Signalisierung beschleunigt werden und die Pulkführerschaft vor dem Individualverkehr übernehmen.

Im Zuge des Baus der Straßenbahnstrecke wurden komplette Straßenräume umgestaltet und dabei neue Fuß- und Radwege angelegt. Weiterhin wurden gemeinsam mit den Städtischen Werken zudem wichtige Versorgungsleitungen verlegt und erneuert.

Am Buckauer Bahnhof ist eine neue Schnittstelle zwischen Eisenbahnregionalverkehr und innerstädtischen Nahverkehr entstanden. Die barrierefreie Straßenbahnhaltestelle liegt direkt am Bahnhof und ermöglicht so auf kurzen Wegen ein Umsteigen der Fahrgäste zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern.

Ab dem 16. Dezember 2020 wird zunächst die Straßenbahnlinie 2 die Neubaustrecke befahren. Sie ist zwischen Alte Neustadt und Westerhüsen unterwegs. Somit sind direkte Verbindungen in Richtung Buckau, aber auch in Richtung Sudenburg, Hasselbachplatz und Innenstadt möglich. Sie ersetzt die Buslinien 52 und 54, die bisher über die Warschauer Straße und Raiffeisenstraße verkehrten. Sie erhalten im Rahmen der Netzumstellung neue Endpunkte.

Der noch ausstehendende Bauabschnitt auf der Schönebecker Straße zwischen Warschauer Straße und Benediktinestraße wird in zwei Teilabschnitten realisiert, damit eine Zuwegung für die Anwohner gegeben ist. Der Bau neuer Versorgungsleitungen, neuer Gleise, einer neuen Haltestelle sowie neuer Fuß- und Radwege ist bis Ende 2021 vorgesehen. Bis dahin bleibt dieser Bereich für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Warschauer Straße und Dodendorfer Straße.

Ab Mittwoch ist der Autoverkehr sowohl auf der Schönebecker Straße zwischen Buckauer Engpass und Warschauer Straße, als auch in der Warschauer Straße in beiden Richtungen wieder freigegeben.

Insgesamt werden 38,7 Millionen Euro investiert, wovon 29,1 Millionen Euro durch den Bund und das Land Sachsen-Anhalt übernommen werden.

Quelle: Pressemitteilung MVB

Dresden

Die Karosserie des ersten neuen Stadtbahnwagens für Dresden entsteht (Meldung vom: 09.12.2020)

Im Beisein des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und dem Leiter der Nahverkehrssparte bei Bombardier Deutschland Dirk Wunderlich nahmen die Vorstände der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) Andreas Hemmersbach und Lars Seiffert heute den Rohbau der Wagenkastenteile des ersten neuen Stadtbahnwagens für Dresden ab. Im August dieses Jahres hatte Bombardier Transportation im Werk Görlitz mit dem Bau des ersten Fahrzeuges begonnen.

„Die Kollegen von Bombardier leisten eine hervorragende Arbeit, davon durfte ich mich heute persönlich überzeugen“, freut sich DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach. Sein Kollege Lars Seiffert erweitert das Lob: „Trotz aller Schwierigkeiten durch die Pandemie kommt das für uns sehr wichtige Projekt der neuen Stadtbahnwagen gut voran. Auch dank des großen persönlichen Einsatzes der Schienenfahrzeugspezialisten von Bombardier und DVB.“ Gemeinsam mit den Projektleitern haben sie die Qualität der ersten Wagenkastenmodule geprüft und abgenommen. Insgesamt fertigt Bombardier Transportation 30 neue Straßenbahnfahrzeuge für Dresden. An der Neiße entstehen zunächst die Rohbauten der Karosserie. Der Innenausbau findet ab Februar 2021 im Bautzner Werk statt.

Die neue Stadtbahn trägt die Typenbezeichnung NGT DX DD. Dabei steht NGT für Niederflurgelenktriebwagen, DX für Drehgestellfahrzeug mit zehn Achsen und DD für Dresden. Das Fahrzeug besteht aus fünf, mit Gelenken beweglich miteinander verbundenen Wagenkastenmodulen. Der Rohbau eines Moduls setzt sich aus dem Untergestell, den Seitenwänden und dem Dach zusammen. Die Endmodule werden noch mit den Kopfteilen komplettiert.

Diese Hauptbaugruppen werden im Görlitzer Bombardier-Werk zusammengesetzt und verschweißt. Zunächst kommen die Köpfe und Seitenwände auf das Untergestell, dann folgt das Dach. Wenn alles richtig sitzt, werden die Teile miteinander verschweißt und durch Wärme gerichtet. Zusätzlich bringen die Schweißer Halterungen an, die später zum Befestigen von Kabeln, Leitungen, Haltestangen, Sitzen etc. dienen. Um sicherzustellen, dass alle Maße den Vorgaben und die Schweißnähte der notwendigen Qualität entsprechen, werden die Wagenkästen sorgfältig inspiziert und vermessen. Besonders die Schweißnähte prüfen die Monteure akribisch. Einige werden sogar mit einem Röntgengerät untersucht und von Experten bewertet.


Monteure von Bombardier bei der Montage des neuen Dresdner Stadtbahnwagens


Das Untergestell wird aus rostträgem, sogenanntem wetterfestem Stahl gefertigt. Dach und Seitenwände entstehen aus nichtrostendem Stahl. Während der Kopf und dessen Einzelteile im Görlitzer Werk geschnitten, gekantet, entgratet und zusammengeschweißt werden, entstehen die Dachteile und Seitenwände in Bautzen und werden von dort nach Görlitz geliefert.

Anlieferung im August 2021 geplant
Die erste neue Stadtbahn soll im August 2021 in Dresden eintreffen. Nach der Inbetriebnahme und diversen Probefahrten im Netz wird voraussichtlich im Dezember 2021 der Probebetrieb mit Fahrgästen starten. Ab 2022 soll alle drei Wochen ein neuer Stadtbahnwagen nach Dresden geliefert werden und nach einer kurzen Inbetriebnahmephase in den Linieneinsatz kommen. Bis Herbst 2023 sollen allen neuen Stadtbahnen an die DVB ausgeliefert sein.

Die ersten zwölf neuen Stadtbahnen werden auf der Linie 2 zwischen Kleinzschachwitz und Gorbitz eingesetzt. Sobald die Großenhainer Straße ausgebaut ist, können die folgenden elf Fahrzeuge dann auf der Linie 3 zwischen Wilder Mann und Coschütz fahren. Die beiden Linien gehören zu den nachfragestärksten im DVB-Netz. Mittelfristig besteht mit dem Einsatz auf der Linie 1 eine weitere Option für den Einsatz der neuen Wagen.

Der NGT DX DD ist mehr als 43 Meter lang und 2,65 Meter breit. Damit ist er 35 Zentimeter breiter als die bisherigen Dresdner Fahrzeuge. Im neuen Stadtbahnwagen finden bis zu 290 Passagiere Platz. Das sind 30 mehr als in unserem längsten Fahrzeug, dem NGT D12 DD. Der Wagenkasten lädt oberhalb der Bahnsteigkante aus, sodass keine Station umgebaut werden muss. Dafür benötigen die Neufahrzeuge mehr Platz zwischen den Gleisen um berührungsfrei aneinander vorbeizukommen. Beinahe 80 Prozent des DVB-Gleisnetzes sind bereits für die breiteren Bahnen vorbereitet. Für den Einsatz auf der Linie 7 müssen die DVB noch auf den Ausbau der Königsbrücker Straße sowie von Teilen der Kesselsdorfer Straße und Königsbrücker Landstraße warten. Die „7“ ist die meistgenutzte Dresdner Straßenbahnlinie.

Bürgerwünsche eingeflossen
Im Januar 2020 hatten sich rund 16.000 Besucherinnen und Besucher ein Bild vom dem 1:1-Modell der neuen Stadtbahn im Verkehrsmuseum gemacht. Dabei notierte die DVB-Marktforschung rund 2.000 Meinungen der Bürgerinnen und Bürger. Fast alle fanden die neue Bahn gut. Einige häufig geäußerte Änderungswünsche führten zu Anpassungen bei der Innenraumausstattung, zum Beispiel bei der Auswahl der Sitze.

Im August 2019 hatte die DVB den Schienenfahrzeughersteller Bombardier Transportation mit dem Bau der neuen Stadtbahnen beauftragt. Die Kosten pro Fahrzeug belaufen sich auf etwa 4,2 Millionen Euro. Das gesamte Investitionsvolumen einschließlich Herstellung, Service und langfristiger Wartung beträgt rund 197 Millionen Euro. Für den Kauf der Stadtbahnen reicht der Freistaat Sachsen 102,8 Millionen Euro Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) an die DVB aus.


v.l.n.r.: Carsten Liebig (Standortleiter Bombardier Görlitz bis Ende 2020), Dirk Wunderlich (Leiter Nahverkehrssparte Bombardier Deutschland), Michael Barke (Fa. Bahntechnik Görlitz – Zulieferfirma), Octavian Ursu (Oberbürgermeister Görlitz/CDU), Michael Kretschmer (Ministerpräsident Sachsen), Robert Heuser (Standortleiter Bombardier Görlitz ab 2021), Andreas Hemmersbach (Vorstand Finanzen und Technik Dresdner Verkehrsbetriebe AG), Lars Seiffert (Vorstand Betrieb und Personal Dresdner Verkehrsbetriebe AG)

Berlin

Eröffnung U5 zwischen Alexanderplatz und Hauptbahnhof (Meldung vom: 04.12.2020)

Alle guten Dinge sind drei, so könnte man die dritte Verbindung vom Alexanderplatz zum Hauptbahnhof auf der Schiene nennen. Die erste Verbindung ist die Stadtbahn (S-Bahn und Regionalverkehr), die zweite Verbindung die Straßenbahn und als dritte Verbindung die U-Bahn mit der Linie U5.

Mit 2,2 Kilometern neuer Tunnelstrecke zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor ist die Lücke zwischen „alter“ U5 und der 2009 in Betrieb genommenen U55 nun geschlossen. Im Ergebnis steht die neue, längere U5. Drei neue U-Bahnhöfe, von denen der Bahnhof Museumsinsel noch bis Sommer 2021 ohne Halt durchfahren wird, bieten noch besseren Zugang zu Berlins historischer Mitte. Die BVG erwartet auf dem neuen Abschnitt täglich rund 155.000 Fahrgäste, die unter anderem von einer zusätzlichen Anbindung des Berliner Hauptbahnhofs sowie einer neuen Direktverbindung aus dem Osten Berlins in die Innenstadt profitieren.
Die Bahnhöfe heißen Rotes Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden. Die Bahnhöfe Brandenburger Tor, Bundestag und Hauptbahnhof wurden bereits 2009 eröffnet und bis März 2020 als Linie U55 betrieben.

Bilder der BVG von den Bahnhöfen und der Eröffnung finden Sie in
unserer Sondergalerie Eröffnung U5.


Gruppenfoto auf dem Bahnhof Unter den Linden.


Magdeburg

Weichenreparatur am Hasselbachplatz (Meldung vom: 03.12.2020)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) repariert am Hasselbachplatz eine Straßenbahnweiche. Am Sonntagvormittag müssen daher die Straßenbahnlinien 5, 9 und 10 umgeleitet werden.

Eine Weiche am Gleiskreuz Hasselbachplatz muss erneuert werden. Bei einer Kontrolle wurde festgestellt, dass die Weichenzunge ersetzt werden muss. Die Bauarbeiten finden unter fließendem Verkehr statt.
Am Sonntag, 6. Dezember 2020, muss dann für den Einbau der neuen Weichenzunge der Straßenbahnverkehr in der Hallischen Straße unterbrochen werden.

Änderung der Linienführung am Sonntag, 6. Dezember von 6 Uhr bis 12 Uhr

Linie 5: Klinikum Olvenstedt – Messegelände
Die Straßenbahnlinie 5 wird zwischen den Haltestellen (H) Albert-Vater-Straße und (H) Alter Markt über Olvenstedter Platz und Hauptbahnhof umgeleitet.

Als Ersatz in Richtung Südring können die Straßenbahnlinien 1 und 9 genutzt werden.

Linie 9: Neustädter See - Reform

Die Straßenbahnlinie 9 wird zwischen den Haltestellen (H) Alter Markt und (H) Halberstädter Straße über Hauptbahnhof, Olvenstedter Platz, Westring und Südring umgeleitet.

Die Haltestellen (H) Goldschmiedebrücke, (H) Leiterstraße, (H) Domplatz/Volksbank und (H) Hasselbachplatz entfallen.
Zum Erreichen dieser Haltestellen kann ab Alter Markt die Straßenbahnlinie 2 genutzt werden.

Linie 10: Barleber See – Buckau

Die Straßenbahnlinie 10 wird ab Haltestelle (H) Hasselbachplatz nach Buckau umgeleitet.

Als Ersatz in Richtung Sudenburg kann ab Alter Markt die Straßenbahnlinie 1 genutzt werden.

Magdeburg

Vorbereitung für neue Strecke: Schienenersatzverkehr auf der Linie 2 für sechs Tage (Meldung vom: 30.11.2020)

Mitte Dezember ist es soweit: Die Magdeburger Verkehrsbetriebe nehmen die neue Straßenbahnstrecke in der Raiffeisenstraße und Warschauer Straße in Betrieb. Zum Anschluss der Trasse muss der Straßenbahnverkehr der Linie 2 für sechs Tage unterbrochen werden.

Ab Mittwoch, den 16. Dezember werden erstmals planmäßig Straßenbahnen über die neue Trasse rollen. Um die Strecke mit einem Gleisdreieck an der Schönebecker Straße / Warschauer Straße an das bestehende Netz anzuschließen, ist eine sechstägige Sperrung notwendig. Vom 10. bis 15. Dezember kommt es daher in Buckau zu Veränderungen.

Änderung der Linienführung vom 10.12.2020 bis zum 15.12.2020:
Westerhüsen – Buckau und Alte Neustadt - Südring

Die Straßenbahnlinie 2 wird in zwei Hälften geteilt. Im Süden fährt sie zwischen Westerhüsen und Buckau, im Norden zwischen Alte Neustadt und Südring über Leipziger Straße und Wiener Straße.

Zwischen Hasselbachplatz und Buckau wird mit den Linien 42 und 43 ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Westerhüsen – Neustädter See
Die Straßenbahnlinie 8 wird eingestellt.

Schienenersatzverkehr Hasselbachplatz – Buckau / Wasserwerk
Als Ersatz für die Verbindung der Linie 2 in die Innenstadt bzw. aus der Innenstadt nach Buckau und Westerhüsen wird die Linie 42 eingerichtet.

Die Linie 42 fährt über Schanzenweg, Salbker Straße, Leipziger Straße, Raiffeisenstraße, Freie Straße, Erich-Weinert-Straße, Planckstraße. In Richtung Buckau verkehrt die Linie 42 über Schönebecker Straße, Porsestraße. Auf dem Linienweg werden Ersatzhaltestellen eingerichtet.

Die Haltestellen (H) Neue Straße, (H) Thiemstraße und (H) Warschauer Straße können nicht bedient werden.

Umstieg zu den Straßenbahnlinien bereits an den Haltestellen entlang der Leipziger Straße möglich oder am Hasselbachplatz

Schienenersatzverkehr Buckau / Wasserwerk - Porsestraße
Linie 43 (Ersatzlinie für Verbindungen im Buckauer Kiez.)

Wegen beengter Straßenverhältnisse können nur Kleinbusse eingesetzt werden.

Fährt über Schönebecker Straße, Thiemstraße und Coquistraße und bedient dabei die Haltestellen (H) Neue Straße und (H) Thiemstraße.

Nachtlinie N2 (Alter Markt - Westerhüsen)

Die Nachtlinie N2 fährt als Bus.

Zwischen (H) Hasselbachplatz und (H) Zinckestr. fährt die Linie N2 eine Umleitung über Warschauer Straße, Dodendorfer Straße, Salbker Straße und Schanzenweg. Auf dem Linienweg werden Ersatzhaltestellen eingerichtet.

Die Haltestellen (H) Warschauer Str., (H) Thiemstr., (H) Neue Straße und (H) Buckau / Wasserwerk können nicht bedient werden.

Magdeburg

Anna-Ebert-Brücke gesperrt: Linien werden umgeleitet (Meldung vom: 26.11.2020)

Wegen Umbauarbeiten an den Fahrleitungsanlagen der Straßenbahn auf der Anna-Ebert-Brücke muss diese gesperrt werden. Die Linien 4, 5, 6 und N1 fahren verändert.

Änderung der Linienführung von Freitag,
den 27. November 23.30 Uhr bis Montag, den 30. November 03.00 Uhr


Linie 4
Klinikum Olvenstedt - Cracau:

Die Straßenbahnlinie 4 wird zwischen den Haltestellen (H) City Carré und (H) Am Cracauer Tor über den Breiten Weg Nordabschnitt, Nordbrückenzug und Heumarkt umgeleitet.

Die Haltestellen (H) Allee-Center und (H) Zollhaus entfallen.

Linie 5
Klinikum Olvenstedt – City Carré

Die Straßenbahnlinie 5 fährt verkürzt ab (H) Hasselbachplatz über Otto-von-Guericke-Straße zur Haltestelle (H) City Carré und von dort über Breiter Weg Südabschnitt zurück zum Klinikum Olvenstedt.

Als Ersatz kann in Richtung Messegelände die umgeleiteten Linien 4 und 6 genutzt werden.

Linie 6
Diesdorf - Herrenkrug:

Die Straßenbahnlinie 6 wird zwischen den Haltestellen (H) City Carré und (H) Jerichower Platz über den Breiten Weg Nordabschnitt, Nordbrückenzug und Heumarkt umgeleitet.

Die Haltestellen (H) Allee-Center, (H) Zollhaus, (H) Heumarkt und (H) Arenen entfallen.

Zum Erreichen der Haltestellen (H) Arenen und (H) Heumarkt kann die umgeleitete Linie 4 genutzt werden.

Linie N1
Alter Markt – Herrenkrug - Cracau:

Die Nachtbuslinie N1 wird zwischen den Haltestellen (H) Alter Markt und (H) Am Cracauer Tor über den Nordbrückenzug umgeleitet.

Es wird zuerst der Herrenkrug angefahren und direkt weiter nach Cracau gefahren.

Die Haltestelle (H) Zollhaus entfällt.

Um Umsteigebeziehungen zu gewähren, ändern sich außerdem die Fahrpläne der Buslinien 51, 56 und 73.

Aktuell

Nächtliche Bauarbeiten am Bahnhof Sandersleben (Meldung vom: 12.11.2020)

Am 20./21. November Baulärm durch nächtliche Arbeiten am Stellwerksgebäude

Seit Ende Oktober 2020 finden Bauarbeiten am Bahnhof Sandersleben zur Erweiterung des Stellwerksgebäude (Arbeitsplatz der Fahrdienstleiter) statt.

Am Freitag, 20. bis Samstag, 21. November 2020 (23.30 Uhr bis 3.30 Uhr) wird ein Einschnitt der Außenwand an der Südseite als Durchgangsöffnung zwischen altem und neuem Stellwerksgebäude (Wanddurchbruch unter Einsatz Betontrennschneider sowie Schlagbohrmaschine) durchgeführt. Es handelt sich hierbei um Arbeiten unter Vollsperrung des Zugverkehrs sowie Nachtarbeiten mit Baulärm. Die Ladestraße ist zu diesem Zeitpunkt nur bis zum Stellwerksgebäude befahrbar.

Vom 20. November bis 23. Dezember 2020 wird der Hochbau des Stellwerksgebäude durchgeführt. Diese Arbeiten erfolgen in den Tagzeiten.

Die Deutsche Bahn ist bemüht, die von den Bauarbeiten ausgehenden Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten.

Die Deutsche Bahn bittet für die mit den Bauarbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten um Verständnis.

Magdeburg

Busse statt Bahnen nach Cracau (Meldung vom: 04.11.2020)

Wegen Arbeiten an der Fahrleitung der Straßenbahn muss die Straßenbahnstrecke nach Cracau am Sonntag gesperrt werden. Die Linie 4 wird umgeleitet.

Am Sonntag, den 08. November wird die Linie 4 von 6 Uhr bis 16 Uhr umgeleitet.
Linie 4
Die Straßenbahnlinie 4 wird umgeleitet zum Messegelände.

Die Straßenbahnen fahren planmäßig nur von/bis (H) Heumarkt und dann weiter zum Messegelände.

Die MVB richtet einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Der Umstieg zum Ersatzbus erfolgt an der (H) Heumarkt.

Schienenersatzverkehr mit Bussen
Als Ersatz fahren zwischen (H) Heumarkt und (H) Cracau / Pechauer Platz Busse mit Anschluss an die Straßenbahn.

Die Haltestelle (H) Am Cracauer Tor kann in Richtung Cracau nicht bedient werden.

Die Haltestelle (H) Mehringstraße wird in Richtung Cracau in die Friedrich-Ebert-Straße / Ecke Cracauer Straße verlegt.

Buslinie 56
Der Fahrplan ändert sich am Sonntag ebenfalls, um einen Anschluss zum Schienenersatzverkehr zu gewährleisten.

Dresden

Baustellen in den Herbstferien (Meldung vom: 16.10.2020)

Die Herbstferien nutzt die DVB für umfangreiche Bauarbeiten:

Baugrunduntersuchungen am Rathenauplatz
Straßenbahnen fahren Sonntagnachmittag Umleitungen


Am Sonntag, 18. Oktober 2020 fahren die Straßenbahnlinien 3, 7, 8 und 9 von 14:00 bis 20:00 Uhr nicht über die Carolabrücke.

Folgende Umleitungen sind dann nötig:
Linie 3:
Fährt zwischen Hauptbahnhof und Bahnhof Neustadt über Dr.-Külz-Ring, Postplatz, Ostraallee und Marienbrücke

Linie 7:
Wird zwischen Hauptbahnhof und Albertplatz über Lennéplatz, Straßburger Platz, Sachsenallee, Albertbrücke und Bautzner Straße umgeleitet

Linie 8:
Erhält eine geteilte Linienführung. Die „8“ verkehrt im Norden von Hellerau planmäßig bis Carolaplatz und dann als Linie 9 weiter über Neustädter Markt nach Kaditz. Im Süden fährt die „8“ von Südvorstadt über Hauptbahnhof zum Dr.-Külz-Ring und endet in der Gleisschleife an der Webergasse.

Linie 9:
Wird ebenfalls geteilt. Im Nordwesten verkehrt die „9“ von Kaditz planmäßig bis Neustädter Markt und dann weiter als Linie 8 über Carolaplatz und Albertplatz nach Hellerau. Im Südosten fährt die „9“ von Prohlis über Hauptbahnhof zum Dr.-Külz-Ring und endet in der Gleisschleife an der Webergasse.

Während der Sperrung kann die Haltestelle „Synagoge“ nicht bedient werden.

Grund der Einschränkungen sind Baugrunduntersuchungen im Haltestellenbereich.

Neue Fahrgastunterstände für die Haltestelle am S-Bahnhof Strehlen
Seit Anfang Oktober wird an der Haltestelle „S-Bahnhof Strehlen“ der Aufbau neuer Fahrgastunterstände vorbereitet. Ab 19. Oktober setzen die Monteure die Stützen für die speziell angefertigten Bahnsteigdächer per Kran vom Gleisbett aus in die Fundamente. Dafür müssen die Straßenbahnlinien 9 und 13 bis zum 22. Oktober, 4:00 Uhr zwischen Lennéplatz und Prohlis durch Busse ersetzt werden. Die Buslinien 61, 63, 75 und 85 werden über die Julius-Otto-Straße umgeleitet. Die Haltestelle „Querallee“ kann dabei in beiden Richtungen nicht bedient werden, die Haltestelle „Zoo“ wird auf die Wiener Straße verlegt. Inklusive der neuen Haltestellenausrüstung mit Bänken, Papierkörben und Vitrinen kosten die Maßnahmen 450.000 Euro.

Gleisbaumaßnahmen auf der Reicker Straße
Parallel dazu werden die Gleise auf der Reicker Straße auf drei Abschnitten saniert. Dafür verkehren die Straßenbahnlinien 9 und 13 vom 22. Oktober, 4:00 Uhr bis zum 31. Oktober, 3:30 Uhr von Westen kommend nur bis zur Hugo-Bürkner-Straße. Vom Wasaplatz aus besteht Ersatzverkehr bis nach Prohlis. Die Baumaßnahmen kosten insgesamt etwas mehr als 200.000 Euro und sind in drei Abschnitte geteilt: In Höhe der Dorotheenstraße, an der Flutgrabenbrücke und an der Tornaer Straße wird der Individualverkehr an den Baustellen vor-beigeleitet, teilweise unter Einbeziehung einer Bauampel. Nur an der gesperrten Tornaer Straße müssen Autofahrer in landwärtiger Richtung mit einer Umleitung rechnen.

Gleisbau auf der Bautzner Landstraße (Linie 11)
Auch auf der Bautzner Landstraße werden die Baumaßnahmen vom 17. bis 31. Oktober fortgesetzt. Nach dem ersten Abschnitt, der in den Sommerferien vollendet wurde, umfasst der zweite Bauabschnitt nun die etwa 200 Meter zwischen dem Weißen Adler und dem Mönchsholz. Für 300.000 Euro werden hier beide Gleise ausgewechselt. Eine Ampel regelt den Verkehr in dieser Zeit auf der Wanderbaustelle. In den Winterferien im Februar 2021 folgt der nächste Bauabschnitt. Wegen der Baustelle an der Wilhelminenstraße ist die Straßenbahnstrecke zwischen Waldschlößchen und Bühlau ohnehin gesperrt. Das nutzen die DVB für weitere Gleisinstandsetzungen.

Vollsperrung der Grillparzerstraße in Cotta
Ebenfalls ab 19. Oktober muss die Grillparzerstraße in Cotta voll gesperrt werden, weil hier das städtische Straßen- und Tiefbauamt den Straßenquerschnitt für sicherere Schulwege verändert. Bis zum 31. Oktober, 4:30 Uhr müssen dafür die Buslinien 70 und 80 eine großräumige Umleitung fahren. In Richtung Klotzsche geht es jeweils über die Gottfried-Keller- und die Cossebauder Straße, in Richtung Gompitz bzw. Omsewitz ab Altcotta über die Cossebauder und die Pennricher Straße. Dabei werden auf den Umleitungsstrecken alle Haltestellen bedient. In westlicher Richtung können die Haltestellen Grillparzer- und Ockerwitzer Straße nicht angefahren werden, in Richtung Klotzsche werden sie verlegt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.dvb.de und unter Telefon (0351) 8571011.

Aktuell

An den Ferienwochenenden gilt im MDV ein Ticket für zwei Fahrgäste (Meldung vom: 15.10.2020)

Seit Juni fährt die S-Bahn Mitteldeutschland nach den vorangegangenen Corona-Einschränkungen wieder das fahrplanmäßige Angebot. Als Mobilitätspartner im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) beteiligt sich DB Regio an der Aktion „2 auf 1“: An drei Wochenenden in den bevorstehenden Herbstferien kann jeder Fahrgast mit einem gültigen Einzelfahrschein oder einer 24-Stunden-Karte kostenfrei eine weitere Person mitnehmen. Die Aktion gilt an den Wochenenden 17. und 18. Oktober, 24. und 25. Oktober sowie 31. Oktober und 1. November in S-Bahn, Nahverkehrszug, Tram und Bus und richtet sich an alle Fahrgäste im Verbundgebiet.

Mit Freunden oder der Familie zum halben Preis unterwegs
„Wir möchten das Vertrauen in den öffentlichen Nahverkehr zurückgewinnen und zeigen, dass man in unseren Zügen – unter Berücksichtigung der Hygieneregeln – sicher unterwegs ist“, betont Frank Bretzger, Leiter Produktmanagement der S-Bahn Mitteldeutschland. „Wir wollen daran erinnern, wie unkompliziert die attraktiven Ausflugsziele in der Region mit Bus und Bahn erreicht werden können.“

So können Ausflüge an den kommenden Wochenenden im Rahmen der „2 auf 1“-Aktion günstig mit Freunden oder Familie im gesamten MDV-Gebiet unternommen werden. Dabei teilen sich zwei Personen jeweils eine gültige Einzelfahrkarte, eine Einzelfahrkarte Kind, eine Einzelfahrkarte Kurzstrecke, eine 24-Stunden-Karte oder 24-Stunden-Karte-Kind. Dies gilt sowohl für Fahrscheine, die online, am Ticketautomaten oder in einer Verkaufsstelle erworben werden. Bretzger hat noch einen Tipp: „Wir empfehlen den Ticketkauf über den DB Navigator direkt in der Verbindungsauskunft, so kann auch die Fahrscheinkontrolle kontaktlos erfolgen.“ Tipps für interessante Ziele, Verbindungsauskünfte und weitere Informationen finden Interessierte auf der Internetseite https://www.mdv.de.

Ganz wichtig: In allen Nahverkehrsmitteln gilt laut den Verordnungen der Länder die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Magdeburg

Schienenersatzverkehr nach Westerhüsen (Meldung vom: 09.10.2020)

Wegen Inspektion der Fahrleitungsanlagen der Straßenbahn muss die Straßenbahnlinie 2 in der kommenden Woche am Sonntag umgeleitet werden.

Änderung der Linienführung am Sonntag, den 18. Oktober zwischen 10.00 Uhr und 15.00 Uhr:

Die Straßenbahnlinie 2 verkehrt verkürzt nur von/bis (H) Buckau / Wasserwerk.
Als Ersatz fahren Busse zwischen (H) Buckau / Wasserwerk und (H) Westerhüsen mit Anschluss an die Straßenbahn. Es werden alle Haltestellen am Straßenrand bedient.


Haltestellenbedienung (H) Buckau / Wasserwerk
Die Ausstiegshaltestelle in Fahrtrichtung Westerhüsen befindet sich für die Straßenbahnlinie 2 in gewohnter Lage auf der Schönebecker Straße.
Für den Umstieg in die Busse des SEV nach Westerhüsen müssen Fahrgäste die Abfahrtshaltestelle in der Wendeschleife Buckau / Wasserwerk nutzen.

Die Ausstiegshaltestelle in Fahrtrichtung Innenstadt befindet sich für den SEV in gewohnter Lage auf der Schönebecker Straße. Zur Weiterfahrt in Richtung Innenstadt mit der Straßenbahnlinie 2 müssen Fahrgäste die Abfahrtshaltestelle in der Wendeschleife Buckau / Wasserwerk auf der gegenüberliegenden Straßenseite nutzen.

Sachsen, ZVON

Einen Tag Bus und Zug fahren für 3,50 Euro (Meldung vom: 05.10.2020)

Am 23. und 30. Oktober 2020 ist KOMM´RUM Tag im ZVON

Am 23. und 30. Oktober 2020 finden Komm`Rum Tage im Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien statt. Die Aktion der Verkehrsunternehmen ist normaler Weise aus dem Frühling bekannt. In diesem Jahr ist allerdings alles anders und so finden dieses Jahr erstmalig zwei Komm` Rum Tage in den Herbstferien statt.

Der Preis bleibt beim Alten. An beiden Tagen kann jeder zum Schnupperpreis von 3,50 Euro einen Tag lang die Angebote der Verkehrsunternehmen in der Region nutzen. Auch die Schmalspurbahn ins Zittauer Gebirge ist inklusive. Hier ist lediglich ein Historik Beitrag zusätzlich zum Komm`Rum Ticket zu lösen.

Komm`Rum Tickets gibt es bei allen Busfahrern und den Servicemitarbeiterin in den Zügen der ODEG, des trilex und der SOEG sowie in den Verkaufsstellen der regionalen Verkehrsunternehmen.

Extra an den Komm`Rum Tagen wird die Waldeisenbahn Muskau noch einmal in die Spur gehen. Die Schmalspurbahn hält gleich zwei besondere Angebote bereit. Während auf der Strecke Weißwasser-Kromlau ein historischer Dieselzug in den herbstlichen Rhododendrenpark verkehrt, bietet die Waldeisenbahn letztmalig Fahrten auf der Tonbahn zum Aussichtsturm am „Schweren Berg“ an.

Auch die Züge der Zittauer Schmalspurbahn sind an beiden Tagen im Drei-Zug-Betrieb unterwegs. Am 23.10. kommt der Sachsenzug zum Einsatz und am 30.10. können Fans den Reichsbahnzug erleben.

Weitere Empfehlungen und Informationen finden Interessierte auf der Seite www.komm-rum-tag.de

Aktuell

Bauarbeiten zwischen Dresden und Leipzig (Meldung vom: 30.09.2020)

Die Deutsche Bahn (DB) baut den Abschnitt Zeithain–Leckwitz für Geschwindigkeiten bis 200 km/h aus und rüstet auf moderne Stellwerkstechnik um. Im Zuge des Ausbaus plant die DB, die Bahnübergänge Bahnhofstraße und Poststraße in Glaubitz durch Eisenbahnüberführungen zu ersetzen, die im Bauabschnitt befindlichen Ingenieurbauwerke und den Oberbau sowie die Oberleitungsanlage zu erneuern. Darüber hinaus werden umfangreiche Lärmschutzvorkehrungen sowie Rekultivierungs- und Landschaftspflegerische Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen umgesetzt.

Im Oktober beginnt die Hauptbauphase zwischen Zeithain und Leckwitz. Zunächst wird bis Dezember 2020 ein sogenannter Mittelverbau zwischen den Gleisen eingebracht, um die Stabilität des in Betrieb befindlichen Gleises zu gewährleisen, während das andere umgebaut wird.

Diese Bauarbeiten erfordern Tagessperrungen (Montag bis Freitag) sowie eine Wochenendsperrung im Oktober zwischen Zeithain und Priestewitz/Kottewitz.

Folgende Fahrplanänderungen sind zu beachten:
Vom 5. Oktober 2020 bis 11. Dezember 2020, jeweils montags bis freitags, 8 Uhr bis 16 Uhr und zusätzlich Freitag, 16. Oktober 2020 (23 Uhr), durchgehend bis Montag, 19. Oktober (4 Uhr)

Fernverkehr
ICE-Züge fallen zwischen Leipzig und Dresden aus. IC-Züge werden zwischen Riesa und Dresden umgeleitet, mit früheren Abfahrten/späteren Ankünften in Dresden.

Nahverkehr
Züge der Linie RE 50 Leipzig – Riesa – Dresden werden zwischen Riesa und Dresden-Neustadt ohne Unterwegshalte umgeleitet.

Infolgedessen kommt es bei den umgeleiteten Zügen in Dresden zu bis zu 7 Minuten früheren Abfahrten und späteren Ankünften von bis zu 13 Minuten.

Letzter Zug ab Dresden vor Sperrbeginn
RE 16506 (Dresden Hbf ab 7.14 Uhr, ohne Halt in Glaubitz)
Erster Zug nach der Sperrung
RE 16524 (Dresden Hbf ab 16.14 Uhr).

Letzter Zug ab Riesa nach Dresden vor Sperrbeginn
RE 16507 (Riesa ab 7.45 Uhr)
Erster Zug nach der Sperrung
RE 52875 (Riesa ab 15.56 Uhr, ohne Halt in Glaubitz)

Zwischen Riesa (Anschluss RE 50) und Großenhain Cottb Bf (Anschluss RE 15/RE 18) wird ein SEV-Pendel eingerichtet.
Fahrgäste in der Relation Riesa–Coswig/Radebeul Ost müssen in Dresden-Neustadt in die S1 umsteigen.

Die üblicherweise benötigten Fahrausweise der Preisstufe C decken den neuen Fahrtweg nicht ab (es fehlen die Tarifzonen 10, 93 und ggf. 43). Daher werden alle Zeitfahrausweise der Preisstufe C mit den Stammzonen Meißen und Großenhain während der Bauzeit anerkannt.

Jena

Bahnhof Jena West wird mit Mitteln aus dem Sofortprogramm des Bundes aufgefrischt (Meldung vom: 22.09.2020)

Klinkerfassade wird gesäubert und ausgebessert und Dachentwässerung wird repariert.
In diesen Tagen wird das 1878 errichtete Empfangsgebäude des Bahnhofs Jena West eingerüstet, um in den folgenden Wochen die Klinkerfassade zu reinigen, Fehlstellen auszubessern, die Taubenabwehr zu verbessern sowie die Dachentwässerung zu reparieren. Die finanziellen Mittel werden aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung zur Stärkung der deutschen Wirtschaft und Bekämpfung der Corona-Folgen zur Verfügung gestellt. Jena West gehört zu bundesweit 167 Bahnhöfen, davon sechs in Thüringen (Eisenach, Erfurt Hbf., Gera, Jena West, Nordhausen und Saalfeld), die noch in diesem Jahr eine Frischzellenkur erhalten sollen. Die Aufträge gehen an heimische Handwerksbetriebe.

Ute Stuhr, Leiterin des Bahnhofsmanagements Chemnitz, betont: „Mit diesem Sofortprogramm unterstützen wir den regionalen Mittelstand und können schnell sichtbare Verbesserungen in den Bahnhöfen erreichen, damit sich unsere Reisenden und Besucher wohler fühlen.“ Am Jenaer Westbahnhof erhält das komplette Empfangsgebäude, ohne den nachträglich errichteten Anbau, ein Baugerüst. Von diesem Gerüst kann eine spezialisierte Firma die Klinkerfassade reinigen. Dabei werden auch fehlende Ziegel ersetzt und Fugen ausgebessert. Das Baugerüst dient gleichzeitig dazu, anschließend die Taubenvergrämung zu erneuern und die Dachentwässerung auf der Straßenseite zu reparieren. Ebenso wird das verwitterte Wandbild zwischen Bäckereigeschäft und Personenunterführung zu den Bahnsteigen entfernt. Alle Maßnahmen sind mit dem Denkmalamt abgestimmt und werden etwa neun Wochen dauern.

Aktuell

Sachsen-Anhalt unterstützt Harzer Schmalspurbahnen (Meldung vom: 18.09.2020)

Mit über 5 Millionen Euro jährlich unterstützt das Land Sachsen-Anhalt die Harzer Schmalspurbahnen ab diesem Jahr bei Erhalt und Ausbau ihrer Schienenwege. Verkehrsminister Thomas Webel und HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener unterzeichneten heute die Vereinbarung. Mit dem Geld werden Gleise, Weichen, Bahnübergänge, Brücken und Sicherungstechnik erneuert. Die Finanzierungsvereinbarung wird von der Landestochter NASA betreut und gilt bis Ende 2024.

„Das ist gut angelegtes Geld“, sagte Webel bei der Unterzeichnung. „Die Harzer Schmalspurbahnen sind ein Stück lebendige Geschichte und ein Publikumsmagnet über die Grenzen unseres Landes hinaus. Mit der Förderung stärken wir diese touristische Attraktion und zugleich den Nahverkehr im Harz.“

HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener dankte dem Land Sachsen-Anhalt für die langjährige Unterstützung. Die heutige Vereinbarung sei ein weiterer wichtiger finanzieller Beitrag, um die Zukunft der HSB erfolgreich zu gestalten.

In der Vertragslaufzeit zahlt das Land Sachsen-Anhalt jährlich über fünf Millionen Euro – insgesamt 28 Millionen Euro. Die HSB verpflichten sich, während dieser Zeit mindestens 19,8 Millionen Euro Eigenmittel einzusetzen. In der Summe entspricht dies dem Bedarf zu Erhalt und Entwicklung der Infrastruktur der HSB, der in einem Gutachten ermittelt wurde.

Sachsen

Trilex modernisiert seine Desiro (Meldung vom: 17.09.2020)

Im Werk der Länderbahn in Neumark (Sachsen) wurde am 15. September 2020 der erste modernisierte Desiro Classic für das Ostsachsennetz präsentiert.

Das Ostsachsennetz besteht aus den Linien:
Dresden - Bautzen - Görlitz (RE 1 / RB 60)
Dresden - Zittau - Liberec (RE 2)
Dresden - Ebersbach - Zittau (RB 61
Liberec - Zittau - Varnsdorf - Seifhennersdorf (L 7)

Für die Präsentation des Zuges, welcher unter dem Namen Trilex verkehrt, war auch der Ministerpräsident des Landes Sachsen, Michael Kretschmer, anwesend.

Die Modernisierung der insgesamt 26 Züge kostet ca. 4 Millionen Euro und soll bis Mitte 2022 abgeschlossen sein. Die Modernisierung der Fahrzeuge findet im eigenen Werk in Neumark (Sachs) statt.

Wesentliche Veränderungen sind Wärmeschutzfolien an den Fenstern, große Piktogramme im Außendesign zur schnelleren Erkennbarkeit des Mehrzwckbereiches. Im Innenraum wurden Tische und USB-Steckdosen nachgerüstet, an den Klappsitzen wurden Gurte zur Befestigung von Fahrrädern angebracht.

Ebenfalls grunderneuert wurde die Toilette, in der sich auch ein Wickeltisch befindet. Die Kabine wurden außen mit einer Rad-/ Wanderkarte versehen.

Abgerundet wird alles durch eine moderne Fahrgastinformation über zusätzliche TFT-Monitore und neue Matrixanzeigen.

In einer Sondergalerie haben wir Bilder der Präsentation eingestellt.
Zur Sondergalerie Trilex im neuen Gewand

Sachsen

Probefahrt mit einem Akkutriebzug (Meldung vom: 17.09.2020)

Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) untersucht derzeit möglich neue Antriebe für Bahnstrecken, auf denen derzeit mit Dieseltriebwagen gefahren werden muss.

Die Strecke Dresden - Königsbrück wurde im Rahmen einer Voruntersuchung als Strecke ermittelt, welche den Betrieb ohne Zwischenladung an der Endstelle ermöglicht. Der VVO ermittelt derzeit im Rahmen von Machbarkeitsstudien und Technologievergleichen eine Systementsheidungfür die Zeit nach 2031. Neben der Möglichkeit des Batteriebetriebes, gibt es auch Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb.

Der ZVNL testete diesen Zug am 2. Februar 2019 zischen Leipzig und Grimma. NVMD berichtete

Am 16. September 2020 fand eine Probefahrt mit einem elektrischen Triebzug der Firma Siemens von Dresden Hbf. nach Königsbrück statt. Dieser Triebzug vom Typ Desiro MainLine (ML) Cityjet Eco verfügt im Mittelwagen über Akkus. Für diese Probefahrt wurde ein Zug der ÖBB ausgeliehen und von Wien nach Dresden gebracht. Bei der ÖBB befindet sich der Zug bereits im Fahrgastverkehr.


Der Desiro ML Eco bei der Bereitstellung in Dresden Hauptbahnhof, wo schon die geladenen Gäste warteten.


Von Dresden Hbf. bis Dresden-Klotsche wurde mit dem Strom aus der Oberleitung gefahren. In Dresden-Klotzsche wurde dann der Stromabnehmer abgesenkt und mit den Batterien weiter gefahren.

Der Desiro ML erreicht unter der Fahrleitung 140 km/h und mit Batterien 100 km/h.

In Königsbrück wurde den Teilnehmern die Gründe der Untersuchungen und die ersten Ergebnisse präsentiert.


Während der Ansprachen im Zelt, ruhte sich der Akkuzug aus


Die Strecke nach Königsbrück soll bis 2025 mit über 30 Millionen Euro saniert werden, dabei soll dann die Streckenhöchstgeschwindigkeit von derzeit 30 km/h auf 50 km/h angehoben werden.
Wegen zahlreichen Einfahrten die die Bahn queren, fahren die Züge teilweise noch langsamer.


Derzeit fahren auf der Strecke Desiro Dieseltriebwagen. In Königsbrück traf er auf den abgestellten Desiro ML Eco.
Leider konnte der Desiro ML nicht weiter vorfahren: Er steht vor einer Gleissperre.


Am Nachmittag des 16. September 2020 wurde der Zug dann in Dresden Hbf. ausgestellt. Da konnten Besucher ihn besichtigen und mit den Leuten des VVO und Siemens ins Gespräch kommen.

Magdeburg

Landeshauptstadt Magdeburg beauftragt MVB für weitere 22 Jahre mit dem Nahverkehr (Meldung vom: 11.09.2020)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) wird auch in Zukunft der Betreiber der Bus- und Straßenbahnlinien in Magdeburg sein. Die Landeshauptstadt Magdeburg hat das Unternehmen mittels öffentlichen Dienstleistungsauftrag für die nächsten 22,5 Jahre mit dem Nahverkehr beauftragt.

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe bleiben der Betreiber des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in der Landeshauptstadt Magdeburg bis mindestens 2042. Die Landeshauptstadt hat mittels öffentlichen Dienstleistungsauftrag die Erbringung der Leistungen direkt an die MVB vergeben.

„Die MVB bleibt zuverlässiger Partner für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Ich freue mich, dass die Straßenbahn- und Buslinien auch weiterhin durch unser städtisches Nahverkehrsunternehmen betrieben werden“, sagt Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper bei der Übergabe des öffentlichen Dienstleistungsauftrags.

„Mit der Direktvergabe der ÖPNV-Leistungen kann die MVB als integriertes Verkehrsunternehmen erhalten bleiben und die sozialen Standards der Beschäftigten gesichert werden. Stadt und MVB können zudem gemeinsam das verkehrliche Angebot weiterentwickeln“, erläutert Bürgermeister und Beigeordneter für Finanzen und Vermögen und gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der MVB Klaus Zimmermann.

Indes betont die Geschäftsführerin der MVB, Birgit Münster-Rendel, die Wichtigkeit des Vertrags: „Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich, dass wir weiterhin den ÖPNV in Magdeburg erbringen und auch gestalten können. Die lange Laufzeit des Dienstleistungsauftrags gibt uns Planungssicherheit und bedeutet für die über 800 Kolleginnen und Kollegen der MVB einen sicheren Arbeitsplatz“.

Hintergrund:
Der Magdeburger Stadtrat hat 2019 beschlossen, die Magdeburger Verkehrsbetriebe weiterhin mit den Leistungen im öffentlichen Personennahverkehr in der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt mittels öffentlichen Dienstleistungsauftrag zu beauftragen. Die Stadt macht damit von der nach EU-Recht gegebenen Möglichkeit der Direktvergabe von ÖPNV-Leistungen Gebrauch.

In Städten und Gemeinden dürfen zu erbringende Nahverkehrsleistungen direkt an eigene kommunale Unternehmen vergeben werden. Allerdings muss die Absicht zur geplanten Direktvergabe europaweit öffentlich angekündigt werden. Wettbewerber haben dann drei Monate Zeit, einen eigenen Antrag dafür abzugeben. Bei der Vergabe bekommen eigenwirtschaftliche bzw. kostendeckende Anträge den Vorzug gegenüber gemeinwirtschaftlichen bzw. öffentlich unterstützten Betreibern. In Magdeburg gab es keinen konkurrierenden eigenwirtschaftlichen Antrag. Dies ist Zeichen dafür, dass die MVB wirtschaftlich gut aufgestellt ist.


Klaus Zimmermann, Birgit Münster-Rendel und Dr. Lutz Trümper (v.l.n.r.)

Sachsen

Streckengeburtstag auf der Lößnitzgrundbahn (Meldung vom: 10.09.2020)

Streckengeburtstag auf der Lößnitzgrundbahn –
Zusätzliche Züge zwischen Radebeul und Radeburg


Am 19. und 20 September lädt die Lößnitzgrundbahn mit zusätzlichen Fahrten zum Streckengeburtstag ein. Vor 136 Jahren, am 15. September 1884, nahm die Schmalspurbahn zwischen Radebeul Ost, Moritzburg und Radeburg ihren Betrieb auf. Zum Jubiläumswochenende sorgen historische Züge, eine Fotofahrt, sowie Informationsstände, Draisinenfahrten und Unterhaltung für Kinder in Moritzburg für Abwechslung auf der Strecke.

„Wir freuen uns, dass wir zum Geburtstagswochenende in Moritzburg sein können und haben eine Bastelstraße, unseren Beuteldruck und einige Spiele vor Ort, so dass auch die jungen Besucher auf ihre Kosten kommen“, erläutert Gabriele Clauss vom Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „Gemeinsam mit der Sächsischen Dampfeisenbahn (SDG), der Traditionsbahn Radebeul und dem Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge haben wir zudem Ausflugstipps für den Herbst dabei.“

„Auf der Schiene startet der Geburtstag bereits am Freitag mit einem Sonderzug“, ergänzt Mirko Froß, Eisenbahnbetriebsleiter der SDG. „Der extra eingesetzte Fotozug startet am frühen Nachmittag in Radebeul und stoppt unterwegs auf freier Strecke für Fotohalte und Scheinanfahrten. Zudem fährt schon am Freitagvormittag ein zusätzlicher Zug bis Radeburg.“

Für die Foto-Fahrt bittet die SDG um eine telefonische Anmeldung unter 035207 / 89 29 0. Insgesamt rollen während des Wochenendes 36 Züge über die Strecke, so auch der Zug der Königlich-Sächsischen Staatseisenbahnen und der Zug aus der Zeit der Deutschen Reichsbahn.

Alle Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.loessnitzgrundbahn.de.

Dresden

Gleisbauarbeiten auf Wallstraße und Dr.-Külz-Ring (Meldung vom: 10.09.2020)

Aufgrund von Gleisbauarbeiten auf der Wallstraße und dem Dr.-Külz-Ring werden die Straßenbahnlinien 11 und 12 von Montag, dem 14. September 2020, 3:30 Uhr bis Sonntag, den 27. September 2020, 3:30 Uhr umgeleitet.

Die Linie 11 fährt zwischen Wiener Straße und Marienbrücke über Hauptbahnhof, Ammonstraße und Bahnhof Mitte.
Die Linie 12 verkehrt zwischen Pirnaischer Platz und Postplatz über Wilsdruffer Straße.
Die Linie 7, die nachts am Postplatzanschluss teilnimmt und über den Dr.-Külz-Ring fährt, verkehrt zwischen Postplatz und Pirnaischer Platz ebenfalls über Wilsdruffer Straße.

Die Buslinie 75 kann die Bahntrasse in der Wallstraße während der Bauzeit nicht befahren und verkehrt stattdessen über die Marienstraße. Die Buslinie 62 fährt während der Nachtanschlüsse ab Pillnitzer Straße über Wilsdruffer Straße zum Postplatz.

Grund der 14-tägigen Umleitung sind Gleisbauarbeiten im Bereich der Wallstraße und am Dr.-Külz-Ring. Dort müssen zwei Weichen ausgetauscht werden, die nach rund 15 Jahren auf dieser stark befahrenen Trasse am Ende ihrer Lebensdauer angekommen sind. Sie steuern die Einfahrt für Straßenbahnen in die Gleisschleife Wallstraße. Außer den Weichen werden sämtliche Zungen, Stellvorrichtungen und Heizungen ausgetauscht. Besonders knifflig zu verlegen ist dabei die Weiche, die den Abzweig vom Dr.-Külz-Ring kommend in die Schleife bildet. Diese weist fünf Herzstücke, also Schienenschnittpunkte, auf und wird daher von Fachleuten als K5 bezeichnet. Sie wurde in der Gleisbauwerkstatt der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in Dresden Reick produziert. Erschwerend beim Einbau kommt hinzu, dass Teile der Konstruktion im Straßenbereich liegen. Die Dauer der Reparatur ergibt sich aber auch aus den Pflasterarbeiten, die nach Abschluss des Weichentausches zum Schließen der Fahrbahndecke notwendig sind.

Im Rahmen der Baustelle wird gleich eine weitere Weiche in der Wallstraße am Postplatz instandgesetzt. Dort werden die Zungen und das Stellsystem erneuert. Die Gesamtkosten für alle drei Weichen betragen rund 500.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der DVB für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Dresden

Fahrleitungsbau entlang der Bürgerstraße (Meldung vom: 03.09.2020)

Von Montag, dem 7. September 2020, 5:00 Uhr bis Sonnabend, dem 12. September 2020, 3:00 Uhr wird die Straßenbahnlinie 13 in beiden Richtungen zwischen Fritz-Reuter-Straße und Mickten über Großenhainer Straße, Bahnhof Neustadt und Leipziger Straße umgeleitet. Statt der „Liststraße“ wird die Ersatzhaltestelle in der Fritz-Reuter-Straße bedient.

Weitere Umleitungen in den Nachtstunden

Zusätzlich zur Umleitung der „13“ gibt es in den Nächten 7./8. und 8./9. September 2020 jeweils von 21:00 Uhr bis 3:00 Uhr folgende weitere Einschränkungen:

Linie 4: Erhält eine geteilte Linienführung.
Sie verkehrt im Dresdner Osten von Laubegast über Postplatz bis zur Anton-/Leipziger Straße und endet in der Eisenbahnstraße. Im Westen fährt sie von Weinböhla bis Radebeul Ost. Zwischen Eisenbahnstraße und Radebeul Ost sind Busse als „EV4“ im Einsatz.

Linie 9:
Verkehrt verkürzt von Prohlis kommend über Hauptbahnhof, Pirnaischer Platz, Neustädter Markt bis zur Anton-/Leipziger Straße und endet in der Eisenbahnstraße. Zur Weiterfahrt nach Kaditz stehen dort Busse als „EV9“ bereit.

Linie 13:
Verkehrt ebenfalls verkürzt von Prohlis kommend über Straßburger Platz, Bischofsweg und Liststraße nach Trachenberge. Ab Liststraße geht es per Ersatzbus „EV13“ weiter nach Kaditz.

Grund der Umleitungen sind Bauarbeiten an der Fahrleitungsanlage für die Straßenbahn im Zuge der Bürgerstraße. Nach 20 Jahren intensiven Betriebs muss der Fahrdraht dort auf einer Länge von rund 1.400 Metern gewechselt werden. Während des zum Jahresende folgenden Ausbaus der Großenhainer Straße wird dieser Abschnitt auch wichtige Umleitungsstrecke für die Straßenbahnen sein. Die Bauarbeiten kosten rund 40.000 Euro und werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur finanziert.

Bereits im Vorfeld der Bauarbeiten wurden entlang der Bürgerstraße insgesamt elf Fahrleitungsmasten ausgewechselt. Statt der verwitterten Betonmasten stehen jetzt Stahlmasten mit einer schlankeren Silhouette aber längerer Lebensdauer. Das Grünflächenamt Dresden nutzt die Sperrung, um am Rathaus Pieschen eine Rotbuche fachgerecht zu verschneiden.

Magdeburg

Magdeburgs neueste Straßenbahnen & Wiedereröffnung Damaschkeplatz - Hauptbahnhof (Meldung vom: 31.08.2020)

Mit dem Fahrplanwechsel am 27. August 2020 wurde sie wieder in Betrieb genommen: Die Strecke vom Damaschkeplatz durch die Tunnelbaustelle zum Hauptbahnhof. Fünf Jahre war diese Strecke für die Straßenbahn nicht nutzbar. Nun fahren wieder die Linien 1, 3, 4 und 6 auf dieser Strecke lang.
Die direkte geradeaus Verbindung zum City-Carré ist erst nach Abschluss der Bauarbeiten am Tunnel wieder möglich. Dies wird in ca. zwei Jahren der Fall sein.

Wegen des höheren Fahrzeugbedarfs hatte die MVB gebrauchte Fahrzeuge vom Typ KT4D in Berlin gekauft. Insgesamt wurden acht Fahrzeuge erworben, die Lackierung des Unternehmens angepasst und auch technisch notwendige Anpassungen vorgenommen.

Am 29. August 2020 startete auf dem Musuemsbetriebshof Sudenburg eine Sonderfahrt im Form eines Korsos zur Haltestelle Hardtstraße (am Rathaus), an der nur Gewinner einer Verlosung teilnehmen konnten. Eingesetzt wurden die KT4D 1288 und 1289 als 1 bezeichnet (damit war nicht der Zug, sondern die Linie gemeint). Ihm folgte der NGT8D 1307 als 3, dann der Gothazug 413 mit 519 und 509 als 4 und zum Schluss der historische Wagen 124 mit Beiwagen 300 als 6.
Die Fahrt ging von Sudenburg über den Olvenstedter Platz, Damaschkeplatz, Hauptbahnhof, Breiter Weg, Jerichower Platz, Zollhausbrücke zur Hardtstraße.


Dr. Lutz Trümper (Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg), Klaus Zimmermann (Bürgermeister der Stadt Magdeburg und Vorsitzender des Aufsichtsrates der MVB), Birgit Münster-Rendell (Geschäftsführerin der MVB) (v.l.n.r)


In seiner Ansprache erklärte Klaus Zimmermann wie schwierig es ist gebrauchte Straßenbahnen zu erwerben. Das Angebot ist ohnehin nicht üppig und dann müssen diese Fahrzeuge auch noch in die Stadt passen. Dies war der Beweggrund sich für den Kauf der acht Straßenbahnen aus Berlin zu entscheiden.
Aktuell läuft eine Fahrzeugausschreibung für neue Fahrzeuge und es werde mit einem ersten Einsatz 2023/24 gerechnet.

Nach dem Korso konnte an der Haltestelle Hardtstraße ein KT4D besichtigt werden. Die am Korso beteiligten Fahrzeuge wurden, mit Ausnahme des NGT8D 1307, zwischen den Haltestellen Herrenkrug und Olvenstedter Platz eingesetzt.

Eine kleine Fotoauswahl der Fahrten finden Sie in den neuesten Bildern.

Für unsere Fans hier noch eine Liste der verkauften Wagen:
1286 (II) ex 6104;
1287 ex 6125;
1288 ex 6129;
1289 ex 6131;
1290 ex 6132;
1291 ex 6133;
1292 ex 6134;
1293 ex 6146.

Das Team von Nahverkehr Mitteldeutschland bedankt sich bei der MVB für die Teilnahme an der Sonderfahrt.


Neben dem Wagen 138 steht zur Abfahrt bereit NGT8D 1307, Gothazug 413 mit seinen Beiwagen 519 und 509 (auf dem Bild nicht zu sehen).
Foto: Matthew Younce

Erfurt

EVAG nimmt 14 neue Busse in Betrieb (Meldung vom: 27.08.2020)

Dass die EVAG neue Busse bekommt, ist keine Seltenheit, denn immer wieder gilt es, alte Fahrzeuge zu ersetzen. In diesem Jahr sind es aber mit 14 Bussen ziemlich viele. „Wir müssen unseren Fuhrpark dringend erneuern, unter anderem, um den Nahverkehrsplan erfüllen zu können. Deshalb haben wir schon im vergangenen Jahr 20 neue Fahrzeuge bei MAN bestellt. Die restlichen sechs kommen im nächsten Frühjahr“, sagt Myriam Berg, Vorstand der EVAG.


Uwe Schmid, Key Account Management von MAN, und Myriam Berg, Vorstand der EVAG (v. l.) bei der Übergabe der Busse.


Aktuell gehen sechs Solo- und acht Gelenkbusse mit jeweils 360 PS in Betrieb. Eingesetzt werden sie im Stadt- und Vorortverkehr. Die Solo-Busse sind 12 m lang und verfügen über 31 Sitz- und 74 Stehplätze. Die Gelenkbusse bieten auf einer Länge von 18 Metern genügend Raum für 43 Sitz- und 99 Stehplätze.

Die Busse stellen eine komplett neue Generation dar, erfüllen die Euro 6d-Norm und sind sehr leise. Die neue Vorderachse mit Einzelradaufhängung garantiert einen besseren Fahrkomfort. Alle Fahrzeuge haben LED-Licht innen und außen, einen neu gestalteten Fahrerarbeitsplatz und einen helleren Fahrgastraum mit größeren Fenstern, Dachluken aus Glas sowie einer indirekten Beleuchtung.


Die neuen Busse der EVAG


„Neu ist auch das Antriebssystem, denn alle 14 sind EfficientHybrid-Fahrzeuge. Sie fahren mit Diesel, können aber die Bremsenergie elektrisch speichern. Das ist ideal für Stadtbusse, diese fahren täglich auf Linien mit vielen Haltestellen und Ampeln sowie Steigungen und Gefällen. Hier kann die gespeicherte Bremsenergie sofort wieder eingesetzt werden“, sagt Myriam Berg, die sich im Vorfeld intensiv mit dem Thema beschäftigt hat. Zur Energierückgewinnung haben die Busse ein Ultra-Cap-Speichermodul auf dem Dach - speziell im Heckbereich. Sowohl die Energie für die Anfahrhilfe als auch für die neue Start-Stopp-Automatik kommt aus dem Dachspeicher.
„Die neue Technik führt zu Kraftstoffeinsparungen und Verringerungen des Schadstoffausstoßes um bis zu 16 Prozent. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Umweltschutz und Emissionseinsparung“, betont Uwe Schmid, Key Account Management von MAN.
Pro Solobus werden jeweils 273.900 Euro investiert, die Gelenkbusse kosten jeweils 366.900 Euro. Von den sechs in diesem Jahr gelieferten Solobussen wurden drei Fahrzeuge mit jeweils 70.000 Euro durch den Freistaat Thüringen gefördert. 100.000 Euro steuerte der Freistaat für die Beschaffung der Gelenkbusse bei.
Im Zuge der Neuanschaffung werden 14 alte Busse abgelöst. Sie haben eine Laufleistung zwischen 800.000 und 1.000.000 Kilometern erreicht und werden verkauft. Mit der Neuanschaffung wächst die Linienbusflotte der EVAG im Frühjahr 2021 dann auf 73 Fahrzeuge. Bisher umfasste der Fuhrpark 67 Fahrzeuge.
Mehr über das neue Antriebssystem gibt es in einem Video von MAN auf Youtube.

Dresden

Ab Montag fahren Busse und Straßenbahnen wieder nach Normalfahrplan (Meldung vom: 27.08.2020)

Mit dem Ende der Schulferien in Sachsen und dem Ende des Ferienfahrplans verkehren ab Montag, dem 31. August 2020 die Bus- und Straßenbahnlinien der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) nach Normalfahrplan. Damit kommen die Straßenbahn- und die 60er-Buslinien tagsüber wieder alle zehn Minuten. Auch die Verstärkungsfahrten für den Schülerverkehr finden wieder statt. Beim Nachtverkehr nach Mitternacht bleibt es wegen der fehlenden Veranstaltungen und geringeren Nachfrage in den Freitag- und Sonnabendnächten beim 60-Minuten-Takt.

Neue Buslinie 78 zum Airportpark sowie weitere Netzanpassungen ab Montag
Ab 31. August 2020 ist eine neue Buslinie 78 im Einsatz. Sie verkehrt vom Bahnhof Klotzsche über Königsbrücker Landstraße, Boltenhagener Straße und Wilschdorfer Landstraße zum Gewerbegebiet Airportpark. Damit stellt die „78“ eine Verbindung von der S-Bahn beziehungsweise Regionalbahn und der Straßenbahnlinie 7 in Klotzsche zu den Firmenansiedlungen im Gewerbegebiet her. Im Airportpark entstand ein neuer Busendpunkt für die Linie 78. Sie verkehrt wochentags alle 30 Minuten. Außerdem hält die Buslinie 80 ab Montag zusätzlich in unmittelbarer Nähe des Gewerbegebietes an der neuen Haltestelle „An der Bartlake“.

Die Buslinie 88 verlängert sich ab 31. August 2020 von Kauscha bis nach Goppeln. Gemeinsam mit der Buslinie 75 wendet sie dort am neu ausgebauten Endpunkt. Auf ihrem Weg von der Fähre Kleinzschachwitz bis Goppeln bedient sie in Dresden Nickern die ebenfalls neue Haltestelle „Alnpeckstraße“.

Durch eine bessere Verzahnung mit der Regionalbuslinie 478 erhält die Buslinie 81 auch am Wochenende einen durchgängigen 30-Minuten-Takt zwischen Wilschdorf und Bahnhof Neustadt.

Am Endpunkt der Straßenbahnlinien 1 und 12 in Leutewitz sind die Bauarbeiten soweit abgeschlossen, dass Fahrgäste ab Montag an den neuen Bahnsteigen ein- und aussteigen können. Das Provisorium auf der Warthaer Straße entfällt damit.

Nachts wieder Haltewunschtaste drücken
Im Spät- und Nachtverkehr ist die Besetzung der Fahrzeuge deutlich geringer als tagsüber. Damit die Wagen unterwegs nicht zu viel Zeit verlieren und die Anschlüsse sicher funktionieren, sollen Fahrgäste ab 31. August 2020 in der Zeit von 20:00 bis 6:00 Uhr vor dem Aussteigen wieder den Haltewunschtaster drücken. Dann hält der Fahrer an und öffnet alle Türen per Fernsteuerung. Gleiches gilt, wenn eine Person an der Haltestelle zusteigen möchte. Hat niemand zum Aussteigen gedrückt und steht auch niemand an der Haltestelle, darf der Fahrer in der angegebenen Nachtzeit wieder vorsichtig durchfahren. Entsprechende Aufkleber an den Bussen und Bahnen, Einblendungen auf den Monitoren und Durchsagen im Fahrzeug weisen die Fahrgäste auf diese Umstellung hin.

Tagsüber bleibt das Halten der Busse und Straßenbahnen an jeder Station und das Öffnen aller Türen durch den Fahrer unverändert. So werden die Wagen an den Haltestellen zusätzlich belüftet. Außerdem entsprechen die DVB damit dem Wunsch vieler Fahrgäste, die in Corona-Zeiten lieber eine etwas längere Fahrzeit in Kauf nehmen, dafür aber auf das Drücken der Türöffner oder Haltewunschtaster verzichten möchten.

Intensive Reinigung und Desinfektion wird beibehalten
Neben der nächtlichen Reinigung aller in die Depots eingerückten Busse und Bahnen halten die DVB weiter an der zusätzlichen Desinfektion aller Teile im Wageninneren fest, die von Fahrgästen häufig berührt werden. Die verwendete Seifenlauge tötet Bakterien und Viren, ist dabei gut hautverträglich und greift keine Kunststoffteile an. Zusätzlich zur nächtlichen Desinfektion sind tagsüber weiterhin Teams im DVB-Netz unterwegs, die an insgesamt 27 Endpunkten Busse und Bahnen noch einmal desinfizieren. So erreichen die Mitarbeiter rund 90 Prozent aller im Einsatz befindlichen Fahrzeuge ein zweites Mal.

Bußgeld für Maskenmuffel
Der Freistaat Sachsen plant zum 1. September 2020 die Einführung eines Bußgeldes in Höhe von 60 Euro für diejenigen, die ihrer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV nicht nachkommen. Auch wenn sich fast alle DVB-Fahrgäste aus Respekt vor den Mitreisenden an diese Vorgabe hält, gibt es doch immer wieder Maskenverweigerer. Das wird ab 1. September teuer. Die DVB streben dazu eine Kooperation mit dem Ordnungsamt oder der Dresdner Polizeibehörde an, um diese Maskenmuffel zu sanktionieren.

Leichter Fahrgastanstieg erwartet
Fahren an Werktagen normalerweise täglich rund 600.000 Fahrgäste in den DVB-Verkehrsmitteln mit, waren es in der Zeit des pandemiebedingten Lockdowns teilweise nur noch rund 150.000. Mit den Lockerungen vor den Sommerferien stiegen die Fahrgastzahlen wieder auf etwa 400.000 an. Durch die Wiedereröffnung der Schulen erwarten die Marktforscher der DVB ab Montag einen weiteren Anstieg auf rund 480.000 werktägliche Fahrgäste. Das entspricht dann knapp 80 Prozent der üblichen Zahl. Fahrten durch Gelegenheitskunden oder Touristen sowie im Nacht- und Veranstaltungsverkehr bleiben weiter unterdurchschnittlich. Obwohl bisher fast alle ABO-Kunden den DVB treu blieben, muss das Unternehmen 2020 mit Mindereinnahmen in zweistelliger Millionenhöhe rechnen. Ob sich die Fahrgastzahlen im kommenden Jahr vollständig erholen, bleibt ungewiss und hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie ab.

Erfurt

Fahrplanwechsel wird vorbereitet // Erfurter Busse lernen sprechen (Meldung vom: 27.08.2020)

Anders als in den Vorjahren wird es zum Schuljahresbeginn keinen großen Fahrplanwechsel bei der EVAG geben. Er findet erst am 27. November 2020 statt. Dennoch treten zum 31. August 2020 kleinere Änderungen in den Angeboten in Kraft, die besonders im Schülerverkehr Verbesserungen bringen werden.

So wird es auf der Bus-Linie 95 testweise drei Fahrten zwischen Marbach und Zoopark geben – davon eine morgens und zwei nach Schulschluss. Damit soll eine direkte Verbindung für die in Marbach wohnenden Schüler zur Gemeinschaftsschule und zum Heinrich-Hertz-Gymnasium am Roten Berg geschaffen werden.
Weitere Änderungen erfolgen bei den Bus-Linien 20, 75, 91 und 92. Auf der Bus-Linie 20 wird die Bedienung der Haltestelle Ferdinand-Jühlke-Straße besser auf die Schichtzeiten von KNV Zeitfracht ausgerichtet. Auf der Bus-Linie 75 wird morgens eine zusätzliche Fahrt angeboten, um die Anbindung aus den Ortschaften Egstedt und Waltersleben an die Schule in Hochheim zu verbessern. Aufgrund der Eröffnung einer Grundschule werden die Schulfahrten der Bus-Linien 91 und 92 zukünftig über die Haltestelle „Langer Graben“ geführt.

„Leider müssen wir an anderer Stelle aber auch Fahrten reduzieren. Die zusätzlichen Fahrten in den Abendstunden auf der Bus-Linie 155 wurden kaum angenommen. Der einjährige Testbetrieb hat sich nicht bewährt“, sagt Myriam Berg, Vorstand der EVAG und bittet um Verständnis. Aus diesem Grund entfallen die täglichen Fahrten um 22:10 Uhr von Erfurt nach Kranichfeld und um 23:00 Uhr zurück zum Erfurter Busbahnhof. Ebenso fallen die sonn- und feiertags angebotenen Fahrten um 19:10 Uhr von Erfurt nach Kranichfeld sowie 20:00 Uhr von Kranichfeld nach Erfurt, Busbahnhof weg. An Samstagen bleiben die Fahrten um 19:10 Uhr nach Kranichfeld sowie 20:00 Uhr nach Erfurt bestehen.


Ab dem 27. November gelten folgende Änderungen:

„Mit dem neuen Erfurter Nahverkehrsplan, der im Sommer vom Stadtrat beschlossen wurde, ergeben sich weitere Angebotsverbesserungen für die Erfurter, die wir ab 27. November umsetzen werden“, so Myriam Berg, Vorstand der EVAG.

Auf der Bus-Line 90 werden die Angebote im morgendlichen Schülerverkehr sowie im Abendverkehr an Freitagen und Samstagen verdichtet, da die derzeit angebotenen Fahrten sehr gut frequentiert sind.

Auch in den Ortsteilen erfolgt eine Verbesserung der Angebote mit zusätzlichen Abendfahrten an Freitagen und Samstagen sowie im Tagesverkehr an Samstagen. So wird es u. a. auf der Bus-Linie 91 zusätzliche Fahrten geben. „Damit starten wir gleich zum 1. Advent, deshalb haben wir diesen Termin auch für unseren Fahrplanwechsel auf allen Linien gewählt“, sagt Myriam Berg.

Zum 27. November werden außerdem die Fahrzeiten der Bus-Linie 52 in Richtung Güterverkehrszentrum nach ihrem Testbetrieb angepasst. Im Berufsverkehr fahren die Busse künftig im 30-Minuten-Takt, im Tagesverkehr im 60-Minuten-Takt. Von den fünf neuen – im Testbetrieb eingerichteten – Haltestellen bleiben vier erhalten. Aufgehoben wird die Haltestelle „An der Flurscheide“.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.evag-erfurt.de oder über die EVAG-App „Erfurt Mobil“.

Erfurter Busse lernen sprechen

„Linie 51 Richtung Möbisburg“ - Ab dem heutigen Dienstag, den 25. August, rollt der erste sprechende Bus durch Erfurt. Der Bus sagt automatisch die Bus-Linie und die Fahrtrichtung an, wenn er an einer Haltestelle ankommt und die Türen sich öffnen. Damit möchte die Erfurter Verkehrsbetriebe AG (kurz: EVAG) blinden oder sehbehinderten Menschen die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in der Landeshauptstadt erleichtern.

Ab sofort ist der Bus mit der Wagennummer 198 in Erfurt unterwegs.



Er wird auf verschiedenen Linien eingesetzt. Damit die Durchsage klappt, wurden spezielle Außenlautsprecher angebracht.
„Das ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit“, sagt Myriam Berg, Vorstand der EVAG. „Ab November sollen alle Busse der EVAG mit der neuen Technik ausgestattet werden. Die 76 Stadtbahnen sprechen bereits an den Haltestellen mit den Fahrgästen.“



Aktuell

Modernisierungen im Sebnitztal (Meldung vom: 25.08.2020)

Sperrung der Strecke Sebnitz – Bad Schandau vom 31.08. bis 17.11.2020

Die Deutsche Bahn (DB) setzt die 2018 begonnene Modernisierung der Bahnstrecke im Sebnitztal fort. In den kommenden 2,5 Monaten werden fünf Brücken erneuert und der Bahndamm abschnittsweise verbreitert. Die Züge der Nationalparkbahn U 28 werden zwischen Bad Schandau und Sebnitz durch Busse ersetzt, zwischen Sebnitz und Rumburk gilt ein veränderter Fahrplan.

Durch die gleichzeitige Modernisierung der Eisenbahnbrücken in Porschdorf und in Rathmannsdorf, die Erneuerung der Brücke über die Sebnitz zwischen Ulbersdorf und Mittelndorf sowie die Verbreiterung des Bahndammes in Rathmannsdorf bündelt die DB die Modernisierungsmaßnahmen, um die Streckensperrung so kurz wie möglich zu halten. Die Baumaßnahmen sind Teil der zwischen dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und der DB vereinbarten Schritte zur Erhöhung der Streckengeschwindigkeit auf 70 km/h. Ziel ist es, die Anschlüsse in Sebnitz von und nach Neustadt (Sachsen) verlässlicher zu gestalten. Insgesamt investieren die Partner in Planung und Bau aller Maßnahmen rund 660.000 Euro.

Informationen zu den geänderten Fahrplänen und dem Schienenersatzverkehr erhalten die Fahrgäste unter www.bahn.de/bauarbeiten sowie www.nationalparkbahn.de und an der InfoHotline des VVO unter 0351/ 852 65 55.

Berlin

Stadler und die BVG stellen vor: Die Zug(k)unft der Berliner U-Bahn (Meldung vom: 24.08.2020)

Ab 2022 erhalten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die ersten neuen U-Bahn-Wagen der Baureihen «J» und «JK» von Stadler für den Einsatz in der deutschen Hauptstadt. Mit der Flottenerneuerung wird das Rückgrat der Berliner Mobilität fit gemacht für die Zukunft. Ein historisch klug entwickeltes Liniennetz, architektonisch spannende Bahnhöfe aus verschiedenen Jahrzehnten, dichte Takte und Betriebszeiten beinahe rund um die Uhr machen die U-Bahn zu einem der Aushängeschilder und Leistungsträger Berlins. Im Jahr 2019 nutzten fast 600 Millionen Fahrgäste die verkehrsgelben Züge der BVG. Mit den modernen Fahrzeugen kommt ein weiterer Grund hinzu, auf die U-Bahn umzusteigen.

Aus Berlin, für Berlin: Die neue Fahrzeuggeneration wird von Stadler in Berlin-Pankow entwickelt und gefertigt. In den zwei Baureihen ­«JK» für das Berliner Kleinprofilnetz (U1 bis U4) und «J» für das Großprofil (U5 bis U9) können die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) während der Laufzeit des Rahmenvertrages bis 2030 insgesamt voraussichtlich bis zu 1500 Wagen abrufen. Die feste Mindestbestellmenge umfasst 606 Wagen. Zum Vergleich: Der aktuelle Fuhrpark verfügt, über alle Baureihen und -jahre hinweg, über rund 1300 Wagen. Bis zu rund drei Milliarden Euro investiert die BVG in den kommenden Jahren in die Erneuerung der U-Bahn-Flotte. Am heutigen Montag, 24. August 2020, stellten Stadler und die BVG gemeinsam den weiteren Zeitplan vor.

Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie Aufsichtsratsvorsitzende der BVG: «Der Großauftrag ist ein doppelter Gewinn für Berlin. Mit der neuen U-Bahngeneration wird der Hauptstadtverkehr in unserer wachsenden Metropole leistungsstärker und klimafreundlicher. Mit diesen wichtigen Investitionen sorgen wir für moderne Mobilität und machen den ÖPNV für die Berlinerinnen und Berliner noch attraktiver. Zusätzlich sichern wir viele Arbeitsplätze in einem Unternehmen, das in Berlin tief verwurzelt ist.»

Peter Spuhler, Verwaltungsratspräsident und Group CEO ad interim von Stadler: «Wir sind sehr stolz, mit dem Gewinn eines der grössten bisher in Europa vergebenen Lieferaufträge die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der BVG fortzusetzen und an unserem Standort in Berlin-Pankow die neue U-Bahn-Flotte für die deutsche Hauptstadt zu bauen. Unsere Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – sowohl im Fahrzeugprojekt als auch am Standort selbst, wo die Bauarbeiten an unserem Neubau zur Erweiterung der Kapazitäten zügig und planmäßig vorangehen.»

2022 kommen die ersten 24 Wagen

Die ersten insgesamt 24 Wagen, je zwölf für das Klein- und für das Großprofil, sollen im Herbst 2022 aus dem Berliner Stadler-Werk an die BVG überführt werden. Nach einem mehrmonatigen Testbetrieb, intensiven Prüfungen und der Zulassung beginnt dann Ende 2023 die Serienlieferung. Vereinbart ist eine Lieferung von vier Wagen alle fünf Werktage – die Züge kommen also deutlich schneller zur BVG als zuletzt die Züge der Baureihe IK. Anschließend können bis ins Jahr 2030 weitere Serienfahrzeuge aus dem Rahmenvertrag abgerufen werden.

Dr. Rolf Erfurt, Vorstand Betrieb der BVG: «Die U-Bahn ist ein wichtiger Baustein des ÖPNV in Berlin mit täglich über 1,6 Millionen Fahrgastfahrten. Ich bin froh, dass wir trotz der Corona-Krise den größten Auftrag für neue U-Bahnen in der Geschichte der BVG vergeben haben. Das ist ein klares Zeichen für einen modernen ÖPNV in Berlin und eine wichtige Investition in die BVG. Gebaut werden nun zwei Typen von Zügen, für das Klein- und für das Großprofil. Dabei setzen wir auf eine intensive und gute Zusammenarbeit mit Stadler.»

Jure Mikolčić, CEO von Stadler in Deutschland: «Ich bin überzeugt, dass wir mit den Fahrzeugen der neuen Generation einen maßgeblichen Beitrag zum Fahrkomfort der Berliner Fahrgäste leisten werden. Die Wurzeln von Stadler liegen im sogenannten Tailor-Made-Bereich, also in der Konstruktion und Fertigung von Zügen, die exakt auf die individuellen Bedürfnisse einer Stadt zugeschnitten sind. Daher freuen wir uns umso mehr, mit der neuen Baureihe U-Bahnen für das Klein- und Großprofil zu liefern, die genau zu Berlin passen.»

Übrigens: Die Fahrgäste können sich schon in diesem Jahr einen ersten Eindruck der neuen Fahrzeuge verschaffen. Voraussichtlich im Herbst wird ein sogenanntes «Mock-Up» nach Berlin kommen. Das lebensgroße Modell eines U-Bahn-Wagens besteht aus einem weitgehend funktionsfähigen Fahrerstand sowie einem teilfunktionsfähigen Fahrgastraum, der zum Beispiel auch Türen und Licht enthält. Das Modell dient für Tests zur Festlegung von Designs und Ausstattungsdetails. Die gesammelten Erfahrungen fließen dann direkt in die Fahrzeugentwicklung ein. Wo das Modell zu sehen und begehen sein wird, gibt die BVG rechtzeitig bekannt.

Bei Bedarf schnell umgebaut, auf Jahrzehnte zuverlässig

Die Großbeschaffung hat gleich mehrere Vorteile. Zwei Baureihen für das Groß- und das Kleinprofil aus einer Hand zahlen sich nicht nur wirtschaftlich, sondern auch betrieblich aus. Viele Bauteile der Groß- und Kleinprofilzüge sind identisch. Das hat den Vorteil, dass die Arbeit in den Werkstätten erleichtert wird. Vor allem aber erhöhen eine große Anzahl baugleicher Fahrzeuge und ein für die Berliner U-Bahn neuartiges, modulares Konzept bei «J» und «JK» die betriebliche Flexibilität enorm.

Bei beiden Baureihen gibt es sogenannte End- und Mittelwagen. Aus ihnen können im Großprofil durchgängige Zwei-, Vier- und Sechs-Wagen-Fahrzeuge gebildet werden. Im Kleinprofil sind durchgängige Zwei- oder Vier-Wagen-Fahrzeuge möglich, aus denen wiederum auch Sechs- oder Acht-Wagen-Einheiten gekuppelt werden können. Ein «langer» Acht-Wagen-Zug kann dann zum Beispiel – wie von den Baureihen HK und IK bekannt – aus zwei miteinander verbundenen, jeweils für sich durchgängigen Vier-Wagen-Fahrzeugen bestehen.

Größten Wert wird auf die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge gelegt: Begleitend zur Lieferung der Züge übernimmt Stadler auch die Ersatzteilversorgung über eine Laufzeit von circa 32 Jahren hinweg. Darin enthalten ist die Lieferung aller benötigten Ersatzteile für die Einhaltung der Instandhaltungsfristen, Inspektionen und Hauptuntersuchungen sowie die Lieferung aller zum Beispiel für die Behebung von Vandalismus- und Unfallschäden benötigten Ersatzteile. So können sich die Berlinerinnen und Berliner langfristig auf die neuen Fahrzeuge verlassen.

Stadler baut aus

Stadler ist für die Abwicklung des Großprojekts Berliner U-Bahn gut aufgestellt. Die Bauarbeiten zur Erweiterung des Standorts in Berlin-Pankow verlaufen nach Plan. Auf rund 24 000 Quadratmetern entstehen bis Sommer 2021 eine neue Produktions- und Inbetriebsetzungshalle sowie hochmoderne Büro- und Sozialraumflächen. Stadler investiert bis zu 70 Millionen Euro in den Ausbau des Standorts. In Abhängigkeit vom künftigen Auftragseingang soll in weiteren Schritten unter anderem ein Logistikzentrum hinzukommen.

Aktuell

Sofortprogramm für attraktivere Bahnhöfe (Meldung vom: 17.08.2020)

Das Bundesministerium für digitale Infrastruktur und Verkehr (BMVI) hat ein Sofortprogramm für attraktivere Bahnhöfe aufgelegt. Der Bund fördert dieses Programm mit 40 Millionen Euro, welche bundesweit für 167 Bahnhöfe verwendet werden.

Die Investitionen fließen in die Aufenthaltsqualität, in die Reisendeninformation und in Energiesparmaßnahmen. Wir haben einmal die Bahnhöfe für Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen aufgelistet.

In Sachsen-Anhalt wird in allen Bahnhöfen die Aufenthaltsqualität verbessert. Die Bahnhöfe Halle (Saale) Hbf., Magdeburg Hbf. und Merseburg erhalten zusätzlich Investitionen in Energiesparmaßnahmen.
Folgende Bahnhöfe sind in Sachsen-Anhalt betroffen:
Aschersleben Pbf., 105.000 Euro
Bitterfeld, 150.000 Euro
Frenz, 70.000 Euro
Halle (Saale) Hbf., 130.000 Euro
Magdeburg Hbf., 350.000 Euro
Merseburg Hbf., 135.000 Euro
Naumburg (Saale) Hbf., 70.000 Euro
Wernigerode Hbf., 210.000 Euro

In Sachsen betrifft das die folgenden Bahnhöfe:
Bautzen, 85.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Chemnitz Hbf., 230.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Dresden Hbf., 320.000 Euro für Aufenthaltsqualität und Reisendeninformation
Ebersbach (Sachs), 100.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Freiberg (Sachs), 80.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Görlitz, 50.000 Euro für Energiesparmaßnahmen
Leipzig-Gohlis, 215.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Leipzig Bayerischer Bahnhof, 100.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Leipzig Hbf., 271.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Leipzig Markt, 60.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Leisnig, 115.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Limbach (Vogtl), 70.000 Euro für Reisendeninformation
Oschatz, 100.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Pirna, 335.000 Euro für Energiesparmaßnahmen
Zittau, 150.000 Euro für Reisendeninformation

Für Thüringen wird auch bei allen Bahnhöfen in die Aufenthaltsqualität investiert. Beim Bahnhof Eisenach zusätzlich in die Reisendeninformation.
Folgende Bahnhöfe sind in Thüringen betroffen:
Eisenach, 245.000 Euro
Erfurt Hbf., 245.000 Euro
Gera Hbf., 235.000 Euro
Jena West, 200.000 Euro
Nordhausen, 95.000 Euro
Saalfeld (Saale), 110.000 Euro

Mit dem Sofortprogramm werden u.a. folgende Arbeiten gefördert:
- Austausch von Wand/Bodenbelägen, Anstrich und Fassaden
- Erneuerung von Treppen, Zugängen, Zäunen und Dächern
- Ergänzung von Sitz- und Wartemöglichkeiten
- Beseitigung von Graffiti und weiteren Vandalismusschäden
- Erweiterung von Reisendeninformation
- Weiterer Ausbau der Barrierefreiheit
- Energetische Sanierung, z.B. Umrüstung auf LED-Beleuchtung oder Austausch von Heizungsanlagen

Erfurt

Stadtbahnen fahren am Montag wieder über Anger (Meldung vom: 14.08.2020)

Am Montag können die Erfurter und Gäste wieder mit ihren Bahnen durch die Bahnhofstraße und über den Anger fahren. „Wir danken alle Fahrgästen für ihr Verständnis und ihre Geduld“ so Michael Nitschke, Betriebsleiter der EVAG.

Einzig die Haltestellen im Bereich Anger können dann noch nicht wie gewohnt angefahren werden. Denn dann beginnt der barrierefreie Ausbau. Die Haltestellen werden um 5 Meter verlängert und mit einem Blindenleitsystem ausgestattet. Die Ersatzhaltestellen wurden hierzu vor dem Angermuseum eingerichtet.

Auch wenn die Bahnen schon wieder durch die Bahnhofstraße fahren, so müssen noch Arbeiten im Gleisbett vorgenommen werden. Der Juri-Gagarin-Ring blieb daher bis zum Ende der Sommerferien gesperrt. Daher verkehrt die Bus-Linie 9 weiterhin in beiden Richtungen über Busbahnhof und die Bus-Linien 51 und 60 bleiben geteilt. Die Bus-Linie 51 verkehrt in diesem Zeitraum zwischen Urbicher Kreuz und Busbahnhof sowie zwischen Thomaseck und Möbisburg/Molsdorf über Hochheim. Die Bus-Linie 60 fährt zwischen Urbicher Kreuz und Busbahnhof sowie zwischen Thomaseck und Möbisburg über Rhoda.


Einen Hinweis in eigener Sache hat die EVAG noch. „Die Baufahrpläne an den Haltestellen werden wir erst ab Montag austauschen. Aufgrund der großen Zahl an Haltestellen kann dies bis Mittwoch andauern“, bittet Herr Nitschke um Verständnis. Die Fahrpläne orientieren sich an den Zeiten vor der Baumaßnahme. Im Internet unter www.evag-erfurt.de oder in der EVAG-App „Erfurt mobil“ finden Fahrgäste die aktuellen Fahrtzeiten.

Am 16. Juli startete die EVAG mit den Bauarbeiten im Bereich Anger. Alte Weichen und Gleise wurden durch neue ausgetauscht. Im Kreuzungsbereich Juri-Gagarin-Ring/Bahnhofstraße fanden die Abrissarbeiten der alten Augustbrücke statt. Auch hier wurden neue Gleis verlegt. Die Bauarbeiten sind planmäßig verlaufen, dank des hervorragenden Zusammenspiels der einzelnen Baufirmen.

Erfurt

Bauabschnitt 4 – 12.8.2020 bis 16.08.2020 Vollsperrung Angerkreuzung (Meldung vom: 10.08.2020)

Bauabschnitt 4 – 12.8.2020 bis 16.08.2020 Vollsperrung Angerkreuzung

In diesen Zeitabschnitt wird das Angerkreuz komplett gesperrt, was zu Änderungen auf allen Stadtbahnlinien führt. Eine Verkehrsanbindung zwischen Anger und Domplatz wird mit einer Pendel-Bahn zwischen Marktstraße und Pilse eingerichtet.

Auch die Angerhaltestellen werden barrierefrei ausgebaut. Die Ersatzhaltestellen werden jeweils vor dem Angermuseum eingerichtet (Höhe Eingang Angermuseum sowie Bereich Bahnhofstraße. Die Arbeiten werden voraussichtlich Anfang Oktober beendet sein.


Linienführung der Stadtbahnlinien in der Zeit von 12.8.2020 bis 16.08.2020

Stadtbahnlinie 1
Europaplatz – Krämpfertor – Ringelberg
Urbicher Kreuz – Thüringenhalle

Stadtbahnlinie 2
P+R-Platz Messe – Lange Brücke

Stadtbahnlinie 3
Europaplatz – Domplatz Süd
Urbicher Kreuz – Thüringenhalle

Stadtbahnlinie 4
Rieth - Domplatz - Theater - Bindersleben
Wiesenhügel - Steigerstraße

Stadtbahnlinie 5
Zoopark – Lutherkirche/Stadtwerke

Die Stadtbahnlinie 6 wird durch die Stadtbahnlinie 4 ersetzt.

Linienführung Buslinie 9
Daberstedt -  Ersatzhaltestelle Robert-Koch-Straße - Busbahnhof (Steig 6) - Nordbahnhof

SEV-Linienführung

Ersatzhaltestelle Robert-Koch-Str. - Stauffenbergallee - Krämpfertor  - J.-Gagarin-Ring - Busbahnhof (Steig 4)

Weitere Information finden Sie bei der EVAG auf der Webseite
SWE EVAG

Magdeburg

Zwischen Messegelände und Herrenkrug Busse satt Straßenbahnen (Meldung vom: 07.08.2020)

Zwischen Breitscheidstraße und Bahnhof Herrenkrug finden Gleisbauarbeiten statt. Außerdem wird eine Mauer entlang der Straßenbahnstrecke abgerissen. Aus diesen Gründen fährt die Linie 6 nur verkürzt bis Messegelände.

Von Montag, den 10. August bis Sonntag, den 23. August kommt es zu folgenden Linienänderungen:

Tram 6:
Messegelände – Leipziger Chausse
Die Straßenbahnen fahren nur bis / ab (H) Messegelände / Elbauenpark.

SEV
Ersatzverkehr Linie 6:
Messegelände - Herrenkrug

Zwischen (H) Messegelände / Elbauenpark und (H) Herrenkrug fahren als Ersatz Busse mit Anschluss an die Straßenbahn. Es werden alle Haltestellen am Straßenrand (wie Nachtbuslinie N1) bedient.

Dresden

Linie 2 muss Umleitung fahren//Straßenbauarbeiten auf der Wilhelm-Franz-Straße (Meldung vom: 06.08.2020)

Von Dienstag, dem 11. August 2020, 4:00 Uhr bis Sonnabend, dem 15. August 2020, 3:15 Uhr wird die Straßenbahnlinie 2 zwischen Löbtauer Straße und Amalie-Dietrich-Platz über Kesselsdorfer Straße und Julius-Vahlteich-Straße umgeleitet. Der Abschnitt über Pennricher Straße und Hebbelplatz bis zur Julius-Vahlteich-Straße wird mit Bussen als Ersatzverkehr „EV2“ bedient.

Grund der mehrtägigen Umleitung sind Straßenbauarbeiten auf der Wilhelm-Franz-Straße in Cotta. Für den 2021 geplanten Ausbau der Steinbacher Straße wird die Weidentalstraße als Umleitungsstrecke ertüchtigt. Auf der Kreuzung mit der Wilhelm-Franz-Straße muss in unmittelbarer Nähe zum Gleisbereich der Straßenbahn eine neue Fahrbahndecke aufgezogen werden. Daher pausiert die Linie 2 dort für vier Tage.

Erfurt

Teilsperrung Angerkreuz von 1.08. bis 11.8.2020 Bauabschnitt 3 (Meldung vom: 29.07.2020)

In diesen Zeitraum können die Stadtbahnen die Bahnhofstraße nicht befahren. Es kommt zu Änderungen auf allen Stadtbahnlinien und der Stadtbuslinie 9.

Linienführung Stadtbahnlinie 1
Europaplatz → Krämpfertor → Ringelberg
Urbicher Kreuz → Thüringenhalle

Linienführung Stadtbahnlinie 2
P+R-Platz Messe → Anger

Linienführung Stadtbahnlinie 3
Europaplatz → Domplatz → Anger
Urbicher Kreuz → Thüringenhalle

Linienführung Stadtbahnlinie 4
Rieth → Domplatz → Theater → Bindersleben
Wiesenhügel → Steigerstraße

Linienführung Stadtbahnlinie 5
Zoopark → Lutherkirche/SWE

-Stadtbahnlinie 6 entfällt, Ersatz durch Linie 4

Linienführung Stadtbuslinie 9

-Daberstedt –> Ersatzhaltestelle Robert-Koch-Straße → Busbahnhof (Stg.6) → Nordbahnhof

SEV
→ Ersatzhaltestelle Robert-Koch-Straße → Stauffenbergallee → Krämpfertor → J.-Gagarin-Ring → Busbahnhof (Steig 4)




Thüringen

Gräfenroda–Rentwertshausen: Tunnel- und Gleisarbeiten erfordern Sperrungen und Zugausfälle im August (Meldung vom: 27.07.2020)

Die Deutsche Bahn (DB) führt vom 9. bis 30. August 2020 umfangreiche Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten auf der Strecke Erfurt–Suhl–Meiningen/Würzburg durch. So werden im Brandleitetunnel bei Gehlberg rund 20 Meter Innenschale des Tunnels saniert, um ihn gegen das Eindringen von Wasser zu sichern. Des Weiteren tauscht die DB zwischen Gräfenroda und Gehlberg rund ein Kilometer Schwellen aus. Weiter südlich wird im Streckengleis von Rentwertshausen nach Ritschenhausen über ein Kilometer Gleis erneuert. Dabei wird unter anderem auch das Bett gereinigt bzw. der Schotter ausgetauscht sowie abschnittsweise eine Spezialschutzschicht für eine bessere Entwässerung und Stabilität des Oberbaus eingebracht. Aufgrund der Tunnel- und Gleisarbeiten sind Sperrungen der betreffenden Abschnitte und damit verbundene Zugausfälle leider unvermeidlich.

Einschränkungen im Zugverkehr vom 9. bis 30. August

• Die Züge Linie RE 7 Erfurt—Würzburg (DB Regio AG) entfallen zwischen Gräfenroda und Rentwertshausen, zwischen Erfurt und Gräfenroda fahren die Züge in geänderten Zeiten.

• Die Züge der Linien STB 44 Erfurt—Meiningen und STx 50 Erfurt—Zella-Mehlis—Meiningen (Süd-Thüringen-Bahn) fallen zwischen Gräfenroda und Suhl aus.

• Die Züge der Linie EB 40 Schweinfurt—Meiningen (Erfurter Bahn) fallen zwischen Meiningen bzw. Grimmenthal und Rentwertshausen aus.

• Für die ausfallenden Züge wird Ersatzverkehr mit Bussen (SEV) eingerichtet.


Detailinformationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten des SEV gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen und im Internet unter
www.deutschebahn.com/bauinfos, www.sued-thueringen-bahn.de und
www.erfurter-bahn.de

Trotz des Einsatzes moderner Geräte und Maschinen lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm nicht gänzlich vermeiden.

Die Deutsche Bahn bittet Anwohner und Fahrgäste um Verständnis für entstehende Unannehmlichkeiten.


Dresden

Linie 1 und 12 wieder nach Leutewitz (Meldung vom: 23.07.2020)

Ab Montag, dem 27. Juli 2020, 3:30 Uhr fahren die Straßenbahnlinien 1 und 12 wieder nach Leutewitz.

Die neuen Gleisanlagen am Endpunkt Leutewitz sind fertig und können von den Straßenbahnlinien 1 und 12 befahren werden. Beide Linien kehren damit auf ihre ursprüngliche Strecke zurück und der Ersatzverkehr entfällt. Gleichzeitig kann die „12“ an der Ludwig-Hartmann-Straße in Striesen wie gewohnt in Kombination mit der Linie 10 verkehren.
Bis zur Fertigstellung der neuen Bahnsteige in voraussichtlich drei Wochen müssen die Fahrgäste noch auf der Warthaer Straße ein- und aussteigen.

Sämtliche Gleise, Weichen, Fahrleitungsanlagen und auch das kleine Gebäude, in dem die Stromversorgung und ein kleiner Pausenraum für die Fahrer untergebracht ist, können ab Montag benutzt werden. Dagegen dauern die Arbeiten an den Bahnsteigen noch rund drei Wochen. Das betrifft die Ausstiegshaltestelle an der Schleifeneinfahrt ebenso wie die beiden Aufstellbahnsteige für die „1“ und „12“.
Hier gab es durch die Pandemie bedingt eine Verzögerung im Bauablauf.

Vorerst halten die Straßenbahnen in beiden Richtungen noch auf der Warthaer Straße zwischen Wilhelm-Raabe-Straße und Auf der Scheibe. Dort können Fahrgäste an einer provisorischen Haltestelle ein- und aussteigen. Nach Vollendung der barrierefreien Bahnsteige am Endpunkt Leutewitz wird das Provisorium auf der Warthaer Straße zurückgebaut. Dafür ist keine weitere Sperrung nötig. Für den Autoverkehr bleibt es noch bei den bisherigen Umleitungen.

Erfurt

Großbaustelle Anger – 2. Bauabschnitt startet am 25. Juli (Meldung vom: 23.07.2020)

Die Großbaustelle am Anger läuft bisher planmäßig. In der ersten Ferienwoche wurden alte Weichen in Richtung Ringelberg ausgetauscht. Jetzt geht die Stadtbahn-Linie 2 wieder auf Normalbetrieb. Ihre Umleitung endet am 24. Juli zum Betriebsende.

Im zweiten Bauabschnitt ist der Bereich in Richtung Johannesstraße betroffen. Auch hier werden alte Weichen getauscht, die rund 20 Jahre alt sind. Das hat Auswirkungen auf die Stadtbahn-Linien 1 und 5. Zwischen Lutherkirche/SWE und Busbahnhof erfolgt in der Zeit vom 25. bis 31. Juli Schienenersatzverkehr. Die Busse fahren über Krämpfertor.

Während der gesamten Baumaßnahme haben die Geschäfte in den betroffenen Bereichen geöffnet. Eine Zuwegung ist immer garantiert.

Allerdings häuft sich die Zahl unvorsichtiger Fußgänger im Baustellenbereich Juri-Gagarin-Ring. In diesem Zusammenhang appelliert die EVAG noch einmal an alle Bürger in der Innenstadt, die ausgewiesenen Wege zu nutzen und nicht direkt durch die Baustelle zu laufen. Die Warnschilder wurden nicht ohne Grund aufgestellt.

Die jeweils gültigen Fahrtzeiten finden Fahrgäste im Internet unter www.evag-erfurt.de oder in der EVAG-App „Erfurt mobil“. Die Mitarbeiter des Servicetelefons geben per Telefon unter 0361 19449 gern Auskunft über die jeweiligen Fahrtzeiten.

Am Donnerstag, den 30. Juli, geben die Mitarbeiter der EVAG zwischen 10 und 18 Uhr auch Auskunft zu den geänderten Linien und zum Fahrplan. Sie stehen dann wieder auf dem Anger.

Dresden

Gleisbauarbeiten auf der Straßenbahntrasse Gorbitz (Meldung vom: 16.07.2020)

Wegen Gleisbauarbeiten auf der Straßenbahntrasse Gorbitz verkehrt die Linie 2 von Montag, dem 20. Juli 2020 bis Donnerstag, dem 23. Juli 2020 jeweils in der Zeit von 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr auf einem verkürzten Fahrtweg. Ab Kleinzschachwitz sind die Bahnen bis zur Haltestelle „Dahlienweg“ unterwegs und fahren dann weiter in die Gleisschleife Wölfnitz.
Die ebenfalls auf der Trasse Gorbitz verkehrende Linie 7 von und nach Pennrich wird nicht umgeleitet. So können die Fahrgäste der „2“ ab Amalie-Dietrich-Platz mit der Linie 7 weiter nach Gorbitz fahren.

Grund der Linienverkürzung sind Bauarbeiten auf der separaten Straßenbahntrasse zwischen Merianplatz und Gleisschleife Gorbitz. Nach Austausch der Schienen vor rund zwei Jahren ist nun der zweite Stopfgang fällig. Dazu wird eine so genannte Stopfmaschine auf die Gleise gesetzt, die den Schotter noch einmal verdichtet. Außerdem reparieren die Gleisbauer eine der Ausfahrtsweichen aus der Gleisschleife in Gorbitz. Um den Straßenbahnverkehr während der Bauarbeiten zu reduzieren, wird die „2“ nach Wölfnitz verkürzt. Die „7“ verkehrt abschnittsweise eingleisig von und nach Pennrich. Der wechselseitige Verkehr wird durch eine Signalanlage geregelt.

Bitte beachten Sie auch die Baumeldung für die Linien 1 und 2.

Dresden

Gleisbauarbeiten auf der Schweriner Straße (Meldung vom: 16.07.2020)

Wegen Gleisbauarbeiten auf der Schweriner Straße werden die Straßenbahnlinien 1 und 2 von Montag, dem 20. Juli 2020 4:00 Uhr bis Sonntag, den 9. August 2020 3:30 Uhr in beiden Richtungen zwischen Postplatz und Bahnhof Mitte über Ostra-Allee, Maxstraße und Weißeritzstraße umgeleitet.

Am Bahnhof Mitte halten die Wagen beider Linien auf der Weißeritzstraße in Höhe Seminarstraße.

Im gleichen Zeitraum verkehrt auch die Buslinie 75 zwischen Postplatz und Bahnhof Mitte über Freiberger Straße, Ammonstraße und Könneritzstraße.

In den drei Wochen finden auf der Schweriner Straße Gleisbauarbeiten statt. Die alten Schienen liegen seit dem Jahr 2006 und sind inzwischen stark verschlissen. Insbesondere der Gleisbogen Schweriner Straße / Hertha-Lindner-Straße unterliegt durch seine vom Verkehrszug vorgegebene Geometrie einer starken Beanspruchung. Hier werden rund 50 Meter Doppelgleis ausgetauscht. Ebenso müssen die Schienen im weiteren Verlauf der Schweriner Straße bis in Höhe Grüne Straße erneuert werden. Das sind noch einmal rund 300 Meter Doppelgleis. An beiden Baufeldern prüfen die Fachleute auch die dämmenden Zwischenlagen zwischen Schiene und Unterbau sowie die Kleineisenteile zur Befestigung. Bei Bedarf werden sie gewechselt. Abschließend erhält die Straße eine neue Eindeckung mit Asphalt.

Bitte beachten Sie auch die Verkürzung der Linie 2 im Zeitraum vom 20. Juli 2020 bis zum 23. Juli 2020. Siehe dazu die gesonderte Meldung.

Dresden

Leitungsbau auf der Lockwitzer Straße (Meldung vom: 15.07.2020)

In der Woche von Montag, dem 20. Juli 2020 3:45 Uhr bis Montag, den 27. Juli 2020 3:30 Uhr finden auf der Lockwitzer Straße Leitungsbauarbeiten statt. Aus diesem Grund wird die Streckenführung der Straßenbahnlinien 9 und 13 geteilt.

Die Linie 9 fährt im Dresdner Westen von Kaditz planmäßig über Hauptbahnhof bis zum Lennéplatz und dann weiter als Linie 13 über Sachsenallee nach Mickten beziehungsweise Kaditz. Umgekehrt verkehren die Wagen der Linie 13 von Mickten beziehungsweise Kaditz planmäßig bis Straßburger Platz und fahren weiter als Linie 9 über Lennéplatz und Hauptbahnhof nach Kaditz.

Im Osten sind die Bahnen als Linie 9/13 zwischen Prohlis und dem Gleisdreieck Hugo-Bürkner-Straße im Einsatz. Der Streckenteil zwischen Lennéplatz und Hugo-Bürkner-Straße wird durch Busse EV9/13 im Ersatzverkehr bedient.

Die Buslinie 75 wird stadteinwärts über Teplitzer Straße und Lenbachstraße umgeleitet.

Grund der Straßenbahnsperrung sind Bauarbeiten entlang der Lockwitzer Straße zwischen Gotthardt-Kuehl-Straße und Lannerstraße. Im Zusammenhang mit der Fertigstellung der neuen Stadtbahntrasse über die Oskarstraße ist jetzt die Verlegung eines Bahnstromkabels unter dem östlichen Fußweg der Lockwitzer Straße geplant. Das Kabel wird mit dem neuen Gleichrichterunterwerk der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) am S-Bahnhof Strehlen verbunden, welches die Straßenbahnen zwischen Tiergartenstraße und Reicker Straße mit Strom versorgt. Die Kosten der Baustelle belaufen sich auf rund 200.000 Euro. Sie sind Bestandteil des Stadtbahnneubaus auf der Oskarstraße.

Umleitungen bei den Buslinien 61, 63, 75 und 85
Die Zeit der Straßenbahnsperrung nutzen die Firmen gleich, um von Montag, dem 20. Juli 2020 4:00 Uhr bis Mittwoch, den 22. Juli 2020 4:00 Uhr an der Haltestelle „S-Bahnhof Strehlen“ Gewährleitungsarbeiten durchzuführen. Hier müssen einige Schäden, die durch verdeckte Materialfehler entstanden, beseitigt werden. In der genannten Zeit fahren die Buslinien 61, 63, 75 und 85 zwischen Wasaplatz und Tiergartenstraße über die Wasastraße.

Aktuell

Der neue ICE der DB AG (Meldung vom: 15.07.2020)

Die Deutsche Bahn AG hat bei der Firma SIEMENS 30 neue ICE-Züge in Auftrag gegeben, welche ab Dezember 2022 im Fahrgastverkehr gehen sollen.

Die Fahrzeuge sollen zuerst auf Linien zwischen Nordrhein-Westfalen und München zum Einsatz kommen, die über die Schnellfahrstrecke Köln/Rhein-Main führen. Sie erreichen eine maximale Geschwindigkeit von 320 km/h.

Neu bei diesen Zügen wird sein, dass diese für Rollstuhlfahrer einen Lift im Fahrzeug haben, Fahrradstellplätze und eine veränderte Bordgastronomie.
Das genaue Design der Züge soll im Herbst der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Auch der Mobilfunkempfang wird verbessert, indem neue Fenster verbaut werden. Bisher wurden die Fenster mit einer Metallschicht versehen, damit die Sonneneinstrahlung reduziert wird. Diese Metallschicht wird nun mit kleinen Löchern versehen, so dass die Mobilfunkwellen durch das Fenster können. Der Empfang ist natürlich von einer ausreichenden Versorgung abhängig. Hier verspricht der Minister für Verkehr und digitale Infrastruktur weiße Löcher in der Versorgung schließen zu wollen.

Die kurze Lieferzeit von etwas mehr als zwei Jahren ist möglich, da der neue ICE auf das System des Velaro D aufbaut.

Mit den Zügen soll die Kapazität der Flotte ingesamt erhöht werden. Die bestellten 30 Züge verfügen insgesamt über 13.000 Sitzplätze, werden Platz für Fahrräder haben und kosten ca. 1 Milliarde Euro.


Ein Velaro D in Berlin Hauptbahnhof.
(C) DB AG / SIEMENS

Erfurt

Großbaustelle Anger – am 18. Juli geht es los (Meldung vom: 13.07.2020)

Der Erfurter Anger wird während der Sommerferien zur Großbaustelle. Doch nicht nur das Angerkreuz muss unters Messer, auch die Bahnhofsstraße und die Kreuzung Juri-Gagarin-Ring/Bahnhofstraße.

Verbunden mit den Maßnahmen sind umfangreiche Einschränkungen im Stadtbahn- und Busverkehr. Um die Beeinträchtigungen für Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, finden die Arbeiten in den Sommerferien statt. Erfahrungsgemäß sind dann weniger Fahrgäste unterwegs.

Im ersten Bauabschnitt wir der Bereich des Gleisdreiecks an der Kaufmannskirche saniert. Die Weichen sind rund 20 Jahre alt und müssen dringend erneuert werden. Die Arbeiten erfolgen in zwei Teilen. Zunächst wird vom 18.07. bis 24.07.2020 der Bereich in Richtung Ringelberg gesperrt. Für diesen Zeitraum muss die Stadtbahn-Linie 2 umgeleitet werden. Im Abschnitt Ringelberg - Krämpfertor - Busbahnhof wird Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Im ersten Bauabschnitt sind die Einschränkungen eher kleinerer Natur. Hier erfolgt lediglich Schienenersatzverkehr. Im August müssen sich Fahrgäste jedoch auf größere Einschränkungen einstellen. Während der gesamten Baumaßnahme haben die Geschäfte in den betroffenen Bereichen jedoch geöffnet. Eine Zuwegung ist immer garantiert.

Die jeweils gültigen Fahrtzeiten finden Fahrgäste im Internet unter www.evag-erfurt.de oder in der EVAG-App „Erfurt mobil“.

Die Mitarbeiter des Servicetelefons geben per Telefon unter 0361 19449 gern Auskunft über die jeweiligen Fahrtzeiten.

Aktuell

MDV präsentiert neue Mobilitäts-App MOOVME (Meldung vom: 13.07.2020)

Die App ist ab sofort kostenfrei im Google Play Store und App Store erhältlich.
-MOOVME ist die neue App der Verkehrsunternehmen im MDV für
Verbindungsauskünfte und Ticketkauf in frischer und
anwenderfreundlicher Gestaltung.

- MOOVME punktet mit weiteren elektronischen Bezahlmöglichkeiten wie
Paypal, Kreditkarte sowie Lastschrift und bietet Fahrgästen damit
deutlich mehr Möglichkeiten des bargeldlosen Zahlens.

Die neue Mobilitäts-App MOOVME bietet Verbindungsauskünfte und modernes Ticketing für Zug, S-Bahn, Tram und Bus im mitteldeutschen Nahverkehr aus einer Hand. Ob Pendler, Gelegenheitsfahrer oder Tourist – mit zahlreichen Funktionen wie Fahrplandaten in Echtzeit, Störungsmeldungen und Haltestellenortung wird ÖPNV-Fahren ganz einfach.

Neue Bezahlmethoden erleichtern den Ticketkauf
Das kontaktlose Bezahlen steht im Zeichen der Zeit und funktioniert mit MOOVME ganz bequem: Die Abrechnung für den Ticketkauf erfolgt via PayPal, Visa-, Mastercard, Lastschrift oder Mobilfunkrechnung. Damit bietet die App einen echten Vorteil zur bisherigen MDV-App easy.GO. Nach zehn erfolgreichen Jahren ist eine komplette Überarbeitung nötig geworden. Die bisherige App easy.GO wird daher demnächst abgeschaltet. Der Ticketkauf ist im gesamten Verbundgebiet einschließlich den Städten Halle und Leipzig sowie auf den Zugstrecken im MDV Nord möglich.

MOOVME bietet weitere neue Features
Um den Fahrgästen ein unkompliziertes Fahrerlebnis zu ermöglichen, bietet MOOVME weitere neue Features: Verbindungsauskünfte können als Kalendereintrag auf dem Smartphone angezeigt werden und bieten somit einen genauen Überblick über die eigenen Termine und deren Fahrweg. Für Vielfahrer eignet sich die Rubrik „Meine Routen“, in der MOOVME auf Wunsch die persönlichen Reisepläne speichert. Darüber hinaus können Fahrgäste für ausgewählte Verbindungen in MOOVME jederzeit den aktuellen Fahrtverlauf nachvollziehen und schnell erreichbare Ersatzverbindungen und alternative Umstiegsmöglichkeiten finden. Im Herbst dieses Jahres kommen weitere Features hinzu.

Die neue Mobilitäts-App MOOVME ist ab sofort im App Store (iOS) und im Google Play Store (Android) kostenfrei erhältlich. MOOVME wurde in enger Zusammenarbeit mit den Verbundunternehmen DB Regio, Hallesche Verkehrs AG (HAVAG), Omnibus-Verkehrsgesellschaft „Heideland“ (OVH) und Regionalbus Leipzig GmbH sowie mit Förderung des Freistaates Sachsen, des Freistaates Thüringen, des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) und mit Unterstützung der Nahverkehrsgesellschaft Sachsen-Anhalt (NASA) realisiert.

Weitere Informationen erhalten Fahrgäste auf der Website www.moovme.de sowie am MOOVME-Infotelefon unter 0341 9135 3637.

Leipzig

LVB-Sommerangebot: Täglich zum Cospudener See // Angepasstes Angebot während der Sommerferien (Meldung vom: 13.07.2020)

Mit Beginn der sächsischen Sommerferien bieten die Leipziger Verkehrsbetriebe ein verändertes und der aktuellen Nachfrage angepasstes Angebot. So können die Leipziger und ihre Gäste ab 18. Juli mit der Buslinie 79 täglich zum Cospudener See zum Baden fahren. Auf Grund der in den Sommerferien weiter sinkenden Nachfrage fahren die Bus- und Straßenbahnlinien, wie üblich, im Ferienfahrplan.

Darüber hinaus laufen die Modernisierungsprojekte wie geplant weiter bzw. starten in die nächste Bauphase. Dadurch kommt es zu einigen Veränderungen für den Verkehr im Stadtgebiet. Der Überblick:

Das LVB-Angebot ab 18. Juli:

Während der Sommerferien verkehren alle Buslinien nach regulärem Ferienfahrplan.

Der aktuell geltende Sonderfahrplan für Straßenbahnen und Nightliner gilt weiter. Die Straßenbahnlinien 7, 11 und 15 verkehren montags bis freitags weiterhin tagsüber alle 10 Minuten. Die baustellenbedingt eingekürzte Linie 8 verkehrt zwischen Grünau-Nord und Wilhelm-Leuschner-Platz alle 20 Minuten. Alle anderen Straßenbahnlinien fahren im 15-Minuten-Takt. Die Straßenbahnlinie 2 wird an Sonn- und Feiertagen aufgrund geringer Nachfrage nicht im Einsatz sein.

Alle bisher geltenden baubedingten Änderungen im Linienverkehr behalten auch weiterhin ihre Gültigkeit. Nur auf den Linien 39 sowie N1 bis N4 kommt es zu zusätzlichen Änderungen.

-Die Straßenbahnlinie 39 fährt baustellenbedingt mit veränderter Linienführung zwischen Waldplatz und Neuem Rathaus über Westplatz.

-Die Nightliner N1, N2, N3 und N4 fahren mit baubedingten Umleitungen, die Nightliner N10 und N60 verkehren nicht. Ebenso entfallen weiterhin die zusätzlichen Nightliner-Abfahrten in den Wochenendnächten um 1.45 Uhr und 3 Uhr. Abends und sonntags, also in Tageszeiten mit geringerer Nachfrage, werden punktuelle Anpassungen im Fahrplan vorgenommen.

-So fahren dieStraßenbahnlinien 1, 3, 7, 10, 11, 15, 16, 32, 34 und 39 montags bis samstags abends eine Stunde früher im 30-Minuten-Takt. Der erste Sammelanschluss am Hauptbahnhof ist bereits um 21.45 Uhr. An Sonn- und Feiertagen fahren diese Straßenbahnlinien am Morgen eine Stunde länger und am Abend zwei Stunden früher im 30-Minuten-Takt (bislang jeweils 15-Minuten-Takt). Morgens findet der letzte Sammelanschluss um eine Stunde später um 10.15 Uhr statt, abends zwei Stunden früher, um 20.45 Uhr.

-Ab 20. Juli kommt es außerdem für die Straßenbahnlinie 3 sowie den Autoverkehr im Bereich Torgauer Straße, Portitzer Allee zu Veränderungen. Hier erneuern die LVB mit Fördermitteln des Freistaates, wie bekannt, die Gleisüberfahrt sowie Weichen und Gleise.


Alle Fahrpläne und Änderungen sind unter www.L.de/fahrplan und in der App LeipzigMOVE hinterlegt.

Änderungen für Autoverkehr am Goerdelerring

Wie geplant, geht die Modernisierung an der Haltestelle Goerdelerring voran und während der Sommerferien weiter. Um vor allem die angrenzenden Kreuzungsbereiche und Haltestellenzufahrten zu modernisieren, wird das Baufeld erweitert. Deswegen kommt es für den Autoverkehr zu zahlreichen Änderungen, es muss weiter mit Stau gerechnet werden. Weiterhin möglich sind die folgenden Fahrtbeziehungen: vom Tröndlinring in die Pfaffendorfer Straße und in den Ranstädter Steinweg, vom Goerdelerring in den Tröndlinring sowie von der Pfaffendorfer Straße in den Ranstädter Steinweg.

Halle (Saale)

DB Museum öffnet ab 11. Juli 2020 (Meldung vom: 08.07.2020)

Am 11. Juli 2020 öffnet das DB Museum Halle (Saale) seine Pforten wieder für Besucherinnen und Besucher. Mitte März wurde der Museumsstandort als präventive Maßnahme zur Eindämmung von Covid-19-Erkrankungen geschlossen. Umso mehr freuen sich das Team des DB Museums und die Traditionsgemeinschaft Bw Halle P, die das Museum maßgeblich durch ehrenamtliche Mitarbeit unterstützt, nach rund vier Monaten endlich wieder Gäste im Museum begrüßen zu dürfen.

Museumsdirektor Dr. Oliver Götze: „Lange Zeit hat im DB Museum Halle das Wichtigste gefehlt – unsere Besucherinnen und Besucher. Umso größer ist nun die Freude, den Museumsstandort endlich wieder zu öffnen und neben einer eigens entwickelten Kinder-Rallye auch Führungen für Kleingruppen anbieten zu können.“

Umfangreiche Schutz- und Hygienekonzepte
Bereits seit mehreren Wochen bereitet sich das DB Museum akribisch auf eine mögliche Wiedereröffnung vor. Reinigungsfrequenzen werden erhöht, eine genaue Wegeführung wurde definiert und Desinfektionsmittel werden in ausreichendem Umfang bereitgestellt. Damit wird der Museumsbesuch nicht nur zu einer unterhaltsamen, sondern auch zu einer Corona-konformen Freizeitmöglichkeit.

Sonderprogramm macht Museumsbesuch zum Erlebnis
Pünktlich zur Wiedereröffnung haben das Team des DB Museums und die Traditionsgemeinschaft Bw Halle P ein vielseitiges Sonderprogramm entwickelt, um den Museumsbesuch für alle Gäste - trotz Einschränkungen – zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

Am Eröffnungssamstag (11. Juli) bekommt jeder Museumsgast eine kostenlose Tasse Kaffee, für alle Kinder wird kostenfreie Brause angeboten.
Zudem werden an diesem Tag Eisenbahn-Souvenirs verkauft.

Jeden zweiten Samstag werden um 11 Uhr kostenfreie Führungen für Kleingruppen angeboten (ab 11. Juli 2020). Maximal zehn Personen lernen dabei ausgewählte Fahrzeuge kennen und erfahren spannende Details zur Signaltechnik der Eisenbahn. Kinder und Familien können den historischen Ringlokschuppen darüber hinaus mit einem kostenfreien Rallye-Heft erkunden. Dabei kann spielerisch erlernt werden, welche Güter auf Schienen transportiert wurden oder warum sich vor dem Lokschuppen eine Drehscheibe befindet. Eine Extraportion Spannung und Spaß ist dabei garantiert.

An allen Öffnungstagen wird zudem ein kleiner gastronomischer Service angeboten.

Mund-Nase-Bedeckungen in originellem Eisenbahn-Design
Die Idee für eine eigene „DB Museum“-Mund-Nase-Bedeckung entstand bei einer der unzähligen Videokonferenzen zu Sicherheits- und Hygienekonzepten. Da stand plötzlich der Gedanke im Raum, eine eigene Mund-Nase-Bedeckung für alle Fans des DB Museum wäre doch eine tolle Sache. Pünktlich zur Wiedereröffnung wird die Bedeckung in farbenfrohem Eisenbahn-Design im Museumsshop erhältlich sein. Zudem kann sie auch über den Onlineshop des DB Museums erworben werden.

Öffnungszeiten DB Museum Halle (Saale)
Berliner Straße 241
06112 Halle (Saale)
Jeden Samstag von 10 bis 16 Uhr
Winterpause ab 6. Dezember 2020

Weitere Infos:
www.dbmuseum.de

Dresden

Gleisbauarbeiten auf der Könneritzstraße (Meldung vom: 08.07.2020)

Aufgrund notwendiger Gleisbauarbeiten auf der Könneritzstraße werden die Straßenbahnlinien 4, 6 und 7 von Freitag, dem 10. Juli 2020, 17:30 Uhr bis Montag, den 13. Juli 2020, 3:30 Uhr wie folgt umgeleitet:

Linie 4: Erhält eine geteilte Linienführung:
Im Westen verkehrt sie von Weinböhla kommend planmäßig bis Leipziger Straße und dann weiter über Carolabrücke, Pirnaischer Platz zur Gleisschleife Webergasse.
Im Osten fährt die „4“ von Laubegast wie üblich bis Postplatz, dann über Ostra-Allee, Maxstraße, Bahnhof Mitte und weiter als Linie 6 nach Wölfnitz.

Linie 6: Wird ebenfalls geteilt.
Im Westen fährt die „6“ planmäßig von Wölfnitz bis Bahnhof Mitte, dann über Weißeritzstraße, Maxstraße, Ostra-Allee und weiter als „4“ nach Laubegast.
Im Osten fahren die Wagen von Niedersedlitz über Schillerplatz bis Bahnhof Neustadt und enden dort.

Linie 11:
Die Linie 11 fährt Umleitung zwischen Bahnhof Neustadt und Hauptbahnhof über Palaisplatz, Carolabrücke und Pirnaischer Platz.

Die Haltestelle Kongresszentrum kann während der Bauzeit nicht bedient werden.

Grund der Umleitung sind dringend notwendige Reparaturen am Straßenbahngleis auf der Könneritzstraße. Durch die Sperrung der Augustusbrücke unterliegt besonders der Gleisbogen von und zur Ostra-Allee, über den neben der „11“ jetzt auch die „4“ abbiegt, einem höheren Verschleiß. Dort haben sich so genannte Pumpstellen gebildet. „Pumpstellen“ sind Gleisstücke, bei denen sich der Unterbau der Schienen gelockert hat und die sich beim Überfahren durch eine Straßenbahn durchbiegen können. Dieser Federeffekt ist für den Fahrgastbetrieb zwar nicht gefährlich. „Pumpstellen“ müssen aber wegen möglicher größerer Folgeschäden am Gleis regelmäßig repariert werden. Gleichzeitig bringen die Gleisbauer auch kleine Schäden an den Schienenbefestigungen wieder in Ordnung.

Aktuell

Deutsche Bahn erneuert Strecke zwischen Waltershausen und Friedrichroda (Meldung vom: 03.07.2020)

Die Deutsche Bahn erneuert seit dem 10. Februar 2020 und noch bis Sonnabend, 26. September 2020 die Brücke über den Bach „Badewasser“ in Waltershausen (Nähe Friedrichrodaer Straße). Das vorhandene Bauwerk wird durch einen Neubau aus Stahlbetonfertigteilen ersetzt.

Auf der Strecke zwischen Waltershausen und Friedrichroda werden zudem die Gleise erneuert, Tiefbaumaßnahmen zur Gleisentwässerung vorgenommen und Kabelanlagen erneuert. Aus diesem Grund wird vom 17. Juli 2020 (23:30 Uhr) bis 28. August 2020 (4:30 Uhr) der Streckenabschnitt für den Zugverkehr gesperrt. In dieser Zeit wird auch das alte Bauwerk abgerissen und die Fertigteile eingehoben (Kran). Die benötigten Stahlbetonfertigteile werden in unmittelbarer Nähe vorgefertigt.

Während der Arbeiten kommen unter anderem eine Großmaschine zur Bettungsreinigung und eine Gleisumbaumaschine zum Einsatz. An den Bahnübergängen für Fußgänger in der Steinbachstraße sowie an der Übergangsstraße zwischen Klostermühlenweg und Reinhardsbrunner Straße in Waltershausen erneuert die Deutsche Bahn die Beläge. Der Bahnübergang Schnepfenthal bleibt für den Fußgänger und Straßenverkehr weiterhin befahrbar.

Aufgrund der Streckensperrung kommt es auf der Nahverkehrslinie STB 48 (Friedrichroda–Fröttstädt) zu Einschränkungen im Zugverkehr. Informationen zu Fahrplanänderungen und Ersatzverkehren erhalten Reisende bei der Süd-Thüringen-Bahn unter: [url=http://www.sued-thueringen-bahn.de]www.sued-thueringen-bahn.de.
Die Thüringerwaldbahn ist von der Baumaßnahme nicht betroffen.

Hinweis: Das Titelbild ist ein Symbolfoto

Erfurt

Bauabschnitt 1&2 der Bauarbeiten Angerkreuz/Juri-Gagarin-Ring (Meldung vom: 01.07.2020)

→ Bauabschnitt 1 vom 18.07. bis 24.07.2020

Im Bereich des Gleisdreiecks an der Kaufmannskirche wird in Richtung Ringelberg gebaut. In dieser Zeit fährt die Stadtbahnlinie 2 in Umleitung.

SL 2 P+R-Platz Messe – Anger – Lutherkirche/SWE

SEV 2 Ringelberg – Krämpfertor – Busbahnhof

→ Bauabschnitt 2 vom 25.07. bis 31.7.2020

Das Gleisdreieck an der Kaufmannskirche wird in Richtung Johannestraße gesperrt. In dieser Zeit verkehrt die Linie 1 und 5 im Umleitungsverkehr.

SL 1 Europaplatz – Lutherkirche/SWE, sowie Thüringenhalle – Domplatz
SL 5 Zoopark – Lutherkirche/SWE

SEV 1 und 5
Lutherkirche/SWE – Krämpfertor – Busbahnhof


-Gibt es Änderungen bei den Bus-Linien?

Während der gesamten Bauarbeiten (18.07. bis 30.08.2020) müssen auch die Bus-Linien 9, 51 und 60 angepasst werden. Da der Kreuzungsbereich Juri-Gagarin-Ring/Bahnhofstraße komplett gesperrt ist, können die Busse hier nicht durchfahren.

Daher verkehrt die Bus-Linie 9 in beiden Richtungen über Busbahnhof, Steig 6, und die Bus-Linien 51 und 60 werden geteilt. Die Bus-Linie 51 verkehrt in diesem Zeitraum zwischen Urbicher Kreuz und Busbahnhof sowie zwischen Thomaseck und Möbisburg/Molsdorf über Hochheim. Die Bus-Linie 60 fährt zwischen Urbicher Kreuz und Busbahnhof sowie zwischen Thomaseck und Möbisburg über Rhoda.

Gibt es ein Fahrplanheft?

Aufgrund der verschiedenen Bauphasen kann kein Fahrplanheft erstellt werden. Die jeweils gültigen Fahrtzeiten finden Fahrgäste im Internet unter www.evag-erfurt.de oder in der EVAG-App „Erfurt mobil“.

Die Mitarbeiter des Servicetelefons geben per Telefon unter 0361 19449 gern Auskunft über die jeweiligen Fahrtzeiten.

Aktuell

DB Fernverkehr senkt Fahrpreise (Meldung vom: 29.06.2020)

Ab dem 1. Juli wird Bahnfahren noch einmal günstiger: Die Deutsche Bahn gibt die Mehrwertsteuersenkung im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets der Bundesregierung an ihre Kunden weiter. Bahnkunden profitieren damit zum zweiten Mal in diesem Jahr von einer Preisreduktion bei Fernverkehrstickets.

Ab dem 1. Juli sinken die Preise bis zum 31. Dezember für Super Sparpreis-, Sparpreis- und Flexpreis-Tickets sowie BahnCards und Zeitkarten im Fernverkehr um den Mehrwertsteuereffekt von 1,9 Prozent.

Der günstigste Einstiegspreis verringert sich somit noch einmal und liegt ohne BahnCard-Rabatt ab 1. Juli bei 17,50 Euro. Mit der BahnCard lassen sich zusätzlich 25 Prozent sparen. Die Probe BahnCard 25 (2. Klasse) ist ab dem 1. Juli ebenfalls für 17,50 Euro erhältlich.


Symbolbild: Ein IC2 bei der Durchfahrt in Stendal.


Auch in den Bordbistros der ICE und der Intercity-1-Züge gibt die DB die Mehrwertsteuersenkung weiter. Kunden erhalten 2,5 Prozent Rabatt auf die gesamte Rechnung. In den Intercity-2-Zügen mit mobilem Speisen- und Getränkeverkauf gibt es einen Rabatt von 10 Cent pro Artikel.

Erfurt

Großbaustelle Anger – Einschränkungen im ÖPNV – Infobus am 24. Juni am Anger (Meldung vom: 19.06.2020)

Der Erfurter Anger wird während der Sommerferien zur Großbaustelle. Doch nicht nur das Angerkreuz muss unters Messer, auch die Bahnhofsstraße und die Kreuzung Juri-Gagarin-Ring/Bahnhofstraße.

Die besondere Herausforderung dabei: Die Bauarbeiten finden in vier Phasen statt. „In jeder Phase fahren wir anders. Das wird für unsere Fahrgäste nicht einfach. Deshalb informieren wir nicht nur über Mailings und Flyer, sondern wollen auch direkt mit den Erfurtern sprechen. Wir haben zwei Infotage auf dem Anger geplant: Am 24. Juni und am 14. Juli sind unsere Mitarbeiter mit dem Infobus von 7 bis 17 Uhr direkt vor dem EVAG-Mobilitätszentrum vor Ort“, erklärt Myriam Berg, Vorstand der EVAG. Sie hofft auf das Verständnis der Erfurter, denn die Arbeiten dulden keinen Aufschub.


Infobus der Erfurter Verkehrsbetriebe AG (Neoplan N 4416 CNG Wagen 307)Update: Wagen 307 ist ausgemustert.

Im Kreuzungsbereich Juri-Gagarin-Ring/Bahnhofstraße liegt die Augustbrücke, die zunehmend Probleme bereitet. Bis 1898 überspannte die Brücke die Wilde Gera. Später wurde das Flussbett inklusive Brücke zugeschüttet, der Löberring angelegt und das Wasser in den neuen Flutgraben umgeleitet. 58 Jahre später brach ein Teil der Brücke ein, sie wurde repariert – aber nicht zurückgebaut. Genau das bereitet seit Jahren zunehmend Probleme. Verschiedene Hohlräume und ein nicht homogener Untergrund sorgen dafür, dass sich die Gleise bewegen.

Ein weiterer Einbruch der Brücke wie 1956 kann auf Dauer nicht ausgeschlossen werden, deshalb besteht dringender Handlungsbedarf. Leider können die Hohlräume nicht einfach zugeschüttet werden, da hier noch alte Wasserleitungen liegen. Diese werden während der Baumaßnahme durch die ThüWa ThüringenWasser GmbH, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Erfurt, ausgetauscht.

Verbunden mit den Maßnahmen sind umfangreiche Einschränkungen im Stadtbahn- und Busverkehr. Um die Beeinträchtigungen für Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, finden die Arbeiten in den Sommerferien statt. Erfahrungsgemäß sind dann weniger Fahrgäste unterwegs.

Zudem finden die Sperrungen wochenweise statt, um den Stadtbahnverkehr nicht komplett lahmzulegen. So erfolgen die Arbeiten in vier Bauphasen. Dennoch muss das Angerkreuz in der Zeit vom 12. bis 16. August komplett gesperrt werden.

Informationen zu den einzelnen Bauabschnitten erfolgen so:
Bauabschnitt 1+2 am 1.7. sowie Bauabschnitt 3+4 am 24.7.2020

Berlin

Sommer-Comeback für die U12 (Meldung vom: 18.06.2020)

Die Berliner Verkehrsbetriebe erneuern vom 22. Juni bis 9. August 2020 die Gleise zwischen den U-Bahnhöfen Wittenbergplatz und Nollendorfplatz. Dabei werden rund 1,8 Kilometer neue Fahrschienen und 1.200 Tonnen Schotter verbaut. In Kombination mit den bereits laufenden Sanierungsarbeiten am Kreuzberger Hochbahnviadukt können die Linien U1, U2 und U3 nicht wie gewohnt fahren. Zur Unterstützung wird allerdings die bewährte Linie U12 wieder eingeführt.

Die Linien fahren im oben genannten Zeitraum wie folgt:

U1 U Wittenbergplatz <> U Uhlandstraße

U2 S+U Pankow <> U Gleisdreieck

U3 U Nollendorfplatz <> U Krumme Lanke

U12 U Kottbusser Tor <> U Wittenbergplatz <> U Ruhleben

Der Umstieg von bzw. in die U12 erfolgt an den Bahnhöfen Wittenbergplatz (U1, U3), Nollendorfplatz (U3) und Gleisdreieck (U2). Der Zugverkehr auf dem U-Bahnhof Bülowstraße (U2) muss während der Bauzeit eingestellt werden. Durch die laufenden Arbeiten am Hochbahnviadukt der U1 und U3 fahren zwischen den Bahnhöfen Warschauer Straße und Kottbusser Tor weiterhin keine U-Bahnen. Auf dieser Strecke sind barrierefreie Busse im Einsatz.

Hinweis: Der Umstieg zwischen den Zügen von U1 und U12 am U-Bahnhof Wittenbergplatz ist nicht barrierefrei. Die barrierefreie Anbindung der U-Bahnhöfe Kurfürstendamm und Uhlandstraße an die U12 erfolgt mit den Bussen M19 und M29.

Dresden

Straßenbahnlinie 4 fährt wieder durch // Gleisbaustelle in Radebeul pünktlich beendet (Meldung vom: 18.06.2020)

Ab Montag, 22. Juni 2020 3:30 Uhr fährt die Straßenbahnlinie 4 wieder von Dresden nach Radebeul, Coswig und Weinböhla. Am Vorabend finden die Probefahrten mit verschiedenen Fahrzeugtypen statt. Die neuen Straßenbahnanlagen auf der Meißner Straße in Rade-beul sind pünktlich fertig geworden. Bis zum 4. Juli werden auch die Arbeiten an den Fahrbahnen beendet sein.

„Die Unterstützung des ÖPNV, insbesondere in diesen herausfordernden Zeiten, ist mir ein wichtiges Anliegen. Deswegen halten wir trotz Corona-Krise an einer hohen ÖPNV-Förderung fest, um weiterhin leistungsfähige und barrierefreie Mobilitätsangebote zu er-möglichen und somit mehr Menschen zum Umsteigen auf den ÖPNV zu bewegen. Neben modernen und umweltfreundlichen Fahrzeugen braucht es dafür auch eine leistungsfähige Infrastruktur. Daher unterstützen wir die sächsischen Verkehrsunternehmen nicht nur in der Neubeschaffung von Bussen und Straßenbahnen, sondern auch bei Investitionen ins Netz“, so Verkehrsminister Martin Dulig.

„Ich freue mich sehr, dass die Straßenbahnlinie 4 wieder in Betrieb geht“, sagt Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche. „Vielen Dank an alle Beteiligten, dass dieses Ziel fristgemäß erreicht werden konnte. Mit der kompletten Freigabe der Meißner Straße Anfang Juli wird auch für die Autofahrer und Anlieger die Zeit der Umleitungen beendet sein. Ein großes Dankeschön an alle für die Geduld. Ein wichtiger Teilabschnitt unserer Hauptverkehrsachse hat nun endlich einen zeitgemäßen Zustand für alle Verkehrsteilnehmer.“

Grundhafter Ausbau aller Verkehrsanlagen

Die gemeinschaftliche Baustelle der Großen Kreisstadt Radebeul, der Wasserversorgung und Stadtentwässerung Radebeul, der Stadtwerke Elbtal sowie der DVB auf der Meißner Straße läuft seit Anfang Februar 2019. Zwischen Rennerbergstraße und Dr.-Külz-Straße wurden die maroden Straßenbahngleise und Fahrleitungsanlagen ebenso erneuert wie die unterirdischen Versorgungsleitungen, Fahrbahnen, Rad- und Fußwege sowie die Straßenbeleuchtung. Ein weiterer Schwerpunkt war der Neubau eines großen Mischwasserkanals als einer der Hauptsammler in Radebeul.

Die DVB haben auf dem etwa 890 Meter langen Abschnitt neue Gleise verlegt. Dazu kommen 35 neue Fahrleitungsmaste und 2.260 Meter neuer Fahrdraht. Die beiden Haltestellen „Dr.-Külz-Straße“ und „Zillerstraße“ sind nun barrierefrei zugänglich. Neben Fahrgastunterständen und einer modernen Ausstattung haben sie elektronische Abfahrtstafeln erhalten, an denen die nächste Bahn in Echtzeit angezeigt wird.

Nach dem Ausbau der Meißner Straße zwischen den Landesbühnen Sachsen und der Dr.-Külz-Straße kann die Straßenbahn hier deutlich schneller fahren. Zuvor waren wegen des schlechten Gleiszustandes nur Geschwindigkeiten von 10, 20 oder 30 Kilometern pro Stunde zugelassen. Ab 22. Juni sind durchgängig 50 Kilometer pro Stunde möglich. Die Straßenbahnen benötigen damit auf diesem Abschnitt 90 Sekunden weniger Fahrtzeit.

Mittelfristiges Ziel ist es, weitere verschlissene Gleisabschnitte auf der Hauptstraße in Radebeul sowie im weiteren Streckenverlauf nach Weinböhla zu erneuern. Damit wird die Linie 4 weiter beschleunigt und es kann ein Straßenbahnwagen weniger eingesetzt werden. Neben dem Effekt, dass eine schnelle Verbindung für Fahrgäste an Attraktivität gewinnt, reduzieren sich die Betriebskosten um rund 350.000 Euro pro Jahr.

„Mit der Streckenfreigabe für die Straßenbahn können wir unseren Fahrgästen wieder eine gute Verbindung zwischen Dresden, Radebeul, Coswig und Weinböhla anbieten“, sagt Andreas Hemmersbach, Vorstand der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) für Finanzen und Technik. „Besonders freue ich mich über den barrierefreien Ausbau der Haltestellen Zillerstraße und Dr.-Külz-Straße. Sie bieten jetzt mehr Komfort für 870 Ein- und Aussteiger pro Tag. Außerdem fahren nun jeden Tag 3.000 Fahrgäste über neue, schnelle Gleise.“

12,6 Millionen Euro in Ausbau der Meißner Straße investiert

Die Gesamtkosten der Baumaßnahmen einschließlich des nötigen Grunderwerbs betragen rund 12,6 Millionen Euro netto. Davon entfallen etwa 4,6 Millionen auf die Stadt Radebeul und 4,7 Millionen Euro auf die DVB. Die verbleibenden Kosten werden durch die beteiligten Versorgungsunternehmen getragen. Der Freistaat Sachsen fördert den ÖPNV-Anteil mit 3,5 Millionen Euro und den Straßenbau mit 2,6 Millionen Euro. Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) steuert weitere 1,3 Millionen Euro für den ÖPNV bei. Diese Baumaßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Landkreis, VVO und Anliegerkommunen finanzieren Straßenbahnbetrieb

An den Kosten für den Betrieb der Straßenbahnlinie 4 sowie die Instandhaltung der dafür nötigen Infrastruktur außerhalb der Dresdner Stadtgrenze beteiligen sich der Landkreis Meißen, der VVO und die Anliegerkommunen Radebeul, Coswig und Weinböhla. Ein neuer Verkehrsvertrag wird gerade vorbereitet. Ausbauprojekte wie das gerade abgeschlossene sind ein wichtiger Baustein der Zusammenarbeit.

Aktuell

Anerkennung VBB Tarif im IC zwischen Elsterwerda und Berlin Hbf. (Meldung vom: 17.06.2020)

Ab dem 28. Juni 2020 wird in den IC und EC der Deutschen Bahn zwischen Elsterwerda und Berlin Hauptbahnhof der VBB Tarif anerkannt.

Anerkannt werden auch das Quer-durchs-Land-Ticket, das Brandenburg-Berlin-Ticket einschl. der Nachtversion und der Schwerbehindertenausweis mit Wertmarke. Ebenfalls anerkannt wird die Mitnahmeregelungen des VBB Tarifs.

Damit sind Fahrten von Berlin nach Chemnitz schneller zu schaffen, da die Umsteigezeit in Elsterwerda von derzeit 55 Minuten auf 15 Minuten reduziert wird.

In den IC Zügen ist die Fahrradmitnahme reservierungspflichtig und es wird eine Fahrradkarte Fernverkehr benötigt.


Kommen auf der Strecke zum Einsatz: KISS Züge von DB Fernverkehr, die zwischen Dresden und Warnemünde verkehren.

Dresden

Historische Standseilbahn wird ab 15. Juni runderneuert // Luisenhof bleibt mit Ersatzbus erreichbar (Meldung vom: 11.06.2020)

Ab Montag, 15. Juni 2020, wird die historische Dresdner Standseilbahn umfangreich rekonstruiert. Die Fachleute der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) tauschen in den kommenden Monaten verschlissene Teile wie das Zugseil, bringen die Steuerung auf den neuesten Stand und passen die Standseilbahn den aktuellen gesetzlichen Vorschriften an. Voraussetzung für die Arbeiten sind relativ warme Temperaturen und möglichst wenig Niederschlag. Deshalb muss die Bahn leider über den Sommer pausieren. Die Rekonstruktion wird etwa acht Monate dauern, so dass das technische Denkmal voraussichtlich im Februar 2021 wieder in Betrieb gehen kann. Die geplante Erneuerung der Standseilbahn kostet inklusive der Planungsleistungen rund drei Millionen Euro. Die DVB erhalten dafür insgesamt 1,7 Millionen Euro Fördermittel vom Sächsischen Landesamt für Straßenbau und Verkehr.

Ersatzverkehr zum Weißen Hirsch

Das Stadtviertel Weißer Hirsch mit dem Luisenhof bleibt während der gesamten Bauzeit weiterhin mit dem Nahverkehr erreichbar. Neben der Straßenbahnlinie 11 über die Bautzner Landstraße und der Buslinie 61 über die Grundstraße bieten die DVB zwischen Körnerplatz und Bergstation einen Ersatzverkehr für die Standseilbahn an. Der Pendelbus ist immer halbstündlich wochentags zwischen 6:30 und 21:30 Uhr, am Wochenende zwischen 9:00 und 21:30 Uhr unterwegs. Am Körnerplatz startet er an der Bushaltestelle in Richtung Schillerplatz und fährt über die Schillerstraße und die Haltestelle Plattleite direkt bis zum Luisenhof. Für die Mitfahrt genügt ein gültiger DVB-Fahrschein. Allerdings ist wegen der beengten Platzverhältnisse die Mitnahme von Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich.

Luisenhof bleibt erreichbar

„Wir sind froh, dass ein DVB-Ersatzverkehr zwischen Körnerplatz und Bergbahnstraße eingerichtet wird, ist doch die Standseilbahn der wichtigste Zubringer für unsere Gäste, vor allem für Touristen“, sagt Luisenhof-Betreiber Carsten Rühle. „Auch die Anreise mit den regulären Bus- und Bahnlinien können wir aus der Erfahrung heraus sehr empfehlen, denn durch den Weg zwischen den Haltestellen und dem Luisenhof können unsere Gäste ihren Besuch auf dem ‚Balkon Dresdens‘ mit einem wunderschönen Spaziergang verbinden. Zusätzlich haben wir während der Standseilbahn-Schließung ein eigenes, kostenfreies Shuttle zwischen Körnerplatz und unserem Restaurant im Einsatz“, so Rühle.


Erfurt

Fahrplanangebot wird erweitert (Meldung vom: 10.06.2020)

Schritt für Schritt geht es zurück in die Normalität. Nach der Wiederaufnahme der Fahrerkassierung in den EVAG-Bussen wird jetzt auch das ÖPNV-Angebot in Erfurt in einem zweiten Schritt erweitert, denn auch an den Wochenenden sind vermehrt Menschen unterwegs.

Zum 13. Juni 2020 ist eine weitere Fahrplananpassung geplant. Bisher verkehrten die Stadtbahn- und Bus-Linien mit einzelnen Ausnahmen an Samstagen wie sonn- und feiertags. Diese Einschränkung wird zum 13. Juni weitestgehend aufgehoben, alle Linien verkehren im Früh- und Tagesverkehr wieder wie samstags.

Die Stadtbahn-Linie 1 verkehrt ab diesem Zeitpunkt samstags wieder wie gewohnt von der Thüringenhalle bis zum Europaplatz. Und auch die Bus-Linie 10 fährt wieder von Tiefthal über Europaplatz bis Grubenstraße.

Damit reagiert die EVAG auf die in den letzten Wochen gestiegene Nachfrage im Berufs- und Einkaufsverkehr. Lediglich im Abendverkehr kommt es nach 23 Uhr vereinzelt weiterhin zu Einschränkungen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.evag-erfurt.de oder in der EVAG-App „Erfurt mobil“ und an den Haltestellen.

Magdeburg

Ein Berliner wird Magdeburger // Umbau der Straßenbahnen vom Typ KT4D begonnen (Meldung vom: 10.06.2020)

Um nach den Sommerferien Angebotsverbesserungen vornehmen zu können, hat die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) acht Straßenbahnen von den Berliner Verkehrsbetrieben übernommen. Derzeit werden die Fahrzeuge umgebaut.

Alle acht aus Berlin übernommenen Tatra-Straßenbahnen vom Typ KT4D werden von der MVB umgebaut, sodass diese nach den Sommerferien Schritt für Schritt in den Linieneinsatz gehen können.

Alexander Pohlemann, Bereichsleiter Straßenbahninstandhaltung bei der MVB, erklärt dazu: „Wir haben die Wagen in einem guten Zustand aus Berlin übernommen. Dennoch müssen wir Anpassungen vornehmen, damit die Fahrzeuge im Magdeburger Netz unterwegs sein können. So bauen wir beispielsweise neue elektrische Komponenten ein, damit die Fahrzeuge mit unserem Betriebsleitsystem kommunizieren können“.

Der Umbau der Fahrzeuge erfolgt von den hauseigenen Technikern der MVB an den Standorten Rothensee und Brückfeld.

Auffälligste Neuerung, wenn die ehemalige Berliner Straßenbahn aus der Hauptwerkstatt der MVB kommt: Sie ist nicht mehr quietschgelb, sondern erstrahlt in weiß-grün. „Zuerst müssen diverse Kleinteile, wie beispielsweise Blinklichter, demontiert und die Karosserie ausgebessert werden, bevor unsere Lackierer die neue Farbe aufbringen können“, erklärt Alexander Pohlemann.

Für den gesamten Umbau werden sechs Arbeitswochen je Fahrzeug veranschlagt. Während der neue Lack dem Betrachter sofort ins Auge fällt, sind die anderen Umbauten eher unauffällig und finden im Verborgenen statt. So wird u. a. die Elektronik angepasst. Dazu gehört nicht nur ein neuer Bordrechner, sondern auch die Ansteuerung der Straßenbahnweichen und Lichtsignalanlagen über das Fahrzeug, ein neues Funksystem, Fahrkartenentwerter und die Umprogrammierung der Zielanzeigen. Diese Umbauten werden in der Werkstatt des Straßenbahndepots in Rothensee vorgenommen.

Mit einem neuen Fahrzeug gibt es auch neue Anforderungen an die Werkstatt. Alexander Pohlemann sieht dies aber nicht als großes Problem, wie er sagt: „Obwohl der KT4D ein neuer Fahrzeugtyp für Magdeburg ist, ist die Technik für uns recht bekannt, da wir bereits seit Jahren Tatrafahrzeuge im Einsatz haben. Vieles kennen wir schon von unseren Fahrzeugen. Unterschiede und Änderungen eignen wir uns an“.

Die ersten zwei Fahrzeuge sind bereits so gut wie fertiggestellt, sodass demnächst die Schulung der knapp 400 Straßenbahnfahrerinnen und –fahrer beginnen kann. Die restlichen sechs Berliner Straßenbahnen werden Schritt für Schritt umgebaut, sodass diese nach den Sommerferien Ende August in den Einsatz gehen können.


Bilder von Umbauarbeiten

Hintergrund
Die Fahrzeugflotte der MVB wächst mit den Berliner Fahrzeugen auf 90 Straßenbahnzüge. Damit ist es für die MVB besser möglich, flexibel auf Baustellensituationen reagieren und gleichzeitig einen dichten Takt auf allen Linien gewährleisten zu können. Mit der Beschaffung der Fahrzeuge ist es möglich, auf der Linie 10 wieder einen durchgehenden 10-Minuten-Takt bis Rothensee anzubieten. Bisher fahren die Straßenbahnen hier nur alle 20 Minuten. Geplant ist die Taktverbesserung zum Ende der Sommerferien 2020.

Die Berliner Fahrzeuge vom Typ „Tatra“ KT4D sind Kurzgelenktriebwagen mit einer Länge von 18 Metern. Dieser Fahrzeugtyp war bisher noch nie in der Elbestadt im Einsatz. Er bietet knapp 100 Fahrgästen Platz und kann sowohl einzeln, als auch in Kombination mit einem zweiten Triebwagen als Doppeltraktion zum Einsatz kommen. Dann können fast 200 Fahrgäste befördert werden. Die Fahrzeuge sind zwar hochflurig und damit nicht barrierefrei, wurden jedoch in den 1990er-Jahren umfassend modernisiert. Der Fahrgastraum präsentiert sich hell und freundlich.

Die MVB besitzt 83 moderne Niederflurbahnen vom Typ NGT8D und 3 Tatrazüge vom Typ T6A2. Hinzukommen nun 8 Tatrawagen vom Typ KT4D, die als Doppeltraktion zum Einsatz kommen und so vier Züge bilden werden.

Erfurt

Busfahrer der EVAG kassieren wieder (Meldung vom: 04.06.2020)

Seit Beginn der Corona-Einschränkungen Mitte März wurde im Busverkehr in ganz Deutschland die vordere Tür gesperrt und der Ticketverkauf durch den Fahrer eingestellt. Dies war ein notwendiger Schritt zum Schutz des Fahrpersonals und der Fahrgäste und als Maßnahme in den Pandemieplänen der Verkehrsunternehmen vorgesehen. Nachdem inzwischen in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens Lockerungen umgesetzt wurden, kehrt auch die EVAG Schritt für Schritt in die Normalität zurück.

Ab 8. Juni können Fahrgäste in Bussen der Erfurter Verkehrsbetriebe wieder den Vordereinstieg nutzen. Auch die Fahrerkassierung wird zum gleichen Zeitpunkt wieder eingeführt.

Beim Einstieg der Fahrgäste und beim Verkauf der Tickets tragen die Fahrer eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Damit der Abstand zum Fahrgast auch während der Fahrt gewährleistet ist, wird die erste Sitzreihe links und rechts hinter dem Fahrer gesperrt. Eine Boden-Linie zeigt darüber hinaus an, dass der Abstand zum Fahrer einzuhalten ist.

Fahrgäste werden weiterhin dringend darum gebeten, Busse und Stadtbahnen der EVAG nur mit Mund-Nasen-Bedeckung zu nutzen. Dies gilt bereits beim Einstieg.

Die EVAG verweist aber auch noch einmal auf den bargeldlosen Ticketkauf hin. „Am besten kaufen die Fahrgäste ihr Ticket per Handy über die EVAG-App oder die Fairtiq-App. Das geht am schnellsten, man braucht kein Bargeld und beim Einzelticket mit der Fairtiq-App spart man auch noch Geld“, sagt Myriam Berg, Vorstand der EVAG.


Dresden

Gleisreparatur auf der Lübecker Straße (Meldung vom: 04.06.2020)

Wegen Gleisbauarbeiten auf der Lübecker Straße wird die Straßenbahnlinie 12 von Montag, dem 8. Juni 2020 4:15 Uhr bis Montag, den 15. Juni 2020 3:30 Uhr umgeleitet. Von Tolkewitz kommend verkehren die Wagen planmäßig bis zur Haltestelle „Tharandter Straße“ und fahren dann weiter über Kesselsdorfer Straße zur Gleisschleife Wölfnitz. Ab Haltestelle „Tharandter Straße“ übernehmen Busse als „EV12“ die Beförderung der Fahrgäste nach Leutewitz.

Grund der Umleitung sind notwendige Gleisreparaturen auf der Lübecker Straße sowie vom 12. Juni bis 15. Juni zusätzlich auch auf der Cossebauder Straße in Höhe der Einmündungen Ockerwitzer Straße und Grillparzer Straße. In allen drei Fällen müssen so genannte Pumpstellen beseitigt werden. „Pumpstellen“ sind Gleisstücke, bei denen sich der Unterbau gelockert hat und die sich beim Überfahren durch eine Straßenbahn durchbiegen können. Dieser Federeffekt ist für den Fahrgastbetrieb nicht gefährlich. „Pumpstellen“ müssen aber wegen möglicher größerer Folgeschäden am Gleis regelmäßig repariert werden. Anschließend wird die Fahrbahndecke an den Reparaturstellen erneuert. Der Bauabschnitt auf der Lübecker Straße ist rund 130 Meter lang, auf der Cossebauder Straße werden sechs beziehungsweise zwölf Meter Gleis repariert. Darüber hinaus erfolgt in Höhe des Rathauses Cotta notwendiger Grünverschnitt.

Die Gesamtkosten der Bauarbeiten belaufen sich auf rund 70.000 Euro. Sie stammen aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe zur laufenden Instandhaltung der Infrastruktur.

Der Autoverkehr im Zuge der Lübecker Straße Richtung Emerich-Ambros-Ufer beziehungsweise Rudolf-Renner-Straße kann mit Einschränkungen an der Baustelle vorbeifahren. In Richtung Cotta gibt es ab Pennricher Straße eine ausgeschilderte Umleitung. An den beiden Wochenendbaustellen auf der Cossebauder Straße gibt es nur geringe Einschränkungen für den Autoverkehr.

Thüringen

Bauarbeiten in Bad Berka (Meldung vom: 03.06.2020)

Deutsche Bahn modernisiert zwei Bahnübergänge in Bad Berka

Die Deutsche Bahn modernisiert die Bahnübergänge Tiefengrubener Straße und Tannrodaer Straße in Bad Berka sowie den Bahnhofsvorplatz. Die Arbeiten dauern vom 8. Juni bis 25. September. Zum Einsatz kommen unter anderem Zweiwege-Bagger, Autodrehkran und Radlader.

Das Bauvorhaben im Überblick:
8. Juni bis 17. Juli:
Arbeiten am Bahnübergang Tiefengrubener Straße und in der Tiefengrubener Straße; Umsetzung des Denkmals „Todesmarschstele“, Arbeiten an der Lichtsignalanlage Bachstraße; Straßenbelagsarbeiten in der Bachstraße; das Denkmal wird etwa vier Meter vom alten Standort versetzt, da die Straße für den Räumbereich verbreitert werden muss.

20. Juli bis 28. August 2020:
Rückbau der alten und Aufbau der neuen Bahnübergangssicherungsanlagen und Schalthäuser an Tiefengrubener und Tannrodaer Straße; Arbeiten an den Bahnübergangs-Ausplattungen; Straßenbauarbeiten in der Bahnhofstraße; Bau von Fußgängerüberwegen;

1. September bis 25. September 2020:
Straßenbauarbeiten in der Bahnhofstraße und Landschaftspflegemaßnahmen. Da die Bahnhofstraße grundhaft erneurt wird, ist eine komplette Sperrung notwendig, der Zugang zum Bahnhof ist durch den abgesetzten Fußweg aber möglich.

Einschränkungen im Zugverkehr:
In der Zeit vom 20. Juli bis 28. August 2020 ist die Bahnstrecke zwischen Weimar Berkaer Bahnhof–Kranichfeld vollständig gesperrt, es besteht Ersatzverkehr mit Bussen.

Informationen zum Fahrplan gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen und unter www.erfurter-bahn.de.

Trotz des Einsatzes moderner Geräte und Technologien lassen sich Beeinträchtigungen nicht gänzlich vermeiden. Die Deutsche Bahn bittet Anwohner, Reisende und Straßenverkehrsteilnehmer um Verständnis für entstehende Unannehmlichkeiten.

Sachsen

Beschluss zur Vergabe des VVO-Dieselnetzes bis 2031 (Meldung vom: 03.06.2020)

Auf ihrer heutigen Sitzung hat die Verbandsversammlung des Verkehrsverbundes Oberelbe beschlossen, die Leistungen im Dieselnetz für den Zeitraum ab Dezember 2021 bis Dezember 2031 an die DB Regio AG zu vergeben. Derzeit fahren nach einer Notvergabe auf den vier Strecken von Dresden nach Kamenz und Königsbrück, durch das Müglitztal nach Altenberg und zwischen Pirna und Sebnitz Züge der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB).

„Mit der langfristigen Vergabe sichern wir die wichtige Mobilität zwischen Ballungsraum und ländlichen Gebieten“, betonte der Bautzner Landrat Michael Harig, Vorsitzender des Zweckverbandes. "Besonders freut uns, dass wir die geplante Taktverdichtung nach Kamenz umsetzen können, da der Freistaat dem Verbund die benötigten zusätzlichen Mittel zur Verfügung stellt.“ Zukünftig fahren die Züge montags bis freitags zwischen 4:30 Uhr und 8:30 Uhr sowie zwischen 14:00 Uhr und 18:30 Uhr statt stündlich alle 30 Minuten. Damit umfasst das Netz in Zukunft ein jährliches Volumen von rund 2,06 Millionen Zugkilometern. Ohne die Unterstützung aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr wäre die Taktverdichtung nicht möglich gewesen. Trotz der großen finanziellen Herausforderungen in Folge der Corona-Pandemie wird damit gleichwohl ein wichtiger Beitrag für die Klima- und Verkehrswende geleistet.

Im Zuge der europaweiten Ausschreibung konnte der VVO zudem einige Qualitätsverbesserungen zu wirtschaftlichen Preisen erzielen. So erhalten die zum Einsatz kommenden Fahrzeuge des Typs Desiro Classic des Herstellers Siemens innerhalb einer Übergangsfrist von 18 Monaten ein Re-Design. Sie werden zudem mit W-LAN, Steckdosen und einer modernen dynamischen Fahrgastinformation ausgestattet. Der bereits heute auf den Strecken bewährte Fahrzeugtyp ist zudem klimatisiert und barrierefrei.


Der Desiro Classic beim Rangieren im Güterbahnhof Halle (Saale). (Symbolbild)


„Wir danken den Mitarbeitern und dem Management der MRB, die nach der Insolvenz des vormaligen Betreibers kurzfristig mit viel Engagement den Verkehr übernommen haben und setzen auch für die Zeit bis zum geplanten Start des Nachfolgers auf eine gute Zusammenarbeit“, ergänzte Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Auch mit dem Übergang des Netzes an DB Regio bleibt die Transdev-Gruppe mit der Mitteldeutschen Regiobahn im Elektronetz Mittelsachsen und der Regionalbus Oberlausitz ein wichtiger Partner im Verbund.“ Der Betreiberwechsel hat für die operativen Mitarbeiter der MRB wenig Auswirkungen: Der VVO hat die Personalübernahme von Triebwagenführern und Zugbegleitern sowie den Disponenten und Mitarbeitern der Dresdner Verwaltung in der Ausschreibung festgelegt. Der heute beschlossene Zuschlag kann jedoch erst nach Ablauf der Wartefrist erteilt werden und sofern unterlegene Bieter keinen Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahrens stellen. Die Zuschlagserteilung ist für den 15. Juni 2020 vorgesehen.

Leipzig

Baurecht für Umbau des Verkehrsknotens »Adler« (Meldung vom: 03.06.2020)

Die Landesdirektion Sachsen hat den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) die Genehmigung zum Ausbau des Verkehrsknotens »Adler« im Leipziger Südwesten erteilt.

Die LVB planen den grundhaften Ausbau der Gleis-, Fahrleitungs- und Bahnstromanlagen mit einem größeren Gleismittenabstand von 2,80 Meter. Damit werden die Voraussetzungen für den Einsatz von modernen 2,40 Meter breiten Wagenzügen für den Straßenbahnbetrieb geschaffen. Neben einer Anpassung der Blindenleitsysteme werden außerdem die Haltestellen Antonienstraße Ost und West barrierefrei ausgestaltet.

Verbunden mit dem Umbau des »Adlers« sind die Fällung einer Birke sowie die Überbauung einer Grünfläche. Zur Kompensation werden 14 Alleebäume im Bereich des Verkehrsknotens »Adler« in der nördlichen Zschocherschen Straße und an der Kaphaltestelle östliche Antonienstraße sowie in der Gleisschleife Großzschocher gepflanzt.

Der Planfeststellungsbeschluss wird den Trägern öffentlicher Belange und den Einwendern zeitnah zugestellt. Des Weiteren wird der Beschluss öffentlich ausgelegt. Auslegungsort und -zeit werden vorher ortsüblich bekannt gemacht.

Die Baumaßnahme soll bis September 2022 abgeschlossen werden.

Quelle: Pressemitteilung Landesdirektion Sachsen

Aktuell

Deutsche Bahn baut zwischen Sandersleben und Hettstedt (Meldung vom: 02.06.2020)

Die Deutsche Bahn erneuert im Zeitraum von Freitag, 5. Juni, bis Freitag, 19. Juni, die Gleise zwischen Sandersleben und Hettstedt auf der Strecke Güsten–Blankenheim. Die Strecke zwischen Güsten und Sangerhausen ist im gesamten Zeitraum vollständig gesperrt. In der genannten Zeit werden auf rund sechs Kilometer Schienen, Schwellen und Schotter erneuert.
Die Bahnübergänge "Friedensstraße" und "Trift" in Sandersleben werden vom 5. bis 19. Juni vollständig für den Straßenverkehr gesperrt. Umleitungen werden rechtzeitig ausgeschildert.
In der Zeit vom 6. Juni bis 18. Juni fährt der RE10 zwischen Güsten und Sangerhausen als Schienenersatzverkehr mit Bussen. Informationen zum Fahrplan gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen und im Internet unter www.abellio-mitteldeutschland.de sowie unter www.bahn.de/reiseauskunft

Zum Einsatz kommen moderne Geräte und Technologien, wie Umbauzug und Schotterbettreinigungsmaschine. Dennoch lassen sich lärmbedingte Beeinträchtigungen – auch nachts und am Wochenende - während der Bauarbeiten nicht gänzlich vermeiden. Auf lärmintensive Tätigkeiten wird in den Nächten verzichtet. Die Deutsche Bahn bittet Anwohner und Reisende um Verständnis für entstehende Unannehmlichkeiten

Sachsen

Aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG kommt es vom 04. bis 14. Juni 2020 zu Fahrplanabweichungen im Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn (Meldung vom: 02.06.2020)

Linie RE 6 (MRB), Leipzig – Geithain – Chemnitz am 04. und 12. Juni sowie am 14. Juni 2020

Bei ausgewählten Abfahrten am 12. Juni von Leipzig Hbf. und Chemnitz Hbf. in den Abend- und Nachtstunden muss zwischen Leipzig Hbf. und Bad Lausick Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden. Am 04. und 14. Juni muss bei Abfahrten in Abend- und Nachtstunden von Chemnitz Hbf. SEV zwischen Leipzig-Liebertwolkwitz und Leipzig Hbf. sowie bei Abfahrt um 4:48 Uhr am 14. Juni von Leipzig Hbf. zwischen Leipzig Hbf. und Leipzig-Liebertwolkwitz eingerichtet werden. Die Bushalte befinden sich an den bekannten Zughaltepunkten. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in den Bussen eingeschränkt möglich. Aufgrund des SEV müssen Abfahrts- und Ankunftszeiten früher und später gelegt werden. Alle nicht im Baustellenfahrplan aufgeführten Zugverbindungen verkehren nach Regelfahrplan.


Linie RB 110 (MRB), Leipzig – Grimma – Döbeln am 12. und am 14. Juni 2020
Bei ausgewählten Abfahrten am 12. Juni von Leipzig Hbf. und Döbeln Hbf. in den Abendstunden und am 14. Juni von Leipzig Hbf. und Grimma oberer Bahnhof in den frühen Morgenstunden muss zwischen Leipzig Hbf. und Borsdorf (Sachs) Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden. Die Bushalte befinden sich an den bekannten Zughaltepunkten. Eine Mitnahme von Fahrrädern ist in den Bussen eingeschränkt möglich. Aufgrund des SEV müssen Abfahrts- und Ankunftszeiten früher und später gelegt werden. Tanndorf, Klosterbuch und Westewitz-Hochweitzschen werden als Bedarfshalte bedient. Alle nicht im Baustellenfahrplan aufgeführten Zugverbindungen verkehren nach Regelfahrplan.
Wir bitten Sie die Hinweise in Ihren Verkehrsnachrichten zu berücksichtigen. Die relevanten Abweichungen und Änderungen entnehmen Sie bitte dem angefügten Fahrplan.

Informationen können Fahrgäste den Aushangtafeln an den Bahnhöfen, unter www.bahn.de/bauarbeiten www.bahn.de/bauarbeiten, der 24h-Service Nummer: 0341 / 231 898 288 (Ortstarif) oder auf unserer Website: www.mitteldeutsche-regiobahn.de erhalten.


Aktuell

DB Regio fährt Angebot auf 100% hoch (Meldung vom: 28.05.2020)

Ab dem kommenden Pfingstwochenende fährt die DB Regio ihr Angebot im Nahverkehr in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Abstimmung mit den Aufgabenträgern wieder auf das volle Angebot hoch, nachdem bereits seit 4. Mai 2020 in Sachsen und Sachsen-Anhalt nur noch wenige Leistungen reduziert waren.
Bereits ab 25. Mai 2020 wurde die S-Bahn Dresden auf der S 3 (Dresden–Tharandt–Freiberg) im Berufs- und Schülerverkehr nach Freiberg verlängert.
Auch auf der RB 113 „Der Geithainer“ (Leipzig–Geithain) werden ab Pfingsten wieder alle Fahrten angeboten.
Die S-Bahn Mitteldeutschland und der RE 18 (Halle–Jena) kehren ab 1. Juni 2020 zum Normalfahrplan zurück.
Auf den übrigen Linien in Sachsen-Anhalt gilt ab 30. Mai 2020 der reguläre Fahrplan, in Thüringen ab 2. Juni 2020.


DB fährt im Nahverkehr wieder 100 Prozent und verstärkt Hygienemaßnahmen
Mehr Zugfahrten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen • Zusätzliches Personal für mehr Sauberkeit in Zügen und Bahnhöfen

(Leipzig, 28. Mai 2020) Ab dem kommenden Pfingstwochenende fährt die DB ihr Angebot im Nahverkehr in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Abstimmung mit den Aufgabenträgern wieder auf das volle Angebot hoch, nachdem bereits seit 4. Mai in Sachsen und Sachsen-Anhalt nur noch wenige Leistungen reduziert waren. Bereits ab 25. Mai wurde die S-Bahn Dresden auf der S 3 (Dresden–Tharandt–Freiberg) im Berufs- und Schülerverkehr nach Freiberg verlängert. Auch auf der RB 113 „Der Geithainer“ (Leipzig–Geithain) werden ab Pfingsten wieder alle Fahrten angeboten. Die S-Bahn Mitteldeutschland und der RE 18 (Halle–Jena) kehren ab 1. Juni zum Normalfahrplan zurück. Auf den übrigen Linien in Sachsen-Anhalt gilt ab 30. Mai der reguläre Fahrplan, in Thüringen ab 2. Juni.

Mehr Reinigungspersonal und veränderte Reinigungspläne sorgen dafür, dass die Reisenden in Zügen und Bahnhöfen sicher unterwegs sind. In den Zügen von DB Regio werden tagsüber während der Fahrt und an den Bahnhöfen Erfurt Hbf., Magdeburg Hbf., Halle (Saale) Hbf., Leipzig Hbf. und Dresden Hbf. zusätzliche Teams für die Innenreinigung eingesetzt. Der Schwerpunkt der Reinigung liegt dabei auf so genannten Kontaktflächen, das sind Türdrücker, Griffe und Haltestangen.

Auch an den Bahnhöfen reinigen die DB-Mitarbeiter Türgriffe, Handläufe und die Bediensysteme an Fahrkarten- und Snackautomaten häufiger. An einer Vielzahl von Bahnhöfen werden kostenlos Desinfektionsmittel in Spendern zur Verfügung gestellt. Vor den DB Informationen, in den DB Reisezentren und Geschäften in den Bahnhöfen sind auf dem Boden Abstandsmarkierungen eingezeichnet. Im Rahmen des Programms #immerfürmichda hat ein Großteil der Geschäfte der Einkaufsbahnhöfe wieder geöffnet. Alle DB-Mitarbeiter, die Kontakt zu Kunden haben, tragen eine Mund-Nase-Bedeckung.

Ihre Fahrkarten können Kunden kontaktlos über bahn.de oder den DB-Navigator kaufen. Sie werden in den Zügen dann kontaktlos kontrolliert. In vielen Fernverkehrszügen besteht außerdem die Möglichkeit, den Komfort-Check-in zu nutzen, womit die persönliche Kontrolle entfällt.

Dresden

Ab 30. Mai fast alle DVB-Linien wieder nach Normalfahrplan unterwegs (Meldung vom: 28.05.2020)

Ab Sonnabend, dem 30. Mai 2020, kehren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) auf fast allen Linien zum normalen Takt von Bussen und Bahnen zurück. Damit reagiert das Unternehmen auf die wieder langsam steigenden Fahrgastzahlen. Inzwischen fährt etwa die Hälfte der sonst täglich in Bus und Bahn anzutreffenden Passagiere mit.

Ab Sonnabend, dem 30.Mai 2020 4:00 Uhr wird das Fahrtenangebot wie folgt erhöht:

Straßenbahn
Montags bis freitags fahren alle Straßenbahnlinien tagsüber wieder alle zehn Minuten.

Einzige Ausnahme bilden die Linien 10 und 12, die weiter im 15-Minuten-Takt verkehren.

Sonnabends und sonntags fahren alle Straßenbahnlinien nach Standardfahrplan. Die Linien 3, 4, 7, 9 und 11 kommen sonnabends alle zehn Minuten, die Linie 8 verkehrt durchgängig zwischen Hellerau und Südvorstadt.

Die morgendliche Zusatzfahrt für das Gymnasium Klotzsche findet seit dem 4. Mai 2020 bereits wieder statt. Alle anderen Verstärkungsfahrten für Schüler und Studenten sowie die zusätzlichen Nachtfahrten am Freitag, Sonnabend und vor Feiertagen bleiben vorerst ausgesetzt.

Bus
Die Buslinien verkehren montags bis freitags nach Standardfahrplan. Die Buslinien mit den 60er Nummern sowie die Linie 75 fahren montags bis freitags auf ihren Hauptachsen im 10-Minuten-Takt. Am Wochenende bleibt der bisherige Fahrplan mit Abfahrten alle 15 beziehungsweise 30 Minuten auf den weniger nachgefragten Linien bestehen. Die „62“ fährt am Sonnabend wieder alle zehn Minuten.

Die Verstärkungsfahrten für Schüler und Studenten zur Verdichtung der Buslinien entfallen.

Elbfähren
Die Fährverbindung zwischen Pillnitz und Kleinzschachwitz wird tagsüber mit der Autofähre und abends mit der Personenfähre bedient. Wie im Standardfahrplan vorgesehen, ist die Autofähre montags bis freitags von 5:30 Uhr bis 21:30 Uhr im Einsatz, am Wochenende von 8:00 Uhr bis 21:30 Uhr. Sonnabends und sonntags holt die Personenfähre von 5:30 Uhr bis 8:00 Uhr über und ist außerdem täglich ab 21:30 Uhr bis Mitternacht im Einsatz.

An den beiden anderen Fährstellen zwischen Johannstadt und Neustadt sowie zwischen Tolkewitz und Niederpoyritz tritt ab dem 30. Mai 2020 der Sommerfahrplan in Kraft. Dann ist die Fähre in Johannstadt täglich bis 23:00 Uhr unterwegs, die in Tolkewitz bis 22:00 Uhr.

Bergbahnen
Die beiden historischen Bergbahnen verkehren ab dem 30. Mai 2020 nach Sommerfahrplan. Die Schwebebahn ist dann immer von 9:30 Uhr bis 20:00 Uhr im Einsatz. Die Standseilbahn fährt abends täglich bis 21:30 Uhr und damit eine Stunde länger.

Intensivierte Fahrzeugreinigung
Die seit dem 4. Mai 2020 intensivierte Reinigung und Desinfektion der Busse und Straßenbahnen, die nicht nur nachts auf den Betriebshöfen stattfindet, sondern durch ein mobiles Team auch tagsüber an mehr als 20 Endpunkten, wird weiter fortgeführt. Dadurch werden alle Griffstangen, Halteschlaufen, Entwerter und Ticketautomaten noch einmal zusätzlich desinfiziert.

Tickets und Informationen
Wer keine Fahrkarte im Abonnement hat, kann sich das Ticket weiterhin an den stationären Automaten an den Haltestellen oder an den mobilen Automaten in der Straßenbahn kaufen. Diese Automaten werden im Zuge der Wartung ebenfalls regelmäßig gereinigt und desinfiziert.
Der Ticketkauf beim Busfahrer und der Zustieg durch die in Fahrtrichtung erste Tür am Bus bleiben aus Gründen des Infektionsschutzes eingestellt.
Am einfachsten und völlig ohne Berührung geht der Ticketkauf per Handy über die App DVBmobil.

Im Kundenzentrum der DVB am Postplatz können sich Fahrgäste wochentags von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr und sonnabends von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr an einem der sechs Schalter persönlich beraten lassen.
Der Servicepunkt an der Prager Straße ist montags bis sonnabends und der Servicepunkt am Albertplatz montags bis freitags jeweils von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.

Auskünfte zum Fahrplan oder den Tarifen erhalten Fahrgäste aber nicht nur in den Servicepunkten, sondern auch telefonisch bei der DVB-Hotline (0351) 857 1011 sowie unter www.dvb.de auf der Homepage.

Aktuell

Ab Anfang Juni in Thüringen wieder mehr Züge unterwegs (Meldung vom: 27.05.2020)

-Abellio setzt wieder RE 16 und RE 17 sowie die Züge ein, die zu bestimmten Zeiten das Grundangebot verdichten

-Weiterhin Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)

Abellio Rail Mitteldeutschland erhöht ab Anfang Juni das Fahrtenangebot auf verschiedenen Strecken in Thüringen. Ab Montag, den 1. Juni 2020, sind wieder die Züge der Regionalexpresslinien RE 16 Erfurt Hbf – Naumburg Hbf – Halle Hbf und RE 17 Erfurt Hbf – Naumburg Hbf im Einsatz. Allerdings beginnen am gleichen Tag auf dem Streckenabschnitt Weimar – Naumburg Hbf umfangreiche Bauarbeiten, die den Ersatz von Zügen durch Busse notwendig machen. Siehe dazu bitte die gesonderte Verkehrsmeldung!

Ab dem 2. Juni fahren wieder die Züge, die montags bis freitags zu bestimmten Zeiten das Grundangebot verdichten. Folgende Verdichterzüge werden wieder angeboten:

Regionalbahnlinie RB 20: am Nachmittag zwischen Erfurt Hbf und Eisenach bzw. Gegenrichtung.

Regionalbahnlinie RB 59: alle Fahrten, die in den Morgen- und Nachmittagsstunden das Grundangebot zwischen Erfurt Hbf und Sömmerda bzw. Gegenrichtung auf einen Halbstundentakt verdichten.

Trotz der Lockerungen in der Corona-Krise und wieder häufiger fahrender Züge ist noch lange nicht alles beim Alten. Bundesweit gilt weiterhin eine Pflicht, im öffentlichen Personennahverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ohne diese dürfen Fahrgäste nicht einsteigen. Darüber hinaus gelten für Fahrten mit Zügen die allgemeinen Hygienehinweise wie beispielsweise das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette oder die Empfehlung sich regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen.

Abellio hat sich auf die Situation eingestellt und desinfiziert seine Fahrzeuge bei jeder Reinigung zusätzlich. So werden beispielweise Haltestangen, die Knöpfe zum Türöffnen oder die Toiletten regelmäßig desinfiziert.

Auf www.abellio-mitteldeutschland.de finden Fahrgäste eine Übersicht zu weiterhin bestehenden Einschränkungen sowie alle aktuellen Fahrplantabellen. Zudem sind alle aktuellen Fahrplandaten in den einschlägigen Auskunftssystemen abrufbar. Unabhängig davon werden Fahrgäste gebeten, sich möglichst jeweils vor Fahrtantritt in digitalen Auskunftsmedien über die aktuelle Situation zu informieren.

Leipzig

Verkehrsbetriebe verstärken ihr Angebot // Zahlreiche Neuerung durch Baustellen (Meldung vom: 27.05.2020)

Mit Beginn der Straßenbahnsperrung in der Rosa-Luxemburg-Straße und der Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebes in der Bornaisches Straße kommt es zu Veränderungen im Angebot der Leipziger Verkehrsbetriebe. Gleichzeitig passen die LVB ihr Angebot auf verschiedenen Straßenbahnlinien der wieder steigenden Nachfrage an.

Das Angebot im Überblick

Mit dem diesjährigen Pfingstwochenende endet die Vollsperrung in der Bornaischen Straße. Ab dem 30. Mai wird die Bornaische Straße somit durch die Straßenbahnlinie 11 wieder zweigleisig auf neuen Gleisen befahren - auch im Bereich zwischen Bornaischer Brücke und Raschwitzer Straße wurden die Gleise erneuert. Ebenso verkehrt die Linie 10 wieder planmäßig bis/ab Lößnig - die Baulinie 39 fährt bis/ab Wiedebachplatz. Das komplexe Bauvorhaben in der Bornaischen Straße dauert bis Ende des Jahres, kurz vor Abschluss wird es eine zweite und vorerst letzte Vollsperrung geben. Die Modernisierung der Bornaischen Straße ist ein gemeisnames Bauvorhaben der Stadt Leipzig, den Leipziger Wasserwerken und Verkehrsbetrieben. Unterstützt wird das Vorhaben durch den Freistaat.

Am Dienstag, dem 2. Juni, beginnt die nächste Umleitungsphase und zeitgleich die dritte Komplexmaßnahme dieses Jahres: die Rosa-Luxemburg-Straße wird (bereits seit 18. Mai) grundhaft zwischen Hahnekamm und Eisenbahnstraße erneuert - die Haltestellen Hofmeisterstraße und Friedrich-List-Platz werden vollständig barrierefrei ausgebaut. Auf den Linien 1, 3, 7, 8, 72, 73, N6 und N7 gibt es ab 2. Juni Fahrplanänderungen - für die Buslinien 72 und 73 bereits seit dem 25. Mai. Im Sperrschatten wird zudem eine Gleisinstandhaltung an der Kreuzung Hermann-Liebmann-/ Eisenbahnstraße durchgeführt.

-Straßenbahnlinie 1:verkehrt zwischen Westplatz und Ersatzendstelle Stannebeinplatz mit Umleitung über Wilhelm-Leuschner-Platz, Augustusplatz, Hauptbahnhof, Wilhelm-Liebknecht-Platz, Mockauer/Volbedingstraße, Schönefeld und Gorkistraße. Der Zustieg der Fahrgäste aus dem Bereich Schönefeld in Richtung Stadtzentrum erfolgt an der jeweils gegenüberliegenden Haltestelle.

-Straßenbahnlinie 3:verkehrt zwischen Leibnizstraße und Torgauer Platz mit Umleitung über Zoo, Wilhelm-Liebknecht-Platz, Hauptbahnhof, Augustusplatz, Dresdner und Wurzner Straße.

-Straßenbahnlinie 8:verkehrt verkürzt zwischen Grünau-Nord und Ersatzendstelle Wilhelm-Leuschner-Platz sowie als Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof, Ostseite und Sellerhausen.

-Buslinien 72 und 73:verkehren im Stadtgebiet verkürzt bis/ab Ersatzendstelle Friedrich-List-Platz in der Ranftschen Gasse - in stadteinwärtiger Richtung mit Umleitung über Dresdner und Ludwig-Erhard-Straße.

-die Haltetselle Hofmeisterstraße kann nicht bedient werden

-Straßenbahnlinien 7, 10 und 15 sowie die Buslinie 131 verkehren weiterhin mit Umleitung infolge der Baumaßnahme Goerdelerring. Baulinie 32 ersetzt die Straßenbahnlinien 12 und 14 - und ergänzt das Angebot der Baulinien 34 und 39.

-Straßenbahnlinien 2, 11 und 16 fahren ohne Umleitung

Gleichzeit verkehren auf Grund der zunehmenden Nachfrage die Straßenbahnlinien 7, 11 und 15 sowie der Schienenersatzverkehr 8 wieder im 10-Minuten-Takt. Die Straßenbahnlinie 8 verkehrt alle 20 Minuten. Die Verkehrsbetriebe beobachten die Situation zu jeder Zeit und bewerten tagesaktuell die Fahrgastzahlen auf Grundlage des Fahrgastzählsystems, von Vor-Ort-Zählungen durch Mitarbeiter sowie weiteren Daten. Werden einzelne Fragen verstärkt nachgefragt, wird versucht zusätzliche Fahrten anzubieten (wie auf Linie 16 im Berufsverkehr).

Ab Mitte Juli kommt es infolge einer neuen Bauphase am Goerdelerring zu weiteren Änderungen im Linienverkehr. Wir informieren Sie gesondert.

Alle Veränderungen im LVB-Angebot finden Sie unter www.L.de/fahrplan und in den Auskunftssystemen.



Magdeburg

Nach Pfingsten gilt auf allen Linien der Normalfahrplan (Meldung vom: 26.05.2020)

Ab dem 2. Juni 2020 sind alle Linien der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) wieder nach dem Standardfahrplan unterwegs. Die bisherigen Ausnahmen bei drei Straßenbahnlinien werden aufgehoben.

Die bisherigen, cornabedingten Ausnahmen vom Standardfahrplan auf den Linien 1, 6 und 8 entfallen somit. Damit kommt tagsüber auf fast allen Strecken nach spätestens 10 Minuten eine Straßenbahn.

Bei den Buslinien gibt es nur eine einzige Ausnahme vom Standardfahrplan: Die Ersatzverkehr-Linie 41 (Hauptbahnhof – Hasselbachplatz) fährt, da die Auslastung dieser Linie gering ist, weiterhin nach einem verbessertem Samstagsfahrplan und somit tagsüber alle 15 Minuten.

Sicherheit für die Fahrgäste
Die MVB setzt weiterhin viele Maßnahmen zur Sicherheit der Fahrgäste um. „Unsere Fahrgäste sollen sich wohl und sicher fühlen, wenn sie mit uns unterwegs sind. Daher setzen wir weiter auf eine tägliche Reinigung der Fahrzeuge, auch tagsüber im laufenden Betrieb, und weitere Vorsorgemaßnahmen“, sagt MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel.

Mund-Nasen-Bedeckung:
Das Unternehmen appelliert an seine Fahrgäste, sich an die Bestimmung der Landesregierung zu halten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Hinweisansagen und Piktogramme in den Fahrzeugen, Hinweistexte an den Haltestellenanzeigen und Aushänge machen auf die Tragepflicht aufmerksam.

Tägliche Reinigung und Desinfektion der Kontaktflächen
Die Straßenbahnen und Busse werden täglich gereinigt. Die Reinigung erfolgt sowohl nachts auf den Betriebshöfen, als auch tagsüber im laufenden Betrieb. Dazu reinigen mobile Teams die Haltestangen, Türtaster und Fahrkartenautomaten ankommender Fahrzeuge an verschiedenen Endstellen.

Automatisches Öffnen der Türen
Wochentags öffnen bei den Straßenbahnen bis 21:00 Uhr automatisch die Türen, damit unnötige Kontakte mit dem Türöffner vermieden werden. Bei den Bussen ist dies technisch nicht möglich.

Aktuell

Bauarbeiten auf den Linien RE16,RE17, RB20 und RB 25 (Meldung vom: 25.05.2020)

Bauarbeiten auf den Linien RE16,RE17, RB20 und RB 25 mit SEV sowie Fahrplananpassungen im Zeitraum von 1.6 bis 14.07.2020 zwischen Naumburg und Großheringen sowie zwischen Weimar und Apolda wegen Gleiserneuerungen zw. Naumburg und Weimar.

Weitere Informationen finden Sie unter Abellio Mitteldeutschland

Sachsen

Mehr Züge zu Himmelfahrt im Einsatz (Meldung vom: 19.05.2020)

Zusätzliche Züge fahren nach Altenberg und in die Sächsische Schweiz

Am Himmelfahrts-Feiertag (21. Mai 2020) sind in Richtung Sächsische Schweiz sowie auf der Müglitztalbahn zusätzliche Züge unterwegs.
„Wir möchten Ausflügler mit ausreichend Platz in den Zügen an ihre Ziele bringen“, erläutert Lutz Auerbach, Abteilungsleiter für Verkehr im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „Zusätzlich zu den extra Zügen fahren daher einige der regulären S-Bahnen mit einem fünften Wagen“. Der Verbund, die S-Bahn Dresden und die Mitteldeutsche Regiobahn reagieren damit auf die erwartete höhere Nachfrage.

Die Zusatzzüge in die Sächsische Schweiz fahren zwischen dem Dresdner Hauptbahnhof und Schöna und halten an allen Stationen. Ein Zug fährt 9:50 Uhr vom Dresdner Hauptbahnhof elbaufwärts, der zweite setzt sich 10:20 Uhr in Bewegung. Auch zurück nach Dresden verkehren für die Ausflügler Zusatzzüge der der S-Bahn. Ein Zug verlässt Schöna um 16:25, der zweite Bad Schandau um 16:57 Uhr in Richtung Landeshauptstadt. „Diese zusätzlichen Züge sind besonders für die Dresdner, die ihr Fahrrad mitnehmen möchten, eine Alternative“, erläutert Lutz Auerbach.

Zwischen Dresden und dem Osterzgebirge ist der WanderExpress unterwegs. In 65 Minuten gelangen die Fahrgäste vom Zentrum der Landeshauptstadt nach Geising und Altenberg. Die Hinfahrt startet um 10:05 Uhr am Hauptbahnhof, die Rückfahrt um 17:18 Uhr in Altenberg.

Informationen zu Fahrplan und Tarif gibt es bei allen Verkehrsunternehmen im VVO, im Internet unter www.vvo-online.de und an der InfoHotline unter 0351/ 852 65 55.

Sachsen (Vogtlandbahn)

Einschränkungen auf der Linie RB 5 (Mehltheuer-Plauen- Falkenstein-Kraslice) (Meldung vom: 15.05.2020)

In den nächsten Monaten gibt es auf der vogtlandbahn-Linie RB 5 weitere Beeinträchtigungen.

Ab dem kommenden Montag (18. Mai 2020) verkehren die Züge auf dieser Strecke wieder gemäß des Fahrplans von vor Beginn der coronabedingten Einschränkungen. Allerdings nur auf deutschem Gebiet, der Verkehr endet und beginnt in Zwotental.

Zudem wird bis zum 17. Juli 2020 aufgrund der nach wie vor angespannten Fahrzeuglage wieder ein Teil der Züge zwischen Falkenstein und Plauen durch Busse ersetzt.

Vom 2. Juni 2020 bis 24. Juli 2020 finden Bauarbeiten der DB Netz AG zur Schaffung einer neuen Überleitstelle am Elstertalviadukt statt. In diesem Zeitraum besteht Montag-Freitag zwischen 8:00 Uhr und 13:00 Uhr zusätzlicher SEV zwischen Plauen und Herlasgrün. Ab Herlasgrün in Richtung Falkenstein werden dann vormittags alle Leistungen mit dem Zug und nachmittags nach dem bestehenden Konzept (Zug/SEV) gefahren.

Wir bedanken uns bei unseren Fahrgästen für das Verständnis und bitten um rechtzeitige Information vor Fahrtantritt.

Die aktuellen Fahrpläne und zugehörigen Fahrplanänderungen sind wie immer unter https://www.laenderbahn.com/vogtlandbahn/fahrplan/fahrplan-aenderungen zu finden.

Sachsen-Anhalt

Nahverkehr auf dem Weg zum Normalfahrplan (Meldung vom: 15.05.2020)

DB Regio und Abellio fahren ihr Angebot hoch

In den kommenden Wochen nehmen die Bahnanbieter DB Regio und Abellio wieder Fahrt auf. Spätestens Mitte Juni rollen die Nahverkehrszüge in Sachsen-Anhalt wieder nach normalem Fahrplan. Nach Corona-bedingten Einschränkungen um etwa ein Fünftel wird das Zugangebot seit Anfang Mai wieder verstärkt, auch um dem zunehmenden Schüler- und Berufsverkehr gerecht zu werden.

Entlastung gibt es vor allem für Pendler auf der Strecke Magdeburg – Wolfsburg. Nach Ausweitung des Frühverkehrs seit dem 4. Mai 2020 fahren dort ab 18. Mai 2020 auch wieder die gewohnten Nachmittagszüge, so dass sich die Lage im Berufsverkehr entspannt. Abfahrtszeiten sind montags bis freitags ab Magdeburg 14:33 Uhr und 16:33 Uhr sowie ab Wolfsburg 14:24 Uhr und 16:24 Uhr.

Die Rückkehr zum Normalfahrplan erfolgt in weiteren Schritten.
Die Einschränkungen werden nach und nach aufgehoben.

Die S-Bahn Magdeburg (S1 Schönebeck – Wittenberge) und der RE 20 (Magdeburg – Uelzen) verkehren ab dem 30. Mai 2020 wieder regulär.

Die S-Bahn Mitteldeutschland fährt ab 1. Juni 2020 wieder auf allen Strecken normal. Ebenso alle Linien von Abellio im Raum Leipzig/Halle – Naumburg – Jena/Erfurt.
Hier gibt es allerdings Änderungen vom 1. Juni 2020 bis zum 14. Juli 2020 wegen Bauarbeiten zwischen Naumburg und Großheringen sowie einer Sperrung Großheringen – Apolda.

Der Harz-Berlin-Express von Abellio bedient ab dem 12. Juni 2020 auch wieder den Streckenabschnitt Magdeburg – Berlin.

Ab dem 13. Juni 2020 rollt der Verkehr nach Normalfahrplan auf den Strecken:

Halle – Lutherstadt Eisleben – Sangerhausen
Naumburg Ost – Wangen (Unstrut)
Aschersleben – Dessau Hauptbahnhof
Magdeburg – Sangerhausen
Magdeburg – Halberstadt – Thale
Halberstadt – Blankenburg
Wolfsburg – Stendal

Die Harzer Schmalspurbahnen fahren ab dem 18. Mai 2020 wieder mit einzelnen Dampfzügen auf den Brocken und mit Triebwagen auf der Selketal- und Harzquerbahn.

Quelle: Pressemitteilung NASA

Sachsen (VVO-Gebiet)

Angebotserweiterungen im VVO (Meldung vom: 14.05.2020)

Schmalspurbahnen im VVO ab 16. Mai 2020 wieder unter Dampf
Start der Freizeitlinien der VGM in und um Meißen


Ab dem kommenden Wochenende (16./17. Mai) starten die beiden Schmalspurbahnen im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) wieder ihren täglichen Fahrbetrieb. Zudem beginnen die Stadtrundfahrt Meißen sowie die Linie M zwischen Meißen und Moritzburg ihre sommerliche Ausflugssaison.

Die Lößnitzgrundbahn zwischen Radebeul, Moritzburg und Radeburg sowie die Weißeritztalbahn zwischen Freital-Hainsberg und Kurort Kipsdorf standen seit dem 28. März still. Im Zuge der allgemeinen Lockerungen insbesondere für individuelle Ausflüge können die Bahnen der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) nun wieder ihren Betrieb aufnehmen. Die ersten Fahrten verlassen Radebeul am Samstagmorgen um 8.26 Uhr sowie Freital-Hainsberg um 9.25 Uhr. Vorschläge zu Touren mit der Weißeritztalbahn haben die SDG und der VVO in dem kostenfreien Flyer „Auf Entdeckertour mit der Weißeritztalbahn“ zusammengefasst.

Zudem starten am kommenden Wochenende die beiden Ausflugslinien der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) in die diesjährige Saison. Die Stadtrundfahrt Meißen verbindet täglich ab 10 Uhr im 30-Minuten-Takt die Albrechtsburg, die Altstadt und die Porzellan-Manufaktur miteinander. Auf der Fahrt erklären die Busfahrer das historische Stadtbild. Die Linie M verbindet während der Sommersaison fünfmal täglich im Zwei-Stunden-Takt die Meißener Altstadt und das Jagdschloss von August dem Starken in Moritzburg. Informationen zu Ausflügen in die Region hat der VVO in dem Flyer „Dresden Elbland“ zusammengestellt, der kostenfrei bei den Unternehmen und beim Verbund erhältlich ist.

Die Fahrradbusse im VVO rollen wieder
Zusätzlich Ausweitung der Fährschifffahrt in der Sächsischen Schweiz


Ebenfalls ab dem kommenden Wochenende (16./17. Mai) sind die Fähren in der Sächsischen Schweiz wieder früher und später unterwegs. Mit den Lockerungen in der Gastronomie und im Tourismus starten die Schiffe des Regionalverkehrs Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (RVSOE) mit dem Sommerfahrplan. Zudem ist ab Samstag das Netz der Fahrradbusse wieder komplett: Die Linie der Regionalbus Oberlausitz (RBO) ins Lausitzer Seenland beginnt am Samstag die Saison.

Die Fähren Schmilka, Postelwitz – Krippen, Bad Schandau, Königstein, Stadt Wehlen, Pirna und Birkwitz – Heidenau sind ab dem 16. Mai vor allem in den Abendstunden länger unterwegs. Die Fähre in Pirna nimmt zudem ihren Wochenendverkehr wieder auf. Das Wanderschiff in die Sächsisch-Böhmische Schweiz startet am 21. Mai, zu Himmelfahrt, in die Ausflugssaison. Bis zur Grenzöffnung der Tschechischen Republik verkehrt es viermal täglich zwischen Bad Schandau und Schöna, der Halt in Hřensko entfällt. Auch die grenzüberschreitende Fähre pausiert noch.

Die Fahrradbusse sind an Wochenenden und Feiertagen in der Sächsischen Schweiz sowie zwischen Kamenz, Hoyerswerda und dem Lausitzer Seenland im Einsatz. Die Busfahrer helfen beim Verladen der Räder auf die Anhänger, die jeweils 20 Drahteseln Platz bieten und in dieser Saison bis zum 1. November unterwegs sind. Die Fahrradbusse sind eng mit dem Bahnnetz im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) verbunden. So fahren die Busse der RBO auf der Strecke von Kamenz in das Lausitzer Seenland im direkten Anschluss an die Züge aus Dresden ab. In der Sächsischen Schweiz sind die Busse zwischen Bad Schandau, Sebnitz und Hinterhermsdorf sowie nach Rosenthal – Bielathal und bis Bahratal unterwegs. Aufgrund der Grenzschließung können die Ziele in Tschechien noch nicht bedient werden.

Detaillierte Informationen zu Fahrplan und Tarif gibt es im Internet unter
www.sdg-bahn.de,
www.vg-meissen.de,
www.rvsoe.de,
www.regiobus-bautzen.de,
www.vvo-online.de

Telefonisch bei der
SDG unter 035207/89290
VGM unter 03521/732716
RVSOE unter 03501/7111 999
RBO unter 03591/49 11 30
VVO-InfoHotline 0351/852 65 55.

Dresden

Gleisreparatur auf der Königsbrücker Straße – zweiter Bauabschnitt (Meldung vom: 12.05.2020)

Wegen nötiger Reparaturen am Straßenbahngleis auf der Königsbrücker Straße werden die Straßenbahnlinien 7 und 8 von Donnerstag, dem 14. Mai 2020, 8:00 Uhr bis Montag, den 18. Mai 2020, 3:30 Uhr umgeleitet.

Die Linie 7 fährt in dieser Zeit von Pennrich kommend planmäßig bis zum Albertplatz und dann weiter zum Bahnhof Neustadt. Zwischen Albertplatz und Weixdorf verkehren Ersatzbusse als „EV7“.

Die Linie 8 fährt am Freitag von Südvorstadt planmäßig bis Albertplatz und dann weiter zum Bahnhof Neustadt. Zwischen Albertplatz und Helleraus übernehmen Busse als „EV8“ die Beförderung der Fahrgäste. Am Sonnabend und Sonntag verkehrt die Linie 8 zwischen Südvorstadt und Albertplatz nicht. Es fährt dann nur der „EV8“.

Grund der Bauarbeiten sind die verschlissenen Schienen auf der oberen Königsbrücker Straße. Zwischen Tannenstraße und Stauffenbergallee tauschen die Gleisbauer rund 75 Meter Doppelgleis. Nachdem am vergangenen Wochenende die stadteinwärts liegenden Bahnschienen repariert wurden, sind im zweiten Bauabschnitt nun die stadtauswärts verlaufenden Schienen im Fokus der Gleisbauer. Die Schienen wurden zuletzt Mitte der 1980er Jahre getauscht und sind am Ende ihrer Lebensdauer angekommen. Für einen weiterhin sicheren Straßenbahnbetrieb ist die Reparatur unumgänglich. Der aus Schwellen bestehende Unterbau soll bis zur geplanten grundhaften Rekonstruktion der Königsbrücker Straße halten.

Aktuell

Mit dem Zug zum Wandern // Direktzüge Dresden – Altenberg und Leipzig – Dresden – Schöna starten (Meldung vom: 07.05.2020)

Ab dem kommenden Wochenende starten die Direktzüge der DB Regio und der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) wieder zu den Wanderzielen in der Region. Nach den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie starten der Saxonia-Express wieder bis in die Sächsische Schweiz und der WanderExpress ins Osterzgebirge.

Für Wanderfreunde aus Leipzig, dem Elbland und Dresden fährt der Saxonia-Express RE 50 ab diesem Samstag wöchentlich direkt bis nach Schöna. Der Zug startet 8.00 Uhr im Leipziger Hauptbahnhof, fährt als Regionalexpress planmäßig bis Dresden und ab dort weiter zu den Felsen im Elbtal. So sparen sich die Fahrgäste den Umstieg in die S-Bahn und sind 10.12 Uhr in Schöna. Die Rückfahrt startet dort um 16.25 Uhr. Der Direktzug, der auch in Pirna, Wehlen, Kurort Rathen, Königstein, Bad Schandau und Schmilka hält, ist an den Samstagen bis zum 24. Oktober unterwegs.

Für direkte Fahrten ins Osterzgebirge startet der WanderExpress RE 19 am 9. Mai in die Saison.

Der Zug fährt an Samstagen und Sonntagen um 10.05 ab dem Dresdner Hauptbahnhof und erreicht Altenberg um 11.10 Uhr. Die Rückfahrt startet um 17.18 Uhr in Altenberg und ist 18.24 Uhr wieder in der Landeshauptstadt. Zusätzlich fahren auf der Müglitztalbahn die Triebwagen im Zwei-Stunden-Takt. Der Wanderexpress ist bis 1. November an Wochenenden und Feiertagen unterwegs – im Winterhalbjahr rollt dann wieder der Ski- und WanderExpress auf die Höhen des Osterzgebirges.

Mit dem größeren Angebot schaffen die Unternehmen und der Verbund mehr Platz in den Zügen. Zudem bittet der VVO alle Fahrgäste, weiterhin den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsbehörden zu notwendigen Hygienemaßnahmen und der Pflicht zum Tragen eines Nasen-Mund-Schutzes im Nahverkehr zu folgen. Die S-Bahn Dresden, die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) haben alle Informationen zu den Zügen unter www.bahn.de, www.mitteldeutsche-regiobahn.de sowie www.vvo-online.de zusammengefasst.

Per Telefon können sich die Fahrgäste beim Kundendialog der Bahn unter 0351 / 32 300 011, bei der MRB unter 0341 / 231 898 288 sowie an der VVO-InfoHotline 0351 / 852 65 55.

Dresden

Gleisreparatur auf der Königsbrücker Straße (Meldung vom: 06.05.2020)

Wegen nötiger Reparaturen am Straßenbahngleis auf der Königsbrücker Straße werden die Straßenbahnlinien 7 und 8 von Freitag, dem 8. Mai 2020, 8:00 Uhr bis Montag, den 11. Mai 2020, 3:30 Uhr umgeleitet.

Die Linie 7 fährt in dieser Zeit von Pennrich kommend planmäßig bis zum Albertplatz und dann weiter zum Bahnhof Neustadt. Zwischen Albertplatz und Weixdorf verkehren Ersatzbusse als „EV7“.

Die Linie 8 fährt am Freitag von Südvorstadt planmäßig bis Albertplatz und dann weiter zum Bahnhof Neustadt. Zwischen Albertplatz und Hellerau übernehmen Busse als „EV8“ die Beförderung der Fahrgäste.

Am Sonnabend und Sonntag verkehrt die Linie 8 zwischen Südvorstad und Albertplatz nicht. Es fährt dann nur der „EV8“.

Grund der Bauarbeiten sind die verschlissenen Schienen auf der oberen Königsbrücker Straße. Zwischen Tannenstraße und Stauffenbergallee tauschen die Gleisbauer rund 75 Meter Doppelgleis. Begonnen wird mit den stadteinwärts führenden Schienen. Die stadtauswärts liegenden Schienen sind am darauffolgenden Wochenende an der Reihe. Die Schienen wurden Mitte der 1980er Jahre verlegt und sind nun längst am Ende ihrer Lebensdauer angekommen. Für einen weiterhin sicheren Straßenbahnbetrieb ist die Reparatur unumgänglich. Der aus Schwellen bestehende Unterbau soll bis zum geplanten Ausbau der Königsbrücker Straße halten.

Leipzig

LVB beschafft neue Elektro- und Dieselbusse (Meldung vom: 04.05.2020)

Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) haben die ersten Elektrobusse für den Einsatz im Liniendienst bestellt. Nachdem die zuständigen Aufsichtsgremien dem Ergebnis der europaweiten Ausschreibung zustimmten, erreicht der Mobilitätsdienstleister damit den nächsten Meilenstein im schrittweisen Einstieg in die Elektromobilität. Bestellt werden 21 12-Meter-Busse mit Elektromotor bei der VDL Bus & Coach Deutschland GmbH. Das Unternehmen setzte sich bei dem notwendigen europäischen Vergabeverfahren sowie dem vorgeschalteten Wettbewerb und Verhandlungen durch. Geliefert werden die neuen Elektrobusse Ende dieses Jahres und werden dann schrittweise auf den Buslinien 74, 76 und 89 eingesetzt.

Eine weitere Ausschreibung von Gelenkbussen mit E-Antrieb ist in Vorbereitung und soll noch dieses Jahr erfolgen. Hier rechnet die LVB mit einer Lieferung bis 2022, sie sollen dann auf der Linie 60 zum Einsatz kommen.

Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie durch Landesmittel. Die LVB engagieren sich entsprechend der Umweltziele der Stadt und ihrer Programme sowie unter Ausnutzung der aktuellen Förderlandschaft für den Aufbau der ersten drei reinen Elektrobuslinien. Die schrittweise Elektrifizierung des Linienbusverkehrs durch Ablösung der Dieselantriebe dient den Zielen des Energie- und Klimaschutzprogramms, des Luftreinhalteplans und Green City Plan Leipzig sowie des Lärmaktionsplans der Stadt Leipzig.

Ergänzt wird die Beschaffung mit Dieselbussen höchster Abgasnormen und effizienter Antriebstechnik, um weiter die Emissionen im Verkehr zu reduzieren. Die derzeitige Technologie- und Marktlage ermöglicht noch keinen Totalverzicht auf Dieselantriebe. Unterstützt werden die LVB beim Kauf von 16 Standard-Gelenkomnibussen und 34 Standard-Linienomnibussen mit 4,3 Millionen Euro durch den Freistaat Sachsen.

Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Fahrplanänderungen ab 4. Mai 2020 (Meldung vom: 01.05.2020)

Am 4. Mai 2020 treten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zahlreiche Änderungen im Bahnverkehr ein. Viele Strecken werden wieder nach dem Regelfahrplan bedient.

Thüringen
RE 1 Glauchau (Sachs) - Gera Hbf - Jena - Erfurt Hbf - Gotha - Leinefelde - Göttingen
Die Züge verkehren aktuell und auch weiterhin im 2-Stunden-Takt.

RE 2 Erfurt Hbf - Leinefelde - Eichenberg - Kassel-Wilhelmshöhe
Bis auf wenige Einzelleistungen entfallen die Züge dieser Linie. Alternativ kann die Verbindung mit den Zügen der RB 52 und Anschluss an die Züge der RE 9 genutzt werden.

RE 3 Altenburg/Greiz - Gera Hbf - Jena - Erfurt Hbf
Die Züge verkehren im 2-Stunden-Takt zwischen Gera und Greiz. Der Taktverdichter Erfurt – Jena-Göschwitz wird eingesetzt, damit gibt es wieder in jeder Stunde eine Verbindung zwischen Erfurt und Jena. Ergänzend verkehren zwischen Gera und Erfurt auch die IC-Züge des Fernverkehrs.

RE 7 Erfurt Hbf - Schweinfurt Hbf - Würzburg
Die Züge verkehren im 2-Stunden-Takt.

RE 18 Jena-Göschwitz – Naumburg (Saale) Hbf – Halle (Saale) Hbf
Die Züge dieser Linie entfallen weiterhin bis auf folgende Ausnahmen:
RE 4898 planmäßige Abfahrt ab Jena-Göschwitz um 05:47 Uhr
RE 4899 planmäßige Abfahrt ab Halle (Saale) Hbf um 04:19 Uhr

RB 52 Erfurt Hbf - Bad Langensalza - Mühlhausen (Thür) - Leinefelde
Die Züge verkehren im 2-Stunden-Takt.

RB 53 Gotha - Bad Langensalza
Die Züge verkehren im 2-Stunden-Takt.

RE 55/56 Erfurt Hbf - Straußfurt - Sondershausen - Nordhausen
Die Züge verkehren im 1-Stunden-Takt.

RB 76 Weißenfels - Teuchern - Deuben (Zeitz) - Zeitz
Die Züge verkehren wieder nach regulärem Fahrplan.

RB 78 Merseburg - Mücheln (Geiseltal) - Querfurt
Die Züge verkehren wieder nach regulärem Fahrplan.

S-Bahn Mitteldeutschland
S 2 Leipzig-Stötteritz - Leipzig Hbf (tief) - Bitterfeld - Dessau Hbf/Lutherstadt Wittenberg - Zahna/Jüterbog
Die Züge verkehren wieder nach regulärem Fahrplan.

S 3 Halle-Trotha - Halle (Saale) Hbf - Leipzig Hbf - Leipzig-Stötteritz - Wurzen
Die Züge verkehren wieder nach regulärem Fahrplan.
Die zusätzlichen Pendelzüge zwischen Schkeuditz und Leipzig entfallen.

S 5/S 5X Zwickau (Sachs) Hbf - Leipzig Hbf - Halle (Saale) Hbf
Die Züge verkehren wieder nach regulärem Fahrplan.

S 7 Halle (Saale) Hbf - Halle-Nietleben
Die Züge verkehren im 1-Stunden-Takt.

S 8 Halle (Saale) Hbf - Bitterfeld - Dessau Hbf/ Lutherstadt Wittenberg - Zahna/Jüterbog
Die Züge verkehren wieder nach regulärem Fahrplan.

S 9 Eilenburg - Delitzsch ob Bf - Halle (Saale) Hbf
Die Züge verkehren im 2-Stunden-Takt.

S-Bahn Mittelelbe
S 1 Schönebeck-Bad Salzelmen - Magdeburg Hbf - Stendal - Wittenberge
Die Züge verkehren im 1-Stunden-Takt.

Sachsen-Anhalt
RE 1 Magdeburg Hbf - Genthin - Brandenburg Hbf - Potsdam - Berlin - Frankfurt (Oder)
Die Züge verkehren nach regulärem Fahrplan.

RE 13 Magdeburg Hbf - Dessau Hbf - Bitterfeld - Leipzig Hbf
Die Züge verkehren wieder nach regulärem Fahrplan.

RE 20 Magdeburg Hbf - Stendal - Salzwedel - Uelzen
Die Züge verkehren im 2-Stunden-Takt.

RE 30 Magdeburg Hbf - Köthen - Halle (Saale) Hbf
Die Züge fahren wieder nach regulärem Fahrplan.

RB 32 Stendal - Salzwedel
Die Züge verkehren nach regulärem Fahrplan.

RB 40 Burg (Magdeburg) - Magdeburg Hbf - Helmstedt - Braunschweig Hbf
Die Züge verkehren wieder nach regulärem Fahrplan.

RB 51/RE 14 Dessau Hbf - Lutherstadt Wittenberg - Falkenberg (Elster)
Die Züge verkehren wieder nach regulärem Fahrplan.

RB 76 Weißenfels - Teuchern - Deuben (Zeitz) - Zeitz
Die Züge verkehren wieder nach regulärem Fahrplan.

RB 78 Merseburg - Mücheln (Geiseltal) - Querfurt
Die Züge verkehren wieder nach regulärem Fahrplan.

S-Bahn Dresden
S 1 Meißen Triebischtal – Dresden Hbf – Pirna – Bad Schandau/Schöna
Die Züge verkehren wieder nach regulärem Fahrplan.

S 2 Pirna - Dresden Hbf - Dresden Flughafen
Die Züge der S2 verkehren bereits seit dem 25. April 2020 auch samstags wieder nach regulärem Fahrplan.

S 3 Dresden Hbf - Tharandt - Freiberg (Sachs)
Die Züge verkehren wieder regulär, jedoch weiterhin nur zwischen Dresden Hbf und Tharandt.

Sachsen
RE 10 Leipzig Hbf - Cottbus
Die Züge verkehren wieder nach regulärem Fahrplan.

RE 13 Leipzig Hbf - Bitterfeld - Dessau Hbf - Magdeburg Hbf
Die Züge verkehren wieder nach regulärem Fahrplan im Stundentakt.

RE 50 Leipzig Hbf - Dresden Hbf
Die Züge dieser Linie verkehren ohne Einschränkungen.

RB 113 Leipzig Hbf - Bad Lausick - Geithain
Die Züge verkehren von Montag bis Freitag wieder nach regulärem Fahrplan, am Wochenende und an Feiertagen ganztätig im 2-Stunden-Takt.

Weitere Informationen
Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise auf den Informationsportalen wie z.B. dem DB Navigator, im Internet den Seiten der jeweiligen Eisenbahnverkehrsunternehmen oder den bekannten Telefonnummern über mögliche Fahrplanänderungen.

Hier eine Auflistung der Verkehrsunternehmen:

Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH
Internet: http://www.abellio.de/de/mitteldeutschland
Telefon: 0800 223 5546 (kostenfrei)
Störinfo auf den Seiten der Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH

Cantus Verkehrsgesellschaft mbH
Internet: www.cantus-bahn.de
Telefon: 0561 766 396-0 (Ortsnummer, bei der Kosten entstehen können)
Störinfo auf den Seiten des Verkehrsunternehmens

DB Regio AG, Verkehrsbetrieb Thüringen
Internet: www.bahn.de/thueringen
Telefon: Kundendialog unter 01806 996633
(bitte Tastenkombination „2“ und „2“ verwenden, 20 ct/Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 60 ct/Anruf)
Aktuelle Verkehrslage in Thüringen
Ankunfts- und Abfahrtstafeln mit aktueller Zuglage

Erfurter Bahn GmbH
Internet: www.erfurter-bahn.de
Telefon: 0361 74207-250 (Ortsnummer, bei der Kosten entstehen können)
Fahrplanänderungen

Harzer Schmalspurbahnen
Internet: www.hsb-wr.de
Telefon: 03943 558-0 (Ortsnummer, bei der Kosten entstehen können)
Aktuelle Betriebslage

Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn
Internet: www.oberweissbacher-bergbahn.com
Telefon: 036705 201-34 (Ortsnummer, bei der Kosten entstehen können)

Süd-Thüringen-Bahn GmbH
Internet: www.suedthueringenbahn.de
Telefon: 03693 5086-0 (Ortsnummer, bei der Kosten entstehen können)
Fahrplanänderungen

Vogtlandbahn GmbH
Internet: www.vogtlandbahn.de
089 5488897-25 (Ortsnummer, bei der Kosten entstehen können)

Sachsen

Angebotsverbesserungen ab 4. Mai 2020 (Meldung vom: 29.04.2020)

Ab Montag, dem 4. Mai, erhöhen die Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) ihr Angebot. Im Zuge der allgemeinen Lockerungen kehren damit weitere Linien zu ihrem planmäßigen Angebot zurück, um den Fahrgästen ausreichend Platz anbieten zu können.

Änderungen bei der DB Regio und der Mitteldeutschen Regiobahn
Die S-Bahn-Linie S 1 fährt ab Montag wieder planmäßig. Zwischen Meißen und Pirna sind dann in den Hauptverkehrszeiten wieder vier Züge unterwegs, nach Bad Schandau rollen die S-Bahnen alle 30 Minuten. Auf der S-Bahn-Linie S 3 sind die Züge ebenfalls wieder häufiger unterwegs: Zwischen Dresden und Tharandt fahren bis zu drei S-Bahnen stündlich, lediglich im Abschnitt Tharandt – Freiberg fallen die Züge weiterhin aus.

Auf den wichtigen Strecken Richtung Westsachsen und Bayern startet der Regionalexpress RE 3 Dresden – Hof ab Montag wieder, die RB 30 Dresden – Zwickau ist ebenfalls wieder planmäßig stündlich unterwegs.

Auf der RB 34 Dresden – Kamenz wird ab Montag die Kapazität in der Hauptverkehrszeit erhöht: es sind dann wieder zwei Triebwagen im Einsatz.

Dichteres Angebot in Hoyerswerda
Zum 4. Mai passt die Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda (VGH) ihr Angebot an die steigende Nachfrage an: Die Stadtbusse fahren dann wieder im gewohnten 30-Minuten-Takt.

Angebotsänderungen in Dresden
Straßenbahnen
Montags bis freitags fahren die Straßenbahnlinien tagsüber wieder alle zehn Minuten.
Ausnahmen gibt es bei den Linien 8 und 9: Diese kommen wegen der momentan sehr geringen Nachfrage alle 20 Minuten.
Die Linie 8 verkehrt wochentags wieder durchgängig von Hellerau nach Südvorstadt, das Umsteigen in die „7“ an der Haltestelle „Infineon Süd“ ist deshalb nicht mehr nötig.
Die Straßenbahnlinien 10 und 12 verbleiben wie bisher im 15-Minuten-Rhythmus.
Alle Verstärkerfahrten für Schüler und Studenten sowie die zusätzlichen Nachtfahrten am Freitag, Sonnabend und vor Feiertagen bleiben noch ausgesetzt.
Am Wochenende fahren die Straßenbahnen alle 15 Minuten. Die Linie 8 verkehrt von Hellerau bis Infineon Süd.

Busse
Die Buslinien verkehren montags bis freitags nach Standardfahrplan.
Die Buslinien mit den 60er Nummern sowie die Linie 75 fahren montags bis freitags auf ihren Hauptachsen wieder im 10-Minuten-Takt. Allerdings bleiben die Verstärkungsfahrten für Schüler und Studenten zur weiteren Verdichtung der Linien zunächst ausgesetzt. Am Wochenende bleibt der bisherige Fahrplan mit Abfahrten alle 15 beziehungsweise 30 Minuten auf den weniger nachgefragten Linien bestehen.

Elbfähren
Die Fährverbindung zwischen Pillnitz und Kleinzschachwitz wird wie gewohnt tagsüber mit der Autofähre und abends mit der Personenfähre bedient. Die Fährstelle zwischen Johannstadt und Neustadt wird vom 4. bis einschließlich 22. Mai außer Betrieb genommen. Grund sind geplante Wartungsarbeiten an den beiden Fähranlegern sowie die jetzt fällige technische Prüfung. An der Fährstelle zwischen Tolkewitz und Niederpoyritz wird der Fahrgastbetrieb am 4. Mai 13:00 Uhr wieder aufgenommen.

An allen Fährstellen bleibt der Winterfahrplan in Kraft.

Bereits ab 1. Mai setzt die Fähre in Coswig täglich nach Sommerfahrplan über. Die Fähre in Diesbar-Seußlitz, die Schmalspurbahnen, die regionalen Nachtbusse und die Freizeitlinien im Elbland und in der Lausitz bleiben vorerst weiter außer Betrieb.

Bergbahnen
Die beiden historischen Bergbahnen verkehren planmäßig. Allerdings bleibt auch hier der Winterfahrplan in Kraft.

Hinweise zu Tickets in Dresden
Wer keine Fahrkarte im Abonnement hat, kann sich das Ticket weiterhin an den stationären Automaten an den Haltestellen oder an den mobilen Automaten in der Straßenbahn kaufen. Diese Automaten werden im Zuge der Wartung ebenfalls regelmäßig gereinigt und desinfiziert. Der Ticketkauf beim Busfahrer und der Zustieg durch die in Fahrtrichtung erste Tür am Bus bleiben aus Gründen des Infektionsschutzes eingestellt. Am einfachsten und völlig ohne Berührung geht der Ticketkauf per Handy über die App DVBmobil.

Seit Montag, 27. April 2020, hat das Kundenzentrum der DVB am Postplatz wieder geöffnet. Wochentags von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr und sonnabends von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr können Kunden an einem der sechs Schalter persönlich beraten werden. Nach dem Umbau mit Plexiglasscheiben soll Anfang Mai der Servicepunkt am Albertplatz ebenfalls wieder in Betrieb gehen. Danach folgt der Servicepunkt an der Prager Straße.

Die aktualisierten Daten werden derzeit in die Fahrplanauskünfte eingearbeitet. Detaillierte Informationen erhalten die Fahrgäste bei den Unternehmen unter:
www.bahn.de,
www.dvb.de,
www.mitteldeutsche-regiobahn.de,
www.vgh-hy.de,
www.vg-meissen.de,
Verkehrsverbund VVO

Telefonhotline:
Verkehrsverbund VVO: (0351) 852 65 55
Verkehrsbetriebe Dresden: (0351) 857 1011

Sachsen

Änderungen ab 25. April 2020 (Meldung vom: 23.04.2020)

Nach den Lockerungen durch die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung seit 20. April erweitern zum kommenden Wochenende der Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (RVSOE) und die S-Bahn Dresden das Angebot in die Sächsische Schweiz. So soll auch den erwarteten zusätzlichen Besuchern die Möglichkeit gegeben werden, in Bussen und Bahnen mehr Abstand zueinander zu halten.

Die S-Bahn S 1 fährt ab dem 25. April an Wochenenden und Feiertagen wieder planmäßig alle 30 Minuten bis Bad Schandau. Jede zweite Fahrt verkehrt bis Schöna. Zusätzlich fahren an Sonn- und Feiertagen zusätzliche Züge ab dem Dresdner Hauptbahnhof um 9:50 Uhr und 10:20 Uhr bis Schöna. Die Rückfahrten starten 16:25 Uhr und 16:47 Uhr. An Wochentagen bleibt der Stundentakt zwischen Pirna und Bad Schandau vorerst bestehen.

Die S-Bahn S 2 fährt auch an Samstagen wieder zwischen Pirna und dem Dresdner Flughafen.

Die RVSOE startet ab 25. April den Sommerfahrplan für Schultage mit mehr Abfahrten auf wichtigen Buslinien in die Täler der Sächsischen Schweiz. Zudem nehmen die Kirnitzschtalbahn, die Wanderbusse und die Fahrradbusse der RVSOE ihren Betrieb wieder auf. Ziel ist es, den Besuchern die Möglichkeit zu geben, sich gleichmäßig in der Nationalpark-Region zu verteilen, um große Ansammlungen zu verhindern.

Zur weiteren Eindämmung des Virus bittet der VVO alle Fahrgäste, den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsbehörden zu notwendigen Hygienemaßnahmen und der Pflicht zum Tragen eines Nasen-Mund-Schutzes im Nahverkehr zu folgen.

Weiterhin [b}außer Betrieb bleiben die Schmalspurbahnen, die regionalen Nachtlinien, grenzüberschreitende Fahrten nach Tschechien sowie Fahrradbusse und Freizeitlinien im Elbland und dem Lausitzer Seenland. Die Dresdner Bergbahnen sowie die meisten Elbfähren fahren nach dem Winterfahrplan.

Die aktualisierten Daten werden derzeit in die Fahrplanauskünfte eingearbeitet. Detaillierte Informationen erhalten die Fahrgäste bei den Unternehmen sowie unter www.vvo-online.de und an der VVO-Info-Hotline 0351/852 65 55.

Aktuell

Aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG kommt es vom 24. bis 27. April 2020 zu Fahrplanabweichungen im Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn (Meldung vom: 21.04.2020)

Linie RB 110 (MRB), Leipzig – Grimma – Döbeln vom 24. bis 27. April 2020
Bei täglichen Abfahrten von Leipzig Hbf. sowie von Döbeln Hbf. im oben benannten Zeitraum muss bei ausgewählten täglichen Zugfahrten zwischen Großsteinberg und Grimma oberer Bahnhof sowie bei ausgewählten täglichen Zugfahrten zwischen Großsteinberg und Döbeln Hbf. Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden. Beim SEV zwischen Großsteinberg  und Döbeln Hbf. sowie Döbeln Hbf. und Großsteinberg verkehrt zwischen Döbeln Hbf. und Grimma oberer Bahnhof eine direkte Busverbindung ohne Zwischenhalte bei Hin- und Rückfahrten. Die Bushalte befinden sich an den bekannten Zughaltepunkten. Eine Mitnahme von Fahrrädern ist in den Bussen eingeschränkt möglich. Aufgrund des SEV müssen Abfahrts- und Ankunftszeiten früher und später gelegt werden.

Wir bitten Sie die Hinweise in Ihren Verkehrsnachrichten zu berücksichtigen. Die relevanten Abweichungen und Änderungen entnehmen Sie bitte dem angefügten Fahrplan.
Informationen können Fahrgäste den Aushangtafeln an den Bahnhöfen, unter www.bahn.de/bauarbeiten , der 24h-Service Nummer: 0341 / 231 898 288 (Ortstarif) oder auf unserer Website: www.mitteldeutsche-regiobahn.de
erhalten.

Magdeburg

Corona-Virus: MVB fährt weiter nach angepasstem Samstagsfahrplan (Meldung vom: 17.04.2020)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) behält auch in der kommenden Woche den derzeit gültigen Fahrplan bei. Straßenbahnen und Busse fahren nach einem verbesserten Samstagsfahrplan.

Das Unternehmen empfiehlt seinen Fahrgästen, sich an die Empfehlung der Bundesregierung zu halten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
Die tägliche Desinfektion der Fahrzeuge, auch tagsüber an den Linienendpunkten, wird weiter fortgeführt. Wochentags öffnen bei den Straßenbahnen bis 21:00 Uhr automatisch die Türen, damit unnötige Kontakte mit dem Türöffner vermieden werden.

Fahrplan
Montags – freitags
In der Zeit von 4:30 Uhr bis 8:00 Uhr wird der Takt bei den Straßenbahnlinien vom 30 Minutentakt auf einen 20 Minutentakt verdichtet. Die Straßenbahnlinie 9 fährt zusätzlich zwischen 6:00 Uhr und 10:00 Uhr alle 10 Minuten. Die Buslinien fahren mindestens zwei Mal die Stunde. Ab 8:00 Uhr gilt dann der reguläre Samstagsfahrplan mit 20 Minutentakt bis 11:00 Uhr, danach setzt der 15 Minutentakt ein.

Samstags und sonntags
An diesen Tagen wird nach den regulären Fahrplänen gefahren.

Nachtverkehr
Der Nachtverkehr wird an allen Tagen zu den regulären Fahrzeiten durchgeführt.

Die aktuellen Fahrpläne sind online unter mvbnet.de, in der elektronischen Fahrplanauskunft (insa.de, INSA-App, easy.GO-App) und an den digitalen Fahrgastinformationssystemen an den Haltestellen zu finden.

An den Haltestellen selbst sind nur die alten Fahrpläne ausgehängt, da es der MVB personell nicht möglich ist, Aktualisierungen kurzfristig auszuhängen.

Fahrgäste sollten sich daher an der Spalte Samstag im Fahrplan orientieren, da hier ab 8:00 Uhr die korrekten Zeiten aufgeführt sind. Die zusätzlichen Fahrten sind nicht aufgeführt.

Fahrgäste, die über kein Internet und über kein Smartphone verfügen, bietet die MVB an, den persönlichen Fahrplan in einen der geöffneten MVB-Häuschen auszudrucken. Alternativ kann der Fahrplan auch an der kostenfreien Service-Hotline der MVB unter 0800 – 548 1245 erfragt werden.

Sachsen

Fahrplanänderungen ab 20. April 2020 - Update 17.4.2020, 13:00 Uhr (Meldung vom: 17.04.2020)

Am 20. April 2020 öffnen wieder die ersten Läden in Sachsen und die ersten Schüler kehren in die Schulen zurück.

Änderungen im VVO-Gebiet
Die Regionalverkehrsunternehmen in den Landkreisen Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Bautzen fahren ab Montag nach den gewohnten Fahrplänen für Schultage. Die Busse von Müller Bus, der Regiobus Oberlausitz, dem Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und der Verkehrsgesellschaft Meißen stellen damit die Linienfahrten zu den Schulen und wichtige Pendlerfahrten sicher. Freigestellte Schülerverkehre, die ausschließlich die Grundschulen anbinden, verkehren vorerst noch nicht. Detaillierte Informationen dazu gibt es auf den Internetseiten der Verkehrsunternehmen.

Die S-Bahn-Linie S 2 fährt ab 20. April montags bis freitags wieder planmäßig zwischen dem Dresdner Flughafen und Pirna. Dies entlastet die S-Bahn S 1 im Elbtal und verbessert die Anbindung der Gewerbegebiete im Dresdner Norden. Alle anderen Anpassungen bleiben bestehen.

In Dresden und Hoyerswerda bleiben die bestehenden Grundfahrpläne in Kraft: In der Landeshauptstadt gilt auf den wichtigen Linien ein 15-Minuten-Takt, in Hoyerswerda ein Stundentakt, der zum morgendlichen Schulbeginn um eine zusätzliche Fahrt der Linie 1 verstärkt wird

Die Schmalspurbahnen und die Kirnitzschtalbahn bleiben ebenso wie die Fahrradbusse, regionale Nachtbusse und Freizeitlinien außer Betrieb. Die Dresdner Bergbahnen fahren nach dem Winterfahrplan.

Als Alternative zum Schülerzug auf der Lößnitzgrundbahn können die Gymnasiasten unter anderem die Buslinien 477 und 475 der VGM mit Umstieg in Boxdorf nutzen.

Zur weiteren Eindämmung des Virus bittet der VVO alle Fahrgäste, den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsbehörden zu notwendigen Hygienemaßnahmen und dem Tragen eines Nasen-Mund-Schutzes zu folgen.

Änderungen in Leipzig
Ab 20. April fahren die Busse der Leipziger Verkehrsbetriebe wieder im Regelfahrplan - auf den wichtigsten Buslinien somit im 10 Minuten-Takt -, um vor allem die Schulen wieder regulär zu bedienen. Weiterhin gilt in den Bussen das automatische Öffnen der Türen.
Der Vordereinstieg beim Busfahrer bleibt zum Schutz der Kunden und des Fahrpersonals weiterhin gesperrt.
Der Ticketverkauf ist in den Bussen daher nicht möglich. Kunden werden gebeten sich weiterhin mit Fahrscheinen zu bevorraten. Alle Möglichkeiten zum Ticketkauf finden Sie unter www.L.de.

Für die Straßenbahnen gilt weiter der bestehende Sonderfahrplan im 15 Minuten-Takt, abhängig jedoch von weiteren politischen Entscheidungen zur Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebes.

Änderungen in Chemnitz
Ab 20. April 2020, gemeinsam mit den schrittweise beginnenden Lockerungen der herrschenden Beschränkungen, führen auch die CVAG einen dementsprechend angepassten Fahrplan ein. Laut diesem Sonderfahrplan verkehren unsere Fahrzeuge ab Betriebsbeginn bis 18:05 Uhr gemäß dem Normalfahrplan. Ab 18:05 Uhr beginnt der Rendezvousverkehr aller 20 Minuten an der Zentralhaltestelle. Ab 18:45 Uhr finden die Rendezvous an der Zentralhaltestelle aller 30 Minuten statt. Unsere Nachtlinien verkehren planmäßig.
Die Verstärkerfahrten zur Grundschule Ebersdorf (Linie 69) finden bis auf Weiteres noch nicht statt.

Der Vordereinstieg beim Bus und der Verkauf von Tickets sind nicht möglich. Bitte kaufen Sie sich Ihre Tickets im Vorverkauf.

Die Citybahn und Erzgebirgsbahn fahren ab dem 20. April 2020 wieder nach dem Regelfahrplan.

Die Drahtseilbahn Augustusburg nimmt ebenfalls am 20. April ihre Fahrten wieder auf.

Hinweis in eigener Sache
Wir betreiben diese Seite in unserer Freizeit. Wir sind personell nicht in der Lage sofort und alle Informationen zu verarbeiten. Bitte Informieren Sie sich vor Fahrtantritt bei Ihrem Verkehrsunternehmen.

Halle

SEV in der Trothaer Straße am Wochenende (Meldung vom: 15.04.2020)

Aufgrund von Gleisbauarbeiten wird die Trothaer Straße nochmals ab Freitag, 17. April 2020, ab 14 Uhr bis Montag, 20. April 2020, etwa 4 Uhr, für den Straßenbahnverkehr gesperrt.

Die betroffenen Straßenbahnlinien 3, 8 und 12 werden umgeleitet.

Es wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Zusätzlich ist für den Kfz-Verkehr die Ausfahrt aus der südlichen Seebener Straße in Richtung Trotha und in die nördliche Seebener Straße gesperrt.

Die Straßenbahnlinie 3 fährt aus Richtung Reileck kommend ab der Haltestelle Zoo weiter zur Haltestelle Geschwister-Scholl-Straße.

Die Straßenbahnlinie 8 fährt aus Richtung Innenstadt kommend ab Haltestelle Emil-Eichhorn-Straße weiter zur Haltestelle Geschwister-Scholl-Straße.

Die Straßenbahnlinie 12 fährt ab Hauptbahnhof nur bis zum Reileck und im Anschluss zur Haltestelle Adolfstraße und zurück.

Die Nachtlinie 95 fährt während der Einsatzzeit der Linie 8, analog zur Linie 3, vom Reileck kommend ab der Haltestelle Zoo weiter zur Haltestelle Geschwister-Scholl-Straße und von dort weiter als Linie 8 in Richtung Elsa-Brändström-Straße. Außerhalb der Einsatzzeit der Linie 8 verkehrt die Linie 95 nur bis Reileck und im Anschluss zu Haltestelle Adolfstraße und zurück.

Zwischen Reileck und Trotha wird ein Schienenersatzverkehr (SEV 63) eingerichtet. Dieser fährt vom Reileck kommend über Reilstraße und Trothaer Straße zur Endhaltestelle Trotha. In der Gegenrichtung fährt der SEV ab Trotha über Köthener Straße, An der Saalebahn, Trothaer Straße und Reilstraße zum Reileck.

Die Haltestelle Seebener Straße in Richtung Trotha sowie die Haltestelle Pfarrstraße in beiden Richtungen werden am Straßenrand bedient. An den Haltestellen Reileck, Hegelstraße, Kuralle und Zoo bedient der SEV die Straßenbahnhaltestellen.

Magdeburg

Baustelle am City Carré: Arbeiten ruhen wegen Corona-Eindämmungsverordnung (Meldung vom: 03.04.2020)

Die Gleisbaustelle der MVB in der Innenstadt ruht ab Montag, 6. April 2020.0 Grund dafür ist die Untersagung baubegleitender Kampfmittelsondierungen auf Grundlage der 2. Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt gegen das Corona-Virus.

Für die weiteren Tiefbauarbeiten am Gleisdreieck City Carré ist eine baubegleitende Kampfmittelsondierung notwendig, um eventuell vorhandene Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg aufspüren zu können. Da jedoch auf Grundlage der 2. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt derzeit eine baubegleitende Kampfmittelsondierung bis zum 19. April untersagt ist, müssen die Bauarbeiten für die Erneuerung des Gleisdreiecks ab Montag, 6. April 2020, für voraussichtlich zwei Wochen eingestellt werden.

Auch die Maßnahmen der SWM Magdeburg sind davon teilweise betroffen. Die bereits begonnenen Arbeiten der SWM werden unter Beachtung der gültigen Auflagen fortgesetzt. Neue Tiefbauarbeiten erfolgen vorerst nicht.

Die Baustelle wird gesichert und die eingerichteten Verkehrsführungen bleiben bestehen.

Gemäß §17 der Eindämmungsverordnung ist es möglich, einen Ausnahmeantrag zu stellen. Dies ist durch die zuständige Baufirma geschehen. Ein Bescheid steht noch aus.

Die MVB hofft, dass die Arbeiten spätestens am 20. April wieder aufgenommen werden können und der Zeitverzug sich somit in Grenzen halten wird.

Über das Bauprojekt:
Das Straßenbahngleisdreieck an der Kreuzung Otto-von-Guericke-Straße / Ernst-Reuter-Allee wird seit dem 16. März 2020 neugebaut. Der Neubau ist unabdingbar, um die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Anlage zu gewährleisten. Durch die ungeplante starke Beanspruchung mit vier Straßenbahnlinien aufgrund der Baumaßnahme Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee („Tunnelbaustelle“) muss das Gleisdreieck nach über zwanzig Jahren im Dauerbetrieb ersetzt werden. Außerdem schafft der Neubau die Voraussetzung, um Ende August den Straßenbahnverkehr über die Tunnelbaustelle wiederaufzunehmen. Ursprünglich war das Bauende für den 14. Juni 2020 geplant.

Dresden

Gleisreparatur auf der Lommatzscher Straße (Meldung vom: 01.04.2020)

Wegen Gleisbauarbeiten auf der Kreuzung Washingtonstraße / Kötzschenbroder Straße / Lommatzscher Straße fährt die Straßenbahnlinie 9 von Freitag, dem 3. April 2020, 17:00 Uhr bis Montag, den 6. April 2020, 3:30 Uhr von Prohlis kommend planmäßig bis Mickten und wird dann zur Gleisschleife Radebeul Ost umgeleitet. Die Linie 13, die sonst in den Abend- und Nachtstunden nach Kaditz fährt, endet ganztägig in Mickten.

Für Fahrgäste in Richtung Elbe Park und Kaditz wird ein Ersatzverkehr mit Bussen als „EV9“ angeboten. Außerdem können Fahrgäste zwischen Mickten und Kaditz auch die Buslinie 64 benutzen. Die Buslinien 70 und 80 verkehren in Richtung Gompitz beziehungsweise Omsewitz ab Lommatzscher Straße über Pieschener Straße und An der Flutrinne.

Köthen

Streckensperrung beendet (Meldung vom: 01.04.2020)

Im Mai 2019 startete das Bauvorhaben "Umbau der Stellwerkstechnik und Einrichtung eines ESTW". Dieses Projekt sollte mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 beendet werden, verzögerte sich aber wegen technischen Problemen. NVMD berichtete.

Nun hat die Deutsche Bahn am frühen Morgen des 1. April 2020 gegen 2.00 Uhr die Elektronischen Stellwerke Köthen und Stumsdorf sowie die neu gebauten Anlagen wie Gleise, Oberleitungen, Bahnübergänge, Signal-, Leit- und Sicherungstechnik in Betrieb genommen.

Der Zugverkehr auf der Strecke Magdeburg–Köthen–Halle (Saale) und Aschersleben–Köthen–Dessau rollt. Die Züge des Fernverkehrs (IC-Linie Dresden/Leipzig–Halle (Saale)–Magdeburg–Köln/Norddeich Mole und die Nahverkehrszüge von Abellio und DB Regio steuern den Bahnhof Köthen wieder an. Informationen zum aktuellen Fahrplanangebot gibt es in den Reiseauskunftsmedien unter anderem auf www.bahn.de, www.bahn.de/aktuell, im DB Navigator und unter www.abellio.de beziehungsweise an den Aushängen auf den Bahnhöfen.

Hinweis:
Bitte die Einschränkungen im Bahnverkehr beachten. Infos finden Sie, soweit uns bekannt, in diesem Blog.

Sachsen

Zugverkehr bei der Mitteldeutschen Regiobahn (Meldung vom: 31.03.2020)

Die Züge der Mitteldeutschen Regiobahn sind weiterhin im Einsatz, um die Grundversorgung der Bevölkerung im Rahmen einer zuverlässigen Verkehrsdienstleistung sicherzustellen. Aufgrund der stark gesunkenen Fahrgastzahlen und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen kommt es jedoch zu Fahrplananpassungen.

Um eine an die Situation angepasste zuverlässige Leistung erbringen zu können, wurden bei unseren Linien in Abstimmung mit den zuständigen Aufgabenträgern nachfolgende Anpassungen vorgenommen.

RE 3 Dresden – Chemnitz - Zwickau - Hof
Es entfallen, bis auf einen Zug morgens und einen in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit, die Fahrten des RE 3 im Abschnitt Dresden – Zwickau.
Als Alternative können die Fahrgäste stündlich die RB 30 nutzen, die ab Zwickau Richtung Hof als RE 3 weiter verkehrt.
Diese Änderungen gelten ab dem 01.04. bis auf Weiteres, mindestens aber bis zum 19.04.

RE 19 Dresden - Altenberg
Der Betrieb dieser touristischen Wochenendverbindung (Wanderexpress) wurde bis zum 19.04. eingestellt.

RB 110 Leipzig – Döbeln
Es entfallen die halbstündigen Verbindungen zwischen Leipzig und Grimma. Zusätzlich kommt es bei zwei Fahrten zu Änderungen bei den Verkehrstagen. Der Stundentakt zwischen Leipzig und Döbeln bleibt erhalten.

Weitere Hinweise
Fahrkarten können aus Sicherheitsgründen nicht mehr direkt bei unseren Personalen im Zug erworben werden. Sie erhalten Ihre Fahrscheine im Vorverkauf an den Fahrkartenautomaten oder Kundencentern sowie online.

Die MRB-Kundencenter in Chemnitz und Zwickau sind aktuell zu leicht geänderten sowie die Partneragentur in Mittweida zu den gewohnten Zeiten geöffnet. In den MRB-Kundencentern können auch telefonisch Fahrkarten bestellt und auf dem Postwege zugesandt werden. Alle weiteren MRB-Kundencenter und Partneragenturen sind bis auf Weiteres geschlossen.

Generell gilt weiterhin, dass der Zustieg in die Züge der Mitteldeutschen Regioahn nur mit gültiger Fahrkarte erlaubt ist.

Den detaillierten Fahrplan sowie weitergehende Informationen erhalten Fahrgäste auf der Webseite (www.mitteldeutsche-regiobahn.de) und der 24h-Service Nummer: 0341 / 231 898 288 (Ortstarif).

Dresden

Fahrplanänderung zum 1. April 2020 (Meldung vom: 30.03.2020)

Am 1. April 2020 kommt es bei den Dresdener Verkehrsbetrieben zu weiteren Einschränkungen.

Straßenbahnen
Ab 1. April 2020 4:00 Uhr verkehrt die Linie 8 alle 30 Minuten zwischen Endstation Hellerau und der Gleisschleife Infineon Süd. Von dort können Fahrgäste in Richtung Innenstadt die Linie 7 benutzen. Der Fahrplan der „8“ wird angepasst, damit keine langen Umsteigezeiten zur Linie 7 entstehen.
Alle anderen Straßenbahnlinien fahren werktags weiter wie bisher im 15-Minuten-Takt.

Busse
Die wichtigen 60er-Buslinien sowie die Linie 75 verkehren auf ihren Hauptachsen unverändert alle 15 Minuten. Die Linien 70, 74, 77, 79, 80, 85, 86, 87, 88/353, 90 und 92 kommen alle halbe Stunde. Bei allen anderen Buslinien gibt es keine Änderungen. Sie fahren weiter wie bisher.

Fähren
Ebenfalls ab 1. April wird die Fährstelle zwischen Tolkewitz und Niederpoyritz mangels Nachfrage eingestellt.
Die anderen beiden Fährstellen zwischen Johannstadt und Neustadt sowie zwischen Kleinzschachwitz und Pillnitz bleiben wie bisher im Einsatz. Auch die Autofähre verkehrt planmäßig.
Es gilt der bestehende Winterfahrplan, der ab April vorgesehene Sommerfahrplan entfällt vorerst.

Bergbahnen
Die Standseilbahn und die Schwebebahn sind unverändert im Einsatz. Allerdings bleibt für beide historischen Bergbahnen ebenfalls der aktuelle Winterfahrplan bestehen.

Informationen
Die neuen Fahrplandaten sind ab Mittwoch im Internet hinterlegt und werden in den Auskunftssystemen von DVB und VVO berücksichtigt. Mit Fragen zum Fahrplan können sich Fahrgäste auch telefonisch unter 857 1011 an die DVB-Hotline wenden.
Die Servicepunkte bleiben aufgrund der direkten Infektionsgefahr weiter geschlossen.

Mit den Anpassungen am 1. April korrigieren die DVB außerdem letzte Unschärfen im Fahrplan und bei der Anschlussvermittlung, die im Zuge der am 23. März kurzfristig eingeführten Änderungen entstanden waren.

Ein Tipp
Für Kinder unterschiedlicher Altersstufen haben die DVB auf ihrer Website Materialien wie Mal-, Bastel-, Rätsel- und Spielvorlagen zusammengestellt, die gegen Langeweile in den heimischen vier Wänden helfen können.
Bitte hier klicken

Sachsen-Anhalt

Änderungen im Bahnverkehr ab 1. April 2020 (Meldung vom: 30.03.2020)

In Sachsen-Anhalt tritt ab 01.04.2020 bis auf Weiteres ein Grundfahrplan in Kraft.

S-Bahn Mittelelbe:
S1 Schönebeck Bad Salzelmen – Magdeburg – Stendal – Wittenberge
Diese Linie verkehrt stündlich, ggf. entfallen einzelne Fahrten zwischen Stendal und Wittenberge

S-Bahn Mitteldeutschland:
S2 Leipzig-Stötteritz – Dessau Hbf / Lutherstadt Wittenberg Hbf
Stündliche Verkehre Leipzig-Stötteritz – Bitterfeld, wechselweise nach Dessau Hbf und Lutherstadt Wittenberg Hbf,; einzelne Zugfahrten bis Jüterbog, die Zwischentakte Leipzig-Stötteritz – Bitterfeld entfallen

S3 Halle-Trotha – Wurzen (– Riesa)
Diese Linie verkehrt zwischen Halle (Saale) Hbf und Leipzig-Stötteritz halbstündlich, im Abschnitt Leipzig-Stötteritz – Wurzen stündlich, der Abschnitt Halle (S) Hbf – Halle-Trotha entfällt.

S5 Halle (S) Hbf – Altenburg/Zwickau
Diese Linie verkehrt stündlich Halle (S) Hbf – Altenburg und alle zwei Stunden bis Zwickau.
Die Züge der S 5 X entfallen

S7 Halle (S) Hbf – Halle Nietleben
Linie verkehrt stündlich

S8 Halle (S) Hbf – Dessau / Lutherstadt Wittenberg
Stündliche Verkehre Halle – Bitterfeld, wechselweise nach Dessau Hbf und Lutherstadt Wittenberg Hbf; einzelne Zugfahrten ab Jüterbog.
Die Zwischentakte Halle – Bitterfeld entfallen

S9 Halle (S) Hbf – Eilenburg
Diese Linie verkehrt zweistündlich wie am Wochenende

Regionalverkehr
RE 1 Magdeburg – Berlin – Frankfurt (Oder)
Diese Linie verkehrt ohne Einschränkungen in Sachsen-Anhalt

RE 3 Lutherstadt Wittenberg/Falkenberg – Jüterbog – Berlin – Schwedt/Stralsund
Diese Linie verkehrt ohne Einschränkungen in Sachsen-Anhalt

RE 4 Halle – Halberstadt – Goslar
Diese Linie verkehrt ohne Einschränkungen

RE 6 Magdeburg – Wolfsburg
Diese Linie entfällt! E
Es verkehren die Züge der RB 36

RE 7 Dessau Hbf – Berlin – Wünsdorf-Waldstadt verkehrt zweistündlich

RE 8/RE 9 Halle (S) Hbf – Leinefelde – Kassel-Wilhelmshöhe
Diese Linien verkehren planmäßig in Summe zwischen Halle und Leinefelde stündlich und zwischen Leinefelde und Kassel zweistündlich

RE 10 Magdeburg – Erfurt
Diese Linie verkehrt weitgehend planmäßig
Der RE 74849 (Magdeburg ab 14.57 Uhr nach Sangerhausen) entfällt

RE 11 Magdeburg – Thale
Diese Linie verkehrt zweistündlich.
Stündlich dazu versetzt fährt RE 21 Magdeburg – Goslar, so dass zwischen Magdeburg und Halberstadt Stundentakt besteht. Zwischen Halberstadt und Thale verkehrt ergänzend mit Anschluss aus Magdeburg, Halle und Goslar zweistündlich Schienersatzverkehr mit Halten nur in Quedlinburg, Neinstedt, Thale-Musestieg und Thale Hbf

EBx12/EB 22 Leipzig – Zeitz – Gera
Diese Linie verkehrt mindestens zweistündlich

RE 13 Magdeburg – Leipzig Hbf
Diese Linie verkehrt zweistündlich

RE 14/RB 51 Falkenberg – Lutherstadt Wittenberg Hbf – Dessau Hbf
Diese Linie verkehrt im Zweistundentakt zwischen Falkenberg – Lutherstadt Wittenberg und Lutherstadt Wittenberg – Dessau Hbf.
Einzelne Züge des RE 14 Dessau Hbf – Lutherstadt Wittenberg – Falkenberg verkehren ergänzend zum Zweistundentakt

RE 16/RE 17 Halle (S) Hbf – Naumburg – Erfurt Hbf
Diese Linien verkehren nicht

RE 18 Halle (S) Hbf – Jena-Göschwitz
Diese Linie entfällt

RE 20 Magdeburg – Uelzen
Diese Linie verkehrt zweistündlich

RE 21 Magdeburg – Goslar
Diese Linie verkehrt planmäßig zweistündlich, aber ohne Zugteil nach Thale

RE 24 Halle (S) Hbf – Halberstadt
Diese Linie verkehrt ohne Einschränkungen

RE 30 Magdeburg – Halle
Diese Linie verkehrt zweistündlich

RE 31 (Magdeburg –) Halberstadt – Blankenburg – Börnecke
Diese Linie verkehrt im Schienenersatzverkehr

RB 20/RB 25 Leipzig – Naumburg – Erfurt – Eisenach und Halle (S) Hbf – Naumburg – Jena – Saalfeld
Diese Linien verkehren stündlich (ohne ergänzende „Verdichterleistungen“)

RB 32 Salzwedel -– Stendal
Die täglichen Fahrten im Fahrplan verkehren (etwa 2- bis 3-stündliches Angebot)

RB 33 Stendal – Tangermünde
Diese Linie verkehrt planmäßig

RB 34 Stendal – Rathenow
Diese Linie verkehrt planmäßig

RB 35 Stendal – Wolfsburg
Diese Linie verkehrt zweistündlich

RB 36 Magdeburg – Wolfsburg
Diese Linie verkehrt zweistündlich.
Montags bis freitags zwischen Magdeburg und Haldensleben stündlich

RB 40 Braunschweig – Magdeburg – Burg
Diese Linie verkehrt stündlich zwischen Braunschweig und Helmstedt sowie zweistündlich zwischen Helmstedt, Magdeburg und Burg

RB 41 Magdeburg – Aschersleben
Diese Linie verkehrt planmäßig

RB 43 Magdeburg – Oschersleben
Diese Linie verkehrt zweistündlich

RB 44 Halberstadt – Aschersleben
Diese Linie verkehrt planmäßig

RB 47 Halle (S) Hbf – Bernburg
Diese Linie verkehrt zweistündlich

RB 48 Bernburg – Calbe (Saale) Ost – Magdeburg
Diese Linie verkehrt zweistündlich.
Am Wochenende planmäßig nur bis Calbe (Saale) Ost

RB 50 Aschersleben – Dessau
Diese Linie verkehrt zweistündlich.
Ergänzend fährt auf den Teilstrecken Güsten – Köthen und Köthen – Dessau Hbf Schienenersatzverkehr

RB 59 Sangerhausen – Erfurt
Diese Linie verkehrt planmäßig zweistündlich

RB 75 Halle (S) Hbf – Lutherstadt Eisleben
Diese Linie fährt montags bis freitags bis gegen 16:30 Uhr planmäßig, danach nur im 2-Stunden-Takt.
Samstags, sonntags und feiertags werden die Züge durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

RB 76 Weißenfels – Zeitz
Diese Linie verkehrt zweistündlich

RB 77 Naumburg Ost – Wangen (Unstrut)
Diese Linie verkehrt zweistündlich nur im Abschnitt Naumburg Ost – Nebra

RB 78 Merseburg – Querfurt
Diese Linie verkehrt zweistündlich

Sachsen

Änderungen im Bahnverkehr ab 1. und 5. April 2020 (Meldung vom: 30.03.2020)

Zum 1. April 2020 kommt es zu weiteren Einschränkungen beim Bahnverkehr. Dies betrifft die Vogtlandbahn und Trilex.

Bei der Ostdeutschen Eisenbahn Gesellschaft (ODEG) sind derzeit noch keine Angebotskürzungen vorgesehen.

Änderungen ab 1. April 2020 bei der Vogtlandbahn
Linie RB1:
Diese Linie fährt weiterhin stündlich zwischen Zwickau Zentrum und Falkenstein. Im weiteren Verlauf wird eine 2-stündliche Bedienung zwischen Falkenstein und Zwotental in Kombination mit der RB 5 angeboten. Die Fahrgäste mit Ziel Klingenthal werden gebeten, das Angebot der PlusBus-Linie 20 zwischen Rodewisch, Auerbach und Klingenthal zu nutzen.
Ab Zwotental nach Klingenthal ist ein Schienenersatzverkehr ebenfalls im Zweistundentakt eingerichtet. Im Zeitraum vom 30.03. bis 09.04. und vom 16.04. bis 03.05.2020 besteht ebenfalls SEV zwischen Voigtsgrün und Zwickau Zentrum aufgrund von geplanten Bauarbeiten im Bahnhof Zwickau.

Linie RB2:
Aufgrund der wichtigen Anbindung von Plauen an Leipzig verkehrt die Linie RB2 auch weiterhin stündlich zwischen Zwickau und Plauen. Früh und abends entfallen einzelne Züge. Zwischen Plauen, Oelsnitz, Adorf und Bad Brambach wird ein zweistündliches Fahrplanangebot aufrechterhalten. Dieses Angebot im Elstertal wird durch die TaktBus-Linie 92 täglich im Zweistundentakt ergänzt. Aufgrund der Grenzschließung zu Tschechien enden und wenden die Züge weiterhin in Bad Brambach. Die Tagesrandverbindungen zwischen Plauen und Hof Hbf in Ergänzung zum RE3 bleiben bestehen. Wegen planmäßigen Bauarbeiten enden die Züge im Zeitraum vom 30.03. bis 05.04.2020 in Zwickau Hbf. Ab dem 16.04. bis zum 03.05.2020 verkehren die Züge nur bis und ab Werdau. Im weiteren Linienverlauf zwischen Werdau und Zwickau ist während dieser Baumaßnahme SEV eingerichtet.

Linie RB4:
Das Fahrplanangebot zwischen Gera Hbf und Weischlitz wird im 2-Stunden-Takt aufrechterhalten. Die Verstärkerfahrten montags bis freitags zwischen Weischlitz und Greiz entfallen und werden durch einen Schienenersatzverkehr in der Relation Plauen (V) Mitte - Plauen (V) ob Bf – Elsterberg – Greiz ersetzt.

Linie RB5:
Das Fahrplanangebot zwischen Mehlteuer, Plauen und Falkenstein wird zweistündlich aufrechterhalten. Zwischen Falkenstein und Zwotental verkehren die Züge mit der RB 1 zusammen alle zwei Stunden mit Anschluss an den SEV nach Klingenthal. In Mehlteuer besteht weiterhin Anschluss zu den Zügen der Erfurter Bahn in Richtung Hof Hbf und Gera bzw. Erfurt/Leipzig. Zu beachten ist hier die derzeitige Einschränkung der Erfurter Bahn mit Umstieg in Weida.
Fahrgäste können als Ergänzung zur RB 5 das Busangebot der PlusBus-Linien 70 bzw. TaktBus-Linie 50 zwischen Plauen – Falkenstein – Auerbach – Rodewisch sowie die PlusBus-Linie 90 zwischen Plauen und Schöneck nutzen.

Die genauen Ersatzfahrpläne der Vogtlandbahn sind ab Montag auf der Webseite der Vogtlandbahn zu finden.
Da die Aktualisierung der Online-Fahrpläne im DB-Navigator noch einige Tage in Anspruch nimmt, wird zunächst auf die Webseiten der Länderbahn orientiert. Die Fahrpläne der Buslinien sind unter [http://www.vogtlandauskunft.de]www.vogtlandauskunft.de[/url] eingestellt.
Nutzen Sie auch die Servicenummer der Tourismus- und Verkehrszentrale 03744-19449 für ihre individuellen Informationen und Rückfragen.

Änderungen ab 5. April 2020
Ab dem 5. April 2020 wird das Fahrplanangebot auf den Strecken Dresden - Görlitz und Dresden - Zittau angepasst. Zwischen Dresden und Görlitz verkehren die durchgehenden Züge stündlich.
Die Verstärkerfahrten des RE1 und der RB60 zwischen Bischofswerda und Görlitz entfallen.

Am Morgen und am Abend gibt es weitere Angebotseinschränkungen.
Zwischen Dresden und Zittau fährt die Linie RB61 mit Ergänzungen von einzelnen Fahrten des RE2. Damit ist zwischen Dresden und Zittau ein mindestens 2-stündliches Angebot gewährleistet. Die Züge des trilex beginnen und enden weiterhin in Görlitz (keine Weiterfahrt nach Zgorzelec) und Zittau (keine Weiterfahrt nach Liberec).

Die Linie L7 verkehrt auch weiterhin zwischen Liberec und Varnsdorf ohne Halt an den deutschen Verkehrsstationen. Für die Relation Zittau - Großschönau - Seifhennersdorf ist ein Schienenersatzverkehr alle 2 Stunden eingerichtet.

Schmalspurbahn ins Zittauer Gebirge (SOEG)
Die Züge der Zittauer Schmalspurbahn fahren zunächst bis Ende April nach dem Fahrplan der Nebensaison.
Normalerweise würde ab dem 4. April die Hauptsaison bei der Schmalspurbahn beginnen. Der ZVON hat mit der SOEG vereinbart, dass die eingesparten Zugkilometer im Sommer bzw. im November gefahren werden, wo ansonsten planmäßig Betriebsruhe wäre.
Alle Züge fahren im Dieselbetrieb und ohne Speisewagen, da es derzeit keine touristischen Fahrten gibt. Der Dieselbetrieb ist zudem weniger personalaufwendig und der Betrieb kann mit weniger Personenkontakten durchgeführt erhalten werden. Ende April wird die Lage neu bewertet.

Sachsen, VVO Gebiet

Unternehmen reduzieren Angebot im S-Bahn- und Regionalverkehr (Meldung vom: 27.03.2020)

Ab dem 1. beziehungsweise 4. April 2020 passen die Bahngesellschaften im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) das Angebot an die deutlich gesunkene Nachfrage an. „Die Unternehmen rechnen mit einer hohen Zahl an Krankmeldungen und streichen daher Fahrten“, erklärt Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Die Fahrgäste müssen daher mit Einschränkungen bei der DB Regio, der Mitteldeutschen Regiobahn und des trilex rechnen. Wir werden jedoch die Kapazität der Züge genau beobachten und auf Veränderungen bestehen, wenn die Auslastung der Züge die empfohlenen Mindestabstände unmöglich macht.“ Trotz der Kürzungen bleibt ein stabiles Taktangebot erhalten: Ab Pirna, Meißen und Tharandt fahren die S-Bahnen zweimal stündlich nach Dresden, ab Großenhain, Weinböhla und Radeberg rollen die Züge zwei- bis dreimal stündlich. Bad Schandau, Elsterwerda, Hoyerswerda, Kamenz, Königsbrück und Riesa sind im Stundentakt erreichbar. „Damit sichern wir gemeinsam die Mobilität für die Menschen, in der Region, die für ihre täglichen Fahrten auf den Nahverkehr angewiesen sind“, betont Burkhard Ehlen. In Ergänzung zu den Bahnen sind zudem 14 PlusBus-Linien im VVO unterwegs, die weiterhin wie gewohnt im Stundentakt fahren.

Änderungen bei DB Regio ab 1. April 2020
Auf der S-Bahn Dresden entfallen die Verdichterzüge der S 1 sowie der S 3.
Die Linie S 2 fährt nur im Abschnitt Dresden Hauptbahnhof – Flughafen; damit bleibt das wichtige Gewerbegebiet an der Grenzstraße an den S-Bahn-Verkehr angebunden.
Zudem enden die Züge der S 3, die regulär bis Freiberg fahren, bereits in Tharandt. Im Abschnitt Pirna – Bad Schandau fahren die Züge der S 1 im Stundentakt.

Die Regionalexpress-Linien RE 50 Dresden – Leipzig, RE 15 Dresden – Hoyerswerda und RE 18 Dresden – Cottbus sowie die Regionalbahn RB 31 Dresden – Elsterwerda fahren weiterhin wie gewohnt. Die Wanderzüge der S-Bahn und des RE 50 in die Sächsische Schweiz entfallen vorerst, da der Start der Ausflugssaison verschoben wurde.

Änderungen bei der Mitteldeutschen Regiobahn ab 1. April
Auf den Strecken Dresden – Kamenz, Dresden – Königsbrück und Heidenau – Altenberg fahren einzelne Züge mit geringerer Kapazität. Die gewohnten Fahrpläne gelten jedoch unverändert weiter. Nur der WanderExpress RE 19 Dresden – Altenberg entfällt vorerst ersatzlos. Auf den Strecken von Dresden nach Mittelsachsen und Hof entfallen, bis auf einen Zug morgens und einen in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit, die Fahrten des RE 3 im Abschnitt Dresden – Zwickau. Als Alternative können die Fahrgäste die RB 30 nutzen, die ab Zwickau in Richtung Hof weiterfährt. Die Züge der RB 45 (Chemnitz – Elsterwerda) fahren weiterhin planmäßig.

Änderungen beim trilex voraussichtlich ab 4. April 2020
Auf der Strecken Dresden – Görlitz und Dresden – Zittau werden die Fahrpläne der Regionalexpress-Züge und der Regionalbahnen ebenfalls angepasst. Dies erfolgt jedoch voraussichtlich erst zum 4. April. Zu den in Abstimmung mit dem Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) erarbeiteten Änderungen informieren die Partner rechtzeitig zu Beginn der kommenden Woche.

Änderungen im Freizeitverkehr
Bereits seit dem 28. März 2020 stehen die Räder der Weißeritztalbahn und der Lößnitzgrundbahn still. Die beiden Schmalspurbahnen sind vorrangig für Ausflügler und Touristen unterwegs und pausieren ohne Ersatzverkehr.

Die Kirnitzschtalbahn hat ihren Betrieb ebenfalls vorerst eingestellt. Stattdessen wurde der Fahrplan auf der parallel fahrenden Buslinie 241 verstärkt.

Anpassungen in Hoyerswerda und Dresden
Zum 1. April 2020 passt die Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda (VGH) ihr Angebot an die reduzierte Nachfrage an: Die Stadtbusse fahren dann im 60-Minuten-Takt. Die wichtigen Anschlüsse an die Bahnverbindungen nach Dresden bleiben gewährleistet. In der Landeshauptstadt wird die Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) kleine punktuelle Änderungen am derzeit geltenden Sonderfahrplan vornehmen.

Die aktualisierten Daten werden derzeit in die Fahrplanauskünfte eingearbeitet und sind ab dem Beginn der kommenden Woche verfügbar. Informationen erhalten die Fahrgäste bei den Unternehmen unter:
www.bahn.de,
www.mitteldeutsche-regiobahn.de,
www.trilex.de,
www.dvb.de,
www.vgh-hy.de.

Aktuelle Informationen sind zudem unter www.vvo-online.de und an der InfoHotline 0351/852 65 55 erhältlich.

Erfurt

Bauarbeiten in der Lutherstraße (Meldung vom: 26.03.2020)

Einschränkungen auf der Stadtbahn-Linie 2 wegen Gleisarbeiten

Aufgrund von Gleisbauarbeiten in der Lutherstraße kommt es ab Montag, den 30. März 2020, 2:00 Uhr, durchgehend bis zum Freitag, den 10. April 2020, 2:00 Uhr, zu einer veränderten Linienführung der Stadtbahn-Linie 2 in Richtung Ringelberg.

Die Fahrten verkehren von P+R-Platz Messe über Domplatz und Anger zum Hauptbahnhof, sowie ab Hauptbahnhof über Anger zum Ringelberg.

In Richtung Ringelberg können die Haltestellen Gorkistraße, Brühler Garten, Karl-Marx-Platz und Hirschgarten nicht bedient werden.

In Richtung P+R-Platz Messe verkehrt die Linie 2 planmäßig.

Schöneiche

Dritter Artic in Betrieb genommen (Meldung vom: 25.03.2020)

SRS nimmt ersten Neubautriebwagen seit über 90 Jahren auf der Linie 88 in Betrieb

Heute nahm die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn (SRS) eine fabrikneue Artic-Tram auf der Linie 88 zwischen Berlin-Friedrichshagen, Schöneiche und Rüdersdorf in Betrieb. Diese Artic-Tram mit der Wagennummer 53 wird damit das erste Neubau-Fahrzeug in der SRS-Flotte seit 90 Jahren sein.

Das Fahrzeug wurde am 25. März 2020 aufgrund der aktuellen Situation nur in kleiner Runde im Beisein der Rüdersdorfer Bürgermeistern Frau Löser und dem Schöneicher Bürgermeister Herrn Steinbrück dem Fahrgastbetrieb übergeben. (siehe Bild)



Bereits seit Sommer 2018 bzw. Frühjahr 2019 sind die Artic-Fahrzeuge Wagen 51 und Wagen 52 bei der SRS in Betrieb und erfreuen sich bei den Fahrgästen großer Beliebtheit. Auf der Linie 88 kann seitdem ein nahezu komplett barrierefreies Angebot umgesetzt werden. Möglich ist dies, indem die beiden Artic-Fahrzeuge durch die teilweise niederflurigen Bestandsfahrzeuge vom Typ KTNF6 ergänzt werden. Das dritte komplett barrierefreie Fahrzeug stabilisiert dieses Angebot nun weiter.

Ein weiterer Vorteil der modernen Fahrzeuge ist der geringe Wartungsaufwand – in Zeiten von Lieferengpässen bei einigen Ersatzteilen ein nicht zu verachtender Vorteil.

Insgesamt investierte die SRS für das Artic-Neubaufahrzeug ca. 2,9 Millionen Euro, wovon die Landkreise Oder-Spree und Märkisch Oderland die Anschaffung der Fahrzeuge mit jeweils rund 40 Prozent aus zusätzlichen zweckgebundenen Mitteln des ÖPNV-Gesetzes des Landes und jeweils 156.000 € aus Eigenmitteln der beiden Gemeinden Schöneiche und Rüdersdorf förderten.

Mit der Anschaffung der dritten Artic-Tram bricht die SRS übrigens mit einer „Tradition“: Sie ist das erste Neubaufahrzeug seit über 90 Jahren. In der Vergangenheit wurden immer Gebrauchtfahrzeuge erworben und für den Betrieb bei der SRS angepasst – so auch bei den beiden ersten Artic-Fahrzeugen, die vorher in der finnischen Hauptstadt Helsinki im Einsatz waren. Da es sich hier um die Vorserienfahrzeuge dieses Typs handelt, befinden sich damit die ersten beiden und das allerletzte Fahrzeug der Baureihe im Eigentum der SRS, da die Produktion der Artic-Tram bei Skoda-Transtech in Finnland mit dem Wagen 53 für die SRS nach über 70 Fahrzeugen beendet wurde.

Die SRS begeht in diesem Jahr den 110 Jahrestag ihrer Gründung. Dieses Jubiläum wie auch die neue Artic-Tram 53 sollten mit einem Tag der offenen Tore im Mai gebührend gefeiert werden. Auf Grund der aktuellen Veranstaltungsverbote wird die SRS die Feierlichkeiten in das 111. Betriebsjahr der SRS verlegen.

Magdeburg

Verdichtung auf der Linie 9 (Meldung vom: 25.03.2020)

Ab Freitag, dem 27. März 2020, wird der Takt wieder verdichtet:
Im Berufsverkehr fährt die Straßenbahnlinie 9 zwischen Reform und Neustädter See zwischen 6 Uhr und 10 Uhr alle 10 Minuten, statt wie bisher alle 20 Minuten.

Die MVB reagiert damit auf Fahrgasthinweise, wonach seit der Umstellung auf den Sonderfahrplan vor allem im morgendlichen Berufsverkehr es in den Bahnen wieder voller wurde.

Nachgebessert hat die MVB auch auf anderen Linien. So gibt es mehr Platz für die Fahrgäste auf den Linien 2, 4 und 10, weil dort auch Straßenbahnen mit zusätzlichem Beiwagen eingesetzt werden.

Am übrigen Fahrplan ändert sich nichts: Alle Busse und Straßenbahnen fahren wochentags nach einem angepassten Samstagsfahrplan:

6 Uhr bis 8 Uhr:
20-Minuten-Takt Straßenbahn / Busse meistens zwei Mal die Stunde

8 Uhr bis 11 Uhr:
regulärer Samstagsfahrplan mit 20-Minuten-Takt,

11 Uhr bis 18 Uhr:
15-Minuten-Takt

ab 18 Uhr:
wieder 20-Minuten-Takt.

Linie 9
zwischen 6 Uhr und 10 Uhr 10-Minuten-Takt

Die neuen Fahrpläne für die Linie 9 sind ab Donnerstagabend (26. März 2020) in der elektronischen Fahrplanauskunft verfügbar.

Quelle: Pressemitteilung MVB

Berlin und Brandenburg

Ausdünnung beim Regionalverkehr (Meldung vom: 23.03.2020)

Auch in Berlin und Brandenburg muss der Regionalverkehr reduziert werden.

Ab dem 24. März 2020 treten folgende Änderungen in Kraft:

Auf einigen Linien fallen Zusatzfahrten zur Hauptverkehrszeit weg. Dies betrifft Einzelfahrten auf den Linien RE3, RE7, RB27, RB60, RB61 und RB62.

Auf folgenden Linien, die überwiegend der Verdichtung des Grundangebots dienen, werden die Zugfahrten eingestellt: RB14, RB43
und RB49
.

Einzelne Frühfahrten auf den Linien RB43, RB49 werden weiterhin angeboten.

Detailinformationen auf bahn.de/aktuell.

Die kurzen Linien RB23, RB55 werden eingestellt und durch Busse ersetzt.

Auf den Linien RB26, RB66, RB91 und RB93 ist die Fahrt über die Grenze nach Polen aktuell nicht möglich. Daher kann in diesen Abschnitten auch kein Ersatzverkehr eingerichtet werden.

Auf allen anderen Linien wird weiterhin der reguläre Betrieb angeboten.

Achtung: Da sich kurzfristig Änderungen ergeben können, werden Fahrgäste gebeten, sich auch aktuell auf den Webseiten der
Eisenbahnverkehrsunternehmen im VBB zu informieren: Bahn.de/aktuell, Neb.de, Odeg.de, hanseatische-eisenbahn.de, mitteldeutscheregiobahn.de.

Sachsen-Anhalt

Einschränkungen im Bahnverkehr (Meldung vom: 21.03.2020)

Wegen des zunehmenden Krankheitsstandes, werden folgende Änderungen sofort wirksam:
Die Wochenendzüge Berlin – Harz und zurück („Harz-Berlin-Express“) der Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH entfallen

Angebotsanpassungen ab 23.03.2020
RE 31 Halberstadt – Blankenburg:
Umstellung auf Schienenersatzverkehr

RB 75 Halle – Lutherstadt Eisleben verkehrt zweistündlich mit Ergänzungszügen (Entfall von Abendleistungen ab 17 Uhr).

RB 77 Naumburg Ost – Wangen verkehrt nur noch 2-stündlich und nur zwischen Naumburg Ost und Nebra

Bahnstrecken Halle – Naumburg – Jena – Saalfeld und Leipzig – Naumburg – Erfurt – Eisenach:

stündliche Fahrtmöglichkeiten mit den Linien RB 20 Leipzig – Eisenach und RB 25 Halle – Saalfeld mit gegenseitigem Anschluss in Bad Kösen (Relation Saalfeld – Leipzig und zurück) bzw. Weißenfels (Relation Halle – Eisenach und zurück).; zusätzlich verkehren auf diesen Strecken noch die Züge RE 18 Halle – Naumburg – Jena und RE 42 Leipzig – Naumburg – Jena – Nürnberg.

Auf folgende Strecken sind Einschränkungen möglich, die Züge können je nach Verfügbarkeit des Personals jedoch ggf. auch planmäßig verkehren:
S-Bahn Mittelelbe:
S1 Schönebeck Bad Salzelmen – Magdeburg – Stendal – Wittenberge nur stündliches Angebot (Entfall des Halbstundentaktes Schönebeck Bad Salzelmen – Magdeburg – Zielitz)

S-Bahn Mitteldeutschland:
S 3 Entfall zwischen Halle (S) Hbf und Halle-Trotha und/oder Wegfall der Pendelzüge Leipzig Hbf – Schkeuditz

S 7 Halle (S) Hbf – Halle Nietleben stündliches Angebot (statt Halbstundentakt)

S 9 Halle (S) Hbf – Eilenburg zweistündliches Angebot wie am Wochenende

RE 38 Halle – Bitterfeld: entfällt ersatzlos; die S 8 verkehrt auf dieser Strecke halbstündlich, am Wochenende stündlich

RB 76 Zeitz – Weißenfels zweistündliches Angebot wie am Wochenende

Die Kürzungen gelten bis auf Weiteres und werden an die Entwicklung der Krisenlage angepasst.

Den aktuellen Fahrplan und eine Übersicht über die Corona-Auswirkungen im öffentlichen Personennahverkehr gibt es im Internet unter www.insa.de.

Erfurt

EVAG dünnt Verkehr aus (Meldung vom: 20.03.2020)

Die EVAG ist auch in Zeiten der Corona-Pandemie für ihre Fahrgäste da und hält den Betrieb mit Stadtbahnen und Bussen aufrecht. Bereits jetzt sind jedoch erheblich weniger Fahrgäste unterwegs, da Schulen, Kitas, Restaurants und der Großteil der Geschäfte geschlossen sind. Bei der EVAG sind die Auswirkungen des Virus auch hinsichtlich der Verfügbarkeit von Personal und weiterer Ressourcen spürbar.

Aus diesen Gründen sehen wir uns gezwungen, unsere Angebote ab Montag, den 23. März, bis auf weiteres zu reduzieren.

Die Stadtbahnen und die Bus-Linie 9 fahren Montag bis Freitag zwischen 05:00 und 20:00 Uhr im 15-Minuten-Takt statt bisher alle 10 Minuten. Nach 20:00 Uhr fahren die Fahrzeuge alle halbe Stunde. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen gilt der Sonntagsfahrplan.

Auch die Anbindung der Ortschaften, die durch die EVAG angefahren werden, ist gesichert. Hier gibt es ein Mindestangebot an Verbindungen.

Mit diesem reduziertem Angebot hoffen wir, so lange wie möglich ein Grundangebot an Mobilität aufrechterhalten zu können. Aufgrund der dynamischen Lage kann es jedoch darüber hinaus jederzeit zu Anpassungen im Fahrplan kommen.

Die EVAG bittet alle Fahrgäste, sich entsprechend vorab zu informieren.

Wichtig:
Es wird keine Haltestellenfahrpläne geben. Informationen zu den neuen Fahrplänen können im Internet ab sofort unter https://www.stadtwerke-erfurt.de/fahrplaene abgerufen werden. Aber auch über die EVAG-App „Erfurt mobil“ wird zeitnah informiert. An den Straßenbahn-Haltestellen erfolgt die Information über die digitale Fahrgastinformation und Laufschriften.

Die EVAG bittet ihre Fahrgäste für das reduzierte Angebot um Verständnis.

Thüringen

Einschränkungen beim Bahnverkehr (Meldung vom: 20.03.2020)

Stabiles Grundangebot im Bahnverkehr trotz steigendem Krankenstand gesichert lautet die Überschrift einer Pressemitteilung des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung.

Erfurter Bahn GmbH und Süd-Thüringen Bahn GmbH
Aktuell verkehren einzelne Leistungen zwischen Saalfeld – Blankenstein und Zeulenroda – Weida im Schienenersatzverkehr.

Zusätzlich werden nun die Leistungen zwischen Grimmenthal und Eisfeld personalbedingt nur noch zweistündlich sichergestellt.

Nach Information der beiden Unternehmen, sind ab der kommenden Woche weitere Einschränkungen bei einzelnen Leistungen zu erwarten.

Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH
Ab Montag, dem 23. März 2020, sind folgende Ausfälle und Reduzierungen geplant:

Linien RE 15, RE 16 und RE 17
Die RegionalExpress-Linien RE 16 Erfurt – Halle, RE 17 Erfurt – Naumburg und RE 15 Saalfeld – Jena müssen eingestellt werden. Zusätzlich werden verschiedene Züge, die verstärkend im Berufsverkehr eingesetzt waren, ausgesetzt. Ungeachtet dessen wird mindestens ein stündliches Grundangebot auf diesen Strecken beibehalten.

cantus Verkehrsgesellschaft
Ab Montag, dem 23. März 2020, werden die Angebote ausgedünnt. Den Reisenden zwischen Eisenach und Bebra stehen dann nur noch zweistündliche Verkehrsangebote zur Verfügung.

Außerdem werden bis zunächst Ende Mai die touristisch orientierten Verkehre zum Rennsteig, das Bahn-Nostalgieprogramm sowie verschiedene Spät- und Nachtzüge eingestellt.

Die Zugbegleiter in den Zügen werden deutlich weniger präsent sein. Sofern es die Krankenstände ermöglichen soll in den Zügen weiterhin Personal für Auskünfte und Hilfeleistungen zur Verfügung stehen. Auch wenn die Fahrscheinkontrolle in den Zügen reduziert ist, gilt weiterhin die Fahrscheinpflicht.

„Bitte überlegen Sie bei jeder Fahrt im Nahverkehr, ob diese wirklich erforderlich ist. Wir halten das Angebot aufrecht, damit die Menschen in Thüringen zu ihren Arbeitsplätzen gelangen können und für alle, die den öffentlichen Nahverkehr benötigen, um sich selbst zu versorgen“, sagte Minister Hoff.

Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise auf den Informationsportalen wie z.B. dem DB Navigator, im Internet den Seiten der jeweiligen Eisenbahnverkehrsunternehmen oder den bekannten Telefonnummern über mögliche Fahrplanänderungen.

Hier eine Auflistung der Verkehrsunternehmen:

Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH
Internet: http://www.abellio.de/de/mitteldeutschland
Telefon: 0800 223 5546 (kostenfrei)
Störinfo auf den Seiten der Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH

Cantus Verkehrsgesellschaft mbH
Internet: www.cantus-bahn.de
Telefon: 0561 766 396-0 (Ortsnummer, bei der Kosten entstehen können)
Störinfo auf den Seiten des Verkehrsunternehmens

DB Regio AG, Verkehrsbetrieb Thüringen
Internet: www.bahn.de/thueringen
Telefon: Kundendialog unter 01806 996633
(bitte Tastenkombination „2“ und „2“ verwenden, 20 ct/Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 60 ct/Anruf)
Aktuelle Verkehrslage in Thüringen
Ankunfts- und Abfahrtstafeln mit aktueller Zuglage

Erfurter Bahn GmbH
Internet: www.erfurter-bahn.de
Telefon: 0361 74207-250 (Ortsnummer, bei der Kosten entstehen können)
Fahrplanänderungen

Harzer Schmalspurbahnen
Internet: www.hsb-wr.de
Telefon: 03943 558-0 (Ortsnummer, bei der Kosten entstehen können)
Aktuelle Betriebslage

Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn
Internet: www.oberweissbacher-bergbahn.com
Telefon: 036705 201-34 (Ortsnummer, bei der Kosten entstehen können)

Süd-Thüringen-Bahn GmbH
Internet: www.suedthueringenbahn.de
Telefon: 03693 5086-0 (Ortsnummer, bei der Kosten entstehen können)
Fahrplanänderungen

Vogtlandbahn GmbH
Internet: www.vogtlandbahn.de
089 5488897-25 (Ortsnummer, bei der Kosten entstehen können)

Quelle: Pressemitteilung des TMIL vom 20. März 2020

Berlin

berlinPass wird nicht verlängert und bleibt weiterhin so gültig (Meldung vom: 19.03.2020)

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt in einer Pressemitteilung folgendes zum Thema BerlinPass und Berlinticket S mit:

Berlinpässe, die in den nächsten Wochen auslaufen, behalten erst einmal ihre Gültigkeit und werden vorerst nicht verlängert. Der Erwerb des Berlin-Ticket S ist auch mit einem abgelaufenen berlinpass möglich.

Berlinpässe werden vorerst nicht neu ausgestellt. Das Berlin-Ticket S kann auch ohne berlinpass erworben werden. Dazu müssen die anspruchsberechtigten Personen den Leistungsbescheid (Jobcenter, Sozialamt oder Wohngeldstelle) mit sich führen und ihre Bedarfsgemeinschaftsnummer, das Aktenzeichen oder die Wohngeldnummer auf dem Berlin-Ticket S eintragen, anstelle der Berlinpass-Nummer.

Das Verfahren ist vorerst befristet bis zum 30. April 2020, kann bei Bedarf jedoch entsprechend verlängert werden.

Zum berechtigten Personenkreis zählen Bezieherinnen und Bezieher von Leistungen nach dem SGB II (ALG 2), dem SGB XII (Grundsicherung vom Sozialamt), dem Asylbewerberleistungsgesetz, dem Wohngeldgesetz, den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen.

Die Amtsleitungen der Bezirksämter sowie die Jobcenter sind am 17. März 2020 über das geänderte Verfahren informiert worden.

Magdeburg

Corona-Virus: MVB passt Angebot der aktuellen Nachfrage an (Meldung vom: 19.03.2020)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) passt in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Magdeburg den Fahrplan montags bis freitags auf allen Straßenbahn- und Buslinien an. Die Auslastung der Fahrzeuge ist nach den Maßnahmen der Landesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus‘ spürbar zurückgegangen.
„Wir merken einen deutlichen Fahrgastrückgang, daher passen wir unser Angebot ab der kommenden Woche an. Alle Magdeburgerinnen und Magdeburger können sich jedoch weiter auf die MVB verlassen: Straßenbahn und Bus fahren weiter, nur etwas seltener als bisher“, sagt MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel. Trotz der Schul- und Kitaschließungen ist die MVB als eines der wenigen Verkehrsunternehmen deutschlandweit noch die gesamte Woche über den Standardfahrplan gefahren.

Konkret wird ab Montag, den 23. März wochentags nach einem angepassten Samstagsfahrplan gefahren. Die Straßenbahn- und Buslinien der MVB fahren dann wie samstags. In der Zeit von 4.30 Uhr bis 8 Uhr wird der Takt bei den Straßenbahnlinien allerdings von 30- auf 20-Minuten-Takt verdichtet. Die Buslinien fahren mindestens zwei Mal die Stunde. Ab 8 Uhr gilt dann der reguläre Samstagsfahrplan. Im Nachtverkehr gibt es keine Änderungen. Keine Fahrplanänderungen gibt es zudem am Wochenende.

Die Fähren Buckau und Westerhüsen der Weißen Flotte sind darüber hinaus nicht im Einsatz.

Die neuen Fahrpläne sind in der elektronischen Fahrplanauskunft wie in der easy.GO-App und auf mvbnet.de ab heute, ca. 18 Uhr zu finden.

Ab Montag ist zudem die kostenfreie Service-Hotline 0800 – 548 1245 jeden Tag vier Stunden länger erreichbar. Anrufe werden dann montags bis freitags von 5.30 Uhr bis 20.00 Uhr entgegengenommen.

Chemnitz/VMS

Corona-Krise: Jetzt kommt der Ferienfahrplan (Meldung vom: 18.03.2020)

Weniger Busse in den Landkreisen: Nachdem Chemnitzer Verkehrsunternehmen bereits nach Sonnabend-Fahrplan den Takt verringerten, ziehen nun auch die Landkreise Zwickau,  Mittelsachen sowie der Erzgebirgskreis nach.
Voraussichtlich ab Montag gilt bei folgenden Verkehrsunternehmen im Verbundgebiet der Ferienfahrplan:Regionalverkehr Westsachsen (RVW), Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau (SVZ), Regiobus Mittelsachsen (RBM) und Regionalverkehr Erzgebirge (RVE).
VMS-Geschäftsführer Dr. Harald Neuhaus:„Dies geschieht vor allem, um das Infektionsrisiko zu verringern.“
Befürchtungen, wonach durch die Taktverringerung mehr Fahrgäste pro Fahrzeug unterwegs sein könnten, sind haltlos. Seit Beginn der Corona-Krise verbuchen Verkehrsunternehmen bis zu 40 Prozent weniger Fahrgäste. Dr. Neuhaus: „Wir bitten für unsere Maßnahme um Verständnis.“

Bereits seit Mittwoch gilt im Verbundgebiet für Bus-Passagiere: bitte hinten einsteigen, um das Infektionsrisiko für Fahrer/Fahrerin zu verringern. Folge: Manche Fahrgäste - vor allem aus ländlichen Gebieten, die vor Fahrtbeginn kein Ticket kaufen, sind nun ratlos. Zwar gelten weiterhin die Tarif- und Beförderungsbedingungen. Aber trotz Ticketpflicht:„Wir lassen niemand stehen. Wer kein Ticket vorweisen kann, wird bis zur nächsten Verkaufsstelle mitgenommen“, sagt Dr. Neuhaus.

Um mit den Worten von Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping zu sprechen: „Nur wenn jeder bereit ist, auch bei privaten Aktivitäten Verzicht zu üben, kann es uns gelingen, die Gefahr der weiteren Virusübertragung zu minimieren.“

Sachsen

Coronavirus//Zugverkehr wird angepasst (Meldung vom: 18.03.2020)

Die Eisenbahnverkehrsunternehmen im Gebiet des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) passen sich der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus an. Erklärtes Ziel ist, den öffentlichen Nahverkehr als Teil der Daseinsvorsorge aufrechtzuerhalten.

Der ZVNL steht in regelmäßigem Austausch mit den Unternehmen des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) und den zuständigen Behörden, die über Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionsgefahr entscheiden müssen. Die Verkehrsunternehmen verfügen über einen detaillierten Notfallplan für Epidemien und andere schwerwiegende Ereignisse und sind somit auf die gegenwärtige Situation gut vorbereitet. Es ist gewährleistet, dass jederzeit und schnell auf veränderte Rahmenbedingungen reagiert werden kann.
Im SPNV ist derzeit in Folge der weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens ein starker Rückgang bei der Auslastung der Züge festzustellen. Der ZVNL bittet auch weiterhin darum, von nicht zwingend notwendigen Fahrten abzusehen, damit Menschenansammlungen vermieden, Fahrgäste und Personal geschützt werden.
Um eine hohe Stabilität des SPNV als Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs zu gewährleisten und in der Personaldisposition schneller reagieren zu können, werden die Verkehrsunternehmen ab 19.03.2020 ihre Angebote der jeweils aktuellen Situation anpassen. So kommt es zur Verlängerung der Taktzeiten auf den Linien S 1 Leipzig Miltitzer Allee – Leipzig-Stötteritz , S 3 Leipzig – Schkeuditz (Berufsschulzüge Leipzig Hbf. oben – Schkeuditz entfallen), S 9 Halle – Delitzsch –Eilenburg und RB 110 Leipzig – Grimma – Döbeln. Einzelne wenige Fahrten der RB 20 Leipzig – Naumburg – Erfurt und des RE 17 Leipzig – Naumburg entfallen.
Hier können parallele Verkehrsangebote genutzt werden.
Der ZVNL bittet alle Fahrgäste darum, die aktuellen Aushänge zu beachten und sich rechtzeitig in Fahrplanauskunftssystemen wie DB-Navigator und easy.GO zu informieren. Änderungen und Anpassungen im Linienverkehr geben die jeweiligen Verkehrsunternehmen und der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) über ihre Infokanäle bekannt.
Die Züge sind grundsätzlich auch weiterhin mit Zugbegleitern besetzt, die den Fahrgästen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und mobilitätseingeschränkte Mitbürger unterstützen. Die Mitfahrt in der S-Bahn und den Zügen ist nur mit gültigem Fahrausweis gestattet. Zur Verringerung zusätzlicher Kontakte werden die Fahrgäste gebeten, in erster Linie die vorhandenen stationären und mobilen Fahrkartenautomaten sowie die App-basierten Bezahlmöglichkeiten wie easy.GO, DB-Navigator oder Leipzig.Mobil zu nutzen.

Dresden

Gleisbauarbeiten Gompitzer Höhe (Meldung vom: 18.03.2020)

Linie 7 fährt für drei Tage nur bis Gorbitz

Aufgrund von Gleisbauarbeiten im Bereich der Gompitzer Höhe wird die Straßenbahnlinie 7 von Freitag, dem 20. März 2020 5:00 Uhr bis Montag, den 23. März 2020 3:30 Uhr von Weixdorf kommend nur bis zur Gleisschleife Gorbitz verkehren.
Zur Weiterfahrt in Richtung Pennrich können Fahrgäste den angebotenen Ersatzverkehr EV7 benutzen. Die Busse fahren in Gorbitz an der Schlehenstraße ab. Die Fahrpläne von „EV7“ und Straßenbahnlinie 7 sind aufeinander abgestimmt.

Grund der Linienverkürzung sind notwendige Reparaturen am Straßenbahngleis der Gompitzer Höhe an einer Überfahrt im Bereich des Hotels. Nach Entfernung der Schwarzdecke beseitigen die Fachleute eine so genannte Pumpstelle. „Pumpstellen“ sind Gleisstücke, bei denen sich der Unterbau der Schienen gelockert hat und die sich beim Überfahren durch eine Straßenbahn durchbiegen können. Dieser Federeffekt ist für den Fahrgastbetrieb zwar nicht gefährlich. „Pumpstellen“ müssen aber wegen möglicher größerer Folgeschäden am Gleis regelmäßig repariert werden. Außerdem müssen abgerissene Spurschienen ausgetauscht werden. Spurschienen sorgen dafür, dass immer der richtige Abstand zwischen den beiden Schienen und damit die korrekte Spurweite eingehalten wird. Im Anschluss an die Reparatur wird die Fahrbahn wieder hergestellt.

Berlin

Einschränkungen bei der BVG ab 18. März 2020, bei der S-Bahn ab 19. März 2020 (Meldung vom: 17.03.2020)

Nachdem die Schulen geschlossen wurden, wird bei der BVG ab Mittwoch, 17. März 2020, der Schülerverkehr eingeschränkt.

Straßenbahn
Die Linien 16, 18, 37 und 67 werden eingestellt, die Verstärkerfahrten der Linien M5 und M6 entfallen (diese Linien verkehren weiter im 10-Minuten-Takt).



U-Bahn
Der Bereich U-Bahn stellt die überwiegend touristisch genutzte Linie U55 ein. Ab Montag, 23. März 2020 wird auf allen Linien der Fahrplan der Lage angepasst. Es wird aber mindestens ein 10-Minuten-Takt angeboten.



Bus
Auch beim Bus fallen bis zum erneuten Schulbeginn alle für die Schülerfahrten zusätzlich in das Angebot genommenen Fahrten weg. Auch hier wird damit ein durchschnittlicher 10-Minuten-Takt gesichert sein.



S-Bahn
Bei der S-Bahn sollen die Verstärkerfahrten auf den Linien S1, S3 und S5 entfallen, die sonst nur in der Hauptverkehrszeit fahren.

Erfurt

Corona: aktuelle Informationen der Stadtwerke Erfurt (Meldung vom: 13.03.2020)

Ab Montag, den 16. März 2020, werden Fahrgäste der EVAG gebeten, den hinteren Zustieg in die EVAG-Busse zu nutzen. Der Einstieg über die erste Tür neben dem Fahrer wird bis auf weiteres ausgesetzt. In diesem Zusammenhang wird auch der Fahrscheinverkauf im Bus eingestellt. Ein gültiger Fahrschein ist jedoch weiterhin Pflicht. Die EVAG bittet ihre Bus-Fahrgäste, sich vor Antritt der Fahrt mit Fahrscheinen zu versorgen (z.B. an Haltestellenautomaten, EVAG Agenturen und EVAG Punkten) oder bestenfalls elektronische Tickets über die EVAG-App „Erfurt mobil“ zu erwerben.

Ab Dienstag, den 17. März, verkehrt die EVAG nach dem Ferienfahrplan. Informationen dazu entnehmen Sie dem normalen Fahrplan (alle in den Fahrplänen als Schulfahrten markierten Fahrten entfallen demzufolge ab Dienstag).

Zudem bittet die EVAG, ihr Mobilitätszentrum am Anger nur noch in dringenden Fällen zu besuchen. Die EVAG steht den Kunden gerne per Mail an mz@stadtwerke-erfurt.de oder telefonisch unter 0361/19449 zur Verfügung.

Tipp: Die EVAG-App

Mit der kostenlosen App „Erfurt mobil“ der Erfurter Verkehrsbetriebe haben Sie Fahrplan und Ticketautomaten immer dabei – auf Ihrem Smartphone. Finden Sie aktuelle Abfahrten von Haltestellen in der Nähe oder planen Sie Ihre nächste Fahrt mit Stadtbahn, Bus oder Bahn. Über Verspätungen und News informiert Sie die App mit Push-Nachrichten. Auch der Ticketkauf für Erfurt und die Region ist schnell und unkompliziert möglich.

Dresden

Aktuelles zu Corona (Meldung vom: 13.03.2020)

Die Gefahr, in den Bussen und Straßenbahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mit dem Corona-Virus in Verbindung zu kommen, ist nicht größer sein als in jeder öffentlichen Einrichtung oder in den Supermärkten. Wer ein paar Grundregeln beherzigt, braucht keine Angst vor der Mitfahrt in Bus und Bahn zu haben. Immer wieder erreichten bestimmte Fragen besorgter Fahrgäste den DVB-Kundenservice. Die wichtigsten werden hier beantwortet:

1. Werden die Busse und Straßenbahnen der DVB desinfiziert?
Alle eingerückten Wagen werden jede Nacht gereinigt und gründlich desinfiziert. Sollte es im Linieneinsatz einen Corona-Verdachtsfall in einem der DVB-Fahrzeuge geben, wird dieses sofort aus dem Verkehr gezogen und in der Werkstatt erneut gründlich desinfiziert.

2. Können an den Haltestellen nicht immer alle Türen automatisch geöffnet werden?
Ab Sonnabend, dem 14. März 2020 werden alle Türen von Bussen und Straßenbahnen an jeder Haltestelle automatisch geöffnet. Das Drücken eines Haltewunsches oder der Türöffner kann damit für Fahrgäste entfallen.

3. Wird die erste Tür beim Busfahrer gesperrt?
Ab Sonnabend, dem 14. März 2020 werden Fahrgäste gebeten, nicht mehr an der in Fahrtrichtung ersten Tür in den Bus ein- oder auszusteigen. Das dient insbesondere dem Schutz der Busfahrer vor zu engem Kontakten mit unseren Kunden. Über das Wochenende bringen Werkstattmitarbeiter Aufkleber an, die Fahrgäste auf den Einstieg durch eine der hinteren Türen hinweisen. Der Fahrgastraum und alle Sitze können weiterhin benutzt werden, lediglich der direkte Zugang zum Fahrer ist vorerst nicht möglich.

4. Kann man die Fahrkarte noch beim Busfahrer kaufen?
Ebenfalls ab Sonnabend, dem 14. März 2020 wird aus dem gleichen Grund der Fahrscheinverkauf beim Busfahrer vorübergehend eingestellt. Fahrgäste werden gebeten, bereits im Vorfeld ein Ticket am Automaten zu lösen oder ein HandyTicket, das über die App DVB mobil angeboten wird, zu lösen.

5. Bleiben die DVB-Servicepunkte geöffnet?
Die Servicepunkte am Postplatz und Albertplatz sowie am DVB-Empfang in Trachenberge bleiben unverändert geöffnet. Der Servicepunkt am Hauptbahnhof wird wegen seiner kleinen Fläche und damit einer Gefährdung von Kunden und Personal ab Montag, dem 16. März 2020 vorübergehend geschlossen.

6. Werden die Ticketautomaten an den Haltestellen gereinigt?
Ab Montag, dem 16. März 2020 werden die Ticketautomaten im Zuge der regelmäßigen Wartung zusätzlich intensiv desinfiziert.

7. Wie verhalte ich mich in Bus und Bahn?
Hier sollten die allgemein geltenden Regeln der Infektionsvorbeugung beachtet werden. Beispielsweise das Niesen in ein Papiertaschentuch oder notfalls in die Armbeuge. Benutzte Taschentücher bitte nicht liegen lassen, sondern unbedingt in die Papierkörbe an den Haltestellen werfen. Auf den Monitoren in den Bahnen laufen entsprechende Hinweise.

8. Fahren Busse und Bahnen so wie immer?
Ab Montag, dem 16. März 2020 entfallen die Verstärkungsfahrten zum Schülerverkehr. Weitere Fahrplananpassungen werden aufgrund der für Sachsen angekündigten Schulschließungen vorbereitet. Dazu erfolgt rechtzeitig eine gesonderte Information.

Aktuell

Verkehr nach Tschechien wird eingestellt (Meldung vom: 13.03.2020)

Die Länderbahn gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass der Zugverkehr von Deutschland nach Tschechien auf behördliche Anordnung eingestellt wird.

Diese Maßnahme gilt ab 14. März 2020 0:00 Uhr.

Folgende Strecken sind in Mitteldeutschland betroffen:

Vogtlandbahn
RB 1: Zwickau – Falkenstein – Kraslice, verkehrt nur noch bis Zwotental, SEV von und nach Klingenthal

RB 2: Zwickau – Plauen – Adorf – Cheb, verkehrt nur noch bis Bad Brambach

RB 5: Mehlteuer – Plauen – Falkenstein – Kraslice, verkehrt nur noch bis Zwotental, SEV von und nach Klingenthal

Trilex:
RB 61 / RE 2: Dresden - Zittau - Liberec, verkehrt nur noch bis Zittau

L7: Seifhennersdorf/Rybniste – Zittau – Hradek – Liberec (noch ungeklärt, Ausnahmegenehmigung zum Verkehr ohne Halt in Deutschland ist im tschechischen Verkehrsministerium beantragt), Ersatzverkehr zwischen Seifhennersdorf und Zittau wird organisiert

Diese Einschränkungen können weiteren Veränderungen unterliegen, über die dann informiert wird. Die Länderbahn steht in ständiger Verbindung mit den Aufgabenträgern und anderen Bahnunternehmen. Wir bitten unsere Fahrgäste um Beachtung.

Leipzig

Verkehrsbetriebe investieren 138 Millionen Euro // Leistungsfähigkeit im Fokus (Meldung vom: 11.03.2020)

Die Leipziger Verkehrsbetriebe investieren in diesem Jahr rund 138 Millionen Euro mit verschiedenen Schwerpunkten, wie z.B. in neue Fahrzeuge und ins Gleisnetz. Damit setzt das Unternehmen seinen Modernisierungskurs mit dem Fokus auf die Leistungsfähigkeit fort. So werden neben neuen Bussen auch wieder neue Straßenbahnen in diesem Jahr erwartet.

Im Straßenbahnbeschaffungsprojekt "Die XL - Unsere neue Leipziger Straßenbahn" liegen die Verkehrsbetriebe im Plan. Bisher wurden durch den Hersteller 23 Fahrzeuge geliefert. In den nächsten Monaten erfolgt die kontinuierliche Lieferung weiterer Fahrzeuge, bis Ende 2021 kommen insgesamt noch 38 Fahrzeuge hinzu. Die XL-Flotte hat auf den Linien 3 und 4 insgesamt circa 2 Millionen Kilometer im Liniendienst absolviert.

"Mit der Flottenerneuerung erweitern wir schrittweise unsere Kapazität und mit der Modernisierung des Netzes unsere Leistungsfähigkeit. In diesem Jahr steht die kundenfreundliche Gestaltung von Umleitungssituation durch die zentralen Investitionen im Fokus. Diese und weitere Herausforderungen brauchen Lösungen, um Wachstum möglich zu machen", so Ronald Juhrs, Geschäftsführer Technik und Betrieb der LVB.

Kontinuierliche Investitionen ins Schienennetz

Allein 46 Millionen Euro investieren die Leipziger Verkehrsbetriebe 2020 in das bestehende Schienennetz und damit in die Leistungsfähigkeit. So werden in diesem Jahr insbesondere zentrumsnahe Strecken, Magistralen und Haltestellen, wie der Goerdelerring, und angrenzende Gleisbereiche modernisiert. Gleichzeitig steht der Fokus während der Baumaßnahmen weiter auf der Mobilität der Leipziger. Mit einem umfangreichen Linienangebot, Sonderlinien und Schienenersatzverkehr sowie einem Quartiersbus halten die LVB Leipzig mobil. Dafür treten am 30. März ein geändertes Liniennetz für Straßenbahnen sowie neue Fahrpläne in Kraft. Alle Informationen zum Linienangebot erhalten Sie unter www.L.de/baustellen. Ab 12. März veröffentlichen die LVB außerdem alle ab 30. März geltenden Fahrpläne. Mit Servicekräften und weitreichendem Informationsmaterial informieren die LVB Fahrgäste an zentralen Haltetsellen, online auf L.de sowie über die Verbindungsauskunft von Leipzig Mobil.

"Mit über 12.000 Fahrgästen täglich, gehört der Goerdelerring zu den wichtigsten Umstiegshaltestellen im LVB-Netz. Mit der Modernisierung werden wir durch eine neue Einteilung des Haltestellenbereiches für mehr Platz und Sicherheit für unsere Kunden sorgen und die Infrastruktur grundlegend erneuern", so Dirk Sikora, LVB-Bereichsleiter Infrastruktur.

Die Komplexmaßnahme Goerdelerring erfolgt in drei Phasen. Die erste Phase beginnt am 30. März, die zweite Bau- und Umleitungsphase beginnt vorraussichtlich im Juni und geht bis Ende August. Die Umgestaltung der zentralen Haltestelle wird in der dritten Phase im November abgeschlossen. Die Modernisierung und das LVB-Angebot erfolgt in Abstimmung mit den weiteren Komplexmaßnahmen, Bornaische Straße (seit 2. März) und Rosa-Luxemburg-Straße (vorraussichtlich ab 2. Juni), sowie den weiteren Baumaßnahmen im Netz. Einen Überblick dazu finden Sie auf der Investitions-Netz-Karte sowie im tabellarischen Überblick im Anhang.


Mitarbeiter der Kundeninformation und weitere LVB-Kollegen am Goerdelerring

Dresden

Lustige Werbekampagne soll Busfahrern helfen: Ich bin ein Bus, lass mich hier raus! (Meldung vom: 05.03.2020)

„Schnell noch vorbei und bloß nicht hinterherfahren“, denkt sich vermutlich so mancher Autofahrer, wenn er einen abfahrbereit blinkenden Linienbus an der Haltestelle wahrnimmt. Auf Wunsch der Linienbusfahrer, die diesem Phänomen leider immer häufiger begegnen, haben die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) eine Kampagne für die Fahrer gestartet. Sie soll vor allem augenzwinkernd um besseres Verständnis bei den Autofahrern werben. Schließlich steuern Busfahrer ihre großen Fahrzeuge täglich stundenlang, professionell und auf Zeit durch den dicksten Stadtverkehr. Dabei sind Verkehrsteilnehmer eigentlich verpflichtet, Linienbussen das Abfahren von der Haltestelle zu ermöglichen. „Wenn nötig, müssen andere Fahrzeuge warten“, heißt es in Paragraph 20 der Straßenverkehrsordnung (STVO).

Der für den Betrieb und das Personal verantwortliche DVB-Vorstand Lars Seiffert kommentiert die neue Kampagne wie folgt: “Wir bekamen immer wieder Hinweise von unseren Kollegen, dass Autofahrer unsere Busse nicht von der Haltestelle abfahren lassen.“ Seiner Einschätzung zufolge destabilisiert die Menge solcher Situationen jeden Fahrplan und kann durch Veränderung der Fahrzeit auch nicht kompensiert werden. „Das stresst unsere Fahrer im täglichen Stadtverkehr und sorgt letztlich auch für Verstimmung bei vielen Fahrgästen. Jetzt möchten wir etwas dagegen unternehmen. Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern lieber mit einer netten und witzigen Form der Ansprache“, so Seiffert.

Dschungelcamp und James Bond sind nur der Auftakt

„Ich bin ein Bus, lass mich hier raus!“ oder „Mein Name ist Fahrer, Busfahrer!“ leuchtet es hübsch gestaltet seit Anfang März vom Heck einiger DVB-Busse. Auf die abgewandelten Zitate bekannter Filme und Fernsehsendungen folgt jeweils die Erklärung auf dem Hinterteil der Busse. Vom „Verkehrsdschungel oder der „Lizenz zur Personenbeförderung“ ist in der Werbung für ein respektvolles Miteinander die Rede. Autofahrer werden gebeten, den Bus an der Haltestelle doch bitte abfahren zu lassen. Ein weiteres Motiv präsentiert mit „Mich rauslassen du musst“ die liebenswert falsche Grammatik des Meister Yoda aus den Star Wars Filmen. Weitere bekannte Zitate sollen die DVB-Fahrerinnen und Fahrer innerhalb eines kleinen Wettbewerbs selbst noch als Motivgrundlage beisteuern. Der Zeitrahmen für die neue Kampagne ist bisher nicht definiert. Das hängt vom Erfolg und den eingereichten weiteren Motiven ab.


Motiv 1 Motiv 2 Motiv 3


Vorsicht und Rücksicht bleiben oberste Gebote

Der vielzitierte Beginn der STVO gilt immer und überall. Für den Autofahrer, der auf den vielleicht vollbesetzten oder verspäteten Linienbus Rücksicht nehmen und dem Busfahrer das Abfahren ermöglichen sollte. Er gilt aber gleichermaßen auch für den Busfahrer, der sich das Einordnen nicht einfach erzwingen kann und seinerseits auf den nachfolgenden Verkehr Rücksicht nehmen muss. Der Schlüssel liegt wie so oft im Verständnis füreinander. Möglicherweise zaubert die neue Kampagne einigen Autofahrern beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht und, um die lustigen Sprüche mal genauer unter die Lupe nehmen zu können, wird demnächst der Bus wieder vorgelassen. Die Busfahrer und Fahrgäste werden es ihnen danken.

Magdeburg

Vorbereitung für besseres Angebot: MVB beabsichtigt Kauf von Berliner Straßenbahnen (Meldung vom: 04.03.2020)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) wird acht Straßenbahnwagen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) kaufen. Der Aufsichtsrat hat dem Geschäft in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt. Hintergrund ist u. a. die Verbesserung des Angebots auf der Linie 10 in Rothensee.

Die Straßenbahnflotte der MVB wird in Kürze Zuwachs bekommen: Die Verkehrsbetriebe werden acht Straßenbahnwagen vom Typ KT4D von der BVG aus Berlin übernehmen.

„Der Kauf ist eine wichtige Voraussetzung, um unser Angebot für unsere Fahrgäste kurzfristig ausbauen zu können. Damit können wir den langgehegten Wunsch nach einem 10-Minuten-Takt der Linie 10 in Rothensee erfüllen“, erklärt MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel.

Mit der Beschaffung der Fahrzeuge ist es möglich, auf der Linie 10 wieder einen durchgehenden 10-Minuten-Takt bis Rothensee anzubieten. Bisher fahren die Straßenbahnen hier nur alle 20 Minuten. Geplant ist die Taktverbesserung zum Ende der Sommerferien 2020.

Die Fahrzeugflotte der MVB wächst mit den Berliner Fahrzeugen auf 90 Straßenbahnzüge. Damit ist es für die MVB besser möglich, flexibel auf Baustellensituationen reagieren und gleichzeitig einen dichten Takt auf allen Linien gewährleisten zu können. „In den letzten Jahren wurde immer deutlicher, dass unser knapp bemessener Fahrzeugpark uns bei Baustellensituationen, wie wir sie in der Landeshauptstadt aktuell haben, vor große Herausforderungen stellt. Die Berliner Fahrzeuge helfen uns, die Zeit bis zum Eintreffen neuer Niederflurbahnen zu überbrücken. Gleichzeitig können sich unsere Fahrgäste auf ein besseres Angebot freuen“, sagt MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel.

Die Fahrzeuge werden zudem benötigt, um schrittweise die weiteren Straßenbahnneubaustrecken des Projekts „2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn“ in Betrieb nehmen zu können. Unabhängig vom aktuellen Kauf der Gebrauchtfahrzeuge hält die MVB an ihrem Ziel fest, in diesem Jahr die Lieferung von 35 modernen Niederflurfahrzeugen auszuschreiben.

Vorgesehen ist, die KT4D bis zum Eintreffen der neuen Niederflurbahnen einzusetzen.

Erstmalig in Magdeburg im Einsatz

Die Berliner Fahrzeuge vom Typ „Tatra“ KT4D sind Kurzgelenktriebwagen mit einer Länge von 18 Metern. Dieser Fahrzeugtyp war bisher noch nie in der Elbestadt im Einsatz. Er bietet knapp 100 Fahrgästen Platz und kann sowohl einzeln, als auch in Kombination mit einem zweiten Triebwagen als Doppeltraktion zum Einsatz kommen. Dann können fast 200 Fahrgäste befördert werden. Die Fahrzeuge sind zwar hochflurig und damit nicht barrierefrei, wurden jedoch in den 1990er-Jahren umfassend modernisiert. Der Fahrgastraum präsentiert sich hell und freundlich.


Der erste Einsatz der Fahrzeuge im Liniennetz ist für Ende August anvisiert. Vorher müssen noch einige technische Komponenten angepasst werden. Die Fahrzeuge werden zudem eine Magdeburger Lackierung erhalten.

Die MVB wird für den Kauf und für Anpassungen an die Magdeburger Anforderungen rund 300.000 Euro investieren.

Die MVB besitzt 83 moderne Niederflurbahnen vom Typ NGT8D und 3 Tatrazüge vom Typ T6A2. Hinzukommen nun 8 Tatrawagen vom Typ KT4D, die voraussichtlich als Doppeltraktion zum Einsatz kommen und so vier Züge bilden werden.

Die MVB wird zur Fahrzeugpräsentation und zum Pressegespräch einladen, sobald die Fahrzeuge nach Magdeburg geliefert wurden. Der Termin wird gesondert bekanntgegeben.

Leipzig, Görlitz und Zwickau

Ausschreibung neuer Straßenbahnen (Meldung vom: 03.03.2020)

Im Amtsblatt der EU wurde eine Ausschreibung der Verkehrsbetriebe Leipzig, Görlitz und Zwickau bekannt gegegeben. Diese ist in drei Lose aufgeteilt, welche sich auf die einzelnen Städte beziehen. Es können Angebote für alle Lose oder für jedes Los einzeln abgegeben werden. Es werden Fahrzeuge der Typen "L" bis "XXL" gesucht.



Los 1 (speziell Leipzig: Lieferung von 25 Grundfahrzeugen (Typ „XXL“) im Zeitraum von 2023 bis voraussichtlich 2025).
Folgende Anforderungen sind gegeben:
- Fahrzeugbreite: 2 400 mm;
- Fahrzeuglänge: ca. 45 000 mm;
- Bodenfreiheit: 65 mm;
- Fahrleitungs-Nennspannung: derzeit 600 V, zukünftig 750 V;
- Kleinster Gleisbogenradius: 19 m;
- Streckenneigung max.: 60 ‰;
- Spurweite: 1 458 mm;
- Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h;
- Radsatzlast: max. 100 kN;
- jährliche Laufleistung: ca. 100 000 km;

Gesamtfahrgastkapazität:
- L – Fahrzeuge: mindestens 176 Personen (4 Personen/m2), etwa 60 Sitzplätze;
- XXL – Fahrzeuge: mindestens 270 Personen (4 Personen/m2), etwa 90 Sitzplätze.
- Einstiegshöhe: ca. 300 mm;
- Fahrgasttüren: Außenschwenkschiebetüren, max. 24 Fahrgäste pro Türspur;
- Hüllkurven: Einhaltung der Lichtraumanforderungen im Leipziger Netz;

Kuppelbarkeit:
- L-Fahrzeuge: mit Fahrzeugen gleichen Typs (30 m) mechanisch und elektrisch für vollwertigen Traktionsbetrieb (auch Heck-an-Heck), Kuppelbarkeit mechanisch: für den Schleppfall mit dem Bestandsfuhrpark;
- XXL-Fahrzeuge: mechanisch für den Schleppfall mit dem Bestandsfuhrpark.

Beschreibung der Optionen:
Lieferung von:
- 8 weiteren Fahrzeugen (Option 1, Typ „XXL“);
- 12 weiteren Fahrzeugen (Option 2, Typ „L“);
- 12 weiteren Fahrzeugen (Option 3, Typ „L“);
- 12 weiteren Fahrzeugen (Option 4, Typ „L“);
- 12 weiteren Fahrzeugen (Option 5, Typ „L“);
- 56 weiteren Fahrzeugen (Option 6, Typ „XXL“) und
- 18 weiteren Fahrzeugen (Option 7, Typ „L“) im voraussichtlichen Zeitraum 2025 bis 2030.

Los 2 (Görlitz, Lieferung von 8 Grundfahrzeugen (Typ „L“) im Zeitraum 2023 bis voraussichtlich 2025):
- Fahrzeugbreite: 2 300 mm;
- Fahrzeuglänge: ca. 30 000 mm;
- Bodenfreiheit: 65 mm;
- Fahrleitungs-Nennspannung: derzeit 600 V, zukünftig 750 V;
- Kleinster Gleisbogenradius: 17 m;
- Streckenneigung max.: 72 ‰;
- Spurweite: 1 000 mm;
- Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h;
- Radsatzlast: max. 100 kN;
- jährliche Laufleistung: ca. 75 000 km;
- Gesamtfahrgastkapazität: mind. 170 (4 Personen/m2), etwa 55 Sitzplätze;
- Einstiegshöhe: ca. 300 mm;
- Fahrgasttüren: Außenschwenkschiebetüren, max. 24 Fahrgäste pro Türspur;
- Hüllkurve: Einhaltung der Lichtraumanforderungen im Görlitzer Netz;
- Kuppelbarkeit mechanisch für den Schleppfall mit dem Bestandsfuhrpark.

Beschreibung der Optionen:
Lieferung von 6 weiteren Fahrzeugen (Option 1, Typ „L“) im voraussichtlichen Zeitraum 2027 bis 2028

Los 3 (Zwickau, Lieferung von 6 Grundfahrzeugen (Typ „L“) im Zeitraum von 2023 bis voraussichtlich 2024):
- Fahrzeugbreite: 2 300 mm
- Fahrzeuglänge: max. 30 000 mm
- Bodenfreiheit: 80 mm
- Fahrleitungs-Nennspannung: derzeit DC 600 V, zukünftig DC 750 V
- Kleinster Gleisbogenradius: 20,0 m
- Streckenneigung max.: 70 ‰
- Gesamtfahrgastkapazität: 170, (4 Personen/m2) davon 55 Sitzplätze
- Spurweite: 1 000 mm
- Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
- Kuppelbarkeit mechanisch: für den Schleppfall mit Albertkupplung
- Hüllkurve: Einhaltung der Lichtraumanforderungen im Zwickauer Netz
- jährliche Laufleistung: ca. 65 000 km
- Einstiegshöhe: ca. 300 mm
- Radsatzlast: max. 100 kN
- Fahrgasttüren: Außenschwenkschiebetüren, max. 24 Fahrgäste pro Türspur.

Beschreibung der Optionen:
Lieferung von 6 weiteren Fahrzeugen (Option 1, Typ „L“) und 6 weiteren Fahrzeugen (Option 2, Typ „L“) im voraussichtlichen Zeitraum 2025 bis 2026

Bei diesem Verfahren handelt es sich um Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb.

Alle Angebote müssen bis zum 3. April 2020 12:00 Uhr abgegeben worden sein, am 24. April 2020 erfolgt die Aufforderung zur Abgabe der Angebote. Diese müssen bis zum 31. März 2021 gültig sein.

Die gesamte Ausschreibung kann im Amtsblatt der EU unter https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:105181-2020:TEXT:DE:HTML&rearus=rm64983_hoB6zGhmrg3Sew angesehen werden.

Berlin

Neue Fahrkartenautomaten für die Straßenbahn (Meldung vom: 18.02.2020)

Im Rahmen einer Pressefahrt wurden am 18. Februar 2020 die neuen Fahrkartenautomaten für die Straßenbahn vorgestellt.

Es werden zwei Automaten von den Firmen Krauth technology und Amcon GmbH getestet. Beide Automaten verfügen ausschließlich über bargeldlose Funktionen. Eine Bezahlung mit Bargeld ist nicht gewollt. Die BVG ist der Meinung Bargeld würde immer weniger werden und man würde nur 1% des Gesamtumsatzes an Bargeldautomaten machen.

An beiden Automaten ist nur das Sortiment Berlin, also maximal Tickets für Berlin ABC. Neu hingegen ist der Verkauf von Vierfahrtenkarten und Zeitkarten, einschließlich Berlin-Ticket S.


Der auf diesen Bildern zu sehende Automat stammt von der Firma Krauth technology.


Neben Geldkarten, Kreditkarten ist es auch möglich mit Applepay, Googlepay zu bezahlen. Für Kunden die grundsätzlich anonym bezahlen wollen oder die keine Konten besitzen, soll es Guhabenkarten geben. Mit diesen kann dann an den Automaten gezahlt werden.

Getestet werden können diese Automaten auf der Linie M5 und später auf anderen Linien. Dazu hat die BVG eine Webseite eingerichtet: www.bvg.de/neueAutomaten.

Neben den Straßenbahnen in denen insgesamt 36 Automaten, 18 pro Modell, verbaut werden, stehen auch beide Modelle im Kundenzentrum am Alexanderplatz. Dort können diese ebenfalls getestet werden.


Der Automat der Firma Amcon GmbH. Er hat als Oberfläche das "klassische" eines Automaten. Auch hier werden nur Tickets für Berlin bis maximal Berlin ABC verkauft.


In jeder Straßenbahn wird ein Automaten ohne Bargeldfunktion und einen mit Münzannahme (wie auf dem Titelbild) verbaut sein. Bei der Pressefahrt wurden in einem Wagen beide verbaut, um diese auf einmal zeigen zu können.

Nach erfolgreichem Abschluss der Tests, wird die BVG eine Ausschreibung über insgesamt ca. 500 Automaten starten.


Zur Veranschaulichung noch einmal ein Blick auf einen alten Automaten. Dieser stammt aus den 1990er Jahren.

Dresden

Straßenbahnendpunkt Leutewitz wird umgebaut (Meldung vom: 12.02.2020)

Am Freitag, dem 14. Februar 2020, beginnen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) und die Landeshauptstadt Dresden mit dem Umbau der Straßenbahngleisschleife in Leutewitz. Bis Juni entsteht dort ein moderner Endpunkt mit barrierefreien Bahnsteigen, Fahrradstellplätzen und viel Grünfläche. Für die Straßenbahnlinien 1 und 12 ergeben sich für die Bauzeit Einschränkungen.

Von Freitag, dem 14. Februar 2020, 4:15 Uhr bis Montag, den 17. Februar 2020, 3:30 Uhr:

Linie 1:
Fährt von Prohlis nur bis zur Waltherstraße.

Linie 12:
Fährt von Striesen planmäßig bis zur Kesselsdorfer Straße und dann weiter zur Gleisschleife Wölfnitz.

Linie 92:
Verkehrt planmäßig von Ockerwitz bis Cotta und wird verlängert als Ersatz für die Linie 1 bis zur Waltherstraße. Fahrgäste können dort auch die Buslinie 75 benutzen.

EV 12:
Ersatzverkehr für Linie 12 verkehrt ab Kesselsdorfer Straße über Rudolf-Renner-Straße und Altcotta bis zur Gottfried Keller Straße.

Diese Umleitung dient dem Aufbau einer Interimshaltestelle auf der Warthaer Straße. So kann die Linie 12 während der anschließenden Bauzeit direkt bis an die Baustelle heranfahren. Von dort ist es nur noch ein kurzer Fußweg bis zum Endpunkt.

Ab Montag, dem 17. Februar 2020, 3:30 Uhr bis Bauende im Juni 2020:

Linie 1:
Fährt von Prohlis nur bis zur Waltherstraße.

Linie 12:
Erhält Montag bis Freitag tagsüber (etwa 6 bis 19 Uhr) eine zweiteilige Linienführung:
1. Von Leutewitz (Warthaer Straße) über Dr.-Külz-Ring bis Fetscherplatz
2. Vom Dr.-Külz-Ring über Fetscherplatz bis Striesen (Ludwig-Hartmann-Straße)

Außerhalb dieser Zeit sowie an Wochenenden und Feiertagen verkehrt die Linie 12 durchgängig von Leutewitz (Warthaer Straße) bis Striesen und endet in der Gleisschleife Tolkewitz.

Linie 92:
Wird als Ersatz für die Linie 1 von Cotta bis zur Waltherstraße verlängert. Fahrgäste können dort auch die Buslinie 75 benutzen.

Auf dem westlichen Ast der Linie 12 verkehren Zweirichtungswagen bis direkt an die Baustelle.

Bahnsteige mit barrierefreien Zugängen
Für die neue Gleisschleife in Leutwitz werden rund 550 Meter Gleis als so genannte feste Fahrbahn sowie drei Weichen verlegt. Insgesamt 27 neu aufgestellte Fahrleitungsmaste verbessern die Stromversorgung der Straßenbahnen. Innerhalb der Schleife wird eine Wendemöglichkeit für Busse eingerichtet. Gleich an der Schleifeneinfahrt entsteht eine barrierefreie Ausstiegshaltestelle, von der Fahrgäste einen kurzen Weg zur Warthaer Straße haben. Bisher mussten ankommende Fahrgäste immer durch die komplette Gleisschleife mitfahren. Auch künftig hat die Anlage zwei Aufstellgleise für die beiden dort verkehrenden Straßenbahnlinien. Nach dem Umbau bekommen sie barrierefreie Bahnsteige, Fahrgastunterstände, Sitzgelegenheiten und elektronische Abfahrtstafeln. Energiesparende LED-Lampen sorgen für ausreichende Beleuchtung. Ergänzt wird die neue Anlage durch einen überdachten Abstellplatz für zwölf Fahrräder. Weitere Fahrradstellplätze können bei Bedarf nachgerüstet werden. Die Fahrer erhalten im neuen Endpunktgebäude Toiletten sowie einen hellen Pausenraum mit Getränkeautomaten.

Neue Weichenbefestigung und grüne Haltestelle
Beim Gleisbau testen die DVB-Ingenieure neue Oberbauformen bei Weichen. Mit unterlegter Dämmmatte und federnder Befestigung sollen sie den Verschleiß und Instandhaltungsaufwand reduzieren. Das Rasengleis innerhalb der Gleisschleife von 180 Metern Länge wird über versenkbare Rasensprenger bewässert. Eine intelligente Automatik erkennt, ob der Boden gegossen werden muss. Die neuen Fahrgastunterstände erhalten seitliche Rankengitter. Zusätzlich zu den Unterständen wird eine Pergola mit weiteren Sitzgelegenheiten und Schatten spendenden Ranken aufgebaut. Im Bereich der Bahnsteige werden Fahrleitungsmaste Rankenpflanzen begrünt. Zusätzlich aufgestellte Stahlgerüste mit weiteren Rankenpflanzen sowie eine Zaunbepflanzung machen den Wartebereich für Fahrgäste zu einem angenehmen Aufenthaltsort. Auch das neue Fahrergebäude bekommt ein grünes Dach mit einer speziellen Attika. Sie dient heimischen Fledermäusen als Rastplatz beim Umsiedeln zwischen den Winter- und Sommerquartieren. Innerhalb der Gleisschleife entsteht eine durchgehende Rasenfläche mit 70 Prozent Gras- und 30 Prozent Kräutersaat. Dazu kommen 21 neue Bäume, zahlreiche Sträucher und bodendeckende Gewächse.

Stadt baut am Omsewitzer Graben
Abgestimmt mit den DVB-Gleisbauarbeiten in Leutewitz beginnt das Straßen und Tiefbauamt Dresden (STA) mit der grundhaften Erneuerung der Warthaer Straße sowie der Gehwege zwischen Wilhelm-Müller-Straße und Heroldstraße. Die in diesem Abschnitt verlaufende Abwasserleitung der Stadtentwässerung Dresden wird gleich mit saniert. Parallel zur Warthaer Straße, zwischen Herweghstraße und Auf der Scheibe, errichtet das STA einen Ersatzneubau zweier Durchlässe am unterirdischen Bachlauf des Omsewitzer Grabens. Der komplette Ausbau der Warthaer Straße einschließlich einer zweigleisigen Straßenbahnstrecke ist erst später vorgesehen.

Straßenbahn fährt bis zur Warthaer Straße
Für den Neubau der Gleisschleife Leutewitz wird am ersten Bauwochenende eine Interimshaltestelle auf der Warthaer Straße in Höhe der Straße Auf der Scheibe eingerichtet. Ab Montag 3:30 Uhr fährt die Straßenbahnlinie 12 mit Zweirichtungswagen bis dorthin. Die vorhandene Zahl der dafür benötigten Fahrzeuge reicht allerdings nicht, um die komplette „12“ im 10-Minuten-Takt damit auszustatten. Deshalb ist werktags eine Teilung der Linie in einen westlichen und einen östlichen Ast nötig. So können das Wohngebiet in Altcotta, das Gymnasium und die städtischen Verwaltungseinrichtungen mit entsprechend hoher ÖPNV-Nachfrage am Straßenbahnnetz bleiben. An Wochenenden, Feiertagen und außerhalb des 10-Minuten-Taktes wird die Linie 12 nicht geteilt. Sie fährt dann durchgängig bis nach Tolkewitz in die Gleisschleife, die übliche Linienverknüpfung mit der „10“ an der Ludwig-Hartmann-Straße entfällt.

Für Autofahrer wird die Warthaer Straße zwischen Auf der Scheibe und Wilhelm-Müller-Straße gesperrt. Eine Umleitung zwischen Cotta und Ockerwitz verläuft über Gottfried-Keller-Straße, Alte Meißner Landstraße und Am Lehmberg. Die Zugänge zu den Grundstücken und zur Kleingartensparte entlang der Warthaer Straße sind während der gesamten Bauzeit gewährleistet. Die Gesamtkosten der DVB für den Ausbau belaufen sich auf rund 4,6 Millionen Euro. Davon werden 2,8 Millionen Euro durch den Freistaat Sachsen gefördert. Die Stadt Dresden beteiligt sich mit weiteren rund 422.000 Euro aus Eigenmitteln an der Baustelle.

Aktuell

Weiterhin teilweiser SEV zwischen Falkenstein und Plauen (Meldung vom: 11.02.2020)

Auf der Vogtlandbahn-Linie RB5 (Kraslice-Falkenstein-Plauen-Mehlteuer) kommt es derzeit zu Einschränkungen zwischen Falkenstein und Plauen. Ein Teil der Züge wird auf diesem Streckenabschnitt montags bis freitags durch Busse ersetzt, an den Wochenenden fahren alle Züge. Grund dafür ist eine vorübergehend angespannte Fahrzeuglage, die durch einen höheren Instandhaltungsaufwand für die Fahrzeugflotte verursacht wird. Die Einschränkungen betreffen nur einen geringen Teil des Zugverkehrs der Vogtlandbahn.

Um den Fahrgästen auch weiterhin eine weitestgehende Verlässlichkeit zu bieten, wird das für die Linie RB5 angepasste Betriebskonzept in Abstimmung mit dem zuständigen Zweckverband ÖPNV Vogtland (ZVV) bis Mitte Juli verlängert. Ziel dieses Betriebskonzepts ist eine trotz der Einschränkungen verlässliche Planbarkeit von Reiseverbindungen für die Fahrgäste. Die Busse des Ersatzverkehrs werden bei allen Fahrten in Jocketa halten und somit für Ausflüge an die Talsperre Pöhl nutzbar sein.

Bis Juli laufen die geplanten Hauptuntersuchungen der Fahrzeuge, die alle sechs bis acht Jahre notwendig und gesetzlich vorgeschrieben sind. Einige zusätzliche Fahrzeuge, die zur Überbrückung der Situation bisher im Vogtlandnetz gelaufen sind, müssen wieder in ihre ursprünglichen Einsatzgebiete zurückkehren. Leider sind auf dem Fahrzeugmarkt noch immer keine weiteren Ersatzzüge zu bekommen. Ursprünglich war geplant, durch den Einsatz von Leihtriebwagen die angespannte Lage zu überbrücken.

Wir bitten unsere Reisenden um Verständnis und um rechtzeitige Information über die beabsichtige Reiseverbindung auf den bekannten Informationskanälen.

Dresden

Straßenbahnlinie 13 fährt Umleitung // Leitungsbauarbeiten auf der Fritz-Reuter-Straße (Meldung vom: 06.02.2020)

Aufgrund von Bauarbeiten auf der Fritz-Reuter-Straße wird die Straßenbahnlinie 13 von Montag, dem 10. Februar 2020, 4:00 Uhr bis Montag, den 24. Februar 2020, 3:30 Uhr umgeleitet.

Zwischen Liststraße und Bautzner Straße/Rothenburger Straße verkehren die Wagen der Straßenbahnlinie 13 über Bahnhof Neustadt und Albertplatz. Ab Liststraße und Alaunplatz wird ein Ersatzverkehr EV 13 mit Bussen als Verbindung zum Bischofsweg und Bischofsplatz angeboten. Die Station „Görlitzer Straße“ kann während der Umleitung nicht bedient werden.

Grund der Straßenbahnumleitung sind Bauarbeiten der DREWAG auf der Fritz-Reuter-Straße. Unter anderem dienen sie der Verlegung einer neuen Fernwärmeleitung in diesem Bereich.

Aktuell

Der neue Intercity der Deutschen Bahn (Meldung vom: 05.02.2020)

Die DB Fernverkehr AG hat am 5. Februar 2020 auf dem Berliner Hauptbahnhof ihren "neuen" KISS (Komfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahnzug) der Presse vorgestellt.
Der vierteilige Zug wird ab 8. März 2020 zwischen Rostock und Dresden über Berlin als IC zum Einsatz kommen.
In den Randlagen wird es mit diesem Zug Verbindungen über Jena und Passau nach Wien geben.

In dem 100 Meter langen Zug stehen insgesamt 302 Sitzplätze zur Verfügung. 31 Sitzplätze in der ersten Klasse, 238 in der 2. Klasse, 16 Sitzplätze in den Cafébereichen und 17 Sitzplätze sind als Klappsitze vorhanden.
Jeder Zug hat 8 Fahrradstellplätze und derzeit Platz für 2 Rollstühle.

Den gastronomischen Service gibt es hier, anders bei allen anderen Zügen der DB, sowohl in der ersten als auch in der zweiten Klasse. In allen Wagen ist auch kostenloses WLAN vorhanden.

Diese Züge stammen von der Westbahn in Österreich und wurden 2017 von der Firma Stadler in Bussnang gebaut und von der DB Fernverkehrs AG gebraucht gekauft. Ihre Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h und wird von den Zügen auf der vorgesehenen Strecke Rostock - Berlin - Dresden noch nicht ausgefahren. Die Strecken sind derzeit noch mit 160 km/h befahrbar.
Die Beschleunigung des Zuges von 0 auf 100 km/h beläuft sich auf 31 Sekunden.

Die DB Fernverkehrs AG beschafft insgesamt 17 Züge, wovon 9 Züge für die Strecke Rostock - Dresden benötigt werden. Es ist vorgesehen diese Züge mit zwei Mittelwagen zu verlängern, womit sie dann 150 Meter lang werden würden. Mit der Verlängerung des Zuges sind auch weitere Umbauten vorgesehen. NVMD wird dann hzu gegebener Zeit darüber berichten.

In einer Sondergalerie können Sie sich einen kleinen Eindruck von dem neuen Zug der DB machen. Bitte klicken Sie hier.

Aktuell

ZVMS gibt grünes Licht für die Beschaffung von Batterietriebzügen (Meldung vom: 04.02.2020)

Der ZVMS hat am 4. Februar 2020 in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass der Zweckverband Verkehrsvebund Mittelsachsen (ZVMS) einen Kredit über 50 Millionen Euro am Kapitalmarkt aufnimmt und damit den Kauf von insgesamt elf batteriebetriebenen Coradia Continental endgültig freigeben.

Ab Dezember 2023 sollen auf der Linie RE 6 zwischen Leipzig und Chemnitz erstmals diese Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Die neuen Fahrzeuge verfügen über 150 Sitzplätze, sind klimatisiert, barrierefrei. An allen Plätzen befinden sich Tische mit Steckdosen. Sechs Fahrräder pro Fahrzeug können mitgenommen werden. Jeder Zug verfügt über neun Sitzplätze in der 1. Klasse.

Die Fahrten erfolgen tagsüber in Doppeltraktion, heißt: Zwei Fahrzeuge sind gekoppelt und
bieten so 300 Sitzplätze. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h. Die Fahrzeiten verkürzen sich damit deutlich. Mehr Anschlüsse in Leipzig und Chemnitz können somit erreicht werden.


So wie der auf dem Bild, werden die neuen Züge aussehen. Die Fahrzeugbatterien befinden sich auf dem Dach.


Die Züge sehen aus wie jene, die bereits im VMS‐Auftrag nach Dresden, Riesa und Zwickau unterwegs sind. Sie verfügen zusätzlich über Hochleistungsbatterien auf dem Dach.
Diese werden an den Bahnhöfen Chemnitz und Leipzig über normale Stromabnehmer aufgeladen.
Ladezeit: eine halbe Stunde. Sobald die Strecke Chemnitz - Leipzig ausgebaut und vollständig elektrifiziert ist, wird das Prinzip Hochleistungsbatterie überflüssig. Die Züge fahren dann mit Stromabnehmern.

Aktuell

Bauarbeiten bei der Deutschen Bahn AG (Meldung vom: 29.01.2020)

Die Deutsche Bahn (DB) startet in ein Jahrzehnt der Infrastrukturinvestitionen. Bundesweit steht 2020 erstmals eine Rekordsumme von 12,2 Milliarden Euro für moderne Schienen, Technik, Bahnhöfe und Energieanlagen zur Verfügung. Fast 900 Millionen Euro kommen der Infrastruktur in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zugute. Für eine höhere Leistungsfähigkeit packt die DB in den drei Bundesländern 2020 rund 270 Kilometer Gleise, über 170 Weichen und 20 Brücken an. Ergänzend treibt die Bahn wichtige Neu- und Ausbaumaßnahmen zum Beispiel in den Eisenbahnknoten Leipzig, Halle (Saale), Magdeburg, Roßlau/Dessau und Köthen voran, um dringend benötigte Netzkapazitäten zu schaffen. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen profitieren unter anderem die Bahnhöfe Stendal, Quedlinburg, Dresden Hauptbahnhof, Flöha und Jena-Göschwitz von einer kundengerechten Modernisierung.

Dass sich die Investitionen lohnen, zeigt ein Blick auf die letzten fünf Jahre, in denen die DB einen spürbaren Qualitätsschub in der Infrastruktur erreicht hat. Rund 1.100 Kilometer Gleise in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind erneuert. 180 Bahnbrücken haben im Rahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung II eine Frischekur erhalten. Bei den Bahnhöfen ging es ebenfalls voran: Allein 2019 wurden in den drei Ländern 78 Stationen modernisiert. Vielerorts stehen den Reisenden unter anderem Aufzüge, Rampen und Fahrtreppen zur Verfügung, mit denen sie bequem zum Bahnsteig gelangen. Bundesweit sind bereits 78 Prozent der 5.400 Personenbahnhöfe stufenfrei.

Wichtige Maßnahmen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen 2020 (Auswahl):

Bahnknoten Leipzig
Gleis- und Brückenerneuerungen, Modernisierung Signal- und Sicherungstechnik, Bahnsteige

Strecke Leipzig–Dresden, Kurve Dresden–Elsterwerda und Abschnitt Zeithain–Leckwitz
Modernisierung Brücken, Bahnübergänge, Gleise, Leit- und Sicherungstechnik, Oberleitungen

Dresden Hauptbahnhof Mittelhalle
Erneuerung Bahnsteige, Tunnel-/Entwässerungsanlagen, Gleisbauarbeiten

Elbtal (Strecke Pirna–Bad Schandau–Schöna Grenze)
Erneuerung Gleise, Oberleitung, Bahnübergänge

Sachsen-Franken-Magistrale, Chemnitzer Bahnbogen
Modernisierung Brücken, Gleise, Leit- und Sicherungstechnik, Oberleitungen, Bahnsteige

Sachsen-Franken-Magistrale, 2. Ausbaustufe Strecke Gaschwitz–Crimmitschau, Abschnitte Böhlen Werke–Bahnhof Neukieritzsch, Lehndorf–Gößnitz
Modernisierung Brücken, Bahnübergänge, Gleise, Leit- und Sicherungstechnik, Oberleitungen, Bahnsteige

Strecke Erfurt–Nordhausen
Fortführung der Planungsaktivitäten (Baubeginn des Vorhabens: 2021) zur Modernisierung Bahnhöfe/ Haltepunkte, Gleise, Leit- und Sicherungstechnik, Erneuerung/ Sanierung Brücken

Bahnhof Jena-Göschwitz
Neubau Bahnsteige 1 bis 3

Bahnknoten Magdeburg
Neubau Brücken, Gleise, Oberleitungen, Leit- und Sicherungstechnik, Fortsetzung Planungen Spurplan Süd und Nord, Neugestaltung Personentunnel, Empfangshalle, Gestaltung Kölner Platz (DB/NASA)

Bahnknoten Halle (Saale)
Neubau Bahnsteige 1 bis 3, Gleise, Oberleitungen, Leit- und Sicherungstechnik

Bahnknoten Köthen und Modernisierung Strecke Magdeburg–Halle (Saale)
Bau Elektronisches Stellwerk, Erneuerung Gleis-, Signal- und Sicherungstechnik auf Strecken im Knoten Köthen und zwischen Köthen und Zöberitz

Strecke Apolda–Weimar
Gleis-, Weichen- und Oberleitungsarbeiten

Bahnknoten Roßlau/Dessau
Modernisierung Bahninfrastruktur Güterbahnhof Roßlau

Bahnhof Stendal
Stufenfreier Ausbau, Neubau Personentunnel, Aufzüge, Bahnsteigmodernisierung

Bahnhof Quedlinburg
Modernisierung/Neubau Bahnsteige

Bahnhof Flöha
Stufenfreier Ausbau, Modernisierung Personentunnel, Aufzüge, Bahnsteigmodernisierung

Bahnhof Wernshausen
Stufenfreier Ausbau, Modernisierung Personentunnel, Aufzüge, Bahnsteigmodernisierung

Bahnhof Zella-Mehlis
Stufenfreier Ausbau, Instandsetzung des Personentunnels, Aufzüge

Aktuelle Angaben zu Baustellen, deren Auswirkungen auf den Fahrplan und alternative Fahrmöglichkeiten sind zu finden in den Apps „DB Bauarbeiten“ und „DB Navigator“, den „Streckenagenten“-Apps des Nahverkehrs sowie unter www.deutschebahn.com/bauinfos sowie https://inside.bahn.de/.

Zudem informiert die DB rechtzeitig im Vorfeld detailliert über konkrete Auswirkungen und Ersatzverkehre. Informationen zu ausgewählten Bauprojekten gibt es unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/ beziehungsweise unter http://www.vde8.de/knoten-leipzig und http://www.vde8.de/knoten-halle

Dresden

Neues zur neuen Straßenbahn (Meldung vom: 22.01.2020)

Die DVB stellte am 23. Januar 2020 bei einer Pressekonferenz die Ergebnisse von den Besuchern des Mock-Up vor. Insgesamt kamen 16000 Besucher und haben 2000 Hinweise abgegeben.

Schwerpunkt waren die Sitze, Haltestangen und die Steckdosen in den Bahnen.

Die Sitze sollten tiefer sein und vorne abgerundet. Mehrheitlich wurde sich für eine Polsterung als Sitzoberfläche ausgesprochen.

Bei den Haltestangen wurde kritisiert, dass in den Mehrzweckbereichen zu wenige Festhaltemöglichkeiten vorhanden sind.

Die vorhandenen Haltestangen seien entweder zu hoch oder zu tief. Es wird nun nach einer Lösung gesucht. Genaue Angaben konnten heute noch keine gemacht werden.

Es ist überlegt worden Steckdosen zu verbauen. Hier wurde auf die Gefahr für Kinder hingewiesen. Nun wird geprüft ob man diese Steckdosen nicht einfach weglässt. Die USB-Anschlüsse sollen allerdings kommen.

Die in den Medien vorgebrachte Kritik, die neuen Fahrzeuge seien für das Netz nicht geeignet, entgegnete die DVB heute: "Würden uns die 30 Bahnen vom Himmel fallen, wir könnten diese sofort einsetzen."

Bereits heute sind von 134 Kilometer Gleisnetz, 100 Kilometer ausgebaut. Dies entspricht in etwa 80 % des Netzes.

Das erste Fahrzeug wird voraussichtlich im Sommer 2021 eintreffen und ab dem Jahresanfang 2022 in den Fahrgastverkehr gehen. Als erste Linie ist die Linie 2 vorgesehen. Bis 2023 sollen alle Fahrzeuge ausgeliefert sein.

Das Mock-Up steht nun in Straßenbahnmuseum in Trachenberge und kann während der Öffnungstage angesehen werden. Das nächste mal am 4. und 5. April 2020.

Dresden

Bauarbeiten am Rathenauplatz, Straßenbahnen fahren tagsüber Umleitung (Meldung vom: 22.01.2020)

Vom 27. Januar bis 7. Februar 2020 fahren die Straßenbahnlinien 3, 7, 8 und 9 jeweils montags bis freitags von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr nicht über die Carolabrücke. Folgende Umleitungen sind dann nötig:

Linie 3:
Fährt zwischen Hauptbahnhof und Bahnhof Neustadt über Dr.-Külz-Ring, Postplatz, Ostraallee und Marienbrücke


Linie 7:
Wird zwischen Hauptbahnhof und Albertplatz über Lennéplatz, Straßburger Platz, Sachsenallee, Albertbrücke und Bautzner Straße umgeleitet

Linie 8:
Erhält eine geteilte Linienführung. Die „8“ verkehrt im Norden von Hellerau planmäßig bis Carolaplatz und dann als Linie 9 weiter über Neustädter Markt nach Kaditz.

Im Süden fährt die „8“ von Südvorstadt über Hauptbahnhof zum Dr.-Külz-Ring und endet in der Gleisschleife an der Webergasse.


Linie 9:
Wird ebenfalls geteilt. Im Nordwesten verkehrt die „9“ von Kaditz planmäßig bis Neustädter Markt und dann weiter als Linie 8 über Carolaplatz und Albertplatz nach Hellerau.

Im Südosten fährt die „9“ von Prohlis über Hauptbahnhof zum Dr.-Külz-Ring und endet in der Gleisschleife an der Webergasse.

Während der Sperrung kann die Station „Synagoge“ nicht bedient werden.

Grund der täglichen Einschränkungen sind Bauarbeiten der Stadtentwässerung Dresden. Die Einhausung, die im Mai 2018 aufgebaut wurde und während der Erneuerung eines großen Entwässerungsbauwerks am Rathenauplatz als Schutz und Abgrenzung des Bahnverkehrs zu den Baufahrzeugen diente, wird jetzt nicht mehr benötigt und in Etappen wieder abgebaut.

Aktuell

Bürgersprechtage für die Elektrifizierung Leipzig - Chemnitz (Meldung vom: 21.01.2020)

Zwischen Leipzig und Chemnitz sind umfangreiche Ausbau- und Elektrifizierungsarbeiten geplant. Dadurch werden die Voraussetzungen für kürzere Reisezeiten, ein Fernverkehrsangebot, Taktverdichtungen im Nahverkehr und eine klimafreundliche Mobilität ermöglicht. Aktuell befindet sich das Projekt in der Planungsphase.

In den kommenden Wochen plant die Deutsche Bahn Bürgerdialogveranstaltungen, um Interessierte und Anwohner über die geplanten Maßnahmen zu informieren. An folgenden Tagen haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit mit den Projektverantwortlichen der Deutschen Bahn jeweils zwischen 16.30 Uhr und 19 Uhr ins Gespräch zu kommen:

Donnerstag, 30. Januar, Ratssaal im Gemeindeamt Großpösna, Im Rittergut 1, 04463 Großpösna;

Montag, 3. Februar, Ehemaliges Gemeindeamt Mölkau, Engelsdorfer Str. 90, 04316 Leipzig;

Mittwoch, 5. Februar, Schloßsaal im Schloss Belgershain, Schloßstr. 3, 04682 Belgershain;

Donnerstag, 6. Februar, Speiseraum der Grundschule, Stockheimer Straße 6, 04668 Otterwisch;

Montag, 10. Februar, Kursaal im Kurhaus/Sachsenklinik Haus Herrmannsbad, Parkstraße 2, 04651 Bad Lausick;

Donnerstag, 13.Februar, Bürgersaal im Rathaus Lunzenau, Karl-Marx-Straße 1, 09328 Lunzenau;

Montag, 17. Februar, Bürgerhaus Geithain, Louis-Petermann-Straße 10, 04643 Geithain;

Mittwoch, 19. Februar, Infozentrum Chemnitzer Bahnbogen, Lothringer Straße 11, 09120 Chemnitz;

Donnerstag, 20. Februar, Sitzungssaal der Gemeinde Burgstädt, Brühl 1, 09217 Burgstädt.

Informationen zum Bauvorhaben unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/leipzig-chemnitz

Aktuell

„ Rodelblitz“ startet Ende Januar in die 22. Saison // Abwechslungsreiche Nostalgiefahrten im Traditionszug mit historischen Dampf- und Diesellokomotiven (Meldung vom: 20.01.2020)

Der Freistaat Thüringen und DB Regio Südost bieten auch in diesem Jahr wieder ein umfassendes Nostalgieprogramm mit Dampf- und Diesellokomotiven zu attraktiven Reisezielen in Thüringen und in den angrenzenden Nachbarländern an. Beginnen wird die 22. Saison des Sonderzugprogramms mit dem bei Eisenbahn- und Wintersportfans beliebten „Rodelblitz“.

-Am 25. und 26. Januar fährt der historische Zug von Eisenach über Bad Salzungen, Wernshausen, Schmalkalden, Steinbach-Hallenberg nach Zella-Mehlis und weiter nach Arnstadt.

-Am 1. und 2. Februar beginnt die Fahrt in Eisenach. Die Route führt über Bad Salzungen, Wernshausen, Wasungen, Meiningen, Grimmenthal, Suhl, Zella-Mehlis und weiter nach Arnstadt.

-Am 8. und 9. Februar startet der Rodelblitz in Erfurt und fährt über Neudietendorf, Arnstadt, Plaue (Thür.), Zella-Mehlis nach Steinbach-Hallenberg und weiter über Schmalkalden, Wernshausen, Bad Salzungen nach Eisenach.

Nach einjähriger Pause kehren der „Halloren-Express“ am 29. März von Saalfeld nach Halle (Saale) und der „Thüringer Wald-Express“ am 28. November von Erfurt über Schmalkalden nach Eisenach zurück in das Nostalgieprogramm.

Am 21. März bringt der „Sommergewinn-Express“ die Fahrgäste von Saalfeld über Jena, Weimar und Erfurt zum größten Frühlingsfest Deutschlands nach Eisenach.

Der „Feen-Wander-Express“ entführt seine Fahrgäste am 25. April ab Erfurt in die märchenhafte Erlebniswelt der Saalfelder Feengrotten. Der „Altenburger-Express“ bringt die Fahrgäste am 26. April von Eisenach in die Skatstadt Altenburg. In diesem Jahr fährt der „Rotkäppchen-Express“, der am 2. Mai in Eisenach beginnt, wieder über die Pfefferminzbahn in das romantische Weinanbaugebiet Saale-Unstrut.

Am 9. Mai geht der „Regenbogen-Express“ zugunsten der Elterninitiative leukämie- und tumorerkrankter Kinder Suhl/Erfurt e. V. zur 26. Regenbogentour von Arnstadt über Erfurt nach Sömmerda auf die Reise.

Darüber hinaus gibt es in diesem Jahr wieder bekannte und gern genutzte Nostalgiefahrten, wie den „Saale-Sormitz-, Zwergen- und Elstertal-Express“.
Ausklingen wird die Nostalgiesaison 2020 mit romantischen Fahrten in der Adventszeit. Dazu gehören der „Winter-, Nikolaus-, Wartburg-, Harz- und Erzgebirge-Express“.


Gezogen werden die Sonderzüge von historischen Lokomotiven. Informationen zu den Fahrten, eingesetzten Fahrzeugen und Möglichkeiten des Fahrscheinkaufs sind unter:
www.bahnnostalgie-thueringen.de erhältlich.

Erfurt

Fahrgastzahlen in Erfurt steigen weiter (Meldung vom: 16.01.2020)

Die Fahrgastzahlen der EVAG wachsen kontinuierlich. Immer mehr Erfurter fahren mit Bus und Stadtbahn zur Arbeit, in die Schule oder ins Grüne. Ein Trend, der seit 2016 zu beobachten ist.


2019 waren 55,45 Millionen Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln der Erfurter Verkehrsbetriebe unterwegs (2018: 53,7 Millionen). „Das ist eine Steigerung um 3,25 Prozent zum Vorjahr Das ist die höchste Zuwachsrate seit Jahren, trotz der großen Baustelle in der Andreasstraße im Sommer, die den Erfurtern viel Geduld abverlangte“, sagt Myriam Berg, Vorstand der EVAG, die sich freut, dass immer mehr Menschen auf die umweltfreundlichen Alternativen von Bus und Stadtbahn setzen.

Zugelegt hat vor allem die Stadtbahn-Linie 2 auf dem Abschnitt Ringelberg. Aber auch die 1 und 5 in Richtung Magdeburger Allee verzeichnet einen großen Fahrgastanstieg. Hier wurden in den letzten Monaten attraktive Neubaugebiete geschaffen, die mehr Menschen in den Erfurter Norden locken.

Im Busverkehr ist auf der Bus-Linie 9, der längsten Bus-Linie der EVAG, ein Anstieg um 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Das ist ein Fahrgastanstieg um 15 Prozent innerhalb der letzten 5 Jahre.


„Die Busse sind vor allem im Berufsverkehr sehr voll. Deshalb haben wir auf der Bus-Linie 9 zum Ende des Jahres auf den Zuwachs reagiert. In den Hauptverkehrsspitzen setzen wir zusätzliche Busse ein, wenn die Erfurter zur Arbeit oder in die Schule fahren“, so Myriam Berg, die darauf verweist, dass in Zukunft weitere Verdichtungen im ÖPNV folgen müssen. „So schön der Fahrgastanstieg für uns ist, natürlich müssen wir darauf reagieren. Wir haben im vergangenen Jahr 20 neue Busse bestellt, die ersten 14 kommen noch im Sommer dieses Jahres, die restlichen 6 voraussichtlich Anfang 2021. Ab Ende 2020 fahren auch die ersten der 14 neuen Bahnen von Stadler durch Erfurt, mit mehr Fahrkomfort und Platz für die Fahrgäste“, so Myriam Berg.

Die am häufigsten frequentierten Haltestellen im Netz sind der Anger und der Hauptbahnhof. Am Anger stiegen an einem mittleren Werktag (Montag – Freitag) über 60.000 Personen ein und aus. Am Hauptbahnhof waren es über 50.000 Fahrgäste pro Werktag.

Positiv entwickelt haben sich auch die Abo-Zahlen. „Im vergangenen Jahr haben wir die 30.000er-Marke geknackt“, freut sich Myriam Berg. Die differenzierten Angebote für verschiedene Zielgruppen werden sehr gut angenommen. Besonders erfolgreich ist das Abo Plus. Beim Abo Plus können ab 18 Uhr ein Erwachsener und zwei Kinder bis 14 Jahre mitgenommen werden.


Erfurt

Haltestelle Baumerstraße wird umgebaut (Meldung vom: 14.01.2020)

Die stadtauswärtige Haltestelle Baumerstraße wird in der Zeit vom 20. Januar bis voraussichtlich Ende März umgebaut. Betroffen sind die Stadtbahn-Linie 3 und 6 sowie die Bus-Linie 90. In diesem Zeitraum wird die Haltestelle um ca. 50 Meter in Richtung Domplatz verlegt.

Die Fahrbahn im Bereich der Haltestelle wird angehoben. Für die mobilitätseingeschränkten Fahrgäste werden die Bordsteine angepasst, sodass der Einstieg auch mit Rollator oder Rollstuhl bequem erfolgen kann. Auch für Eltern mit Kinderwagen wird das Einsteigen dadurch einfacher. Die Bahnsteigkanten erhalten außerdem Gummiprofile, um das geforderte Spaltmaß von 5 cm (zwischen Fahrzeug und Bordsteinkante) zu erreichen. Die Arbeiten erfolgen auf einer Strecke von 120 Metern.

Die Durchfahrt für den stadtauswärtigen Individualverkehr ist gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Mühlhäuser Straße und die Erhard-Etzlaub-Straße via Bergstraße. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die ausgewiesene Beschilderung zu beachten.

Die aktuellen Fahrplan-Informationen sind über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich.

Aktuell

Vergabe Netz Lausitz (Meldung vom: 17.12.2019)

Am 17. Dezember 2019 hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg der DB Regio Nordost ein Weihnachtsgeschnk gemacht: Es hat das Netz Lausitz an sie vergeben.

Zum Netz Lausitz gehören die folgenden Linien:
RE10: Frankfurt (Oder) - Cottbus - Leipzig
Diese wird von Cottbus über Eisenhüttenstadt nach Frankfurt (Oder) verlängert.

RB11: Frankfurt (Oder) - Cottbus - Falkenberg (Elster)
Hier erfolgt die Verlängerung nach Falkenberg (Elster)
Beide Linien verkehren zwischen Frankfurt (Oder) und Cottbus jeweils im Zweistundentakt und ergeben so zusammen einen Stundentakt.
Von Cottbus nach Falkenberg (Elster) fährt diese Linie über Finsterwald (NL) und Doberlug-Kirchhain.

RE13: Cottbus - Senftenberg
Neue Linie zur Verdichtung des Verkehrs zwischen den Universitäten. Zusammen mit den Linien RE 18 und RB 49 ergibt sich so ein annäherender 30-Minuten-Takt.

RB49: Cottbus - Falkenberg (Elster)
Diese Linie fährt über Senftenberg, Ruhland und Elsterwerda-Biehla nach Falkenberg (Elster) und ebenfalls in einem Zweistundentakt.

Auf allen Strecken werden 18 neue Züge vom Typ Mireo der Firma SIEMENS eingesetzt. Sie sind dreiteilige Züge und verfügen pro Zug über 180 Sitzplätze in der 1. und 2. Klasse.

In der Pressemitteilung des VBB wird auf folgende Qualitätsmerkmale hingewiesen:
- alle Fahrten werden von einem Kundenbetreuer begleitet
- der Bereich für mobilitätseingeschränkte Personen befindet sich in der Mitte des Zuges
- 1. Klasse – Bereich
- Echtzeitinformationen im Zug über TFT-Monitore
- Echtzeitinformationen zu Pünktlichkeit und Ausfällen über die VBB-App und die VBB-Fahrinfo
- WLAN
- Klimaanlage
- Videoaufzeichnung
- Steckdosen
- Größerer Sitzabstand
Darüber hinaus wird auf besondere Qualitätsmerkmale hingewiesen:
- USB-Anschlüsse zum Laden von elektronischen Geräten zusätzlich zu den Steckdosen
- Hygienepaket: Berührungslose Wasserhähne und Luft-Händetrockner + Seifen- und Desinfektionsmittelspender
- Induktives Laden für Handys an den Tischen bei der vis-á-vis-Bestuhlung
- Verbesserter Mobilfunkempfang durch neuartige Scheiben
- Ladesteckdosen für e-Bikes/Pedelecs
- Defibrillator in den Fahrzeugen
- Hochwertiger 1. Klasse-Bereich
- Familienecke im Mittelwagen

Der Vertrag beginnt mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022 und ist auf 13 Jahre vergeben worden.

Aktuell

Sperrung Köthen bis voraussichtlich 31. März 2020 (Meldung vom: 28.11.2019)

Die Deutsche Bahn AG hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass die Bauarbeiten in Köthen schon zum 31. März 2020 beendet werden könnten. Vorausgesetzt ist, dass der Winter nicht zu stark wird. Bei Frost kann sich die Eröffnung verschieben.

Ursprünglich kündigte die DB AG die Verlängerung der Sperrung im Bahnhof Köthen bis zum 31. Mai 2020 an.

Ab 15. Dezember 2019 wird der Zugverkehr wie folgt abgewickelt:

Linie RE 8 - Magdeburg Hbf - Dessau - Halle (Saale) Hbf
Diese Linie wird eingestellt. Als Ersatz wird eine neue Linie RE 38 eingerichtet. Diese verkehrt alle zwei Stunden zwischen Bitterfeld und Halle (Saale) Hbf. und hat Anschluss an die Züge der Linie RE 13.

Linie RB 50 - Dessau Hbf. - Köthen - Güsten bzw. Aschersleben
Die RB 50 wird, wie seit 14. November 2019, auf der Strecke Dessau Hbf – Köthen – Bernburg im Schienenersatzverkehr angeboten. Zwischen Bernburg und Güsten bzw. Aschersleben verkehren Züge.
Der Schienenersatzverkehr fährt zwischen Dessau Hbf und Köthen jeweils stündlich mit allen Unterwegshalten und stündlich ohne Unterwegshalt mit Weiterführung nach Bernburg.

Linie RB 47 - Halle (Saale ) Hbf. - Bernburg
Auf dieser Linie entfällt montags - freitags die fahrt Halle ab 13:06 Uhr bis Könnern und 16:23 Uhr von Bernburg bis Halle (Saale) Hbf., wie auch im derzeitigen Fahrplan.


IC-Linien 55/56 Leipzig - Halle - Magdeburg und weiter in Richtung Braunschweig
Hier wird der bisherige Linienlauf beibehalten. Es können sich aber Abfahrtzeiten verändern.

Die Anerkennung von Nahverkehrstickets und Fahrausweisen des MDV nach dem 15. Dezember 2019 wird noch geprüft. Wir werden berichten, sobald uns Informationen vorliegen.

Das Schienenersatzverkehrskonzept zwischen Sachsendorf bzw. Köthen und Halle wird beibehalten. Es wird aber ab 15. Dezember eine zusätzliche SEV-Haltestelle am Galgenberg in Köthen zur Bedienung des dortigen Standorts der Hochschule Anhalt eingerichtet.

Ohne Einschränkungen (wie vor der Sperrung ab Mai 2019) verkehren ab dem 15. Dezember wieder die Züge der Linien RE 1 zwischen Magdeburg und Berlin, RB 40 zwischen Magdeburg und Burg, RE 11 zwischen Magdeburg, Halberstadt und Thale sowie RB 43 zwischen Magdeburg und Oschersleben. Die Linie RE 13 nimmt wie geplant den Stundentakt zwischen Magdeburg und Leipzig auf.

Dresden

Gleisbauarbeiten an der Gleisschleife in Hellerau // Linie 8 fährt nur bis zum Brunnenweg (Meldung vom: 15.11.2019)

Von Montag, dem 18. November 2019, 3:30 Uhr bis Freitag, den 29. November 2019, 19:00 Uhr fährt die Straßenbahnlinie 8 von Südvorstadt kommend nur bis zur Haltestelle am Brunnenweg. Für die Weiterfahrt bis zur Gleisschleife am Kiefernweg in Hellerau können Fahrgäste die Buslinie 70 benutzen.



Grund der Sperrung sind Bauarbeiten an der Gleisschleife in Hellerau. Dort werden zwei Weichen einschließlich der Heizungen erneuert. Dazu kommen Reparaturen am Gleis und dessen Unterbau. Eine Induktionsschleife für die Signalanlage, die den eingleisigen Straßenbahnbetrieb zur Endstation sichert, wird ebenfalls ausgetauscht. Die Kosten für die Bauarbeiten betragen insgesamt rund 200.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe für die laufende Unterhaltung der Infrastruktur bestritten. Die Arbeiten übernimmt eine regionale Baufirma. Weil die Gleisschleife außerhalb der Straße liegt, wird der Autoverkehr durch die Baustelle nicht behindert. Die Zufahrt für Anlieger ist immer gewährleistet.

Erfurt

Mit dem Katerexpress durch den Advent (Meldung vom: 12.11.2019)

Wo kann man im Vorweihnachtstrubel entspannen, trotzdem durch die Stadt bummeln, einen aromatischen Glühwein trinken und das vorweihnachtliche Flair genießen? Im Katerexpress der EVAG natürlich. Wie wäre es mit einer gemütlichen Tour mit der historischen Straßenbahn durch die festlich geschmückten Gassen?

Der Wagen 190, Katerexpress genannt, ist ein historisches Unikat. Gebaut wurde der Gothaer Gelenktriebwagen vom Typ G4 bereits im Jahr 1967 im VEB Waggonbau Gotha. Viele Jahre war er im Gothaer Linienverkehr auf den Schienen unterwegs. Heute ist die historische Straßenbahn
ein Oldtimer mit Vollkomfort, der nicht mehr aus Erfurts Straßen wegzudenken ist.

Seit dem Umbau im Jahr 2003 bietet der Katerexpress 31 Sitzplätze an gemütlichen 2er-, 3er- und 4er-Tischen. Der Katerexpress fährt in der Adventszeit immer Mittwoch bis Samstag um 16:00, 17:00, 18:00 und 19:00 Uhr an der Haltestelle »Stadtrundfahrt«, Domplatz Süd, direkt gegenüber dem Weihnachtsmarkt ab.

Tickets gibt es im Vorverkauf für 14,00 Euro im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger und im Ticketshop Thüringen. Mit etwas Glück gibt es auch Restkarten direkt an der Haltestelle.

Berlin

S-Bahn stellt ersten modernisierten Zug der Baureihe 481 vor (Meldung vom: 23.10.2019)

Am 22. Oktober 2019 konnte die S-Bahn Berlin GmbH ihren ersten modernisierten Zug der Baureihe 481 dem Fahrgastverkehr übergeben. Der Zug erhielt neben einer neuen Lackierung, die der neuen Baureihe 483/484 entspricht, neue Türen und Piktogramme.

Die bisherigen grünen Sitze wurden gegen neue Sitze mit den bei DB Regio typischen blauen Bezug ausgetauscht. Die neuen Sitze sind bedeutend härter, als die bisherigen.

Ebenfalls neu sind geänderte Haltestangen. So wurden im ehemaligen 1. Klasse-Abteil neue zusätzliche Haltestangen eingebaut. Die gebogenen Stangen in den Gängen zwischen den Sitzabteilen wurden entfernt, wodurch der Durchgang etwas Breiter ist.


Die neuen Sitze im ehemaligen 1. Klasse-Abteil. Sie sind härter und mit blauen Sitzbezügen ausgestattet.



Die neuen Haltestangen im ehem. 1. Klasse-Abteil. Vorher gab es hier keine weiteren Möglichkeiten sich festzuhalten.


Die Türen sind außen nun schwarz, da dies von sehbhinderten gewünscht wurde. So könne man die Türen besser vom restlichen Fahrzeug unterscheiden.

Im Einstiegsbereich der Türen wurden gelbe Markierungen auf dem Fußboden angebracht.


An schwarze Einstiegstüren wird man sich erst gewöhnen müssen.



Ob der gelbe Streifen nach dem Winter noch erkennbar sein wird?


Eine weitere Neuerung ist die Videoaufzeichnung in den Fahrzeugen.
Alles aufgezeichnete kann nur von der Bundespolizei entschlüsselt werden und wird für 48 Stunden aufbewahrt. Dem Triebfahrzeugführer werden diese Bilder nicht in den Führerstand übertragen.


Videoüberwachung an den Decken der Wagen. Somit wird erstmals in den Fahrzeugen der Berliner S-Bahn ein Videosystem verwendet.



Von vorne ist der Zug nur von den Fans zu erkennen. Das rot und gelbe ist heller, als das ursprüngliche.


An der Fahrzeugelektronik wurde aus Kosten- und Zulassungsgründen nichts verändert. Lediglich die beiden Griffe auf dem Fahrerpult wurden durch neue ersetzt.

Ebenfalls weiterhin vorhanden ist der bei der S-Bahn bekannte Dreiklang, den die neue Baureihe 483/484 nicht mehr haben wird. Auch ein Türfindeton wurde nicht verbaut.

Dresden

Baustelle Georgplatz (Meldung vom: 03.10.2019)

Mehrstufige Umleitung für Busse und Bahnen wegen Gleis- und Fahrbahnbaustelle am Georgplatz

Aufgrund von Bauarbeiten am Georgplatz werden die Straßenbahnen von Montag, dem 7. Oktober 2019, 4:00 Uhr bis Montag, den 14. Oktober 2019, 3:30 Uhr wie folgt umgeleitet :

Linie 11: Verkehrt zwischen Marienbrücke und Hauptbahnhof in beiden Richtungen über Bahnhof Mitte und Ammonstraße.

Linie 12: Wird zwischen den Stationen Pirnaischer Platz und Postplatz in beiden Richtungen über Wilsdruffer Straße umgeleitet.

Die Buslinien 62 und 75 fahren nicht auf der separaten ÖPNV-Trasse, sondern nutzen die Fahrbahnen auf dem Dr.-Külz-Ring und der Waisenhausstraße. Sie halten an der Prager Straße am Fahrbahnrand.

Vom 14. Oktober 2019, 3:30 Uhr bis zum 18. Oktober 2019, 18:00 Uhr (2. Bauphase):

Linie 12: Wird zwischen den Stationen Dt. Hygiene-Museum und Schwimmhalle Freiberger Platz in beiden Richtungen über Pirnaischer Platz (Wilsdruffer Straße) – Postplatz (Wilsdruffer Straße) umgeleitet.

Nachtverkehr Linie 7: Wird zwischen den Stationen Synagoge und Schwimmhalle Freiberger Platz in beiden Richtungen über Pirnaischer Platz (Wilsdruffer Straße) – Postplatz (Wilsdruffer Straße) umgeleitet.

In der 3. Bauphase vom Freitag, 18. Oktober 2019, 18:00 Uhr bis Sonnabend 19. Oktober 2019 7:15 Uhr wird zu den umgeleiteten Straßenbahnen die Buslinie 75 in Richtung Niederwartha zwischen den Haltestellen Lennéplatz und Postplatz/Webergasse über Blüherstraße – Grunaer Straße – Pirnaischer Platz (ÖPNV-Trasse) – Dr.-Külz-Ring umgeleitet.

Die 4. Bauphae wird die mit den meisten Einschränkungen und beginnt am 19. Oktober 2019 um 7:00 Uhr und endet am Montag, 21. Oktober 2019 um 3:15 Uhr.

Folgende Linien werden umgeleitet bzw. geteilt:

Linie 3: Wird zwischen den Stationen Bahnhof Neustadt (Hansastr.) und Walpurgisstraße über Kongresszentrum und Postplatz umgeleitet.

Linie 7: Wird zwischen den Stationen Synagoge und Schwimmhalle Freiberger Platz in beiden Richtungen über Pirnaischer Platz (Wilsdruffer Straße) – Postplatz (Wilsdruffer Straße) umgeleitet.

Linie 8 und 9: Geteilte Linienführung
Teil I: Hellerau - Carolaplatz, weiter als Linie 9 nach Kaditz
Teil II: Südstadt - Hauptbahnhof, weiter als Linie 9 nach Prohlis

Linie 12: Wird zwischen den Stationen Dt. Hygiene-Museum und Schwimmhalle Freiberger Platz in beiden Richtungen über Pirnaischer Platz (Wilsdruffer Straße) – Postplatz (Wilsdruffer Straße) umgeleitet.

Buslinie 75: Wird Richtung Niederwartha zwischen den Haltestellen Lennéplatz und Postplatz/Webergasse über Blüherstraße – Grunaer Straße – Pirnaischer Platz (ÖPNV-Trasse) – Dr.-Külz-Ring umgeleitet.


Übersichtskarte für die Bauphase 4.


Die 5. und letzte Bauphase geht vom 21. Oktober 2019, 3:15 Uhr bis zum 23. Oktober 2019 3:15 Uhr.

Linie 12: Wird zwischen den Stationen Dt. Hygiene-Museum und Schwimmhalle Freiberger Platz in beiden Richtungen über Pirnaischer Platz (Wilsdruffer Straße) – Postplatz (Wilsdruffer Straße) umgeleitet.

Buslinie 75: Wird Richtung Niederwartha zwischen den Haltestellen Lennéplatz und Postplatz/Webergasse über Blüherstraße – Grunaer Straße – Pirnaischer Platz (ÖPNV-Trasse) – Dr.-Külz-Ring umgeleitet.

Nachtverkehr Linie 7: Wird zwischen den Stationen Synagoge und Schwimmhalle Freiberger Platz in beiden Richtungen über Pirnaischer Platz (Wilsdruffer Straße) – Postplatz (Wilsdruffer Straße) umgeleitet.


Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.dvb.de.
Eine Information für Anlieger und Fahrgäste finden Sie hier als DPDF-Datei (ca. 1,4 MB).

Dresden

Straßenbau auf der Münchner Straße // Linien 3 und 8 fahren vier Tage lang verkürzt (Meldung vom: 20.09.2019)

Wegen Straßenbauarbeiten auf der Münchner Straße müssen die Linien 3 und 8 von Montag, 23. September bis Donnerstag, 26. September 2019 jeweils in der Zeit von 8:00 bis 22:00 Uhr eingekürzt und umgeleitet werden. Linie 3 verkehrt nur zwischen dem Wilden Mann und dem Hauptbahnhof. Die Linie 8 wird ab Albertplatz über die Bautzner und Rothenburger Straße zum Lennéplatz und Hauptbahnhof umgeleitet. Als Ersatz fahren Busse nach Coschütz und Südvorstadt. Am Nürnberger Ei befindet sich die Haltestelle des Ersatzverkehrs in der Liebigstraße. Die Busse starten bereits an der Walpurgisstraße und sichern so weitere Umsteigebeziehungen. Der Autoverkehr wird nur in landwärtiger Richtung über die Bergstraße umgeleitet.

Grund für die Umleitung ist die Erneuerung des Asphalts zwischen Fritz-Löffler- und Nürnberger Straße. Da die Arbeiten des Straßen- und Tiefbauamtes direkt bis an die Gleistrasse heranreichen, muss die Strecke gesperrt werden. Den so genannten Sperrschatten nutzen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) zur Reparatur des Haltestellenbords an der Saarstraße.

Dresden

Endspurt auf der Kesselsdorfer Straße / Regelverkehr ab 29. September (Meldung vom: 12.09.2019)

Bauweiche in der Saxoniastraße wird ab 16. September entfernt


Die Tage des zeitweiligen Endpunktes der Straßenbahnlinie 1 in Löbtau sind gezählt: Ab Montag, dem 16. September 2019, 4:15 Uhr wird die provisorische Bauweiche in der Saxoniastraße entfernt. Deswegen ist die Linie 1 nur in verkürzter Linienführung zwischen Prohlis und Bahnhof Mitte unterwegs. Dafür wird der Ersatzverkehr für die Linien 7 und 12 von Wölfnitz kommend über Löbtau durch die Freiberger Straße bis zum Post-platz verlängert. Von Wölfnitz kommend ist der Ebertplatz mit dem EV 7/12 nicht direkt erreichbar. Hierfür ist der Umstieg an der Haltestelle Oederaner Straße in den EV 7/12 der Gegenrichtung nötig. Die Umleitungen der Linien 6, 7, 12 und 42 bleiben bestehen.

Die Umbaumaßnahme ist der Startschuss für den Endspurt auf der Kesselsdorfer Straße: Am Sonntag, dem 29. September 2019 wird mit Betriebsbeginn der Regelbetrieb an der neu gebauten Zentralhaltestelle Tharandter Straße aufgenommen. Dann enden auch sämtliche Umleitungen im Dresdner Westen, die Linien 1, 2, 6, 7, 12, 61, 63, 90, A und 333 fahren wieder auf ihren angestammten Linienwegen und bedienen dabei die neu errichtete Haltestelle auf dem autofreien Boulevard der unteren Kesselsdorfer Straße.

Thüringen

Bahn-Nostalgie in Thüringen startet in zweite Halbzeit (Meldung vom: 06.09.2019)

Mit den beiden Traditionszügen „Zwergen- und Kyffhäuser-Express“ startet am 13. und 14. September das Nostalgieprogramm von Freistaat Thüringen und DB Regio Südost nach der Sommerpause in die zweite Halbzeit dieses Jahres. Bis in die Vorweihnachtszeit gibt es insgesamt zehn Fahrten des beliebten Traditionszuges, gezogen von der historischen Dampflok der Baureihe (BR) 41 oder einer Diesellok der BR 232.


„Das Bahn-Nostalgieprogramm ist in Thüringen und bei seinen Besucherinnen und Besuchern sehr beliebt. Die Fahrt in einem historischen Zug durch Thüringens schöne Landschaften ist ein besonderes Erlebnis und bietet einen spannenden Rückblick auf die Geschichte der Eisenbahn und des Reisens“, sagt Thüringens Verkehrsministerin Birgit Keller. „Mit dem gemeinsamen Nostalgieprogramm bieten wir einen interessanten Einblick in die Eisenbahngeschichte und würdigen auch das umfangreiche Engagement vieler Eisenbahner und Eisenbahnfreunde bei der Wartung, Pflege und Unterhaltung der historischen Fahrzeuge“, erläutert Henriette Hahn, Leiterin des Produktmanagements Thüringen bei DB Regio Südost.

Speziell für Familien, Kindergartengruppen und Schulklassen geht es am 13. September mit dem „Zwergen-Express“ von Erfurt über Neudietendorf, Gotha und Fröttstädt nach Eisenach und zurück. Bei dieser Fahrt ist es für Kurzentschlossene noch möglich, die Fahrkarten direkt im Zug zu kaufen.

Der „Kyffhäuser-Express“ fährt am 14. September von Eisenach über Gotha, Erfurt, Straußfurt, Sondershausen, Nordhausen, Berga-Kelbra und Sangerhausen nach Klostermansfeld. Als Fahrtziele bieten sich die Nordhäuser Traditionsbrennerei, das Kyffhäuserdenkmal oder die Mansfelder Bergwerksbahn an.


Mit dem „Rotkäppchen-Express“ geht es am 20. Oktober von Eisenach über Gotha, Erfurt, Straußfurt, Sömmerda, Großheringen und Naumburg in die historische Winzerstadt Freyburg an der Unstrut.

Der „Harz-Express“ bringt die Besucher am 1. Dezember von Erfurt in die UNESCO-Welterbestadt Goslar. Die Fahrt führt über Straußfurt, Sondershausen, Nordhausen, Herzberg und Seesen.


Ausführliche Informationen zum Fahrtprogramm, Ticketkauf, den Fahrzeugen und Fahrpläne unter www.bahnnostalgie-thueringen.de

Sachsen

Ersatzfahrplan für VVO-Dieselnetz ab 19. August 2019 (Meldung vom: 13.08.2019)

Mehr Busse und größere Kapazität zum Schuljahresbeginn

Nach der Betriebseinstellung der Städtebahn Sachsen (SBS) hat der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) einen umfangreichen Ersatzverkehr organisiert. „Zum Beginn des Schuljahres werden die Kapazitäten aufgestockt und mehr Busse eingesetzt“, erläutert Michael Geisler, Landrat des Landkreises Sächsische Schweiz – Osterzgebirge und Aufsichtsrat des VVO. „Gleichzeitig arbeitet der vorläufige Insolvenzverwalter der SBS an der Wiederaufnahme des Zugbetriebes.“ Der Landkreis ist mit zwei Verbindungen von der Betriebseinstellung betroffen. Die ab dem 19. August geltenden Bus-Fahrpläne für alle Strecken sind ab morgen auf der VVO-Internetseite verfügbar.

Auf der Strecke Dresden – Königsbrück fahren die Busse im Stundentakt zwischen Königsbrück und Dresden – Klotzsche. Ab Montag fahren in den Morgenstunden und nachmittags zusätzliche Busse zwischen Ottendorf-Okrilla Haltepunkt und Dresden-Klotzsche. Dort haben die Fahrgäste Anschluss an die S-Bahn S 2 zum Hauptbahnhof.

Auf der Bahnlinie Kamenz – Dresden rollen die Busse ab Montag zweimal stündlich zwischen der Lessingstadt und Radeberg. Dort besteht Anschluss von und nach Dresden. Als Ersatz für die Züge der Städtebahn halten die Express-Züge des trilex zusätzlich in Langebrück und Dresden-Industriegelände. Zudem wird montags bis freitags mehrmals täglich ein zusätzlicher Express-Bus eingesetzt, der ab Kamenz mit Halt in Bischheim-Gersdorf, Pulsnitz sowie Pulsnitz-Süd über die Autobahn direkt bis Dresden-Neustadt fährt.

Auf der RB 71 fahren die Busse zwischen Pirna und Neustadt im Stundentakt. Wie sonst die Züge, fahren die meisten Busse von dort weiter nach Sebnitz. Im Müglitztal (RB 72) fahren die Busse ebenfalls im Stundentakt. Um ausreichend Platz für die Schüler anzubieten, fahren teilweise mehrere Busse hintereinander her.

„Mit Beginn des Schuljahres werden 16 Busse und über 30 Fahrer den Ersatzverkehr sicherstellen“, betont Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Neben den lokalen Unternehmen Regiobus Bautzen, dem Regionalverkehr Sächsische Schweiz – Osterzgebirge und Müller-Bus-Reisen kommen zusätzlich Busse der Verkehrsbetriebe Vetter aus Sachsen-Anhalt zum Einsatz.“ Sollte es zu einer raschen und vollständigen Betriebsaufnahme der SBS kommen, fahren Busse und Bahnen einige Tage parallel. Angesichts der Unwägbarkeiten der kurzfristigen Betriebsaufnahme stehen damit in jedem Fall ausreichend Kapazitäten zur Verfügung.

Informationen zu Tarif und Fahrplan gibt es im Internet unter www.vvo-online.de und telefonisch an der InfoHotline 0351/ 852 65 55.

Dresden

Radsportveranstaltung am Sonntag erfordert zahlreiche Umleitungen (Meldung vom: 09.08.2019)

Am Sonntag, dem 11. August 2019, sorgt eine Radsportveranstaltung im Dresdner Zentrum von 8:15 Uhr bis 16:30 Uhr für Einschränkungen im Straßenbahn- und Buslinienverkehr. Die Anschlusstreffen am Postplatz 8:45, 9:15 und 9:45 Uhr entfallen. Auf den Linien 3, 4, 6, 12, 41 und 62 bieten die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) bereits ab 8:30 Uhr einen 15-Minuten-Takt an. An den „Schleusungsstellen“ Bahnhof Mitte, Karcherallee, Blasewitzer Straße, Sachsenplatz, Comeniusplatz und Fetscherplatz kann es für die Linien 1, 2, 4, 6, 7 und 41 zu kurzen Aufenthalten kommen.

Folgende geplante Umleitungen ergeben sich aus der Radsportveranstaltung:

Linie 1
Verkehrt zwischen Freiberger Straße und Grunaer Straße über Hauptbahnhof und Pirnaischer Platz

Linie 4
Fährt zwischen Marienbrücke und Postplatz über Bahnhof Mitte und Schweriner Straße

Linie 6
Wird zwischen Bahnhof Neustadt und Webergasse über Neustädter Markt, Carolabrücke und Pirnaischer Platz umgeleitet

Linie 10
Verkürzte Linienführung zwischen Messe Dresden und Bahnhof Mitte (weiter als „12“ nach Leutewitz)

Linie 12
Verkürzte Linienführung zwischen Leutewitz und Bahnhof Mitte (weiter als „10“ zur Messe Dresden)

Linie 13
Umleitung zwischen Lennéplatz und Liststraße über Hauptbahnhof, Pirnaischer Platz, Carolabrücke, Albertplatz und Bahnhof Neustadt

Linie 48
Verkehrt zwischen Bahnhof Neustadt und Walpurgisstraße über Neustädter Markt, Carolaplatz und Pirnaischer Platz

Linie 62
Verkürzte Linienführung zwischen Dölzschen und Haltestelle Neubertstraße (Johannstadt)

Linie 63
Umleitung Richtung Löbtau zwischen Mansfelder Straße und Tiergartenstraße über Comeniusstraße, Zwinglistraße und Winterbergstraße

Linie 64
Geteilte Linienführung zwischen Reick und Johannstadt sowie zwischen Waldschlößchen und Kaditz

Linie 75
Geteilte Linienführung zwischen Goppeln und Lennéplatz sowie zwischen Niederwartha/Cossebaude und Bahnhof Mitte

Dresden

Gleisreparatur Fritz-Löffler-Straße (Meldung vom: 08.08.2019)

Aufgrund von Gleisbauarbeiten entlang der Fritz-Löffler-Straße sowie an der Münchner Straße werden die Straßenbahnlinien 3 und 41 von Montag, dem 12. August 2019, 3:40 Uhr bis Freitag, den 16. August 2019, 3:30 Uhr umgeleitet. Die Linie 3 fährt vom Wilden Mann planmäßig bis Hauptbahnhof Nord und dann weiter als Linie 41 über Lennéplatz und Sachsenallee nach Bühlau. Die Linie 41 startet in Bühlau und verkehrt bis Hauptbahnhof Nord. Von dort geht es als „3“ weiter zum Wilden Mann. Für die Linie 3 fahren Busse als Ersatzverkehr EV3 von der Walpurgisstraße über Hauptbahnhof Nord und Plauen nach Coschütz. Zwischen Walpurgisstraße, Hauptbahnhof Nord und Südvorstadt sind Busse als „EV8“ unterwegs.

Grund der Sperrung sind mehrere Reparaturen an den Straßenbahnschienen. Auf der Fritz-Löffler-Straße werden in Höhe Reichenbachstraße rund 30 Meter verschlissene Gleise getauscht. Ebenso beheben die Fachleute an der Straßenbahnüberfahrt Fritz-Löffler-Straße Ecke Münchner Straße. Dort kann es auch zu Behinderungen des Autoverkehrs kommen. An der Ausfahrt der Gleisschleife Plauen auf der oberen Münchner Straße erfolgt parallel eine dritte Reparatur. Dort hatte sich der Zustand durch die häufigen Überfahrten so verschlechtert, dass die Bahnen den Abschnitt nur noch mit Schrittgeschwindigkeit passieren durften. Das wird jetzt korrigiert.

Verkehrsverbund Oberelbe (VVO)

Änderungen bei den Tarifen ab 1. August 2019 (Meldung vom: 23.07.2019)

Zum 1. August 2019 treten beim VVO einige Änderungen bei den Tarifen und bei der Kundengarantie des VVO in Kraft.

Das Azubiticket und das SchülerFreizeitTicket

Ab 1. August können Schüler und Azubis die neuen, dank finanzieller Unterstützung des Freistaats eingeführten, Ticketangebote nutzen. Das AzubiTicket Sachsen ermöglicht Mobilität ab 48 Euro pro Monat, das SchülerFreizeitTicket bringt die jungen Fahrgäste für 10 Euro je Monat verbundweit zu ihren Freizeit-Zielen. Beide Tickets sind im Abo für mindestens 12 Monate erhältlich, personengebunden und gelten nur in Verbindung mit einer gültigen Kundenkarte. Informationen zu den neuen Angeboten haben die sächsischen Verkehrsverbünde unter www.deine-jugendtickets.de zusammengefasst.

Übergangstarif Riesa - Oschatz

Für Pendler zwischen Riesa und Oschatz führen der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) und der VVO zum 1. August den neuen Übergangstarif RiO ein. Fahrgäste können dann mit nur einem Ticket die Busse der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) in der Tarifzone Riesa, den Regionalexpress RE 50 zwischen Nünchritz, Glaubitz, Riesa und Oschatz, die Regionalbahn RB 45 zwischen Stauchitz und Zeithain sowie die Döllnitzbahn und die Busse in der MDV-Tarifzone 127 nutzen. Angeboten wird der Übergangstarif für Einzelfahrten, Wochen- und Monatskarten sowie Monatsabos bei den beteiligten Verkehrsunternehmen.

Kulanzregelungen

„Geht etwas schief, machen wir es wieder gut“ ist das Motto der VVO-Kundengarantien, die schrittweise auf den Bahnstrecken im VVO eingeführt werden. Die Unternehmen stehen unter anderem mit Entschädigungstickets für selbst verursachte Verspätungen gerade. „Leider haben wir in den vergangenen Monaten feststellen müssen, dass sich einige Mitbürger Entschädigungen erschleichen, da sie nicht im Zug gesessen haben oder ungültige Tickets vorgelegt haben“, erklärt Martin Haase. „Daher führen wir zum 1. August Obergrenzen ein und prüfen insbesondere digitale Tickets noch stärker als bisher.“ Zukünftig ist die Zahl der möglichen Entschädigungstickets auf zwei pro Tag und zehn pro Monat begrenzt. „Damit schränken wir den Missbrauch ein, aber die große Mehrzahl der ehrlichen Nutzer wird davon nicht betroffen sein“, so Martin Haase weiter. „Sonst zahlen eines Tages die ehrlichen Fahrgäste durch steigende Fahrpreise die Tickets für die Betrüger und das kann ja nicht unser Ziel sein.“

Beitritt zur Schlichtungsstelle

Ergänzend zu den Kundengarantien treten zum 1. August alle Verkehrsunternehmen im VVO der Schlichtungsstelle für den Öffentlichen Personenverkehr (söp) bei. Die söp ist von der Bundesregierung als Verbraucherschlichtungsstelle nach dem Verbraucher-streitbeilegungsgesetz anerkannt und bei der EU notifiziert. Bekommen Fahrgäste zukünftig bei Beschwerden keine beziehungsweise keine zufriedenstellende Antwort, können sie sich an die söp wenden und ihre Rechte geltend machen. Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben ist für die Fahrgäste das Schlichtungsverfahren kostenfrei. Es fallen weder Bearbeitungsgebühren oder Erfolgshonorare an, noch müssen Rechtsanwälte und Gerichte bemüht werden.

Informationen zu Tarif und Fahrplan gibt es im Internet unter www.vvo-online.de, telefonisch an der InfoHotline 0351/852 65 55 und persönlich in der VVO-Mobilitätszentrale sowie bei allen 13 Verkehrsunternehmen im Verbund.

Dresden

Stadtbahntrasse Oskarstraße ging am 6. Juli in Betrieb // Neuer Umsteigepunkt für Straßenbahnlinien 9 und 13 am S-Bahnhof Strehlen (Meldung vom: 09.07.2019)

Die neue Dresdner Stadtbahntrasse vom Wasaplatz über Oskarstraße und Tiergartenstraße ging am Sonnabend, 6. Juli 2019, früh um 3.30 Uhr in Betrieb. Seit dem fahren die Straßenbahnlinien 9 und 13 wieder durchgängig zwischen Prohlis und Mickten beziehungsweise Kaditz. Gleichzeitig kehrten die Buslinien 61, 63, 75 und 85 auf ihre Standardstrecke zurück.



„Dresden zählt zu den wachstumsstärksten Regionen der Bundesrepublik. Eine tragende Säule des Wirtschaftswachstums sind die ansässigen Hochschulen und Forschungsinstitute. Das gute Fachkräfteangebot, vielfältige kulturelle Angebote und die guten Lebensbedingungen sorgen für eine hohe Anziehungskraft bei Studenten, Wissenschaftlern und Unternehmern. Steigende Einwohner- und Touristenzahlen und weitere Unternehmensansiedlungen verlangen adäquate umweltfreundliche Mobilitätsangebote“, beschreibt Oberbürgermeister Dirk Hilbert die Herausforderungen. „Das Ziel des Stadtbahnprogrammes 2020 ist es, bestehende Lücken im Straßenbahnnetz zu schließen, die Vernetzung von Wohngebieten und Universitätscampus sowie der verschiedenen Hochschul- und Forschungsstandorte untereinander zu verbessern. Eine gute OPNV-Erschließung ermöglicht ein stadtverträgliches Wachstum und trägt zur Stärkung und Zukunftssicherung des Standortes Dresden bei“, so Dirk Hilbert weiter.


„Ich freue mich, dass wir heute das erste Teilprojekt eines komplexen Gesamtvorhabens abschließen können, welches den ÖPNV im gesamten Dresdner Südraum attraktiver machen und damit einen zusätzlichen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität leisten wird. Für diesen ersten Abschnitt erhält die DVB Fördergelder in Höhe von insgesamt rund 8 Millionen Euro, davon 5,2 Millionen Euro vom Freistaat Sachsen“, so Stefan Brangs, Staatssekretär im sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. „Jetzt liegt es an der Landeshauptstadt, die Planungen für die weiteren Bauabschnitte zu forcieren. Ich darf Ihnen versprechen, dass der Freistaat die Stadt Dresden und die DVB AG bei dieser Aufgabe weiterhin mit ganzer Kraft unterstützen wird.“







„Der Abschnitt Oskarstraße/Tiergartenstraße ist ein wichtiger Bestandteil des Programms ‚Stadtbahn Dresden 2020‘“, erläutert der Dresdner Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain. „Hier in Strehlen entstand ein attraktiver Verknüpfungspunkt. Der Umbau der Verkehrsanlagen am Wasaplatz, bei dem auch neue Radwege angelegt wurden, verbessert die Verkehrssituation erheblich und wertet das Umfeld städtebaulich auf. Jetzt muss der Bau der Stadtbahntrasse zwischen Löbtau und Strehlen zügig weitergehen“, so Schmidt-Lamontain.



Kurze Wege am Bahnhof Strehlen
Rund 30 000 Fahrgäste passieren den Wasaplatz täglich per Bahn und Bus. Mehr als 3 000 von ihnen steigen dort um. „Bisher mussten die Umsteiger am Wasaplatz lange Wege über die Kreuzung zurücklegen. Mit der neuen Streckenführung verschiebt sich der Umsteigepunkt zum S-Bahnhof Strehlen. Dort kann zwischen Bus, Stadtbahn und jetzt auch S-Bahn barrierefrei und komfortabel umgestiegen werden“, freut sich der Finanz- und Technikvorstand der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) Andreas Hemmersbach.




Sonderfahrt zur Eröffnung



Sonderfahrt zur Eröffnung


Neue Linienführung
Die neue Strecke der Linien 9 und 13 führt vom Wasaplatz jetzt durch die Oskarstraße zum Bahnhof Strehlen und weiter über Tiergartenstraße zur Haltestelle „Querallee“. Dort bindet die neue Gleisverbindung an die bisherige Stammstrecke Richtung Zoo und Lennéplatz an. Die Haltestellen am Wasaplatz, am S-Bahnhof Strehlen und stadteinwärts auch an der Querallee entstanden neu und barrierefrei. Lediglich die Bushaltestellen am westlichen Wasaplatz warten noch auf ihren Umbau. Das wird im Zuge der weiteren Stadtbahnführung über Caspar-David-Friedrich-Straße und Zellescher Weg erfolgen. Die bisherige Straßenbahnhaltestelle „Julius-Otto-Straße“ wurde ab 6. Juli aufgelassen.

Gleisbett hält 60 Jahre
Zwischen Wasaplatz und Tiergartenstraße wurden insgesamt rund 1 100 Meter Doppelgleis sowie 116 Meter Einfachgleis für die Straßenbahn verlegt. Als Bauform kam die so genannte feste Fahrbahn zum Einsatz. Dabei werden die Schienen vibrationsgedämmt auf einem Betonuntergrund befestigt. Diese Variante hat sich als leise und lange haltbar bewährt. Während abgefahrene Schienen später mit wenig Aufwand gewechselt werden können, bleibt der Untergrund bis zu 60 Jahre stabil. Im kommenden Jahr baut die Stadt Dresden alle alten Gleise auf der Wasa- und Franz-Liszt-Straße aus und erneuert in diesem Bereich Fahrbahnen und Gehwege.


Andreas Hemmersbach (Vorstand für Finanzen und Technik Dresdner Verkehrsbetriebe AG) 6.v.l.;
Dirk Hilbert (Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden) 7.v.l.;
Stefan Brangs (Staatssekretär (SPD) im Sächsischen Wirtschaftsministerium) 8.v.l.;
Burkhard Ehlen (Geschäftsführer Verkehrsverbund Oberelbe) 9.v.l.
Lars Seiffert (Vorstand für Betrieb und Personal Dresdner Verkehrsbetriebe AG) 10.v.l.
Stefan Naue (Leiter Produktmanagement Sachsen DB Regio AG) 11.v.l.
...sowie weitere Gäste





Sonderfahrten zur Streckeneröffnung
Bereits am Freitag, 5. Juli 2019, also einen Tag vor der offiziellen Inbetriebnahme, boten die Verkehrsbetriebe kostenlose Sonderfahrten über die neue Trasse an. „Wir wollten uns damit bei den Fahrgästen und Anwohnern für die vielfach aufgebrachte Geduld bedanken, die angesichts dieser langen Baustelle nötig war“, erläutert DVB-Vorstand für Betrieb und Personal Lars Seiffert die Idee. „Deshalb hatten wir alle Interessierten am 5. Juli von 13 Uhr bis 18 Uhr eingeladen, gemeinsam mit uns die neue Strecke zu erkunden. Am Bahnhof Strehlen wartete dann eine kleine Überraschung auf unsere Kunden.“ Die Sonderwagen verkehrten alle 15 Minuten zwischen Straßenbahnhof Reick und der Gleisschleife Wallstraße. Im Einsatz waren moderne Stadtbahnen im Wechsel mit Museumsfahrzeugen.

Teilprojekt „Stadtbahn Dresden 2020“
Die Baustelle zwischen Wasaplatz und Querallee ist Bestandteil des vom Stadtrat beschlossenen Projektes „Stadtbahn Dresden 2020“. Begonnen wurde am 1. März 2017 mit dem Abschnitt zuerst auf der Oskarstraße. Aufgrund eines Verfahrensfehlers der Genehmigungsbehörde des Freistaates Sachsen stellte das Sächsische Oberverwaltungsgericht die aufschiebende Wirkung einer Klage fest. Für die bereits begonnene Baustelle der Landeshauptstadt Dresden und der DVB bedeutete das einen mehr als 14-monatigen Baustopp und zusätzliche Kosten, bevor am 6. Juli 2018 weitergebaut werden durfte. Auf den Tag genau ein Jahr später war die neue Trasse fertig. Bis September 2019 folgen noch Restarbeiten zur Komplettierung der Haltestellen und Gestaltung am Wasaplatz. Zur Pflanzzeit im Herbst werden auch die geplanten Bäume und Sträucher gesetzt. Ursprünglich hatten die DVB für das Bauprojekt Kosten in Höhe von 16,7 Millionen Euro geplant. Durch die Unterbrechung ändern sich sowohl Bauablauf als auch Bauzeitraum erheblich. Aktuell gehen die DVB-Verantwortlichen von rund 24 Millionen Euro und einer Förderung von knapp 60 Prozent der Gesamtsumme durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie den Freistaat Sachsen aus. Dazu kommen die aktuellen Baukosten der Landeshauptstadt Dresden, der DREWAG und der Stadtentwässerung mit rund 5,8 Millionen Euro. In den Gesamtkosten von knapp 30 Millionen Euro sind die 1,7 Millionen Euro für die Sanierung der Wasa- und Franz-Liszt-Straße bereits enthalten.

Chemnitz/Leipzig

VMS bekommt weiteren Zug für die Linie RE6 (Meldung vom: 09.07.2019)

Ein weiterer Dieselzug kommt ab Dezember auf der Strecke Chemnitz - Leipzig (RE6) zum Einsatz. Er besteht aus zwei gekoppelten Triebfahrzeugen LINT 41. Sie verfügen zusammen über 258 Sitzplätze, sind durchgehend klimatisiert und barrierefrei.

Zurzeit kommen diese modernen Dieseltriebwagen bereits sporadisch auf der Strecke zum Einsatz – als Ersatz für defekte oder in Wartung befindliche Technik der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB).

Die beiden LINT 41 bilden die vom VMS bereits länger geforderte dauerhafte zusätzliche 5. Zuggarnitur für RE6 und kommen dann zum Einsatz, falls die bislang eingesetzte Technik (Dieselloks ER 20) wieder ausfällt. Nach den Lokausfällen im Juni wird das Angebot auf der Strecke damit normalisiert.
Der Zug wird ab Dezember 2019 dauerhaft zur Verfügung stehen.


LINT 41 werden auch von Abellio Mitteldeutschland eingesetzt.


Dresden

Straßenbahnlinien 4, 10 und 12 werden umgeleitet//Gleisbauarbeiten auf der Canalettostraße (Meldung vom: 04.07.2019)

Wegen umfangreicher Bauarbeiten auf der Canalettostraße werden die Straßenbahnlinien 4, 10 und 12 umgeleitet. Gemeinsam mit dem Straßen- und Tiefbauamt der Landeshauptstadt Dresden, der DREWAG und der Stadtentwässerung Dresden werden auf der Canalettostraße und Nicolaistraße auch die Straßenbahngleise, Fahrleitungen sowie Teile der Fahrbahnen, Gehwege und Versorgungsleitungen erneuert. Gleichzeitig bauen die Dresdner Verkehrsbetriebe AG die Haltestelle „Krankenhaus St.-Joseph-Stift“ barrierefrei aus.

Von Montag, dem 8. Juli 2019, 4:00 Uhr fahren die Straßenbahnlinien 4 und 10 zwischen den Haltestellen Mosenstraße und Straßburger Platz Umleitung in beiden Richtungen über Fetscherplatz und Comeniusplatz.

Die Linie 12 fährt ab diesem Zeitpunkt ebenfalls mit Umleitung über den Comeniusplatz.

Ein Anliegerbus EV10 verkehrt Montag bis Freitag, 5:00 bis 21:00 Uhr, samstags 8:00 bis 21:00 Uhr und sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr vom Fetscherplatz über den Comeniusplatz und dem Straßburger Platz zum Krankenhaus St. Joseph-Stift und weiter zum Fetscherplatz. Alle Abfahrten am Fetscherplatz erfolgen an der Haltestelle im Zuge der Fetscherstraße. Die Haltestelle Krankenhaus St. Joseph-Stift wird in die Striesener Straße an den Durchgang zur Wintergartenstraße verlegt.

Die Bauarbeiten dauern bis voraussichtlich Oktober 2019.

Dresden

Ausbau der Bautzner Straße beginnt am 6. Juli// Linien 8 und 11 werden durch Baulinien 48 und 41 ersetzt (Meldung vom: 03.07.2019)

Am Samstag, dem 6. Juli 2019, beginnen die Dresdner Verkehrsbetriebe gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden und der DREWAG Stadtwerke GmbH mit dem Ausbau der Bautzner Straße zwischen Glacisstraße und Hoyerswerdaer Straße. Die Schienen sind hier so verschlissen, dass sie dringend ausgetauscht werden müssen. Gleichzeitig wird die 200 Meter lange Gleistrasse für den Einsatz der neuen, breiteren Stadtbahnwagen vorbereitet. Zur Befestigung dienen 519 Betonschwellen, die als feste Fahrbahn mit Beton vergossen werden. An der Haltestelle Albertplatz reparieren die Bauleute weitere 70 Meter Schienenunterbau. Die neuen Oberleitungen können an den vorhandenen Masten aufgehängt werden.



Bei dem grundhaften Ausbau erneuern die Bauleute auch die Fahrbahnen, Gehwege, Radwege und unterirdischen Versorgungsleitungen. In Richtung Hoyerswerdaer Straße entsteht ein breiterer, kombinierter Geh- und Radweg. In der Gegenrichtung wird ein Radweg auf der Fahrbahn eingeordnet. Eine neue Lichtsignalanlage sichert künftig die Radquerung der Bautzner Straße an der Alaunstraße ab. Mit diesen Maßnahmen soll der unfallträchtige Abschnitt für den Radverkehr sicherer gestaltet werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,9 Millionen Euro, daran beteiligt sich der Freistaat Sachsen mit einer Förderung in Höhe von 700.000 Euro.

Die Baustelle ist für den weiteren Betrieb der Straßenbahn dringend notwendig. Die Gleise stammen teilweise noch aus dem Jahr 1979 und sind aufgrund der intensiven Nutzung längst am Ende ihrer Lebensdauer. Aktuell dürfen die Bahnen diesen Abschnitt der Bautzner Straße aus Sicherheitsgründen nur noch mit Schrittgeschwindigkeit befahren. Das bremst die Fahrgäste ebenso aus wie in gleicher Richtung fahrende Autos. Wegen der hohen Verkehrsbelegung der Bautzner Straße entschieden sich die Bauherren, die verkehrsarme Sommerferienzeit für die nötigen Sperrungen zu nutzen.



Änderungen im Straßenbahnverkehr

Die Linien 6, 8 und 11 fahren vom 6. Juli 2019 ab 4:15 Uhr bis 1. September 2019 früh 3:30 Uhr auf einer veränderten Strecke.

Die Linie 6 wird zwischen Hoyerswerdaer Straße und Bahnhof Neustadt über Görlitzer Straße, Bischofsweg, Fritz-Reuter-Straße und Großenhainer Straße umgeleitet.

Die Linien 8 und 11 fahren nicht und werden stattdessen durch die Baulinien 48 und 41 ersetzt. Die Linie 8 ist zwar vom eigentlichen Baugeschehen nicht betroffen, übernimmt jedoch als Linie 48 von Hellerau kommend ab Albertplatz den Linienweg der „11“ nach Zschertnitz.

Die Linie 41 fährt von Bühlau bis zur Bautzner Straße, biegt links in die Hoyerswerdaer Straße ab und fährt dann weiter über Albertbrücke, Straßburger Platz und Hauptbahnhof nach Südvorstadt, dem eigentlichen Endpunkt der „8“.

Zwischen den Stationen „Bautzner/Rothenburger Straße“ und „Albertplatz“ ist kein Ersatzverkehr möglich. Fußgänger können die Baustelle passieren. Durch die Streckenführung mit den getauschten Endpunkten erreichen Fahrgäste beider 40er-Baulinien den Hauptbahnhof auf direktem Weg.



Kleine Bautzner Straße wird zur Umleitungsstrecke

Vom 24. Juni und bis 5. Juli 2019 wird die nördliche Nebenfahrbahn, die so genannte kleine Bautzner Straße, als Umleitungsstrecke für den Autoverkehr vorbereitet und ist deshalb gesperrt. Hier kommt es für Anwohner und Verkehrsteilnehmer bereits zu Einschränkungen. Die Straßenbahnen fahren noch wie gewohnt und werden ab dem 6. Juli umgeleitet.

Vom 6. Juli bis 31. August 2019 ist die Bautzner Straße halbseitig gesperrt. Der Individualverkehr wird in Richtung Bühlau über die Glacis-, Melanchthon- und Weintraubenstraße umgeleitet. In Richtung Albertplatz fließt der Verkehr entlang der Baustelle über die „kleine Bautzner Straße“. Vom 1. September bis 19. Oktober 2019 wird der Verkehr wieder in beiden Richtungen über die Bautzner Straße geführt. Dann ist die nördliche Nebenfahrbahn jedoch wieder gesperrt und erhält im letzten Bauabschnitt ihre endgültige Form.

Informationen und Fragen

Weitere Informationen finden Fahrgäste unter www.dvb.de und an den betreffenden Haltestellen. Der Kundenservice der DVB steht unter Telefon 0351 857-1011 und per E-Mail unter service@dvbag.de zur Verfügung.

Erfurt

Baumaßnahme Andreasstraße – Veränderte Linienführung und Schienenersatzverkehr (Meldung vom: 01.07.2019)

Während der Sommerferien, vom 8.Juli bis 16.August.2019, werden die Gleise in der Andreasstraße erneuert. Grund für die Bauarbeiten sind Massive Schäden an den Gleisen, dazu wird auch die Haltestelle Webergasse/Andreaskirche in Richtung Anger barrierefrei ausgebaut. Die Stadtbahnlinien 3 und 6 werden während der Bauarbeiten nicht durch die Andreasstraße fahren. Auf diesen Streckenabschnitt wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, dieser Verkehrt zwischen Domplatz Nord und Klinikum.Wegen der Vollsperrung der Andreasstraße fährt der SEV und Buslinie 90 über Gutenbergstraße und Lauentor.

In der Zeit der Bauarbeiten verkehren die Stadtbahnlinien wie folgt:
Linie 1 Europaplatz – Rieth – Anger – Thüringenhalle
Linie 2 Ringelberg – Anger – P+R-Platz Messe
Linie 3 Domplatz – Anger – Urbicher Kreuz
Linie 4 Bindersleben – Anger – Wiesenhügel
Linie 5 Zoopark – Anger – Hauptbahnhof – Steigerstraße
Linie 6 Rieth – Klinikum
Linie 8 Europaplatz – Klinikum
SEV: Klinikum (Übergang Stadtbahnlinie 6 und 8) - Domplatz Nord (Übergang Linie 3 und 4)

Ein Fahrplanheft für die Stadtbahnlinien und den SEV erhalten Sie ab dem 1.Juli.2019 im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger, oder unter www.evag-erfurt.de oder in der EVAG-App.

Dresden

Elbhangfest: Fähren und Bergbahnen länger im Einsatz (Meldung vom: 25.06.2019)

Während des Elbhangfestes vom 28. bis 30. Juni 2019 sind die Elbfähren und Bergbahnen länger als sonst im Einsatz. Je nach Bedarf kommen an den Fährstellen Laubegast-Niederpoyritz und Kleinzschachwitz-Pillnitz zwei Fährboote zum Einsatz. In Pillnitz können Festbesucher von Freitag bis Montag 5:30 Uhr durchgängig übersetzen. In Niederpoyritz wird die Einsatzzeit der Fährstelle am Freitag und Samstag bis 2:00 Uhr sowie am Sonntag bis Mitternacht verlängert. Die Standseilbahn verkehrt am Freitag und Sonnabend verlängert bis 0:30 Uhr, die Schwebebahn ist am Freitag und Samstag bis 23:30 Uhr unterwegs.



Die Buslinie 63 kann von Freitagabend 20:30 Uhr bis Sonntagabend 23:00 Uhr nicht durch das Festgelände entlang der Elbe fahren. Deshalb muss die Linienführung geteilt werden. Von Löbtau kommend verkehrt die „63“ planmäßig bis zum Schillerplatz. Außerdem gibt es eine zweite Verbindung zwischen der Haltestelle „Gustavheim“ und Pillnitz. Die Buslinie 88 verkehrt am Samstag und Sonntag nicht bis zur Fährstelle, sondern nur bis zur Gleisschleife Kleinzschachwitz.


Zu beachten ist, dass das Eintrittsband nicht als Fahrtberechtigung für die Bahnen, Busse und Fähren gilt. Deshalb können auf den Linien 6, 10, 12, 61, 63 und 65 keine zusätzlichen Fahrten angeboten werden.

Die veränderten Pläne und Fahrstrecken hängen an den betreffenden Haltestellen aus. Weitere Informationen sind in allen DVB-Servicepunkten, unter der Telefonnummer +49 351 857 10 11 sowie im Internet unter www.dvb.de erhältlich.

Sachsen

Neues Azubiticket und Schüler-Freizeit-Ticket (Meldung vom: 20.06.2019)

Ab 1. August 2019 wird es in Sachsen ein neues Azubiticket geben.

Es ist als Abo für 12 Monate erhältlich und kostet für einen Verbund 48,00 €, jeder weitere Verbund kostet 5,00 € zusätzlich. Das ganze Land Sachsen und im MDV-Verbundraum kostet es somit 68,00 € und ist in allen öffentlichen Verkehrsmitteln gültig.

Der Freistaat Sachsen bezuschusst das Angebot mit ca. 14 Millionen € pro Jahr.

Das SchülerFreizeitTicket wird zum Schuljahresbeginn 2019/2020 zu einem
Abgabepreis von 10,00 € im Monat im Abonnement und jeweils verbundweit
gültig eingeführt. Das Ticket gilt ganzjährig in der Schulzeit (Mo – Fr) ab
14:00 Uhr, am Wochenende und in den sächsischen Schulferien ganztags.
Dafür stellt der Freistaat Sachsen den Zweckverbänden für die Jahre 2019
und 2020 insgesamt rund 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Darüber hinaus
streben der Freistaat und die ÖPNV-Zweckverbände in allen sächsischen
Nahverkehrsräumen an, bis zum Schuljahresbeginn 2020/21 ein ganztägig
und ganzjährig gültiges Bildungsticket für alle Schülerinnen und Schüler an
allgemeinbildenden Schulen einzuführen.

Im Zuge der Produkteinführung des AzubiTickets Sachsen haben die
Verkehrsverbünde in Sachsen eine gemeinsame Internetseite für alle drei
gemeinsamen Ticketangebote für junge Leute erstellt. Unter www.deinejugendtickets.
de finden Schüler, Auszubildende und Eltern alle Informationen
rund um das AzubiTicket Sachsen, das SchülerFreizeitTicket sowie das
FerienTicket.

Erfurt

Sperrung Hauptbahnhof wegen Bauarbeiten (Meldung vom: 17.06.2019)

Der Bahnknoten Erfurt wird vom 22.Juni (0 Uhr) bis zum 23. Juni (11 Uhr) gesperrt, um letzte Komplettierungen vorzunehmen und Software für die neue Stellwerkstechnik zu installieren.

Die Deutsche Bahn, Abellio, Erfurter Bahn und Süd-Thüringen-Bahn haben ein umfassendes Ersatzverkehrskonzept vorbereitet. Bereits im Vorfeld sind alle Fahrplanänderungen im elektronischen Fahrplan eingearbeitet worden und sind bei Online-Reiseauskünften (Internet, DB Navigator), im Reisezentrum oder an den Fahrkartenautomaten abrufbar.

Fernverkehr:
Die ICE der Linie 11 Berlin–Leipzig–Erfurt–Frankfurt (M)–München werden mit einer Reisezeitverlängerung bis zu 95 Minuten über Kassel–Eichenberg–Sangerhausen–Halle (mit zusätzlichem Halt in Kassel Wilhelmshöhe) umgeleitet und halten nicht in Bad Hersfeld, Eisenach, Gotha, Erfurt, Weimar und Naumburg. Die ICE fahren in Hamburg/Berlin bis zu 80 Minuten früher ab.

Die ICE der Linie 15 Berlin–Halle–Erfurt–Frankfurt (M) werden mit einer Reisezeitverlängerung bis zu 30 Minuten über Göttingen–Oebisfelde (mit zusätzlichem Halt in Berlin-Spandau und Kassel-Wilhelmshöhe) umgeleitet und halten nicht in Berlin Gesundbrunnen, Berlin Südkreuz, Halle und Erfurt. Die ICE fahren in Berlin ca. 30 Minuten früher ab.

Die ICE der Linie 18 Hamburg–Berlin–Halle–Erfurt–Nürnberg–München werden mit einer Reisezeitverlängerung bis zu 60 Minuten über die Saalebahn (mit zusätzlichem Halt in Naumburg und teilweise in Saalfeld (Saale)) umgeleitet und halten nicht in Erfurt. Die ICE fahren in Hamburg/Berlin teilweise auch in München ca. 60 Minuten früher ab.

Die ICE der Linie 28 Hamburg–Berlin–Leipzig–Erfurt–Nürnberg–München werden mit einer Reisezeitverlängerung bis zu 60 Minuten über die Saalebahn (mit zusätzlichem Halt in Naumburg und teilweise in Saalfeld (Saale)) umgeleitet und halten nicht in Coburg und Erfurt. Die ICE fahren in Hamburg/Berlin und München ca. 60 Minuten früher ab.

Die ICE der Linie 29 Berlin–Halle–Erfurt–Nürnberg–München werden mit einer Reisezeitverlängerung bis zu 90 Minuten über die Saalebahn (mit zusätzlichem Halt in Naumburg) umgeleitet und halten nicht in Erfurt. Die ICE fahren in Berlin ca. 90 Minuten früher ab. Die ICE-Züge 92 und 93 Berlin–Nürnberg–Wien werden ebenfalls mit einer Reisezeitverlängerung bis zu 90 Minuten über die Saalebahn (mit zusätzlichem Halt in Naumburg) umgeleitet und halten nicht in Coburg und Erfurt. Der ICE der Linie 93 fährt in Berlin ca. 60 Minuten früher ab.

Die ICE der Linie 50 Dresden–Leipzig–Erfurt–Wiesbaden werden überwiegend mit einer Reisezeitverlängerung bis zu 70 Minuten über Kassel–Eichenberg–Sangerhausen (mit zusätzlichem Halt in Kassel Wilhelmshöhe) umgeleitet. Die ICE beginnen und enden in Leipzig und halten nicht in Bad Hersfeld, Eisenach, Gotha, Erfurt, Riesa und Dresden. Die ICE fahren in Leipzig ca. 80 Minuten früher ab.

Die IC-Züge der Linie 50 (MDV) Köln–Düsseldorf–Kassel–Erfurt–Weimar–Gera verkehren nicht zwischen Gotha und Weimar. Zwischen Gera und Weimar erhalten die Züge Ersatzzugnummern und fahren in der Regellage.
Ersatzverkehr für Fernverkehrszüge: Zwischen Fulda und Gotha verkehrt ein Pendelzug. Auf dem Streckenabschnitt Gotha–Erfurt Hbf–Weimar wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

DB Regio:
Die Züge der Linie RE 1 Göttingen–Glauchau werden auf den Abschnitten Erfurt Hbf–Weimar (SEV-Linie D) und Erfurt Hbf–Neudietendorf (SEV-Linie C) durch Busse ersetzt.

Die Züge der Linien RE 2 Erfurt–Kassel, RE 55/56 Erfurt–Nordhausen und RB 52 Erfurt–Leinefelde werden zwischen Erfurt Hbf und Erfurt Nord (SEV-Linie E) durch Busse ersetzt.

Die Züge der Linie RE 3 Erfurt–Altenburg/Greiz werden auf dem Abschnitt Erfurt Hbf–Weimar (SEV-Linie D) durch Busse ersetzt.

Die Züge der Linie RE 7 Erfurt–Würzburg werden auf dem Abschnitt Erfurt Hbf–Neudietendorf (SEV-Linie C) durch Busse ersetzt.

Abellio:
Die Abellio-Züge der Linien RE 16 Erfurt–Halle, RE 17 Erfurt–Naumburg und RB 20 Eisenach–Leipzig werden auf dem Abschnitt Neudietendorf– Weimar–Erfurt durch Busse ersetzt.

Die Abellio-Züge der Linien RE 10 Erfurt–Magdeburg und RB 59 Erfurt–Sangerhausen werden auf dem Abschnitt Erfurt Hbf–Erfurt Ost durch Busse ersetzt.

Erfurter Bahn:
Die Züge der Erfurter Bahn der Linien EB 23/EB 47 Erfurt–Arnstadt–Saalfeld werden auf dem Abschnitt Erfurt–Neudietendorf durch Busse ersetzt.

Die Züge der Erfurter Bahn der Linie EB 21 Erfurt–Weimar–Gera werden zwischen Erfurt und Weimar durch Busse ersetzt.

Süd-Thüringen-Bahn:
Die Züge der Süd-Thüringen-Bahn der Linien STB 44 Erfurt–Meiningen, STB 46 Erfurt–Ilmenau (–Bahnhof Rennsteig), STx 45 Erfurt–Ilmenau, STx 50 Erfurt–Zella-Mehlis–Meiningen werden zwischen Erfurt und Neudietendorf durch Busse ersetzt.

Längere Reisezeiten: Die Verkehrsunternehmen bitten die Reisenden bei ihrer Reiseplanung die umfassenden Änderungen sowie geänderte Abfahrtsorte der Busse zu berücksichtigen und ggf. frühere Verbindungen zu nutzen, um Anschlusszüge zu erreichen.

Mitnahme von Fahrrädern, Kinderwagen und mobilitätseingeschränkten Reisenden: Die Mitnahme von Fahrrädern und Kinderwagen sowie die Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen sind im Ersatzverkehr nur eingeschränkt möglich.




Informationsmöglichkeiten: Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Service-Nummer der Deutsche Bahn: 0180 6 99 66 33* sowie im MDR auf Texttafeln 737/739 und im Internet unter www.bahn.de, www.deutschebahn.com/bauinfos, www.erfurter-bahn.de, www.sued-thueringen-bahn.de und www.abellio-mitteldeutschland.de.


* 20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarife bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf.

Halle

Fahrplanänderungen in Halle (Meldung vom: 17.06.2019)

Wegen Oberleitungsarbeiten im Hauptbahnhof von Halle kommt es vom 19. Juni 2019, ca. 22:00 Uhr, bis zum 22. Juni 2019, ca. 4:00 Uhr, zu Einschränkungen im Eisenbahnverkehr.

Fernverkehr:
Die ICE der Linie 15 Berlin–Halle–Erfurt–Frankfurt (M), Linie 18 Hamburg–Berlin–Halle–Erfurt–Nürnberg–München und Linie 29 Berlin–Halle–Erfurt–Nürnberg–München werden über Halle (Saale) Güterbahnhof umgeleitet und halten nicht in Halle (Saale) Hauptbahnhof.
Alternative Reisemöglichkeiten von und nach Halle (Saale) bestehen mit umsteigen in Bitterfeld, Erfurt und Leipzig.

Nahverkehr:
S-Bahn Mitteldeutschland/DB Regio:
Die S-Bahnen der Linien S 5/S 5x Halle–Leipzig/Halle Flughafen–Leipzig Hbf–Altenburg–Zwickau verspäten sich zwischen Kanena und Halle (Saale) Hbf um ca. 2 Minuten.

Die S-Bahnen der Linie S 7 Halle-Nietleben–Halle (Saale) Hbf fallen im Abschnitt Halle Südstadt und Halle (Saale) Hbf aus. Als Ersatz nutzen Reisende die innerstädtischen Verkehrsmittel der Stadt Halle (Saale) und den Schienenersatzverkehr mit Großraumtaxi. Alle DB-Fahrscheine sind hierfür in der Tarifzone Halle 201 gültig.

Die Züge der Linie RE 18 Halle-Jena-Göschwitz werden im Abschnitt Halle (Saale) Hbf–Merseburg durch Busse ersetzt.

Abellio:
Die Abellio-Züge der Linien RE 16 Erfurt–Halle (Saale) und RB 25 Saalfeld (Saale)–Halle (Saale) werden zwischen Merseburg und Halle (Saale) Hbf durch Busse ersetzt.

Die Abellio-Züge der Linien RE 9 Kassel–Halle (Saale), RE 19 Leinefelde–Halle (Saale) und RB 75 Nordhausen–Halle (Saale) werden zwischen Angersdorf und Halle (Saale) Hbf durch Busse ersetzt.

Längere Reisezeiten: Die Verkehrsunternehmen bitten die Reisenden bei ihrer Reiseplanung die umfassenden Änderungen sowie geänderte Abfahrtsorte der Busse zu berücksichtigen und ggf. frühere Verbindungen zu nutzen, um Anschlusszüge zu erreichen.

Mitnahme von Fahrrädern, Kinderwagen und mobilitätseingeschränkten Reisenden: Die Mitnahme von Fahrrädern und Kinderwagen sowie die Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen sind im Ersatzverkehr nur eingeschränkt möglich.

Informationsmöglichkeiten: Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Service-Nummer der Deutsche Bahn: 0180 6 99 66 33* sowie im MDR auf Texttafeln 737/739 und im Internet unter www.bahn.de, www.deutschebahn.com/bauinfos und www.abellio-mitteldeutschland.de.

* 20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarife bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf.

Dresden

Umleitung und mehr Straßenbahnen zur Bunten Republik Neustadt (Meldung vom: 12.06.2019)

Wegen der Veranstaltung Bunte Republik Neustadt (BRN) wird die Straßenbahnlinie 13 von Freitag, 14. Juni 2019, 15:00 Uhr bis Montag, 17. Juni 2019, 3:00 Uhr umgeleitet. Zwischen den Haltestellen „Liststraße“ und „Bautzner Straße/Rothenburger Straße“ fahren die Wagen in beiden Richtungen über Bahnhof Neustadt und Albertplatz. Zwischen Liststraße und Bischofsweg (Schauburg) sind Ersatzbusse als Linie EV13 im Einsatz. Die Haltestellen „Alaunplatz“ und „Görlitzer Straße“ können in dieser Zeit nicht bedient werden.





Neben dem normalen Linienverkehr werden zur BRN zusätzliche Fahrten angeboten. Freitag und Sonnabend zwischen 19:00 und 22:00 Uhr fährt die Linie 3 alle 7,5 Minuten zwischen Hauptbahnhof und Albertplatz, alle anderen Straßenbahnlinien und 60er Buslinien alle 15 Minuten. Zwischen 22:30 und 0:30 Uhr kommen die Linien 3, 6, 7, 11 und 13 im 15-Minuten-Takt, alle anderen Straßenbahnlinien und 60er Buslinien im 30 Minuten-Takt. Im Nachtverkehr von 1:00 bis 4:00 Uhr sind die Linien 1, 2, 3, 6, 7, 8, 11 und 13 alle 15 Minuten unterwegs, alle anderen Straßenbahnlinien alle 30 Minuten. Dazu wird die Linie 8 auch Freitag- und Sonnabendnacht durchgängig verkehren. Das übliche Anruflinientaxi (alita) entfällt dann für diese Linie.

Genaue Informationen finden Fahrgäste unter www.dvb.de im Internet. Für das Handy gibt es mit der „DVB-App“ eine mobile Variante. Unter der Hotline 0351 8571011 kann man sich telefonisch beraten lassen.

Sachsen

Görlitz und Leipzig wollen zusammen innovative Straßenbahnen beschaffen//Gemeinsame Absichtserklärung der Verkehrsunternehmen unterzeichnet (Meldung vom: 11.06.2019)

Die Görlitzer und die Leipziger Verkehrsbetriebe haben am Freitag, 7. Juni, eine Absichtserklärung zur Beschaffung neuer Straßenbahnen unterzeichnet. Gemeinsam wollen beide Verkehrsunternehmen damit in einen Beschaffungsprozess für moderne Straßenbahnen gehen. Dabei nutzen die Görlitzer Verkehrsbetriebe die Erfahrungen und das Wissen der Leipziger Kollegen, um eine gemeinsame Ausschreibung auf den Weg zu bringen und auf dem Markt zu platzieren. Die beiden traditionsreichen Straßenbahnstädte wollen so in einem gemeinsamen Innovationsprojekt Möglichkeiten des automatisierten Fahrens einer Straßenbahn ausloten sowie die Digitalisierung als Chance nutzen.

"Das Land Sachsen setzt höchste Priorität darauf, die Braunkohlereviere in der Region Görlitz und Leipzig für die Zukunft zu entwickeln. Dabei kann die Stadt Görlitz eine exzellente Pionierfläche für neue ÖPNV-Konzepte im Zeitalter der Digitalisierung sein. Nachdem ich mit Ulf Middelberg schon seit längerer Zeit immer wieder dazu im Gespräch war, freue ich mich, dass es nun konkret wird. Für meine Heimat unterstütze ich diese richtungsweisende Kooperation", so der Landtagsabgeordnete Octavian Ursu (CDU).

"Für unsere Kunden suchen wir sinnvolle Innovationen und besten Komfort, für Leipzig ein Fahrzeug, das im gesamten Lebenszyklus hoch wirtschaftlich ist. Gemeinsam mit den Görlitzer Kollegen gehen wir hier für die Region voran, die vor erheblichen Strukturveränderungen steht. Dafür brauchen wir natürlich auch positive Begleitung und Fördermittel vom Land", so Ulf Middelberg, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Verkehrsbetriebe.

"Die Stadt Görlitz hat richtungsweisende Entscheidungen für den Görlitzer ÖPNV getroffen und den Weg für Investitionen und Innovationen frei gemacht. Als kommunales Verkehrsunternehmen stehen wir jetzt vor der großen Aufgabe, moderne und barrierefreie Stadtbahnwagen für unsere Kunden zu beschaffen. Umso mehr freuen wir uns über die partnerschaftliche Unterstützung unserer Kollegen aus Leipzig. Zudem prüfen wir in diesem Beschaffungsprozess mit den Städtischen Verkehrsbetrieben in Zwickau zusammen zu arbeiten. ", ergänzt Andreas Trillmich, Geschäftsführer der Görlitzer Verkehrsbetriebe.

In ihrer Absichtserklärung zu einer Entwicklungspartnerschaft für innovative Straßenbahnen formulieren beide Unternehmen die gemeinsamen Ziele und das gemeinsame Vorgehen. Die Zusammenarbeit soll Ressourcen, Erfahrungen und Marktchancen bündeln. Die neuen Fahrzeuge sollen spätestens ab Mitte der 2020er Jahre in Görlitz und Leipzig unterwegs sein.




v.l.n.r.: Andreas Trillmich - Görlitzer Verkehrsbetriebe, Anett Glöckner - Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau, Octavian Ursu - Landtagsabgeordneter, Ulf Middelberg - LVB-Geschäftsführer


Sachsen//Berlin

Verkehrsvertrag Ostsachsennetz unterzeichnet//BVG gibt sich die Kante (Meldung vom: 24.05.2019)

Verkehrsvertrag Ostsachsennetz unterzeichnet
Die Länderbahn GmbH fährt ab Dezember für 12 Jahre auf den Schienen Ostsachsens
Heute wurde im feierlichen Rahmen der Verkehrsvertrag für das Ostsachsennetz unterzeichnet. Die Länderbahn GmbH wird ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 für die nächsten 12 Jahre die Strecken
• Dresden – Bautzen – Görlitz (RE1 und RB60)
• Görlitz – Bischofswerda (RE 1V)
• Dresden – Zittau – Liberec (RE2)
• Dresden – Ebersbach – Zittau (RB 61)
• Liberec – Zittau – Varnsdorf – Seifhennersdorf (L7)

bedienen. Landrat Michael Harig, Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien und des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberelbe, Ing. Jan Sviták, stellvertretender Regionspräsident  des Liberecký Kraj, Jaroslav Komínek, stellvertretender Regionspräsident  des Ustecký Kraj und Wolfgang Pollety, Geschäftsführer der Länderbahn unterzeichneten den Vertrag über jährlich 3,3 Mio. Zugkilometer (2019 -2020) bzw. 3,9 Mio. (und ab Dez. 2020)  Zugkilometer.
 
Landrat Michael Harig freut sich, dass mit der Länderbahn GmbH ein bewährter Partner auf den Ostsächsischen Schienen unterwegs ist: „Seit fünf Jahren sind die grün-weißen Züge zuverlässig in der Region unterwegs. Die weitere Beauftragung bringt Planungssicherheit für alle Beschäftigten – vom Lokführer bis zum Zugbegleiter. Auch und besonders die Fahrgäste profitieren durch Verbesserungen an und in den Fahrzeugen, welche nach und nach ab dem Fahrplanwechsel umgesetzt werden.“
 

Im Rahmen der Unterzeichnung wurde bereits ein erster Entwurf des Außen- und Innendesigns der überarbeiteten Fahrzeuge gezeigt. Ab Januar 2020 werden nach und nach alle 26 Fahrzeuge der Länderbahn GmbH neu ausgestattet.
Wolfgang Pollety: „Für uns ist das heute ein ganz besonderer Tag. Das Team des trilex freut sich, unseren Kunden auch in den nächsten 12 Jahren einen zuverlässigen Verkehr in Ostsachsen anbieten zu dürfen. Dafür haben wir lange gekämpft. Wir stecken mitten in den Vorbereitungen für die Betriebsaufnahme im Dezember. In solch kurzer Zeit ist das für uns ein gehöriger Kraftakt.“
Zu weiteren Details in Sachen Fahrplangestaltung, Fahrzeugausstattung und Kundenservice werde man gemeinsam mit den Aufgabenträgern zu gegebener Zeit informieren, so Pollety weiter.
 


BVG gibt sich die Kante
Die Berliner Verkehrsbetriebe erneuern am U-Bahnhof Wuhletal die Bahnsteigkante und am U-Bahnhof Kaulsdorf Nord die Weichen. Damit die Arbeiten schnellstmöglich durchgeführt werden können, fahren von Montag, den 27. Mai bis Sonntag, den 14. Juli 2019 zwischen den U-Bahnhöfen Cottbusser Platz und S+U Wuhletal keine Züge.



Selbstverständlich hat die BVG hierfür Busse als Ersatz eingerichtet, die zwischen S+U Wuhletal und U Hellersdorf fahren, obwohl die U-Bahn nur bis U Cottbusser Platz gesperrt ist. Fahrgäste, die vom U-Bahnhof Wuhletal in Richtung S+U Alexanderplatz fahren wollen, müssen in dieser Zeit auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig (in Richtung U Hönow) in die Bahn einsteigen.

Zwickau

Jubiläum: 20 Jahre Regionalstadtbahn Zwickau (Meldung vom: 23.05.2019)

Citylink-Bahn verkehrt als Sonderverkehr am 28. und 29. Mai 2019 in Zwickau

Am 28. Mai 2019 jährt sich zum 20. Mal die Inbetriebnahme der Zwickauer
Regionalstadtbahn: Das sogenannte „Zwickauer Modell“ ist die erste direkte
Stadt-Land-Verknüpfung mit der Bahn, die es in Ostdeutschland gab.


Anlässlich des Jubiläums führt der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) in Zusammenarbeit mit der City-Bahn Chemnitz GmbH, der Länderbahn GmbH und der
Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH einen kostenfreien Sonderverkehr mit einem Citylink-Fahrzeug durch. Dieser erfolgt am 28. und 29. Mai 2019 jeweils zwischen 11 und 17 Uhr auf dem Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen Zwickau Hauptbahnhof und Zwickau Zentrum. Die Zweisystemfahrzeuge verkehren für gewöhnlich in Chemnitz und verbinden dort im Rahmen des „Chemnitzer Modells“ das Umland umsteigefrei mit dem
Stadtzentrum.



Mit einem solchen Triebwagen, der sowohl mit Strom aus der Oberleitung als auch mit Dieselmotor fährt, wird der Sonderverkehr in Zwickau gefahren.


„Wir möchten mit dem Citylink-Pendel unser Augenmerk auf die Erfolgsgeschichte des EgroNet und die inzwischen bewährte Idee von Regionalstadtbahn-Systemen legen.“ sagt Dr. Harald Neuhaus, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Mittelsachsen, und freut sich über die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Verkehrsunternehmen: „An beiden Tagen
werden in der Citylink-Bahn sowie in der Vogtlandbahn, die auf der Zwickauer Stadt-Land-Verbindung verkehrt, und in einzelnen Bahnen der Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH kleine Präsente an die Fahrgäste verteilt. Wir hoffen, den Zwickauer Fahrgästen damit eine Freude bereiten zu können“.


Stollberg

Stollberg feiert am Wochenende 140 Jahre Eisenbahn (Meldung vom: 16.05.2019)

Stollberg feiert am Wochenende 140 Jahre Eisenbahn
Historischer Sonderverkehr und viele Attraktionen zum Bahnhofsfest


Die Stadt Stollberg veranstaltet am 18. und 19. Mai 2019 in Kooperation mit der
Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH, der City-Bahn Chemnitz GmbH, der Regio Infra
Service Sachsen GmbH und den ansässigen Partnern ein zweitägiges Fest auf dem
Stollberger Bahnhofsgelände. Anlass dafür ist der 140. Jahrestag der Zugverbindung
zwischen Stollberg und St. Egidien, die am 15. Mai 1879 in Betrieb genommen wurde.

Auf dem Programm steht für Samstag unter anderem die Präsentation des Chemnitzer
Modells, das bereits seit 2002 umsteigefrei die Stadt Stollberg mit dem Chemnitzer
Stadtzentrum verbindet und mit der Ausbaustufe 5 künftig bis nach Oelsnitz erweitert wird.
Mathias Korda, Geschäftsbereichsleiter für Verkehr und Infrastruktur beim VMS informiert
mit einem Vortrag zum Thema Chemnitzer Modell ab 16:00 Uhr alle interessierten Bürger
zum aktuellen Stand des Bauprojektes. Weiterhin werden die Ausstellung „140 Jahre
Eisenbahn in Stollberg“ eröffnet und historische Filme der alten Bahnverbindung vorgeführt.

Am Sonntag kommen vor allem Bahn-Liebhaber und Familien auf ihre Kosten:
Von Stollberg aus verkehren Dampflokomotive, Doppelstocktriebwagen und historische
Busse und freuen sich auf zahlreiche Mitfahrer. Auch eine Handhebeldraisine kann
ausprobiert werden.

Ansässige Vereine stellen sich vor und stehen mit ihren Angeboten für die Gäste bereit.
Auch können sich die Gäste über die Rad- und Wanderwege der Stadt Stollberg
informieren und Probefahrten mit einem E-Car oder E-Bikes durchführen. Kinder dürfen
sich an zahlreichen Spiel- und Kreativangeboten austoben und für die musikalische
Umrahmung sowie das leibliche Wohl ist natürlich auch bestens gesorgt.

Hier erhalten Sie weitere Informationen

Berlin

Änderungen im Fahrplan bei der Straßenbahn ab 13. Mai 2019 (Meldung vom: 07.05.2019)

Die Straßenbahn passt ab dem 13. Mai 2019 in der Hauptverkehrszeit vorübergehend die Takte auf den Linien M2 und M4 an. Durch den Einsatz größerer Fahrzeuge bleibt das Platzangebot dabei nahezu gleich. Außerhalb der Hauptverkehrszeit steigt die Kapazität der beiden Linien sogar deutlich.

Die schwierige Situation im Berliner Straßenverkehr und ein durchaus damit verbundener langfristig erhöhter Krankenstand hatten im vergangenen Jahr zu einem Absinken der Zuverlässigkeitswerte geführt. Durch fehlenden Vorrang an Ampelkreuzungen, Staus, Baustellen und das insgesamt erhöhte Verkehrsaufkommen muss die Straßenbahn aktuell täglich bis zu 14 ungeplante Züge (sogenannte Pausenzüge) ins Netz schicken, damit alle Fahrerinnen und Fahrer ihre gesetzlich geregelten Pausenzeiten einhalten können. Die Konsequenz: Obwohl die BVG für die Straßenbahn rechnerisch mehr Fahrpersonal als benötigt unter Vertrag hat, führt dies leider zu Ausfällen an anderer Stelle.

Auf der Linie M2 gilt in der Hauptverkehrszeit ab dem 13. Mai ein 7/7/6-Minuten Takt statt eines 5-Minuten-Taktes. Durch die Umstellung von kurzen (30 Meter) auf lange (40-Meter) Züge des Typs Flexity wird das kompensiert. Sie bieten rund 60 Fahrgästen mehr Platz als die bisher eingesetzten Fahrzeuge.


Ein Zug der Linie M2. Hier werden ab dem 13. Mai 2019 längere Flexity eingesetzt



Linie M4 während einer Baustelle in der Wendestelle Kniprodestraße.
Auf dieser Linie werden Züge des Typs GT6 in Doppeltraktion eingesetzt.


Auf der Linie M4 fahren die Züge in der Hauptverkehrszeit ab dem 13. Mai alle vier Minuten. Bisher galt ein 3/3/4-Minuten-Takt. Zum Ausgleich werden auf der Linie ausschließlich gekoppelte Doppelzüge des Typs GT6 eingesetzt, in denen fast 60 Fahrgäste mehr Platz finden als in den bisher vorrangig eingesetzten Flexity-Zügen.

Die Takte außerhalb der Hauptverkehrszeiten bleiben auf beiden Linien unverändert.


Wegen der Wendestelle am Alexanderplatz, müssen auf der Linie M2 Zweirichtungszüge eingesetzt werden.



Solche Traktionen kann man schon heute auf der Linie M4 erleben.


Dresden

Straßenbahnlinie 13 wird umgeleitet//Leitungsbauarbeiten an der Bürgerstraße (Meldung vom: 29.04.2019)

Von Donnerstag, dem 2. Mai 2019, 4:00 Uhr bis Sonnabend, den 1. Juni 2019, 3:30 Uhr wird die Straßenbahnlinie 13 in ihrer Strecke verkürzt. Vom Lennéplatz kommend fahren die Wagen wie gewohnt durch die Neustadt bis zur Haltestelle „Liststraße“. Von dort geht es weiter zum Trachenberger Platz.

Im Zuge der Bürgerstraße kann aufgrund der Bauarbeiten kein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden. Richtung Mickten können Fahrgäste ab Trachenberger Platz die Buslinie 64 benutzen, die während der Bauzeit auch nachts verkehrt. Alternativ kann man auch dem Zentrum auch mit den Straßenbahnlinien 4 und 9 bis Mickten beziehungsweise Kaditz fahren. Die Einsatzzeit der „9“ wird bis gegen 0:45 Uhr verlängert.

Grund der Sperrung sind Bauarbeiten der DREWAG für die neue Fernwärmeversorgung in Pieschen. In Höhe Torgauer Straße muss eine große Fernwärmeleitung unter der Bürgerstraße verlegt werden. Dafür demontieren die Bauleute auch Teile des Straßenbahngleises.

Brandenburg

Lok der Linie RE1 würdigt "Theodor Fontane" (Meldung vom: 04.04.2019)

Am 4. April 2019 wurde in Brandenburg Hbf. die Lok 182 005-9 getauft.
Taufpaten beim Festakt am Brandenburger Hauptbahnhof waren Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Ralf Reinhardt, Landrat Ostprignitz-Ruppin, Jens-Peter Golde, Bürgermeister der Fontanestadt Neuruppin, Alexander West , Abteilungsleiter Vertragscontrolling beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sowie Andreas Zylka, Regionalleiter Personal DB Regio Nordost.

Die Lok wirbt auf der Linie RE1 zwischen Frankfurt (Oder), Berlin, Brandenburg Hbf. und Magdeburg Hbf. für das Fontanejahr in Brandenburg.

Theodor Fontane hat Brandenburg weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Fontanes Geburtsstadt Neuruppin ist Mittelpunkt der landesweiten Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr 2019, und wird den 200. Geburtstag ihres großen Sohnes zum Anlass nehmen, Fontane neu zu beleuchten und Interesse an der Fontanestadt Neuruppin und der Region zu wecken.

Nachfolgend zeigen wir Ihnen Bilder der Lok und der Taufe.


Andreas Zylker, Regionalleiter Personal DB Regio Nordost bei seiner Ansprache.



Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Davor steht eine Abbildung von Theodor Fontane.



Lok 182 005-9 in Brandenburg Hbf. Die aufgebrachte Werbung ist auf beiden Seiten unterschiedlich.



Die Taufe ...



... Taufe ...



... der Sekt geht zu Ende.


Aktuell

Vergabe Ostsachsennetz II erfolgt (Meldung vom: 01.04.2019)

Am 1. April 2019 erhielt die Länderbahn den Zuschlag der vier beteiligten Aufgabenträger für das „Ostsachsennetz II“. „Für uns ist das eine große Freude, nach fast anderthalb Jahren Unsicherheit und juristischen Tauziehens am Ende als bester Bieter ausgewählt worden zu sein.
Das ist eine gute Nachricht für unsere treuen Fahrgäste und natürlich auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Wolfgang Pollety, Geschäftsführer der Länderbahn. Der trilex wird nun ab Ende 2019 für weitere 12 Jahre in Ostsachsen und Tschechien unterwegs sein. Die tschechischen Verkehre der Dreiländerbahn (Linie L7) werden ab Ende 2020 in den neuen Verkehrsvertrag integriert. Das haben die beteiligten Aufgabenträger ZVON, ZVOE (VVO), Ústecký kraj und Liberecký kraj beschlossen und der Länderbahn nunmehr den Zuschlag dafür erteilt.

Hans-Jürgen Pfeiffer, Geschäftsführer des ZVON: „Endlich haben wir Klarheit, wer die Leistungen im Ostsachsennetz übernehmen wird. Nun geht es darum, schnell mit dem bewährten Partner die Schritte für die Betriebsaufnahme abzustimmen. Durch die Verzögerungen bei der Vergabe wird das anspruchsvoll für beide Partner. Ein wichtiger Punkt ist, die Fahrplanlagen noch einmal genau abzustimmen, um rechtzeitig in die Kommunikation gehen zu können.“

Pollety: „Nun können und werden wir mit Hochdruck beginnen, die Anforderungen des neuen Verkehrsvertrags mit Leben zu erfüllen.“ Das beginne mit der Ausgestaltung des neuen Fahrplans, der Modernisierung der Fahrzeuge und gehe etwa bis hin zur Vorbereitung der begleitenden Marketingmaßnahmen. So wird beispielsweise die Desiro-Flotte eine neue Außengestaltung erhalten, die Fahrgastbereiche werden modernisiert und mit neuer Ausstattung ergänzt. Der um fast ein Jahr verzögerte Zuschlag bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich:„Wir bitten allerdings um Verständnis, dass diese Arbeiten nun aufgrund der sehr kurzen Vorlaufzeit erst während des weiterlaufenden Betriebs abgeschlossen werden können.
Nach und nach kommen die modernisierten Fahrzeuge in den Verkehr.“, ergänzt Pollety. Über weitere Einzelheiten werde man demnächst gemeinsam mit den Aufgabenträgern informieren.

Das Ostsachsennetz umfasst folgende Verbindungen:

RE 1 Dresden Hbf – Bischofswerda – Görlitz
RE1 V Bischofswerda – Görlitz
RE 2 Dresden Hbf – Bischofswerda – Zittau – Liberec
RB 60 Dresden Hbf – Bischofswerda – Görlitz
RB 61 Dresden Hbf – Bischofswerda – Zittau
L 7 Liberec – Hradék nad Nisou – Zittau – Varnsdorf – Seifhennersdorf (ab 12/2020)

Chemnitz

Verändertes SEV-Konzept für Chemnitz – Aue startet am 30. März 2019 Schienenersatzverkehr fährt nun zum Campus der TU Chemnitz (Meldung vom: 28.03.2019)

Der Schienenersatzverkehr (SEV) für die Eisenbahn auf der Strecke Chemnitz–Thalheim-Aue wird ab Samstag, dem 30. März 2019 in veränderter Weise durchgeführt:Dabei wird die neue SEV-Linie 524 von Burkhardtsdorf über Einsiedel und entlang der Reichenhainer Straße bis zur Haltestelle „TU Campus“ verkehren und in Einsiedel und Erfenschlag nur die Bahnhalte bedienen. Zwischen Burkhardtsdorf und Einsiedel bleiben alle Haltestellen
unverändert. Von der Technischen Universität aus können die Fahrgäste mit
den Linien 3, C13, C14 und C15 im 10-Minuten-Takt zum Stadtzentrum und zum
Chemnitzer Hauptbahnhof weiterfahren. Für stabilere Anschlüsse in
Burkhardtsdorf wurden die Übergangszeiten dort auf bis zu zehn Minuten
gestreckt. Weiterhin werden einzelne Fahrten im Schüler- und Berufsverkehr
bis Thalheim durchgebunden, so entfällt für diesen Abschnitt das Umsteigen.
Das betriebsführende Verkehrsunternehmen der Linie 524 ist die
Regionalverkehr Westsachsen GmbH.

Die seit September 2018 als SEV für die Erzgebirgsbahn zwischen Altchemnitz
und Burkhardtsdorf verkehrende Linie 76 wird ab dem Einsatz des SEV 524
wieder entlang ihres ursprünglichen Linienwegs über Einsiedel nach
Eibenberg bzw. Berbisdorf fahren. Auch muss eine Fahrt mit der Linie 76
künftig an Wochenenden wieder als Anruflinientaxi vorher angemeldet werden.
Die Linie 361 verkehrt weiter unverändert zwischen dem Hauptbahnhof
Chemnitz und Aue über Altchemnitz, Burkhardtsdorf und Thalheim.

In den ersten Monaten nach der Streckensperrung und dem Einsatz des
Schienenersatzverkehrs waren vermehrt Hinweise von Fahrgästen über
Anschlussprobleme und Fahrtverzögerungen insbesondere an der Endhaltestelle
in Altchemnitz eingegangen. Daraufhin hat der VMS den seit September 2018
angebotenen Schienenersatzverkehr ausgewertet und ein neues, verbessertes
Konzept erarbeitet.

Dresden

Zusatzangebot zur Langen Nacht der Dresdner Theater (Meldung vom: 28.03.2019)

Am 30. März 2019 findet zum achten Mal die Lange Nacht der Dresdner Theater statt. Von 16:00 bis 1:00 Uhr werden auf mehr als 30 Bühnen vielfältige Programme unter anderem aus Theater, Oper, Operette, Tanz und Kabarett gezeigt.

Die Programmstruktur ist so aufgebaut, dass die Besucher an diesem Abend möglichst viele Aufführungen und Theaterorte besuchen können. Alle Darbietungen beginnen immer zur vollen Stunde und dauern rund 30 Minuten. Danach haben die Gäste ausreichend Zeit, um den Veranstaltungsort oder die Bühne zu wechseln.

Alle Besucher der Theaternacht können in der Zeit von Sonnabend, dem 30. März 2019, 14:00 Uhr bis Sonntag, den 31. März 2019, 4:00 Uhr alle Busse, Straßenbahnen und S-Bahnen in der Tarifzone Dresden kostenlos benutzen. Das Tragen des Eintrittsbändchens berechtigt zur Fahrt.

Zusätzlich zum bestehenden Verkehrsnetz wird die Straßenbahn Linie 8 von 16:00 Uhr bis Mitternacht im 15-Minuten-Takt fahren und so das Festspielhaus Hellerau mit den Theatern der Innenstadt verbinden.

Darüber hinaus verkehren folgende Bus-Sonderlinien:

N1 Herkuleskeule – Boulevardtheater – Schauspielhaus – Theaterplatz – Kleines Haus – Theaterplatz – Schauspielhaus – Herkuleskeule (alle 15 Minuten)

N2 Theaterplatz – Schauspielhaus – Die Bühne im Theater der TU (alle 60 Minuten)

N3 Yenidze – Kraftwerk Mitte / Kabarett Breschke & Schuch – Postplatz - Theaterplatz – Kleines Haus (alle 15 Minuten)

N4 Hp. Freiberger Straße – Postplatz – Theaterplatz – Rathaus Pieschen – Rankestraße – Landesbühnen Sachsen (alle 60 Minuten)

N5 Postplatz – Theaterplatz – Albertplatz – Südstraße (alle 60 Minuten)

Die Linien N2, N4 und N5 fahren im Stundentakt immer passend einige Minuten nach dem jeweiligen Veranstaltungsende ab.

Leipzig

Zusatzverkehr zur Buchmesse (Meldung vom: 18.03.2019)

Am 23. März und 24. März 2019 wird der Verkehr zur Buchmesse in der Leipziger Messe verstärkt.

Fernverkehr:
Während der Leipziger Buchmesse halten ausgewählte ICE-/IC-Züge direkt am Leipziger Messebahnhof. So können Fernreisende aus München/Nürnberg/Stuttgart/Wiesbaden/Frankfurt am Main/Erfurt, Hamburg/Berlin, Bremen/Hannover/Magdeburg sowie Dresden die Leipziger Buchmesse bequem auf direktem Weg erreichen. Zudem verstärkt während der Buchmesse ein zusätzlicher ICE morgens von Berlin zum Leipziger Messebahnhof bzw. spätnachmittags retour den bestehenden ICE-Stundentakt zwischen Berlin und Leipzig. Der ICE startet um 8.27 Uhr in Berlin Hbf. und erreicht Leipzig Messe um 9.50 Uhr. Der Gegenzug fährt um 17.36 Uhr bzw. 17.41 Uhr ab Leipzig Messe nach Berlin Hbf.

Regionalverkehr:
Linie RE 50 Leipzig – Dresden
Dresden Hbf ab 7.57 Uhr
Dresden Mitte ab 8.00 Uhr
Dresden-Neustadt ab 8.04 Uhr
Coswig ab 8.14 Uhr
Priestewitz ab 8.25 Uhr
Riesa ab 8.41 Uhr
Oschatz ab 8.59 Uhr
Wurzen ab 9.12 Uhr
Leipzig Messe Hp an 9.36 Uhr

Rückfahrt:
Leipzig Messe Hp ab 18.21 Uhr (Messeende 18.00 Uhr)
Wurzen an 18.48 Uhr
Oschatz an 19.02 Uhr
Riesa an 19.10 Uhr
Priestewitz an 19.23 Uhr
Coswig an 19.34 Uhr
Dresden-Neustadt an 19.44 Uhr
Dresden Mitte an 19.47 Uhr
Dresden Hbf an 19.50 Uhr




Linie RB 20 Leipzig – Weißenfels
Weißenfels ab 8.48 Uhr
Großkorbetha ab 8.54 Uhr
Bad Dürrenberg ab 8.59 Uhr
Kötzschau ab 9.02 Uhr
Großlehna ab 9.05 Uhr
Markranstädt ab 9.09 Uhr
Leipzig-Miltitz ab 9.12 Uhr
Leipzig-Rückmarsdorf ab 9.14 Uhr
Leipzig-Leutzsch ab 9.17 Uhr
Leipzig-Möckern ab 9.20 Uhr
Leipzig Hbf. ab 9.32 Uhr
Leipzig Messe an 9:36 Uhr

Zweiter Zug
Naumburg ab 10.24 Uhr
Weißenfels ab 10.33 Uhr
Großkorbetha ab 10.39 Uhr
Bad Dürrenberg ab 10.44 Uhr
Kötzschau ab 10.47 Uhr
Großlehna ab 10.50 Uhr
Markranstädt ab 10.54 Uhr
Leipzig-Miltitz ab 10.57 Uhr
Leipzig-Rückmarsdorf ab 10.59 Uhr
Leipzig-Leutzsch ab 11.02 Uhr
Leipzig-Möckern ab 11.06 Uhr
Leipzig Hbf. an 11.11 Uhr
umsteigen in S5X Leipzig Hbf. (tief)
Abfahrt 11:23
Leipzig Messe Hp an 11:29 Uhr


Rückfahrt in Richtung Weißenfels
Leipzig Hbf. ab 16.49 Uhr und 18:49 Uhr
Leipzig-Möckern ab 16.54 Uhr und 18:54 Uhr
Leipzig-Leutzsch ab 16.57 Uhr und 18:57 Uhr
Leipzig-Rückmarsdorf ab 16:59 Uhr und 18:59 Uhr
Leipzig-Miltitz ab 17.02 Uhr und 19:02 Uhr
Markranstädt ab 17.05 Uhr und 19:05 Uhr
Großlehna ab 17.08 Uhr und 19:08 Uhr
Kötzschau ab 17.11 Uhr und 19:11 Uhr
Bad Dürrenberg ab 17.14 Uhr und 19:14 Uhr
Weißenfels an 17.24 Uhr und 19:24 Uhr


S-Bahn Mitteldeutschland

Die Linien S 2, S 5, S 5x und S 6 sowie RE 13 werden zur Buchmesse Leipzig an allen Tagen mit zusätzlichen Wagen verstärkt. Zwischen Halle und Leipzig Messe bestehen zwei Fahrtmöglichkeiten pro Stunde, zwischen Leipzig Hbf und Leipzig Messe gibt es pro Stunde 7 Fahrtmöglichkeiten.


Alle Reiseverbindungen sind in den Reiseauskunftssystemen im Internet, im DB Navigator, an den DB Automaten und in DB Reisezentren sowie DB Agenturen ersichtlich.

Berlin

DB Fernverkehr stellt neuen Zug visuell vor (Meldung vom: 13.03.2019)

Im Rahmen eines Pressetermins hat die Deutsche Bahn AG heute den neuen ECx visuell vorgestellt. Diese Züge sollen die bisherigen IC/EC Wagen ersetzen.

Der Auftrag mit der Lieferung von 23 Zügen an die Deutsche Bahn AG wurde an die Firma Talgo in Spanien vergeben. Sie bestehen aus 17 Wagen und einer Lok und verfügen am Ende über einen Steuerwagen. Die ersten Züge sollen 2023 in Betrieb gehen und werden ca. 550 Millionen Euro kosten.

Die neuen Züge heben sich besonders durch die durchgänige Ebenheit innerhalb des Zuges und dem stufenlosen Einstieg hervor.


Einstiegsbereich, dieser wird besonders für Rollstuhlfahrer leicht zugänglich sein.



Werfen wir einen Blick in die zweite Klasse des Zuges. Hier finden 485 Fahrgäste einen Sitzplatz. Insgesamt werden 570 Fahrgäste in dem Zug sitzen können.


Die ersten Züge werden auf der Strecke Berlin - Hannover - Bad Bentheim - Amsterdam eingesetzt. Sie sollen aber auch auf der Strecke nach Sylt und auf der Allgäubahn nach Oberstdorf zum Einsatz kommen.

Für den Einsatz nach Amsterdam werden die Züge mit Mehrsystemlokomotiven bespannt. Der Zug kann aber auch mit bisherigen Einsystemlokomtiven und Dieselloks bespannt werden.


Blick in die erste Klasse, in der sich 85 Sitzplätze befinden werden.



So soll die neue Mehrsystemlok aussehen.


Ob für die Strecke nach Sylt eine Elektrifizierung erfolgen wird, konnte auch auf Nachfrage, nicht beantwortet werden. Bis zur ersten Inbetriebnahme und der vollständigen Auslieferung wird geprüft, welche Konzepte umsetzbar sind.

Der Zug wird neben der ersten und zweiten Klasse auch über acht Fahrradstellplätze verfügen. Dazu wird es ein Bordbistro, Kleinkindabteil und insgesamt drei Stellplätze für Rollstuhlfahrer mit höhen verstellbaren Tischen geben.


Blick auf den vorgesehenen Fahrradbereich. Es ist auch möglich Skir und Snowboards zu transportieren.



Das Bordbistro mit seinen Sitzplätzen.


Natürlich wird es auch ein behindertengerechtes WC geben, ebenso mehrere Gepäckregale.

Die DB AG hat mit der Firma einen Rahmenvertrag über insgesamt 100 Züge abgeschlossen.

Dresden

Gleis- und Fahrleitungsreparatur auf der Prohliser Allee // Frühjahrsrevision bei Standseil- und Schwebebahn (Meldung vom: 07.03.2019)

Von Sonnabend, dem 9. März 2019, 4:00 Uhr bis Montag, den 25. März 2019, 3:30 Uhr fährt die Straßenbahnlinie 1 von Löbtau kommend nur bis zum Albert-Wolf-Platz in Reick. Die Linien 9 und 13 werden zwischen Lennéplatz und Prohlis als „EV 9/13“ durchgehend von Bussen ersetzt. 
 
Grund der rund zweiwöchigen Einschränkung sind Bauarbeiten auf der Gleistrasse zwischen Reick und Prohlis. Den Schwerpunkt bilden Gleisreparaturen zwischen Jacob-Winter-Platz und Georg-Palitzsch-Straße. Dabei werden vor allem verschlissene Schienenstücke und Schwellen ausgetauscht. Manche stammen noch von 1981, dem Jahr der Inbetriebnahme der Gleistrasse nach Prohlis. Ebenso wird die Straßenüberfahrt an der Georg-Palitzsch-Straße einschließlich der Fahrbahndecke erneuert.
 
Neben den Gleisbauarbeiten werden auf der Prohliser Allee auch Elemente der Fahrleitungsanlage für die Straßenbahn getauscht. Vor rund zwei Jahren hatte hier ein Sturm größere Schäden angerichtet, die zunächst nur provisorisch repariert werden konnten. Jetzt stellen die Monteure den Ursprungszustand wieder her. Während der Bauarbeiten ist die Straßenüberfahrt an der Georg-Palitzsch-Straße für Autofahrer gesperrt. Die nötige Umleitung ist ausgeschildert. Die eigentlichen Bauarbeiten finden auf der nur von Straßenbahnen befahrenen Gleistrasse statt. Dennoch kann es im Zuge der Prohliser Allee zu vorübergehenden Behinderungen des Autoverkehrs kommen.
 
Die Planer haben für die Bauarbeiten bewusst den Zeitraum im März gewählt. Einerseits gibt es nun die für eine solche Reparatur nötigen Temperaturen. Andererseits sind die Linien 9 und 13 durch die Baustelle am Wasaplatz ohnehin schon unterbrochen. Der sich daraus ergebende so genannte Sperrschatten wird gleich genutzt. Auf diese Weise reduzieren sich die Einschränkungen für Fahrgäste, weil später nicht noch ein zweites Mal umgeleitet werden muss.  
  
Die Kosten für die Reparaturen belaufen sich auf insgesamt etwa 250.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe für die laufende Unterhaltung der Infrastruktur beglichen.

Frühjahrsrevision bei Standseil- und Schwebebahn

Aufgrund der routinemäßigen Frühjahrsrevision ist die Standseilbahn von Montag, dem 11. März 2019 bis einschließlich Freitag, den 22. März 2019 außer Betrieb. Im Anschluss wechseln die Techniker zur Schwebebahn, die vom 25. März 2019 bis 5. April 2019 pausieren muss.
 
In den ersten zwei Wochen erfolgt an der Standseilbahn die Kontrolle der Bauteile, einschließlich aller Hochbauten und Gleise sowie der Tunnel und des Viaduktes. Auch die Seilbahnsteuerung sowie die Fernüberwachungs- und Signalanlage müssen ihre Funktionstüchtigkeit unter Beweis stellen. Danach kommen Fahrwerke, Türen und Elektrik beider Wagen an die Reihe. Kleinere Reparaturen sowie die üblichen Reinigungsarbeiten komplettieren die Revision. Den Abschluss bildet die jährliche Prüfung, die vom TÜV-Thüringen durchgeführt wird. Gibt es keine gravierenden Mängel, startet die erste Fahrt nach der Revision am 23. März 2019 um 9:08 Uhr.
 
Während der Revisionsarbeiten wird im Einsatzzeitraum der Standseilbahn ein Anruflinientaxi (alita) im 30-Minuten-Abstand angeboten. Das muss bis 20 Minuten vor der geplanten Abfahrt unter 857 1111 bestellt werden.
 
 
Die gesetzlich geforderte Überprüfung der technischen Denkmäler setzt sich ab 25. März 2019 an der Schwebebahn fort. Ständiges Augenmerk liegt auf dem Zustand der 33 Stahlstützen und des Fahrschienenträgers, an dem die beiden Wagen hängen. Dazu wird auch die Elektrik, die Fördermaschine in der Bergstation sowie die Seilbahnsteuerung geprüft. Möglichst genau schauen sich die Techniker die sensiblen Schließmechanismen der Türen auf dem Bahnsteig an. Eine Störung an diesen elektromechanischen Bauteilen würde aus Sicherheitsgründen die Abfahrt der Wagen blockieren. Aufgrund der Anlagenkenntnis werden die meisten Wartungsarbeiten von den Mitarbeitern der Bergbahnen selbst durchgeführt. Im Rahmen der Revision erfolgt auch ein Probelauf des Notstromdiesels. Bei Stromausfall sorgt dieses Aggregat dafür, dass die Passagiere noch bis in die nächste Station gelangen und dort die Wagen gefahrlos verlassen können. 
Fahrgäste von und nach Oberloschwitz können während der Revision ersatzweise mit der Buslinie 84 fahren. Die erste Fahrt der Schwebebahn nach überstandener TÜV-Prüfung findet am 6. April 2019 um 9:30 Uhr statt. Dann ist bereits der Sommerfahrplan in Kraft und die Bahn verkehrt täglich von 9:30 Uhr bis 20:00 Uhr.


Berlin

U55 pausiert (Meldung vom: 06.03.2019)

Wegen nötiger Wartungsarbeiten an den Zügen der U55 muss die kurze Linie
zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor zeitweise eingestellt werden.

Weil die provisorische Werkstatt im U55-Tunnel derzeit durch die Bauarbeiten
zum Lückenschluss der U5 belegt ist, können diese Arbeiten nicht vor der
kommenden Woche stattfinden.

Die U55 pausiert daher voraussichtlich bis zum 15. März. Fahrgäste können
den Abschnitt mit der S-Bahn umfahren oder auf die Buslinie TXL umsteigen

Verkehrsverbund Oberelbe (VVO)

VVO beschließt günstigere Tickets für Schüler und Azubis (Meldung vom: 05.03.2019)

Umsetzung der Maßnahmen der ÖPNV-Strategiekommission geht weiter

In seiner heutigen Verbandsversammlung hat der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) die weitere Umsetzung der zwischen den Verbandsvorsitzenden und dem Sächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) vereinbarten Maßnahmen zur Weiterentwicklung des sächsischen Nahverkehrs beschlossen. Dazu gehören der weitere Ausbau der im VVO bereits bestehenden PlusBus-Linien, die werktags einen Stundentakt anbieten, sowie die Einführung von zweistündlich fahrenden TaktBussen. „Damit wird über die Ballungszentren mit ihrem guten ÖPNV-Angebot hinaus nun der ländliche Raum besser angebunden“, betont Landrat Michael Harig, Vorsitzender des Zweckverbandes. Zudem übernimmt der VVO die konzeptionellen Vorarbeiten für den künftigen Sachsen-Tarif, der für Fahrten zwischen den Verkehrsverbünden eingerichtet wird. Weiterhin wird es ab dem 1. August 2019 ein verbundweit gültiges AzubiTicket mit der Zukaufoption für weitere sächsische Verkehrsverbünde geben, sowie ab dem neuen Schuljahr ein im ganzen Verkehrsverbund nutzbares SchülerfreizeitTicket, das an Schultagen ab 14 Uhr gilt, an Wochenenden und in den Ferien ganztägig.

Zudem hat die Verbandsversammlung als einer der vier beteiligten Aufgabenträger beschlossen, die Leistungen im Ostsachsennetz an die Die Länderbahn GmbH zu vergeben. Diese neue Entscheidung war nach Urteilen der Vergabekammer Sachsen und des Oberlandesgerichtes Dresden notwendig geworden, die einen ursprünglich favorisierten Bieter aus dem Verfahren ausgeschlossen hatten. Die Betriebsaufnahme auf den Strecken Dresden – Bautzen – Görlitz, Görlitz – Bischofswerda, Dresden – Zittau – Liberec, Dresden – Ebersbach – Zittau sowie Liberec – Zittau – Varnsdorf – Seifhennersdorf ist im Dezember 2019 geplant.

Das Gebiet des VVO umfasst neben der Landeshauptstadt Dresden die Landkreise Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und den westlichen Teil des Landkreises Bautzen. Der kommunale Zweckverband ist für den Schienenpersonennahverkehr verantwortlich. Darüber hinaus kooperiert er mit den kommunalen Verkehrsbetrieben und gestaltet einen einheitlichen Tarif. Im Jahr 2018 waren rund 219 Millionen Fahrgäste im VVO unterwegs.

Erfurt

Weitere neue Busse für die EVAG (Meldung vom: 04.03.2019)

Das Busangebot der EVAG erfreut sich großer Beliebtheit. Im vergangenen Jahr fuhren 600.000 Menschen mehr auf den 26 Linien des Stadtbusverkehrs der EVAG mit. Im Regionalverkehr waren auf den fünf Regionalbus-Linien 100.000 Menschen mehr als 2017 unterwegs.
Vor kurzem wurden vier neue Solo-Busse in Betrieb genommen. Eingesetzt werden sie weitgehend im Vorortverkehr. Auf einer Länge von 12 Metern verfügen die Fahrzeuge, die 360 PS unter der Haube haben, über 45 Sitz- und 36 Stehplätze.
Die Fahrzeuge der Marke MAN lösen zwei alte Busse ab, die 12 bis 13 Jahre lang in und um Erfurt unterwegs waren und einen Tachostand zwischen 800.000 und 1.000.000 Kilometern aufweisen. Die Linienbusflotte der EVAG erhöht sich damit auf aktuell 65 Fahrzeuge.

Alle vier Busse sind wie ihre Vorgänger mit guten Sicherheitsmerkmalen ausgestattet. „Wieder setzen wir auf elektrische Schwenk-Schiebetüren. Sie öffnen sich nah am Fahrzeug und haben sich gut bewährt. Rollstuhlfahrern und Eltern mit Kinderwagen wird der Einstieg an der zweiten Tür dadurch erleichtert. Die neuen Fahrzeuge haben diese platzsparenden Türen jetzt nicht nur am zweiten, sondern auch am ersten Einstieg, direkt beim Fahrer“, freut sich EVAG-Vorstand Myriam Berg.
Die Fahrzeuge zeichnen sich zudem durch Umweltfreundlichkeit im Bereich der Abgaswerte aus und weisen mit Erfüllung der Euro-6-Norm Klasse C noch geringere Schadstoffemissionen als ihre Vorgänger auf. Außerdem sind die Busse aufgrund eines neuen kraftstoffsparenden Getriebes und der neuen Türen besonders leise. Alle sind innen und außen mit umweltfreundlicher LED-Beleuchtung ausgestattet.

Insgesamt wurden 1.062.000 Euro in die neuen Fahrzeuge investiert. 140.000 Euro davon stammen aus Fördermitteln des Freistaates Thüringen.




Hier einige Angaben zu den Personen auf dem Foto (v. l. n. r.)
Helge Marusczyk, Betriebsleiter MAN Truck & Bus Service Center Kassel, Myriam Berg, Vorstand Erfurter Verkehrsbetriebe AG, Dirk Hölscher, Key Account Manager ÖPNV MAN Truck & Bus Deutschland GmbH, Steffen Triebel, Bereichsleiter Fahrzeuginstandhaltung Erfurter Verkehrsbetriebe AG



Die neuen Busse mit den Nummern 195-198


Chemnitz

Schienenersatzverkehr für die Linie RE 6 (Leipzig - Chemnitz) (Meldung vom: 27.02.2019)

Aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG endet die Linie RE 6 Leipzig – Chemnitz vom 23. Mai 2019 bis zum 19. September 2019 am Halt Chemnitz-Küchwald. Zwischen Chemnitz-Küchwald und Chemnitz Hbf besteht ein Ersatzverkehr mit Bussen.

Die Eisenbahnbrücke über das Chemnitztal und die Blankenauer Straße wird seitens der DB Netz AG denkmalgerecht ertüchtigt, um weiterhin einen sicheren Eisenbahn­betrieb zu gewährleisten. Da die Brücke für den Zeitraum nicht befahrbar ist, verkehren die Züge der Linie RE 6 zwischen Leipzig Hbf und Chemnitz-Küchwald.

Zwischen Chemnitz-Küchwald und Chemnitz Hbf besteht ein Ersatzverkehr mit Bussen.



Die Haltestelle für den Ersatzverkehr befindet sich in Chemnitz-Küchwald in der Draisdorfer Straße, ca. 450 Meter Fußweg vom Bahnhof entfernt. Es werden hier Reisendenlenker eingesetzt, um den Fahrgästen beim Umstieg zwischen Zug und Bus behilflich zu sein. Am Chemnitzer Hbf halten die SEV-Busse am Bussteig 107. Die Fahrzeit zwischen den beiden SEV-Bushalten beträgt ca. 10 Minuten. Die Abfahrts- und Ankunftszeiten der SEV-Busse sind auf einen reibungslosen Übergang der Fahrgäste vom Bus zum RE 6 Zug und umgekehrt ausgelegt. Daher werden die SEV-Busse ab Chemnitz Hbf früher und ab Chemnitz-Küchwald / Draisdorfer Straße später fahren, so dass der Anschluss an die nach regulärem Fahrplan verkehrenden Züge gewährleistet ist.

Eine Mitnahme von Fahrrädern ist in den Bussen eingeschränkt möglich. Ein Extra-Service für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste wird angeboten. Dazu melden sich die Fahrgäste vor Fahrtantritt oder während der Fahrt im Zug bei den Mitarbeitern der MRB.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Mitteldeutschen Regiobahn.
Wir werden auf diese Sperrmaßnahme noch einmal im Mai auf unserer Facebookseite hinweisen.

Aktuell

Die Tatra-Straßenbahn in Osten (Meldung vom: 16.02.2019)

In Leipzig sind die Tatra-Straßenbahn seit 50 Jahren in Einsatz, dazu gibt´s Beitrag von MDR.
Link:Tatra Straßenbahn für Leipzig.Ein Beitrag des MDR

In einen zweiten Beitrag des MDR geht´s um die Tatra-Straßenbahn in Osten
Link: Tatra-Straßenbahn in Osten

Heute gab´s heute Artikel der OTZ Gera " 40 Jahre Tatra-Straßenbahn in Gera"
Link: 40 Jahre Tatra Straßenbahn in Gera

Sachsen

Schmalspurbahnen im VVO bieten 120 Veranstaltungen (Meldung vom: 06.02.2019)

Die beiden Schmalspurbahnen im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) zogen
heute Bilanz für das Jahr 2018 und stellten das Programm für dieses Jahr
vor. „Mit rund 390.000 Fahrgästen auf der Weißeritztalbahn und der
Lößnitzgrundbahn sind wir sehr zufrieden“, unterstrich Mirko Froß,
Eisenbahnbetriebsleiter der SDG – Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft
das Ergebnis. „Mit dieser soliden Bilanz starten wir jetzt in die neue
Saison.“ Auf den beiden Bahnen sind in diesem Jahr 120 Veranstaltungen
geplant.

Bilanz 2018

Auf der Weißeritztalbahn waren im vergangenen Jahr 155.000 Fahrgäste
unterwegs. Die Besucherzahlen auf Deutschlands dienstältester
Schmalspurbahn gingen gegenüber dem Vorjahr um rund 37.000 zurück.
„Dieser Rückgang hat neben der besonders hohen Nachfrage durch die
Wiedereröffnung des oberen Abschnitts im Jahr 2017 vor allem einen
statistischen Hintergrund“, erläutert Mirko Froß. „In der Vergangenheit
gingen die Familientageskarten mit 12 Fahrgästen je verkauftem Ticket in
die Statistik ein, da es für sechs Personen und mindestens die Hin- und
Rückfahrt gilt. Diesen Wert haben wir auf Basis der durchschnittlichen
Familiengröße und unserer Erfahrungen auf acht reduziert.“ Wäre die
Berechnung analog der Vorjahre erfolgt, hätte die Weißeritztalbahn einen
Rückgang um 25.000 Fahrgäste gehabt, was vor allem an den
überdurchschnittlich hohen Fahrgastzahlen im Zuge der Wiedereröffnung
2017 lag: „Im Jahr vor der Eröffnung wurden im Juni 9.854 Fahrgäste
gezählt, zur Wiedereröffnung stieg der Wert auf 22.168“, so Mirko Froß.
„ Im Juni 2018 fuhren 12.815 Fahrgäste mit, was die mittelfristig
positive Tendenz unterstreicht.“
 
Die Lößnitzgrundbahn konnte rund 232.000 Fahrgäste begrüßen. Das ist
trotz neuer Berechnungsgrundlage eine Steigerung um über 4.000 Gäste.
„Nach alter Berechnung läge der Wert sogar bei rund 243.000“, betont
Mirko Froß. Die am stärksten nachgefragten Monate waren der Mai 2018 mit
über 40.000 Fahrgästen und der Festival-Monat September  mit rund 25.000
Besuchern.


Programm-Höhepunkte 2019

Die Schmalspurbahn-Festivals bilden auch 2019 die Höhepunkte in den
Veranstaltungskalendern. Insgesamt finden sich in der aktuellen
Broschüre „Kursbuch“ 120 Veranstaltungen rund um und mit den
Schmalspurbahnen. „Die Weißeritztalbahn feiert traditionell im Sommer
ihr Schmalspurbahn-Festival, in diesem Jahr am 13. und 14. Juli“,  zählt
Gabriele Clauss, Marketingleiterin im VVO, auf. „Die Lößnitzgrundbahn
steht am 14. und 15. September im Mittelpunkt.“ Gemeinsam mit den beiden
Vereinen IG Weißeritztalbahn e. V. und der Traditionsbahn Radebeul e. V.
und unterstützt von vielen Partnern bieten die Bahnen darüber hinaus ein
breites Programm. „Von den Klassikern wie den Osterhasen- oder
Zuckertütenfahrten über geführte Wanderungen entlang der Strecken bis
hin zu Touren mit musikalischem oder kulinarischem Programm ist für
jeden etwas dabei“, so Gabriele Clauss weiter. „Auf der Weißeritztalbahn
stehen 74 Veranstaltungen und Sonderfahrten an, die Lößnitzgrundbahn
verzeichnet 46 besondere Termine.“

Baumaßnahmen 2019

Auf beiden Bahnen finden im November 2019 reguläre Wartungsarbeiten
statt. Daher rollen vom 1. bis 19. November statt der Lößnitzgrundbahn
Busse zwischen Radebeul und Radeburg. Auf der Weißeritztalbahn fährt der
Ersatzverkehr entlang der gesamten Strecke vom 4. bis 15. November.
Darüber hinaus ändert sich der Fahrplan der Weißeritztalbahn zwischen
dem 17. Juli und November. „In Obercarsdorf wird eine neue Brücke über
die Rote Weißeritz gebaut“, erläutert Mirko Froß. „Daher fährt die
Weißeritztalbahn für vier Monate nur zwischen Freital-Hainsberg und
Dippoldiswalde.“ Der Bauzeitraum wurde bewusst so gelegt, um zu Ostern,
zu Pfingsten und Himmelfahrt, am Sächsischen Wandertag sowie zum
Schmalspurbahn-Festival die gesamte Strecke befahren zu können. „Wegen
noch offener technischer Fragen sowie fehlender Zustimmungen von
Grundstückseigentümern kann der Bau erst jetzt erfolgen“, erklärt Mirko
Froß. „Aber wir planen, bis zum ersten Schnee fertig zu sein und bis
dahin rollen während des Baus mehr Züge im unteren Abschnitt.“  Im
oberen Abschnitt fahren im Bauzeitraum Busse.

Einen Überblick über alle Termine und Veranstaltungen gibt es unter
www.loessnitzgrundbahn.de und www.traditionsbahn-radebeul.de sowie
www.weisseritztalbahn.com und www.weisseritztalbahn.de. Der
Kooperationspartner des VVO, die Firma Sachsenträume bietet besondere
Programme auf den Bahnen an. Sie ist online unter www.sachsen-traeume.de
zu erreichen.


Dresden

Straßenbahnlinie 11 fährt wieder nach Bühlau (Meldung vom: 04.02.2019)

Seit Montag, dem 4. Februar 2019, 12:25 Uhr fährt die Straßenbahnlinie 11 der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) wieder durchgängig bis Bühlau. Der Ersatzverkehr mit Bussen und die zwischenzeitlich eingesetzte Pendelbahn zum Waldschlösschen entfallen ab sofort.

Seit den Morgenstunden wurden die vereisten und verschneiten Schienen entlang der gesperrten Strecke und im Zuge der gesamten Bautzner Straße gesäubert. Anschließend prüften Techniker alle Fahrleitungsanlagen. Die waren wegen des fast drei Tage fehlenden Fahrbetriebs ebenfalls stark vereist. Nachdem der Eispanzer entfernt war, die Probefahrten mit einem Tatra-Zug erfolgreich verliefen und der Betriebsleiter die Strecke wieder freigegeben hat, konnte die Straßenbahnlinie 11 ab 12:25 Uhr ihren gewohnten Betrieb aufnehmen.

Am vergangenen Freitag, dem 1. Februar 2019, 20:05 Uhr musste die Linienführung der „11“ unterbrochen werden. Grund war ein einsturzgefährdetes Gebäude an der Bautzner Straße, was zu einer Vollsperrung der Bundesstraße und damit auch des Straßenbahnverkehrs zwischen Mordgrundbrücke und dem Dresdner Stadtteil Weißer Hirsch führte. Die Straßenbahnen fuhren dann ab Bautzner/Rothenburger Straße über Albertbrücke, Sachsenallee, Schillerplatz zur neuen Gleisschleife in Tolkewitz.

Der Streckenteil nach Bühlau wurde mit Ersatzbussen und seit Sonnabend auch mit einer Straßenbahn, die zwischen Bahnhof Neustadt und dem Waldschlösschen pendelte, bedient. Fahrgäste aus Bühlau wurden auf die Buslinie 61, die vom Weißen Hirsch auf die Standseilbahn verwiesen. Während der Sperrzeit genügte dort zur Mitfahrt auch ein einfacher Einzelfahrschein.


Leipzig und Grimma

ZVNL testet den iLint (Meldung vom: 02.02.2019)

Am 1. Februar 2019 hat der Zweckverband für Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) zu einer Sonderfahrt von Leipzig Hbf. nach Grimma ob Bf eingeladen.

Pünktlich um 10:36 Uhr verließ der Sonderzug den Leipziger Hauptbahnhof um dann um 11:12 Uhr in Grimma ob. Bf. anzukommen. Das Besondere an diesem Triebwagen ist, das dieser nicht mit Diesel angetrieben wird. Er wird mit Wasserstoff betrieben, wodurch er keine Emisionen verursacht. Aus seinem Auspuff kommt Wasserdampf und kondensiertes Wasser.

Grimma kann derzeit nicht in das S-Bahnnetz Mitteldeutschland eingebunden werden, da in den Citytunnel keine Dieselfahrzeuge fahren dürfen. In Grimma gibt es aber keine Oberleitung, so dass die Züge derzeit nur bis Leipzig Hbf. fahren können.


Ankündigung des SDZ (Sonderzuges) 62142 nach Grimma ob. Bf. in Leipzig Hbf.



Der Coradia iLint wird in Leipzig Hbf. am Gleis 22 bereit gestellt um die 150 Gäste einladen zu können.


Wasserstoff ist, unter anderem, ein Abfallprodukt der Chemieindustrie (Grauer Wasserstoff) oder aus erneuerbaren Energien (Grüner Wasserstoff) gewonnen werden.
In Mitteldeutschland hat sich dazu ein Netzwerk gebildet. Informationen über Wasserstoff kann unter www.hypos-eastgermany.de angefragt werden.


Grimma ob. Bf., ein Bahnhof auf dem es keine Fahrleitung gibt.



In Grimma gibt es zwei Bahnsteige.


Der iLint hat anstelle eines Verbrennungsmotors eine Brennstoffzelle. In dieser wird Wasserstoff und Sauerstoff aus der Umgebungsluft zu Strom umgewandelt. Mit diesem Strom werden die Antriebsmotoren versorgt.


Wartet auf seine Rückfahrt: Der iLint in Grimma ob. Bf. Die eigentlich dort abfahrenden Züge fuhren vom, sonst nicht genutzten, Nachbarbahnsteig.
Von diesem wurde dieses Bild gemacht.



Zurück in Leipzig Hbf. angekommen, machte sich der iLint auf die Reise zum nächsten Einsatz nach Saalfeld.


Die Versorgung der Geräte im Zug, Fahrgastinformation, Klimaanlage, Toiletten usw. erfolgt mit einem Akku. Dieser wird mit Strom aus der Brennstoffzelle geladen, welchen die Fahrmotoren nicht abnehmen können. Darüber hinaus wird die energetische Energie der Fahrmotoren, welche beim Bremsen entsteht, zum Aufladen des Akkus genutzt.


Fahrzeugdaten im Überblick
Sitzplätze: 150
Stehplätze: 150
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
Länge über Puffer: 54,270 mm
Fahrzeugbreite: 2,75 m
Fahrzeughöhe: 4,31 m
Leistung der Brennzelle: 400 kW
Anfahrzugkraft: 87kN
Anfahrleistung: 544 kW
Leistung Akku: 110 kWh

Berlin

Netz Elbe-Spree vergeben (Meldung vom: 25.01.2019)

Am 22. Januar 2019 wurde die vorgesehene Vergabe der Ausschreibung Netz Elbe-Spree (NES) rechtswirksam. Am 25. Januar 2019 stellte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg im Rahmen einer Pressekonferenz das Netz und die einzusetzenden Fahrzeuge vor.

Die Ausschreibung erfolgte in vier Losen, wobei es folgende Vorgaben in der Ausschreibung gab:
- keine Kombination von Los 1 und Los 2,
- es konnten maximal zwei Lose gewonnen werden.
Das Los 1 und 4 gewann die ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH und das Los 2 und 3 gewann die DB Regio AG Nordost.

Das Los 1 enthält nur die Linie RE1, welche als erste Regionalexpresslinie in Deutschland gilt, von Magdeburg Hbf. - Brandenburg Hbf. - Potsdam Hbf. - Berlin Hbf. - Erkner - Fürstenwalde nach Frankfurt (Oder).
Hier kommen von Siemens Fahrzeuge des Typs Desiro HC zum Einsatz, welche als sechsteilige Fahrzeuge bestellt werden sollen. Sollte es gelingen die Bahnsteige entsprechend zu verlängern, würden hier sogar achtteilige Züge, bestehend aus zwei vierteiligen Zügen zum Einsatz kommen.


Ein Desiro HC ausgestellt auf der Innotrans. Seine besonderen Merkmale sind, der einstöckige Endwagen. In diesem befinden sich die Multifunktionsabteile.



Der bisher bei der ODEG eingesetzte Zug vom Typ KISS wird auch weiterhin im Einsatz bleiben, aber für das neue Netz modernisiert. Dabei wird auch WLAN in den Zügen verbaut.


Das Los 2 wird in zwei Betriebsstufen gefahren, wobei die erste Stufe bis Dezember 2025 gilt. Die zweite Betriebsstufe tritt nur in Kraft, wenn die zu bauende Dresdner Bahn fertig gestellt ist.
Folgende Linien sind in der ersten Betriebsstufe enthalten:
RE2 Nauen - Berlin - Cottbus
RE2V Berlin-Charlottenburg - Lübbenau (-Cottbus, einzelne Fahrten)
RB10 und RB14: Nauen - Berlin Südkreuz
RB24A Eberswalde - Flughafen BER Terminal 2 (alter Bahnhof Schönefeld)
RB32A Oranienburg - Flughafen BER Terminal 2 (alter Bahnhof Schönefeld)
FEX Berlin Hbf. - Berlin Ostkreuz - Flughafen BER
RB24B Flughafen BER - Wünsdorf-Waldstadt
RB32B Flughafen BER - Ludwigsfelde

Folgende Linien sind in der zweiten Betriebsstufe enthalten:
RE2 Nauen - Berlin - Cottbus
RE20 Berlin Hbf (tief) - Flughafen BER - Lübbenau - Cottbus
RB14: Nauen - Berlin Südkreuz
FEX Berlin Hbf. - Berlin Südkreuz - Flughafen BER
RB24 Eberswalde - Flughafen BER - Wünsdorf-Waldstadt
RB32 Oranienburg - Flughafen BER - Ludwigsfelde

Alle Fahrten werden mit fünf Doppelstockwagen und Lok gefahren. Bei den Fahrzugen des FEX sind 485 Sitzplätze, bei allen anderen 550 Sitzplätze im Angebot.


Doppelstockzüge mit Loks werden im Los 2 anzutreffen sein.



Im Los 3 kommen die bisher eingesetzten Talent 2 Züge zum Einsatz.


Beim Los 3 werden auch zwei Betriebsstufen gefahren. Folgende Linien werden in der ersten Betriebsstufe gefahren:
RE7 Dessau - Berlin - Senftenberg
RE7V Belzig - Berlin Wannsee
RB20 Oranienburg - Golm - Potsdam Griebnitzsee
RB21 Potsdam - Golm - Berlin Gesundbrunnen
RB22 Königs Wusterhausen - Flughafen BER - Golm - Potsdam Griebnitzsee
RB23 Golm - Potsdam - Berlin - Flughafen BER
In der zweiten Stufe ändert sich nur die Linie RB23, die dann nur noch von Golm über Potsdam zum Ostbahnhof in Berlin fährt.

Im Los 3 kommen die bisher eingesetzten Talent 2 Züge zum Einsatz. Überwiegend als 5+3 teilige Züge.

Das Los 4 besteht in der ersten Betriebsstufe aus den Linien:
RE8a Wismar - Wittenberge - Flughafen BER
RE8b Berlin Hbf. (tief) - Baruth (Mark) - Elsterwerda bzw. Finsterwalde
RB17 Wismar - Schwerin Hbf. - Ludwigslust (-Wittenberge) (ab 2024)
RB33 Jüterbog - Beelitz Stadt - Potsdam Hbf.
RB37 Beelitz Stadt - Potsdam Rehbrücke - Berlin Wannsee
RB51 Brandenburg Hbf. - Rathenow
Auf dem RE8a und RE8b kommen die bisherigen KISS Züge, auf der RB17 vierteilige Desiro HC.
Im Dieselnetz der Linien RB33, RB37 und RB51 werden LINT54 zum Einsatz kommen.

In der zweiten Betriebsstufe ändert sich nur der RE8:
RE8 Wismar - Schwerin - Wittenberge - Berlin Hbf. (tief) - Baruth - Elsterwerda / Finsterwalde und
RE8V Nauen - Berlin Südkreuz (-Wünsdorf-Waldstadt)


Die Betriebsaufnahme ist am 11. Dezember 2022 vorgesehen. Änderungen an den Fahrzeugeinsätzen und dem Umfang der Leistungen sind möglich. Entsprechende Optionen sind in dem neuen Verkehrsvertrag enthalten.

Leipzig

Bund fördert Beschleunigung des öffentlichen Personennahverkehrs in Leipzig (Meldung vom: 22.01.2019)

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert die Beschleunigung des öffentlichen Personennahverkehrs in Leipzig mit rund 3 Millionen Euro. Den entsprechenden Fördermittelbescheid übergab der Bundestagsabgeordnete Jens Lehmann am heutigen Dienstag. Damit setzen die Leipziger Verkehrsbetriebe das Beschleunigungsprojekt "Chamäleon (RBLSA)" bis 2020 fort.

"Der öffentliche Personennahverkehr gehört für Leipzig zum Rückgrat der Mobilität der Bürger. Mit Hilfe digitaler Lösungen können wir ihn weiter beschleunigen und somit attraktiv gestalten. Mit Blick auf die Herausforderungen in den urbanen Räumen ist es deswegen folgerichtig, dass sich der Bund hier konkret für die Verbesserungen der Bürger engagiert", so Jens Lehmann, Leipziger Mitglied im Deutschen Bundestag.

Bereits seit 2011 entwickeln die Verkehrsbetriebe Möglichkeiten, die eine wirksame Beschleunigung und Qualitätsverbesserung unter Beachtung der Belange aller Verkehrsteilnehmer ermöglicht. So wurden zum Beispiel gemeinsam mit der Stadt Leipzig ausgewählte Ampeln entlang der Straßenbahnlinien 3 und 15 mit dem Betriebsleitsystem der LVB gekoppelt und kommunizieren in Echtzeit. Das Projekt "Chamäleon (RBLSA-III)" soll im Zuge des GreenCityMasterPlans bis 2020 weitere Ampeln umrüsten.


Jens Lehmann (Mitglied im Deutschen Bundestag)übergibt Ulf Middelberg (Sprecher der LVB Geschäftsführung) den Förderbescheid.


"Gemeinsam mit der Stadt Leipzig wollen wir als Leipziger Gruppe einen wesentlichen Beitrag für die Lebensqualität in Leipzig leisten. Im GreenCityMasterPlan sind die verschiedensten Maßnahmen für eine saubere Luft festgelegt. Somit setzen wir mit dem Projekt "Chamäleon" eine zentrale Maßnahme für einen attraktiven öffentlichen Personennahverkehr um", so Ulf Middelberg, Sprecher der LVB-Geschäftsführung und Geschäftsführer der Leipziger Gruppe.

Mit dem Projekt treiben die LVB auch die Einführung eines Fahrerassistenzsystems weiter voran. Damit erhalten Fahrer während der Fahrt in Zukunft Hinweise, wann sie eine Ampel passieren können, ohne zum Halten kommen zu müssen. Dies spart Beschleunigungs- und Bremsenergie und verbessert für den Fahrgast den Fahrkomfort.

Erfurt

Fahrgastzahlen in Erfurt steigen (Meldung vom: 15.01.2019)

Die Fahrgastzahlen der EVAG wachsen kontinuierlich. Immer mehr Erfurter fahren mit Bus und Stadtbahn zur Arbeit, in die Schule oder ins Grüne. Ein Trend, der seit 2016 zu beobachten ist.

2018 waren 53,7 Millionen Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln der Erfurter Verkehrsbetriebe unterwegs, das höchste Ergebnis seit Jahren. Das ist eine Steigerung um 2,6 Prozent zum Vorjahr (2017: 52,4 Millionen).

„Wir freuen uns, dass immer mehr Menschen auf die umweltfreundlichen Alternativen von Bus und Stadtbahn setzen“, freut sich Myriam Berg, Vorstand der EVAG, ist sich aber auch der Herausforderungen des Fahrgastanstiegs bewusst. „Wir wissen, dass einzelne Stadtbahn-Linien sehr stark frequentiert sind. Deshalb setzen wir bei den neuen Bahnen von Stadler auf größere Fahrzeuge, in denen mehr Fahrgäste bequem Platz finden. Im Sommer startet die Produktion, Ende 2020 rollen die ersten der 42 m langen Bahnen durch Erfurt“, sagt Myriam Berg.

„Allein im Stadtbahnbereich ist ein Anstieg von 600.000 Fahrgästen zu verzeichnen. Das entspricht einem Anstieg von 1 Prozent zum Vorjahr – „und das trotz der Baustelle Marktstraße, die unseren Fahrgästen über mehrere Monate sehr viel Geduld abverlangte“, betont Myriam Berg. Ein starker Anstieg der Fahrgastzahlen wurde auch im 4. Quartal aufgrund der vielen Gäste des Erfurter Weihnachtsmarktes dokumentiert.

Positiv entwickelt hat sich auch die Nutzung des Busangebotes der EVAG. Im vergangenen Jahr fuhren 600.000 Menschen mehr auf den 26 Linien des Stadtbusverkehrs. Im Regionalverkehr waren auf den fünf Regionalbus-Linien 100.000 Menschen mehr als 2017 unterwegs.

„Wir beobachten auch hier zu den Spitzenzeiten im Berufsverkehr, dass die Busse sehr voll sind. Auch hier müssen wir uns für die Zukunft wappnen und dies bei der Beschaffung neuer Busse sowie bei der Weiterentwicklung des städtischen Nahverkehrsplans berücksichtigen“, so Myriam Berg.

Die am meisten frequentierten Haltestellen im Netz sind der Anger und der Hauptbahnhof. Im 1. Quartal stiegen am Anger an einem mittleren Werktag (Montag – Freitag) über 57.000 Personen ein und aus. Am Hauptbahnhof waren es über 46.000 Fahrgäste pro Werktag.

Positiv entwickelt haben sich auch die Abo-Zahlen. „Anfang dieses Jahres werden wir wohl die 30.000er-Marke knacken“, freut sich Myriam Berg. Die differenzierten Angebote für verschiedene Zielgruppen werden sehr gut angenommen. Besonders erfolgreich ist das Abo Plus. Beim Abo Plus können ab 18 Uhr ein Erwachsener und zwei Kinder bis 14 Jahre mitgenommen werden.

Dass der Nahverkehr für die Erfurter eine wichtige Rolle spielt, zeigte das ÖPNV-Kundenbarometer im vergangenen Jahr. Im deutschlandweiten Vergleich kamen die Erfurter Verkehrsbetriebe auf Platz 2. Bei „Anschlüssen“, „Taktfrequenz“, „Schnelligkeit der Beförderung“, „Informationen bei Störungen und Verspätungen“ sowie bei den „Fahrkartenautomaten“ belegte die EVAG Platz 1.


Dresden

Erster deutscher E-Bus zu Gast in Dresden (Meldung vom: 13.12.2018)

Ein Vorführwagen des ersten Elektrobusses aus deutscher Produktion ist derzeit zu Gast in Dresden. Bevor das erste Serienfahrzeug des Typs Citaro E-CELL vom Band läuft, stellt er sich vom 11. bis 13. Dezember 2018 einem Test der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Dabei soll die Neuentwicklung seine Einsatztauglichkeit beweisen. Das Interesse unter den deutschen Verkehrsunternehmen an dem Fahrzeug ist enorm. Dass die Mercedes-Benz-Tochter EvoBus aus Mannheim ihren E-Bus frühzeitig auch in Dresden vorstellt und testen lässt, hat mit der langjährigen Erfahrung und hohe Kompetenz der hiesigen Bus-Experten mit dem Thema Elektromobilität zu tun.

E-Bus im Praxistest
Der Citaro E-CELL kam gestern per Tieflader nach Dresden und absolvierte heute Vormittag einige Probefahrten. Dabei haben die Wissenschaftler des Lehrstuhls Fahrzeugmechatronik an der TU Dresden Messdaten zum Energieverbrauch und Ladezustand der Batterie gesammelt. Diese Daten werden nun sorgfältig ausgewertet und ergänzen die in dem Forschungsvorhaben „Energie- und kosteneffiziente Elektrifizierung von ÖPNV-Flotten“ gewonnenen Erkenntnisse zur Technologieauswahl von Fahrzeug und Ladetechnik.

Innovatives Fahrzeugkonzept
Die Zwölf-Meter-Variante des Citaro E-CELL hat im September 2018 Weltpremiere gefeiert. Der Bus hat eine elektrisch angetriebene Achse mit zwei wassergekühlten Motoren, die sich nahe der Räder befinden. Sie bieten eine Spitzenleistung von je 125 Kilowatt bei einem Drehmoment von je 11.000 Newtonmeter am Rad. Die Stromversorgung erfolgt über sechs bis zehn Lithium-Ionen-Batteriemodule mit einem Gesamtenergiegehalt von bis zu 243 Kilowattstunden. Die Batterien befinden sich auf dem Dach und im Heck. Im Sommer soll der elektrische Citaro mit Batterie-Vollbestückung eine Reichweite von 150 bis über 200 Kilometern erreichen. Geladen werden kann der E-Citaro via CCS-Schnellladung. Optional bietet Daimler auch die Ladung oder Nachladung per Stromabnehmer an. Eine Besonderheit wird laut Daimler ein ausgefeiltes Thermomanagement für Antrieb und Klimatisierung sein, das den Energieverbrauch deutlich senken soll. Je nach Ausstattung bietet der E-Bus bis zu 29 Sitzplätze und maximal 56 Stehplätze.


Der E-Bus auf dem Betriebshof der DVB.



Der E-Bus auf dem Betriebshof der DVB.


Sachsen

Neue Eigentümer für SDG - Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH (Meldung vom: 11.12.2018)

Ab dem 1. Januar 2019 haben die drei Schmalspurbahnen der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) neue Eigentümer. Zukünftig gehört die Betreiberin die Fichtelbergbahn, der Weißeritztalbahn und der Lößnitzgrundbahn den beiden Zweckverbänden Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) und Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). Für Fahrgäste und Mitarbeiter hat der Kauf keine Auswirkungen: Die Bahnen rollen unverändert weiter.

Der bisherige Mehrheitseigentümer der SDG, die Regionalverkehr Erzgebirge GmbH (RVE) trennt sich aus vergaberechtlichen Gründen von seinen Anteilen und konzentriert sich auf den Busverkehr im Erzgebirgskreis. Zukünftig gehört die SDG zu zwei Dritteln dem Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe und zu einem Drittel dem Verkehrsverbund Mittelsachsen. „Dies spiegelt die Tatsache wider, dass mit der Lößnitzgrundbahn und der Weißeritztalbahn zwei der drei Bahnen im Gebiet des VVO liegen“, erläutert Landrat Michael Harig, Zweckverbandsvorsitzender des VVO. „Sie sind ein wichtiger Teil des lokalen Tourismus und eng mit den Regionen vernetzt.“

„Der Erwerb der Bahnen durch die Zweckverbände zeigt, wie sehr uns die Bahnen am Herzen liegen“, betont Landrat Dr. Christoph Scheurer, Verbandsvorsitzender des VMS. „Durch die neue Struktur sichern wir den Erhalt dieser rollenden Industriedenkmäler.“

Die SDG betreibt mit historischen Fahrzeugen täglich Verkehr unter Dampf auf der Fichtelbergbahn (Cranzahl – Oberwiesenthal), der Weißeritztalbahn (Freital-Hainsberg – Kurort Kipsdorf) sowie auf der Lößnitzgrundbahn (Radebeul Ost – Moritzburg). Das Unternehmen befördert jährlich rund 650.000 Fahrgäste und beschäftigt 105 Mitarbeiter.

Chemnitz

HandyTicket-Aktionswochenende am 15. und 16. Dezember 2018 (Meldung vom: 10.12.2018)

Am 15. und 16. Dezember 2018 bietet der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) die Fahrt zum Einkaufsbummel oder auf den Weihnachtsmarkt noch günstiger an.
Am HandyTicket-Aktionswochenende zahlen alle Fahrgäste mit Handyticket nur die Hälfte des regulären Preises. So ist beispielsweise in Chemnitz oder Zwickau die Einzelfahrt für nur 1,10 Euro und die Tageskarte für eine Person schon für 2,20 Euro zu haben (jeweils Preisstufe 1). „Mit dem Aktionswochenende möchten wir allen unseren HandyTicket-Nutzern danken.“ so Dr. Harald Neuhaus, Geschäftsführer des VMS. „Natürlich freuen wir uns auch jederzeit über Neuanmeldungen zu diesem tollen Service“.

Aber auch im restlichen Jahr ist das Handyticket für die Fahrgäste eine gute Alternative zum gewöhnlichen Papierfahrschein: Statt lange nach einem Fahrscheinautomaten und den passenden Münzen zu suchen, erhält man das Ticket schnell und bargeldlos auf‘s Mobiltelefon.
Am einfachsten funktioniert der Kauf über die „HandyTicket Deutschland“-App. Sie gibt es kostenlos zum Download im „App Store“ und im „Play Store“. Die einzige Voraussetzung für die Nutzung des Handytickets ist eine einmalige Anmeldung bei HandyTicket Deutschland. Einmal registriert, kann man auch in vielen anderen deutschen Städten und Regionen mit seinem Handy ein Ticket kaufen.

Das HandyTicket gibt es seit 26. April 2007 im VMS. Inzwischen nutzen innerhalb des Verbundgebietes rund 11 000 angemeldete HandyTicket-Kunden diesen Vertriebsweg. Die Zahl der gekauften Tickets steigt kontinuierlich: Wurden im Oktober 2017 noch 3 571 Fahrscheine per Telefon gekauft, waren es im Oktober 2018 bereits knapp 4 400 Tickets.

Alle Informationen zum Handyticket gibt es im Internet unter handyticket.vms.de. Dort ist auch die Anmeldung möglich. Bei Fragen hilft das VMS-Serviceteam unter 0371 40008-88 gerne weiter.

Chemnitz

SKODA TRANSPORTATION STELLTE DIE ERSTE STRASSENBAHN FÜR DIE DEUTSCHE STADT CHEMNITZ VOR (Meldung vom: 06.12.2018)

Škoda Transportation stellte im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Chemnitz die erste der insgesamt 14 neuen modernen Straßenbahnen ForCity Classic vor. Es handelt sich um ein Zweirichtungs- und 100% Niederflurfahrzeug mit Kasten aus Edelstahl. Der Gesamtwert des Auftrags beträgt rund 950 Millionen Kronen.

„Die Straßenbahn, die wir heute übergeben, stellt viele bedeutende Innovationen vor und wurde im Geiste der Vision über die Zukunft des Straßenbahnverkehrs konzipiert. Mit der Übergabe dieses Fahrzeuges werden die monatelangen und anspruchsvollen Typprüfungen direkt in Chemnitz beginnen. Die ersten Fahrgäste sollten im Probebetrieb im Frühjahr nächstes Jahres mitfahren. Die gesamte Flotte wird bis zum Sommer 2019 nach Deutschland geliefert. Diese neue Straßenbahn von Škoda ist das großartige Ergebnis der Arbeit unserer Techniker, Ingenieure, Vertrieb und anderer, denen ein großer Dank gilt, “ sagt Petr Brzezina, Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor der Škoda Transportation Gruppe.

Die Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG) bekommt moderne Niederflurfahrzeuge, die den neusten deutschen Anforderungen an Barrierefreiheit entsprechen. Die Passagiere können sich somit auf komfortable geräumige Fahrzeuge freuen mit zwei multifunktionellen Bereichen, wo man bis zu vier Rollstühle oder Kinderwagen, oder 4 bis 6 Fahrräder platzieren kann.
„Schon 2012 hatten wir die Gelegenheit, in Chemnitz Passagiere im Testbetrieb in unserer Prager Straßenbahn ForCity Alfa mitzunehmen. Der damalige Betrieb wurde sehr erfolgreich bewertet und wurde zur Grundlage unseres späteren erfolgreichen Angebotes. Im Jahre 2016 haben wir die Ausschreibung für die Lieferung dieser vierzehn Straßenbahnen gewonnen. Ich freue mich, dass wir heute der Öffentlichkeit eine Straßenbahn voller Innovationen vorstellen können, zu welchen die 100% Niederflurigkeit ohne Rampen und getriebelose Motoren mit Permanentmagneten in Kombination mit Luftfederung gehören. Die Lieferung der Straßenbahnen für Chemnitz ist die zweite Referenz der Straßenbahnen der Škoda Gruppe in Deutschland. Hiermit stärken wir unsere Position in Westeuropa und erweitern unsere Kompetenz und Referenzen für weitere Ausschreibungen, “ ergänzt Zdeněk Majer, Vizepräsident für Vertrieb der Gruppe Škoda Transportation.

Die Waagen haben viele bedeutende Innovationen. Die Straßenbahn ist mit einer Klimaanlage sowohl im Fahrerraum als auch im Fahrgastraum ausgestattet. Das Fahrzeug verfügt außerdem über ein übersichtliches Informationssystem und ein neues hochentwickeltes Audiosystem für Sehbehinderte. Die Gesamtlänge der Straßenbahn beträgt 31,4 m, die Breite 2,65 m. Die Gesamtkapazität der Passagiere beträgt bis zu 281 Personen, davon sind 64 Sitzplätze.







„Die Höchstgeschwindigkeit der Straßenbahn beträgt 80 km/h. Für den Verkehr im deutschen Chemnitz wurde diese Geschwindigkeit jedoch auf 60 km/h begrenzt. Ausgezeichnete Fahreigenschaften bei schlechtem Wetter garantiert 100% Adhäsion (12 Räder = 12 Motoren ohne Getriebe). Der Fahrzeugkasten besteht aus Edelstahl, die Festigkeit wurde als LRV (Stadtfahrzeuge) entworfen. Die Waagen haben auch eine neue Generation von Elektroantrieben, die ebenfalls im Rahmen des Betriebes Škoda produziert wurden,“ ergänzt die technischen Parameter des Fahrzeugs Jaroslav Kulhánek, Hauptingenieurvon Škoda Transportation.
Škoda Transportation hat sich im Laufe der letzten Jahre sehr erfolgreich auf dem deutschen Markt durchgesetzt. Das Unternehmen hat in diesem Jahr im Juni die Ausschreibung für die Lieferung von modernen Straßenbahnen für den Rhein-Neckar-Verkehr (rnv) gewonnen. Auf den Strecken zwischen Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg werden insgesamt achtzig Straßenbahnen betrieben. Ein Bestandteil des Kontrakts ist eine Option für weitere 34 Fahrzeuge. Die ersten Fahrzeuge werden zu Beginn des Jahres 2021 in Betrieb genommen. Der Gesamtwert der Bestellung beträgt mehrere Milliarden tschechischer Kronen. Škoda Transportation hat auch für das deutsche Eisenbahnverkehrsunternehmen Deutsche Bahn Regio sechs moderne Doppelstockzüge einschließlich sechs Lokomotiven produziert. Diese Push-Pull-Garnituren sind für den Betrieb auf der wichtigsten bayerischen Strecke Nürnberg - Ingolstadt – München bestimmt. Die Garnituren werden ab Frühjahr nächstes Jahres die alten Garnituren InterCity ersetzen. Der vollständige Einsatz der Gesamtflottewird ab Juni 2019 erwartet.




Halle (Saale)

Umfangreiche Sperrungen im Knoten Halle (Saale) Hauptbahnhof vom 23. bis 26. November 2018 (Meldung vom: 19.11.2018)

Die Deutsche Bahn nimmt vom 23. bis 26. November 2018 im Bahnknoten Halle (Saale) neue Infrastruktur in Betrieb. Während der Sperrung werden weitere sieben Kilometer neu gebauter Gleise und Weichen in das Streckennetz eingefügt. Dafür hat die elektronische Stellwerkstechnik eine erweiterte Software erhalten, die nun zugeschaltet und geprüft wird. Dazu gehören unter anderem Gleis- und Weichenverbindungen in Richtung Eilenburg und Bitterfeld/Berlin sowie diverse Güterzuggleise. Nach dieser Bauetappe konzentrieren sich die Bauarbeiten auf den unmittelbaren Bahnhofsbereich auf der Westseite.

Aufgrund dieser komplexen Arbeiten an leit- und sicherungstechnischen Anlagen im Bereich des halleschen Hauptbahnhofs kommt es vom 23. November 2018 (22:00 Uhr) bis zum 26. November 2018 (4:00 Uhr) zu umfassenden Fahrplanänderungen im Fern- und Nahverkehr. Die Deutsche Bahn und Abellio haben ein umfassendes Ersatzverkehrskonzept vorbereitet. Bereits im Vorfeld sind alle Fahrplanänderungen im elektronischen Fahrplan eingearbeitet worden und sind bei Online-Reiseauskünften (Internet, DB Navigator), im Reisezentrum oder an den Fahrkartenautomaten abrufbar.

Fahrplanänderungen im Fernverkehr:

Die ICE der Linien Berlin–Halle–Erfurt–Frankfurt (Main) und Berlin–Halle–Nürnberg–München werden vom 23. bis 26. November umgeleitet und halten nicht in Halle (Saale) Hbf. Einige Züge halten zusätzliche in Bitterfeld oder Leipzig Hbf. Die Züge verspäten sich um bis zu 15 Minuten.

Die IC-Züge der Linien 55 Köln–Dortmund–Hannover–Magdeburg–Halle–Leipzig–Dresden und 56 Norddeich–Bremen–Hannover–Magdeburg–Halle–Leipzig werden am 25. November (ganztägig) über Dessau–Bitterfeld (mit zusätzlichen Halten) umgeleitet. Die planmäßigen Zwischenhalte fallen aus. Zwischen Halle (Saale) Hbf und Bitterfeld fahren Busse.


Fahrplanänderungen im Nahverkehr:

Linien S5 und S5X
Einige S-Bahnen beginnen/enden vom 23. bis 26. November in Halle (Saale) Hauptbahnhof abweichend an der Westseite und fahren bis zu 3 Minuten früher ab.
Am 25. November (von 17.30 Uhr bis 24:00 Uhr) fallen einige Fahrten zwischen Halle (Saale) Hbf und Leipzig/Halle Flughafen aus und werden durch Busse, mit geänderten Fahrzeiten, ersetzt.

Linie S7
Die S-Bahnen der Linie S 7 fallen vom 23. bis 26. November 2018 im Abschnitt Halle Südstadt und Halle (Saale) Hbf aus. Als Ersatz nutzen Reisende die innerstädtischen Verkehrsmittel der Stadt Halle (Saale).

Linie S8
Die Linie S 8 fallen vom 23. bis 26. November im Abschnitt Halle (Saale) Hbf. – Landsberg (b Halle/Saale) aus und werden durch Busse, mit geänderten Fahrzeiten, ersetzt.

Linien RE 9, RE 19 und RB 75
Die werden vom 23. bis 26. November auf den Abschnitten Angersdorf – Halle (Saale) Hbf. und Lutherstadt Eisleben – Halle (Saale) Hbf. durch Busse ersetzt.

Linien RE 16, RE 18 und RB 20
Die Züge werden vom 23. bis 26. November zwischen Merseburg und Halle (Saale) Hbf durch Busse ersetzt.

Linie RE 30
Die Züge der Linie RE 30 werden am 25. November (von 17:30 Uhr bis 24:00 Uhr) im Abschnitt Halle (Saale) Hbf. – Niemberg durch Busse, mit geänderten Fahrzeiten, ersetzt.


Erfurt

Kaufvertrag für neue Straßenbahnen unterschrieben (Meldung vom: 30.10.2018)

Am 29. Oktober 2018 wurde im Betriebshof der EVAG der Kaufvertrag über 14 neue Straßenbahnen des Typs Tramlink unterschrieben. Mit dem Kauf dieser Bahnen soll der Verkehr zur BUGA 2021 abgewickelt werden.

Die Geschäftsführerin der EVAG, Myriam Berg, erklärte den schweren und hochambitionierten Weg den die EVAG gehen musste. Im Jahre 2017 wurde zu einem Industriedialog geladen, es folgte am 6. Februar 2018 die Ausschreibung mit der Bekanntgabe im Amtsblatt der EU. Angebote mussten bis zum 5. März 2018 um 12:00 Uhr eingegangen sein.

Am 25. September 2018 erhielt die EVAG einen Fördermittelbescheid über insgesamt 26,2 Millionen Euro überreicht bekommen. Dies entspricht einer Förderquote von 47%, welche auch aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stammen.


So soll der Innenraum aussehen.



So soll der Innenraum aussehen.


Am 1. Oktober 2018 gab die EVAG den Gewinner der Ausschreibung bekannt: Stadler erhielt den Zuschlag. Nun musste die nächste "Hürde" genommen werden: Die Einspruchsfrist. Innerhalb dieser Frist kann ein Mitbewerber gegen die Vergabe Einspruch erheben. Dies passierte, sehr zur Freude von Frau Berg, nicht. Der Auftrag konnte nun vergeben werden.

Neben den vielen technischen Vorgaben, sind die folgenden Kriterien ausschlaggebend gewesen:
- erfahrener Hersteller
- Qualität
- Preis
- erprobte Technik.
Der Tramlink fährt in den Städten: Valencia (Spanien), Léon (Spanien), Rostock (Deutschland), Santos (Brasilien), Gmunden (Österreich), Lugano (Schweiz).


Rede der Geschäftsfüherin Myriam Berg (rechts im Bild). Neben ihr stehen von lnks nach rechts:
Robert Martin, TÜV Rheinland;
Peter Jenelten, Vice President Vetrieb & Marketing Stadler;
Patrick Sefzik, Bereichsleiter Vertrieb Stadtbahnen



Die Unterzeichnung des Vertrages für den Kauf der 14 Straßenbahnen.


Mit der Vertragsunterzeichnung durch die Geschäftsführerin Myriam Berg, dem Vice President Vertrieb & Marketing, Peter Jenelten und dem Bereichsleiter Vertrieb Stadtbahnen, Patrick Sefzik ist nun der Kauf der 14 Bahnen besiegelt. Die ersten acht Straßenbahnen sollen bis Ende 2020 einsatzbereit geliefert werden.

Die neuen Bahnen werden 42 Meter lang und 2,30 Meter Breit sein. Sie verfügen über sieben Türen, davon jeweils zwei Einzeltüren an den Enden des Fahrzeuges. Neu ist auch eine Klimaanlage. 102 Personen können in der Bahn sitzen, 146 weitere Personen finden Platz zum Stehen in der Bahn. Für Rollstuhlfahrer sind zwei separate Bereiche vorgesehen.

Hier noch ein paar technische Daten:
Achsanordnung: Bo' 2' 2' Bo'
Sitze (einschließlich Klappsitze): 102
Stehplätze (bei 4 Pers./m²): 146
Einstiegshöhe: 300 mm
Länge über Kupplung: 42.490 mm (42,49 Meter)
Fahrzeugbreite: 2.300 mm (2,30 Meter)
Fahrzeughöhe: 3.560 mm (3,56 Meter)
Höchstgeschwindigkeit: 70km/h

Schöneiche bei Berlin

Ministerin Schneider übergab die erste Artic-Tram an die Fahrgäste der Linie 88 (Meldung vom: 24.10.2018)

Heute wurde die erste Straßenbahn vom Typ Artic offiziell in den Fahrgastbetrieb der Linie 88 übergeben. Für die ersten Fahrgäste gab es dabei eine Überraschung: Ministerin Kathrin Schneider vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung und der Geschäftsführer der SRS, Detlef Bröcker, verteilten Kuchen. Nach der offiziellen Übergabe der Betriebserlaubnis auf dem Betriebshof der SRS fand die erste Fahrt mit Publikum statt und das Fahrzeug ist nun für die öffentliche Nutzung freigegeben.


Die SRS kann mit der Anschaffung der zwei Fahrzeuge vom Typ Artic des finnischen Herstellers Skoda Transtech die heute noch zum Einsatz kommenden DÜWAG-Fahrzeuge aus den 1970er Jahren ersetzen. Zusammen mit den teilweise niederflurigen Bestandsfahrzeugen vom Typ KTNF6 können damit alle Fahrten auf der Linie 88 barrierefrei durchgeführt werden. Entsprechend der Tradition der SRS handelt es sich auch bei den Artic-Trams um Gebrauchtfahrzeuge, die 2013 als Prototypen dieser Serie von den Verkehrsbetrieben in Helsinki beschafft wurden und seitdem dort zuverlässig im Einsatz waren. Es handelt sich um 100-prozentige Niederflurfahrzeuge, die einen barrierefreien Ein- und Ausstieg ermöglichen.

Für die Zulassung der Artic-Tram bei der SRS bedurfte es umfangreicher Testfahrten auf der Linie 88 zwischen dem S-Bahnhof Friedrichshagen und Rüdersdorf, die das Fahrzeug 402 seit August 2018 erfolgreich absolviert hat. Die Lieferung des zweiten Wagens 401 folgt voraussichtlich im Januar.

Der Name der Tram „Artic“ leitet sich von engl. „articulated“ – „gelenkig“ ab. Da die Artic-Tram auf vier Drehgestellen läuft, zeichnen sich die Fahrzeuge durch eine hohe Laufruhe aus. Außerdem bieten sie einen freundlichen und geräumigen Fahrgastraum. Die Anzahl der Sitzplätze erhöht sich gegenüber den alten Fahrzeugen um 35 auf 87.


Insgesamt investiert die SRS hierfür ca. 3,7 Millionen Euro, wovon die Landkreise Oder-Spree und Märkisch Oderland die Anschaffung der Fahrzeuge mit jeweils 42,5 Prozent aus zweckgebundenen Mitteln des ÖPNV-Gesetzes fördern.

Ministerin Kathrin Schneider, Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung
„Wir wollen die Barrierefreiheit von Straßenbahnen und O-Bussen erhöhen. Dafür stellen wir den Aufgabenträgern für Umrüstung und Erwerb neuer Fahrzeuge in den Jahren 2017 bis 2022 zusätzlich 37 Millionen Euro zur Verfügung. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag dafür, dass auch mobilitätseingeschränkte Menschen den öffentlichen Nahverkehr nutzen können. Das ist gut für Familien mit Kleinkindern, ältere Menschen und solche, die auf Hilfsmittel wie Rollstühle angewiesen sind. Ich begrüße, dass die SRS bereits erprobte Fahrzeuge aus Finnland erworben hat und damit auch die Wirtschaftlichkeit im Blick hat. Diese modernen Fahrzeuge können auch schneller unterwegs sein und damit verkürzt sich die Fahrzeit. Das ist ein guter Tag für die Fahrgäste der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn.“

Detlef Bröcker, Geschäftsführer der SRS

„Wir sind froh, dass wir durch die Beschaffung der zwei Niederflurfahrzeuge, die durch die zusätzlichen Fördermittel des Landes und die Unterstützung der Landkreise möglich wurden, die Vorgabe einer 100-prozentigen Barrierefreiheit bereits jetzt erfüllen. Mit dem Bevölkerungswachstum der letzten Jahre hat sich auch das Potenzial der Pendler, die aus den Gemeinden Schöneiche und Rüdersdorf nach Berlin fahren, erhöht. Barrierefreiheit, ob nun für Kinderwagen, Rollstuhl- oder Fahrradfahrer, ist einfach ein wichtiger Faktor pro ÖPNV. Wir sind sicher, dass wir mit den beiden neuen Artic-Fahrzeugen unseren Fahrgästen eine neue Reisequalität auf der Linie 88 anbieten können.“


*Die Artic-Tram*

Wagen 402 (Wagen 401 folgt Anfang 2019)

Bauart:3-teiliger 100%-Niederflur-Gelenktriebwagen mit 8 Achsen

Hersteller:Skoda-Transportation (ehemals Transtech) in Finnland

Baujahr:2013

Spurweite:1000 mm

Länge: 27,6 m

Höchstgeschwindigkeit:80 km/h

Fahrleitungsspannung:600 V Gleichspannung

Platzangebot:87 Sitzplätze (74 + 14), 125 Stehplätze

Sonstige Ausstattung: teilweise Fußbodenheizung, Klimaanlage, drei Rollstuhl-Stellplätze sowie drei Mehrzweckabteile, in denen auch Kinderwagen und Fahrräder Platz finden

*Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn (SRS), Tram 88*

Strecke: Berlin-Friedrichshagen ◄► Schöneiche ◄► Rüdersdorf

Länge:14 Kilometer

Tarif:VBB und ein Haustarif, gültig nur für die Tram 88


Ministerin Kathrin Schneider, Detlef Bröcker beim ersten Halt im Fahrgastbetrieb in Friedrichshagen



Ministerin Kathrin Schneider im Gespräch mit Politik & Presse



Innenraum der Artic-Tram



Artic Tram bei der Ausfahrt zur Inbetriebnahme


Erfurt

Wir machen Erfurt grün (Meldung vom: 24.10.2018)

Baumaßnahme Windthorststraße, Veränderte Linienführung der Stadtbahnen im Baustellenbereich. Ab 25. Oktober 2018 fahren die Stadtbahnen wieder durch die Marktstraße und die veränderte Linienführung wird aufgehoben. Auch wenn man dann wieder durch die Marktstraße fahren kann, gibt es noch einmal kurzzeitige Einschränkungen im Bereich Windthorststraße.

Zwischen Schillerstraße und Damaschkestraße wird ein Teil der Gleiseindeckung entfernt und als Rasengleis erneuert. Wo kein Rasengleis verlegt werden kann, zum Beispiel bei Zufahrten und Parkplätzen, wird Asphalt zwischen den Schienen eingebaut. Darüber hinaus wird die Haltestelle Robert-Koch-Straße sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts barrierefrei ausgebaut.

Ab 26. Oktober beginnen die Bauarbeiten und werden mehrere Wochen andauern. Bis auf wenige Tage Vollsperrung erfolgen die Bauarbeiten unter Stadtbahnverkehr. Während der Sperrzeiten setzt die EVAG einen Schienenersatzverkehr ein.

Die Sperrzeiten sind an drei Wochenenden:
Freitag, den 26. Oktober, 21 Uhr, bis Montag, den 29. Oktober, 3 Uhr
Freitag, den 2. November, 21 Uhr, bis Montag, den 5. November, 3 Uhr
Freitag, den 9. November, 21 Uhr, bis Montag, den 12. November, 3 Uhr, sowie in der Woche:
Dienstag, den 6. November, bis Donnerstag, den 8. November, jeweils von 8:30 Uhr bis 14:15 Uhr und Dienstag, den 13. November, bis Donnerstag, den 15. November, jeweils 8.30 Uhr bis 14:15 Uhr.



Die Linienführungen der Stadtbahnen 1, 3 und 4 werden in den o. g. Zeiten folgendermaßen angepasst: Die Linie 1 verkehrt zwischen Europlatz und Hauptbahnhof (-Löberwallgraben).
Die Stadtbahn-Linien 3 und 4 fahren im Süden zwischen Urbicher Kreuz bzw. Wiesenhügel und Stadion Ost (ehemals Agentur für Arbeit)1. Im nördlichen Bereich fahren die Stadtbahn-Linien 3 und 4 zwischen Europaplatz bzw. Bindersleben und Thüringenhalle.



Der Schienenersatzverkehr (SEV) verkehrt nur in der angegebenen Richtung mit den Haltestellen Thüringenhalle – Landtag/Stadion Nord – Tschaikowskistraße – Am Schwemmbach – Ersatzhaltestelle Stadion Ost (in der W.-Seelenbinder-Straße) und wieder zur Thüringenhalle

Die Haltestelle Robert-Koch-Straße wird während der Sperrzeiten nicht bedient. Fahrgäste, die von der Haltestelle Tschaikowskistraße stadteinwärts fahren wollen, können den Schienenersatzverkehr zur Thüringenhalle mit Umstieg in die Stadtbahn oder alternativ die Haltestelle Landtag/Stadion Nord nutzen.

Fahrgäste werden gebeten, die veränderte Linienführung zu beachten.

Fahrgäste werden gebeten, die veränderte Linienführung zu beachten.

Weitere Fahrplaninformationen gibt es direkt an den Haltestellen auf der Webseite SWE-EVAG.

Fahrplanflyer liegen im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger aus.

Hinweis!
Mit Fahrplanwechsel zur Wiederinbetriebnahme der Marktstraße am 25. Oktober werden die Haltestellen Landtag/IHK in Landtag/Stadion Nord, Steigerwaldstadion in Humboldtstraße und die Haltestelle Agentur für Arbeit in Stadion Ost umbenannt. Hintergrund ist die Veränderung der Eingänge zum Steigerwaldstadion. An der jetzigen Haltestelle Steigerwaldstadion gibt es keinen Eingang mehr. Um Verwirrungen zu vermeiden, kommt es zur Umbenennung.


Erfurt

Nächtliche Einschränkungen auf den Stadtbahn-Linien 1 und 2 (Meldung vom: 12.10.2018)

Aufgrund von Fahrleitungsarbeiten am Domplatz kommt es in der Zeit von Montag, den 15. Oktober, 23 Uhr, bis Dienstag, den 16. Oktober, 4:20 Uhr, und von Dienstag, den 16.10.2018, 23:00 Uhr bis Mittwoch, den 17.10.2018, 4:20 Uhr zu Einschränkungen im Stadtbahnverkehr auf den Linien 1 und 2, verbunden mit einer veränderten Linienführung und Schienenersatzverkehr.


Die Stadtbahn-Linie 1 verkehrt zwischen Wiesenhügel - Anger - Lutherkirche/SWE und Rieth.

Die Stadtbahn-Linie 2 fährt von P+R-Platz Messe über Brühler Garten bis Lange Brücke.

Der Schienenersatzverkehr der Stadtbahn-Linie 1 verkehrt zwischen Rieth - Universität - Domplatz Nord (– Theater – Domplatz Nord). Die Haltestelle Domplatz Süd kann nicht bedient werden.

Die Haltestelle Theater wird durch den Schienenersatzverkehr nur aus und in Richtung Domplatz
bedient. Fahrgäste in Richtung P+R-Platz Messe nutzen bitte alternativ die Haltestelle Brühler Garten.

Fahrgäste zwischen Anger und P+R-Platz Messe nutzen bitte zwischen Anger und Brühler Garten die
Stadtbahn-Linie 4 und steigen dort in die Stadtbahn-Linie 2 um. Fahrgäste werden gebeten, die zur Anschlussgewährung veränderten Fahrzeiten der Stadtbahn-Linie 2 zu beachten.

Informationen zu den Fahrzeiten des Schienenersatzverkehrs gibt es direkt an den Haltestellenfahrplänen sowie im Internet unter SWE|EVAG /Fahrplanänderungen

DB Regio

10er TagesTicket macht Pendler zeitlich flexibler (Meldung vom: 08.10.2018)

Um flexiblen Beschäftigungsformen besser gerecht zu werden, testet DB Regio auf ausgewählten Strecken ein neues Pendlerangebot. Das 10er TagesTicket gilt auf den Strecken Erfurt–Göttingen, Erfurt–Kassel und Sonneberg–Coburg–Bamberg. Innerhalb einer Geltungsdauer von 30 Tagen kann das Ticket in den Nahverkehrszügen der DB ab dem ersten Geltungstag an zehn frei wählbaren Tagen ganztägig für Hin- und Rückfahrten genutzt werden.

Das 10er TagesTicket soll das Zeitkartensegment des Unternehmens ergänzen und speziell Gelegenheitspendler ansprechen. Das Pilotprojekt startete im Oktober und ist auf mindestens ein Jahr angelegt. Es richtet sich vorrangig an Beschäftigte, die nur tageweise ihre Arbeitsstätte besuchen. Für sie sind Wochen-, Monats- und Jahreskarten oftmals kaum attraktiv – das 10er TagesTicket soll diese Lücke in der Angebotspalette schließen und eine flexible Nutzung ermöglichen. DB Regio reagiert mit dem im Vergleich zum Flexpreis günstigeren 10er TagesTicket auf die sich wandelnde Beschäftigungswelt, die sich verstärkt durch Heim- sowie Teilzeitarbeit auszeichnet.

Der Vertrieb erfolgt über die DB Ticketautomaten in den jeweiligen Bundesländern der Pilotstrecken sowie in den DB Reisezentren. Um sich im Vorfeld über den Streckenpreis seines individuellen 10er TagesTickets zu informieren, gibt es unter www.bahn.de/10er einen Preisrechner.

Um das Angebot für die Zukunft zu optimieren, begleitet DB Regio den Vertrieb mit einer Marktforschung. Sowohl auf den Tickets als auch auf Handzetteln wird auf die Online-Kundenbefragung verwiesen. Unter allen teilnehmenden Befragten werden Ameropa-Gutscheine im Wert von je 100 Euro verlost – mitmachen lohnt sich.

Chemnitz

Chemnitzer Modell Stufe 2: Streckensperrung zwischen Chemnitz und Aue (Meldung vom: 13.09.2018)

Ab Samstag, dem 15. September 2018 wird die Eisenbahnstrecke Chemnitz – Aue aufgrund von Bauarbeiten für die Stufe 2 des Chemnitzer Modells gesperrt. Während der Baumaßnahmen wird Schienenersatzverkehr (SEV) angeboten.

Es gibt zwei Linien, die als SEV für die Regionalbahn 89 verkehren: Die Linie 361 bedient im Stundentakt den Abschnitt Aue – Thalheim – Burkhardtsdorf und verkehrt dann entlang der B95 und durch das Zentrum zum Haupt- und Busbahnhof Chemnitz. Sie ist am Null-Knoten in Chemnitz ausgerichtet, die Fahrgäste haben also am Hauptbahnhof Anschluss an die Züge der Linien RE 3 (Dresden – Hof) und RB 45 (Chemnitz – Riesa – Elsterwerda). Die zweite Linie 76 bedient, ebenfalls im Stundentakt, den Abschnitt Burkhardtsdorf – Einsiedel – Altchemnitz. Die Linie 76 hat in Altchemnitz Anschluss von und zur Linie C11, die im Halbstundentakt zum Hauptbahnhof Chemnitz verkehrt. In Burkhardtsdorf treffen beide SEV-Linien aufeinander und bieten die Möglichkeit des Umstiegs in Richtung Chemnitz bzw. Aue.

In den Linien des Schienenersatzverkehrs gelten der VMS-Tarif und der Anschlusstarif der Deutschen Bahn AG mit den Tarifangeboten Sachsen-Ticket, Schönes-Wochenende-Ticket, Querdurchs-Land-Ticket, Regio120- bzw. Regio120plus-Ticket und dem Sachsen-Böhmen-Ticket. Durchgehende Bahntickets können bis zu allen einzelnen Haltepunkten des SEV gelöst werden. Innerhalb der Busse ist bis auf das Sachsen-Ticket kein Lösen von Bahnfahrscheinen möglich.

Mit der stündlich verkehrenden SEV-Linie 361 verbessert sich ab Sonntag das Angebot auf der Strecke zwischen Aue und Chemnitz. Die Fahrpläne beider SEV-Linien hängen an den Haltestellen der Strecke aus und sind als gedruckter Flyer im VMS-Kundenbüro, Am Rathaus 2, 09111 Chemnitz erhältlich. Im Internet stehen sie unter www.vms.de sowohl als PDF-Download als auch innerhalb der elektronischen Fahrplanauskunft zur Verfügung.

Bei dem Vorhaben „Chemnitzer Modell, Stufe 2, Ausbau Eisenbahnstrecke“ handelt es sich neben dem Neubau der Schnittstelle von Straßenbahn und Eisenbahn an der Wendeschleife „Technopark“ um den Ausbau der Bestandsstrecke über Thalheim nach Aue. Entlang der durch verschiedene Ortschaften des Zwönitztales verlaufenden Bahnlinie sind umfangreiche Bauarbeiten erforderlich: Es werden unter anderem neue ÖPNV-Verknüpfungspunkte, Kreuzungsmöglichkeiten und Haltepunkte errichtet.

Voraussichtlich ab 2020 sollen die Zweisystembahnen „Citylink“ vom Chemnitzer Stadtzentrum über die TU Chemnitz durch das Zwönitztal bis Aue fahren. Im Dezember 2017 war bereits der erste Teilabschnitt „Straßenbahn“ der Stufe 2 des Chemnitzer Modells mit der neu errichteten Bahntrasse zwischen dem Chemnitzer Stadtzentrum über die Technische Universität bis zum Technologiecampus erfolgreich in Betrieb genommen worden.

Sachsen-Anhalt

Abellio stellt neue Fahrzeuge vor (Meldung vom: 28.08.2018)

Im Rahmen einer Sonderfahrt stellte die Firma Abellio Mitteldeutschland GmbH für das Dieselnetz Sachsen-Anhalt die neuen Fahrzeuge vom Typ Coradia LINT 41 vor.


Das Dieselnetz Sachsen-Anhalt wird von der HEX ab dem 9. Dezember 2018 übernommen.

Wir zeigen Ihnen diese Fahrzeuge in einer Sondergalerie.

Infos zum Fahrzeug:
- zweiteilger Dieseltriebzug
- Höchstgeschwindigkeit 140 km/h
- 110 Sitzplätze
- 120 Stehplätze
- Platz für Rollstühle und bis zu neun Fahrrädern.

Leipzig

Wiederaufnahme des Regelbetriebs RB 110 (Meldung vom: 24.08.2018)

Nach mehrwöchigen Ausfällen der Verdichterzüge zwischen Leipzig und Grimma aufgrund eines erhöhten Krankenstands, der sich zum Wochenende auf ein Normalmaß reduziert, fährt die Mitteldeutsche Regiobahn ab Montag dem 27.08.2018 wieder nach Regelfahrplan. Am kommenden Wochenende fallen noch Fahrten aus. Das ist leider erneut eine Verschiebung unseres ursprünglichen Wiederaufnahmetermins. Neben dem erhöhten Einsatz aller Mitarbeiter des Unternehmens und einer sich normalisierenden Krankenquote konnten zudem neue Triebfahrzeugführer gewonnen werden.

«Die Situation war vor allem für unsere Fahrgäste, aber auch für uns als Unternehmen kein hinnehmbarer Zustand. Unserer Leistung entsprach bei Weitem nicht unserem Anspruch. Ich möchte aber versichern, dass wir nun zu einem langfristig stabilen Betrieb zurückkehren wollen, » so Dirk Bartels, Geschäftsführer der Transdev Regio Ost GmbH. « Wir entschuldigen uns bei allen Fahrgästen und vor allem bei unseren Pendlern für die von uns verursachten Strapazen der letzten Wochen. »




Dresden

Gleisbauarbeiten am Hauptbahnhof//Straßenbahnlinien 6, 7 und 10 werden umgeleitet (Meldung vom: 17.08.2018)

Von Montag, dem 20. August 2018 4:00 Uhr bis Sonnabend, den 1. September 2018 3:30 Uhr werden die Straßenbahnlinien 6, 7 und 10 umgeleitet.
Die „6“ verkehrt von Niedersedlitz kommend planmäßig zur Marienbrücke und dann weiter über Bahnhof Mitte und Postplatz bis zur Gleisschleife Webergasse. Dort endet sie. Die Linie 7 fährt zwischen Pirnaischer Platz und Freiberger Straße Umleitung über Dr.-Külz-Ring und Postplatz. Auch die „10“ wird zwischen Hauptbahnhof und Bahnhof Mitte über Dr.-Külz-Ring und Postplatz geleitet.

Grund der Umleitungen sind Gleisbauarbeiten am Hauptbahnhof im Haltestellenbereich des Stadtrings parallel zur Ammonstraße. Auf einer Länge von 140 Metern werden die Deckschichten entfernt und die Schienen ausgebaut. Dann erneuern die Gleisbaufachleute eine Zwischenlage, die zur Isolierung und Abdichtung der Schienen gegenüber den darunterliegenden Bauwerken benötigt wird. Die stammen noch aus dem Jahr 2003 und sind nach 15 Jahren im Betrieb nun verschlissen. Anschließend werden die Schienen wieder eingebaut und bei Bedarf Befestigungsteile erneuert. Die Schienen selbst sind noch in einwandfreiem Zustand. Zum Schluss erhält die Bahntrasse vor dem Hauptbahnhof eine neue Eindeckung. Die Kosten für die Reparatur belaufen sich auf gut 100.000 Euro und werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) für die laufende Unterhaltung der Infrastruktur beglichen.    

Während der Bauarbeiten gibt es keine Beeinträchtigung des Auto- und Radverkehrs. Die Trasse verläuft als so genannter bahneigenen Körper, einem ausschließlich von Straßenbahnen befahrenen Streckenabschnitt.

Leipzig

Fahrplaninformation zur RB 110, Leipzig - Grimma - Döbeln, der Mitteldeutschen Regiobahn von Samstag 18. bis Freitag 24. August 2018 (Meldung vom: 16.08.2018)

Am kommenden Wochenende vom 18. bis 19. August fahren die Züge auf der RB 110 im Regelbetrieb. Aufgrund weiterer kurzfristiger Krankmeldungen muss der Sonderfahrplan auf der Linie RB 110 bis Freitag 24. August verlängert werden. Betroffen sind weiterhin die zur halben Stunde verkehrenden Verbindungen auf der Strecke Leipzig Hbf. - Grimma ob. Bahnhof, die bei Hin- und Rückfahrten durch Busse ersetzt werden. Es werden alle Zwischenhalte mit Bus bedient. Bedingt durch den Schienenersatzverkehr mit Bussen kann es zu längeren Fahrzeiten in diesem Streckenabschnitt kommen.Die zur vollen Stunde verkehrenden Verbindungen Leipzig – Grimma - Döbeln werden nach Fahrplan mit Zug bedient.

Durch die erhöhte Krankenquote ist die Lage noch angespannt. Für das Wochenende vom 18./19. August konnten Triebfahrzeugführer anderer Transdev-Betriebe gewonnen werden, so dass die Züge nach dem regulären Fahrplan verkehren. Die fehlenden Personale für die Woche vom 20. bis zum 24. August konnten leider nicht durch Leih-Triebfahrzeugführer ersetzt werden.

Die Mitteldeutsche Regiobahn bittet alle betroffenen Fahrgäste um Entschuldigung.

Magdeburg

Straßenbahnstrecke durch die Wiener Straße eröffnet (Meldung vom: 09.08.2018)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) hat mit einem Familienfest die neue Straßenbahntrasse durch die Wiener Straße eröffnet. Mit ihr wird die Straßenbahn-Quer-Verbindung von Europa-, West- und Südring um einen Kilometer erweitert.

Gemeinsam mit Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr, und Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper eröffnete Birgit Münster-Rendel, Geschäftsführerin der MVB, am 8. August die neue, einen Kilometer lange Straßenbahntrasse durch die Wiener Straße mit einem großen Bürgerfest.

Die neue Straßenbahntrasse schließt eine Lücke im Magdeburger Straßenbahnnetz und verbindet die bestehenden Strecken in der Leipziger Straße und in der Halberstädter Straße miteinander. Zudem ist die Trasse die direkte Verlängerung vom Europa-, West- und Südring und damit Teil der Ost-West-Querverbindung der Straßenbahn.


v.l.n.r.:
Dr. Lutz Trümper (Oberbürgermeister),
Birgit Münster-Rendel (Geschäftsführerin der MVB),
Thomas Webel (Minister für Landesentwicklung und Verkehr)


Verkehrsminister Thomas Webel hob die Investitionssumme der MVB von fast 20 Millionen Euro allein für den Bauabschnitt 2 hervor, für die bisher schon 9,2 Millionen Euro Fördermittel vom Bund bestätigt wurden. Hinzu kämen nach gegenwärtigem Stand weitere 4,8 Millionen Euro vom Land für dieses gelungene Verkehrsprojekt, erklärte Webel. „Die MVB investiert nachhaltig in die Mobilität der Bürger. Ich bin mir sicher, dass die neue Strecke dazu beitragen wird, noch mehr Menschen zum Umsteigen auf Bus und Bahn zu bewegen“, sagte der Minister.

Mit Betriebsaufnahme am 9. August fährt regulär die Straßenbahnlinie 6 vom Herrenkrug zur Leipziger Chaussee über den neuen Abschnitt in der Wiener Straße.
Zusätzlich wird vorübergehend auch die Straßenbahnlinie 9 vom Neustädter See bis nach Reform den Abschnitt Wiener Straße befahren, da ein Stück der Leipziger Straße wegen Bauarbeiten an der Klinkebrücke gesperrt ist.
Aktuell wird weiterhin am Gleisviereck an der Leipziger Straße / Wiener Straße gearbeitet, weswegen dieser Bereich für Autofahrer noch bis zum Herbst gesperrt ist.


Blick auf das Familienfest der MVB.


Im Anschluss an die feierliche Eröffnung und die Jungfernfahrt der Straßenbahn gab es ein großes Familienfest an der Haltestelle Hertzstraße in der Wiener Straße Die Bürger der Landeshauptstadt Magdeburg waren herzlich eingeladen, die Streckennetzerweiterung mit den städtischen Verkehrsbetrieben zu feiern. Verschiedene Music-Acts sorgten für gute Laune und Kabarettist Lars Johansen blickte mit einem Augenzwinkern auf die Bauphase zurück. Die Mitglieder des Vereins IGNah boten mit historischen Straßenbahnen einen Pendelverkehr auf der neuen Strecke an.

Erfurt

EVAG setzt barrierefreien Ausbau fort – Ministerin Keller übergibt Förderbescheid (Meldung vom: 06.08.2018)

Die Uhr tickt. Bis zum 1. Januar 2022 muss der öffentliche Personennahverkehr komplett barrierefrei sein. Bereits jetzt sind die Erfurter Verkehrsbetriebe gut aufgestellt. Von den 194 Stadtbahnhaltestellen sind 182 niederflurgerecht ausgebaut. Diese müssen allerdings noch mit Blindenleitsystemen versehen werden. Auch die Bahnsteigkanten sind anzupassen, denn die Spaltmaße (zwischen Fahrzeug und Bordsteinkante) sind auf die geforderten 5 cm zu reduzieren. Kürzlich wurden die Haltestellen am Roten Berg erneuert, auch ein Blindenleitsystem wurde eingebaut.


Nun sollen die Haltestellen Landtag/IHK, Steigerwaldstadion und Thüringenhalle umgebaut werden. Dafür übergab Birgit Keller, Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, am 6. August 2018 den offiziellen Förderbescheid in Höhe von 264.400 Euro. Damit trägt der Freistaat 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

Im Rahmen ihrer Sommertour fuhr die Ministerin die Strecke mit der Stadtbahn ab und ließ sich die geplanten Arbeiten genau von Myriam Berg, Vorstand der EVAG, erklären.

„Die idealen Voraussetzungen zu schaffen, ist gar nicht so einfach, denn Menschen mit eingeschränkter Mobilität haben ganz andere Anforderungen als Fahrgäste mit Sehbehinderung, wobei uns örtliche und technische Gegebenheiten leider Grenzen setzen“, erklärt Myriam Berg.

Die Haltestellen Landtag/IHK (stadtauswärts), Steigerwaldstadion (stadteinwärts und stadtauswärts), Thüringenhalle Gleis 1 und 2 werden barrierefrei umgebaut. Für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste werden die Bahnsteigkanten angepasst, sodass der Einstieg bequem mit Rollator oder Rollstuhl erfolgen kann. Auch für Eltern mit Kinderwagen wird das Einsteigen dadurch einfacher.


Ministerin Birgit Keller (v. l.) mit Myriam Berg


Zusätzlich werden die fünf Haltestellen mit einem Blindenleitsystem versehen. Dabei handelt es sich um sogenannte Bodenindikatoren im Bereich des Bahnsteiges: besonders geformte und optisch abgesetzte Borde. Der starke Kontrast in Kombination mit den Rillen und Noppen erlaubt es Menschen mit Sehbehinderung, den Fußgängerüberweg zu erkennen. Dadurch wird ihnen der Einstieg in die Bahn erleichtert. Gleichzeitig werden die Gleisquerungen in Asphaltbauweise erneuert.


Veränderte Linienführung auf der Stadtbahn-Linie 5 und der Schienenersatzverkehr-Linie 6

Die Bauarbeiten beginnen am 13. August. Die Stadtbahn-Linie 5 verkehrt daher bis zum 9. September 2018 zwischen Zoopark und Steigerstraße. Die Schienenersatzverkehr-Linie 6 fährt in dieser Zeit zwischen Hauptbahnhof und Thüringenhalle. Die Haltestelle Steigerwaldstadion in Richtung Hauptbahnhof kann nicht bedient werden. Fahrgäste werden gebeten, die Haltestelle Thüringenhalle zu nutzen. Es ist auch möglich, die Haltestelle Steigerwaldstadion in Richtung Thüringenhalle zu nutzen, um zum Hauptbahnhof zu gelangen.

Weitere Fahrplaninformationen gibt es direkt an den Haltestellen sowie auf der Webseite SWE-EVAG

Fahrplanflyer liegen im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger aus.

Magdeburg

Eine Legende geht vom Netz: MVB verabschiedet Fahrschulwagen mit Familienfest (Meldung vom: 21.06.2018)

Der feuerrote Straßenbahnfahrschulwagen der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) geht in den wohlverdienten Ruhestand. Dies feiert die MVB mit einem Fest am 30. Juni im historischen Straßenbahndepot Sudenburg. Unter den Attraktionen gibt es auch die Möglichkeit, einmal selbst im Fahrschulwagen Platz zu nehmen.

Am Samstag, den 30. Juni hat er seinen letzten großen Auftritt: Der rote Fahrschulwagen der MVB der Bauart Tatra T4D verabschiedet sich nach knapp 30 Jahren im Dienst in den Ruhestand. Dies feiert die MVB mit einem Familienfest im Museumsdepot Sudenburg, bei denen sich alle vom Fahrschulwagen verabschieden können. Die MVB lädt herzlich alle Magdeburger, Gäste und Fans zu diesem besonderen Tag ein.

Neben dem alten und neuen Fahrschulwagen der MVB erwarten die Gäste eine Reihe weiterer spannender Aktionen an diesem Tag.

MVB-Familienfest am Samstag, 30. Juni von 10 bis 15 Uhr im Museumsdepot Sudenburg:

-Mitfahrten im alten und neuen Fahrschulwagen

Alle 30 Minuten besteht die Möglichkeit, kostenlos mit dem alten Fahrschulwagen 774 und mit dem neuen Fahrschulwagen 701 der MVB eine Runde mitzufahren. Pro Fahrt können 8 Personen teilnehmen. Es werden Einblicke in den Ausbildungsberuf „Fachkraft im Fahrbetrieb“ gegeben.

-Sonderverkehr auf der Linie 77

Die Linie 77 pendelt zwischen Sudenburg und City Carré / Hbf und bringt so zusätzlich zu den Linien 6 und 10 alle Gäste zum MVB-Familienfest. Auf der Linie 77 wird als Besonderheit ein Großzugverband der Bauart Tatra T6A2 eingesetzt. Die Mitfahrt ist zum normalen marego-Tarif der Tarifzone Magdeburg möglich. Fahrplan: siehe unten



-Infostand zu den MVB-Ausbildungsberufen

Interessierte Jugendliche können sich über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten bei der MVB informieren.

-Fahrzeugparade in der historischen Wagenhalle

Die Mitglieder des Vereins IGNah gewähren Einblicke in über 140 Jahre Straßenbahngeschichte in Magdeburg. Viele historische Fahrzeuge werden ausgestellt.

-Fotobox, Glücksrad und Luftballonweitflug

Tolle Erinnerungsfotos vom letzten Einsatztag des Fahrschulwagens können vor der MVB-Fotobox gemacht und als Erinnerungsstück mit nach Hause genommen werden. Beim Glücksrad und Luftballonweitflug gibt es zudem tolle Preise zu gewinnen.



Für das leibliche Wohl und für die musikalische Unterhaltung wird ebenfalls gesorgt. Der Eintritt ist frei.
Das Familienfest wird von den Mitgliedern der IGNah unterstützt.

An- und Abreise:
Museumsdepot Sudenburg, Halberstädter Str. 133
(H) Ambrosiusplatz - Linien 6, 10, 54, 55, 77



Fahrplan Sonderlinie 77:
Abfahrten Richtung Sudenburg:
(H) Alter Markt (Bahnsteig D): 9.40 Uhr
(H) City Carré / Hbf: 10.25 Uhr, 11.10 Uhr, 11.55 Uhr, 12.40 Uhr, 13.25 Uhr, 14.10 Uhr

Abfahrten Richtung Innenstadt / City Carré:
(H) Ambrosiusplatz - 10.05 Uhr, 10.50 Uhr, 11.35 Uhr, 12.20 Uhr, 13.05 Uhr, 13.50 Uhr, 15.20 Uhr (über (H) Arenen zur Hauptwerkstatt der MVB)



Hintergrundinformationen zum Fahrschulwagen:
Der rote Fahrschulwagen der Bauart T4D mit der Nummer 774 kam 1986 nach Magdeburg. Zunächst im Fahrgastbetrieb eingesetzt, wurde er 1993 zum Fahrschulwagen zur Ausbildung angehender Straßenbahnfahrer umgebaut. Am 30.06.2018 hat er seine letzte Fahrt als Fahrschulwagen. Danach wird er zum Winterdienstwagen umgebaut und im Bestand der MVB verbleiben.

Als neuer Fahrschulwagen dient der in Eigenregie umgebaute Straßenbahnwagen mit der Nummer 701 der Bauart T6A2. Seit Februar 2017 im Einsatz, hebt er die Fahrschulausbildung auf ein ganz neues Level. Steuerung und Bedienelemente sind den in Magdeburg fahrenden Niederflurstraßenbahnen nachempfunden, sodass die Ausbildung auf diesem Fahrzeug realitätsnäher ist.


Hat seinen letzten Einsatztag: Der rote Fahrschulwagen der MVB.


Magdeburg

Bauarbeiten für neue Straßenbahnstrecken: In den Sommerferien Busse statt Bahnen nach Reform (Meldung vom: 19.06.2018)

In den Sommerferien muss nun auch der Straßenbahnverkehr auf der Leipziger Straße wegen der Bauarbeiten am neuen Gleisviereck Leipziger Straße/Wiener Straße/Raiffeisenstraße eingestellt werden. Daher werden die Linien 6 und 9 umgeleitet.

Zur Leipziger Chaussee und nach Reform fahren als Ersatz die drei Buslinien 41, 42 und 43.

Die Straßenbahnlinie 6 wird umgeleitet: Herrenkrug – Sudenburg
Bis Haltestelle Hasselbachplatz normale Linienführung, ab dann weiter wie die Linie 10 nach Sudenburg.

Zur Weiterfahrt steigen Sie bitte an der Haltestelle Eiskellerplatz in die Ersatzbuslinie 41 in Richtung Bördepark über Leipziger Straße und Leipziger Chaussee bzw. in den Quartierbus 43 über Semmelweisstraße, Leipziger Straße/Raiffeisenstraße um.

Die Straßenbahnlinie 9 wird umgeleitet: Neustädter See – Buckau
Bis Haltestelle Hasselbachplatz normale Linienführung, ab dann weiter wie die Linie 2 nach Buckau (-Wasserwerk).

Zur Weiterfahrt steigen Sie bitte an der Haltestelle Buckau (-Wasserwerk) in die Ersatzbuslinie 42 in Richtung Bördepark über Reform oder in die Buslinie 57 Richtung Sudenburg um.

Ersatzbus 41: Eiskellerplatz – Bördepark über Leipziger Straße

Die Buslinie 41 fährt direkt über Leipziger Straße, Leipziger Chaussee und weiter über Lindenhof/Flugplatz zum Bördepark. Zur Weiterfahrt in die Innenstadt steigen Sie bitte an der Haltestelle Eiskellerplatz in die Straßenbahnlinien 6 und 10 um.

Ersatzbus 42: Buckau (-Wasserwerk) – Bördepark über Schilfbreite und Reform

Die Buslinie 42 fährt über die Schilfbreite zur Leipziger Chaussee und durch das Wohngebiet Reform bis zum Bördepark. Zur Weiterfahrt in die Innenstadt steigen Sie bitte an der Haltestelle Buckau (-Wasserwerk) in die Straßenbahnlinien 2 und 9 um.

Ersatzbus 43: Eiskellerplatz – Raiffeisenstraße

Die Linie 43 ist eine Quartiersbuslinie für die Haltestellen Raiffeisenstraße und Südfriedhof. Aufgrund der engen Straßenverhältnisse können nur Kleinbusse mit ca. 15 Plätzen eingesetzt werden. Zur Weiterfahrt in die Innenstadt steigen Fahrgäste an der Haltestelle Eiskellerplatz in die Straßenbahnlinien 6 und 10 um.

Hinweise zum Fahrkartenkauf in den Bussen:

Die Linien 41 und 42 werden durch Fremdfirmen im Auftrag der MVB betrieben.
Es werden ausschließlich Niederflurbusse eingesetzt. In den Fahrzeugen der genannten Linien gibt es keine Fahrkartenautomaten. Die MVB empfehlen Ihnen, bereits vor Fahrtantritt Fahrkarten zu erwerben, da beim Busfahrer ausschließlich Einzelfahrkarten erhältlich sind.

Kostenloses Baustellenheft:

Für die Sperrung geben die MVB kostenlos ein gesondertes Informationsheft mit Fahrplänen und Stadtkarte heraus. Dieses liegt in den MVB-„Häuschen“ bereit.

Alle geänderten Fahrpläne und gesonderte Informationen sind ab dem 27. Juni an den betroffenen Haltestellen zu finden.

Laden Sie sich den Baustellenfahrplan als PDF herunter. Download als PDF-Datei


Berlin

Bus to the Future (Meldung vom: 18.06.2018)

„Bus To The Future“ steht in großen Lettern auf seiner Seite. Und in der Tat: Dieser Doppeldecker der BVG gibt einen Vorgeschmack darauf, was die Berliner Bus-Fahrgäste in Zukunft erwarten könnte. Große TFT-Monitore mit erweiterter Fahrgastinformation, dazu Nachrichten, Wetter und weitere Infos. Eine Gangbeleuchtung mit LEDs im Bereich der Treppen und im Oberdeck, außerdem Ein- und Ausstiegsbeleuchtung an den Türen. Ab dem morgigen Dienstag soll der Bus unterwegs sein und vorwiegend auf der Linie 100 eingesetzt werden.

Per Monitor können Fahrgäste im unteren Teil des Busses sehen, wie viel Platz im Oberdeck ist. Und der Aufstieg lohnt sich: Im Dach sind Panaromafenster verbaut – ein Hauch von Cabriogefühl kommt auf. Außerdem wartet das Oberdeck mit einer tageszeitgesteuerten Wohlfühlbeleuchtung, Leselampen für Fans „analoger“ Literatur sowie im hinteren Bereich mit USB-Ladebuchsen für akkugestresste Smartphonenutzer auf. Diese können während des Ladens ganz entspannt im Internet surfen, denn das kostenfreie WLAN „BVG Wifi“ ist ebenfalls an Bord.

Der sogenannte Innovationsbus ist ein Unikat und wird es auch bleiben. Es handelt sich um einen MAN-Doppeldecker, der im Jahr 2016 bei einem Unfall schwer beschädigt wurde und dessen Dach komplett abgetrennt und neu aufgebaut werden musste. Die Experten der Center-Werkstatt auf dem BVG-Betriebshof Lichtenberg nutzten die Gelegenheit, um die vielen Extras einzubauen.


Immer mit 100%, Akkuladung, dabei, die neuen USB-Anschlüsse.



WLAN ist auch dabei.


„Das war wirklich eine tolle Teamleistung“, sagt BVG-Buschef Torsten Mareck. „Das Knowhow unserer Kollegen sucht deutschlandweit seinesgleichen, weshalb deren Innovationen auch maßgebend für die kommenden Omnibusbestellungen sein können. Einige Teile für die Umbauten gab es so gar nicht, die wurden hier erst ausgetüftelt und selbst gebaut.“

Die Kreativleistung der Lichtenberger Fachleute hat dabei natürlich einen sehr handfesten Hintergrund. Einerseits wird die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit der Komponenten in Bezug auf zukünftige Serienfahrzeuge geprüft. „Wir werden in den nächsten Jahren sehr viele neue Busse anschaffen“, sagt Mareck. „Dabei denken wir natürlich auch immer darüber nach, wie die Fahrt in den großen Gelben für unsere Fahrgäste noch angenehmer werden kann. In diesem Bus haben wir mal bewusst mit den Möglichkeiten gespielt und sind gespannt auf die Erkenntnisse.“


Mehr Licht zum Lesen in der Decke.



Blick über das neue Oberdeck.


Neben der technischen Auswertung sollen mehrfach auch die Fahrgäste des Innovationsbusses nach ihrer Meinung zu den Features befragt werden. „Extras, die keiner nutzt, sind witzlos und natürlich auch unwirtschaftlich“, sagt Mareck. „Mit diesem Bus wollen wir – kurz gesagt – erfahren: Was ist möglich? Was ist sinnvoll? Was ist bezahlbar?“

Übrigens beschränken sich die Neuerungen nicht auf den Fahrgastraum. Auch für die Fahrerinnen und Fahrer gibt es viel auszuprobieren und anschließend zu bewerten. Eine 270-Grad-Kameraansicht für den Heckbereich markiert beispielsweise das Ausschwenken des Fahrzeugs bei Kurvenfahrten. Die Türen verfügen über eine automatische Schließwarnanlage, ähnlich wie bei der U-Bahn. Und die Bitte, den Türbereich freizumachen, wird bei Bedarf auf Knopfdruck in Deutsch und Englisch abgespielt.


Der Monitor sagt dem Fahrgast: Oben ist noch was frei.



Blick auf das neue Dach des Busses.


Die Busflotte der BVG steht vor einer grundlegenden Erneuerung. Gerade erst wurden die Zuschläge für insgesamt bis zu 950 Eindecker- und Gelenkomnibusse sowie 30 E-Busse erteilt. Und auch für die nächste Generation Doppeldecker laufen die entsprechenden Verfahren. Was sich im Innovationsbus bewährt, könnte dann auch in den künftigen Serienfahrzeugen auftauchen.

Dresden

Baustellen auf Freiberger Straße und Löbtauer Straße (Meldung vom: 15.06.2018)

Wegen Bauarbeiten auf der Freiberger Straße und Löbtauer Straße werden die Straßenbahnlinien 6, 7 und 12 von Montag, dem 18. Juni 2018, 4:00 Uhr bis Mittwoch, den 20. Juni 2018, 3:20 Uhr umgeleitet. Folgende Änderungen ergeben sich:

Montag, 18. Juni 2018, 4:00 Uhr bis Dienstag, den 19. Juni 2018, 23:00 Uhr

Linie 7: Umleitung zwischen Ammonstraße und Kesselsdorfer Straße über Bahnhof Mitte und Löbtauer Straße.

Linie 12: Fährt zwischen Postplatz und Kesselsdorfer Straße über Ostra-Allee, Maxstraße, Weißeritzstraße und Löbtauer Straße.

EV 12: Verkehrt jeweils von 6:00 Uhr bis 21:00 Uhr als Quartierbus zwischen Postplatz und Rosenstraße über Freiberger Straße.

Dienstag, 19. Juni 2018, 23:00 Uhr bis Mittwoch, den 20. Juni 2018, 3:20 Uhr

Linie 6: Verkehrt zwischen Bahnhof Mitte und Wölfnitz über Löbtauer Straße, Cottaer Straße und Hebbelplatz.

Linie 7: Umleitung zwischen Ammonstraße und Amalie-Dietrich-Platz über Bahnhof Mitte, Löbtauer Straße, Cottaer Straße und Hebbelplatz.

Linie 12: Fährt verkürzt von Striesen kommend bis zum Dr.-Külz-Ring und wendet in der Gleisschleife an der Wallstraße.



Linie 42 Ist zusätzlich im Einsatz und verkehrt von Gorbitz über Kesselsdorfer Straße und Rudolf-Renner-Straße nach Leutewitz



Linie 90 Die Buslinie wird von Löbtau über Löbtauer Straße bis zur Haltestelle „Cottaer Straße“ verlängert



EV 7/12 Der Ersatzverkehr 7/12 fährt ab Dahlienweg über Julius-Vahlteich-Straße, Kesselsdorfer Straße und Freiberger Straße zum Postplatz

Ab Mittwoch, den 20. Juni 2018, 3:20 Uhr bis auf Weiteres

Linie 6: Verkehrt zwischen Marienbrücke und Wölfnitz über Bahnhof Mitte, Schweriner Straße, Postplatz, Hauptbahnhof, Ammonstraße, Freiberger Straße und Kesselsdorfer Straße.

Linie 90: Wird von Löbtau über Löbtauer Straße und Weißeritzstraße bis zum Bahnhof Mitte verlängert.

Grund der temporären Einschränkungen sind Vorbereitungen für eine Baustelle auf der Löbtauer Straße. Diese Baustelle ist Bestandteil des aktuellen Projektes „Stadtbahn Dresden 2020“. Im Jahresverlauf wird das Baufeld noch bis zur Tharandter Straße erweitert. Im kommenden Jahr beginnt dann der Bau einer barrierefreien Zentralhaltestelle auf der unteren Kesselsdorfer Straße.

Magdeburg

Zwei neue Weichen an einem Wochenende: Bauarbeiten führen zu Linienänderungen (Meldung vom: 07.06.2018)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) erneuert am übernächsten Wochenende gleich zwei Straßenbahnweichen im Stadtgebiet, darunter auch die defekte Weiche 39 am Hasselbachplatz. Für Fahrgäste kommt es daher zu Linienänderungen. Auch Autofahrer müssen mit Einschränkungen rechnen.

An der Kreuzung Leipziger Straße / Halberstädter Straße wird eine alte Straßenbahnweiche gegen eine neue Weiche ausgetauscht. Vorbereitende Bauarbeiten für den Austausch beginnen bereits am 11. Juni, sodass es für Autofahrer zu Einschränkungen kommen wird. Die Halberstädter Straße wird vom 11. Juni bis 22. Juni zwischen den Kreuzungen zur Leipziger Straße und zur Carl-Miller-Straße in Fahrtrichtung Hasselbachplatz gesperrt. Umleitungen werden ausgeschildert.

Am Sonntag, den 17. Juni muss dann der Straßenbahnverkehr zwischen Hasselbachplatz und Halberstädter Straße für den Austausch der Weiche unterbrochen werden.

Weiche 39 am Hasselbachplatz wird ebenfalls repariert

Im gleichen Atemzug wird auch die defekte Weiche 39 am Hasselbachplatz repariert und gegen eine neue Weiche ersetzt. Vorbereitende Arbeiten beginnen hier ebenfalls am 11. Juni. Nach den Arbeiten sollen alle Linien im Innenstadtbereich am Sonntag, den 17. Juni ab 17.20 Uhr wieder auf normalen Wegen rollen. Die seit Mai geltenden Umleitungen für die Linien 4, 6 und 10 über Breiter Weg und für die Linie 2 über Otto-von-Guericke-Straße entfallen dann.

Linienänderungen für die Buslinien vom 11. Juni bis 22. Juni:
Die Buslinien 59, N3, N4 und N5 fahren in Fahrtrichtung Alter Markt. bzw. Stadtpark eine Umleitung über die Hellestraße. Es kommt zu keinen Haltestellenänderungen.


Am Sonntag, den 17. Juni kommt es von Betriebsbeginn bis 17.20 Uhr zu folgenden Linienänderungen im Straßenbahnverkehr:

Die Straßenbahnlinie1 verkehrt zweigeteilt:
Linie 1 NORD: IKEA - Alter Markt - Cracau
Die Straßenbahnlinie 1 fährt planmäßig zwischen IKEA und (H) Alter Markt und fährt dann weiter als Linie 4 nach Cracau.

Linie 1 WEST: Klinikum Olvenstedt - Leipziger Ch.
Im Westen fährt die Straßenbahnlinie 1 planmäßig zwischen (H) Klinikum Olvenstedt und (H) Leipziger Straße und fährt dann weiter als Linie 6 zur Leipziger Chaussee.

Die Straßenbahnlinie 4 verkehrt zweigeteilt:
Linie 4 OST: Cracau - Alter Markt - IKEA
Im Osten fährt die Linie 4 planmäßig zwischen Cracau und (H) Alter Markt und dann weiter als Linie 1 nach IKEA.

Linie 4 WEST: Klinikum Olvenstedt - Sudenburg
Im Westen fährt die Straßenbahnlinie 4 planmäßig zwischen (H) Klinikum Olvenstedt und (H) Südring und dann weiter wie die Linie 10 nach Sudenburg.



Die Straßenbahnlinie 5 verkehrt zweigeteilt:
Linie 5 WEST: Diesdorf - Leipziger Ch. / Reform
Im Westen fährt die Straßenbahnlinie 5 planmäßig zwischen Diesdorf bis (H) Leipziger Straße und dann weiter als Linie 6 bzw. 9 zur Leipziger Chaussee bzw. bis nach Reform (je nach Fahrplan)

Linie 5 OST: Messegelände- Alter Markt - Herrenkrug
Im Osten fährt die Straßenbahnlinie 5 planmäßig zwischen (H) Messegelände und (H) Alter Markt und dann weiter als Linie 6 zum Herrenkrug.

Die Straßenbahnlinie 6 verkehrt zweigeteilt:
Linie 6 WEST: Leipziger Ch. - Olvenstedt / Diesdorf / Sudenburg
Im Westen fährt die Straßenbahnlinie 6 planmäßig zwischen Leipziger Chaussee und (H) Halberstädter Straße und dann weiter, je nach Fahrplan, als Linie 1, 5 oder 10 zum Klinikum Olvenstedt, nach Diesdorf bzw. nach Sudenburg.

Linie 6 OST: Herrenkrug - Allee-Center - Messegelände
Im Osten fährt die Straßenbahnlinie 6 planmäßig zwischen Herrenkrug und (H) Allee-Center und dann weiter als Linie 5 zum Messegelände.



Die Straßenbahnlinie 9 verkehrt zweigeteilt:
Linie 9 WEST: Reform - Leipziger Str.
Im Westen fährt die Straßenbahnlinie 9 planmäßig zwischen Reform und (H) Halberstädter Straße und dann weiter, je nach Fahrplan, als Linie 5 oder 10 nach Diesdorf bzw. nach Sudenburg.

Linie 9 NORD: Neustädter See - Buckau
Im Norden fährt die Straßenbahnlinie 9 planmäßig zwischen Neustädter See und (H) Hasselbachplatz und dann weiter wie die Linie 2 nach Buckau.



Die Straßenbahnlinie 10 verkehrt zweigeteilt:
Linie 10 WEST: Sudenburg - Leipziger Str.
Im Westen fährt die Straßenbahnlinie 10 planmäßig zwischen Sudenburg und (H) Leipziger Straße und dann weiter als Linie 6 bzw. 9 zur Leipziger Chaussee bzw. bis nach Reform (je nach Fahrplan)

Linie 10 NORD: Barleber See - Buckau
Im Norden fährt die Straßenbahnlinie 10 planmäßig zwischen Barleber See und (H) Hasselbachplatz und dann weiter wie die Linie 2 nach Buckau.

Schienenersatzverkehr mit Bussen:
Leipziger Straße - Hasselbachplatz

Als Ersatz fahren zwischen (H) Leipziger Straße / Halberstädter Str. und (H) Hasselbachplatz Busse. Zeitweise wird der Ersatzverkehr über Breiter Weg bis zum Alten Markt verlängert. In die Rückrichtung fahren die Busse dann über Otto-von-Guericke-Straße.

Die (H) Hasselbachplatz wird von den Bussen in der Sternstraße am Fahrbahnrand bedient.

Die (H) Halberstädter Str. / Leipziger Str. befindet sich in der Leipziger Straße (wie Linien 6, 9)

Dresden

Gleisbau Cottaer Straße – Linie 2 fährt am Wochenende Umleitung (Meldung vom: 07.06.2018)

Aufgrund von Reparaturen im Gleisnetz der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) kann die Straßenbahnlinie 2 von Sonnabend, dem 9. Juni 2018 6:00 Uhr bis Montag, den 11. Juni 2018 3:30 Uhr nicht über die Cottaer Straße fahren.

In dieser Zeit fahren die Wagen zwischen Löbtauer Straße und Amalie-Dietrich-Platz in beiden Richtungen über Kesselsdorfer Straße und Julius-Vahlteich-Straße. Von der Haltestelle „Cottaer Straße“ fahren Busse als Ersatzverkehr EV2 über Pennricher Straße, Hebbelplatz und Dahlienweg zur Julius-Vahlteich-Straße und zurück.

Grund der Wochenendbaustelle sind Reparaturen an zwei Weichen für die Straßenbahn auf der Cottaer Straße. An der Einfahrtsweiche zum Güterverkehrszentrum (GVZ) Friedrichstadt muss verschleißbedingt ein Erdkasten für das Weichengestänge ausgetauscht werden. Die Ausfahrtsweiche aus dem GVZ bekommt eine neue Heizung.

Aufgrund der Streckensperrung haben die Schienenfachleute gleich Gelegenheit, Schäden am Gleis entlang der Fröbelstraße zu beseitigen. Die entstanden bei einem Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem PKW am 19. April. Im Bereich der Weißeritzbrücke wurden dabei unter anderem ein Brückengeländer und insgesamt 39 Betonschwellen beschädigt. Diese Schwellen werden am Wochenende ausgewechselt und der Gleisunterbau neu verdichtet. Die Reparatur des Geländers erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Die Gesamtkosten beider Baustellen betragen rund 50.000 Euro.

Während der Bauarbeiten ist die Cottaer Straße zwischen Semmelweisstraße und Gambrinusstraße auch für den Autoverkehr gesperrt. Eine kurze Umleitung ist ausgewiesen. An der Baustelle Fröbelstraße können Autofahrer dagegen uneingeschränkt vorbeifahren. Sie liegt auf einer ausschließlich von Straßenbahnen befahrenen Trasse.

Berlin

Unterbrechung der U55 (Meldung vom: 31.05.2018)

Vom 4. Juni 2018 bis zum 10. Dezember 2018 wird die U55 eingestellt.
Um die Durchbindung der Strecke zum Alexanderplatz ausbauen zu können, werden die bereits vorhandenen Gleise benötigt.

Alle im Tunnel befindlichen Fahrzeuge werden aus dem Tunnel heraus geholt und in der Werkstatt der U-Bahn untergestellt. Dann wird die Strecke und die zugehörige Öffnung für die Anlieferung und Logistik der Baustelle benötigt.

Während der Sperrung werden auch diverse Wasserschäden auf den Bahnhöfen beseitigt.


Am 31. Mai 2018 lud die BVG zu einem Presserundgang in den Tunnel der U55, dabei wurde auch die provisorische Werkstatt gezeigt.

Unser Teammitglied Michael Dittrich hat für uns teilgenommen und in einer kleinen Sondergalerie Eindrücke eingestellt.
Bitte klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Halle

Neues HAVAG-SERVICE-CENTER in der Rolltreppe (Meldung vom: 02.05.2018)

Mit einem feierlichen Banddurchschnitt eröffneten heute Uwe Stäglin, Beigeordneter für Stadtentwicklung und Umwelt, Egbert Geier, Beigeordneter für Finanzen und Personal und Aufsichtsratsvorsitzender der HAVAG, Vinzenz Schwarz, Vorstand der HAVAG, und Hans-Joachim Berkes, Vorsitzender des Fahrgastbeirates, im Beisein von Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand und Stadtwerke-Chef Matthias Lux, das neue hochmoderne HAVAG-SERVICE-CENTER im Stadtcenter Rolltreppe (Große Ulrichstraße 57).

Hier werden ab sofort an sechs Beratungsplätzen Fahrkarten verkauft, Fahrtverbindungen ermittelt und zu den Produkten der Halleschen Verkehrs-AG informiert. Alternativ können sich Kunden an Touchscreens informieren.

Das neue SERVICE-CENTER ist komplett barrierefrei, bietet Sitzmöglichkeiten, einen Trinkwasserspender und ist besser klimatisiert. Außerdem wurden die Öffnungszeiten erweitert.

Zur Eröffnung wird eine besondere Ticketaktion angeboten: Alle im Zeitraum vom 2. bis 9. Mai 2018 im neuen SERVICE-CENTER Rolltreppe gekauften Einzelfahrkarten sowie Tageskarten für eine Person für die Zone Halle (Zone 210) gelten für zwei Personen.

Das neue HAVAG-SERVICE-CENTER ist nur 300 Meter vom alten Standort entfernt in Sichtweite des Marktplatzes in der Großen Ulrichstraße 57. Geöffnet hat es montags bis freitags jeweils 8.00 bis 19.00 Uhr und samstags von 9.00 bis 17.00 Uhr und damit länger als bisher. Zu erreichen ist das Servicecenter mit den Straßenbahnlinien 1, 2, 3, 5, 7, 8, 10 und 16 bis zur Haltestelle Marktplatz oder mit den Straßenbahnlinien 1, 2, 3, 7, 8 bis zur Haltestelle Neues Theater.

Erfurt

Fahrleitungsspannung wird für Baumaßnahme abgeschaltet (Meldung vom: 11.04.2018)

Am Freitag endet der Shuttle-Verkehr zwischen Anger und Fischmarkt, der auf Wunsch der Stadt für den Zeitraum der Briefwahl eingerichtet wurde. Ziel der einwöchigen Sondermaßnahme war es, auch älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Erfurtern die Möglichkeit zu geben, das Briefwahlbüro im Rathaus zu erreichen.

„Wir können verstehen, dass die Erfurter eine Direktverbindung zwischen Anger und Fischmarkt vermissen, aber wir können die Sondermaßnahme während der Baumaßnahme leider nicht aufrecht erhalten“, sagt Myriam Berg, Vorstand der EVAG.

Die Gründe sind rein technischer Natur. Für die Bauarbeiten ist es notwendig, die Fahrleitungsspannung abzuschalten, damit die Baufirmen arbeiten können und niemand zu Schaden kommt. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Arbeiten fristgerecht abgeschlossen werden können.

„Die Baumaßnahme und die damit verbundenen Einschränkungen im ÖPNV sind eine große Belastung für die Erfurter. Das wissen wir. Aber mit Schienenersatzverkehr zwischen Hauptbahnhof und Steigerstraße und der veränderten Linienführungen der Stadtbahnen bis 9. September sind alle unsere Möglichkeiten erschöpft. Wir bitten um Verständnis“, sagt Myriam Berg.

Darüber hinaus sind auch an anderer Stelle zusätzliche Busse und Mitarbeiter im Einsatz, wie auf der ergänzend eingerichteten Linie 53, aufgrund der Baumaßnahme in Urbich.

Gotha

Landkreis Gotha schreibt Busverkehr aus (Meldung vom: 11.04.2018)

Das Landratsamt Gotha hat im Amtsblatt der EU die Ausschreibung der Busleistungen für den Landkreis und der Stadt Gotha gestartet.
Ausgeschrieben werden die Busverkehrsleistungen im Landkreis Gotha als öffentlicher Dienstleistungsauftrag für die Linien des Regionalbusverkehrs: 810, 812, 813, 820, 821, 822, 823, 830, 831, 840, 841, 842, 843, 844, 845, 846, 850, 851, 852, 853, 854, 856, 857, 860, 861, 862, 865, 870, 871, 880, 881, 890, 891, 892, 893, 894, 895 und für die Linien des Stadtbusverkehrs: A, B, C, E und F.


Die zuvor bezeichneten Busverkehrsleistungen werden in insgesamt vier Losen ausgeschrieben, die aus einzelnen Linien bestehen.
Gegenstand der Leistungen, die der Betreiber zu erbringen hat, sind insbesondere:
— Erbringung der direkten Busverkehrsleistungen (Einsatz der notwendigen Busse inklusive Fahrer),
— Ausfertigung und Entwicklung des Fahrplans. Fahrpläne und deren Änderungen sind vor Einholung der Zustimmung der Genehmigungsbehörde nach § 40 Abs. 2 PBefG mit der NVG (Nahverkehrsgesellschaft des Landkreises Gotha mbH) einvernehmlich festzulegen,
— Bewirtschaftung der Haltestellen (Fahrplanaushänge, Reinigung und Winterdienst an den Haltestellen etc.)

Los-Nr.: Los 1 - Gebiet "Südwest"
Für Los 1 – Gebiet „Südwest“ sind Busverkehrsleistungen für die folgenden Linien des Regionalbusverkehrs zu erbringen: 830, 831, 840, 841, 842, 843, 844, 845, 846, 850, 851, 852, 853, 854, 856, 857, 860, 861, 862, 865
Umfang insgesamt: ca. 1 651 000 Fahrplankilometer pro Jahr.

Los-Nr.: Los 2 - Gebiet "Nordost"
Für Los 2 – Gebiet „Nordost“ sind Busverkehrsleistungen für die folgenden Linien des Regionalbusverkehrs zu erbringen: 812, 813, 890, 891, 892, 893, 894, 895
Umfang insgesamt: ca. 833 000 Fahrplankilometer pro Jahr.

Los-Nr.: Los 3 - Gebiet "Ost"
Für Los 3 – Gebiet „Ost“ sind Busverkehrsleistungen für die folgenden Linien des Regionalbusverkehrs: 870, 871, 880, 881 und die folgenden Linien des Stadtbusverkehrs: B, C, E, F zu erbringen.
Umfang insgesamt: ca. 922 000 Fahrplankilometer pro Jahr.


Bus 109 auf der Linie C am Hautpbahnhof.



Bus 112 am Bertha-von-Suttner-Platz.


Los-Nr.: Los 4 - Gebiet "Nordwest"
Für Los 4 – Gebiet „Nordwest“ sind Busverkehrsleistungen für die folgenden Linien des Regionalbusverkehrs: 810, 820, 821, 822, 823 und die folgende Linie des Stadtbusverkehrs: A zu erbringen.
Umfang insgesamt: ca. 887 000 Fahrplankilometer pro Jahr.

Vertragsbeginn ist der 1. Juli 2019, Vertragsende ist 30. Juni 2029.
Angebote müssen bis 31. Dezember 2018 gültig sein.


Angebotsende ist der 14. Juni 2018, 12:00 Uhr (Ortszeit). Um 12:01 Uhr erfolgt die Öffnung der eingegangen Angebote.

Quelle: http://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:153807-2018:TEXT:DE:HTML&rearus=rm64983_hoB6zGhmrg3Sew

Erfurt

Bauarbeiten Marktstraße haben begonnen-Baubericht Teil 1 (Meldung vom: 09.04.2018)

Die Bauarbeiten in der Marktstraße haben heute begonnen, die Straßenbahnen fahren jetzt nach Baufahrplan. Weil am Sonntag in Erfurt Oberbürgermeisterwahlen sind, fährt zwischen Anger und Fischmarkt ein Briefwahlshuttle als Linie 7. Auf der Linie werden Fahrzeuge des Typ MGT6D eingesetzt.
Wir haben heute unsere erste kleine Tour zu den Bauarbeiten gemacht.


MGT6D TW 604 als Linie 7 "Briefwahlshuttle" an der Haltestelle Fischmarkt.



MGT6D TW 604 wartet auf seine Abfahrt zum Anger.



EVAG-Mitarbeiter befestigen an der Oberleitung der Straßenbahn, kleine Absperrbänder damit die Bagger-Fahrer die Oberleitung nicht berühren.



Noch liegen die Gleise zwischen Domplatz und Fischmarkt.



Die EVAG-Mitarbeiter sind jetzt kurz vor den Gleisdreieck am Domplatz.


Erfurt

Letzten Tage des Linienverkehrs zwischen Anger und Domplatz vor den Bauarbeiten (Meldung vom: 06.04.2018)

Aufgrund der Bauarbeiten zwischen Anger und Domplatz im Bereich Marktstraße fahren ab dem 9. April 2018 bis 9. September 2018 die Straßenbahnlinien der Erfurter Verkehrsbetriebe AG nach einen neuen Liniennetz, wir haben darüber berichtet.
Bauarbeiten Marktstraße.
Wir haben heute nochmal die Gelegenheit genutzt, und nochmal ein paar Fotos zwischen Marktstraße und Anger gemacht.

Kleiner Hinweis! Ab dem 9.4. bis 13.4.2018 gibt es kleinen Zusatzverkehr zwischen Anger und Fischmarkt um zur Briefwahl ins Rathaus zu kommen.

Mehr Infos dazu finden Sie hier: EVAG-Webseite



MGT6D TW 604 als Linie 6 in der Marktstraße in Richtung Rieth.



Combino TW 654 als Linie 4 in der Marktstraße in Richtung Hauptfriedhof



MGT6D/E TW 606 als Linie 6 in Bereich Schlösserstraße in Richtung Rieth.



Combino TW 642+701 als Linie 3 am Anger in Richtung Urbicher Kreuz



Auch die Haltestellen wurde schon überarbeitet mit den neuen Linienwegen der Straßenbahnlinien.


Leipzig

Landesdirektion Sachsen genehmigt Gleisbaumaßnahme in Leipzig-Stahmeln (Meldung vom: 05.04.2018)

Die Landesdirektion Sachsen hat der Leipziger Verkehrsbetriebe GmbH die Plangenehmigung für die Verkehrsbaumaßnahmen in der Halleschen Straße und der Georg-Schumann-Straße im Zusammenhang mit der Modernisierung der Haltestelle Stahmeln erteilt.

Auf dem Streckenabschnitt verkehrt die Straßenbahnlinie 11 zwischen Schkeuditz, Stadtzentrum und Markkleeberg.

Die Straßenbahnhaltestelle Stahmeln ist derzeit ebenerdig und nicht barrierefrei ausgeführt. Die Haltestelle wird daher mit Bahnsteigkanten mit einem Auftritt von 22 Zentimetern gegenüber der Schienenoberkante ausgestattet. Dadurch wird das Ein- und Aussteigen auch für mobilitätseingeschränkte Menschen und Kleinkinder angenehm. Außerdem wird ein Blindenleitsystem installiert.

Die Haltestelle wird zudem um eine Bushaltestelle erweitert. Der barrierefreie Umbau der Straßenbahnhaltestelle Stahmeln wird als Inselhaltestelle für den stadtauswärtigen Busverkehr ausgestaltet. Die stadtauswärtige Bushaltestelle soll dazu in die Straßenbahnhaltestelle integriert werden. Auch der Neubau der stadteinwärtigen Bushaltestelle erfolgt barrierefrei. Diese findet sich an der gegenüberliegenden Straßenseite und kann daher gut von Bussen angefahren werden. Die neue Bushaltestelle schafft damit eine gute Umsteigemöglichkeit zwischen verschiedenen Verkehrsträgern des öffentlichen Personennahverkehrs.

Die Haltestellen werden darüber hinaus mit einer modernen Haltestellenausrüstung ausgestattet. Diese umfasst ein dynamisches Fahrgastinformationssystem sowie eine kostenfreie W-LAN-Verbindung für Fahrgäste.

Die bereits stark verschlissenen Gleisanlagen werden ab der Haltestelle Stahmeln über die Gleisüberfahrt Hallesche Straße bis zur Georg-Schumann-Straße in Höhe der Einmündung zur Rodelandstraße erneuert.

Die Baumaßnahme wird von Mai bis September 2018 ausgeführt.

Berlin

Im Frühling öfters mal ein Bus (Meldung vom: 04.04.2018)

Die BVG erhöht vom kommenden Sonntag an erneut ihr Angebot im Busverkehr. Auf 13 Linien kommen die Busse ab dem 8. April künftig in kürzeren Abständen, werden die Betriebszeiten erweitert oder die dichten Takte länger als bisher angeboten.

Ein ganz neues Angebot gibt es für BVG-Fahrgäste im Märkischen Viertel. Die Buslinie 222 bekommt einen zusätzlichen Streckenast, der wochentags in den Hauptverkehrszeiten im 20-Minuten-Takt bedient wird. Montags bis freitags, jeweils von 6 bis 9 Uhr sowie zwischen 13 und 20 Uhr fährt jeder zweite Bus der Linie 222 ab dem Zabel-Krüger-Damm auf einer Route über die Quickborner Straße zur neuen Endhaltestelle an der Märkischen Zeile. In der Quickborner Straße wurden dafür zusätzliche Haltestellen angelegt.

Über dichtere Takte können sich mit der Umsetzung des vom Land Berlin bestellten Mehrleistungspakets die Fahrgäste auf den Buslinien 123, 133, 171, 181, 237, 247 und 296 freuen. So fahren die Busse der Linie 181 beispielsweise künftig tagsüber auf der gesamten Strecke alle zehn Minuten. Der neue Takt gilt zwischen Walther-Schreiber-Platz und Britz, Kielingerstraße montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr, samstags und im Sommerhalbjahr auch sonntags von 12:30 bis 19 Uhr. Außerdem fährt die Linie künftig auch zwischen U-Bahnhof Alt-Mariendorf und Kielingerstraße täglich bis 0:30 Uhr, eine Stunde länger als bisher.

Weitere Angebotsverbesserungen gibt es auf den Linien 112, 114, 179 und 197. Dort fahren die Busse künftig länger als bisher im dichten 10-Minuten-Takt. Beim 133er Bus werden nun auch in den Schulferien mehr Verstärkerfahrten angeboten. Und die Expressbusse des X69 fahren an Sonntagen künftig zwei Stunden länger, nämlich von 9 bis 20 Uhr (bisher 10 bis 19 Uhr).

Alle neuen Angebote und Fahrpläne sind bereits in der Fahrinfo auf BVG.de sowie in der BVG-App FahrInfo Plus berücksichtigt.


Erfurt

Bauarbeiten Marktstraße (Meldung vom: 03.04.2018)

Ab dem 9.April gilt ein neues Liniennetz bei den Erfurter Verkehrsbetrieben. Grund dafür sind Bauarbeiten in der Marktstraße die bis 9.9.2018 dauern.

So wird das Liniennetz ab dem 9.April.2018 aussehen:
SL 1 Domplatz – Klinikum – Rieth – Lutherkirche/SWE – Anger – Hauptbahnhof – Wiesenhügel

SL 2 P+R-Platz-Messe – Sparkassen Finanzzentrum – Domplatz – Klinikum – Europaplatz

SL 3 Urbicher Kreuz – Anger – Lutherkirche/SWE – Rieth – Europaplatz

SL 4 Ringelberg – Anger – Sparkassen Finanzzentrum – Hauptfriedhof – Bindersleben

SL 5 Zoopark – Anger – Hauptbahnhof – Thüringenhalle


Da die Magdeburger Allee mit den Linien 1,3 und 5 ausgelastet ist, wird die Linie 6 zwischen Hauptbahnhof und Kaffeetrichter in Schienenersatzverkehr betrieben.

Weitere Informationen Finden Sie hier: Bauarbeiten Markstraße EVAG Webseite

Berlin

Projekt „Stimulate“ (Meldung vom: 26.03.2018)

Gelb, leise, fahrerlos. Das im Sommer 2017 erstmals vorgestellte Projekt „Stimulate“
kommt jetzt buchstäblich in Fahrt. Nach ausgiebigen Techniktests fahren die
elektrisch angetriebenen Kleinbusse seit heute im Fahrgastbetrieb auf dem Campus
Charité Mitte. Die drei Projektpartner BVG, Charité – Universitätsmedizin Berlin und
das Land Berlin schickten am Morgen das erste Hightech-Fahrzeug auf seine Route.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken, Studierende, Patienten sowie Besucher
und natürlich alle Neugierigen und Technikfans können kostenlos einsteigen und das
fahrerlose Fahrgefühl erleben. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für
Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Insgesamt vier Minibusse wurden für das Pilotprojekt angeschafft. Sie sind im täglichen
Fahrgastbetrieb auf festgelegten Routen unterwegs. Auf dem Campus Virchow-Klinikum und
auf dem Campus Charité Mitte sind jeweils zwei Fahrzeuge stationiert. Sie bieten Sitzplätze
für elf bzw. sechs Fahrgäste und sind mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal
zwölf Stundenkilometern unterwegs. Mitte April soll auch der Betrieb auf dem Charité
Campus Virchow-Klinikum starten.

Das Land Berlin wird gemeinsam mit der Charité und ihrem Institut für Medizinische
Soziologie und Rehabilitationswissenschaften die Akzeptanz und weitere praktische Aspekte
des fahrerlosen Betriebs untersuchen. Das Forschungsprojekt läuft bis zum Frühjahr 2020.
Das Projektbudget liegt bei ca. 4,1 Millionen Euro. Das Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert „Stimulate“ mit rund 3,2 Millionen Euro.


v.l.n.r.:
Dr. Henrik Haenecke, Vorstand Finanzen, Digitalisierung und Vertrieb der BVG
Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG
Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin



Seitenansicht eines Fahrzeuges



Die zwei für den Campus Charité Mitte



Ein Blick in den Fahrgastraum


Thüringen

ÖPNV-Investitionsprogramm 2018: 8,5 Millionen Euro für Straßenbahninfrastruktur (Meldung vom: 22.03.2018)

Investitionen in die Straßenbahninfrastruktur sind ein wesentlicher Schwerpunkt im diesjährigen ÖPNV-Investitionsprogramm. „Wir haben die dringend notwendigen Vorhaben in den Straßenbahnstädten Erfurt, Jena, Gera, Gotha und Nordhausen bei der Auswahl der Förderprojekte priorisiert und 2018 dafür insgesamt 8,5 Millionen Euro eingeplant. Mehr als 5 Millionen fließen dabei in den Ausbau der Straßenbahnnetze und mehr als 3 Millionen in die Beschaffung neuer Straßenbahnfahrzeuge“, sagte Verkehrsministerin Birgit Keller.

In Jena soll der 1. Bauabschnitt beim zweigleisigen Ausbau der Naumburger Straße zwischen Camburger Straße und Einmündung Friedrich-Löffler-Institut umgesetzt werden (eingeplante Fördermittel: 2,4 Mio. €).

In Gera ist eine umfangreiche Gleisgrunderneuerung in der Wiesestraße geplant. Für den ersten Bauabschnitt Heinrichsbrücke bis Arminiusstraße sind 4,3 Mio. € Fördermittel vorgesehen.

In Erfurt wird die Beschaffung neuer Straßenbahnfahrzeuge mit 11,2 Millionen Euro bis 2021 unterstützt. NVMD berichtete über die Ausschreibung neuer Straßenbahnen am 7. Februar 2018.

Das ÖPNV-Investitionsprogramm hat 2018 ein Gesamtvolumen von 24,7 Millionen Euro. Es setzt sich zusammen aus den sogenannten Entflechtungs- und Regionalisierungsmitteln des Bundes sowie 2 Millionen Euro Landesmitteln. „Der Freistaat verbessert die Qualität der ÖPNV-Angebote kontinuierlich. Wir unterstützen die Kommunen und Verkehrsunternehmen bei den Investitionen in den Nahverkehr und achten auf eine gleichmäßige Verteilung der Mittel in den Städten und Regionen. Erstmalig seit über 10 Jahren stellt das Land für diese Investitionen auch eigene Mittel bereit“, sagte Birgit Keller.

Ein weiterer Schwerpunkt ist auch 2018 der Bau und die Instandsetzung barrierefreier Infrastruktur bei Zentralen Busbahnhöfen (ZOB), Haltestellen und Verknüpfungspunkten. Hier sind circa 8,2 Millionen Euro vorgesehen. „Unser Ziel ist bis 2022 einen möglichst barrierefreien ÖPNV zu haben“, sagte Birgit Keller.

Wie in den Vorjahren wird die Beschaffung neuer Niederflurbusse unterstützt. Für 33 Busse sind Fördermittel von ca. 2,4 Millionen Euro eingeplant. In die Infrastruktur des Schienenpersonennahverkehr (SPNV) werden 2,4 Millionen Euro investiert in Trassengrunderneuerungen, Zugangsstellen und Sicherungsleitsysteme. Alle angemeldeten Investitionen, die im Zusammenhang mit der Erweiterung des VMT stehen, wurden komplett berücksichtigt und in das ÖPNV-Investitionsprogramm 2018 aufgenommen. Hierfür stehen ca. 0,7 Millionen Euro zur Verfügung.


Hintergrund:

Für Investitionen im ÖPNV werden seitens des Bundes Mittel gemäß Entflechtungsgesetz (EntflechtG) und gemäß Regionalisierungsgesetz (RegG) bereitgestellt. Das Land hat zusätzlich im neuen Doppelhaushalt 2018/2019 Landesmittel für ÖPNV-Investitionen eingestellt (2018: 2 Millionen Euro, 2019: 5 Millionen Euro). Das Land ist dabei Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr (Regionalverkehr bei der Eisenbahn). Die kommunalen Aufgabenträger, die Landkreise, kreisfreien Städte und die Stadt Nordhausen sind Aufgabenträger und damit zuständig für die Planung, Bestellung und Finanzierung des Straßenpersonennahverkehrs (StPNV). Insgesamt gibt es 22 kommunale Aufgabenträger in Thüringen für den ÖPNV.

Quelle: Pressemitteilung Land Thüringen

Dresden

Trambahnabschnitt in Dresden-Löbtau wird modernisiert und Haltestelle barrierefrei umgestaltet (Meldung vom: 21.03.2018)

Die Landesdirektion Sachsen hat das Plangenehmigungsverfahren für den grundhaften Ausbau der Lübecker Straße zwischen der Rennersdorfer Straße und der Werkstättenstraße abgeschlossen. Im Zuge des Ausbaus wird auch die Haltestelle Birkenhainer Straße neu gestaltet. Antragsteller und Vorhabenträger ist die Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB). Der Antrag auf Plangenehmigung war im Herbst 2015 eingereicht worden.


Das Vorhaben umfasst den bestandsnahen und grundhaften Ausbau der Straßen- bzw. Gleisbereiche der Lübecker Straße auf einer Länge von ca. 250 Metern mit Radfahrstreifen auf der Westseite und einem Zweirichtungs-Radweg auf der Ostseite. Ebenfalls beabsichtigt ist der grundhafte Ausbau des Kreuzungsbereiches der einmündenden Birkenhainer Straße sowie der Gehwegbereiche auf beiden Seiten der Lübecker Straße. Im Bereich der Einmündung der Werkstättenstraße erfolgt zudem außerhalb des zu erneuernden Gleisbereiches ein Deckenaustausch.

Neben dem Ausbau der Straßenbereiche erfolgt eine Vergrößerung des Gleisachsenabstandes von 3,00 auf 3,80 Meter mit einhergehender Verlegung der Gleisanlagen. Die Haltestelle „Birkenhainer Straße“, derzeit als Haltestelle ohne Bahnsteige ausgeführt und nicht barrierefrei, wird rückgebaut. Ein Ersatz entsteht neu in versetzter Lage in Form eines Haltestellenkaps und am Fahrbahnrand barrierefrei. Auch für das vorhandene Bauwerk des verrohrten Hochwasserschutzkanals des Weidigtbaches erfolgt ein Ersatzneubau.

Die Lübecker Straße stellt für den ÖPNV sowie für den Individualverkehr eine wichtige Nord-Süd-Verkehrsverbindung in der Landeshauptstadt Dresden dar. Gegenwärtig weist der Gleis- und Straßenzustand jedoch Mängel durch beschädigten Deckenschluss, verschlissenen Fugenverguss sowie veraltete Oberbaukonstruktion auf. Das jetzt genehmigte Vorhaben behebt die vorhandenen Mängel. Es ist zudem geeignet, Konflikte zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern zu reduzieren und verbessert so auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

Quelle: Pressemitteilung Landesdirektion Sachsen

Erfurt

Schienenersatzverkehr auf der Stadtbahnlinie 3,N3 / N1 (18. - 22.03.2018 sowie 25. - 28.03.2018) (Meldung vom: 18.03.2018)

Aufgrund von Gleisbauarbeiten zwischen Warschauer Straße und Europaplatz verkehren die Stadtbahn-Linien 3 und N3 jeweils in der Zeit von 20:45 Uhr bis 04:45 Uhr des Folgetages zwischen Urbicher Kreuz und Rieth. Zwischen Rieth und Europaplatz wird Schienenersatzverkehr eingerichtet. Der Umstieg zwischen Stadtbahn und Schienenersatzverkehr erfolgt an der Haltestelle Berliner Straße.
Die Stadtbahn-Linie N1 verkehrt nur zwischen Rieth und Anger. Zwischen Europaplatz und Rieth besteht Schienenersatzverkehr.
Die Haltestelle Straße der Nationen in Richtung Rieth/Urbicher Kreuz kann nicht bedient werden. Bitte nutzen Sie die Haltestelle Thüringenpark.

Weitere Info´s finden Sie unter Fahrplanänderung SWE|EVAG

Text: EVAG

Berlin

Bauarbeiten bei der Straßenbahn (Meldung vom: 10.03.2018)

Ab Montag, 12. März 2018, ca. 4:30 Uhr, bis zum 26. März 2018, ca. 4:30 Uhr, fahren keine Straßenbahnen der Linien M17, 27 und 37 zwischen Allee der Kosmonauten/Rhinstraße und Treskowallee/Ehrlichstraße. Als Ersatz fahren barrierefreie Busse tagsüber von Allee der Kosmonauten/Rhinstraße über Treskowallee/Ehrlichstraße bis Hegemeisterweg. Im Nachtverkehr fahren die Busse zwischen Allee der Kosmonauten/Rhinstraße bis zum S-Bahnhof Schöneweide.

Die Linie M17 fährt von Falkenberg bis Allee der Kosmonauten/Rhinstraße und ab da weiter zum Betriebshof Lichtenberg. Von S Schöneweide kommend fährt die Linie M17 bis Treskowallee/Ehrlichstraße und ab da weiter zur Wendeschleife am Blockdammweg.

Die Linie 27 fährt vom Pasedagplatz bis Allee der Kosmonauten/Rhinstraße und ab da weiter als Linie 37 bis zum Bahnhof Lichtenberg.
Vom Krankenhaus Köpenick bis Treskowallee/Ehrlichstraße und ab da weiter zur Wendeschleife am Blockdammweg.

Der südliche Teil der Linie 37 gilt das Gleiche wie für die Linie M17. Sie verkehrt ebenfalls von S Schöneweide bis Treskowallee/Ehrlichstraße und ab da weiter zur Wendeschleife am Blockdammweg.

Erfurt

Großbaustelle Marktstraße: geänderte Linienführung aller Stadtbahn-Linien (Meldung vom: 09.03.2018)

Pfützen auf den Gehwegen, geflickte Asphaltteppiche, bucklige Bordsteine - das soll es in der Marktstraße bald nicht mehr geben. Im April beginnen die Bauarbeiten. Die beliebte Einkaufsstraße wird in der Gestaltung an die Schlösserstraße angeglichen.

Im Zuge der Baumaßnahmen werden Elektro-, Gas-, Abwasser- und Telekommunikationsleitungen erneuert bzw. neu geordnet. Alte, inzwischen nicht mehr genutzte Leitungen werden entfernt. Gleichzeitig erfolgt eine umfassende Dokumentation der Leitungswege. Und da die Straße einmal offen ist, nutzt die EVAG die Bauarbeiten gleich, um die Gleisanlagen auszutauschen.

Während der Baumaßnahme wird der Stadtbahnverkehr zwischen Domplatz und Anger für fünf Monate voll gesperrt. Das betrifft die Zeit vom 9. April bis 9. September. „Leider kommen wir um eine Veränderung der Streckenführung aller Stadtbahn-Linien nicht herum“, sagt Myriam Berg, Vorstand der EVAG, und hofft auf das Verständnis der Fahrgäste. „Vom 20. Bis 22. März stehen unsere Kollegen jeweils von 7 bis 18 Uhr mit dem Infobus am Anger, um über die Anpassungen im Zuge der Baumaßnahmen zu informieren“, betont sie.

Um den gesperrten Bereich zu umfahren, gibt es Umsteigemöglichkeiten an der Haltestelle S-Finanzzentrum zwischen den Stadtbahn-Linien 2 und 4. Die Stadtbahn-Linie 1 verkehrt durchgehend vom Domplatz über Rieth zum Anger und weiter in Richtung Wiesenhügel. Zwischen Europaplatz - Rieth - Lutherkirche/SWE - Anger - Hauptbahnhof - Urbicher Kreuz verkehrt die Stadtbahn-Linie 3. Die Linie 5 vom Zoopark wird bis Thüringenhalle verlängert.

Aufgrund der hohen Taktung zwischen Anger und Magdeburger Allee wird der Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Steigerstraße (Linie 6) im Schienenersatzverkehr betrieben. Zur Sicherung der Anschlüsse von und zur Stadtbahn werden auch die Fahrpläne zahlreicher Buslinien angepasst. Mehr zu den genauen Linienführungen gibt es im Internet unter Startseite der SWE|EVAG, auf Faltblättern in den Straßenbahnen und Bussen sowie im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger.


Sangerhausen

Erster Spatenstich für die Erweiterung der Abellio-Betriebswerkstatt in Sangerhausen vollzogen (Meldung vom: 06.03.2018)

Abellio Rail Mitteldeutschland erweitert seine Betriebswerkstatt in Sangerhausen. In den heutigen Vormittagsstunden starteten die Vorarbeiten für den Bau einer zusätzlichen In-standhaltungshalle mit einem symbolischen ersten Spatenstich.

Mit der neuen Halle, die zum Ende des Jahres fertiggesellt sein soll, kann künftig auf drei Werkstattgleisen gleichzeitig gearbeitet werden. Bisher stehen dafür zwei Gleise zur Verfü-gung. Diese sind tagsüber in der Regel durch Fahrzeuge belegt, an denen planmäßige War-tungs- und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden.

In der neuen Halle mit dem zusätzlichen Gleis wird auch eine Radsatzdrehmaschine zum Ein-satz kommen. Das beschleunigt die planmäßigen Instandhaltungsarbeiten an den Fahrzeu-gen und gestattet eine schnelle korrektive Instandsetzung. Zudem ermöglicht das neue Gleis auch kurzfristige Überprüfungen und die Graffitibeseitigung in der kalten Jahreszeit. Damit ist insgesamt eine Verlagerung und Flexibilisierung der Instandhaltungsabläufe möglich.

Das Investitionsvolumen für die neue Halle beträgt zwischen 2,5 und 3,0 Mio. Euro. Mit dem heutigen Spatenstich, den auch die Landrätin des Landkreises Mansfeld-Südharz Dr. Angelika Klein und der Sangerhäuser Oberbürgermeister Sven Strauß mit vollzogen, starten die ersten vorbereitenden Arbeiten am Gelände. Der Bau des Hallengebäudes beginnt im Sommer die-ses Jahres.


Foto v.l.n.r.:
Dietmar Schulze (Abellio, Bereichsleiter Technik und Infrastruktur),
Dipl.-Ing. Jens Sauerbier (Ingenieurbüro Sauerbier, Bauprojektsteuerer),
Rüdiger Malter
(Geschäftsführer Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH),
Carmen Maria Parrino (Vorsitzende der Geschäftsführung Abellio Rail Mitteldeutschland),
Dr. Angelika Klein (Landrätin Landkreis Mansfeld-Südharz),
Sven Strauß (Oberbürgermeister der Stadt Sangerhausen)


Leipzig

Sonderverkehre zur Buchmesse (Meldung vom: 05.03.2018)

Zur Leipziger Buchmesse vom 15. März 2018 bis zum 18. März 2018 hat der ZVNL zusätzliche Verkehrshalte und Sonderzüge bestellt. Wir geben einen kleinen Überblick über die Bestellungen.

Am 17. März und 18. März 2018 verkehrt der Sonderzug „Bücherwurm“ auf der Strecke Dresden Hbf. – Leipzig Messe – Dresden Hbf. (Achtung: nicht über Leipzig Hbf.).

Hinfahrt:
Dresden Hbf. ab 8.39 Uhr
Dresden Mitte ab 8.46 Uhr
Dresden-Neustadt ab 8.51 Uhr
Coswig ab 9.01 Uhr
Priestewitz ab 9.12 Uhr
Riesa ab 9.25 Uhr
Oschatz ab 9.33 Uhr
Wurzen ab 9.46 Uhr
Leipzig Messe an 10.21 Uhr

Rückfahrt:
Leipzig Messe ab 18.27 Uhr
Wurzen an 18.50 Uhr
Oschatz an 19.03 Uhr
Riesa an 19.11 Uhr
Priestewitz an 19.23 Uhr
Coswig an 19.35 Uhr
Dresden-Neustadt an 19.44 Uhr
Dresden Mitte an 19.51 Uhr
Dresden Hbf. an 19.54 Uhr


Strecke Halle (Saale) Hbf. – Leipzig Messe – Leipzig Hbf.

Die Linie S 5 wird an allen vier Messetagen zwischen 9 und 19 Uhr nach Halle (Saale) verlängert. Somit bestehen zwischen Halle (Saale) und Leipzig Messe zwei Fahrten pro Stunde und Richtung.


Linie RE 13 Leipzig – Dessau – Magdeburg

Der ZVNL bestellt Zusatzhalte dieser Linie an der Leipziger Messe an allen vier Messetagen bei folgenden Zügen:
RE 16105 Magdeburg ab 09.03 Uhr, Leipzig Messe an 10.26 Uhr
RE 16107 Magdeburg ab 11.03 Uhr, Leipzig Messe an 12.26 Uhr
RE 16110 Leipzig Messe ab 15.27 Uhr, Magdeburg an 16.54 Uhr
RE 16112 Leipzig Messe ab 17.27 Uhr, Magdeburg an 18.54 Uhr


Linien SE 15 Leipzig – Großkorbetha – Naumburg – Saalfeld und
RE 17 Leipzig – Naumburg – Weimar – Erfurt


Am 17. März werden auf den Linien SE 15 und RE 17 die folgenden zusätzlichen Fahrten zwischen Leipzig und Weißenfels angeboten:




Übersicht der Fahrten von Weißenfels nach Leipzig Hbf.



Übersicht der Fahrten von Leipzig Hbf. nach Weißenfeld


Bitte beachten Sie: Die Züge von Leipzig nach Weißenfeld halten nicht in Leipzig-Gohlis und Leipzig Coppiplatz!

Erfurt

Schienenersatzverkehr auf der Stadtbahn-Linie 5 (Meldung vom: 01.03.2018)

Wegen Gleisbauarbeiten zwischen Bunsenstraße und Zoopark kommt es im Zeitraum vom 5. März bis 8. März sowie vom 11. bis 15. März 2018 auf der Stadtbahn-Linie 5 zu Beeinträchtigungen. Im oben genannten Zeitraum verkehrt die Straßenbahn jeweils von 20:45 bis 04:30 Uhr zwischen Hauptbahnhof und Grubenstraße. Zwischen Grubenstraße und Zoopark erfolgt Schienenersatzverkehr. Der Umstieg erfolgt an der Grubenstraße.

Fahrgäste werden um Verständnis gebeten. Informationen zu den Fahrplänen gibt es an den Haltestellen und im Internet unter Startseite der SWE|EVAG

Dresden

Bauarbeiten Königsbrücker Landstraße dauern länger (Meldung vom: 27.02.2018)

Das Ende der Gleis- und Straßenbauarbeiten auf der Königsbrücker Landstraße verzögert sich um einige Tage. Wegen des starken Frostes kann weder betoniert noch asphaltiert werden. Es bedeutet auch, dass die Straßenbahnlinie 7 nicht wie geplant ab 10. März 2018 3:30 Uhr wieder nach Weixdorf fahren kann und weiter nach Hellerau umgeleitet wird. Zwischen Hellersiedlung und Weixdorf übernehmen Ersatzbusse die Beförderung der Fahrgäste.

Der starke Frost mit nächtlichen Temperaturen von über zehn Grad Minus verzögert die Bauarbeiten auf der Königsbrücker Landstraße.

Bei diesen Temperaturen stellen die Betonwerke ihre Arbeit ein. Die Gefahr ist einfach zu groß, dass Betonmischer als Lieferfahrzeuge durch den schon im LKW gefrierenden Beton Schaden nehmen. Außerdem kann Beton, der hier als Unterbau für die Straßenbahngleise gegossen werden soll, bis höchstens drei Grad unter null verarbeitet werden. Bei noch stärkerem Frost bindet die Masse nicht mehr in der benötigten Qualität ab.

An anderer Stelle des Bauabschnitts stand bereits die Asphaltierung der Deckschicht an. Das beauftragte Dresdner Asphaltwerk am Heller meldete den kurzfristigen Ausfall der Mischanlage, so dass bis zur Reparatur kein Asphalt auf die Baustelle geliefert wird.

Dazu kamen mehrere Schäden an Hydraulikanlagen der Baugeräte, die ebenfalls auf den Frost zurückzuführen sind und zunächst repariert werden müssen.

Wann mit gewohnter Intensität weitergebaut wird, hängt in erster Linie von den kommenden Witterungsbedingungen ab. Trotz Anpassung der Bauabläufe rechnen die Verantwortlichen mit einer Verspätung von einigen Tagen.



Wegen Bauarbeiten an der ehemaligen Gleisschleife Diebsteig, auf der Königsbrücker Straße in Höhe Stauffenbergallee sowie auf der Königsbrücker Landstraße zwischen Karl-Marx-Straße und Käthe-Kollwitz-Platz mussten die Straßenbahnlinien 7 und 8 seit 9. Februar 2018 ab Albertplatz Umleitung fahren. Mit dem Bauende an Diebsteig und Stauffenbergallee am 23. Februar 2018 konnte zumindest die Linie 8 wieder planmäßig nach Hellerau fahren. Die Linie 7 sollte noch bis zur Fertigstellung des letzten und umfangreichsten Bauabschnitts auf der Königsbrücker Landstraße bis 10. März 2018 zusätzlich nach Hellerau verkehren. Diese Freigabe verschiebt sich nun ebenfalls um einige Tage.

Leipzig

Gleisbau in der Zschocherschen Straße // Umleitung für Tram 3 ab 5. März 2018 (Meldung vom: 26.02.2018)

Im Kreuzungsbereich der Zschocherschen Straße zur Karl-Heine-Straße führen die Leipziger Verkehrsbetriebe vom 26. Februar bis zum 30. März 2018 Gleisbauarbeiten durch. Für den Kfz-Verkehr wird dabei die Kreuzung voll gesperrt. Stadtauswärts wird der Verkehr auf der Zschocherschen Straße und der Karl-Heine-Straße über die Erich-Zeigner-Allee und Industriestraße umgeleitet. Stadteinwärts führt die Umleitung über die Industriestraße, Gießerstraße, Henriettenstraße und Lützner Straße. Die Industriestraße wird ab Zschochersche Straße in Richtung Weißenfelser Straße vorübergehend zur Einbahnstraße.

Die Straßenbahnlinie 3 verkehrt vom 5. bis zum 18. März 2018 zwischen den Haltestellen Goerdelerring und Adler mit Umleitung über Käthe-Kollwitz-Straße, Klingerweg, Könneritzstraße und Antonienstraße. Schienenersatzverkehr fährt zwischen den Haltestellen Straßenbahnhof, Angerbrücke und Adler über die Erich-Zeigner-Allee. Dabei werden die Ersatzhaltestellen Felsenkeller, Elsterpassage und Erich-Zeigner-Allee in der Erich-Zeigner-Allee bedient. Die Buslinie 74 fährt während der gesamten Bauzeit vom 26. Februar bis 30. März mit Umleitung über Erich-Zeigner-Allee und bedient die Ersatzhaltestellen ebenfalls.

Erfurt

Vollsperrung zwischen Linderbach und Büßleben (Meldung vom: 21.02.2018)

Aufgrund von Kanalarbeiten kommt es ab 26. Februar 2018 zu einer Vollsperrung zwischen Linderbach und Büßleben. Daher verkehrt die Bus-Linie 51 nach einem Baufahrplan mit geändertem Linienweg. Die Bus-Linie verkehrt zwischen Hauptbahnhof und Urbicher Kreuz wie die Bus-Linie 60 über Dittelstedt. Büßleben wird von Urbich aus durch die Bus-Linie 51 bedient.

Die Bedienung von Linderbach und Azmannsdorf erfolgt über die Weimarische Straße durch die zusätzliche Bus-Linie 53. Diese verkehrt zwischen Busbahnhof (Bussteig 1) und Linderbach, Einkaufsmarkt. Für die Schülerbeförderung zwischen Azmannsdorf, Linderbach und Urbich, Schule werden an Schultagen Direktfahrten angeboten. Diese verkehren ebenfalls als Bus-Linie 53.


Zu beachten ist, dass zwischen Linderbach, Einkaufsmarkt und Büßleben keine Verkehrsverbindung besteht. Zwischen Busbahnhof (Bussteig 1) und Linderbach können auch die Fahrten der Bus-Linie 52 genutzt werden.

Informationen zu den Fahrplänen gibt es an den Haltestellen und im Internet unter:SWE|EVAG Fahrplanänderungen

Leipzig

Einschränkung in Bahnverkehr sowie in Nahverkehr der LVB Update 11:18 Uhr (Meldung vom: 16.02.2018)

Der Zugverkehr, sowie der Nahverkehr läuft wieder nach der Sperrung.


Aufgrund eines Fundes einer Fliegerbombe in Leipzig, kommt es in Bahnverkehr sowie auch in Nahverkehr der LVB zu Einschränkungen.
Wie die LVB auf Twitter mitteilt kommt es auf der Tramlinie 1 und 9 sowie auf den Buslinie 77 und 90 zum Veränderungen in Linienverlauf.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Verkehrsmelung der LVB

Auch bei der Deutschen Bahn kommt es zu Einschränkungen. Informationen finden Sie hier(Update 19:20 Uhr) : Meldungen der DB

Berlin

BVG testet akustische Fahrgastinformation (Meldung vom: 12.02.2018)

Im Rahmen eines Pressetermines wurde heute das neue Versuchsprojekt Fahrgastinformation akustisch "2-Sinne-Prinzip bei Bus und Straßenbahn" vorgestellt, welches am 19. Februar 2018 startet.

Bei diesem Projekt handelt es um ein Modellversuch zur Erweiterung der Barrierefreiheit im Bereich Straßenbahn und Bus. Vorgestellt wurden drei Bereiche des Modellversuchs.

Zum einen wird es an verschiedenen Standorten auf der Straßenbahnlinie M4 und der Buslinie 186 sprechende Haltestellen geben. Diese können über einen angebrachten Taster aktiviert werden.


Die Vorstandsvorsitzende der BVG Dr. Sigrid Nikutta bei der Begrüßung der Gäste.



Die Senatorin für Umwelt und Verkehr, Regine Günther, bei ihrer Ansprache zum Projekt.


Als sprechendes Fahrzeug wurde ein Bus vom Typ VdL vorgestellt. In seinen Außenblechen befinden sich Lautsprecher die gegen das Blech strahlen. So wird die Ansage auf das gesamte Fahrzeug ausgebreitet.

Als drittes wurde eine App für Tablets bzw. Smartphones vorgestellt. Diese sagt dann auch an, wenn sich ein Fahrzeug nährt. Die Datenübertragung erfolgt mittels Beacon.


Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, bei ihrer Ansprache zum Projekt.



Nährt sich die Bahn einer sprechenden Haltestelle oder einem Besitzer der App, kündigt sie ihr ankommen an und sagt welche Linie sie ist und wohin sie fährt.


Sie möchten an diesem Projekt teilnehmen? Kein Problem, gehen Sie auf die Webseite der BVG unter www.bvg.de/fgi.

Jeder der an diesem einjährigen Versuch teilnehmen möchte, kann sich da melden.

Erfurt

EVAG startet Ausschreibung für neue Straßenbahnen (Meldung vom: 07.02.2018)

Mit einem Teilnahmewettbewerb hat die EVAG im Amtsblatt der EU die Ausschreibung für den Kauf neuer Straßenbahnen ausgeschrieben. Diese wurde am 6. Februar 2018 veröffentlicht.

Ein Kauf neuer Bahnen ist erforderlich, da die in Betrieb befindlichen MGT6D sollen mittelfristig ausgemustert und die Combinos einer Modernisierung unterzogen werden. Hinzukommt die Bundesgartenschau 2021, wo es temporär eine weitere Straßenbahnlinie geben soll. Auch schon jetzt steigende Fahrgastzahlen erfordern einen erhöhten Bedarf an Fahrzeugen. Aus diesem Grunde sollen 14 Fahrzeuge fest bestellt und 10 weitere Fahrzeuge im Rahmen einer Option zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden.

Der Teilnahmewettbewerb dient der Selektierung geeigneter Anbieter. Die EVAG beabsichtigt aus den Bewerbungen drei Anbieter auszuwählen und zur Abgabe eines Angebots aufzufordern.



Sollen mittelfristig ausgemustert werden: Die MGT6D.
Hier ist der MGT6D 605 als Linie 2 beim Verlassen der Haltestelle Bergstraße abgefahren.



Sollen modernisiert werden: Die Combinos.
Auf dem Bild steht der Combino 622 an der Endstelle Urbicher Kreuz.


Die Anforderungen:

Multigelenkwagen mit 100% Niederfluranteil, ausgeführt als Einrichtungswagen.

Die Einstiegshöhe an allen Türen, gemessen am unbesetzten und betriebsbereiten Fahrzeug mit Radreifen im Neuzustand, soll 300 mm über Schienenoberkante betragen



Es sollen mindestens sieben Fahrgasttüren gleichmäßig über die rechte Fahrzeugseite verteilt vorhanden sein. Diese sollen als Doppeltüren ausgeführt sein, lediglich an den Endmodulen der Fahrzeuge dürfen Einzeltüren eingebaut werden.
Die erste Fahrgastraumtür muss sich vor dem in Fahrtrichtung ersten Fahrwerk befinden, die letzte hinter dem in Fahrtrichtung letzten Fahrwerk.


Deutlich zu erkennen die Türen des Combino. Vier Doppeltüren in der Mitte und je eine Einzeltür an den Fahrzeugenden. So ähnlich soll auch das neue Fahrzeug aussehen.



Ein Traktionsbetrieb, wie auf diesem Bild zu sehen, ist für die neuen Fahrzeuge nicht vorgesehen.


Der Platz soll für 240 Personen reichen und es sollen mindestens 80 Sitzplätze vorhanden sein.

Noch ein paar technische Details:
Spurweite: 1000 mm
Kleinster befahrener Gleisbogenhalbmesser (gemessen von der Gleismittenachse): 16 m
Größte Längsneigung im Netz: 6%
Netzspannung: 750 Volt

Der Teilnahmewettberwerb endet am 5. März 2018 12:00 Uhr, danach werden die Bewerbungen ausgewertet und die Aufträge zur Abgabe der Angebote versendet.

Eingesetzt werden sollen die Fahrzeuge auf dem gesamten Streckennetz der EVAG.
Bis jetzt ist vorgesehen 8 Fahrzeuge bis zum 31. Dezember 2020, sechs weitere Fahrzeuge bis zum 15. März 2021 in Betrieb zu nehmen. Die in der Option vorgesehenen 10 Fahrzeuge sollen bis Ende 2026 ausgliefert sein.

Jena/Halle

DB Regio fährt ab Dezember Saale-Express zwischen Halle und Jena (Meldung vom: 02.02.2018)

Unterzeichnung des Verkehrsvertrages - Modernisierte Fahrzeuge mit WLAN, Steckdosen und Platz für Fahrräde.
Heute unterzeichnen Birgit Keller, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, sowie Dr. Wolfgang Weinhold, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Südost, in Jena den Verkehrsvertrag für den Regional-Express (RE) zwischen Halle (Saale) und Jena. Unter dem Namen „Saale-Express“ wird er zum Fahrplanwechsel ab 9. Dezember als RE 18 die beiden Universitätsstädte in nur einer Stunde Fahrzeit miteinander verbinden – und damit schneller als mit dem Auto sein. Mit Halten in Merseburg, Weißenfels, Naumburg und Bad Kösen verkehrt der Saale-Express im 2-Stunden-Takt. Eingesetzt werden modernisierte und klimatisierte Doppelstockzüge. Die Fahrgäste profitieren außerdem von kostenlosem WLAN und Steckdosen am Platz.

„Mit dem heute unterzeichneten Vertrag wird die DB Regio AG ab Dezember 2018 die schnelle Direktverbindung zwischen Halle (Saale) und Jena langfristig anbieten können. Jena erhält damit eine zusätzliche schnelle Verbindung zum Fernverkehrsknoten Halle und zugleich zu wichtigen Orten in Sachsen-Anhalt. Ich denke hier an Merseburg, Weißenfels und Naumburg. Mit diesem Vertrag erfüllen wir eine weitere Zusage aus dem Bahndialog Ostthüringen im Dezember vergangenen Jahres“, betont Keller. Webel ergänzt: „Dieser Express-Zug bietet gute Reisemöglichkeiten für Fahrgäste im Süden Sachsen-Anhalts mit schnellen Anschlüssen von Halle Richtung Berlin, Hamburg, Magdeburg und Köln. Er ist aber auch für Ausflügler im Saaletal interessant. Denn in den Doppelstockzügen können bis zu 30 Fahrräder befördert werden, sodass entlang des Saaleradweges insbesondere Fahrradtouristen mit dem neuen Angebot gewinnen.“

„Zwischen den beiden Saalestädten können sich unsere Fahrgäste auf kostenloses WLAN sowie Steckdosen in unseren komplett erneuerten Doppelstockwagen freuen. In jedem Zug wird ein Kundenbetreuer mitfahren, der den Reisenden mit Rat und Tat zur Seite steht“, stellt Dr. Weinhold in Aussicht. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen der Züge gehören Klimaanlage, Informationsbildschirme mit aktuellen Reiseinformationen, Klapptische an den Sitzlehnen bzw. Tische an den Vis-à-vis-Sitzgruppen. Für mobilitätseingeschränkte Reisende gibt es eine Einstiegshilfe und ein geräumiges WC. Die Züge fahren sieben Mal in jede Richtung. Montags bis freitags fährt im morgendlichen Berufsverkehr ein zusätzliches Zugpaar als Regionalbahn (RB).

Halle(Saale)

Verbesserungen auf der Linie 5 (Meldung vom: 01.02.2018)

Im Zusammenhang mit dem Fahrplanwechsel am Montag, 5. Februar, werden in Bad Dürrenberg die Übergänge von der Linie 5 zu den Zügen von/nach Leipzig verbessert und die Bedienung im Streckenabschnitt nach Merseburg-Süd vereinheitlicht.

In Abstimmung mit dem Land Sachsen-Anhalt, dem Landkreis Saalekreis und den beteiligten Verkehrsunternehmen sind ab dem 5. Februar 2018 kurze Umsteigezeiten zwischen der Linie 5 und den Zügen im Regionalverkehr von und nach Leipzig am Bahnhof Bad Dürrenberg eingerichtet. Im Bereich Merseburg-Süd wird es in Zukunft täglich eine einheitliche Bedienung mit der Linie 5 in Richtung Merseburg/Zentrum geben.

Die Linie 5 aus Bad Dürrenberg kommend verkehrt ab Leunaweg mit Stichfahrt über Merseburg-Süd und dann weiter Richtung Merseburg/Zentrum und Halle. In der Gegenrichtung von Merseburg/ Zentrum nach Merseburg-Süd muss am Leunaweg umgestiegen werden. Ausnahme bildet die abendliche Fahrt 21.18 Uhr ab Merseburg/Zentrum (aus Halle kommend). Diese fährt in Richtung Bad Dürrenberg über Merseburg-Süd.



Dresden

Weichenreparatur Kesselsdorfer Straße / Straßenbahnen fahren am Wochenende Umleitung (Meldung vom: 16.01.2018)

Wegen der Reparatur einer Weiche auf der unteren Kesselsdorfer Straße fahren die Straßenbahnlinien 6, 7 und 12 von Freitag, dem 19. Januar 2018, 15:45 Uhr bis Montag, den 22. Januar 2018, 3:15 Uhr eine Umleitung.
Die Linie 6 verkehrt zwischen Löbtauer Straße und Wölfnitz über Pennricher Straße und Hebbelplatz. Die Linie 7 wird zwischen Ammonstraße und Amalie-Dietrich-Platz über Bahnhof Mitte, Löbtauer Straße, Pennricher Straße und Hebbelplatz umgeleitet. Die Linie 12 fährt von Striesen kommend nur bis zur Prager Straße und endet in der Gleisschleife Webergasse. Als Ersatz für die „7“ und „12“ sind zwischen Dahlienweg und Webergasse Busse als „EV7/12“ im Einsatz. Außerdem bedient eine zusätzliche Straßenbahnlinie 42 den Streckenteil ab Gorbitz über Kesselsdorfer Straße, Rudolf-Renner-Straße, Hebbelplatz und zurück nach Gorbitz.

Grund der Umleitung sind dringend erforderliche Reparaturen an einer Straßenbahnweiche auf der Kesselsdorfer Straße, kurz vor der Kreuzung zur Tharandter Straße. Dort trennt sich im Regelbetrieb stadteinwärts die Linie 6 von der 7 und 12. An dieser Weiche gibt es Schäden sowie ein verschlissenes Herzstück. Damit ein sicherer Bahnbetrieb noch bis zum Sommer und dem Beginn der im Projekt Stadtbahn Dresden 2020 vorgesehenen Umbauarbeiten gewährleistet ist, muss ein Teil des Herzstückes ersetzt werden. Außerdem sind umfangreiche Schweißarbeiten nötig. Die Kosten für die Reparatur betragen etwa 30.000 Euro. Sie stammen aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) zur laufenden Instandhaltung der Infrastruktur.

Während der Reparaturen kann der Autoverkehr stadtauswärts an der Baustelle vorbeifahren. Richtung Zentrum wird eine kurze Umleitung ausgewiesen. Dennoch ist besonders am späten Freitagnachmittag und am Sonnabend mit Behinderungen und Stau rund um die Baustelle zu rechnen.

Berlin

Neue Busse für Stadtrundfahrten (Meldung vom: 15.01.2018)

Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn Bayern Express & P. Kühn GmbH (BEX) betreibt neben den Ersatzverkehren für die DB Regio auch Sightseeingtouren in Berlin.

Am 15. Januar 2018 wurden zwei neue Busse für diese Stadtrundfahrten vorgestellt.
Sie werden mittelfristig zwei ältere Fahrzeuge ersetzen, erst einmal den Fuhrpark ergänzen.

Die beiden Busse basieren auf einem MAN-Fahrgestell, von MAN stammen auch Motor, Getriebe usw. Der Aufbau kommt von der spanischen Firma UNVI.
Er bietet Platz für 74 Personen und hat oben ein bewegliches Verdeck.
Der Motor erfüllt die Euro 6 Norm.



Seitenansicht des neuen Stadtrundfahrtbusses.



Blick ins Oberdeck des neuen Busses.


Angeboten werden die Stadrundfahrten in 22 Sprachen über eine Audioanlage an den Sitzen.

In den Planeinsatz gehen die Busse am 22. Januar 2018 auf dem Kurfürstendamm (Tour: City Circle).


Blick in die andere Richtung des Oberdecks.



Unterdeck im hinteren Teil des Busses.



Der vordere Tei des Unterdecks.



Bei der Sonderfahrt wurde dann das Verdeck geöffnet. Im Bild zu sehen die Kaiser-Wilhelm-Gedächntis-Kirche am Breidscheidplatz.


Erfurt

Mit LED mehr Sicherheit in den neuen EVAG-Bussen (Meldung vom: 10.01.2018)

Die EVAG hat fünf neue Gelenk-Busse der Marke Mercedes Benz angeschafft, um alte Fahrzeuge zu ersetzen. Eingesetzt werden sie im Stadt- und Vorortverkehr. Auf einer Länge von 18 Metern bieten die Busse, die 394 PS unter der Haube haben, Platz für 42 Sitz- und 95 Stehplätze.


Alle fünf Busse verfügen wie schon die Vorgänger über eine große Fahrgastsicherheit, denn das Sicherheitssystem wurde durch einen neuen Überrollschutz optimiert.
„Neu sind die Schwenk- und Schiebetüren am zweiten und dritten Einstieg, die Rollstuhlfahrern ein besseres Einsteigen, insbesondere an der zweiten Tür, ermöglichen. Das Cockpit ist moderner gestaltet, auch die Sicht ist verbessert, dank der Hauptscheinwerfer mit LED“, freut sich EVAG-Vorstand Myriam Berg über die Verbesserung. Außerdem sind die Außenspiegel elektrisch einklappbar, was den Waschprozess erheblich vereinfacht.

Die Fahrzeuge zeichnen sich zudem durch Umweltfreundlichkeit im Bereich der Abgaswerte aus und weisen mit Erfüllung der Euro-6-Norm Klasse C noch geringere Schadstoffemissionen als ihre Vorgänger auf.
Für die Busse wurden insgesamt 1.992.500 Euro investiert. 200.000 Euro davon stammen aus Fördermitteln des Freistaates Thüringen. Die Linienbusflotte der EVAG besteht aus insgesamt 59 Bussen. Die alten Fahrzeuge waren zwölf bis 13 Jahre in und um Erfurt unterwegs. Sie gehen nun, nach 600.000 bis 800.000 Kilometern, in den Verkauf bzw. ersetzen die letzten zwei noch im Bestand befindlichen Erdgasbusse.



Foto: Myriam Berg, Vorstand der EVAG Erfurt und

Bernd Morr, Verkaufsbeauftragter Omnibus bei EVO Bus (Daimler).



Erfurt

Eröffnung der neuen ICE-Strecke Berlin-Erfurt-München (Meldung vom: 08.12.2017)

Im Erfurter Hauptbahnhof wurde heute groß gefeiert, die neue ICE Strecke Berlin - München wurde eröffnet. Zu Eröffnung kam ein Sonder-ICE aus Nürnberg nach Erfurt Hbf., der weiter über Leipzig und Lutherstadt Wittenberg nach Berlin Hbf. fuhr.

Zur Eröffnung der neuen Schnellfahrstrecke zwischen Ebenfeld (Franken) und Erfurt, Projekt VDE 8, hielten das Vorstandsmitglied Roland Pofalla, zuständig für Infrastruktur und der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow Ansprachen.
Anschließend unterschrieben Bodo Ramelow (Ministerpräsident), Birgit Keller (Verkehrsministerin) und Wolfgang Tiefensee (Wirtschaftsminster Thüringen) an der Spitze des Zuges des Sonderzug.

Am 10.12.2017 geht die Strecke für die Fahrgäste in Betrieb.

ICE Linien im 2 Stunden-Takt
Hamburg – Berlin – Halle - München
Hamburg – Berlin – Leipzig - München
Berlin – Leipzig – Frankfurt - Stuttgart
Dresden – Erfurt – Frankfurt - Wiesbaden

ICE Sprinter
Berlin – Halle – Erfurt – Nürnberg - München (täglich drei Züge pro Richtung)
Berlin – Halle – Erfurt - Frankfurt (täglich fünf Züge pro Richtung)

IC-Linien im 2 Stunden-Takt
Leipzig – Hannover - Norddeich
Dresden – Hannover - Köln


Ronald Pofalla, Vorstand/ Infrastruktur bei der Deutschen Bahn



Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow









Statisten stellen Goethe und Schiller nach


Sachsen

Triebwagen zeigt die besten Seiten des Müglitztals (Meldung vom: 01.12.2017)

Ab morgen ist ein besonders farbenfroher Triebwagen auf dem Netz der Städtebahn Sachsen im Einsatz. „Mit Motiven entlang der Bahnstrecke zwischen Heidenau und Altenberg möchten wir Lust auf einen Ausflug machen“, erläutert Gabriele Clauss, Marketingleiterin beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „Neben Glashütte, Schloss Weesenstein und den Geisingberg zeigt eines der Motive passend zur bevorstehenden Saison Wintersportler in Altenberg.“ Obwohl der Triebwagen auf allen Strecken der Städtebahn zum Einsatz kommen wird, startet sein Einsatz passenderweise heute auf der Strecke ins Osterzgebirge.

Neben den regulären Zügen der Müglitztalbahn ist zudem an diesem Wochenende wegen des Rodel-Weltcups erstmals der WinterSportExpress ist Einsatz. Er verbindet bei guten Wintersportbedingungen an Samstagen, Sonn- und Feiertagen den Dresdner Hauptbahnhof mit den Wintersportgebieten des Osterzgebirges. „Von der Landeshauptstadt bis nach Geising und Altenberg benötigt der Zug nur rund 60 Minuten“ betont Gabriele Clauss. „Und gerade an Tagen mit großem Andrang spart man sich die Parkplatzsuche vor den Skihängen.“ Jeweils zwei Züge starten früh in Dresden: 8.05 Uhr und 10.05 Uhr geht es los. Nachmittags fahren die Züge um 15.18 Uhr und 17.18 Uhr ab Altenberg. „Die Städtebahn Sachsen und der VVO informieren immer donnerstags, ob die Züge am folgenden Wochenende unterwegs sind“, erläutert Franziska Straube von der Städtebahn Sachsen. „Neben der Info in der Tageszeitung und auf den Internetseiten von Städtebahn und VVO geben die Kollegen an der VVO-InfoHotline unter 0351/852 65 55 gern auch telefonisch Auskunft.“ Alternativ zum direkten Zug kommt man schnell mit der S-Bahn und einem Umstieg in Heidenau ins Gebirge.

Alle Informationen rund um den Wintersport, Fahrpläne und Vorschläge für Loipentouren und Winterwanderungen hat der VVO in einer kompakten Broschüre zusammengefasst. „Mit Bus und Bahn unterwegs. Wintersport 2017/2018“ bietet im praktischen Hosentaschenformat auch Ticket-Tipps und Hinweise zu Veranstaltungen. Das Heft ist kostenfrei in allen Servicestellen der Unternehmen im VVO und direkt beim VVO unter 0351 / 852 65 55 und im Online-Shop unter VVO-Online erhältlich.


Erfurt

Das wünschen sich die Erfurter von neuen Straßenbahnen (Meldung vom: 25.11.2017)

Dass Erfurt stetig wächst, ist kein Geheimnis. Im August dieses Jahres wurden 212.078 Einwohner gezählt. Tendenz steigend. Das heißt aber auch, dass immer mehr Menschen mit Stadtbahn und Bus unterwegs sind. Das ist nicht immer einfach und gerade auf der Nord-Süd-Achse wird es besonders zur Rush-Hour oft eng.

Um alle Fahrgäste so komfortabel wie möglich an ihr Ziel zu bringen, plant die EVAG die Beschaffung von insgesamt 24 neuen Straßenbahnen. Doch bevor die EVAG die Ausschreibung startet, wollte das Verkehrsunternehmen wissen, was den Fahrgästen wichtig ist. Das wurde in den letzten Wochen erfragt. Mehr als 2.600 Menschen haben sich bis Ende Oktober beteiligt, vor allem Fahrgäste, die täglich mit Bus und Stadtbahn unterwegs sind.


63 Prozent der Befragten bewerteten die Straßenbahnen mit Note 1 und 2. Vor allem die Lichtverhältnisse, die Informationen in den Fahrzeugen über Bildschirme, Aushänge und Ansagen und die farbliche Gestaltung im Fahrzeug werden sehr positiv wahrgenommen.
Die Umfrage ergab weiterhin, dass Komfort und eine bequeme Ausstattung den Fahrgästen sehr wichtig ist. Daher sollen die neuen Bahnen größer sein und ausreichend Sitzplätze bieten. Dies deckt sich auch mit den Anforderungen der EVAG.

Über die Hälfte der Befragten würde sich über Fahrgastfernsehen mit regionalen Nachrichten auf einem zweiten Bildschirm freuen. Angeregt wurden auch ein modernes Beleuchtungskonzept über LEDs und Stehsitze. Darüber hinaus wünschen sich die Fahrgäste in den neuen Bahnen Klimaanlagen und würden dafür auf die Klappfenster in den Bahnen verzichten. Handlungsbedarf besteht bezüglich des Mehrzweckbereichs. Hier wünschen die Befragten mehr Platz für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder.

„Das sind Ergebnisse, mit denen wir arbeiten können. Sie werden bezüglich ihrer Umsetzbarkeit bewertet und fließen in die Ausschreibung ein, die bis Ende Januar fertiggestellt werden soll“, sagt Myriam Berg, Vorstand der EVAG, und bedankt sich für das große Interesse der Erfurter und die vielen Anregungen.

„Das Resultat der Befragung deckt sich auch mit unseren Gedanken“, sagt Konrad Braun, Vorsitzender des Erfurter Fahrgastbeirates, und begrüßt, dass die EVAG die Fahrgäste bei der Neuanschaffung der Straßenbahnen einbezieht.

Halle

Vollsperrung des halleschen Hauptbahnhofs vom 22. November (22 Uhr) bis 30. November (4 Uhr) (Meldung vom: 20.11.2017)

Der Bahnknoten Halle wird an die Schnellfahrstrecke Berlin–München angeschlossen, dem Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE) Nummer 8. Die Bahnanlagen werden abschnittsweise modernisiert und auf elektronische Stellwerkstechnik umgerüstet. Die Ostseite des Hauptbahnhofs Halle (Saale) geht am 30. November in Betrieb. Bevor es aber soweit ist, sind noch einmal umfangreiche Anpassungsarbeiten notwendig. Neu errichtete Signale, Weichen und Sicherungsanlagen werden mit dem modernen Elektronischen Stellwerk verknüpft. Für dieses komplexe Vorhaben müssen die Strecken rund um den Eisenbahnknoten Halle (Saale) Hauptbahnhof vom 22. November (22:00 Uhr) bis zum 30. November (4:00 Uhr) gesperrt werden.

Fahrplanänderungen im Fernverkehr:

Die ICE Sprinter-Züge der Linie Berlin–Halle–Erfurt–Frankfurt (Main) fallen aus. Reisende nutzen bitte den zweistündlichen Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Halle (Saale) Hbf und Bitterfeld, mit ICE-Anschluss von bzw. nach Berlin.

Die IC-Züge der Linie Köln–Düsseldorf–Erfurt–Halle–Berlin werden umgeleitet und halten nicht in Halle (Saale) Hbf.

Die IC-Züge der Linien 55 Köln–Dortmund–Hannover–Magdeburg–Halle–Leipzig–Dresden und 56 Norddeich–Bremen–Hannover–Magdeburg–Halle–Leipzig werden über Dessau–Bitterfeld (mit zusätzlichen Halten) umgeleitet und halten nicht in Köthen, Halle (Saale) Hbf und Leipzig/Halle Flughafen. Zwischen Halle (Saale) Hbf und Bitterfeld fahren Busse im Zwei-Stundentakt.

Fahrplanänderungen im Nahverkehr:

Züge des S-Bahn- und Regionalverkehrs beginnen und enden während der Zeit der Vollsperrung in Angersdorf, Leipzig/Halle Flughafen, Landsberg (b. Halle/Saale), Merseburg, Niemberg/Köthen, Halle-Trotha, Eilenburg, Könnern und Schkeuditz. Dort werden von und nach Halle (Saale) Hbf Busse pendeln.

Deutsche Bahn:

Die Züge der Linie RE 30 Magdeburg–Halle–Naumburg werden vom 22.-25. November im Abschnitt Niemberg–Halle Hbf–Merseburg und vom 25.-30. November im Abschnitt Köthen–Halle Hbf–Merseburg durch Busse ersetzt.
Die Züge der Linie RB 80 Halle–Dessau/Lutherstadt Wittenberg–Bitterfeld–Jüterbog werden zwischen Halle (Saale) Hbf und Landsberg (b. Halle/Saale) durch Busse ersetzt.
Die S-Bahnen der Linie S 3 Halle-Trotha–Halle (Saale) Hbf–Schkeuditz–Leipzig Hbf–Borna–Geithain fallen vom 22.-24. November zwischen Halle-Trotha und Halle (Saale) Hbf sowie vom 24.-30. November im Abschnitt Halle-Trotha–Halle (S) Hbf–Schkeuditz aus, ersatzweise nutzen Reisende zwischen Halle-Trotha und Halle (Saale) Hbf die innerstädtischen Verkehrsmittel der Stadt Halle (Saale) und zwischen Halle (Saale) Hbf und Schkeuditz den Ersatzverkehr mit Bussen.
Die S-Bahnen der Linie S 5/S 5x Halle–Leipzig/Halle Flughafen–Leipzig Hbf–Altenburg–Zwickau werden zwischen Leipzig/Halle Flughafen und Halle (Saale) Hbf durch Busse ersetzt.
Die S-Bahnen der Linie S 7 Halle-Nietleben–Halle (Saale) Hbf fallen aus. Als Ersatz nutzen Reisende die innerstädtischen Verkehrsmittel der Stadt Halle (Saale).

HarzElbeExpress:

Die Züge des HarzElbeExpress Linie HEX 47 Halle–Könnern–Bernburg werden zwischen Halle (Saale) Hbf und Halle-Trotha durch Busse ersetzt.
Die Züge des HarzElbeExpress Linien HEX 4 Halle–Halberstadt–Goslar HEX 24 Halle–Aschersleben–Halberstadt werden zwischen Halle (Saale) Hbf und Könnern durch Busse ersetzt.

Abellio:

Die Züge von Abellio der Linien RE 9 Bitterfeld–Kassel Hbf, RE 19 Dessau Hbf–Leinefelde und RB 59 Bitterfeld–Erfurt werden auf den Abschnitten Angersdorf–Halle (Saale) Hbf und Halle (Saale) Hbf–Landsberg (b. Halle/Saale) durch Busse ersetzt.
Die Züge von Abellio der Linie RB 75 Eilenburg–Nordhausen werden auf den Abschnitten Angersdorf–Halle (Saale) Hbf und Halle (Saale) Hbf–Eilenburg durch Busse ersetzt.
Die Züge von Abellio der Linie RB 20 Halle–Eisenach werden zwischen Merseburg und Halle (Saale) Hbf durch Busse ersetzt.

Längere Reisezeiten: Die Deutsche Bahn AG bittet die Reisenden bei ihrer Reiseplanung die umfassenden Änderungen sowie geänderte Abfahrtsorte der Busse zu berücksichtigen und ggf. frühere Verbindungen zu nutzen, um Anschlusszüge zu erreichen.

Mitnahme von Fahrrädern, Kinderwagen und mobilitätseingeschränkten Reisenden: Die Mitnahme von Fahrrädern und Kinderwagen sowie die Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen sind im Ersatzverkehr nur eingeschränkt möglich.

Service-Personal am Bahnhof: Zusätzliche Servicemitarbeiter sind den Reisenden behilflich. Die Öffnungszeiten der DB Information im halleschen Hauptbahnhof werden während der Sperrung bis 24:00 Uhr verlängert. Auf den Umsteigebahnhöfen ist das Zugpersonal beim Umstieg behilflich.

Informationsmöglichkeiten: Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Service-Nummer der Deutsche Bahn: 0180 6 99 66 33* sowie im MDR auf Texttafel 737 und im Internet unter www.bahn.de/reiseauskunft, www.deutschebahn.com/bauinfos, www.hex-online.de und www.abellio-mitteldeutschland.de.

Leipzig

Fahrplanänderungen im Fern- und Nahverkehr vom 16. bis 22. November zwischen Wiederitzsch und Leipzig-Thekla (Meldung vom: 15.11.2017)

Im Rahmen der Inbetriebnahme von neuen Gleisen und neuer elektronischer Stellwerkstechnik (ESTW) in Leipzig-Mockau sind vom 16. November (22:00 Uhr) bis 22. November (6:30 Uhr) zwischen Wiederitzsch und Leipzig-Thekla Arbeiten an leit- und sicherungstechnischen Anlagen erforderlich. Durch diese Arbeiten kommt es im Knoten Leipzig zu folgenden Fahrplanänderungen, Haltausfällen, Umleitungen und Ersatzverkehren.

Fahrplanänderungen im Fernverkehr
Die IC - Züge der Linien 55/56 Hannover - Magdeburg - Leipzig - Dresden halten vom 18. bis 21. November nicht in Leipzig/Halle Flughafen und verkehren mit leicht veränderten Fahrplanzeiten (auch frühere Abfahrten in Leipzig Haptbahnhof). Im Zeitraum vom 21. November (18:00 Uhr) bis 22. November (6:30 Uhr) kommt es zu Teilausfällen der InterCity - Züge zwischen Magdeburg - Halle - Leipzig - Dresden.

Die ICE - Züge der Linie Berlin - Halle - Erfurt - Frankfurt (Main) fallen im gesamten Zeitraum vom 16. bis 22. November aus.

Die ICE - Züge der Linie Berlin - Leipzig - München werden im Zeitraum vom 21. November (18:00 Uhr) bis 22. November (6:30 Uhr) teilweise über Halle (Saale) Hauptbahnhof (mit zusätzlichem Halt) umgeleitet. ICE - Züge in Tagesrandlagen enden abends/beginnen früh in Bitterfeld bzw. Naumburg (Saale) Hauptbahnhof, von und nach Leipzig fahren Busse.

Fahrplanänderungen im Nahverkehr vom 16.11. (22:00 Uhr) bis 21.11. (18:00 Uhr):
Die Züge der Linie RE 13 Magdeburg - Dessau - Leipzig verkehren mit bis zu 10 Minuten früheren/späteren Fahrzeiten.

Die S - Bahnen der Linie S 4 Riesa - Falkenberg - Hoyerswerda fallen zwischen Leipzig - Stötteritz und Leipzig - Thekla aus. Als Ersatz fahren zwischen Leipzig Hauptbahnhof und Leipzig - Thekla/Leipzig - Heiterblick Busse. Reisende aus Richtung Hoyerswerda in Richtung Leipzig Hauptbahnhof steigen aufgrund der derzeitigen Bausituation am Bahnhof Thekla bereits in Leipzig - Heiterblick in den Ersatzverkehr um. Reisende im Ersatzverkehr von Leipzig Hauptbahnhof in Richtung Hoyerswerda steigen ebenfalls in Leipzig - Heiterblick in die Züge um. Zwischen Leipzig - Stötteritz und Leipzig Hauptbahnhof nutzen Reisende zeitnah verkehrende S - Bahnen der Linie S 1 (Leipzig - Stötteritz - Leipzig Miltitzer Allee).

Die S - Bahnen der Linien S 5/S 5X Halle - Leipzig/Halle Flughafen - Leipzig Hauptbahnhof - Zwickau werden zwischen Halle (Saale) Hauptbahnhof und Leipzig Hauptbahnhof über Schkeuditz (mit zusätzlichem Halt) umgeleitet und halten nicht in Leipzig/Halle Flughafen und Leipzig Messe. Die S - Bahnen, die planmäßig in Leipzig/Halle Flughafen beginnen/enden, fallen zwischen Leipzig/Halle Flughafen und Leipzig - Connewitz aus. Als Ersatz nutzen Reisende die Busse zwischen Leipzig/Halle Flughafen und Schkeuditz, die an die Linie S 3 angebunden sind. Von/zu den ausfallenden Halt Leipzig Messe nutzen Reisende die S - Bahnen der Linie S 2 (Markkleeberg - Gaschwitz - Dessau) zwischen Leipzig Hauptbahnhof und Leipzig Messe.

Zusätzlich wird in der Nacht vom 21. November (18:00 Uhr) bis 22. November (6:30 Uhr) der Streckenabschnitt Rackwitz - Leipzig Hauptbahnhof total gesperrt, die zu folgenden Fahrplanänderungen führen:

Die Züge der Linien RE 13 Magdeburg - Dessau - Leipzig und S 2 Markkleeberg - Gaschwitz - Leipzig - Bitterfeld - Dessau werden im Abschnitt Rackwitz - Leipzig Hauptbahnhof - Leipzig-Connewitz durch Busse ersetzt.
Die S - Bahnen der Linie S 1 Leipzig - Stötteritz - Leipzig Hauptbahnhof - Leipzig Miltitzer Allee werden auf der gesamten Strecke durch Busse ersetzt.
Die S - Bahnen der Linien S 3 Halle - Trotha - Halle Hauptbahnhof - Schkeuditz - Leipzig - Borna - Geithain und S 5/ S5X Halle - Leipzig/Halle Flughafen - Leipzig Hauptbahnhof - Altenburg - Zwickau werden im Abschnitt Halle Hauptbahnhof - Leipzig Hauptbahnhof - Neukieritzsch durch Busse ersetzt.
Die S - Bahnen der Linie S 4 Riesa - Oschatz - Leipzig - Torgau - Falkenberg - Hoyerswerda werden im Abschnitt Leipzig - Thekla - Leipzig Hauptbahnhof - Borsdorf (Sachs) durch Busse ersetzt.
Die Züge der Linie RE 50 Leipzig - Riesa - Dresden werden zwischen Leipzig Hauptbahnhof und Borsdorf (Sachs) durch Busse ersetzt.
Die Züge der Linie RB 113 Leipzig - Bad Lausick - Geithain werden zwischen Leipzig Hauptbahnhof und Leipzig - Liebertwolkwitz durch Busse ersetzt.
Die Abellio - Züge der Linie RE 17 Leipzig - Erfurt und SE 15 Leipzig - Saalfeld werden zwischen Markranstädt und Leipzig Hauptbahnhof durch Busse ersetzt.
Die Züge der Erfurter Bahn der Linien EBx12, EB 22 Leipzig - Gera werden zwischen Leipzig Hauptbahnhof und Leipzig - Knauthain durch Busse ersetzt.
Die Züge der Mitteldeutschen Regiobahn Linie RE 6 Leipzig - Chemnitz werden auf den Abschnitten Leipzig Hauptbahnhof - Leipzig - Liebertwolkwitz und Burgstädt - Chemnitz durch Busse ersetzt.
Die Züge der Mitteldeutschen Regiobahn Linie RB 110 Leipzig - Grimma - Döbeln werden zwischen Leipzig Hauptbahnhof und Borsdorf (Sachs) durch Busse ersetzt.

Die Deutsche Bahn bitte die Reisenden diese Änderungen bei Ihrer Reiseplanung und berücksichtigen auch die längeren Fahrzeiten des Ersatzverkehrs und nutzen gegebenenfalls frühere Verbindungen, um Anschlusszüge zu erreichen. Aufgrund der Straßenführungen befinden sich nicht alle Haltestellen des Ersatzverkehrs an den jeweiligen Bahnhöfen. Die Mitnahme von Fahrrädern und Kinderwagen sowie die Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen sind im Ersatzverkehr nur eingeschränkt möglich.

Die Deutsche Bahn bittet die Reisenden um Entschuldigung für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Informationen zu den Abfahrts - und Ankunftszeiten gibt es darüber hinaus an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Service - Nummern der Deutsche Bahn: 0180 6 99 66 33* sowie im mdr auf Texttafel 737 und im Internet unter www.deutschebahn.com/bauinfos, www.bahn.de/reiseauskunft und www.abellio - mitteldeutschland.de.

Aktuell

Sturmtief zieht über Deutschland (Meldung vom: 29.10.2017)

Aktuelle Informationen finden Sie auf unsere Facebook-Seite:Nahverkehr-Mitteldeutschland und bei Twitter:@nvmd91



Erfurt

Schienenersatzverkehr Stadtbahn-Linie 6 (Meldung vom: 28.10.2017)

Vom 1. bis 24. November wird der Stadtbahnbetrieb auf der Linie 6 zwischen Kaffeetrichter und Steigerstraße gesperrt. Grund ist der barrierefreie Umbau der Haltestellen Puschkinstraße und Milchinselstraße.
Zwischen den Haltestellen Kaffeetrichter und Steigerstraße erfolgt Schienenersatzverkehr. Die Stadtbahn-Linie 6 verkehrt in dieser Zeit zwischen Rieth und Thüringenhalle.
Informationen zu den Abfahrtszeiten des Schienenersatzverkehrs gibt es an den Haltestellen-Fahrplänen und im Internet unter EVAG-Webseite
Fahrgäste werden um Verständnis gebeten.

Bahn-Aktuell

Bombardier präsentiert den ersten Talent 2 für das Neckar-Netz in Hennigsdorf (Meldung vom: 26.10.2017)

Im brandenburgischen Hennigsdorf stellte heute die Firma Bombardier in Gegenwart des Verkehrsministers Winfried Hermann (Bündnis90/Die Grünen) und des Chefs der Firma Abellio Stephan Krenz den ersten Zug vom Typ Talent 2 für das Stuttgarter Regionalnetz Neckartal vor.

Die Firma Abellio hat, wie auch in Mitteldeutschland, für die gewonnene Ausschreibung bei der Firma Bombardier insgesamt 48 Züge bestellt. Die ersten Züge sollen im Juni 2019 ausgliefert werden.

Eigentümer der Züge ist das Land Baden-Württemberg. Abellio ist für die Indstandhaltung der Züge verantwortlich.


Das Roll-Out im Werk Hennigsdorf.



Das Roll-Out im Werk Hennigsdorf.


Bei dem Roll-Out wurde auch das neue Logo für Baden-Württemberg vorgestellt:
Bwegt. Es wird das in die Jahre gekommene 3-Löwen-Takt ablösen.

Im Innenraum wurde, gegenüber den Zügen der Abellio Mitteldeutschland, geringe Veränderungen vorgenommen.


Das neue Logo von Bwegt für Baden-Württemberg.



Blick in den Innenraum der ersten zwei Wagen. Der Rest war wegen der Inbetriebnahme für die Presse nicht zugänglich.


Eine der auffälligsten Änderungen ist die fehlende Club-Bestuhlung. Diese wurde hier gegen herkömmliche Sitzreihen ersetzt.

Die Gepäckablagen sind nicht mehr aus Holz, da dies der Brandschutz nicht zulässt.


Blick in das Mehrzweckabteil mit fünf Klappsitzen.



Blick auf einen Vierer-Platz mit Tisch. Diese sind in dem Zug eher wenig vorhanden.


Insgesamt gibt es an den Zügen ca. 500 Veränderungen gegenüber den bisher ausgelieferten Zügen des Typs Talent 2.

Berlin

U55 fährt wieder (Meldung vom: 25.10.2017)

Berlins kürzeste U-Bahnlinie ist wieder in Betrieb: Wie angekündigt konnte der Zugverkehr auf der insbesondere bei Touristen beliebten U55 zu Betriebsbeginn am heutigen Mittwoch wieder aufgenommen werden. Seit dem Wochenende war die U55 für dringend notwendige Reparaturarbeiten an Fahrzeugen unterbrochen.


Berlin

U-Bahnlinie 55 unterbrochen (Meldung vom: 21.10.2017)

Wegen dringend nötiger Reparaturarbeiten an Fahrzeugen ist der Betrieb auf der U-Bahnlinie 55 seit Samstagvormittag vorübergehend unterbrochen. Fahrgäste können zwischen Brandenburger Tor und Hauptbahnhof als Umfahrung alternativ die S-Bahn oder die Buslinie TXL nutzen.

Die Techniker der BVG arbeiten bereits mit Hochdruck daran, den Verkehr so schnell wie möglich wieder aufnehmen zu können. Voraussichtlich am kommenden Mittwoch, 25. Oktober 2017, werden die Züge wieder fahren.

Halle/Leipzig

Mehr S-Bahnen zwischen Leipzig und Halle (Meldung vom: 20.10.2017)

Der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) lässt mehr S-Bahnen zwischen den beiden Großstädten Leipzig und Halle/Saale rollen. „Ursprünglich war das erst ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember geplant. Doch jetzt sind wir mit unseren Partnern von Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt und Deutscher Bahn übereingekommen, die zusätzlichen Leistungen bereits ab 1. Dezember anzubieten“, kündigt ZVNL-Geschäftsführer Oliver Mietzsch an. Dazu werden die Fahrten der bislang nur von und bis Flughafen Leipzig/Halle verkehrenden S-Bahnen S 5 bzw. S 5x von und bis Halle Hauptbahnhof verlängert.

Die aus Zwickau bzw. Altenburg kommenden S-Bahnen fahren somit ab 1. Dezember montags bis freitags um 6.24 Uhr, 7.24 Uhr, 8.24 Uhr sowie täglich 14.24 Uhr, 15.24 Uhr, 16.24 Uhr, 17.24 Uhr, 18.24 Uhr und zusätzlich am Wochenende um 19.24 Uhr vom Leipziger Hauptbahnhof über den Flughafen Leipzig/Halle weiter bis zum Hauptbahnhof Halle, wo sie planmäßig nach jeweils 24 Minuten eintreffen. In der Gegenrichtung starten die Bahnen in Halle Hauptbahnhof montags bis freitags um 6.15 Uhr, 7.15 Uhr, 8.15 Uhr, 9.15 Uhr sowie täglich 15.15 Uhr, 16.15 Uhr, 17.15 Uhr, 18.15 Uhr, 19.15 Uhr und zusätzlich am Wochenende um 20.15 Uhr. Die Zug-Kapazität steigt damit in der Hauptverkehrszeit um etwa ein Drittel.

„Die Verbindung zwischen den beiden mitteldeutschen Großstädten ist stark nachgefragt. Außerdem müssen wir in der Adventszeit immer mit einem höheren Fahrgastaufkommen rechnen. Darum freue ich mich sehr, dass die Verbesserungen schon ab 1. Dezember möglich sind“, so ZVNL-Vorsitzender Kai Emanuel.

Berlin

Erster Wagenkasten der neuen S-Bahn für Berlin und Brandenburg eingetroffen Herstellerkonsortium Siemens/Stadler liegt im Zeitplan (Meldung vom: 14.10.2017)

Die neue S-Bahn für Berlin und Brandenburg nimmt Gestalt an. Der erste rot-gelb lackierte Wagenkasten der künftigen Fahrzeuggeneration ist in der Bundeshauptstadt eingetroffen. Dabei handelt es sich um den Kopfwagen eines künftig durchgehend begehbaren vierteiligen Zuges. Das Projekt liegt im Zeitplan. Die S-Bahn Berlin investiert in die neuen Fahrzeuge und die notwendige Anpassung der Werkstatt in Grünau rund 900 Millionen Euro.


Das Verkehrsunternehmen hat beim Konsortium aus Stadler Pankow GmbH und Siemens insgesamt 106 Züge, bestehend aus 382 Wagen, bestellt. Die 85 Vier-Wagen-Einheiten und weitere 21 Zwei-Wagen-Einheiten sind für das Teilnetz Ring/Südost vorgesehen.

Siemens liefert die wesentlichen elektrischen Komponenten, wie beispielsweise Antriebsstromrichter, Hilfsbetriebeumrichter, die Leittechnik des Fahrzeuges, die Fahrgastinformationssysteme sowie die Drehgestelle und das Bremssystem. Stadler ist hauptsächlich für die mechanischen Komponenten, wie Wagenkasten, Innenausbau (Wände, Fußboden, Decken), Sitze, Türen und die Klimaanlagen verantwortlich. Die Endmontage der Fahrzeuge erfolgt im Stadler-Werk in Berlin Pankow. Die Inbetriebsetzung der Züge geschieht in Velten. Die Fertigung der Wagenkästen findet in Ungarn statt, wo Stadler ein darauf spezialisiertes Werk hat.

Die ersten zehn Vorserienzüge der neuen Baureihe 483/484 kommen ab 1. Januar 2021 auf der Linie S47 zwischen Südkreuz und Spindlersfeld zum Einsatz. Die Auslieferung der Hauptserie wird bis zum Jahr 2023 abgeschlossen sein.


Der erste rot-gelb lackierte Wagenkasten der nächsten Fahrzeuggeneration der S-Bahn für Berlin und Brandenburg ist da



Die S-Bahn Berlin investiert in die neuen Fahrzeuge und die notwendige Anpassung der Werkstatt in Grünau rund 900 Millionen Euro.


Sachsen

Geänderte Fahrpläne von und nach Elsterwerda (Meldung vom: 13.10.2017)

Wegen Bauarbeiten der DB Netz AG im Bahnhof Elsterwerda ersetzen die DB Regio AG und die Mitteldeutsche Regiobahn ihre Züge durch Busse. Die Baumaßnahmen an der Signaltechnik dauern vom 16. Oktober bis zum 3. Dezember 2017.

Die Züge der Regionalbahn 31 Dresden – Elsterwerda-Biehla fahren planmäßig von der Landeshauptstadt bis Großenhain. Ab dort fahren Busse über Zabeltitz, Frauenhain, Prösen Ost und Elsterwerda nach Elsterwerda-Biehla. Die Züge der Regionalbahn 45 Chemnitz – Elsterwerda fahren planmäßig bis Gröditz. Ab dort fahren Busse über Prösen nach Elsterwerda.

In Richtung Dresden beziehungsweise Chemnitz ändern sich für die Fahrgäste in Elsterwerda-Biehla, Elsterwerda, Prösen, Frauenhain und Zabeltitz die Fahrzeiten: Die Ersatzbusse benötigen etwas mehr Zeit als die normalerweise fahrenden Züge und starten bereits früher an den Bahnhöfen, um in Großenhain und Gröditz die dort planmäßig abfahrenden Züge zu erreichen.

Informationen zu den geänderten Abfahrts- und Ankunftszeiten sowie den Haltestellen des Ersatzverkehrs gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei den Service-Nummern der Deutsche Bahn 0180 6 99 66 33 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarife bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf) und der Mitteldeutschen Regiobahn 0341/231898288 sowie beim Verkehrsverbund Oberelbe unter 0351 / 852 65 55 und VVO-Webseite

Dresden

Gleisreparatur auf dem Bischofsplatz (Meldung vom: 10.10.2017)

Wegen Bauarbeiten am Straßenbahngleis wird die Linie 13 von Mittwoch, dem 11. Oktober 2017, 4:00 Uhr bis Sonnabend, den 14. Oktober 2017, 3:30 Uhr umgeleitet. Zwischen den Stationen „Liststraße“ und „Bautzner Straße/Rothenburger Straße“ fahren die Wagen dann über Bahnhof Neustadt und Albertplatz. Als Ersatz verkehren Busse „EV13“ ab Liststraße über Fritz-Reuter-Straße, Bischofsweg zum Alaunplatz und zurück. Die Haltestelle „Görlitzer Straße“ kann im Sperrzeitraum nicht bedient werden.
Grund der Umleitung sind Reparaturen am Straßenbahngleis auf dem Bischofsplatz. Die stammen noch aus den frühen 1980er-Jahren und sind nach mehr als 30 Betriebsjahren verschlissen.

Auf insgesamt 20 Metern Länge wird ein Schienenabschnitt ausgetauscht und eine so genannte Pumpstelle beseitigt. „Pumpstellen“ sind Gleisstücke, bei denen sich der Unterbau gelockert hat und die sich beim Überfahren durch eine Straßenbahn durchbiegen können. Für den Fahrgastbetrieb ist das nicht gefährlich. „Pumpstellen“ müssen aber wegen möglicher Folgeschäden am Gleis regelmäßig repariert werden.

Die Bauarbeiten dienen der Aufrechterhaltung der Betriebssicherheit für den Straßenbahnverkehr bis zum geplanten Umbau des Bischofsplatzes durch die Stadt Dresden. Die Kosten der Reparatur betragen rund 30.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten
Während der Bauarbeiten können Autofahrer Richtung Hansastraße an der Baustelle vorbeifahren. In Richtung Schauburg gibt es eine kleine Umleitung über Johann-Meyer-Straße und Conradstraße.

Leipzig

Neue Werbung an NGT12 TW 1217 (Meldung vom: 29.09.2017)

Seit dem 28.09.17 fährt NGT12 TW 1217 mit einer neuen Vollwerbung durch das Leipziger Straßenbahnnetz, es wirbt für Lexus (AutoSaxe)


Hier steht TW 1217 grad an der Haltestelle Witzgallstraße in Fahrtrichtung Miltitz


Berlin

Regionalbahnhof Karlshorst nicht sanierbar (Meldung vom: 27.09.2017)

Der Regionalbahnhof in Karlshorst ist nach dem Mauerbau, am 13. August 1961, errichtet worden, um nicht mit allen Zügen zum Ostbahnhof fahren zu müssen. Dazu wurde ein Kehrgleis der S-Bahn zum Durchfahrtgleis umgebaut und auf dem Planum des alten Gleises ein provisorischer Bahnsteig errichtet. Dieses "Provisorium" hielt sich bis heute.
Eine ausführliche Beschreibung des Bahnhofs finden Sie auf wikipedia.org.

Ab dem 10. Dezember 2017 wird der Regionalverkehr in Karlshorst (hier halten die Linien RE7 und RB14) eingestellt. Als Ersatz dient der Halt in Berlin Ostkreuz. Die Züge der Linien RE1 und RE2 können aus fahrplantechnischen Gründen da nicht halten.



Im Auftrag des Verkehrssenats wurde geprüft ob der Bahnhof bis zur Eröffnung des Bahnhofs Köpenick im Jahr 2027 offengehalten werden kann. Nun hat die Senatsverwaltung in einer Presseerklärung bekannt gegeben: "Das Ergebnis der Untersuchungen zeigt allerdings, dass wegen des schlechten baulichen Zustandes die vor langer Zeit beschlossene Grundsatzentscheidung nicht revidierbar ist. Die Kosten und der Aufwand wären unvertretbar hoch. Der Regionalbahnhalt in Karlshorst wird daher im kommenden Jahr wegfallen."

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: Der Bahnhof Karlshorst ist mit der S-Bahn gut angeschlossen und es wird für den Februar 2018 die Sanierung des Bahnhofs angekündigt.


Umbau des Regionalbahnsteigs in Karloshort. Hier sieht man noch den alten Zugang zum Bahnsteig in Richtung Osten.
Im Rahmen des Brückenneubaus und deren Verbreiterung, wurde der Bahnsteig nach Osten verschoben.



Der alte Zugang von der Straßenseite. Hier war nur eine provisorische Holztreppe angebaut worden.


Das Ergebnis der Untersuchungen:

Die Regionalbahnsteige und insbesondere die Fußgängerbrücke sind so verschlissen, dass sie nicht saniert werden können. Insbesondere der Zustand der Fußgängerbrücke ist so bedenklich, dass eine Weiterführung des Betriebshalts zum Ein- und Aussteigen von Fahrgästen über das laufende Jahr hinaus nicht mehr betriebssicher wäre.


Blick auf den östlichen Regionalbahnsteig mit dem neuen Zugang.
Bis 9. Dezember 2017 halten hier noch Züge der Linien RE7 und RB14.



Nicht barrierefrei: Der Zugang zum östlichen Regionalbahnsteig.


Die Grunderneuerung der provisorischen Regionalbahnsteige mit Anpassung an die geltenden technischen Bestimmungen und Sicherheitsanforderungen würden einen langen zeitlichen Planungsvorlauf und ein weiteres Planfeststellungsverfahren erfordern. Denn die vorhandenen Anlagen würden bei einem Ersatzneubau ihren Bestandsschutz verlieren.

Für Planungs- und Bauzeiten müssten die Regionalbahnsteige für einen Ersatzneubau für mindestens sechseinhalb Jahre geschlossen werden. Frühestens zum Fahrplanwechsel im Dezember 2023 wäre ein Regionalbahnhalt wieder möglich. Bis zur Inbetriebnahme des Regionalbahnhofs Köpenick im Dezember 2027 bliebe ein Zeitraum von nur vier Jahren.


Auch der westliche Bahnsteig ist nicht barrierefrei zugänglich. Er ist nur über den S-Bahnsteig erreichbar.



Blick auf die Gleise und einem Teil des westlichen Regionalbahnsteigs.
Das Regelgleis, rechts neben dem Kehrgleis, war bis zum Bau des Bahnhofs ebenfalls ein Kehrgleis.


Die Kosten für einen Neubau von Bahnsteigen, die dem Stand der Technik entsprechen – mit behindertengerechten Zugängen und Ausstattungen der Regionalbahnsteige – werden auf circa 13,7 Millionen Euro geschätzt. Die mit Millionenaufwand neu gebauten Bahnanlagen wären allerdings nur vier Jahre in Betrieb - nämlich bis zur Inbetriebnahme des Regionalbahnhofs Köpenick im Dezember 2027. Dies wäre nicht vertretbar.

Hinzu kommt:

Für den Umbau des S-Bahnhofs Karlshorst ist der Rückbau der Regionalbahnsteige erforderlich, um die nötige Baufreiheit herzustellen. Mit dem Umbau des S-Bahnhofs Karlshorst wird die Infrastruktur für Karlshorst verbessert.

Erfurt

Tag der offen Tür (Meldung vom: 23.09.2017)

Heute hat die EVAG Erfurt zum Tag der offenen Tür eingeladen. Man konnte einige Straßenbahnfahrzeuge und Busse besichtigen oder mit Cabrio-Straßenbahn oder Cabrio-Bus ein kleine Runde drehen. In den Hallen wurden einige Modellbahnanlage aufgebaut, sowie viele Artikel zum Kauf angeboten. Für die Besucher gab es ein buntes Programm mit Musik und vielen mehr.







Halle(Saale)

Schienenersatzverkehr in Bad Dürrenberg aufgrund von Bauarbeiten (Meldung vom: 06.09.2017)

Von Montag, 11. September, bis Freitag, 22. September, fährt die Straßenbahnlinie 5 von Halle kommend nur bis zur Haltestelle Kirchfährendorf und zurück. Von dort bis zur Endstelle in Bad Dürrenberg wird ein Schienenersatzverkehr eingesetzt. Grund sind vorbereitende Arbeiten im Zusammenhang mit dem Umbau der Endstelle in Bad Dürrenberg/Lützener Platz. Vor dem Lützener Platz erfolgt der Einbau einer Weiche.

Der Schienenersatzverkehr (SEV 65) fährt von Kirchfährendorf über An der Brücke – Salinestraße – Schkeuditzer Straße – Breitestraße – Lützener Platz und zurück über – Breitestraße – Schkeuditzer Straße - Salinestraße – An der Brücke nach Kirchfährendorf. Entlang der Fahrstrecke werden Haltestellen eingerichtet.

Dresden

DVB setzt Fahrsimulator für Ausbildung ein (Meldung vom: 31.08.2017)

Verschiedene Städte betreiben für die Ausbildung der Straßenbahnfahrer einen Fahrsimulator, so auch die Verkehrsbetriebe in Dresden (DVB). Seit 2015 besitzt die DVB einen solchen und setzt diesen im Rahmen der Berufsausbildung ein.

Erbaut wurde dieser Fahrsimulator von den Auszubildenen der DVB in Zusammenarbeit dem Institut für angewandte Verkehrstelematik (INAVET) Dresden, welche die Software und Videotechnik stellte.

Nun ist in der Fahrschule auf dem Betriebshof Trachenberge ein Unterrichtsraum umgestaltet und der Simulator mit eingebaut worden.


Blick auf den Fahrsimulator und den großen Bildschirm.



Der "Rückspiegel" ist ebenfalls ein Monitor.


Zukünftig wird auf diesen die Grundausbildung der Straßenbahnfahrer durchgeführt. Damit spart die DVB einen Wagenzug für die Fahrschule ein und kann diesen im Fahrgastverkehr einsetzen.

Auf den Monitoren (als Ersatz für die Frontscheibe und dem Rückspiegel) werden speziell angefertigte Filme gezeigt. Aufgenommen im Streckennetz mit insgesamt vier Kameras. Zwei für die Vorwärtsfahrt, eine filmte den Spiegel der Bahn und eine fuhr "rückwärts" um eine rückwärtige Sicht zu haben.


Die verwendeten Bauteile sind Originalteile der eingesetzten Straßenbahnen



Blick auf das seitlichen Bedienteil einer moderenen Straßenbahn.


Simuliert werden kann derzeit nur das Fahren und Bremsen. Betriebsstörungen (wenn auch lästig, müssen diese geprobt werden), aber auch Gefahrensituationen werden in den Nächsten Ausrüstungsstufen eingebaut.

Der Fahrsimulator kann auch transportiert werden und wurde auch schon bei Messen, insbesondere bei Messen für Jugendliche die einen Ausbildungsplatz suchen, vorgestellt.


Links noch einmal das Bedienpult, daneben der Sollwertgeber (beim Auto wären das Gaspedal und Bremse). Weiter hinten das Schloß zum Aufschließen des Fahrpults.



An der Decke des Unterrichtsraumes eine angedeutete Fahrgastinfo. Die Haltestangen und Verkleidungen an den Seiten sind auch aus einer Straßenbahn.


Der Unterrichtsraum wurde mit verschiedenen Bauelementen ausgestattet, unter anderem mit einer Notbremse und einem Entwerter. Auch eine Fahrgastinformation darf nicht fehlen, welche aber noch nicht in Betrieb ist. Die Umrüstung dazu soll in den nächsten Jahren erfolgen.

Der Fahrsimulator hat ein Gewicht von ca. 850 Kilo und kostete ca. 400 000 Euro. Durch den Wegfall eines Fahrzeuges für die Ausbildung spart die DVB ca. 250 000 Euro ein. So rechnet sich die Anschaffung bereits nach ca. zwei Jahren.

Aktuell

Umleitung Berlin-Hannover UPDATE 21.8.17 (Meldung vom: 20.08.2017)

Wegen Vandalismusschäden im Raum Berlin kommt es noch zu Umleitungen und Verspätungen.
Strecke Hannover - Berlin:

Die Fernverkehrszüge zwischen (Frankfurt (M) - Göttingen - / Amsterdam -) Hannover und Berlin werden über Magdeburg umgeleitet und erhalten Verspätungen von ca. 60 Minuten.

ICE-Züge der Linie 10 (Köln - Hamm - Hannover - Berlin) befahren den Regelweg und erhalten ca. 30 Minuten Verspätung, in Wolfsburg und Stendal sind zusätzliche Halte eingerichtet.
ICE-Züge der Linie 11 (Berlin - Braunschweig - Kassel-Wilhelmshöhe - Frankfurt (M) - Stuttgart - München) sowie Linie 12 (Berlin - Braunschweig - Kassel-Wilhelmshöhe - Frankfurt (M) - Karlsruhe - Rastatt) werden umgeleitet, es ist mit einer Reisezeitverlängerung von 45 bis 60 Minuten zu rechnen.
IC-Züge der Linie 77 (Amsterdam - Bad Bentheim - Stendal - Berlin) werden umgeleitet, diese Züge werden ca. 60 Minuten verspätet. In Magdeburg sowie Braunschweig halten diese Züge zusätzlich.

Nach aktuellen Informationen muss bis in die Abendstunden am 22.08.2017 mit Umleitungen und Verspätungen gerechnet werden.

Tagesaktuelle Reiseverbindungen mit Echtzeitinformationen sind in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www.bahn.de/reiseauskunft zu ersehen. Verkehrsmeldungen sind unter bahn.de/aktuell enthalten.

Berlin

Zum alten Eisen (Meldung vom: 16.08.2017)

Zur Langen Nacht der Museen am kommenden Sonnabend, 19. August 2017, öffnet auch das U-Bahn-Museum im U2-Bahnhof Olympia-Stadion wieder seine Türen. Für die stilvolle Anreise schicken die BVG und die AG Berliner U-Bahn einen besonderen Oldtimer auf die Schienen.

Von ca. 19 bis ca. 22:45 Uhr pendelt ein Zug der Baureihe AI (sprich: „A eins“) zwischen den Bahnhöfen Zoologischer Garten und Olympia-Stadion. Züge dieser Baureihe waren ab 1902 die ersten, die auf der damals neu eröffneten Berliner U-Bahn unterwegs waren. Die am Sonnabend eingesetzten Wagen stammen aus der Mitte der 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Für die Mitfahrt reicht ein normales BVG-Ticket.

Übrigens, schon einmal zum Vormerken: Das U-Bahn-Museum feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Am 9. September können alle Fans bei freiem Eintritt mitfeiern.

Fahrplan des AI


Magdeburg

Linie 77 zum Sudenburg-Fest (Meldung vom: 14.08.2017)

Wenn in Sudenburg gefeiert wird, gehören das Museumsdepot am Ambrosiusplatz und die historische Straßenbahn unbedingt dazu. Das Stadtbild rund um die Halberstädter Straße mit seinen in das Denkmalverzeichnis der Stadt Magdeburg aufgenommenen Gebäuden ist in seiner Ursprünglichkeit bemerkenswert. Etwas abseits vom Touristenmagnet Hasselbachplatz gelegen ist es vielen Initiativen, auch und insbesondere den ehrenamtlichen wie zum Beispiel der des Vereins IGNah zu verdanken, dass das historische Erbe an der »Halber« lebendig erhalten wird. Ein Grund zum Feiern, finden die MVB Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co.KG und die Mitglieder des Vereins IGNah e.V.


Das Sudenburg-Fest am 19. August 2017 werden deshalb auch in diesem Jahr traditionell Fahrten mit historischen Straßenbahnen auf der Linie 77 bereichern. Die alten Bahnen fahren im 30-Minuten-Takt ab 11:15 Uhr bis 16:45 Uhr zwischen Museumsdepot Sudenburg und Herrenkrug. Genau 12 Mal gibt es also für interessierte Gäste die Gelegenheit, das Gefühl der »guten, alten Straßenbahnzeit in Machdeborch« hautnah zu erleben.

Eingesetzt werden 4 Solo-Triebwagen: Der Gotha-Triebwagen 413 aus den 1960-er Jahren, der aus den 1920-er Jahren stammende Triebwagen 23 mit seinen Längsbänken, auf denen sich die Fahrgäste gegenüber sitzen, der legendäre Hechtwagen 70 und der für das alte Sudenburg typische Triebwagen 124.

Die »77« führt vom Depot Sudenburg über den Hasselbachplatz, die Otto-von-Guericke-Straße, vorbei am Allee-Center über den Strombrückenzug in den Herrenkrug. Nach einem kurzen Aufenthalt geht es zurück nach Sudenburg. Eine komplette Rundfahrt dauert ca. 80 Minuten.

Für die Fahrten gilt ein Sondertarif: Die einfache Fahrt kostet 3 € pro Person, eine Rundfahrt (also Hin- und Rückfahrt) ist für 5 € pro Person möglich. Sonderfahrscheine sind bei den Schaffnern auf den Wagen erhältlich.

Text und Fotos: Verein IGNah/Ralf Kozica




Fahrplan Linie 77


Berlin

Umbau Bahnhof Ostkreuz geht vorran (Meldung vom: 09.08.2017)

Im Rahmen einer Presseveranstaltung der Deutschen Bahn AG durfte heute die Baustelle des Bahnhofs Ostkreuz besichtigt werden. Wir zeigen hier einmal sechs Bilder von den neuen Gleisanlagen, wo man als gewöhnlicher Fahrgast nicht hinkommt.
Alle Bilder wurden legal in den Gleisanlagen erstellt.


Blick auf die Brücke für die Züge aus Richtung Erkner kommend. Rechts sind die Gleise in Richtung Lichtenberg bzw. Erkner.



Blick von der Brücke der Strecke aus Erkner auf die Strecke nach Lichtenberg. Die Fernbahn wird ganz links im Bild gerade neu gebaut und Ende 2018 in Betrieb gehen.






Blick auf das Gleis in Richtung Erkner. Im Hintergrund die Gleise der Fernbahn.



Blick auf die Karlshorster Straße. Diese Brücken wurden alle ausgewechselt.



Blick auf die Ringbahnhalle und dem Wasserturm des Bahnhof Ostkreuz. Diese Perspektive hat sonst nur ein Lokführer.



Da wo der S-Bahnzug gerade steht, wird Ende 2018 die Regionalbahn aus Kostzryn halten.


Dresden

Landesdirektion Sachsen genehmigt Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße in Dresden-Löbtau (Meldung vom: 03.08.2017)

Die Stadt Dresden hat von der Landesdirektion Sachsen die Genehmigung zum Umbau der Haltestelle „Tharandter Straße“ zur Zentralhalstestelle bekommen. Mit dieser Genehmigung darf auch die Kesselsdorfer Straße zwischen der Poststraße und der Tharandter Straße grundhaft ausgebaut werden und notwenige Gleisbauarbeiten erfolgen.

Die neue Haltestelle werden die Straßenbahnlinien 6, 7 und 12 sowie die Buslinien 61, 63 und 90 der Dresdner Verkehrsbetriebe, die Buslinie A des Stadtverkehrs Freital und die Regionalbusse der Linie 333 des Regionalverkehrs Dresden nutzen.

Mit dem geplanten Umbau der Haltestelle „Tharandter Straße“ zur Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße setzt die Landeshauptstadt Dresden den ersten Abschnitt der Neubaustrecke Löbtau-Südvorstadt-Strehlen des Stadtbahnprogrammes 2020 um. Das Hauptziel für die Neubaustrecke ist die verbesserte ÖPNV-Anbindung der Technischen Universität Dresden und die schrittweise Umstellung der überlasteten Buslinie 61 auf ein leistungsfähiges und umweltfreundliches Stadtbahnsystem.

Quelle: Pressemitteilung Land Sachsen

Erfurt

Neue Vollwerbung (Meldung vom: 30.07.2017)

Der Combino TW 642 hat eine Vollwerbung erhalten. Auf allen 5-teilen sind unterschiedliche Werbungen drauf.

Leipzig

Staatssekretär Brangs übergibt Förderbescheid für Ausbau der Leipziger Stadtbahn (Meldung vom: 19.07.2017)

Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) haben heute einen Förderbescheid über rund 1,2 Millionen Euro* für den grundhaften Ausbau der Stadtbahntrasse Prager Straße vom Johannisplatz bis zum Gutenbergplatz und der Überfahrt zum Gerichtsweg erhalten. Staatssekretär Stefan Brangs übergab den Bescheid heute an Ronald Juhrs, Geschäftsführer Technik und Betrieb der LVB.

Um die Prager Straße für alle Verkehrsteilnehmer attraktiver und sicherer zu gestalten, wird der 350 Meter lange Abschnitt seit März 2017, und noch bis voraussichtlich Dezember 2017, grundhaft modernisiert. Damit schließen die Verkehrsbetriebe eine Lücke im stadtbahngerechten Ausbau der Straßenbahnlinie 15. Der Abschnitt wird als Rasengleis gestaltet. Durch den Neubau einer Signalanlage an der Kreuzung Pragerstr./ Stephanstr. wird die Verkehrssicherheit für den linksabbiegenden Individualverkehr erhöht. Die Verkehrsbetriebe bauen auf dem Abschnitt gemeinsam mit der Stadt Leipzig und den Leipziger Wasserwerken.

Die Gesamtkosten für das Ausbauprojekt betragen rund 2 Millionen Euro. 1,2 Millionen davon werden durch das Sächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr auf Basis der Richtlinie RL-ÖPNV gefördert.

Berlin

Umbau Bahnhof Ostkreuz geht voran (Meldung vom: 18.07.2017)

Im Zeitraum vom 21. Juli 2017 bis zum 21. August 2017 finden bei der S-Bahn umfangreiche Bauarbeiten im Bereich der östlichen Stadtbahn und zwischen Ostbahnhof und Lichtenberg bzw. Karlshorst statt.
Auf der östlichen Stadtbahn wird das Zugsicherungssystem ZBS in Betrieb genommen, zwischen Ostbahnhof und Lichtenberg bzw. Karlshorst werden die Gleise für den neuen Betrieb in Ostkreuz umgeschwenkt.

Inbetriebnahme der ZBS
In der Zeit vom 21. Juli 2017 bis zum 24. Juli 2017 wird der Zugverkehr zwischen Lichtenberg und Hauptbahnhof bzw. Friedrichstraße durch Busse ersetzt bzw. es besteht zusätzlich Pendelverkehr.

Vom 21. Juli 2017 22:00 Uhr bis zum 22. Juli 2017 6:00 Uhr besteht zwischen Lichtenberg und Hauptbahnhof Schienenersatzverkehr, ab dort besteht Pendelverkehr bis Tiergarten (dort umsteigen). Weiter von Tiergarten bis Savignyplatz (dort umsteigen), Savignyplatz bis Westkreuz (dort umsteigen) und Westkreuz – Grunewald bzw. Olympiastadion. Ab dort dann jeweils Regelverkehr.

Am 22. Juli 2017 von 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr besteht der Pendelverkehr nur noch zwischen Hauptbahnhof und Tiergarten.

Vom 22. Juli 2017 22:00 Uhr bis zum 24. Juli 2017 1:30 Uhr besteht zwischen Lichtenberg und Friedrichstraße Schienenersatzverkehr.

Sperrung Ostbahnhof – Lichtenberg
Vom 21. Juli 2017 1:30 Uhr bis zum 21. August 2017 um 1:30 Uhr verkehren alle Züge aus Richtung Hauptbahnhof nur noch bis Ostbahnhof. Zwischen Ostbahnhof und Ostkreuz wird ein Pendelverkehr im 15-Minuten-Takt eingerichtet. Gleichzeitig verkehrt ein Schienenersatzverkehr zwischen Lichtenberg und Ostbahnhof über Nöldnerplatz/Schlichtallee, Rummelsburg, Ostkreuz und Oberbaumbrücke (als Ersatz für Warschauer Straße).

Eine Umfahrungsalternative wird durch die BVG mit der U5 angeboten, die in der Schwerlastzeit verstärkt verkehrt. Dabei werden Verstärkerzüge zwischen Friedrichsfelde und Alexanderplatz eingesetzt.

Sperrung Ostkreuz - Karlshorst
Auch die S-Bahnlinie S3 muss eingeschränkt werden. In der Zeit vom 30. Juli 2017 bis zum 7. August 2017 wird diese im Pendelverkehr zwischen Karlshort und Ostkreuz mit Umsteigen in Betriebsbahnhof Rummelsburg verkehren. Wegen der Länge der Abschnitte verkehrt diese Linie ebenfalls in einem 15-Minuten-Takt. Aus diesem Grund wird die restliche Strecke Karlshorst – Erkner ebenfalls in einem 15-Minuten-Takt befahren.
Ab dem 8. August 2017 bis zum 21. August 2017 1:30 Uhr wird dann auch der S-Bahnverkehr zwischen Karlshorst und Ostkreuz eingestellt und Schienenersatzverkehr gefahren. Dieser verkehrt von Karlshorst über Gustav-Holzmann-Str, Kosanke-Siedlung und Rummelsburg nach Ostkreuz.

Verkehr ab 21. August 2017 4:00 Uhr
Am 21. August 2017 werden dann die provisorischen Bahnsteige außer Betrieb genommen und für den Regionalverkehr umgebaut. Erstmals wird nun in Ostkreuz der Richtungsverkehr in Betrieb genommen.

Alle Züge in Richtung Ostbahnhof fahren vom dann neuen Gleis 5 ab. Die Züge der Linie S3 in Richtung Erkner fahren vom Gleis 3, die Züge der Linien S5, S7 und S75 können von Gleis 3 oder Gleis 4 abfahren.

Folgende Änderungen treten am 21. August 2017 in Kraft:
Linie S3 Erkner – Westkreuz
Die Hauptzuggruppe verkehrt Erkner – Westkreuz, die Verstärkerzuggruppe verkehrt Erkner bzw. Friedrichshagen und Ostkreuz bzw. Westkreuz.

Linie S5 Strausberg – Spandau
Die Verstärkerzüge Mahlsdorf – Ostbahnhof verkehren nur noch zwischen Mahlsdorf und Lichtenberg.

Linie S75 Wartenberg – Ostbahnhof
Diese Züge verkehren nur noch bis Ostbahnhof. Die Verstärkerzüge verkehren in der HVZ bis Ostbahnhof und außerhalb nur bis Lichtenberg.

Berlin

ICKE macht sich breit (Meldung vom: 05.07.2017)

Unter dem Motto "ICKE macht sich breit" wurde am 4. Juli 2017 der IK-Zug für das Großprofil vorgestellt.

Dazu haben wir einen kleinen Bericht verfasst und einige Bilder des Zuges eingestellt.
Bitte klicken Sie hier.

Berlin

Anlieferung des IK-Zuges mit "Blumenbrettern" (Meldung vom: 28.06.2017)

Heute wurde der erste IK-Zug, der auch im Großprofil der U-Bahn fahren kann, angeliefert.

Gezogen von einer V60 mit der Nummmer 346-001 wurde der Zug von Velten über Hennigsdorf nach Kaulsdorf überführt. Dort wurde dann gewendet und der Zug rückwärts in das Übergabegleis der BVG geschoben.

Nun müssen die Test- und Zulassungsfahrten erfolgen. Dann kann er im Fahrgastverkehr auf der U-Bahnlinie U5 eingesetzt werden.



Der Zug in Höhe des S+U Bahnhofs Wuhletal.



Der Zug in Höhe des S+U Bahnhofs Wuhletal.



Der Zug wird in die Übergabegleise der BVG geschoben.



Blick auf einen Wagen des Ik.
Deutlich erkennbar die zusätzlichen Borde für das Großprofil.



Zum Abkuppeln der Überführungswagen, kam der Zug noch einmal hoch.



Der IK-Zug und eine S-Bahn am Bahnhof Wuhletal.


Sachsen/Bayern

Aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG kommt es vom 30. Juni bis 17. Juli 2017 zu Fahrplanabweichungen im Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn (Meldung vom: 26.06.2017)

Linie RB 45 (MRB), Chemnitz -  Riesa – Elsterwerda vom 30. Juni bis zum 7. Juli 2017
Bei täglichen Abfahrten von Chemnitz Hbf., Riesa und Elsterwerda muss im oben benannten Zeitraum an ausgewählten Tagen zwischen Riesa und Elsterwerda, Ostrau und Riesa sowie Chemnitz Hbf. und Mittweida Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden. Die Bushalte befinden sich unmittelbar an den bekannten Zughaltepunkten. Eine Mitnahme von Fahrrädern ist in den Bussen nicht möglich. Aufgrund des SEV müssen die Abfahrts- und Ankunftszeiten früher und später gelegt werden. Alle nicht im Baufahrplan aufgeführten Züge verkehren nach Regelfahrplan.

Linie RE 6 (MRB), Leipzig – Geithain – Chemnitz vom 30. Juni bis zum 17. Juli 2017
Bei täglichen Abfahrten von Leipzig Hbf. und Chemnitz Hbf. muss an ausgewählten Tagen zwischen Bad Lausick und Burgstädt sowie zwischen Bad Lausick und Chemnitz Hbf. Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden. Die Bushalte befinden sich unmittelbar an den bekannten Zughaltepunkten. Eine Mitnahme von Fahrrädern ist in den Bussen nicht möglich. Die Zwischenhalte in den betroffenen Abschnitten werden mit Bus bedient. Aufgrund des SEV müssen die Abfahrts- und Ankunftszeiten früher und später gelegt werden. Alle nicht im Baufahrplan aufgeführten Züge verkehren nach Regelfahrplan.

Linie RE 3 (MRB), Dresden – Chemnitz – Hof vom 03. bis 05. Juli 2017
Bei ausgewählten täglichen Abfahrten von Dresden Hbf. und Hof Hbf. muss Mehltheuer als Zusatzhalt von der RE3 bedient. Aufgrund des Zusatzhalts müssen die Abfahrts- und Ankunftszeiten verschiedener Haltepunkte im Streckenverlauf später gelegt werden. Alle nicht im Baufahrplan aufgeführten Züge verkehren nach Regelfahrplan.

Informationen können Fahrgäste den Aushangtafeln an den Bahnhöfen, unter www.bahn.de/bauarbeiten der 24h-Service Nummer: 0341 / 231 898 288 (Ortstarif) oder auf unserer Website: www.mitteldeutsche-regiobahn.de erhalten.

Gotha

RVG schreibt Busleistungen neu aus (Meldung vom: 24.06.2017)

Im Amtsblatt der EU wird Namens des Insolvenzverwalters Rombach Busleistungen in Gotha neu ausgeschrieben. Betroffen sind die Stadtlinien A, B, C, E, F und die Regionallinien 812, 813, 890, 891, 892, 893, (894 laut Fahrplan) und 895.
Aufgeteilt in sechs Losen werden allerdings nicht die Linien, sondern die Umläufe. Jeder Bewerber, der die Vorraussetzungen erfüllt, kann eins oder auch alle sechs Lose gewinnen.

Die Lose im einzelnen, wobei wir auf die Angabe der einzelnen Umläufe verzichten. Diese geben keinerlei Auskunft darüber, welche Linie betroffen sind. Wir geben lediglich die Anzahl der Umläufe und die zu erbringenden Kilometer wieder.

Los 1, Gebiet „Ost“
17 Umläufe, ca. 271 000 Fahrplankilometer in 12 aufeinander folgenden Monaten.

Los 2, Gebiet „Nordost“
13 Umläufe, ca. 283 000 Fahrplankilometer in 12 aufeinander folgenden Monaten.

Los 3, Gebiet „Nord“
17 Umläufe, ca. 269 000 Fahrplankilometer in 12 aufeinander folgenden Monaten.

Los 4, Gebiet „Gotha 1“
18 Umläufe, ca. 303 000 Fahrplankilometer in 12 aufeinander folgenden Monaten.

Los 5, Gebiet „Gotha 2“
19 Umläufe, ca. 303 000 Fahrplankilometer in 12 aufeinander folgenden Monaten.

Los 6, Gebiet „Gotha 3“
18 Umläufe, ca. 299 000 Fahrplankilometer in 12 aufeinander folgenden Monaten.

Die Laufzeit der Verträge geht vom 1. Dezember 2017 bis zum 30. Juni 2019.
Zuschlagkriterium ist der Preis.



Magdeburg

Beim Bus bitte vorne einsteigen (Meldung vom: 19.06.2017)

Bereits seit einem Jahr steigen Fahrgäste abends in den Bussen der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) vorn beim Fahrer ein. Nach positiven Erfahrungen gilt die Regelung nun bald auch tagsüber.
Mit Beginn der Sommerferien ab Montag, den 26. Juni soll auf allen Buslinien der MVB nur noch an der ersten Tür eingestiegen werden. Fahrgäste zeigen beim Einsteigen dem Fahrer ihre gültige Fahrkarte vor. Ausgestiegen wird an den hinteren Türen.

Fahrgäste, die noch nicht im Besitz einer gültigen Fahrkarte sind, können diese am Fahrkartenautomaten im Bus erwerben, müssen dies aber dem Fahrer mitteilen. Ausgenommen vom Vordereinstieg sind weiterhin mobilitätseingeschränkte Fahrgäste wie Rollstuhlfahrer, Fahrgäste mit Kinderwagen, Fahrrädern oder mit sperrigem Gepäck. Sie können weiterhin die hinteren Türen benutzen.

Thüringen

Sperrungen im Streckenabschnitt zwischen Gotha und Eisenach wegen Arbeiten an Leit- und Sicherungstechnik (Meldung vom: 14.06.2017)

Auf Grund von Arbeiten an leit- und sicherungstechnischen Anlagen im Elektronischen Stellwerk Eisenach muss vom 17. Juni (0 Uhr) bis 18. Juni (12 Uhr) der Streckenabschnitt Gotha–Eisenach gesperrt werden. Im Anschluss kann wegen Gleis- und Weichenbauarbeiten im Streckenabschnitt Gotha–Seebergen vom 18. Juni (12 Uhr) bis 25. Juni (12 Uhr) nur ein Gleis befahren werden. Dadurch kommt es zu Fahrplanänderungen, Umleitungen und Ersatzverkehren. Die baubedingten Fahrplanänderungen sind bereits in den Reiseauskunftssystemen eingepflegt und abrufbar.

Fahrplanänderungen vom 17. Juni (0 Uhr) bis 18. Juni (12 Uhr)

Fernverkehr:
• Die ICE-Züge der Linie Berlin–Halle–Erfurt–Frankfurt (M) fallen zwischen Erfurt Hbf und Frankfurt (M) Hbf aus.
• Die ICE-Züge der Linie Frankfurt (M) Flughafen Fernbahnhof–Erfurt–Leipzig fallen aus.
• Die ICE-Züge der Linie Wiesbaden–Frankfurt (M)–Erfurt–Leipzig–Dresden werden zwischen Fulda und Leipzig Hbf über Kassel-Wilhelmshöhe (mit zusätzlichem Halt) umgeleitet. Die planmäßigen Zwischenhalte fallen aus. Die Züge fahren bis zu 60 Minuten früher in Leipzig Hbf ab bzw. kommen bis zu 50 Minuten später in Leipzig Hbf an. Zwischen Leipzig Hbf und Dresden Hbf fallen die ICE-Züge aus. Als Ersatz fahren zwischen Erfurt und Dresden teilweise Ersatzzüge in den Fahrzeiten der ausfallenden ICE-Züge.
• Als Ersatz von Erfurt in und aus Richtung Frankfurt (M) verkehrt ein Express-Bus zwischen Erfurt und Fulda.

Regionalverkehr:
• Vier Züge (RE 3655, RE 3669, RE 3676, RE 3671) der Linie RE 1 Göttingen–Erfurt–Gera–Glauchau fahren zwischen Erfurt und Gotha mit späteren Fahrzeiten.
• Die Regionalbahnen der Linie RB 48 Fröttstädt–Friedrichroda fallen zwischen Friedrichroda und Fröttstädt aus. Als Ersatz fahren Kleinbusse auf den Streckenabschnitten Fröttstädt–Waltershausen und Waltershausen–Friedrichroda.
• Die Abellio-Züge der Linie RB 20 Halle (S)–Erfurt–Eisenach werden zwischen Gotha und Eisenach durch Busse, mit geänderten Fahrzeiten, ersetzt

Fahrplanänderungen vom 18. (12 Uhr) bis 25. Juni (12 Uhr)

Fernverkehr:
• Einige ICE-Züge der Relation Frankfurt (M)–Erfurt–Halle/Leipzig–Berlin/Dresden verspäten sich an unterschiedlichen Verkehrstagen zwischen Erfurt Hbf und Frankfurt (Main) um zirka 10 bis 15 Minuten.

Regionalverkehr:
• Die Züge der Linie RE 1 Göttingen–Erfurt–Gera–Glauchau verkehren in zwei Zugteilen mit folgenden Änderungen:
o Zugteil 1 Göttingen–Erfurt: Umleitung zwischen Erfurt Hbf und Bad Langensalza über Döllstädt, mit Haltausfall in Gotha und Neudietendorf. Vom 19. bis 23. Juni werden zwischen Bad Langensalza und Gotha Busse eingesetzt. In Erfurt Hbf besteht kein Anschluss zum Zugteil 2 (Erfurt Hbf–Glauchau). Durchgangsreisende müssen in Erfurt Hbf umsteigen.
o Zugteil 2 Erfurt Hbf–Glauchau: Zugverkehr verkehrt planmäßig.
• Jeder zweite Abellio-Zug der Linie RB 20 Halle (S)–Erfurt–Eisenach wird zwischen Gotha und Erfurt durch einen Bus ersetzt.

Die Reisenden beachten die Änderungen bei ihrer Reiseplanung, berücksichtigen die längeren Fahrzeiten und nutzen gegebenenfalls frühere Verbindungen, um Anschlusszüge zu erreichen. Die Mitnahme von Fahrrädern und Kinderwagen sowie die Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen sind im Ersatzverkehr nur eingeschränkt möglich.

Die Deutsche Bahn bittet die Reisenden um Entschuldigung für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Service-Nummer der Bahn: 0180 6 99 66 33* sowie im mdr auf Texttafel 739 und im Internet unter www.deutschebahn.com/bauinfos und www.abellio-mitteldeutschland.de.

Magdeburg/Berlin

MVB rüstet weitere Straßenbahnen mit modernen LED-Anzeigen aus/ Umbau des Bahnhofs Schöneweide geht in neue Phase (Meldung vom: 13.06.2017)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) investiert weiter in ihren vorhanden Straßenbahnfuhrpark und stattet die Bahnen mit neuen Zielanzeigen aus. Diese sollen die Lesbarkeit verbessern.

Bereits im vergangen Jahr hat die MVB einen Teil ihrer Fahrzeugflotte mit modernen Fahrtzielanzeigen ausgerüstet. Nach den positiven Erfahrungen folgen nun die restlichen 20 Züge, die noch über veraltete Anzeigen mit LCD-Technik verfügen.

„Die neuen Zielanzeigen verfügen über modernste LED-Technik. Sie bestechen nicht nur durch einen sparsamen Betrieb, sondern sind vor allem für unsere Fahrgäste deutlich besser lesbar und schon von weitem gut erkennbar“, sagt MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel.

Die neuen LED-Außenanzeigen mit weißer Schrift ersetzen die älteren Anzeigen mit der grünen Schrift, die noch mit der LCD-Technik arbeiten. Diese sind vor allem bei direkter Sonneneinstrahlung schlechter lesbar.

Weitere Neuerung gegenüber den alten Anzeigen: Die Linie wird im Ziel farbig mit der Farbe dargestellt, mit der sie auch im Liniennetzplan zu finden ist. „Dies verbessert die Orientierung“, berichtet die Geschäftsführerin. Ein vielfacher Wunsch der Fahrgäste war es zudem, dass auf der linken Seite der Straßenbahn, also der Seite ohne Türen, ebenfalls eine Zielanzeige zu finden sein soll. „Diesem Wunsch kommen wir mit der Umrüstung nach. So kann an wichtigen Umsteigehaltestellen der Fahrgast bereits von der gegenüberliegenden Straßenseite erkennen, um welche Bahnlinie es sich handelt.“

Nachdem 2016 bereits 32 Niederflurbahnen aus den Baujahren 1999-2000 mit der neuen Technik ausgestattet wurden, folgen nun 20 weitere Straßenbahnen aus dem Baujahr 2002. Die Umrüstung erfolgt im normalen Wartungsbetrieb der MVB und soll bis Oktober 2017 abgeschlossen sein.

Zusammen mit den bereits umgerüsteten Niederflurstraßenbahnen früherer Jahre bzw. Niederflurstraßenbahnen, die bereits ab Werk mit LED-Anzeigen ausgestattet waren, verfügen dann alle 83 Straßenbahnen über moderne Zielanzeigen mit LED-Technik. Die MVB investiert 250.000 Euro in das Projekt.

NVMD-Berlin: Umbau des Bahnhofs Schöneweide geht in neue Phase

Brückenbauarbeiten erfordern viertägige Sperrung des S-Bahn-Verkehrs im Südosten Berlins • S-Bahn Berlin setzt vier Ersatzbuslinien ein

Die Deutsche Bahn erstellt am Sterndamm in Schöneweide zur Zeit die Brückenbauwerke für die S-Bahn. Die letzten Überbauten für die Gleise 4 und 5 werden nun ausgebaut.
Von Mittwoch, 14. Juni, 22 Uhr, bis Montag, 19. Juni, 1.30 Uhr ist der S-Bahn-Verkehr auf den Strecken Flughafen Schönefeld – Baumschulenweg, Grünau/Adlershof – Baumschulenweg und Spindlersfeld – Baumschulenweg unterbrochen. Ersatzweise fahren Busse mit Haltestellen an allen Bahnhöfen bzw. im fußläufigen Bereich der S-Bahn-Stationen. Zusätzlich verkehrt eine Schnellbuslinie zwischen Flughafenterminal Schönefeld und Baumschulenweg mit Zwischenhalten nur in Adlershof und Schöneweide.

Die betroffenen S-Bahn-Linien fahren verändert:
• S45 Südkreuz – Baumschulenweg
• S46 Westend – Baumschulenweg
sowie Grünau – Königs Wusterhausen
• S47 verkehrt nicht!
• S8 Birkenwerder – Ostkreuz
(sowie Grünau – Zeuthen in den Hauptverkehrszeiten)
• S9 Pankow – Treptower Park
• Pendel Treptower Park – Baumschulenweg
• Pendel Adlershof – Grünau (nur bis Freitag, 16. Juni, 22 Uhr)

Die S-Bahn Berlin empfielt Fahrgästen von und zum Flughafen Schönefeld auch die Nutzung der Regionalbahnlinien RE 7 und RB 14 zwischen der Berliner City und dem Airport. Diese fahren tagsüber etwa im 30-Minuten-Abstand.

Die veränderten Fahrzeiten sind in den elektronischen Auskunftssystemen bereits berücksichtigt. Detaillierte Informationen gibt es unter s-bahn-berlin.de und in der S-Bahn-App sowie hier:
http://www.s-bahn-berlin.de/bauinformationen/pdf/uploadPDF/S-Bahn-Bauinfo_25_20170516-20170623.pdf




Halle(Saale)

Sommerzeit ist Baustellenzeit (Meldung vom: 12.06.2017)

Auch diesen Sommer wird es wieder zahlreiche Baustellen in Halle geben.
Vom 24. Juni 2017 bis 9. August 2017 gibt es zahlreiche Anpassungen bei den Straßenbahn- und Buslinien.

Hochstraße Nord
Beginnen wir mit den Bauarbeiten auf der Hochstraße Nord. Diese macht eine Sperrung der Linien zwischen Frankeplatz und Riebeckplatz in Richtung Hauptbahnhof erforderlich.
Die Linie 4 verkehrt in den Sommerferien vom 24. Juni bis 9. August nicht, die Linien 7 und 9 werden in Richtung Hauptbahnhof über Große Steinstraße – Am Steintor – Magdeburger Straße umgeleitet. Die Linie 9 endet am Riebeckplatz, die Linie 12 fährt ab Hauptbahnhof weiter als Linie 10 und umgekehrt die Linie 10 weiter als Linie 12.
Im Abschnitt Riebeckplatz – Gimmritzer Damm wird der Verkehr durch die Linie 7E verstärkt.

Bauarbeiten Gimritzer Damm
Hier werden Hochwasserschäden aus dem Jahre 2013 beseitigt. Hier kommt es zu folgenden Änderungen durch Sperrungen:
Die Linie 5 verkehrt von Bad Dürrenberg kommend ab Rennbahnkreuz weiter zum Göttinger Bogen. Die Linie 7 wird von Kröllwitz bis zur provisorischen Endstelle Gimritzer Damm verlängert. Zusätzlich verkehren Montag bis Sonnabend tagsüber zwischen Riebeckplatz – Kröllwitz – Gimritzer Damm Fahrten als Linie 7E.

Die Linien 4, 16 und 94 verkehren in der Zeit der Sommerferien nicht.
Zwischen Rennbahnkreuz und Gimritzer Damm wird Schienenersatzverkehr als Linie 65 eingerichtet.

Vom Mittwoch, 9. August 2017 um 20 Uhr bis zum 10. August 2017 um 4 Uhr wird die Sperrung ausgeweitet um die zum Anfang der Baustelle eingebaute Kletterweiche wieder auszubauen. Dabei wird die Linie 7 wieder nach Kröllwitz zurück gezogen und der Schienenersatzverkehr der Linie 65 von Rennbahnkreuz über Gimritzer Damm – Weinberg Campus – Straßburger Weg – Heide-Universitätsklinikum – Spechtweg nach Kröllwitz verlängert.

Bauarbeiten Veszpremer Straße/Südstadtring
Diese Baustelle wird in drei Phasen durchgeführt. In der ersten Phase vom 23. Juni bis 26. Juni 2017 um 4 Uhr werden Bauweichen eingebaut. Die Linie 1 verkehrt dann von Frohe Zukunft bis Böllberg und zurück. Die Linien 2 und 3 fahren bis/ab Haltestelle Vogelweide.
Als Ersatzverkehr verkehren die Linien 24 und 24E im Tagesverkehr von Osendorf über Beesen – Weißenfelser Straße – S-Bahnhof Silberhöhe – Freyburger Straße – Veszpremer Straße – Paul-Suhr-Straße – Vogelweide zur Damaschkestraße.
Die Buslinie 61 fährt ab Rannischer Platz über Kurt-Tucholsky-Straße – Böllberg – Passendorfer Weg – Diesterwegstraße – S-Bahnhof Südstadt – Vezspremer Straße zur Freyburger Straße.
Die Buslinie 62 fährt von Beesen über Brühlstraße – Coimbraer Straße – Th.-Weber-Straße – Anhalter Platz – G.-Staude-Straße – S-Bahnhof Silberhöhe – Freyburger Straße – Veszpremer Straße – Vogelweide zur Damaschkestraße.

Ab Montag, 26. Juni 2017 um 4:00 Uhr verkehrt die Linie 1 dann von Frohe Zukunft bis zur neuen Wendeanlage Südstadt vor Kaufland. Die Linien 2 und 3 fahren bis zur Endhaltestelle Veszpremer Straße. Als Schienenersatzverkehr wird die Buslinie 62 zwischen den Haltestellen Veszpremer Straße und Beesen über Freyburger Straße – Gustav-Staude-Straße und Karlsruher Allee eingesetzt. Die Buslinie 24 wird im Streckenabschnitt über die Weißenfelser Straße mit der Buslinie 24E zwischen Veszpremer Straße und Beesen verstärkt.


Sperrung Bahnbrücke Leipziger Chaussee
Die Deutsche Bahn AG baut an der Brücke über der Leipziger Chaussee, weshalb die Linie 44 über Merseburger Straße umgeleitet werden muss. Diese Bauarbeiten gehen vom 26.Juni bis zum 12. September 2017.

Bauarbeiten in der Brachwitzer Straße
Aufgrund von Tiefbauarbeiten ist die Brachwitzer Straße zwischen der Einmündung Binnenhafenstraße und Magdeburger Chaussee gesperrt. Die Linie 35 wird umgeleitet, die Haltestelle Heizkraftwerk kann nicht bedient werden.

Hier noch einmal alle Linienführungen der Straßenbahn im Überblick:
Straßenbahnverkehr:

Tram 1:
Frohe Zukunft – Am Steintor – Marktplatz – Rannischer Platz – Böllberg – Südstadt

Tram 2:
Soltauer Straße – Rennbahnkreuz – Marktplatz – Am Steintor – Hauptbahnhof – Vogelweide – Veszpremer Straße

Tram 3:
Trotha – Zoo – Reileck – Marktplatz – Rannischer Platz – Vogelweide – Veszpremer Straße

Tram 4:
verkehrt nicht in den Sommerferien

Tram 5:
Göttinger Bogen – Rennbahnkreuz – Marktplatz – Hauptbahnhof – Ammendorf – Merseburg/Zentrum – Merseburg-Süd – Leuna – Bad Dürrenberg

Tram 7:
Gimritzer Damm – Heide-Universitätsklinikum – Kröllwitz – Burg Giebichenstein – Reileck – Marktplatz – Franckeplatz – Riebeckplatz - Hauptbahnhof – Büschdorf (Verstärkung werktags durch Linie 7E im Abschnitt Riebeckplatz – Gimritzer Damm), in Richtung Büschdorf Umleitung über Am Steintor

Tram 9:
Göttinger Bogen – S-Bahnhof Neustadt – Rennbahnkreuz – Franckeplatz – Riebeckplatz, in Richtung Riebeckplatz Umleitung über Marktplatz - Am Steintor

Tram 16:
fährt in den Sommerferien nicht

Busverkehr:
Bus 35:
Trotha – (mit Umleitung über Magdeburger Chaussee) – Binnenhafenstraße – Brachwitzer Straße – Franzigmark

Bus 44:
Hauptbahnhof – Heinrich-Schütz-Straße – Damaschkestraße – Einkaufspark HEP – S-Bahnhof Halle Messe

Nachtverkehr:
Nachtlinie 94: fährt in den Sommerferien nicht

Zusätzliche Linien im Tages- und Nachtverkehr:
Bus 62: Veszpremer Straße – Anhalter Platz – Beesen
Bus 65: Rennbahnkreuz – Gimritzer Damm (– Kröllwitz)

Jena

Tag der offnen Tür (Meldung vom: 11.06.2017)

Gestern fand in Jena der Tag der offnen Tür in Betriebshof Burgau statt. Unser Kollege von Bus und Bahn Jena war für euch vor Ort.

Hier ein kleiner Fotobeitrag: Beitag von Bus und Bahn Jena

Berlin

Erster Spatenstich für neuen Regionalbahnhof Mahlsdorf (Meldung vom: 29.05.2017)

Lange Jahre mussten die Mahlsdorfer warten, doch nun ist das Ende des Wartens in Sicht.
Heute, 29. Mai 2017, fand der symbolische Spatenstich für den neuen Regionalbahnsteig in Mahlsdorf statt.

Der neue Bahnsteig wird eine Länge von 140 Meter haben und eine Bahnsteighöhe von 55 cm.
Die Kosten für den Bahnsteig betragen 3,5 Millionen Euro, von denen das Land Berlin 900.000 Euro zahlt. Den Restzahlt die Deutsche Bahn über die Mittel der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung.

Eröffnet werden soll der Bahnsteig am 10. Dezember 2017. Halten werden hier die Züge der Linie RB 26 von Berlin-Lichtenberg nach Kostrzyn. Ab Dezember 2018 dann sogar von Berlin Ostkreuz.




Auf dem Bild sehen Sie die Akteure des Spatenstichs.
von links nach rechts:
Johannes Martin, Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen
Regine Günther, Senatorin in der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Berlin
Friedemann Keßler, Leiter Regionalbereich Ost, DB Station&Service AG

Mittelsachsen

Freie Fahrt für Kinder unter 15 Jahren im VMS (Meldung vom: 24.05.2017)

Der VMS hat in einer Pressemitteilung erklärt, dass am 1. Juni 2017 (Weltkindertag) alle Kinder unter 15 Jahren und die am diesem Tag 15 Jahre alt werden, im gesamten VMS kostenlos Bus und Bahn fahren dürfen.
Dieser Tag wird auch gerne für Ausflüge von Klassen genutzt, daher die Bitte des VMS: Gruppen mit mehr als 10 Personen bitte bei dem verkehrenden Unternehmen anmelden, um entsprechende Kapazitäten planen zu können.
Extra-Tipp: Das perfekte Geschenk zum Kindertag – das SchülerFerienTicket für die Verkehrsverbünde VMS und VVV oder das FerienTicket Sachsen für den gesamten Freistaat! Diese gibt es bei den Verkehrsunternehmen und an den meisten Fahrscheinautomaten. Mehr Infos unter sft.vms.de.

Mitteldeutschland

36. Evangelischer Kirchentag in Lutherstadt Wittenberg (Meldung vom: 21.05.2017)

Am 28. Mai 2017 endet der 36. Evangelischer Kirchentag in Lutherstadt Wittenberg mit einem Festgottesdienst. Zu diesem werden ca. 250 000 Besucher erwartet, weshalb an diesem Tag ein umfassender Sonderverkehr stattfindet.

Wir haben diesen in einer Sonderseite dargestellt.
Bitte beachten Sie, dass diese Angaben auf Pressemitteilungen der evangelischen Kirche, der Nahverkehrsgesellschaft Sachsen-Anhalt, der Deutschen Bahn AG und Abellio Mitteldeutschland beruhen. Für eventuelle Änderungen an der Durchführung übernehmen wir keine Gewähr.

Wir wünschen allen Teilnehmern an diesem Sonntag gutes Wetter und einen erfolgreichen Gottesdienst.

Thüringen

Strecke Jena Göschwitz - Gera Hbf wieder frei (Meldung vom: 21.05.2017)

Die Strecke wurde gegen 5:00 Uhr wieder freigegeben. Aufgrund des die Strecke nur auf ein Gleis befahrbar ist, kann es auf der Strecke Jena Göschwitz - Gera Hbf noch zu Verspätungen kommen.

Mitteldeutschland

Unwetter über Mitteldeutschland Update:16:27 Uhr (Meldung vom: 20.05.2017)

Aufgrund der Unwetter von Freitag kommt es auf einigen Strecken der Deutsche Bahn zu Einschränkungen.

Strecke Göttingen-Erfurt-Gera

Auf dieser Strecke wurde der Zugverkehr von Jena-Göschwitz bis Gera Hbf unterbrochen, aufgrund der Bergung des Zugteils sowie Räumung der Unwetterschäden.

Ein Busnotverkehr ist eingerichtet.

Strecke Naumburg-Nebra

Zwischen Karsdorf und Nebra wurde der Zugverkehr unterbrochen, weil die Gleise unterspült wurden.
Es wurde mit SEV mit Bussen eingerichtet.

Die Arbeiten werden voraussichtlich bis heute Abend dauern.

Streckensperrung und Ersatzverkehr

Die Streckensperrung zwischen Jena Göschwitz und Gera Hbf dauert bis morgen dem 21.05.2017 noch an.

Der Busnotverkehr verkehrt ab 21.5.2017 ab 7 Uhr von Jena-Göschwitz stündlich zur Minute 30 (Ausnahme 5:15 Uhr ab Jena Göschwitz) und ab Gera Hbf stündlich zur Minute 10 (Ausnahme 6:00 Uhr ab Gera Hbf)


Dresden

Neue Fahrkartenautomaten vorgestellt (Meldung vom: 19.05.2017)

Die Dresdner Verkehrsbetriebe AG hat heute ihren neuen Fahrkartenautomaten vorgestellt in Lichthof des Verkehrsmuseum.






Bilder der Vorstellung

Thüringen

Zukunft des Rennsteigshuttles gesichert (Meldung vom: 18.05.2017)

Das Rennsteig-Shuttle wird auch nach 2017 weiterfahren. Das Land wird die Ertüchtigung der Strecke sowie die Bestellung der Verbindung von Ilmenau bis zum Bahnhof Rennsteig finanzieren. Das Land rechnet mit jährlichen Kosten von etwa 500.000 Euro bei einer Laufzeit von elf Jahren. Hinzu kommen Investitionen in die Strecke von derzeit rund 2,4 Millionen Euro.
„Mit der Entscheidung bekennt sich das Land zu dieser vor allem für Touristen wichtigen Verbindung“, sagte Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft, Dr. Klaus Sühl heute in Erfurt nach der Anhörung des Ausschusses für Infrastruktur und Landwirtschaft, die am Bahnhof Rennsteig stattgefunden hatte. „Wir hoffen dabei auf Impulse für die gesamte Region. Viele Partner haben an einem Strang gezogen. Dazu gehören unter anderem das Infrastrukturministerium, das Wirtschaftsministerium sowie die Kommunen und der Landkreis. Diese Bemühungen tragen somit Früchte. Ich bin froh, dass auch das Wirtschaftsministerium einen Beitrag für den Erhalt der Verbindung leistet, denn aus den knappen Regionalisierungsmitteln sind die Investitionen nicht zu stemmen. Über die Details werden wir in den kommenden Wochen weiter verhandeln“, so Sühl.


Berlin

An die Arbeit, fertig, los (Meldung vom: 18.05.2017)

Die Berliner Verkehrsbetriebe arbeiten wieder fleißig an ihren Gleisen und erneuern den Brückenschutz in der Rhinstraße. Ein Brückenschutz ist zwischen den Fahrleitungen und den Brückenbauwerken überall dort angebracht, wo die Straßenbahn unter Brücken hindurchfährt. Für diese Arbeiten müssen die Straßen Rhinstraße, Am Tierpark, Treskowallee zwischen Allee der Kosmonauten/Rhinstraße und Ehrlichstraße vom Samstag, den 20. Mai, ca. 4:30 Uhr bis Montag, den 12. Juni 2017, ca. 4:30 Uhr für den Straßenbahnverkehr gesperrt werden.

Die Straßenbahnlinien M17, 27 und 37 fahren während der Arbeiten auf veränderte Routen. Damit die Fahrgäste so komfortabel wie möglich an ihr Ziel gelangen, wird ein Ersatzverkehr mit barrierefreien Bussen eingerichtet. Dieser fährt am Tag für die Linien M17, 27, 37 zwischen Allee der Kosmonauten/Rhinstraße und Hegemeisterweg. In der Nacht fahren die Busse für die Linie M17 zwischen Allee der Kosmonauten/Rhinstraße und S Schönweide.

Die Buslinie 194 in Richtung U Hermannplatz wird von S Friedrichsfelde Ost über Rhinstraße und Am Tierpark umgeleitet, von dort fährt sie nach Plan. Da die Buslinie 194 vom S Friedrichsfelde Ost direkt zur Haltestelle Am Tierpark/Alfred-Kowalke-Str. fährt, wird ersatzweise ein Shuttle über Gensinger Straße, Alt-Friedrichsfelde und Rhinstraße angeboten.

Leipzig

Straßenbahnsperrung auf der Georg-Schwarz-Brücke/ Schienenersatzverkehr der Linie 7 nach Böhlitz-Ehrenberg (Meldung vom: 11.05.2017)

Die Straßenbahnlinie 7 verkehrt kurzfristig wegen des Gleiszustandes auf der Georg-Schwarz-Brücke ab Sonntag, dem 14. Mai 2017, verkürzt bis zur Haltestelle Philipp-Reis-Straße. Grund ist eine irreparable Schädigung durch Materialermüdung der Straßenbahnschienen in den Brückenlagern. Zwischen den Haltestellen Philipp-Reis-Straße und Böhlitz-Ehrenberg ist Schienenersatzverkehr im Einsatz. Vorsorglich wird ab sofort bis zum Beginn der Sperrung am 14. Mai 2017 die Geschwindigkeit für die Straßenbahnen auf der Brücke weiter reduziert.

Die Sperrung ist bereits vier Wochen vor der vom 10. Juni bis 5. August wegen der Baumaßnahme in der Georg-Schwarz-Straße ohnehin geplanten Straßenbahnsperrung notwendig. Die Instandsetzung des geschädigten Gleisbereiches auf der Brücke kann nur durch Austausch der Schienen im Brückenlagerbereich erfolgen und ist ab dem 10. Juni geplant. Dann greifende Änderungen für die Straßenbahnlinie 7 sowie für den Schienenersatzverkehr geben wir separat noch bekannt.

Dresden

Gleisbaustelle Hamburger Straße, Linie 1 endet vorübergehend an der Waltherstraße: (Meldung vom: 07.05.2017)

Wegen Bauarbeiten auf der Hamburger Straße verkehrt die Straßenbahnlinie 1 von Mittwoch, dem 10. Mai 2017, 4:00 Uhr bis Montag, den 15. Mai 2017, 3:30 Uhr vorübergehend auf verkürzter Strecke. Von Prohlis kommend fahren die Wagen bis zur Haltestelle „Waltherstraße“ und dann weiter zum ehemaligen Straßenbahnhof Waltherstraße. Dort wird gewendet. Als Ersatz sind Busse als „EV1“ von der Waltherstraße bis Cotta, Haltestelle „Gottfried-Keller-Straße“ im Einsatz. Für die letzte Station nach Leutewitz muss in die „12“ umgestiegen werden. Zusätzlich zum „EV1“ verkehrt die Buslinie 94, die ebenso als Ersatzverkehr benutzt werden kann.

Die Bauarbeiten sind nötig, um auf einer Länge von rund 250 Metern lose Randplatten am Gleisbereich der Hamburger Straße durch eine Asphaltschicht zu ersetzen. Die Randplatten bilden den Abschluss der Straßenbahngleise zur Straße. Nach inzwischen 27 Jahren haben sich die Platten durch den kontinuierlichen Autoverkehr gelockert. Der Ausbau, die Verdichtung des Untergrundes, der Ersatz beschädigter Platten sowie die Neuausrichtung wären deutlich zeitaufwändiger, als der Auftrag einer Asphaltschicht. Parallel dazu reparieren die Fachleute einige Schäden am Gleisbereich auf der westlich vom Flügelweg gelegenen Weißeritzbrücke.

Die Kosten für diese Reparatur belaufen sich auf rund 100.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe zur laufenden Instandhaltung der Infrastruktur bestritten. Der Autoverkehr kann an den Baustellen vorbeifahren. Eine Umleitung ist nicht vorgesehen.





Berlin

Vier gewinnt (Meldung vom: 04.05.2017)

Seit Mitte Februar testen die Berliner Verkehrsbetriebe auf der Linie 140 zwischen Ostbahnhof und Tempelhof Erdgasbusse verschiedener Hersteller. Damit will die BVG prüfen, inwieweit CNG-Technologie (Compressed Natural Gas) eine Brückentechnologie bis zur Elektrifizierung der Busflotte sein kann. Bisher waren bereits Fahrzeuge von Mercedes, MAN und Scania für jeweils rund zwei Wochen unterwegs. Ab dem heutigen Donnerstag, den 4. Mai 2017, ist nun ein 12-Meter-Fahrzeug vom Typ Solaris New Urbino 12 CNG im Einsatz. Er wird der BVG für den Test vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Wie die anderen Testbusse zuvor fährt er montags bis freitags von 6 bis 20.30 Uhr.




Chemnitz

Feierliche Inbetriebnahme Haltepunkt Stadlerplatz (Meldung vom: 03.05.2017)

Im Rahmen eines Bau-Info-Tages für die Stufe 2 des Chemnitzer Modells wurde gestern die neue Haltestelle „Stadlerplatz“ in Betrieb genommen. Die Linien C13 und C14 des Chemnitzer Modells von und nach Burgstädt bzw. Mittweida verkehren nun
jeweils im Stundentakt über die Zentralhaltestelle hinweg über die Reitbahn-, Bernsdorfer und Turnstraße bis zur Reichenhainer Straße, Höhe Lutherstraße. Ab 11. Juni 2017 wird hier ebenfalls die Linie C15 von bzw. nach Hainichen eingebunden.
Begleitet wurde die Veranstaltung von Grußworten seitens der Projektverantwortlichen:
Dr. Harald Neuhaus, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS), sprach nach der Begrüßung der Gäste zum Projekt im Allgemeinen insbesondere der Verankerung der Stufe 2 im gesamten Chemnitzer Modell. Bernd Gregorzyk, Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Chemnitz, legte sein Hauptaugenmerk auf die städtebauliche und infrastrukturelle Bedeutung der Stufe 2 für die Stadt Chemnitz. Zuletzt beleuchtete Jens Meiwald, Vorstand der Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG), außerdem die Perspektive des Stadtverkehrs, für den der Streckenabschnitt mit der neuen Straßenbahnlinie 3 ab dem 10. Dezember 2017 ebenfalls eine tragende Rolle spielt.
Der Banddurchschnitt wurde anschließend von David Joram, Leiter für Technischen Service bei der CVAG, Mathias Korda, Leiter Verkehr und Infrastruktur bei der VMS GmbH, Michael Hahmann, Gruppenleiter bei der STRABAG AG (Niederlassung
Wilkau-Haßlau), sowie Mario Bause, Referatsleiter des Referats 66 (ÖPNV und Eisenbahn) im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
(SMWA), vollzogen.
Rund 400 Gäste erwarteten am heutigen Vormittag mit Freude die erste Einfahrt eines Citylink-Fahrzeugs in die neue Haltestelle. Die als Sonderzug bereitgestellte Bahn konnte von den Besuchern im Laufe des Bau-Info-Tages vor Ort besichtigt werden. Die erste Abfahrt vom neuen Haltepunkt im Regelbetrieb erfolgte um 11:51 Uhr mit der Linie C13 in
Richtung Burgstädt. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgten die Kinder der Kindertagesstätte „Bunte Kinderwelt“ auf der Reichenhainer Straße. Ausgestattet als